Indiana Tribüne, Volume 6, Number 179, Indianapolis, Marion County, 18 March 1883 — Page 2
Nach uns SicMndM!). smn Von tiuanB KönZz. (13. Fortsehunz.) Ja, cZ maci wohl sein nieste Otto, mit Achtung spricht man nicht von diesen euten und druui kann ich eZ nur billioen das du die Geschäftsverbindung . , .....! f. n fr. ...:.s f.M.
mit ihnen aogeiegni uuu. vii m n"Itä darin eine Beleidigung finden .Meinetwegen!- unterbrach fein Vater ihn achfelzuckend. .der Haß dieser Men fchen kann mir nichts anhaben, im Ge -nffiiT. 5 aereickt mir nur ZnrEbre. wenn sie schlecht von mir reden. So, nun t so gut und rufeRudolf, er muß sofort rn ser Haus verlassen.EmZge Minuten spater trat ftudotyrnU trotziger Miene ein. er schien das Gewitter schon zu ahnen, das über seinem , Haupte hing, sein Blick glitt spähend v.Utc den Schreibtisch, auf dem der Wechsel lag, Kennst du den Wisch?- fragte der Bankier, ihm das Papier vo,r die Augen haltend. .Leider erwiderte 9lu!colf, aber keine Spur von Neue war in seinem ZahlenGe slcht zu entdecken. Uebr'.gens ist dcrWech fel erst in acht Tagen fällig." .Ändert das vielleicht tsls an der Thatssche der Fälschung V .Nein, Onkel, aber da die Zahlung erst Verfalltage gefördert weiden darf - Jch habe sie bereits geleistet." .DaZ war Unsinn, der Wucherer hat nn sein Geld und lacht sich ins Faust chen .Du wolltest ihn wohl um dasGeld betrügen V fragte der Bankier fcharf. .Er hat mich auch darum betrogen," rmiderte Nndolf trotzig. .Wenn ich abgereist war, hatte er das Nachsehen .Uno oem eyrlicyer Name gut d:r gar nichts mehr? Sappermcnt, es ist weit rnlt dir gekommen, und nachdem ich dies weiß, lallte es mich wahrhaftig nicht wun dern, wenn ich über kurz oder lang die Nachricht erhielt?, sie hätten dich drüben cusgeknupft. .Bor diesem Schicksal werde ich mich schon zu bewahren wissen," spottete der junge Mann, auf den diese Vorwürfe gar keinen Eindruck zn machen schienen, .ich mache mir auch gar kein Gewissen daraus, V , . V . oas ica ole Äiumvachs betrugen wollte. Älfred Blumbach hat mich im ipicl be trogen, nachher wollten sie mich zwingen, das Geld zu zahlen, obgleich sie 'wußten. van icn es mau konnte. öie iicneii mir leine 2luhe mit ihren Drohungen, bis ich ihnen den Wechsel gab, hätten sie ihn erst am Verfalltage vorgezeigt .Dann würde dein Adoptivvater sich genöthigt gesehen hzben, ihn einzulösen. um die Khre feines Namens zu retten, unterbrach derBankier ihn, .dieLente hat ten ihr Geld bekommen und die Schande des Betrugs und die Fäljchung wäre au dir haften geblieben. Ist dies die einzige Fälschung, die du beganqen hast ? Oder gibt's solcher Wechsel noch mehr V .Nein, es ist die einzige erwiderteNu dolf, dessen Wangen sich jetzt doch dunkler färbten. Na, wer's glaubt'! Ich gebe dir den guten Nath, lege vor deiner Abreise ein offenes Bekenntniß ab und fasse den ernsten Borsatz, dich zu bessern. Denke einmal darüber nach, wie du deinem Adop tivvater für feine Güte lohnst und was aus dir würde, wenn er seine Hand von dir abzöge. Fährst du auf diesem Wege fort, dann wirst du im Zuchthause enden, das will ich dir schriftlich geben." .Na, an der Börse wird es auch nicht besser getrieben," sagte Rudolf höhnisch, .da betrügt auch der Eine den Andern, und wer's am besten versteht, vor dem zieht man am tiefsten den Hut. Aber es ist eine wahres Wort, daß man die kleinen Diebe hängt und die großen laufen läßt !" In den Augen des Bankiers loderte der Zorn hell auf. .Weißt du auch, welche Antwort du auf diese flegelhafte Bemerkung verdienst?, erwiderte er. .Eine Ohrfeige ! Geh' und räume auf, was du noch aufzuräumen hast, dann ychecre dich hinaus, und lass' es dir nicht einfallen, dieses Haus noch ein mal zn betreten." .Wird's bald ? fragteOtto scharf, als Rudolf zögernd an der Thüre stehen blieb. Ich gehe schon," erwiderte der junge Herr trotzig, .noch ehe zehn Minuten ver strichen sind, habe ich dieses Hans verlassen, in dem man auch einmal erfahren wird, daßHochmuth vor demFall kommt!" .Ich hab's meinem Bruder oft genug gesagt, daß er nurUndank ernten würde," brummte der Bankier, als er mit seinem Sohne wieder allein war; .wenn er mei nem Rathe jcht noch folgen wollte, dann schlüge er einige Hajclgerten auf dem Burschen entzwei..Besser thäte er, wenn er sich ganz von ihm lossagte, und ihn seinem Schicksal überließe," erwiderte Otto im Tone der Entrüstung. .Ja, freilich, aber dazu kann er sich nicht entschließen." Otto nahm die unterbrochene Arbeit wieder auf, sein Aater zündete cineEigar re an und wanderte eine graume Zeil auf und nieder; die letz'en Bemerkungen Ru dolss hatten ihn mehr erregt, als erringe stehen wollte. Und er hatte diefe Erre gung noch nicht ganz überwunden, als fein Bruder cinirat. .Du darfst uns nicht übel nehmen, wenn wir deine freuudlickeEinladung ablehnen," sagte mit einem leisen Seufzer derArmen aufsehe? beim Eintritt zu seinem Bruder, nachdem er seinen Hut auf den Tifch ge legt und Platz genommen hatte. .Ru dolf wird uns übermorgen verlassen und ich gedenke mit meiner Frau am Freitag nach Earlsdad abzureisen, da wirst du be greisen, daß nir nicht in der rechten Slim mung sind. sind." .Gewiß, pnsin," nickte der Bankier, .ich habe daran a..ch schon gedacht." Apropos, bist du deinem Sohne vorhin begeg net? Nein." Na, es thut mir leid, aber ich darf dir auch den Kummer nicht ersparen, ich habe Rudolf entl ,sse'? müssen. Kennst du die sen Wechsel ? Wahrscheinlich nicht, Rudolf hat ja die Fälschung m t schamlosem Trotz eingestanden. Na. Folgen wird sie nicht haben. deuu ich habe den Wisch ein gelöst Ul'.d B!:!mb-.'.ch von der Fäljchung nichts ven.-.i! obgleich ich überzeugt bin, daß er lN,:?t,:fö davon hat." Der Blick des Armenpflcgers ruhte starr
auf dem Papier, sein Besicht war todes bleich geworden, und, tul schwerer, tiefer Seufzer entrang sia seinen zuckenden Lip
