Indiana Tribüne, Volume 6, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1883 — Page 7

Kriege mit den Europäern veranlaßten ihn. Bogen und Pseile mit einer zeitge. maßeren Bewaffnung zu vertauschen. So deckt sich denn thatsächlich diepri mitivi chinesische Sprache mit dem Geiste ... ' . .

dieses Volles, der ntCQi oeivcgutg genug war, die Fesseln einer veralteten Cultur aus eigener Initiative abzustreifen. Ob der Verkehr mit Europa und Amerika eine Weiterentmickelung der chinesischen Cultur erzeugen wird, ist cine Frage der Zeit. Aus praktischrealistischem Gebiete, wenn auch nicht in gleichem Maße wie die Japaner, hat sich der Chinese der europäischen Bildung zugänglich gezeigt. Zweiselhsft aber scheint es aber, ob er jemals den Europäern auf wissenschast lich'idealistischem Gebiete folgen wird, weil hier der Contrast zwischen ihm und dem Arie? am grellsten hervortritt. Wir baben später noch einmal auf die Chine sen zurückzukoMmen und werden dann zu ergründen suchen, welche inneren Ursa chen die q?istiqe und sprachliche Erstarrung dieses Volkes gehabt. Ein Analogen zu den Chinesen bildeten im Alterthum die Aegypicr. Auch hier Widerspruch zwischen bochentmickel Xtt Cultur und ziemlich niedrig organi sirier Sprache, euch hier Analogien im deiderseitizen Ntionalcharakter, welche dieses Mißverhältnis erklären. Prinzen in Gefangenschaft. Die Conciergerie, in der Prinz Napo leon verhaftet war, hat bereits zweimal Mitgliedern seiner Familie zum Gesäng niß gedient. Prinz Louis Napolevn, der spätere Kaiser, war' in derselben im Jahre 181 als Gefangener, !s er für seine Boulogner Expedition von der Pairskammer sein Urtheil erwartete, und Prinz Pierre Bonaparle saß daselbst in Hast nach seinem Todtschlage des Journaliflen Viktor Noir. Louis Napoleon, der von dem beredten legitimistischen Anwalt Senner vertheidigt wurde, er hielt lebenslängliche Gefangenschaft, eine Strafe, die nicht im Strafcodcx stand, welche jedoch die Pairs decretir tcn, um dem großen Namen Napoleon nicht die degradircnde Strafe der Zwangsarbeit anhangen zu müssen Der Prinz wurde hierauf von der Con ciergerie nach der Festung Ham gebracht, wo er bekanntlich 186 entfloh. Prinz Pierre Bonaparte wurde im März 1870 vor einen eigens zu diesem Zwecke einge setzten Gerichtshof in Tsurs gestellt und von diesem vom Morde freigesprochen, jedoch zu 25.000 Francs Schadenersatz an die Familie des 'Opfers verurtheilt. Was die Verhaftung von Prinzen im Allgemeinen betrifft, so hatte die Pariser Polizei unter allen Regimes in diesem Geschäfte einige Erfahrung. Einige dieser Verhaftungen bleiben wegen der großen Aufregung, die sie verursachten, insbesondere denkwürdig. Im Jahre erregte die Verhaftung des Prinzen Charles Edouard eine tiefgehende Bewegung, deren Spuren man in allen Memoiren der damaligen Zeit sindet. Auch Voltaire schrieb, daß dem Prinzen eine große Unwürdigkeit widerfahren sei. Die amüsanteste Ge schichte dieser Art war jedoch der Ver such, den Herzog Karl -von Braunschweig unter der Negierung Louis Philipps zu verhaften. Der Herzog, der 1830 aus seiner Heimath verbannt worden war, suchte in Paris Zuflucht und begann die französische Regierung durch seineJntri guen zu beunruhigen. Nachdem ihn die Regierung eine Zeit lang ertragen hatte, beschloß man, dß er das Land verlas sen müffk, und 'Graf Montallvet, der Minister des Innern, unterzeichnete eine Vtthasls- und Busweisungsbefehl. AI lern der Herzog Hattewon dem, was sich vorbereitete, Wind'belommen und mie .h,e.e nen .ja, Schu,pi.le. soll", wahrend ?r sich im Hause einks .Freundes verbarg' Der Schauspieler, welcher seine Rolle wunderbar durchführte, wurde in einer Postchse. von inem rupp Reiter es cortirt, an die Schweizrr Grenze gebracht. Auf der ganzen Reise wurde er mit köRigliche Ehren behandelt, was ihn nachgerade derart erschreckte, daß er, in Genf angeko,lNLN,'die Jlnch! ergriff, ohne auch nur sncn Lohn abzuwarten. Mittlerseile hatte -der .wirkliche Herzog an Louis Philippe Freunde abgesendet, und der König war lüber die Art und Weise, ie seine Minister über'S Ohr gehauen worden warvn,'so.amürt, daß er auf daZ Versprechen deS Herzogs, sich fernerhin gut zu betragen, den Ausweis sungsbeskZzl vernichtete. Korpulenre Gefangene batte jüngst das BezirZZ gefangn in Wiesbaden aufzurosen, aber nicht, wie gewisie edle Menlchenfreuude zu behaup--.ren pflegen, wegen allzu reichlicher .und iüppiger Kost im Gefängniß, sondern .aus anderer Ursache Grlegentlich.des Transportes der in Wiesbaden süridie AeberschwemOten qesammelten Liebts Haben, waren auS dem Gssangniß tir.t Anzahl Gefangene zur unentgeltlichen Hilfeleistung commandier werden. Da den Kleidung aber in höchst deplorvier, Zustand sich befand weh?r es der.

Äustanv pch eelan. wch?r es der., dieses Licht war nicht einmal daS einzige un0 "cu 0ltzouttemltalledern unmöaliS rnad)te.i DrininM ifa ..k!... M!e fe,rn,fc, Fevrr ß? nT

. iöen in die abe zu komen, wurde' r . . . . . " ,, s betreffenden Arrestante gestattet. liq 0di5 den Liebesgaben für sich passende Anzüge auhuwählen. Dies ge sah bnn auch. Als solche indessen AbesdZ wieder in ihr unfrei williges Quartier einrückten, mir der GefängKlb.Jnfpektoc höchlichst ersiaunt, seine (befangenen in einem derart kor pulenten Zustand zurkkehren zu sshen, daß ihm selbst das opulenteste Liebes mahl hierfür keine genügende Erklärung zu geben vermocht hätte. Er komman dirte deshalb einige Gefangenmärter zur näheren Untersuchung duser Korpulenz und siehe da, solche bestand bei fast Allen gltichmätzig aus 6 übereinander gezoge nen Hemden, 23 dito Westen, 2-3 Röcken, 34 Paar Hosen, uaeingedenk der noch in all diesen Taschen unterge brachten Strümpfe, Sacktücher u. f. w. Wir wünschten allen Dicken, sie könnten ihre Korpulenz so schnell los werden, wie diese d.i. ober was solch? noch dafür nachträglich zu entrichten haben werden, diese Gefängniß-Dicken. das möchten sie schwerlich als Liebesgaben betrachten.

