Indiana Tribüne, Volume 6, Number 212, Indianapolis, Marion County, 20 April 1883 — Page 4
SSETTOK
UHtiS-""''.' m& !J&Ti
mü&m y-'-' ,il
mm ! JT..? VKcNi MWM ki jv LkSS22aSlL-------Ist das beste Heilmittel gegen o;c verZchiedenen Leiden der Lunge und Kehle, toi öufkn. öciierfeit. Bräune. Erkält !unz. Engbrüstigkeit, Influenza, Luströbren - Entzündung, jowie gegen die ersten Grade der Echwmdzucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, :?enn die Krankheit schon tiefe Ein j schritte gernacht hat. PreiZ. 25 CentZ. George F. Borst, Deutsche Apotheke. Vkecepte werden nach Vorschrift an gefertigt. Toiletten rtikel jeder Vrt. ixol 3Iex-illn.ix ötr. Indianapolis, Ind., 20. April 1833. otale$. (5ivi!standsregiger. Geburten. (Die a:,gkführten Kanten sind die deZ Uater oder der SNutter.Z Ta Ar:te und G bLrSr,elfer nicht sehr rünkilich in Aüzabe der tteburtScertincate ttim KesundbeitZra löe stnd, rvodurch ti ottornrnt, dai die Mittheilung o! seh? oerj?Ztek kommt, bitten wir, unl von vor k.ini.'neiidcn Fällen ju unterrichten. Wm. H. Caylor. Knabe, 18. April. Ewald Klingenstein, ttnabt, 20. April. Heirath en. Alexander Bend mit Elisabeth WoodZ. John (i. Noreback mit Virginia Sayrts. Walter Harrison mit Laura G.Poore. Ferdinand Strauk mit Dina Dorbecker. Charles Gorths mit Dora ff. Henberson. James I. Vennett mit Sarah Day. Tyinothy Sheehan mit Clara Aoyard. Todesfälle. Eddie Eusky. 3 Jabre. 19. April. Greiner. 3 Tage. 19. April. Vlakcy Willie, 1 Tag. 18. April. Alexander Eoulter, 23 Jahre. 13. April. Eeorgiana Dirsn, 2 Jahre, 1!). April. Scharlachfieber 03Rebraöka Str. &T Heute Abend ist regelmäßige Sidung des Schnlrathe. C2T Masern Nest Michigan Str.. 431 Süd Meridian Str.. 32S West New York und 23 Tinkcr Str. Hole dir ungesäumt ine fflascke Dr.VuÜ'S Husten Syrup; der sofortige Gebrauch inres Inhalts wird deinen Husten bald beseitigen. LÄ- Die VtacenncS Caloriftc Brick und Tile 60., liefe sich im Staatssckre tariat inkorporiren. Die Klage von Henry Lauer gegen Joseph Ehrlich wurde heute zu rückgezogen. Mary Welsh w urdc gestern Abend, weil geisteskrank im StationS Hause untergebracht. In der Schadenersatzklage der Mail) Ward gegen !ary Morrison wurden der Klägerin von den Geschworenen $'2.000 zugesprochen. Morgen Vormittag anö? abzeichnete Tnrtelsuppe bei Tony Vnlach, Vdv. 20 Nord Delawarc Strafe. Die gestern Abend stattgesundene Wirthschasts - Eröffnung des Herrn Eoleman ersreute sich einer aufeerordent lich starken Theilnahme. Man amüsirte sich aus's Beste. 4T- Der Anwalt von James Hough, des Mannes der mit dem Fcreman Morde in Verbindung gebracht wurde. versucht auf einen HabeuS Eorpus Befehl hin, seinem Elienten die Freiheit zu ver schassen. tr DaS Pflanzfest des Schützenver eins, welches gestern stattfand, nahm einen sehr schönen Verlauf. Gestern war der hundertste Jahrestag des Frieden avschlusjes zwitchen England und der Union und aus diesem Grunde haben die Schätzen den gestrigen Tag für ihr Pstannest gewählt. Es wurden hundert Bäume gepflanzt und Mayor GrubbS hielt eine passende Ansprache. Kr 3n Zurun,! werden die Älöun gen im Polizeigericht