Indiana Tribüne, Volume 6, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1883 — Page 5
XU Störungen des Gedächtnisses. , Von A. P o l s o .
Der bekannte englische Schriftsteller Clark Russell schildert uns in einer, auf einer vahren Begebenheit fußenden Er. zählung, eine jener seltsamen Er scheiMgen au dem Bereich der Gedächtnißstörungen, welche die Gelehrten temporäre Amnesien" nennen. Ein kräftiger, iunger Mann, der Obersteuermann John Holdsworth, der bei gut ausgebildetem Intellekt doch mehr Ge-rnüths-als Verstandsmensch ist, wird nach einem Schisfbruch in einem mit Nahrungsmitteln und Wasser schlecht versorgten Boot zehnTage lang aus dem fiurnbewegten Ocean umhergetrieben. Mit äußerster Anstrengung seiner Kräfte gelingt eZ ihm zwar, das schwankeFahrzeug über Wasser zu halten, aber sö scharf er auch nach allen Richtungen hin Umschau hält, nirgends zeigt sich ihm eine Rettung. Seine Leidensgefährten sterben alle der Reihe nach, ohne daß er im .Stande ist, ihnen in ihrem Todes kaupfe eine Linderung zu reichen. End lich kommt ein Kauffahrteischiff des Weges daher. Die Mannschast desselben erblickt das Boot, das wie eineNußschale von den Wellen hin und her geworfen wird, und nimmt den ohnmächtig am Baden liegenden Insassen, dessen Antlitz ein redendes Zeugniß erlittener Schreck niffe ist, zu sich an Bord. Der Unglück' liche kommt in's Leben zurück. Gut ge pftegt, erholt er sich allmählich bis zu einem gevissen Grade; die qualvollen Erlebnisse haben die mechanischen ErWerbungen seiner Kindheit, sein Ge müthsleben und seine Fähigkeiten, etwas zu lernen, unangetastet gelassenem aber sein Erinnerungsvermögen geraubt. Sein Gedächtniß ist ein leeres Buch ; er fühlt dunkel, daß auf dessen Blättern viel gestanden hat, was ihm wichtig und erthvoll war, aber so sehr er sich auch abmüht, er findet auf den weißen Seiten keine Spur seiner Vergangenheit. Er entsinnt sich nicht mehr seines Namens, seines Vaterlandes, seines Geburtsortes, seines Standes, seiner jungen Frau. Alle beglückenden und traurigen Erinne rungen seines Lebens sind erloschen. Seine Umgebung vermag ihm in dieser Bedrängniß keinen Beistand zu leisten. Aus seiner englischen Sprache ist zu schließen, daß er ein Amerikaner oder ein Unterthan der englischen Krone ist; da er aber nicht anzugeben vermag, auf welchem Schiff er war, so sind alle wei teren Hypothesen über seine Vergangen heit abgeschnitten. Der Zufall führt diesen Gedächtniß kranken zunächst nach Australien und dann nach mehreren Jahren in sein Hei mathland und seine Vaterstadt zurück. 'Beim Anblick der bekannten Gegend fällt es ihm wie Schuppen von den Augen. Die Erinnerungen quellen empor und einer hoch aufgestauten Fluthwelle gleich, strömt das Leben wieder in die erstarrten Gedächtnißorgane und giebt ihnen die Kraft, ihrem Eigenthümer die so lange vorenthaltenen Schätze zurückzuerstatten. Fragen wir einen Arzt : Entspricht diese Schilderung wirklichen Zustän den?" so erhalten wir eine bejahende Antwort. Die Geschichte der Pathologie hat eine Menge derartiger Fälle auszu weisen. Sie kommen freilich nicht so häusig vor, wie jene Gedächtnißstörun gen, die durch das langsam um sich grei sende Alter, die Epilepsie, die allgemeine Paralyse, die senile Atrophie oder an reich auf. Das soeben erschienene, hoch interessante Buch Das Gedächtniß und f?in? GZlfirMnntn" hon "fi Wtfm ntfi uns eine ganze Reihe von Beispielen aus
dereUmstände hervorgerufen werden und dauerhafter als viele andere Gedächtniß 8" wenig cuuccucu iuu als progressive Amnesie" zu bezeichnen guter sind die mit unserem Gemüth zu- uen. sind, aber sie treten doch immerhin zahl, sammenhängenden Eindrücke. Es kann 9"n' das ließ ich mir noch gefallen.
