Indiana Tribüne, Volume 6, Number 184, Indianapolis, Marion County, 23 March 1883 — Page 3
Dcr falsche Wf,
CrzaUttncl von (?mi!ie Tcgt.n l) r. (;orlfct;unrt ) 10. Iüui derr VI n uciu Aslj;e von ' Brede Ulch: jurn Di ier, intb vbgieia) ViicuuiHO iyn i'.u vsr)eit permijite, hig seine Vlbrcie jenseit dl'ch wie Befremden über dem !leiuv.i leise. SStirum ist Tein Verlobter nicht da ' iUiite der iiiicfjctr feine Stieftochter. 2ie fal; ihn gro an, al-j ob sie sagen lucUle : Ist duv eine -Zad)tt die mich angeht il)weiB es mcf)iV antwortete sie lnrz. unS dann ging die '.'.'iadizeil genau so steif und einsilbig vorüber, wie schon vie!e frühere. 8eid;i Titels schien nicht seine ce:noi)nte Frische zu besitzen. (fr eilte zum Ende, um noch seinen Freund, Herrn Konze, asznschen, und die Uebrigen lernu&ien sast Herrn von Brede's komische Versuche gegen Martina, den Angenehmen zu spielen. Es war. wie das junge Ä!ädchen früher gesagt hat:e, doch einige Befreiung von dem gewohnten Zwange, wenn der lockengeschmückte kleine Mttnn den Familienkreis um einMitglied vermehrte. Als Herr von Waltersdorf nach aufgehobener Tafel sich in sein Zimmer zurückzog, sollte ihm dald die gewünschte Ausklärung werden. Er hatte sich kaum in das Lesen der neuesten Zeitung vertieft, alZ unangemeldet seinFreund hereinstürmte, inder plumpen, fast rohen Weise, in der er sich gehen ließ, wenn er einmal den gesellschaftlichen Zwang nicht vonnöthen hielt, seinen Hut auf den Tisch warf ud ausrief: God dam, nun habt ich's aber satr Wie ein Wüthender rannte er dann im Zimmer auf und ab und stieß nur mitunter sast knirschend die Versicherung auZ, daß er es sich nicht mehr gefallen lassen werde. Der Herr des Hauses legte die Zeitung nieder und folgte ihm eine Weile erstaunt mit den Blicken. Möchten Sie mir gefälligst sagen, was dies alles bedeutet hen. er nch dann in der ihm eigenen gemessenen Weise vernehmen. Herr von Brede unterbrach seinen Lauf durch das Gemach, sprang vor den Fragenden hin und brach in ein Hohngelächler aus. Sie, Sie " rief er höhnisch, laß doch zum Teufel einmal den Mummenschanz bei Seite und nenne mich JSu", wie in guten alten Tagen. Ich habe heute Neigung deutsch mit Dir zu reden, rechtes verständliches Deutsch ohne die von Dir beliebten Alfansereien." Herr von Waltersdorf wurde noch um einen Schatten bleicher als gewöhnlich. Er erhob sich und unwillkürlich wich der Kleine einige Schritte vor ihm zurück, vor dem düster flammenden Blick, den er ihm zuschleuderte. Wie von einem unbewußten Jnstinct geleitet.wandte sich aberMartina's Stiefvater erst der Thüre zu, um sich zu überzeugen, ob sie sest geschlossen und das Nebenzimmer leer fei. Er drehtt den Schlüssel um, dann schritt er wieder auf den Kleinen zu. Wozu der Skandal ?" fragte er mit gedämpfter, obgleich zornbebender Stimme. Skandal !" Der andere,' dessen Aeußeres heute ausnahmsweise vernachlässigt war, schien sich von seinem Schreck erholt zu haben und machte den Versuch, sich vor ihm emporzurecken. Ein Skandal ist es", rief er, wie ich hier im Hause behan delt werde, und wie ich Dir schon sagte, ich habe die Behandlung satt. Vier Woche'n heiße ich jetzt der Bräutigam des gnädigen Fräuleins und doch hat sie mich kaum eines freundlichen Wortes gewür digt, noch habe ich kaum ihre Fingerspitzen