Indiana Tribüne, Volume 6, Number 207, Indianapolis, Marion County, 15 April 1883 — Page 2

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c..rrv flCB V,n SwLlV lugnst 9lf. m Systrfnwrt xi. uu"l&ung.j I O, r . ...C V.:- 11 i V . I Ich muß aus die Unterredung, die wir vor einigen 0gcn uanen, nocy einmal zuruckkommen. sagte der Dottor nach kurzem rue uns oyne oie mmoung, Platz zunehmen, zu beachten. .Sie leug. neten damals dle Berechtiauna meiner M fVf . . r. ..v - r. c w i. 1 Anklaae. " .Ich thue das auch heute noch erwl derte Carlsen ruhig. .Dann möchte ich Sie fragen, welche Ge r - r 1 -. ' . t ' r cyasle öie mu oem alten Leberecht ha Jch kenne jenen Leberecht nicht, welche Gelchaste soll ich mit ihm haben V .Sie kennen ihn nicht und waren doch gestern Abend in seinem Hause. .Vegleitete er Sie auf Ihrem Heimwege nicht bis zum Thore dieses Hauses? Sie sollten nicht wissen, das er ein berüchtigter Heh er ist f nun, wag da drüben vor drei tzig Jahren passtrt ist, das mögen Sie leugnen .Nicht doch, ich leugne nur, daß ich der Verbrecher war. den Sie behandelt haben roollen. unterbrach Carlsen den Doktor. .der sich mehr und mehr ereiferte. Und eö ist beleidigend für mich, daß Sie dieser Ver Uckeruna keinen ftsm,h sck,n?,n wll,n ! yuuui oocq lagen mu nicht den Muth gehabt haben r '. . t:ti.u rr je. v - r t . r? , r ?. Ihnen oder Ihrem Haus be Verbindung 111 treten d eier Sckuld b?m mnr iinh min ... - - 1 vollen Sie mich auch noch beschuldigen, daß ich hier jenes saubere Gewerbe fort. seZe r .Nein erwiderte .aber befremden mun Sie mit diesem berücht in Verbindung flehen, i . meiner damaligen Ersah glaubt haben, wenn ick fäffffliAnft nUtn w-" "I" -m- -m W M t I hätte. Sie gingen in sein Haus und ver. liefen dasselbe in seiner Begleitung, Sie gingen in diese Villa hinein, wie konnte ich da noch zweifeln V ,Uttd sind Sie ganz sicher, mich er. kannt zu haben V Wenn es nicht der Fall wäre, würde ich gewiß nicht gewagt haben, hierher zu kommen und die Frage an Sie zu rich. ten.Und an einen Irrthum, an eine Ver. wechslung der Person haben Sie dabei auch .nicht gedacht V ,Der Doktor blickte betroffen auf, in dem Tone, in dem diese Frage gestellt worden war, lag etwas, was ihn seltsam berührte, es klang so zuversichtlich, als ob der Amerikaner sich über ihn lustig ma chen wollte. Da müssen Sie mir doch zuvor die Existenz einer Person beweisen, die Ihnen so täuschend ähnlich ist, daß sie mit Ihnen verwechselt werden kann," sagte er arger lich. I Ist es Ihnen unbekannt, daß ich einen ti- -, i - r - c i I Zwillingsbruder besaß, der zugleich Mit Mir nach Amerika auswanderte ? Ein langgedchntes A ah l" entfuhr den Lippen des Doktors, besten Blick starr auf dem braunen Antlitz des Amerikaners ruhte, er vergaß die Prise zur Nase zu füh. ren, die er schon zwischen Daumen und Zeigefinger hielt. Ienn (ie iick hnnnck erkiininen tnnT .v..i. , .......V.Y.. len, sl) werdenSie vielleicht noch Leute sin. den, die meinen Bruder gekannt haben fuhr (Tarifen fort, aber zweifeln Sie auch dann noch Sie ihn mit mir verwechseln Hiek er auch John, wie der Doktor verwirrt.Jonathan, drüben nannte er sich John, wie ich." Savperment, weshalb haben Sie mir das nicht gleich gesagt?" Ist meines Bruders Ehre nicht ge wlnermanen aucs oie meine f erwiverle würden meinen Worten glauben, dadurch wäre mir die Besch Bruder eines solche: brechens anklagen zu blieben." Der Doktor, der sich von seiner Ueber raschung bereits erholt hatte, schüttelte un willig das Haupt. .Ich frage Sie abermals, würden Sie mir geglaubt haben ? Mein Bruder war verschollen, ich hatte keine Ahnung von seinen .Aber er ist doch wieder hier?" .Ja wohl, da bin ich," sagte Jonathan Carlsen, hinter der Portiere des Neben ' zimmershe'vortrtend. .glauben Sie npn den Worten meines Bruders V ' Der Doktor starrte ihn eine geraume Weile an, dann näherte er flch mit schwan ken (Zrfir'iHtn Ytfm SJ(pr t?llenL dem fcfttVVI V V "V " . - er tief auZathmend die Hand bot. .Ich muß um Verzeihung bitten." sagte er mit gepreßter Stimme, ich konnte das nicht wessen und Sie werden wohl auch zugeben, daß diese Verwechslung in der Moalickkeit laa. 5lcb bitte Sie. lassen Sie es meinem Sobn nickt entaelten." Carlsen hielt die Hand des Doktors . .?. 7 - - . - . . rnil fettem Wrucr umjchiosten, ernst uno voll blickte er ihm in die treuherzigen Au gen. .hätte ich Ihren Sohn nicht liebge Wonnen, und wähnte ich nicht, welch' bra ver ei würde r ehrensester Mann Sie selbst sind, so ürde ich Ihnen wohl nicht so rasch verzei. m " :v .-i . v .r. ?. hen," erwiderte er. Schade, daß Sie mff Miit . ! l . . t i i r m r . . ?il iiy ttlgcvracyl yaven, sugie ermu einem bedeutungsvollen Lächeln hinzu. .Sapperment, er wartet doch aus die Antwort, die ich bringen werde, ich will ihn holen.Nein, nein, bleiben Sie. Ich werde anspannen lassen und meine Equipage :ine Equipage oktor, der jetzt ), je eher die iniat werden. ylnzcyiaen. Gut, gut nickte der Doktor. seine Munterkeit wiederfand jungen Leute wieder vereinigt werden, Tt.h.r tnitto CW sY. c.! m esto lieber muß es uns Allen sein.v carlsen yaue oen wiener bereits geru. fen und ihm die nöthigen Befehle ertheilt. er wandte sich jetzt zu seinem Bruder, der Zt K(vXTtlwVHTrnrn nm nfl. Ram uui viM.itttkM' h y w.iv rnv.

