Indiana Tribüne, Volume 6, Number 182, Indianapolis, Marion County, 21 March 1883 — Page 2

Indimm Hriölttle..

ZSgklche- und Senntagsansgae. JOiÜcet S2S. DelswareStr. Indianapolis, Ind., 2 l. März 1883. ein ,cht-slsch?r Fortschritts göse. Tra Wer vorlgcn fomiag '.'cacymmag oen Bahnhof der Aloadstr.-Station in Phiy.. . ... L I kadelphia betrat, dem mußten fünf Chi.r.M (M.f( ,, ?K If-.rm ßfitiinA fs I uuiuf junvuiitf, ua durch eine gewisse Feierlichkeit in ihrem Benehmen auftauen. öic trugen i:.-. o- n ? v . r.?(i : . 1 paüaun tjqigcrounpcr, ipagicn je; LT SZr&ß uob iü iivui rniyi '""" rn M V V TMaM I komme, und der eine von ihnen sprach fortwährend halblaut vor sich hin, als ob er eine Rede einsludire. Dies war So Z)un Lee, kinWäschereibesier und Präsident des Comites, das mit dem feierlichen Empfange von Loo ChinGoon aus San Francisco beauftragt war. Goon gilt für den größten unter den lebenden Schauspielern der Chinesen und hat seit Jahren nicht nur seine ands t r rv . , t N. ?"s." ' - auch vorher schon ln Nankmg durch seine ciiunycii Uyui uuu ocivuttvuug &. 'S9; rT9. die etatton ein, das Empfangscomtte nahm aus dem Perron Achttllung, und ein großer, stark gebauter Mongole in i rvi:x r. t s. r. : . i , ' t' "et , , i. , k, nhnlii a. ! Mt. i Jt a 11 ..m H n 4 1 . A I BtWvVuiiiivniuuuucuiiiB einem oer zagen. yreroreilg ver. nnyit jiuy Hu? Viuiiiut uuu nuuy luijui händeschütteln. begann Lee seine Rede. Der Mann war sehr vernünftig und machte seine Sache kurz. Zum Schlüsse umarmte der Redner feinen großen Landömann und küßte ihn auf die : . i . p.x v . o r :i. v je Wange, die übrigen Comitemitglieder thaten dasselbe und Loo Chin Goon revanchirte sich durch umgehende Rückgabe der Umarmungen und Küsse. Feierlich geleuete sodann das Empfanasconute den verehrten Gast nach Lee's Wascherei; hier waren die meisten der in Philadelbelpyla woynendenChlnesen versammelt, die sämmtlich den Tragöoen ebenfalls begrüßten und lhn kaum dazu kommen llken, daß er dem ihm servirten Thee und den auserlcsenenDelicatessen die ge buyrende Ehre anthat. Dann erzählte Goon von den Verhältnissen der Chine fen in San Francisco und von seinen llelnen Rel e'Erlebnmen. Selbilverttändlick konnte ein a Ke. rühmter Mann die Stadt W Bruder . I liebe rncät beiucöen. ebne auck von Set itn der Steffi, die Stfein Re.sitn an finden Ein Revorter fand fick ein nh würbe von Hrn. Lee dem chinesischen a - 1 ' I Künstler vorgestellt. Der letztere spricht vortrefflich enoMck und bat ein wunder, bar sonorcs und angenehmes Organ, Die aan,e arone Wäscherei war noch i ' ' ' l dickt mit KKinesen angefüllt, die den Landsmann mit schweigender Bewunde rung anstarrten. Goon ist jetzt 41 Jahre ' . , I alt und dient der Kunst seit 20 Jahren. Dreizehn Jahre lang war er reisender j . . . . Schauspieler in China und wurde durch kein Auftreten wäbrend der Neuiabr, seier in Nangking berühmt; diese Feier dauert bekanntlich eine ganze Woche und kiestekt nnrnthmVu in ts,?trkis,nN. stellungen. Bor 13 Jahren engagirte ihn eine der sechs großen Compagnieen in San Francisco für diese Stadt und 1 7 - ' 'I -.....v..-v,-sicherte ihm einen Jabresaebalt von $5,000 zu. Später erhielt d Künstler ' - ? e nen Antdeil an dem Retto-Gewinne des-Theaters in der Jacksonstrane und hierdurch wurde sein Einkommen we sentlich verbesiert. Goon beabsichtiat. in New York ein chinesisches Theater zu etabliren ; er sagt, daß ihm da? ganze jt ! rtrjc. m.?c. r. sr. v rylnenicye uynenwezen in yoyem vsraoe mißfalle und dan er wünsche, dasselbe nach Analoaie des enaliscken Tbeaters u sormiren; er glaubt hierbei in New Nork aus einen geringeren Widerstand T - rr rr . oer azlnenicyen evoiierung zu ttotzen, als in San Francisco. ? r Der Kabeljau-Fang. Vle Ausnchten sur den Fang des für unsere nordatlantische Küste hn&Jh ? 1 a "vBci I Mo hochtotch,?,"?