Indiana Tribüne, Volume 6, Number 207, Indianapolis, Marion County, 15 April 1883 — Page 5
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Die Teutschen in den Vereinigten Staaten.
Von P. . all. Der Census von 1880 wies in den Vereinigten Staaten eine Anzahl von 1,966,741 in Deutschland geborenen "Personen nach. Rechnet man bierzu die von demselben CensuZ ausgezählten 38, 63 in Oesterreich Geborenen hinzu, so haben wir für das Jahr 1880 eine deutschIeborene Bevölkerung der Vereinigten Staaten von über zwei Millio nen. Aber diese Zahl ist weit davon entfernt, die richtige Stärke unserer deutschenBevölkerung auszudrücken. Abgesehen davon, daß die deutsche Einvanderung seit dem Jahre 1880 eine ueitere Viertelnillion betragen hat, müssen wir auch zu diesen zwei und einer vierte! Million alle diejenigen Personen hinzu rechnen, welche in diese Lande von deutschen Eltern geboren sind, weil die selben in ihrem Wesen und in ihrer gan zen Artung nicht weniger Deutsche sind, als ihre unmittelbaren Vorfahren, gleich ihnen die deutsche Sprache sprechend und von Kindheit aus an deutsche Lebensart und deutsche Anschauungen gewöhnt. Der Census geht uns auch hierbei an die Hand, indem er uns zur Feststellung der Anzahl Derjenigen, deren beide Eltern im Auslande geboren sind, ermächtigt, die Zahl der betreffenden Fremdgebore nen selbst ungefähr noch einmal zu eh men. Wenden wir diesen Maßstab aus die Teutschen an, so kommen wir zudem Schluß, daß diesesElement unserer kaleidoskopischen Bevölkerung zum Minde sten vier Millionen Seelen umsaßt, ohne dabei die alten deutschen Enclaven, wie die von Pennsylvanien, vom Mohawk Thal in New-York und von Ost'Ohio mitzurechnen, bei denen man nahezu um in Jahrhundert zurückgehen muß, um zu jenen ihrer Ahnen hinaus zu gelangen, welche einst selbst aus Deutschland ein wanderten. Maine, New'Hampshire und Vermont haben so gut wie gar keine Deutschen. Ebenso das mittlere Massachusetts und der südöstlich von Boston liegende Theil dieses Staates. Ost'Connecticut bat gleichfalls vor den Augen der deutschen Einwanderer keine Gnade gefunden, während sie in der westlichen Hälfte des selben Staates, in den Fabrikstädten längs des Connecticut- und HousatonicFlusses in ziemlicher Anzahl vorhanden sind. Mit Ausnahme dieses Distrikts, der in Wirklichkeit nichts Anderes als ine Dependenz der benachbarten Stadt New Z)ork ist, erscheint die gesammte Bevölkerung NeuEnglands fast frei von jeder deutschen Beimischung. Dafür erstreckt sich bei New-Rochelle, am Long-Jsland-Sund beginnend, ein schmaler Gürtel um so dichterer deutscher Bevölkerunq über die Stadt New Tjork durch den Staat fßtu Jersey bis Philadel, phia hinunter. Im Innern des Staates 5to Jork hingegen sind die Deutschen verhältnißmäßig nur dünn gesät, um erst wieder im Westen, in Buffalo, längs des Niagara-Flusses und des Users des ErieSees auf zwanzig Meilen überBuffalo hinaus das Land förm lieh anzufüllen. Ost-Pennsylvanien hat mit Ausnahme Philadelphias nur einen bescheidenen deutschen Prozentsatz, aber der Westen des Staates von Pittsburg nach Ecie ist um so reichlicher mit Deut schen versehen. In Ohio bilden sie einen ansehnlichen Theil der Bewohnerschaften von Cleveland, Toledo, Sandusky und Cincinnati und der Umgegend dieser Städte. Ebenso finden wir zahlreiche deutsche Niederlassungen auf beiden Seiten des Ohio-Flusses, von Cincinnati und Louisville bis zu seiner Mündung in den Mississippi. Aber diejenigen Gegenden, in denen sie im