Indiana Tribüne, Volume 6, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1883 — Page 3
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Die MrölindKr. Ein Bildchen ausdemVolke der Alpen VZN V. tt. SZestZStk.
Auch bäuerlich Mann hat heuizutage 5eine Taschenuhr Einer und Jeder. Heint daS, der sie nicht vergurgelt. Wer die Zeit vertlinkt, wozu braucht der eine Uhr? Aber man weiß, daß bei den Bauern burschen nicht allein das Dirndlhandeln .(tauschen), sondern auch das Uhrban Sein im Sch vung ist. Eine und Die selbe ist Einem und Demselben nicht alleweil .seltsam". Geht sie gut. so ist vielleicht das GchZuse nicht brav genug versilbert, oder die SchilMlölenschale Hat einen Sprung. Geh? sie mitte! mäßig, so ist auf sie natürlich kein rechter Verlaß. Und geht sie schlecht, so muß damit Einer angeschmiert werden. Bei solchen Tauschha.,deln wiederholt sich freilich gar oft daZ schöne Märchen vom Hans im Glücke, der durch ostmaliges Umtauschen vom vollen Gelddeutel all lnälig aus einen Klksclflein kam und da dei immer noch gewonnen zu haben glaubte.' .Freundlein! Ich hab' Dir jeht Eine! Schon ist sie. nicht, meinst? Nachher weißt Du nichts. Daß man ihi'Z au-wendig nicht ansieht, was sie nutz ist, das glaub' ich. Geb. Du kennst nichts. Da kriegst Dein Lcbtag keine solche. Keine solche nicht ; daS sag' ich Dir dreidoppel'!" .Was kostet si:?" .Der Uhrmacher hat gar keine mehr. Das ist seine letzt: gtatjcn von der Gattung." .Und Die?" .Ist nicht seil." Eme halbe Stunde späte? thut der Eine einen lustigen Pfiff in sich hinein man kann auch in sich hmeinpseisen, man thut's zumeist, wenn man einen Andern insgeheim auspjeist. Der .elendigliche Taschenbrater" ist glücklich weg. Die alten großen, dreigcbausigen .Spindeluhren stehen auf der Bauern schaft draußen heute noch theurer im Pceis, als die neuen guten Cylinder und Ehronometerwerke in der Stadt. Die Uyrenhändler wissen, mit was sie den Bauernmarkt füllen, wenn sie recht tüchtig gewinnen wollen. Mit mancher alten .ssnödel", wie man die halsflörrigen Taschenuhren zu schel ten liebt, sind schon so viele Liebhaber angeschmiert worden, als sie Stunden . aus dem Blatte hat. Eine solche kommt dann zu einer gewissen Berühmtheit. D i e hat Der jetzt ! beißt's mit Spott. .Die soppt Den jetzt. Der mag seine guten Stunden auf einem andernZisser blatt suchen. Das ist ein reiner Säckel rauber. die!" .Wenn ich das Geld hatt', was die schon dem Uhrzurichter eingespielt hat, ich kunnt mir damit eine Goldene an. schassen, und kriegte die Kette mit den Frau'ndildelthzlern, die dran hangen müssen, mit drein." Der sie aber eben hat, der preist ihr alle Tugenden an. welcher eine Taschen uhr jemals fähig sein kann ; wenn er sie aber trctz)em nicht an den Mann bringt, und er ijt mit ibr allein, dann geht's ihr nicht gut. .Nabenbradl Du! hast eh kein Funker! Silber an Dir, und zu Lohn, daß ich gesagt hab', das ganze B'schlacht milsammt derKetten wär' eitel feines Silber, zu Lohn bleibst mir j.tzt wieder stehen, und hab Dich eist vor ei ner Viertelstund' aufgezogen ! Zu Lobn, daß ich gesagt hab', Rubinenstein' thut man in die besten Uhren heut zu Tag gar nicht mehr hinein weil sie Dir ausgebrochen sind, wie einer alten Bettel die Zahn' zu Lohn laßt mir jetzt auch noch den Ziiger abfallen hast eh nur einen mehr. Tu schandbar's Gespenst ! Hin sollst sein ! Er schleudert sie auf den Rasen, aber im letzten Auslässen noch so behutsam, daß sie sich nicht allzusehr beschädigt. Dann schaut er sie eine Weile an und bückt sich .Nein sagt er, .r.ein.Luder, liegen laß ich Dich doch nicht, die Ehr' thu' ich Dir nicht an. Mit Dir muß noch Ei"er angeschmiert werden." Am Sonntag im Dvkf auf demKirch platz wird der Uhrhandel zumeist deine den. Da gibtS auch Leute, die rein da von leben und gut leben. Denn Jeder ist kein .Hans im Glück" ; Mancher hat sich von einer Zweiguldeuhr zu einer Zwarz'g und Dreißigguldcnuhr hinan getauscht. . So ein Uhrhändler von Prosession ist selbstverständlich ausallenKirchwechsesten und Jahrmärkten. Mir steht eine Ge stalt, der.Uhren.Osel" geheißen, noch recht sest im Gedächtniß. Das ist ein wunderlicher Geselle gewesen. Dort geht sie behäbig wackelnd, die hrjc dicke Figur, weit auSgepauscht über und über aber Fleisch und Bein sind daS We nigfle dran. Das Männlei.i ist außer halb seiner Haut lebendiger, als inner halb delselven. Seine Rock, Hosen und Westentaschen sind voll Taschen uhren;, auch um den Hals hat er welche oangen. um Die senden hat . er (ine breite Binde, darinnen liegen Uhren ; in seinem cylinderartiaen Filzhut steckt ein rothes Tuch, dahinter liegen Uhren ; an der linken Seite hat er eine wamstige .Ledertasche hängen, da drinnen tickt es, schwirrt es. röchelt es. spinnt eS-Uhren, nlqis ats Uhren. Ueber und üder um den dürren, rothbackiaen Kerl ist eS be lebt, kem Fleckchen giebt eS am ganzen Osel, wo nicht eine Uhr säuselte ! Kommt er dann SonntaaS Li Dors. so rollt er sich ein leeres Weinfaß auf den CfY . 