Äb"Ä W vorlgcn elviir aus vem runoe ieyr kläglich, wnl es an dem Köder fehlte, mittels dessen der Fang dieser Fische an ?sn,sn h, r,hn mrh n q-f'. " 0 , w . b(iv würde hierdurch der völlige Aussall dieh Ämeknes hr xM,r, hJm.ihii gewesen sein, wenn nicht die Bundes, Fischereicommissäre auf Anregung ihres Präsidenten, des bekannten und hochverdienten Pros. Spencer F. Baird,ein Pamphlet über die neue Methode, den . ' w Kabeljau in ogenannten Kiemen. q?,ken- in fftttrtrn "fH ..z.s..:.. unh unter her ftifArs.nhRif"rA s. Ver. Staaten vertbeilen laffen. Die Fischer haben das neue Verfahren an. gewendet, und zwar mit solchem Erfol. ge,dab'sie wahrscheinlich, zu der Me. tbode. die Fische an Anaeln ;u sanaen. auch dann nicht zurückkehren werden. wenn es wieder Köder im Ueberflusse glevk. Seither hat wenigstens der Fana des .,'.. .?. . ., r " . . jv-aocijaus yiciuuaic geiiesert, welche die jenigen aller früheren Jahre übertreffen. ZZ&Zb nv tS.i:ii: ":,,.,,, V i 5, . SS ? flüS 'ÄVi SS1' l'btn m: l WÄft dies e.g?b aus deMiheii jede, der be den Fischer einen Gewinn ,n Höhe von U0 netto. Der .Rising Star" hat in der ersten Hälfte dieses Monats für mehr als $1200 Nische erbeutet, und auf dem .Morril Bov" betrua der Antbeil iedes Mannes am Retto.Geminne in derselben q,it $101. n K,N hrf.a Wnn kiEnde, December v. I. hatte die aus fünf Köpfen bestehende Bemannung des letzterwähnten Bootes N20 pro Kops netto n,Thtnt n l.... . "5" rT1""? .1V;5 tut -fvw v. j. v juuic mn ciutv

: Bemannung von 124 Mann den Cod

sisch-Fang mittels der Kiemen-Neste und brachten in der Zeit vom 19. Nov. bis 31. Dec. 00.000 Psund Fische nach Gloucester, während sie 150,000 Pfund nach Nockport und Portsmouth ablie fcrlen und sonach im Ganzen 750.000 Psund erbeuteten. Aus sämmtlichen Hasen wurden in der genannten Zeit über 2.000.000 Pkund Fische aus den Markt gebracht. Das Gewicht der in den Netzen gefangenen Fische beträgt durchschnittlich 20 Pfund, doch kommen auiö Fische von 00 bi5 75 Pfund nickt selten vor. Seit Mitte Januar sind die iscke namentlich in der ?lvswiÄ Bai. w i , , ' Mass., aukerorden'.lich häufig und an : - - . - orx . i . ciniin einziqen -s. IN voriger voe wurden 30.000 Pfd. Flsche nch Ports. nxoulc aebra&t. 7 , fheren Jahren betrugen die Ausgaben eines Bootes für Köder mo. natlich S150 bis 250, fodaß man den ' T 1 Bedarf sämmtlicher Boote an Köder aus $3040,000 veranschlagen muß, einen Betraq, den in Zukunft die Fischer spa reu können. Der Codfisch wird nur an einem verhältnißmäßig kleinen Theile unserer Küsten in solcher Menge gefun t. r r o c ir ersi den, oan ncy lin tfang orjagii. jvi Fischereicommifsion beschäftigt sich ge genwartig mit dem Projccte, den Fisch Ull uiUMiuiiii w v v atlantischen Küste heimisch zu machen. fi. t b Aussichten vortrefflich h rtSimmtti ttnrna iinn nnrnn t - v ; daß in ein paar Jahren die ganze Küste istc M Virginien von Codsischen wimmeln wird. Dies be- ,....' nitr o,rss. ha 5VUfiiv ViUltl iiiwi im viiiv i w i . ' ' b 3 fllc die Kü tbkvölkcrung. son hprn n.t(h h, snfrm(f,r..nn -;nea biflinrn ... - - u ,d vortrefflichen Nahrungsmittels für allionen von Menschen. MexlLo'S Üsöczttkllktt. Obwohl der Handelsvertrag zwiscn Mexico und den Ver. Staaten noch nicht bettäNat worden lst und vlelleicht anzlich scheitern mag, so wird sich doch die Annäherung der beiden Nachbarn nicht mehr lange verhindern lassen. An Roh Materialien, welche die Ver. Staaten, das nächste Industrieland, mit Vortheil verwerthen können, l Mexico tdatjach lich so reich,als eS nur jemals geschildert wurde. Selbst Humboldt konnte . trotz aller Bemühungen dlesenReichthum nicht genügend feststellen. Die mexicanischcn Forsten mit ihren ausaezelchneten Karten 5ölzern sind bis auf den heutigen Tag so gut wie unberührt geblieben. In der unmittelbaren Rahe der GroßstadtMon terey stehen bedeutende Wälder, die das beste Material für Holzschnitte liesern , , -. ? t . V. V o C. .t 1 l L 1. xonnien, wayrenv ous oi itgi m usn Ofen aesteckt wird. AuS dem Safte der Maauev. dem agua iniel, aus dem bis jetzt nur das berauschende Getränk v ... ?v ;.c.