Indiana Tribüne, Volume 6, Number 204, Indianapolis, Marion County, 12 April 1883 — Page 3

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van am allermeisten fürchtete; er wollte es heute zu Ende bringen. - Die Unge wißheit war für ihn die schlimmste. Fol ter. Er hatte sich an ein Fenster gesetzt und wartete. Aber A!inute aus Minute ver rann, die Thür, welche zum Privatkabinet des Justizraths suhlte, öffnete sich nicht. Jordan saß wie auf Kohlen. SSiederholt wandte er den Kops und sah nach dem an der Wand hängenden Negulawr, auf des

sen Zifferblatt der Zeiger unbarmherzig fortrückte und zu Jordan'von verlorener Zeit sprach. Er wartete bereits über eine Stunde, die Konferenz dauerte hinter verschloffeneu Thüren fort, der Justizrath blieb un sichtbar. Während Jordan's Ausenthalt in dem Bureau des Justizraths trat m dem kod ten hame ein ganz unvorhergeiehenes ixr eigniß ein, das alle Verhältuiffe in demselben verändern Zollte. Obgleich Frau Dreßler Zeit Jahren allen Umgang abgebrochen hatte und keine anderen Briefe mehr empfing, als die ihres Neffen ' Leopold, hüttte Jordan doch vornchtlg daS yaus, und leoer an - . rv L . 'fi r kommende 5örf wuroe geprusl. oevor er in die Hände der Frau Dreßler gelang te. .Heute zum ersten Male fehlte er, als der Briefträger die Blocke am yauZtyor " ?? t cn v ?c zog. l'itemcino offnere, wett '.'tiemano ryu hörte. Dorothea, dle eme Stunde zuvor rhrer Herrin das Frühstück servirt hatte, befand sich jetzt rn rhrem nach dem Garten zu ge legenenZimmer vor dem Spiegel, um durch alle Toitettenkünste von ihren fünfzig Iahren sür den äußeren Anblick ein Dutzend Jahre und womöglich noch mehr zu subirahiren. Da ihm heute nicht geonnet wurde. zog der Postbote wiederhott und mit verstärkter Krast die Klingel. Endlich hörte eines der in der Küche beschäftigten Mädchen den Ton der Hausglocke. Das Mädchen eilte verwundert über Hof und Hausflur, öffnete den - Thorweg und nahm von dem draußen stehenden Postboten Zettungen und emen Brief in Em pfang. Die Adreffe des Briefes lautete .an Frsu Dreßler, geborene Baroneß von Bartenstein. Die junge Dienerin, die erst seit kurzer Zeit im hause war und ihre Herrin, von der man wie über alles Ungewöhnliche Wunderdinge in der Stadt erzählte, nur fluchtig gesehen hatte. wenn dieselbe ihren Spaziergang in den Park machte, fand diese .Gelegenheit zu erwünscht, um die vom Neiz des Geheim nißvollen umgebene Herrin des todten Hauses von Angstcht zu Angesicht kennen zu lernen und womöglich mit ihr einige Worte zu wechseln, um dann Stoff zu ha ben, zu allen Märchen, die über das todte Hans und seine geheimnißvollen Bewohner in der Stadt in Umlauf waren, noch Neues aus eigener Erfahrung hinzufügen zu können. Die Kleine ging keck und muthig nach dem Zimmer der Frau Dreßler. Ihre Zudringlichkeit konnte ste ja hinlänglich mit dem Empfang und der Abgabe des Briefes entschuldigen. Frau Dreßler lag wie stets abgespannt und theilnahmlos in ihrem Lehnseffel. Da klopfte es an der Thur. Verwundert richtete )t sich auf; ne konnte nicht begreifen, wer ungerufen an ihrer Thür zu erscheinen wagte. Sie rief ein halb unmuthiges, halb verwundertes .Herein die Thür wurde oon außen ge öffnet und die junge Dienerin trat über die Schwelle. Sobald Letztere die bleiche Dame er blickte, ging sie, wenngleich zagend bei dem Anblick dieser gespensterhaften, schwarzen Gestalt, aus Frau Dreßler. zu, und sich tief verneigend, sagte sie ihr in ehrfurchtsvollem Tone, daß der Brief in ihrer Hand eben für die gnädige Frau angekommen und ihr zur Bestellung übergeben worden