ßln Kuß aus rsistko.

Humrtk von Sophie ZUlvu Vor der Hauptsache, deren Baracken bau die Westseite deS aroßen Marktplat zeS einerGarnifonS. und gewesenen freien to.:n,.x : c:r.xs.,.tTs k,nrm. saßen eines schönen SommermorgenS drei iunae Oksiziere. - .. mlt 5,. suw uici .uiuisiuiiutt wu.. v...... lckästiat. die durm den lang ähriaenFrieCTÄ v.n veoingie anmeng b ' : v ' ' . - . i im dem l3)0ii löQCaua ooracuiuiu i ' ' .... ?RM Zu "tgerstand baue iyn zum Üiilitär gemacht, und seinem Bei spiele waren die Freunde gesolgt, schon von der Schule an ern herzlicheSreund schastsband mit ihm verknüpft. Der Baron füllte die Pausen des oft stockenden Gefpraches mit derDressur sei neö Pinschers aus, der eine Art komischer Ähnlichkeit mit seinem fahlblonden bar tigen Herrn zu Tage legte. Der hoch aufgeschossene, schwärmerlsch CY v 4 CW r f. V.. aus einemPaar dunkler Augen schauende Lieutenant Fersen war ein eifriger, treuer Verehrer der Musen: er beschäftigte sich viel und gerne mit der schonen Literatur, dichtete auch zwischen hinein herzdrechende Sonette an ine selbst den Freunden ge genüder in den Schleier des Geheimnis ses gehüllte Herzgeliebte. anoe war oer ame oc5 ernten tm m . fr- o , teji. l unM. tm graues uge "Ul. n WU. U 5 TUHk,'.,,,Wl . t M - - - M Ä m M V V mSr 1 . ?. . wölkt, es ar die Sinne e,n,s Denkers, . , " f.- 1 v T - x T i V l'chftmvprung. os.. r v -M:f..a v: I scun i luac, oazur erniere cr von , mein m , , , ., , . fTlif. I ÄÄAtfÄ 2rü l-?r; r. V- i ochte noch lo ergötzlich in seinenttunsten mo fe in, iino coHisiiCin,üuriy ocacinnn haA tu hit t Imni Amiüuniin Teusel treibt denn Euch gerade heute, am sonnigsten, wonnigsten Junlmorgen, , . : . u - . 01 Liebesasfaire verstrickt, oder drücken Dich Schulden ? Und Du.Fersen, wo hi'N meln bei Dir die Gedanken wieder, brü test Du etwa über einem neuen G:dichU gur Verherrlichung Dulcineas ? Sande nahm das frisch gefüllte Glas und that einen tiefen Zuz, dann pfisf er, em Lltdchen vor sich hin, und fchnlplU mit den Fmgern dazu. Dem Wein ist gut,Kön!gstein" ließ er sich vernehmen, .VS vom .eigenen G: wächS? Versteht sich", bejahte der Baron, wenn er Dir mundet, sollstDu auch da won haben; meine Keller sind gut ge. füllt, und der siebenundfünf iger ist kein ,u veracktender Trovfen - 1 ni ?r.itnh i - 4?Äd? er soll lagte Sande, er soll mir dre Grlllen Lrtrth?n nfipmit ,in?r n?en 9iffkisf ÄßffÄflS H. g.bisl.n. Fimmel Element'! iii V Vj HlUll iil JIUIU44 UICH4 Mich Iah lang iizuil,en mi. Glück vutipuiucu ;i(u(svtiucii, rnu uu ju t.:c... o:.k.i:. v. e wort zu geben, und ackt Tag.daraus sich mit einemAndern zu verloben. Und daS sau ich tragen und dabei fröhlich scheinen? a cä.. o.:c. o VUIUII. yuit JLS U II 1 tlllll lUi JUfciUC I rc in i,., .:....,. ÄCT Griechische jo ernachllssigt lagte KS mgstn .FrSuIei Eber 'legt, wie die E',aheü?g gezeigt hat. großen Werth ms gelehrt. Bildung d .,. und sicher mußte ihr der Professor it mehr lö,nur seiner schonen Erscheinung zu inwoniren : er cha, einen der . chen LehrMHIe an der Univ.isttS, zu H.nne.' .Du thust mir Unrecht.' ehrte sich -s.- . ... i ' : L . . M ' .wenn uuu, Nlllzi ßicwj Alex. ander nächtlich Homer unter mein Kopf :r? n.j. r r. . r- . Tcn;iieac, inc ykiamerer r.o mir trokd:m heute nach geläufig, und wäre uuser'Professor kjin hirnloser Schwäher nefapfan. in tnilrhf mir fttist 11h Utf , den Men auck nicüt so veraana sein. ?n,n,n nh,r?&r,rrnnnnMr, i. . V . . -W W . V. y ullIfVIHHUlUp! nii, nft kkr,kik m.b -v v uviHi vy w 1 1 zum Besten gab, zum Exempel : Als die nKnrk..,z.s.,rt Ni. W.MM W 1 W VM V . MMIHIII lL-V4Wtl sie über Hie Mauern und tödtete .den Tyranne.; die er ab war chlau genug und erUwifchte noch zur rechten Zeiger kann es är da verargen, wenn ich solcher Gelebriamleit den Nucke drebte ? Und Schule." "n"1 " I U Ui UUlUdii Dem Baron waren vsr backen int Thränen in tue Augen getuten, und sein cv, r x. , . . Vin? er gewoynk war, Zsreuo NL0g Leid redlich mit seinem Herr zu theile, .r . .... ! !. r jt.. uumiy mi inni warocijc, und stieß ein kurzes leises AeÄen aus. Äur Fersen Mienen bl'ben ernst. Nachdenklich starrte er in die Ferne ; au geuscheinlich hatte er vom Gespräche we nig vernommen. Der im Quadrate von Akazie besetzte Platz bot einen Fernblick bis in die Üu ßerste Spitze der auf ihn einmündenden gerade laufenden Straßen. In der direkt auf die hauptwache zie lenden Breitenstraße, in noch ziemlicher Ferne, wurden die Gestalten zweier in weiße Gewander gehüllter Damen ficht bar. Sie schienen das Ziel, auf welches FerfenS scharfe Augen sich jetzt richteten. Röthe und Bläffe wechselten, je naher die Damen kamen, immer, rascher aus den. Wangen des jungen Offizier, und seine Verwirrung konnte den Freunden nicht verborge bleiben. Als mm gar Fersen ganz selbstvkkges-

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ajioracnDüict u uiiiuvkwuu .