Westen am zahlreichsten auftreten, sind das östliche Wisconsin, auf eine Breite von hundert Meilen vom Ufer des Michigan-Sees, Chicago und seine Umgegend, das Mississippithal in Iowa, Illinois und Missouri, der Landstrich hundertundfünfzig Meilen westlich von St. Louis, und die Städte KansaS City. Leavenworth und Omaha nebst ihren Umgebungen. Im Süden finden sich kaum irgend welche deutsche Ansiedlungen in genügenderAusdehnung oder Dichtigkeit, um besondere Beachtung beanspruchen zu können, mit Ausnahme in West-Texas, wo es verschiedene umfangreiche Niederlassungen giebt, und in der Stadt New Orleans. Die pacisische Küste endlich hat eine müßige deutsche Bevölkerung um die Bai von San Francisco herum, mit einem jungen, verheißungsvollen Vorpo sten in Portland, Oregon, und selbst inigen versprengten PionirenamPuget Sound. Ein eigener Zug der deutschen Niederlasiungen außerhalb der großen Städte ist ihre Vorliebe für die Nach. Barschaft von Seen und Flüssen. Die Gestade des Erie- und Michigan-See's, die Ufer des Ohio, Mississippi, Missouri und demnächst auch wohl des Columbia, sind vorzugsweise die Plätze der Wahl unserer deutschen Bevölkerung. Vlel leicht hat die Leichtigkeit, mit welcher in solchen Gegenden die Traube gebaut werden kann, etwas mit dieser OrtSwahl zu thun. Doch konnte das unmöglich im Fall Wisconsins seine Geltung haben, welche ein ziemlich nordisches, und jedenfalls kein Obstland ist. Aber die Teut,qen besitzen auch emen ausge sprachen! Sinn für Naturschönheiten und landschaftliche Reize, und S ist wohl möglich, daß diese Eigenschaft, im Verein mit ihrer Vorliebe für das Landleben überhaupt, als ErklSrungsgrund r v ! o k.iii)Mii!( ..er., je . . iut inet? uuijuy3iunt lls'ullen maieri scher See-User und FlußthSIer ist. Die Deutschen in den Ver. Staaten nehmen einen regen und thätizenAntheil an dem politischen Leben; aber sie sind darin von ungleich geringerer Stamm Zusammengehörigkeit, als die Jrländer, und stimmen nur selten in der heerdenLasten Solidarität, wie jene, es sei denn. daß es die Bekämpfung einer Partei ade? von Parteiführern. gelte, welche für irgend eine, ihre persönliche Frelhett ge sahrdende. Gesetzgebungsmaßregeln ver antvortlich sind. Zwei Dinge sind es. auf denen sie als eine Classe im auSge Iprochenen Gegensatz zu der im eingebo tencn amerikanischen Element herrschen den Ansicht bestehen: aus dem Recht, an sllen öffentlichen Plätzen und zu allen
Zeiten Bier und Wein zu trinken, und dem, sich am Sonntag in derselbenWeise zu unterhalten und zu erheitern, wie sie eS in ihrem eigenen Lande gewöhnt wa ren. Der größte Theil der Gegnerschast, welche sich je zwischen ihnen und der eingeborenen Bevölkerung geltend gemacht hat, ist aus den . entgegengesetzten Anschauungen über diese beiden Punkte ensprungen. Bier und Wein sind in den Augen des Deutschen ein Paar Gottsegaben, deren maßvoller Genuß dazu bestimmt ist, die Mühen des Lebens zu erleichtern und seinenAnnehmlichkeiten eine weitere hinzuzufügen. Der Sonntag Nachmittag aber gilt allen Denen, die nicht zu den strengeren protestantischen Sekten gehören, für eine ausschließlich der Erholung geweihte Festzeit. Keine Parte,, welche eine zwangsweise Temperenz- oder eine strenge SonntagsGesetzgebung befürwortet, kann auf das deutsche Votum rechnen. Abgesehen von diesen beiden Punkten jedoch, weichen die deutschen Stimmgeder in Betreff von Fragen der nationalen, staatlichen und lokalen Politik gerade so sehr von ein-