diesem Gebiete. Da das kleine, nur dem vorliegenden Buch?, allem die na 15? nikiss?n- TO,? .;. hChJfifrp uint hnfc di, K,s,-,sl
-W' HMWllVk V . . Vittfc VIV chologische Monographie der Krankhei. ten des Gedächtnisses ist, so erkennt es seine Hauptaufgabe in dem Nachweis, dafe diese Art Leiden einen nawraemä. . - . - t - ,.w " " 0 " " ßen Verlaus haben und in ihrer Ent Wickelung festen Gesetzen folgen, obgleich sie dem Auge des Laien als widernatür liche, unerklärliche Erscheinungen entge gentre!en. Die temporäre Amnesie oder das Ver gessen einer bestimmten Zeit zeigt sich auf mancherlei Weise. Bald dehnt die Auf. Hebung des Gedächtnisses vom Beginn der Krankheit sich nach vorwärts aus. bald greift sie etwas auf die letztvergan genen Ereignisse zurück; am häufigsten aber erstreckt sie sich nach beiden Richtun Len, vor und rückwärts. Bisweilen kommt das Gedächtnis von selbst wieder, entweder plötzlich oder langsam und mit etwas Nachhilfe ; bisweilen ist der Verlust ein absoluter, so daß eine voll ändiae Neuernebuna eintreten muk. Der Verfasier schildert diese Fälle durch m . m . eine nelye von Beiivleien, von oenen wir nur drei anfübren. eins, das nickt mit der Ausfüllung des durch die Krank, heit entstandenen leeren Raumes endete, und zwei andere, welcke ze aen. dak aus eine Verheerung, die das Erinnerungs vermögen vieler Jahre wegraffte, den noch unter günstigen Bedingungen eine enesuna solaen kann. Eine junge Frau, die ihren Gatten leidenschastlich liebte, wurde im Wochen, bett von einer langen Ohnmacht besal. !?n. Als r nrnh- in emuktsein am, hatte sie die Erinnerung an die Erlebnisse des letzten. Jahres verloren, -nfir. r,. ,-.?.:, wuunrni iw iiyiwv tyuiijiii uwvu Neraanoenkkit kenttt erinnert,. ?kn der ersten Zeit stieß sie ihren Gatten, wie ihr Kind, das man ihr reichte, mit Mscheu zurück. Seitdem hat sie das ü?h3fs,hnk von KxtUr ifire
Sens nicht wiedererlangt. Ihre El. Vorfälle des vorhergegangenen TageS, ner Gedanken unterbricht jedoch die gute jern und Freunde haben sie mit vieler dann die der letzten Monate, daraus die Dame, die mir aus . einem Glase launwrrfie sifiht. dem sie ntriim ist der lekten Jahre und so sort. bis ibm warmen Thee einflößt. Das Zeug
und einen Sohn hat. Sie glaubt ib nen weil sie lieber die Erinnerung eines ' i Mm klaren ,u können, durck wel. cken Zauber sie zu dem Einen gekommen 2ind dem Anderen oas eoen gegeoen ' , w hgj H : m,Mi&tr Wuh tntnla- einer durck -inen Stur, verursachten Gehirnerfchütterung mehrere Tage vouMnoig ' r.. i. nnnn yll ,? mithtt tu Mäi kam. glich er einem intelligenten Kinde. Ob
Wahres verloren, als Alle für Betrüger aufgegeoen, a:s pioZilq-eme Wenoung itgmuuyuiu ymurung ciyuucn. Allen will. Im Innern ist sie aber zum Guten eintrat. Nun füllte sich die Man munkelt, ich hätte meine Familie durchaus nicht überzeugt. Sie sieht ih- Lücke allmälig wieder aus und zwar so, durch mein unerwartetes Erscheinen sehr n Gatten und ihren Sohn vor sich, daß znerst die Erlebnisse seiner Jugend überrascht; sie hatten noch nicht auf die
gleich von reifem Alter, mußte er unter Anleitung von Lehrern seine englischen und klassischenStudien wieder beginnen. Nach einigen Monaten kehrte sein Gedächtniß allmählich zurück, und zwarso schnell, daß innerhalb weniger Wochen sein Geist die frühere Stärke und Aus bildung wiedergewann. Ein sehr gebildeter Mann von dreißig Jahren hatte durch eine schwere Krank heit bis auf die Namen der gewöhnlichsten Gegenstände Alles vergessen. Nach dem feine Gesundheit wiederhergestellt war, begann er gleich einem Kinde zu lernen; erst die Sachnamen, dann das Lesen, später sing er Lateinisch an. Er machte schnelle Fortschritte. Als er ei nes Tages mit seinem Bruder, der ihn unterrichtete, studirte, hielt er plötzlich an, schlug sich mit der Hand vor die Stirn und sagte : Ich habe ein seltsames Gefühl im Kopf und es scheint mir jetzt, als ob ich alles das schon früher gewußt hätte." Von diesem Augenblick an gewann er seine Kenntnisse schnell wieder. Diese drei Berichte haben imEinklange mit den übrigen Fällen, die der Verfas ser in dem, der temporären Amnesie gewidmeten Abschnitt uns mittheilt, trotz der Verschiedenartigkeit der äußeren Um stände der Kranken, doch eine gewisse Uebereinstimmung und diese ist überaus lehrreich. Sie zeigt uns, daß unter al len Verhältnissen dieKrankheit bestimmte Erinnerungs-Schätze