Indiana Tribüne, Volume 6, Number 192, Indianapolis, Marion County, 31 March 1883 — Page 2
. Kirche oder Abtei, die nicht mindestens .iUÖUllUl VrU?N.,'nmal vom Blitze getroffen gewesen 'wäre. Seitdem man Kirchthürme und
qsanSgaS?. tfcijfl8'' d Jata "' tt,.z tt-2S l'cl Ware Str. JndiaZiavolis, Jnd 31 Marz 1883. Kü stl'cheö folsrlicht. TVfc da? N"rc icht oder richtiger . r a i in einer Art elektrischer Be . l..i.tvr.a der ehe, ist e'ne A. nähme, ' in '.'& c-0ir Th orien verdrängt tat. Den .tz der 'Zsscheinung außer ba'b unserer Ukmohäre zu verlegen, wie dies früher von einzelnen Eelehrten fctfcheben iit, war sion aus dem (Grunde l icht hzltdar. weil daS Polarlicht nicht, wie d e Sterne, eine tägliche Bewegung von Osten nach Wellen zeigt und ssnach an der Achsendrehung der Erde theil nehmen muß. Emer außero:dentlich klaren und einfachen Tbeorie.: daß eiek tlisch Entladunzen in den höheren Schichten unserer Atmosphäre ähnliche Lkctztgebllde berurrpiien, wie der cleltriich? Funken in ''klßler'schen Rohren, daden wlr fu eingehend Bon Geradem wu .derbarem ist. die Nachricht, daß jene Th xtf.-vn. ;r ua tuiijcuui uc.uiut ?M emem mneryatL . se? norottqen st'ui't und nit solche die kegellSrmigen ?2'ÄÄÄ"?J!K; 1T' r , i i m omsch geform en G'piell. halte der Ge. lebrie gimlblt. eil klfahrungzmZkig ,!. ,.,..!.!. r-:4.. s ir pi iriru i r 11 n n fii ir r . .1: n 11 ; So m fc arK. artige Punkte zum Verlassen eines Slöx perS wählt. WZre uns Menschen ein Sinn verliehen, mittels dessen wir daZ Weben und Walten der elektrischen Kraft in der ganzen Natur in ähnlicher Weise wahrnehmen könnten, wie wir die Er. scheinungen und Wirkungen deZ Lichtes mittels der Augen beobachten, dann tnfirh nslifslfif.te Aoffen dieser Naturkrast unS zwar wahrnehmbar, aber scheinung tritt, wenn sie. irgendwo in Mäste erzeugt, aufgespeichert und con. untrirt, die Grenzen ihreS ununterbrochenen. aber stetigen Wirken? überschreitet. Kein Anblick, den gegenwärtig dieErde uns bietet, ruft einen ähnlichen Eindruck hervor, wie ihn die Wahrnehmbarkeit der Thätigkeit einer Kraft erzeugen würde, welche schon nach L chtenberg'z AuL svruch jedenfalls dazu bestimmt ist. daZ Gleichgewicht in der Schöpfung aufrecht zu erhalten. ES kann schon jetzt a!Z eine erwiesene Thatsache bezeichnet wer. den. daß keine Bewegung, keine Berän. derung der Temperatur, kein Einfluß der Reibung existirt. ohne daß Elektricität mitw rkt und gleichzeitig neu erzeugt wird. Im Laufe der Erde um die Sonne. bei Fluth und Ebbe und bei ähnlichen Erscheinungen ist die Elektrici. tät ebenso mitlhätig. als bei den Bewe. Zungen der Atome, in jrgend welchen pi ynka'ikchen od.r chemischen Vorgän e... V"i diesen iÄ.sihlspunkten ausgehend, versüßte Lemst.öm die überall v 'rd indei.e, innkrb .lb deö Polarkreises e fc-h-ungmaß g besonders reichlich aus. gestapelte und dur.-h die konische Form der Berggipfel zum Ausströmen geneigt: ülfltz cuät in coi centrirte? Form in die Atmosphäre üderzusühren ; er hoffte. daß hierbei die E'ktricilät dem Auge sichlbar werden würde. In dem. selben Augcnbl.cke, in dem die Beruh, rung der einzelnen upserdrähte m'l der Erde vol'ständ g derzrstll: war. bi.veten rck Litdog'n i-b r den Gipfeln der V:rne. die den :.' .!arli5tl,Joen neu ).lich'n und derl oöch er Puikt ebn ' J fil! in oec if i hti muqne!:i.e i PolZ der tZrge . Cjic E.iifti. n..; zwischen den G'pselsi der Lerqe und dem Polarlichte cn minlaturo schätzt Ücm ström aus 3C0 Fuß. Ja diesem Zi
trübem Rflltl ! Aus allen , " ''Ky enet!;W acht jüdische MSoche Xit Ztt iU ocmi.bäude dVdürch Zacken und Ssitzen der Fei m. aus den geyen , weide, can yal die je 10 au ira j atrit cntfltibet und auSgt- nti Stiüttiuiet biwas, mttfit Kte. Gipfeln & Blume, ja oul d Ettd.n jjfej'; ptifit worden feien, die a.fm.itfarnt't i?"d7n Fttritt ermch? en. Ze.br ch ue itt SUttft Butten Bit : b unuBttttcD' unb 3nMana!iDn bet aanjsn cidilWen .ißeln und Nuihen. sowie bet dlu.ge. fftnt Keast bem.eken sännen, die ift Welt. Aus deu, Telegramm schien her. ,xStt Boden veerie.ben später, dab e? fut un tn Sinnt nur bann tnbieCt- ang ermögliche wurde, und hat s ch voriuaeden. da ! es ich um eine brula. im n,rkiig, ,,i.e n,tkäN!'