nicht mehr um 10 Uhr sondern schon um 9 Uhr Morgens beginnen, damit die Nachtpolizisten, welche in derNegel alZZeugen aufzutreten haben, etwas früher zur Ruhe kommen. Thomas Aiggs. No. 19 Missis. stppi Straße wohnhaft hatte gestern Abend einen fitzen und sprang, als ihn Polizistiggins verhaften wollte auS dem Fenster eine Distanz von 16 Fuk hinab. Trotz der Verletzungen die er sich zuge zogen, wurde er in'Z StationShauS ge schleppt. LSS- Die Polizeicommissare ernannten gestern die folgenden KausmannSpS' lizisten : Henry P. Thomas, Capitain. Jasper N. Elarey, JamcS Graham. B. F. Wilson. W. Bristow David Elarey. John Spellman. I. H. Whiteman, I L. Elliot. William Williams, Robert Rcon. P. E. Hartnett, I. G. Gilliday. Joseph Wheatly,John McShultz. Tho mas N. ttingsbury, T. (5. Moor.e. Chri stian Cook, John Minor. Edwin S. Mcek.N.E.arrison und I. S. Car. ney. Die Eommissare inspizirten gestern Abend das StationshauZ und werden einige Berändernungen vornehmen las sen.
i.--" -t
W"L fctw- , fP il; H?
r '.vr- -jji
ip
Die Einseitige.
liinc omüfunU iXpifiel zur ürgötzuug bei Pulli fun; an Herrn "M. eidiNstickcr. Sie vublizirten in Ihrem Blatte eine Vertheidigung gegen die Angrisse deö Herrn Nappaport.. Dieselbe beginnt mit den Worten; Heir Rappaport dringt einen vierspaltigen Bericht" u. f. w. Wir bitten um Entschuldigung Ver ehrtest ! ES war die Tribüne.- welche den Bericht brachte, obwohl wir gar nicht in Abrede zu stellen gedenken, daß Herr Rappaport ihn schrieb. Aber es scheint, daß das Wort Tribüne für Sie, hochzuverehrenderHerr, einen noch große' ren Schrecken in sich birgt, a!S daS Wort MetropolitaN'Polizei für den republika nifchen Wardbummlet, denn gestehen Sie doch offen, wenn Ihnen Offenheit über Haupt möglich ist, wie wenig das Publi kum bis jetzt durch Ihr Blatt über die Gehalte, Ausgaben und GefchiftSfüh. rung der VersicherungZ. Gesellschaft er fuhr, und wie wenig es auch jetzt noch er fahren hätte, wenn die Tribüne" nicht wäre. lind Sie werden doch zugeben, daß daS Publikum, zum Mindesten die Versiche rer, ein ganz klein wenig das Recht haben ein ganz klein wenig von der Sache zu wissen. Daß sie das v o l ! e Recht haben. A l l e s zu wissen.werdenSie freilich nicht zugeben wollen. Und wenn man Sie darnach früge, dann würden Sie wahr scheinlich dieselbe naive Gegenfrage stel len, die Sie Herrn Rappaport stellten : Wozu wollen Sie das wissen?- und Sie würden darüber ebensowenig sagen, wie Sie ihm und wie Sie in Ihrer Berthe! digung darüber sagten. Sie haben, das verkennen wir gar nicht, daS redliche Bestrebens sich wie die 5katze um den heißen Brei zu drücken, aber Sie thun dies mit zu wenig Geschick, Allverehrter, und sobald man ein solches Bestreben merkt, dann kommt Z wohl ganz von selbst, daß der Eine im Stillen denkt, der Andere aber offen sagt, eZ sei Etwas faul im Staate Dänemark. Herr Rappaport ist der Eine, dzr eS offen sagt und Hunderte von Anderen denken eS im Stillen. . Denn Sie werden doch Herrn Rappa Port nicht für so dumm halten, daß er eS unternehmen würde, gegen Ihren ..Ring" zu kämpfen wenn er nicht wüßte, daß er dle