Indiana Tribüne, Volume 6, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1883 — Page 3

Ruf Posten

Sott 3. v. Bru,Varow.)

Der Schnee siel in dichten Massen. Der noch vor wenigen Stunden frostig klare Himmel hatte sich mit grauem Gewölk überzogen, das der Wind nur hin . . .. V. ! .S. . .. AnPimniiS s trn V m

uno roiiuci Mond einen Anblickzu gestatten. u Vvi! 4 Jj I v" -j v Schnee unter den Füßen. Die Men schen eilten, die Nase im RoZkcagen, die Hände in den Taschen, hastig vorwärts. Niemand bleibt stehen, und die HausthüAM ttH(M IImS C fik f lCt AM C tf M t f 4 A f hAtfrnrrn &imvpn TniTimT nrr i . 4lil UllillitU UilV IUilH 141 UUJ UllUHUVi- I WtnU,r vm n? s..ni ... V. einzulassen. Bei alledem war es em lustiges Schneetreiben, wenigstens für diejenigen, die sorglos ihrem Vergnügen . oöer der warmen tude zustrebten. Die Schildwache vor demPulverthur- . iJ :J1 m.if. u.zr .ll ttcrttrlvrtt rzu auch ganz angenehm unterhalten. Es milderte außerdem die herrschende Kälte, wenn auch die Lust immer noch wie Na delspitzeu zu stechen schien, und die Wache vom Scheitel bis zur Sohle zusammenschauerte, als sie gegen den Wind jetzt ihre vorschriftsmäßige Runde um den Thurm machte, der sich wie ein plumpes Ausrufaunszeichen inmitten der weißen Schnekfläche erhob. Nach vollendetem Rundana ttellte fick die Wache im Schutze des Thurmes sie vie em großer Einaanae. Sei Z,!eltkn das Kewebr mit dem Mantel r, V ZI M;Xil ( r.n 11 I ' "5N: uiiiti, u " c jiuu s-'-jfr" 0 I - - sonderliches Bild dar, wenigstens kiins. das ihn zerstreut oder aufgemuntert hätte. Ueberall wohin sein Auge sah, nichts als Schnee, nur die von einem hellen Dunstkreise umgebene Mondscheide brachte ein mattes Farbenspiel in den lautlos fallenden Schnee, in die weiße Fläche, die wie ein riesig großes Sterbe, xuch vor ihm ausgebreitet lag. Plötzlich n ..1.1 CO w a 4 CI jX X & 4 kl. tWt vu muy 1 Ulln Punkt Sch.ig sichtig d.m Thurme zu ? Ja.richtig, ersah eS deutlich. ES arbeitete ein Mensch durch den Schnee nach ihm hm. .Wer da?" ertön te eS laut, vernehmlich, seine kräftige Stimme, Alles blieb stumm. Antwvrt oder ich gebe Feuer!" Dabei legteer das Gewehr in regelrechte Schußlinie. Der Menschenpunkt stutzte und hob beide Arme empor. Schieß nicht !" rief eine Stimme, ich bin', Käthe." Das Gewehr sank zur Seite, Du -Sakmment Käthe, was führt TV (.t i.(i. Otlt ii5 sOttirn sTirirf I m, lyitiii ? Ich wollte Dich sprechen, ich mußte Dich noch heute Abend sprechen. Und der Punkt kam ihm immer näher. Auf Posten spricht man nicht. Ach, hier hört uns kein Mensch." Wenn aber die Patrouille zur Ablö sung kommt und mich hier mit einem Frauenzimmer sindet, giebt's Festung." Bei demSchneetreiben wird sie sobald n dich nicht herankommen entgegnete sein später Besuch und stand vor ihm. Du bist ein verteufelt pfiffiges Mäd chen.mich hicr.wo ich nicht rück noch vor artSkann, zu attaquiren. Weiß Gott, an Dir ist ein Generalstabsoffizier verloren gegangen " setzte er lachend hin 9 zu Sie lachte nicht. Im Gegentheil, sie sah so ernst auö. daß ihm bei dem stum men, traurigen Blick ihrer dunklen Au gen, in oie oer icono wie zur Jllu,iriitfrrt fiint nCittn nrnif ,,, I c . rnrt 4 I Mlh wurd. Ab.r .r war .m surch.. "v'i uiiinii im, vwituttvu ah loser, wenn auch leichtsinniger Bursche, t Bursche. der bis zu dieser Stunde das, waZ man Gewissen nennt, nicht kannte. Ja, sieh mich nur mtt Temen schwär zen Augen io fragend an," scherzte er sem Unbehagen fort. Psimg bist Du, mq vier orauken aus osien zu uver fallen, wo Du weißt, daß ich Dir Stand halten muß. Magst auch immerhin re den, doch sprechen darf ich nicht, mein Eid verbietet eZ. .Dein Eid V Die dunklen Augen sahen nicht mehr traurig, sondern zornig zu iyni empor. mwn vzio r wieoeryoi tt sie toxt xm Hohn. Erinnerst Du Dich .' o v st:v. v v niajicincs nücicn kzwzö, cen ou mir " t ... .fa ijr. ry i m I gelqorrn, aia iü) von meinen kliern im maw O i . . Vvi hlvDrthiiM taitMV.'M Ui(,(ii4, iiui lütuiii, vniiVhCii wuiuii l .Selbstverständlich erinnere ich mich daran, aver du w:iu doch, das ich vrau v : S. . u . . 1 . cr.ev .i.. - I uno iiinü oou meint! oivalengeyaii ma)i cinuycen mnn. 4." j IflHM X 0 mZ AmC a!!. M uu. ity iuun ui uici lvrlikN, mrnn I . ; rr r . I es weine yre mir zurua zu arvkiien . p c r . . I aiitr xxq ttioenschasttich das lunge .'...... . . . caiyr: oriwingieer i? er mroaen. .wenn Dich Jemand hier aus Posten hört ! Mögen sie es hören. Alle .hören, um was ich Dich anflehe, was mich durch tmtntr frtTfp irnh TJnrft rinn ittrm I -.-v. huivui Dorfe bis hierher geführt hat l" Und t lag i,es. i'.es inr qnee zu ven us;en des oioaien uno oer Ziusorucr oesor nes sqwano.in oem gun tfieaen um Erbarmen, da so beredt auS ihren dunk len Augen zu ihm empor loderte. .MS gen sie dören," fuhr sie immer leiden schastlicher fort, .wenn ich Dich an den Eid erinnere, den Du mir geschworen. Dich anflehe, ihn einzulösen, mich im neuen Jahre zu Deinem Weibe vor Eolt und Menschen zu machen. VV" Zu machen. . .Ich bitte 'i, uigr, ipiiq mm ?or sie der Soldat und hob cm. a 1.1.1. v:laut !" beschw sie zu sich empor. .Wenn uns jcht die Patrouille überraschte, ich wäre ein verlorener Mann. Ich will ja thun, vaS wmiujcii, uu. uuc viu). .Du willst? Der Ruf kam :c kaut, so iuveino uver tyre :ppen, daß sich die . . v r . . - " . . Wache scheu umviiale. Ais pe aver mr . . tn . gendS etwas Verdächtiges gewahrte. schien sie beruhigt und störte ihren Iu del nicht. . Ich wußte ja. daß Du nicht schlecht, sondern nur leichtsinnig bist, sagte sie. .Nicht vahr, Du hast mich lieb V .Was hätte mich denn um deine Liebe werben lasten V .Ja damals, aber seitdem ist ein Jahr vergangen, in dem Du Dich venig um ich und die Kleine gekümmert hast." J&iZ litß der Dienst nicht zu. Du weißt nicht, wie stramm der ist und wie

