Indiana Tribüne, Volume 6, Number 187, Indianapolis, Marion County, 26 March 1883 — Page 4
pcr ZVtt3&3FVwm7? 5 I 5in netter Polizeichs. r? i -' ßis Mc n ! 3en O'Connor, früher katholischer .- -2i75AZ!:: I K'ricsi.: bcübsichJiate gestern Abend in jv'4 T -i-r.-i sjTv;'i 'Ser v.'kajk.ic .üüe eine Vorlesung hallen. V ks k imT' yjrA Titel lautete: Die Ulbel des
- i ' z & Ä! i-; ; ; .-, rt ' h ' , 1 ' , ! .. : t. I.".- 12 l ' ' i 1 fc? - l'.- ? tf's 9 v Y V t i V - V i- V. -?,r ""' " f ' " 3; . t . - - - "- w.. - K. . ' V ' 1 . : i 'j V vY'-s-j -.'- ..".. t 1 U 1 .-4lV':i '.: v:-. v- Jh 1 i -f-T .Vi'S'i "T-V- VVtlr " w i J5-.'i.-::'.fta i:e .llniitcl je,-: tvr; v , .r Oii'"! fV, f.' . ' . . . v lvil 4,4. r ii . Jl fT wli) . - - . I i i v ""i-l - . , - i t - t . ' t 4 - v . i v xj i i . f ;.:;ti.!?;ir, I üenza, V.xlU s Ji;tv'i.:iw-:.t, fc-ivle vc:: ti? ' i 2 S iif' 4 i - VElyri m IVBWnHBVBVOTTP wgeE. Borst, DcrMeApotliekc. W'Cfpif werden nach Vorschrift an g,'-rtt Toiletten Vrtikel jede, Äct. 11 o iued Meridian Sti-. 3nbunavoH5, Ind., 20. März 1883. Lokales. civiZSanböregiffer. Vtdurttn. T'.e a-.gef'rtn Namen find die de Laierö eier der Butter.) Gaivin, Mdchen, 18. MZrz. MZ!. Don!?:,. Kli5.be. 19. März. iir;'o Äro:-.Z?.i. Knabe. 22. März, ani. '3!rr.i:'Dr, Wstabe, 15. MZrz. ü.irer.cc Suni:, Sfnabc. 13. März. MariDr. ?od.ikrs, Knabe, 22. März. ANÄrers Clary. ttriabe, 25. März. J.:'.ü Ve:,aöili. Mädchen. 1. März. Julius OtscN, Mädchen, 23. März. F. il. O.se-7, 5knabe. 25. März. Fröhüch, Mädchen. 2. März. Jon Kudlcr, jzbe. 22. März. L. B?a7idkr.tz:??.k?. Mädchen, 20. März. i r a 1 5 c n. J)h,. ya:t:j;; mit Marie McNamara. Todesfälle. Anna A?oadmell. 3 Tage. 21. März. Thomas Convay, 27 Jahre, 20. März. Har:y Düvis. CO Jahre. 23. März. 2J?ütt) Goodart, 75 Jahre, 21. Mär,. MM lUcSDawaU, 29 Jahre, 22. März. Dav'--' Benson, 6.2 Jahre, 22. Marz. Nes.- N. urtiö. 9 Monate, 23. März. (. McC)Y. 2 Jahre. 23. V!arz Scdriftf tzn zn cclcrncu. Heute Abend regklmäk'.ge Sitzn ng der Aldttmen. Rauche "Schx fcr's llcü: Heute Abend Maria Geistin zer im Grand Opera House. tZy Diphteria 381 Coburn und 309 Nord California Straße. tZF Malvina Bicr.r.an reichte Scher dunaßklage gegen Danicl Biennan ein. , Sarah E. Sc'tt reichte Schei dung?k!age gegrn 'Rarion Scott ein. &2r Jamks 3i chrrdson rnu&te deute bei Sa ixt Wooruib w?.'.c:: ki:ieZ Rau sches 20 blechen. B !'"-.-' it-urb. Stechende Neizunc ErMH'u::;., liiere ii und Urin0rasl!i B Ure.IVn M'iOXx dusch "Uueliupaib:;". $1. icr Sei: dem ersten März habn im Statio? shunsc hundert heimathlose um 5lü.t q lariier nachgesucht. IST Ein kleiner Knabe versuchte ges lern auf die Platsorm einer Masfachu setrs Av-. Straencar zu springen, siel dabei und verletzte sich so schlimm, das; ihm ärztliche Hälfe zuThcil werden mute. 6T Heute Morgen wurde mit der 2ibeillrr,c von Ex'Richter Heller gegen die Senlinel Co. begonnen. Dieselbe wird vor ..Richter Hord von Shelbyville gefübr:. t&r Herr Arthur Bohn hat gesiern Abend um 5 Uhr seine Reise nach Deutschland angetreten. Viele Mitglieder de Sozial?:? Turnvereins gaben ihm das Ocleilc zum Bahnhof. ItS Bunte & Carroll reichten Klage gegru Charles Kclpin bei Squire Wood ard im, Sie möchten ihn gerne lo? ha den, 5'elpin aber behauptet einen Con tra!! aus fünf Jahre zu haben. M.rn lieber Gatte ist dreimal so stark wie :r war rhe er ansing "VU Health lienewcr" 31: gebrauchen. $1. Bei ApoMkern. Ä?" Herr 2r. Heil ersucht unS mit zuih:i!'