Indiana Tribüne, Volume 6, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1883 — Page 4

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ux W KV IP. Ist das beste Heilmittel gegen die derschiedenen Leiden der Lunge und Kehle, öie Husten. Heiserkeit, Bräune. Erkältung. Engbrüstigkeit, Influenza. Luftröhren - Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Einschritte gemacht hat. PreiZ. 25 CentZ. George F. Borst, DcutscheApothekc. Recevte werden nack Vorschrift angefertigt. Toiletten Sltiittl jeder Vrt. 44 O Sued Meridian Str. Indianapolis, Ind., 27. Februar 1833. Lokales. EivklgandSregiyer. Geburten. (Die angeführten Namen sind bU de LaterZ oder der iwutur.) Wm. Schnudelsen, Mädchen. 17. Febr. ThoS. Pargt. Knabe, 20. Februar. Henry Hene, Mädchen, 17. Februar. Amanda M. Welsch, Knabe, 25. Febr. Chas. Jsker, Knabe, 25. Februar. Wm. Cook, Knabe, 20. Februar. Alford Temeon, Mädchen, 25. Februar. I. E. Montjoy, Knabe, 25. Februar. H e i r a t b e n. Chas. E. Kelley mit Mary E. Mowrey. Fredrick G. Beyer mit Susan M. Jones. TodeSsülle. Adda Jones, 5 Jahre, 24. Februar. Greatine. 5 Jahre, 25. Februar. Kohl, 4 Jahre, 20. Februar. Elisabeth Groeschel, 22 Jahre. 26. Febr. Miß Pike, 7 Jahre, 26. Februar. Herr Rappaport ist heute Mittag wohl und munter hier eingetroffen. Verlangt Mucho'S "Best Ilavana Cigars". Frau Fannie Prinz No. 210 West Ohio Strafe wohnhaft, erlitt gestern einen Beinbruch. I- Franc! Martin wurde zum Vormund von Percy A. Martin er nannt. Nieren Krankheiten. Schmerzen, Reizbarkeit. Zurückhaltung, Unenthalt samkeit. Absaß. Gries, :c, kurirt durch "Buchupaiba." II. Bei Apothekern. Masern 51 Beaty Straße. Scharlachfieber, No. 52 Lord Straße, 419 Ost Georgia Straße und 162 Huron Straße. t&" Bei der gestern stattgefundenen Beerdigung von Wm. Keeley waren nahezu hundert seiner Enkel und Groß enkel zugegen. Kommen Sie doch nicht in Ihrem Hause um. "iiough on lsats." Ver treibt Ratten. Mäuse. Rothaugen, Bett wanzen. Fliegen, Imeisen, Mautwürfe. 15c. t&- ThomaZ Marshal suchte gestern Abend seine Frau durch schlagende Argu mente von seiner Liebe zu überzeugen wurde aber eingesteckt, ehe die Frau die Sache recht verstanden hatte. Nicht zu theuer. Herr Jobn Lorenz Nippoldt in Woodbury, Mlnn., schreibt: Dr. August Königs Hambur ger Tropfen haben mich in kurzer Zeit von einem längeren Unwohlsein geheilt. Es ist die beste Medizin die ich je gefehen habe. Ich würde irgend einen Preis für dieselbe bezahlen, da ich nicht mehr ohne sie sein kann. S- John Roder wurde heute wegen Sonntagsverkauss bei Squire Feibel mann angezeigt. Der Anklager ist Joseph Ball und drei weitere Mitglieder des be rühmten Doppelquartetts fun giren als Zeugen. Er wurde sreige sprachen. I Eine TemperenZ'Convention soll am 6. und 7. März zu Greenfield, Han cock Co. stattfinden. Dieselbe wurde von Frau Wright, der Präsidentin derW. C. T.' U. einberufen uns ist aber eine Ein ladung bis jetzt noch nicht zugestellt worden. Morgen Abend gibt eS bei Frank KreiS No. 18 Süd New Jersey Straße großen Sunck. Auch ein Mttsikorcheger ist engaglrt. j Es heißt, daß dem am Freitag Abend hier stattgefundenen Hahnenkampf sogar einige Polizisten in Uniform beiwohnten, und daß diese, statt einzuschrei ten, sich an dem brutalen Schauspiele ergötzten. kS" Die Zeugenaussagen in dem Falle von Wm. Daily, des Mannes, welcher vorige Woche durch den I. & St. L. Eisenbahnzug überfahren wurde sind sehr verschieden. So sagt David Smith, daß Daily selbst sich in die Räder der Lokomotive warf, während Henry Buser mit Bestimmtheit behauptet, daß der Unglückliche durch Zufall unter die Räder eirkeS Personenwages kam. Der Coroner hat indeß heute ein aus Selbst rnord lautendes Verdikt abgegeben.