1 r. . . , &. ...... iarlipiag. siuipr Davide als Tisch auf und legt auf der Bodenscheibe leine Üb ren aus. Jede befestigt er vermittelst der Slkkelte oder ihrer btlcheideneren Vertreterin von Paksong oder vermittelst .Di5 eloenoanoes, relp. der Kameel yaarschnur am Faß, denn manch: Uhr das weiß er geht so gut, daß sie km Gewirre der Menschenmenge leicht leise davongehen könnte, wenn sie nicht fcjie ein Zkeltenhund sichergestellt wäre. S!un muß er sich aber noch gedulden.denn izeute geht einmal Alles nach dem Kopf In Kirchthurmuhr. Endlich ist der -Strom 'da. Die Weiber. schlagen sich ßum Jmlrn -und Bandelkrämer' die. Dirnen (bei uns heißt man alle unser httrathele Weibsbilder und halber
wachsene Mädchen Dirnen) und die KinI i r i in i v . I
oer zieyen ucy um oen ömtneiiano.ooei Kirlckienkorb. odet um daS Zwetschken saß. Etliche Männer trachten dem Ta baksladen ,u oder verschwinden bockst rälMelbait in der Nabe des breiten Ein fahrtsthores zum .goldenen Löwen". Eine aroße Zahl der Männer aber . a M -7 I junaer und alter aruppirt sich um oen Ubrenhandler, und jetzt hebt das Ge schüft an. Der Osel verkauft Uren, kauft Uh ren, vertauscht, Uhren, tauschtUhren ein : alte und neue, silberne, palfongene, die chene. DaS merkwürdige ist nur. daß ' . ' I (SUhtriuhauU und Aescklackte baben : jene aber, die er nebmen muß, von eitel Baksong oder Blech sind. Er hat. giebt und nimmt Spindeluhren. Ankeruhren, llnli.idkrunren. NeNktirubren. Cbrono meler was weiß ich, wie sie alle ge nannt werden. Ich habe die meine schon r ' . r- t r V n. jtll ttkoen zayrkN IM all uno unm z t , . rv, rm r t . 4 I gelernter Glaser bat er den vandel H." . angefangen, und dann reiste er jahrlich zwei oder gar dreimal in die Stadt, um dort die ältesten und zerfahrensten Uhren zu kaufen und die neuesten und besten nach Hause zu bringen. Heute es ist nun freilich ein längst entschwundene? Tag geht's um sein Faß noch hoher her, wie gewöhnlich, heut wird etwas ausgeschrieen. EineUhr in kaut'n r rut! oer utl. .vas mun
wird verlizitirt ihr lieben Leute eine Mitternacht schreckte ne aus. aber lü, ve Jncognno oer Herrschaft zu wahren, so merkwürdige Uhr ! .So ist's ja auf der rief mich auf die Uhr, es sei das Stund leß er ihn schließlich dabei und machte Welt. Glück und Ehr' kriegt man nicht lein noch nicht aus. Der erste Habnen sich' in der guten Stube ebenfalls com
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man lizitiren. Und wer das Glück hat ,. . . r . uno oieic uyr tticgr, oem MUV man aum die Ebr' aeben. Denn daS Zeuael da 's ist nicht groß, 's ist auch nicht ver juramentirt, ob es von Silber ist, oder sonst was werth aber wenn's einEng lander sieht, das Dinge!, wie ich's jetzt halt' in der Hand, so sind auf der Stell tausend Dukaten mein. Drei Guloen zum Ersten ! " Sie fahren um ihn zusammen. Sie lärmen und lachen und stoßen sich die Ellbogen in die Weichen. Sie lizitiren mit und jagen sich gegenseitig während seiner hellausklingenden Rufe lustig hin auf. Vur nicht balgen und drückn.Leut'! üJutV wlT . U' ,C,U1.1" sein und losen. Vor vierz?hn Tagen ist st. 4 y.. it(....(.n,r.. c t.: n:a der Dräuberl-Franz gehenkt ootben,baS wwi un. vyuiuui uui , f. c.s..,..,.. fc,4 . tilitli -ClUUVUi Ersten ! Wie ihn der Henker eingraben will, findet er im Hosensack vom Dräu berl'Franz diese Taschenuhr zehn fünfzehn neunzehn zwanzig Gul den zum Ersten ! Und Die Uhr ist noch nnnnrTi i -.i?t- -.1 it n u nrri -rn n i itr i - r. . : :?X S.,,r rnuusiuvi ytuviu. it uii ii tun ityui i gehenkt morden und ist noch gegangen ! Dreißig Gulden zum Ersten 7- zwei, lind I geht heut noch ! Und ,st dabei gewest, " wie der Dräuberl.Jranz die drei Leut' f.. ....k... .. lft .s.,. I hat umgebracht und ist gehenkt worden! Und geht heui' noch aeht ohne End' und Aushören! Jünfunddreißig zum Ersten ! zum Zweiten ! Funsund dreißig Gulden zum! Wer giebt mehr ? Fünfunddreißig Gulden zum Dritten! Der's am wenigsten vermeint, dem ist V , v - v t rr. I 7 t M II K. , AA. V" AhliihH CT w I vii vik.. in. wu ojuuv yvvmvfcii. juiui I anen cuenoaucr. .Geldbeulel!" murmelte er. . I no zog seine Brieftasche heraus, .jetzt wollen wir seyen, ob Du sie werth bist !' Hätte er gestern an den Schrägen Bartel nicht eine Kuh verkaust wohl als .tragend", während sie Idi" war der Geldbeutel wär's nicht werth ge wesen. Etwas kleinlaut nahm