berührt.Herr von Waltersdorf lachte laut auf, und es flog wie ein Ausdruck der Erleichterung über seine noch eben die höchste Spannung verrathenden Züge. Also weiter nichts als die ärgerliche Laune elnes Verliebten !" sagte er sarkastisch. In demGrade.in dem er ruhiger schien, nahm aber der Zorn des Kleinen zu. Weißt Du,- schrie er giftig, daß meine Braut," er bemühte sich offenbar in das letzte Wort einen möglichst spottischen Ausdruck zu legen, schon bevor sie mir ihr Wort gegeben, mit dem jungen Holm Zusammenkünste hier hinten im Garten gehabt hat V Herr von Waltersdorf fuhr bei dieser Anschuldigung Martina's empor, als habe er eine Ohrfeige bekommen. Das zst nicht wahr !- Die Worte drängten sich fast unbewußt über seine Llppen. Nicht wahr ?" Jetzt lachte Herr von Brede höhnisch auf. Das denkst Du, aber man kann in seinem Hause noch so sehr den Herrn spielen, mein Bester, es gehen hinter dem Rücken des Gef5chteten doch Dinge vor, von denen er sich nichts lräumcn läßt. Es ist wahr, 05od damaber, obgleich ich es wußte, drückte ich ein Auge zu und schwieg. Ich dachte, um nur endlich das Verlöbniß mit dem gnädigen Fraulein zu Stande zu bringen, dürfte ich nicht difficil sein im Hinblick auf das vorher Geschehene, und wäre sie erst meine Frau, wollte ich sie schon hüten. Da ich nun aber weiß, daß sie heimlich noch jetzt mit ihm correspondirt - Weiter kam er in seiner Rede nicht, denn die kräftige Faust seines Gegners l;atle ihn an der Schulter gepackt und schüttelte ihn, daß ihm fast dcr Athem fcerging. Beweise, was Du zu behaupten wagst-, zischle er ihm in die Ohren. Das sind Alles niederträchtige Verleum düngen." ? .Laß mich los, oder ich rufe um Hilfe," leuchte Herr von Brede. Der Ändere schüttelte ihn nochmals.alS müsse er einem lange gehegten Her'zenZ bedürsniß genügen, dann schleuderte er ihn einige Schritte von sich, daß er zu Boden taumelte, und sagte ingrimmig : Schief so viel Du willst, es würde t mand Dir zu Hülse kommen, und das nimm für Deine abscheulichen Lügen.Der Kleine, indem er sich emporrasste, rieb seine Schulter und sah ihn an mit vor Zorn funkelnden Blicken Es sind keine Lüaen.- stieß er hervor. Die Dir-
ne. bekommt jede Äoaze Briefe 'von ihrem Galan, während sie mir gegenüber die tugendhaste Spröde herauskehrt, und nun ich das weiß, ist meine Geduld am Ende. Ich fthe. daß man mich nur Hinhalten will, daß hier irrt Hause All? einig sind, mich zu betrügen, daß ich, anstatt Gerech' tigkeit zu finden, noch mißhandelt werde, aber man hüte sich, ich werde nych rächen und der Welt Geschichten erzählen, über die sie in Verwunderung- gerathen soll Er schoß mit diesen Worten auf die Thür zu und war hinausgeschlüpft, bevor noch 5)err von Walterdorf sich besonnen hatte, was er thun sollte. Dieser stampf te mit dem Fuße. Für einen Moment schien es, als wolle er ihm nacheilen, wuthsprühend, die hünenhaste Gestalt zitterte vor Aufregung, dann besann er sich und hielt tiefaufathmend seine Schritte an. Sollte es wahr sein? Sollte sie wagen, ihm in so hinterlistiger Weise zu trotzen? Dann wehe ihr! Aber wie konnte Brede es erfahren haben ? In natürlicher Jdeenfolge langten hier die Funken gleich durch seinen Kopf fliegenden Gedanken wieder bei dem kleinen Manne an, und auf's Neue ballten sich seineHände, ein Ausdruck unsäglichen Hasses verzerrte seine Züge. Er begann, da die innere Unruhe ihn nicht aus einem Flecke rasten ließ.langsam aus und abzuwandern. Er begriff, daß er seine Gedanken ordnen, daß er überlegen und handeln mußte,wenn aus dem drohend vor seinem inneren Auge sich aufstürmenden Gewölk nicht ein Blitzstrahl herniederfahren und ihn zer malmen sollte. Und verlohnte dies Dasein denn