pcn. .Auch das 110 4 1- sagte er mit beben, der Stimme. Jch wollte gerade jetzt zu uttZercmVett'..r Carls? gehen, um dieEm pschlungsb ,icse für Rudolf zu holen, nun muß ich -,uch noch diefe entsetzliche Ent. deckung machen!" Rillst du ihn auch jetzt noch mit Em pfeh'.ungen aufrüsten?'' 'fragte der Ban liemit bedenklichemKopfschütteln. .Ehre w.,rd er ihnen nicht machen, denn wer in einer Jugend schon so tief gesunken lst D Hoffnung uf Reue und Bcfse rnng darf man nimer aufgeben, lieber Bruder: Ich kann dir das Geld für den Wechsel augenblicklich nicht zurückgeben, wenn ich nicht aus d Badereise verzichten will, die meiner Frau so sehr nöthig ist - . Macht dt? da? Sorge?" unterbrach der Bankier ihn lachend, indem er den Wechsel zerriß und in den Papierkorb warf. Die Sache ist abgemacht, reden wir nicht we'ler darüber." Der Armenpflege? blickte einige Sekun len lang starr auf den eleganten, verhol deten Papikrkorb, in dem die Papicrstück chen verichwunden waren. .Wir du mit dem Gelde umgehst! sagte er lief ausathmend. P ih, was und zweihundert Thaler ! Eine solche Bagatelle macht mich nicht arm. kann ich dir mit dem kleinen Opfer eine ssont,eiaii avncymen, lüiic ich's gerne. Mich argerl'S nur, daß du dir diese So?' gen. von einem Taugenichts ansbürdei läßt..Ja, ja, aber man darf einen Menschen nicht verloren geben, so lange nur noch eine Spur von HossllUl-.g vorhanden ist. ihn halten zu können. - Einstmeilen danke ich dir, daß dn die Schande von ihm abgewendet hast, ich kenne diese Blumbach's, sie hatten schon an Haß gegen mich den armen Jungen aus die Anklagebank gebracht. Dn hast ihn wirklich entlassen?" .Ja, und mein Haus darf er nicht mehr betreten nickte der Bankier, .durch die Fälschung hat er den letzten Nest meines Vertrauens verloren, und seine Frechheit konnte mich wahr! ch nicht geneigt machen, ihm das Verbreten zu verzeihen." .Schlimm,- sehr schlimm erwiderte der Armenpfleger, und sein Blick ruhte dabei mit einem bittenden Ausdruck auf Otto, .ich hatte darauf gerechnet, daß du ihm ein gutes Zeugn. ß mitgeben würdest, es wäre ihm drüben gewiß von großem Nutzen gewesen. .Je nun, ich will es ihm nicht verweigern daß er ein guter Arbeiter ist, kann ich ihm ja bezeugen, das Zeugniß soll heute Abend fertig liegen." .Dann werde ich hier vorsprechen, um es in Empfang zu nehmen, ich danke dir." Mit schwerem Herzen verließ der Armen Pfleger das Haus seines Bruders, um den Weg zur Villa Hagedorn einzuschlagen. Die Empsehlungsbriefe lagen im Kabi' net des Amerikaners bereit, John Earlfen übergab sie ihm mit dem Wunsche, daß sie ihren Zweck erfüllen mochten. .Waren Sie in der jüngsten Zeit noch einmal bei der Fran Nender V fragte der Amerikaner mit einem erwartungsvollen Blick. .Befindet die Frau sich nun in besseren Berhältnissen ? Sie werden sich unserer Unterredung über sie wohl noch erinnern?" .Gewiß, ich habe oft daran gedacht nnd mich inzwischen auch mit dem Gedanken be freundet, daß Fräulein Helene Neuber Ihre Gattin werden könne. W sie j.elbjt darüber denkt, weiß ich freilich nicht, denn die Angelegenheit war mir zu delikat, als daß ich mir nur die leiseste Anspielung hatte erlauben moaen." .Und dafür, daß Sie dies unterlassen r v . ' r , .. " yavcn, oailie icu Zynki!. .Ich war gestern noch dort, um mich zu verabschieden, da ich Ende dieser Woche eine längere Badereise antreten will. Die Wittwe Neuber befindet sich bedeutend besser, sie kann das Bett wieder verlassen, .... . -2 V!. f. 1 " n i r ruuu Ivus vic zaupliaaze , ne yai oie yoss nung auf die frohe Zukunft wiederaefun den. Auch in anderer Beziehung acht es ihnen. Dank Ihrer Freigebigkeit, besser. die alten Schulden sind getilgt, nothwen dige Möbel neu angeschafft und sie svre chen nun davon, ein andere, freundlichere Wohnung beziehen zu wollen." .Ja, ja. ich weiß,- nickte Earlfen, .sie hätten das längst gekonnt, aber 5)elene will von einem Darlehen nichts wissen, sie scheint darin noch immer ein Almosen zu erdlicken, daö anzunehmen ihr Stol ibr verbietet. Sie war in der Zwischenzeit meurmai mer, l yaoe o t lanae mt ik geplaudert, aber stets, wenn ich die Rede auf ihre Mutter brachte, wich sie mir aus." .Nun, in Bezug auf diesen Punkt kann ich Ihnen gute Nachricht bringen," sagte oer Ärmenpsieger. .rau Neuber sprach gestern aus eigenem Antriebe mit mir dar über." .Und was sagte sie Ihnen V fragte Earlfen hastig. .Sie sei in der Jugend mit Ihnen be freundet gewesen nnd sie hoffe, das; sie das Glück haben werde. Sie noch einmal wie derzusehen. Sie meinte, auf Ihrer Seite sei dieser Wunsch wohl nicht, sonst würden Sie vielleicht schon Schritte gethan haben, um ihn zu erfüllen, sie selbst dürfe nicht den ersten Schritt thun, denn sie sei eine arme Frau und man solle ihr nicht nach" sagen, daß sie sich aufgedrängt habe, um sich Vortheile zu verschasfen.Der Amerikaner hatte sich auö seinem Sessel erhoben, er durchmaß in sichtbarer Erregung einige Mal das Zimmer. .Ich sagte es Ihnen ja damals schon, daß ihr Stolz und ihrZartgefühl ihr nicht gestatten würden, mir den ersten Gruß zu schicken,- erwiderte er. .Daß ich wußte, wer sie war, hatte ich ihrer Tochter deut lich zu verstehen gegeben, sie sollte es er sahren, ' damit sie mir e:n Wiedersehen roünfchte..Und ich glaube, Sie können nun ge tröst hingehen,- sagte Schlichter, Sie werden freudig empfangen werden. Aber bieten Sie ihr keine Unterstützung, keine Verbesserung ihrer Lage an, Sie würden sie verletzen." .Ich werde ihr Besseres anbieten,- er widerte Earlfen, der vor seinem Schreib tisch stehen geblieben war und sinnend vor sich hin blickte. .Sind Sie entschlossen, Ihr Vorhaben auszuführen ? .Ja, ich bin es,"
.Und glauben Sie hoffen zu dürfen, daß Helene Ihnen daL, 'Jawort geben wird?