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Eine gründliche Reinigung

unserer Stadt beabsichtigt die Sanität behörde demnächst vzrnehmcn zu lassen. Schon kürzlich hatte sie diesen löblichen Entschluß gefaßt, derselbe konnte jedoch des ungünstigen Wetters wegen nicht ausgeführt werden. Schmutz- und Kehrichthaufen haben sich während des Winters in allen Gassen und Gäßchen so angesammelt, daß sie. sobald die liebe Sonne auch ihnen zu lächelt, einen wahrhaft bestialischen Ge ruch ausströmen. Daß diese Düfte dem Gcsundheits zustand unserer Bevölkerung nicht grrade dienlich sein können, begreift unsere Gesundheitsbehörde sehr wohl und bequemt sich daher zu einer gründlichen Reinigung. Helfen wird das freilich nicht viel, denn wenn die Gesundheitspolizisten den einen Stadtheil übersehen haben, wird in dem andern der Schmutz wieder fußhoch auf gespeichert werden und so wird das immer fortgehen. Daß die meisten Leute aus eigenem An triebe wenig thun um die Anhäufung von Schmutz zu verhüten weiß man ja zur Genüge. Das einzige Mittel, um den Bewoh nern der Stadt in dieser Beziehung hel send an die Hand zu gehen, wäre die Anstellung mehrerer Leute, welche minde stens zweimal jede Woche mit einem Wagen durch die Stadt fahren und das Kehricht aus den verschiedenen Häusern mitnehmen, wie das in andern Städten auch geschieht. Ein Kehrichtcontraktor wie der vor zwei Jahren dürste es freilich nicht sein. Geschworene. Beim März Termin der Superior Court werden die folgenden Herren als Geschworene sungiren : Zimmer No. 1-Elias Walden, Chas. Williams, Center, Jacob R. Hanch, Dccatur, Jacob Smock, Franklin, John Shields, Washington, Joseph Wheatley, Franklin, Perry Hosbrook, Wayne, Pe ter R. Perrine, Center, William S. Headley, Mayne, John Chew, Perry, David Robertson, Wayne und John Furnos, Center. Zimmer No. 2 Christian Gompf. W. C. Denny, Center, Hezekiah Koby, Wayne, Frederick Kistner, Center, Jobn H. Martin, Wayne, Lawrence Logsdon, Center, Stephen H. Riley, Lawrence, Alfred Wilson, Warren, William M. French, Center, Hiram H. Hall Frank lin, Barley Ellis (farbig), Alonzo Boyd. Center, Jesse T. Hawkins, Decatur, James T. Harding, Wayne, Cornelius P. WardZworth und George Newhouse, Lawrence. -Zimmer No. 3. John W. Apple, Lawrence, William Morga'l (21. Ward). Louis G. Routh, Center, William H. Jackson, Pike, Hermann Lieber, Center, William Wood, Warren, Thomas Daw son, Center, John W. Furnas, Decatur, Wesley Wilson (farbig), Center. Enos Pendergast, Wayne, John Schad, Cen ter, Austin Bradley. Washington. Jsaac Kahn. John C. Thomas, Center, John W. Nickerson, Decatur, und Chri?. Zim mermann, Center. Verführt und verlassen. Ein junges Mädchen Namens Carrie E. Demonthe von Hamilton Co., Ohio, wurde gestern bei Friedensrichter Seibert gegen ihren früheren Geliebten, Mathew P. Sloan klagbar. Das Mädchen hatte den schönen Worten des Versührers geglaubt, derselbe will aber jetzt, nachdem daS Mädchen Aussicht hat, Mutter zu werden, nichts mehr von ihm wissen. Der Verklagte stellte einstweilen $oOO Bürgschaft. Legiölatur. Im Haus