Indiana Tribüne, Volume 6, Number 181, Indianapolis, Marion County, 20 March 1883 — Page 4

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. If- !-, 1 ö iVOa is fi n m i y AMZ LA'UMi. rny XUU Ltm : njamtm.-rt ßWTS e .vlluji Ist das beste Heilmittel gegen di: v:r-schieden-Leiden der Lungs und Kehle, wie sausten. Jpcijerlcit, Bräun?. Erkältung. Engbrüstigkeit. Influenza. Luftröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Eint ., , 4,i t.,i (II 9 a&es i ojimc ijtuiuty yui. 143, iiLM zsisz, 2 " ' .".TOI George F. Borst, Deutsche Apothckc. Recepte werden nach Vorsckrifta. gefertigt. Toilette Artikel jeder Art. 440 Sul TMerlclla.il Htr. Indianapolis, Ind., 20. März 1883. CivilstandSregister. Geburten. Dt angeführt, 9iarnen sind die ul ate:3 ober tcr Mutter.) Andrea I. Thomas, fcnadc, 17. März. Win. Sturkmann. Knabe, 12. März, ffried. Roesemeyer, Knabe. 17. März. Heirath en. Todesfälle. Patrick 3i onan, 35 Jahre, 17. März. Jield, 19. März. Charles W. Heyineier, 43 Jahre, 18. M. George S. Todd, 42 Jahre. 10. März. Edvard Young. 30 Jahre. 19. März. Friedrich Köpper. 50 Jahre, 18. März. Cora Cash. 23 Jahre, 17. März. . Carolwa Porter, 57 Jahre, 18. März. Henry C. McDonikll, 1 Jahr, 18. März. George I. Schronz. 33 Jahre. 19. März. Carl Söhncr, 65 Jahre. 20. März. Verlangt: Ein guter Junge, welcher deutsch und englisch lesen kann, um das Schriftsctzen zu erlernen. I" Mannie JoneS ist der Langsinze rei beschuldigt und wurde eingesteckt.. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben." Eine kleine Erkältung sollte man nie v:r nachlässigen; durch eine einzige Flalcke Dr. Bull's Husten Syruv (für 25 Cents) labt sich ein chronisches Halöleiden, wel che so leicht aus einem Husten entstehen kann, verhindern. Verlangt Macho's "Lest Ilzvaiw Cigars". Morgen Lieber'ö Bock. ßP Ellen Dix wurde von Levin Dir geschieden. Grund: treulose Verlas sen. Kommen Sie doch niftt in Ihrem Hause um. "louIi ou Hat." Ver treibt Ratten. Mäujc. Nolhauqen, Bett, wanzcn, Fliegen, Ameisen, Maulniürfe. 15c. LS- Das Plaidoyer in dem Prozesse gegen John I. Jeter wurde heute im Eriminalgericht sortgesetzt. Morgen Liebcr'ö Bock. Adam Scott erhielt heute in ei ner Notenklage gegen John C. Brinke rneicr und Andere 53,370 50 zugesprochen. Wm. C. Nchling macht seine werthe Kundschaft und das Publikum im Allge meinen darauf aufmerksam, daß er sein Mehl, und Futter. Geschäft von No. 253 Süd Dclaware Str. nach No. 317 und 319 S. Delaware Ttr. verlegt hat. fö Allen, die ein LooZ auf die gol dene Uhr haben, zur Nachricht, dak die selbe heute Abend in 113 Ost Washing. ton Straße ausgewürfelt wird. Morgen Licbcr'ö Bock. t Herr Mathias Maus beabsichtigt dieser Tage zur Wiederherstellung seiner Gesundheit nach Florida zu reisen, um daselbst längeren Aufenthalt zu nehmen. Magere Menschen. "Wells' Uealth Ilenewer" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. $1. Frau E. A. Springer' wurde gestern für irrsinnig erklärt, und wird im Jrrenasyl Aufnahme finden-. Es ist die die Gattin von M. R. Springer. Raymond Kohlen" bei Augnsl M. Kubn, Offfce No. 13 Virginia Aveuue, Fjards Ecke Nay Str. und Madison Avenue. SZ$- Die Habeus Corpus Klage von Wm. H. Collier, welche gestern Abend vor Richter Taylor verhandelt werden sollte, wird erst heuie Abend zur Ver Handlung kommen. Nieren Krankheiten. Schmerzen, Reizbarkeit, Zurückhaltung, Unenthalt samkeit. Absaß. Gries, :c.. kurirt durch ajucliupaiba.'' 1. Bei Apothekern. tZS" Jennie Adams wurde heute bei Squire Glab von der Anklage, der Füh rung eines Prostitutionshauses, sreige sprachen. Morgen Lieber's Bock. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in !l?o. 209 Ost Washington Stke.