.n, da Duchinan, der ihn der klagt, mit ihm inPartnership gewesen sei, daß die Partnership auf ein Jahr abge schlössen worden sei und Duchinan regel mäßig seinen Antheil am Gewinn gezogen habe und zur Jeit zu keiner Forderung gegen il)n berechtigt sei. Duchinan hatte Kost n.-.d Wohnung im Hause des Dr. Hei? uwö luii einige Wochen verstreichen, ohne 5:1 bezahlen. Die Mahnung von Seiten der Frau Heil, zu bezahlen, oder da? H.'n? v! verlassen, nahm er so übel, das; r i: silect einreichte, ohne dazu be rechügl zu sein. Der Tochter deS Dr. Heil machte er vor Kurzem ein Piano zum Geicherk u?d nun, da ihn seine Libe ralilät reut, möchte er sein Piano wieder haben, und dazu soll ihm das Gericht helfen.
ivr Schwindsucht und zu? f iriiiojiiijttr Krankn, J Ü2 &riu:"j:il schon liefe Gin ti
cemacht hat. PrciS. 23 GentS. ll
; .,..iMa:::.?Z dec ganzen Zollzeiforce und noch ' "?: s?K hundert Extropolizisten bedurft ''l'i. OUIIIW. ..l.. hälte. daZ ist ebenso unbegreiflich, wie es eugsed taun, um oaö gnn.eiklicd ist. O'Conner beabsich-
kch5!ljismuZ". "2m Samstag erhielt w't fo!vicr.fccn ai'.?rymen Ariis: S'.in err I Ich e:skhe aus den Zci
j LiTKICl, dak Sie deadsichtigen, an -er.:tloi; ?.lcnd in der Masonic Halle i nun ! ertrag zu halten. Dicjenigcn, I'.'.'Ä' kn?n den Saal vclmictheten, f;ru ja schlecht, wie Sie selbst. ES giebt ji.c-ui i'cnng gute Katholiken in der l 2,uU, idier Entrüstung Raum zu geben i.d cc? Stadt die Schank e zu ersparen, zu erlauben, Ihre gemeinen Aer :är'.u.-.cn anzubringen. Sie sind ,,::2arnt. Einer von Zwölfen. O'Eon'ner zeigte den Brief dem Poli .nchef. sein vernünftiger Polizeimann äiit dem dummen Wisch viel Wichtig UX beigelegt. Jedenfalls aber wäre eS Zunächst die Pflicht deS Polizeichess, das !:cht der freien Rede zu wahren und öcrrn O'Eonner jeden nothwendigen Zchutz angcdeihcn zu lassen. Der PoliElches scheint aber noch mehr Angst ge ?üd! zu haben, als O'Conner und rieth em Sekretär der Leichten Infanterie, von dem O'Conner die Halle gemiethet Hütte, dieselbe nicht zu öffnen. AlZ O'Connor zur festgesetzten Stunde ;::r Halle kam, urde ihm dieselbe ser :o!igert und zwar unter dem Vorwande, dab am Sonntage Vorlesungen gegen Eintrittsgeld durch das Gesetz nicht ge stattet feien. O'Conn:r eibot sich darauf, die Vorlesung ohne Eintrittsgeld zu hal" ten, aber die Halle wurde doch nicht ge öffnet. Unterdes hatten sich 200 - 300 Personen angesammelt, unter denen sich zwar einige übelauöschende Individuen dcfanden, von denen aber die Meisten sicher blob gekommen waren, um die Vor lsung zu hören. O'Conner kriegte Angst und