- njc. v -st Puique oerenel miro, iz jiaj cciu beste Zucker sieden, und auch das Zucker i ..... ......rs?jc! v orv; . v royr geoeiyr vorlressttcu in oenieoerun gen. Guttapercha wird vorläufig noch gar Nicht ausge uhrt, obwohl Gummi . .. . tm -..v rr.. v er-: aume in 'cenge voryanoen nno. dem Export von Kaffee und Tabak ist U em lcomacaer ansang gemaazi wor den. Die Fasernder Maguey-Pftanze, c -.. er- ;.e-r. . jt i t ole oer oenen anilasa,rr ma)i naaj steht, wird in der Pulauegegend zu tau senden von TonS jährlich fortgeworfen, obwohl sie nicht nur zu Stricken, sondern auch !iu Tevvichunterlaaen. zur Papier ' ' .,' - , ,, oereuung u. s. w. vorzugnaz geeigne. Auch die Minen sind noch reich, doch wird mit ihnen bereits zu viel Schwindel getrieben, und eö ist für auslandifche . m w w st Capitalisten vn geilem stqerer,iyr tio oem vanoel uns oen zayireicyen znou. striezweigen zuzuwenden, die sich aus Grund der erwähnten Fulle von Roh Materialien leicyl enlwmeln ueen. a rne ein Vertrag zu Stande, so könnten diese Rohmaterialien nach den Ver. sl t t ..p A.Ci(w4 n ClnVii. tu 1 41 owu strieprodukte ausgetauscht werden; schei tern die diesbezüglichen Verhandlungen, so können Amerikaner mit Leichtigkeit Fabriken in Mexico anlegen, die sich um r - t . . . .."V- V!. . ' 0sliec öcjuyic njuiuc, ui ui nuji canischen Zölle noch höher sind, als selbst die unsrigen. Einen inlandischen Mit bewerb hätten sie nicht zu befürchten, denn Monterey, die einzige wirklicheJn dustriestadt Mexico'S, kann den httmi X. 'ci , t; VDle Haupt chwlerlgkelt für dle Ame , die Anknüvsunasvunkte in suchen. fchen Bedarf nicht annähernd decken. ;B l. 1 m r "71 V: x 1 und die Verfchitdenheit der Sprachen, denn Spanisch ist leich , zu 1 erlernen .sondern die Ver wledenheit der Volks. -r . . - vi x.ir raktere. Der höfliche, leichtsinnige, Ucwtmt Mencönct und der kurz ange. bundene, kühl berechnende Amerttaner verstehen sich einander mcht Sie tadeln M Sesenseitig und kem Theil-sieht die Z5?ug des anderen. Nur durch den RioGrande von emander getrennt.haben k a C a 4 amaVam! m M SU MAAM n y . 'l J r .f.r mam che und die germam che Civlll a tion ganz eigenartig entwickelt. Es sind daher mcht nur Romanen und Germad'e letzt Zwbmdungen anknüpfen sollen, sondern Mexicaner und Amerika. mt ie einander anpassen werden, laßt sich .Nichts Vorauslagen. Wenn nicht, so wird natürlich diejenige Civilisation siegen, welche für das Land die geeignetste ist. Künstliche Schranken werden diefe Entwicklung derDmge nicht aufhalten können. Im Uebrigen sind die Mexikaner, die schon feit Jahrzehnten an Qandelsbeziehunaen mit dem n. .n r mit den Ber. klaalen nicht o 0)Wt ,u gewinnen, als 8 scheinen mg. Die Eisenbahnen werden'zur Anbahnung des mH US ?'' V Teranische Viehzucht. Ein offenbar gut unterrichteter Cor reöpondent aus Eagle Paß bestätigt die AAf irf & vv m fe. w Meldungen uver das aumallge Ber chwlnden. der unterem Ramenv hy& bekannten Viehhlrten m Texas, Der Grund hierfür. ist darm zu suchen, daß die Viehzüchter ihre Methoden geändert haben. Früher beschäftigte ein tirbinMfcct 15 bis 20 Banqueros,

um über 1500 bis 2000 Rinder zu wachcn. Die Thiere liefen am Tage frei umher und wurden Abends entweder auf dem sogenannten Lagerungsgrund oder in Kralen zusammengetrieben. Jeht sind riesige Wcldegründe im Umsange von vielen Meilen mit Stacheldraht um zäunt, und das Vieh kannTag und Nacht frei umherlaufen. Zur Beaufsichtigung und Instandhaltung dieser Zäune sind besondere Leute angestellt. Man treibt auch nicht mehr, wie srüher, das Vieh ohne Rücksicht auf Alter und Geschleckt nach Norden, sondern !ät die Kühe mit Kälbern fast ausnahmslos daheim. Die eingeführten Zuchtthiere bewähren sich nicht, wenn sie nicht auch im Stalle gefüttert werden, und das Klima scheint ihnen nicht zu behagen,dagcgkn gedeihen die Mischlinge von fremden Stieren und langhörnigen tcxanischen Kühen in zu friedenstellender Weise. Mit der Zeit dürsten sie die einheimische Rasie ganz verdrängen. Die größten Feinde der Viehheerden sind zwei Gattungen der Jnsectenfamilie irnisca, die man in Texas Fersen und Schraubenfliege nennt. Erstere legt ihre Eier in das Bein des Rindes unter dem Knie, und die sich entwickelnden Würmer arbeiten sich in' Fleisch hinein; letztere entwickelt die junge Brüt in den wunden Stellen, die durch dasBrennen und dasKlippen dc: Ohren entstehen. Die Würmer dringen dann nicht selten von den Ohren in das Gehirn der Kälber vor und haben na türlich deren Tod zur Folge. Sehr gut bewährt sich in Texas die Schafzucht. Leute, die billige mexicanische Mutterschafe ankauften und mit guten Merino Widdern kreuzten, haben schöne Resultate erzielt, doch ist die Behandlung und Ueberwachung der Thiere mit sehr großer Arbeit verbunden. Die Schase wei. den meist auf Schulländercien, die um