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Die TtcaiZknbaönfrage.

Die .Timcö", welche gludte, mit ihren (5instilÄtkrllvgSvkrsuchctt die Ttadkräkh: kon. trotliren zu können, wii heute (öift und Eallk speien. Das sollen sich unsere Stadt, äthc, die für Einhaltung von Versprechungen gestimmt haben, nicht verdrüßea lassen. Wer mit schö nen edcsizökc-ln zn argumeotrcn versucht und die Thatsachen außer Acht lapt, verdient keinen Erfolg." Wcnn unserer Tevölkcrurg von 6e ten der englischen Presse der Sachvcrhalt deutlich drmonstlirt werden wäre, wie eS von unserer Seite geschehen, wenn den Lesern die Vorgänge in Clcdeland mitgetheilt worber wären, dann wären ihn:n bald die Schuppen von den Augen gefallen und der NimbnS, in den sich die Metro politan Straßrubahngesellschzft einzuhüllen verstand, Ware vernichtet worden." Ind. Telegraph." Wir setzen unserem Artikel die Aeuberungen des deutschen Morgenblattes vor aus. damit unsere Leser genau von der Stellung desselben unterrichtet sind, und damit das Publikum wisse, dak in einem Kampfe zwischen Publikum und Mono pol das deutsche Morgenblatt immer auf Seite des Monopols zu finden ist. und serner, um zu zeigen wo die schönen Redefloskeln" zu finden sind. Da die Gegner der neuen Straßen bahnCompagnie doch nicht geradezu als Grund ihrer Opposition Privatgründe angeben können, da sie mit den Mitglie dern der alten Compagnie wohl im Corridor des Courthauses, aber doch nicht im Sitzungszimmer selbst Arm in Arm her umspazieren können, so müssen sie natür lich nach Gründen für ihre Opposition suchen. Da stützen sie sich denn zunächst aus Sektion 15 der Ordinanz vom 4. Juni 1861, durch welche der alten Compagnie das Wegerecht ertheilt wird, und behaupten. die Stadt sei kontraktlich verpflichtet, erst die alte Compagnie aufzufordern, die betr. Linien zu legen und Verbesserungen einzuführen und könne erst dann einer anderen Compagnie die Erlaubnis zur Legung eines Geleises geben, wenn die alte Compagnie der Aufforderung nicht nachkomme. Run denn, wie lautet dieser 15. Para graph? Wie folgt: .Wenn der Stadtrath cs für praktisch hält, daß an irgend einer Straße eine Bahn gcdaut werden soll, dann soll er darüber beschließen und der Compagnie Mittheilung von dem Beschlusse machen. Die Compagnie soll sich innerhalb 30 Tage bereit erklären, die Strecke zu bauen, andernfalls geht sie ihrer Rechte und Privilegien verlustig. Im Falle sie sich zur Errichtung'der Strecke bereit er klärt, soll ihr eine bestimmte Frist zur Vollendung der Arbeit gegeben werden. Baut sie die Bahn