Indiana Tribüne, Volume 6, Number 177, Indianapolis, Marion County, 16 March 1883 — Page 4

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l! rTil Heil :-V MlyMMM 'f mJmJi&tfj'tn f ln' ' - --" - ' ttWMÄW ?? ir vcs - v fVYVL:-- L i v Sa K. n mpsip V?",Sv i r v'- -r Tvr tx:0 t wYtfvri'iir iViiM-? Ist das beste Heilmittel gegen die verschiedenen Leihen der Lunge und Kehle, wie Husten. H?lser!clt. Ara-:ne, Uxiail vnn. (rnnhrnaMi. Influenz. Luft röhren - Entzündung, sowie gegen die h ern:n rede der chwlndjucyr uns zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn di? Krankheit schon tiefe Ein schritte gemacht hat. PrciZ. 25 CentZ. ZSSEXZZ George F. Borst, Deutsche Apotheke. FZecepte werden nach Vorschrift an gefertigt. Toiletten Artikel jeder Art. 440 Sned MeriClI&xi r. Indianapolis, Ind., 16. März 1883. L o k n l e ö. SivilßandSregifter. Geburten. Die ancefährten Namen sind di deZ Vater der der Mutter.) Charles Hawley. Knabe, 13. März. George Bauer, Mädchen, 23. Februar. Jsaak L. Herr. Knabe, 21. Februar. Jsn Schurr. Knabe, 13. März. Heiratben. Leonhard H. Brown mit Lödia M.Reltig. Archibl,ld Duthie mit Alice S. flline. Lesis Köhler mit Marie Ranga. Todes'fölle. Bauer, 23s. Februar. Ezra M. Fischer, 7 Tage. 11. März. Emaline Mefford, 69 Jahre. 11. März. Streicher, 15. März. Alexander H. CrafZ. 27 Jahre, 15. März. ST Masern, No. 51 MoxweUstrae und 271 Ost Court Strake. Rauche "Schafer's Lest." IQ- Heule Adend S'.tzung des Schul ratzs. Wm. I Day wurde wegen Vro vo'e oeifibi an Frau Ttzompson bestrast, 5 Am Donne stic, Abend, den 22, Min wild rn der Maineichorhalle de Pu iar Maskenball stak'finden. Die S. A. P.' veranstaltete g' stern Äbend einen eaiülhlichen Bll in der Liederkranz Halle. Z& Die Mutter des f'überen Pizlizei' chess Al. Travis wurde heute Nachmittag beerdigt. Nieren K'ankbkien. . Schmerzen. Reizdatkeit. Zurlckda1tt:ng, U'ienidüli j.imfett. Wk. Grieö. 2C, kurirt durch "Luclml.nida." 41. Bei Avolh.'kcrn. SSZ Staatsschul'rp rintendent John W. Hülc,mde hat gestern sein Amt anae treten und rcgal:rte wie üblich, die Be sucher mit Acpfel und Cigarren. Iy In der Saperior Ciurt N). 1 wird die Klage von Jacob B. Julian gegen Mrrn Taggark verhandelt. Es handelt sich um Advokat er.gcbühren. Die Schadenersatzklage von John Moore gegen die Union 2c. R. Transfer & Stock I ird Cs. kam heute durch gegenseitiges Uebereinkommcn zum Ab schlab. Morgen Vormittag ausgezeichnete Turtelsuppe als uncb bei Tony Buwch, No 20 Nvrd Delaware Straße. ZS" Lydia O'Haver liek gestern ihren Mann Nathan P. O'Haver verhaften, weil er nicht für sie sorgte. Heute hatte sie wieder Neue und bat Squire Glaß, ihren Mann wieder laufen zu lassen. Der Squire kam dem Wunsche nach. tT Anna Shearer klagt: heute auf Scheidung von Wm. F. Shearer. Da? Eheglück dauerte nur ein paar Wochen, denn die Leute sind erst seit zwei' Jahren verheirathkt, und die Kriegserklärung fand schon kurze Zeit nach der Hochzeit statt. Angefallen. Ein Mann Namens Robert?, an Malott Avenue wohnhaft, wurde gestern Abend um 10 Uhr, als er sich auf dem Nachhausewege befand, von einer Bande Tagediebe angefallen und schlimm zugerichtet. Bis jcht wurde noch keiner der Schurken verhaftet. Magere Menschen. "Wells' Health Kenewer" stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Geschlechtsfehler. $1. Die County Commissäre spra chen gestern Abend Allen Caylor den Eis lieferunaScontrakt zu. Derselbe besteht für die Dauer von zwei Jahren und ge währt 22K CenlS per 100 Pfund. Der Countyrulh'Anwalt theilte mit, daß die CommisiSre kein Recht haben für die Er greifung der Mölder, welche kürzlich den Doppelmord verübten, eine Belohnung auZzufetzen. Ferner wurde von dem An walt dargeldan. da& die Petition um Er weiternng deS Wassergrabens ber Hanch Farm nicht an die County Commissäre sondern an die Turrpike Direktorön hätte gerichtet werden sollen, da diese allein ver pflichtet sind eine nöthige Vetbesierung vornehmen zu lassen.