nß. Ja diesem 3,,. m ju B'B" ""n , widerfahrenen Züchtigung ganz einvereine ungewöhnliche Er- aus d Baumwoll-Region auf dem de drang aber in den Pa cha. daß unebmen. durck ibn 'Wasserwege nach einem Hasen schaffen. )Li.t "k.m ir.?irnn .-Mi.
schenraume war kein scheinung wahrz 1 o -1 ij- - -r r w v:. t!v... ... . r.t r - jr - l v rt- . - orana Die. leiuicnui uinourm. donc lur oas viuge waarneymoar zu weroen ; als sie aber lN anders zusammengesetzte Schichten der Atmosphäre eintrat, zeigte sich die Erscheinung, die das Polarlicht im Großen, der eine mit Gas gefüllte Glasröhre pissirende elektrische Funke in Kleinen darstellt. Selten hat die-Natur die Nichtigkeit einer ihr geheimnißvoll s Walten betref senden Theorie so glänzend bestätigt. DaS Künstliche Polarlicht blieb lange ge nug sichtbar, um Lemström eine genaue fpeltroskopische Untersuchung zu gestat. ten. Dem Polarlichte ist, durch das Spektroskop befrachtet, eine grünlich. gelbe Linie eigenthümlich, und ganz die selbe zeigte sich im Spektrum der lünstli' chen Aurora BorealiS. Das Ende des Phänomen wurde dadurch befchleunigt, daß sich das an den Kupferdrähten an setzende Eis theils deren Leistungsfähig, keit beeinträchtigte, theils den Bruch der. selben herbeiführte. An daS hochinte reffante Experiment knüpft sich die Frage, ob es nicht, in ähnlicher Weise, wie Lemström ein künstliches Polarlicht zur Anschauung brachte, gelingen müsse, die allmälige Entladung ganzer Gemit ter herbeizuführen. Natürlich müßte man die Methode umkehren, und könnte z. B. einen an langem Taue gefesselten Ballon in die Wolken eines aussteigen den Gewitters emporsteigen lassen, der ebenfalls mit'einemNrtzierk von Kupfer draht umgeben ist und in einem langen und starken Drahte die in den Wolken angehäufte Elektricität unschädlich in die Erde ableiten würde. Franklin'S Ersin düng scheint für die Möglichkeit eines derartigen Verfahren? zu sprechen. Ehe Franklin den Blitz dem Himmel entriß, gab eS in ganz England keine größere
jbohe Gebäude durch Blitzableiter schüht, jjst mQn beobachtet, daß nicht nur diese selbst vom Blitze verschont werden, son
dern das; sie auch einen nwfamen Schuk jiic ihre Nachbarschaft bilden. Zum Theil mag dies darin begründet sein, daß der Blitz von diesen exponirten Punkten besonder angezogen und un schädlich in den Boden gele .:t wird, zum anderen Theile aber findet gewiß aiuch eine stetige Ueberleituuq aus der mit Elektricität überladenen Atmosphäre durch jene Blitzableiter statt. Professor Tait in Edinbnrg ist der Ansicht, daß ungewöhnlich hohe Blitzableiter, wie z. B. derienlqe aus der St. Paulslirche in London den Stoff zu manchem Gewitter I h?r ba L-. inner onenoart unbemerkt in die krde außerdem in Blitz und Donner offenbart haben würde. Endlich ist es nicht UN möglich, daß eS der Wissenschaft durch weiteres Eindringen in die Geheimnisse der elektro magnetischen Strömungen und Störungen gelingen wird, auch sonstige atmosphärische Erscheinungen, rde Temperaturwcchfel, Windrichtung und Stürme, exactcr im Bsraus zu er kennen, als es der gegenwärtigen Me ...s t.s.f:! ,wl..n,n u;.u , c uubiuVw -aaus oen vericyicoenen l yeuen oes anm.yr g,.,ch,,.iz n ,,. ?'al,IIchee 'g und ,M P. ; . ' "'"''"""","" .,. , a ach sne te W "!, kuin Virwtcnvei, im cfoliie. ' . s , . ....k,. Ocean. 5-T""y . . s Seit nahezu fünfzig Jahren nnrd der Plan besprochen, die Halblnsel londa ,a durchstechen, um du gefahrllche 1lm ichung derselben zu vermelden. Die .zlorlda.R'.sle verursachen zahrl'ch den Untergang vieler Schifte und werden dtZhalb möglichst gemieden. Augenblicklich schont es nun, als ob der Plan . oa,ur oem oricyiage zugewenoei.oer im Jahre 188(1 dem (ongres,e von General P 4. flf. . CV--. inmore grmul wurvc. södischlag besaht m der Anlegung emeZ Ca .nals sur Flußbarken. Zwischen New Orleans und der Golf, kufte von Flottda giebt es eine fast ununterbrocheneReihe vonEimchnitten und