versteckte sich im obersten Stockwerke deS.Haufeö. Er kam erst wieder herab, als sich die Menge verlau fen hatte. O'Conner behauptet, wegen seiner Vorlesungen schon öfters angegriffen worden und in Lebensgefahr gewefen zu fein und feine Furcht ist daher verzeih lich. Wir zweifeln jedoch, dtfj hier ir gend welche Gefahr vorhanden war. Der Drohbrief rührte jedenfalls von Leuten her, die lieber im Dunkeln bleiben. als offen auftreten. Daß aber einPolizei' chcf sich durch einen solchen Brief ein schüchtern lädt, dak er nicht daS Recht der freier-, "kcde wahrt und wenn es jeden tigt, seinen Vortrag doch noch zu halten. Verhaftn g. James N. Hough. wurde heute Mor gen um 3 Uhr unter dem Verdachte, den Mord in TraderS Point begangen zu haben, verhaftet. Hough ist ein berüch tigter Mensch, der schon mehrere Male in Untlrsuchung wegen NothzuchtSver such? war. Die Umstände, welche zu seiner Verhaftung Veranlassung gaben, werden von der Polizei einstweilen noch geh:im gehalten, doch ist sicher.dak er sich bei Gesprächen über den Mord schon mehrmals in ausfallende Widersprüche rerwickclte. Er wollte bei dem Begräb nif, der Ermordeten nicht anwesend gewe sr sein und war doch gesehen worden. Hough ist ein gefährlicher Bursche und foä seiner Verhaftung war grobe Vor sich! nöthig. Er wohnt etwa I) Meilen von dem Schauplatz der That, und hat eiren Bruder, der etwa zwei Meilen von dun Platze entfernt wohnt. Letzte Nacht befand er sich bei rinemBruder u. die Po izzisten Jas. Stevens und Eugen Britt ncy begaben sich nach der Wohnung sei nes Bruders, und riefen ihn unter dem Vorwande, daß eines seiner Kinder krank sei und er heim gehen solle, heraus. Als er sich auer dem Hause befand, hielten sie ihm einen Revolver entgegen und hicien ihn mitgehen. Statt dessen ver suZ)tc er auSzureiben, lief davon und die beiden Polizisten ihm nach. Dabei lief dem einen Polizisten ein Hund zwischen dieBcine. so daß er fiel. Stevens hielt eS jctzt für gerathen, von feinem Revolver Gebranch zu machen. Er schoß zwei Mal und beim zweiten Mal siel Hough zu Boden. Die Polizisten traten auf ihn zu. hoben ihn auf und nahmen ihn mit. Stevens meint, er hätte ihn in den Rücken s.e!rosfen,Houah aber ist so gesund wie ein Fisch im Wasser und scheint nicht getrcsfen worden zu sein. Zu errcähnen ist noch, daß Hough mehrere Male an der Stelle, wo der Mord stattfand, gcfehcn worden ist, er behauptet jedoch nicht dagewesen zu sein. Seinen Hut hat er in Fetzen zerrissen und die Stücke wurden an der Mordstätte gefunden. 'Außerdem wird noch als Verdachtsmoment erwähnt, daß er zu einem in der Nähe wohnenden Farmer, Namens Moses Ouinn eing, und den selben darüber zur Rede stellte, daß er ihn als den Mörder bezeichnet habe, wahrend Quinn nie dergleichen gethan hatte. a&- Catharina A. AyrcS wurde beute von John Aures geschieden. Grund : treuloses Verlassen. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." und wenn er einen schlimmen Hu sten hat, rathe ihm eine Flafche Dr. Bull'S Husten Surup für 25 Cents zu kaufen.
