Indiana Tribüne, Volume 6, Number 164, Indianapolis, Marion County, 3 March 1883 — Page 2
Zndimm Hriöune. FSgkZcSe- und Sontagsausga?f.
Offlc': Delaware St Indianapolis, Ind., 3. A!ärz 1883. Vcnulrung der SÄwim:ngürtel. Die Untersuchung, welche Seitens deZ deutschen Seeamts bezüglich der (imbria"Katastrophe veranstaltet worden ist, hat bis jekt eigentlich nichts Neues an den Tag gesördert, und von einer aus führlichen Berichterstattung der VerHandlungen kann deshalb Abstand ge nommen werden. Nur ein Punkt er scheint uns besonders erwähnenswerth. Die Passagiere erhielten bei der Abreise nicht die geringste Anweisung bezüglich der 5)antiruna der Schwimmqürtel. Der Stewart Thuron sagte auf dem Zeugenstande auS,daß er denPafsagieren bei der Collision die Schwimmgürtel gezeigt habe, vorher aber nicht. Eine schriftliche Instruktion bestehe dar. über nicht. Die Paffaaiere wußten demnach nicht einmal, wo die Schwimmgürtel zu finden waren, geschweige denn wußten sie damit umzugehen. Selbst wenn die Gürtel bei der Katastrophe vertheilt norden wären, hätten wohl die wenigsten Schissdrucyl gen davon Gebrauch zu machen gewußt. Es ist unbedingt nothwendig, daß den Passagieren beim Betreten des Schiffes aründliche Instruktion bezüglich der Be Nutzung der Schwimmgürtel zu Theil wird. Die Aussagen der folgenden bei den Geretteten beweisen, wie strafbar nachlässig man auf der Eimbna" be züglich dieses wichtigen Punktes gewe sen ist : Passagier Weyert erzählt, er sei etwa 7 bis 8 Minuten vor dem Zusammenstoße dadurch erwacht, daß die Maschine der Clmbria", m deren Nahe er aeschla fen, auf halbe Kraft aestellt und die Sianalvfeife ananoaen wurde. Als der Zusammenstoß erfolgte, eilte er an Deck, wo die Leute mit Ausschwingen der Boote beschäftigt waren, holte sich dann einen NettunaSaürtel aus der Koje ; e r habe von früheren Reise her gewußt, wo dleielven zu finden seien; auf dieser Reise habe man es den Pasjagieren nicht ge sagt, was er für einen schweren, hart ge büßten Fehler halte. Der erste Offizier trieb uns an. in dleWanten zu steigen, was er mit demSchifssarzt zusammen gethan habe. Oben angelangt, sah er achter aus das rothe und das weiße Licht eines Dampfers in unmittelbarer Nähe, welche ' sich abwechseln näherten und entfernten. Es sei sehr neblig, starker Seegang und madiger liurno gewesen. Etwa eine Viertelstunde nach dem Stoße sank die Cimbria" und die Wellen schlugen über dem Kopse des Zeugen zusammen. E tastete sich aber an dem Mäste in die Höhe und nielt sich 8 Stunden daselbst, bis höher mehr Plak wurde, da meh rere Menschen erstarrt ins Meer sielen. Von dem Mast aus sei er durch den Diamant" gerettet worden. Passagier Timmermann sagt ähnlich aus. Er war von einem andern Pana gier geweckt worden und fand, als er an Deck kam, aroße Ausreauna und das Schiff im Sinken. Er hat sich alsdann einen Schwimmgürtel holen wollen, konnte jedoch keinen finden und nahm dem Copitäns-Steward, der mehrere solcher Gürtel trug, einen fort. Diesen hat er umgebunden und ist damit wieder an Deck gegangen. Da ihm aber niemand gesagt hatte, wie man dieGürtel anwende, so schnallte er sich denselben verkehrt um, das Luftkissen nach hinten und das Polster nach vorn, sodaß er unbedingt ertrunken wäre, wenn ihn nicht der SchiffSarzt auf den Fehler aufmerksam gemacht hätte. Er erzählt sodann, wie er zweimal in ein Boot habe springen wollen und zweimal ins Waffer gefallen sei, bis man ihn dann'in ein Boot hineingezogen habe. Er saldie Cimbria" untergehen, hörte die Angstschreie und schildert die fürchterlichen Scenen, die sich dabei ereigneten. Auch er hatte ein rothes Licht nach hinten aus gesehen, welches langsam vrrschwand, obgleich sie alle aus vollen Kräften gerufen hatten. Ein Geistlicher über persönliche Freiheit". Der Episcopal'Prediger Dr. W. KirkuS in Baltimore, ein geborener Eng länder und ein Mann von hoherBildung. hat durch einen Vortrag über persönliche Freiheit" erhebliches Auffehen und aus Seiten derjenigen Fanatiker und Zelo ten, welche die .einzig wahre und richtige Frömmigkeit" gepachtet haben, die größte Indignation erregt. Die wirkliche