widerstandsfähiger findet, als andere. Der schiffbrüchige Obersteuermann, die ihrer Vermählung sich nicht mehr entsinnende junge Frau, die beiden Männer, die das Leiden zu intelligenten Kindern machte, verloren keine jener Äüter, diesie mit Hilfe ihres Gedächtnisses in ihren ersten Lebensjah ren mechanisch sich erworben hatten. Sie konnten gehen, sich ankleiden, in ihrer Muttersprache sich ausdrücken und hatten die Fähigkeit behalten, etwas zu lernen. Auch ihr Gemüthsleben war unversehrt. Sie empfanden Neigungen und Abneigungen, Haß und Liebe, see lische Schmerzen und seelische Freuden. Spurlos entschwunden aber waren ihnen die Erlebnisse und geistigen Erwerbungen eines längeren oder kürzeren Zeit raumes, eines oder vieler Jahre : Hätte die junge Frau während ihrer zwöls monatlichen Ehe irgend eine fremde Sprache gelernt; die Amnestie hätte ihr auch diese Kenntniß entrissen. Während der Dauer seiner Gedächtnißschwäche hatte John Holdsworth keine Ahnung von der Leitung eines Schiffes; und doch war er ein gewandter Seemann ge wesen. So seltsam diese Wirkung der Krank heit uns auch erscheinen mag, sie ent spricht dennoch der Natur der Dinge. Den festesten Bestand unseres Gedächt nisses bilden nicht die jüngsten Ereignisse
unseres Lebens, nicht die früher oder ; r. '' später, wenn auch mit Eifer angeeigneten fiA.rTt tnr mtnfcr Zss,'sst. Viktvu, uikift vvtt rniiivu ivi vii uu tlichen Kenntnisse, sondern solche Einhrütt. k:? I,ns,r l5rinn??nnLn?rm5i,n lltlMI4 VI(V zu einer Zeit in sich aufnahm und sixirte, . ' - . I da es noy volle l'Cnfe oe atz, te ich durch bewußt oder unbewußt wiederholte Arbeit ties und immer tieser einzuprägen. Was wir in unserem ganzen Leben täglich, ja zum Theil stündlich thaten. das vergessen wir am schwersten. Diese Gedächtniß-Errungenschaften sind unserem Organismus einverleibt; sie sind ein Theil unserer selbst geworden. Nicht ganz so lebenskräftig, aber ' doch uns auf den ersten Blick überraschen, daß so unbestimmte Zustände, wie die Ge k,ibl. bautrhnlttr finh fllfi hit thfn und intellektuellen Zustände", heißt es in w ... 0 0 3 ' 'H r.w am tiejsten, innersten und hartnäckigsten eingewurzelt sind. Während unser Ver. stand erworben itt, uns gleichsam äuer lick anbastet. sind unsere Geküble anae- , I , I I - 7 boren und ihrem Ursprung nach wenn wir von den verseinerten, höheren For men absehen der unmittelbare Aus druck unserer Organisation. Unsere Muskeln, unsere Knochen, Alles, bis auf XI !..ri m 1 . . . I ...s.0 f?! 2 .. i. .. tragen zu -ihrer Bildung bei. Unlere Gesühle sind wir selbst; die Amnestie unserer Gesühle ist das Vergessen unserer Persönlichkeit. Es ist daher loaisch. Ult UlUClIlCll VilUUClUC UllltlCS vltiel, daß sie sich nächst den mechanischenHand lungen a.m längsten erhalten. Die progressive Amnestie, d. h. nach und nach fortschreitende Verlust des Ge dächtnisseö, die Krankheit, welche so hau. fig im Greisenalter austritt, bestätigt diese Beobachtungen. Auch hier sehen wir ein. Erlöschen des Neuen vor dem Alten, ein Fahrenlassen der jüngeren Erwebungen und ein Festhalten der älteI ' n it.iicn.v: it.t.l ren im eruen runeilsiillvium. uioit einen sehr belehrenden Fall dieser AN berichtet Dr. Rush; derselbe schreibt: 3ch erfahre von einem lutherischen Pa. nor deut cker Abkun t, der m Amerika sich niedergelassen hat und in seiner Ge meinde eine große Anzahl deutscher und schwedischer Pfarrkinder hat, daß diese!, ben fast alle unmittelbar vor ihremTode m ihrer Muttersprache beten. .Ich habe unzählige Beispiele hierfür", sagte er. .obwohl mehrere von ihnen, wie ich sest überttuat bin. seit sünsna oder sechzig Jahren nicht mehr deutsch oder schwedisch gesprochen hätten." Wiir in htrtxmrftin ftfifstn f nt man i ,. " bei der vroaressiven Amnestie eine Genesung beobachtet. Wie zu erwarten steht, schlägt sie bei ihrem Rückweg den entgegengesetzten Gang ein. Ein russi &tx Astronom veraak nackieinander die zuletzt nur noch dieKindheitS'Erinnerun gen blieben. Man hatte ihn bereits . f . i i mi Zimückkehrten, dann die des rel eren AM r ß . . ' . r terö und endlich die des vorhergchangeI t . o r... - k. n . - nen .agrs. urz vrvvr jiiuu, war das VeoacylNiß völlig yergesttlll. Nicht minder belehrend als die tem poräre und die progressive Amnesie ist l v!. ot-L v erm . rx - ...... ,un, ooer meorere VeoaminlLlyeilr veruori, die ' anderen aber intakt läßt. Der!