sei. Beim Anblick des ihr unbekannten Mädchens uttd bei der Ankündigung des Brie feZ zuckte Frau Dreßler krampfhaft zu jammen, aber wie alle nervösen Personen durch ein bestimmt an sie. herantretendes Ereigniß aus ihrer Abspannung und Lethargie Herausgeriffen zu werden pfle gen, erholte auch sie sich von ihrer ersten Ueberraschung, sah das junge Mädchen einen Augenblick starr an, wodurch dem selben ganz unheimlich zu Muthe wurde, nahm dann aber den Brief- in Empfang und gab der Ueberbringerin desselben, ohne ein Wort zu sprechen, ein Zeichen der En! lasjung. -Als Frau Dreßler sich wieder allein sah, erhob sie sich, trat an daS Fenster, schlug die schweren Vorhänge zurück und prüfte die Adreffe des Briefe. So be stürzt sie .auch dieser Vorfall gemacht hatte, so salr ne doch gletch, van die Hand schrift auf der Briefadreffe nicht die ihres Neffen Leopold, sondern , eine ihr ganz unbekannte war. Sie zögerte einige Au genblicke, den Brief zu erbrechen, allein der Gedanke, daß vielleicht ein Unglückllcher ihre Hilfe darin -in Anspruch neh men möchte, bestimmte sie, es doch zu thun. Wäre Jordan zu Hause gewesen, hätte Frau Dreßler den , Inhalt des Briefes nimmer kennen gelernt. Neben vielen an deren Geschicklichkeiten besaß Jordan auch die, ein Briefcouvert auf. so künstliche Art zu öffnen und wieder zu verschließen, daß Niemand die Verletzung des Br,efgeheim nisses ahnen konnte. ; Mit dem Briefe, den Frau Dreßler in unbeschreiblicher Aufregung durchgelesen, war ein frischer Luftzug in das todte Haus gekommen, der die auf demselben lastenden dunklen Wolken von Melancholie und Un thatigkeit plötzlich in Bewegung setzte und ausmirbelte. daß es wie ein neuer Hori zont der Zukunft vor grau Dreßler'S Augen austauchte. Unerhört rief sie aus, zerknitterte den Brief in ihrer Hand und schritt dann mhrtrr s)Tftf firtftii In k,, Ä!, f,.. uttg in UjUHl jllillWll u u j und nieder, als ob sie etwas WichtiaeS überlegte und mit einem Entschluffe nicht ins Neine kommen könnte. Plötzlich trat sie an das Fenster zurück, glättete den in der ersten Aufregung zerknitterten Brief und las denselben noch einmal durch; derselbe lauieie: Gnädigste Frau l .Ich bin Vorsteherin eines großen Da

nien'Pensionats in der 5Iesidenz und fehe mich veranlaßt, Ihnen wegen einer mci ner jungen Pflegebefohlenen zu schreibend Ihr Neffe, Herr Baron Paul von Bartenstein, der nach dem Tode seiner Frau vor sechs Monaten nach Amerika gegangen ist, um sich dort, wie er mir sagZe, eine neue Existenz zu gründen, hat mir vor seiner Abreise seine sechszehnjährige Tochter Angelika anvertraut. Er hatte für dieselbe diePension sür daS erste Vierteljahr pränumcrando bezahlt und zugleich versprochen, mir ferner das Geld für den Unterhalt des Fräuleins Angelika zu senden. Er hat aber nichts ivieder von sich hören lassen, und da auch Ängelika ohne jede Nachricht von ihrem Vater geblieben ist, so fürchten wir, daß demHerrn Baron ein Unglück zugestoßen, daß er vielleicht gar nicht mehr am Leben ist. Ich habe das junge Mädchen aus Barmher z'gkeit schon ein volles Vierteljahr in mei ner Pensionsanstalt behalten, sehe mich aber außer Stande, noch länger etwas

