Indiana Tribüne, Volume 6, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1883 — Page 2

Indiana Hrlönne. ',, , FSgkicSe nud SouNtsgsauszaöe.

Office: 2S. Delaware Str. Indianapolis, Ind., 23 Februar 1863. Eine neue Giitift" und neue Künstler". m n i cm tw i J aHam 4 4 SH.iMi M? . ' r & T ." .i. oy U'I, p lungen darm belieben, da'6 er nch auS einer Höh-von 8 bis 10 Fnß auf einen hölzernen Pfosten von 2 Zoll Stärke, t?m St (titifrsiHn kortihfn ftri eiserne oder Steinplatten herabfallen last und diese bierdurch . zerschmettert. Der Künstler scheint durch seine Vorstellungen bereits eine hübsche Summe verdient zu haben, denn er macht besannt, daß er mit irgend Jemand und für irgend welche Summe um dcn Nuhm zu kämpfett bereit sei, der gröhte Zcrschmetterer" der Welt zu sein. Er laut sich aus die zu zerbrechendenGegenständc in der Weise fallen, daß er solche zu nächst mit den Füßen berührt, führt aber den zerschmetternden Stoß mit demjeni gen scorperiyeiic aus, meiazcn vle a- ' daaoaik bei Knaben weniasiens als den 5, iir. k .r v vgeeignetsten für körperliche Züchtigung bezeichnet. Der Kunstler, versichert ser ner, er habe die Widerstandsfähigkeit seine Körpers nicht etwa durch Uebung vergrößert, sondern dieselbe sei ein Ge schenk der Natur und höchstens durch die Behandlung gesteigert worden, die ihm sein Vater in der Jugend angcdeihen ließ. Mein Vater war ein äußerst jäh zorniger Mann und hat mich so häusig und so energisch gestoßen, geschlagen, gepufft, getreten, daß ich schon als ganz junger Kerl ein Bursche von Eisen war. Im Jahre 1869 wohnten wir in Sommerville, Mass.; eines Tages hatte ich wohl an die hundert Psirsiche gegessen und der Kern der letzten war mir in der

Kehle stecken geblieben. Ich konnte rikanischen Seidenraupen - Züchtern benicht athmen, mein Gesicht war blau und I gangen werden. Mehrere der letzteren ich konnte nur unartikulirte Töne von hatten ihm eine Partie von ihnen ge mir geben; mein Vater glaubte, ich mache wonnencr Cocons überschickt, und der Dummheiten und versetzte mir mit dem ; Consul hat solche denjenigen Franzosen iJm .si. irr il .Z .1 , r. y . v r - v

iiywcicu. um ocucii ucnuuciun aiu ti einen so fürchterlichen Stoß gegen den Theil, mit dem lch jetzt hauptsächlich ar belte, daß der ttern aus der Kehle her würde jener vä terliche Fußtritt die WirbelstZule zerbrochen haben. Ich beschloß, das mir ver ' liehene Talent für mich auszubeuten, verdiene Geld und errege Bcwunderung." In Philadelphia haben dieser Tage zwei Chinesen eine Vorstellung imPreisBoxen gegeben, die ersten Kinder des Reiches der Mitte, welche sich mit diesem nobeln Sport besaßt haben. Sie verbanden bei dieser Gelegenheit das Angenehme mit dem Nützlichen. Hi Sina Foon und Loo Hing arbeiten in dersel-!

.schwmdigkei. .me-i hauptsächlich Ernnd liegt darin daß -y,7W7: Pistolenkugel durch dle Stube und an - m den Ver. Staaten auf die Auswahl sgf.. x,, ,-.wn Nem. die Wand des Zimmer fsrn l?in,m.. rc;, rt2 -n.n W wrtht .h,, '-ST'? T l)en. "Dcn n Hw