per sönliche Freiheit besteht im freien Spiele der Individualität jedes Mitgliedes der Gesellschaft, das nur dann gehemmt und behindert werden darf, wenn das Ge meinwohl dies erfordert. Die Herr schast der Majorität schasst, noch keine wirkliche Republik, und das ist der Ge gensatz eines freien Staates, in welchem eine Majorität es wagen darf, durch Gesetze einer Minorität vorzuschreiben, was letztere essen und trinken, wie sie sich kleiden, wie sie ihre Zeit verbringen soll. Was die Sabbathfeier anlangt, so sin den sich im ganzen neuen Testamente keine Bestimmungen, welche die Feier des Sonntags reguliren. Sonach ist es jedem Christen gestattet, den Tag zu feiern, wie er es für recht hält und in einer Weise, die nicht gegen die allae meinen Gesetze verstößt. Kein Staat darf in Betren der Sonntagsfeler Ge setze erlassen, außer solche, die Vergehen und Verbrechen behandeln, die auch an anderen Tagen strafbar sind. Der Staat hat nicht das Recht, Jemanden zu zwingen, in die Kirche zu gehen oder sich taufen zu lassen, wohl aber das Recht, Jedermann zu strafen, der sich in der Kirche nicht anständig benimmt, oder der außerhalb der Kirche seine Nachbarn
stört, d. h. IN oercn ytmm:uici iiigreist. Der Staat handelt ohne alle Berechtigung, wenn er. seine Bürger zwingt, am Sonntage anständigen Ver gnügungen zu entsagen, aber er ist im Rechte, wenn er es seinen Bürgern zur Pflicht macht, die Art und Weise zu ehren, in der sein Nachbar seinen Sabbath
zu feiern beliebt." berührt woyilyucno, oen yeuchieriicden Zelotismus der Waffer und SonntagSsimpel auch von einem Standpunkte aus beleuchtet zu sehen, den ein tolerante? Glaude gewährt. Das Trei bcn aewmcnlole? Politiker, die mit der stumpfsinnigen Masse liebäugeln und gleichzeitig dadurch, baß sie den Mantel der Religion umhängen, den Heuchler! schen Seelenhirten des AolkcS schmelcheln. ist so verächtlich, daß man bei sei ner Beurtheilung nur Unzurechnungssa higkeit als Millerungsgrund in Betracht ziehen kann. Irauenarvtit. Langsam aber sicher erweitert sich die Svbäre, in der Mädchen und Frauen sich durch ihreArbeit unabhängig machen können. Vor ewigen fahren noch stand ihnen kaum etwas anderes offen, als das Lehrsach. Dasselbe war balo überfüllt. Jetzt können sich die Mädchen zu Telegraphisten, Dekorateuren, Musterzelchnern, Krankenwärterinnen, Aerzten, Schriftstellerinnen, Schauspielerinnen, Kunststickerinnen, Verkäuferinnen, Buch Haltern u.s.w. ausbilden. Noch zahlreiche andere Geschäfte und Gewerbe bieten ihnen gute Aussicht, wenn sie sich speciell dafür vorbereiten. Das letztere ist die yauptjache. Jede Fertigkeit, in der man etwas hervorragend Tüchtiges leistet, bietet Gelegenheit, vermittels AusÜbung derselben Geld zu verdienen. Nichts schadet in dieser Beziehung mehr, m - l'f-n - W . i.u.O als Aorurttieue gegen oiei.es ooer icuc Gewerbe, die als zu niedrig oder beschei den angesehen werden. Jede Arbeit ehrt durch die Vollendung, in der sie geleiste wird, jeder Arbeiter kann in seinemFache zum Künstler werden. Die Madchen sind gerade so verschieden veranlagt, wie die Knaben, und keine Erziehung kann einen nachtheiliger Einfluß ausüben, als wenn die Eltern mit Geld- undZeit Verlust Talente zu entwickeln suchen, die nicht vorhanden sind. Erhalten die Mädchen außer einer gutenSchulbildung Anleitung zur Erwerbung irgend welcher Fertigkeit, so muß diese gleichzeitig den praktilchen Nutzen im Auge haben; zeichnen sie, so muß dies so geschehenes ob sie nach Vollendung der Arbeit Bezahlung sür solche zu erwarten hätten, finden sie Gefallen am Sticken, so halten sie sich am besten an solche Arbeiten, die Handelswerth haben. Geschmack und Gefchicklichkeit beim Kleidermachen laffen sich leicht in eine Bahn leiten, die zum Erwerbe führt. Ob arm oder reich, ver h:i:athct oder alleinstehend wird jedes Weib sich glücklich fühlen, wenn eS sich einer Arbeit fähig weiß,mit der es feinen Lebensunterhalt verdienen kann. Durch Dilettiren in der Arbeit wird dieses Ge suhl nicht erworben, sondern nur durch wirkliche Arbeit, die, sei sie nun wisfenfchaftlich, künstlerisch, oder schlicht, derb und unscheinbar, für klingende Münze ihren Käufer findet. Solche Arbeit giebt dem Mädchen und der Frau das wohlthuende Gefühl der Unabhängigkeit und im Nothfälle die Unabhängigkeit selbst. Der älteste Vürenjazer. 