Indiana Tribüne, Volume 6, Number 211, Indianapolis, Marion County, 19 April 1883 — Page 4
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EVf sm W1'JJ MW AVS Wirt aHkjr ,- b i--tv w i u spi Y . S 'JUV fs aft da? beste Heilmittel aeaeir die ver Zchiedencn Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten, Heiser sät, Bräune, Erkält nnru Engbrüstigkeit, Influenz. Luftröhren - Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PreiZ. 25 Cents. 'J.JJTl George F. Borst, Deutsche Apotheke. ykecepte werden nach Vorschrift an esertigt. Toiletteu Artikel jeder Art. 4.40 Hiiexl Äiorlcllo.11 Htr. Indianapolis, Ind., 19. April 1883. Lokales. (5ivilslandsrcgiger. Geburten. (in angeführten SkZmcn sind die deZ 4'aterl oder der Mutter.) Da Aerzte und GebrtSbetfer nicht sehr vitnktlich in Abgaie der eburtscertincate deim Gesundkeitsra ibt sind, wodurch vorkomml, bat die l'liU&cUung o't sehr versoätet kämmt, bitten wir, tinj von vor ko,nmden Aätlen zu unterrichten. Mamuel Wilson, Machen, 17. April. Virgil D. Keaton, tfnaoe, 14. April. Todesfälle. Charles Nocüler mit Louisa Ueberle. Join Hicks mit Bettie Gilbert. W. T. Millspaugh mit Nannie Royster. Frank L. Glav mit Caryline (?. White. Thomas Diryer mit Maggic Jlynn. Heirath en. James Smith. 23 Jahre, 18. April. Jenny Lightford, 13 Jzhre, 10. April. William Morris, 11 Jahre.,. April. Alfonso Boughton, 52 Jahre. 14. April. liMe LewiZ, 2 Monate, 12. April. Ritt. C Monate. 15. April. Louise Weil, 0 Monate, 1. April. Im Schützenpark werden heute Baume gepslanzt. Rauche '-Scharfer'. I3e8i: " Scharlachsieber CP. Süd Ealisor nia Str. u. 85 S. Mississippi Straße. &är Mary L. Wilson klagte Heute auf Scheidung von JoHn Wilson. Kaufe Mucho's "Desl Havarist Iärz." ar Patrick ollins 2SJ West Pearl Strafe wurde gestern von einem Maul' esel gestoben und am Arme schwer verletzt. fiT Unsere deutschen Schneidermeister machen wir auf die Anzeige der Polizei Kommissar: aufmerksam. ES thut Jedem in der Seele weh. ein Kind in einem Husten-Ansall zu sehen, jede Mutter sollte darauf achten, daß Dr. Vull's Husten Syrup immer bei der Hand sei. bannt den Kleinen zu iedei Zeit schnelle Erleichterung verschalst weroen kaun. Preis 27, h'entZ die Flasche. Die Polizcikommissare erließen eine Ordre, dahin das; die Brauereien am Sonntag ihre Bierwagen nicht lau sen lassen sollen. Die Jury in dem Falle ge,.en den des Mordes angeklagtenFunk brachte heute Mittag einen Wahrsl'ruch auf Schuldig des Todschlags" ein und oer urtheilte ihn zu zwei Jahren Zuchthaus. Manner-Leiden. Nervöse Schwäche Unverdaulichkeit.Gescklechts-llnvermögen lurirt durch "Weiss ileullli Keuewer". $l. UT ttlicb HolZworih erhielt vom GesundheitZrath Befehl, seine Milcherei innerhalb 20 Tagen au3 der Stadt zu entfernen, da sich dieselbe als ein Gemein schaden erwiesen hat. Äsö Am Abend deZ 27. und 23. April wird der Mänr.erchor die reizende Oper .Stradella" im Grand Opera vouse zur Ausführung bringen. Die Säuger und Sängerinnen studiren fleißig, um ihre Aufgabe in glänzender Weife zu lösen. Handelt nach seiner Ueberzeugung. Herr Francis Joseph Beringhausen, Carencrew. La., ist ein warmer Befürworter der Homburger Tropfen. Der selbs wendet sie seit z'ebn Jabren in sei. ner Familie an und ist der festen Ueber zeugung, daß lein besseres Heilmittel im Markte ist, als die Hamburger Tropfen. tz$ Die Verwaltungsräthe der Acton Camv Meeting Association, haben vc schlössen, die Miethe der Wohnungen zu erhöhen, um Verschönerungen, welche einige tausend Dollar kosten sollen, vor nehmen zu können. Wird das aber dann schön werden ! Die Schadenersatzklage der Mary Ward gegen Mary Morrison wurde heute in der Superior Court aufgenom men. Verklagte ist die Besiderin des Shiveley Block, in welchem feiner Zeit ein Stockwerk zusammenstürzte, und wo bei die Klägerin verunglückte. Heute Morgen begannen die Ver Handlungen in dem Falle von Morgan tf. Ehandler, dem Nachlafsenschaftsver walter von Wm. (5. Woods gegen die Franklin LebenLversicherungSgtfellschaft. WoodS hatte sein Leben versichert und sich am nächsten Tage vergiftet. Die Gesellschaft verweigert dieAuSzahlung der Police.