nicht in der festgesetz ten Zeit, so soll sie ihre Rechte und Pri viligien verlieren, die Stadt kann dann selbst die Bahn bauen, oder Jemand an ders das Recht dazu ertheilen. Wird aber die Bahn nicht innerhalb eines Iah res von oer kaoi, ooer sonn emano gebaut, sosoll die Compagnie alle ihre Rechte wieder erlangen, als ob sie diese! ben nie eingebüßt hätte." Run fragen wir irgend einen vernünf tigen Menschen, ob in de Vorstehenden irgend eine Verpflichtung von Seiten der Stadt enthalten ist, keiner anderen Compagnie das Recht zu geben, eine Bahn zu bauen )hne die alte Compagnie auszu fordern, dieselbe Strecke zu errichten. Der vorstehende'jParagraph legt der alter. Compagnie die Verpflichtung auf, jede Strecke zu bauen, deren Erbauung die Stadt verlangt, verpflichtet aber durch aus die Stadt nicht, jede Strecke bloß von der alten Compagnie errichten zu lassen, oder von einer neuen Compagnie welche au3 eigener Anregung eine Bahn bauen will, eine Strecke bauen zu lasten. Der Paragraph bestimmt, was geschehen muß, wenn der Stadtrath will, daß die alte Compagnie eine Strecke baue, bindet aber die Stadt in keiner Weise in Bezu auf die Zulassung anderer Compagnien. Alles was in Bezug auf kontraktliche Verpflichtung der Stadt gesagt wird, sind schönrednerische JloSkeln". ' Die Gegner der Compagnie scheinen auch wohl zu sühlen, daß ihre Stellung eine schwache, deshalb sprechen sie außer von ein:r gesetzlichen Verpflichtung von einer moralischen Verpflichtung. Giebt es irgend Jemand, der da glaubt daß die StraßenbahnCompagnie die Bahn bloß dem Publikum zu Liebe ge baut hat ? Giebt es irgend Jemand, der da glaubt, daß überhaupt eine Compag nie dem Publikum was zu Liebe thut? Compagnien wollen Geld machen". Das ist Alle?. Welche gesetzlichen, oder moralischen Verpflichtungen hat' dieStraßencompagnie bisher anerkannt ? Alle Wünsche des Publikums, wie bescheiden dieselben auch immer grwesen sein mögen, blieben unberücksichtigt und nur dem Zwange gab die Compagnie nach. Sektion 12 der genannten Ordinanz spricht an mehreren Stellen von Conduk teuren. Wo sind die Condukteure ? Das Publikum wünscht seit langem Platform CarS. Wir haben fast keine anderen, als Vobtailcars. Par.9 der 12. Sektion der genannten Ordinanz bestimmt, daß die Condukteure an jeder Straße den Namen derselben ausrusen sollen. Wir baben keine Con duktcure, also ist dies natürlich auch nicht geschehen. Die. betr. Sektion legt den Conduk teuren verschiedene Pflichten auf, die aber alle nicht erfüllt werden, weil eben keine Condukteure da sind. Wenn also