er die erstan dene die gleichsam vom Tod und vom alten Leckendauer erstandene Taschen uhr in Empsang und trostdedürstig fragte er, ob's doch wohl gewiß wahr i v r. r. . t . rr vi vtt tt.9 Itt daß sie hne End und Aushören 8 .D, tetH.il t i,i .be. Q.In. versteht sich bei einer Gala uhr," sagte der Osel, nur aus'S Aus ziehen mußt nicht vergesien." Ja freilich," bemerkte näielnd und säuselnd ein Anderer der Stockschnei der von der Lehne .das Aufsehen ist eine Hauptsache, wenn eine Uyr gehen soll. Du leib!? warst es." WaS V fragte der Leckenbauer. Ausgezogen. Schau,, die Uhr" der säuselnde Schneider hlett sie an'Z Ohr diese Uhr da muß einen herz sehler haben, weil der Puls so ungleich gebt. Alle Stund' kann's der Schlag treffen. Unb der rostige Flecken da, am ! brecht ch'n.die Uhr von einem Rau5mö:der ,u bestden. aber vuh imiiu rfiumiww.Mu 5 injn , uu . , . - c. , 1, cn i 4 , , 9ur rannen iuib uiviyi ich doch Kins dran haben." ES gingen nicht sünszehn Minuten um. so war der Nockschneider Eigenthü mer der .Galgenuhr". Der Leckenbauer ? !m a!m m. O mi my im A tX& ucuu vuintyia nun miz usntuuc rr - c tt:w c w m er aa. (. .il in, aioounü au oem )ifcioiaii, yaio t ... ti . . t 1 . . l. . m 4 pocriuoi io -fuiq insgeyeim wun- . .t-ir t-.mx. .!..." 1eno. oas ?iru gepern oer mragen. n..t.f kAM U 1 UZH ..U;...n rr r v uuiii lassen sollen. DaS ist so em Stück aus dem Leben m . - . deS weitberufenen Ubren.Osel, dec in so munteres Leben führte und em so schlimmes Ende nahm. Wieso letzteres, n . " rr fr. n . . . our lyr wien , rimiagen rn er mor. oen oven rm oyiwaioe uno ,elneruyren beraubt. ES last sich Nicht ergründen, . -1 J?.V-r Der Uhrenhandel wird auch unter den Weidsleuten betrieben, aber beileibe nicht aus offener Gaffe, sondern unter Dach und Dämmerung. In der Bauernschaft ift der Brauch, dsß der Bursche seinem neuerwähltenDirndel eineSackuhr yebt. DaS ist stalt deS VerlobungSringeS. Sie trägt das Uhrlein treu und Mlich
dreiLeut' umgebracht und elnenÄchuster. Wirthshaus aufgestellt waren, so schnell Wt emem tlesen Seufzer, .hat der Uebe Darumhaben sie ihn gehenkt Wenn wie es ging, in'sHaus hinein-'sNand'l s'Uch genommen " er's nicht gethan hau, hätten Jxt tn 1c- her, die Magd, wackelte den Viehwiesen f "d denn Euer Gnaden schon so ben lassen. Acht Gulden sunfiia zum ,.. lang verheirathet ? Sie schaun ,a noch
uMu. -.m, rv . n . vv Mjiievu" irnvrr ttr i wählet halt daS schöne Nlngeri oa Mit $txäln(M 8"bltt??il ll ne Eqaipage angesaust Indem offe- dem kecken funkelnden Stern -aber. na. songbeschlacht aber eine ehrliche Uhr. en Wagen satten zwei Herren und zwei na ,.: n'.;n nmm eder'S oane. Und der Leckenbauer war'S zufrieden Damen, die sich veraeblich durch die auf. . k.. ; k,' nn
Mnm nm iw.nm.rr i n n im nttin nit n o..k M . M.r.uv. rrr:T-
00 tlne oavon etwa auq wteoer ,oiqer Die erste, die ihn erblickte, es Weise, ie die verlizitirte.unter den Gal Nand'i. .Stadelwirthin ! S
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gen gekommen ,fl. Gut wär'S. tbin !" schrie sie wie besessen, .
hinter dem Busentuche verwahrt und . ! ( o sfn!( X-8
ocrniiiiu? igiciucijcu uutju traute Ticsfcnj. Ist daS nicht unendlich sinniger, als ein leb und inhaltsloser Ring am Finger? Freilich, wenn sie einmal den Uhrschlüssel verliert, scheint. eS sechstoerständlich, daß sie sich mit dem Anliegen an den Spender der Uhr wen c cn r 7 .& oer. vaqi immer : gieor auu, au dere Leute, die Uhrschlüssel haben. Und bei solcher Gelegenheit wird dann ge tauscht. So bedeutet bei den Weibs, leuten der Ubrenbandel aeradezu Un treue. Ein baßliches Wort. Die mite Uhr, deren beständig vorrückender Zeiger m a. t mt k. . i TL 1 I " ' ' aeht. dieses Leben, muk man'z nam Ge legenheit und Laune beim Schöpf fassen und an'Z Herz reißen ! sagen die Einen, Eben weil die Zeit so kurz, sollen zwei Menschm. die sich einmal aern haben, treu zusammenhalten, saaen die Andern, Und der Zeiger der Uhr mißt die "T l .. V C . . V Q(.V.. üiunuc evem vor unu ocutl . ,u C : . C . 0 . r " jf . V . C.ft.-&. I mm - . . m W anaeprie en.alaudte mich damit zu uver Vortheilen, weil sie arm und schmucklos war am Leibe und bisweilen ein wenig rasten wollte, wenn die Triebfeder ihrer Pflicht nicht gerade allzustark gespznnr gewesen. Da kam ich einmal zu einem süßen Kinde, und das bat ich um ein Stund lem Gluck. Em einziges, das mag sie gewähren. Der Nachtwächtersrus um corel enoit var ein noe aemacul der Zeiger wies treuherzig noch die ver r. t I Iprocuene Vlunoe. Q, du geliebtes, verachtetes Uhrlein, du hast mir's gut gemeint ! (Berl. Montagsdl.) Silöerne Hochzeit. Lk. a Ding ix 'at ttierland. Son Robert v,n QtQtn. .Nand'l treib 's Vieh eini. 