Indiana Tribüne, Volume 6, Number 212, Indianapolis, Marion County, 20 April 1883 — Page 3
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daß Sie in diesem Hause bewacht werden uiid daß es sinstere Geheimnisse birgt." Angelika erschrak. In ihr erwachte mit einem Male Furcht vor einer unbekannten Gefahr. Das lahmte ihre Freude über das Wiederfehen ihres Reisegkfährten etwas, erleichterte ihr aber gleichzeitig, seinem Verlangen nach zukommen. Sie saß unbeweglich und wagte nicht mehr aus die Gasse hinab zu blicken. ,Jst auch Niemand im Garten?" Angelika sah sich um. 'Nein, Niemand !" So hören Sie, was ich Ihnen zu sa gen habe !" Ich werde mein Buch vornehmen. und thun, als ob ich lese." Nach diesen Worten schlug sie das Buch wieder auf und blickte hinein, ohne sich zu bewegen. Schon seit mehreren Tagen bin ich hier vorbeigegangen in der Hoffnung, Sie zu sehen." Also haben Sie mich nicht vergessen?" sagte sie, ohne sict zu bewegen, indem sie eifrig in das aufgeschlagene Buch schaute. Diese Frage macht meinen Argwohn zur Gewißheit, daß Sie meine Blumen nicht erhalten haben." Blumen?" horchte Angelika auf, was für Blumen ? !" Die ich Ihnen am Abend des Tages Ihrer Ankunft übersandte." Ich weiß nichts davon." Sie sind also unterschlagen worden," fuhr der junge Mann fort, wovon ich nach meinen fpateren Wahrnehmungen bereits überzeugt war. Trotzdem ich muß te, daß die Bewohner des todten Hauses" Angelika schauerte bei dieser Bcnennung unwillkürlich zusammen, in großer Abgeschiedenheit leben, glaubte ich doch nicht, daß das alte Haus so ganz unzugänglich sei, wie das märchenhafte Schloß Dornröschens, mit dem es, seitdem Sie in seinen Mauern weilen, doppelte Aehnlichkeit hat. Schon vor mehreren Tagen wollte ich'der Dame des Hauses meinen Besuch machen und mich dabei nach Jhrem Ergehen, mein Fräulein, erkundigen, denn nach dem, was Sie mir auf unserer gemeinschaftlichen Eisenbahnsahrt erzählten, mußte ich annehmen, daß Sie hier von einer Ihnen wohlgesinnten Verwandten aufgenommen worden seien, aber das scheint mir nicht der Fall zu sein. Es kommt mir vor, als ob in diesem Hause Lüge und Intrigue das Szepter führen, die erstere jedenfalls. Als ich offen und ehrlich nach der Dame des Hauses und nach Ihnen fragte, erhielt ich von einem äußerst unangenehmen Manne die zwar höfliche, aber kurze Antwort, daß die Eigenthümerin des Hauses sehr krank sei und niemals Besuch empfange, und dajj ihre junge Verwandte, alfo Sie, mein gnädiges Fräulein, sich nur für vierund-
zwanzig Stunden auf der Durchreise hier ausgehalten und Haus und Stadt bereits wieder verlassen hätte. Ich bezweifelte dies. Da ich hinlänglich mit den lokalen Verhältnissen der Stadt vertraut bin, so mußte ich, daß die zu den Gebäuden des Hauptwegs gehörenden Gärten auf diese ane mundeten. Nach mehreren vergeblichen Versuchen höbe ich Sie heute nun endlich entdeckt ! Der Alte hat mich also belogen, Sie sind noch hier und ich frage mich sehr besorgt, was diese Heimlichkeit in Bezug auf Ihre Person zii bedeuten hat V Angelika hatte mit athemloser Spannung seiner Erzählung gelauscht; die wi-, derstreitendsten Gefühle waren dadurch in ihr erregt worden. Furcht und Angst vor Herrn Jordan, Mißtrauen gegen Dorothea hatte in ihren Keimen von Anfang an in Angelika's Brust gelegen, seitdem sie das finstere, unheimliche Haus der Frau Dreßler betreten, aber jetzt wuchs diese Angst bis zum Erbeben und. hätte Angelika wj)hl ganz muthlos und verzweifelnd gemacht.wenn nicht die Freude über das Widersehen ihres Hebenswürdigen Reifegefährten jenen beängstigenden Gesühlen das Gleichgewicht gehalten hätte. Ihre. Freude über