Indiana Tribüne, Volume 6, Number 188, Indianapolis, Marion County, 27 March 1883 — Page 4
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F5555ri-5 r-rs i WZM !S rst daZ beste ßsilmitUi aeacn die versckiedcnen Leiden der 1 mge und Kehle, to'ic Husten. Heiserkeit. ' Zräune, Erkält tntg, Engbrüstigkeit. Influenza, Luftröhren - Entzündung. ioföic gegen die ersten Grabe der Schmi idsucht und zur Erleichterung schwindju htiger Kranken, wenn die Krankheit s hon tiefe Ein schritt- cernacht hat. VreiZ. 23 CentS. ysz7nxr7zzrGeorge Borst, Deutsche Apotheke. Neceste werden nach Vorschrift an gefertigt. Toiletten Artikel jeder Art. 4 40 8ued Merlslian Str. Indianapolis, Ind., 27. März 1883. Ä P f l c rS'ttst velanabender Frühjahrs Suison machen roir Geschäftsleute auf die Facilitäten aufmerksam, welche die Jndiana Tribune" für Verbreitung von Anzeigen bietet. Die .Tribüne- ist das billigste Tageblatt im Staate, ihr Sonntagöblatt ist das größte und reichhaltigste, Lokalnachrich ten bringt sie rascher und vollständiger alZ irgend ein anderes Blatt, in der Be urtheilung öffentlicher Angelegenheiten ist sie strenge und unbeugsam, aber ge recht. In Folge dessen ist sie in kurzer Zeit zum beliebtesten Blatte in unserer Stadt geworden und erfreut sich einer grö k e ren Z irkulat io n, als irgend ein deutsches Tageblatt im Staate Jndiana. Wir laden deshalb das an zeigende Publikum zu? Benutzung unseres Blattes ein. Tie Tribune Publ. Go." EivilßandSreaister. - H , b u r t e n. Die a,'.üfZH?ten 51a;nen sind die Ui Z&lcxi ode! acr Tiutttr.j 6l!ZZ Müller, Madchen. 13. März. h e i ? a ! k e n. C. . Nichardion mit Katbarine AyreS. James L. Sullivan mit Mary E. Coscy. Allen McCauley mit Ada Rüssel. Erastus BucZirgham mithamit I. Brinn. Todesfälle. Lavina Spielch. 82 Jahre, 25. März. Golden, 20. März. Verlangt: Ein guter Junge, welcher deutsch und englisch lesen kann, um das Schristsetzctt zu eclerueu. CS- Tvp!zus JIo. 270 Ost Nordstr. tF Scharlachsiever, No. 391 Jndiana Avenue. F'age na'. Mußo'y "liest Ilavaua Cigars". eT Herr Wilhelm Scherer und Gat iin feiern heute ihre silberne Hochzeit. HsS Die Schadenersatzklage der Caro !ina Kittley gegen die Pan Handle wurde heute Mittag den Geschworenen übergeden. Die Doktoren und sehr unzufrieden über einen, ihnen immer mehr Schaden zufügenden Konkurrenten, wir meinen Dr. Bull's Husten Syrup. eine Flasche defselb?n bat bessere Wirkung als ein Dutzend Recepie. H 'it; Ildcnd tritt Frau Marie i'u'cc. unrerstüfct non einer oorzüg 's.c- T itpp' t! -Mr ?. c Opera House :n 'i-ieien & ::iu& zu versäumen ist eine i5ünde für i? e5 keine Vergebung oubt. BUCHUPAIBA' Schnelle gründ liche Kur für alle schmerzlichen Nieren, Blasen und Urin Organ Krankheiten. 51. Bei Apothekern. iT In der Nähe des Elevators west lich vom Flusse.kntglelste heute einFracht zug.inFolge besten sehr vieleSchweine ihr Leben einbüßten. Der Schaden ist ziem lich bedeutend. In Superior Court No. 2 wurde beute Morgen die Klage von Johnson H. Rov gegen Wm. H. Morrison zu Gun sten des Klagers entschieden. Beide Parteien sind seitdem der Prozeß anhän gig gemacht wurde, gestorben. "K0UGH 0N RAT3." Vertreibt Ratten. Mauie. Rotbauzen. fflieaen. Ameisen. Bettwanzen, Stinkthiere. 15c. m in. .it . 7 Apoiyerern. BS- Als Geschworene sür den April Termin des Superiorgerichtö werden die solgenden Herren fungiren : Wm. Penticost. Franklin. LouiS New house, Lawrence, Hhcs. F. Hartmann. Warren, Hadley NeeveDeeatur. James M. Smith, Pike, James, W. Wilson, Pike. Samuel Farley Washington, James A. Wadley, Center, Albert W. Cofsitt, (5en!cr, Wm. Coughlin, Center, Joel Jackson, Decatur, Eli Swist, Washington, P. F. Falderman. Center, Milton Coleman, Wayne,Hy. Maxwell, Washington, Samuel S. Sirk Center
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Sine Schaute.