Verfasser nennt sie die partielle Amnesie", und sucht sie durch ihre Lehre von dem Vorhandensein einer Menge Spe zialgedächtnisse zu erklären, die sämmt lich neben einander arbeiten und daher unabhängig von einander erkranken können. Merkwürd.ig genug und zum Nachdenken auffordernd ist allerdings das Wesen dieser Gedächtnißstörungen. In manchen Fällen entschwindet für den Augenblick eine einzige, gut befestigte Erinnerung, während alle andern sich weder verdunkeln noch verwirren. Ein Chirurg, der durch den Sturz seines Pferdes eine Kopfwunde erhalten . hatte, gab, als er wieder zu sich gekommen war, genau und treffend an, wie er behandelt zu werden wünsche. Sein ganzes Gedächtniß war unbeschädigt; nur war ihm drei Tage lang die Thatsache entfallen, daß er Frau und Kinder habe. Manche Kranke verlieren dasGedächt niß der Eigennamen, selbst des ihrigen, vollständig. Uebrigens ist die Kennt niß der Eigennamen unter allen Umstän den einer unserer unsichersten Besitzkhü mer; im Alter vermögen nur wenige Menschen gerade diesen Theil ihrer Er rungenschasten festzuhalten. Herr v. B., Gesandter in Madrid und dann in Petersburg, wollte bei einem Besuche dem anmeldenden Diener seinen Namen angeben. Er suchte ihn vergeblich ; endlich wandte er sich an seinen Begleiter mit den Worten : Um Gotteswillen, sagen Sie mir, wie ich heiße !" Das Ribot'sche Werk enthält eine Fülle von Ausschlüssen und Belehrungen über den Bau und die Funktionen des gesunden wie des kranken Gedächtnisses, und es legt uns Allen, die wir den Werth eines guten Erinnerungsvermö gens nicht genug anschlagen, wenn auch nicht direkt, so doch indirekt den Rath an's Herz, es vor zwei Extremen : der Unthätigkeit und der Ueberanstrengung zu bewahren. Eine fleißige Benutzung aller Gedächtnißthcile mit geeigneten Erholungspausen ist der sicherste Schutz gegen Erkrankung oder vorzeitigen Ver fall.
Nur ein Mädchen. Unter diesem Titel veröffentlicht A. Berczis im Wiener Fremdenblatt den köstlichen Monolog eines weiblichen Säuglings. . Daliege ich in sehr schöner Wiege, unter blauseidenem Himmel, das Gesicht sorgfältig bedeckt. Ich bin erst seit an derthalb Stunden aus der Welt. Um mich her tiefe Stille, nur zuweilen tritt Jemand an die Wiege, eine gute Dame hebt das Schleiertuch auf und zeigt mich verschiedenen Personen, die Alle viel größer sind als ich und zum Theil Bärte haben, zum Theil auch nicht. Und da . i f V 01 1 V . 8 sagt sie m der Regel : . Nicht wahr, Cllt KubsÄkS KlNd XJCtX l Ist C . . ctu crr c l m i rr V nicht reizend Woraus die Betreffenden wie unwillkürlich lächeln und sagen : - , - lt. f .Sehr lieb." Dann rathen sie, wem ich . ! A I fc ? ? A V Mtt Ml AI AH I t & I den Bestandtheilen verschledenerPersonen besteht und daß ich eigentlich gar Nichts Eigenes besitze, denn aus dem bisher Gehörten muß ich annehmen, daß ich Mama's Augen, Papa's Stirne und GrGpapa's Kinn habe, wahrend aus memen Mund mehrere Mitglieder der Familie Anspruch erbeben. .Aus Eige nem habe ich also während meines kurEines aber verbittert mein junaes Ge müth, einen schwarzen Punkt hat der Morgenhimmel meines Lebens. Ein schöner, sehr schöner junger Mann sieht "j"" i i Mann lst mem Papa, dem lch schon so S f , f CfT ff - sruh und wahrlich ohne meinen Willen ??"5?ulsacht haben mag. Denn lkUW. UM" "lu" mal zerdruckt er eme Thräne lm Augen Winkel. Anfangs glaubte ich, er fei so bekümmert über den Zustand Mama's, welche regungslos in einem Bette liegt, ganz nahe bei mir; aber Mama fehlt nichts. I stimmt lnn(l t r( ,5 ni f I imut. iumiu tu flivu. tttu,t ren, obgleich ich keineswegs schlafe und lebhaft nach Allem spähe, was un mich her vorgeht, aber der Grund von Ma ma's Stummheit ist, daß der Herr Dok tor zu Papa gesagthat: Ihre Frau Gemahlin befindet sich den Umständen angemessen vorzüglich, ihr Puls ist regel mäßig, doch lasten Sie sie wenigstens heute nicht sprechen." Es fehlt also Mama gar nichts. Und dann fügte der Herr Doktor hinzu : Aber was machen denn Sie, junger Papa, für ein ernstes Gesicht? Begrüßen