'S Futter kannst nachher z'recht machen, 's gibt j-p. . HM T L a Zwitter : er Vauoirr yais icuo ,.Ms x.r ?., k tr;: vzrzn v;Vi i T?,nhs I ffRrft henn nif tnt fi dnnnf ri ? w w wir n v - ' Al a stS nach anander, treib 's Blkh '; , 1 0 teeltcrte bic kugelrunde Stadel. . r,m inin In un ' rs',nft v m,,sf frt die Stadelwirthin zu ihrem Manne. L uauiis -uta das Nirthuan. daS Faullenzen hat 's freilich von Dir verlernt. WaS schaust sf..:, Wm,f ..ltt Vik. n Will . . - " - V ', m neuang'itnajene Thor an. a(qaM Ö m s q,, ür Wsf- frtrtt hr CCliiSaTmirf z 'j,. b'der Sanbirt reckt ha. t . i. t V . rtil . 'i n n rnirn tiitt m p n . n nim nrnn?n i,wm r . ,. ' m-.rahnU hnra ÜA m , arob fi.;t ,M dünnern MUÜ y"" B 4ÜU y" 0 Wl" UUUli und a'mittern möcht' .Na und warum denn grad heut nit? Wir im Gebirg san do eppa gnua dran g'wöhn? Also warum denn grad heut nit ?" Jo, Neserl, hast denn ganz drauf I toffHn Yrr fiMt' Sn 11 itli JV a ;T m.-11. UUViu i whq m vv iiii u. w w - ' f 7 jjjqJ " nn tMiA' Srt titf frt h?T iti , 0VV2. IIM, ttMW VV I. V VIV. Y rcnin tt08 ;Z denn mit dem Tag?Reserl, welkt denn nit mehr heut' vor fünfundzwanzig Jahren, am 1l.Ju,i18öt. da huben wir S)'oitil a'halten drüben in Adlersdorf da hat Dich der brave, selige Herr Pfarrer g'fragt : .Diarndl, magst den Auab'n do ? so sag' halt ganz laut : .Ja !" Und da hast Du 'antwort' : Na freili mag l oen uaon oa, vwegen was van . m w w . m . w . . denn den Kranz da am Kopf und die große Schleifen ?" sro exv ntt z c:fVi.Tw,: .jjuiuifc vu . tuit uiuuuiyu Unb m mt m flaajf -JXJli m vm am 11. Juli, und wenn i so an meinen . r- : i r iiiiiii iiriiii. 111 11 r i i w v iiiii r Fingern zähl', so san'S richtig heut grad 25 Jahre, daß wir uns g'hürat' hab'n. Komm her, Nadi, bist zwar ,mmer a grobeSchlasmüken g'mesen und g'argert hab' i mich anua mit Dir. aber, weil'st 'S mit mir 25 Jahr ausg'halten hast ornm utt jii um 4ucaii uu,. ferl ." ' . . cn -i.: w c .". . . n ra..r l n,m, vifnmßnr rnrrthnf ein n. h maltiaer Donnerschlag. .Jesus, Maria und Josef," schrle die - - . . ,"7; w,t" h U ZesuS Eb-istuS" ächzte l8fl?iÄ i w , v v . t tSmmnm und nnS mnr 1 ni iiut m.w . viuywuiii unu vua wui. slI. der Nater htm ,rN,n N..s?k dermilckt bat Ein beitiaer k)aaelsSlaa mit Neaen untermischt siel prasselnd hernieder. Von Weitem sah man die Magd nit dem I " Oft C V. k B tfV i Iieoen uq otm ooie iu um oie Welle i m 1 lausen. I '. . . I . . ' . - ' gespannten Sonnenschirme zu schugen uchten. I 1 r rr... r-' 1 , tL . mnat il au jenem seoosl oorr hallen," befahl einer der beiden Herren I . . m m mm . . Ä - - dem neben dem ulscher sitzenden Leid. jäger, .wir wollen dort daS Wetter vor überziehen la sen. ! Die Equipage hielt vor dem Stadel 1 . . - . . .1 Wirthshaus. Wer stattliche ?säger Mit der weiken Feder aus dem ut spraa nd eilte voraus : in'S ftauS binein. . - . war daS tadelwir Vraoez. 1 v . Wirthin, ein General in Uniform iS do schnell, schnell kummt's aussi! I .ES sind Herrschasten da " sagte der Leidsäger zur Stadelwirthin die aus der Schänkstube heraustrat .die mkch ten gern abwarten, bis daS Giwitter vorüber ist." ,J? Platz ist gnua da," bekam er zur
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Antwort, .sollen nur heieinkommen da in der Schänkstuben iS jür zwanzig Leut' auch Platz." Die Herrlchasten betraten, sichtlich er heitert durch das kleine Abenteuer.wohl gemuth das ChauZseewirthshauS und machten sich'Z in der Bauernschänkstube so commod und gemüthlich, a!S waren sie an einen solchen Aufenthalt längst ge
wohnt. Habt Ihr nicht für mich auch irgend ein Plätzchen, wo ich mich vom Regen trocknen kann?" fragte derLeidjäger den - Stadelmirth. .Aha. i versteh' scho," erwiderte dieser, ! 2 & . !l c raotyicn im gerne Mi! oenen oa mfelben Zimmer se'm. weil Höchste von der aanun MsellIm MB- . . . w schast sind. La, das g'bört sich ach so. 'canöl suhden Herrn Feldmarschl?!! rn unser guats Zämmer und thua Mes, was Dir Seine Gnoden befiehlt." Jhr irrt Euch,"' sagte der LeibiSa lachend, .ich bin kein Feldmarschall." weeß schon, dös kenn i schon Cit tnnfs'ti (inlt m! S.. L f. V. . X" y 1 uu rrlannl zin (intn iinS V rxi mrt C-. .X Ss ! - . V . 0 IW 7 t. 4. mm oen, rq wel oos be er. Äor zwa Jahr'n zr i drinn in Gratz, da hab i grad so- einen g'sehn,. wie Sie, und da hat mei Vetter zu mir g'sagt : Du,Natzi, siehst den durten V .Ja, den seh' ich. Rä sixt, sagte er. dös ist a Feldmarschall." Da es dem Jäger nicht gelingen konnte, l)n vom Gegentheil zu über zeugen, er aber auch gehalten war, daS - v V. f" rv . muo. za, oer ajerr .ttölomar au' war sogar so herablassend, dem Randl f.Sfn .Ix.LXv:. ! v!. tf. ... 