Indiana Tribüne, Volume 6, Number 209, Indianapolis, Marion County, 17 April 1883 — Page 3

mm nvm Vi . . -.;. VÄ t: -jrv, V'; r-l xopie ' gegen alle Blutkrankheiten. (??gen Leberleiden. ßegen Magmleidcu. 't A.'iT'J-e ''nmburrr Tropf? kostet 50 OntS, cdec f:i Aläf.te:T !.oo; iit'sllliii Ävotbeken t dadn oDer n'rd.n bi ücUanjtn von $5.oi tost:ifrci ecif.iiist durch TIio C'Jiario A. Vogcler Co., JlaAti'ljev von A. ?ozcler A lio.) Valtimorr, Md. o gj-n alle Krallkheitcu der Ux tr. uqng Äauig'S öamburaer Brngtbkk wird riiir in Cvij!nal;'f'jcftfi!, rii 15 (5nt4, otix 'i&nl yiAStit $i.', veitanü: in a'dtn Apoli'eken n fc.ibtn, 6tr wird na (jmvfi: d? V'etraije frei nd alitn Tdcücii dr irci nieten ct.iauii der fiiut. i'.'ait aCitjf.rf : Tlic Charles A. Vogel er. Co., , (".ii''oi jer o:: 2l. iJogelcr Jt Co.) Baltimore, Md. Das todte Haus. Roman von (?ar! Wöi litz. (gor.setzur.g ) Am '.'i.ckn'.'.ttag. als worden )vA) aus Do'roilicfKSinin:? r befand; liingf Ire Snui Xrtiiier. Tovothen trat au eine Mmrio öe und erqriif eine aus derselben liegende Mappe, ch werde ibr gleich die Papiere mitnehmen !" Was sür P.ipicre V fragte Jordan haslia. Jamiliendolu'.ttentc, die mir Angelika vorher gegeben ht." erwiderte Dorothea. und die ich nun i ihrer Legitimation der anädiqen Frau mitnehmen will." Warten Sie dock, geben Sie ihr diese Papiere nicht eher, als bis ich nedurchge sehen habe." ' Dabei entriß Jordan die Mappe Dorotyea s Händen. Thun Sie es, aber geschwind !" erwi derte Dorothea und eilte dann, so schnell sie konnte, zu ihrer Gebieterin. Wo ist denn der Schlüssel ;u der Mappe ?" rief er ihr nach, aber sie hörte nicht mehr. .Wie einfältig ist doch diese alte Person!" brummte Jordan ärgerlich und stampfte mit dem Fuße. Er besah die Mappe von allen Seiten und hatte schon große Lust, sie gewaltsam aufzureißen,was er auch wohl gethan haben würde, wenn Dorothea's Wiedererscheinen ihn nicht daran verhindert hätte. .Die Mappe, die Mappe !" rief Dorothea athemlo, .Madame ist heftig und herrisch und will die Legitimationspapiere des jungen Mädchens, nach denen sie gleich fragte, haben. Um sie nicht argwöhnisch W machen, habe ich ihr den Schlüssel zur Mappe, den ich in der Tasche trug, bereits übergeben." Herr Jordan stieß einen Fluch aus und sagte: .Suchen Sie nun wenig ftenö zu erfahren, was dies für Papiere sind." Dorothea kehrte zu ihrer Gebieterin zutück die ihr die Mappe aus der Hand nahm, dieselbe öffnete und die darin enthaltenen Papiere hervorzog. .Lies mir das vor,- sagte sit und leichte der Kammerfrau das erste Blatt, elches ihr in die Hand gefallen war. .Meine Ausregung ist so groß, das mir das Blut zu Kops steigt, es ist wie ein Flor vor meinen Augen, daß ich. keinen Buchstaben zu lesen vermöchte