Srmi ,"8 ; nn Tb, 1866 und Hoäuf 3 n( Vbt ?- noch nie dagewesene nur dem Raube der band erfassend und wischen den eigenen menLCorillaauSPistoja, die sich durch ihre .Ihre Blicke und ihr Erröthen ließen Sabinerinnen vergleichbare Brautwer- Handen zörtlich dieselbe an das Herz hohen Talente zur Königin derKunst erminÄ mich ahnen, daß ich ihr nicht gleichgültig bung wird einen Glorienschein um die drückend, .könnenSie, mein theureöKind, hob und wirklich auf demCap.tol gekrönt bauv schon d" ich bin arm, u?d sie ist d'e ein? Häupter deS edlen Paares weben, daß es einem ehrlichen Kerl, geradeaus und un- wurde, zum Vorbild gehabt habe.. Vie U aupt schon eine unnung amgeoam , cll Zchen VaterS : wie wagte, seiner reinen Gesinnung die For- geschminkt wie ich bm, , ein inig ant sein? lelch aber besab nie ein Mensch dieGabe Der wachhabende Osfizier, ein Sprok bald wird ein Kühnerer kommen, der sie derungen der Convenienz zu opfern !" - Luder bm ich - mcht hübsch, ich e:& deS JmprovifirenS m so hohem Grade aus attWam zu fordern mehr berechtigt ist als ich, und DieWolken verzogen sich : PapaUm- das oh . abe, der igen bet Siebe als Signor Sgricci, welcher voretwa4ö Stnimscklk i ch bin verloren. Gewal sam kömpfte bald lächelte, während er seine kostbare betrachtet, werde ich Ihnen auch mcht Jahren gestorben ist. . Er rccttirte nicht SÄÄ d?r junge Mann mit demSchmerze seiner Tabaksdose zwischen den Fingern herum allzu hali .erscheinen und ein guter nur Gedichte von enMieden höherem ! S 12 Si on W iiol 2iiie, drehte. Kerl bin ich. das ist gewiß." Dem über- Charakter aus dem Stegreif, von der sen Benzes, zrr wollen iyn zaron ii""ulüiti. nL ..e . -txi. odsa j:. fr;.!,.... v. .nr;, u nrf

. (i..tiL!Jtu:x.- rc- i mn l?n,n,, tniM.ih t uar aucr ucii acriaincriiQi f rta. oicic -iutäubi aait u oiui uw iuuiuhi iuukuu uüuüuiiüuuuiiwuüujui,jiu-

uu, ,W ,vwiv. -uuu, Da Be de vorErstaunen undSchrecken ffreunde, Lieutenant Fer en, um Deine 1-, '.''"' Schnurren springen lassen, den Genossen tr;, a 'rt 7" . ftah n,knlten. w fiift nernach beendtgtemGotte,

beliebte bei alledem heute eine recht au . 1 ''"CX f" V;x ; i til. T 7; 71 1 Kirchhofe niedersitzerr.

v fr' nf . I "H, UHU ICiuc aiUlt lUJlü CIl UUJ UUi I O1 "M"Wl vuv . vuu Wiu- v fr rx fallendeEinnlbigkeit. die Größere, eine inte ffl inö ine mit tigeS Abenteuer auf öffentlichem Markte m ihn her und lasten sich

er aron wuroe ungeouioig. LümackiendenAuaen. und r f r.&t si, wZ. ist mir schon bekannt. Niemals bätte ick vonrym ,ingen; nacyoem ne

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sen laut aufstöhnte, kniff ihn Sande w I den Arm.