Sunden, durch welcheMifsissippt-Barken geschleppt werden können, und wenn nun letzteren ein Wasserweg durch die Huld. lnsel eröffnet wurde, so könnten ne an die atlantische Küste fahren und daselbst al direct nach Europa segelnd Schif. l umgeladen werden. Gerade im obe n Theile von Florida befinden sich viele groe Sumpfe. Diese, so wird behauptet, geben em Wasserniveau ab, das die Anlage eines EanalZ ungemem erleichtern würde. Mit verhältnißmäßig geringenKosten könnten sie ausgebaggert und mit einander verbunden werden, so. daß sie einen sortlaufenden Wasserweg von St. MarkS am Go'.f von Mexico bis nach St. Mary'Z am Atlantischen Ocean bilden würden. Man will also, kurz gesagt, die auf dem Mis,isstppl und wnen bedeutenden Nebenflüssen verkeh. renden Barken direct nach der Mündung des St.Mary's.JluneS dringen. Nörd lich von derselben liegt die Stadt St. Mary'S in Georgia. südlich davon die Stadt St. Fernandino in Florida. Ein guter und sicherer Hasen, der leicht ver. bessert werden kann, würde den größten Seeschiffen die Einfahrt ermöglichen. 0,000 Meilen von Flüssen und inlänAschen Wasserstraßen würden auf diese Weise ibren Ausgangspunkt am Atlana r v . . r w.. ....!. .. , . riiazen cean sinoen, elnanoeiLoecrear, der auf 500,000,0'0 jährlich beziffert wird, wurde eme unschätzbare Erleichte rung erfahren. Man könnte die Produkte aus dem hohen Nordwesten, aus !den am Ohw aeleaenen Staaten und . 1 m 1 v v 1 nftii ! tut 1 H Mrilttirtrrth r7r fnrt tCi , 1'TX. CWl , r,"V,i- . f- s M '.iltl . Ml?Atl.n IllMt f r. 'I . Ml 9 v wuuuuv ww iva ww H.n.. gelegen ist. Die Kosten dieses Unternehmens wer den aus höchsten? 10 Millionen Dollars geschätzt, während der Schiffscanal we nigstenZ fünfmal so viel kosten würde. Man berechnet, daß allnn die Ersparm an der Schiffsversicherung genügen würde, um die Verzinsung des in dem Barkencanale angelegten Capitals und dtsien Instandhaltung z decken. Bereite haben die Legislaturen von Florida und Georgia Vollmacht zur Errichtung des Canals gegeben, und höchst wahrfchein lich wird binnen ganz kurzer Zeit eine Privatgesellschaft, die keinerlei H:Ife vom Bunde beansprucht, die Arbeit beginnen. Nur die Bahnen, die jetzt den Transport der Produkte deZ ungeheurenMississippi thales besorgen, sträuben sich gegen die Ausführung deS Planes, denn nicht nur würden sie einen großenTbeil der Fracht verlieren, sondern der Mitbewerb der Wasserstraße würde sie auch zwingen,ihre Transportpreise zu erniedrigen. Schweizer Einwanderer. Da kürzlich die Meldung herüierge. kabelt wurde, daß dieAuSwanderung aus der Schweiz in diesem Jahre einen nie dagewesenen Umfang annehme, so wurde der schweizerische Generalkonsul in New Vork gefragt, ob sich da? thatsächlich so verhalte. Seinen Informationen zufolge, erwiderte er, seien die schweizer! schen Behörden nicht im Geringsten be unruhigt, denn die Auswanderung sei keineswegs unverhältnißmäßig. größer, als in früheren Jahren. Seit Jahren ist sie beständig im Flusse gewesen. ES ist schwer zu sagen, ob sie die deutschen
.n. rra w Zrh, UaB ei SoiHt für die V,r. Swü' Jniere c tue Besdchiungti deZ iöatomtlst, 'i . , .t.t,,,-. t,.-,,::. ,,-, h, eotte auf icmom.ters. &Mtomclttl, Sptttto- ?i 0 bem ,,e dk e
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Bezirke der Schweiz mehr beruhn, c..s momen erscheinen alle Bethttligten die franzds.schen. aber sicher ist, da sie maslirt und bei den alljährlich wiederin dem dünnbesiedelten naadin - Tbale kehrenden Bußübunyen machen die Ver
siedelten Enaadin - Tb am schwäcksten ist. Um Li'ls herum und von San Moritz bis nach Made ja .st die Bevölkerung nicht so zahlreich, daß sie bedeutenden 'Abfluß suchen müßte. In der übrigen Schweiz ist die Auewandruna durü sckleckte Ernten etwa nesiei
em worden, 'aber bei Weitem nicht in jahrigen Osterfestes veranstalteten diedemselben Grade, wie in Deutschland, selben einen Zug, an dem über 30 Mr..