Bsccaccio." Frau Geistinger. die N'cltberühmtc Künstlerin, wird hrute A'enk in. Dick son's Grand Opera House austrcten. grau Geistingcr ist wiillich eine seltene Gröüe. Sie ist eine vollendete Kunst. leitn, nicht etwa Künstlerin in einem besonderen Fache, nein, sie bemustert irgend eine Nollc und iaa (atm dreist
behaupten, dak in dieser Beziehung, keine Schauspielerin einen Vergleich mit ihr aushalten kann. Wie sehr Fr. Geistinger wo immer man ihr außerordentliches Talent vollständig zu schätzen weiß sich die Gunst deS Publi kumS zu erobern weiß, zeigt folgender Artikel der New Yorker StaatSzeilung", welchen diese der Dame gel 'gentlich ihrer Hkfsf,?0h8hf, ttrfi!H tntNntiftf iiVVHIkVVVIkHHII IVIVMItlV .Die gestrige Abschiedsvorstellung der Frau Geistinger im Germaniatheater brachte ihr viertes Nem-Yorkkr Gastspiel (innerhalb zweier Jahre) zu einem fo glänzenden Abschlüsse, wie ihn der ver wöhnttste Künstlerstolz nur verlangen kann. Ein brechend volles HauS wurde nicht müde, der scheidenden Künstlerin (welche als .schöne Galalhe" und als .Wilma" austral) Auszeichnung auf Auszeichnung zu bereiten und am Schlüsse der Vorstellung wurde ihr - wie der eine so herzliche Ovation dargebracht. wie sie auf der deutfchcn Bühne New Yorks eben nur eine Geistinger erlebt hat. Wohl konnte die Gefeierte beim Sprechen der Abschiedsworte ausrusen. eS .erfülle sie mit gerechtem Stolze, daß ihre letzte New'Porker Saison den Erfolg der ersten noch übertroffen" und sie dürfe mit Rührung sagen: das NkwVorker VTCM,ni hnh u in ihr Vri tnnf mini 'yuvrnuui tfuvfc iv y 3 i)It,vi sen." In der That darf Frau Geistin geringem Bewußtfein von New-York scheiden, daß keine andere dramatische Künstlerin hier je so populär geworden. Ihre Genialität und Vielseitigkeit ist weltbekannt. Wer aber auch die Au? dauer diessr hochbegabten Frau bewun dern will, der vernehme, daß ihr gcstri ges Auftreten daö 39. in Amerika war -feit dem 2. Janur 1881, an welchem Tage sie hier debutirte. Und die Gesellschast, von der sie jetzt unterstützt ist, wird allge mein als die vorzüglichste anerkannt, mit der sie bisher in den Ver. Staaten zu sammengewirlt hat. Man darf dieser Gesellschaft auf ihre neue Kunstfahrt das Zeugniß mitgeben, daß sie in ihrem reichhaltigen Repertoire ganz trefflich einstu dirt ist und ihre Vorstellungen durchaus den Geist deS wahren Kunftreifers athmen. Angesichts solcher Anerkennung sollten die hiesigen Deutschen Alles ausbieten, um auch hier das Gastspiel der Frau Geistinger zu einem wahren Erfolge zu gestalten. Das Opernhaus sollte bis zum letzten Platze gesüllt sein, umsomehr als die Eintrittspreise verhältnißmäßig niedrig sind, und die Künstlerin heute Abend in einer ihrer Glanzrollen auf treten wird. Boccaccio ist eine liebliche Operette, welche überall ungetheilten Beifall fand und in'welcher sich auch die vorzügliche Truppe der Frau Geistinger auszuzeich nen Gelegenheit hat. Man lasse sich also den seltenen Genuß nicht entgehen. , DeS Mordes angeklagt. Heute begann man im Criminclgerichtc mit dem Prozesse gegen den des Mordes angeklagten Augustus Logue. Das Opfer