Indiana Tribüne, Volume 6, Number 189, Indianapolis, Marion County, 28 March 1883 — Page 2
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. J ttU UUIU UUUU rögNcSe ad S lntagSauSstaSk. C1 : ttiZT ZelwareStr Jnd.anapolis, Jnd 28 März 1883. kwiHttik Veister. Neuerdings wäre!, wir so wiederholt in der Lag', von eia;nthümlichenGeister Erscheinungen zu. oe ichten, daß wir bei nahe furchten geistreich vor wieder das G Zut Der Tyatlack'N in aber lözwer zu wioer ttoen. un 10 c.eradezu unmöglich v ...' v. t. .r. s . f "ix.' oann, wenn oie e ii-ai amen 0 aeicim. tig sind, wie der G.ist, der zur Zeit in Hartford. Conn.. se;n Wesen treibt. In ein.m H--use dieser ihre Ausllärung ro..'nT.L xl i.. fi um vicut uutjcii viuui wuuutii uu , vn&i& in MtrA Mt imrn.r. hit .'. i. ..f X ui(.vv(1'u:iv uifc i(iiyut uu uuu uu- i der.daß dieDielen knarren und dieTrep. j V. . . r .r, .. r -. r kz.s.. in ' penftufen kracken. Diese nausch ,fl . von so vlelen Ohremeugen Mltanaehört deutlichsten veroömmen haben, .welche a , n - ."V. e' r n t mir oen langiien uno omu oeuen ajqrcn ausgestattet sind. Einer der gelehrten Herren schätzt das Gewicht deö Geistes auf mindesten 280 Pfund' und bat aus seinem Austreten aenau erkannt, dak er ! schwere, mit .Zwecken beschlagene Stie seln trägt. Trotz dieses ansehnlichen Gewichts bilden verschlossene Thüren!
worden, baß wir nicht im Stande sind ' nicht ungewöhnlich heftige Regengü e B wenn ok wc , 7; ;,v". ;"; bieuB3ttniWid)?aRanifePtion mit dem wärmeren-'und connUn ? i? ii S einer anderen Welk mit wohlseilem Thauwetter zusammentreffen, so Spott hinweg zu.disputiren, umsoweni- wir eine Frühjahrs . Ueberschwemmung l a&f&$" lZfA Ui Mtwm f Set w L ger als sogar Professoren vom Trinity- von Belang in diesem Jahre nicht zu ?Hrde ich ihnen ge blffln "ei tsfößgz 5 ods n XSÄÄSS. !?:: Die Prüsune? sloß, und die wm.lich Ue sich derselbe, nachdem er
und steinerne Mauern kein Hinderniß für Ungenau ar die Meldung, welche den Geist, er schwebt nicht, aber er tram , kürzlich das Kabel brachte, daß die eng velt unsichtbar durch solche hindurch. ' lischt Gesellschaft zur Unterdrückung Die Wissenschaft hat daö Schweben bis ' gotteslästerlicher Schriften- Klage gegen her für eines der unentbehrlichsten Attri die Verleger der Werke Darwin's, Tyn bute der Geister erachtet; ein Geist, der dall'S, Huxley'S und Spencer's angeeinen Körper hat, ist kein Geist mehr strengt habe. Zu einem so offenbar 13
und gerade in ihrer Wesenlosigkeit nn wn;tf x:.5.. iv.s.:... : "a "fc i i wiuiHiiuui, . w,f8 v.m itmstv. xU v.; uw viut vtuuiivv, uup vu 11t ulubl ttthfnh nh Tnttfnm rnnsfftHr fflft v mwi 'f9j v U tntrsofi oen ffifntiS tnA fmtn ., V ki uv rr"v um , 'im wir zu dem Schlüsse, daß die Wissen-: Malt der Umkehr dringend bedarf, Bis-I her nahm dieselbe an, daß da Gewicht lediglich eine Eigenschaft der Materie sei, durch den Vorgang in Hartsort ist nach gewiesen, daß Gewicht oder Schwere etwas an und für sich ExistirendeS ist, das nicht an die Masse gebunden ist. 0 konnten wir eS dabei bewenden las sen.daß daSSchreckgespenst ein wirklicher
und echter Geist ist und gleichzeitig 280 vergeffene GotteSlüsterungS'Gesetze wie Pfund wiegt, wenn derselbe nicht mit der auSzugraben, und da die Entschei Zwecken beschlagene Stiefeln trüge. Zu i düngen englischer Gerichtshöfe nicht ohne welchem Zwecke ? Entweder hat der ! Einfluß aus amerikanische Richter sind, Geist die Stiefeln sich erst auf der Erde so verdient der Proceß eine gewisse Be angeschafftem nicht trotz seines schweren, achtung. Die Anklage begnügte sich daaber wesenlosen Gewichts von einem ' mit, den strafbaren Artikel des Free verspäteten Wiggins'schen Sturme hin Thinker- vorzulegen und die Herren weggefegt zu werden, oder er