Sie willen, dajj'ich nicht au Neugler race " .Ich weiß, baß ich Ihre? aufrichtigen Theilnahme und Diskretion vertrauen darf, aber hre Frage kann ich leider nicht beantwoen." .Ich -rathe Ihnen, zögern Sie nun auch nichtlänger. gehen Sie heute noch hin und verschaffen Sie sich G.'wlheit. Ich werde eS thnn, gleich nach Tisch trete ich den Weg an. .Leben Sie wohl, meine besten Wnn sche sollen Sie auf Ihrem Gange beglei ten, der -Sie hoffentlich an das ersehnte Ziel bringen wird." Hoffentlich wiederholte Harten mit - , , r- r 1 r ir-' er I. I einem leijer f wte, .leben Sie wohl ! rn t tn i.in.l nT5 itliml I Ans die Lehne seines Sessels gestützt, stand er noch lange in Gedanken versun ken,' als Schlichter das Haus längst ver lassen hatte. v Sechstes Kapitel. kZckH vierzig Iatzreu. Heinrich Schlichler hatte die Wahr heit gesagt, 3 sah jetzt schon bester und traulicher ans in bit Wohnung der Wilt we Neuber. Das alte Sopha, daß sie einige Monate früher verkaufen mußten, hatte 5)elene von dem Trödler zurückgekauft, weil sie wußte, wie lehr das Herz der Mutter an dielem Familienstück hing, ein alter, bequemer s . -r . i v ? --. " , , i. öcnci iiiio einige üiuvie waren lnnzu gekommen, und am Fenster standen einige Blumentöpfe, Geschenke Hcdmlg's und mr rt . i. . w " r r :i isueii'5, oie Mll iyrem xw, lailigen Grün dem Auge einen wohlthuenden Nu hepunkt boten. Und Dank, der Fürsorge des Doktors und der Freigebigkeit Earlsen's hatte nun auch der Zustand der Kranken sich bedeu tend gebelfert, und sie glaubte nun wieder an ihre völlige Genesung, die sreilich nicht mehr in der Möglichkeit lag. Und dieser Glaube war gerade heute mächtig in ihr, eine Freudigkeit, wie sie sie lange nicht mehr gekannt hatte, durchströmte ihre Seele. fzuneh Die Blicke der Beiden hefteten sich er wartuugsvoll auf die Thüre an welcher zetzt geklopft wurde, sie wußten schon, wer Einlaß begehrte, an der Art des Anllop fens hatten sie den Doktor Ladenburg er kannt. Helene erhob sich, um mit einem Lächeln voll herzlicher Freundlichkeit dem Emire tenden entgegenzugehen, sie erschrak, als sie in das ernste, fast sinstere Antlitz des Doktors blickte. Dem alten Herrn entging ihre Bestür zung nicht, er bot ihr mit einem gezwun genen Lächeln die Hand. .Ja, ja, lieb:S Kind, es kann nicht immer Sonnenschein sein, sagte er, aber gelingen, den gewoh anzuschlagen, .nnsereins hat auch s morgen uttd'Vcrdicnlichkelten. .Sie werden wohl so gefahrlich nicht sein," erwiderte die Wittwe heiler. .Gefährlich ist am Ende nichts, sagte er, indem er mit seinen langen, knochigen Fingern ivr anoaeien: um nannte, .man kann Alles überwinden, sogar das Stcr ben. Apropos, liebes Kind, der Provisor Jammcrlegen Hai heuie die AdlcrApothe te ackanft, wandte er nch zu velenc. die rr.r,.. s" uv" u.w". ."B1" vf f tor nu h WrUett nit.rcnti viv v i vv fwftffftvwitt.a 5r ?!rr isor ammerseoen?" lraaie i einem enhmreiiWcf auf ... ' ' I 0 j . y v v die Wittwe mit einem erst ihre Tochter. Wer ist das? Ein jnnger Herr, der mich dann und wann besucht," erwiderte der Doktor, atrnt den raicken. bittenden Rlick ' ftUnt iu beackten. c?r bat räulkin Helene p 1 , j x " emma Bur Und iväter traf sie mit ibm in ni,.n,m L)ause zusammen. Ein soasnaer Name. Madame, nuden S e's nickt auck ?" 'V. . . . . . ' Allerd naS. aber was l eat am Namn 7 -
Sie hatten ihr einfaches Mittagsmahl .Uud ich schwöre dir, dan ich nie einen den lpaker brachte man mir die Nacvncyr, woyi nia)l zu lagen, ccjj ich ne aus den beendet, die Geschirre waren abgeräumt Brief von dir empfangen habe," sagte sie daß er sich erfchossen habe. Er hatte, wie Handen tragen werde. We die Welt dar und alles wieder in Ordnung gebrachten in erregtem Tone. .Wenn es der Fall dein Vatcr ja auch, die Schande nicht über urtheilen mag. kann uns Allen gleich heiterer Stimmung sehte Helene sich mit gewesen wäre, so würde ich auf dich ge überleben wollen, in dem Augenblick, gültig sein, und was meine Tochter be ihrem Strickrnhmen an's offne Fenster, wartet haben oder dir gefolgt sein, wie dn indem der Befehl ertheilt wurde, ihn in's trifft, so bürge ich dafür, daß s-e ihrer jun in die Arbeit wieder aufzuneamen. es bestimmtest." Gefängniß zuführen, machteer seinem gen Stiefmulter mit aufrichtiger Liebe ent
...... r.M ' x. . W eine mir nalvroeas acsickerteEriiteni könn- Gotlsried verdiente noch nichts, Helene sen, wie Helene darüberdenkt, ihr gebührt ich
,lll WI 'w.,.' . ' a r. .. 0;X ..X .Im miltm.n. hi Ct; V.-. . f.V.U
I vor der Rohheit eines steaelba tcn no vezog er auq leingrop' cyuii. ,o
scheu beschützt - war's doch eine schere Einnahme. Halte
Ja, so, diese Geschichte kenne ich !a !" aber damals noch deinen Ärief erhal
wenn nur der Mann selbst brav und eh fort. .Ich hakte lyn nocy nicht lange av 7lk.KC " .V - f i . . . 3 C 11 A - V.