ander ab, wie ihre eingeborenen ameri kanischen Mitbürger. In einigen Gemelnwesen ist eine große Majorität von ihnen republikanisch; in anderen eine gleich bedeutende Mehrheit demokratisch; überall aber ist eine Minorität da, welche vollkommen selbstftändig der Gegenpa? ici angehört. Gelegentlich bestimmt der Einfluß lokaler Verhältnisse oder lokaler politischer Führer unter ihnen die Richtung der öffentlichen Meinung. Im Osten kann es als. Regel gelten, daß die Deutschen mit der Demokratie stimmen. In diesem Theil des Landes datirt ihre politische Anschauung aus einer Zelt, da die fremden Einwanderer,, ganz gleich, welcher Nationalität sie angehörten, in der Demokratie ihren natürlichen Schutz gegen die Knownothmg'B:wegung sanden. In den westlichen Staaten sind die Deutschen vorwiegend Republikaner. Sie wanderten nach der Revolution von 1848 ein, und da sie die Freiheit der Territorien und den Kampf gegen die Sklaverei als die brennenden Fragen des Tages vorfanden, als sie an der Politik des Landes thätigen Antheil zu nehmen' begannen, so machten sie die Sache der Republikaner zu der ihrigen. Der große Bürgerkrieg bestärkte sie nur ,n dieser Parteizugehörigkeit. Durch Ge neral Grant's Administration wurde dieselbe vielfach erschüttert, und im Jahr 1872 fielen die Deutschen in Schaaren von der Partei ab, aber die Finanzkämpse der darauffolgenden Jahre brachten die meisten dieser Ausflügler in das alte Lager zurück. Man dürfte sicherlich nicht gar zu weit von der Wahrheit entsernt sein, wenn man behauptet, daß zwei Drittel der Deutschen westlich von den Aueghanies Republikaner, östlich von derselben Scheidelinie Demokraten Md. Im Suden, wo das deutsche Element nicht zahlreich und in dieser geringen Anzahl fast ausschließlich aus die größeren Städte beschränkt ist, stimmen seine Angehörigen so ziemlich ohne Ausnähme mit den Demokraten. Die Deutschen nebmen an der TaqesPolitik ebenso viel Antheil, wie die eingeborenen Amerikaner und haben vom Stlmmrecht beinahe eine noch höhere Idee als diese. Die Erörterung der lausende Fragen an ihren Zeitungen zeigt eine ebenso genaue Kenntniß un serer Institutionen und eine ebenso große Gedankensülle, wie die Besprechungen der englischen Parteiblätter. In ihren Ideen über da? Verwaltungswesen gehen die meisten etwas weiter, als unsre eignen Leute von altamerikanischer Anschauung in ihren Ansichten über die Besugnme der Regierung zu? Requlirung der Verkehrslinien, der Gesund-Heits-Verhältnisse, der Unternehmung von Bauten und ähnlicher Dinge im Jnteresie der Bürger gehen. Aber auf der andern Seite sind sie gleichzeitig die eifrigsten Anwälte einer möglichst grotzen Freiheit des persönlichen Handels. Sie sind für einen gesetzlichen Zwang der Eisenbahnen zur möglichst anständigen Behandlung des Publikums und der Unternehmer von Bauten zur Aufführung solcher Baulichkeiten, welche sich hinterher nicht als Menschensallen erweisen, aber sie lehnen sich aufs Energischste gegen jede legislative Maßregel auf, welche irgend Jemand verhindern will, am Sonntag zu tanzen, oder die ganze Woche hindurch zu trinken, wenn es ihm paßt. Die allersrüheste deutsche Einwänderung nach Amerika war von tief religiösem Charakter und hatte, gleich den Puritanern Neu-Englands, den Antrieb zu dem Zuge über den Ozean von ihrem Verlangen nach einer größeren KultusFreiheit empfangen, als sie ihnen in je ner Zeit das qlte Vaterland gewährleistete. Die Immigranten, welche gegen Ende des siebzehnten und in der