Indiana Tribüne, Volume 6, Number 199, Indianapolis, Marion County, 7 April 1883 — Page 3

Das todte Haus.

SJi;min von Carl Gö.l.'tz. Ueber die Vtthältnisse im Geschäft war er durch tut tcüiimj im Konzptoir stets auf dem iMnscnfcen. Jeht war es sein ' höchster Wunsch, den Namen kennen zu lernen, der ans der Visitenkarte stand. Direkt sragen :::ochle er Dorothea nicht, er hätte dadurch seine Neugier verrathen und die lmmcrjungfcr vielleicht ausmerkja in, wenn nicht a,ar n'.ihtrauisch geinacht, was: r m:i jeden Preis vermeiden wollke. Er nahm deshakd wie stets, wenn er etwas von Dorothea zu erforschen suchte, seine Zuflnckl ydx Galanterie. Da? Herz des alten Mädchens glich ihl:: c,cc,cnübcr einer Feftlllic'., die sich pur schwach vertheidigte llüd sich gern ans Gnade und Ungnade ergeb n hätte, aber der von ihr im Stillen geliebte Jordan hatte einen entscheiden Den Angrin bis jetzt noch immer nicht ge l?azt. ' Jordan erfaßte mit raschem Griff Dorothea's Hand, in welcher sie die Visiten karte hielt, und that, als ob er dieselbe an seine Sippe drücken wollte, in der geheiwen Hoffnung, bei diesem Manöver den aus der. Karte stehenden Namen lesen zu können. Äbcr Dorothea entzog, verschämt thuend, ihm die Hand. .Lassen Sie mich," sagte sie halb ge ziert, halb weinerlich, als wollte sie ihn durch Erregung seines Mitleids noch mehr aus der Neserve locken, Sie treiben ja doch nur mit-einem armen Mädchen Ihren Scherz." Scherz ?" erwiderte er und sah sie, tles seufzend, mit durchdringenden Blicken an, 0 Dorothea, für den (5rnst ist es noch immer nicht genug! Das Leben und vcllends die Ehe will aus realem B.oden g?baut sein.. Hoffen wir, das; sich in nicht allzulan ger Zeit für uns die erwünschte Grundls ge findet. Die Visitenkarte hatte Jordan nicht zu sehen bekommen, nun lag ihm für den Augenblick nichts an Dorothea's längcrem Verweilen. Irr drückte sich an die Wand, um ihr in dem schmalen Speichergange Raum zum Vorbeigehen zu geben. Vorher hatte er geseuszt, jetzt seufzte sie, indem sie ihm im Forthuschen einen Blick znwarf, der ihm alle Wünsche ihres altjüngfcrlichcn Herzens enthüllt hätte, wenn sie dem fchlauenJuchs nicht längst bekannt gewefen wären. Er sehte seinen Weg nach dem Komptoir fort und dachte im Stillen darüber nach, welch großer Unterschied zwischen seinem unbedeutenden Gehalt und den Ein lünfien seines Prinzipals läge. Eine Million ! Warnm hatte das Schicksal ihm nicht eine solche gegeben ? Was das Schickfal uns nicht giebt, könneu wir uns nicht nehmen ? Es käme doch nur darauf an, die Schachzüge zu finden, mit denen sich der Reichthum erlangen ließe. Mit diesen Gedanken trat Jordan auch jetzt in das Comptoir, um die Firma zu vertreten, während der Ehef aus der Börse war. .Was bringst Du mir, . Dora ?" rief Frau Dreßler ihrer Kammerjungscr entgegen,alZ sie diese durch die Kastanienallee auf sich zukommen sah. Statt aller Antwort reichte Dorothea ihrer Herrin die Visitenkarte. Wer ist es ?" fragte die Dame halblaut, als sie die Karte in Empfang nahm. Aber kaum hatte sie einen Blick auf dieselbe geworfen, als sie erbleichte und zusammensuhr. Sie schleuderte den Strauß Maiblumen, den sie soeben gepflückt hatte, so hastig zu Boden,als ob sich eine Schlange daraus ihr entgegenringelte,und preßte einen Augenblick die Lippen fest auf einander, als ob cinKrampf dieselben schlösse, dann warf sie einen scheuen