seine Gegenwart ließ sie sein Verbot abermals vergessen. Als er schwieg, bog sie sich über die Mauerbrüstung und erzählte ihm von allen ihren Wahrnehmungen im Hause,wie unfreund lich ihr in demselben begegnet werde und daß sie ihre Großtante noch gar nicht zu sehen bekommen. Brüstung und Pfeiler des Pavillons waren mit Kaprisolium umwachsen, das seine aromatisch duftenden, gelb und rothen Blüthen in den Strahlen der warmen Jrühlinassonne üppig erschlossen hatte. Zwischen diesen blühenden Ranken sah die liebliche kleine zu dem jungen Manne hinab, der, über dies reizende "Bild ganz entzückt, nun auch seinerseits die Vorsicht vergaß. Ihr schwarzes welliges Haar sie! zu beiden Seiten ihres anmnthigen Köpfchens nieder, als wollte es sich zu ihm hinabringeln und seine Hand umschlingen, die e: ihr jetzt hoch entgegenstreckte. Das Sonnenlicht, das indem sich Angelika vorbeugte voll und glänzend auf ihr Gesichtchen fiel, marlirte, wie man es oft bei Brünetten findet, einen ganz leichten, sammetartigen dunklen Flaum auf ihrer Oberlippe. Der junge Mann fühlte bei dem Anblick so viel holdseligen Reizes sein Blut stocken und empfand die unwiderstehliche Begierde, jenes reizende Mündchen mit den 'granatrothen Lippen mit einer Menge von Küssen zu bedecken. Da er aber den,ihm von oben herab entgegenlächelnden?.!und nicht erreichen konnte, so erfaßte er ihre Hand, die sie zu der seinen hinabstreckte und drückte einen glühendcn Kuß auf dieselbe. Sie zuckte zusammen, als sie seine warmen Lippen auf ihrer Hand suhlte, und diese Wärme schoß wie ein elektrischer Strom durch ihren ganzen Körper bis in ihr Herz. Sie blickte in seine Augen und las mit einem Male darin verständnißvoll jene ewig alte und doch immer wieder neue Geschichte, die sich täglich wiederholt und in alle Ewigkeit von Neuem wiederholen wird, jene Geschichte, die den König auf dem Thron wie den Bettler in der Hütte gleich entzückt, die Geschichte von glücklich erwiderter Liebe.
Angelika !" Unendliche Zärtlichkeit lag in dem Ton seiner Stimme, als er ihren Namen nannte: aber sie konnte ihm nicht in gleicher Weise antworten, denn si: wußte seinen Namen noch immer nicht. Soll ich denn den süßen Klang Ihrer Stimme nicht mehr vernehmen ?" Sie erröthcte, als ob ihre in diesem Fall so berechtigte Neugier eine Schuld wäre. Weiß ich doch immer noch nicht" Woran mahnen Sie mich ?" rief er plötzlich sich besinnend aus. Wie glücklich, würde ich sein, wenn Sie mich .Gerhard' nennen würden !" ..Gerhard !" lispelte sie und drückte, ihm die Hand, enlzog ihm aber die ihrige rasch, gerade, als er weiter sprechen wollte, und wandte sich um, da sie ein Geräusch hinter sich u vernehmen glaubte. ' Sie hatte sich nicht getäuscht. In nicht
i ;u großer Entfernung sah sie zu ihrer I. X .. -v a c . . - riN'? BeMrzung ojes veicyailigi, oen ies des Weges, der sich um den Rasenplatz vor dem Pavillon schlängelte, glatt zu Harken. Der Gärtner hatte durch das Gebüsch versteckt aus weiter Ferne die lebhaften Bewegungen deZ Fräuleins bemerkt und war darauf ällmählig näher gekom-' men. Der Gärtner ! rief Angelika erschreckt über die Mauer hinab. Morgen um diesel.be Stunde !" tönte es heraus. Angelika's Herz klopste ; ihr war zu Muth, als ob Jeder ihr absehen müßte, was sich in der letzten Viertelstunde zugetragen hatte. Ihre Unruhe war so groß, daß sie nicht sitzen bleiben konnte; unüberlegt sprang sie äuf, ergriff ihr Buch, in dem sie zuerst gelesen und das sie dann fortgelegt hatte, verließ den Pavillon und kehrte in das Haus zurück. Sowie sie in den Speichergang getreten war, eilte Josef csuer über den Rasenplatz und sprang dieStusen zum Pavillon