öffentliche Meinung zum großen Theil auf feiner Seite hat. Sie ärgern sich über Herrn Rappaport, da? finden ' wir begreiflich, wirklich sehr begreiflich, Ber ehrtester und eS läßt Herrn Rappaport, auf Ehre sehr gleichgiltig, ob Sie ibn für boshaft, gemein, oder für einen Lügner halten, aber für dumm halten Sie ihn nicht, nicht wahr l. So grausam können Sie nicht sein. Zwar sagen Sie Folgendes : SLenn sich Herr Skaxpaport wirklich eingebildet hat. daß er nur, wie ein ucn cx rnaclnna in einer Zzhre5rfzmmlunz aufzutauchen und mige seiner öehauxtungen und Ltedensarten einzusetzen habe. um die Sesellschaft zukderjeugen, daidi bisherig and frühkren Verwaltungen der Gesellschaft nicht etwa Anerkennung und Hochachtung, sondern Nasen stüber und Austritt verdienten, so zeigt da Nesul tat, daß er sich gründlich geirrt hat. Aber, nicht wahr, Sie thun un den Gefallen und nehmen das zurück? Denn sehen Sie, Allerliebster, wenn Sie wirklich denken sollten, daß Herr Rappaport geglaubt hat. eine Versammlung Ihrer Agenten, Ihres Direktoriums, Ihrer Angestellten. Ihres Sekretärs. Ihres Sohnes von irgend'EtwaS überzeugen zu können, so müßten wir Sie ja für ganz entsetzlich dumm halten und Sie haben gewiß ein viel zu fühlendes Herz, als daß Sie uns den Schmerz anthun könnten, Sie für dumm halten zu müssen. Und doch, Allerwerthester. denken Sie nu. was eS für boöhaste Menschen giebt '. EZ giebt Leute, welche Sie für dumm halten. Ist daS nicht gemein? Aber, sehen Sie, so kluge Leute, wie un sereinS, haben eben oft von der Unwissen hei! und dem Unverstand des Volke? zu leiden. Die Leute baden ost eine so son derbare Logik, welche gar nicht mit dem gesunden Menschenverstände üderein stimmt. Denken Sie sich nur. die Leute sagen, es sei dumm von dem Präsidenten einer Gesellschaft, der ein gutes Gewissen hat, (und Sie haben doch gewiß nicht nur ein gute, Sie haben jedenfalls das beste Gewissen) dazu beizutragen, daß eine Berichterstattung nicht erfolge, die mit seiner Amtsführung in Verbindung steht. eS sei dumm von ihm, da einen Antrag außer Ordnung zu erklären, ws er doch sicher sein kann, daß sein kampsbereites Heer die Geschichte für ihn besorgen wird und eS sei die dümmste der Dummheiten, nicht zu erlauben, daß mehr Personen sür ein RevisionScomite vorgeschlagen werden, als dasselbe bilden sollen, wenn dadurch die Erwählung seines Gegners verhindert wird. Merken Sie wobl! Die Leute sagen bloß, daß daS von einem Präsidenten mit gutem Gewissen dumm sei, von einem anderen Präsidenten sagen sie nicht, daß eS dumm sei. Wir lassen 5ibnen iet-.t die Wahl zwischen der Dummheit und dem dösen Gewissen. Sie baden eine sonderbare Art der Vertheidigung, Lieder ; Sie verkriechen sich immer hinter den Busch. Sie thun so, als ob nicht Sie, sondern die Direktoren die Angegriffenen seien. Sie thun unö sehr leid, aber wir müssen Ihnen den Irrthum nehmen. ES sst Herrn Rappaport nichts im Traume eingefallen, d!e Direktoren wie Sie delaüp ten, sür Esel, oder Dummköpfe, oder gewissenlose Verschwender zu halten. Da befinden sich z. B. im Direktorium die Herren John Grosch, Georg Psingst,?