trägt solche Foote, Ramfey und Kemp als die dasür auch in dem Lande, von wannen er ge verantwortlichen Personen zu bezeichnen, kommen ist. Nach den Forschungen der Sie stützte sich auf das alteStatut gegen bedeutendsten Geographen jenes Landes Gotteslästerung und überließ eö dem ist deffen Klima ein außerordentlich mil Richter, dasselbe zu erklären. William des und angenehmes, der Umstand aber, F. Foote bekannte sich als Verfasser des daß der Hartford'er Geist aus demselben Artikels und vertheidigte sich selbst. schwere Stiefeln mitgebracht, läßt diese Seine Rede dauerte mehrere Stunden Forschungen als nicht über jeden Zwei- und umfaßte nicht nur einen beredtenAuffel erhaben erscheinen. In derGefchichte. ruf an die Jury, die Glaubens und der, Geister hat das Hartford' Phöno Gedankenfreiheit zu schützen, sondern
men nur vnen einzigen Vorgang. Vor ImSaI Qt (tWM AM f !M V A frM CY aTIä vwuyvn oV-' 4JU iüt Scipio Caesar Gre.u. dem sarbigen See, orger .wer erdigen Landgemeinde in Kentucky. ein Geist. Auch er war und untersetzt., aber sonst h, r. IltllA ' -APkvA 11 rry t A n X a MaUa portionirt, 1 weiße Gewa ebenfalls i Pastor wär zu gehen, als der Geist durch die ver fchloffene Thüre in das Zimmer stampft: und mit dumpfer Grabesstimme sagte : Gieb mir meine Hühner!" Herr Green Y I 4 i HA V link V rMH iuiiw u .uui.f,yviiu u vwu ywyuivställen seiner Gemeinde den ihm laut nfcf.n,n. nff.finhn V,m ,rUnb Wiomns: stecke herbei undübergab sie dem Executor aus der Geisterwelt. Letzterer kehrte KAmi .n.il feine Haupt-Einnahmequelle bildete, gleichzeitig seine Stelle auf. Er theilte diese seine Absicht dem Geiste bei deffen letzten Besuche mit. der hierüber so erwocken war, daß er entsetzt ein paar Schritte zurücktrat und hierdurch mit fc.,wt nnrf niif Srn OniffiMrh fir7nnrn v iiVMf UHI VVtt ClVWWVttVk den Feuer m Berührung kam. Im Nu stand daS weiße geistige Gewand in Flammen, der Geist lies aus dem Hause und stürzte sich in den vor diesem durch die Dorfgaffe fließenden Bach. Am andnÄ schwerer SUe el alö emzigeö Ueberdleib. sel von dem geistigenBesuche in der Nähe . v. ra.9 .k..x. cr n. m..?,.. ;
ui? juui3 i)(uuu(ii. mju uut .;iiuu;v muv tvyu. tv utv vv; ui9 va vtv der erfahrensten Geisterbanner gegen den ' lerie von der Polizei geräumt wurde. Geist in Hartford bisher erfolglos ge. Draußen aber dauerte die Aufregung blieben sind, so will man eö auch dort 'fort, und die englischen Blätter bezeich jetzt mit dem Feuer versuchen. DaS ist nen fast einstimmig das Urtheil als Aus die neueste und hoffentlich sür lange Zeit i fluß der Bigotterie. ES ist möglich, t - x. ä. - yr r : 1 . in r ' v. V 0" r V' men . rr m .
letzte GefSichte von dem 280 Pfund schweren Geiste in Hartsord, Conn. Nuö dem Nordwesten:
Noch Anfang? dieses Monats warm .'noch nicht schlüssig gemacht haben, welche im Nordwesten alle diejenigen Bedin- Art der Prüfung von Beamten sie wähqungen vorhanden, welche die großen len sollen, so erinnert sie ein Correspon m. - m V nt Af-k.. . . . . 1 - -
ueverfcywemmungen im izruyjayre ivvi . f.i.M (Ts i.f .T(. n.iMAÄ rt f veranlaßten. Dieselbe strenge Kälte hatte daS Eis eine ungewöhnliche Stärke erreichen laffen. dieselben Schneemaffen bedeckten die Thäler der Ströme und ihrer Nebenflüsse und drohten Uebkkflu.thungen bei plötzlich eintretendem Thau Wetter. Wahrend aber der strenge Winter sich im Jahre 1831 bis in den April