Unser lkger?wZrl',g?r Stadtrath hat sich gestern Adent lerk.'l men, bau es eine Stande u.ib ci ic Schmach ist. Wir glauben nicht ungerecht zu lein, wenn wir ihn mit der verflossenen Legislatur aus eine Stufe stellen. Der Stadtrath ist nicht da um in Parteifanatismus zu machen, oder den persönlichen Vortheilen der einzelnen Mitglieder Rücksicht zu schenken, sondern um in Uebereinstim rnura, mit der öffentlichen Meinung das Wohl der Stadt im Auge zu haben. Aber das Wohl der Stadt bringt mich noch um", singt der Bürgermeister von Sardam und'so kann vohl jedes Stadt rathsmitblied, nur mit etwas mehr Realiiai, singen oder unserthalben auch sagen. Die öffentliche Meinung ist dafür, befc man das MetropolitaN'Polizeigesed in "good faith" ausführe und will von den juristischen Spidsindigkeiten des Stadt, rath nichts wisien. Wir haben, soweit es sich bis jetzt beurtheilen läßt, eine sehr gute PolizeiCommission und das Pub likum will nicht, daß man derselben Hindernisse bereite. . Noch schlimmer aber hat sich der Stadtrath in der Strabenbahn-Angele genheit gezeigt. Niederträchtiger ist der öffentlichen Meinung noch nicht in'S Gesicht geschlagen worden und die Herren, welche so eifrig daS Monopol unter stützen, brauchen sich nicht zu wundern, wenn man ihnen unlautere Motive zu traut. WaZ wir ganz besonder! bedau ern, ist, das; sich unter denselben auch Deutsche befinden. An anderer Stelle finden unsere Leser daZ ganze Resultat der Abstimmung. Hier wollen wir dasselbe bloß nochmals wiederholen, so weit eS die deutschen StadtrathSmitglieder angeht : Als Freunde des Monopols erklärten sich durch ihre Abstimmung die Herren Fultz, Koller, Hartmann und Mauer, dagegen trugen die Herren ttnodel und Neichwein dem Volkswillen Rechnung. Egger war nicht anwesend, aber eine kürzlich in der .Times" erschienene Einsendung läöt uns annehmen, daß er an dernfallS auf Seite der Letzteren gestanden hätte. Stadtrath. Der Stadtrath hatte gestern Abend Gelegenheit, sich in einer Citrasitzung zu blamiren, wie daS an anderer Stelle mitgetheilt wird. Nicht zugegen waren die Herren Cgger,Cöwie und Coy. Die Metropolitan Polizei. Ein Schreiben der Polizeicommissare wurde verlesen. In demselben wird der Stadtrath ersuchi, den Commissären den stäotischen Anwalt als Rathgeber zuzutheilen. Herr Pearson protestirte natürlich so ort gegen eine solche Zumulhung und empfahl, da? Schreiben dem Justiz comite zu überweisen. Mayor GrubbS trat hierauf den Vor itz an Thalman ab uud ermähnte ernst ich, dem Gesuche der Polizeicommissäre zu entsprechen. In gleichem Sinne'sprach Herr Dom ing. Mayor GrubbS betonte besonders. daß der Stadtralh nicht die Abstcht auSgesvrochen habe, dem Metropolitan Polizei Gesetze zu spponiren, sondern daß er es nur darauf ankommen lassen wolle, ob das Gesetz konstitutionell sei oder nicht. Herr Pearson blieb jedoch dabei, daß die Stellung deö Stadtraths es nicht et aube, den Commissären den stadt. An walt als Rathgeber beizugeben und Hei igenschein Pritchard pflichtete seinem Collegen bei. indem er auch einige sehr geistreiche Bemerkungen machte. So wurde denn der Antrag Pearsonö, die Angelegenheit dem JustizComite zu überweisen, angenommen. Von den Republikanern war Herr