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ZabreSversammlima der sehr einsei' tigeu dcutschenFenerverstche rungSgesellschast.
Gestern Nachmittag um drei Uhr wurde mit der Wahl des Sekretärs und des Direktoriums begonnen. Herr Lorenz Schmidt wurde mit 822 Stimmen zum Sekretär enoühlt. Welcher Spaßvogel eine Stimme für Herrn Rappaport ad gab, wissen wir nicht. DaS Resultat der Dlrektorenwahl ist Folgendes : Stimmen. Adolph Seidenflick.-r.. 819 Cduard Müller TU) Henry Russe 108 JohnErosch 787 Aug.Buschman Uti Gabr. Schmuck 782 U. W.Ril)inger ...788 Pet. Spihfadkn 77 George F. Wngst .es Element Donnegut 81 Henry Schnull 77 Jacob Wachfletter 72 ßharl: Reese 87 John W. Schmidt 9 August Vermerschcidt 57 Georg Reyer 44 Jacob Schweitle 34 Fred. Schmid - John P. Zrenzel 2 August Mai 1 Phil.Rappaport 1 Die ersten neun sind also gewählt, dieselbett Herren, welche im vergangenen Jahre da3 Direktorium bildeten. Wir sind eS unseren Lesern schuldig, darauf aufmerksam zu machen, wie eine solche Wahl zu Stande kommt. Zunächst gab also Herr Seidensticker die 210 Stimmen, welche er als Bevollmächtigter von Mi gliedern von New Albany besaß für sich und die Herren seiner Wahl ab. ' Daß Herr Seidensticker und Herr Lorenz Schmidt ein Herz und eine Seele sind, braucht nicht erst versichert zu werden. Die verwandschastliche Liebe bringt das zu Wege und dann : Gleiche Seelen finden sich zu Wasser und zu Land". Herr Lorenz Schmidt hatte 45 Stimmen abzugeben, dreizehn Agenten gaben zusammen 53G Stimmen ab. also hatten 15 Personen zusammen 791 Stimmen, gegenüber den anderen .".1 Personen, von denen Jeder bloß eine Stimme hatte. Unter diesen 1 Einzel stimmen befanden sich die der bisherigen Direktoren, dann die der Herren DöpperS und Siebold, Angestellte der Gutenb:rg Co., des Herrn George Seidensticker usw. Daß es nicht bloßer Zufall ist, daß sich die Stimmen in ersichtlicher Weife auf neun unter 21 Personen konzentriren. daß zwischen den Herren Agknten und dem Präsidenten und dem Sekretär eine recht rührendeUebereinstimmung herrscht, ist ja ganz klar. Einer oder zwei der Agenten müssen aber doch revoltirt haben, sonst hätten Herr Vonnegut, Herr Schnull. Herr Reese, Herr John W. Schmidt, Herr Bennerscheidt u. s. w. höchstens so viele Stimmen bekommen können, wie Herr Frenzel und Herr Rap paport. Und nimmt man den Jahresbericht zur Hand, so wird Einem die Ursache dieser Einmüthigkeit zwischen den Beamten und Agenten ganz klar. Der Herr Präsident und der Hcrr Sekretär hängen bezüglich ihrer Wiederwahl bis zu einem gewisien Grade von den Agenten ab und die Agenten bedürfen hie und da der Nach sicht des Präsidenten und des Sekretärs. Denn wenn der Bericht von 1882 zeigt, da sich in den Händen der Agenten Z2M!.Z1 besinden und der Bericht vn 18&: an qleiche? Stelle die Summe von zeigt, so bedeutet daS doch nicht? ?lnderes, als daß die Agenten mit dieser Summe im Rückstände sind. Nachdem da? Wahlresultat verkündet war, verlasen der Sekretär und der Prü sident ihre Jahresberichte. Räch Verlesung derselben erhob sich Herr Rappaport mit folgenden Worten : Par. 1. des Kapitels der Rebengesibe von den Rechten und Pflichten der Beam ten sagt : Die Fonds in den Händen des Schatz meistcrs dürfen nie die Summe von $15,000 übersteigen, wovon 'womöglich die Hülste im Refervefond gehalten wer den soll. Alle Summen über diesen Ae trag sollen von dem FinanzComite ver waltet und angelegt werden. Run finde ich ader nach dem vorjährigen Berichte nahezu 19,000 und nach dem dieöjähri gen Berichte nahezu .N3,000 in den Händen des Schatzmeisters und von diesen Beträgen immer nur $7,5$) im Reserve fond. Ich mochte wissen wie das kommt. ferner, ob die Zinsen des Reservefonds der