.Haben wir endlich den Duckmäuser V ' M. I Bilde noch Augen für eine Andere fMiTt. oj..ttrt irXnt hi Grhi zwei solche Engel? Und dennoch soll ich sie nie besitzen." Er vergrub für einen Moment das scköne iuaendliche Antlitz . . . u . in oen anoen, um oen reunoen uic Augen zu verberi .Warum sollst Du sie nie venden k . 1 ' . ' ' lfc . 1 I s.sit Nickt ,l,5,n S rz ikNn. MreVer Wa zurückgezogen hatte.ste lenkten ihreSchrit. te quer über den nur wenig belebten gro. en Blak. V ' . . In Königsteins Auge zuckte plötzlich em V ick aus. .uast Du Mulb ?" fraate 7 . 1 V1! -y" -uiuiy 1 hö er ernjtyaft den Freund ? j .Muth ? Zu was ? frug jener zurück, ohne den Bück von den sich immer mehr nähernden weisen Gestalten zu wenden. Dir Deine Braut zu erobern " iii vtHHi ki viVVill. .Gibt es eine Mö glichkeit? 5ick will Alles thun, was dieMannesebre erlaubt, um sie, die ich einzig liebe, zu aewin nen." Dann soll Dir aebolfen werden, Höre mich an ; undDu, Sande, bist mein . . . . I Jeuge. :elle Vir die Kaution und . . . I rnjrn ii nir rf in i i'. . imami .vv.vw v.w. vtllil 14lVil 41 JiJlUf, lUlUll Ti Y fvnnrrtrt Tii ftu M.f Rffri. " " ub' v- H" -I v i Marktplätze dem Liebchen einen ttuk F VIk zu geben.Hier Manneswort und Sandschlaa ttnh Xerpri ffitn irt S,,, (ahaiii. ....w n" iv .mm v. .IHIH IUllltlll-JV-R keinkZei, m.hrldenn die qrözle kg,,,, ,,, j ,. t I " " w vvi Ichon überschritten. Fersen eilte 'izzzit Ronalutb a. ihnen ..e X. m,rtf?, .m.ri.M.n UU Ultl I I I V . V, t uvlk V V UVVU MIVIIUItUll I demÄ,eutenant zu. ie er in kpprsst ihnen die Absicht mittheilte, für den Ge. n bcr das Unerhörteste zu wa. ... - I fc-ii....o.-. r..,: r n.:" ..n.i m,h .' Wrt3 hrtrf ik 2 g.stxtir hp8' 7 " ifmiMltl. w v.k.M uu uiuiiii . pelte,sie. Dank, tausend Dank, theure Chri stine jubelte Fersen und half den Da men in einen gerade vorüberkabrenden Wagen. Noch ein Händedruck, dann enteilte die Geliebte, und er kehrte u den Freunden zurück. Natürlich verbreitete sich diese onginelle Liebeswerbung wie ein Lausfeuer durch die Stadt, und wurde auch Herrn umbald mit einigen groteskenAusjchmuckun 'I AAM 4 Jt X. C J. au . ?. ' .7" ,su. ... v.cr w 's iVIVi, ?s X 3 JLr Ä Tochter war. glaubte, der Schlag mu )t ihn treffen über diese beispiellose Frech. . m.;,,.' e,. m Nachmittage erschien Bar " '.''. v ' m w uivit mvim Ccmimer' I .'.4 st- ?'. I i iiiiuu auui irci i uic uun auic lf Fersen die Hand Ihres verehrten, hschgeschätzten Fräulein Toch ter zu erbitten siel dieser sogleich mit der Thür in? Haus, ur.d erzahUe nun rasch und mit den nöthigen AusschmüI tu "i ui 1 j v x r st r ckungen dem mtt fernem Zorne kämpfen VWkunte Abmach,. Mit ?'" und ,n blühender Rede'ch'ldnte er. d,e schon sei, Jahren ' t 'ft IM L.ebe f. "'5, ' t- . a.?''".?!'"? d'?? ?Ä? sich abhärmenden Fr und habe ,hn 'st emoge,,. Fs.n ,u semer kühnen aC Schranken durchbrechenden That ailfufardern. iSrnnn daran, hau her f, "m- . strenge, auf Mannesehre haltendeFreund sich zu dieser Handlung bestimmen ließ, können Sie den hohen Grad seiner Nei gung bemessen. Verkennen Sie meinen Freund, und die durch seine ungünstigen AermögenSverhältnisse berausbeschworene Sachlage Nicht bat der Baron Mit 1 . . 'X O V f 1 V eindringlichem Tone, da Herr Umbald r n . - . sinftneS Verstummen wenig Hossnung für den Erfolg seiner Freiwerbung auf. I , m' P rf , kommen keß. Er gab nun eme berew """U und betonte mit Nachdruck bafe er ?e.llCst Skolz seinen Freund nenne, .er em tapferes, edleS Herz fei, wahr I - f , ivv. v v lohnung für die Heldenthat Ihres edlen reundeS, Mittelst welHzr er meine un I descholtene Tochter dem Spottgelächter 1 V. . . . eri.vi t raor preisgreor, meine in willigung zu einer Verbindung meiner l! Tochter mit Lieutenant Fersen. Eine wirklich naive JumuthungZ" klang und sprang eS jetzt in dumpfen Dnnerlauten vsn den Lippen d5 sonst so gutmüthigen ntttn Herrn ; seine Augen sPruhtenZor nesblitze über den ihm gegenübersitzenden Baron der immer verlegene? und beklom mener dreinschaute. .Zvei Punkte möchte ich Ihrem GerechtigkeitSgefühle nach zu erwägen ge ben sagte Königstein sich zusammenneh mend. Für das Erste: Es ging die ser Affaire nicht die geringste Ueberle gung voraus. Es war daS Erscheinen Ihrer Fräulein Tochter, welches mir die Augen öffnete über FersenS lange Zeit dauerndeGemüthSverstimmung ;benn nie war trotz allen Bittens einWort derAuf klärung aus ihm heraus zu bringen ge vefen. Ich sagte eS Ihnen schon, ich rechne es mir zur Ehce an,Fersen meinen Freund zu nennen, und daß mich der

i jUU iunqcn tarnen narren uniericicc 1 iuu uu unu msuiic einen vsana tu iyic j.-iuuiutji wiuyn uuk u -iHn-uim uamw vwÖvMfct,

Wunsch, ihn endlich glücklich zu sehen, so I wenig heikel in der Wahl meiner Mittel