AUGUST
i Ällleilliger Tlgettt für iQT'oirm Lager-, Export- und Flaschen -Bier ! Office und Depot: No. 220 u. 222 Süd Dclalvarc Straße.
Henry Nüsie und Andere. Ehrenmänner im vollsten Sinne des Wortes, deren Ruf vollständig untadelhaft ist. Unsere Ansicht aber ist die, daß die' Herren in zu großem Vertrauen auf Sie, Ihnen und dem Sekretär die Geschäftsführung zu sehr überlassen und daß sie sich scheuen, gegen Ihre Rechnungen Etwas einzu wenden. Eine solche Scheu ist einigermaßen natürlich und wirst durchaus keinen Schatten auf irgend einen der Herren. Was Ihr Gehalt als Präsident betrifft, so konnte Herr Rappaport darüber nicht viel sagen, denn Ihre Agenten halsen Ihnen ja daS zu verschweigen. Hoch sollte er nicht sein, denn der Präsident hat kaum mehr zu thun, als irgend einer der Direktoren. Und was den Gehalt des Sekretärs betrifft, so sagen uir noch matt, daß $2s00 um mindestens $1000 zu viel sind. Denn, offen gestanden, de? Sekretär muß sehr wenig zu thun haben, wenn er Zeit genug übrig hat. Notariats geschäste. NachlassenschastZgeschäfte.Voll machtsgefchäfte u. f. w. zu besorgen, welche zum Mindesten ebensoviel Zeit be anspruchen. als seine Arbeiten für Ihre' Gesellschaft. Und wir sind serner der Ansicht, daß! tausend Dollars ein Betrag ist, um den' zu reden es der Mühe werth ist. denn! wenn davon manchem werngdemutelken Mitglied auch nur 25 cents an feiner Auflage erspart werden, so sind oft diese 25 centS dem Nichtbemittelten sehr will kommen. Wa?die zu große Summe in denHän den disSchatzmeisterS betrifft, so möchten wir Sie bitten, einen Augenblick lang daS Versteckesplelen auszugeben. Die Nebengesetze besagen, daß der Schatzmei ster nie mehr als $15,000 inHändcn haben soll. HabenSie doch die Güte, demPudli kum, (nicht unS.daS würden wir uns nicht unterstehen, zu fordern) die Sitzung der Direktoren, in. welcher eine Aenderung des betr. Paragraphen beschlossen wurde, durch Angabe des Datums und der Sei tenzahl des Protokollbuches näher zu be zeichnen. Verstehen Sie wobl, nicht die Sitzung, in welcher vielleicht durch einen Beschluß der betreffende Paragraph prak tich verletzt wurde, sondern durch den er thatsächlich geändert . oder gestrichen wurde. Wir haben so eine ganz leise Ahnung, daß Sie da nicht können. Und nun zum Nächsten, Verehrter. Sie haben sich ja förmlich in eine riesige moralische Entrüstung hineinge arbeitet, daß Herr Rappaport es wagte. den Gedanken zu hegen, daß Sie und Ihre Agenten in recht einträchtiger Har monie sich besinden. Sie sind wirklich zu bedauern! Wir bedauern Sie auch und verlangen gar nichts dafür. Die Welt ist eben schlecht und .hat so wenig Verständniß sür die Unschuld. Dem Reinen ist eben Alles rein. 'S i e sinden cZ natürlich nicht ausfallend, daß Ihr: Agenten sür dieselben Personen stimm ten, sür die Sie Ihre 210 Stimmen ab gaben, Sie miteingeschlossen, denn Sie wissen ja, wie es zugegangen. Aber die Welt, die döse, döse Welt, die .da? Strahlende zu schwärzen nnd das Erha bene in den Staub zu ziehen pflegt," die weiß eben nicht, wie es zugegangen, die findet diese engelreine Einträchtigkeit eben sehr merkwürdig, und Undank ist der Welt Lohn. Aber trösten Sie sich. Bester, alle großen Männer