wurde gestern die Bill deren Author, Frazier ist, und welche bestimmt, daß ein Appelationsgericht geschaffen werde, bestehend aus fünf Richter die der Gouverneur zu ernennen hat, verworfen. Eine Bill, durch welche die hiesige städ tische Schatzmeisters Osfice aufgehoben wird, wurde mit 69 gegen 23 Stimmen passirt. Die Helm'sche Bill, welche bestimmt, daß die in den überschwemmten Distrikten wohnenden Vieheigenthümer ihr Vieh eingesperrt halten, wurden in Wiederer wägung gezogen und abermals vassirt. Im Senat wurden heute die Direktoren für die Wohlthätigkeitsanstalten erwählt. Demokraten, natürlich. Hüte dich vor neuen Mitteln gegen Erkältungen, :c., und verschwende dein Geld nicht im Versuchen derselben. Dr. Bull'Z Husten Syrup hat seit 30 Jahren die Probe vor dem Publikum erfolgreich bestanden. SST Wm. Russell wurde als Vaga bund aufgegriffen und um 25 bestraft wird sich aber aus gewissen sehr triftigen Gründen zum Steineklopfen bequemen. t Der Coroner begann heute da mit, in dem Falle des kürzlich im White River ertrunkenen jungen ManneS Namens Bright, Zeugenaussagen entge gen zu nehmen. SST Der .Board os Trade hat be schlössen, unsere Legislatur darum anzu gehen, daß die Mitgliederzahl der Acker baubehörde vergrößert werde. Wir haben nichts dagegen, notabene die neuen Mit glieder sind in ihren Anschauungen freier alS der alte Rath. Da? aber ist eS, was wir bezweifeln.

Ein reizender Irrthum.

Herr Jenkins, der Besitzer der Wirth, schast welche sich unweit der Stock ards bkfindet verspürte gestern nachdem er zu Bette gegangen war, ein leichtesllnwohl' sein.So etwas kann ja leicht passiren.aber Herr Jenkins hatte als vorsichtiger Hauswirth stets ein gutes EinreibungLmittel bei der Hand, das die seltene Eigenschaft hatte in allen Fällen Hülfe zu schaffen. So ersuchte er auch gestern Nacht seine Frau das Liniment" herbeizuholen. Die Frau eilte, um ihrem Gemahl Linde rung zu verschaffen, die Flasche stand ja auch sehr bequem neben einer andern Flasche im Schrank. Flugs holte sie dieselbe herbei und in zärtlicher Weise rieb sie ihren Man damit ein. Die Wirkung war eine wunderbare, denn Herr Jenkins befand sich schon kur ze Zeit nach Anwendung des Heilmittels bedeutend besser, und schlummerte sonst bis zum Morgen. Als einige Minuten später seine Gattin erwachte, auf ihn zuging und ihn nach seinem Befinden befragte, stieß sie einen fürchterlichen Schrei aus denn ihr Mann war über Nacht kohlschwarz geworden. Das muß gewiß die schwarze Pest sein. Verzweiflungsvoll lief sie umher, bis ihr Mann ihr hoch und lzeilig gelobte, daß er sich ganz wohl befinde. Es stellte sich endlich heraus, daß sie in der Nacht ihren Gatten mit Dinte statt mit dem Einrei bungsmittel kurirt hatte. Die beiden Flaschen sahen sich zur Verwechseln ahnlich. Unabhängiger Turnverein. Obiger Verein veranstaltete gestern Abend ein glänzendes MaSkenfest in der prachtvoll dekorirten Mozart Halle. Die Theilnahme war eine sehr große und namentlich die zahlreiche aktive Betheili gung war sehr erfreulich. Schon gegen 9 Uhr Abends herrschte in dem geräumi