ciihcist ist r Und das st me n unaer??r.nndani. ,..c.. - '.ru . fz.m - , i 1 - " ffF j SS, 11,1 aber immer ein Ehrenmann !" VI V V VIIII UjLidLUai. Und nun hat er die große Adlerapo theke gekaust V fragte Frau Neuber gedan kenvoll. Dann muß er sehr reich sein. i m Sein Vater hat ihm ein schönes Ver mögen hinterlassen, und da er selbst sehr fleißig und solide ist, darf man ihm eine alän;ende Zukunft vrovuezeien. bisherige Eigenthümer der Apotheke ist A m . Börsenmann geworden, er hat eine Villa nfnüf iinh fsihrt btreW in eigener ffn!. - -.... ... vjii viii" page, es sollte mich nicht wundern, wenn er es dem Amerikaner Earlsen nachmachte und sich einen veritabeln Neger verschriebe. Na, Jeder nach seinem Geschmack, das Eide trägt die Last. Manchmal stößt man ein Glück frevelhaft von sich, daö man später in bitterer Reue vergeblich herbei ehnt. Helene begegnete ausschauend dem war nenden Blick des Doktor, sie verstand den Sinn der letzten Worte, sichtbar verwirrt. senkte sie die Wimpern wieder, den , Ab schiedögruß des alten Herrn nur durch ein f . r V . icopsniaen erroioerno. Nachdem der Doktor sich entfernt hatte, blieben die Beiden eine geraume Weile in f . r a schweigen versunien. Hast dn ein HerzenSgeheimnig, das du wti. et tnhirtrinn jit nitrirt tlAiihil 2" 7 . v , - fragte die Mutter endlich. IlikUL U11ULL1LUI1LII BU UUIIkU U IUUU IL 7 Nein, liebe Mama antwortete Helc ne, die inzwischen ihre Ruhe und Fassung wiedergesunden halte. Weshalb dann die Nöthe aus deinen Wangen, als der Doktor von dem Provi sor sprach?" t Er neckt mich immer damit, seitdem ich in seinem Hause dem jungen Herrn begeg net bin." Dann muß er doch auch einen Grund zn diesen Neckereien haben !" Ich wüßte keinen, Mama, zwischen mir und dem Provisor ist noch kein Wort ge fallen, das zu solcher Neckerei Veranlas jung bieten könnte Aber du liebst ihn?- forschte die Mut ter. Sprich dich nur offen aus, eine sol che Partie wäre ja ein Segen sür dich, du
brauchtest dich ihrer wahrlich nicht zu schä men." .Und weißt du, rvie Andere eS nennen würden?" erwiderte Helene vorwursZvoll. .Ein schlau be.nchnetesGeschäst, durch da? wir uns auS 5!oth und Armuth zum Wohlstand emporgeschwungen hätten." .Man lann eS nicht Allen recht ma chen.'" .Gewi? nicht, aber ich möchte mir doch auch nicht nachsagen lassen, daß ich meine Netze nach dem reichen Herrn auZgewor fen habe."
Wenn du ihn liebst und er deine Liebe erwidert " Lassen wir da5. Mama bat Helene, ich kann dir wirklich keine Antwort auf deine Fragen geben.wuiui uniiikuj ivvitit mfr t m aUv s . b Gespräch i. - . . . - .. Wittwe würde dennoch weiter ae ' . V. I avvrecyeu, well in vielem Augenblick aver mals ein ttlov en an der Tuurc m ver neynien licn. Im nächsten Moment erschien die hohe Gestalt Eansen's in dem Nahmen der of fenen Thüre, den Livven der alten Zrau entfuhr ein leiser Ru? der Ueberraschung, sie hatte den einstigen Geliebten auuen ' . . . . . ' J blicklich wiedererkannt. Sie wollte sick erbeben, aber kraftlos saus sie auf ihren Sitz zurück, ihr Blick bina wie aebannt an den ersten .üaen Earlsen's, aus denen tiefe Bewegung sprach. & stand vor ihr und hielt ihre Hand fest in der seinen, und ein schmerzlich weh I . ! ' 2 . mutylger Äug umzuckte leine inndwiN frl. Würden wir wohl vor vi:rna Jahren . . .in solches Wiedersehen für möglich gehal ten haben, Thcrese ? sraate er leise, wüh rend er sich auf den Stuhl niederließ, den Helene ihm hingeschoben hatte. Wir hatten es uns freudiger vorge stellt," erwid rte sie mit zitternder Stim me. .W e ost habe ich seitdem mich jener bitteren Stunde erinnert, in der wir von einander fcheiden mußten !" Kannst du glauben, daz; ich dieseStunde jemals vergessen habe V .Nein, aber dn schriebst mir ni .Ich tlmt's und erhielt keine Antwort. bestimmtest Helene nahm das Recept vom Tisch und verließ leise das Zimmer,' sie begriff, daß ihre Gegenwart den Beiden nur störend " ' ! sein könnte. Earllcn blickte ihr sinnend nach, wieder zuckte der schmerzliche Zug um seine Llp pen. ,Da5 Schicksal hat es nicht gewollt. erwiderte er, - .eS müssen ja Viele auf die Erfüllung ihrer schönsten Hoffnungen ver zichten. In den ersten Jahren schrieb ich dir nicht, denn was hätte ich schreiben sol' len?. Es a na mir herzlich fchlecht, ich nagle Jahre langsam Hungertuch, trotz. dem ich wie ein Ackerknecht arbeitete. Heu ' der Ankunft keine Vesiernna. Dann fi l einmal plötzlich ein Lichtstrahl in diese trostlose Rächt, ich sand eine Anstellung in einem großen Hanelshause, und nun schrieb ich dir sofort." .Wie viele Jahre waren damals feit un ferer Trennnng verstrichen? sragtc