0 - . vw 'ucliunlg in 01c roiyen PUUS' backen zu zwicken. Indessen ließen sich die beiden Damen Milch und die Herren, in Ermaiaeluna eines anderen, ganz gewöhnlichen Land wein seroiren. Die eine der Damen. eine schöne, imposante Erscheinung, ließ n x. : i v c? i . v . ; it! . . . tr iaj um uct mueiiöiiigin IN ein be sprach ein. Habt Jar auch Kmder, gute Frau?" V sT . Stt C m . j . a, uer naoen a'vaot dad t drei zwei Baabn und a Diarndl. DleBuabn san g'sturben daSDiarndl , . r 7v I lebt, Gott sei Dank ; ,ie muß bald zu mm. hlntrazen hat. Und, Euer Gna)en. wenn i frag'n darfet, haben Sie auch ttlnder?" .Ja." erwiderte d!e Dame lächelnd. m. r ? , c . -v wwk M. VIII UHU Vlfcl VUUUlli in, r i nrnn n itnn nur HnAhn nt davon," sagte sie plötzlich wehmüthig fo j'ing aus !" mx w: r:.c. rv v.t f.luginuiler un? in räum orer uno oou mein Mann die Silberne Hochzeit!" n, Qilk.... c..:. I tm rruc m-u wuutiiK 111 n . hj vsiigcinc Hochzeit ! rief die Stadelwirthin ein über daS andere mal. Ja, jz, die Jahr'ln, die flieag'n, ma waaß gor nit wlar: 's ls auart. Euer Gnaden, dak mich erinnert haben, i Hab's beinah scho wieder vergessen g'hadt. m ,:.,.! cv,. Was hättet Ihr beinahe vergessen?" Na, daß wir zwa, i und mei Mann, her Natzi, heui' unsere Silberne Hochzeit haben. Diese lakonische Aeußerung erregte der der kleinen Ge ellichast förmliche Sensation. Nun, dann gratuliren wir Euch von ganzem Herzen und wünschen,Jhr möget die Goldene Hochzeit in gleicher Frische und Gesundheit beaeben." saate der Gatte der Dame, eine hohe, prächtige 2)cännergestalt, wie man sie im steluschen c"0S' f,!lc? ?u W ? I llnn (! niiiiH Wtt4tfiA vT Und Ihr seiert diesen wichtigen Tag nicht ganz besonders, fragte er wuter. Wir Leut' im Gebirg," erwiderte die Stadelwirthin treuherzig, .wir feiern im L:den nur amol Hochzeit und haben grad gnua dran. Nit vielleicht,daß wir, wie die Wilden, gar kein Werth drauf legten, na, nimmermehr; wenn's Giwlt ter aufg'hört hat und die Herrschaften san surt, und unser.Dlarndl ts zurück, dann gehn wir 'rauf nach der Mutter. gotteskapelle, die dort am Bergel steht I V. t d beten : .Lieber JesuS, wir danken Dir sür'S lange Leben, Thua Deinen heiligen Schutz geben Unserm Öaus. unserm Vieh und UNS. Amen m ra mrlhn.m saate der erst. I . ' u ' deichnete Herr .eS ist heute Euer Ebrentaa. silbern kommt er im Lebennur I . . r - , . ?mma fl in nrt mmi?n ra r um neioen hnn in ,s,!n,s Andenken Kintkrlaffen. mmw9mi m w.. Sagt 'mal. was ist Euch lieber,, hier -7 fcaflt 'n 'le Goldst Z Goldstücke, oder hier dieser Rmg?' mir wären holt dteDukaten oder 0S oo nmger oo an, .moer, aoer I 1 , rr ti-v.- . -X - - . . . t!.C. muon, gou vjucc vauueu inuucu holt do nur G'ivaß mit mir dummen Bauern ' .Natzi. red do nit so dum, de Herr schasten machen kein G'spatz. Mufct nit so aieria lein aus'S Geld wir haben g'nua zum Leben und 'S Geld macht nit allameil glückli. Wenn i z'wählen hab. andere Bitt' an die Herrschasten Nun und die wäre ?" sagte freundlich I 3lUst Un üll WUU I 4t juutiVMiv lächelnd die erste Dame, I tntrh't fflnatien eina I m m r mv - " iß n.k. ; am ftenen bab. Alls : I m 2jjan ujir sind nit mehr gar ,u iunz. Unsere Auab'n san a'sturb'n : 's Mariandel is letzt 20 Jahre alt sie . . . . arv!it' von sruh bis spat m d' Nacht aber. 'S iS balt do nit dasselde, al wenn a arke Mnnkkand anleat. Oan I ' zweiten Knecht in's HauS daS möcht' n wir n,t alzo .Also", unterbrach sie gut gelaunt.den Dialekt der Stadelwirthin nachahmend. eine der Damen, .der groke Her? da miiassi's Euerm Diarndl halt an feschen Buabn zumMann geben,daö wird halt'S I einfachste sein." .Das is leicht g'sagt. Euer Gnaden, 's Mariandel hat ja auch schon an Schaj, 'n ganz braven rechtlichen
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Burschen der's Herz am rechten Fleck hat. Se'pel Strohhuber heißt er und von z'wegktt uns könnten sich die zwa no heut' heirath'n, und AlleS.wär' in Ord nung aber . . ' .Welche Hinderx 'sse Nnd denn vor Handen, Frau Wi.thn ?" .Ja, die G'schicht . blt die der Kaiser in Wien, der w'.ll's nit haben ! Der UnterossiM Hat'S ss 't..Unmöglich, Se. Majcht sollte so