Schneemann vor onn gi " iV,:1 mu, I nu wmnflw o o i uomoipuic, arguic uuen. ne erstarrten ffinger Schneetreiben! Wahrhastlg. man sitzt hn fur4t6ar ub er oing mitD2ngenben Da lachte

niederträchtig schwer man Urlaub be

kommt. Was . mackt den das Kind V V. - ' n . r 1. I üüS I I MODI ausaeyooen, Otinc Mutter ist gut zu ihm. . 1 1 ; n ... . . i . 3)a5 ist brav von ihr, sie war immer eine gute Frau und wußte bei dem Al ten für mich sietS ein freundliches Wort einzuleaep. wenn es liir iraeno einen Trttp es;.. Mt ftfir I T mVVSflf h6 tobt ist ' i -, . i r, httrathen zu wollen M, , v.cii.ri .Aber mcht wahr, die hattest du me. lnalS gern i t. . f . Wo denkst du hm? ? Eine :fo WirtenSlt: J " V v ' hatte ich megehkirathet." mu,r m:A flf, Pi ? p V y7 f tUV I ,Der Feind hat ja die Festung über rumpelt scherzte er leichtsinnig, da heißt eS bei einem Soldaten : Ergieb Dich oder stirb!" Bitte scherze nicht so, das thut mir weh," sagte sie und legte ihre Hand auf feinen Mund. Wie kalt Deine Hand ist !" sagte er. Mich friert auch," und er schüttelte sich. Das kommt aber vom langen Stillste hen," und er versuchte einige Schritte ArmeS Ding, Du hättest auch besser ge A;!.,. h". Rf arm.nS,ui. ,u - -- - Patrouille .Nun, Zeit wäre es, daß sie käme !" mcinic ooiooi . .jir lonnicn oann v. ?-v-i. crn! !... v I Tififn v t Ami tn rn nctir -iinnn im i mu, matratn o.ram ra lunoqm inn. oi.t. -t 'x ivuuii. vuuy utviti Uii utfciitvui uuy überraschen. Das wolltest Du wirklich V fragte sie . V. m Nun, ich will Dich nicht belügen. Ich hatte eigentlich nicht die Absicht, nach der ytlmath zu gehen. Du hattest sie also wirklich nicht?' sagte sie im Tone schmerzlichen Vor wurfs. Hans, ich fürchte doch. Du liebst mich nicht mehr." Närrchen, wie kannst Du so etwas sagen. Ich fürchtete Vorwürfe, deshalb wollte ich meinen Urlaub zu einem Be such bei einem alten Schulkameraden be nutzen. Du kennst doch den Fritz vom Stöckelbauer 7 Er hat eine ganz ein . . . ... . , ,tfl(tlIt stelle als untenök ter ,m Schlesischen bekommen, und meinte, da u in der Gegend fände sich nach abgelau' fener Dienstzeit auch für mich vielleicht em Posten. Das könnte uns schon pas' sen. Meinst Du nicht auch. Kleine ? Wir strichen ja schon als Nachbarskinder so gern durch den Wald. So rm Gru nen zu wohnen, würde Dir sicherlich ge fallend Sie lachte srofibebend glückselig auf ld fckmieate fick an ibn. der wieder und fckmieate sick an ibn. h wikdkk näher an den Thurm herangetreten war. nu' 7k.,n ir ümsichwr E?? wi öuvuVu Armes Dina. Du frierst und er l&ihUikZ Ä l Gestalt und schlug den Soldatenmantel m S,dV.enmu i aber nicht etwa icht wegen der Na. tolle ddrneeÄ fest um Le. .Darfst einschlafen. Es iü ni, trouille, die wird das tolle Schneetreiben vorderhand wohl noch nicht so bald " . . . kommen lassen, aber Du weißt, Schnee ftxii. R.k iltJ. s! . V. ..k.f rc:. uuu uuuc uiiu luuiiuj. iic uuicin tiiicu so gam g.lindc wdab man erst ta J.ns.i,s macht.5Xenfeits .Wie Du Dir doch Deine gute Laune erhalten haft !" sagte sie und bettete sich so cht warm und dankbar an seine breite Brust. .Nun.IichKenke, Du warst auch so eine von den Lustigen, kleine Here. Jch bin es nicht mehr.sagte sie leise. bedauernd. ,Wirst es schon wieder werden, wenn ..r; umjp,. ;cmTx. bemobnen und ick Dir mancken leckeren ?l:Z"..XrZr" 's:.. : Braten schieße. Zu schießen verstehe ich. das sage ich Dir. Mein Hauptmann belobte mich noch gestern, als seinen . . . i betten Schützen. I ' fl.8 ((,. :a rnn Crtff,o ctv, .as glaube ich schon. Hattest Du mt jflbj , rech. m.t.en in's Herz getroffen .Siehst Du. Kleine, da machst Du in . . aszer Weise einen Witz! tjpr ril) 1 1 fen hattest .Freilich, so eine ArtMeisterschuß war uck bekraMate er m t atbbtntm Selbstbewußtsein. .Warft damals ein gar flügges Vögelchen; wenn man dachte, hi? fifet es. iefct schick los ! fort war es. aui und davon, und der Schuß traf sein ..üi crr . : x i' r JHl Nicyl. üut rnuyi v i .Ja sagte sie, .aber zuletzt traf er doch das schadet aber jetzt nichts mehr ct wird alles gut. Ach, ich bin so glücklich ! ,tf äihe. Du schläfst doch Nicht ? .O nein, ich bin nur so glücklich, daß ...., t.? .i p.i. i. wir nun bald für immer vereinigt sind!" .Ja, Käthe, für immer! Und ein neue, schönes Leben soll für uns nach unserer Bereinigung anbrechen, meinst Du nicht auch, Kltine? . - r i v f t n. .Ja, ein neues, schönes Leben ! wie verholte sie und schoß die Augen. .Käthe, du schlässt doch ' w z . . 11 " O nein, ich bin ganz aan munter und so glücklich so glücklich. Ich bin es auch !- sagte er und drückte sie fetter an ich. .Aber- wein Kott' es - 41 u . Mm. TW STi hji verteufelt taxUi chnectrci&cn. Ich I -l I l befürchte, die Patrouille kommt vor 12 Udr nicht, und i I ' ' ich habe doch schon mei nen llriaud m oer lasche. Immer dichter siel der Schnee, immer r?jc c . massiger ballten sich die Wolken zusam men, immer beschwerlicher wurde der Weg, den jetzt vom Stadtthor aus die Patrouille nahm. Mit breiten Schnee schaufeln mußte vor ihr der Weg ge bahnt werden. Wache ertönen alles bleibt still. Die