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'Dorothea nahm ba3 Papier, trat an

a nenjicr und erfüllte den Befehl ihrer ocvrin. (r5 war eine notariell beglaubigte Ab lchrist von ihre? s)lim Paul Heiraths kontrakt. in welchem er mit seiner Braut, der Zchauspielerin Emilie Lary, die Gü iereitteinschast einging und ihr sein gan zes Besihthum, so groß oder klein dies bei seinem obe wäre, vermachte, wenn sein Ableben einst vor dem ihrigen erfolgen sollte. - Frau Dreßler horte oieie Vorlesung. mit äußerlicher Ruhe an, aber sie der zog stets, so ost das Wort Schauspiele-' i i t. . ' rt' mi" oanit vorkam, irrn roioerroiuigcr' Miene das Gesicht und verrieth einigeUngeduld, als ob die Vorlesung ihr zu lange dauerte. Als der nelrathskontralt -gelesen war,. reichte sie Dorothea ein anderes Pap er. Es war Anaelika'S Taufscheln, aus dem hervorging, das; sie die eheliche och Nr des Barons Paul von' Bartenstein . - . ' . - r. 5 I

und seiner Gattm, geborenen umitie ary oocy . s:e squueue oen ops, oer ewar. danke an ihren Reisegefährten tauchte

Genua, aenua !" rief Frau Drek lcr, ich mag nichts mehr hören; auch de darf es keines Zeugnisses für die Giltig 77 . . , ' . , : seit iit dieser unwürdigen Ehe: ich habe nie ie Entweihung unseres Namens bezwei . . - seit. Das junge Mädchen ist meine nahe Blutsverwandte,ich kann es nicht ändern." Sie legte die Papiere wieder in die Mappe, die sie verschloß und dann in ihrcni Schreibtisch verwahrte.

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uiuuMciic !iu . dem Tode ihrer unvergeßlichen Butter de.Erzähle mir weiter, trafst Du sie ... Üerftrirf)en fei niiö hak es basSüncf

3'eii - t ' ' sal herausfordern hieße, wenn sie noch . -9 l, berichtete Dorothea mi ma- r ihre Trauerkleidung trüge, da sie ll iosem Lächeln, .und zwar m (SrfjeO- .sichtlich glaubte, daß ihr Vater, in

cqaii nne xi,, oni ic u ucc jicijc m,.:F. ;,. rt.ftrtrf.n stst un.

' c v C ' k. iHIVltkt IktlU UVUV VVII lv II I. lernicn gelernt, und dem sie sehr ungemrt willkürlich, mehr als sie sich mit etwas beihre und Diniere Adresse gegeben hatte, schäfttgen wollte, als aus Eitelkeit, zog sie

oaniil er ne Uier vci un uzm mw. Frau Dreßler schnellte von ihrem Platze wieder ans, als od oer sNcy eine aip.i . , ' t l r-Ll . gen Inletts sie verwundet hatte. El?e orennenoe oiye zag aus ,0n,. ,ü bleichen Wangen und ihre Zuge flammten : O eV...-(3X9 '3 im Ausdrucks des Zorns. Was sagst Du i !" rief sie mit be bender Stimme und setzte dann. als Dorothea ihr, wie mitempört zunickte, in diznirt hinzu : .Was wundere ich mich ber die Manieren eines solchen Komödiantenkindes? Der Ap el fällt mcht . e t M I I . , rz. t ot tnn fr.m Ort f.rt.y I ueu w n " Z 'r der mein Rene Paul ;a auch zum Op er i"U.1"' U5. ;V L - Geschöpf mun ich Verwandte nennen !" fteftia schritt sie im Zimmer auf und ab. D e unangenehme Begebenhelt welcke die lahrelanae Einförmigkeit ihres Da- -'. , , . , f r M"s hatte,, altenrte .sie bet Dorothea's Mltthei-

lullZrmr. , ..gleiten.