gen Saale ein buntes Gewimmel und bald nachher wurden die bunten Gestalten in geordneten. Reihen durch den Saal geführt und damit den Zuschauern eine rechte Augenweide bereitet. Ganz besonders zeichnete sich der gest rige Maskenball durch die vielen Scherze welche zur Ausführnng gelangten, aus. Der gelungenste war jedenfalls die Vorführung des Lotterieschwindels. Auch die 15 Affen, welche die 15 Demokratische Prohibitionisten des Hauses vorstellen sollten waren recht gelungen, und verstanden eS weit bester, sich Beifall und Anerkennung zu verschaffen als die 13 A wollten sagen Demokraten des Hauses. Gevatter Schneider und Handschuh macher waren auch zu dem Feste gekommen, denn Klassenunterschiede gab es nicht, das bewies die Anwesenheit eines .Tramp" der schlimmsten Sorte, und eines Drehorgelmannes, der sein Geschäft aus dem F. F. verstand. Mehrere Clowns sorgten sür die tollen Sprünge, die nun' einmal bei einem Maskenbälle nicht fehlen dürfen. Daß sich die Anwesenden Alle vorzüg lich amüsirten, zcigt der Umstand, daß man erst ans Nachhausegehen dachte, als man nothwendigerweise daran denken mußte. Für vorzügliche Bewirlhung der Gäste hatte Herr John Bernhardt Sorge ge tragen. Board of summen. Gestern Abend war die regelmäßige Sitzung des Board of Aldermen. Drew und Tucker waren nicht erschienen. Das Jinanz-Comite berichtete gegen die Bewilligung der $15,000 für das Straßendepartement und empfahl den Druck der städtischen Berichte mit Aus nähme des Berichtes des Feuerwehrchefs. Das Comite für Straßen und Alleys empfahl die Errichtung eines eifernen Geländers an er Pogues Run Brücke an Washington Straße. Alderman Tucker ließ durch den städti schen Anmalt eine Resolution unterbreiten, wonach Me EisendahN'Compagnien, welche den Lauf des Pogues'Run durch künstlich geschaffene Hinderniffe aushal ten, gezwungen werden sollen, diese Hin dernisse aus dem Wege zu räumen. Sollten die betreffenden Compagnien der Aufforderung nicht Folge leisten, so soll. der Straßkncommiffär Vollmacht crhalten, diese Hindernisse zu beseitigen, und im Falle er darin gestört wild, soll er den Beistand der Polizei erhalten. Herr Laymann beantragte, daß eine Karte entworfen werde, auf welche all die Hindernisse, welche den Pogues in seinem natürlichen Laus hemmen, angegeben sind. Diese Karte soll von einem Comite, bestehend aus drei Mitgliedern des Coun cilmen, und drei solchen des Aldermen sowie den Bürgern Gen. T. A. Morris. W. H. English und N. S. Byram ge. prüft werden. Angenommen. Aldermen Hamilton unterbreitete dem städtischen Anwalt eine schriftliche Frage, dahingehend, ob bei Abwesenheit des MayorS aus der Stadt, und bei Anwe senheit des Präsidenten des 'Board of Aldermen ein Anderer das Recht hat, als Polizeirichter zu sungiren. Hieraus erfolgte Vertagung. Unter all den Gebrechen, denen das Fleisch versallen ist keines so unwill kommen, als eine hartnäckige Erkaltung. und käme das alte Hausmittel. Dr. Bull'S Husten Syrup nicht zur Hülfe, so würden gar viele Leidende die Hoffnung aus Genesung ausgeben. Preis 25 Cents.

TviritualiSmus.