für die junge Dame zu thun. Sie wollte eine dienende Stellung annehmen, um Niemanden lästig zu fallen ; da ich aber jetzt erst von ihr gesprächsweise erfahre, daß sie Ihnen nahe verwandt ist, so hab.ich mich entschlossen, Fräulein Angelika morgen mit dem ersten Zuge Ihnen zu t .r v ry r , . uocrcnoen. cy rann mir niCQi oenien, daß Sie Ihre junge Verwandte als Bonne oder Gesellschafterin eine dienende Stellung einnehmen lauen, zumal Sie, wie ich höre, reich sein sollen. Ich wer de auch noch daS Reisegeld sür das Fräulein von Bartenstern bezahlen, da sie von allen Mitteln entblößt ist, und über lasse es Ihnen, für die Zukunst Ihrer jungen Verwandten nun weiter -zu sor gen. Ich habe die Ehre, muh Ihnen unbe karmterweise zu empfehen. Friederrke Sorau, Pensions-Vorsteheriil." So sehr Frau Dreßler auch seit lanaer Zeit ganz in ihren Gram versenkt ihre Jahre hingebracht hatte, so machte dle,er Brief doch einen sehr lebhasten und tiefen Eindruck aus sie und rin )it mit einem Ma !e aus jener Apathie, welche durch die Ab sperrung von der Welt künstlich erhalten worden war. So ost sie in dem Briefe den Ausdruck dienende Stellung" la?, bebte sie jedesmal empört zusammen. Ei ne Baronen von Barienstem," als welche sie selbst geboren war. sollte dienen" müssen de? Gedanke war ihr geradezu unertragllch. Aber ebenio unerträglich war ihr auch der Gedanke, ein junges Mädchen, die Tochter einer Schauipielerin, in lbrer Nähe dulden zu müssen. Paul's nnwürdige Verheirathung hatte sie stets mit Ab scheu erfüllt und dlefenWiederwillen über trug sie nun auch auf seine Tochter, und so war in ihrem Herzen nichts, was ihr für die unglückliche Waise iraend eine Art von Theilnahme einzuflößen vermocht hatte. Endlich siegte aber der Stolz auf den Namen, den Angelika trug, über ihren Widerwillen gegen das Komödianten blut," und sie zog den Klingelzng, der die Glocke in Dorothea's Zimmer in Bewegung setzte. Dann warf f:c einen Blick auf die Uhr, welche auf derKonsole stand, und ging wieder unruhig im Zimmer auf und ab. Frau Dreßler hielt bei dem Erscheinen ihrer Kammerfrau mit ihrer Zimmerpromenadc rnne und muzterte Dorotbea's An zug. Du sollit foglelch nach dem Bahnhöfe hinaus sahren. Ich weiß zwar nicht, wann der Morgenzug ankommt, aber Du kannst lieber draußen warten, denn Du darfst seine Ankunft um seinen Preis versäu men." (Jortjtduna folgt.) Deutsche Lokal -Najridtett. Bremen. 23. März. NecktSanwalt Dr. jur. Dieckmann wird wegen Unter 1 4.1 a.jc.'.arix . c . rri.ja lajiagungcn juuoniiiaj ucqoigi. Zvieu mann ist seit einiaen ?iabren der dritte. welcher sich durch die Flucht der Bestrasung entzogen, zwei gewesene Nechtsan . - m l . . i r. r cvc r. . rounc versüßen izreiyellsuralen, oavon einer neun 5labre Gefünanin. einer bat sich erschossen, um dem Zuchthause zu o..P.v r?i cm entgegen, uveroem )ien zwei ican datare bier in beschränkter Weise beim Amtsgericht zugelassen im Gefängmfc. B i b e r a ch (Würtlemberg),2.März. Nabe Eklinaen bat sich der 26iäbriae Kaufmann Schefold von hier erichoffen. Das Motiv war Liebeskummer. BrÄckenheim (Württemberg), 24. März. Wegen Betrugs und wegen Verdachts der Anstiftung des vor einigen Wochen hier stattgehabten Brandes ist der Metzger Fr. Ekert festgenommen worden. B r e S l a u, 23. März. Der Kassirer und Vorstandsbeamte deS Vorfchußver eins des BreSlauer Landkreises, Paul Kuvbal. ist klücktia aemorden. nackdem er dem genannten Vereine etwa 120,006 ic. vesraudlrt hat. Außerdem hat Ku phak Wechselsalsisikate im Gesammtbe trage von etwa 140,000 M. bei der städtischen Bank, dem Vorschußverein, der BreSlauer Diskontobank Frieden thal & Co. und der WechZlerbank dis kontirt. P o t S d a m, 20. März. Heute wurde hier ein Mann bestattet, welcher von 1845 bis Anfang der fünfziger Jahre yier fegensretch gewirkt hat, der frühere Bürgermeister von Saaan. ff. Schnei der. In der Zeit vom Jahre 184548 war Vqnetoer, der hier die HirfchApi5 tdkke in der Lindenstrane fiefafe. NorNe. her der StadtverordnetenVerfammluna . m . . . 1 i uno naym ttvyaften Antheil an der Po. Mischen Bewegung des Jahres 1848 Bei dem Leichenbeaänanin der Män fallenen in Berlin war Schneider der Führer der Deputation der Stadt Pots dam und wurde bald darauf zum unbe foldeten Stadtrath gewählt. Die Kennt nisse, die er im Verwaltungöfache bethS tigte, namentlich als Decernent inSchul angelegenheiten, veranlaßten die Stadt verordneten von .Saaan. ibn Anfana der fünfziger Jahre zum Bürgermeister zu