Sie so Ihren ersten Sprößling V Darauf hub eine schon (..f . v: v.vetuuu uiuuuiiuumu, uic ucc vtufj mama, an: Ernst ist so kindisch; es verdrießt ihn, daß es kein. Ach, ich verstehe," entgegnete der Herr Doktor laanv, wie tonnen le nur em solches Kind sein ? Nur Geduld, mit der Zeit wird das auch kommen. Sie wer. den sehen, das Jetzige wird Ihnen mehr Freude machen. Wenigstens braucht es mcht Soldat zu werden Aber der Trost schren btt Papa mcht recht zu ver. sangen, denn er wirst emen so vorwurss. vollen Blick auf mich, als wollte er sagen: .hättest Du mir nicht schon den kleinen Gefallen thun können?" Und dann UVLnt tt wieder. . , . , . , So viel merk' ich schon, daß lch etvas verfehlt habe, irgend eine Unbesonnen heit gethan aber ich möchte wissen, was das lst, und bin auch entschlossen, dahinter zu kommen. Den Faden mei schmeckt sade genug, aber ich höre. eS soll nicht ewig währen und morgen schon soll ir rxu. jc.Ci... cn&.... l m I " 1 mm m9 m Ehre gerechnet uno oarum ür keine ve sere Kost gesorgt. '. - I ITX Vv t . n . . xii m n m unu iwwii I" Papa em. varen meine Aermazen Niql niederaebunden, würdich sie ihm entgegenstrecken und ihn umarmen und ihn fff n. ... ..l.. . AVer irsi um kdiukuiuiiw i O'l" mer, mit einigen Visitenkarten und De
peschen, lauter Gratulationen, und sie zählt Mama die Depeschen auf. Ernst,
Dem Vater gratulirt ebenfalls", sagt sie zu Papa. .Wie ist das Telegramm abgefaßt V fragt er. Großmama liest vor : .Enkelchen, willkommen, grüße herzlichst; Euch, meine Kinder, umarme küssend; Achtgeben Lilla's Gesundheit. Komme Anfang nächsten Monats. Paul." .Hab'S ja gewußt", sagt Papa düster. Was hast Du gewußt", fragt Großmama. Daß er erst nächsten Monat kommt, denn er hat ja vorher geschrieben :' wenn es ein Junge ist, fliege ich, wenn aber ein Mädchen, dann krieche ich nur zn Euch. Er wird also krie chen." Mit gespanntem Ohre höre ich diese Worte, denn soweit mein jugendlicher Scharsstnn sich auf Combinationen einlassen kann, mußten diese Reden den Schlüsiel des Geheimnisses enthalten. .Mein Vater wird nur kriecheu", wiederholte Papa nach einer Pause Also wie war's ? Wenn es ein Mädchen ist, wird Großpapa nur kriechen, nicht wahr ? Nun denn ja, ein Mädchen; aber was weiter? Das kann doch nicht der Grund von Papa's Kummer sein ? .Ernst", sagt jetzt Großmama, Du könntest wahrhaftig schon Vernunft annehmen. Sieh' doch, die arme Lilla ist so gekränkt." .Nun, in ein paar Tagen wird ja auch mein Verdruß verschwunden sein," sagt Papa etwas gereizt, .aber kann ich eS leugnen, daß ich heute meiner nicht Herr bin ? Heute verdrießt mich das Ding, es ärgert mich. Ich war meiner Sache so sicher Nun ja, weil Ihr in Eurer Familie lauter Jungen habt!" Und dann," unterbricht sie Papa, .ist es nicht verdrießlich, daß wir jetzt gar nicht wissen, auf welchen Namen wir sie taufen sollen ? Wir hatten immer aus einen Buben gerechnet und uns nach manchem Streit auf den Namen, Erwin geeinigt, weil darin das .e" aus Ernst und das .i" aus Lilla kommt. Und nun wird's ein Mädel. Was kann man dem sür einen Namen geben?" Diese Worte Papa's waren sozusagen mit herzzerreißender Verzweiflung ausgesprochen und ich beginne nun allge mach zu fühlen, daß ich in der That einen großen Fehler beging, als ich gegen den Willen meiner lieben Eltern es wagte, als Mädchen geboren zu werden. Die gute Großmama aber ist eine eis rige 'Verfechterin meiner Sache. Sie tritt zu mir, lüftet meinen Schleier und betrachtet mich lange, dann sagt sie : Armer kleiner Wurm! Darum hast Du geboren werden müssen Aber dieVäter sind so egoistisch! Sie denken nur an sich. Sie brauchen einen Sohn, der ihren Namen führt, damit der Name, der große Name, der Familienname nicht aussterbe. Damit Jemand da sei, der Carriere macht, so daß ihre Eitelkeit sich " M j m m , oarm Lei.viegeln rann, uno so oft er etwasGroßes vollbringt, können sie dann sagen: Das ist mein Sohn ! Wie aber. wenn er em Lump ttlrd, em Schulden macher, ein Wechselreiter, oder wenn man ihn im Krieg oder Duell todtschießt ? . . .Da lob' ich Mir doch em Madchen Das ist ein aanz anderes Ding. Der Sohn, wenn er erst einmal aus Papa's Schublade eine Cigarre gemaust hat und hm davon übel geworden ist, suhlt sich als ganzer Mann, Papa und Mama sind mcht mehr stark genug für ihn und er ann es kaum erwarten, dan er aus dem Elternhause fortkomme, als sein eigener Herr, dem kein Mensch mehr befehlen ann. Er wird em Gast im Vaterhause, ein Heim ist anderswo. Die Tochter ist's, welche die Flamme am elterlichen yerde entzündet. vie belebt, verschönt das Haus, sie erheitert vkwui, uei ajuni uaa yuu, ic tiycuctir 3 und erwärmt c8 in trüben Stunden. Wenn man sie dann hinwegführt-denn man führt sie, sie geht nicht scheidet sie unter Thränen vom theuren Helm und ehnt sich stets dahln zurück. Ihre Hei Math ist das Elternhaus, wohin sie heim zukehren pflegt, auch dann, wenn sie ei nen eigenen Herd bescht Und wenn hre Eltern alt geworden, wer besucht sie n ihrer Einsamkeit, wer eilt zu ihnen, obald das geringste Unheil droht, wer pflegt sie und ist ihre beste Stütze ? Die Tochter ! Und dennoch wird sie so unreundlich empfangen." Diese offen gestanden etwas längiche Rede, welche meine Aufmerksamkeit nicht wenig ermüdete, mag aus Papa doch einigen Eindruck gemacht haben, denn er sagte in entschuldigendem Tone : So hatte ich's ia auch nicht gemeintDann war Alles still. Mir aber war Klarhett geworden. Jetzt erinnerte ich mich an den sonderbaren Ausdruck, mit dem ich gleich, als ch mich zum ersten Mal lm Zimmer umsah, die Leute hatten sagen hören : .Ein Madchen !" Und mit noch merkwürdigerer Betonung hatte eine der Frauen hinzugefügt : Wenn das der gnädige Herr ersährt !" und ich erinnerte mich auch, wie Papa zur Mama hintrat und ihr yand und Stirne küßte und wie sie da so flüsternd fragte : Bist Du böse?" Woraus er antwortete : Warum nicht gar ! Wie sollt' ich böse sein?" und sich in einen Lehnstuhl setzte und in tiefes innen versank. Und dennoch war Papa böse. Ganz gewiß war er böse aus mich, daß lch mn ne Kindespflicht nicht erfüllt hatte und als Mädchen geboren war, das sehe lch schon daran, daß er mich bisher mcht ge kußt. Und das thäte mir doch so wohl. Mein Gott.warum bin ich überhaupt aus diese Welt gekommen ! Ich bin so jung und schon ,st mem Herz von einer so du teren Ersahruna vergiftet. Aber bln lch denn Schuld daran? Gleichviel! Mich zu grämen, dazu ist eS nun zu spät, ich thue also wohl am klügsten, wenn ich das ait accompli accevtlre. Neue Besuche erscheinen, lauter Ver wandte. Ich werde Allen gezeigt und die Meisten sehen mich mit einer gewis P yr t , sen Geringschätzung an. uno immer wieder das Bedauern : Schade, daö es kein Junge ist." Schließlich wird diese verächtliche Behandlung selbst Papa zu arg. Ich gewahre mit Befriedigung daß er sich gegen, den Emen und den Andern in Vertheidigunasstellung setz Besonders emen jungen Vetter hat er, ordentlich gezaust, wett derselbe etwas spöttisch bemerkt hatte: .Siehst Du Ernst, Du hättest nicht im Voraus so groß thun sollen ! JJla warte nur
entgegnete Papa, das Mädchen soll nur
groß werden, die wttd einmal die Ball königin, wie sie im Buche steht, aber Deine zwei Buben sollen sich um sie die Beine umsonst ablausen." Ich muß gestehen, daß dieses Vertrauen in meine dereinstige EroberungSfähigkeit meiner zarten Seele wohlthat und mich einigermaßen mit dem bisherigen mürrischen Benehmen Papas gegen mich versöhnte. Ueberhaupt beginnt er sichu ändern. Je mehr man ihn hänselt,, desto eifriger vertheidigt er mich. Einmal hat er sogar schon gesagt, er sreue sich, daß ich ein Mädchen geworden und hat hierfür dieselben Aroumente angeführt, welche Großmama eben erst ge gen ihn gebracht hatte. Diese Mannslenke sind doch em drolliges Völkchen ; ibre Uebernuaunaen meniostens Neben auf recht schwachen Füßen. Aber obgleich die Stimmung stch zu meinen Gunsten gewendet hat, drückt mich noch immer em umstand. Papa hat mich noch immer nicht geküßt. Schon wie. derholt hat er sich zwar über mich ge neigt ich sah es wohl, daß er zau derte,daß er etwas thun wollte,daß er mit sich selbst kämpfte und .licht zum EU schlusse kommen konnte. . . . Papa!Papa! ist denn Dein kleines Püppchen nicht einmal eines einzigen Kusses würdig ? Ich spitzte ja schon ordentlich den Mund darauf ! Ach, warum konnte ich dieses über mick atntxni Antlik n?Af i mir - Z3ww'wJJm y Ms 1 herabziehen ! Plötzllch kam em elgenthümlicher Laut V f . rwr m I vom rnic yer. Wie uit5, verhaltenes ,V Zm W 'l öt!