ersten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts sich in Pennsylvanien und New Nork niederließen, gehörten solchen protestantischen Sekten an, welche, wie die Mennoniten und Anaöaptisten, von den heimischen Regierungen nicht anerkannt waren. Später kam ein ganzer Strom von Lutheranern und Resormirten aus der Pfalz, welche die Verheerungen der französischen Kriege zur Auswanderung getrieben. Allen diesen Flüchtlingen glühte der Glaubenseiser der Reforma tion in den Adern, und sie vererbten denselben ihren Nachkommen in ihren einflußreichen . lutherischen und deutschresormirten Kirchen-Organisationen bis auf den heutigen Tag. Der amerikanische Unabhängigkeitskampfund die ihm folgenden napoleonischenKriege unterbrachen auf ein Menschenalter die Fluth der deutschen Ameri-ka-Wanderung, und als sie im Jahre 1818 auss Neue einsetzte, war sie in ihrem Charakter ungleich mehr eine wirthschastliche, als eine reUgiöse, und schloß sowohl ein umfangreiches Contmgent der katholischen Bevölkerung Süddeutsch, lands, wie der verschiedenen protestantischen Sekten Preußens, Hannovers und der kleineren norddeutschen Staaten in sich. Dann kam die Revolution von 1848 und brachte uuö eine ganz ueue Klaffe deutscher Einwanderer : junge Leute, die eben ihre Universitätsbildung beendigt hatten, glühend von EnthusiaSmuS füe die Freiheit und den Forschritt
der Menschheit, und zugleich getränkt mit all dem philosophischen SkepticismuS jener Periode der geistigen Gährung und Erhebung. Seit jener Zeit ist der deutsche Geist in der altenheimath mit rationalistischen und materialistischen Ideen gesättigt vorden, und die Deut schen in diesem Lande, in stetem geistigern Zusammenhang mit ihren Landsleuten in der alten Welt befindlich, und in Betreff ihrer Literatur von ihnen abhängig, wie sie es sind, haben sich dieser mit den alten Glaubenslehren aufräu menden Bewegung mit ganzer und voller Seele angeschlossen. Die älteren, nicht unmittelbar deutschgeborenen oder nur von solchen Eltern abstammenden Elemente, wie die Pennsylvanier Dutch" und deren Vettern in Ohio, Maryland, New York und New Jersey, hat diese geistige Bewegung . nicht in Mitleidenschaft gezogen. Aber fast die ganze Masse der später Angekommenen, deren amerikanisches Bürgerthum nicht über 1848 zurückdatirt, ist, mit Ausnahme der Katholiken, mächtig davon beeinflußt worden. Die Namen Mucker, Pietisten", .Fanatiker" unb dergleichen werden von den Angehörigen dieser Ka tegorie in der freigebigsten Weise auf Alles angewendet, was an die Autorität offenbarter Religionen glaubt. In ihrer eigenen Denkweise sind sie zum größten Theil fortgeschrittene Rationalisten, hier und da von einer oder ver ändern jener nebelhaften Doktrinen deutscher Philosophie angehaucht, welche in Deutschland während der ersten Hälfte dieses JahrHunderts die Gemüther beherrschte, neuerdings jedoch fast ganz durch die Lehren und Anschauungen des Pessimis mus verdrängt worden ist. Das deutsche Gemüth, wenn auch spekulativ und skeptisch, ist von Natur aus pietätvoll, und die meisten dieser teutonischen Freidenker übertragen die einer persönlichen Vorsehung versagte Verehrung nur auf die unpersönlichen Gesetze, welche das Weltall regieren. Auch halten sie, allem diesem Mangel an sormulirter Religion zum Trotz, sich streng an die Sittengesetze, legen einen äußerst strengen Maßstab an die Pflichten, welche das Verhältniß von Eltern und Kindern mit sich bringt, und sind gute, hilsreicheNachbarn und gewissenhafte Bürger.