Schneesall ebenso .indie intensiv auf. !cn je anhielt und da ttnde Wärme des Mhlmgs. in Zeit ??nie -s .1 ? v in J"nC. i heure Waljersluthen verwandelte, hat es ! in diesem Jahre seit Beginn des März lzöufta etbaut ist Vie Masse des S&neel durch' VerZünöng un7 allmött Schmelzm um die Hälsle verringert und das EiZ, das Ströme und Flüffe in , Banden hielt, theils schon aufgebrochen. ' IheilZ brüchig geworden. sdab eS dem st,g.nde Wasser leicht Uäln wird und Stauungen ,m i!au,e der wumtt nicht zu befürchten sind. Der obere Mif sissippi ist bereits bis Davenport offen nd da, Kis oberbalb dieser Stadt ist so hinderten Mk.ttK l" hfrUnffn An, Ö cm:??...: ..x iivjtup jji vv;u"' vuiun vuuuii ui.u uui üvwwi,Mi6 haben bereit? eit Februar Thauwetter und Jröstt abgewechselt, sodak auch i diesen Strömen das EiS an vielen Stels. ft nh on srn h- . "'(' m ' v.-.. 9lbM des Wassers nickt bindern wird. Qtni(An nrt nnfnrh imh NiSm?.? I UT I " " lagert noch eine zusammenhängende, aber t.rtYo fx u : v fr: 0 ,s,nsl?z snn krni? newardene c?!s. edeaf decke über dem Strome. Wenn daher ! durch die thauenden Schneemass CV .if (.w...C. ab. Procetz gegen ffreidenlcr. cherlichen Schritt ließ sich die Gesellschaft .KI c.t.r,. s:. inuyi tivpvti, ivvt uvii u;uuil llt ......v. ..X w.x,,..... x7. vvwwsüw uw iliivulUUK Wlk vUHUU . rttr ,iti,n st. Z-x:,.. .:x.'. w V" 9 y 4ttV Y VI IV VlliVI tin flUr fwrtuTso... v ww vy.iv.. fc v vvttvatu uiuiiu Angeklagten wurde in der Weibnachtsnummer des genannten Blattes gefun. den und. bestand in Angriffen au dieEr. i.iiiiiiiiivia 11 ir 11 "rui " r w ri v i ttt ..V O.t. v" Cölt.r ' QMytHHM V Mtlll VII V VVIt ersten Processe konnte sich die Jury nicht einiaen.im leiten aber lautete die 5S. vih iuii. 0 Tv struction des Richters, derartig, daß sie das .Schuldig- aussprechen mußte. Da auch in den Ver. Staaten derVer such gemacht worden ist. alte und länast wandte sich auch in bitteren Angriffen AAAA V A OY M V f Ä A H C ä. . Ft TTmPia fl aiiiiuu, 5 imiUUC VUS G.s.d ..in. allezeit händige Waffe sür böswillige Narren oder ränkeschmi dende Schurken' und führte zur Begründung : seiner religiösen Auschau'ung.ndas Ur? Geschimpf auf die christliche Religion oder die heiligen Schriften und irgend welche Handlung, welche ge eignet ist, die christliche Religion oder die TlAfstAtftt 2 f I Aft V Kt aXIiim a aV. wwu u wt -OtiUUJimiU iUw Lächerlichkeit, preiszugeben. Das war immprf? in (iLf. b7n Gesetze Jeder strafbar, der den göttlichen Ursprung der beiliaen Schriften a Nr s.,.:s.s, X.. m.4: r nlcaier veoauerie in lemem Urtheile, daß Foöte 'seine schönen Ta.I lente im Dienste deS Teufels Prostituire und verfügte eine zwölfmonatliche Zuchthausstrafe bei schwere Arbeit. Sosort folgte eine Sne. wie sie selten in englischen Gerichtshöfen vor. fnmtnt 9f.,f hr rKnss.rt. Vn - Hl W V. M V . fr VIHWI Mt vturm o und Gesch bis Foote durch Gebehrden zur Ruhe mahnte. Ironisch wandte sich f derVerurtheilte an den Richter und sagte danke Ihnen. es lst Ihres Glaubens würdig.- Wieder brach der Sturm loö nh rnt n? fi,r rs na hi ms. : daß der Proceß die Abschaffung deSGot teSlasterungS'GefetzeS zur Folge haben wird. m Theorie und yrartS. Da sich die Civildienst.CommiffSre ; oenl an eme Geschichte, die wahrend des i 3 . rr? ,1 . rr' . r t , r Krieges passirte. Ein Jnfanterieseraeant. den wir Dick Gower nennen wollen, hatte sich zu Beginn des Krieges im Westen vielfach ausgezeichnet. Alle Of' ficiere der Compagnie' waren gefallen, aber Dick hielt prachtvolle Disciplin aufrecht. Seine Tapserleit erregte schließ lich die. Aufmerksamkeit aller Osficiere
lnem erstreckt?, dir
iTafrFd?n?rit?Ä i, das sich Nicht eher legte.! 'xk X .s... X
Regiments' seiner itm.z ivinon .in solche
Briaade und i Ein QJrQu? 003 . . Haie tlbt 'inclsln bf lnfte'llunQ "8" f no dWduw Erbebuna ,u -i m , c i l0"""0 Washington berufen, um i'.ch einer Prii sung ZU un.wcrse Die Wst.Pw!r wollten naml.ch ihre Ueberlegenhkit ,ch, '.f 2 beschmubter und zernN" " Umsorm mit eirunlem Gesichte "d m W'tler gcanttintyln&rn stellte M ? & Ö?.B.V.?"?Ä " " ? ; . ganten Herren, die nie Pulver gerochen . .11 er-: . . . i . v r- . e oern vergeanien gm uon swaigcrnam, Ingenieur Kriegs ieine ein . . ! . Eche Thut mir leid," sagte Dick, ich.habc nie eins gesehen." Was . . .'. . - O I "