Blick nach ihrem Sohn und ihrem Neffen, als hätte sie ein gefährliches Geheimniß vor denselben zu verbergen, xst als sie die beiden jungen Leute nach wie vor mit ihrem Ballspiel beschäftigt sah, wandte sie sich, indem sie die erhaltene Visitenkarte zerknitterte, mit der halblauten Frage an Dorothea: Wo ist er?" Im rothen Salon," lautete die Antwort der Dienerin. at ihn sonst Jemand von der Die nerschaftgefehen ?" Wein, ich stand ans dem Korridor, als ich den Herrn die Treppe heraufsteigen v . Niemand darf seine Anwesenheit hier ahnen, verstehst Du, Dora ?" Die Kammerjuugfer nickte verstand nißvoll; sie war zu sehr in die Familiengeheimnisse des Dreßler'schen Hauses eingeweiht um nicht vollständig zu begreifen, wie sehr der dnrch die Visitenkarte angcmeldete Besuch ihre Herrin erschrecken mußte. Folge mir," sagte Frau Drcßler kurz und begab sich rasch ins Haus. Frau Dreßlcr trat im Salon einem schönen, jungen Manne von sieben- bis achtundzwanzig Jahren gegenübr, auf dessen Geficht der Ausdruck unverkennbareu Leidens lag. Dieser scharf ausgcprägte Zug von Schwermuth machte seine äußere Erscheinung zwar noch interessanter, kontrastirte aber merkwürdig mit seiner Jugend, da für gewöhnlich erst spätere Lebensjahre solche scharfe Linien in ein Antllk zu graben Pflegen, die bei diesem jungen Manne fchon von sehr frühen Enttäuschungen und bitterem Kampf um das Dasein deutlich Kunde gaben. eine Klelöung war zwar anständig. entbehrte aber jeder Eleganz, wie sie zu fetner Persönlichkeit eigentlich gepaßt hatte. Als der Fremde Frau Dreßlcr eintreten sah, streckte kr ihr die Hand entgcgen. Stolz trat dieDame zurück und maß ihn streng mit den Augen, als ob seine Annäherung sie verletzte. Du wagst es. Dich vor mir blicken zu lassen ?" Der Fremde wollte sprechen, aber innere Aufregung verhinderte ihn daran. Er

konnte uur die gefalteten Hände ihr bittend entgegenstrecken. Aber sie trat noch mehr von ihm zurück. Du weißt," zürnte sie weiter, daß Du jede Brücke zwischen uns abgebrochen hast." Tante !'' Nenne mich nicht so. Du hast durch Deine wahnsinnige Handlungsweise Dich von uns losgesagt, unseren Namen befleckt, indem Du ihn einer Unwürdigen gegeben!" Eine dunkle Nöthe des Zorns flog über sein Gesicht, seine bis jetzt demüthige Haltt:ng verwandelte sich in eine stolze und seine Stimme bebte, als er ihr erwiderte : Halt ein, Tante, mich kannst Du schmähcn, so viel Du willst, mich trifft Dein Tadel nicht, aber ich dulde nicht, daß Du meine Frau beschimpfst, die an Tugend und Seelcnadel mindestens Dir ebenbürtig ist !" Frau Dreßler preßte die Hand auf die Brust und rang nach Athem; nichts empörte sie mehr, als daß ihr Neffe es war der ältere Bruder Leopold's sie, die geborene Baroneß von Bartenstein, die Tochter eines Generals und jetzige Gemahlin eines Millionärs, mit seiner Frau vergleichen konnte. Diese unselige Verwandtschaft war der einzige dunkle Punkt in dem sonst so glänzenden Leben der reichen und angesehenen Kaufmanns srau. der durch die vielen in ihr vereinig ten Vorzüge einer ersten Dame einer alten freien Reichsstadt.in der jeder reiche Han delsherr ein Fürst in seinem Besitzthum war. Der Major vsn Bartenstein, der Bruder der Frau Dreßler, hatte zwei Söhne. Während Leopold ganz nach den Wün schen seiner Tante, gleich ihrem Vater und Bruder, die Äülitärlausbahn erwählt hatte, ihr auch wegen seines gewandten, etwas