denn von einer Heirath mit Dir hat er ipunni, unooricyriilsmaöig vii m " . i-r nie etwas wissen wollen, warst ihm ken ruht em junges Weib. Em Lächeln, naß macht, bekommt seme ganze Faminiöt reick aenua wollt' immer bock hin. unaus prechlichen Glückes liegt au dem lic einen furchtbaren Schnupfen. Er aus mit k Mch d? "ich. Mül. weißen, stillen Gesicht der Frau ein fragte deshalb den Bussard, wie man v ' Jj -.uiJ. m?A Ausdruck desBebaaens. der Äusrttden- das Wasier kreuzen könne.

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ist lein Wik. es ist mein Ernst." "fflS An dV5 it unV3- ber die Kochkunst besteht." Ich hielt

sicherte sle, .denn seit Wu mich ver- i hr o?, fc,r ri; . r ZZ V 7 'Z"" 7 " öq ür ein ehr sinniges Ge chenk, weil.

en, ühle ich erst, wie gut Du getrof "1.. T.. 7 c7... 'Ö !. 1 wie sehr wir auch das andere Geschleckt

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Laute Stimmen dringen durch die scharfe Freundes furchtbar.fo merkte derBuffard Profit, als daß er in die Kaste deö Can L&?'n T' Winterluf'Zu den Schlafenden binüber. doch, wer ihn übeö Ohr gehauen hatte tons Genf fällt. Jedesmal, wenn Sie V,?..." fi ?r. nnsfx x.. ..X ih.itA a THm irk,s ,.. sm nfn fr,fn fcj. Niere ue an oen Gingen zeigen, weiche

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Patrouille hat jetzt den Thurm erreicht,

ekt bl Zt sie schärfer d n. Nein, sie t ' . l f n . . Y-X.. T : . I t Niajl lOri. JO- UtOl OlC Zuacyc. !N echter, treuer, braver Unterthan feines Kaisers; ausharrend auf seinem Posten, a. i selbst wenn fußhoch sich der Schnee vor ihm aufgethürmt hat. Sie rufen ihn an, er regt sich nicht. Erschrocken heben r . . - . v r i 'fio !f I sle die Laterne empor. Vorschriftsmäßig i V . 1 - X. A Y " t i. . . V . o SO , . I in der Rechten hält er das Gewehr uml r v o:heit umspielt die leicht, wie zu emem . 9 W m I vjuji(u ucunneien Kippen ui i" Soldaten. Er scheint zu sagen : .Seht nur, ich bin auf meinem Posten, doch das Glück halt' ich dabei im Arm!" Scherze geöffneten Lippen des jungen ?-,.... .TT t rr-t. i auf dieses Glück hat der Tod ebenso fest sein Siegel wie auf das sorg lose Gejlcht des Soldaten gedruckt. Märchen der Plantagen Neger im Süden. on Wilhelm Müller. Wie Bruder Reinecke v 0 n dem Kaninchen überlistet wird. Bruder Reinecke war von Natur em Ohren und gesenktem Schwänze auf der Landstraß: dahin. Bruder Wolf be a m a m m n ihr m9m m m iiTTt r np rri 1 wvm 1 Wird aber nicht hineingehenbrummte vvvfc. .Dafür laö mich sorgen : wir lockcn . w tan in itin 8au3. fongtn totr dS atet an ? .DS will ich dir ,g.n ; du lSusst i'im. kgst dich ,u B.,t und Dllst. dich todt. Waß du mir ader za nichts ; tagn, vls ruoer ampe ganz nao oel on uno wenn wir oann niazr zum elien yaenoraien oaoen, oann i,i . W f Y! . ? CTf !iif M I Ivoi uno loamc eine iüiuicau. Dem Fuchs leuchtete der Vorschlag ein; desualo lies er nach aus uno tyar, - m m c . s I was ihm fein Vetter gesagt hatte. Der uüoii aoet aina naai vtt ajuiic uca tiw Ninchens und pochte an die Thüre : cm ... i mi- ti ilmoiam : ilmoiam: Ui5cr 1 1 oa k- fragte Bruoer ampe. .-. . I ,Em Freund!- war die Antwort. IU um tficunuc öctuctocn VUS uiO .. . , o- v. . v.t v - d rm:i I lageren, meinte oas anmcyen. . I ,Jch bringe eine schlimme Nachricht, Bruder Lampe sagte der Wolf. Schlimme Nachricht ist bald ausgeft-,;. richtet, erwiderte das Kaninchen. .Bruder Nemecke starb heute Mo? gen, fagtt der iüsoi mit trauriger Stimme. Ei, wo ist denn dein Trauerkleid V fragte Lampe. ,Just will ich mir eins machen lasten," erwiderte der Gefragte. Ich komme gerade von Reinecke's Haus; er . y urr" " ZZ" rB " auf der Bahre, kalt und steif ia -3aW09cr. sk oiqcn xuoricn ging , , ' Bruder Lampe kratzte sich hinter den nftr-n m r fi irnrn-r sin. tnnn r -V V f.v ' ' . " J eme Sache ernstlich nachdenkt. ... das. er ffÄ 7.n e'i "b..e".be'r s! W.SZ W. semuöt, was Wahres " ! I?j?,if Ä,? aus und ging nach dcm Hause seines Nachbars. Langsam schlich er sich an das Fenster und schaute durch die Schei i ... mii v. v .. v r . tu"Bo '11. .'...."'x." .V. T t "I ttnMr ti n rf titit Kr 0tf irtfi rtnttK ii i j ii iii iil llx u. iiLiii k . K. ii iniiii lutmi hvu utufi. v ip vh um m aus und stellte sich, als b er mit sich selb.r spräche. Niemand hier, um lei Bruder Rei necke zu machen,' sagte er laut. .Selbst Bruder Bussard kommt nicht zur Leiche, Ich sollte .war meiner Frau betsen odl Ich sollte zwar meiner Frau helfen Kohl schneiden, aber ich will hier bleiben, W.tri.rfs Ctsftf stitfi fni rt S f hX Xnft -"'llut " tmu noch leben. Sin man Todte besucht, so heben diese immer daö linke Hinterbein auf und rufen : .Wahu!" w . rv jr " ' t v Als ncQ oer ucys niaji ruyrie, suyr Bruder Lampe ein wenig lauter fort: rkkt Mr,,x ?:.. "" iV"pyul '"" im r- ptr, a,;, ,r ,5 immer das linke Hinterbein aus und ru sen : Wahu ! wenn man sie besucht. hielt sich den Bauch vor Lachen, da;; er den ttucyz wieoer emmaz uveriolveu habe. mm- w "II In den vorstehenden Erzählungen ge lingt es dem Kaninchen, seinenGegner I ... .:c..f:n.M v.. r.A s..A i ju uu(iiiiiu, uuii iuy uuiity tiuin vri fchmitzten Einfall aus der Schlinge zu helfen. Allein der Au?gang der Aben teuer gestaltet sich nicht immer gleich günstig sür Bruder Lampe. Der Er zähle? fühlte, daß man an einen allezeit siegreichen Helden keinen rechten Glauben L.i . v.o(,.tc i:i . 11. : hat ; deshalb läßt er in Uebereinstim mung mit dem Negersprüchwort : .Es gibt keine klugen Leute in der Welt, die nicht manchmal noch klügere fänden zu ir.i. n.uiuA. x. rx . . . ...... Jenen oas scaninazen oen urzeren zle hen. Doch es ist kein Vierfüßler, der seinem Liebling gewachsen ist, sondern ein für die südlichen Staaten charakteri stischer Raubvogel, der Turkeybussard, welcher als Straßenreiniger und Un . 4. V . MM mm rathSvertilger unschätzbareDienste leistet, I Bruder.Lampe und der Tur kev bu sssrd k e y b u s s S r d. Bruder Lampe hatte einst mit dem alten Bruder Buffard zusammen ein Maisseld bebaut. Das Jahr war au I - . jr ßerordentlich fruchtbar und versprach eine reiche Ernte. Aber seltsam, als die Zeit zum Einheimsen kam, zeigte es sich, daß nur leere Stengel auf dem Felde standen und für Bruder Bussard keine Maiskol ben übrig waren. Obgleich sich Lampe Ersteren :