sie. .Neun volle Jahre. Dnn war's die eit. in der ich mich ' . mit Neuber verlobte. Wir hatten diese Stadt schon lange verlassen, mein Vater olaubte in der Vrovini billiaer leben und ? . v. . . VUKIZ WClOJsl IC maajCll ZU IUIUICII, nUCf i I ' er sah sich in diesen Erwartttligen getäuscht, und als er starb, waren wir vera.mt. Ich . , - v:. m.L .. .... verlor die Eltern rasch nach einander, und als Neuber nun um me ne Sand warb. munte ich mir saaen. ich würde thöricht ' lzandeln, wenn ich die Werbung ablehne. Er war Beamter und ein braver Mann, ten, o wurde ich dir treu gevlieven ein. .und ich gnuve, wir lonnen elve oem r.1 . v . .. . v . r. v.. :t. : j.i .t:.f immei oanien, oag vu tun mi emici .. r , rr fr-l: len. suyr iari,en mir gepreler Vlimme gejanor, ais oas yanoeic'izaus lallirie uns lch wieoer orooios war. Iu oie,e:n run I . w- . l he ne, eilten idi nocu anoere llriacven. oie Ä . New . Nork ,,, ttlaiie. I ? J ' . ' und ich führte nun mehrere Jahre hindurch ein Vagabundenleben, wie ich eS selbst mei mm Feinde nicht wünsche. Unter un sagbaren Strapazen und Gefahren erwarb ich mir in den Goldminen Ealifornicns ein namhaftes Vermögen, nnt dem ich dann weiter arbeitete, und fo wurde ich ein reicker Mann. Veraessen hatte ich dich ni. aber dein Schweigen auf meinen 4. m . . i. A & m m uen mia? aucy verinuuzen, van Nickt Meb? KoNcN durste. S i . ' ; O V ch denn mit einer Anderen Vero Und du warst glücklich mit ihr V siel sie ihm rasch in die Rede. .Ich wurde die Unwahrheit sagen, wenn ich es leugnen wollte !" .Du hast sie auch verloren f" .Ja, sie kränkelte lange, uud das hielt mick drüben zurück. Sie wünschte in ib rer Heimath zu sterben, und ich harrte bei ihr aus ; aber nach ihrem Tode wurde die Sehnsucht nach der eigenen Heim Uh so mächtig in mir, daß ich ihr nicht länger . Ti . f. . Inntl i uiuiycn wmi. .Du hast nur die eine Tochter V fragte sie, indeß ihr Blick voll inniger Theilnah I ' . . j ' i ' - me unverwandt auf seinem AnuiK ruhte. .Ja, ich habe nur dieses eine ttind, und ich glaube, daz auch sie mich bald verlus sen wird, um den eigenen Herd zu grün den.- . Ich hatte ihrer sechs erwiderte sie. Aucd untere ive war giuaiicy, mein Mann liebte mich, er kannte keine axoh re Freude, als meine Wünsche zu erfüllen. Wir lebten in bescheidenen Verhältnissen. wir versagten uns Manches, aber dennoch reichte unsere Einnahme nicht aus. Vier unserer Kinder entriß uns der Tod, der Arzt und Apotheke kosteten nnS sehr viel Geld, und wir Gesunde wollten doch auch leben. Du kennst die Misere einer solchen Aeamten'ExistcltZ nicht, sie kann zumFluch werden, der das ganze Leben verbittert, Da sagen die wohl, wenn man eine seste, gesicherte Einnahme habe, könne man sich ganz vortrefflich einrichten, man müsse sich nur nach der Decke zu strecken wiffen. Ja,
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wenn nun aber die Decke, immer zu kurz bleibt, so seh? man sich auch krummen mag, was dann Zn viel zum Sterben nnd zn wenig zum Leben zuhaben, wer das jemals erfahren hat, der ist zu bedauern. Ein Nebenverdienst wollte sich auch nicht finden, trotzdem mein Mann eifrig darnach suchte, und ich selbst konnte keine Arbeit übernehmen, weil der Haushalt und die Pflege der Kinder mir genug zu schaffen machten. So grriethen wir im mer tiefer in Schulden, sie wuchsen von Jahr zu Jahr, und mich wunderte nur, daß
dieiauviger uns niazl oranglen. )ap ne es hinter meinem dcucken thaten und oan. mein Mann mir das verheimlichte, ahnte lch nicht, ebenjowenig waren mir die Mit tel bekannt, mit denen mein Mann hier i j i ' mit gerichtlicher Klage und Exekution g? I. . rv. . ; rvcr uns oorr eine oroerung oeaie, wenn iam , . i v , . droht wurde. Ich baute alle meine Hoff nungen auf unseren ältesten Sohn, er wollte Ingenieur werden, und da er flei ßig und talentvoll war, durste man das Beste von ihm erwarten. Er hing mit zärtlicher Liebe an uns und er würde un spater freudig unterstützt haben, aber es vergingen immerhin noch einige Jabre, r or . .. f eye er ans verölen,: yossen onrsle. weiß nicht, ob mein Mann verleumdet wurde, od irgend ein Feind ihn bei feiner vorgesetzten Behörde dennn,nrt hat, oder ob andere Gründe diefe Behörde bestimm ten, eine außergewöhnliche Revision der afie vorzunehmen, die mein Mann ver waltete. Ich hatle anch an jenem ünseli . . . v , , c r gen age noch nicht die lcileste Ahnung von der Möglichkeit einer Veruntreuung, deren ich meinen Mann niemals fähig ge halten baben wurde. Später, als Alle über ihn herfielen und ihn verdammten, als Jeder sich berufen fühlte, ihn zn stei nigcn, da habe ich ernster darüber nachge dacht, da ist mir dann auch Manches klar geworden, und ich begriff es sehr wohl, daß der arm? Mann unter dem Druck der tröst losen Verhältnisse der Versuchung nicht widerstehen konnte. Wie Viele waren unter denen, die ihn steinigten, die ebenfalls dieser Versuchung nicht widerstanden hat ten ! Rüstig und fch.inbar heiler verlieh er mich am Äcorgen und fchon einigetun Lebe ein Ende.Und die Hälfte seiner Schuld wurde dann dir in die ivchuke geschoben, ich weiß . " ." fr-. 