hieß Albert Wilburn und der Mord wurde am Abend des 15. Oktober vorigen JahreS verübt. Außer Logu: sind auch Wm. Goebler, Wm. Shaugneffy und Patrick Scanlon angeklagt an dem Verbrechen Theil genommen zu haben, und Jeder der Ange klagten wird einen Prozeß zu bestehen haben. Heute Vormittag war man mit der Auswahl eines GeschworenencollegiumZ beschäftigt. BOT Der Corone? verhörte heute John Marvell, I. B. Watts und George Dickerson in Bezug auf die Foreman'sche Mordaffaire. Er hat unZ jedoch ersucht, die Aussagen derselben vorläufig nicht zu publiziren. Dr. Buü'S Husten Shrup kostet nur 25 Cents die Flasche, und dennoch wird er selbst den Ungläubigsten von seiner Vor tresflichkeit überzeugen. jEsf Joseph Little, der Brnsche welche? sich dem alten Jeter anbot um die Ge schworenen. in dem Jeterprozesse zu be stechen, wurde heute wegen Mißachtung des Gerichtshofes zu 5'50 und fünftägiger Haft verurtheilt. 59 Wie wir zur Zeit vermutheten, erwuchs aus der Verhaftung Wm. Col lierö ein Schadenerfatzprozeß. E? ver langt von Nelson Daubenspeck und Simon Mühl. welche die Verhaftung veranlaßten, Z3100 Schadenerfatz.' . S- Heute Abend findet eine Extra sitzung dc Stadtraths statt, und es heißt, daß einige Stadträthe ihre Ansicht in Bezug auf die neue Straßeneifenbahn geändert haben, und daß der in voriger Sitzung gefaßte Beschluß heute Abend in Wiedererwägung gezogen werden wird. Die Sängcrsestbehorde war gestern Nachmittag in Sitzung. Es wurde beschlossen mit den Eiscnbahncompagnien in Verbindung zu treten um billige Fahrralen für die Zeit des Sängerfestes zu erlangen. In der nächsten Sitzung sollen die stehenden Comite für das Fest ernannt werden.
Vater und Sohn.
o i oscph AlcDonald und Valrick ijjcc Douolb, Vater und Sohn feierten gestern da-t Osterfest in ihrer Weise. Der Vater hatte sich einen gchörigm Assen elallst und war des Abends heimgekommen, um sich mit demselben zu Zette zu begeben. Der Sohn schien sich über den Vatcr und den Affen zu ärgcrn, denn er roollte Beide zum Hause hinaus werfen, wogegen sich diese jedoch gewaltig sträubten. Eine Prügelei folgte, wobei jedoch der Vater den Kürzeren zog, und ein paar blaue Augen davontrug. Beide mußten daraushin Quartier im Stationshause nehmen und der Vater wurde heute bestraft, weil cS sich herausstellte, daß er der Angreifer war. , (5i e liibcnStvttrdiae Gattin. Daniel 5r'erns, welcher mit seiner des seren Halste unweit vom Greenlawn Kirchhose wohnt, gerieth gestern Abend mit derselben' in Streit und in der Hitze des Gefechtes ergriff die liebenswürdige Gattin ein Messer und stach ihren Daniel in d'e Schulter, eine schlimme Wunde veruv sackend. Dieser degad sich, ohne ein Wort we.ter zu sagen, ins Dipensarium und ließ sich die Wunde verbinden. Verhastungcn wurden leine vorgenommen. MayorS(5ourt. Frank Johnson, welcher sich gestern höchst unanständig aufführte, bekam eine gesalzene Strafe. Lorenz Conroy wur.e wegen einerPrü gelei und Michael Galnin wegen Skan dalmachens bestraft. Albert Finchran, welcher wegen ver schieden Schwindeleien angeklagt war, wurde zu einmonailicher Haft .verur theilt. Ferner wurden fünf Betrunkene und eine Prostituirte bestraft. Bauvermits. John Blettner. Framehaus an Bates Aley nahe Cork Str. Voranschlag $1(X). Louis Ehrmann Framehaus. Madison Ave. Voranschlag ZL50. tT Sam. Marsh, ein leidenschaftlichcr Kohlendieb, wurde geste:n Abend verhaftet, nud heute der Grand Jury überwiesen. 