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aus Fcucrsgcsahr. in Schritt in der rechten Nicht. Die vielen Verluste von Menschenleben bei Feuersbrünsten, sowie die fortwährend Agitation der Tribüne ha'jui end lich doch das Herz der StadtcathSmtt' glieder erweicht. Wie wir hören, soll in iner der nächsten Sitzungen deS Stadt rath? eine Ordinanz eingebracht werden. welche Maßregeln in Bezug auf die Ret tun von Menschenleben aus FeuerSge fahr trisst. Wir haben den Entwurf der Ordinanz gelesen und sind wirklich erstaunt über die Findigkeit der Stadt väter und ihre. Weisheit, welche sich in demselben offenbart. Die angeordne ten Maßregeln sind neu, überraschend und praktisch und wir sind überzeugt, daß sie bald überall Nachahmung finden werden. Wir theilen hier den Inhalt deS Entwurfes in Kurzem mit. 1. Jeder Bewohner der Stadt ist verpflichtet, eine Rolle starken Fadens und ein halbe? Dutzend Nähnadeln beständig an einem Platze bereit zuhalten, der vom Bette aus leicht erreicht werden kann. Beim AuSbruche einer Feuersbrunst müssen sich sämmtliche Bewohner des Hauses in einem besonder? dazu bestimmten Zim mer versammeln, müssen den Zwirn und die Nadeln sowie ihre Betttücher mitbrin gen und sich sofort an die Arbeit machen, einen Rettsngsschlauch herzustellen. Derselbe wird dann an einem Fenster be festigt, so daß sich die Insassen deS Hauses du'ch den Schlauch hinablassen können. 2. In der Mitte deS Zirkels wird ein Thurm gebaut und in demselben eine Feuerbeobachtungsstation errichtet. In der Station ist fortwährend Jemand auf Wache. ES werden daselbst FernstchtsInstrumente aufgestellt, vermittelst deren man in fedeS Zimmer der Stadt sehen kann. Sobald sich bei einer FeuerSdrunst irgendwo ein Mensch in Gefahr befindet, derart, daß er nicht mehr auS dem Hause kommen kann, dann trifft der Wächter Anstalt, ihn c.uf folgende Akt zu retten : Auf dem Thurme blfindet sich eine Kanone und eine Anzahl Stricke, welche an dem einen Ende mit spitzen eisernen Haken versehen sind. Der Wächter ladet die Kanone mit einem Strick, zielt genau und schießt ab. Der Strick trifft das betreffende Fenstersims genau so, daß der Haken sich tief einbohrt und fest sitzen bleibt, worauf der sich in Gefahr Bkfind liche in aller Gemüthsruhe an dem Stricke herunter klettern kann. 3. Vor jedem Fenster in der Stadt w'rd ein Kübel gebracht, der stets mit Wasser gefüllt sein muß. Der Kübel hat unten eine verschließbare Oeffnung, durch welche beim Oeffnen derselben das Wasser langsam auf die Straße herab fll,ßt. Sobald die nöthige Kälte vor banden ist. wird der Wafferstrahl gefrie ren und somitt eine Säule von E.S bil den, an der man hinabklettern kann. 4 Da die Anwendung deS im vor stehenden Paragraphen erwäbnten Appa rateS nur im Winter möglich ist, weil es bekanntermaßen im Sommer nicht ge friert, so wird hiermit eine Belohnung von 5100,000 für die Erfindung einer Maschine ausgesetzt, welche die zur An? Wendung deS Apparates nöthige Kälte auch im Sommer erzeugt. 