. . ... M?nm hifpn rtrtftt Mretftt hpr ititmfi I Unn rtttvtt mr,.S. .OMofittm mnr I Ktvw uu Aum övu sn wnutyi,

.Bruder Lampe, drüben über dem

Mus bade ich eine reiche Qjoidniin ge .-V . n(..i.. (!.... Vni Inven. .uumycn rngin vvn uh der Erde, wie die Blätter im Herbste. Lab uns an den Ort gehen ; ich trage vas woio zusammen und du souu es theilen." Bruvcr Lampe wäre sUr sein eoen . : l - - V r V k gern mitgegangen und er fann und sann, Vn.A V .ist.. X. Cfa.& ,, fnnnt wie er über den Fluß kommen könnte ; Das will ich dir gleich zeigen sagte r M , . M m V vle,er, unv fetzte nq auf ven ooen mev. rÄ-M 4- c.:. T,"..r Hg uuv 119 1 uu vui wwu 1der. Dann breitete er seine Flügel aus, das Kaninchen kletterte auf seinen Rücken und Bruder Bussard erhob sich in die Luft. Er flog über einen Arm des Fluf seS und machte Halt auf einer Jnfel. Die lag mitten im Wasser und am Rande stand eine hohe Fichte, derenAeste ! uuci. uc!i uiuu tciiyitn , uu tiucui chen Aste liefe sich der Busiard nieder, l M 1 f m . , . I s.- Of..c . e :.(. uno ruoer ampe wukle letzt, was e:e 1T- -.fi.f C-ll. I ytiyiuacii ymic. I Wayreno wir hier ausruhen," praq er, unö wett du 10 gütig gegen mich warst, will ich dir etwas anvertrauen, Ich habe nämlich selbst eine Goldmine gefunden, die noch viel reicher ist, als die deine und schlage dir vor, daß wir zu uno uns von vie Z,a en Bruder Bussard, daß ihm die Seiten wackelten, Bruder Lampe aber ruf ängstlich: Um's Himmels vmvii lujiuuw 111LU& iu nui ulii iuuuuu 1 11111 11 n M m n m n t nr 1 ir n mn rui 11 n i tt 1 ' ' 1 1 w w - v r . t . . 1 1 ? t . n . und mir die deine eben so wenig." Bruder Bustard aber lachte noch mehr, so daß Bruder Lampe ängstlich rief: Wenn wir zurückgehen, so will ,ch die Klumpen suchen und du sollst sie thei len. ii5ic lKDi es Mil oem vm mioin ! n?. n t l . c .... nr.ff nu fragte i iöruder öuljard. ac oic onne uniergeyi, youn ou ocinen nlyeiz unier aq uno ar? y o n,; noqnie orao ampe, .uno zwar W:. f X 1 . si . 1t. V. C 5 . 19 :u oic lmonuen icoiosn. ou noq icmuiü in Georg, a gewachsen sind." uv . m v cam die em er premen trug der Bussard das Kaninchen zurück und dieses yicu suu. occ nc ganze villr lang suhlte Bruder Lamp: schwach in den a! r..-v ;. v. er.. nleen, ivoaio er nur ln vie cage ves -w. n . . iunes ram. ES mögen nun ewige Erzählungen uiucn, in vrnrn anucic iai uvrn vuf e., v v : er- - v . kommende Thiere yanoemo auftreten . , .s rf 11 ... und welche für .die naive Denkart der r t . - . iba . s i Neger, sowie für ihre kindliche Weltan schauung besonders charakteristisch sind. Warum das Opossum keine Haare am Schwanz hat. Eines Tages, zur Zeit als de? Bär noch Bienenzucht trieb und Dattelpflau men zog, spazierte Bruder. Opossum ge müthlich durch's Feld. Er war so hun aria, daß ihm der Magen knurrte. Aber - ' m f - m m f I V am. AM K aa M M jM. Sa AM SU mImVa Wft y ua em jtyicuiiiy ,uui uiiiyc 'vu, r ci. o..n r.A anfx er.., ü " Ä?.' uter zu luchcn. ayrend er pch am Wege sonnte, kam Bruder Lampe lippety kllppety, kllppety lippety uber's Feld, ,,K r W hnRnrn " " , Trj"". Freunde waren, setzte er sich zu letzterem 05 .1.;. ÄS ZTlrZr ÄKf sein Leben gern Dattelpflaumen haben w ch e uno Bruder Lampe mem.e der i . - . . . . . . . .