öri 5? M.V tlWodtn um- .Was hast R ?t iJmL Äbastlg ZI 2 ÜnKUlKLS" wemst ? Um Gott, dies Gemuthsbewegung m Demem zetzigen Zustande könnte Dir schaden Mama antwortete nichts, das Schluchzen wird leiser, nur ab und zu bricht es in einem abgerissenen Laute !oö, mit einem Seufzer vermischt. .Warum weinst Du, mein Kind r fragte Papa recht besorgt. Aber Mama erwidert kein Wort. Papa redet ihr bittend zu, er giebt ihr die liebsten Namen ; umsonst, e? kann ihr Herz nicht erweichen. Die Großmutter tritt ein und steht erstaunt die Thränen aus Mama'S Antlitz. Ich bin in Verzweiflung klagt Papa, .Lilla will mir nicht sagen, was sie drückt." Und Du erräthst es nicht ?'' fragt Großmama. .Wie sollte ich V .Du hast ja Deine Tochter noch nicht einmal geküßt !" Papa springt auf. .Darum weinst Du, Lilla?" Und er trat an meine Wiege, hob mich her aus, trug mich zu Mama hin, aus deren Auge nur Liede, eitel Liebe mich anstrahlte. Sie hat ein so herzliebes Ge sicht, meine Mama. Mit diesem Aus druck hat mich noch Niemand angesehen, Papa aber faßte mich, ich fühlte die Be rührung eines Bartes, was mich ein wenig kitzelte, dann rief er : Mein liebes, kleines Mädel !" Und er bedeckte mein Gesicht mit Küssen, so daß mich (Yl i. -V xf'jc. n . r. l. r , cin mi utuenuicg jiacg uno icy yeillg tä3rfa&!& ber !" Und man legte mich dicht neden sie auf die blauseidene Decke. Mama sah mich lange, lange an. Da verging bQ Wemen. BistDu glücklich ?" flüsterte Mama. Und Papa küßte sie und sagte : .Ich bin glücklich." Der Bestand der Erde
Nach der Ansicht der indischen Gelehr- ,-5 ,cmc - tin.ti ...ixJSoon Mona, der sich als Recktsanwalt
uu ui ityt uic tue i,uuu yuuuujc Jahr., deren jedes 360 gewöhnlichen ifc I. im ganzen 4 Millionen 32,000 Jahre. Um die Erhabenhe t ihrer Gtt heilen auch hierbei im gehörigen Lichte x m.v,ÄT;t; . x-. nnl?...... hrVu Brahma ein ungeheures Leben : Wann Schlasen nieder, jetzt beginnt seineNacht, die ebenso lange anhält, als sein Tag. I WrNaäftrngV Alles, lieSinSe Ösen sich in ihre Urstoffe auf und verinken in ein unendliches Meer. Erwacht Brahma wieder, so belebt er durch das Oeffnen seiner Augen Alles von nuem. Tag und Nacht betragen bei ihm also Tag und Nacht betragen bei ihm also 8640 Millionen Jahre. Sein Jahr zählt 360 Tage und Nächte, d. h. 3 Bilionen 110,400 Millionen Jahre, sein ganzes Leben 100 solcher. Jahre, d.h. 311 Billionen, 40,000 Millionen Jahre. Mit Brahma's Tod tritt eme allgemeine Zerstörung ein, die ebenso lange währt. als Brahma's Leben gedauert. Endlich nach 622 Billionen 80.000 Millionen Jahren leuchtet wieder das Auge Brah. ma'ö, die Zerstörung hat lhr Ende, der Kreislauf von Tagen und Nächten, Jahren und Jahrhunderten hebt von Neuem a.k. Wischnu ist noch glücklicher, als Brahma ; bei ihm sind Tag und Nacht gleich dem doppelten Lebensalter Brah(t n tt.X. um(aCi .. IAA uiu nu ,vw4i um up uuuj jiw Jahre je 360 Tage, also im Ganzen 22 Trillionen 384,880 Billionen Jahre. 30 Jahre, nachdem Wischnu in seiner höchsten Verkörperung, als Brischna.den Tod gefunden, beginnt die vierte Pe node der Erdendauer, dle 432,000Jahre währt. 3131 Jahre vor Christi Geburt ist Wischnu gestorben, somit sind von der vierten Erdenperiode erst 4983 Jahre verflossen, und wir haben noch 427,017 Jahre vor uns.waS uns dleVermuthung nahe legt, daß wir die Zerstörung des Weltalls mitzuerleben leider nicht die Ehre haben werden. Wer von euch nun, ihr Mathematiker, wagt es, die indischen Rechnungen zu belächeln.geschweige denn umzustoßen? Wer den Berecbnunaen unserer Ge lehrten keinen Glauben schenkt,der nehme nun eden an, der Weltuntergang finde im Jahre 438,900 unserer Zeitrechnung statt. Wie Inder haben sich damit be gnügt, diesen Zeitpunkt festgestellt zu ba ben; heutzutage würde aber wohl man cher, wenn er diese Zahl als feste unum stößliche gesunden zu haben glaubte, .sich hinsetzen und noch weiter rechnen und vaS meint ihr. wohl ? Na, ich denke : zu welchem Capital ein auf ZinseSz'msen angelegter Psenntg vtS , oahln anwach' tn wurve i