1111 Jacob o v. ein Indianer vom und ein Mann Stamme der Seneea i von einigen achtzigJahren, lebt wahrend des Sommers aus kattaraupus Refer vation. unweit Salamanca, N.s))., bricht feit G0 Jahren an jedem 1. November von dort auf und begiebt sich in die pcnnsylvanische Wildniß, wo er den Winter über der Jagd auf Bären und Hirschen obliegt. Ende März kehrt er dann mit Fellen reich beladen zurück. Ja diesem Jahre ist er früher als ge wöhnlich zurückgekehrt, weil die Wälder immer kleiner und Bären und Hirsche immer seltener werden. Vier Bären und 12 Hirschhäute waren die ganze Ausbeute des letzten Jagdausfluges und zwar hat Jim die träger oerjelden in den Eountlks Forclt, Elk und Potter, Pa., erlegt. Jim ist in den Staaten New Bork und Pennsylvanien weit herum im Lande bekannt und stolz .auf seinen Beinamen : der Bärentödter. Er ist dag Prototyp eines Indianers, von langer Figur, die er noch gerade trägt und sein Gang ist noch so elastisch wie der Schritt eines jungen Mannes. Das Haupthaar fällt ihm noch in langen, pechschwarzen Strähnen tief über die Schulter herab und die Scharfe feines Gesichtes hat sich noch nicht imGeringsten vermindert. Die härteste Kälte und die heftigsten Schneestürme haben für ihn keine Schrecken. Seine Jagdkleidung ist aus Kleidern deZ weißen Mannes" und der Indianer phantastisch zusammengesetzt. Kopf, Gesicht und der ganze Leib sind mit den Narben von Wunden bedeckt, die er von den ZZhnen und Ta tzen der Bären erhalten hat. Jim ist ungemein schweigsam und am liebsten für sich allein. Ein reichlicher Trunk Feuerwajler , das er leidenschaftlich liebt, löst ihm mitunter die Zunge und dann erzählt er aus dem reichen Schatze semer Abenteuer mit Vorliebe die Ge schichte, in deren Verlauf er wirklichAngst gehabt hat. Der südliche Theil des County 2RcKean, Pa., war vor 25 Jahren noch eine Einöde. Wo jetzt Bradsord mit seinen 15.000 Einwohnern steht, .befanden sich damals ein paar Blockhäuser, die von Holzfällern bewohnt waren. Damals war noch kein Petroleum entdeckt, wel ches das County zu einem der reichsten im Staate gemacht hat. Ein paar Meilen von dem heutigen Bradsord ist eine von Geröll bedeckte Stelle und in deren Mitte erhebt sich ein einzelner Felsblock, der über 100 Fuß im Umfan ge hat, bis zu einer Höhe von 20 Fuß. Dieser Block ist vielfach zerklüftet und enge und breite Spalten erstrecken sich bis zu einer. Tiefe von 20 Fuß in derlei
ben hinein. Auf dem Blocke ha'ben ein
zelne Felsen ebenfalls eine Art Höhlen gebildet, die den Jägern vortreffliche Unterkunft gewähren und dem Rauch der Feuer durch Oeffnungen in der Decke Abzug gestatten. Hier wollte Jim, während ein heftiger Schneeflurm raste, die Nacht zubringen. Während er den Block entlang ging, bemerkte er, daß in einer der Spalten der Schnee, der in den Eingang zu solcher geweht worden war, eine eigenthümliche Rundung, einen halbkreisförmigen Einschnitt zeigte, der nicht durch den Wind veranlaßt sein konnte. Jim schlok hieraus, daß sich m der Spalte ein Thier befinden müsse, i dessen Schnauze und Nase der Ocffnunq ! der Spalte zugekehrt war. so daß der Athem einen Theil des Schnees ge schmolzen und dem Reste die auffallende Form gegeben hatte. Der erfahrene Jäger wußte ferner, daß der Bär die Schlucht nicht vor dem Aufhören des Schneesturmes verlassen würde, und befchloß, das Ende des Sturmes in einer ihm bekannten Höhle auf dem erwähn len Felsblocke ebenfalls zu erwarten. Der Sturm raste volle zwei Tage mit unverminderter Heftigkeit. Die Provi sionen, die Jim für sich und s'inen Hund bei sich hatte, waren aufgezehrt; in der dritten Nacht klärte sich das Wetter auf und früh wollte Jim von dem Felsblocke hinabgleiten und nach dem Bären schen, als sein Fuß in einer Wurzel an der Seite des Blockes hängen blieb und er mit dem Kopse nach unten vom Felsen hinabstürzte. Die Wurzeln des Immergrün, welches den ganzen Block bedeckt, find