5" Roß Perry wollte am Bahnhofe Eisenbithnticket verkaufen. Er wurde verhastet. TicketscalperS besitzen keine rechtliche Existenz. MännerLeiden. Nervöse Schwäche Unverdaulichkeit.GeschlechtS-Unvermögcn kurirt durch "Well' Health llciiewer". 51. John A. Cain ein Eisenbahnan gestellter, verletzte gestern beim Car coppeln seine rechte Hand und mußte im Surgical Institut verbunden werden. Der Verletzte wohnt No. 285 West Pearl Straße. G.'stcrn Morgen in aller Frühe erbrachen Diebe die Wirthschaft von S. Roberts No. 70 Virginia Ave. und stah. len .eine Partie Cigarren und eine ziem lich'e Quantität Schnaps. Sie hatten sich durch daö Fenster der Thüre Eintrit verschafft und haben jldenfalls auch auf diefe Weise ihren Rückweg eingeschlagen. ohne bis jctzt erwischt worden zu sein. Die Licdcrkranzuntcrhaltung er freute sich geztern Abend wieder eines außerordentlich gutcn Besuchs und die Anwesenden wurden vorzüglich unterhal tcn. Herr Schwarze lieferte einen rei zenden Vortrag im Costüm, Herr Hoff mann, der Unerschöpfliche, sang ein sehr gelungenes Couplet und Herr Wohlle den deklamirte recht gut. Der Lieder kränz sang unter Leitung s.ineZ fähigen Dirigenten und das Publikum ließ eS an Beifallsspendcn aller Art nicht fehlen. t&- Die Turnschwestern vom Sozia len Turnverein veranstalteten gestzrn ein Osterfest in der Turnhalle, wobei sich Groß und 5klein vorzüglich amüsirten. Der Ikachmittag war den Kleinen gewidmet.. Dieselben spielten und tanzten und freuten sich über die erhaltenen Ostereier und sonstigen Leckerbissen. j Am Abend wurde ein' hübsches Tanz kränzchen arrangirt. . wobei sich daö .Philharmonische Orchester" sehr ver dient machte. Auch einen vorzüglichen Imbiß hatten die Turnschwestern be reilet. t&r Am Samstag Nachmittag hatte das Eisenbahn, und das Juf!izComite des Stadtraths eine gemeinschaftliche Sitzung, um die Antwort der Straßen bahnCompagnie auf die an sie gestellten Fragen entgegenzunehmen. Der Präsident der Compagnie legte ein Schreiben vor, worm er sagte, daß er eine Sitzung der Direktoren einberufen werde, welche die Frugen jedenfalls in zufriedenstelltder Weise beantworten werden. Die Einführung von Plaiformcars und An stellung von Condukteuren sei jedoch nicht zweckmäßig. Die Kosten würden dadurch so erhöht, daß man nicht so viele Wagen laufen lassen könne. Als die Antwort nicht zufriedenstellend gefunden wurde, erklärte sich Herr Johnson bereit, alle Fragen mit Ausnahme der in Bezug auf Plaiformcars und Condukteure mit Ja zu beantworten, und auf heute eine Sitzung der Direktoren einzuberufen. DaS Comite vertagte sich mit langenGe t sichtern bis heute Nachmittag um 4 Uhr. Vielleicht sind die Herren bis zur Stadt raihssitzung heute Abend klüger gemor den.
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