noch der verzweifelten Gegenwehr War es nicht besser dem Untergange, dem ewigen, kalten, grauen Nichts überantwortet zu werden, als dies freudlose, aus 5)aß und Furcht gemischte Leben weiter zu führen? Wenn es aber kein Untergang xvaxi Wenn jenseits des dunklen Abgrundes dennoch, dennoch etwas wie eineüKiedervergeltung auf denjenigen lauerte, der sich hier aus kalten Sophismen ein Sy' stem aufgebaut hatte, das für seinen eigenwilligen, gegen jede höhere und fremde Gewalt sich auflehnenden Geist paßte ? Die Schläfen des Mannes befeuchteten sich mit kalten Tropfen, ein Gefühl dum pfer Angst legte sich ihm auf die Brust, und dann plötzlich tauchte vor seinem Gei sie ein hübsches freundliches Knabengesicht empor, aus dem zwei klare Kinderaugen ihn arglos vertrauend anblickten. Für Dich, ja für Dich Das Wort siel wie ein fremder Ton weicheren Empsindens von seinen Lippen., Dem Knaben galt es, die Zukunft-zu bewahren, für ihn mußte er weiter sumpfen, ringen bis zum letzten Blutstropfen. Ixe wollte nicht gezwungen sein, eine Tages vor diesen hellen Augen die seinigen zu sen ken. Die Züge von Beatens Gatten nahmen wieder den gewohnten düsteren unerbittlichen Ausdruck an. Erst er, dann sie," sagte er leise. Erst ihn verhindern, in unkluger, eifersüchtiger Wuth Alles zu verderben.5)err von Waltersdorf trat an seinen Schreibtisch, nahm nach kurzem Ueberle gen einen Briefbogen, schrieb mit fester Hand einige Zeilen und schob ihn in ein Eouöert, dann klingelte er. Es verglngen einige Minuten, bis Friedrich erschien, und als er sein Antlitz in die Thüre steckte, lag ein fragender ängstlicher Ausdruck darauf. Es ließ sich unschwer erkennen, daß Herr Sell, dem das auffallendeForteilen Brede's nicht entgangen war, kein gutes Gewissen hatte und bedacht war, sich die Rückzugslinie zu sichern. Zu seinem Glück war der Gebieter des Hauses durch die eigenen Gedanken zu lehr in Anspruch genommen, um in gewohnter Weise diePhisiognomien der ihn umgebenden Personen zu studiren. Er winkte den Diener zu sich heran und reichte ihm das Billet. ' Friedrich," sagte er, mir liegt daran. daß dieses Billet,so bald wie möglich in die Hände des Herrn von Brede gelangt. Es handelt stch um ein kleines Mlßverständniß zwischen dem Brautpaar, und wenn dasselbe an sich auch harmlos und unbedeutend genug lst, so wünsche lch doch nicht, es vor fremden Augen aufgedeckt zu sehen. Sie verstehen mich ohne Zweifel. Bringen Sie das Billet an seinen Be stimmungsort. Es ist mein Wille, daß Niemand sonst davon erfahre, oder von den unüberlegten Aeußerungen, zu denen Herr von Brede sich möglicherweise, wenn er es erhält, könnte hinreißen lassen: Sie haben mich verstanden ?" Vollkommen, gnädiger Herr.Der Diener nahm den Brief in Em psang und ließ in äußerst geschickter Weise den Thaler, der daneben in seine Hand glitt, verschwinden. Während er das Vorzimmer durchschritt, lächelte er befriedigt und