haben an dem Undank der Welt zu leiden, und Sie werden doch nicht so bescheiden sein, sich nicht sur einen großen Mann zu hal ten ?' Aber nun sehen Sie einmal, wie komisch daS ist. Nun hat Herr Rappaport so viel beantragt und geschrieben und ge sagt,, und Sie haben so viel Wozu" ge fragt, so viel außer Ordnung erklärt und auch so viel gesagt und geschrieben, und nun weiß doch noch kein Mensch, wofür Alle? die $150) verausgabt wurden u.wie viel Sie und der .Telegraph- davon gezo gen haben. Das ist wirklich sonderbar! Und da giebt es wiederum böse Menschen, die schütteln die Köpfe und meinen, es wäre doch so einfach sür Sie gewesen, kurzweg die Zahlen anzugeben, wenn Sie keine Veranlassung haben, dieselben aus defonderenGründen zu verschweigen. ES ist schändlich ! Statt dessen sagen Sie Folgende : Wir ollen tu dieser Verbindung nur die Thatsache anführen, daß die Sutenterg (Sa. in den S Jadren, seit sie cincl U: Lokale der Le,sichcrungs.ykstllschAft btjggen hat, allein in Itrv, wai sie der deutsche Versicherung mehr an Miethe zahlte, alt kiese von dn nebenstehenden Lokalen erzielen konnte, doppelt s viel an die Versichernng an'gab, i, fe von dieser sür zeigen erhielt. ' Aber sagen Sie doch einmal. Verehrte ster, sür waS halten Sie denn die Men jchen eigentlich ? Diese vielen Worte hät ten Sie'fich doch Im Grlmde genvmmen, sparen können, wenn Sie statt ihrer ein fach ein paar Zahlen niedergeschrieben hätten. Sie denken aber wahrscheinlich. da dumme Publikum braucht nicht in
ERBRICH
Alles die Nase zu stecken, und da speist man es mit einer hochtönenden Phrase ab. Aber a!S Sie die Phrase schrieben, da wußten Sie wahrscheinlich selbst nicht, was Sie schrieben, sonst hätten Sie die Sache doch gewiß anders ang-packt. Denn wasSie sagen.beweist nichts weiter, als daß Sie ein sür Sie speziell eingerich tetes Lokal fortwährend in Miethe hat ten, während die nebenstehenden Lokale die meiste Zeit unbesetzt waren, oder doch sehr wenig Miethe brachten, mit einem Worte, daß der Bau an der Delaware Straße, neun Jahre lang zwar sehr be tsuem für Sie, aber sür die Gesellschast keire Spekulation koar, aus die sie stolz sein fcmi. Ud nun zum Schlüsse. Da eine Detailliruug der $1ÖQ0 Ausgaben beharrlich verweigert wird, wollen wir d'e selbe r.ach unserem besten Ermessen wie folgt vornehmen. w.halt deö Sekretars. 250O Schreibmaterialien.und Drucksachen .... 100 Heizung '. !., Beleuchtung 25 Depeschen, (Zipreßkoslel, 25 Reinhalten der Offiee - 150 ? Nn!,nrn??,s,s,,n, fnSn -fi.i '.ri ' IHI'IIHV.IIi, . . . . . , J J Zusammen $29öO Bleiben also noch $1C00 übrig für Ihren Gehalt und die Anzeigen im .Telegraph", genug, um selbst, wenn obige Zahlen um $100 oder $200 zu nie drig gegrisfen sein sollten, ein ganz hüb sches Sümmchen für Sie und den Tele graph"übrig zu lassen. Wie viel davon auf den Einen oder den Andern kommt, ist uns ziemlich einerlei. Zur Berichtigung dieser Zahlen laden wir Sie' freundlichst ein. Einstweilen Adieu! Aus Wiedersehen! Unbegründete Behauptung. Gestern Nachmittag wurde im städti schen Hospital eine Post Morlem Unter suchung der Leiche von JameS Smith vorgenommen. Die Untersuchung wurde auf Veran lassung des Bruders des Verstorbenen, Joseph Smith