Die auswandernde Clane, fuhr derCon1 sul fort, ist die beste, die sich die Verein, Staaten wünschen können, ffast alle Emigranten sind cinigermnen demittelt und kommen mit der Ädsicht hierher, Land anzukausen und sich eine Heimath zu gründen. Wenige kehren dauernd uxxM. die Meiste aeden von New Wotf aus direct nach dem Westen und lassen 'sich auf dem Lande l iec-tr. Die Regie ituna teaiinstiat Me VluStDanbcruna nicM rti . . . . ... . P uno lae ncy nojd om weniger oaraur ein, Leute zwanaswei;enach Amerika zu senden. Aber wie m den Ver. Staaten viele Taugenichtse vom Osten nach den Westen geschickt werden,, um, sich zu bes ! fern, so gebe es auch in der Schweiz Fa m:llen, die s:ch durch Besorgung emeZ tteberfahrtfcheines ihrer unliebsamen Mitglieder entledigten. Jedenfalls cteit bt iccraeuernchen (naroanberce als vvk ftinRÄUtA der weiteren Nacirickt deZ 6 - . . - - dtUVlIV Vp Mt 1 t Vk V4VJ .U defürchte, gab der 1 . u . Bescheld, außerhalb ,kll!. . Z. 5a ÄffiTM" ie r,e Lbemikdener Weile gelchildert d,'' Srde d g 7chtbke . des schmei. . il rara örnj i luiuiti, ins w - . - allsch keinem Eanton hat sich eine Abnahme der Bkvölkttung bemttltich gemacht, und die MaNenouswanderuna beschränkt sich ak.s. .je üdekrölkerien Diprwe. ttngevltaik uSkNVrrfcl9ttttiZ. 0 .11 O'U des vorigen ?)!.nal- krreg!c die dur.1) den Telegraphen untqe , theilte Viachncht, dan i.r i:iaroico ans , ...i . r cn r- rr. w.
Sj uiuit.i.
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ich u&oruaMcriE 3ianenaaiic5 ganDic,'Jtf3eganger. izt. Nachdem die ihrer durch den sich der russische Pöbel und ein. Sundenschuld entlasteten Büßer wieder preußischer Hospredigcr besonders be. der Thüre getreten waren, trat eine rüchtigt gemacht hadcn. Bon einem 'andere Bande den Marsch nach dem
Ätttreler ver vrttl,chen Regierung jedoch. glaubte man sich zwar eines engherzigen. nach Kramerpolltlk riechenden Versah renS ausnahmsweise versehen, nie aber eine blödsinnig sanatische 5)andlu?gs weise erwarten zu können. Iü der That lassen auch die inzwischen eingegangenen ausführlichen Postnachrichten den ganzen Borgang in einem anderen Lichte er scheinen, als die Darstellung des Telegraphen. In der kleinen meist von Mauren bewohnten Stadt Easadlanca lebt eine jüdische Familie NamenZ Amiel. Das 5)aupt derselben ist ein schon bejahrter Mann, der die Stellung eines Dolmetschers bei dem britschen Vice.Eonsul bekleidet. Amiel, der Mit glied einer streng orthodoxen Synagoge ist, nahm schon seit Jahren Anstoß an der Lüderlichkeit seiner beiden Söhne, w.m. . i e : i. v. r. : r. . n .vc.r i... wiw iiHuiiuiiim wuiu; iti .viiuiiiiuH, icanoaio en veryailni, e mir iuoerilmen
judllchen Frauenzimmern össentllch Aer- zos Streichen, ulcn und schlechten gernik erregten Ende Januar waren Witzen jeder Znt 'ausgelegt. ÜÜrM die Söhne, welch? da Hau ihrerEltern ttt Senator Daweö von Äassach. bewohnten, erst zu früher Morgenztund fttts' einen hochangeiehenen Herrn aus nach 5)ause gekommen, und der empörte demselben Staate, einen schon dezahr. Alte hatte sich an ihnen vergrchen und ten Mann von höchst vürdiqem AuSse. sie mit emem Knüppel sehr nachdrücklich n, in 0a3 Sitznnq?Z'.mmer'deS Senabearbeitet. Die Söhne hatten ihre Re. u$ t:t. Beide naumen auf einem der volver gezogen und solche aus den Alten,? rothen öedersophas.' die an den Wänden jedoch ohne ihn zu treffen, abgefeuert, shen, Platz und nach kurzer NnterhalDer Alte flüchtete sich m den Palast des tuna zog sich Dawes an sein Pult zuPascha, und dieser ließ die verbummelte:, rück, um einen Britf zu schreiben. Ein Brüder Amiel von Polizeisoldaten ver . aus Alabama überbrachte dem