6. Auf städtische Kosten wird für jeden Bewohner der Stadt ein unverbrennbarer Anzug aus Asbest angefertigt, der in der Nähe des Bette? aufzuhängen ist, so daß man ohne Zeitverlust in denselb-n hineinschlüpsen kann. 6. Bei dem Ausbruche eine? Feuers hat sich der Chef der Feuerwehr sofort in das brennende Gebäude zu begeben und von jedem Bewohner desselben ein Asfi davit anfertigen zu lasten, welches Auf schluß über die politische Stellung des Betreffenden gi?dt. Bei der Rettung der Hausbewohner muß dann unter der Leitung des Chefs in der Weise vorge gangen werden, daß wenn die Mehrheit deS Stadtraths republikanisch ist, die Republikaner zuerst, und wenn die Mehrheit des StadtrathS demokratisch ist, die Demokraten zuerst gerettet werden. 7. Da nicht alle Menschen nähen und auch nicht alle klettern können, ist noch in folgender Weise für die Rettung von Menschen zu sorgen. Jeder Hausbesitzer ist verpflichtet in dem Dache seines Hau sts ein großes Loch anzubringen, durch das man auf daS Dach gelangen kann. Ueber dem Dache befindet sich ein stets mit Gas gefüllter Luftballon, der an dem Dache mit einem Stricke befestigt ist. Die Gondel an dem Ballon muß groß genug sein, um sämmtliche .Bcwohcr deS Hauses zu fasten. Ein Beil muß stets zur Hand liegen, um den Strick mit dem der Ballon cm Dache befestigt ist, durchzuhauen. Ans diese Weise kann man Luftballon per davonfliegen. Da diese Ordinanz bloß den Zweck hat, die Leute aus FeuerSgefahr, nicht aber aus Luftgefahr zu retten, so könnte man füglich daS Wiederherunterkommen den Davongeflogenen überlasten. ES liegt jedoch im Interesse der öffentlichen Wohlfahrt die Conkurrenz unter den Arbeitern so viel, wie möglich zu verrin gern, und dazu trägt jedenfalls die Schaffung öffentlicher Aemter bei, indem durch Besetzung derselben Arbeitskräfte dem Arbeitsmarkte entrückt werden. Uud weil die Mehrheit des Stadtraths repub' titanisch ist. und die republikanische Par tei immer eine Freundin des Arbeiters w w war und ist, so sei beschlossen einen ersah

renkn ustschlner mit einem behalte von

f V 0vi4F wiiii . .111, iiih Lustfchifferschulc e:nznrich-en Der Luftschiffer hat sich bei dem Ausbruche eines Brandes sofort an Ort und Eiell? zu dcgeben, die Gondfl des Ballon u besteigen und bei dem Gebrauche dessel den die Leitung zu übernehmen. In der Luftschiffcrschule soll er den Unterricht ertheilen, und in derselben soll eine genügende Anzahl von Leuien unterrichtet werden, um die Organisirung eines wohlgeschulten LuflschiffercorpZ zu er möglichen. L. Da diese Einrichtungen kostspieliger Natur sind, so sollen dieselben, sowohl um die nöthigen Mittel zu ihrer Beschas fung eufzutreiben, sowie um die Ehre der E:findung für die Stadt Jndianapo !is zu retten, patentirt werden und seiner andern Stadt soll das Recht zum Gebrauche dieser Einrichtungen für weniger als $50,000 bewilligt werden. 9. Alle Diejenigen, welche den Vor schriften dieser Bestimmungen zuwider handeln, werden mit G:ld und G:fäng nißstrafe belegt. 