zeremoniellen Wesens, dem es außerdem nicht an Unterwürfigkeit fehlte, symvathisch war, hatte Paul sich dagegen von .Ansang an oft ihr Mißfallen zugezogen. Weit entfernt irgendwie seinem jüngeren Bruder zur gleichen, war Paul durchaus offenherzig und freimüthig; er sagte Jedermann die Wahrheit und stieß damil nur zu häung bei seiner auf ihre Gebur: und ihren Reichthum stolzen Tante an. Die Klust zwischen ihm und seinen Ver wandten wurde größer, als Paul seine offene Abneigung sowohl gegen den Militär wie gegen den Kanfmannsstand aussprach. Er verletzte damit ebensowohl sein Tante wie deren Gemahl. Beide ,bekämpften lange Paul's Wunfch, sich in bei Malerei auszubilden, für welche sich bei dem jungen Manne schon sehr früh eine besondere Vorliebe und Talent gezeigt hatte. Herr und Frau Drcßler hatten, trotzdem ihr Stolz eine wirkliche Herzensgütk nicht ansschloß, durchaus kein Verstündniß für Paul's immer entschiedener hervortretende Künstlernatur. Sie gaben shn halb verloren und sahen ihn beinahe für einen Taugenichts an, als sie seinem beharrlichen Verlangen nachgeben und ihn zum weiteren Kunststudium nach der Residenz übersiedeln lassen mußten. Sie unterstütztes ihn allerdings zuerst mit reichen Geldmitteln, ließen ihn in den ersten Jahren nach noch wiederholt zum Bcfnche in ihr Haus kommen, bis ei::? ; Tages die unerhörte Nachricht eingetroffen war, daß Paul, kaum zweiundzwanzig Jahre alt, in der Nesi denz eine junge Schauspielerin geheirathet hatte. Das war ein harter Schlag, namentlich für Frau Dreßler.. Ihr war der Gedanke unerträglich, daß jetzt eine Komödiantin den Namen trug, der einst der ihrige gewesen. Jede Verbindung wurde mit Paul nach seiner Verheira thung abgebrochen, er war für seine Ver wandten so gut wie todt. Sein Name wurde nie mehr im Dreßler'schen Hause genannt. Und jetzt stand er vor ihr, der unwürdige Neffe, und wagte c5, sie mit jener Komödiantin auf gleiche Stuft zu stellen. Die Hoffnung auf Deine Barmherzigkeit," gab er ihr zur Antwort, als sie in verächtlichem Tone ihn fragte, was ihn in ihr Haus geführt, und fuhr dann immx eindringlicher fort : Nie wäre ich meinetwegen noch einmal in Dein Huus gekommen, aber ich bin Gatte und Vater und bitte Dich um Theilnahme für meine Frau und Tochter; ich hatte in der letzten Zeit mit schweren Sorgen zu kampsen, die Entbehrungen haben meine Frau, meine kleine Angelika krank gemacht. Ich wende mich an Dich, hilf mir um meines Kindes willen! Wenn Du den kleinen Engel nur sehen könntest. Du würdest ihm nicht nur helfen, nein. Du würdest Deinen ungerechten Zorn aufgeben und das alte verwandtfchaftliche Verhältniß mit mir wiederherstellen und es auch aus die Meinigen übertragen." Ihre Züge wurden immer finsterer. Hätte ihr 'Neffe sie nur um eine Unterstützung gebeten, sie würde ihm vielleicht gewillfahrt haben, aber er spielte aus ein Nähertreten zu seiner Frau und Tochter an, das erschreckte und empörte sie. Du weißt wohl sagte sie kalt und sehr bestimmt, daß es zwischen mir und einer Schauspielerin und deren Angehö rigen niemals eine Annäherung geben kann." Aber Du kennst ja meine Frau gar nicht." Es ist genug," cntgegnete sie hochmüthig, daß ich weiß, was sie gewesen ist !" Was sie gewesen ist l" brauste er auf, .glaubst Du, daß ich sie hätte lieben, ihr meine 5and hätte reichen können, wenn sie nicht auch meiner wie Jedermanns Achtnng würdig gewefen wäre ?" Durch ihr verächtliches stummes Lächeln zum Aeußersten gebracht, verlor er seine Mäßigung immer mehr und rief ihr hitzig zu: Dein Vorurthcil gegen Künstlerinnen ist uuge recht. Jeder muß das Talent vcrwerthen, das ihm die Natur gegeben hat, und herrschen vielleicht beim Kheater scheinbar noch freiere Sitten als in Deincr Welt, fo möchten Demjenigen doch vor Uebcrraschung wohl die Augen übergehen, dem es plötzlich durch eine Zaubermacht vergönnt sein solltc.in alle geheimen