hinaus: cr war zu schlau, als daß ihm Angelikas ganzes "Gebahren nicht Hütte auffallen sollen. ' Er beugte sich über das Geländer des Pavillons, ganz so wie er es vorher von Angelika gesehen hatte. Draußen war indlß nichts Verdächtiges zu bemerken ; still und einsam, menschenleer wie fast immer lag die kleine Gasse vor seinen Blicken da. Doch was ist das ? Was fesselte plötzlich seine Ausmersamkeit ? Auf dem schlechten Straßenpflaster, grade vor dem Pavillon blitzt ihm etwas in die Augen. Es ist der Messingverschluß an einer kleinen Ledertasche, die vorher dem jnngen Mann entfallen war, als cr die Ar--me nach Angelika's Hand empor gestreckt hatte. Joses besann sich keinen Augenblick. Er schwang sich über dieBrüstung und sprang hinab. Wäre der Gegenstand, den er nun aufnahm, ein geldgefülltes Portemonnaie gewesen, hätte seine Habgier wahr scheinlich über die Pflicht seiner' Spionerdienstes gesiegt, aber es war nur ein llei nes Etui, das bei näherer Untersuchung nichts weiter als einige Visitenkarten ent hielt. Aus demselben Wege, wie Josef hinabgekommen, konnte er nichts wieder zurück, dazu war die Vkauer zu hoch. Er eilte deshalb die Gasse hinunter, schlug einey Seitenweg ein, der in die Hauptstraße sührte, und klingelte nach einigen Minuten an dem vorderen Thorwege des ti'dlen Hause-?. lFortjkZ)ung folgt.) ventsclie Lokl - Nackt ichtcn. Buvapest. 2. April. Aus dem Privatleben des ermordeten GrasenMaj lath veröffentlichen die Blätter interessante Einzelheiten. Neben dem sehr reichen und glänzenden Zweige, dem der verstorbene Majlath angehört, giebt es noch einen anderen, der mit irdischen Glücksgütern nicht gesegnet ist und von Joseph II. in den Grafenstand erhoben nzard. Zu diesem Zweige zählte der bekannte Historiker Ungarns und Oesterreich?, Graf Johann Majlath, Sohn eines Großoheims des Ermordeten. Während der Letztere als Altconfervativer sich auf seinen Gütern von jeder Theilnahme an der 18t8er Rebellion fern hielt, war Graf Johann so arg compromittirt, daß er nach München flüchtete, wo dann freilich die kaiserliche Polizei den Sohn eines Mannes nicht weiter belästigte, der zu Anfang des Jahrhunderts Staatsund Conferenzminister des KaisersFranz gewesen war. Bitterste Noth aber zwang den Grasen Johann, Neujahr 1855 mit seiner Tochter Henriette.die Taschen aller Kleider mit Steinen gefüllt und mit einem großen Tuche zusammengebunden, den Tod in den Fluthen des Starem berger Sees zu suchen. Diese Thatsache allein spricht wohl deutlich genug für das Verhältniß, worin die beiden Häuser mit einander leben. Graf Johann aber hinterließ einen Sohn, den GrafenKoloman, einen sehr excentrischen Menschen. Machte er sich doch in der eisten Zeit Schmerling'S durch politische Pamphlete bemerkbar, worin er als erste Bedingung der Verständigung ausstellte, daß jedes Wiener Blatt, das sich mißliebige Betrachtungen über Ungarn erlaube, sofort unterdrückt werden müsse. Einen Erbschaftsprozeß, den Graf Koloman gegen den jetzt Ermordeten anstellte, verlor er nicht blos in allen Instanzen vor den ungarischen Gerichten, sondern gerieth auch in große pekuniäreBedrängniß durch eine Schuld von 20,000 Fl., welche ihm ein Wiener Wucherer zur Führung des Prozesses geliehen hatte. Frankfur t a. M., 1. April. Der General-Agent der Westdeutschen Ver-sicherungs-Aktien-Bank in Essen, Jeuer-versicherungs-und Glasversicherungs Anstalt. W. Breitecke, ist von hier verschmunden. Derselbe fehlt bereits seit ca. 3 Wochen, ohne daß über seinenAuf enthalt Bestimmtes bis jetzt zu erfahren war. Inspektoren der Esiener Bank sind zur Untersuchung und Klarstellung der Verhältnisse hierhergekommen.