1' ix y. ja, wie in solchen Fällen dic Splitterrich . m m w m ter urtheilen sagte Earlzen ui herbem one. Ja, so aeschah es nickte sie. Ich hatte natürlich Kenntniß von diesen Vcr untreuungen gehabt, hatte nicht ordentlich Haus gehalten und sogar ihm dann zuge rathen, auf diesem Wege sein Einkomnien zu verbessern, kurz, mich trafen dieSteine fo wuchtig wie ihn. Und Erbarmen hatte Niemand mit uns, die Glanblgcc nahmen uns Alles uud seine Meuschenscele bot . y v l tWk ' Pension durste ich nicht denken ; ich bit al lerdings darum, aber meine Bitte wurde kategorisch zurückgewiesen. Ich hatte oh ncdieö diese Provinzialstadt verlassen müs sen, meinen Kindern wäre dort derSelbst mord ihres Vaters vorgeworfen worden so lange sie lebten, und so entschloß ich mich, hi.'rhcr in meine alte Vaterstadt . . m . . . , zurückzukehren. Gottfried wollte mir nicht r - r ti ... t. .st ' Zur Last sallen, er ging nach Amerika, konnte ihn nicht halten, er wurde ohne? im Ablchled gegzngen lein, wenn ich meine Zu. f,,,,. n-,.. mh, r ;n vv..v.üv. "v. .v ... feinen Handarbeiten geschickt nnd es ge lang mir auch bald, ein Absahquelle zu sin Yer fr hnn itfi mit mi5nM;i ifinh iiirfit in ) den, so dan ich nnt meinem ökinde nicht zu ' 'rven orauazie, ras tpaier vie iroen re lich mit mir theilte. Und wir wären wohl r" . . . C t V . - - nie in Noth und Elend gekommen, wenn nicht ein ehrlozer Wüstung Helene ver uiiii yuue. kl " Ich kknne diese Gefchichle, unterbrach mm m m & Earllen ne, der A?menpsteger Schlichter hat lie mir vertchtel. Nieser Blumvach i)i der Enkel desselben Schurken, der meinen Vater ruinirte. Im Uebrigen sei unbe sorgt, er wagt es nicht, Helene noch ferner zu verfolgen, denn er weis, daß sie unter ' ' A..t.n.ti it..s.. v...-m meinem ötyuic ueyu uuu vvn uct muij 4 . . ? i. w ? v . . j . js. t cy lichkeit, daß du t noch einmal in Noth kommen konntest, kann nun auch leln Nede :,r s.i. Thkrcsk. ich erl.ssk dich jetzt I , . 4 AM uichi m?yr Sie wiegle ablehnend da? Haupt, ihr Blick ruhte gedankenvoll ans der halbfer "gen liaerei, oie vor iyr tag. Du zahlst meiner Tochter das Dop pelte von dem, was diefe Arbeitern werth sind sagte sie," ich errieth gleich. was dien rn dieier Z?rciaebialeit be Almosen von dir annehmen zu müssen. wäre mir furchtbar.Wie ou nur ,o rettn rannst!" erwioer e . . c fi wn:. ..ri x . . v. : . t c . t . er v?riour,vvu. ie vu nur v y.lse, die ieve uno reunosazasl gemay ren, ein Almozen nennen ! Wenn ich dein mt loreeniret aeixane - 5?, 1mima sT Samim mmmm I mmVl . . I ivmuc iivuiHiiuic uuiciiiiuiiB erblicken, auf die ich keinen Anspruch habe, und das nenne ich Almosen." Jedem Fremden gegenüber mag dieser Stolz berechtigt sein, aber Lan mir diesen Stolz, du hast noch nicht erfahren, wie peinlich es ist, Almosen zu empsang?."Trtnn ITiirMn tammrnrm nt VTrm nm o'r'v-.TvH'-vv- -71 der Brust und blieb eme Weile inchwei , am4i m 9M Uii Hl t r MtKi lMiiVw All ac ,u.i.., iu wm yu . u. A U All A L M. A V . UlA JlAM MI louiuicc -i.yii.uuy uic uuj ucui uiciiycii am lik der leidenden Frau, die das müde Haupt in die Kiffen zurückgelehnt hatte. So will ich dir einen anderen Vor schlag machen sagte er mit vibrirender Stimme. Ich glanbe, du wirst es be grcl f um mutn viiuiiuiu.iucii in i;iu luicuti i r . n x t -( v - ni-Ff COt vtit-r nt.i hrtVln AH ii'- -stu T - v 7 ' v 0 mir ffinriciit fiiinstofn wirh(!i ttifnnmirm . . r-v-w-w,... ,..., . wir a t geworden sind, den Bund der Ehe rx.:--.. ... i.. m fliesen wyuicn . . ,Nein, nein unterbrach sie ihn mit einer ablehnenden Handbewegung, du wür S.st nr Q,-,ft nh IS.. L mir H " wvyv vvh uui. i-uubii, denn ich bin eine kranke Frau und eS ist keine yossnung vorhanden, daß ich je Wieder völlig genesen werde.-
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uy qi üuy oariioer zu oerueren. ""ui iup der Reisepaß der Vassaaie o gründete auch acnna icui, John, icdes Ueber chrci- 1 ulll'nT Z W.:.?i A T?"? :.
.... . tt, .s;,H5Av.,nr,.i,iÄ.H "n. aurn war oui,e P. rrn oiez
Vktt tg.itz teil UiCCi vyiciijt tuuiuw unuf ws uiuu;ivii, i
sen, oqb ich m oeiene Dem cnvuo unb von hnm Mann. n,.:.:k.