"n'V'ryy ryrr. Vlfc Tr" xjricans lernte er eine

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den Wäscherei, Foon wäscht und Hing ' zerstampft und mikroskopisch untersucht; plättet. Im vorigen Herbste verbrannte zeigen sich hierbei auch nur die geringsten Hing den Foon mit einem glühenden Spuren irgend welcher lrankhasten BePlätteisen. Foon wurde zwar hierdurch schassenheit, so werden sämmtliche Eier nicht in seiner Beschäftigung gestört, weil , vernichtet. Die Farmer hier sollten nur die Chinesen beim Waschen nicht sitzen, Eier dieser Qualität aus Frankreich beer hatte aber furchtbare Schmerzen zu ziehen und der Consul ist bereit, denselleiden. Um wenigstens zu einemSchmer- ben solche Geschäste zu bezeichnen, die zensgelde zu kommen, verklagte er den ! absolut reelle Waare liesern. Ferner Hing, dieser wurde aber freigesprochen, ' warnt der Consul davor, daß die Pflan da die Zeugen aussagten, Foon habe zungen der Maulbeerbäume zu ausgesich durch seine eigene Schuld und Un dehnt angelegt werden. Man sollte nie Vorsichtigkeit verbrannt. Dieser Aus-! qrößere Strecken besäen, als für eine gang des Procesies, der natürlich für : Unze Samen erforderlich sind. Man Foon auch die'Bezahlung der Kosten zur kann derartige Pflanzungen in beliebiger Folge hatte, ließ dessen sonst friedliches , Anzahl anlegen, muß dieselben aber Chinesenberz von Gefühlen der bittersten ; räumlich voneinander entfernt halten,da Rache anschwellen. Zn den Kunden der es nur hierdurch möglich ist. ausbrechende Wäscherei gehört Red" Mooney, einst Krankheiten aus die ergriffenen kleinen ein weltberühmter Zvaustkämvker. icfet ' Bezirke ,u belckränken.

ein einnukrelcoer zarovolllller. ta ;.-... 1 ' ' -r- j fern machte Foon den Vorschlag, er wolle ihm seine Wäsche umsonst waschen, und Red solle ihm dagegen in 2 Stunden wöchentlich Unterricht im Boxen ertheilen. Dies geschah und Mooney schlug DanRailey, einem ebenfalls berühmten U- m.i..- . . .- (Y r f - crn, vor, er ,oue eyen, oaz; er z U? ben- ,

iuu u. i iuiaii.üiiütn meisten Culturländer sthr bedeutende l?5' Ö"tt8 darauf, Aenderungen vor sich qeganqen. Im daß Foon die edle Kunst blas erlerne, Gefolge der Großproduction ist ein Proum ihn Hing windelweich dreschen Uiaxlat entstanden, dessen Bermehrungs. zu können, gelang die leicht, und beide fMqkeit Staunen erregen mußte. Nicht Chinesen wurden trainirt, ohne dan allein schien es, als ob Malthus Recht Foon etwa vom Beginnen des H.ng i habe, sondern es sah sogar so aus, als wußte. Red und Dan verabredeten mit ' cb die Verbesserung der Maschinen und anderen Mitgliedern und Freunden der Productionswerkzeuge geradezu dieSteiedlen Zunft, das sie die beiden Chinesen gerunZ der Acvöllerungsdichtigkeit bezügelnem regelrechten Zweikampfe ver- rfe. Kriege, epidemische Krankheiten anlassen wolllen. oon, der nichts von , nd eine furchtbare Sterblichkeit unter der Trarnirung. de 5ing wußte, ging , htn ;Uxn fchicncn diesem Anwachsen I , f. . . Sh . . ' (i. ' '

Öiwmuu mi, uuu uu uciyg roillK das .Versprechen, dan von jedem Zu

r w i, CT ' i , . , lv. ww.mwu - f v st'v Wautt lZmtrittrgeld erhoben und uurden erschlossen, welche Nahrung für daß der sich ergebende Betra? zwischen ble hungrigen Schwärme in Europa erihnen getheilt werden solle. Ende vori nifr xeuPr, fnrt n ,