Gefellschast zufließen, und wo und zu welchem Zinsfüße derselbe angelegt ist'Ueber letzteren Punkt fand sich der Herr Präsident gar nicht bemüßigt, Auö kunst zu ertheilen, in Bezug auf die an deren Fragen sagte er, daß im Frühjahre immer wenig Geld eingehe, und daß daS Direktorium eine größere Ansammlung von Geld in den Händen des Schatzmei sterS gestatte, um für allenfallsige Even tualitäten vorbereitet zu fein. Daraus erwiderte Herr Rappaport : .Diese Er llürung ist nach keiner Seite hin genü gend. Die Geschichte der Gesellschaft weist nicht nach, daß der laufende Fond von $7500 in nennenöwerther Weife je malS unzureichend war. Wenn dies aber einmal vorkomme, dann sei zu die sem Zwecke derReservefond da, der weil er nach sechzigtägiger Kündigung ein beru sen werden kann, keine so vorteilhaften ir könnkn d,n trag nicht auSfüllkn, eil UNi ivt Zlugenbtick ttt Beucht nicht ,u ebott stet
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GeNte Große Eröffnung von flfflEMIlW No. Vorzügliche Getrünke und ein delikater Musik wird für die Unterhaltung sorgen. Anlagebedlngungen sichert als der Fond in den Händen deS , FinanzComiteS. DaS Direktorium überläßt, wie aus dem Berichte hervorgeht, dem Schatzmeister steti einen, zwischen zwei und vier tausend Dollars schwankenden Betrag, der nach den Statuten vom Finanzsomi!e verzinZlich angelegt werden sollte. Zu einem solchen Verfahren hat da? Direktorium kein Recht. Wenn sich das selbe erlauben darf, in einem Punkte die Statuten zu überschreiten, dann kann es sich dies auch in anderen Fallen erlauben. Die Rebengesetze sind da, damit sie ein gehalten werden, nicht aber damit sie dem Schatzmeister zu Gefallen verletzt werden. Die Berichte wurden darauf von der aus den Agenten, den Direktoren, einigen Angestellten des Telegraph und noch wenigen anderen Personen bestehenden Versammlung angenommen. Der Vorsitzende erklärte, daß die Wahl eincs Revisionscomites in Ord nung sei. Herr Herrmann schlug Herrn Rappaport vor, da aber Niemand den Vorschlag unterstützte, berücksichtigte der Vorsitzende denselben nicht. Sodann wurden Herr George Neyer und Wm. ttuhn vorgeschlagen. Herr John Rosen berg erklärte nun, daß er den Vorschlag des Herrn Herrmann unterstübe, woraus der Vorsitzende erklärte, die Unterstützung komme zu spät. Herr Herrmann schlug nun vor, daß daS Revifionscomite aus 3 Mitgliedern bestehen solle und schlug als drittes Mitglied Herrn Rappaport vor. Die Versammlung ader stimmte diesen Antrag prompt nieder, und der Vorsit) ende erklärte die Herren Reyer und ffnhn für gewählt. Hierauf gina die Versammlung zu neuen Geschäften über und Herr Ravpa Port legte folgende Beschlüsse vor: In Rücksicht darauf, daß der Schwer Punkt dieser Gesellschast außerhalb In dianapoliS liegt, indem über 700 aus wärtige und nur etwa ?.0 hiesige Stirn men abgegeben wurden. Ferner in Hinsicht daraus, daß eine Ausdehnung der Geschäfte unter den neuen Beschlüssen erwartet wird. Ferner in Hinsicht darauf, daß der Ge halt de Sekretärs für die zu verrichtende Arbeit um mindestens $1000 zu hock' ist und höchstens $15(X) statt $2500 betragen sollte. Ferner in Rücksicht tarauf, daß anzu nehmen ist, daß von den .1500OfsiceauS gaben ungcführ .slVCO für Anzeigen aus gegeben wurden, welche nur in einer ein zigen und zwar in Indianapolis besindli cheu Zeitung erschienen, während doch die meisten Versicherer in anderen Stüd ten wohnen, und die auswärtigen Agen ten ebenfalls einer Unterstül;ung durch Anzeigen, bedürfe.,, fei es Beschlossen, daß das jeweilige Direk torium eine bestimmte Summe auswerfe, welche wahrend des Jahres für Anzeigen ausgegeben werden soll, daß diese Summe aus sämmtliche Städte vertheilt werden soll, in welchen deutsche