10. Da seit mindestens vier Monaten in Indianapolis kein Brandunglück vor gekommen ist, bei welchem Menschenleben verloren gingen, die Ausführung der in Vorstehendem angeordneten Maßregeln also nicht unmittelbar nothwendig ist, so soll diese Ordinanz erst in Kraft treten, sobald bei einem Brandunglücke minde stenS zehn Personen umgekommen sind. Wir sind ersucht, vorläufig, dieVerfaster der Ordinanz nicht zu nenr.en. Amen kanische Erfindungsgabe und gründliches deutsches Studium der Naturwistenschas ten und sozial. wissenschaftlichen Fragen sind hier jedoch so wunderbar vereint, daß eS leicht ersichtlich ist, daß auch einige unserer deutschenStadtrathSmitglieder zu den Verfaffern gehören. Straßcnräuber. Gestern Abend befand stch Heniy Flitz Patrick von Martinsville in English's Opera House um die .schwarze Vcnns zu bewundern. Nach der Vorstellung, das war gegen 11 Uhr Nachts, begab sich Fritzpatrick zum Union Depot. Aul dem ÄZege dorthin und zwar an der Ecke der Maryland und Meridian Straße wurde er von zwei Männern an gehalten. Wleselden hatten nichts Gutes vor. denn sie verlangten die Börse oder das Leben. Dabei machte einer der Schurken mit einem ziemlich großen Revolver allerlei Bewegungen, so daß es Fitzpatrick für das Beste hielt, auf den Vorschlag ein zugehen und ihnen seine Baarschast überreichte. Daraufhin zogen die Straßenräuber von dznnen und der Angegriffene ging mit has.igm Schritten zum Bahnhose. Dort fand er die Polizisten Carvens und Rasiern und diesen, theilte er da' eben erlebte und nicht gerade erquickliche Abenteuer mit. Er und die Polizisten machten sich dann auf den Weg, die Schurken zu ver folgen. Als sie nach dem Union Saloon kamen sah Fitzgerald einen der Schurken an einem Tische sitzen im Kartenspiel vertieft. Sein Kamerad scheint Lunte gerochen zu haben, denn er hat sich zur rechten Zeit aus dem Staube gemacht. Der am Tische Sitzende wurde ab:r festgehalten und verhaftet. izm siailonzyaule angetanzt, gad er seinen Namen mit Charles Hall an. Der Mordprozeß gegen John I. Jcter geht wahrscheinlich schneller zu Ende, als man Anfangs glaubte. Das Verhör der Staatszeugen ist schon nahezu zu Ende und man wird wohl heute noch mit. dem Verhör der Entlastungszeugen beginnen. Da dre Staatszeugen zum großen Theile zu der berüchtigten Harterbande gehören und da die Vertheidigung ver suchen wird, nachzuweisen, daß dieHarters zur Zeit Jeter Betäubungsmittel gaben. und ihn berauben wollten, er sich also seines Handelns nicht bewußt war, so scheint Jeter gute Aussicht zu habin. billig davon zu kommen. Mayorö-Court. John Lewis, eines Rothzuchtsversuches angeklagt, verzichtete aus ein Vorverhör und wurde der Grand Jury überDiesen. ChaS. Hall, der StraßeNräuber, über dessen Thun und Treiben, wir an anderer Stelle berichten, verfiel einem gleichen Schicksal. Edward Meye.S, der heute Morgen in betrunkenem Zustande, während er mit einem Revolver herumsuchtelte. verhastet wurde, wurde heute dem Mayor vorge' führt und wegen WassentragenS bestraft. Anna Smith und Anna Taylor, zwei farbige Dämlichkeilen, welche sich im Faustkampfe übten, mußten Strafe blechen. Sechs Betrunkene und ein.Vagabund"' verfielen ebenfalls in Strafe. Lebensmüde. Saddie K.llog ein Mädchen im Alter von 28-30 Jahren, welches an der Mif sissippi Straße wohnte, beging heute Morgen Selbstmord indem es eine Por tion Morphin verschluckte. Ihr Tod erfolgte kurz vor 9 Uhr. Es scheint, daß die Unglückliche lebensmüde war und daß Yi llrfnrfif in rintm irnrtir?ffsf:ftn ?if9. v i M MiigH y ii IV vl3" Verhältniß zu suchen ist.