uoer iazlzaoc nie eins acieusn. 'ians.n
n ,4.:? . ,.! '',z' Sgeant .Wir .haben . -oiertci 1 1, tvötn He dock toi en ? cAt - t . . " . 7". Nie davon gehört, entgegnete vetruot oer Held. Da fragte endlich r, j . ; VlllQ eillD IN le I MltlelOS Glas in einem ugenmlNlei Mttielosvou'yeravla eno : . Besehlshaber 1 "l" Augenwinkel mitleidsvoll.herablassend : j eigner jei. Ais aver xitncorn an ote einzige Antwort kam, die Dick zu geben ! vermochte, warf er den Bericht bei Seite und befahl die Anstellung des Sergean-i ten als Lieutenant. Und der Ernannte zeichnete sich später aus und war im 5)cere als der furchtlose Mann bekannt, . ' oer nie einen Fehler mache. ötne Zufluchtsstätte öeö Pupe rtSmus. Es ist schön sür eine Stadt, den Na U(" -tuen um men emer Älleltttaot mit vttQt ceon fh. ... .t. o sv spruchen zu können, aber e hat auch neue k. . ÄX,.C.:i r; . , lfine OQatKn CUC . ttlNC gÖN T r 1 m vstTo jrung oteier l Art scheint Chicaao rx. r T) .: 1 ... A"l ierü"m" Äli4S..?!7; 2 ' Z Z iZJrä ! " : n V . WUllU ICllSut 1CU ! Ulli I ICIl Itl UCt WU'.UII rv n ... v-r. . f..: o . xX ncn' fc.1! a"? "3tnb einem Grunde völlig erwerbsunfähig waren, direct aus Eu ropa in Chicago anlangten. Es ist die am häufigsten bei Personen aus den ländlichen Bezirken Englands, aus der Schweiz und aus Deutschland vorge kommen. Bekanntlich wurden früher Erwerbsunfähige, Paupers, Geistes kranke und bis in die neueste Zeit auch noch unter der Bedingung der Aus Wanderung begnadigte Verbrecher von ihren Angehörigen oder HeimathSbehör den, welche die Leute los sein wollten, zahlreich über daS Meer und nach New Bork geschickt. Die dortige Einwände rungSbehörde sendet derartige Ankömmlinge prompt zurück. Um sich gegen die Freude eines unerwünschten WiedersehenS zu sichern, händigen jetzt die Leute in Europa den unfreiwilligen AuSwan derern in den .Hafenplätzen Billete ein, welche dieselben zur Reise nach Chicago, vielleicht auch nach irgend einer anderen Stadt westlich von New Bork berechtigen. Kommen dann derartige Einwanderer in Nero BOr" an, so bat x:. :, ,X...KX. in Knttt 1ÄÄÄ5 W krän ki.k l. ?!? IwS 5Sm K 5 Ä lÄ.S' ! Einwanderer ohne Aufenthalt in New Bork den Ort ihrer Bestimmung errei chen, und an letzterem treten dann alle die Uebelstände einer nicht controlirten Einwanderung hervor, denen man in fn-K 511 Ktt 1TirWiAiitnA zum großen theile wenigstens gesteuert - LÄ ..il c "UI yiu, uhüOui w.tx.x: .:.'.rx... cC'n "" i"n?.n ?k?n Lt 1 m!;?MF,,.,. Vorige Woche wurde e N Blödsinniger .."."IS" ! "nßm?t 5?fi j 11 rj SS beraus dan dieser Auaust hmUl h Stab tftS 7 kcht. au der Stadt Hannover gebur. tig ist und von dort von, seiner Zsamilie auf ein Schiff in Hamburg gebracht und mit einem Billet bis Chicago, sowie mit $20 in baarem Gelde versehen wurde. In New Z)ork wurde sür seine schleunige Wei!errei,e nach Chicago gesorgt, hier z ist cr jedenfalls einem gewissenlosen Boardingwirthe in die Hände gefallen, der ihm, so lange sein Geld reichte, ein dürstiges Unterkommen gewährte und ihn dann einfach auf die Straße setzte. Henkel muß, nach seinem schauderbasten Zustande zu schließen. Tage und Nächte lang in alten Schuppen und Ställen zu gebracht haben. ES ist natürlich sür den bemitleidenSwerthen Mann, von dem die Aerzte versichern, daß er unheilbar blöd sinnig fei, vorläufig gesorgt worden, und Verhandlungen, zunächst mit der EinanderungSbehörde in Castle Garden, sind bereits im Gange. Wir haben wiederholt hervorgehoben, daß die Ueberwachung der Einwanderung eine Angelegenheit des Bundes sei und bemerken.