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, ' hii; w. jJiUiA, J), . rv n r x .' . -i u a a,ior Va,on ii ein tzon ervatlver vom I . n . crr ' . innen Malier i (bchon die Wahl des r"t r . iruyeren mlusmlNlZlers Wr. Falk belämpste er. nock viel mebr aber d;,,'n. des Herrn Richter-Mühlrädlitz, und bei , i .i.i ... . . uui rnjicn nogeoronettnwahlen ging er von HauS zu Haus und belehrte" namentlich die Lehrer über die Pflichten gegen Thron'und Altars Nun wurde hier, wie überall in Preußen, der GeburtStag des Kaisers diesmal am Palmsonntag kirchlich gefeiert. Hr. Pastor Schön hielt die Predigt, und seine Gemeinde, unter der viele Mitglieder seinen Ansichten sonst nicht zustimmen, fand diese Rede würdig und zweckentsprechend. Aber nicht alle dachten so ein paar hochconservative Herren haben vielmehr Herrn Pastor Schön amtlich beim Superintendenten angeklagt, daß er in der Predigt am Palmsonntag nicht genügend die Bedeutung des kaiserlichen Geburts tageö hervorgehoben habe. Straßburg, 1. April. Immer mehr häufen sich die Beispiele, daß die Militärbehörden bestrebt sind, jede Ver-binduna-des Militärs mit d?m ssitiil" ZU Zeitigen und eine Kriegerkaste mit eigenen yr- und Nechtsbegriffen nach altindischem Muster inmitten des deutschen VerfassungLstaateS aufzurichten. Ein in der letzten Woche hier erlassenes Verbot bildet dafür einen drastischen Beleg. Seit geraumer Zeit besteht hier eine Fortbildungsschule unter Leitung des Gymnasialoberlehrers Bartholdy, eines Mannes, dessen nationale und konservative Gesinnung in politischen Dingen über allen Zweifel erhaben ist. In diesem gemeinnützigen Institute können auch erwachsene und ältere Personen gegen geringes Entgelt ihr Wissen erweitern ; sie erhalten nach Wahl Unterricht in der französischen und englischen Sprache, in Mathematik und Geschichte, zumeist am Abend oder an Sonntagen, nachdem sie ihre Berufsarbeiten erfüllt haben. Was Wunder, daß sich unter den strebsamen Schülern aller Berufs klassen auch eine große Zahl von Militärpersonen, Sergeanten und Unterossi' zieren befand, die im Hinblicke auf den in Aussicht stehenden Civilversorgungsschein ihre elementare Schulbildung ver vollständigten, mit Rücksicht aus ihre künstige Carriere im Steuerfache oder bei der Eisenbahn sich im Rechnen ausbildeten und Französisch lernten. In der letzten Woche ist nun ein Befehl ergangen, welcher den sünfundsechszig Besuchern der genannten Fortbildung?schule, die des Königs Rock tragen, jede weitere Theilnahme an den Unterricht! , stunden verbietet. Aflt B Iilnz v. den ni.d i v; ff c 1 1 Preisen. Großer iralh in .Vnlk.u, Bre.'ter, Stämmen. und Hol; für G a r t e n z ö u n e. Gebr. FRÄSER & C0L1S0RN, (Fif c Ost Washingtonstraßk und Mickiaatt Avenue. Nai! Nond Hat Störe. 7! O st W a s h i n n Str. FrühjahrsHute, und Kappen in großer Auswahl sind bereits a'.ige kommen. Billige Preis.