Caylor vernünftig genug, dagegen zu stimmen. Die neue Straßenbahn. Bei der Blamage in Bezug aus die Polizcicommisiäre ließ es aber der Stadt a!h keineswegs bewenden, mit Ausnahme der Straenelsenbahnfrage blamirte er sich erst recht, indem er sich wiederholt als Verfechter des Monopols erklärte. Eilenbahn - und Justiz Comile brach en zwei Berichte ein. Der Majoritatsbericht war von Pw so n, Heiligenschein Pritchard und dem Stadtsnwalt unterzeichnet, und es heißt darin, daß die alte Straßenbahncompa nie die an sie gestellte Fragen in keine? megs zufriedenstellender Weise beantwortete. Ja man könne eine Verneinung aller Fragen mit Ausnahme der Frage No. 5 (bezüglich der T Geleise) annehmen. Deßhalb sehe sich daS Comite veranlaßt die Passirung der Ordinanz, welche der Metropolitan Straßenbahn Co. das Weerecht verleiht, zu empfehlen. Der Minoritätsbericht, unterzeichnet von Fultz und ZZoke, behauptet natürlich das gerade Gegentheil. . ES heißt darin, daß sich die Straßen bahngesellsch'ast geneigt zeige, die vor gelegten Fragen in bejahendem Sinne zu beantworten, und daß man deshalb der Metropolitan Eisenbahn Co. daS Wegerecht vorläufig nicht verleihen solle. Trotzdem nun zur Genüge dargethan ist, daß der MajontätSbericht die Verhält niste bespricht, wie sie in der That sind. und daß sich die alte Gesellschaft freiwillig nicht dazu bequemen wird den Wün schen desPublikumS Rechnung zu tragen, wurde doch der Minoritätsbericht ange nommen.
Zu Gunsten des Monopols stimmten : j
Bedsord, Vrun'zagk. Brycc. Dowlir:, Fultz, 'arrold, Hartmc.nn, Stiftet, Mauer, Morrison. Ward und Poke. Dagegen stimmten : Caylor, Cole. Dean, .ffnoöel, Pearson, Pritchard, Reichwein, Stout. Thalman und Weaver. Hierauf Vertagung bis nächsten Mon tag. Boccaccio. Ein Gefühl der Scham beschlich uns gestern Abend, als wir das Opernhaus betraten. Wie es möglich ist, daß eine Geistinger, daß eine der besten Operetten Gesellschaften ein solch' kleines Publikum antreffen kann, ist uns ein Räthsel. Wir hosten, daß das Publikum es bei der heutigen und den folgenden Aolstellun gen durch Mastenbesuch wieder wett! machen. Was sollen wir über die gestrige Vor stellung sagen ? Wenn wir das Wörter buch hernehmen und uns die prägnante sten Ausdrücke heraussuchen, so können wir ihr kaum gerecht werden. Dem Publikum ist eS ja wohl längst bekannt, daß die Tribüne" in der Beurtheilung öffentlicher Vorstellungen stets sehr kritisch zu Werke geht und sich nie mit bloßen Lobhudeleien ab giebt. Wenn wir trotz dem der gestrigen Vorstellung ungetheil teö, überschwänglicheS Lob zollen, so ge schieht es deshalb, weil einer solch' aus gezeichneten Vorstellung gegenüber die Kritik schweigt und bei einer solch' vor tresflichen Gesammtleistung, lie kleinen Mängel so vollständig in den Hinter gründ treten, daß sie kaum bemerkt wer den. Wir sind einigermaßen inVerlegenheit, welche Leistung wir zuerst besprechen sol len, denn Frau Geistinger hat es nicht gemacht, wie es die amerikanischen Stars zu machen pflegen, welche sich gewöhnlich mit einer Schaar weit unter dem Niveau der Mittelmäßigkeit stehender Darsteller umgeben, deren einziger Zweck darin besteht, dem Star als Folie zu dienen. Ihre Gesellschaft besteht aus lauter