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dab schon jetzt die Einwänderungsbehörde
. Tm il-rtn .t-nhhiif r hftl iu,it w.'vfUH vwi "g verkennt, wenn z ihre Au?merlzam lettnw solchen nbV zuwende? die mit Fahrkarte über New v V L - w.'.deraym.. , m77,,s n.rtHAB j1",, "L? 1 ''tl ,Än föÄIÄS !" L : ;7Z -Xm. r i R. jm w tor zu kaufen, jedenfalls aber feinen dauernden. Wohnsitz in Washington natürlich nur für die Wmtersaifon zu nehmen, ein peinliches Gefühl, ja sogar förmliches Entsetzen hervorgerufen. Auch in diesen Kreisen der Bundeshauptstadt ist selbstverständlich nichtAllcs Gold, was .. . . C l Tl .. l l, ,s wi d. ,n:sn wünscht ??,vu ?tt" tefflttn zu Waaren verueyl. as yai Tabor trotz seiner Nachthemden, von de inen das Stück $230 kostet, nicht ver standen und daher m er schon letzt oa. Enfant terrible der Gesellschaft, die sich .T.. , wegen der ös entlichen Empfänge, die in 4nn u uiM" -tuuui n. unt Bekenmrin der römisch . katholischen Kirche. Das katholische Eherecht vervieiei oelanniiicy gezcyteocnen yegailen die Wiedervcrehellchung bei Lebzeiten der Gatten, von denen sie geschieden wurden. Aber vor Zurzem veranstaltete . a. J.V cn der Senator trotzdem eine Vermäh lungsseier, bei welcher er sich durch den Priester Capella mit der Frau, die er be reits in St. Lcuis geheirathet hatte, trauen ließ. Dem Diencr der Kirche hatte er natürlich die Thatsache der T?2uig durch eine s-riedensrichiit verschwiegen und uußrrvem in Betreff seiner und seiner angeblichen Braut persönlichen Verhältnisse falsche Angaben gemacht. Der genannte Priester erfuhr, daß Tabor's zweite Gattin von ihrem ersten Manne geschieden und daß der letztere noch am Leben fei, und mußte natürlich öffentlich erklären, daß Tabor'S Ehe von der Kirche als nichtig angesehen werde und daß er der Priester nur durch falsche Angaben zur Vornahme der Trauung veranlaßt .. worden sei. Tabor scheint das Verständniß der Lage, in die er sich durch seine bodenlose Takt losigkeit gebrachthat, vollständig zu sehlen, denn er machte dem hochgeachteten und reichen David Davis nach dessen Vermählung, den Vorschlag, daß d:lde Paare auf feine Kosten die Hochzeits reise gemeinschaftlich machen möchten. Die Washingtsn'er Gesellichast zeigt dem ehemaligen Vertreter des CentennialstaateZ und seiner prätentiösen Ge mahlin nach Möglichkeit die kalte Schul ter, aber Tador ist dickfellig wie eö einem amerilankscheu Pollliker sZjlechtester Garnitur zukommt, und deadsichlizt in'fcEe"', ) in l Aufenldatl baue n5 . u Wa'!'!.k!"i ;u VomJn'.ande. Ein Kanarienvogel in Lewiston, Me., früher ein fleißiger und besonders guter Sänger, hat feit dem Tode seiner Besitzerin, die sich Zöglich mit demselben beschäftigte, keinen Ton wie der gesungen. Einen glücklichen Kauf machte dieser Tage ein Antiquar in Philadelphia, indem er eine Uedersetzung von Ci? cero's .Cato major" auZ dem Jahre 1744 sür wenige Cents erwarb. Von dem Buche sollen nur noch sechs Erem plare existiren; drei derselben brachten bei einer kürzlich in New ?Z)ork abgehaltenen Bücher-Auction, je nachdem sie mehr oder weniger gut conservirt waren, Preise von 16S, 28 und $110. Ca p. Montgomery auf der Jsel La Motte, Vermont, ließ vorige Woche einen alten Zuckerahorn sällen ; mitten imStamme befand sich eine Mes singplatte 4 Zoll lang und 2$ Zoll hoch, welche auf einer Seite die Inschrift : i; riuiibus llttinn", einen Adler und die Jahreszahl 1776 trägt. Das Holz war so dicht um diePlatte hcrumgewachsen, daß dasselbe einen genauen Abdruck . y. rtäj p .n rs der Zeichnung uno oer nazrlsl inorm eines deutlich wahrnehmbaren Basreliesö trägt. Die Lenox-Bibliothek in New York ist dem Publikum so Hermetisch verschlossen, daß eine New Yorker Zeitung dem Czaren den Rath giebt, sich in derselben krönen zu lasten. Die römische Kamille antliemis nobilis wird gegenwärtig in Augusta Co. in.Virginien in großem Maßstabe angepflanzt. Die bisher an. gestellten Versuche und Untersuchungen haben ergeben, daß die Blüthen für medicimsche Zwecke den .besten, impor-
tirtcn Kamillen völlig ebenbürtig sind. Vsr einigen Tagen wurde der Fisch Commission der Ber. Staaten gemeldet, daßn der Küste von Florida ein Manati ader eine Seekuh gefangen worden sei. Unter den. Gelehrten des Smithsonian Instituts herrscht große Freude über diesen Fang, denn daö. Manati. dieses eigenthümliche amphibische Säugcthier. dessen Heimath die an Seegras reichen Küsten Westindiens sind, ist so selten geworden, daß man es mit unter schon für auSgestorben gehalten hat. Die Seekuh wird 9 bis 10 Fuß lang. 2j Fuß breit, über U Fuß hoch und 500 bis 800 Pfund schwer ; die saft nackte, nur mit etwa dreiviertel Zoll weit von einander entsernten Borsten besetzte Haut ist bläulich. grau. Unter den chinesischen Arbeitern an der kanadischen PacisicBahn in Britisch Columbia tritt, zur Zeit eine bisher in Amerika unbekannte Krankheit . .