konnte sich nicht versagen, sein Auge an dem Anblick des Silbers zu erlaben. .Das Geschäft blüht dachte er. Diesen Morgen meine Frau von einer Partei, und jetzt ich von der andern. Das lasse ich mir gefallen, aber es ist nnnöthig, daß Lenc hiervon etwas erfährt,- und er ließ den Thaler in tut Taiche glten. Man war bereits in der letzten Hälfte des August angelangt. Die .age nah men ab, und Abends acht Uhr war e stark dämmerig. )!iemand beachtete oder erkannte denn auch aus diesem Grunde den Herrn, der um die genannte Abend stunde desselben Tages durch die abgcle genen Straßen von L. dem alterthümli chen Stadtthore zuschritt, dessen gewölb ten Thorweg man noch heutigen Tages durchschreiten muß, um in die draußen benndllchen Vorstädte und Anlernen zu gelangen. . Man hätte sich höchstens wundern kön nen, daß er, trotz des milden Abends sei neu Rockkragen aufgeschlagen und den Hut tief über die Stirn herabaezoaen. rn und wieder blickte denn auch, wohl aus dem angeführten Grunde, ein Vor übergehender die hohe Gestalt verwun dert an, was jedesmal die Wirkung hatte, daß der Mann wie unwillkürlich seine Schritte beschleunigte. Als er den Thorweg passirt und an einigen kleinen ehemals zur Accise benutz ten Gebäuden vorübergeschritten war, herrschte unter den sich zu beiden Seiten
des Wege? ausbreitenden, von liefen Bäumen zum Theil überragten GebüschPartien schon Dunkelheit. AIs der einsame Spaziergänger durch einen Weg zur rechten .Hand in dieselbe einbiegen wollte, löste sich aus dem Schatten eine kleinere Gestalt los und trat ihm entgegen. Der tzZroße sah sich um, ob Jemand in dtr Nähe sei. .Ah, Brede," sagte er dann, es ist gut, daß Du gekommen bist." Und was soll ich i" fragte der Angeredete trotzig. Vor allen Dingen mit mir kommen," lautete die Erwiderung. Was wir miteinander zu verhandrln haben, eignet sich nicht dazu, hier n der Landstraße berede zu werden. Komm, der Abend ist schön, warum sollen wir nicht unsern gewohnten Spaziergang machen? Ich denke auch. Du hast Tcine böse Laune von vorhin überwunden, und wir können uns in Ruhe über einen Vorschlag, den ich Dir zu ma chen habe, verständigen. m Er zog den Kleinen, der augenscheinlich noch wiederstrebte, mit sich in den tief be schatteten Weg, der die Beiden den Bli clsn der etwa Vorübergehenden vollkom men entzogt Ja, der Abend war schön. Kein iij chen regte sich. An den Seiten des We ges im Grase zirpten die Grillen und ein schlaftrunkenesVögelchen.durch dieSchritte der Männer aus süßem Schlummer ausgescheucht, fuhr mit leisem Flügelschlag empor,daßdie thauschwerenBüsche rausch ten. Martina's Verlobter schrak zusammen. Was war das V fragte er, und fügte widerwillig hinzu : Ich gehe nicht
weiter. ' vsn diesem verdammten Bnjch wird es allmählich stockonnlel." Sein Begleiter ließ ein raudcs, heiseres Lachen hören. Uniimi," sagte er, und saßte ihn mit hartem Griff am Arme. Atomrn vier in diesen Weg. hier hört und )iel)i uns lein Memüi." Der Andere rif; sich 'mit einer .rastanlttc.gilllg lvs. sm daran l'.egt mir ri)t' r ti er. ich ::ia tei) !vi!l '..'l etlichen jeden. Warum sollen wir iiidtf wie andere vernünftige Leute in dr Allee spazie ren get,en. Ich Kasse die DnnUil at und will niiiil im Biiidi ttnil'etsricilicn." (FortZthung folgt.) Dentscke Lokal - Nachrichten. Nürnberg,. März. HiesigeBlät er berichten von einer Fe:er, die in wei esten Kreisen Interesse erregt, weil sie einen besonders sprechenden Beweis für den Fortschritt der Elektrotechnik liefert. Die Schuaerttche Fabrik werte nämlich die Fertigstellung ihrer 600. DynamoMaschine und der 1000. Bogenlampe. Das Fest, welches in dem großen Saale des Industrie- und Culturverems stattfand, verlief in harmonischster Weise. Außer den Arbeitern und Beamten beheiligten sich Gäste aus allen technischen, ndustriellen und Beamtenkreisen der Stadt. Die Schuckert'sche Fabrik, aus den bescheidensten Anfängen rasch ent w!ck1t. beschäftigt jetzt 150 Arbeiter und 30 Beamte und ist in steterVergrößerung begriffen, )o dak eine Produktion von 60 Maschinen und 150 Lampen proMonat dieses Jahr noch erreicht werden soll. Berlin, 27. Febr. Prof. Julius Stern, der bekannte Leiter dcS Stern'schen Konservatoriums in Berlin, ist in Folge eines Schlagansalles plötzlich ge storden. totem war am 8. August 1820 zu Bris.au geboren. 1847 grünbete er in Berlin den Gesangverein, der noch heute feinen Namen führt, und wußte ihm bald einen glänzenden Ruf zu verschaffen. Von noch größerer Bedeu tung wurde das Konservatorium für Musik, das er 1850 mit ttullak und Marx gemeinschaftlich gründete. 1855 schied Kullak aus und errichtete die Neue Akademie für Tonkunst-, und nachdem 1857 auch Marx ausgeschieden war. führte Stern die Anstalt, aus der eine Reihe der besten Künstler der Gegenwart hervorgegangen ist, bis zu seinem Tode allein weiter. W r e s che n (Posen) 3. März. Auf dem nayegeiegenen $w Au5y ist vor einiger Zeit der Arbeiter Kapitzke wegen schlechten Arbeüens von dem dortigen WirthschaftS - Inspektor Strehlow ge. schlagen worden und nach einigen Tagen gestorben. In Folge eingebrachter Denunnatlon bei der Gnejen'er Staatsanwaltickaft wurde die Leiche wieder ausaearaben und auf Grund der belr ärztlichen Gutachtender Jnspekt. Streh. lom.verhaftet und in das hiesige Amts' geruht eingeliefert. Bromberg, 3. März. Nachdem kürzlich eine schriftliche Petition in derselben Angelegenheit nach Berlin abgegangen, ist neuerdings aus den Kreisen Bromberg. Schubin und Wongrowitz eine gemeinsame Deputation gesandt worden, um bei dem Kaiser, dem Fürsten Bismarck und dem Minister Maybach sür eine Bahnlinie Bromberg - Rogasen zu petitioniren. Die betheiligten Kreise haben freien Grund und Boden und einen Theil der Kosten bedingungslos bewilligt. , Wien, 2. März. Im August des lausenden Jahres wird hier eine internationale pbarmacen'ische Ausstellung stattsinden, zu welcher die Vorarbeiten in vollem Zuge sind. .Die Ausstellung wird ' in fünf Gruppen zerfallen und zwar: 1. Pharmaceutischen Zwecken dienende wissenschaftliche Instrumente und Behelfe; 2. litersrische Erzeugnisse aus dem Gebiete der Pharmacie und ihrer HülfZwissenschaften ; 3. Apparate und Maschinen zur Erzeugung arznei licher Produkte; 4. alle im Apotheker betriebe nothwendigen oder vermendbaren EinrichtungS-Gegenstände und Geräthe; 5. die zuArzneizwecken bestimmten Droguen,.chemischen Produkte, pharma centischen Präparate und Waaren. Karlsruhe, 2. März. Die Gesammtkosten des ersten Heidelberger Eisenbahnunglücks sind zusammengestellt ; dieselben sollen, wie sie in Rechnung ge bracht sind, ca. Lö,AS ?Zark betragen.