Blatter erscheinen und in welchen die Gefellschast eine Agentur und nicht weniger als .") Mitglieder besitzt, daß die Anzeige in allen in solchen Städten erscheinenden Blättern erfolgen sollen und daß die Vertheilung der ausgeworfenen Summe in der Weife vorgenommen werden soll, daß aus tägliche Blätter 2 Theile, aus Wochenblätter, in den Stadttn in denen keine Tageblätter erscheinen, 1 Theil und auf Wochenblätter in. Städten, in denen Tageblätter erscheinen. M Theil kommt. Jedoch soll die sür einTageblatt verwandte Summe nicht hundert Dollars und die für ein Wochenblatt verwandte Summe nicht fünfzig Dollars in einem Jahre übersteigen und das Direktorium kann auch, wenn eS so fi?r gut findet, das An zeigen ganz unterlassen. Auf die . An kündigung von Aerfammlungen soll Obiges keinen Bezug haben. Ferner sei es beschlossen, daß der Ge halt deS Sekretärs auf 51500 reduzirt werde, und daß Paragraph 1 der Reben gefetze von den Worten Die Mitglieder" an, wie folgt laute : Die Mitglieder sollen durch vom Sek retär unterzeichnete Anzeigen 20 Tage vorher davon benachrichtigt werden. Die Anzeige, sowie auch die Anzeigen anderer
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RICH, Agent siir Me der Wirthschaft tDH,lEMAN, Süd Delaware Strasic. Lunch werden servirt und tUlSgezeichnete Versammlungen sollen in allen deutschen Blättern, in Städten, in denen der Ver ein eine Agentur und mindestens dreißig Mitglieder hat veröffentlicht werden und es darf keine Anzeige mehr als zehnDol lars losten. . Herr Seidensticker als Vorsitzender er klärte diese Beschlüsse prompt außer Ord nung. Er sagte, diese Angelegenheiten gehören nicht vor die Versammlung, son dern vor das Direktorium, das sür seine Geschästssührung verantwortlich sei. Unter dem Staatsgesctze müssen die Ge schäfte durch das Direktorium geleitet werden und die Anträge seien deshalb gegen das Staatsgesetz. Es sei uch nicht praktisch, daß die Jahreöversamm' lung sich mit dem Gegenstand befasse. Herr Rappaport appellirte gegen die Entscheidung deS Vorsitzenden. Der Vorsitzende wollte sofort darüber adstim men lassen, ob seine Entscheidnna auf recht erhalten werden solle, oder nicht, als Herr !1!appapart ihn unterbrach und sagte, so sei das nicht gemeint. Wenn der Vorsitzende geglaubt habe, ihn da durch mundtodt machen zu können, daß er d:n Antrag autzcr Ordnung erklärte, so irre er sich. Wenn gegen die Entscheidung deS Vorsitzenden appellirt wird, so hat der Vorsitzende . den Vorsitz an jemand Anders abiiltreten unk der Appellant sowohl, wie der Vorsitzende yaven oas orr. Herr Seidensticker trat daraus den Vorsitz an Herrn Löwenstein ad und Herr Rappaport fprach dann ungefähr wie solat : Sie begreifen wobl. dan ick nicht erwartet habe, daß irgend einer memer Vorklage in dleser Ver sammlung angenommen wird, deshalb aber werde ich mir doch erlauben zu reden. EZ ist nicht wahr, daß das Staatsgesetz die Annahme eines derartigen Antrages verbietet. Wenn nach dem Staatsgesetz da3 Direktorium allein über die Ge schäflSsührung zu bestimmen hätke. wozu brauchte man dann überhaupt Nebenge setze? Die Äcitgliedervcrsammlung hat jederzeit das Recht, dem Direktorium Vorschriften zu machen. Das Direkto rium ist das Geschöpf der Gesellschaft und hat bloß ausübende Gewalt, seine beschließende Gewalt geht nicht über die ihm von der Gesellschaft ertheilte Gemalt hinau. Der Staat greift nicht in die Rechte einer Corporation sich ihre eige nen Geschäslsregeln zu machen, ein. Ob eS praktischer sei, die Angelegen heit dem Direktorium zu überlassen oder nicht, ist eine Frage, welche die Versammlung, nicht ader der Vorsitzende zu ent scheiden hat. Der Vorsitzende darf sich nicht anmaßen, seine Anficht der Ver