Wählen. Der Wahlkreis Likgnitz wählte ihn 1859 zu seinem Vertreter im Abge ordnetenhause, wo er sich der Fraktion Bockum-Dolsfs anschloß. Er starb im Alter von 76 Jahren. S ch w y z, 24. März. Nun ist auch der alle Bezirksrath und Eantonsrath Schnellmann, der beliebteste und einflußreichste Bürger der Gemeinde Wan gen, durchgebrannt. Die Passiven desselben belaufen sich aufHunderttausende, denen nur 10,000 Fr. Activa gegenüber stehen. Die Gemeinde Wangen allein wird einen Schaden von nahezu 100.000 Fr. erleiden. Ebenso werden verschie dene Vögtlinge, Wittwen und Waisen empfindlich geschädigt. Ferner hat sich der Vicepräsident Gruniger von Alten dors auf und davon gemacht. W i t t e n b u r g (Mecklenburg), 22. Mxi. Der Oberamtsrichter Karl Krü zer, der 1848 den hiesigen Wahlkreis in )er Landes-Abgeordnetenkammer ver !rat und damals dem linken Centrum angehörte, ist gestorben. B u ch a u (Württemberg), 24. März. Der alte Maurer Grimm hat sich er hangt, ebenso der Söldner Strobel. A o n n e b u r g (Thüringen), 23. ZNärz. 'Als der greise Medinnalratb

Dr. Beger mit seiner Frau scheinbar im öesten Wohlsein spazieren aina. fiel er plötzlich zu Boden und war eine Leiche. in ssaziagsiuß hatte seinem Lesen em Ende gemacht. Gera (Thüringen), 23. Mär,. DaS ziesige Schwurgericht verurtheilte den 25 Jahre alten Droauiften Otto Tbesdor Freitag aus Zwickau, zuletzt in Weida, mW tt durch fortgesetzte enlfetzltche Mißhandlungen den Tod seines Gebilken Rich. Behn ausZwickau verursacht hatte. zu Jahren Gefängnis;. Frettag hatte nch .iu den Thätlichkeiten wider seinen Gehilsen durch dessen unachtsames Wesen hmrelLen iaffen. R o st o ck , 22. Mär,. Am 5. und 6. Mai wird hier das zwcike Mecklenburg! sche Landeskriegersest abgehalten. Zum Rektor der Universität für 1883 bis '84 wurde der Professor Dr. med. Alb. Thierfelder gewählt. Der Consiflorial cath Professor Dr. Kabl bat einen Rus nach Erlangen angenommen. Schwel m, (Westfalen) 21. Marz. Der wegen bedeutender Unterschlagung gen verhaftete SparkassenrendantStrvo mann, welcher krankheitshalber in das städtische Krankenhaus gebracht worden war, ist daselbst gestorben. Seine Ver nehmung hatte noch nicht stattfinden können. Ludwigöburg (Württ.). 21. März. Am 14. Mai d. I. wird hier der tt. Bundestag des württ. 5?riegerbundes abgehalten. Der hrefige kauf männische Verein hat des Buchhändlers Pollmann Bibliothek, aus circa 7000 Bänden bestehend, für seine Mitglieder käuflich erworben. Luzern, 23. März. Großrath Meyer von Ruswil, der früher den Antrag aus Wiedereinführung der Todesstrafe stellte, hat folgendenVorschlag auf den Kanzleitisch gelegt: Der Regie rungsrath sei beauftragt, dafür zu wir ken, daß das eidgenössische Gesetz über Crvilstand und Ehe emer Revision unter stellt werde. Im Kanton Luzern ver mißt man einen Hauptmann Meier von Hochdorf. Er soll verschiedene Luzerner Hauser betrogen haben, ladem er auf falsche Luzerner Gülten Geld ausnahm. Die konstatirten Fälschungen belaufen sich bereits auf 35,000 Fr. und es kom men immer neue an den Tag. Wie dervreunisckeKe. sandte Schlözer indirect die Verbannung L..D ? ta O.k. -JC-.