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. ' . ' unter der Portiere stand und mit einem ausricht Unwillen nicht länger gebieten konnte. flehenden Blick voll banger Erwartung .Sa .Wie kommen Sie w dieser ffraae?- ibn ausckau. widerte

Earlse schar . .Oder glauben Sie, da ZmZ, -ume un eme ,u, Madame lag noch immer aus dem Kran- " '"'a" " tMfl4 W ' es mir leicht wurde. Ihnen dieses Eeständ anzubieten. kenlager, die Brandwunben wollten ich, " ? !n i, i,.. in zu machen ? Ich ha.Ie emartet. Sie . e weKtte emige sreund- h.il.n ,,ud ein inneres Leiden batte Nck .'5. ? ?o". Ä

' ""ehrenden Ver- ' er ,,q G. der Bankier schien sich ernstlich kenm. ?.B SZk " '.7;'

O11 luiuni -tiuijui i4 viuuuijui tu . . " ivu9 uuv gutuu, iv juiiu 511 viel lUCII beste und kürzeste Weg sagteer, Sie chen können Herr ammersegen, Ihr zu- teuerliches in dm Plänen des unterneh. bätten sfart mit der Svracke berausrü. künftiger Schwager, fagte Mir heute Mor. munasluttiaen 5errn. zu viel 5?ckmi.idel.

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.Du Hast NUN gehört, daß ich die Wahr.

jagte, al5 ich behauptete, daS Glück meines Kindes sei durch deine Veraan. . . . ' " . i aendett aelüdrdet morden.- taa e er. ie vr. v t r . i kennen oie seritrunaen ott es ungiuaucx... k.hm I1 11 UUI Vll(lt9 VUUlllll, bflR ..cr Verwundete war. dem Sie in bcr hemmten Nacht Hülfe leisteten.mnnn 5A s,,,;?, ?- i,, m li vmi wmj i Jonathan. Weheres geschieht, desto besser ist eö ' Ul U 9 1U. , a b r T,T Tf ?tirn r ,,nZ verliek. ohne ein Wort weiter zu verlieren, das Gemach. ' . I DerDoktorhatte sich hastia erhoben, sein . r frt 'v . ? t. ... 1. Er eilte ihr entaeaen und schlok sie in seine Arme. vlun ist 9TssÄ mit " frtft f mfit " , . -."v-, 1 Schuld Ihres braven Vaters glauben konnte, aber weshalb hat er auch nicht jo gleich das Räthsel gelöst?" ' .Eugen kommt!" jubelte Ellen, in de n Augen Glück ui:d Freude wieder aus. blitzten. .Dann will ich nicht länger kla ßen und auch Ihnen keine Vorwürfe mehr machen, wir Alle wollen diese trüben Tage vergesien." Sie eilte aus den Armen des Doktors 0 ... n ftYi . 1 r 0"i nacy len 'comenl Dienen 0!i w benden sich innig und fest umschlungen, "o? aym laqelno einen yut uno m m f I . .Dap der Armenpfleger seine Frau vcr. - , .Nicht doch, das Unglück geflernAbend auf oem Gartenfest ! Madame Schlichter m ucm tjcucrrocii p nage ge ommen, oas, cyti . ! U L ! . -a rr.. V . u I uiii iiuyui 1113 ucl clkl ituuiiycs VJUÜC. .Die Dame ist todt?" fragte Carlsen bestürzt. rNcin, aber ich fürchte für ihr Leben, CYl . 1 r v 1 m . . rf- . . rn f i . ' . ' I die Verletzungen find ernster Natur. Ich .yui uciyiuucii, ki, gcjtuiegi 'aue, was . r x . t . - i . .i. I gciiycycn ialiri, aoer es iu leiser wenig Vv,,nllng ooryanoen. cy will nun nacy 7jtft MiitihiM (IT)a..a k Q V f? - I ucui uiuiMiBcii aianncieqcn, vem fie es verdankt, das sie nock UhL 7 'Wtt.st.sZFer 5?nsn Zier M n. m.,.v... i ' . . V Juv'-it vor einigen Taaen von drüben zurückae. . , . .-. w S' i ifc S ?.,t kil.0tme 5rau wird doch . .D'ese Besorgniß ist Gottlob unbearün. iuii uiiui ucuicicn t Vt I nn r . . . :'rrJ55slJ" Wanden Handen c:: .r..t. . I . I Iauben, werde lch gegen Abend mit 3 sltlW V rtrmPtt 1ltl7 , 7a4iI. I ... i'"vlunven eroallen, nzenn Tante Lorchen und meiner Tochter kom men, um unsere alte Besuchsschuld zu til. gen.- . Sie werden mir sehr willkommen sein," erwiderte Carlsen, während er mit seinem ftt . n . r. . wav in oen warten hinaustrat. Bald darauf hatte der Doktordas klei. . , . , . . . . . . . I i&Ä S"WJ"mtt rra . -..ff ' Isl9 j". r stillen, freundlichen ave, und die Wohnung im ersten Stock ...i yin. owwucui wuqnic. quemen, fti? r dem Sttckrah. wahrknb G,,srieb mit gkbundenen Handen au, und ab wa. berie. Freudig wurde der Doktor begrüßt, .ycicic eme igrn cnigegen, UM ll)M iQul nommen hatte. .Na, es ist nicht so schlimm, wie ich fürchtete,- sagte er ersreut, nachdem er die CYT V r s. i . . nzunoen veilazllgl nalte, m einigen Ta sich gestern Abend direkt von ihm zubereiließen ich finde chreZusiimmensetzung '1 .uiumj aii,iu,uiu. oh ic eigene Erfindung?Nein," erwiderte Gottfried lächelnd, wir haben sie drüben in unseren Etablisements sür einen Unglücksfall immer vor. räthig." Ich dächte, Sie könnten nnn wohl die Nadel ruhen lassen." sagte cr scherzend zu H''''sS'?wu'''N.sreichen L.M r . . v f . f m Manne arbeitet man doch nicht mehr für andere Leute . .Paul und mein Aruder haben mir das auch gesagt," erwiderte sie. .aber ich betrachte es als eine Ehrensache, diesen ein mal übernommenen Auftrag nun auch anszusühren. In acht Tagen hosfe ich damit zu Ende zu sein, dann werde ich frei I r ... . ! 1 0..Ci 1. I uaz reinen rocucrcn u,lrag uoerneumcn. Uno ici) oars ooaz aucy Nlchl vergeben, welche Wohlthat für Mama und mich dieser Austrag war : FrauleiN Ellen Earl en wollte mich freilich von der Arbeit entbinden, als sie meine Verlobung erfuhr, aber mein Stolz litt es Nicht, dieses An. ..Cif.H Aniinhrnn " erbieten anzunehmen. m ' l tt1 "3" -v-. haben Sle mit Ihrem Verlobten ichon einen Besuch dort gemacht r " W . . " Nein, ich war gestern Nachmittag al lein dort, um zu hören, ob unser Besuch ü r.- oi.r..jr. und das stimmte auch mich recht traurig, denn diesen edlen Menschen wünsche ich von ganzem Herze ein ungetrübtes Glück.S!a ist brav von 5lbnen." nickte der Das ist brav von Ihnen, I m. c ... v?.r... Doktor. .Sie werden diesen Wunsch jekt erM saen. dak Ellen nun die olücklicke Braut meines nicht minder glücklichen Sohnes I :n m