sammlung dadurch aufsuoktroiren, daß er einen Antrag außer Ordnung erklärt, weil er ihn nicht für praktisch hält. Ich mache Sie ferner darauf aufmerk sam, wie gefährlich die Ansicht des Prä sidenten bei der Art und Weise wie das Direktorium gewählt wird. ist. Sie be areisen, daß wenn der Präsident und der Sekretär zusammen 250 Stimmen abge den können, eS in ihrer Gewalt liegt, sich ein Direktorium nach eigenem Gefallen zu wählen. Ich traue Ihnen nicht die Schwachheit zu, zu glauben, daß Sie ein Direktorium wählen können, wenn der Präsident und der Sekretär zusammen Über 250 Stimmen gebieten. Herr Gustav verrmann fragte den Präsidenten, wozu denn eigentlich die Jahresversammluna berufen werde, wenn man nicht da Nccht habe, den Mund auszutbun. Die Versammlung hielt durch Abstim mung natürlich die Entscheidung deS Vorsitzenden ausrecht. Nachdem dies Scharmützel vorüber war, erhob sich Herr Rappaport noch malS und zwar mtt der Bemerkung, daß er noch einen Antrag zu stellen habe, der natürlich dasselbe Schicksal erleiden werde, wie seine anderen Anträge. Herr Rappaport beantragte, daß die Nebenge setzeZ dahin geändert werden, daß Nie mand. mehr als dreißig Stimmen vertreten kann. Der Vorsitzende war wie der prompt mit einer Außerordnunger klürung bei der Hand, Herr Rappaport ebenso prompt' mit einer Appellation. Herr Seidensticker trat diesmal ohne Aussorderung den Vorsitz an Herrn Lömenstein ab und Herr Rappaport trat der Behauptung des Herrn Seidensticker. daß solche Beschränkung des Stimmrechtö durch daS Gesetz verboten sei, mit der Behauptung gegenüber, daß dies nicht wahr sei. Herr Rappaport wie? dann nochmals auf die Folgen eines Versah rens hin, unter dem durch eine Vereini gung von 2',0 Stimmen der Präsident und der Sekretär sich ihr Direktorium ganz nach Belieben auswählen können. Die Versammlung entschied, wie nicht anders zu erwarten, zu Gunsten des Vorsttzenden. Dies vorüber, erhob lsich Herr Rappa
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Port zum dritten und letzten Mal und sagte : Meine Herren, ich möchte gar zu gerne daS Vergnügen haben noch einen Antrag aufur Ordnung erklärt oder nie dergestimmt zu leben. Ich stelle den Antrag, daß der Theil der Nebengesetze, welcher bestimmt, daß den BevoUmäch'.ig' ten die Reisekosten nach und von India napoliS vergütet werden, gestrichen werde." Herr Lömenstein von Evansville, wclchcr noch den Vorsitz inne hatte, meinte dieser Antrag sei nicht außer Ordnung, woraus sich Herr Gcorge Seidensticker schnell in die Bresche warf, und bcan tragte, daß derAntrsg des Herrn Rappa Port auf den Tifch gelegt werde. DieS wurde natürlich von der Versammlung angenommen, worauf. .nachdem beschlos fen worden war, die Jahresberichte dru cken zu lassen, die Versammlung sich vertagte. Der obige Bericht ist so lanz. daß uns der Raum fehlt, viel über die Sache zu bemerken. Wir können jedoch nicht um hin. auf die Weigeruna des SelretärS. einen Bericht über die Ausgaben. zu liefern, auf die Bemühungen des Vorsitzen den durch Außerc,rdnungerklär"ng von Anträgen, die offenbar in Ordnung waren, die Debatte abzuschneiden und die Verhinderung der Erwählung des Herrn Rappaport als Mitglied des Revisions comites hinzuweisen. ' Wir sind der Ansicht, daß sensitive Beamte gerade Alles beitragen, um ihren Gegnern vollen Einblick zu gewähren, weil daS das ver trauenerweckendste Versahren zu sein pstegt. Und wir machen ferner darauf aufmerk sam, daß Herr Seidensticker pegen die in der Vorlage deß Herrn Rappaport auSgc fprochene Ansicht, dak eine einzige hiestqe deutsche Zeitung etwa $1000 jährlich fu? Anzeigen von der Gesellschaft beziehe Richts zu bemerken hatte.
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