Die mexikanische Bevölkerung in San Antonio, Tex. Ton A. Sie m cri ng. Vor ungefähr 25 Jahren war fast der gesammte Grundbesitz, auf welchem die Stadt San Antonio zur Zeit steht, in den Händen der Mexikaner. Heute sindet man nur hier und da noch ein mexikamsches Steingebäude, das der alte Mann nicht verkaufen will, weil er ganz richtig kalkulirt, daß die Kaussumme in wenigen Jahren den Weg alles Fleisches gegangen ist, während die monatliche Miethe ihn gerade am Leben erhält. Die Masse der Mexikaner wohnt im westlichen Theile der Stadt in niedrigen Adobe - Häusern und elenden Jacals. Wie diese Menschen es inmitten einer hohen Civilisation fertig bringen, ein so trauriges Leben zu führen, wie sie so gar kein Bestreben zeigen, ihre Lage zu verbessern, ist kaum begreiflich. Wie ganz anders mit denNegern ! Wenigstens zwei Drittheile derselben arbeiten fleißig, erwerben Grundeigenthum und sühren überhaupt ein gesittetes Leben. Sie senden ihre Kinder regelmäßig in die Schule und nehmen in den Mußestunden auch wohl selbst ein Buch zur Hand. San Antonio zählt nicht mehr, als etwa 2000 farbige Einwohner, und nach dem letzten städtischen Census haben sie Grundeigenthum im Werthe von über 50,000 Dollars im Besitz. Die mexikanische Bevölkerung ist aus ungefähr 4000 Seelen angegeben; davon sind vielleicht 2003 seßhaft, während der Rest elne ambulante Bevölkerung bildet, die kommt und geht. Früher war San Antonio die östliche Grenze deö texanischen MexikanerthumS; nur in der Nähe von Naroydoches wohnten noch einige mexikanische Familien. Jetzt wandern die Söhne Montezuma's mit ihren Angehörigen von San Antonio fort, immer weiter nach Osten, und haben in Austin, in Dalles, ja, bereits in Marfhall, Dennison und Sherman ganze Colonien gebildet, während San Antonio beständig frische Zufuhr vom Rio Grande und direkt von Mexiko erhält. Es gab früher recht reiche mexikanische Familien in der Alamostadt, reich wenigstens an Grundbesitz. Jetzt sind so ziemlich Alle verarmt. Vor etwa 20 Jahren lernte ich im Eagle-Paß am Rio Grande eine mexikanische Familie kennen, welche zu den angesehensten des klei nen Grenzstädtchens gezählt wurde. Sie bestand aus dem Padre, der Madre und einem Paar Machuchites (kleinen Mäd chen), und wohnte in einer Erdhöhle, die in das steile, sandige Flußufer hineinge graben war. Vor der Höhle befand sich ein kleiner Ausbau, der die Stelle einer Veranda versah und gleichzeitig als Küche diente. Im inneren Raum hat ten gerade zwei Bettstellen Platz, zwischen denen, sich ein, kleiner Durchgang befand. DieS war die Behausung der Familie. Der Eigenthümer befaß damals ein Paar Caretas mit den dazugehörigen Ochsen und. beschäftigte sich mit dem Transport von Waaren zwischen San Antonio und dem Rio Grande. Im vergangenen Herbst, also nach einem Zeitraum von 20 Jahren, besuchte ich den Mann wieder und fand ihn noch in derselben Höhle. Nichts hatte sich verändert, nur die beiden Mädchen hatten Freier gesunden und die Transportmittel des Padre . waren auf eine Careta zusammengeschrumpft. ' Bei alledem war der Mann sorglos und vergnügt; selbst die Ankunst der Lokomotiven und das erstaunliche Ausblühen des Städtchens hatten ihn nicht aus seinen lethargischen Gewohnheiten herausgerissen. In San Antonio hat die Kultur die Mexikaner bis zu einem gewissen .Grade beleckt, so daß man das specifisch mexika nische Wesen in dieser Stadt nicht mehr studlren kenn ; ihre nationalen Eigen thümlichkeiten aber kleben ihnen nzch heute so fest an, wie vor 30 Jahren, und unter diesen zeichnen sich vor allen Dm gen die Trägheit und die Spielsucht aus. Es giebt ficutig Mexikaner,welche