Tta,ts-Ektunh,itRatZ.

Wir berichteten bereit? gestern, daß tn Staatsgesundheits Rath. Sekretär Dr. Th. M. Stcvrns absetzen wird und in der Nachmitiagssitzung ist das auch wiiklich geschehen und an seine Stelle wurde Ex S!aiitsekretär De. E. R. Haron ernannt. Als Stevens von diesem Vorfalle Kenntniß eihielt. war er natürlich wü thend und er schickte auch dem Präsiden ten der Behörde sofort einen großen Schrcibebricf in welchem er mittheilte, daß er durchaus nicht gesonnen sei sich diese Behandlung so ohne Weiteres ge fallen zu lasten, und daß er das Recht der Behörde, ohne triftigen Grund den Sekretär abzusetzen beanstande. Darauf erhielt er eine nicht gerade schmeichelhafte Antwort, denn in dieser wird ihm nichts ! Geringeres als Unkenntnis und schlechte Verwaltung seines Amt'.s zum Vorwurs gemacht. Es wird darin ganz unverblümt gesagt. daß Stevens zu Allem, nur nicht zum Sekretär dieser Körperschaft paff', denn seine Berichte seien stets unrichtig und un vollständig gewesen und seine Verwal tungsweise sei eine verschwenderische ge wesen. (Wir dachten immer, daß diese Eigenschaft jeder Beamte hierzulande ha den muß wenn er auf eine Wiederwahl rechnet.) In dem Briefe stehen noch viele andere schöne Dinge, die jedoch weiter nicht von Interesse sind. Heute Mittag nahm D'. Stevens wie gewöhnlich seinen Platz im Bureau ein und auch Dr. Hawn ließ sich dort häuslich nieder. Dr. Hawn verlangte die Schlüssel, Stevens weigerte sich dieselben herauszugeben. Daraufhin ließ Hawn einenSchloster kommen und imNu waren alle Schubladen und Thüren mit neuen Schlöstern versehen. Stevens zog sich zurück mit dem Schlüstel in der Tasche und Groll im Herzen. Roch aus der Treppe gelobte er, die Sache im Gerichte auszufechten. Vereitelter Einbruch. Gestern Mittag kam ein Mann in daS Haus des Herrn Howard südlich von der Stadt, nahe bei der Wasserstation der I. M. & I. Eisenbahn, um angeblich Lumpen zu kaufen. Iran Howard war allein zu Hause und der Schurke band sie und stahl eine Uhr und andere Werth sachen. In der Nacht kamen drei Männer vor daS HauS, und versuchten einzubrechen. Herr Howard erwachte und schoß auf die Schurken. Diese flohen und Herr How ard schoß noch einmal und sah einen der Männer fallen. Heute Morgen fand man an der Stelle einen Sack, worin sich Schuhwichse und andere Kleinigkeiten befanden und ein Brief worin eine Zusammenkunft der Schurken in Fcanklin am 17. ds. Mts. bestimmt war. Vüchcrtisch. .Amerika in Wort und Bild.' In prachtvoller Ausstattung erscheint bei Schmidt & Günther in Leipzig ein unter obigem Titel von dem bekannten Schrift steller Friedrich v. Hellmald verfaßtes Werk, welche eine Schilderung der Ver. Staaten in Wort und Bild enthält. Das Werk erscheint in cirka 50 Lieserun gen und enthalt 700 Illustrationen. Di? erste Lieferung liegt un3 vor und legt Beweis von der künstlerischen Vol lendung der Illustrationen ad. DaS Werk wird, wenn vollendet, als ein Prachtwerk jtde Bibliothek zieren. Zum Preise vou 25 Cents per Lieferung ist es durch Hrn. A. Schmidt 113 Greer Str. zu beziehen. Heft Ro. 4 der