ger Woche hat der Preiskampf stattae funden. Red und Dan sekundirten ihrenSchülern und vereinbarten, daß 12 Gänge" gekämpft werden sollten. Etwa fünfzig Zuschauer, unter ihnen sieben Chinesen, waren anwesend. Die beiden Gegner reichten sich nach Aozer-Art die Hände, versicherten sich gegenseitig, daß sie ihre Zöpfe schonen wollten und hieben dann nach allen Regeln der Kunst aufeinander los; sie trugen blos ihre Beinkleider aus blauer Leinwand. Nach jedem der ersten Gänge erklärten die Kämpfer, daß sie nicht mehr könnten, aber durch die Versicherung, daß sie durch eine vorzeitige Beendigung des Kampfes ihrer Anspräche auf das Eintrittsgeld verlustig würden, wurden sie immer wieder zur Fortsetzung des Kampfes vermocht. Die Zuschauer applaudirten, feuerten durch Zuruse an und die Kunstverständigen versicherten, daß sie noch nie einem so komischen PreiSkampse beigewohnt hat,ten. Nach dem elften Gange lief Hing m eine Ecke, schrie: Chinaman genügt Keili- und war nicht mehr zu bewegen, auch noch die Keile des zwölften Ganges entgegenzunehmen. Das Eintrittsgeld haben die edlen Kämpen erholten.

Tuvlrte Jungfrauen. In Palcrson, N. I., fand vorige

Woche die erthellung der Abgangs zeugnisie an die Abiturienten der Hoch liche Erscheinung hervorragte, sie wiegt bei ifjien 17 Jahren 210 Pfund sondern auch die AbgangZprüfung am besten b!stan)?n htte. Ihr war daher f Vrt )) r f r n ört ms.r oinot ffis vii vvi iumvu. vt"vt cuwt f 9 ' & Festlichkeit bieten, eine bedeutsame Rolle zuerli!! worden. Die übrigen iunn9Jamtn -. mt k...n ink sie mit der Niaaerin" .d(lin'tn' aus der Platlorm'ttschienen ' . . . ' ' ' ' . aber sie beschienen wenigltenZ, sich durch ihre ftfeihixna an ienrn fl&cnh öiiffiiflin von der Farbigen zu unterscheiden. Die T .1 A II U letztere hatte erklärt, sie würde in einem Kleide von perlgrauer Seide erscheinen, und die übrigen beschlossen, sämmtlich die Farbe der Unschuld zu wählen und hierüber daö tiefste Stillschweigen zu bc obachten. Sie thaten dies, so gut cZ junge Damen können, und Frl. Hopper erfuhr gleich andern Tages denBeschluß. Dieselbe theilte ihren Colleginnen mit. sie babe ihren Entszzluk acändert und ' l fi c sio : n ein.n A LCrS!"i . udriaen Lamen traten wieoerum zu einer Berathung zusammen und bcschlos sen, daß leine einzige von ihnen ein weis;es Kleid tragen und daß im Uebrigen jeder die Wahl des Kleides freistehen solle. So erschi-nen an dem großen Abend die Damen in verschiedenen Kleidern und dle Farbige in Perlgrau, so daß von einer ausfälligen Unterscheidung durch die Kleider l?ine Rede sein konnte. Selvcnzucht in den Vereinigten Staaten. Der amerikanische Consul in Lyons, Herr Paixolto, macht auf verschiedene Fehler ausmeeksam. welche von den amim i:con5 voiqeieqi, rocicgc vori sur ote erfahrensten Sachverständigen- gelten. Alle amerikanischen Cocons waren von durchaus untergeordneter Qualität. Der nen werden, nicht die erforderlich stcht genommen wird. Man hält hier alle Eier, die nur überbauvt aesund sind. alle Eier, die nur überhauvt gesund sind. für geeignet, aus denselben Raupen zu ziehen. Dies ist aber durchaus nicht der Fall, denn die Raupeneier, die von Weibchen bester Qualität gelegt werden, sind 50 bis C0 Procent mehr werth, als die Eier minder guter Schmetterlinge, obgleich sie ebenfalls gesund, d. h. keimfähig, nicht verdorben sein mögen. In Frankreich prust man die Eier auf die Weise, daß man einige der Weibchen, nackdem sie aeleat baben. im Mörser - -u Ucvcr5Zl5eru:,s. Seitdem der englische Theologe Malthus seine vonAnsang an bestritteneTheo rie gepredigt hat, daß die Menschheit sich viel schneller vermehrt, als cic ihr gebo nen Mittel zum Lebensunterhalt, sind in bcn wirthschastlichen Verhältnissen der Vfr mjfnrAftiJArtslr-n n rfct hpn oer nn sten Abbruch zu thun. Neue Länder , , i T et iJ vermehren, bis sie nunmehr auch die jun 3", - ..j,..T , " 1 U " gen Continente nahezu überschwemmt haben. England, Deutschland und neu erdings auch die weiter östlich und nördlich gelegenen Länder senden alljährlich Hunderttausende über See, aber während sich America und Australien immer mehr anfüllen, dauert noch in den Mutterländern der Zuwachs fort. Augenblicklich beschäftigen sich die englischcn Nationalökonomen sehr angele gelegentlich mit einer Rede, die Herr Robert Gissen, Präsident der statistischen Gesellschaft von London und Chef des statistischen Bureaus im britischen Han delsrathe vor einigen Wochen gehalten hat. Gissen zeigt darin, daß die Ver. Staaten ein größeres Bassin für die abfließenden europäischen Völkerwogen bilden, als alle anderen .neuen" Länder zusammengenommen. Canada, Austra lien, das Capland u. f. w. mögen spä ter viele Ansiedler in sich ausnehmen, aber wenn erst die Ver., Staaten voll sind, kann die Füllung der anderen Bas sins höchstens noch dreißig Jahre dau ern. Nun aber hat sich die Bevölkerung der Ver. Staaten in hundert Jahren versechszehnsacht. Würde diese Vermehrung anhalten, so müßten in 25 Jahren