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6en "so ' JefirT olä ' iiltl

"?"'L"u" "X"" "L'"" J'il' iiifi iiiiir vii xi iiiirni iiiiii ri iiiiii i iirn I WVlt HIHI O" () v. vm.m I O .ti.'li. sk k. ou Ul V Iup Wipsel ciritS Baumes und pflückte sich die sastiasten Pflaumen. Bruder Lampe aber aollle sich einen Spak machen: er lies also am 5zauS des Bären vorbei und rie : .Bruder Braun, ich glaube, mit deinen Dalleldslaumen ist's nickt rich. deinen Dattelvstaumen ist's nicht rich tig; du machst dich besser aus den Weg I ..V CX..fl :m.aT M unv iuuuu uumm uuj. i b Bär biet hörte, wurde er sehr zornia : denn Vruoer raun i i em gut rv-i i rv r . . müthiger Bursche, nur kann er nicht ver I ' w tragen, wenn iym Jemand an eineVat telpflaumen geht. Deshalb lief er schnell I r tj ra..s. ou.k..naaj huuki uanni. kjiuuki. uui ul ;u f.mm.n i. 5:. SÄneine Pflaume noch eine und setzt loch zu schlüpfen. Der Bär erwischte se nen Sckwanz. Bruder )vo ,um zoa so stark er konnte, und Bruder Braun hielt so fest, als er konnte, und so behielt W V fI J der Bär alle Haare in seiner Tatze. Bon jenem Tag an hat Bruder Opossum einen kablen Schwanz und seine Kinder kommen ebenfalls mit unbehaarten Schwänzen auf die Welt. Eine gut bezahlte Ohrfeige. Ein französisches Blatt erzählt I.. c. n. i . . v. i ; . folgende Aneköote von dem tn zungster Zeit vielgenannten Fürsten Krapotkin. Während seines Aufenthaltes in Gens bemerkte der hitzköpfige Agitator, daß ein verkommen aussehendes, schlecht ge lleideteS Individuum sich förmlich an feine Fersen heftete. Er meinte rn dem seiven emen rui,iirukn Vpiou zu rrien nen. Skrapoilm veiqion. ,ich um jeden UZrelS von die en caaz neuunaen u ve freien ; er überlegte und fand endlich, er ,qie. .s er oas nnw mai . . M T - 1W B MM m M. k A . oa oeroalqligr youvp.i z Icn Schritten folgen sah. drehte er sich plötz. lich um und opplizirte dem Menschen eine colossale Ohrfeige. Der Spion wollte grob werden. Der Fürst drückte l- 4. p cw . . . 1. . . . v rr o"n v" ji. ihm jedoch in demselben Augenblick mit geheimnisvoller Miene em Zwanzig' Francs Stück in die Hand und sprach : .Seien Sie still, mein Freund, dies ist der Betraa. an welchem ich nach den Genfer Gesetzen verurtheilt werden wür sich nur vertrauensvoll wieder an mich !'

noch eine." Dastand Bruder Braun i!?:. A 7 ..r'T lc

Ueber Verschwendung,

in ertrag von Dr. illkH,ieeö in Lndsn. ES aibt verschiedene Arten von Verschwendung. Es gibt Zeitverschwen duna. Verschwendung von Nahruugs Mittel, Verschwendung von persönlicher Krast, von mechanischer Kraft, und Ma terial Verschwendung im Allgemeinen. Das sind fünf Arten vonVerfchwendung, welche, könnten sie, wenn auch Nicht vermieden, doch auf unbeträchtliche Verhält nisse beschränkt werden, elne unermeßttche Quelle des Reichthums begründen wür den. Was zunächst die Zeit betrifft. r . -rr tw Y . r:' zvn aiauoc, wie muiicn uns uc ui schuldig bekennen, eine große Menge Zeit zu verschwenden selbst die Besten von uns. Ma cncDCini ionoeroar. oa rv - 1 r w l. r I Menschen, welche in anderer Beziehung sehr sparsam sind, welche ungern ihr Geld ausgeben, welches sie doch wieder erwerben könnten, sehr frelgeblg mit ihrer Zeit sind. Sie machen sich nichts u . r v . .t 1 oaraus, einen ganzen 2.g, ooer oocy vle Stunden am Tage, mit Nichtsthun I kinzubrmaen. und viele Menschen. Man- " . c . r - v . t ner uno itrauen, Turaiic lly, ocinaen inen beträchtlichen Theil ihrer Zeit m ibren ScklaMmmern ,u. Unsere Vsr fahren waren scheinbar weniger schlafsüchtig, als wir; denn es war sprüch wörtlich, zu laaen: .Sechs Stunden Schlaf für einen Mann, sieben Stunden für eine Nrau. ackt Stunden für einen Narren." 55ck nebme an. dak dieienlaen. welche neun Stunden in Ansvruch nehmen, von diesem Vergleiche nicht berührt sind, und uv v I yt uvwvtw w 1 11 9 . M 1 . . ? -7 I nnnp nnn 11p htit nnnpi npnpxnmn m nnn 1 t . . rr . r tt t4 Schlafzimmer ver l in nichtigem Ge reuunoen vertändelte eit. welche weder dem Körner, nock dem Bortbeil brinat. 5ln der Tbat. wir müssen alle gestehen, im Durchschnitt mindesten zwei Stunden deö TageS so zu verschwenden, und wenn die Gesetzge Minrt ttne Trirt tonn rintm Nennn ans t I o r 7 I d . Stunde leaen könnte, sa würde da. durch die National. Schuld in sehr kurzer Z.jt abbezahlt fein. Zeitverfchwendung jst Capital'Verfchwendung etwaS, das lernen sollten zu vermeiden, oder I . 1 wenigstens zu vermindern. Eine sehr weife Bemerkung wurde von Goethe, dem großen Moral Vbilosovben und Dichter, gemacht, welcher, wie Sie wohl wissen, ein köckst knttn Qthen s,,krt, und dock 3rit für Alles katt.. Kr ihhtt . , . w- ' Nakker Mk, st . , n snn,s M.snr I " " "T-1-, mit feinen reundkn. MttmhnU. z-keat und S,-,ntt. nd rikt. I . " . in autternrdtnt i nrnfe Wenn tinn w r ll r i Arbeit.