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ah und dan ihr Anblick die alten, noch IM li, , L,.terer ibr eNt. 'in n
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.Nicht daran dachte ich, Therese, ich meine nur, es sei natürlicher, wenn wir die alten Hoffnungen und Wünsche nicht mehr weckun " .Ich weiß, waS du sagen willst und bin
ganz mit dir einverstanden. Wir wollen gute und treue Freunde bleiben und jener vergangenen Zeit gedenken wie eines schö nen TraümeS, der in der Jugend uns er freute und beglückte. .Wohl, Therese, so denke anch ich nickte er, und sein sorfchender Blick glitt dabei verstohlen über ihr Antlitz. .Aber ich denke auch an die Zukunft und vor zugsweife an die Zukunft deines KindeS. Wenn ich mein Vermögen theilte und je dem unferer Kinder die Hälfte vererbte, fo würden sie Beide reich genug weiden. Denke nicht, daß ich dadurch meine eigene Tochter berauben wurde, es wäre kein Ver tust für sie, nnd fürchte auch nicht, daß es ein unüberlegter Entschluß sei, ich habe ihn ernst und reiflich bedacht, wie eiu sol chcr Entschluß es erfordert." ' Wachsendes Erstaunen spielte sich in ihren Zügen, ihr schien dieser Vorschlag völlig unverständlich zu sein. .DaS verstehe ich nicht, sagte sie köpf' schüttelnd. .Du wolltest meiner Tochter die Hälfte deines großen Vermögens schen len r Ja, wenn sie sich entschließen kann, meine Guttin zu werden !" .Gütiger Himmel, John, welche Idee !' .Ich finde es natürlich, daß sie dich überrascht," erwiderte er mit er.;wutta'.ner Ruhe, .auch ich wies sie Anfangs zurück, als sie plötzlich In mir anfstieg. Bei ern sterem Nachdenken aber fand ich sie nicht mehr so thöricht, und vielleicht wird auch dir ihre gute Seite einleuchten, wenn du ruhig und objektiv sie prüfen willst. Ich bin ein alter Mann und werde wohl nicht lange mehr leben, nach meinem Tode aber liegt vor meiner jungen, reichen Wittwe noch ein langes Leben voll Glanz und C V. f" i. ' ... tfreuoe. uuo jur oieje vencldenLwcrtye Ex ftenz verlange ich von ihr nur, daß sie . . CN . f I o .p . mir einige Jahre ihres Lcbensfrüblinas opfert. Ich fordere keine Liebe von ihr, fondern nur Achtung, Vertrauen und herz liche reundscyast, nnd iui brauche dir gegenkommen wird. Ich aber würde mir durch diefe Heirath nicht nur da? Recht, londern auch die Pflicht sichern, dein Da r.!.. f f. v .. . sein sorgenfrei und angenehm zu gcstal I . VWI len. I vv . - u;ie 'lttwe natte das vauvt auf die Brust gesenkt, vergeblich suchte er ihreGe danken zu erforschen, sie erhob den Blick nicht zu ihm, und eS währte lange, ehe sie ihm eine Antwort gab. .Ich verkenne das Alles nicht," sagte Mutter Therefe nach langem Schweigen zu Earlfen, .ich bin dir aus tiesster Seele dankbar sur die Herzengule, die auZ deinem Vorschlag spricht. Aber ehe ich dir eine t . . . . d w 9 m m mm Nch la um ihr eigenes Glück, ihre eiaene Zukunft is lit möglich, dan Selene schon daö Bild eines anderen ManncS im Kerzen trägt ' Das kann ich nicht. glanben ! Auch ich würde es heute Moraen noch nicht geglaubt haben, aber kurz vor deiner I & . . . .. .. Ankunft machte ich Entdeckungen, die mich I M-t. vr r ocrmniyen innen, oajj lyre leve fchon el nem Andern angehört. Wenn sie einen anderen Mann liebt, und diese Liebe das Glück ihres Lebens begründet, dann will ich gerne znrückste hen, denn sernc sei es von mir, zu verlan nen. hnn e hif?S siifnrf mir nnfnt fnss gen, dan ne dlezes Glück mir opfern solle. coe nzr in viezem auc mqi zu, yere c, ich will es nicht, es könnte weder ihr noch I "" ? .I mir zum Segen gereichen, wenn sie mit verklebe zu einem Anderen im Herzen m I ,, tinii.h.i. iMAiit. huih ywus uiijiui iüuuic. . a. m mm ch oanle oi? auch sur diefe Worte.' sagte ,ie vewegt, sie bekuuoen deinen ed ich yaraiier, oer mir, wenn o:t)t Äer bindung in der Möglichkeit läge, sür das Gluck meines indes bürgen wurde. Leb wohl, Therefe, denke über das. was ich dir gezagt habe, ernst nnd ruhig ij, :c ... k imu. it muic iyi ju, uuim ciujuiiic er ! r.j sich. (Fortsetzung folgt.) Eine wunderliche Ehe schließung. Die Kiemer Polizei ist gegenwärtig mit der Ausforschung einer tungen, hübschen Oesterretcherln, Na mens Louife P., beschäftigt. Louise P. stieg vor einigen Taaen in einem der besten votels von Kiew ab, wo sie sich in nnriririiii iiih ur iir 11 iiiunri nnrrii .t..4 n. rv.-t ra. t.M erthelite fnr st fn h!h nT mXMiA !n,n RrSntiaam ,u linden, der W. dt ein Edelmann sein solle. Dieser i c ... . ' nilxt bald in emeu. jungen, armen Wannt gesunden, der in daö Hotel ge txaä)l unb vtm Fräulein Lou se P. vor gestellt wurde. Letztere erklärte sich mit 1 . mm ä. m 17 oem ihr vorgestellten Bräutigam voll tommn zufrieden, ließ sür denselben so tnrt ,in,n eleaanten sckwar,nysn. seligen und befahl, alle nöthigen Vor. bcreitungen sür die Trauung zu treffen. , dritten Taa wan N, N. !,: jungen fertig und es fand die Trauung ; Ut regelrechtesten Weise statt. Die cn k ..tx: t rv raui et0icst oer oer Trauung, welche in tintt kleinen Vorstadtkirche vor sich I 1 . ' gg. xn einem o luxurid enBrautklc de, . . . - ' wie nicht einmal die reichsten Russinnen ... n Q" . a ... . rt . . trauten Manne zu einem Kicwer Notar. . . : v r! . s- r. i o.... v. - 1 Utlv INI usianoe teokn ta I . .. . 7 u dUlfen. Als Entschad guna biersir . !. . . zagltc le vor oem No ar hrem Gatten i00 U. slll,: tihp h ' 'l o V"" - nua" nik 5U stA ünh ti-rfAninnS o,.fi fV;.. s' r.. V . 71 e ' , i Li ? inn S i - ""Z Nd Mit 300 Rubkl IN I x,r n - " ,,&Cn 'IZache nie Schulden in einem hö heren Bctraae, als man Dir borat.