chule, aus chließlich junge Damen, statt. """7 ji Unter den letzteren befand sich Fräulein 1 Jahren dle MSglichkett geschwunden Susie B. Hopper, von afrikanischer Ab-I .!ungfraullkn-Bden zu erwerben, siammura, die nicht nur durch ihre statt- I ?ie Landwirhschalt mag dann inten.

- umiüuua uuiuucuiuuuu wuarnui. " Ptfrtn ntifif na s.-st. trr X

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100 Millionen, in 50 Jahren 200 Mil lionen, in 75 Jahren 400 Millionen und in 400 Jahren BOO Millionen Menschen in unserem Lande leben. Da der größte Theil dcS anbaufahlgen Landes dereitZ iivcr oettteoen weroen, aoer in ipate stenZ 100 Jahren werden die eurcpäischen Russen dennoch aufhören müssen, sich unbeschränkt zu vermehren. Die wirthschastlichen Einrichtungen werden eine wesentliche Aenderung erfahren müs sen. Gissen weiß wahrscheinlich, daß die Zunahme der Bevölkerung in den Ver. Staaten weniger auf die natürliche Ver. v ar it rt i nlS nn? Xt sPit rn .inSeni t i in. "7. ""i I ?2 iuojuiun vicie uu iojdn lern, looaio ote eryailnle vier ungünstig liegen, und es ist durchaus un wahrscheinlich, daß s am Ende dieses Jahrhunderts100 Millionen Einwohner in den Ver. Staaten geben wird. Thatsache ist ferner, daß mit zunehmendem Wohlstände der Nachwuchs sich verrin gert. Er ist da am stärksten, wo die größte Armuth herrscht : In China, Indien, Rußland, und Z'.euerdingZ da, wo die Großproductiou ein von derHand in den Mund lebende Fabrikproletariat geschaffen hat. Er nimmt überall ab, wo es viele kleine Grundeigentümer und wohlhabende Leute giebt, am meisten in Frankreich und in den Neueng land-Staaten. Die große Frage ist also nicht die, ob die Erde in hundert Jahren die Menschen noch wird ernähren können, sondern die Frage, wie das Proletarierthum zu beseitigen ist. Eine Aenderung der wirthschastlichen VerHältnisse ist allerdings nothwendig und auch bereits in der Vorbereitung begris sen, denn die steigende Erbitterung gegen das Monopol und die Organisationsbestrebungen der Arbeiter deuten auf einen Umschwung hin. j et CW tr 4 . Roman aus dem L.den. Der Bankerott der Firma Au" in Chicago, eines der bedeutendsten EisenGeschäfte in den Ver. Staaten, ruft folgend: Geschichte wieder in die Erinnerung : Zwanzig Jahre vor'Ausbruch des junge außergewöhnlicher Schönheit kennen und verheirathete sich mit ihr, trotz des heftiProtestes ihrer Eltern und sonstigen Verwandten. Damals hatte im Süden der Haß g'gen den Norden fast feine höchste Stufe erreicht, und lediglich aus diesem Grunde sagte sich die Familie der jungen Frau gänzlich von dieser los. Einige Wochen nach der Hochzeit wurde Ayer durch eine Depesche aus dem Norden veranlaßt, sofort nach Chicago abzureisen. Geschäftliche Verhältnisse verhinderten ihn, so bald nach NewQrleans zurückzureisen, als er sich vorgenommen