viel Interesse daran haben,' oav oer Seppel dsö MarianN Nicht yttalyel , 5a. las taste die Stndelwirth m Mit ernster Miese, .'S find' Stucker' sunf Wochen, da Haben's ihn abg'yolt nach dem Gemeindehaus in Adlersdf und ' r . ihm em Papin vorgezeigt woraus mit schwarzer Tint: g'standenk hat : -Der 5ofef Strobbuber auS Adlersbura wird zum 4. JägerBataillon nach Laiöach oss'nt rt." AlS nun die Mutter vom Sevpel und 's Mariandel und ich laut , f ss 4 A . . . .1 v nennen ana'lanal oaoen. oa oai ums der Unterofnuec aetröitet unv g'jagr? - ' - Leuteln. seid'Z doch.a'icheut. der ttai er bat ihn a'rusen und' da muaß erhalt; kommen." Awkt Taa' spater is er nach Laibzch abmarschirt. Vierzehn Tag' später hat er uns g'schrieben, daß', der U '.terossizier uns den Buckel vollg'logen hat; denn dec Kaiser war garnit in LM back und 'S iüm wabrscheinlich aarnit eing'sallen, den Seppel- rufen .zu las sen " W ' I ' U Und wie hängt Eure Bitte mit dem Sepp.'l zusammen ?" Ja. jetzt a'rad' wollt''i d'raus z'teden kommen. Also.i moanet halt, daß, wenn Euer Gnaden mlt dem yerrnFttd. marschall a gualeS Wöktel sprechen möchten denn l trau rni nit " Mit welchem Feldmarschall?-fragte erstaunt der Herr mit dem großen blon den Bart. .Na mit dem Excellenz Herrn Feld marschall drüben, der in unserer schönen Stuben im Grokvatersessel schläft und den 's Nandl in 15 Minuten wecken soll, Wenn der hohe Herr dann auch nur a klanS Wort! bei seinem Herrn Kamera den, dem Feldmarschall in Laibach, für den Seppel einlegen würd, so i3 'S ganz sicher und g'wiß, daß sie den- Seppel freilassen thäten, daß er dann 's Mariandel heirathen könnt und wir'Z größte raftl im 5s fiXltltt Wiuu UU uii(iui mjuyy. iuiutu Ach. es ist köstlich " saate der aroße Herr unter verhaltenem Lochen in ena lischer Sprache Kleber Herzog die guten Leute halten unsern Leidjäger für einen Fcldmarschall, doch lassen wir sie vorläufig dabei," und zu demStadel schen Ehepaar gewendet, setzte er in deutscher Sprache hinzu: .Hier, mein lieber Jubilar, bier nebmt umAndenken an Eure silberne fcochmt und uns diese rtti)n,",f . nna f in cri.rtti sind, so sind's doch aute deutsche Äwan. VLWiWIiUUfc IVtllll H MMU fctltfc JUUbUlVIl zigmarkstücke; und Euch, Frau Wirthin, versprech ich's. Eurer Bitte zufolge, daß ich ein gutes Wört'l mit dem Herrn Feldmarschall da drüben sprechen werde; vielleickt brinat er's Ziuweae. dak der Seppel bald, loö kommt und Euer ' " ' Dtarnd'l heirathen kann." .I küss' d' Hand viel tausendmal, Euer Gnaden," sagte die Stadelwirthin gerührt und wischte sich mit den derben beiden inneren Handflächen die Tbränen aus den Auaen. Sirt es Alter. Nrt eS. i hab's doch immer g'sagt, 's gibt seit dem verstorbenen sel aen errn Ntarrer doch auch heut noch guate Leut' auf der Welt!" Der kleine, etwas korpulente Herr, welcher von dem grogen Herrn H.'rzog aenannt wurde, schrieb sich noch den Na men und das Regiment deS Strohhuber SeppelS auf, und als urplötzlich der hellste Sonnenschein durch die eben ge öffneten Fenster der G:birgssch:nke drang und weit und breit kein verdacht! ges Wölklein zu erblicken war, da brach die kleine Gesellschaft aus. Die Equi' vage war bereits vorgefahren, der H:rr .Feldmarichall stand bereits vor der Thür, um flugS und ehrerbietig die Wa genthür zu öffaen. ,Si5st '3, Nandl', sagte der Stadel wirtd. leine ÄivselmüKe in der Sand dreh-nd. .die höchsten Leut' san immer . 1 jt. tl v i.,r ji .n v . a Dir noniaj icn uno uc ruciucnucn uaa kannst' bier an den 5):rrn eldmarschall. Ercellen, leben. 5erraott-. ries er aber plötzlich, .003 is aber doch a bisserl zu stark jetzt setzt er sich gar au 'n Bock nthtn den Kutlcker und lant die Andern unten sitzen." Na, was giebt'S denn da viel z'wun. . - dern," sagte die Stadelwirthin, .er iS halt .höher" als die Andern!' Noch ein leichter sreunollcher Gru seitens der Httkschaften, noch ein begtt sterter, ehrsurchtsvouer Blick hmans zum Herren .Feldmarschall" seitens der drei . .... v v?- rr . Zurückbleibenden, und die Equipage rollte von dannen, dem Programm der . - Spazierfahrt zu entsprechen. Das Nandel aber ging traurig und nachdenklich in ihr Kammert und seufzte: .Jeseö, Je es, war dös a chöner Mcnn. Warum mub döS abec auch grad' a Feldmarschall sein. I möcht' nur wissen, warum er mi so in die Wangen 'zwickt ai 1 99 nn ,Zn,rNi,,.n nh fRn o n jj jj ' r " 1 malerischen Stelle der steilausstelgenden Chauffe?,von wo man einen unbeschreiblich schönen Blick inS Thal genob. ließen die vornehmen Gäste, welche daSStadel. Wirthshaus soeben verlassen hatten, den Wagen halten, ihrer Bewunderung über die herrliche SeenerieAuLdruck zu geben, Da hörten sie von weitem eme frische klangreiche tugendltqe vllmme einen jener steierischen Jodler schmettern, wie weder der Tiroler, noch der Schweizer, wie ihn einzig der steierische Bua und das steierische Madel zum Ausdruck zu brmzen vermögen : Mein' Herzerl hat Kumma Denn mein' Schatz.den ham'S gnumma. Und wenn'S mlr'n mt z'ruckgeb'n. So mmm' l mir'S Leben. Holdiridio holdiridio. Und mei' Schatz is a Jaga, Und a Jaga muaß sein. Und der Stutzen g'hört dem Kaiser, Aber der Jaga g'bört mein !" ' Holdiridio holdiridio ! Das letzte .Holdiridio" blieb dem lkisq.'n sauoeren vlarnol, ms es eben um die Chauffeebiegung kam. in der Kehle stecken, und sie selbst stand eineu