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iiuu mw iujic vein nmerilaner tue mi( s, n.'n Reliick nnd d e lmiilTmtn o w ir . 1 -- , sianb 1 x? m -1 cquuung oer . a das heute noch m welter Ferne zu hegen vBIirv . ihm gemachten Vmprechunaen. alsJona. . k..: 9

es mich doch, dafe L .-39 9 "5 ubernufiig.- sagte cc tfian fi& fdjon auf bet Reise nach öam- l ÄnS

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.Meine besten Segenswünsche Ihnen

und dem B, rank, fierr Doktor ! rief Helene erfreut, indem sie sich rasch erhob a . ' . . . -v l und ifcm beide anoe rcimic. 30? ir r i . u r!...:. I ouae in oicem jreuoigcn icigttik "ttln c:,.sz,f. für MnkitKt?n die uiMiuivisivu ! v.v 7 Sie uns eneiat haben ! .Segne der Himmel Sie auch ferner dsür !- s.mte il,re Mutter, ibm die Sand drückend, in innigem Tone hinzu. Em pfangen Sie auch meine GlückZwünsche, die , ,iLu.;.,i.r,.nimm , i - r ? er I . 1 . . , . , I lUUaVfck Cllllit llllia UVtlVIl IIiiihiii v. i Kn,n kW k, dankb? bleiben wird." W u " . .Wie die meinigen. Herr Doktor sagte Gottfried, .meine Hand kann ich Ihnen " . nicht geben, aber darum sind meine Xi5un tt. i.".- v ct Ct... iiir C3ic unu .tar U illllS inuii wciiiud i üg.4 ' w I pperment, nun ist eS genug, er der alte Herr in seiner derben Weise, durch die er seine Rührung ver bergen wollte. .Was habe ich denn Gro " " r ' . r I tzes gethan, oas mir oatur ein oeionoerer ntban. da mir hotiir im besondere 0---"' -"i"-- - 1 . . . 1 " . , sei 1 gung für mich Er hatte Hut und Stock genommen, nock einmal nickte er der kleinen-Familie ,u. dann stürmte er binauS. um nun auch nnt Qnrrfptt nb fthmrn mit der kroben Botickatt ,u bealücken. V" V v J W V v v -w " 7 Sechstes apltel. Licht und Schatte. Jonathan Carlsen fand keine Zeit, den T,X umerilanliue 0rhifirif ..k Bankhaus in seiner Hand. ein tt aUt Leberecht wartete noch immer VII ff M V tban, und da ein Zufall ihn von der For derung unterrichtete, die der alte Jsidor Blumbach an den reichen Amerikaner gel. tend machte, so suchte er sich mit diesem zu verbinden, um dem Letzteren unangenehme . " n t Stunden zu bereiten. Aber auch dieser Plan schlug fehl, die Blumbach's waren m der That so kühn Attlltt Vl5 fjfrtrt rtfitt sCrtrlSlt Hvtvvivii, wv iuuv uiuvu ovu uuit u anhängig zu machen ; an demselben Tage om v'i Staat später wurden Jsidor Blumbach und des ' 1 . ' Sohn wegen Fäl chung verha tet 1 r.v m.:LcJi nl-t.fv IIUUI -OIUIUUUIU UUIU UlllU UUCUUI III I dkk u,erschm,gsh ein Echirnsch ag , . . .7. r. ' 1 .7.. ?- ... I marnic leiucni coeii pioRiicu ern noe, ' .,..7 L v: o:' unu nun yuijic uci wvi" vn. uui Rdnbfftc'cflatent Ä..c x... m.. uttä I fiii; ;. UV' lV,Vl vniiik Mtitivu itiuu viivivfen werden und er wurde weg7n Mangel N.m,: k:.?. k-r u" vw uiuuiuimyui, uuiui iucii uusi hatte sein eigener hoffnungsvoller Sohn .0 . V . ' ihn an den Bettelstab gebracht und mit dem letzten Rest seines Vermögens das Weite gesucht. John Carlsen konnte da nn eine gerechte seinem edlen e.:. sJ. ....,.- rr.. zu triumphiren. Er freute sich uiau oiiiiv. VU3 nun lim iiUJUl ten mehr trübte und an der treuen, selbst. o en freund cka t. d e der Mnktnr ,id 4jvi (jivuuwvtyui, vtl Ull 11 1 1 dessen Angehörigen ihm widmeten. Dies und die Kinder der Wittwe Ncuber kamei D' Hochzeit Wtl wm mb t'6 - i.Ax,hkc aber knn,k und wll, so lange nicht warten. c,,,:k.. ..ejl. ö.ie;.v r