ein Contrakt bestebt. so ist derselbe von der Compagnie schon längst gebrochen worden, und wenn moralische Vcrpflichhingen besteh .'n. so komme dvch die Compagnie erst d?n ihrigen nach. Wir zweifeln durchaus nicht daran, daß die alle Compagnie jetzt zu allen

möglichen' Verbesserungen bereit ist, aber warum erst jktzt ? Wäre sie es auch, wenn sie nicht von der neuen Compagnie mit einer gesäbrlichen Konkurrenz bedroht wäre ? Wir geben auch gerne zu, daß die neue Compagnie bloß aus Rache gegen die alte Compagnie hier eine Bahn bauen will. weil ihr die hiesig? Compagnie in Cleve land Concurrenz macht. Aber was gebt das uns an ? Die neue Comva.inie ver folgt so wenig, wie die alte nur das In tercsse deSPublikumS, wenn aber dasPub likum den Nutzen davon , bat, was gehen! uns kZ'.eüeweggrunoe ar.5 Wenn die leiden Compagniecn Krieg mit einander dadurch führen wollen, daß eine die andere an Verbesserungen und Biquemlichkeiten für das Publikum überbieten will, so lasse man sie doch gewähren, und wenn sie sich einander auffressen, werden wir ihnen gewiß keine Thräne nachweinen. Und sollten sie sich jemals einigen, so sind wir nicht schlimmer daran, als jetzt. Die Leute vom Schlage des Telcgraph" begeistern sich ja sonst im Ge schäftsleben für Konkurrenz, wacum nicht in diesem Falle ? Wir sind seh? skeptischer Natur und können einmal nicht daran glauben, daß diejenigen, welche eine rr.o.iopolistische Gesellschaft in Schutz nehmen, sich für das Publikum interessi ren, sondern glauben vielmehr, daß sie andere Interessen verfolgen, manchmal ihre eigenen. Morgen Lieber's Bock. Deutsche gegenseitige Feuer-Versich' erungS-Geselltchaft. Gestern Abend fand in dem Bureau der genannten Gesellschaft eine Ver sammlung zur Nomination der Beamten sür das nächste Jahr statt. Zu derselben hatten sich trotz mehrtägiger Anzeige im Hos und Leiborgan und trotz mehrfacher unentgeltlicher Mittheilung in der Tri büne" bloß sieben Personen eingesunden, nämlich die Herren John Grosch. Huirv Rüste, Eduard Müller, Ad. Sei denstiöcr.Lorenz Schmidt, Jacob Wach stätter und Philip Rappaport. Das erste Geschäft waren Vorschläge für Besetzung der Sekretärstelle. Herr Eduard Müller schlug Herrn Lorenz Schmidt vor. Da weitere Vorschläge rncht gemacht wurden, wurde Herr Schmidt für nominirt erklärt. Sodann wurden Vorschläge sür die Besetzung des Direktoriums gemacht. Nominirt wurden die Herren Ad. Sei densticker, Edward Mueller. Clemens Vonnegut, Henry Ruessk, John Grosch. Henry Schnull. Jakob Wachstet ter, Cdarles Recse, John W. Schmidt. August Bennerscheidt, John P. Frenzel, Gabriel Schmuck, August W. Ritzinger, Peter Spitzfaden. Geo. F. Pfingst, Fre derick Franke, Geo. R?yer. Frederick Schmid, Jakob F. Schweikle, August Mai. Wir bemerken hierzu, daß die Herren Vonnegut, Schnull, Reese. Frenzel. Ben nerscheidt und Mai von Herrn Rappa Port, die Uebrigen von den anderen Her ren vorgeschlagen wurden. Damit hatte die Versammlung, welche im Ganzen etwa 15 Miniklen gedauert hatte, ein Ende. Herr Rappaport wurde von den anwe senden Herren sicherlich als ein frecher Eindringling in den geheiligten Kcci angesehen. Denn während die Herren alle mit rührender Gegenseitigkeit Einer den Andern in Vorschlag brachten, blieb Herr Rappaport in desperater Einseitig ks)t unnominirt. ?!iedergelchlagen und im Bewußtsein seines Nichts durchboh renden Gefühls verließ er die Versamm lung. Aus oen Vorae chiagencn nno neun Direktoren bei der am dritten Mittwoch im April stattsindenden Jahresversamm lung zu wählen.

Morgen Lieber's Vvck.zln.

t (5arl Söhner. t Kurz, d vor wir zur Presse geben, wird uns die Mittheilung, daß der alte ffrci heitsveteran, Herr Carl Söhner heute Morgen im Aller von 65 Jahren starb. Herr Söhner war ein Achtundvierziger von ächtem Schrot und ttorn, ein inti mer Freund Hecker'S und Dr. Homburg'S, welch' Beide ihm erst vor Kurzem voran gingen. Er hatte sich an dem badischen Ausstand in hervorragender Weise be theiligt, war Mitglied der provisorischen Regierung und kam als politischerFlücht ling nach Amerika, wo er sich Anfangs seinen Unterhalt durch Musikunterricht erwarb, und wo er durch Fleiß und Strebsamkeit nach und nach zu einem vermögenden Manne wurde. Er ließ sich zuerst dahier nieder, nahm dann seinen Aufenthalt in Hamilton O. dann in Rushville Ind. und verblieb dann in Indianapolis. Er war ein freisinniger Mann und durchaus ehrenhafter Charakter. Sei nen Freunden und Hinterbliebenen sprechen wir hiermit unsere innigsteTheil nähme auS. Die Leiche wird nach dem Wunsche des Verstorbenen nach Washington, Pa. gebracht um dort verbrannt zu werden.