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Er schrieb Bücher über Bücher, welches einen unermeßlichen Reichthum an Ge danken enthalten. Er war Minister in fernem Lande und leitete die Regierung; er leitete die Kunst Akademie und das Theater; und das Geheimniß bestand, wie er fagte, lediglich darin, daß er die verlckiedenen Besckäftiaunaen in ieden Tag so hinein packte, wie Sie einenKof f packen würden. Geben Sie jedem D!nae-se!n? bestimmte q.Zt nh &i I ' -"0' I ' " " I""" - J " I -k . M m mm werden .'ielt Nnden sur vie e Dinae. wel i . . .' . " - (nen to letzt glauben unmöglich Beach. tuna schenken Ziu können, und was Sie in.der That auch ohne solche bestimmte Ordnung nickt können' ' " r . Dann baden wir eine andere Art der m.K.uk,,. I? Ir l 5K wV5ib7n üni te vergeud? ein g ös Mengt Nahrungsmittel, nicht nur durch TkdaS erkennen wir als 4aM5 Ä, ' m i . uuk (9 uuciuino lrur loianiini in. unn Trinken. Di. Brrschw.nt.nn kann . . . . . k,. k.n:,.4. w. . " 6'f ,?,'e, ,''un8 ' i"'?!8 l" X.Z? ' ffiVXT,.i TuuZ.r.Z l,njMl ?Vu,"ien- 3l' ie5lA f grbk Zahl von Frauen, w lche offenbar deshalb in diesen Saal gekommen sind, weil sie Interesse an den Lehren derägis senschaft nehmen. Wenn sie mit der Wissenschaft der Chemie in ihrer Anwen dung auf die Küche beginnen wollen, so werden sie da ein weites Feld sür deren Entfaltung finden. Einer meinerFreun de, welcher die Dinge vom Philosoph! schen Standpunkte ans betrachtete, be 'Ä7 ".1 " T 'i iiimiiii veillunurrn unu lüic inrrnrn unn mu sen es immer bewundern, es doch sehr wesentlich zu unserem Glücke beiträgt, wenn das Mittagsessen gut zubereitet ist und die Rechnungen am Ende der Woche und des Monats nicht übertrieben hoch sind. Das kann in großem Maße er reicht werden durch Anwendung von ein wenig Wistenschast im Küchen'Departe ment. Es ist zum Beispiel fast ebenso Diel VZabrungLstoff in den Knochen, wie in dem Fleisch, das an ihnen sitzt, und trotzdem werden it vielen Haushaltun gen ich kann wohl sagen, den meisten '. die Knochen weggeworfen, wo sie doch das Material liefern würden zu einer trefflichen Suppe, so wie sie in Schott land uud Irland und auch in Nrankttick in der Gestalt des "pot au seu" zu finden ist. Im französischen Haushalt steht beständig ein Kochtopf auf dem Ösen, und was immer übrig ist, wird in jenen Topf geworfen, und sonderbarer m,;s, rn ha w,l,t, sj.f.a 9i.rfnr.rn& keineswegs unschmackhaft, wie ich nach m eigener Erfahrung versichern kann. Ich age daher, es Herr cht m diesem Land Lf h.t Ä.ttLnl hit 55 Zs.n r6 N.rZchm.ndun. m.lck drck ,in Missensckast. durck ein wen! M,ts.i . '. . und Fleiß bedeutend vermindert werden könnte. Wir kommen dann zu einer andern Art Verschwendung, der der persönlichen Kraft. Wir finden eine Menge Men schen, welche ganz bereit sind. Etwas zu thun welche aus die Jagd, zum Spiel nutzbar gemacht werden können. Anstatt elende Romane zu lesen, würde es viel .