hasten, e'.n:erlern uno innen aus oem Markte 600 Streiche auf die nackt?n Fußsohlen verabreichen. Der Alte wohnte der Bastonnade-bei ! und war zwar mit der seinen Söhnen 1 n uhw uit vtlt muitini iwvi ujvi ! ' . 7 . 'T . in ivrnhi tMtitir ' lllUUWIi.VUtUllitl n cv.v l.vttuttitl I t' . 1 lasse. Der Pascha übertrug die Bestra fung der letzleren, von denen Amiel acht namhaft gemacht hatte, einem jüdischen Schcik und stellte diesem eine Anzahl Polizeisoldaten zurVerfüaung. Inder nächsten Nacht, ließ der Scheik die von Amiel namhaft gemachten acht Jüdinnen aus ihren Bellen holen und ohne weitere Untersuchung am folgenden Mittag auf öffentlichem Markte auspeitschen. Eine dieser Jüdinnen ist ei durchaus unbe schoiteneö Müvchcn aus angesehener Familie. Diese sowohl, als ihre weniger unbescholtenen sieben Leidensgefährtin nen mögen sich wegen der ihnen Wider fahrenen Behandlung zunächst bei ihren GlaubenSgenosfcn und weiter bi dem Pascha beschweren, irgend einen briti schen Beamten trifft nicht der geringste Vorwurf. Der alte Amiel wird als ein orthodoxer Narr bezeichnet, und alle Personen, die bei dem schändlichen Vorgange mitwirkten, waren ausschließlich Juden, mit alleiniger Ausnahme der maurischen Polizeisoldaten, welche die Prügelstrafe jedoch lediglich aus Befehl deS jüdischen Scheik vollstreckt haben. Die HermanoS". An dii mohammedanischen Heulder. wische, jene fanatischen CrankS, welche die schmerzhaftesten Bußübungen und Kasteiungen jeder ehrlichen Arbeit vor ziehen, erinnern die HermanoSBüßer, eine verkommene Bande in NeuMexico, die zur' Zeit noch aus ungefähr 2,000 Seelen besteht. Dieselben gehörten ur sprünglich zur romisch katholischenKirche, wurden aber von Erzbischaf Laney, welchem die barbarischen und blödsinnigen Grausamkeiten der Sekte zu Gehör ka men, ezcommunicirt. Bei .ihren .Cere
blendeten oft eine Wallfahrt von vielen Meilen, in deren Verlaufe sie die vor.
geschriebenen Martern an sich vorneh. men. Der Flecken Los Griegos unweit Albuqunque wird fast auöschließlichvcn ÖerrnaroS bewohnt. Während dcZ dies ner uno rauen -yeii naymcn. , t A. t 4t Voran gmgen !Ns Banner, m in? an die Husten ncckt waren und die Häuper mit schwarzen Kapuzen verhüllt hatten. Zwei von irznen trugen yoizern: zereuze von t 2D0 Pfund Gewicht auf den Schultern, deren scharfe Kanten in dichaut und das Fleisch einichnltten, so daß lleinc, unun terbrochene Blutströme an den Leibern hinabflössen. D-e übrigen Kerle waren mit schweren Peitschen ausgerüstet und ÄM t. ucic.nu um uKujuugciu uujuge jjic.de. le ötteuze wuröen alZdann den Trägern von anderen Personen abge nommen, sodaß kemer der Vüßer in Be tetff Cer in das Meisü einsämeidenden 'Lajl und der Keile zu kurz kam. Ein anderer Unglücklicher truz einen Stock, an dessen Ende sich ein eiserner Stachel befand und stieß solchen zur Aöwechse lung bald Diesem bald Jenem von der blödsinnigen Bande in den Leib. Die Procession zog auf ttcft Weise die Straße hinab, lein Weheschrei, kein seufzen kam übe? die L'vven der Nar. Ä nu P0 -t r - - - " U" X7 . i l ciN spanlZcheS Lieo, das an. oas 5eclegZ- , ? . ge,cyrei oec gcraoe o verrückten, der nicht sich, sonoern nur Andere quälenden Ce1d Virm" minnti CA- O,.. lÄV M ii.s Tto. b..e L.hzi.g.,a .ich.... bättde auf. .in Ivklchcm dZ Wer Lk.g durch voppelle Ke.le k der voll' $fir titnn WhflhftVftftinnh? inr hfr Boden eine strecke weit rn:t stackeligen Cactu-pstzzen bedeckt, u.-id a!Z die bar fas'.gen Bummler oort anlangten, zö w v vX K V V V gcrle elncr dcrielden süc elnenAugenbllck. Sofott sausten d-e schweren Peit chen auf bereis? dluiüberströmlen Schultern hernieder und der Zaudernde sprang mit machiii'CM Satze mitten hinein in d-r G ach.lpslanzkn. Von hier bis an öit Tbüre ds GebäudeZ beieichneten Allerdeiliasten äußerst ..aottaefälli ' "J . f Orte der Sühne an. und die beschriebenen gräßlichen Scenen wiederholten sich mehrere Male. Bis jetzt ist noch kein Versuch gemacht worden, diesem mahn witzigen Treiben zu steuern, obgleich vor einiger Zeit einer der Büßer, welcher einen Kceuzträger nahe San Juan zur Abwechselung in den Fluß geworfen und ertränkt haltte, von den erbitterten Augenzeugen zu Tode gegeißelt worden istDaS Haus d e r Massach setts . Legislatur hat beschlossen, dem J?!ke ein Verfassungs-Amendement vor '::n. wonach Aövokatinncll ösfentlichi Notare und Friedens. ichkcr weroen löU' nen. Vom Anende. I 's t P a a e n 0 c 3 c i n a ! i n Waskin.nan Sb rnu.iur nh ilniti ; taütbi würdigen Herrn auf dcm S?pha in ei nem ossicicllen Eouvert die Notiz, daß! eine durch das Herkommen gebeillzle Usance jedem sremdenBesucher dicPsticht auserlege, vor dem Präsidenten dieser hohen Körperschaft sich dreimal tief zu verneigen. Der Fremde las die Notiz, schien verwundert, trat indeß aus den Vice-Präsidenten zu und machte vor ihm drei tiefe