hatte. Er schrieb täglich an seine Frau, erhielt nie eine Antwort, wohl aber nach ungefähr einer Woche von einemArzt die Nachricht, daß seine Frau gestorben sei, und daß die Familie derselben unter allen Umständen nicht wünsche, daß er deck Begräbnisse beiwohne. Ayer's Geschäft gewann schnell an Ausdehnung, und derselbe verheirathete sich einige Jahre später mit einer Dame aus New Vrk. Nach New Orleans kam Ayer zum ersten Male wieder, während Ben. Butter, die Stadt besetzt hatte. Als er sich eines Tages im St. Charles Hotel an der Tadle d'hote ntederließ, sah er, sich schräg gegenüber, seine ersteFrau. Beide hatten sich sofort gegenseitig erkannt. verließen den Speisesaal und suchten emen Parlor auf, der gerade leer war. Hier erfuhr Ayer, daß man seiner Frau mitgetheilt hatte, er f et gestorben, daß diese sich zwei Jahre später ebenfalls verheirathet und aus dieser Ehe zwei Töchter, aus der ersten Ehe dagegen einen Sohn hatte, der zur Zeit als Osficier in der confödenrten Armee diente. Es ge lang dem Einflüsse der Dame, die Entlassung dieses Sohnes zu erwirken, die1er kam nach vitro Orleans, wurde sei nein Vater vorgestellt und sprach gegen diesen den Wunsch aus, in die BundesArmee einzutreten. Ayer war mit Ge neral Grant, der damals in Vicksburg stand, befreundet, und dieser vermittelte dem jungen Ayer eine Lieutenantsstelle ln der Armee. Nach Beendigung des Krieges trat Herbert C. Ayer m da Geschäft seines Vaters in Chicago und wurde nach dem Tode desselben Eigen thümer des Geschäfts. Ayer sen. sorgte freigebig für seme erste Frau, welche kurz nach jener Begegnung Wittwe geworden war, und deren Töchter. 'Unter der Lei tung von Ayer jun. dehnte sich das Ge schäst noch bedeutend mehr aus ; er wid mete seine ganze Zeit dem Geschäfte, hatte keine kostspieligen Liebhabereien und hielt sich von allen Spekulationen fern, sein Geschäft nur nach den reellsten und solidesten Grundsätzen betreibend. Er hat ein paar Mal kleine Beträge bei Wettrennen gewettet, jedoch nie in einer Weise, daß dies auch nur den mindesten nachtheiligen Einfluß auf das Geschäft hatte äußern können. Der Name Herbert C. Ayer ist in kaufmännischer und bürgerlicher Beziehung makellos und aus diesem Grunde werden ihm aus Anlaß des Fallissements aus allen Kreisen Beweise der Achtung und Theilnahme entgegengebracht. - Englische Banknoten. Alle fünf Jahre werden die eingelösten Noten der englifchen Bank zerstört. Sie beliefen sich zuletzt am Ende dieses Zeitraumes auf 77.745.000 Stück und füllten 13,400 Kisten. Wollte man letz tere nebeneinander -stellen, so käme eine Länge von 2z Meilen heraus. Würden die Noten in einem Haufen aufgethürmt, so würde derselbe 5 Meilen gen Himmel ragen, und nayte man die Papiere zusammen, so würden sie ein Band von 12,445 Meilen Länge bilden. Ihr Ge-