epidemisch auf, welche mit der AnschVe!
lung der Füße und itn'crsdcnkel beginnt, diesen ein Ausseh.'.i gubt, als ob der Pat'enr an der Wassersuö-t litte, sich schnell über den ganzen Körpcr verdreitet und den Tod meist innerhalb einer Stunde herbeiführt. Die 5?r,inkheit ist bi-her nur aus der Jnfel Sinzapore, an der äußersten Südspitze der 5)albinsel Äkalakka beobachtet worden und wird dort Barrie-Barrie- genannt. 'Die Krankheit soll in Folge ungenügender Nahrung und des völligen DiangelS an frischen Gemüsen oder Obst entstehen. Sobald eö die Witterung gestt' t, wird in Cambridge, Mass., mit dcl eineSLaboratoriums für Physik für die HowardUniversität begonnen werdeit. Die Baukosten sind auf $115000 veranschlagt uird das Laboratorium soll ewes der bepeingerichteten der W?tt werden. Ein Todesfall, durch zu große aeistiae Anstrengung herbeige führt, wird aus Baltimore berichtet. Mabel Whalley, eine begabte Schule rin von 15 Jahren, wünschte die Prü fung so bald als möglich bestehen zu können, welche zum Eintritt 1,1 die Eastern Female High School" berech tigt und lag in Folge deffen ihren Stu dien so ob, daß sie sich nur die zum Essen und Schlafen unbedingt nöthige Zeit gönnte. Sie starb dieser Tage an einer typhösen Krankheit, welche nach Ansicht des Arztes durch zu grone geistige An strengung herbeigeführt und ausgebildet worden ist. ' , wohlthätige Wanen ln Portland, Or.. hatten für eine arme Wittwe, die Mitglied, derselben Kirche war, zu der -sie gehören, eine Summe aufgebracht, um einen neuen Kochofen zu kaufen, denen die Wittwe dringend ve durste. Sie übergaben das Geld einem Kirchenvorsteher, dieser kaufte einen sehr schönen und practllchen Ofen, ließ fol chen in seiner Wohnung aufstellen und schickte der Wittwe seinen eigenen alten Ofen. Zum Glück begegnete eine der Damen einige Tage später der Wittwe und fragte diese theilnehmend, ob sie sich über den Ofen gefreut habe, u, ge wiß," antwortete die Frau, der Ofen ist wohl noch ganz gut, aber das Jeuer will m demselben nicht brennen. Hur durch wurde die unglaubliche Gemeinhei des KirchenvorsteherS, eines wohlhabend den Mannes, entlarvt. Daß derselbe mit Schimpf und Schande aus der Kirch gestoßen wurde, wird bis jetzt wenigstens noch nicht berichtet. carlwain trinkt gern Champagner, aber nur nach dem Mit tags- oder Adendejien,und nie, wenn er noch vor hat, zu arbeiten. Dagegen raucht er während der Arbeit stark. Oli ver Wendell Holmes trinkt Thee ode Kaffee, während er schriftstellerisch thätig ist. In Gesellschaft trinktier gern Wein und glaubt, daß ihm mancher gute Ge danke, der ihn während eines Gesprächs überrascht, sich während der eigentlichen Arbeit reproducier. Mathew. Arnold trinkt französischett Rothwein und zwar. wenn auch sehr mäßig, wahrend er schreibt. George W. Beard wird während der Arbeit durch Kaffee, Tabak und ein wenig Opium angenehm angeregt. Thomas A. Edison kaut während der Arbeit sehr eifrig Tabak. Gladstone trinkt Wein, auch wenn er arbeitet, ver abscheut aber den Tabak. In einem Processe der New ZZorker und, Brooklyner Fährgesellschast gegen ihren früheren Cassirer John H. Moore war Seitens der Kläger einfach behauptet "worden, der Angeklagte habe vereinnahmte Fährgelder in der Höhe von dreißig Tausend Dollars unterschlagen. Weder diese Behauptung ist entfernt. erwiesen, noch ist auch nur dargethan worden, daß die Gesellschaft einen Cent an Eigenthum verloren hat. Trotzdem hat Richter Brown entschieden der Angeklagte habe den Platz eines Vertrauensmannes" auf dem Boote' eingenommen' und müsse da her den Beweis führen, daß er auf ehrliche Weise zu dem Gelde gekommen sei, das er in seinem Besitze habe. Der Richter' hat sonsch. die Anklägerin von dem Beweise der Anklage dispensirt und dem