Verbeugungen. Das würdige Aussehen des F.cmden beugte dem Aus. bruche eines lauien GelächierS vor, der Ober-Eherub und OderceremonienmeiSi ter Jiaac Bassett eilte auf de.r Fremden zu und wollte, als er die Notiz g?lkf?n hatte, vor Schreck und Entrüstung auZ der Hut fahren. Die Pagen, die Pa en" murmelte er vernichiel. Der alte Herr nahm die Sacke als einen Scherz auf und bat, man solle keine Untersu chung nach dem Urheber abstillen.. In Chicago 'wurde dieser Tage Frau Hutchinson. eine ülrliche Dame, von einem du'chzehend?n Gespann zu B.dcn gcworsen und übersahren. Man hob die Bewußtlose ans und brachte sie in eine benachbarte Apotheke. Hier nahn sich eine junge Dame ihrer mit besonderer Zärtlichkeit an, küßte sie und fragte wiederholt: Bist Du ver. letzt. Mutter P Die Bewußtlose erholte sich nicht so schnell und die Tochter ergriff eine derselben gehörige Tasche und entnahm derselben ein Tuch, mit dem sie den Schmutz von denK.'eidern der .Mutt wischte. Plötzlich war die junge Dame verschwunden. Frau Hutchinson kam zu sich und fragte sofort nach ihrer Tasche. Dieselbe enthielt $120 in da, rem Gelde sowie Schmuckgegenstände und eine Uhr im Werthe von ?20!) und war mit der Tochter" verschwunden. . I n Pittöburg spielten an einem der. letzten Nachmittage zwei Kna den, wovon einer der 13jährige Sohn einer Wittwe Namens Wood, in einem Hof Hund und Katze", als das die Katze" vorstellende Stück Holz durch ei nen ungeschickten Schlag in den benach. harten Hof flog. Der dort stehende 1.
jährige Lehrling des 2äYs August Hohmann, Namens G-org Bachmeyer, wurde darüber fo zornig, dcß er einen Rsvo!v?r zog und einen Schv'i auf den Knoten Wood abfeuerte, 'er an der S.' '.. getroffen zu Bodm siärzte. Der r '. ?ete Knabe würd, in die Woh NUN? .einer Mutter gebracht, wo der Artt ;i -:b, daß die Kugel o.r. der linken
Schlaf? eingedrungen wc-?, sich unter der! zi'op't um den Scr.adet herumge schlä. und am Hinterkopf einen Ausgang gefunden hatte. Die Wunde ist lebensgefährlich. Der Mocddube wurde verhaftet. Ungefähr Z'ir selben Zeit wurde in Allegheny Eity dem zehnjähri. gen Eugen Grace von zwii ar.derenKna den dcr Schädel mit einem Stein einge. schlagen. Eugen hatte ZIch geweigert, mit den Knaben zu spielen, und dies bracht: sie in Wuth. Die mörderischen Buden bewerkstelligten vorerst ihreglucht. I n N e w o r k i st man' i eder. verschiedenen -Engelmacherinnen"auf chc Spur gekommen und hat dabei an dere noch schmutzigere GeschästSthätig. feiten" enthüllt, z. B. regelrechten Hsn del mit Kindern, systematische. Ausbeu. tunz leichtgläubiger Manne? durch verworsene Frauenzimmer Ueber zwei Drittel all eS steuerbaren Grundeigent)?'m in Mexico liegt in den Städten. Es ist dies noch die Folge der Unordnung und des gesetzlosen Treibens, welches ftüher in jenem Lande herrschte. Farmhäuser, wie in den Ver. Staaten, giebt es dort nicht, sondern die HaciendaS sind mit Palisa. den eingefaßt und haben da? Aussehen kleiner Festungen. Selbst in nächster Nähe der Städte ciebt eö prachtvolle Bauplätze, die aus Furcht vor den Räu berbanden unbebaut sind. Der amerikanische Profes. sor Sumner hat die eraunliche EntdkZnng gemacht, daß Reichthum nicht glücklich und Armuth nicht unbedingt unglücklich macht. Zum Beweise dafür führt er an, daß ein New Dorker Arbei. ter im Grunde genommen doch weit glücklicher sei. als der russische Ezar, der weder sein Mahl in Ruhe genießen, noch ruhig und sicher schlafen könne, sondern jeden Augenblick befürchten müsse, von einem . seiner zahlreichen unbekannten Feinde ermordet zu werden. Dazu mei nen die N. g. Tagesnachr: Das ist allerdings sehr richtig. Aber wenn man in derselben Weise weiter philosophiren will, so kann man auch behaupten, daß der am lchttn Freitag gkhängte Mörder McGloin im Grunde genommen weit glücklicher sei, als Prof. Sumner, denn der Erstere hat hie? das Schlimmste be reits überstanden, der Letztere kann aber noch gar nicht wissen, was ihm bevor steht? Die Unsitte des TreatenS, welche, weit entfernt, in diesem Lande im Aussterben begriffen zu sein, noch im mer in voller Blüthe steht, wurde kürz lich von einem Amerikaner in New Z)ork in treffender Weise verspottet. Nachdem er mit einer ziemlich großen Gesellschaft