noiia sianor or i )amm,n wleoer rnu. zoit mui oznn uit c, ....k,..?,.k;.'.-.;.. uluu M'TrT ' Angelika's 'amen auszusprecyen-.vlese A .i r I v' i n nur iri i i nun r .Ich glaube," ... .- r-l.L f"t t-X V. t.i nnr i im ii i in jiiii nun iiiiri iiiiinri -"-i L I j T-"" - " " " V - isi; sie sieui leur gewi) I.iiiu, UU UNU yu. nicht einen Zug von ihrem Vater, der, wie ich mich erinnere, grofc und olono war. Baronep Angelika abe.r " Wie nennst Du t r fuhr Zrau Dreu druckte er sogleich die Hand V5.! unterdrucken wollte, und setzte dann leiser, in , eroria. . me, u, uuu a,t unverständlich hmzu : .Ja ja. sie st trotz alledem eine Baroneß von Bar r -i n "As' j. t . o r: . sslsl UN ist trotz tenstein " B rothea mCrilC, IDCIOl' Clll ÖICUIUC lUltiJCUUl i nentn hie sS'rfirt-rin rtZ frufieren eiae :v "tr,m: rä" "z. TJWZ TSZ i ! "u. 'VS ::u v x. v f V : 1 i wahres Mohrenkind aussieht. Auch hat sie Run wein lch genug von diesem Mao chen " unterbrach Frau Drekler mit ab weisender öandbeweauna den Bericht ih rer Kammerfrau, .ich mußte allerdings von'Allem unterrichtet sein, aber es war das erste und letzte Mal, das; wir von hnn ; ür hnJitMn ftir'!. (9r wähne sie nicht mehr gegen mich, ich will V V V I V IHIIUVII 'VV1W f -w- ' r 1 r . ' ., . nichts mehr von ihr hören. Da das Un nlusf mm - nrnstT n-mnNt hnü i d , vj...v. hm ... ... v , wj - Schwelle meines Hau es betreten hat, so muß sie in demselben vorläusig anständig behandelt und verpflegt werden. Es darf ihr an nichts fehlen, aber" fuhr sie mit steigender Heftigkeit fort .ich mache es ir jur Mlfltt hrtfi r in frtrn-n hrtt Tt mir Nickt vor Auaen kommt. Sie dar? nie in den Vormittagsstunden im Park spazieren eben, da ick ibr nickt beaean-n will. Ihr Anblick würde mir uubeschreib-

. ... reica rnu tommcii und U5erienDcio.R o-ir

LH : nirt; das ist Prächtig, ich habe es nch n

... , I Dorotkea kielt mit dem

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mu S rSr. f " : SorscherMii eines Großinquisitors

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lich wehe thun; Du glaubst nicht, Doro- oes in oem angrenzenoen ause moythea, wie qualvoll das Andenken an alle enden SohneS der erstgenanntenDame. h(h eute für mick iit. es mackt mick Kurze Zeit nachdem der Wahnsinn jenes

imck'unalücklicker. als ick ickon ohnedem bin, denn es rust mir in meiner Erinne- ' ... . . rung jenen Tag zurück, an welchem ich Paul zum letzten Male sah,an dem wenige Stunden nachher das schreckliche Unl.ick neickak. das ick mit Worten nickt näher zu erwähnen vermag." Der Ton, mit dem sie diese letzten Worte sprach, war voll Wehmuth, und ihr Gesicht mit dem I-aickentncke ver , llcnd. veraon le Skrii. nc:i ' ' ' ' ' ' 8. Anelika si.itt inzmiicken ibren Koffer ausgepackt und sich in dem ihr angewiese. neu Zimmer, so gut eS ging eingerichtet, Dies Zimmer war, wenn auch gediegen moblirt, doch sinfler und unfreundlich wie alle Räume im todten 5ause. Trotzdem seine beiden Fenster nach dem Garten hinaus lagen, valie man aus oenseioen . . c o..r: m , . . t doch leine sreie Aussicht, da eine uralte Lind. mit mächtigem Geäst hin l he am Hause stand, datz ihre dichtbelaubten Zweige dte Fenster vollstandtg be? ou MC , oo i nc ui schatteten. Auttrdem sprang skitmSr die T,0Bls?Jr,"5,tKt & ,lW,WJ- $m1' das letzte im ganzen Sause,, wie in einer m MMÄ Lich'nur ZI r;Ä7V. in 7 io i? ka.saö h:er wirklich wie tn elnem Gesang. N1N. Zu Mittag hatte sie mit der alten Kammeriunafer aesveist und war ibr dabei an. f,"n,:t tnnrXon h nf, ti ;ul ..,4 tr.