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wiii muung es zu iragen pstkgen. 3. k)kplembkr 1752. in Deutschland vo? NachVollzug des TrauungS'AkteS be dem 17. Februar 1700). so addirt man gab sich Louise P. mit ihrem ihr- anae ,ur 5labres,kl , nZ,rn ?beil dersel-
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i tei uzm um pin itrinib mtHiin
in Nechtssall salomonischer Tlatnt tarn am 17. Febr. vor einem Londoner AppellationS Gericht, wie von dort geschrieben wird, zur endgiltigen Ent
scheidung. ES handelte Nch um nicht Geringeres alS daö Besitzrecht eine sechsjährig? indes, der Tochter einer in wilder Ehe kebcnden Mui'.er. und du Urtheil der zwei Richter beweist, daß in England wenigstens von .dem Rechte, das mit uns geboren" noch immer die Rede ist. Die Thatsachen, welche den Rechtsstreite zu Grunde liegen, sind in Kurzem Folgende : Ein noch nicht fünfzehn Jahre altes Mädchen, die Toch ter respektabler Leute in Kingston, wurde vor sieben Jahren etwa von einem gewif senlosen Mann verführt; die Eltern drangen daraus, daß ihre Tochter, die bei der Geburt ihres Kindes noch nicht das fünfzehnte Jahr vollendet hatte, ge gen den Verführer gerichtlich vorgehen sol.!e;das Mädchen weigerte sich und die Folge davon war, dafc ihr Bater sie ohne Weiteres mit dem Säugling an die Luft setzte. Die Mutter erkrankte und übergab ihr Kind ormenLeuten, Namen Nafh, zur Pflege und Erziehung. Nach ihrer Genesung begab sie sich nach Lon den, wo sie geraume Zcit in einer Schcnke alS Auswärterin diente; so lange sie ihre Stelle halte, zahlte sie re gelmaßig die Pflegekosten ihres Kindes. Allein sie erkrankte, mußte ihre Stelle ausgeben und mit dem Ausbleiben ihres Verdienstes blieb auch die Bezahlung für das Kind aus. Inzwischen jedoch machte sie die Bekanntschaft eines Herrn, der sie .unter seinen Schutz nahm-, so lautet der elegante Ausdruck für eine wilde Ehe. Sieben Jahre waren etwa verflossen. Da kam der erste Liebhaber wieder auf die Szene. Sogleich nach seiner Rückkehr aus der Fremde erkun digte er sich nach seinem Kinde und erfuhr, daß es bei dem Ehepaar Nafh un tergebracht sei. Er wünfchte, daß da Mädchen der Mutter übergeben werde, in Wahrheit aber, daß v:rantwortliche Leute die Erziehung dcsfelben überneh men sollten. Die Eheleute Nasy jedoch weigerten sich, dasselbe auszuliefern: erstens, weil die Mutter als Prostttuirte keine pas sende Person sei, die Erziehung eines Kindes zu leiten ; zweitens, weil seitJah ren die Pfleqekosten nicht bezahlt wor den seien. Da natürlich he Mutter dte Auslieferung verlangen mute desBa ters wurde nur beiläufig gedacht hatte It. c . m m' t t t r. i der Richter praktisch die Frage zu ent I . , r.- , scheiden, ob einer Butter, oit ein un I , m -r - .. . M moralliches even kuyrt, oas vtcqt uver iyr uneheliches Kind könne abgesprochen werden oder nicht. Da dieser Fall in erster Instanz gegen die Mutter war ent schieden worden, war man allgemein auf das Urtheil dkS AppellationSgcrichtS ge spannt. Nach einer kurz: Aigumenta lion entschied der Richter zu Gunsten der Mutter und gewährte ihr ein Iial)ea8 oorpus. Das war vor etwa einerWoche m . . M, en. Am letzten Samstag nun er ienen die streitenden Parteien aber ls vor Gericht, da die Vollstreckung des Urtheils stattfinden sollte. Eine Mrs. Wright, die verheiratheteSchmester der Mutler. erklärte sich bereit. d?6 j?mv in ibr 5auS aufzunebmen. Allein. a!3 es sich um die Uebergabe deS lebendigen Streitobjectes bandelte, klammerte sich die sechejabriae Rosa an ihre Psteacel tern und wollte absolut nichts von ihrer I Mutter und Tante wisien und schrie : I r . w . em, nein, nein r lefer toi peinlichen Scene suchte der vorsikende Rich ter ein Ende zu machen, indem er den kleinen Schreihals mit ! den Worten be schroichtigen wollte: .Mr. undMrs. Nash werden Dich ost besuchen !" Umsonst, die sZ ktt ihrtr innn Ns. Kleine bestand auf ihrer eigenen AuSle auna oer aviverwanol qail. schlick' lich jedoch gelang es einem anwesenden . AM . . 1 A Richter im Wartezimmer die Uebergabe nach dem Wortlaut dcö richterlichen Ur 11. .: . f i n - s cn . r I lyeis u vouurrukn. juwa -ocrianacn I v der Pflegeeltern, dak ihnen die schuld! gen ttosten ausbezahlt werden, wurde abgewiesen. Der ewige Kalender. Nnt? YiieUr Pnikmnrf rftff'nfsiifi . rs fcer BrndforÖ Odserver" eine intern 1 " ' 1 l sante Regel, nach welcher für jedes Da tum vergangener oder zukünftiger Jahre der betreffende Wochentag gefunden wer den kann. Man atdire zur Jahreszahl den vierten Theil derselben, den vierten Theil der Zahldes Jahrhunderts und oie -iQQi ves vklrenenoen Taaes im Jahre. Von der Summe ziehe man die Jahrhundert'Zahl ab, dioidire tu Differenz durch 7, der Rest gibt den Tag rn der Woche, Sonntag als ersten ge nommen, an. Bruche werden nicht de achtet, im Schalljahr wird der Februar auch zu 23 Tagen gerechnet. DaS dor i nur lllli cttumcii uic jicaci an vxt x ' Oft a v Of - rm mJ - buktötagSdatUM dek Königin V0N Eng land, nehmen wir das Datum der Gt burt deS deutschen Kaisers : Geburtsjahr 1797 Der vierte Theil... 449 Der vierte Theil des Jahrhunderts.... 4 DerTag im Jahre 22. März 81 2331 Ab die Jahrhundert' Zahl 17 2314:7 330 Rest 4, also Mittwoch. Sind Tage von Jahreszahlen alten Stils zu berechnen (in Enaland vordem 1 x den und die Zahl des TageS im Jahre, die Summe dividire man durch 7 und) ziehe 2 vom Rest ab, ist derselbe nur 1, s? wird 7 geborgt. Die gefundene Zahl giöt den Wochentag an. Zeitgemäß. Lehrer (zu einem Schüler, der ibm eine gezeichnete Landkarte überreicht): Den Fluß hier haben Sie zu dick ge macbt! ' . ' Scküler: Herr Lehrer, nein; denn vorige Woche hat der Fluß . gerade eine Ueberschwemmung verursacht. .
lt WtJ - .1 M M V Vi I