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reichte Eugen eine ttlage chnst bei der " . v . k.:, nu mfim. Menn 6Ze die entlckeidende

a ....f tPiJti :.. .... q-. i uta uuuiiui, v uiui u ivh .V.Ö. ..... wsanwaltsfchast ein, und emige age .jf.. ,'1 -.k. tT;s ; X swtm ?rt rhin

o chemeö ourcy acuoer. u s;fr c;; k,:.k. I Jnilin.NiUNg geben, nach die er seue yin bewie en wurde, alle i ' . s;. ;f

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Gemüth lag es fern, darüber : "kSJk Y.ur

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Inzwischen besuchte Gottfried sowohl .,7 ' ,nl L Vie Villa, wie auch das Geschäftshaus des '"3 ? nkierSchlichterziemlich fleißig. ;a?t ?r Sckwl

die ga diese kühne That ein fürstliches Vermögen zu verfazafsen. Er entwickelte jeden Taa ein neues Vro jekt, um diese Absicht zu beweisen, Gott' fvf at mV kns Gleichwohl blieb er der Freund des auch Otto schloß sich mehr und mehr an ihn an, er munte den ebenso cka. raltersesten und energischen, als kenntnin . ? vrt t. . r. 1 " reiajen arcann yocyaiaFen. Dan der Druck boffnunaZloser ?es,e der Seele Otto's lag. hatte Gottfried bald 1 11 n-""i "ni er,,deck,.,ber er or,ch,e ich,, er wollte warben, bis der neue Freund ihm aus sreien Stucken seine Werkens. lesie,m,sZ, nff, rte und dann gerne, wenn er es . mochte, mi, Rath und Tha, ihm zur Seite ffslrt tcycn. . Ti W 9ir W öur Villa Banklers um sich nach dem Bcsinden : kranken Dame zu erkundigen. des der Er fand dort immer Gelegenheit, ein halbes Stündchen mit Hertha zu verplau der, und die Minuten, die er in ihrer Im-.. ' V. fA- . naye veroringen vuisle,wuren lur iyn ve stllgeno. Er sprach nicht über seine Liebe mit ihr. dieses süßt Geheimniß hielt er in seiner Brust verschlosien, er wagte nicht,' es der Geliebten zu offenbaren, so lange die Sorge um daS Leben der Mutter so schwer nt id. it&t uui 11 v. . o verurimen vir nge uno 1 L.ti M ft . oas peiunais, ia unu DinB ucr, gtetq naqi iyr ,ouir oie Vc i t.trr rnirnn lene's geseiert werden. stilles Fest veranstalten können, und da? wollte Paul mcht; der Elgenthumer der Adler-Apotheke wollte nun auch beweisen, daß er ein Fest zu feiern verstand. Er hatte den großen Saal emeS Gast, hoseö gemiethet, der festlich gestückt wer er hatte selbst vle Vpelsttarle entworfen und die verschiedenen Wemsor. ten gewählt, er war in diesen Tagen so I .iCAVMi:k Xnn r frtiirn i uifcwwiuivY p " -

i a. vMVV,v mhv vuiiivuiiiti im

Zelt fand, seme Braut zu besuchen, die

ebenfalls nock alle fcände voll batte. um lhre Aussteuer und ihre HochzettStottette : v . l in jionung iu onngcn. QHm m.e,.,ß. u.. tIliC..V 1 o öhim lvul ,vzz,c sckan einiaem! mit rHa ,smm?n atm 1 s 0 1 s I troffen, und die vertraulichen Gespräche, die hier gepflogen wurden, hatten Haupt sächlich eine aeaenseitiae Annäberuna bewlrkt. So war eö auch am Abend vor dem Kackneitst v i - rf - TJ""n" I . . . r - I sllo mn oereilS lN lemer aemoonien cke, als Gottsried eintrat, er halte vas Haupt auf den Arm gestützt und blickte gew . 