sich vor ihren Stammcögenossen vortheilhaft auszeichnen, aber ihrer sind wenige. Man findet Handlanger,Maurer und Fuhrleute, die fleißig arbeiten, auch hier und da einen Gold- und EilberArbeiter, der sich ganz vortrefflich aus Filigrar.-Arbeiten versteht, und RestaurantS, in denen ausschließlich mexikanische Speisen verabreicht werden ; als Regel gilt aber, daß der Mexikaner die regelmäßige Beschäftigung scheut und nur dann zu irgend einer Beschäftigung greift, wenn die Noth in ihrer nacktesten Gestalt an ihn herantritt. Ein Mann, der eine Careta besitzt, bringt zuweilen eine Fuhre Holz in die Stadt und zieht dafür seine 34 Dollars ein ; er ist aber nur in seltenen Fällen dazu zu bewegen, eine zweite Ladung zu holen. Wozu soll er arbeiten, wenn er Geld hat? Seine Bedürfnisse sind so gering, daß er mit 34 Dollars einen ganzen Monat
uno nocy langer auskommt. Ein Säckchen Bohnen, ein ditto Maismehl, Shili Colorado (rother Pfeffer), etwas Fett und endlich Tabak zu CigaretoS, die er aus Maisblättern herstellt, das ist Alles, was er braucht. Kaffee gehört ,qon zu oen uxus-Artikeln. Einige Mexikaner beschäftigen sich mit dem Fang von Spottvögeln und .Kardinälen", ur Du sie Käsige und Weiden ruthen bauen. Andere bereiten aus Pe loniellos, dem braunen, mexikanischen Zucker,Melecoches ; daS ist ein schmutziggelber Candy, der sich durch seine Länae. er mißt zuweilen 3 Fuß, auszeichnet, uno man sieht junge, kräftige Burscye von 20 und mehr Jahren an den Straßenecken vor einem, mit diesem Candy bedeckten, winzigen Tischchen stehen und von Morgens früh bis Abends spät ihre Waare anpreisen. Noch Andere ziehen mit Blechgesäßen durch die Stadt und lassen von Zeit zu Zeit den Ruf Tarnales calientes" (heiße Tamales) erschallen. Zuweilen ziehen ältliche Männer,' mit einer Axt auf der Schulter, herum und suchen Beschasti gung als Holzhauer. Gesellschaftlich sind die Mexikaner in drei Klassen geschieden : in die Gachupins, die Mestizen und die Peons. Gachupins nennt der Mexikaner fpsttweise die unvermischten Abkömmlinge der Spanier, die durch eine blyidend weiße Hautfarbe und ein tiesschwarzes, reiches Haar sich auszeichnen. Sie selbst nennen sich gern Castilianos. Es giebt ihrer nur wenige in San Antonio, und sie werden selbstverständlich zur besten Gesellschast gezählt. Es ist eine schöne Race, und die jungen Mädchen derselben finden unter allen Nationalitäten, vorzuzsweise aber unter den Deutschen und Franzosen, Liebhaber und Ehemänner. Sie allein haben an ihrem Grundbesitz festgehalten und kleiden sich durchaus modern; nur haben die Damen das Kopftuch beibehalten, welches ihnen denn auch unzweifelhaft besser steht, als der moderne Damenhut. Die Mestizen, die Mischlings-Race der Weißen und Indianer, sind, wie bei den Negern der Mulatte, die werthloseste lasse der mexikanischen Bevölkerung. Sie sind trotzdem aber doch zu stolz, mit den Peons zu verkehren, werden jedoch ihrerseits wieder von den Gachupins verachtet. Die Mestizen liesern das Gros der professionellen Spieler, der Pferdediebe, der Halsabschneider, der Gaukler und anderer Gesellen. Btt Alledem sind es meist hübsche Gestalten von lichter Gesichtsfarbe, ungemein gra ziös in ihren Bewegungen und zuvorkommend im Verkehr mit ihren Mitmen schen. Aus ihre Kleidung verwenden sie großeSorgfalt; sie halten die Nationaltracht, die weite, silbergestickte LederHofe, die kleidsame Jacke, das saubere Hemd, die rothe, seidene Schurze und den breitkrämpigen, mit dicken Silber schnüren umwundenen Sombrero, hoch in Ehren. Sieht man sie auf einem schönen Gaul . mit elegantem, gesticktem Sattel, mit dem spanischen Zaum, der reich mit Silberplatten beschlagen ist und silbernes Gebiß trägt, und mit den nesigen, klingenden Sporen an den Stiefeln einherschreiten, so lenken sie allerdings die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich und entlocken den jungen Damen wohl einen Ausruf der Bewunderung. Aber diese Exemplare werden selten. Die Race verkommt immer mehr und zieht sich von San Antomo, das ihnen ziem lich streng auf die