fest und zäh. In dieser hülslosen Lage am Felsen hängend, sah Jim, wie ein riesiger männlicher Bär, und eine Bärin mit 2 Jungen sich ihm lang sam näherten; sein Kopf war im Bereiche der Tatzen der Thiere, das Gewehr war ihm bei dem Sturze entfallen. Da richtete sich der Bär auf den Hinterbcinen in die Höhe; der Hund erkannte die Gefahr der Situation und sprang bellend dem Bärennach der Gurgel, ein Schlag mit der wuchtigen Tatze warf das treue Thier ein paar Schritte fort und machte es kampfunfähig. Der Bär wandte sich wieder nach Jim und diesem gelang es durch verzweifelte Anstrengung die Wurzel zu zerreißen, und er stürzte herab in den Schnce. Der Bar wich, augenscheinlich durch den Fall er schreckt, einige Schritte zurück, Jim war im Momente auf den Füßen, hatte sein Jagdmeffer gezogen und erwartete die Umarmung des Baren. Diese folgte sosort, die Tatzen drangen Jim tief in das Fleisch, aber gleichzeitig saß das Messer dem Bären mitten im Herzen. Das Thier Ziel todt zu Boden, die Ba rin suchte mit ihren Jungen das Weite. Nachdem die Aufregung des Kampfes vorüber war, fühlte Jim, oa& er das Bein fo verrenkt hatte, daß er nicht gehen konnte. Er kroch nach seinem vermundeten Hunde und mit diefem die Spalte, die vorher die Bären inne ge habt hatten. Erst nach vier Tagen konnte Jim wieder auftreten und zwei Tage später waren auch die Bärin und ihre beiden Jungen seine Beute ; in dieskr ganzen Zeit hatte er natürlich nur von Bärenfleisch gelebt. Schissö Colkis:on?n. Ueber die Ursachen der Schiffszusam menstöße veröffentlicht die London Times" eine interessante Statistik, welch: den Acten der britischen Admiralität entnommen ist. Danach sind in der Zeit vom I.Juli 1876 bis 30. Juni 1881 an dendritischen Küsten in der Nähe der britischen Besihungcn und auf hoher See 5)071 Collisionen zwischen englischen und von englischen mit sremden Schis en vorgekommen. Von diesen Zusam menstößen wurden 2GS:i oder 53 Proz. durch Fahrlässigkeit verschuldet ; unter lassenes Anzünden der Signallichter, schlechter Ausguck, Nichtbesolaen oder falfche Anwendung der Steuer und Segel'Vorschriften, allgemeine Nachlassigkeit waren die Ursachen. Auf Nebel und dickes Wetter waren nur 419 Fälle oder 8.3 Procent zurückzuführen, während bei 802 Collisionen die Ursachen unbekannt geblieben sind. Die deutsche Statistik liefet t laut einer Mittheilung der Weser Ztg." ähnliche Ergebnisse. Von 100 Collisionen an den deutschen Küsten beruhten 51 oder 48.1 Procent aus menschlichem Verschulden, 10 nbf 9.4 Procent auf Nebel und unsichtigem Wetter. Die unbekannten Ursachen teeten hier mit 7.5 Procent auf. Der englifcheRheder haftet für die durch Verschulden der Besatzung feines Schis feö entstandenen Benachtheiligungen An derer mit seinem gesummten Vermögen ; der deutsche Rhcdcr hastet nur mit dem ln Frage kommenden Schiffe und dessen Ladung. Sind diese bei dem Unfälle untergegangen, so Hort jede Haftung aus und diese ist in jedem Falle nur fo weit vorhanden, als Schiff und Ladung ausreichen, den entstandenen Schaden zu decken. Die genannte Zcitung bemerkt, daß eine stienaer formulirte Haftpflicht der Nhcder die Vorsicht in der Schiffahrt vortycilhaft beeinfluf sen werde. Ferner empsichlt di:selde den Erlab eines Gesetzes, nach dein Ver sicherungsgesellzchasten immer nur für einen Theil des im einzelnen alle cnt standenen Schadens aufzukommen hat. so daß ein Theil des Schadens unter allen Umständen von dem Nheder ge tragen wird. In Holland haben die Vcrsicherungsgesellschasten stets nur 75 Procent des konkreten Schadens zu vergüten, so daß 25 Procent immer aus den Rheder entfallen munen. Im Uebrigen verfährt man in Deutschland den reichen Nhedern und namentlich den großen Compagnien gegenüber, wie bei uns den Eisenbahn-, Bergbau und sonstigen Gesellschaften gegenüber. Das deutsche Strafgefctzbuch bietet zur strafrechtlichen Verfolgung von Seemännern, die sich Vergehen gegen die Sicherheit derSchisffahrt zu Schulden kommen ließen, die Hand, es ist aber kaum vorgekommen, daß ein Staatsanwalt einen seegericht lich verurtheiltenSchisfer vor das Strafgericht gezogen-hat.