4." v .r rr! ' -7 . . . . ' " . I oanienvou oen aucywottcyen tner w um kaA ttnXVti ,,!kF k!K I H" iuuj, unu ik nuttt iwiiujwu nv i Brauen iic eriennen, oaß es ieme yeue .. . " , ... ren Gedanken waren. Gottsried sehte sich zu ibm und bot ibm eine Partie Schach an. Otto lehnte mit einer raschen, unaeduldiaen Sandbewe " . - - . I gung uo. .'lorgen III rooyl oer .ng, un r - w ,..r. - . v. .. vT iiv. 1 j.lu.a.. ...i c- 1 .Ja. und ick wollte, auck er wäre schon vorbei," erwiderte Gottfried lakonizch. - m .Weshalb Y .Well dann die ungemüthllche Wirthsckaft dock ein Ende bat. Wie ick höre, ' - ' ' I rfv 1 w . I at oas Vennoen Jl)rer 'cama na) ver 1 imiirnrnert " r . n, 1 .Leider, übrigens war das vorauSzuse hen, der Doktor hat uns ja oft genug da I . (iAvniif aI " K : ein sich und der Ton. den er jetzt anschlug, klang herb, .er :.sl.;t fc.rc.,. ,6,,? ?ln. dere. Sein ganzes Sinnen und Trach. uiiii J vivuvimi vviivi, wifc iiihiiw" i ckt minbraucke ?lck möckte 5ibnen Alles anvertrauen, aber hier in die er chwülen Temperatur . , . , .' t. t ?. i!n : I . " ' -1 ' . kann ick es nickt, darf ich Sie bitten, ei nen Spaziergang mit mir zu machen ? ES ist allerdings kalt, aber trocken ' .Geben wir !" unterbrach Gottsried ihn ruhig, indem er sein Glas erhob, um mit dem Freunde anzustoßen. Sie tranken ihren Wem auö uns gm ruhigere. wenig belebte Straßen gelang ten. . . . rt . , .-. .... n.....Vv ociflielui. benann Otto. tct) Itebcuc. UND '.r r. ; meine Liebe wird erwidert. Der Doktor mit leichter Mühe gehoben werden könn ten. So sate ich mir Denn ein yerz uno warb um die Hand der Geliebten, fest überzeugt, daß sie freudig mir ihr Jawort geben werde. Und was antwortete sie . . , f. c mir ? Sie wolle mein Weiv werocn, m T- Y . wenn ist) meinen aier oemege, ncg von Spelulationsge. nn sie sehe vor Geschäfte Un. ehre aus unseren Namen bringen werde. v y . -. x.l fl . C(Y ! X. : X. Zi5tU ltt) oas nia;i luiiuc, v jüuc uy mu von meinem Vater trennen und in einem anderen Hause eine Stelle annehmen, sie molle Sorae und Arbeit redlich mit mir .ÄbÄ Ä Ä d. "5"!"? &tn xi' .So VIII VVf JJV,'1 " " " ' f "I ng vor ihr dadurch nur noch geftiest antwortete Gottfried. So billigen Sie es. daß sie mir diese übe nicht an die sehen. .Sie sind alleromgs etwas fchron, ich . . m mm m gebe das zu. Aber könnten Sie nicht os. fen mit Ihrem Vater darüber reden? Würde er nicht dem Glück seines Sohnes ein Opfer bringen können r ,Zcy MllBie mu luiu vizn Nein, das dürfen Sie nicht. Bitten '1. !. f. ..f...- m Sie ihn um das nöthige j?apital " .Ich wein voraus, daß es vergeblich wäre." .Dann ist guter Rath theuer," sagte Gottfried achselzuckend. Aus dem Ge schüft des Vaters austreten, um in einem v., -;-T " . . in Haufe eine ieue anzunehmen. 1 imX.ii M)nrnnnt nn yt j 'tI V Ä,' Ba er ä ü doch re ch ae''"'" ?J " 1 Tfc B4 n $X lz.ll. ... ' TrCJX .-. .. r " v I I II(U(I1 I nnn Neiden wird esr5?fe fi 2?0 aU gn auf die Änlichen des : merkiam MmitA VVII -- 7l V M gejagt. nahen den Sturmes aufmerlfam gemacht, ihm sogar bewiesen, daß beim AuSbruch dieses Sturmes der größte Theil seiner Schöp. fungen zusammenstürzen muß. aber er will davon nichts wissen, er geht mit einem ge I flTfrsii it. ,l 22 " Ji ... ,bn in meiner m?, S5? $Zg,?$i& Ä ?Ä jgj . m5 fcinc A e iene Bedinaungen fallen ,u lassen er ? . .' .. . . . - ' . schlug die Bitte ad und erklärte mir mit b2mnSmflrl( y er ebenfalls die 6r I - f I - sllung dieser Bedingungen fordere." eS Ihnen nicht möglich ist. si sich i . -. . . abwarten. Vielleicht ist das Ende schon näher, als wir glauben, und nach der Ka. tophe müssen die Verhältniste sich wie. der klären, Ihr Vater wird dann wohl van seinem Svekulationskieber kri?t sein. ind Sie der Liebeder jungen Dame ge miß. dann können Sie ja getrost sich ge. yu,n. Nr5leZn 5adenbur mK i ein. cecn aß es augenblicklich nicht in Ihrer I i r . 1. . m..t?i:rf. ... m aoi iicu wie e aiinu au Awinncn.