Stadtrathssi lziittg

Der städtische Assessor herichtete. daß er folaende Personen als Gehülfen an gestellt habe : Samuel M. Patton. L. I. Bradley. M. H. Philipps. W. O. Brouse. Wm. N. Springer, Samuel VZagne, W. S. Elliott, Charles Stipp. James H Perry. I. H. Lehr, Alex. Harder. I. C. Stokcs. Henry Schultz, Wm. S. Monroe, Deloß H. Peck. Wm. S. Lockman. W. M. Ma hon, H. M. Hadley, H. I Pettijohn und W. H. McKahn. Es wurde beschlossen, für die Nord Meridian Straße eine Straßenreini gungsmaschine für $100 anzuschaffen. Der Stadtanwalt wurde beauftragt, einen Gesetzentwurf vorzulegen, durch welchen die Benützung der Nord Meri dian Strafe fnr schwere Fuhrwerke ver hindert wird. (Wie liebevoll der Stadt-, rath doch immer sür das Wohl und die Bequemlichkeit der reichen Leute forgt!) Eine lange Debatte entspann sich über die Ordinanz zur Errichtung der neuen Stadlhalle. . Das Brrgercomite liegt verschiedenen Stadtraths Mitgliedern chwer im Magen und Heiligenschein Priichard beantragte mehrere Streichun gen, durch welche die Wirksamkeit der Ordinanz in Frage gestellt worden wäre. Die He.'ren Weaver und .Dowling aber asen ihm tüchtig ben Ter.t und die Ordi nanz wurde angenommen. Der Mutual Union Telegraph Com pagnie wurde das früher ertheilte Recht zur Errichtung von Pfosten wieder ge nommen, weil sie sich mit der Western Union verschmolzen hat. Nun kam die Straßenbahn.Angelegen heit an die Reihe. Von dem Comite, an welches die Angelegenheit verwiesen wor den war, liefen zwei Berichte ein. Der Minoritälsbericht ist unterzeichnet von John R. Pearson und dem Stadtan walt. In demselben wird die Verleihung des Wegerechts an die neue Compagnie empsohlcn und gesagt, daß eine gesetzliche Verpflichtung gegen die alte Compagnie gar nicui rxililre, uuo eine morailsaze allenfalls nur dann existiren würde, wenn sie den Wünschen des Publikums jemals gerecht geworden wäre. Der Majorilätsbericht ist unterzeichnet von den Herren Pritchard, oke, Fultz und Caylor. Dieselben faseln in ihrem Berichte sehr viel von moralischen Ver pflichtungen und empfahlen, daß erst der alten Compagnie eine "chance1' gegeben werden solle, die von der neuen Compagnie versprochenen Strecken zu bauen und Verbesserungen zu machen. Die Herren Tbalman, Pearson und Dean sprachen zu Gunsten der neuen Compagnie, die Herren Dowling, Prit chard und Morrison dagegen entpuppten sich als eifrige Unterstützer des Mono pols. Herr Dowling versuchte mehrere Male durch Antrag auf Schluß der Debatte die Gegner mundtodt zu machen, waS ihm jedoch nicht gelang. Schließlich stellte er den Antrag, den Minoritätsbe richt auf den Tisch zu legen, welcher An trag mit H gegen 7 Stimmen angenom men wurde. Dafür stimmten : Bedsord, Bcundage, Vryce. Caylor, Cole, Dowling, Fultz, Harold, Hartmann, Koller, Morrison, Pritchard, Wsrd und Poke. 14 Dagegen : Dean. Knodel. Pearson, Reichwcin. Stout, Thalman und Weaver -7. Herr Morrison beantragte dann die alte Compagnie aufzusordern. ein Trans ser System einzuführen, so, daß San ohne weitere Bezahlung eine Llnie ver lassen und die Wägen einer andern Com pagnie besteigen kann. Schließlich wurde die ganz; Angelegen heit an das Comite mit der Weisung zurückverwiesen mit der gegenwärtigen Compagnie über die Reformen, welch: sie einzuführen gedenkt, zu conferiren. Die Wasserwerk - Compagnie wurde angewiesen, Röhren an Sinker Straße bis Delaware und von da bis Home Avenue zu legen. Das betr. Spezlalcomlte schlug vor, daß in Zukunst von der Commission sür öffentliche Verbesserungen keine Arbeiten ohne Einwilligung beider Zserge des Stadtratbs mebr angenommen werden Die Straße westlich von Japan Str. von Nebraska Str. bis Lincoln Lane wurde Dean Str getauft. Der Stadtanwalt wurde angewiesen, eine Ordinanz zur Errichtung eines Ab zugskanals an der New Jersey Str. von Washington Str. aus nördlich zu errich ten. Vertagung bis nächsten Montag. - Morgen Lieber'S Bock. o 'gr Gouvernör Porter kam gcstern Abend um 5 Uhr von seiner Re'se nach den überschwemmten Bezirken, hierher zurück. Unser Berichterstatter hatte heute Vormittag ein: Unterredung mit dem Gouvernör und erfuhr daß derselbe bezüglich Ernennung der Polizeicommis säre gar nicht in Eile ist. Besondere Kennzeichen. Haben Sie ein besonderes Kennzeichen, durch welches Sie indentifizirt werden könnten, frug ein Arzt, der feine Hüte bei .Ryan the Halter" kauft, Bill Wrlllams welcher sich zum Zwecke der Aufnahme in eine Lebensversicherung untersuchen ließ. Williams überlegte lange, dann beant wortete er die Frage bejahend. Run wa? ist es? meint der Doktor. Schreckliche Krämpfe nach dem Genuß von grünem Kor, sagte Williams.