verschiedene Drinks"'zu sich genommen genommen hatte, war an ihn die Reihe des TraktirenS gekommen. Statt aber Brandy, Whisky oder sonstige, dem Geschmack seiner Freunde zusagende Ge. tränke vorsetzen zu lassen, führte er sie nach einem Laden mit Herrengarderobe. Artikeln und erklärte, sich bereis einen Treat" von Hemden, Strümpfen Kra. vatten u. s. w. zu ständen". Daß seine Freunde den Spaß nicht merkten, son dern sich in höchsterGewiffensruhe mit den nöthigen Artikeln versahen,, thut der Moral der Gezchlchte lemen Abbruch. Jn San Francisco wird noch fortwährend, das Verbrechen des Matrosen-PresZenS geübt. Erst in lctz. ter Zeit sind noch rechtzeitig dort wieder zwei solcher Fälle an'S Tageslicht gekom. men, und die Gepreßten konnten noch unmittelbar vor Abgang der Walfisch fahrer, aus die man sie in betäubtem Zustande gefchleppt hatte, befreit wer den. - ZuPitsburg, Pa., gingen am Freitag die vor einen Leichenwagen gespannten Pferde durch und zcrtrüm mertcn das Gefährt. Der Todte, den dasselbe trug, rollte dabei auS seinem Sarge in die Straße. Der San Antonio Expreß wirfr der Legislatur des Staates TexaS vor, daß dieselbe in dem Gesetze, welche hazardfpiele mit Strafe bedroht. Ruf. Zenunterschiede mache,' welche die einge borenen Amerikaner nicht dulden dür. fen. DaS Gesetz verbiete die amerika. nischen Spiele Poker, Gerade und Un gerade, Karo Lotto und andereSpiele, die dem amerikanischen Herzen theuer sind ; dagegen könne der Deutsche C j, der Jrlärider 43. der Franzose Piquer, dft Mexicaner Eoncan spielen und das sei eine Ungerechtigkeit gegen die Ame rikaner, die zum Himmel schreie. V -m uslanök. In Constantinovel starb or einigen Wochen Prinz Saadet KZ rai Pascha, der lekte männliche Nach. komme jener Tataren Dynastie, welche durch - einige Jahrhunderte, bis zum Jzhre 177, in der Krim geherrscht hat. Der Urgroßvater des Verstorbenen, der letzte König aus dieser Dynastie, hatte sich von Eatharina II. überreden lassen, von seinem bisherigen souverän, dem Sultan, abzufallen und sich dafür unter russische Oberhoheit zu stellen. Als Dank dafür erklärte ihn Katharina II. einige Jahre später des Thrones verlu stig. woraus er sich nach Eonstantinopel begab, hier jedoch verhaftet und enthaup. tet wurde. Prinz Saadet Karai wurde auf Kosten deö Sultan, da er in Armuth starb, zur Auhe bestattet. Unter den neuen ) scu menten über den Grasen Struensee, welche kürzlich in Kopenhagen ausgefun. den wurden, soll sich auch das Original eines Schuldbekenntnisses gefunden ha ben, welches von der Königin eigenhän dig unterzeichnet wurde, während sie als Staatsgefangene eingekerkert war. Die volltönenden Na. men indianischen Ursprung?, die der brasilianische Adel vorzugsweise sähet, haben, wie die Deutsche Zeitung" in
Ports Allegro schreib:, recht eienkhiju liche Bedeutungen. . B. de'zeutet Marquis de Jiandaem : Mau'.L vom steinernen Mörser; Viconde t: Qu assuna : Vicomle vom schwn. Reh ; Visconde de Uruguay .- Viccm't voin HahnenschwÄnzflusse ; Viscnd-dc Tlslitida : Vicomte von dem 0i:e, wo : viele Fliegen giebt; Baron de (''.ambahy: Baron vom schwarzen Assen ; B'Sccn de Jroumitata: Vicomte von .br.n: mir Jeuer". Die R e k r u t i r u n g hat in England so gut wie aufgehört. Ob wohl der Kriegsruhm der britischen Truppen eben jetzt stark arsrosant wi'd, melden sich fast kein? Rzlrrten mehr, und die Garde-Brigad?, wech? am meisten gehätfchelt wird, ist um L00 Mann zu kurz. Da) ist ein böchst b5' deutsames Zeichen der Volksstimmung in England. . Die jungen Männer n?ol len nicht mehr Kanonensutter und Büttel der Ausbeuter in Irland und in Itz weiten Welt fein. Die Miethlinge ster ben aus. Der e b e m a ! i g e Minister des Innern, Makow, hat sich in St. Pe tersburg am 12. März erschossen. Der Anlaß zu dem Selbstmorde ist folgender.Während Makor 5 Verwaltung des Ministeriums des Innern diente unter ihm clS Kanzleichef Persiliew, der jetzige Director des PostdepartementS. Der selbe unterschlug 45.000 Rubel, welche der Tambow'fche Adel zum Besten des Rothen Kreuzes auf den Namen des Kaisers eingeschickt hatte. Da der Adel bis jetzt noch nicht die übliche öffentliche