Budapest, 4. März. Der Selbstmord eines jungen Mädchens in Tisza. Sz:nt-Jmre, das bei Juden bedicnstet war, wurde durchDenunciation abermals zur Auswärmung des Märchens vom rituellen Morde benutzt und dabei auf das bevorstehende jüdische Ostcrfest verwiesen. Gewitzigt durch die Ersahrungen in der Tisza-Eszlarer Affaire, sind die Behörden in diesem Falle energischer vorgegangen. Gestern begab sich eine Gerichtscommisston, begleitet von fünf Aerzten, nach TiSza-Szent-Jmre, um alle Betheiligten zu verhören, die Exhu mirung der Leiche des Mädchens und eine neuerliche Obduction derselben vorzunehmen. Die Verhöre ergaben absolut nichts Gravirendes gegen die Dienstgebcr des Madchens. Nachmittags wurde die Erhumirung der Leiche und sodann die Super-Revision der Sektion vorgenommen.. Ein sehr zahlreiches Pudlikum wohnte dem düsteren Acte bei. Der Honorar-Comitats'Physikus Dr. Bodnar von Tisza-Roff secirte unter Assistenz der übrigen anwesenden Aerzte die Leiche der Esther Molnar, deren Jdentität durch Zeugen erhärtet worden war. Besondere Aufmerksamkeit widmete der ciicnde Arzt jenen Körpertheilen, von welchen in derDenunciation aesaat wor-
den war, daß dieselben aufgeschnitten und blutleer gewesen seien. Den Befund dictirte Dr. Bodnar bei jedem einzelnen Stücke mit lauter, dem ganzen Publikum deutlich vernehmlicher Stimme und forderte jedesmal die Eltern und alle Anwesenden auf, die untersuchten Stücke zu besichtigen. Zu bemerken ist auch, daß die Behörde noch gestern das Grab als unversehrt constatirt balte. und daß während der Nacht Gendarmen bei dem Grabe Wache gehalten hatten. Der Befund ergab das vollkommene Gegentheil dessen, was in der Denunciation behauptet worden war; so namentlich einen großen Blutreichthum jener Theile, die angeblich des Blutes beraubt worden waren; ferner die absolute Unverletztheit jener Theile, welche angeblich aufgescbnitten oder aebrocken aeweien. So. fort nach der Secirung beriethen die Aerzte unter emander und erklärten nach anderthalbstttndiger eingehender Discussion einhellig, daß. so wie das voli zeilich aufgenommene Protokoll es sei ner jell cargelyan, EstherMolnar durch Selbstmord aus dem Leben geschieden sei. Oster - Karten ! Hroße Auswahl. Öfter - Vkcttbcitcli, in Vrkquc und Porzellan. Lstereicr, gefärbte n. gcmalte. Oflerbaascn'Ncster. Eker'Farl'e. Ghas. Mayer &Go. 2V und M Wcst Washington Str. Johiisixm & Bonnot, 02 Oll Washington Str. ArgattdBascBurnrr'82. Wz haben eine große Auswahl dieser Oefin. Große Oesen sür Lagerräume. Hallen u. s. w. ferner haben wir Kochöfen, Rttngeö, MnntelS und Graieö," in großer Auswahl, sowie iloj'nton' F'uninoe. mr U Osn mtxUn In kurzer'Zett itpjtitt tet Job nson S? Vennett, ko. ti2 Ost Washington Straß. Gut gerösteter Old Go v. Java ! 