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I Gestern Abend zwischen 8 und 9 Uhr wurde hier ein Mann Namens Philip Kühn verhaftet. Derselbe wurde mit dem in Traders Point stattgefunde nen Morde in' Verbindung gebracht. Nnn stellt es sich aber heraus, daß er beim Coroner wichtige Aussagen machte, über welche jedoch ber Coroner nichts verra thenwill. Bon VemeN n a cd md5anaftSWs 4.20. Gebrüder Frenzel, EckeWashington Straße und Virginia Avenue. lBanre Block.) Ncucs Packing - Geschäft. Meinen freunden, Bekannten und dem Publi?u im Allgemeinen zur Kenntniß, daß ich n Ni. 720 Sud Meridian Straße ein neues ' Pork-Packing-Geschäft" eröffnet bade und etS einen gewählten orrath von frUchem Schweinefleisch, Schmatz, qeräucherten Lchia ken, ?irühstücksxek; Schultern. Ochsenzungen, und dergleichen Hand halte und bitte ich etmaiaeiSe stellunaen mir gefälligst versönttch oder ver Poftkane zukommen zu lasten, it der Versicherung, duft ich zeden Auftrag groi oder klein, romxt und zufrieden, stellend besorgentwerde und meinen Freunden sür die mir früher erwiesene Kundschaft destenS dai.kend, Zeichnet . , Xtioliaircl Kssifisl:. Arbeiter Zusammenkunft FßITZ FFJLiTXKGEI, N o. 142 Q st Washington Str. rische ier. reine LiquSre und seine igarren ftetS an Hand. ES 3 feiner unch.

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