nützlicher sein, GeschichtZ. und wissen

schaftliche Bücher zu lesen. Sie würden v . '-v r vi. immer uno immer leorr au; 01z anac regten Gegenftönde . aus Interesse an denselben zurückkommen und sie würden lhnen für Jayre lang reuve unoAunen gewähren, wo hingegen der vergeudete Genuk einer tunoe verflogen ljt in oem Augenblick, wo die Aufregung vorüber ist. Es irl vor allen Dingen nöthig.daß wir unsere Kräfte auf bestimmte Ziele richten. Wo Sie erfolgreiche Männer finden, können vie fast ausnahmslos, unter sonst gleichen Umständen, ihren Erfolg auf die Thatsache zurückführen, Iv.t n. ! . n.-.o . t.r.h 1 a uag uc ein im üiuuiu ic m Andere, welche bei gleichen Fähigkeiten, gleichem Wunfche, vorwärts zu kommen ! f. .. . s C 1. V O ' i rr:n ; I I . lyre nrail uziu Jkll zeripttllern. ine Verschwendung der persönlichen Kraft ist eme solche, welche be: der Erziehung namentlich in's Auge gefaßt werden muß, und lch hone, oak wir durch In stitute, wie diefes hier, nach und nach n . r i )eicymuu an ,iußvllllgi!vrll urt,tlgrtt und körperlichen Uebungen der Jugend . W . emfloken werden anstelle ver ver nmroenociiiajcn in rociiyct uicjc rx.. V !fX OTI Zk. I . f I... V:.f. Kräfte vielfach vergeudet worden md. Die nächste Art der Berschwenvung ist die der mechanischen Kraft, und hier kommen wir unmittelbarer zu der An Wendung der Wiffenfchaft selbst. Wir finden, daß ein Arbiter viel mehr kör verlikde Anttrenauna verwendet, um ein aeaebeneöQuantum Arbeit zu vollenden. als ein' anderer, welcher vlanmäöiger verfährt. Letzterer wird seine Glied maßen nicht nutzlos bewegen, er wird i.... & 1 x . & 2 1 & - l .wb uik M 1 1 " - -" . . ' . . . . -Z. rinr ? NZI hkui niirr npnrn. nin niiiiiinrii oig t zur Erreichung eines Äweas, wo hingegen ein Neuling ohne Ueberlegung bm und der tvrlnaen und ubr viel An ttrenauna aufwenden wird, um ein ae rinaes Resultat zu Stande zu bringen. Aber es giebt noch eine materiellere Art von Verschwendung mechanischer Krast. Nehmen Sie zum Beispiel die große be weaende Kraft des kkutiaen TaaeS die Damvfmasck ne . Z i " " Die Dampfmaschine, wie sie vor 20 Jahren war, verwendete etwa zehn Pfund Kohlen für jede von ihr zur Wirkung gebrachte P erdekrast. Durch Anwen ' dung wissenschaftlicher Methoden und mechanischer Gefchickllchkeit sind wir ln den Stand gesetzt worden, den per Pferdekrast verbrauchten Betrag von eueruna wesentlick ,u nerrinnern. näm. llck von 10 Mund auf 2 Dfund. Die i -r 7 : ri"" , ri--.- - Masck ne ift in. kr,n w,s?ntl ckn I 1 7.-- i ' y--- - slandtneilen enau hithltt wie früder : iene find der cz.ss.f. , Damnnlinder. , . ' , 1 1 r , . 7 - - - -, unb wenn e ine eKerdrnkf.Ma fchine ist der Eondenfator. Dock durck eine verständigere Anordnung dieser Be standtheile ohne irgend welchen anderen Aufwand, als der vom Nachdenken und em wenig mehr mechanischer Geschickllch reit, erlangen wir das wunderbare Re sultat, unsere Wirkung um ein Fünftel desjenigen, wag früher verbraucht wur de. iiu Weae ,u brinaen. KleickeeWeis pflegten in unsern Schmelzöfen sieben bis acht Tonnen Kohlen erforderlich zu sein, um eine F-nnne &Un an hrnhrni I I - '1 " I T " I . w A.. W ren. und oaar vlerttdn Tonnen Ziur im L . . " ' . Proouzuung von einer Tonne tzstadl. während wir icfet durch Ernndunaen. durch bestimmte Regeln in Anwendung dieser Erfindungen und durck meckani Irjt. r.tx.; jsj-iTr.V... ... 1 )e lUlllilqleil oie en Usloano von kmxuna reichlich im Verhältniß von 1 ,u S reduzirt haben. Jetzt sind nicht mehr a S.twa drei Tonnen Kohlen er. korderlich, um eine Tonne Stahl aus dem Erz zu gewinnen und sie in die Geduzirt. haben. Jetz.sind ni und ähnliche Formen stnd Beispiele, welche schwendung verhütet werden kann durch richtige Leitung des Arbeitens der Maschinen und durch Nachdenken bei Entwicklung der Prozeste, durch welche jene Wirkungen her vorgebracht werden sollen. Immer aber muß diesen Verbesserungen die Wiffen schast zu Grunde liegen; in der That, jeder Verbesterung, welche nicht der Ausfluß wiffenschastlicher Grundsätze ist, ist nicht zu trauen. Wenn es eine Verbesserung ist, welche lediglich das Resultat einer praktischen Regel, oder von oberflächlicher Beobach tung des Arbeitens der Maschinen und von deren Wirkungen ist, so führt ste gewöhnlich auch nur zu zweifelhaften Resultaten, anwendbar vielleicht aus einen speziellen Fall. Dahingegen bleibt eine auf wissenschaftlichen Prinzipien gegründete Erfindung ein dauernder Fortschritt. Nur das gründliche Verständniß dieser ersten Prinzipien und ihrer Anwendung sind die großen und umwälzenden Erfindungen der gegen wärtigen Zeit zu Stande gebracht wor den. Es ist noch immer ein weites Feld sür die Ersparung an Kraft in verschie denen Gestalten vorhanden; wir hängen ja nicht ausschließlich von der Kohle ab behuss Erzielung der erfordcrlichenKroft und' Hitze ; wir haben große Vorräthe an Kraft in dem direkten Ausfluß der Sonnenwärme von Tag zu Tg. welche sich uns in der Form von Wasserkraft, von Wind und von direkter Strahlung offenbaren. Diese Kräfte können und werden ohne Zweifel sür unsere Zwecke nutzbar gemacht werden. Erst vor Kurzem machte ich einen Be such bei meinem Freunde, Sir William Armstrong, und sah dort, daß er eine seiner dynamischen Maschinen, eineMeile von seinem Hause entfernt, unter einem Wasserfalle aufgestellt hatte. .Mittelst dieser Maschine wurde sein HauS durch Electricität erleuchtet. Es war ein Bach dort, welcher seit undenklichen Zeiten unbenutzt dahm gelaufen und nun durch eine sehr einfache Anordnung dienstbar gemacht worden war zur Erleuchtung eines großen HauseS durch Qlt: icität. Wie groß ist die Verschwenduna wäh rend der Jahrhunderte, die jener nun mehr nutzbar gemachte Bach dahingeflossenist! Während der Tageszeit, wo das Licht nicht erforderlich ist,' wird die durch- den Wasserfall hervorgebrachte elektrische Kraft zum Drehen einerDrech selbank, von Hobelmaschinen und zu anderen mechanischen Zwecken dienstbar ge macht. Auf meiner eigenen Farm b Turnbridge Wells habe ich nicht den Vortheil eines WLsserfallS; aber ich ha be dort auch mit einer anderen Art von Kraft experimentirt der durch eine Dampfmaschine hervorgebrachten . jedoch in solcher Weise, daß nichts von der

Wirkung der Hitze verloren gehen sollte. Der Weg, wodurch dieses bewirkt wird.