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I 0 Urtfi s in ,,,-,. Xnrstfir in snre I falls. Sie streben, wie ick. nack einem Aiele.

es n ckt w nbraucken werde. warmem Z.one to. .öie lieven ueriya.

sffr Ans inen 9Trm in hen (nlaufcen. nane zu toricken." erwiderte

I ICUlllUJ UIIUW WiUUV v I II W"'i vm.v.i. iv ' ,

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.Eben daraus macht sie mir einen Vor

wurf öo musten feie ivn auf q neymen. ez.m. v. . . xt .. iHiMiiAut cu iiu muyi 5u iuuu. swMMfcTtiH nitlviiun fftntiti I 11 X; V : : Wie vergeben Sie das? " . , Herr John . Carlsen ist Ihr Onkel, rncüt wahr r .Er ist ein Vetter meines Vaters .Steht er mit Ihrem Hause m gescyasl licher Verbindung V .Nein, mem Vater bat es ibm okt an - : . . . , . . M . ' T 7 , neoolen, uorr er leunlc immer au. -.s-i t . r.ti. : " . L .cy oacyre es mir. niare Vottsrieo. .er wird emem Bankhause, das sich mit r - jfl . . , 1 1s 1. t . . C . C . r. 4 .v r. -. - yr. ..r .V oia)zn gcroagic unicrncgmungcn vc,up., s?n? (fnhitftMfn trff rtnirtrrttMi tnnf ...... .. - irn. ncn iouiuc croiiucuui otmnutu . t - v....:.ff -xiffl.. ... schenken, wenn Sie ihm ohne Nuckhalt die Gründe Mittheilen, die Sie zur Gründung eines eigenen Geschäfts bewegen. Gehen Sie zu ihm, reden Sie offen mit ihm, ein r . rn -.. auniau i i nrnrn. km in rt.n Kitnn irn cnrrir r.x. UUIVV wtv in vui viutiv vyvv o)" und damit wären denn ingungen Ihrer Gelievien erfüllt. w w in .onnen ie giauven, oalz mem aier me,en öcqrm viuigen wuroe r er wen Otto, .tzr wurve Dann einen Vruq e hen A . m m m . Clrr ? f-?i- avIa rTA .n,angs ia, aorr lpaier, wenn vie i.n.Aki. v .. r. 1 . .r tuuiui)uc ciniriu. du im iiiuiuc ci nun nen, oap Kle klug gehandelt lzaoen uno wer weiß, ob Sie dann nicht ihm unjchätz bare Dienste leisten könnten. .Ich danke Ihnen sagte Otto nsch langem Nachdenken, .ich will eS mir über legen, will auch versuchen, die Ansicht mei nes Vaters über diesen Rath zu ersorschen. ern günstiges Resultat kann ich Mir leider nickt danan ?rinr,ck?n. Und nun lil --ir-- " u Ihnen, mein Freund ! Sie lieben eben aber Sie haben nicht den Muth, Ihre rr M, Lieoe offen zu veiennen. m:jsi v... an... 9 Nickt den Muth?" erwiderte er. Wenn ich der Liebe Hertha's gewiß wäre Sie dürfen es sein.Woraus wollen Sie daö schließen? Hat Hertha selbst es Ihnen gesagt V Schenken Sie meiner Berficherung davon bin ich fest überzeugt, das Jawökt erhalten Und Sie ? Und Ihre Familie?" fragte Gottfried erregt. Wenn Sie mir nicht als Schwager ge nehm wären, würde ich Sie nicht um Ihre Freundschast gebeten haben. Sie sind ein V 'V1 ' . - ' 1 ..... . , .-7 rj-- itbraver, charakterfester Mann, und mit Jh. rer Energie und Ihren Kenntnissen wer den Sie den Weg durch das Leben finden, das aenüat mir. ich hnnfe bnen. sante (HnHtrien rntt eine, tiefen Rlkiem,i,ae. ?lnre Warte weI V w V 1 n " -" I - - -" " ........ "'T"'!)-o. - cken fteff nunatn in meiner Seele, die mick beglücken. Darf ich Sie nun auch um rr ii j ' t ein,,, Natb bitten?" Ich wein Ihnen keinen andern zu ge den, als oen : reoen le mit meinem na . V" ter! Zuerst mit ihm und dann erst mit Hertha, meine Schwester wird Ihnen das Jawort freudiger geben, wenn sie der Zu stimmung des Vaters gewiß ist, und auch mein Vater wird es Ihnen hoch anrech. nen, daß Sie ihn zuerst gefragt haben !" Gut. ich werde fciesen Kais) Befolgen, nUr nieinen &p n rft nitrfr hnx rfidnrn it tnnrtfn müne. bis da Sckickial 5Xbrer Wrtmrt Rrfi ntfAin fislt? " ' - I WV ri4Mllllt lf " " I . . W , . I' 17 ' Nein, dieser'Meinung bin ich nicht erwiderte Otto nach kurzem Nachdenken. m.rtftK tnfet. rrt,n ?a Geloihäbekönnen? D dungüber das Schicksal Mamas kann sich nock lanae hiniieben. und auf den Ent schlnß meines Vaters wird sie keinen Ein flttß üben. Kommen Sie morgen und reden Sie frei von der Leber weg." Morgen werde ich keine Zeit dazu sin den. die Hochzeit meiner Schwester " Ja so, ich dachte daran nicht, also über morgen! Es muß ja auch Ihnen er. wünscht sein, so bald wie möglich Gewiß heit zu erhalten. Und nun treten Sie mit mir in jenes Haus, es ist eine kleine, aber sehr renommirte Weinschenke, die Sie wahrscheinlich noch nicht kennen, wir sinden dort ein vorzügliches Glas Wein. Gottfried nahm ohne Zögernden Vor. schlag an, und als sie eine Stunde später hj. tZXstnU ni.Vr nerlieöen tr der .l..?.. . s3 4 fB unb ut 3 it i Ew gi nrfMrflZ aeschlossea. Am nächsten Morgen erinnerte Gott' " - . . . fried sich noch einmal aller Worte, die der freund ihm geiagt hatte, und eS unterlag nun leinen Zweifel meyr sur iyn, oaß er sich von der Liebe Herthas überzeugt hal ti hiirf mutete mit dem Nrnker SÄÄ 3 Sffl 3wii ... uusi.. ...,. Welche Antwort aber dur teer von dem mnr.r rtf,nS ermnrten? (fr niitre rn liebsten binaeaanaen. um lick Keminbeit vmivi -7""i-ö S ' ? f ' nicht verderben. In den Zimmern seiner Mutter war eS Heute noch ungemütlicher, als an den Ta Paul Jammersegen emsing ihn mit e! nem Jubelruf und führte ihn inS Kabwet, in dem die diabauchige Flasche schon ve reit stand. Nur wenige Stunden noch und : lieb lich in der Jugend strängen, wie ein Ge bild ans Himmelshoh'n, mit züchtigen, verschämten Wangen, sieht er die Jung. stau vor sich stehn !" sagte er, die Brille dickt vor die Auaen ruckend und oem Schwager einen funkelnden Blick zuwer send. Ich sage dir. Gottfried, ich fürchte schon jetzt, daß ich einen neuen Menschen anziehen werde, ich bin ganz unbeschreib lich glücklich!Ich will dir nun wünschen, daß nicht auch für dich mit dem Gürtel und dem Schleier der schöne Wahn entzwei reißt ! lachte Gottfried.

zu holen, aber die Be ürchtung, daß die e ' ''. k ' ' P w 1 7 14 .' : "Swi" " 7 Antwort verneinend lauten könne, hielt B. . Nicht elten ist ein plötzlich eintreten. ihn zurück, er wollte sich den heutigen Tag j J&Ä ? stoj cmeSch unu Mathg.