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Xtv Vertrag mit Mexico. Der Grant Nomero'sche Vertrag nennt sich selbst einen Reciprocitätsver i trag, verdient aber diese Bezeichnung aus dem Grunde keineswegs, weil die Wohlthaten desselben nur einer der bei- i den contrahirendcn Parteien zu Gute kommen. Man hätte füglich erwarten , können, daß süc die außerordentlich große Vergünstigung, welche den Mexicanern durch Erlaubniß der zollfreien Einsuhr ; von Zucker, Tabak und Kaffee ertheilt . werden soll, den Amerikanern irgend ein Aequivalent angeboten worden wäre, das der ganzen Nation zum Vortheil gereicht. Was wir speciell im Auge haden, ist die Aushebung der Beschränkungen, welchen die Ausländer bei Erwerbung von Land unterworfen sind. Die mexi'canischen Gesetze, welche in Bezug hierauf bestehen, verbieten erstens ErWerbung von Privatländereien innerhalb zwanzig mexicanischer Meilen von der Grenzlinie seitens Ausländer ohne specielle Erlaubniß derNegicrung ; zweitens Abtretung öffentlicher Ländereien an eingeborene oder naturalisirte Bürgcr benachbarter Nationen in irgend ei nem der Grenzstaaten ; drittens Erwerbung von Grundeigenthum in irgend einem Theile der Republik, außer wenn der Ausländer in Mexico wohnt oder locale Privilegien genießt oder naturalisirter Burger von Mexico ist. Ist es somit schwierig genug, Grundeigenthumsrechte zu erwerben, so ist es nicht weniger umständlich, dieselben zu behaupten. Es bestehen in dieser Hin- ?" jr i - r v . ? j . ncgi naniiiisl noa joigenoe gezegilcye Bestimmungen in Mexico : Der ausländische Besitzer von Grundeigenthum verwirkt seinBesitzthum unter nachstehenden Umstanden : erstens, wenn er ohne Erlaubniß der Generalregierunq übe? zwei Jahre mit seiner Familie außer Landes sich aushält ; zweitens, wenn er außer Landes wohnt, obschon er einen gesetzli chen Vertreter aus dem Grunde selbst oder in der Republik hat; drittens, wenn er das Grundstück mittelst Testaments oder anderweitig auf eine Person überträgt, die kein Einwohner von Mexico ist. Wie Aushebung dieser mittelalterlichen Bedingungen Amerikanern gegenüber wäre sicherlich keine übertrieben Kode Gegenleistung Mexico's für die Ver günstigungen, welche es in dem Grant omero'schen Vertrage erhält. Die Erlaubniß der zollfreien Einfuhr von Zuk ker, Kaffee, Obst u. s. w. wird die Pro duction dieser Artikel wesentlich entwickeln helfen, und es wäre doch das Geringste, t?as man erwarten konnte, daß den Amerikanern die Gelegenheit gegeben würde, an Unternehmungen die ser Art theilzunehmen. Allein jene Gesetze schließen sie factisch davon aus. Es wird da unseren Tabakzüchtern und Zuckerpflanzern eine bedrohliche Concur lenz eröffnet, ohne daß sie im Stande sind, ihrer Gefahr die Spitze abzubre chen dadurch, daß sie .sich derselben selbst bemächtigen. Wenn amerikanischeMärkte die Veranlaffung bilden, daß der mexi canische Ackerbau einen großen Aufschwung nimmt, so ist es nicht mehr wie recht und billig, daß amerikanischen Bürgern das Vorrecht, an diesem Ayf fchwung unbeschränkten Antheil zu neh mcn, in demselben Vertrage eingeräumt wird, der dem mexicanischen Product ihre Märkte schrankenlos eröffnet. (Brookl. Fr. Pr.) VomJnlande. D i e W e i n p fl a n z u n g des ExGouverneur Stanford bei Vina. Ccl., umfaßt 3,500 mit Reben bestandene Acker ; sie ist die größte Weinpflanzung der Welt. Zwischen Port A nge lesund Cape Flattery an der Küste des Wash-ington-Territormms zeigen sich gegen wärtig ungewöhnlich viele Seehunde. DerBetsyL. Headin Dover, N. H., wurden dieser . Tage von einer Jury 51,370 Schadenersatz zugesprochen, weil sie bei Glatteis auf einem Trottoir gefallen war, auf dem nicht gestreut war, und ein Bein gebrochen hatte. ' Aus Connecticut k o m m t die Kunde von einem Streichholz-Monopol. Die Diamond-Match'Company" von Weflville, Conn., hat gegen Edward Durham von Cheshire einen Einhaltsbefchl erwirkt, wodurch demselben bis auf Weiteres die Fabrikation von Streichhölzchen untersagt wird. Die genannte Compagnie kaufte nämlich im vergangenen Jahre einem Hrn. Durham seine Fabrik ab, und unterzeichnete