-of! V oes .aroinais eoocyolvsil aus oem Vatican wünschte, ergiebt sich aus sol gendem Schreiben an den Cardinal Vtaatssecretar JacodlNl: fc?enie Eminenz der Cardinal Ledochovski ist seiner Zeit weaen Nichtachtung der preußischen Gesetze von verschiedenen Posenschen r . i ... r;.v r i c . V5cria)icn zu verzluieoenen onujcn ver urtheilt worden, und hat meine Regie rung diese Urtheile regelmäßig durch Vermittelung der ttallenifchen Behörden dem Cardinal L. zustellen lassen. Meine Reaieruna bat aber niemals auf den Gedanken kommen können, beider italienischen Regierung eme Verhaftung und Auslieferung Sr. Eminenz deö Cardinals Ledochowski zu beantragen, und würden die italienischen Behörden auch niemals einen solchen Antrag haben annehmen können, da der preußischsita ienische Extraditions-Vertrag auf die ölrt von Vergehen, deren der Cardinal Ledochowski angeklagt worden ist. in keiner Weise Anvendung sindet. Seine Eminenz der Kardinal Ledochowski kann )aher den Vatikan verlassen, ohne auch iur im Mindesten .befürchten zu müssen, öaß er in Rom oder überhaupt in Jta lien verhastet werden könnte, um an Preußen ausgeliesert zu werden; oder Saß er wegen der oben erwähnten Vorzänge in Preußen in irgend einen Con 1ikt mit den italienischen Behörden kommen könnte. Trotzdem b!irb Ledochowski im Vatikan. A. SCHMIDT'S Buch- u. ZkittmgsAgentur. i. Groor tniso. Indianapolis. XkSS A2k Ausk'.äg: Iverdru schnkU u:id rönklttch oeort. Zücher billig und schön gebunden. Phil. RappaporiV Rcchtvaüwalt und Notar, 2 Süd Dclaware Str.e IXOlXAI'OI.lS. IX1Z

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Wheeling . PlUkvurg.... . barritburg... m Vailtmvr ... . Washington., i hiladelrhla. . New York.... . Boston t'.'O) m :oü . ü:I5 m o:20 9:26 . 4:" . 10:2! . . 7:51 :V8 , ö:tt . 10:-2U . vi:oi . t.h , l:?dNm! h:zs m i 7:10 . ; 7:w . i u:5ü . t:i Cm! . ... ... n d:4i 2!)CI?m 4:l3Cn; 7:45 . ; :!5 I 7:rO . ! ...j 6:t0a. '.'.'.'.'.'. ... 6:t? . 11:15 . i &:) . j 7:25 . ! 8:0üRm. t:W6m t&alii. f TäattS.auSa,nomen Sonntag. Pullmann' i last.. Schlaf, und Hotel., durch bf Pttttdsrg. HarnSduig. Phlloi.lx, un. ew ork..hne chVl. l ein Wiaench?el nachaltimore. Washington und Boston." ' JRlrrtcn na allen OeftlHen Städten nnd :n allen zautZkaK,f,?,. ..,.. ,. ..r. ..v ; v ''--"-m xotutnm niJU ladt'Bureau. Ecke d.r JUinoi, UN. vilrtlnf a.itAH u k. t . ä o-'" vtiuji an ,m kpot ureau, Lndlanapol.. ,u haben. Slaswageu.atten ?envlmi,0rau4 'stchett werden durch ppllkation bei hen fiamtm , iki.m... JT ; - . . " wnvtviiiia vofi in uniin Depot, Indianapolis. Jd. 3fl Wc(5rea, Managet. Columbu. Otzi, 9. . iyorb, Senl. Paffagier und rlcke..Mg, t Pttttturg. i. l mvXTtt Eisenbahn -Zeit Tabelle. Ankunst und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn. tag, den 24. März 1853. levtland. Colnmdn, Cincinneti und Jr.dia. napoltt Eisenbahn ( Line.) Abgang: Ankunft: 4,S5 m , 8 8t 2 i t 6.55 Cm Omen ccom... 6.1 Cm S !W Jr .10. bO Daoton l j.ll.Oi m Unten ctora... 3.44 !... T.t&ttnt w3t8xl a LJ Sofhen Qii.V S!! Et i'lÜö Lrightwood Division, E. C.s.und I. bgang täglich. 4.5b m. . nkunst ttgltch. 4 00 Km 1 Mm I m a.' , -v M .11.05 l'm vm i - ...... DOM um Ugliq. EL, Cm 103 au)a 5.42 ....... Jim täglich, ta Km tältli.lk 1A U luiü m 18.55 m 3.55 3lm Ö.25 m - tZglich. 7.td Nm Pi!tbt.rg, Cincinnatt & St. Lonrs iscnbahn VVWP ,ichmceak. l täglich 4.A m j enom, Eoure. t.bi Qrn Dck r aukg. i R P W A fi nommtnSonnt.ll.OO lim , 9s täglich .W fi QA WM am . . 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