Angeklagten den Beweis seiner Unschuld auferlegt. DieS ist ein juristi scher Nonsens, über den man mit allem Raisonniren über die Stellung eines Vertrauensmannes" nicht hinwegkommt. Joseph Arumdel in Rabun Co., Ga., tödtete im Jahre 187 seinen Nachbar. Beide gehörden den vornehm iften Familien deS.Caunty an. Der i Proceß gegen. Arundel hat erst dieser j Tage mit Freisprechung des Angeklagten feine ndichaft erreicht. In dem ojenannten Couniy sind seit Euoe des Kr,eges 27 Morde" und Totschläge, aber hiti ein? einzige NerukH!ilui ä oorge kommen. - Vom NuS!nde. Ein geheimnißvoller Wohlthäter waltet.seit einigen Tagen in demDorfe Amby beiMapricht (Holland.'. Limburg) seines Amte?. Viele Bewohner des Dorfes sind des Morgens nicht wenig überrascht, 5 bis 7 5Nlograma schwere Schwarzbrote vor ihrer HauZthüre. öder in dem Garten zu finden, welche ein unbekannter Spender bei Nachts dorthin practicirt, ohne daß es bisher trotz der - eifrigsten Nachforschungen gelungen ist, eine Spur von ihm zu entdecken. Das Komische an der ge heimnißvollen Sache ist, daß die alsoBeschenkten keinen Gebrauch davon machen nicht aus Furcht vor Vergiftung oder ähnlichem, denn die Brote sind aus reinem Getreide gebacken, wie anders sich auch die Polizei in'S Mittel gelegt hoben würde sondern sie betrachten diese Spenden als unheilverkündendes Vor zeichen und man ergeht sich in allerlei Vermuthungen, so daß die sonst ruhige Landbevölkerung in nicht gelinder Ausregung lebt. Die Bevölkerung besteht meist aus wohlhabenden Land nnd Ge müsebauern und finden dieselben in den nahegelegenen Städte Lüttich und Mastricht reichen Absatz sür ihr Erzeuge niffe. ES wäre deshalb zu wünschen, daß der geheimnißvolle Wohlthäter seine Thätigkeit nach der Eifeloerlegen würde.
woeine wirkliche Hungersnoih herrscht
und seine Gaben besser angebracht wären. Der C 0 r r e i 0 M e r c a n t i ! de Pelotas (Brasilien) betrauert den Tod seines besten Reporters und brrichet deffen tragliches nce tolaendc: maßen: Vor acht Tagen schrieb Sennor Monteiro in unserem Blatte eine Notiz, der Schweinefetthändler Rudolf Alschero et ein aam mi eradier Vauner unö erne Waare alles Andere, nur kein Schweine ett. Der Fetthändler nannte Moneiro einen Lügner und forderte ihn zum Duell. Dieses sand gestern hinter dem Caminho Nuovo statt. Während A! schero einen Schuß in den Schenkel crhielt und in vier Wochen wieder herge stellt sein wird, bekam unser braver M?n::iro eine Kugel in die Brust und die Versicherung der Aerzte, daß er ge rade noch 5 Minuten zu leben habe. Monteiro benützte nun diese kleine Frist mcht etwa dazu, um m emem kurzen Stoßgebet seine Seele Gott zu empfey len, nein, der pflichigetreue Reporter raffte seine letzte Kraft zusammen und schrieb Folgendes an unsere Redaktion : Duell. Snr. Alichero und Snr. Monxeiro hatten heute um 9 Uhr Morgens wegen emer Dummheit einen Zweikampf hinter dem Caminho nuovo. Snr. AI schero kam mit einer Verwundung da von, Snr. Monteiro bekam eine Kugel in die Brust und starb einige Minuten nachher. Macht ein Extra Honorar von rund 2 MilreiS, welche Sie meiner Gattin zustellen wollen." hieraus senkte er sein Haupt in den Schooß und ver schied. Mathias Prrcher aus Gaid bei Eppau in Südtirol war in den sechziger Jahren zum Militär eingestellt worden und diente bis zum Jahre 1866 int Kaiser-Jager-Reglment, in welchem Jahre er lediglich aus dem Grunde, weil es ihm beim Militär nicht mehr gesiel, auS dem Spital zu Eppau, wo er als sieberkrank sich befunden hatte, desertirte. Pircher flüchtete in die Schweiz, von wo er jedoch, von Heimweh erfaßt, schon nach zwei Jahren in seine HeimatlSgegend zurückkehrte, um nun durch volle vierzehn Jahre ein sörmlicheS Einsiedlerleben zu führen. In der Nähe seines väterlichen AnwefenS