der Verkäufer einen Contrakt, durch den er sich verpflichtete, die Fabrikation von Zündhölzchen auf volle zehn Jahre auszugeben, den er jetzt aber durch Eröff nung einer neuen Fabrik übertreten hat. E i n a m 14. I u n i vor. I. in Provincctown,MalZ., zurPost gegebener, nach dem vier Meilen von dort entfern ten Highland Light bestimmte? Brief hat dieser Tage seinen Bestimmungsott erreicht, nachdem er in Neuschottland, Arizona und im Süden umhergewan' dert ist. Das Fest , der goldenen Hochzeit, welches Samuel D. Goodwin und Frau v. W. in Bloomsield, Conn., feierten, ist insofern von befonderem Interesse, als von ihren sämmtlichen Kindern. Enkeln und Urenkeln im Laufe der 50 Jahre nicht ein einziges gestorben ist. Ein steinerner Tisch, der kürzlich auf der Farm des I. Fleming Craig in Lisbon, N. P., ausgegraben wurde, wiegt ungefähr 2 Tonnen; die vier Beine dcffelben sind aus dem Fels blocke, der das Material zu dem Tische lieserte, herausgearbeitet, jedes derselben hat den Umfang emes gronen Elepyan tenfußes. An dem Tische befindet sich keine Inschrift, noch irgend welcheMarke, welche auf die Zeit seiner Entstehung schließen läßt. In Mobile. Ala., wurde in einer der letzten Nächte ein Neger von einem Polizisten beobachtet, während er einen blutgetränkten Sack aus seinem Maisfelde vergrub. Der Farbige wurde verhastet. Der Sack wurde ausaegra
den und es zeigte sich, daß derselbe mit Stroh angefüllt war. Das Blut rührte nach Angabe des Negers von einer schwarzen Henne her ; derselbe hatte die anze Geschichte ausgeführt, um durch ,solche die Geister zu verscheuchen, welche einen in dem MaiSfelde befindlichen .Schatz bewachen. JnNew York haben dieContraktoren, welche durch den Brand im uchthaufe zu Sing.Sing. angestiftet von meuterischen Sträflingen, zu Scha den gekommen, den Staat auf Scha denersatz verklagt. In Philadelphia steht wie der ein Fest bevor. Dieses Mal ist es
die 200jährige Jubelfeier, welche der dortige Deutsche Pionier-Verein im! Oktober d. I. begehen will. Im nach sten Oktober werden es . zweihundert j Jahre, daß die ersten Pioniere der spa teren deutschen Massen Einwanderung zu Philadelphia ankamen und kurz da raus die deutsche Vtaot Germantown gründeten. Der Jahresbericht des Mi nisteriums für die JndianerAngelegen heiten in der Dominion giebt die An zahl der daselbst lebenden Indianer aus 110,000 an. Die meisten Indianer wohnen in Manitoba, ungefähr 30,000' in Ontario und Quebek. Im voriaen! Jahre wurden für die Indianer im Nordwesten tzl.000,000 ausgegeben. Die einzelnen Agenten berichten, daß eine , stetige Civilisirung der Indianer stattfindet, und nur dieJndianer auf der Reservation in der Nähe von Fort Welfh leben ausschlieklick von 5laad. Fischfang und den Rationen, die sie von! der Regierung erhalten. Die Arbeiten an Vollendung des Census von 1880 haben im vorigen Jahre Ausgaben im Betrage von $57,973 verursacht ; das vorliegende Material ist noch so wenig aufgearbeitet, wie bei uns. KurzbevordieBillGesetz wurde, welche die Adirondack-Lände reien des Staates New Hork vor Ent Waldung sichern soll, hatte Gouverneur Cornell 205,000 Acker zu 5 Cents jeden an die AdirondackCompagnie verkauft, welche nunmehr zusammen dort 700,000 Acker besitzt, oder mehr als der Staat felbst,.und zwar behufs der Entwaldung erworben hat. Es ist also wohl doppelt so viel Land daselbst im Privatbesitz als Staatseigenthum und das letztere ist in viele Fetzen, zersplittert. Somit stellt sich die Nothwendigkeit heraus, alles dieses Privatland für den Staat zurück zukaufen, wenn das neue Gesetz etwas helsen soll. Immer wird hierzulande der Stall erst geschlossen, wenn das Kalb gestohlen ist. Früher bezog NewOrleans durchschnittlich 2,000.000 Bushel Kohlen jährlich von Pittsburg, Pa., jetzt bezieht es mehr als die Hälfte dieses Bedarfs aus dem Kohlendistricte beiBirmingham, Ala. Nochimmer vergeht keine Woche, ohne daß irgendwo in den Ver. Staaten Kinder den vom Vater leicht sinnig verwahrten Revolver in die Finger kriegen und Unheil damit stiften. Ein entsetzlicher Spaß" dieser Art ist jetzt bei Cumberland in Marylan