vorgenommen welcher nordöstlich von unserer Stadt wohnt, und behauptete, daß der Tod seines Bruders durch Meuchelmörder hadeige führt worden fei. Er sagte, daß fein Bruder vor einigen Wochen von zwei Mannern aus dem Hause geholt und ins Freie geschleppt worden sei. Die Männer behallpteten, daß sein Bruder der Mörder der beiden Koreman Frauen fei, lnüpsten ihn an einemBaume aus um ihn dadurch zu einem Geständnlß zu bew:gen. Erst als er dem Tode nahe war schnitten sie den Strick ab, doch hät ten die erlittenen Verlegungen feinen bal digen Tod herdeigesührt. Durch die Postmortem Untersuchung wurde jedoch dargethan, daßSmilh eines natürlichen Todes gestorben und die Aerzte des Hospitals scheinen der Ge schichte wenig Glauben zu schenken. aj Frecher Naub. Gestern Abend wurde ein Mann Na mens D. R. Davidson von North Salem, Hendricks Eo., aus dem Union Depot um $210 beraubt. Er wollte eben einen Zug besteigen um nach Hause zu fahren, alL ein Bursche daherkam und ihm die Börse aus der Hand riß. Eben so schnell als er gekommen, war de? Gauner auch der schwunden, aber eine große Menschen masse versolgte ihn, bis er endlich, indem er das HauS von Jerry Sweeney betrat, sich selbst in eine Falle begeben hatte. Dort hatte er sich in ein Zimmer und unter das Bett geflüchtet, aber die Polizi sten Quagley und Hermann! holten ihn hervor und verhafteten ihn. Das Geld fand man jedoch nicht in seinem Besitze und er behauptete fest und bestimmt eben erst von Eincinnati gekommen und un schuldig zu sein. , Er heißt Frank ElliS und wurde heute der Grand Jury überwiesen. ES hat ihm daS Leben gerettet. Toledo, O h i 0. Die .Erpreß" sagt : Ein interessanter Krankoellsfall ist hier eben zu Tage gekommen. Ein angesehener Kaufmann, der infolge von Nieren und Rückgratbeschmerden, wie die Aerzte sein Leiden bezeichneten, am Sterben lag. ist durch den großen Schmerztilger, Sr. Jakobs Oel. wunder bar geheilt worden. Etliche Einreibun gen besiegten den Schmerz und stellten den Blutumlauf zur rechten tträftigkeit her, und unser Freund ist wieder so ge sund nie je. Es gereicht uns zum Ver gnügen und ist unsere Pflicht auf die er staunliche Wirksamkeit des mächtigen deutschen Heilmittels hinzuweisen." VauvermitS. Ehas. Stelling, Reparaturen des Hauses No. 2 Railroad Str. $73. A. Rienel. Anbau an 426 Süd Jlli noiö Str. $C00.
Tapet
en -
Tapeten, Gardinen, Oeltuche . f. w. o , ,lö- Gute Waaren, magige Preise, prompte und aufmerksame Bedienung, j&t Carl IWsPllpr 161 Ost Washington Str. VUIX X J.14 WlXVi MANSÜIl'S BLOCK.
FRAU j. AREIS Importeur und Wbolesale-Verkäufer feiner
mtim md SMtwsm,
!, 2 Ost Wsljig, SIraßk.
CITY BRE WEM,
S tfQv,'
stlT ffil fl W f) "
cUx Lieber So., MÄItfSON AVEME, Imliairnpolis, Ind.. Brauer von Lager- und deö rühmlichst bekannten Tafel-Blerö.
MWöVleWest, Mschmck, Matcrialiclt für Zeichner und Maler. Alöums, Stcrcoscopcn, Stcrcoscopischk Bilder, w großer Äuiroadt und 11 billige Preisen in der 5kunsthandlnng von ' tvspt. Lieber K Cp., 83 Ö. Washington Str.
Kregolo & Wliitsott, Leichen-Bestatter, NORD DELAWARE STRASSE. kZT.Wir verkaufen Särge billiger, alt irgend eine andere ffirma der Stadt. W Wir erhalten Leichen in gutem Zustande, ohne Eis zu gebrauche.