Kämmerlern sogenannter vornehmer und ehrbarer Häuslichkeiteu eincn Blick zu werscn !" Galten diese Worte auch allgemein, so enthielten sie doch einen indirekten Angriff, der Frau Dreßlcr immer mehr erbittcrte. Sie drückte auf eine Klingel. Dorothea trat gleich darauf ein. Frau Dreßler gab ihr einen häuslichen Auftrag. Das war für Paul eine Entlassung, der er sich fügen mußte, wenn er nicht ein Aussehen herbeiführen wollte, durch welches er der Sachlage nach nichts ändern, sondern sich höchstens vor der Dicneischast kompromittircn konnte. Er beugte sich nahe zu Frau Dreßler und flüsterte : Also Trennung sür immer ?" Du hast es nicht anders gewollt!" entgegnete sie kurz. Paul verneigte sich flüchtig und ver-

s schwand dann aus dem Salon. Als er ! die Treppe hinabstieg, deren Stufen unter seinen Tritten knisterten, und den Haus slur durchschritt, wurde an dem kleinen runden Gla Fenster in der Komptoirthür die grünseidene Gardine ein wenig bei Seile geschoben. (Fortsedu.ig solzt ) Deutsch? Lokal S?lchr!cbt,l! O ch s e n s u r l,.20. März. Das ehemals v. Wolfskcet'fche Gut in Rottenbaue?, zuletzt einem Hrn. Adler von Würzburg gehörig, ist um 200,000 M. käuflich an dieMaschinenaktiengesellschaft Hornung in Sangerhausen übergegan ! gen, die aus demselben eine Rübenzucker fabnk anzulegen beabsichtigt. Genf, 12. März. ES ist hierselbst ein Projekt aufgestellt worden, den ganzen Kanton Waadt elektrisch zu beleuchten. Die Betriebskrast will man durch Wafferkräfte schaffen, indem beiVallorbe an der Orbe Turbinen von fünftausend Pferdekräften eingerichtet werden sollen. Da die Wasserkraft hier ziemlich gleichmäßig und sehr reichlich ist, so glaubt man die Gasbeleuchtung, welche in der Schweiz sehr theuer ist, durch 'das elektrische Licht verdrängen zu können. H e r 8 f e l d, 22. März. Der Land, rath Frhr. v. Broich hat die Hebammen des Kreises angewiesen, das Branntweintrinken seines der ihrer Pflege anvertrauten Wöchnerinnen möglichst zu verhindern und auf das Strengste darüber zu wachen, daß denselben weder Branntwein gereicht, noch weniger aber heimlich zugesteckt wird. Frhr. v. Broich ist derAnsicht, daß von dem üblichen Gebrauch, den Wöchnerinnen Branntwein zu geben, größtentheils die Trunksucht der Frauen im Fulderlande' herrührt, und daß der jungen Generation die Trunksucht mit der Muttermilch eingeflößt wird. Nürnberg, 20. März. Professor Hans Roßner hier hat den Auftrag er halten, sür die Stadt Asch in Böhmen eine überlebensgroße Luther-Statue an zufertigen. Dieselbe soll in Erz gegossen und bereits am 10. Nov. d. I. entnüllt werden. In einem Hause im Mühlgähchen fand man dieser Tage die Putzmacherin Emma Dunkel bewußtlos und aus mehreren Schnittwunden blutend in ihrer Kammer. Sie gab an, von einem hiesigen Patriziersohne durch narkotische Mittel betäubt worden zu sein; eines Weiteren kann sie sich nicht erinnern. Die Geschichte