ist em sehr einfacher.' Wie Wampsma. schine treibt eine dynamische Maschine. Diese giebt die erforderliche Kraft her, daS Haus am Abend zu erleuchten und während der Nacht Licht in.einige Ge wächshäuser zu Abringen, um diese mit einer künstlichen Sonne zu verseyen. Diese künstliche Sonne setzt mich inden k?tand. Ud t, wie Melonen, Pflriiqe, Erdbeeren und dergleichen mitten un Winter zu ziehen. Wenn ich so glücklich wäre. Wasserkraft zu meiner Verfügung zu haben, würden keine Kosten irgend welcher Art erforderlich fem zur Erzleung dieser Erfolge, mit Ausnahme der für die Erhaltung einiger einfacher Ma schinen. Aber mein Dampf geht nicht verloren. Nachdem er durch die Maschine gegangen ist. verdichte ich ihn in einem Röhren-Condensator. Durch diesen versorg; ich alle Gewächshäuser und andere im- Winter ra. behenden Räume mit Wärme, so daß ich, seit ich das electrische Licht und die dynamische Maschine emaeführt habe, nicht mehr für Feuerung ausgebe, als früher-bei einfa cher Erwärmung der Gewächshäuser. Während derTageszeit wird der von der dynamischen Maschine erzeugte Strom X -! l r.r . . rs naaj einem unseren z.kzeue oer iiarm ge führt, wo er zum Wasserpumpen benutzt .. . " V o crr rr r roicu. jvqz vaiier wlro zwelyunoerr Fuß hoch gepumpt, um HauS, Garten und istalle uud die ganze Landwlrtyschast zu versorgen. Eine andere abge zweigte Drahtleitung wird gebraucht, ' Holz zu spalten, um Häckerling zu schnei den und zu anderen Arbeiten auf der Farm. Aus solche Weise kann Ver schwendung in derartigem Umfange ver Mieden werben, daß.eS für Dttzenigen, welche der Sache nie haben die gebühr rende Berücksichtigung zu Theil werden lassen, m hohem Grade überraschend ist. Es ist wirklich sehr einfach und bringt keine Kosten mit sich.welche sich nicht durch die Resultate reichlich bezahlt machten. Ich habe nun über die Verschwendung vonKräst gesprochen und möchte vor dem Schluß noch einige Worte über die Vergeudung von Material sagen, welche vielleicht die bedeutendste Quelle der Verschwendung ist. Aus die Verschwen dung von Feuerung habe ich schon hin gewiesen, insofern als Feuerung das Wesen der Kraft ist. Fast alle Kraft, welche wir benutzen, und fast alle Ge walt, welche wir benutzen, und fast alle Gewalt, welche wir anwenden, wird auS i . o- o . am ucm umciunyaiuu'.ciiüi gewonnen, ant können sehen, wie ein bedeutender Theil des Brennmaterials, welches wir auf unseren Feuerstellen anhäusen, . zum Schornstein hinausgeht und keine ande re Wirkung anSübt, als die, unsere At mosphäre zu vergiften. DaS ist eine Verschwendung, welche, wenn -sie ge schätzt würde, nur aus viele Millionen Tonnen verinschlagt werden könnte. Und deren Wichtigkeit wird mehr, und mehr eingesehen werden, sobald wir in Betracht ziehen, waS mit demselben Brennmaterial bewirkt werden könnte. wenn wir, anstatt es in dieser gleichgil ii im -f. . , v ...... ilgeu veiic zu verorennen, inoem wir Rohkohlen auf unsere Feuer werfen, daS Ganze in seine Bestandtheile GaS. und Coke zerlegen wollten. Wir können Gas viel sparsamer ver brennen, als festes Brennmaterial, weil wir den Betrag der zu seiner Verbren nung erforderlichem Luft mit größterGe nauigkeit bemessen können. Wir können Cokes mit viel mehr Hitze, als Rohloh len brennen', weil sie nicht nach eigenem Belieben in Rauch vetfliegen Daher können wir, durch einfache. Trennung dieser beiden Bestandtheile der Kohle von einander, jedes von diesen zu weit größerem Vortheil für uns verwenden. Aber ein anderes Element bietet sich dar, welches von de? größten Wichtigkeit ist. und das ist das Element der Nebenpro dukte, welches die moderne Wissenschaft in den Vordergrund gebracht hat. Vor nicht gar vielen Jahren vielleicht zwzu zig war Kohlentheer fast werthloL ; die GaSgefellfchaften verkauften es zu einem halben Penny die Gallone. In gleicher Weise wurde dem Ammoniakwasser ge stattet, unbenutzt davon zu laufen, und die Fische in unseren Bächen zu nergif ten. Ich habe erst kürzlich Gelegenheit gehabt, den Werth dieser Produkte ab zuschätzen, welche vor zwanzig Jahren vollständig verschwendet wurden, und ich finde zu meinem Erstaunen, daß sie an Werth alle die Kohl übertreffen, welche in den Gasmerken, wo sie producirt wer den, zum Verbrauch kommen. Der Gesammtbetrag der von unseren Gaswerken verbrauchten Kohlen ist etwa gleich neun Millionen Tonnen, welche aus etwa H Millionen Pfund Sterling (22 Millionen Dollars) geschätzt wer den können. Die Abfallprodukte, ein geschlossen die CokeS, sind auf 7 Millio nen Pfund Sterling (ZI Millionen Dollars) in England geschätzt worden, woraus hervorgebt, daß ihr Werth den Gesammtwerth alle? zur Production deö Kascs verbrauchten Koblen Um mehrere Millionen übersteigt. 5urch den Ge brauch des KohlentheerS haben wir nicht nur diesen enormen Betrag an NebenProdukten gewinnbringend gemacht, son dern wir haben auch unsere Gewerbe und Fabriken durch die schönen Farben bereichert, welche jetzt der Kunst des Fär bens eine neue und bedeutende Entwicke lung .geben. Die Ammoniakflüssigkeit hat einen nationalen Werth, weil sie die bedeutendste Quelle ist, auS welcher das jenigeAmmoniak gewonnen werden kann, aus das man sich für Zwecke deö Acker baues verlassen, kann, und zu diesem Zwecke ist unbegrenzte Nachfrage nach demselben. Wenn wir unS nur ent schließen können, Brennmaterial in dieser geläuterten Form GaS oder Cokcs zu benutzen,, werden wir demnach großir Verschwendung vorbeugen. Derjenige Punkt daher, ausweichen Wissenschaft undKunst hauptsächlich hin geleitet werdm sollten, ist das Verhüten der Verschwendung. Dadurch würden wir nicht allein unsere nationalen HilfSquellen bedeutend vermehren, sondern auch unfer individuelles Wohlbefinden. Wir haben ein altes Sprichwort, wel ches lautet: Wa3te not, wantnot (Verschwende nicht und Dir wird nichts mangeln). Wir haben dasselbe immer im Munde geführt, aber wir sangen erst jetzt an, es auf wissenschaftlichem Wege zu verwirklichen. , (Rundschau.)