zum Zweck sein ließ, haltenSie eö meiner a m m I Manne, über deffen tadellose Aufführung Sie die besten5ieuanisie sammeln können, einen Verzweiflungscoup, den nur die grenzenloseste Liebe eingegeben, und den die Liebe selbst vor dem strengsten Richter 4HirxfvsÄn rtMn ,t.,..:MiAa. Vergehen nachtragen? Ist nicht Ihr Tockter von der Stunde an. J"""' M" "1IM"5WIS:" r . . wo ne ole raur er ens genann: wiro, . fr . rrr .r . . rs. v r I durü das Äimmer. dann ,aa erdieKlingel. ' Meme Tochter soll Hieher kommen befahl er dem eintretenden Diener. .Dieser Kus wurde mit der Zustim- . 1 mung memer Tochter gegeben, vaS anoerr oie saqe, sagre n, .denn wie raz t..f . v r. ? ... - I .ylittine renn?, wuroe ue einem unmur orgen energiia, avweijend begegnet sein, Aber unbegreiflich bleibt mir doch dieser Heroismus des sanften stillen Kindes." .Vergessen Sie nicht: .Stille Wasser n ' gründen tus1 !" erinnerte erleichtert auf athmend Königstein. Da trat Christine herein, auf den Arm ihrer Cousine Klara gelehnt. Bleich mit verweinten Augen. Die Anwesenheit BaronS gab ihr den Muth, den Vater in . . atr 'r . ? , f w geivoonier veie mir einem an zu oe .', 7, . . n. cii. r'.i :c twt--nriiKrii z r niiiir Hin i?ir inrprn vi nn O M 7 I" VM wvt teuer mit Sterfcn noA ntAt nesrn.5i?n -i 7- a-ir ---- 1 und sich seither au ihrem Zimmer einae. schloßen gehalten. lara wars emen scheuen Blick über Kopse herum, als fessle etwas am Fenster ' - . w I ihr yiiifmfrrnmrM .. 1 . - . I fmr Umbald nahm Ulntr " , ... ....... ' Hand und sührle die Zitternde dem Tochter I imLieu. t:nant entgegen. ' .Der Herr Baron von Königstein erwies mir die Ehre im Austraae seines I . . ' 1 w ' I ci. Krf u sa hSrt;An Qr. 3 nun alMHA entleert, aber ßhrtßtne fand rl getroffen im K.süble ibrer Mit. 1 s .w r , - . . i- ci ii i ? aus. UND uu?, uiiw Csfcrtm in ttpr eine Fenster , Nische. Lieber Onkel bat Klara, die Sand auf seine Schulter legend und schelmisch bittend in seine Augen schauend. Lie ber Onkel! wenn sich die Äwei nun ein mal so gerne haben, und auS lauter Schüchternheit nie eö sich zu sagen ge trauten, war es da nicht natürlich, daß schließlich eine gewaltsame Eruption den Damm der Schüchternheit durchbrechen mußte ? ! Geschehene Dinge sind aber nicht mehr zu ändern, darum dächte ich. liebttOnkel. wir geben sie zusammen, das wäre so mein unmaßgeblicherVorschlag Der alte Herr kämpfte mit feinerLach sucht, und Königstein schaute mit bemun dernden Blicken aus die reizeud fchelmi sche Bunde-geno un. Frauenzimmerweisheit schalt läch elnd der Alte, wohlwollend der Nichte Wannen klopfend, .Ihr seid rmmer schnell mit Euren Schlüssen Erlauben Sie,HerrCommernenrath, stimmte lebhast der Baron zu Klara's unrnsßgebllchem Vorschlage lchbm ganz von des gnädigen Fräuleins Ansicht, ge E A :aZX.z:r: 7': Pap schon halo veVs?hnV ein TSch. terlern DeinWille ist der meine klüfterte sie ..lai: uumjtni, uuu uiuuuuj uuyicHucujiiut zu ihm aufschauend, IdaS heißt, wenn sie stock t n ' " rlßi,c!m wenn !A vnrn .Zn,n Willen w dem memen m - fUF m-www w -- der gefällige Papa nicht thue ?' r fs.tt. rc-:st:- :.cz. fittrnh

die Schulter des Onkel nach dem Baron. "en f B" uu" ie,en, und oerzmige egen'.lano, weicyer Als sein Auge das ihre traf fuhr sie 8enb i vollkommen entw:Selt als hier, yn entschiedensten Beifall findet, wird schnell und beftia errötbend mit ibrem Portugal z. B. hört man noch immer gewählt. Die Assistenten entfernen sich

Mknn iÄ ,S aber uno nno von oer oksianolgen ewegunq eilirs itt Vurtvcli uiw jiyui m u:t u . .wen iW " uuci; bfr incn öanb UfxltzM gleichsam a'.s the?Wohnungzu Wit.enberg. ES wer

grausam sein, Dein Kind für das gan e wohnlichen Reiz verleiht diesen Lstun Leben unglücklich machen zu wollen du Einfachheit des ländlichen D.aWas an s7ine Natb mit EuÄ Kin lek s, welcher reich an höchst natürlichen

fc.. r...k... s. n.. Mm. rn im yu, cui5 u.vi, u ,uu ich wohl gar Deinen tapfern Helden auf heute Abend zu Tische laden ?' Christine fiel voller Entzücken ihrem Vater um den Hals. Ach ja rief sie freudegluhend, .thue das.' Wahrend der ganzenZeit hatte König' stein kein Auge von ChristinenS dunkel üuglgcr, niedlichen Cousine verwendet. Sie schien ihm ungemein dazu angethan, seine eigenen LebenSpsade mit Rosen zu , uv-Mvt ibvtiiiv hv mm. v vii aw fcefW nh hfV r nn hi, nnnm n:n. cln.- v.. e:f i.uu v uniiiwiii wwytu,,, so däuchte ihm, der Silberlaut ihres Stimmchens müßte in jenen Mumtn tonn nrfihn.m imtxfsWnnn fi ItnS von allerliebstem Wohlklang fem. ttnb sin Hffnnn hr rnifotn Trlrt iünri nicht lange, seiner Meinung Ausdruck zu .... ....... .V , a.... geben : .Ach Fräulein Klara hub er mit ei m Seufzer an, d8 Schicksal meines freundes hat drastisch bewiesen, tn wel cyellntlesen vonHerzeleid eme hoffnungS T lt"c""9 rr; f'-T r rt' C V ii t'N. uyien le na, vilurn Pru UN Leu gewacyien k a) NlllZl: . - n ff y , M Klara lächelte belustigt über des Ba rons Naivetät, sie dachte nichts Arges, trotzdem ihr ein Herzchen etwas lebhaftes m A f k Tempo hielt. .Wie vielmal baben wir nun schon den Kotillion zusammen getanzt ? Haben Sie bemerkt, daß ich vergangenen Winter alle Tischwalzer mit Ihnen tanzte?- ' Dem guten linde sing e5 an, bei deS Barons immer vermehrt hervorbrechen der Wärme etwas beklommen zu werden. Klara sagte gar nicht den Gkdavknfa

den weite? zu spinnen, der sich aus Kö nigsteins Reden etwa noch folgern Iren;