vor züglichen Kräften und Einzelne verdienen schon das Prädikat Künstler. .Boccaccio- ist so überreich an komi schen Szenen und giebt sämmtlichen Mit wirkenden so viel Gelegenheit sich auszu zeichnen, daß die Titelrolle gar nicht so besonders in den Vordergrund tritt. Frau Geistinger sang und spielte gleich vortrefflich. Sie sah reizend aus, so wohl als Stuöent, wie als Cavalier. wie auch als Bauerjunze. Ihre Costüme waren kostbar und elegant. Eine Pracht leistung war ihr Bauernjunge, eine Lei stung, welche jeder Kritik spottet. Die Herren Junker, Schwitze und Schultz als Küfer, Gewürzkrämer und Barbier waren ein Trio, das Szenen aufführte, die einfach zum Todlachen waren. Frau Habrich, als Peronella, war su perb, sie brauchte bloß zu erscheinen und man mußte unwillkürlich lachen. Frl. Seebold zeichnete sich durch ihren schönen innigen Gesang und Frl. Schatz durch lebhaftes Spiel und schönen Vortrag au?. Herr Steiner als Pietro war eben falls sehr gut. Wir haben selten ein animirtereS, heite rereSPublikum gesehen, als gesternAbend. Der Beifall wollte gar kein Ende nehmen und viele Stellen mußten wiederholt werden. Einzelne Szenen waren aber auch ßar zu köstlich, wie z. B. das Ständchen des Küfers, des Barbiers und des Geuürzkrämers. - Bei der Szene, als der betrunkene Küfer heimkommt, seine Thüre nicht finden kann uno meint, daß sie ihm gestohlen worden sei, wie er dann über die Mauer hereinsteigt, dann sieht, daß er gerade neben der Thüre heruntergestiegen, worauf er wieder hin übersteigt, um durch die Thüre hereinzu gehen, hätte man sich vor Lachen wälzen können. Gleich köstlich war die Szene unter dem Baume, der die Eigenschaft besaß, daß wenn man oben war, man die Untenstehenden einander lösten sah. ES ist unmöglich, all die köstlichen Sze nen zu beschreib:, das Stück sprudelt von Witz und Humor, und die Darsteller brachten jede Pointe zur Haltung. Herr Schmitze sang das Couplet : Wie Gott will, ich halte still", mit unwiderstehlicher Komik, die Chöre waren weit besser, als noch je bei einer hier auftretenden Opern oder OperettengeseUschast und da5 Finale des ersten Altes, sowie des zweiten waren brillant; einen wahrhaften Sturm des BeisaUS rief der Gesang des Herrn Junker und der Chor der Küfer hervor. Heute Abend wird die neue Gence'fche Operette Mardi'Gras, Musik D. Zeller gegeben. Dieses Werk bat in. Europa einen durchschlagenden Erfolg erzielt. Für morgenNachmiltag steht die bekannte Operette .Fatinitza- aus dem Repertoire. Wir appelliren nochmals ernstlich an daS hiesige Deutfchthum, dem geehrten Gaste und ihrer Schaar von Künstlern in liberalster Welse entgegenzukommen. Wir möchten eS nicht erleben, daß eine Geistinger und eine Gesellschaft deutscher Künstler in Indianapolis vor leeren Häusern spielen muffen. Man giebt ja sonst bei Ballen und andern Un lterhaltungen daS Drei und Vierfache aus, ohne den zehnten Thal des Genus ses dafür zu haben.' Und man bedenke ferner, daß deutscheGesellschasten doch fast allein auf daS deutsche Publikum ange wiesen sind. Der Amerikaner geh! nicht gerne hinweil er sich ärgert, daß er nicht mitlachen kann, indem er die Sprache nicht versteht. Wenn unser deutsches
Publikum fortfährt, sich so illiberal zu!