30 Cts. per Pfund. Emil Mueller, 20O. Washington Str. sEckk New Jersed Strakt. ZST Tclcphon.Verbindun. JDentsclie ksp-ipk Etatlirt seit 1859. Charles Meyen & Co., 39 und 41 Pai cw, Kew York, lsorgen aiia Arten on Gescliältsanzeigen, Personalaufforderuagea etc. für diese Zeitung, sowie für alle doutschea Blätter in do& Ver. Staaten und Europa. Blnirntllche Dentscb-AmerikaniHrbe Zeitungen liegen in unsfit ti trt-stLj.lt8-lAtal ur freien Einsicht tlc Publikums Auf. Dio geehrten Herausgeber deutscher Blatter trerrloii ol.fimrTcvnll .rdiirht im Ihra ljr.lli. ' fcUopen silr uuaera Hta ulratur tu UbesSeu4n-
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Jndptt.. wie fo.'gt: Ctattonen. jSchnllzg ,Postzug.,Schnl!zg Äccow Aba 5indlanavl't ilKH 111-11: tt.nm I i. Ank.Camb'gCity , i i . uvini' t.iu;( 6: Nichrnond ... Dayton 7:20 y:l5 2:11 i:-i9(m 7:51 9: 25 . 9:2 , 10:211 , . l:i m :i . O.IJ . -:S0. .:20 Iah 5:?4 7:21 P'aua Urbana m EolUMbU?... Vewark m Steubenvill Wheeling.... . PtttSburg... m öarrisburg.. tt Balltmore .. . Washington. . Philadeirhla . 9Um Z)ork... , Boston I r ,U 10:24 "12:01 m i2:55Nm' :ih . j 4:io . ! :to , 8:) . d:56 . ! y.iivim K:i)tm! I 7:42 . ! ! ::5tni 7:45 . ! fMi . ! 7:M) , ' tl.15 ! 8:ooJlm( " u 5:23 . 7: , KlÄLm 17 täglich, f Täalick. ausgenommen Sonntag. Pullaan..'S i'alast., Schlaf, und Hotel.Waaen durch bi, PrttSbvrg. Harrisburg. Philadelphia und ew )ork. ohn jechl. U tin Wagenwechset nach Baltimore, Washington und Boston. . E& Fah-kanen nach allen Oeftlichen StZdten sind in allen HauvtfiahikartenBureau de Westen und in dem Stadt.Bureau, Ecke der Illinois uno Washs gton Ltraße und tm Union Depot Bureau. ji-iunuuiu, a?ootn. y:asmagenattn tbu r.en im orau gesichert werden durch Applikation bei den Agenten im Stadt.Bureau oder im Union Depot zu Indianapolis, Jd. Zames McSrea, Managet. Columbu. Ohi, . . gor o, ,nt. Pal,agtr. und tckkr.. Plttiturg. -. y&sk$sr 2 - r: .- 5. At..-. HHm ' . , ,..'r'-f -rrKT t"ifr ' 1 MuMz ti mm rri- -', -i V j h f t 7 .V . Eiseubahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Eisenbahnzüge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 21. Dezember 1882. lledkland, Columbns, Cinclnneti und Jndia. napoliö Eisenbahn (Bee Line.) Abgang: Ankunft: Vr-r.. 4.35 m Nnton Seeom... v.15 m DäytonklTr.11.vöVm UV er.... 7.45 Nm L t r tag 55 Cm 9 S 3 .10.50 N Union Äccom... Z.45N mit CV . T O . A. u. I.r mj g v.us 7m 91 8 St t. 10.55 Km Brightwood Division, C. C.C.und I. dgang täglich. 4.35 Vm. tU5Brn taglich. 