vor gekommen. Das in kurzer Entfernung von genannter Stadt an der Baltimore? Landstraße wohnende Ehepaar Smith besitzt drei kleine Kinder, welche am Abend b?im Spielen in einem Kasten kramten und dabei einen geladenen Re volver in die Hände bekamen. Die Mutter trat herein, und der sechsjährige Knabe rief seinem fünfjährigen Schwe sterchen lachend zu : Schieß' auf die Mutter!" Im nächsten Augenblickelcach te der Schuß und die Kugel drang der Frau in die linke Brust, eine, wo nicht tödtliche, so dsch gefährliche und schmerzliche Wunde verursachend. Das Jndian Territory schwebt in Gefahr, seiner vertragsmäßigen Bestimmung als ewige Heimath der dorthin verpflanzten sünf Indianer stamme entrissen zu werden. Sechs Eisenbahnlinien wollen dort freie Hand haben, mit Land und Leuten nach Be lieben schalten, und der Capitän Paine mit seinen Squatters in Kansas scheint ihr Werkzeug zu sein. Es ist auch eine gar zu verlockende Beute. Zwischen zwei rasch ausblühenden Staaten, Texas und Kansas, weit hingestreckt und ganz aus anbauwürdigem Lande bestehend, beherbergt es wenige Zehntausende von halbcivilisirten Indianern, welche nicht d:n hundertsten Theil ihres weiten Gebietes benutzen und jede Ansiedelung Weißer verbieten können wie der Vertrag des Bundes mit ihnen besagt. Noch ist kein Antrag im Congreffe eingebracht, um den Eisenbahnen diesen großartigen Landraub zu ermöglichen, er wird aber nicht ausbleiben. Vom Auslande. Seither kan n te man die Edelkoralle nur aus dem vorderen Mit telmeer z sie wurden namentlich an den Küsten von Nordafrika,wo La Calle und Stora die Hauplsitze sind, und von de nen von Sardinien und Korsika, neuerdings auch bei Sciacca an der Seeküste vonSizilien, gefischt. Die Fischer stam men zum weitaus größeren Theile von Torre del Grcco und Resina am Golf von Neapel. Schon seit einigen Iah ren gehen diese aber mit ihren kleinen, aber starken Fahrzeugen auch in den at lantischen Ocean und machen besonders an der Küste der capverdischen Insel San Thiago reiche Ausbeute. Prof. Greef hat diese Insel neuerdings besucht und die Koralle ganz mit der des Mit telmeers identisch gefunden. Schon 1879-80 wurden gegen 3000 Kilogramm erbeutet, darunter verhältnißmäßig viele von der so geschätzten blaßrothen Färbung, die im . Mittelmeer seltener ist. Seitdem haben sich Gesellschaften zur Ausbeutung der Insel gebildet und sol len sehr gute Resultate erzielt haben. Franz Liszt richtete an den Redacteur der .Gazette de Hongrie" in Pest folgendes Schreiben : Mit einem gewissen Gefühle des Bedauerns richte ich . dies.? meine Zeilen an sie; da indessen in
jüngster Zeit die Nachricht von meiner angeblichen Judenfcindlichkeit verbreitet worden ist, halte ich es sür meine Pflicht, diese Nachricht, welche aus Irrthum be ruht, zu rectificiren. Allgemein bekannt ist es, daß ich mich der Freundschaft mehrerer in der Musikwelt hervorragen der Juden, so namentlich Meyerbeer's, erfreute, gleichwie in literarischen Kreisen Heinrich Heine und Andere ähnliche Gefühle für mich hegten. Ich halte es für überflüssig, des Weitern anzuführen, welches Maß eifriger Loyalität ich wah rend meiner fünfzigjährigen Lausbahn talentvollen Juden gegenüber bethätigte; auch .enthalte ich mich der Ansührung desfrn, wie vielfach ich in den verschiedensten Ländern zur Vermehrung der jüdischen Wohlthätigkcitsanstalten bei getragen habe. Die Parole meines Schutzheiligen Franz de Paula heißt : "Charita3", und der bleibe ich treu bis in den Tod. Es giebt Leute, die einen Satz aus meincmWerke: "I3ohemiens en Ilongrie" aus dem Zusam menhange reißen und mich angreifen. Ich kann mit ruhigem Gewissen meine Angreifer versichern, daß ich mich nur insoweit schuldig fühle, als ich die Idee des .Königthums von Jerusalem zart berührte, welche lange vor mir drei her vorragende Jsraeliten, Lord Beacons field, George Elliott und Cremieux, eingehend behandelten. Empfangen Sie u. s. v. Franz Liszt. DieGesammtEntschadi gungssumme, welche die Hamburger Ge sellschast an die geretteten Passagiere und an die Hinterbliebenen der mit der Cunhia" Verunglückten zu zahlen hat, beträgt, wie versichert wird, 70.000 Mark. In dieser Summe wäre Alles mit inbegrissen, was überhaupt an Ent schädigungen und rückzuerstattenden Pas sagiergeldern zu entrichten ist. Wie aus Q uimp er (Frank