.Dah. diese vessimistische Anschauung

des Dichters theile ich nicht. Willst du nun einmal das Nest Zehen, das ich Zur uns gebaut habe?' .Ich kenne es ja schon! .Nicht ganz, alter Freund und l?upfer stecher, u) hab' in den letzten Tagen noch manche reue Anschauung gemacht. Auch für die Mama und sür dich ist das Nest unter diesem Dache bereit; ich hoffe, wir finden Euch darin in aller Behaglichkeit, wenn wir von der Hochzeitsreise zurück kommen.- - Gottfried zündete eine Cigarre an und lehnte sich in den Seffel zurück; lächelnd beobachtete er se:nen ausgeregten Schma ger, der jeden Augenblick von seinem Sitz aussprang und an die Glasthüre eilte, um einen Blick in dle Ossicin zu werfen. End lich entfernte er sich, indem er Paul mahnte, sich mit seiner Toilette zu beeilen. Paul durchwanderte noch einmal die wirklich elegant und geschmackvoll eingerichteten Räume des oberen Stockwerkes und freute sich wie ein Kind darüber, daß ihm Alles so vortresflich gelun gen war, dann zog er sich in sein Schlaf, zimmer zurück, um Toilette zu machen. Eine Stunde später rollte der Wagen mit ihm von dannen, der ihn zur Woh nung seiner Frau brachte, und abermals eine Stunde später stand er mit ihr vor dem Altar, um in den längst ersehnten Hafen der Ehe einzulaufen ! Wie sein Antlitz strahlte und seine Au. gen leuchteten, als er neben seiner jungen, verschämten Gattin an der reich gedeckten Festtafel jaß ' Wie fröhlich er dem Dok tor zunickte, als dieser einen humoristischen. altz drum nie vu 11 uiiwi 1 urnuu ui iuii, ickt minder tiek ,m,.k, S SSftÄ Vr in fl nnr rf fZ. brächt hatte! ES war ein heiteres, schöne Fest, an dem Jeder seine Freude haben mußte" selbst von der Stirne des Armenpflegers schwanden für einige Stunden die schwer, müt1)igen Schatten, die seit dem Todes tage seiner Frau auf ihr lagerten Als dii Tafel aufgehoben war und die heitere Stimmung ihren Höhepunkt erreicht hatte, setzte der Doktor sich zu seinem Freunde Schlichter. Wir haben einander lange nicht gese hen sagte er, dem hageren Manne aus die Schulter klopsend; .wie siehts denn aus mit Ihnen V .Ich danke, ich muß wohl zufrieden sein erwiderte der Armen,'fleger mit ei nem halb unterdrückten Seu'zer. .Es ist ein einsames, freudloses Leben, Doktor man empfindet das' doppelt schmerzlich wenn man so lange Zeit anders gewohnt war." . .Na, na, nur Muth ! Geflossen Sie sich eine lustige Haushälterin an, Sie kön. nen's ja haben " Die Lustigkeit wäre unter meinem Dache schlecht angebracht, und ick kann . ' . meine rau nlcyr vergejzen. Ich wurde vielleicht eine Wa'.se zu mir nehmen, aber S... Ii. f. C. 1 js. rxir rr r v iu, uucu iqlluime rfayrungen hcuiiiiv- uyin man ouai, nnoer man ur Undank." .Sapperment, das ist auch nur eine lanö auNae Rcöensart hnrA z e Ulbtr I I . j " " " - - VftV mancke aute Tbat nnaeickes,?,, Wfh - - ' jj.t-y.... .. - widerte der Doktor in seiner derben Meile, m i .Ernten Sie denn nicht heute so viel anl. wie ie kaum erwarten kannten? Die Wittwe 3ieu&er und ihre Kinder ha 1 fi W W . r oen es ynen wayryalllg nicht vergeh len " Ich bitte Sie, lassen wir das!" a, wie Sie wollen! Haben Sie von Ihrem Pstegejohn noch nichts ge yort r h"0 ?itcrcr dfte babei seine 'jiein " rriTiinprrf imiiriifr nn ?, H . i . m ' v . i iUNowINlkl, .er Qsll es 1110)1 stCnjslOt. Mir och einmal vor die Augen au kommen. I SS. V w M A m - r . 'urcu anoere cule er Uhr ich. dan er ttck) I , , . ' ' I I J i vl och , einig. Tage b!er wumgetriben mid 1 - . xl,CiVlüCU ,"u'.lcl ! lll " lucn. ja) weroe woyi auch me 5 ' . . -S es festen sagte der Doktor gedankenvoll. .Viel leicht trifft er drüben mit dem juna.cn Blumbach wieder zusammen, an dem ja auch Hopsen und Malz verloren war. lloer hatte er kem (Skld, um hinüber zu kommen " v2Kio genug ; er naum za Die aantt f .tv . . .. r Summe mit, die er sich aus meinem er brochenen Sekretär angeeignet hatte. Wir stnd immer zu schwach gegen ihn gewesen, oas yar lyn verooroen. zie geht's mei. ncr Schwagerin ? Wenn ich meinen Bru der frage, erhalte ich kaum Antwort, cr denkt nur an die Vermebruna seine Mammon ' K',' ii Z?Z Hostnung mehr, es wird wohl Nlch Na, unter uns. gesagt, ich habe seine i.itvt . fit t o .(.( 1 j . l t VVl ivui iiui iuiicc X dauer.'- dann ist sie n ihren L.id.n erlöst." ch . habe eö lchon befürchtet nickte Schlichter, .die Genesung zog sich zu lan ge hin. Es bleibt ein schlimmes Anden, ich un cnc mu uciu uic viua ein geweiht werden sollte ! Nehmen Sie es . o-.t . : t . . miti . : . m4V ,uw' uwl4' W",M ,u v" " '"d.se t rr T tlhl Hlt1 S A Sinch ,NM Augenblick, ich NI t cs,n,n - rm hrf 'V ' : '-7. I ' . ünicyicn, löiC I er; V4itt Mnr.n . . u . r' V '"7" "cr Blerlel stunde spater verliefen die bei. den Alten den Festsaal. r w . . tlemano vermipie sie, vie heitere Stim. k, . t . U ! TT:4. . X.1 Zx.l Schlechte Ausrede. Dienstmädchen (meinem Milchladen) Aber wie kommt denn das Fischchen da in die Milch Y Milchhändler: Ja, wissen Sie, ich kann mir'S nicht anders erklären, als daß eS die Kuh bei'm Saufen mit 'nunter g'schluckt hat Probates Mittel. Wie sang' ich'5 nur an. lieber Freund? Sieh', ich bin in Deine ge schiedene Frau bis über die Ohren ver liebt und seh' doch selbst ein, daß daö eine Narrheit ist ! So Heirathe sie eben, dann wirst Du bald kurirt sein !'

i mimen leniniien mnint nnb miA .n. i... n.t.. . inhtn htiinit fenv...

viitv iv.v.iHitvw luuiL uLiiiihin uic um i i.it in nrn uiiiiuiiu. uic uii iirim 7ir.

Ntder ohlenottd- und LeuHtsaS Vergiftung. (tut tt Wiener . Pktg.) DaS scheinbar Ungefährliche macht UNS leicht sorglos und unachtsam, zumal wenn eS so alltägliche und nabeliegende Gefahren, wie die der Kohlenoxyd, und Leuchtgasvergistung. sind. Vlele, welche von der Osenkloppe niemals Anwendung machen und in derenHauS kemerltt Gasleitung vorhanden ifl, 'den, ? sie von den genannten FShrllchkeite iberhaupt nie bedroht werden können, doch sehr mit Unrecht. Man hat rn die. r m r . . r . !.! trrl nnrtl TXftt It