erscheint aber unwahrscheinlich; daS angebliche Opser eines mörderischen Ueberfalls ist als galant Schöne bekannt, und sieht einem freudigen" Ereignisse entgegen, so daß die Ansicht nicht unbegründet ist, es handle sich um einen mißlungenen oder während der Ausführung bereuten Selbstmordversuch. . München, 20. März. Eine sonderbare Geschichte macht hier viel von sich reden. Der .Infanterie General Ritter von Dichl, Chef des Generalstades, lag schwer krank darnieder an einer Entzündung des Fußes, in den bereits der Brand getreten war. Die i Aerzte Dr. Nußbaum und Dr. Seih, zwei berühmte Professoren, erklärten, das Leben des Generals sei nicht zu retten. Da zog der General einen Bauern zu Rathe, um das Naturheilverfahren zu versuchen. Der Bauer änderte die Behandlung des kranken Fußes insofern, als er nur Wasser statt Karbol anwandte und im Ue brigen offene Fenster und als Nahrungs Mittel lediglich Milch verordnet. Als unmittelbare Folge dieser Behandlung zeigte sich eine auffällige Wendung zum Besseren im Befinden des - Generals. Der Heilungsprozeß schreitet nach den offiziellen Bulletins täglich fort und die Lebensgefahr ist vorüber. Diese Geschichte erregt hier daS größte Aussehen und namentlich Verstimmung gegen die beiden Professoren. Ein junger Arzt, Dr. Sturm, schrieb eine Broschüre, in welcher er ausführt, die veränderte Behandlung habe blos deshalb günstigen Erfolg gehabt, weil die natürliche Heilkraft des Körpers durch die ärztliche Behandlung unterdrückt wurde, während der Milchspezialist sie in ihrer Wirkung wenigstens nicht hindere. Diese Bro schüre erlebte in drei Tagen sünf Auflagen. Die Polizei verbot das Anschlagen eines Plakats, welches das Schriftchen ankündigte, weil es sich nicht schicke, den Namen eines so hochverdienten Mannes wie General Diehl mit großen Lettern an die Straßen anzukleben",und wie der Herr Polizeirath persönlich bemerkte weil die Sache noch nicht spruchreif sei und der General ja doch noch sterben würde. Letztere Prophezeiung ist bis jetzt nicht eingetroffen. Hall, (Württemberg), 21. März. Die Restauration der vor einiger Zeit aufgedeckten Fresken in der Kirche zu Kl.-Comberg durch Maler Loosen ist nunmehr vollendet. Dieselben stammen aus uralter Zeit und sind Kunstwerke ersten Ranges.

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Daqton m vu 4:Nöm rtt:t5Vi:tdNm t. 8: H iuj; 13. &0W : 7:2U :i5 l:NAm 7:i9 2:11 d:2tt 7:5i 4:C8 h:n 7:öi y:25 . ö: , iu:2u , 11: . l:l m S'.W m 8:3 , b:bc . 2:2 iNm 5:iojJm 6:47 m 5:25 7:25 . :Mm Urbana ... Eolumbu. :i0:2 12:01 . Newark Steubenvill. . LLHeeling - Plttbura.... 2:5zNm! b:Zh . j 4:io . 7:42 . Harrisburg.. Baltimore .. . Washington. .. Plnladelrhls . New Z)ork... . Boston a-vin 1 .... 1 . v:ih , 7:' . 11:15 . I 8:00Ärn giialich. -s- Täai,ch. aua?nommen Sonn tao. huÄs ,? fllust;' Slaf' und Hot.t.Wag.u n. r l"ei. Hainsduig. Phikadelxdia und ew . ohne ech'et. los ein Wagenvechset nach Baltimore. Washington und Boston. ' Fah-kanen nach allen Oestlichen Städten stno ,n allen Hauxt.Fahrkarten.BureauS dei uöesten und in dem Stadt.Bureau. Ecke der Jllinot, und Wafh-gton Ltraße und im Union Devot Bureau. ZndlanapollS. zuhaben. Echlafmagen.Aarten kön ?'