',,kn vrrn .I'is? Tf lA,iNnifn,r , 3 ....... - . , , , (ji vyiiuilltkl i'r- eiiti.',,i?p ltr.b 0er Twilia T?cate j !''.Zt!!s-!?ist flCiKrulbfr, so weiden wir in! Zukunft woh! svichk Kunstgenüsse ent' dedrcu müssen. Wir hosse.t, daß das anders 'oird, und daß von heute an eine Wendung eintritt. Später: Eden wird un? mitgetheilt, baß heute Abend statt .Mcrdi Gras" die Fledermaus" gegeben wird. .Der Tausch ist nicht zu bedauere, denn, wir können diese Operette aufs Beste em psehlen. (soroncrö Arbeit. Der Eoroner verhörte heute in Bezug auf die Foreman'sche Mordaffaire James P. Catterson. Derselbe wohnt etwa 4 Meilen von dem Platze, wo der Mord be gangen wurde, entfernt und stellte dem von uns gestern erwähnten Hough ein sehr schlechtes Zeugniß aus. ' An dem Tage vor dem Morde sah er Hough zweimal turch den Wald gehen. Sp'äterhabe er Hough wieder gesehen und derselbe habe ihm selbst mitgetheilt, daß Moses Quinn, ihn (Hough) mit der Mordaffaire in Verbindung gebracht habe. Hough hadi damals gesagt, daß er Lust habe, Quinn durchzuprügeln und denselben nur leiner Frau zuLiebe, schone. Er, Zeuge, hafo zur selben Zeit dem Hough gesagt, daß in jener Nacht Licht in seinem Hause gesehen wurde, Hough sagte jedoch, daß sein Haus nicht beleuchtet ge wesen sei. W. I. Hamilton. der Schwager Hough's. machte ähnliche Aussagen. Der Coroner ist übrigens der Ansicht. daß die Beweise gegen Hough sehr schwach sind. Deutsches Theater. Folgendes spricht für sich selbst : Unterzeichneter erklärt sich, aus vielsei tiges Verlangen geneigt für die kom mende Saison das Germania Sommertheater wieder zu eröffnen und fortzuführen, wie in früheren Jahren, und zwar unter tüchtiger Leitung und mit den besten Kräften, welche enga girt werden können. Um jedoch eine kleine Garantie zu ha ben und das Fortbestehen des Theaters zu sichern, wird dem Publikum folgender Plan unterbreitet : Ungefähr 100 Personen sollen gewon nen werden, die sich sür die Sache in so fern interessiren, daß jede dieser Perso nen $. für das Unternehmen einbezahlt. Für diese $' erhält der Betreffende eine Karte für alle Vorstellungen an Wochen tagen während der ganzen Saison. Da nun aus diese Weise das Theater in sei nem Bestände auf i bis 5 Monate gesich ert, so erhält jeder Theilnahmer während deS Sommers ungefähr den vollen Werth seiner Zeichnung zurück und hat zugleich die schöne Befriedigung daS Seinige ge than zu haben für wenigstens eine Sai son Indianapolis ein gutes Theater zu erhalten. A. F. Bindemann. Eigenthümer des Germania Garten und Sommertheaters. Listen zur Unterzeichnung liegen auf in der Office der Jndiana Tribüne, des TSgl. Telegraph, in Martin's Apotheke, im Circle Park Hotel, bei Charles Zieg ler, Ecke Noble und Georgia Str. und bei Wm. Psässlin an Jndiana Avenue. Wir hoffen, daß das deutsche Publikum dem Unternehmer des deutschen Som mertheaters entgegen kommt, um so mehr, da Jeder, welcher sich in der an gegebenen Weise betheiligt, für seinen Beitrag vollauf entschädigt wird. 2- Die .Western Lise & Accident Association" ließ sich im Staatssekreta riat inkorpormn, Frau Doktorin Black'vell, Yar borough House, Raleigh N. C , schreibt unö: Ich habe Dr. Bull'S Husten Syrup bei meinen Kindern, bei meinen Dienstboten und bei mir selbst angewandt, und schätze ihn Goldes werth.Morgen Nachmittag Matinee in Dickson'Z Opera House. Frau Geistin ger und ihre ausgezeichnete Gesellschaft werden in Fatfmtza" auftreten. Fliegen und Wanzen. Fliegen, Roth äugen, Ameisen, Bettwanzen, Natren, Mäuse, vertrieben durch "Konli on Kats." 15c. tST Einigen Mitgliedern der hiesigen israelitischen Gemeinde war gestern das Gerücht zu Ohren gekommen, daß in der Nacht die Leiche David Benfons gesteh, len werden sollte. In Folge dessen hiel ten der Gemeindediener Jos. King und der Todengräber John Kelley Wache. In der That erschienen drei Männer und wollten sich daran machen, daS Grab zu öffnen, als sie von. den Wachehaltendcn verscheucht wurden. - tS.Zu den besten Feuer-Verstchcr ungS Gesellschaften deS Wesens gehölt unbedingt die Franklin" von Jndiana poliS. Ihr Vermögen beträgt $320,000 Diese Compagnie reprösentirt die North Western National" ron Milwaukee. Vermögen, $1,007,193.92 und die German American" von New )ork. drcn ÄermS ge über $3,09,0?9.59 beträgt. Ferner repräsentirt sie bie Fi Association of London," Vermögen $1,000,0) und Die Hanover of New 'Z)ork" mit einem Aer nnn 9.700 ( MW Die Strntifftn ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil ste nicht nur billige Raten hat. sondern r r r. s . ...(.xc: . rn.i jl. v n p ' " - 1 1 -w ' . f n ffW . m .. . mm Dji lrake ist Agent für Die yieuge Stadt und Umgegend. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße.
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