icr illZlUNg viele tiuuiigt ,i-,.-"D-" auszuweisen ; so starben zwer Frauen l ihrem (nichtgeheizten) Schlafzimmer durch Kohlendunst, der auö dem untere Stockwerke emporgedrungen war; in diesem hatte nämlich ein Zahnarzt die ganze Nacht mit Holzkohlenfeuer gearbeitet und der Kamin hing mit den Oen des rm oberen Stockwerke gelegenen Jim rnerS zusammen. Auch vom Leuchtgas sind Fälle bekannt, in welchen dasselbe aus dem Wege geheimnißvoller Wände rung, nämlich von der Straße her, aus geborstenen GaSleitungSröhren durchBo den und Mauern hindurch in mehrere Meter von der Berstungsftelle entfernte Häuser eingedrungen ist und Mensche im Schlafe vergiftet hat. DaS Kohlenoxyd, ein farbloses GaS, ist eines der heimlichsten und stärksten Eiste, weil eö sich, außer etwa durch eine schwach süßlichen Geruch, durch keinerlei sonstiges Merkmal verräth, und weil nur überaus aerinae Mengen der Lust beige. mischt zu sein brauchen,, eingealhmet, .. ... it 0 tiiv. rigts t,.: iru c:iv. rx 1.: lödtllch zu wirken. Es blldet sich btl iederMündigenbrennude. itn Ursache in ungenügendem Lustzu. U unö ? uc?' toQS VT 50 r bren.ung stören kann, zu suchen ist. DaS Kohlenoxyd ist der gistlge Je standtheil des Leuchtgases, sowie des Kohlendampfes und kann auf der Ober stäche glimmender Kohlen, wo dasselbe mit schön blauer Flamme verbrennt, beobachtet werden. Für sich allein einge athmet, tödtet es, wie diesbezügliche Versuche an Thieren gelehrt haben, ge radezu blitzartig, indem die Blutkör pichen augenblicklich verändert und zur weiteren Ausnahme von Sauerstoff un sähig werden, wobei daS Blut eine hel lere, charakteristisch kirschrothe Farbe an nimmt. Enthält eine Lust auch noch so geringe Mengen dieses GisteS. so wird doch daS mit jedem Athemzuge in daS Blut gelangende Kohlenolyd dort zu ruckl'.ehalten, und lange bevor noch sämmtliche Blutkörperchen zerstört sind, tritt der Tod ein. Eine Zeit lang war Selbstmord durch Kohlendampf sehr gebräuchlich; ein junaer Franzose, welcher, in der Hoffnung, durck seinen Tod mehr Nutzen zu stiften. I . . , i. iw als fem verlorenes even ,om uno AN deren gebracht hatte, sich auf diese Weise . r t .fi.!.t V!. fXl .Z ..Cf oas eoen naym, oeiqrlro uirc,. weiqe er roaqreno rr g,il,grn kung des Kohlendunstes und beim na henden Tove yaue. vttne Auizeiaznun. aen lauien : IV . . m. .Ick ItfeC eine Lamp.', ein Licht UND t rwi r r r eme Uhr auf meinen Tisch und fange . . m an. ES ist Ulzr Aveno?. Ich hatte die Kohlen angezündet und diese brennen noch schwach. 10 Uhr 20 Minuten. Wer Puls rubia und fckfaat wie gewöhnlich. ist 10 Uhr 30 Minuten. Ein dichter Dampf füllt allmälig das Zimmer. Die Kerze ist am Ausgeben. Ich beginne einen heftigen Kopfschmerz zu verspüren. Meine Augen füllen sich mit Waster. 3 empfinde Unwohlsein. U4 '4UÖ 10 Uhr 40 Minuten. Die Kerze ift I A S-l 4 JT auöaeaanaen, vie Lampe vrennr noq. Die S v . , , . . . x. - . I . X f X (. u If.kliM Aoern in meinen ujiucn iiuvi", wenn sie springen wollten. Ich fühle Qlf ' MiM ch sehr schläsrig. Ich habe starke a. Magenschmerzen. Mein Puls schlägt acktziamal in der Minute. 10 Uhr 50 Minuten. Ich bin halb erstickt. Seltsame Phantasiegebilde über fallen mich Ich kann kaum noch athmen Ich kann mcht mehr Das sind Zeichen beginnender SinneS Verwirrung. . . . 10 Uhr 60 Minuten. Ich kann kau mehr schreiben.... Mein Gesicht ist ge' stört Meine Lampe ist am AuS gehen Ich hatte mir einen solchen Todeskamps nicht gedacht 10 (Hier folgen einige unleser licke Söristzeichen. Am barauffolaenden Taae fand ma ibn todt aus dem Boden lieaen. Recht heiter hört sich dagegen die I r- . r-i w r js. i - . ! . V . . .. I . m üCiDUiNDioaMCuicmc iuih uuuui uu g. Manms an. .lch.r nach Anstellung aller nöthigen Vorbereitungen mit Koh. lenbecken. euermnder it. sich auf Das Bett geleglund eine Flasche Ehampag. ner aeleert hatte, um wenigstens in sröh I . n.. rr i zlcher limmung ZU llclvrn. ciicuuik jedoch am nächsten Morgen nicht in der I. 1s T X . UIl.lt ... mm

vermeiniüchrrl anucren ou, in HÄlüte .

fSrSk !mämÄchd, I r-tr. . r.-V. ...ss. ..X .ül us""w" .fr" v: I CtnuCl u3lu Cli war. v.gr uicC I s-i - r rr v ..v c . r JUsaues lou er uann a u uu uc,seit in den Gliedern, die uns beim Ar.

beiten in stark gebeizten Räumen befällt. .

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aus eine leichte KohlevottdgaS.Vergif. I. .im., r.-. r. n kohlen zu sürchten sei ; jeder Brennstoff (also auch Holz, Tors. EokeS, Oel.Talg, Stearin) kann lt unvollkommener Ver brennung kohlenoxvdhaltige, somit gif tige Dämpfe entwickeln. Nachdem im Jayre 1830 eine ganze Familie inFolge eine? erst nach mehreren Tagen entdeckten Verglimmung der Stubenvand starb, befaßten sich die Aerzte eifrig mit dem Studium der Koh!enoxydVergiftung und der Aus suchung ihrer Quellen, wodurch der Blick für die Erkenntniß der Ursachen solcher I Vergiftungsfälle natürlich ungemein ge schärst wurde, während noch im Jahre 1715 der plötzlich uno aleichttttla er lolate Tod dreierHauSgenossen als

Teufelshand" herbeigesübrt geschildert worden ist. Die Erwähnung dieser Thatsache erinnert an einen vor zwei

von

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