sie schaute verwirrt aus Die Nosenknospe t &. f f P C . A O ? I nach kurzer Pause der Baron die vttu wieder aus. .finde Sie nickt, öak wlr doch schon recht lange gute Freunde sind? Und denken Sie nicht gerade so wie lch, daß aus diesem Grunde-." er stockte und Mirfl hn-. innnnft nnft htr a??nnni ri,w,,V V""''. r.cZX T": sche, in welcher Vater und Todter noch immer ,u ammen flüsterten. Ein fri cher J V I ' . I im..,i r. v.. i-: ... v-i.l.ii l cuiy aroie rym oiz oiunc ounicumy, . ' f . i- r.f..i V. OTlzVl. schwinden, der geheimste Traum ihr HerzenS sollte so vlödlich. so ungehosft in Erfüllung gehen .Darf ich daöhändchen behalten, liebe Klara V flehte Königstein, seine Lippen r ' . ' r? fT'-.t v. e aus vie rongen Pilzen oes gefangenen yanvluens oruueno. ö mau igrn s.".jf:j. izx..i-y. ... :.v. n. rj. I giuunu, iurtttv gu, ic Iui, nospe ylarelzzre, uns ern iciic hauchte nur für ihn vernehmbar, über ihre Lippen. Ein Doppelfest verherrlichte am m . n r n'ft ntv folgenden Tage die sonst fa stillenRSume des Umbaldischen HaufeS. Improvisatoren in Italien. Durch ganz Italien und vorzüglich in der Provmz Toskana hat es von jeher j . . , , , I Leute gegeben, welche die Gabe beNtzen, v m.-.:z ... m? g., , ..u aus dem nennt ne Improvisator!. Etwas der el ben Art sindet man allerdings auch ,n an ?U a"er" m 0c" ommcr-aoenoen uni (uaTii(iima ht (HiiitA.iit irnhvAhiRftt I ücwima vunuiit iuinu.uu . ff . . ,, . yw 0!Si linAm Alliin A r itlit r thrrMlhrtrt. i'av" vv0.Mi .vlvVu..taste reicht eben nicht weit; chreDlchtungen nn Krniiq wogniiajc uue 'Wr Gefühle. Mr. P,o,zi erwähnt um uoniiqi'; -iuieiiic in vjnQiunü. miii i... a II im ltf h.iti.n nH VA .tr not u..ieyui Sdienste aus dem bilden einen Kreis ein altes Lied eineJnr iang von oen .U00' sen, in einem nJOQi anaeoakzien ielrum, Uttv loioie er . (yy. , Vf. . . - C W . i. . A. &a fcl ( 1 . i . ü & - - . a m geendet, beginnt ein Anderer, welcher die Erzählung fortsetzt oder die Satyre, falls fs rinr inimp mnr iiiri rnini nur r .1 r . . . " rr : . Vi i",vi 0-. 1 7 , r..tf "f. nx. . oricniamtgcn rzugict nuysi icy ucn , f, t . -. I . M -X h.Ahil nl AHA MM M44II4.M "hvc uu mu inerriglcii,uno lyreJuyorer,cyast zl,u,cul lhnen mit der gespanntestenAufmerlsam lett. tzste slno m allen moyameoaniscyen Lckndern ' fo zahlreich, dab sie eme Art 3unst bilden, mit emem Scheily an lh , S1' "De"IltCVtoKllVer Kasftehaus.Erzab.er fuhrt. Man sin jct " 1 ?rte' ie M). sia) un ' - lle Volksklassen und reißen durch ihre verführerische Gabe Alles hm. SoW wilde Araber der Wüste lauscht vtinenoem nuge uno ,q agenoem yenen r gmiyvouen rzaymng. me vielleicht d:e Abenteuer elnes hochbe.rühmten KriegerS entfaltet, und ruft. wenn das widrige Geschick und dieLeiden des Helden sich steigern, in unaushaltsa mer Bewegung aus : Nem, nein ! Gott verhüte es !" Diese sind die Prosa. Im provlsatorl; w:nden wir uns letzt zu denjenigen, welche us hier besonders angegeben den poetischen. In ToSkana-, sagt Mr. Roscoeist es seit Jahrhunderten eme LieblmgS. Unterbaltuna der Dorfbewohner aewe sen, Verse auS dem Stegreif zu recitiren. der Geaenstand ein Austausch von Witz zwischen zwei Bauern; bei andern Gelegenheiten richtet der Lie. bende an seine Geliebte eine voetisÄe pe, welche ihm seine ungeliebte Phän tafic darbietet, und lst dabel bestrebt, durch launige Einfälle und Wendungen sie au belustigen und für sich einzunehmen. u..", m . . rv, . . Diese Recitation, m welchen sich die Et lgzenTheokrit's verwirklichen, entströmen dem Munde in Tönen, welche die Mitte bestimmte der Rccitirende dadurch den Harmoni.; einen unge.

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und bezelchnenden. wenn auch mit ber ....rr...:. Genauiakeit und Abaemesienheit einer re gelmäßigen Sprache unverträglichen Phrasen und Wendungen ist Ein an derer Schriftsteller bemerkt: .An schö nen Abenden wimmelt es in Florenz auf den Straßen von Leuten auö den unte ren Volksllassen, die sich in Rhapsoden umgewandelt haben. DerArbeitsmann, welcher sun Tagewerk vollbracht, anstatt feinen geringen Erwerb im Wcmhause 1. m ' f. ' . r . durchzubriNgen, versieht er sich Mit emem guten Mantel und erner Guitarre, und 5, . . . ... gmm rm.H,.f .v J"..Ä" r?? löUl oaran jiqr UJööi, luaen roll umzu, s l'U rf;x V.Jk m.uu vuvumj vMuy . . acLc. k.v...A t...f-t. uiiw tiii( juiiiuji vuuuiu iuiuiiuc Bilder oervorzaubert. wenn eö rdn als das Gegentheil von dem Arbeiter ande re: Länder erscheinen läßt, der sein ge ringe? Tagelohn vergeudet, ohne ein wahres Vergnügen dafür zu haben, der ftitCftirtfoit t( frtrmnVrrSrtiS nnt. I v uigi w mu t, iuiuiviivttjvuvk ituu' ÖänflUö sich niemals recht glücklich c.-,.,. - IWW. Die ar.ual'.ckettn der itallenZkn Jmvrovisatori werden natürlicherweise unter den böberen und besser erzoaenen Klassen gefunden. Die höchste Blüthe I m mmV B m m. - - foll diese Kunst unter Papst Leo X, er reicht haben, der nicht blos ihre Junger aT m . 9 C m? mf . ermulylgie, onoern auq unleryauung darin fand, a ihren Uebungen Theil zu nehmen und selbst zu :mprov?siren. Der rr- c . v. !i .;.:f je. . rv . rr.i. vqrgelz ver uaiirnijcgcn rnproDijaiori zu jener Zeit bestand besonders darin, ihre Geschicklichkeit ia lateinischen Versen zu entfallen. AndreaWarone vkrounlelte