Augenblick wie versteinert da. ES war ein Prachtmädel daS. Wie sie so da' stand, voller Verwuuderung über feinen Stadtleut', über den hohen Qfsi cier da oben mit dem großen weiße,. .Federbuschen am Huat" und daS feine G'spann das wctr' so ein recht dankbarer Stoff für einen Situalionsmaler gewesen. Die Augen der ganzen Gesellschaft waren auf die hübsche Jodlerin gerich tet. Ich möchte wetten, daZ ist daS Ma riandel vom Stadelmirth," sagte der große blonde Herr, und laut rief er dem jungen Bauernmädchen zu: .Bist du das Mariandel vom Stadel Wirth V
Verwundert and zögernden Schrilles I kam die Gefragte an die?quipaae ian. machte einen recht ungeschickten Lnir uno errsioerie : 'Jta jznii oiir is carianol : 5?es 1 mm Jm fM (.mmm C u M? 3 I V O . N f. 1 e .?? . . ern c w . r - hu, yuv cnni iu oenn t zx no 1 rm . rng ucy oo in mein' even no n;l aeyn !' .DckS macht. nichtS Manandel, des Bald kennen NirDich dsch und auchDeinganzen Geheimnisse. Also geh nur flint nach Hause und sag' Deinen Eltern, daß der Herr Feldmarschall le Geschichte in Berress VemeS öedptI5 schon ins nch tiae Geleise brinaen wird.."' I w vies gesagt, gab der Her? den Befehl zum Weiterfahren, 'ö Mariandl aber viicue ztarr noch lange dem Gefährt nach und' wußte sich vor Staunen kaum zu sassen. mwu lieber Gott,"- sprach sie dann nachdenklich zu sich und setzte ihren ÄZeg sort, .ob's auch richtige Menichen waren, aus Fleisch und Blut wie wir? ajoer eppa gar iSedirgselfler und Feen, von denen die alte U.'sula immer er. zählt?" Furchtsam blickte sie sich um. gleich daraus aber schalt sie sich selbst: JErnnm's Wmg, was fürch' ,t Dick denn ? Na und wenn's Geister wären, so können'S doch nur gute gewesen sein; denn die bösen gucken g'wß nit so liad und guat drein und san sicher nit so sreundli !" Einige Tage waren in's Land gegangen. wt slaoelwlrth'jche- Familie sammt Knecht und Magd saß um die groß: chuzzel herum und löffelte fleißig drauf los. Da, horch durch die geöff neten Fenster ertont, immer naher und naher hallend.em kräftiges übermüthiges Jodeln, 's Mariandl horcht aus, wird blaß und gleich darauf zinoberroth den Löffel hat sie in die Schüffel fallen laffen. Vater ! Mutter!" ruft sie. .Horcht's! Horcht's!" Holdiridio, Holöiridio, Juchhe ! ! .Muatter, ja, döZ iS er., dös is mei Bua, mein liaber süaßer HerzenSbua ! I Mit di?s?n Martkn ftilral'S Mnrind,I I " ' - 1-" - j - aus dem Haus auf die Ehauffce 'raus und läuft, läuft, bis sie m seinen Armen liegt und ihn herzt und küßt, ihren Sep. Pel. .wie sich's für em Stadtmädl gar. ntt schicken that". 'Dann treten sieHand in Hand in's HauS ein. I - mm . tsmafc Gon, arer, gruatz Gott, Muatter, jetzten bm i da und bleib' bei eng, wenn'S kan Krieg giöt, sur allezeit. I voaß garnit, via ma g'scheh'n is,aber da werd' i zum Herrn Havptmann 'führt und der liest mir Schreiben vor. daS vom Corps Kommando m Gratz kommen is, und da hat's drin g'heißen. .oan der Jaaer o ks 'Slrolzyuver von der 4. Compagnie des 24. Jäger bataillons bis zur Einberufung im Flle elnesKrlegeS m feine Helmath zu sch'cken ls". Unterschrieben war die G'lchuM' sogar von dem Feldmarschall'Liuitenanl Herzog von W. Unser ffeldmarschall !' ertönte es gleichzeitig seitens der Familie Stadel, die nun eben alles so erzählte, wle ne sich's m ihrem Sinn ausgelegt hatte. Mein Feldmarschall!" ries's Nandl aus und legte erjt zetzt den Lostet zur Ruhe .und n Herzog war's a no da Ziua. 0 oer auare, orave err: VMtnn , denk', wia sreundli er mi in d'Wangen 'zwickt hat!" .Sollt' ma qar ntt glauben", sagte derseppel kopsjchuttelnd, .vor derFron, san'die Herren meist fuchsteufelswild I unX f S,i Ttmvtt imtrf' X . 1 uuu unni.. nuiu awmwi v deln rn d'Wangen. Kurze Zeit darauf war's Mariandl und.der Seppel ein glückliches Paar, der 'Staoelwlrll, oraucyie nun remen neuen Knecht INS HauS zu nehmen, und alle insgesammt' segneten die Stunde,in wel I w r pr t . r qer oer yerr eiomar,cyau mu leinen .Leuten" ,m StadelwirthsyauS Obdach suchte. Wer sie anderen Herrschaften waren. insbesondere jener große Herr mit dem großen blonden Bart und die ebenfalls blonde hübsche Dame, die sich der Sta delwlrthin bereits als Großmutter vor stellte sie Haben'S nie erfahren. rs - v P r r- 9 Ich moqre es oem sreunoiiozen e,er S?r gern verrarven, aoer er muv mir " ? i c S; 1,. .... .... delwlrthschaft lm steierischen Gebirg gelangen - und m die guten BauerSleut' würd' ganz plötzltch der 5)ochmuthSteu. sei fahren ; auch wurde sich das arme Nandl gar gewaltig kränken, wenn sie erführe, datz der Feldmarschall' , von vec x r x. . Zem sie heute