7.20 Bm " 9.1-in - 11 05 Km UM R vl 12.55 Nm 3.55 Nm " 6.25 Nm taglich. 7.15 Nm 11.05NM Ankunft ttglich - täglich' 4.00 XhM 6.00 Hirn .55 M 10J0 1.05 Nm 3.45 Nm 6.05 Nm 6.30 m täglich täglich. 10.55 flm Pittbkrg, Cincinnati & St. Loui Eisenbahn PWBS Stichm uu au genom Sonrt. 9.55 Cn N PW P tSglich 13.00 Cn 5 i D v'I aul. Sonntag .... 5.45 ra 3i Üj P ÜJ B P ltaalch 10.35 m Datjton &z aul. Sonntag 10.35 ik täglich 4.33 Km D r aug. nommenLonnt.il .00 Bra R ti Are auSg. Sonntag 4.10 Nrn z)W5P täglich k H.. 5.15 Nm Dayton tx auSg Sonntags 5.15 Um Chicago Noute dia Kokomo. Chicago Schnell ug tag II ?S NM Ehicago örprt. ll.tJ Nm Jnd', Lou. Schnellzug... Z.4S Lm Jndxl'4 3c ou. lprej 3.61 Nm Ttm Haute, Vandalia & Ct.Loutö Sisenbahu. all Train 7.30 m Tag rp.p 12.35 Nm tn Haute cc. i.tO Nm PacisU ci ll.OO Nm Schnellzug 4.05 8 l'iati und Are.. .lo., iiu rag üivxtt .... 5.00 N aii und Aee... 3.40 Na Cincinnati, Indianapolis, St. Louis u. Chicago iseubalzn. innnnatt Division. LouiSo. L. 3.25 m Jndianap -. 10.0 m u'v,U'r p. n. Rra WeSern ?.... b.Ä Nm CtJö fi 2 Etn'tntt Acc. 4..'' , C. 3c PC. Z..U N HitKK. W 7U s&gitty si c. 10.55 m Lafahette Didisiou. P url I. 8. 056m tdicuao üKatl v . .2.00 NM ff die Lou Ti L. täglich e (Ui 8.35 M Lasayette Ace ..10.35 V Wester,, r..:.. 5.0 Nm EIL täglich G mau pc. 3.3 (im mctunati ct. 6 40 Nni X C II. NM Jefferfondille, Madison und Jndissopolik " ' et : r.i. l)CUVUU. CÜb Er tag... 4.15 I yndAadviail.lO.lXl km g MobÄCC... 7.4 m ' Znd5ffh,ertZglI.!5 hm 3nd ttVlah liatl 4 OJ rn I ) 1 tt. 5.50 bend Sr x tilg, v.2 ' Nm i si s tag 10.45 N Wabash, St. Loui & Pacific. Det 3c Ihre Mail 8.50 m ffhUtO N ErtZg 2.15 Nm Xol tSBUr.. 11.25 13 Tel U h Ukll. 5.50 Nm Toi rtr... 70 ff X 5 ?t m (hiAHlich i c eil 6.25 Nm ffdi&Zol rtäall.40 Nm Jndiana, Bloomwgton nndWeftern Eisenbahn. nw am ttkaik . . 7.45 Cm anern s r. täal,d ' 4.10 an Sei g 2-. 1.30 ff.irnfnrtin 3.50 91 nt ffiuc Spe lojbid ta u NI l taatl.15 Nm Atlantik lZ. 60 N St. Loui Division. NvrefteldAee... v.Zo im , v.aqr r 4.10 B ait u Xag.r. 8.30 m I Mail u Zag ttj. 5.45 N acht i tt.tt m 1 2orekkld ... 6.25 Indianapolis und St. Loui Sisenbahn. r.aa Omrefe. c c 91 V u ir ta täglich 7.25 V Oft u St L Qz. 7.00 2t $ u St ii X taglich I u e e. 11.10 Nm c 4.15 Cm Local Passen ar. 10.55 R Day Gz c e tagl. 6.43$n Cincinnatt,HamiltonZcJndianapoliSistnbahn. 3ndp StLoui 4.15 m I onrillAcc 4.45 Nm ZndpiS u St. L. 6.55 Nm SonnertvilleAkk 8.45 V VUiL 12.15 m Jnop u :Louii 10.45 Indianapolis und Vincenues Sisenbain. all 3t air 9t 7.30 Cm I Vinennl Ace..ll50Cf5n Bincenn Acc . T.t v Stm Wfttl ititv. 5.10 ZSgeZmit r. c. 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