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immer äUe Mahlzeiten mit derselben zusammen einnehmen werde. Sie brachte den Rest des ersten Tages ihres Ausenthalts im todten Hause in völliger Einsamkeit und rechter Betrübnis hin.Durch die kalte Strenge der alten Kammcrjungser war sie so eingeschüchert, das; sie nicht daran dachte, ihr Zimmer noch einmal zu verlassen. Sie hatte schon in der Pension des Fräulein Sorau keine rosigen Tage gehabt, seitdem die Nachrichten von ihrem Vater ausgeblieben waren, aber hier schienen ihr, nach dem unfreundlichen Empfange zu urtheilen, noch härtere Prüfungen hervorzustehen. Sie hosste zwar, daß ihr Vater noch am Leben sein möchte, aber das Ausbleiben aller Nachrichten von ihm beunruhigte sie doch schmerzlich. Wein, nein," sprach sie zu sich selbst, der liebe Gott wird meinen Vater nicht

haben sterben lassen, ich wäre ja sonst t r r m li zanz verlassen ganz verlassen ? Nicht i . f 1 , . . 4. 7 . f C f? . plötzlich in ihr auf. Er war so gut und lied gewesen und hatte ihr versprochen, sie hier aufzusuchen; nein, er würde sie gew'ß . " C X. t' 1. nicht vergessen, wie sie ja auch seiner :iich: , rgessen hatte. ' Ohne daß sie selbst recht ! - M I ußte, weshalb, machte der Gedanke an chren Reisegefährten, trotzdem sie dessen Namen gar nicht kannte, ne beinahe ho ter. fin boc, bsl. Trauer!a5r seit J T " " " ' " , "I , , ,ukT slrm2 QUih nnS nnh Ucttt dafür ein Satinkleid an. das sie aus dem Kosfr A.nnmm-n .mx nfn . nrhtr II UhtIVHIUItll HIIV V tll MHttVil ItV VVIUV r pttet hatte. Ferner entnahm .emMstchen ein schwarzes Sammet, b m ein goldenes Medoillon mit . . . . dem Bilde ihrer Eltern hing, und band es sich um den Hals. Sie zupfte das Kleid an allen Selten zurecht, denn sie hatte es seit langer Zeit nicht getragen,aber es pate doch noch leidlich und befriedigt sah sie im Spiegel, ein tn? ttnmiifito3 VTlIsX fi ni3 Vimfkn IVIV IIIIUIUIUIUl VltV I4i vw vvm tvitt & ' I entgegenlächelte. So geputzt, trat sie in Dorothea's Zim mer, als die elbe sie später dorthin gerufen m b z-hee niit g.inlich n 'kamm haben Sie sich ein so hübZnB, ? sL cA.J UIV UIIUIIVUVII : (UUU UIVIUIU mit rauhem Tone und ließ ihre finsteren mdt ÜUt hU liche Gestalt Angelika's ,.O, dieses Kleid ist noch nicht mein usi - ""v.. .k, ii mckt von tbeurem Ston. me nKonnrma gnskleid ist von