D er Geist Oliver Beatty's. Es giebt Dinze, über welche man herz lich lachen könnte, wenn sie nicht so schrecklich traurig wären, weil sie ein Beweis dasür sind, doß es in unserem aufgeklärten Zeitalter noch schrecklich dumme Menschen giebt. Unsere Leser erinnern sieb gewiß noch des Vorfalles, als eines Morgens ein Mann Namens Oliver Beatty in der Nähe des National Hotel in bewußtlosem Zustande aufgefunden wurde. Man brachte den Schwerverunglückten damals ins städtische Hospital woselbst er kurze Zeit nachher starb. Der Coroner untersuchte den Fall und gelangte zu der Ansicht, daß der Mann aus dem Fenster g:stürzt sei. Das wollte aber den Verwandten des Verunglückten durchaus nicht eingehen und sie beschlossen, dem Geheimniß aus den Grund zu gehen. Was war einfacher als sich mit den Spiritualisten in Verbindung zu setzen In hiesiger Stadt giebt es .ja deren genug und unweit vom Entnprise Hotel, an Maffachusetls Avenue wohnt sogar ein Medium und dem ist es gewiß ein Leichtes, den Geist Oliver Beatty's anzurufen. Gesagt, gethan ! Der Bluder des Ver storbenen, William R. Beatty, begab sich zu dem Medium, das sich Frl. Alice Poole nennen läßt. Sie versteht ihr Handwerk so gut, daß sie richt halb so lange brauchte, als der Coroner, um der Geschichte aus den Grund zu kommen. Der kluge William wurde von dem Medium in ein Zimmer geführt, in wcl chem sich ein Tifch nebst einer Schiefer tafel befand. Finster war's natürlich auch, denn sonst hätte man den Geist nicht bewegen können, zu erscheinen, weil die Geister bekanntlich das Licht scheuen. Nun begann die Unterredung zwischen dem verstorbenen und dem lebenden Bruder. William begann : Oliver nenne mir den Mörder! Sogleich standen auf der Tasel die Worte : Herrmann heißt er. William : Wie ging es dabei zu ? Hieraus schrieb der Geist Olivers aus die Schiefertafel : Ich wollte zu Bette gehen, als plötzlich eine Frau Namens Nora in mein Zimmer kam. Als sie wieder gehen wollte hielt ich sie fest, aber in dem Augcnbl'cke kam Herrmann und riß sie von mir, denn er glaubte, ich wolle ihr ein Leid anthun. Er ergriff mich und ich warf eine Seisenfchüssel nach ihm. Beide warsen mich dann zum Fenster hinaus und ich wurde beraubt. Die Räuber theilten ihre Beute mit Herrmann und Nora, wohnen an Nord Ost Straße No. und Nora ging mit Herrmann am 1U. Febr. nach Cincinnati." So weit der Geist. Genauere Auskunft kann man sich wahrhaftig kaum wünschen, obwohl es viel leicht besser gewesen wäre, wenn der Geist Nachnamen und Hausnummer angegeben hatte. Doch im Himmel giebt es keineNachna men und keine Hausnummern, deshalb beachten Geister solche Kleinigkeiten gar nicht. William Beal'.y hat aber nach dieser Unterredung mit dem Geiste Olivers hoch und heilig geschworen dieSchuIdigen auszufinden, und dem Gerichte zu über liesern, koste es, was es wolle. O sancta siinplicitas ! LS- Wm. Rankin hat heute feine Neife nach Michigan City angetreten. SST Die Klage von Henry Geisel ge gen Th. I. Haughey wurde heute zu Gunstendes Verklagten entschieden. fiST Christ Jeagle erhielt heute einen Bauerlaubnißschein zur Errichtung eines Wohnhauses an Ost, nahe der Buchanan Straße. Voranschlages. Mucho's Cigarrenladen befindet sich in No. 209 Ost Washington Straße. KS- Indem Falle von Hans Lawson gegen den Kosthausbesitzer Aug. Christian wurde dem letzteren heute das Gesuch um einen neuen Prozeß bewilligt. Es heißt, daß alle Engrzßhänd ler der Süd Meridian Straße bis aus sieben, den Protest bezüglich Legung eines Straßenbahngeleises unterzeichnet haben. Magere Menschen. "Wells' Health ReneTTer' stellt die Gesundheit wieder her und giebt Kraft, kurirt Magen schwäche, Unfruchtbarkeit und andere Gefchlechtsfehler. ZI. Frau James Murphy welche vor einigen Tagen von ihrem betrunkenen Gatten so schlimm zugerichtet wurde, liegt so krank darnieder, daß sie wahrscheinlich sterben wird. L. Wir machen auf die an anderer Stelle blsindliche Anzeige des Herrn Frank Kreis aufmerksam. In feiner Wirthschaft wird morgen Abend ein extrafeiner Lunch servirt und man hat Gelegenheit denselben unter den herrli chen Tönen der Musik einzunehmen. Naymond Koblen" bei August M. Kuliu, Qfsiee No. 13 Virginia Aveuue, Aards Ecke Nah Str. und Madison Avenne. j Im Polizeii-erichte war heute nicht viel los. Okcar Steele ab Anlaß zu öffentlichem Aergerniß und wurde um $17 erleichtert. Wm. H. Harken UUug sich in seinem Rausche höchst ungebühr lich und wutte in drei Fällen bestrast. Summa Summarum $50.

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