ein Billiges vom Staate gepachtet werden. Manche Schafzüchter werden sehc reich, andere haben wenig Erfolg; eS gebt eben damit,,. wie mit jrdem 2?schaf!e. X Neue Llnrrcndttng der Cu.'trUUft. Der Menschheit neuester Diener, die elektromagnetische Kraft, steckt uns nicht nur Lichter an und aus, befördert nicht nur das geschriebene und gesprochene vielleicht auch bald schon das blos gedachte Wort, zieht nicht nur die Wa gen auf den Schicnensträngen dahin, sondern leistet uns auch schon die Dienste eines sicheren, auHdauerklden, schnellen und geduldigen Re?.pserdes. Das: drei rädcrige Velocipede mittels clcctrischer Kraft und eines entsprechenden Mechanismus insofern fortbewegt werden, als sie dem Reiter einen Theil der Anstrengung abnehme,', haben wir bereits erwähnt. Bei Velocipeden dieser Construction hat der Reiter die Räder In der allgemein bekannten Manier zu bewegen, nur bat seine Arbeit größeren Ersolg, weil sie von dem elektrischen Strome unterstützt wird. Ein derartiger Appa rat besteht au? dem Mechanismus, der 25 Pfund und einer Bunsen'schen Batterie, die 30 Pfund wiegt. Mehrere Gefährte dieser Construction waren .vori gen Monat aus dec in der Albert. Halle zu London abgehaltenen elektrischen Ausstellung ausgestellt. Gegenwärtig hat ein Elektriker in London ein Tricycle construirt. das ausschließlich durch ?Ieltrifche Kraft bewegt wird, so daß der Reiter diese Kraft nur in ähnlicher Weise zu leiten und zu beherrschen braucht, wie ein Maschinist die Dampfkraft seiner Locomotive. Der Ersinder ist noch mit Verbesserungen dieses neuesten Apparates beschäftigt und hat daher den letzteren selbst der Oesfentlich keit noch nicht übergeben. Die Londoner Fachschrift .Elcctrian" enthält jedoch eine kurze Beschreibung der Maschine. 49. , , I V . , ! A)as Geueue des riccie t genau ss construirt, wie ein gewöhnliches drei rädriges Velociped und ruht aus zwei je 4i Zoll hohen Rädern, sowie dem llcknen zur Steuerung und als Stütz punkt dienenden Rade, das sich unmit telbar hinter den beiden ersteren besindet. An der inneren Seite des linken Rades ist ein kleines in 248 Zähne auslausen des Rad befestigt, das in ein Kammrad mit 12 Zähnen eingreift und das letztere ist durch einen mit Seide umsponnenen uvserdrabt mit dem eigentlichen Motor upserorayi mn oem ugenuicgen ior verbunden. Durch das angegebene Ver hältniß der Zahnräder zu einander wird die Kraftäußeruna verstärkt, natürlich auf Kosten der Geschwindigkeit ; daSmit dem Motor verbundene Rad macht 1.200 Umdrehungen in der Minute und hier bei legt die Maschine aus guter Straße acht Meilen m der Stunde zurück. Die elektrische Batterie besindet sich unter dem Sitze des Reiters zwischen den Rädern; links von dem Reiter und in einer Höhe, daß er dem letzteren bequem zur 5and ist. ist der Commutator oder Stcomwechsler'angebracht, ein horizon taler öefcel, vermittels dezen die Rich tung des elektrischen Stromes verändert wird. Durch Niederdrücken und neben desselben werden die Zellen der Batterie geöffnet und gefchlosien und hierdurch wird ein abwechselnder Strom erzeugt. An Stäben, die zu beiden Seiten des Apparates angebracht sind, befindet sich ein Instrument Ammeter , an dem man die jeweilige Geschwindigkeit des im Gebrauche befindlichen Tricycle und das soaenannte Aölometer, an dem man die in dem Appara'te. vorhandene Kraft ... . - . . SVl -1 . ablesen kann ; letztere Zuorricorung inue somit dieselben Dienste wie bei emkr Damvsmasckine das Manometer. An einem Boaen. der die erwähnten Stan gen verbindet, befinden sich zwei kleine Laternen mit elektrischen Glühlichtern von je 4 Kerzenstärke. Der Brems- und Steuer - Appara weichen von derjenigen der gewöhnlichen Velocipede nicht ab. Der Motor wiegt 45 Pfund und die Batterie 150 Pfund ; beide entwickeln eine halbe Pserdekrast sür die Zeit von 4 Stunden. An den Radspeichen des neuen Velociped sinken sich die bekannten Trittbretter, vermittels deren die Jahrer. die Räder in Bewegung setzen, nicht vor, doch will der Erfinder an feinen weiteren Apparaten dieselben wiederum anbringen. Er thut