-. Ncrlle Bedicuung, Gute Waare. Dr Hugo O. Pätttzcr Ar;t, Wundarzt u. Geburtshelfer, O sfice : T S. Dolawaro SS fc. 3 rchNundn: 10-11 Nhr Norm; :M N5r1ich:n. ohnunq: 4-2:5 M(Umoii Avo., Ix. lfa? Schellel'Z sheie O!si e. Sprechstunden: 9Ndr Borm.: 1 2 Ildr Siachm; 7 Uhr Abend. IfczL- Telephon kerbt,, dung. Dr. A. J. Smith, t Arzi und Wund - Arzt 31 .M i4 Pek'awrestr., INDIANAPOLIS. IXD. tilff rklkvon in br O'fice und Wohnung.Zvricht deulicb und lisch. Mozart - Malle ! No. 37 & 39 iiv Telaware trabe. Das größte.schönste und öltrste Lokal in derStadt US Getränke aller ?.rt. sowie kalte reisen Lorzügttche Bedienung. Jö5- Die prachlvol ingeiichtet Halle steht er wen. Logen und Privaten zur bbaltung von Bäl. lkn. Conzerten und BetsNNlungen unter liberalen Bedingungen zu.' VelfUgung. JOITJS lJICKIVIIiVIfcDT, Eigenthümer. Arbeiter Zusammenkunft bei JTLITTZ llTXXJlCGMCIi, Wo. 143 Ost Washington Str. Frische? ier, reine Liquöre und feine eigarren stetS an Hand. Jeden Morgen fetner Lunch. Phil. Rappaport, Ncchtsanwalt und Notar, 2 Süd Delaware Str.e INmANAWU3, IND
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Abg Jndiaavl'I 4:3SCm'll:00 8 .,a Anr.tiamd'gEit? 6M8 4.10Ä 7:25. l:2-jm 7:19 , 7:5 . 9:25 , 9:26 . Nichmond . Dayton... Piqua... . . Urbana ... m Kolumbus. 1-7:20 I :15 . 9:6 10:21 . 2:00 5:20 !:' 5:18 7:2j 10:20 . 12:üi . l :2.Nm .:35 , 7:10 . 7:; . 4:lbQm 7:45 :!' . 7:no , 11:15 8:00 il:dO . l:i m , 8:30 , . 2:2031m 6:i0j:m 6:47 . 5:20 7:25 ! 6:20Cm Rewark m SteubenviUe. H LLHeeling PlttSburg ... . arrisdurg... ai H aiuiiiuit . Löafliinqton. fc Ählladelrhia . New York... . Boston giiolicft. -t- Täallcb, auSflenvmmen Sonntaq. Pullnann'S "alast.. Schlaf, und Hot.l.Wag.n durch bt, PNtsbvrg. Hair.sdurg. Philadelphia unk bhne cd)icu los ein Wagenwechsel nach Baltimore. Washington und Boston. 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Abgang täglich. 4.35 V. .15 m 11X5 m " 12.05 Kn 12.55 Nm Ankunft tllglich. 4 00 6.00 m täglich. 6.55 m 10.50 in " .05 " 3.45 Nm 5.25 m taglta). 6.U5 9lm 3.55 Nm 6.25 NM taglich. 7.15 Nm Pittbi.rg, Cinunnati & St. LoutI isenbahn .11 uz im lagtt. 10.55 m VPWBP r täglich 4.35 Bin DAS iic aulge nommenSonnt.11.00 vm t Acc ausg. Sonntagr 4.10 Nm Z1W5P I täglich ,h.. 5.15 Nm Layton r auög Sonntag 5.15 Sm Richm ee au. enom ount. S.iS vm N u) PW VP 9s täglich 12.00 rn C S i am. Sonntag .... 5.45 Um N B P P Itäfll'ch 10.35 Km Darzton 9( aus. sonntag 10.35 m Chiesgg Route via Kokomo. Lbicaao SA rett Jnd' 3k Lou. zug tag 11 15 Nm Stjuagoüipr.ll.Oj Nm Echnell,ua... Jndpl' 3t Lu. Sttrek 4 08 N Terre Haute, Vandalia & St.Louis Eisenbahn. Llail Iratn 7.30 Brn rag S(p, v U 2 Nm ierre Haut acc. 4. Nm Sacifc ( l!UO Nm Schnellzug 4.08 v Vial und ec... 10.00 a Tag Qcivxti.... 5.15 Na 3xau unoacc... S.toXm lincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicago i f. L isll l: -r- 7 - ci(uvuvu -iunuoaii lvifton. 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