Finger paßt, zurück. Die dritte Gesellschaftsklasse setzt sich zum großenTheil aus ehemaligenPeons, Leibeigenen, aus Mischlingen zwischen Negern und Indianern zusammen. Sie bilden denjenigen Menschenschlag, welchen die Amerikaner .Greasers' nennen. Ihr Typus ist rein indianisch, und viele ihrerLebensgewohnheiten sind noch heute mit denen der Indianer identisch. Im Allgemeinen sind sie ein harmloses Völk chen, zwar leicht erregt, aber nicht gefährllch, dabei arbeitsscheu und genügsam bis zum Extrem. Eme sehr traurige Rolle spielen die Mexikaner bei den Wahlen. Da stehen sie unter der Controlle von Führern, welche die Stimmen einfach an die verschiedenen Aemter suchenden Candidaten verkaufen. Jeder Mexikaner erhält für ferne klimme em Paar Schuhe, emen Hut oder einen Dollar. Schon am Abend vor der Wahl werden die Stim men .corralt". wie man es hier nennt, das heißt, sie werden in eine Einzäunung (Corral) hineingetrieben und hier bis zum nächsten Morgen überwacht, wo sie dann ihren Lohn erhalten und wie eine Heerde Schafe, mit Stimmzetteln in der Hand, an die Wahlplatze getrieben wer den. Da ist es denn einmal vorgekom men, daß ein schlauer Politiker, natür lich ein prominenter Bürger, welcher der spanischen Sprache vollkommen mächtig war, seinem politischenGegner zuvorkam. den Corral früher erreichte, als dieser, die Mexikaner bezahlte, sie mit sich nahm und durch deren Stimmen seiner Parte zum Siege verhalf.- Traurig ist es, daß gerade das mexikanische Votum in San Antonio den Ausschlag gibt, und daß somit immer dieienige Partei die Herr schende wird, welche die mexikanischen Stimmen zu kaufen im Stande ist. Welch' bessere Illustration gibt es für die Korruption bei öffentlichen Wahlen! Die, mexikanische Bevölkerung San Antonio's nimmt beständig ad. Die Civilisation vertreibt sie. Sobald das letzte der ihm einst gehörigen Grundstücke
in anderen Besitz übergegangen ist, wird
auch der letzte Mexikaner sein Bündel chnuren und die Alamostadt verlassen. denn Wohnungen zu miethen sind sie nicht im Stande. ' Vom Theater einst und jetzt, Friedrich Haase und Marie Geistinaer haben aus Amerika ein Schleppschiff .voll goldener Dukaten" in ihre resp. Vaterländer mitgebracht. Fräulein Bianca Bianchi kaust sich von ihrer Gage eme höchstelegante Villa und die Bernhardt von den Erträgnissen einer einzigen Gastspieltour einige französische Rittergüter. Die Patti singt den Abend ur 4000 Mark und der TimenS hatte man für 24 Lieber und Arien 32,000 Thaler oder pro Tag 2666 Thaler angeboten. Ja selbst die du nnnonim gentium erhalten heute Gagen,' von denen die älteren Kunstzeiten nichts wußten, einen gutenOperettentenor be zahlte Albert Hosmann mit 21.000 M., u. gute Operettensängerinnen sucht man selbst für diese Gage vergebens. Ehe mals war daS anders. Der berühmte Konrad Eckhof spielte in Hamburg die ganze Woche für 1 Thaler 16 Groschen, Jffland lange Zeit sogar für 1 Thaler. Ackermann und seine spätere Frau, die geniale Schröder und Mutter des gro ßen Friedrich Ludwig Schröder, erziel en bet der Schönemann'schen Trnvpe wöchentlich 2 Thaler. Friedrich Ludwig Schröder selbst, Direktor, Theaterdichter, Balletmeister, Schauspleler,Tünzer, Sänger, Alles in einer Person, bezog zusammen mit seiner Gattin eine Wochengage von 20 Thaler. Noch frü her war'Z noch anders. Wie wurde der große Komiker Prehauser in Wien von Maria Theresia bezahlt ! Er durfte wöchentlich .seine Rechnung einreichen, und da heißt es aus einem alten Blatte, das uns Karollna Bauer ausbewahrt hat: Tiefe Woche L rien gesungen l fl 6 fl. Kr. Ei Wal in die Luft geflogen 1, Ein Mal inj Waffer gesprungen 1 Ein SNal begossen worden 31 Ein Wal Prügel bekommen mit zwei blauen Flecken 34 Kr . 68 , Zel Ohrfeigen erhalten.. 