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Descrijtion, C. SchiSsal. Einst Sandelt' ich im MZnen. Am Arm eine holde Maid, Es blühten viel Veilchen am Raine ounlelsarbigem Kleid. wagte keines zu pflücken. e Veilchen thaten Mir leid 3$ wagte an's Herz nicht zu drücken Die junge holdselige Maid. Ä , . Doch über em kleines Weilchen, Da that's mir das Schicksal zum Trotz : Es fraß ein Ochse die Veilchen Sie heirath't ein reicher Protz. ' Crassus. 1 1 Zur modernen Pädagogik. (Sonst.) Lehrer : Wer bat aestern des Büraer. nieisters Katze so gequält ? Kinder : Der Schuster-Toni ! Lehrer: Wart' Du Schlingel, ich will Dir die Thiere so quälen-so - da hast Du Deinen Lohn ! (5)aut ihn.) n Lehrer : Wer hat gestern den Hund so grausam geschlagen ? mder: Der Tischler. Sepp ! Lehrer : So. der Sepp! Nun, weil ?u immer die Thiere so quälst, so bemmst Du dlkseö Album mit den schö en Bildern und i Erzählungen über das 7 und dle Nutzllchkelt unserer Hausthiere zur Belehrung. Nur n n fi ? I Ul Der Herr Commerzienrath ist wegen seiner ausgezeichnet guten Verdienste um sich selbst in den Adelstand erhoben wor den und will sich nun, um in jeder Ve ziehung standesgemäß austreten zu kön nen, auch eine noble Equipage anschaf. fen, zu welchem Zwecke er den ersten Fabrikanten der Hauptstadt in sein neues Palais citiren läßt und ihm seine Wün sche mitthellt. Und was verlangen Sie denn für ein Wappen daran, Herr Baron?" fragte ihn eisrig besorgt der Fabrikant. Was sür ein Wappen ich will ? Wie können Sie nur so fragen ! Ich will eben das Neueste, was Sie überhaupt in der Art ausbringen können ! Auf das Geld sehe ich nicht !" ist die stolze Ant- . i. uivll. 3artc nbung. Lehrer (in der Geographiestunde) : Bedeutende Nebenflüsse der Donau am rechten Ufer sind die Drau und dieSau, wofür man auch Drave und Save sagt. Schüler (in der darauf folgenden Schönschreibstunde): Herr Lehrer, der Schulze hat mir jetzt eine Save auf mein Papier gemacht. E i n s ch l e ch t e r Jurist. Rechtsanwalt Füchsel übergibt seinem :H v si.vl WH.o'm. i,,, :Iv..-..r-.r "d",Sd " T"T' "? Ä9Ä. Zu v. n. V.8 'j.-r v" S Prozesse und sei talentvoll l" Nach i,7,.. xc "a . ' Mitv U vtitut gu lle Deine Prozesse ge jc lxL . r x. rr Ä ... ev-.r r 1 Ä ,X ? ?st sem tl ntvoll ? Mir sind gewesen c ian3-e 7' ?'??ÄmLuell.. und Du gewmnst e ,n e' halbem Jahr ? Pfm, schäm' Dich ! Die große Glocke. Das ist die große Glocke, die läutet durch alle Land' Der Christen und der Heiden, sie läutet Schlmps und Schand'; Im Schloß und in der Hütte, bei Tag' und in derNacht im und ant Ne lauten, was Der nd Die gemacht : Unk wa beroekommen. und a fit wieder bin. Das läutet die Klocke alles, nichts maa ifir ,n,,;,k'n ? in wen' die Klock' ausläutet, den rick. te: sie zu Grund', Ihr Schwengel ist die Zunge in müßiV7 ' . mi t H aem smwaercuno. Gerne befolgt. Lehrer (in dessen Schule Knaben und Mädchen sitzen): Jhr.Knaben seid recht ungezogen; da schaut euch doch die sitt samen Mädchen an! DaS lassen sich die Knaben mcht zweimal sagen und schauen sich feit jener Ermahnung recht oft die sittsamen Mädchen an. ErfülltesStreben. Stets haben dle höchsten Zlele em ungung vor ugen gelqweor, Unsterblich zu werden, das hat er Vor Allem am meisten erstrebt. Und als er von seinen Gedichten Ein schüchternes Pröblein edirt. Da ging ihm sein Wunsch in Erfüllung: -v war er un iervilly viamirr. G. W. Leute sehen sich fietß nach einer Gelegenheit m ihr Einkommen ergröjern. :X U Nicht thut, bitlbt ann. Sir gebe , legen bett Stil , v.rki.M.t. Sir brauchen Inner. ?raen, naie Sd.
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