die- aus demseben Grunde, aus welchem I

die Dampslchille sur letzt noch Masie und Segel führe., nicht blos, um günstige Brisen benutzen zu können, sondern weit mehr noch, um nicht bei Beschädigungen der Maschinerie hilflos zu sein. Wir sind gewohnt, wenn wir von Ve locipeden hören oder lesen, an solche als Ding: von geringer Wichtigkeit zu denken, doch auch sür die Velocipede ist die Zeit. vorbei, wo sie nur als Spielerei oder yochttens oem pon dienten. Die praktijche Verwendung der Velo vede wird täglich aröner und feit Monaten bedienen sich in manchen Stadttheilen von London die Briefträger dieser Fahrzeuge. Die besprochene Ersindung wird den praktischen Werth der Velocipede noch weientllch erhöhen. Auch in den Ver. Staaten bleibt man elbstverständlich in dem Bestreben, die Elektricität dem Menschen mebr und mehr dienstbar zu machen, hinter keinem ande kuropa's zurück. Nachdem Ende . I. die .Fcmre Electrical Storage & iaht Co." in New Aork mit einem Capitale von .000.00Corporationsrechte erlangt, hat sich dieserTage ebendaselbst die Electrical Accumulator Co." mit einem Actiencapitale von 5.000.000 gebildet. Nette Beamte. Ans Iowa City erschallt die Klage, daß bicfc Stadt seit vorigem Herbste mehr als irgend eine andere in den Ver. Staaten von Tramps belästigt wird. Die städtische Behörde hat die Zahl der Polizisten vermehrt, die ConstadleS und ihre Deputies nehmen den ganzen Tag über Verhaftungen vor, aber gerade rn dem Versahren, das gegen die Vagabunden eingeschlagen wird, liegt die Ursache ihrer' sorlwührenden Vermehrung. Die durch die Verhaftungen entstandenen Kosten fließen nämlich in die Taschen der Beamten, werden von dem County bestritten und betragen in jedem einzelnen Falle für den Haftbefehl, die Verhastung, die Einschließung und Verpflegung im Gefängnisse, sowie die VerHandlung vor demFnedensrichter $7.85. So sind an jedem Spatnachmittag das städtische und das County - Gefängniß überfüllt, am Morgen werden die Gefangenen einem Friedensrichter vorgeführt und dieser entläßt sie gegen das Versprechen, die Stadt zu verlassen. Die Vagabunden treiben sich den Tag über in der Umgebung bettelnd und stehlend umher, kehren gegen Abend in die Stadt zurück, erhalten ihr Abendessen, früh ihr Frühstück und werden entlajsen. um sofort das Spiel auf Reue zu beginnen. Dieser Tage wurde ein Kerl zum 14. Male verkästet und ent lassen. Die Beamten und die anderen Vagabunden befinden sich hierbei außerordentlich wohl ; erst dieser Tage hat ein einzelner Friedensrichter dem County eine Rechnung im. Betrage von $100 eingereicht, Kosten, die ausschließlich orch die sogenannte Procefsirung von Tramps erwachsen sind. Daß die Frechheit der letzteren sich von Tag zu Tag steigertest einleuchtend. Dle yandelS-l kammer wird sich an die Legislatur um; Abstellung dieser unglaublich verrotteten. Zustände wenden. D e r gegenwärtige F i, naniminii'ter Frankreich? war in seine? " ??zend (SJMb nrbclter. Vom Intatiöe. EinigePhiladclph.ier Stadtväter haben eine 5p7tzjuhrl" nach dem. Westen arrangirt, worüber der. Demo-, trat" meldet : Wahrscheinlich tostet die Eisenbuhnsahrt nichts und die Stadtvä--ter wollen angeblich die Systeme der Schulen und Wasserwerke" in westlichen Städten besichtigen. Da die meisten Theilnehmer an der Fahrt nicht wieder gewählt wurden, ist schwer einzusehen, welcher Vortheil sür die Stadt von der Prüfung der Systeme" erwächst. Stettin. 2. März. Behufs Er. baung einer Drahtseilbahn von seinem neuen Petroleumhos am Dunng nach dem Freiburger Bahnhofe ist Herrn 'lgust Fock seitens des Magistrats die nehmigung ertheilt worden. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Eigenthümer F. Döbler aus Mewegen, dr den dortigen Eigenthümer Heinrich Holz und dessen Sohn, den Arbeiter Wilhelm. Holz, mißhandelt hatte, zu einer, sieben' jährigen Zuchthausstrafe und den Kauf, mann Louis Cohn wegen betrügerischen Bankerotts zu 9 Monaten Gesängniß. Eine grausige Entdeckung machten einige Erdarbeiter in der Nähe der Steinway'schen Pianofabrik in Astoria, N. Z). Dicht am Ufer, theilweise von hohem Grase verdeckt, fand man die Leiche eines Mannes, die zu einem formlichen Skelett zusammengeschrumpft war. Daneben lagen eine Thonpfeife, eine Flasche und Mi altmodische flache Mes. singknöpse. Ueber, die Identität der menschlichen Gestalt war kein Ausschluß zu erlangen. Eine hundertjährige Prophezeiung. Die Spanier im Livermore Thale im südlichen Californien erwarten im Laufe diese Monats eine furchtbare Überschwemmung, welche vor hundert Jahren von dem Missionspriester Padre Anselmo von San Jose prophezeit worden ist. Da eine von demselben Pater sür 1833 prophezeite Hochfluth wirklich eingetreten ist, . so glauben die guten Leute, daß auch die andere Prophezeiung sich erfüllen werde. Etwa 200 Leguasvon Lima liegt die Stadt. Auancapelica, welche durch ihre unerschöpflichen Quecksilberberawerke berühmt ist. Das diesem Bergwerke entströmende Grubenwasier ist sehr heiß und fühlt eine fast unglaubliche Menge aufgelöster Tropfsteinmasse mit' sich, welche sich beim Erkalten des Masters niederschlägt und bereits ein ganzes Thal ausgefüllt hat. Man ist bereits auf .den Gedanken gekommen, leere Bausteinformen in dieses Wasser zu legen, welche sich in sehr kurzer Zeit mit einer leichten und festen gelblich'weiß schimmernden und halb durchsichtigen

Masse füllen, welche als Baumaterial ohne Weiteres verwendet werden kann. Reuerdings versuchten auch Bildhauer, hohle Formen von Statuen. 5eilioen.

dildern, Taufsteinen und deraleicken in me uueu zu legen, der Ersolg war ein - . ' i uverralcyend gunjtlger, und fchon füllen sich die Kirchen Peru's mit heiligen Geräthen solchen Ursvrunas. wäbrend in .Parks und Gärten die hellschimmernoen Statuetten und Kaulen aus jene, Quelle eine immer beliebter werdende Zierde bilden. Im Schatzamte hat man in Erfahrung gebracht, daß in Ohio und Jndiava falsche Silberdollars im Um laufe sind, die den echten an Größe, Form, Gewicht und Aussehen tauschend ähnlich.und um so schwerer zu erkennen sind, als eine Säureprobe den Betrug erst aufdeckt, wenn man den Silberüber' zug abgekratzt hat. Das vor Kurzem gegrün dete Städtchen Raples in Jdaho ha! jetzt auch schon ein Gefängniß. Das selbe besteht aus einer natürlichen Höhle im Fe!s5n ; vor derselben ist ein Wächter postirt, der die Weisung hat, jeden Gesungenen, der nur den kleinsten Theil seines Körper? in dem Eingange zur Höhle sehen läßt, niederzuschießen. Ein Fruchthändlerin New Orleans versichere neulich, er sende jährlich 1,500,000 Schalen von CocoSnüssen nach New Jork, wo dieselben in schwarzen Pfeffer verwandelt, resp, nach gehöriger Verarbeitung unter solchen gemischt werden. Ende voriger Woche sollte in Cramp'S Schisfsbauhof in Philadel, phia der Dampfer Mariposo" vom Stapel gelassen werden, begann seinen Lauf, blieb aber plötzlich au noch unaufgeklärter Ursache mitten aus der Bahn stecken. Acht vorgespannte Schlepp Kämpfer waren nicht im Stande, das Schiff wieder in Gang zu bringen und es muß wahrscheinlich eine neue Bahn unter der alten gebaut werden; die Manpofo ist sur die .Oceanic Steam fpip Co.- und zu Fahrten zwischen San Francisco und Honolulu bestimmt. Der Staat Texas hat die alte Alama-Kirche in San Antonio sür tz20,000 angekauft. Diese Kirche ist dadurch bemerkenswert?, daß sich wäh rend des Krieges mit Mexico eine kleine Schaar texanischer Helden in derselben festgesetzt hatte und im Kampfe mit Truppen der mexicanischen Armee unter Santa Anna bis aussen letzten Mann fiel. Seither wurde die Kirche als La gerhaus benutzt. Der Bericht der EisenbahN'Commissäre des Staates Maine sür 1882 weist nack, daß dieses Verwal tunasiahr dem Betriebe der Babnen außerordentlich günstig gewesen ist. Von sämmtlichen Bahnen wurden $7,571, 540.04 vereinnahmt und $5,220,768.15 verausgabt, -so daß sich ein Nettoprosit von $2,352.781.49 erglebt. Die Läna der Hauptlinien im Staate beträgt 3.066.G8 Meilen. Die Activa derMame Central berechnen sich auf $12.827.803 57, ihr kommt die