Danksagung erhielt, so kam der AoelS marschall nach St. Petersburg und ver. langte vom Ministerium des Innern die Quittung. Da daselbst von der frag, lichen Summe nichts bekannt war, wurde Persiliew gefragt, der daraufhin Tolstoi ein offenes Geständnis ablegte. Letzterer erklärterer wolle die Sache als unbe. kannt betrachten, wenn Persilir die Summe ersetze und seinen Abschied ein. reiche, in welchem Falle er sogar Pension erhalten solle. Persiliew aber, der an den Abschied nicht heranwollte, wandte sich schriftlich an die Gnade des Kaisers. Alexander III., empört über die Unser, schämtheit des Manne, schickte die Bitt schrist Tolstoi zu mit der Ausschrist: Dem Kriminalgericht zu übergeben." Persiliew ist seines Amtes entsetzt. Ma. kow wurde in der Angelegenheit ver nommen. ES scheint aber, zumal da Makow seit Jahren Persiliews Freund ist, als ob der ehemalige Minister des Innern in dieser oder vielleicht in andern Geschichten nicht ganz rein dastehe, denn in Folge jener Vernehmung entleibte sich Makow. Persiliew macht: zwei erfolg, lose, wohl nicht ernstlich gemeinteSelbst. Mordversuche. Mit einem neuen, vom französischen Ingenieur Tulpin unter dem Namen Panklastit in den Handel gebrachten Sprengstoff wurden neuer, ding? in Cherbourg anscheinend defrie digende Versuche veranstaltet. Der Alleö-Zersprenqer" besteht ausFlüssig leiten, deren Name geheim gehalten wird, und die einzeln nicht exploduen, sondern nur, wenn sie'zusammcngebracht einem Stoß ausgesetzt werden. D Stoß muß jedoch ein etwa dreimal stör kerer sein als bei Dynamit, so daß die Gefahr bei der Handhabung desSpreng stosfes eine bedeutend geringere ist, wah. rend der Umstand, daß die Bestandthule de Panklastits einzeln aufbewahrt und erst im Augenblick des Gebrauchs ver mischt werden, eine weitere Gewähr ge gen Explosion. bildet. Die Explodirkrast des Panklastit? soll aber die deS Dyna mit? sehr bedeutend übersteigen. Bei der gegen wärtig stattfindenden Demolirung der Tuilerien in Paris brachte ein Arbeiter durch einen Spatenstich eine eiserne Kassette ans Tageslicht, auf welcher noch die drei Li. lien sichtbar waren. Dieselbe befand sich in einem Keller unter dcm reservirten Garten nah wahrscheinlich kannte bloS Ludwig XIV. das Geheimniß. Die Kassette wurde aus das Ministerium deS Innern getragen, wo ein Ministerrath stattfand Die Prinzessin Amclie von Bourbon (Frl. Naundorss) welche telegraphisch denachrichtiat wurde, kam von Amsterdam mit oem lLilzuge nach Paris, fahr nach dem Platz Beaureau, wo sie der EonfeilSpräsident und. die anderen Minister erwarteten. Die Kussette wurde berbeigeracht' und die Prinzessin zog einen seinzearbeiteten Schlüssel hervor und steckte ihn in das Schloß, und nun drehte sich der Schlüssel dreimal im Schlosse. Als der Deckel emporgehoben wurde, entrang sich Allen ein AuSruf der Verwunderung. Tcr Polizeipräfekt zog Diamanten, Saphire und endlich unmöglich, daran zu zweifeln, das berüchtigte Halsband der Könizin" her. vor. Diese? Halsband, das man nie batte finden können, da' man von den Rohans in Oesterreich geraubt glaubte, war aiso da, in den Tuilaicn ! Napoleon III. hatte es unter seinen Junen gehübt und die Kaiserin Eugenie wenige Schritte von diesem Schatze entfernt ge schlafen. Die in der Kassette eingcschlos senen Papiere sollen den vollständigen Beweis liefern, daß die NaundorffZ ci: egitimen Bourbons seien ? ? A m 2 8. März, dem 100 jährigen Geburtstage Rasael', werden sich die Mitglieder der römischen Kunst vereine in feierlichem Zuge nach dem Pantheon, in welchem die Gebeine des großen Malers ruhen, begeben und Kränze auf seinem Grabe niederlegen. Der römische Stadtrath wird auf dem selben eine bronzene Büste Rasael'S aus stellen lassen. Nach Beendigung dieser Ceremonien wird aus dem Capitol im Saale der Horatier und Curiatier eine Gedenkfeier stattfinden und eine von Marchetti componirte Cantate gesungen. Am Abend soll das im Trastevereviertel belegene Hau?, in welchem Rafael'Z Ge. liebte, Fornarina, wohnle, brillant er. leuchtet und im Constanzitheater eine Anzahl.seineMeisterwerke verherrlichende lebende Bilder gestellt werden und zwar: Der Parnaß-, Die Schule von Athen" und der ..Brand deö Borgo". Der Er. trag dieser Vorstellung soll den ersten Fonds zur Herstellung eines Rafaeldenk. mals in Rom bilden.