hierin alle seine ! Nebenbuhler. Er be glertete ferne Dichtungen mlt derVlolme,

uns ,eme Vegenlerung wen im o' t t xlmm. CÖ X M M ftM a Xlat I AI M A ?orlwayrenvem vretgen vegrlssen. oas Feuer seiner Augen, der Ausorua UlNkS Gesichts, daS Ausschwellen semer Venen zeigten von t seiner Aufregung und crhicl ten seine Zuhörer m Spannung und Staunen. . M n,'V"' Madame de Stasi hat unter dem men Connna in ihrer Novelle eme ,m ...uin.-v. n:,..: V4uuuc iiicuu yciiyuutit, uiuu (.I V.n R. .:.m...M:s,l..H ffl. rerschaft, welche ihm ein Thema aufgab. wovon er vorher reme ive gewu; er schuf die Personen emeö Dramas, d'e Verwickelungen, die verschiedenartigsten rrc .. c cr--. tr.a. Ukucrc u. w. Utttt ,uik ..iltt naai vrm unuern, eine 'zcl.r uuuj . Uttvit.,, sgk,tu.t Uti. vi en iaonr uz aune oea wi$z, an jiin einen Zuhörern vorüber, bis ein vollständiges auS fünf Akten bestehendes Drama vol. lendet war. ..!. - k k V . Das gewöhnliche Verfahren der vor züglichen Stegreif'Dichter in Ausübung lyrerKnnfl war folgendes: ZweiGehulfen erscheinen auf derBühne mit Schreibma terialien und einer gläsernen Urie. Die uüörer scklaaendie versckiedenenKeaenstände vor. die aus U einen Zettel ac schrieben werden. DieZettel werden ver V sieaelt und IN diellrne aethan : einer der . ... ' v i. A,stnenien,qunen ledere uno m den.ubörern dar. hieraus werden die Zeel herausgezogen und ihr Inhalt gejetzt, und derJmprovlsatorer,chelnt. Die .rt. c.rr...!.. . rn t i eisaneria von -yioni ici neunieanlen I II w ? I i-t. V m . - V r . CWi. . jaqrgunocii gai eine zrne oieier xtti geschildert, wo Sgricci impcvisirle, und iedea der Gegenstand ferner Jmprovi fation war, .ein so abgedroschener Ge i genitanö , agt blk elde, MK, als er I r . -!.. iogucci oer icmem vsiniriii vorgelegr winde, dieser den Wunsck änwte. dak man ihm eine nnhrre 9Inf,islfi Nellen ! möchte, indem iener bereits von ausae zchneten Dichtern zurGenüae behandelt - ' ' - " Mkirdkn. nd mul tr ihn Uhi frft neit?r V v v w r w w v 1 mm w mm m w dinaS vi Stlarcni dramotturt babe. mit I W ' I . k,n ,,,,, L nedelkttluna kaum ,u verme, den sei : .allein der Saal erschallte von dem einstimmigen Geschrei : Medea ! 1 xffccucu : zur utunen treeuue c u uut I . 0 . " M . W . . 1 vi t . . im .rU..v.. ..U-o 1 . . nehmen Italieners meiner Bekannlschast, I l I 14. 9mm 0et ymler mir iap, uno oen mprovla tor Über denselben Gegenstand zu Flo renz gehört hatte. Signor Sgricci ver beugte sich.sann etwa eine Minute nach und erklärte hierauf der Versammlung, daß er, um Wiederholungen zu vermeiden, die Rollen abändern werde. Er führte, wie mein Florentiner Freund mir bezeugte, zwei neue Charaktere ein.-er gffnete die Handlung in einem andcrn Theil der Geschichte, und keine Szene, ja icht einmal die Sprache seinesV'irtrags näherte sich der zu Florenz von :hm im prosisirten Tragödie. Der Charakter der Medea besznoerö zeichnete sich durch wundervolle Kraft und Wirkung auZ. Ein Lu:herVecher. Unter den GambettaAnekdoten, wel che in den litzten Wochen durch die Zeitunaen schwirrten, veiana nq aucy eine auf das. Trinkglas Mar!in Luther's oezugilcye, woocr erzayli muroe, kdjzi betta habe gelegentlich eines Gast. mahl sein Trinkglas einem Tisch. aenoffen als dasjenige des großen Re. formatorS bezeichnet. Dagegen hat ein Wiener Gelehrter auf die. vielen Fälst lkate inLuther-BechernundLuther-Glä. fern sowie auf .die . Mliait wge. wiesen, daß em solches alnsilat an Gambetta 1 Deutschland bei lemer letzten viim m von irgend einem Ant'qui.,,.k x c,tatenkramer verkauft und von ihm für echt genommen worden sei; denn ermie lenermasen cl von Ulyer lelnrmkge de somit beider Au Ausstellung von La thtr-Rel-qAen, m,lch für dichz Jahr i r, in si? ,n.n-hr am 10. November zum 400iZ;rigen Ge burtstage des R:sormalors geplant fei daS Trmkaesäs desselben fthlea, weil keins existire. Dieje letzte Annahme ist nun eine ganz irrige, vielmehr befindet sich in Stuttgart ein Luther-Becher, der unzweifelhaft echt und in der Nachkam menfchafr des großen Wittenberger Pre digers sich bis auf unsere Tage vererbt bat. Nicht minder interessant, als diese Thatsache, ist die Famili?, in welche diese kostbareReliquie gekommen.nämlich die Fzmilie deS schwäbischen Dichters ouard 'iKönle. Was ging so zu : Ende des 17. Jahrhunderts kam aus Norddeutschland, aus Havelberg durch l.. m?x,:?. rrlLZT: V ""äs. ti jj.u.uz ihö 1 Ul uiyjict in jumn' n. nm mis.r .rrm;t 1 1" v " i -uvui tu &i4iuiiv mvunna vuuiuiyitv. i srr ,.;. irmn;.M ..,,4. ie uammte m lesuer Lmre von Martin Luther ad, und da in der Lu ther'schen Familie sich dessen Tischbecher rn der Art vererbte, daß er immer der Antheil des jüngsten männlichen Nach I frtmmtt tmtrh irr fiinVttr fttm rtfr I vw..t vm.w, ... s,itv uvu nur weibliche Nachkommen vorhan hnrfn minh hr .f lf ' v 5 tiuiu Mürttembera in dieam'llie M8k,. des berühmten Dichters Eduard Mörike Großonkel laeboren 25. December 174Z der Psarrer inBurgstall war, zwei eigene 1 m mt . . mT m m . tzschnslen oaruder verfaßt hat, erstens: öuni Andenken Luthers. Em Ver I . ? . . -fi i. ä . maazinik ur meine icmoer , und zwei tens: .Meine Abstzmmung von Dr. Lu ttzerund sem Trinkbecher". Heute be I Cl. Cl J- V. z v. cn.v. n t. m jiauci ver in ver jieoc ueyenve Vjt cher, welcher von Silber und gut erhal ten ist.im Besitz des Oberlandesgerichts egistrators Theodor Mörike rn Stut