Boston & Maine mit $12.450,623.43 am nächsten. Die näheren Umstände be der Verurtheilung des jetzt nach 30jüh riaer Haft aus dem Zuchthause in Mi chigan enllasfenen Samuel Ulman waren folgende : Im Jahre 1853 kam ein Mann. NamensEstabrook. aus Vermont nach Michigan, um sich mit einem in der Nahe von eonldaS wohnenden Mäv chen. Namens Woods, mit dem er be reits längere Zeit verlobt war, zu ver heirathen. Einige Meilen von der Woh nuna seiner Braut fuhr er bei einer Wirthschaft vor, um sein Mittagesien zu nehmen, und von da an war jede Spur von lbm verloren. Nacd -einiger Atxt s agte ein Sträfling. Namen? Harding, in geistesschwacher Mann und als Lügein aeistessckwack ner bekannt, er habe gesehen, daß Esta brook von Ulman und einem anderen Manne, Namens White, in einem Walde ermordet wurde, und er sei bei der That zugegen gewesen. Auf diese durch nichts unterstütz?e Aussage 'hin wurden Ulman, WHUe und Harding zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt, obgleich nich? festgestellt war und man jetzt noch nicht weiß, ob wirklich ein Verbrechen vertag. Bald nach der Verurtheilung der drei Männer sah man allgemein ein, daß denselben Unrecht geschehen sei, und wenn irgend Jemand sich derselben angenommen Hütte, so waren die elbcn odne ?ieitel in Freiheit gesetzt worden. Erst im letz ten erbst wurde die Ausmerlsamkelt des Gouverneurs auf die Sache gelenkt. und derselbe bat nnnmebr Ulman aus der Hast entlassen. Harding und White. ind im Gefängniß gestorben, varding nahm vor seinem Tode seine A'sage? ixüd und erklärte dieselben für erlösen. Vom Auslande. Der seltene Fall eine S Todes vor Freude ist soeben in Paris vorgekommen. Eine Madame Laroche, Straße Oberkamps in Paris, glaubte ihren einzigenSohn. der zum Heere auS gehoben und in die Colonien geschickt worden war, todt. A!S er unerwartet in den Kramladen seiner Mülter trat und ihr um. den Hals fiel, sank sie todt zu Boden. Im ältesten undgrößten Weinkeller Londons ist ein Mann angestellt, welchem man' nachrühmt, daß er der beste Kenner aller Getränke von der Welt sei. Er ist eitel genug, seine Erfahrenheit zum Vergnügen der Besucher erhroben zu lassen. Ohne daß er eS sehen kann, werden vier verschiedene Sorten Sherry m ein GlaS zusammengemengt. Er trinkt einenMunvoll, und erklärt die zusammengesetzten Theile der Mischung, gewöhnlich ohne sich zu irren. So identificirt er auch unzählige Champagner sorten und deren Jahrgänge. Als ihm ein Glas amerikanischen Weines gereicht wurde, zögerte er eine Weile mit der Entscheidung, da er nie zuvor amerikanischen Wein getrunken hatte ; endlich sprach er, es wäre ein recht niedlicher Wein, mit mehr Brandygehalt, als er eigentlich haben sollte, welcher wahr

scheinlich aus einigen im Norden wachsenden Trauben gemacht wurde. Auch in Italien verwüstet die Reblaus die Weinberge, desonders auf Suilien. Der Ackerbaumini-

tter fucht die anZkneckten vcebcn ganz auszurotten und durch härtere amerikanische zu ersetzen. Da dies aber drei Jahre Ernteverlust voraussetzt und die Bauern an Vorkehrungsmaßregcln nicht glauben, so rebelliren sie dagegen. Die Seuche des Kaffeebaumes bat nicht blos auf Cevlon und auf den Fidschi-Jnseln, sondern auch in Brasilien sich eingenistet. Pflanzungen, welche 200 Tonneu ökastecbohen ertrugen, geben blos noch elende Ernien. Ein nadelförmigeZ winziges Insekt soll die wurzeln zerNoren, wahrend von Anderen die Ursache in Erschöpfung des Vo dens gesuch! wird. Wenn Mexico und lentralamerika sortsabren. die Feblernte zu ersetzen, so braucht der Kaffce darum r.lchl theurer zn werden. Ein mit Rechentalen t be. gabter Herr hat genau abqeschZU. wie viel die französische Regierung sür den CX AA CY I t . v Prinzen' napoieon (Pion-Plon) aethan hat. Ehe er sein lächerliches Manifest erließ, sprach Niemand von ihm. Bald daraus, und namentlich nach seiner Verhaftung, war sem Name in Aller Munde. 