.Vn," Lkstchert werden durch pvllkatton bet den Agenten im Etadt'Bureau oder im Union Depot ,u Indianapolis, ud. amJiJDiS(Srta' Managet. ColumbuS. Ohl, st Qs fcMMv n - t .i T . a rni. Pkagtr und Tlel.Sgen t Vtttiburg. . ZGZ&j S&Wfe Eisenbahn -Zeit - Tabcüc. Ankunft und Abgang der Eisendahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den Ii. SQlaxh 1883. Tledeland, Cslnmbu, Cinrlnueti und Jndia. napoli Eisenbahn (Bee Line.) Abgang: Ankunft: N D I.. 4.35 in , t 8 ftj tg 6.55 Union ccorn... in 0 !U Jr.ll1.5 Danton l j.ll.üS m j Union ctorn... 3.4i m V r.. 7.15 m i 3 12 ii 6.U5 Hm 2 3 Gofhen Er.5.b5 Nm I N B t z.in.ks m Bnghtwood Division, tz. C.C.und I. bgang täglich. 4.35 V. Ankunft täglich. 4 00 Km " .15 O 11.05 irn 12.05 Um " 12.55 31m 3.55 S!m " b.25 Rm täglich. 7.15 Am .vv (in täglich, ti.55 m 100 Bm a.uiütrn 3.45 m 5.2, Rm täglich. o.t 5 Rm agltch.lv.55Rm Pittburg, Cincinnati & St. Loul Eisenbahn .ii.ua m Zj P 23 8 P t täglich 4.33 Cm 83 AS Ex auge nommenSonnt.11.vv Lm R 3t fr Slrc auög. Rtchm ce aus genom eour.t. 9.55 Cm N H P W 5 P cr täglich 12.00 m 6 D t au. Sonntag, .... s. m N Z) P 1 9 tägl'ch 10.35 m Davton Gr aul. il ?) 'i5 23 41 sonntags ,iu im S: täglich i h.. 5.15 Nm Dayton tz auSg Sonntags 5.15 Bm onniag 10.35 Km Chicago Route dia Kokomo. Cbicaao Scknell zug tag 11 15 Nm Chicago iitprtfc.lt.Oj Nm Jnd' Lou. Echnelliua... ..?? Jndxl'S Lou. lpreS 4 C8 51m Tene Haute, Vandalia & St.Loulö Sisklldahn. Statt Xcatn 7.30 m I ag tf, v .....12 ' Sim chnv,ug 4.0S lerre Hautt äcc. 4.oü um Wa;l und ce... io.ix Paciftc tt 11.00 m Tag krpreß.... 5.1S m 'Vtail undce... Eincmnatt, Indianapolis, Et. Louis u. Chicago Eisenbahn. tz,ine:nnatt Diotsion. ELouiSv.F L. s 4', m , Jndianap VLc. l.:o lineinnatt cc. 4.0 m ia'dw ttrp. n.tu ttt . 2 r PC. Z..45 Nm Lestern x.... .t in, cc ll.t5 Äui I et t g 2 m 7.00 Km täglich u c.'l 0 Um Lafahette Dtdtsion. eo 8c url r. S.05LM Shte X Lou F L. täglich e c u.. zzzvm Lasaoetl Ace ..lv.45 E ü Matt e x :m mm Chicago Dlatl p.:2.(n)m Western 5 50 Nm F täglich rc 11.35 51m (iincinnati ce. 6 40 Ant JefferfondiUe, Madtson und Jndinpoiie lsenvayn. üd Sr tg. t. a Jt ad cc. 4.15 m I JndLkadNatt. 10.00 sei 7.40 m ' ndZedlcrt?ali 0 r jj ' 1 u WG iDtnoip tag. ti.z.' Sim , St s täg 10.4S ,i nb tab üMatl 4 '21 im I it i r n u . Wabash, St. Loui & Pacific. Detd Chic Mail .'5 Lm IZZSt 2.'M9lm hi Mlch r e c S 6.23 Nm hiTol rtägll.Sim diSRSrtZa ?.,? fcoi tW r.. 11.00 n Dkt u h all. 5.55 Rm 2olu tet ...10. Jndiana, Vloomington nndWeftern Eisenbahn. Pae ru Mail .. 7.45 m Lastern B ftr. an itt s im m rawsordv.Strc. 3.50 9trn u t 3 9 1 tägll.15 Nm täglich 4.10 Bm mc Sxee 10.50 m tianttciw. ?' St. Louts Division. vkoresield kee... .30 rn 1 Kacht j 4.10 Z SKtttl u Tag.!. .AI m I Mail u Tag Er. 5.4Z m acht i ll.lNmlMoresteld äcc. lM3im Indianapolis und St. Lonis Eisenbahn. Zag rpreg, cc. täglich 7.75 6m Best u St L Ez. 7.00 N N V u Et 1 tizlich i u cc. 11. 10 Nm N V tt r täa c c 4.15 Br. Local Paffknger.10.55 Skm Da, r e e tägl. .4!, incinnati,Hamiltonä?JndZan2polikSisebah. 2ndp tt LtLoui 4.15 Cm I onnerlvillkAkk 8.45 onervllleKte 4.4S Nm Mall. '2.15 Jndpl, u St. L. S.5S ?tm I Jnd? u tLouiZ 10.45 V .Indianapolis und Vincennes Eisenbahn. au airo j 73) m 1 incenne cc.,10 5 1 incenne ce . l.tl Nm ati ittt. 5.10 v! Le it r. e. Lehnseffel.ar. mit .. Schlaf.Wagen. U . Parlorar mit b.. Lote',ar THIS PAPEsi mtty "be found o sn ac UBi. r. ROWTLI LV. Kewspaper Advertislnff Bureau 10 Sprnca oireeu, wnere auver ti$ln? coutracts may

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