erheben sich steile, sast senkrecht absallende Felsenwände von mitunter 150 bis 200 Fuß. Höhe, von denen er jedoch daS Plateau einer dersel ben von oben herab mittels einer Leiter zugänglich machte. Am unteren Ende der Leiter befand si , ein ziemlich geräumiger, grünbeioachsener Vorsprung, welchen nun der Deserteur zu seinem Ausenthalt und Versteck sich e:kor. Er baute sich aus Steinen und Moo in eine ziemlich tief in die Felsenwand ein schneidende Nische eine Hütte, die er mit allem versah, was er für seine geringen Bedürfnisse gebrauchte; in dem wenige Quadratklaster messenden Raume be sand sich ein Kochherd, eine äußerst primitive Bettstatt, Schüsseln und Psan nen, ja, sogar ein Gewehr hatte sich der neue Robinson von seinen Brüdern geben lassen. Nebe dem Hauptgebäudebefand sich eine kleiüt 'iÄkrkunftshütte für zwei Ziegen, die wjf dem einige Hundert Quadratfuß großen Vorfprunz weideten und den sonderbare.-: Klausner mit Milch versorgten. Seinen Lebensunterhalt verdiente cr sich dadurch, daß er sogenannte .Bennen- und sonstige Kordflechtttaaren verfertigte, sowie daß er auch das Schuhflickerhandwerk betrieb. Mit der Außenwelt stand Pircher in seinem anderen Verkehr, als daß ihm feine Brüder Joseph und Johann nach ihrer eigenen Aussage die zwei Ziegen, Hand werkszeug und Lebensmittel verschafften, die sie an Seilen hinabließen, sowie sie ihm auch behilflich waren, seine fertigen Arbeiten zu verwerthen. . In solcher Weise lebte nun der Mann vom Jahre 1808 bis vor ungefähr vierzehn Tagen als Einsiedler in feiner Felsenhöhle und brauchte dort nur die Leiter gegen sich herabzuziehen, um vor jeder Nächste! lung sicher zu sein, da über und unter ihm, sowie zu beiden Seiten steile,' un ersteigliche Bergwände fast senkrecht ab sielen. Im Lause der Jahre mochte aber d'in einsamen Klausner das Leben in seinem Felsencastell denn doch zu eintönig geworden sein, er stellte sich, jet vierzig Jahre alt, vor zwei Wochen selkst der Behörde, die ihn natürlich in den BrigadeArrest nach Trient zur Bestra sung der Desertion einliefern mußte. Die Nachricht, daß der Prinz von Wales zum preußischen Feld marschall vom Kaiser ernannt worden sei, wird von der Nat. Ztg.- als un korrekt bezeichnet. Der Prinz von Wa les, welcher englischer Zeldmarschall ist, hat vom Kaiser nur einen Felvmar schallstab zum Geschenk erhalten. An dere deutsche Zeitungen behaupten, daß der Prinz thatsächlich preußischer Feld malschall geworden sei. Wie den eg y v t i sch en Blät tern ans Chartum berichtet wird, ist der Aftika-Reifende Arthur Roth aus dem Aargau, der im vergangenen Herbste mit Unterstützung der Regierung von St. Gallen eine Forschungsreise nach dem Oberen Nil angetreten hat, in der Provinz Kordosan in die Gewalt der dort hausenden Horden des falschenPropheten gerathen, die nun von ihm ein übermaßiges Löfegeld koidern. Zugleich mit Roth ist auch fein Begleiter, der italienische AsrikaReisende Roversi, in Kriegsgefangenschaft gerathen. Auf Befehl des Propheten- wurde beide Ge fangene nach der Stadt Bara gebracht und dem dortigen Gouverneur, Scheikh Hamdi Ben Jeßlen, zum Gewahrsam übergeben. Roth hat nun die Vermitt lung des deutschen, Roversi wieder die deS italienischen ConfulS in Chartum angerufen. UebrigenS erfreuen sich beide Gefangene einer recht milden Behand lung, sie können sich frei in der Stadt Bara bewegen, und ist ihnen auch gestatZet, sich selbst zu verköstigen. Pfarrkirchen (Bayern), 7.Wrz. Die Privatiers'Wittwe Barbara Koller, welche dieser Tage gestorben, hat ihr Anwesen mit L Tagu,er5 (Äarten der Stadt Psarrkirchen vermacht mit der Bestimmung, es sollenLegate im Gesammt werthe von 15.000 M. für wohlthätige Zwecke ausbezahlt werden.
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