Gartenlaube ist eingl troffen und durch Herrn A. Schmidt 113 Greer Straße'zu beziehen. VauvermitS. America A. Bonsock. Anbau an Haus No. 93 Greenwood Str. Voranschlag $230. John Rupp, Jramehauö an West Str. nahe'Kentucky Ave. Boranschlag H700. Gestern Abend, fand in der Mozart Halle das Kränzchen deS Gärt ner-Vereins statt. Dabei ging eS äußerst gemüthlich zu und die Anwesenden amu strten sich vortrefflich. Verlust von Menschenleben. Tau sende finden ein frühes Grab in Folge der Vernachlässigung einer leichtenErkät tung welche mit einer einzigen 25 Cents Flasche Dr. Bull'S Husten Svrup hätte kurirt werden können. Richard Wilson welcher den Wirth Pat. W. Ward verklagte, weil er seinem minderjährigen Sobne geistige Getränke verabreichte, erhielt von Squire Glaß $75 Schadenersatz zugesprochen. SS" Von dem bei Bettcher gestohlenem Gelde wurden 45 Dollars in Gold in de? Abtrittsgrube des Hauses der Familie Zehring gefunden. Es war keine sehr sau bereArbeit daS Geld herauszuholen, aber jetzt nachdem es gewaschen, glänzt eS ganz schön. Ein Fünfdollargoldstück wurde im Hause gefunden. Es wurde nun auch ein Haftbefehl gegen die Mut ter des Mädchens ausgestellt. Heute Nachmittag gestand das Mädchen den Diebstahl ein und die Mutter gestand,j?aß ste um den Diebstahl gewußt, und das Geld in Empfang genommen habe. tfflmnu?. Sie doch nickt in Ihrem Hause um. "-RoukIi on Rats." Ver treibt Ratten, Mäuse, Rothaugen, Bett wanzen. Fliegen, lmeisen, MaulwürfeI 15c.

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S" Telephon. Kutschen für alle . JCÖ Emma I. Garver verklagte die I. B. & W. Eisenbahn auf $5000 Schadenersatz. Am 5. Februar ging Kläge ein Abends aus dem Heimwege über. das Geleise der Bahn, fiel und brach einen Arm. Niemand kann seinen Geschäften nachgehen, wenn er in Folge einer starken Erkältung eine schlaflose Nacht zugebracht hat; allen so Geplagten möchten wir den zeitigen Gebrauch von Dr. Bull'S Husten Syrup anrathen. fST" Eine Bande der gemeinsten Raufbolde trieb gestern Abend an. der Ecke der Virginia Ave. und Noble Str. ihr Unwesen. Die Strolche hatten eö auf ein berüchtigtes Haus, welches sich in jener Gegend befindet, abgesehen, warfen Steine nach den Fenstern desselben und trieben allerlei Unfug. Dabei gingen sie sozar so weit einem vor einer Wirth schast stehenden Pferde mit einem Messer Schnittwunden beizubringen und den noch konnte die Polizei ihrer bis jetzt nicht habhaft werden. tg John A. Child jr., welcher früher in hiesiger Stadt thätig war, aber sich vor etwa acht Monaten in Kansas City ansässig machte, telegrapbirte gestern an seine Frau, welche mit ihrem Klnd noch hier wohnte, daß sie sofort nach Kansas City abreisen möchte, da er eine Quantität Lauge verschluckt habe und sehr krank sei. Sie war eben reisefertig, als sie eine weitere Depesche erhielt, welche den Tod ihres ManneS meldete. Die nähe ren Umstände sind bis jetzt noch nicht be kannt. Von VSel n a cd wdkMAyMS 4.20. ebrübev Frenzel, CckeWashington Straße und Virgiiq Avenue. (Vance Block.)

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