schwarzer Seide und munem rnTr vcrttr Tun M,V .,! reise nach Amerika erhalten." Das wird Ihnen hier ganz überflüs sig sein, da Sie nie Jemand zu sehen be kommen werden," antwortete die alte rt?! mand?" erwiderte Angelika, die sich zu Dorothea an den servirten TheefiV w,- au sch gesetzt hatte, .ich glaube doch-" stockte vlöklick ' a:2 rz ? riv v v v VW, wtv WU3 yrnuvui wt . Einschenken mit dem prüC,v rt I ' - . . . - .ap mein el,egesayrte mia) oe uchen .M na meinem Ergehen hier S erkundigen," antwortete Angelika mit kindlicher Offenheit, (ortsetzi (Fortsetzung folgt.) Deutsche Lokal -Nachrichten. Berlin, 29. März. Der folgende Fall, welcher aus der EHaritee be I richtet wtiö, dürfte in weiteren Kreisen . , fM . mm m I M!Jki VlMLtf.kU K4iiliAMii.C4i. f 1 S m- ' i u . i m4 maoairn cni ui u tfiirni uuhc uu I cn cv t x v """"V aXKr " üb vib durch das Lesen der Berichte über den iviozo oiuua mi vür gerusener rrrgung. vrr n,o.gungs, Wahnsinn auS. DaS Mädchen,dteoch, ICI CINC9 I. ICUt ÜCllstUaCJlüCn 'JUIUU lenbesitzerö in Pommern, und ganz vor trefflich erzogen, verkehrte in den letzten Tagen, ehe sie m die Charttee eingeliesert wurde, viel mit dem Dienstmädchen Mädchen befallen, daS aber bereits in die Charitee gebracht worden, stellten Ii. ' es i. .-.. W auq oet tyrer reunom oic ctojen des Verfolgungswahnes ein, so daß man sie ebenfalls nach der Charitee schaffen mußte. Die Aerzte legen für diesenFall ein ganz specielles Interesse an den Tag, denn wenn man auch bisher gefunden hat, daß der religiöse Wahnsinn der laaeuanien z. V. uno oie a.00 ucui lv n. v zri . ' .r v" uann uiijuacno iji, wenn rm gesunoer censcy zwangsweise unter Tobsüchtige gebracht wird, so steht doch die Mittheilung des sog. Verfolgungswahnes in oben beschriebener Weise ziemlich vernji v. B i n g e n , 24. März. Nach dem ! Rbeina. Bote" sind in den beinsSen Orten Kempten und HeideSheim die Blattern auSaebrocken. I Crailsheim. 27. Mär,. Ein CrailSbeim 27 slicher UnglückSfall' ersten Osterfeie krinhrft. Der Gnb ereignete sich ertage auf dem TOrttifirtF TWi d?frtitt rcri besttündttm Bri.s,rSg.k den Pstkr.n ber das G.kis. schaffen halsm. wurden ,(;' . "3m.,.i srnfiÄ fahren. Wer Sohn war sofort todt, de schwer verwundet. P o t n, 2b. ajwrj. Was OMer corvS des hier aarmf onlrenden 2. Leib I Snvrim9tt m ftl tR hfHffn Itflltr CZhtS