67 tägliche Zeitungen in Va ris druckten seinen Namen wenigstens sünszizmal in jeder Nummer, während ihn 434 wöchentllcheBlätter durchschnittlich drechigmal nannten. In drei Wochen wurde der Name allein 125.780 mal gedruckt. Die Seker hatten zu diesem Zwecke 1.006,240 Buchstaben zusetzen, die, zu 7 Pence daZ tausend, einen Werth von 2K) oder 51,450 darstell, ten. Außerdem wurde sein Name von Abgeordneten in der Kammer wenigstens 150 mal täglich erwähnt, oder vom 16. Januar bis zum Datum der Berechnung zusammen 1M6.800 mal. Jeder Franzose hat viermal täglich von ihm gespro chen, wag in 22 Tagen 4,202,843,000 Erwähnungen ausmacht. Im übrigen Europa, in Amerika u. f. w. wurde er mindestens 64.060,612.000 mal genannt. Somit wurde Prinz Napoleon in drei Wochen zusammen 86,042,000,000 mal erwähnt. Bessere Reklame hätte die französische Regierung für ihn nicht machen können. Bekanntlich ist eö in England verboten, daß ein Wittwer die Schwester seiner verstorbenen Frau hei rathet. Unzählige Male wurde die Ab schafsung dieses blödsinnigen Gesetzes versucht, in der letzten Sitzung stimmte sogar der Prinz von Wales für Widerrufung desselben. aber stets siegten die orthodoxen Geistlichen im Hause der Lords. Die Vesürworter des Widerrufs wollen nun Herrn Gladstone ein schön gebundenes Album überreichen, tn welches sie alle dem Minister wünschens werthe Information über den Gegenstand hineingedruckt haben, einschließlich der Stellung, welche die liberale Partei und der Premier selbst zu der Frage eingenommen haben. Einige Bischöse haden ihren Geistlichen befohlen, gegen die Bewegung zu predigen, während die von der Staatslirche losgetrenntenGeifllichen für den Widerruf predigen werden. Der Kamps verspricht in diesem Jahre ungewohnlich heiß zn werden. Der unerforschte Theil Australiens enthält noch viel Begehrenswerthes für unternehmende Reifende Allerdings ist die Theorie von einer großen Wüste im Innern längst aufge geben worden, doch ist ein riesiges Gebiet noch so gut wie unbekannt. In zwei Colonien allein, Süd- und.WestAustralien, gbt es mehr als 800,000 Quadratmcilen wenig bekanntenLandes, und auf der nördlichen 5)albinsel von Queensland sind 10.000 Quadratn.eilen unerforscht. Herr Christie Palm'.rston, ein Regierungs - Landvermesier, hat soeben die Tafelländereicn zwischen Ha iberton und der Küste von Queensland 'erschlossen. Er berichtet, daß diese Jlück'liche Gegend eine Flora von unglaud !licher Pracht besitzt, breite Bäche ergießcn sich über hohe Zsaltabhänge und durchströmen den reichsten Theil Äustraliens. Die Bewohner dieses Gebietes unterscheiden sich wesentlich von anderen Eingeborenen Australien's. Einige Stämme sollen in so dichtem Gebüsch wohnen, daß sie nie offenes Land gesehen haben. Sie sind nicht mit Speeren, sondern mit hölzernen Schwertern bewafsnet, die den üwanen der menjqenfresfendcn Djaks auf Borneo gleichen. Jüngst waren bei einem 'Diner des Lordmayors von London auch drei ausländische Confuln anwesend. Se. Lordschast wünschte aus das Wohl der fremden Gaste sein Glas zu leeren, und wie.s den ossiciellen Toastmeister an, das Wohl der drei anwesenden Consuln öffentlich zu verkündigen. Der HauSHofmeister mißverstand wahrscheinlich die Worte, und verkündete solgendcs: .Der Lordmayor trinkt auf das Wohl der dreiprocentigen Consols (Aktien)", (of the three per cent consols, statt : tliree present consuls ) In München scheint man entschlosien zu sein, kein Jahr ohne internationale Ausstellung vorübergehen zu lassen. Der Electricitäts'Ausstellung folgt im kommendenSommer eine internationale Kunstausstellung. Da im vorigen Sommer bereits eine internatio nale Kunstausstellung in Wien stattgefunden hat, so sträubten sich die berliner und düsseldorfer Künstler gegen diefe neue Internationale. Das Münchener Centralcomite sandte Delegirte nach Berlin und Düsseldorf, um die Künstler zur Theilnahme an dieser Ausstellung zu überreden. Wie die .Allg. Ztg..- jetzt berichtet, sind die Delegirten des münchener Centralcomites, Her? Ferdinand v.Miller und Herr Architect Professor Thiersch, von Berlin und Düsseldorf zurückgekehrt. Die Beschickung der internationalen Kunstausstellung von NordDeutschland aus ist nunmehr gesichert und alle bestehenden Differenzen sind befriedigend erledigt. B a y r e u t h, 27. Febr. Die hiesigen Sdtischen Behörden haben die Ubfchas l2ög deö Schulgeldes beschlossen.