reich, Departement Finistere) gemeldet wird, war die genannte Stadt derSchau platz eines entsetzlichen Unglücks, welches nur durch den bodenlosesten Leichtsinn hervorgerusen werden konnte. Für den 3. Februar war nämlich die Veranstal tung eines kostümirten Eissestes beschlos sen worden, welches auf einem nächst der Stadt gelegenen Teiche, der seit einiger Zeit zugefroren war, abgehalten werden sollte. Während noch in den Nachmit tagsstunden des bestimmten Tages an den nöthigen Dekorirungen auf dem Teichufer gearbeitet wurde, schlug der seit acht Tagen andauernde Frost in mildes Thauwetter um, welcher alle schönen Pläne des rastlosen Comites" buchstäb lich .zu Wasser zu machen" drohte. Nichtsdestoweniger wurden die Dekori rungsarbeiten fortgesetzt, und Abends fand sich auch wirklich eine ziemlich große Anzahl von kostümirten Gästen ein, die den Worten des Comites, die Eisdecke sei fest genug, die Last einer ganzen Rei terSchwadron zu tragen, willigGlauben schenkte. Es war gegen 11 Uhr Nachts das Fest war gerade im besten Gange als die entsetzliche, von allen Einsichtsvolleren aber vorausgesehene Katastrophe erfolgte. Die Eisdecke brach, und wie mit einem Zauberschlage verschwand eine Gruppe von vierzehn Personen, die eben im Begriff waren, ihre Evolutionen auszuführen, von der mondbefchiencnen Fläche. Die Verunglückten warenSöhne und Töchter der besten Familien der Stadt und standen im Alter von 16 bis 21 Jahren. Im Januarheft desLondoner Nautical Magazine" begegnen wir einem Artikel auö der Feder Capt. Kiddle's, des bekannten englischen Seefahrers, über die Höhe und Geschwindigkeit der Wellen des atlantischen QceanS, der ein weit über fachmännische Kreise hinausgehendes Jntereffe besitzt. Nach bisherigerAnnahme berechnete man die Durchjchnittsgeschwindigkeit der Mcereswellen aus ungcsähr 9 engl.Mei len per Stunde. Capt. Kiddle will jedoch auf rund vieljähriger Erfahrun gen und vielfacher Messungen, die er bei stürmisck e? See vorgenommen, eine Ge. fchwindigleit von 2.', engl.M.p?r Stunde plus der Schisfsgefchwindigkeitsrate bei vollem Winde (das Schiss legte unge fähr 4 Knolen in der Stunde zurück) gefunden haben. Diese Schätzung kommt der Wahrheit jedenfalls viel näher als die frühere. Da aber einige der großen Atlanticstürme, welche die britische Küste heimsuchen, nach kürzlichcn Berechnungen des englischen Meteorologen Ley sich in fortschreitender Richtung mit einer Rate von 00 engl. Meilen per Stunde bewe gen, so ist eS höchst wahrscheinlich, daß die Wellen - des atlantischen Ozeans während der heftigsten Orkane mit einer noch größeren Gewalt getrieben werden, als selbst der erfahrenste Seefahrer an nehmen mag. Nach Captain Kiddle's Meffungen beträgt ferner die Höhe der Wellen zur Sturmzelt gelegentlich mehr als 40 Fuß und im Durchschnitt 30 Fuß. Im Interesse einer gesicherten Schintabrt. und zwar aan, besonders während der.bestigen atlantischen Win terstürme, liegt es unbedingt, die zuver lässigsten Daten über die Höhe und Geschwindiakeit der Wellen des atlantischen Ozeans.zu erhalten, und die Capitäne der großen Auswandererjchisie wurden sich sicherlich um die Nautik ein besondereS Verdienst erwerben, wenn sie aus ih ren regelmäßigen Fahrten Meffungen über die Höhe, Länge und Geschwindig keit der Meeresweuen vornehmen woll ten. CasvarMolnar, ein christlicher Kaufmann in Salvok, Ungarn,hat sein ganzes Vermögen der dqrtigen jüdischen Schule vermacht, um die Juden sür die gegen sie gerichteten Verfolgungen zu entschädigen. VomKannibalismuS ist verschiedentlich behauptet worden, daß er selbst bei den Südsee-Jnsulanern nicht mehr in Uebung sei. Dem scheint nicht so zu sein. Nach einer Meldung, eines Melbourne? Blattes wurde erst neulich von Eingeborenen Neu-Guincas berichtet, daß die auS 17 Personen be. stehende Mannschaft eines gestrandeten Schiffes von dem Stamme der KeevaiS usgegeffen worden sei.