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läßlich ihrer silbernen Hochzeit ein originelles Geschenk überreicht. Es besteht au einem completen Muschcl-Zaumzeug mit massivem Silber beschlagen, einer silbergestickten Ehes-Schabracke und einer Salutir-Reitgerte mit silbernem Griff, husarischcn Emblemen und entsprechen der Widmung. Der Oberbürgermeister Kohleis ist für eine fernere 12jährige Amtsdauer als erster Bürgermeister unserer Stadt gewählt und bestätigt' worden. Einer unserer bekanntesten Mitbürger, der Restaurateur Wilhelm Mewes, wird sein Geschäft hier aufge ben und mit seiner Familie nach Wi5consm auswandern. Eilen bürg, 27. März. Eine grausige Mordthat ist hier verübt worden. Der Mörder ist der Maurer H. Rudolph und 35 Jahre alt. Die Frau des Mörders ist kurz vor 6 Uhr aufgestanden und hat die Wohnstube verlassen, vo sie und das kleinste Kind, ein dreijähriges Mädchen, geschlafen haben. In der Nebenkammer haben die drei Betten für ihren Mann und die größeren drei Kinder, ein Knabe und zwei Mädchen, gestanden. Sobald die Frau sich nach

auen begeben hat, rnutz der Mann seine wahnwitzige That vollbracht haben, denn als die Frau nach Kurzem zurückkehrte, a - - m - and sie die Kammer verrieaelt, und aus derselben tönte Röcheln ihr entgegen. Nachdem sie die Schwiegereltern herbeigerufen, in deren Hause sie wohnten,und man die Thür eingeschlagen, fand man den Selbstmörder todt in der Kammer iegend mit der Kugel im Herzen. Die drei ältesten Kinder hatte er, da sie noch chliesen, im Bette erschossen nd das ängste, welches er erst aus der Stube geholt hatte, war zu den beiden ältesten gelegt. Das zungste Kind hatte die Kugel durch die Stirn erhalten, während te bei den beiden ältesten durch die Schlä en gedrungen waren. Diese drei sind odt. Das vierte Zkind muß sich wohl bewegt haben, denn bei ihm ist die Kuel über der rechten Schläfe in den Kopf gegangen. Dieses Kind lebt noch zur Zeit, doch ist auch hier keine Hoffnung vorhanden, es am Leben zu erhalten. W ürzb urg , 27. März. DaS als muthmaßlicher Mörder des Privatiers Franz verhaftete Individuum ist dir Conduor Ludwig Wunsch von hier. Magdeburg, 27. März. - Die Sonntagspolizeiverordnuna für dieProvinz Sachsen, die schon zu so vielen Dis ..kr rn t . rr n Unionen zeranianung gegeoen yar, iu etzt von der Polizei dahin interpretirt worden, daß de: Sonntagsverkehr nur nach außen S'fri versteckt bleiben soll, hin en herum und hinter verhänatenSchau senstern aber gehandelt werden kann, wie es früher geschehen ist. Wie aus Erfurt geschrieben wird, hat man diese Jnter pretation nicht öffentlich bekannt gemacht. andern die Polizei hat sie von 5)auS zu HauS geschickt. Darmstadt, 28. März. Der Sprachforscher und Lexikograph Lorenz Diefenbach ist heute gestorben. Diesen bach wurde am 29. Juli 1806 zu Ostheim im Großherzogthum Hessen als Sohn des Pfarrers Joh. Georg Diesen bach geboren, beog in seinem 15. Jahre die Universität Gießen und studirte daselbst Theologie und Philosphie. In Frankfikrt a. M. beschäftigte er sich dann mit dem Studium der neueren Sprachen und wirkte als Pfarrer und Bibliothekar des Grafen Solms.in Laubach. Letztere Stellung gab er auf, um sich ganz den Wissenschaften, zu widmen. Während der letzten Zeit' seines Lebens weilte er zumeist in Frankfurt a. M. Im Jahre 1843 war er Mitglied des Borparlamentes m Frankfurt a. M. Aus Thüringen, 28. Mär,. Die Zeit des Lehrermangels ist für Thüringen vorüber und hat einer Zeit des Ueberflusses an LehramtscandidatenPlatz gemacht. Die Ursache dieses Wechsels liegt einfach in der seit 10 Jahren erfolg ten wirklichen Beslerstellung der Lehrer, anderseits aber auch in der Erfahrung, daß die aoldenen Berge, welche daS Ge fchäftsleben m den siebziger Jahren zu versprechen schien, gar bald entschwun den sind. Dadurch sind Stadt- und Landbewohner zu der Erkenntmk gekom men, daß in dem Lehrer- und auch in dem BolkLschullehrer-Berus eme gest chertere Zukunft gefunden werden kann. als m dem ost schankenden Ge chast leben. Die Neigung zum Lehrerberuf trat daher im Laufe der Jahre immer stärker hervor und der Zudrang zu den Seminarien wurde so stark, dak die an gemeldeten Zöalinge bei weitem nicht alle ausgenommen werden konnten. Wie - n ri.ii Ct-f-in anoeren keyrervlioungsanua.lenyu ringens, so aina es jüngst auch in Hild burghausen, wo von 4 Angemeldeten nur 20 angenommen werden konnten; serner mußten von 28 mit dem Zeugniß der Reife Entlaffenetv viele auswärts eme Stelle suchen, weil im Lande keine Stellen mehr zu besetzen waren. S a a r l o u i s, 2. März. Großes Aufsehen erreat hier die am Sonnabend erfolgte Verhaftung des Oberstabsarztes Schmitten vom 30. Regiment, welcher in die bekannte Milltarbefremngsge schichte mit verwickelt, sein 5ll. 's 20ttO.WsZH'MkjtonSt?. w Jeistv Girt-fr.) rer rnktt.Nkkbittduna.

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