1 8, nen Fußtritt erhalten 34 Drei Verkleidungen a 1 fl 3 . Gurnma 13 st. 44 Kr. So die Kunst und Schmerzensgel-der-Rechnung des armen Hanswurstes, der einer der größten Komiker gewesen ist, den die deutsche Bühne jemals gehabt hat. So im kaiserlichen Wien. Im Berlin Friedrichs des Großen ging'S anfänglich ein wenig kostspielig , her. Friedrich der Große zahlte im Beginn semes Theaterenthunasmus verhaltnik mäßig große Gagen, freilich nur an Sängerinnen und Tänzerinnen. So erhielt die Sängerin Astrua 6000 Thaler und die berühmte Mara, geborene Schmehling 3000 Thaler jährlich. Bald aber wurde Friedrich .dieses ksstspieli gen Plaisirs" überdrüssig. .Ich jage sie zum Teufels schreibt er seinem Schatzmeister Fredersdors, solche Canaillen kriegt man doch wieder, ich muß Geld zu Kanonen ausgeben und kann nimi looiei vor yaieianien oerlyun." Auch mit den Tänzern hatte der König r. r . seine Noth. Er schreibt an Fredersdors : Zulage kann ich weder Wenis noch-an keinen anderen geben, dazu bin ich weder reich genug, noch Seindt die Leute mehr Werth; wan sie durchaus vohr ihr Traktement Nicht bleiben wollen, mus man andere kommen lassen, die guht seindt und vohr den Selbigen preis Capnolen schneiden." Selbst Pestris, der französtsche Tanzgott, der nachher bei Herzog Karl von Württemberg mit 12,000 Gulden engaglrt war, kam in Berlin nicht an. .Mr. Sestris," schreibt der König, jn Nicht klug, wer wirbt ei nem Tänzer 4000 Thaler geben, der Schwester 3000 und dem Bruder 1000. das Mästen Naren Seindt". Sehr drollig lautete em Bescheid, den einige Statistinnen, die als Hofdamen zu fiquriren pflegten, auf ihre Bitte um bestimmte Gage vom alten Fritz erhielten : Ihr habtEuch sehr falsch an mich adres strt. Dies ist eine Sache, die Eure Kaiser und Könige angeht, an die Monarchen von's Theater müßt Ihr Euch wenden. Es ist ganz wider meine Prin zipien, mich in Angelegenheiten fremder Höfe zu mischen. lieaentödter. Nickt i e. der hat die Milde und Langmuth von o-'n- sirt.VkO rt.! o-t: . o v 4,liiiuui ouunuys aycim .vvliis, uct, nachdem er ein Insekt, das ihn während der Mahlzeit fortwährend umsummt und gepeinigt, endlich erhascht hatte, es an' offene Fenster Irua und stiegen liek mit den Worten : .Weshalb sollte ich Dich todten Wie Welt t groß genug sur uns beide !" Wir vtteaen vielmebr kür. zeren Prozeß zu machen und der Kampf lim's Dasein mischen Menscken und Fliegen hat denn auch als Früchte eine ganze Reihe von Apparaten und Mitteln gezeitigt, die auf mehr oder weniger sinnreiche Art die. Schwäche der Fliegen für Süßigkeiten ausnutzen, um sie in's Netz zu locken und oann sur ihre Nasch bahiakeit mit dem Tode au bestrasen. Immerhin werden wir ihre Qual nicht unnutz verlangern uno oenzenigen mt thoden den Vorzug geben, die rasch den Tod herbeiführen. Als eine solche em psiehlt sich die folgende, die sich gleichzei tig durch große Einfachheit auszeichnet: Man füllt, em Trinkglas zu yaisle Mit Seifwasier und schließt wne Oeffnuna mit einem aus Brodkrume geschnittenen Pfropfen von etwa 2 cm Wille, in oen man eine nach ' unten trichterförmig ereiterte Oefsnung schneidet. Die Un terseite desselben, die dem Veiswaster zu in. i.n..!xr :i cv: geieyri ist, ucuciuji liiun um yuuiy, Syrup oder irgend ei: em andern Lecker bissen sür Fliegen ; diese werden, hier durck anaelockt. durck die Oeffnuna krie chen und sofort ersticken. Wo sehr viele Fliegen sind, stelle man mehrere solcher Gläser auf. Ist eins derselben mit Opfern gefüllt, so leert man es aus und gießt frisches Seifwasier hinein. y Das erste Taubstummen Institut' wurde 1760 iu Sabaaun in Spanien gegründet, das erste Irrenhaus 1650 zu Amsterdam und die erste Blin denanstalt von Ludwig IX. (f.1270) für 800 wahrend seineSKreuzzuges nach Pa lästina erblindete Krieaer. In Deutsch land batte Mainz die erste ' Avotbeke 1253, dann folgte Braunschweig 1333, Leipzig 1409 und Berlin 1488.
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