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V I IVttV.t VIVV IVM. VMJ. VV 7

gart, der il,n gern zeigt, und bei seiet

llchen Gelegenheiten wird auq aus vie fem Familienklemod getrunken. Zweimal gestorben. Vor einiger Zeit starb in Italien ein vornehmer Rüste, dessen Originalität ein Wort deS Gedenkens verdient. Graf C. befaß in Rußland weite auSgedehnte Güter; er liebte trotz derselben die heimische Erde nicht besonders und machte häusiz große Reisen, die ihnJahr und Tag fern hielten. Niemand wußte den Grafen zu finden. DaS Geld, dessen er bedürfte, trug der Reifende stetS bei sich. Wenn eS zur Neige ging, kehrte er heim. Einst ließ er fein junges fchöneö Weib zurück und als er nach zwei Jahren nicht wiederkam, erfuhr er, die Gräsin sei nach Florenz gereist. Er eilte dorthin und fand seine Frau mit ihr aber auch einen italienischen Osficier,. der schwor, die schöne Russin abgöttisch zu lieben. Graf C. ließ seine GZttin und deren Verehrer dann zu sich bescheiden: Ich werde Dir sagte er, die größte Strafe auferlegen, die ich über Dich ver hängen kann : ich werde Dich mit Dei nem Geliebten vereinigen. Hier, diese Schenkung bestimmt Dir ein Vermögen, groß genug, um davon zu leben, und hier" bei diesen Worten schlug der Gras den Vorhang auseinander .die ser Priester, mir blind ergeben, wird Euch vereinigen. Ich scheide mich von Wir.' Der Priester verband thatsächlich den jungen Ojsicier und seine Geliebte. DaS junge Ehepaar war in dem Taumel der Seligkeit besangen, es stürzte dem Gra sen zu Fußen, nannte ihn Wohlthäter U..s. w. Der Graf lächelte und ging uf Ner sen . Nach einigen Jahren erschien derGraf abermals auf seinen russischen Gütern. Er blieb zu Hause und sührte ein einsa mes Leben, bis er an einer schönen Leib eigenen (die Geschichte svielt vor 42Zah ren) Gefallen fand. Er beschenkte Ka tinla mit schönen Kleidern und bunten Juwelen. Katinka gab ihm ihreSchön heit und ein kleines Mädchen ein Ge schenk, das sie mit dem Leben bezahlte. Die Kleine, wir wollen sie Ljuba nen nen, blieb der Augäpfel deS Grafen, der Katlnra innig betrauerte. Ljuba zählte schon sechs Jahre. Der Graf verlebte den strengen russischen Winter mit dem Kinde auf dem Lan de. . . . Da hielt eines Abends ein Schlitten im Schloßhofe. Die Diener eilten herzu und Hoden eine halb erstarrte, elend aussehende Frau aus demselben, welcher drei Knaben in verschiedenen Altersgrau den folgten. Die Frau verlangte nach' dem Grafen, sie warf sich demselben zu Füßen. Er erkannte sein ungetreues Wem, welches der Pseudo Gemahl mit den Kindern im Elend verließ, nachdem er das Vermögen verschwendet hatte. Die Unglückliche trug ein viertes Kind unter ihrem Herzen. .Sie sehen ich wußie zu bestrafen sagte der Graf, als die Frau ihm die Geschichte ihrer leidvollen Scheinehe er zahlte Sie sind unglücklich genug. Ich verzeihe Ihnen Sie können hier bleiben. In Zukunft werden Sie eS wohl nicht zu einsam sinden und meinem Namen keine Schande machen. Es ver steht sich von selbst, daß Sie nur neben mir leben werden So blieb die Gräfin neuerdings im Hause. Sie genas eines Knaben Der Graf sorgte für die Erziehung aller Kinder und die Gräfin nahm sich müt terlich der kleinen Ljuba an. . .Das ist meine Erbtochter", bemerkte der Graf zuweilen. So verstrichen w'ederum Jahre. Die Gräfin starb; die Kinder ihres Verfüh rerö waren herangewachsen, von dem Grafen mit Aemtern und Stellungen versorgt. Ljuba war mit einem italienischenNobile vermählt. Der Graf hatte ihr eine große Mitgift au'gcworfen. Schon sah er Enkelkinder um sich spielen, da packte ihn ein seltsamer Gedarke. Er wollte noch einmal reisen. Er ordnete sein Testament und nahm Abschied von den Seinen. Mehrere Jahre verstrichen. Da traf die Nachricht von dem Tode des Grasen auS Afrika ein. Das Tes tament wurde eröffnet, der Graf er kannte Ljuba und deren Kinder als Er ben und erklärte die unehelichen Kinder seiner Gattin als befriedigt in allen et waigen Ansprüchen. Diese Kinder dach ten jedoch anders, sie stützten sich auf daS Gesetz, in der Ehe" geboren zu sein. Die Scheidung des Grafen war eine willkürliche, keine rechtskräftige gewesen. das letzte Kind hatte unter seinen Augen das Licht der Welt erblickt. kurzumLjuba wurde als uneheliches Kind einer Leib eigenen behandelt und die Erbschaft in aller Form bestritten. Der Proceß spielte vor den russischen und italieni schen Tribunalen mit großer Erbitte rung kämpften beide Theile. Da als die Gegenpartei die Ungiltigkeit des gräflichen Testaments auf's Genaueste erklärt hatte erschien bei einer Ver Handlung vor Gericht, zurz Staunen Aller, der Todte im besten Wohlsein. .Ich wollte wissen, wie eö nach meinem Tode zugehen würdet bemerkte er ein fach, darum ließ ich mich todt sagen. Ich habe mich mit den Streitigkeiten über mein Erbe recht gut unterhalten; aber nun lebe ich wieder und so wird der Streit wohl zu Ende sein In Gemeinschaft mit seinem Sach walter übertrug der Graf sein Vermögen Ljuba und ihren Kindern. Er behielt sich eine beträchtliche Leibrente. Von de? größten Einfachheit in seinen pcrsönli chen Bedürfnissen, verwendete er die Rente zum Theil für Almosen. Er ver brachte den Rest seines Lebens' abvech selnd in Turin. Florenz, Rom und Frankfurt, und ist vor einigen Monaten endgültig gestorben. DaS Annoricren soll zu sicherem Erfolge führen. Manche Leute sind der maßen von dieserWahrheit durchdrungen, daß sie noch auS ihrem Leichenstein he? vorguckt. In der Jagend wechseln wir unsere Ansichten zu oft, im Alter zu selten.