noch schwärmt und z'wegen den lhre Liebschaft mit dem Hanöl auS etnandergegangen ,st, n,x weiter war.alr Bedienter deS deuten kronprmz. tn v?eS, welches, wie bekannt, in ?Dmzl X,"in U5liU8 ccm stttenschen Hochgebirge machte. . .... IH i II V t V UV V ij U U t t II Fritz. Ein Soldat von den Gardegrenadie ren. der im Schlohgarten zu Berlin Schildmache stehen muß. wird einmal vom alten Fritz überrascht, wle er aus dem Posten sich in liebenswürdigster Weise mit seinem Schatze unterhalt. .Donnerwetter. Kerl! was soll daS heißen !" kahrt ihn ver ou,z an, .weli; er nicht, daß für eme Schlldwache der. gleichen Dummheiten verböten sind !" Erschrocken schultert der arme Kerl da? Gewehr und sagt : .Verzeihen Sie.Majestät, ich will's gewiß nicht mehr thun! Ader sagen Sie doch meinem Haupt mann nichts davon ! sonst werd' ich zu Tode geprügelt !' Nun, sur diesmal mag'3 dir hinge hen !" versetzt der König lachend, .aber wenn'S wieder vorkommt, so muß ich Dich anzeigen, verstände V
Jercmlaö Nedermann von den
Wetterpropheten. Ierekr.?, greife Heuer In die' Cailen deiner Leier. Sing' den Propheten nun. Die das Äetter machen thun l Die auf den Signalstatioxen Onkel Sam'S hsch droben ohnen. Diese meine ich er nicht. Denn für diese ist's ja Pfl!ch5 Deß sie sür uns au?kundsöasten Ob uns mit ganz schauderhaste Oder gutem Wetter nag Wohl bescheer'n der nächst? Tag. Eine andre Sorte mein ich, Te da einzig und alleinig Zum Vergnügen prophezei'. Wie das Wetter würde sein! Tice und WigginS, und der Vennor Sind erfahr'ne Wetterkenner, Rathen kennen sie famos. Prophezeien frisch drauflos! Thermouziv avch Barometer Sparen uns die Schwerenöther. Selbst der Laubfrosch in dem GlaS Macht uns jeZo nicht mehr Spaß. Auch des Scharr Themas Lehren ttonnen letzt wir gut entbehren, Lasten uns von jenen Drei'n Dafür flott waS-prophkzki'n ! Hundertjährige Kielender ' Finden hier keine Verwender, 56alich in der Zeitung lies Man, roit's -Wette?I?oraeu ist. Für den besten Wettrkenne? ' Galt sonst der Cvnzdier Vennor : Ost passirt's ihm, 's so geht, rr ... , . -Vr ap er einmal ricv7.iZ.raly. Oftmals auch (so giht'5 im Leben !) Nielh Herr Aennor zwar daneben. Und sehr bassig hai'Z;aeschneit. . Wenn er Regen Prop'eeit. Prophezeit' er Sturmgetummel schltn die Sonne klar am Himmel, Sagt' er, daß es schön sein soll. Regnete es ost wie toll. Mancher, der auf ihn vertraute Und auf seine Worte baute Trug 'nen Regenschirm ssar Wenn der Himmel hell und klar. Wollt' den Schirm nichtMit sich nehmen Wenn der Regen sie! in Strömen, Weil der Vennor unverzagt . x. 2 o am .11.wiuiici geiler angeiagr. Nachdem dies sehr ost passirte. Daß der Herr Prophet sich irrte. Fing der brave Burgels.ann . 4 Doch zuletzp zu zwelseln an. Sehnte sich in seinen Nöthen Nach 'nem ankeren Propheten ; Einer kam rn kurzer Frist, Desien Name Wiggins ist. Diesem that in vielen Stücken tttinch das Rathen bester qlücken; Was der Vennor uns gelehrt Hat er immer umgekehrt. Wenn durch unsre Tagespresse Der Herr Vennor dioht mit 5.össe, Sagt' der Wiggins frohen Muth'S: Nicht 'nen Tropfen regnen thut's : Wenn der Vennor dann in Bälde Prophezeite große Kalte, sagt der WigginS ganz vergnügt : Glaubt ihm nicht, 's wird , warm, er lugt! WaS der Eine tbat erhoffen 3st auch immer eingetroffen ; mer prpvbeklte schlecht. Und der Andre hatte Recht ! Unser Herrgott schaut ganz mz.nter Lächelnd auf die Zwei herunter,ößt sie ruhig prcphezettr. Macht das Wetter ganz allein. Wie er's that seit alten Zeiten. jragt auch keinen von den Beiden, Welches Wetter sür die Welt Er für'n nächsten Tag bestellt. Diesen Herren mochl'S Vergnügen - Sehr gelehrt uns anzulügen. .sonderbar lst's uveryaupt. Daß die Menschheit ihnen glaubt!, . Darum lieber Leser höre. Und vernimm die weise Lehre: Wenn die Beiden prophezei'. Daß es bald sehr warm wird sein. So versetz' den Ueberzieher Darum leine Stunde früher! Dieses räth dir freundlichst an Zeremiaö Jedermann. (Erie Sonntagsgast.) Stnnsprüche. Der Ruf nach reinen Händen mun Wohl füglich Jeden überraschen. vleyk yaustg er zum Ueberdruß Sit eine Hand die unsre waschen.' M Wie In der Welt der Töne geht'S Etwa so auch in andern Welten. Daß, gleichwie bei den Noten, stets ie lecici: opj' am meisten gelten s Cra fsuS. Wenn nicht mehr mit heißem Triebe ir mei', Mund die Wange küßt. Nenne Mangel nicht an Liebe, Was der Jahre Mangel ist. Täuschung daS ist Aller L00S, -ue auf tzldkn wandern, och rr (Üv.U avicht sik selbst. Der Schlechte täuscht die Andern. G.W. Die bilden Weisen. Diogenes : FZ gehl sürwah? nichts über'n Spaß; Zu sauller.zen im eig'nen Faß. Demokritoö: )!icht übel, doch weit drüber geht : Zu saullenzm inreinden Bett'l.