Die selttffenWaarcn,die in unserer Branche gemacht werben.
t&r Telephon. Kutschen sür alle Mayorö Court. Willis Stillwell wurde heute wegen Kleindiebstahl k.er Grand Jury über wiesen. Eduard D. Herrman trug einen Aeuolver bei sich und wurde dasür bestraft. Jamcs Doykl, ein kleiner Mann der wegen VagabundirenS angellagt war, hielt eine lange Rede zu seiner Aerthei digung und eroberte sich damit die Theilnähme unseres weichherzigen !arorS, denn er gin?z unter dem Versprechen, bin nen 21 Stunden die Stadt zu verlassen, straflos aus. 0 Mary Welsh machte Skandal und wurde verdonnert. Drei Betrunkene, zwei Peostituirte und ein Verehrer derselben wurden eben falls bestraft. Wie er zu dem Entschluß kam. Ich litt an Mattigkeit im ganzen Körper, schreibt Herr John ttramer. 1221 Aord Elfte - Strake, St. Lonis Mo. Da meine Arbeit verhältnikmäLig nicht schwer ist. liefe (3 sich leicht -rkennen, dafe es nicht von Uebermattung herrühre. Ich kam daher zum Enlschlufe Medizin zu nehmen. Ein Freund zeigte mir eine Flasche Hamburger Tropfen. Ich kaufte mir eine Flasche und kann versichern, dafe ich nach acht Tagen wie neugeboren sühlte. Ick kann Dr. Aug. König's Hamburger Tropfen aus's beste enpseh len. Qr Christoph Burket wurde heute gegen George W. Aston und Margareth Aston klagbar, weil diefelben seinen guten Namen zu verletzen suchten. Er klagt aus $5,000 Schadenersatz.
JLTtociFt cSj-gQ-ILIL
R, 17 ,md 19 Stil Wajhig Sttaßk, empfiehlt fein neues und wohl affortirteS Lager von Teppichen, Tapeten, Draperien, Stroh-Wattcn, , ' r Spitzett-Borhöngen, usw., und ladet zu zahlreihem Besuch ein.
Handlm
INDIANAPOLIS, IND.
M
0 tt (? l? u- .w p GpiöilM,
F. W. Flaiiner, o. 5 John Hammolvtt, N.Jllioisstr. Leichenbestaiter.
Zwecke. Feuerfest. Gestern Nachmittag um Uhr wurde vor einer großen Zuschauermenge S. I. Russell's Jire Proos Paint". einer Probe unterworsen. Ein kleine Holzhütte m an der 6cke der Maiket und Circle Strase errichtet und mit der in Rede stehenden Farbe angestrichen worden. Fässer I mit Spähnen, die mit Kerosin ge i -j..ft . .. v : - v : . . r -r iimui luutfii luuiucii 111 uic vuc kji4tui und angezündet. Hochauf loderten die Flammen, aber, als da? in der Hütte stehende Materia! verbrannt war, hatte daS wilde Element keine Nahrung mehr, denn die mit .Jire Proof Paint" beflri chene Hütte zeigte sich wirklich feuerfest. . Der Elsinder der Farbe. Herr Russell war bei der Probe zugegen und eS sollte unS gar nicht wundern, wenn die Farbe in ganz kurzer Zeit bei allin Gibäudei Verwendung sinden würde. Milton H. Eolemen bat , feine Schadenersatzklage gegen die Aandalia Eifenbahn Eo. niedergeschlagen. Tausende sind schon von Dr. Bull' Husten Syruv kurirt worden, eS ist aner konnt daS beste Mittel gegen alle HalSlei den, und kostet nur 25 EentS. 0S- A. Eobel von hier, befand sich unter den Passagieren, welche bei einem Eisenbahnunfall in HunterStown, Allen Eo. leicht verletzt wurden. ' är Die Wahl eine Veiwallungs rathe? für daSJndianopolis'WaisenhauS findet cm 1. Mai Nachmittag um 2 Uhr statt. Jedermann ist dazu eingeladen.