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wicht beträgt über neunzig Tonnen Midi

ihr ursprünglicher Werth war 1,75,26.600. Diese ganze ungeheure Masse von altem Vapier ist so sorgfältig ge ordnet, daß jede einzelne von den 70 Millionen Noten auf Verlangen sofort' herausgegriffen werden kann. Füns' Jahre lang, wie gesagt, werden die Papiere ausbewahrt, dann wandern sie in einen besonders für den Zweck construir-1 ten Ofen. Durch den gewöhnlichen Verbrcnnungsproceß wird nämlich die Fiser nicht zerstört. Die Bank bewahrt unter Glas eine Note auf, die da? große Feuer in Chicago mitgemacht hat. Sie ist vollständig verkohlt, hält aber immer noch, und der Druck ist so deutlich zu lesen, daß gegen ihre Einlösung keine Einwände erHoden wurden. Noch in irer jetzigen Gestalt wurde sie so sofort als echt erkannt. Uebriqens scheint auch das Wasser den Zetteln keinen großen Schaden zu thun. Es liegen Noten vor, die vor einigen ! Jahren mit der Eurydlce" untergingen, zu Brei ausgeweicht wurden und dennoch erkennbar waren. Niemand verliert gern sein Geld, und der Bank werden daher mitunter Papierfragmente zur Einlösung vorgezeigt, die einen geradezu lächerlichen kindrua machen. Kürzlich untcriuchten die Beamten verschiedene Papierstückchen, die vollkommen farblos waren und nach ihrer Zusammensetzung nicht die geringste Aehntlchleit mit einer Banknote hatten. Dennoch wurden die Wasserzeichen und andere Icerkmale entdeckt, woraus der Eigenthümer sein Geld empfing. Die Bank von England hält es mit ihrer Würde für unvereinbar, aus Unfällen Vortheil zu ziehen, und giebt sich die größte Muhe, Noten zu 'identisiciren. Ja selbst wenn leine Spur mehr von dem Papiere da ist, so genügt der beglaubigte Nachweis, daß es zerstört worden ist, um die Auszahlung zu sichern. In einem Falle waren die Directoren zu liberal. Einer ihrer Collegen meldete, daß er eine, Note im Betrage von .30,000 verloren habe. Er erhielt sein Geld unter der Bedingung, daß er es zurückzahlen werde, wenn das verlorene Papier wieder gesunden werden sollte. Lange Jahre nach seinem Tode und nachdem die von ihm gestellte Sicherheit bereits erloschen war, tauchte die Note auf. Sie war unstreitig giltig und mußte eingelöst werden. Bisher hat die Schweiz als die trunksüchtigste Nation in Europa gegolten. Nach den auf Ziffern gestützten Angaben des Auditors deZ belgischen Postbureaus. Herrn Cornet. wären es jedoch die Belgier. Seit 1830 hat sich der Konsum geistiger Getränke versünsfacht und man rechnet jetzt 40 Liter aus jeden Kopf der erwachsenen männlichen Bevölkerung. Auf U Millionen derselben kommen nicht weniger als 102.0J0 Schanklokale aller Art, oder eine Trinkstube aus je 12 Personen. Die Aerzte im Brüsseler Spital sagen aus, daß aus je 100 Krankheitsfälle, welche einen tödttichen Ausgang nehmen, achtzig den Wirkungen, geistiger Getränke zuzu schreiben seien. Während im Jahre 1875 in Belgien 352 Selbstmorde vorkamen, ist die Zahl derselben im Jahre 1880 aus 581 gestiegen. Es gibt jetzt dreimal so viel Wahnsinnige in Belgien als vor 30 Jahren, eine Thatsache, die kernkswegs durch die dichtere Bevölke rung erklärt werden kann. Vom Anlanvr. VorigeWoche wurden Henry Ashburn und Frl. Flora Bramlclt in Waco, Tex, endlich ehelich verbunden. Denselben ist die Zeit seit ihrer Verlo bung mehr verbittert worden, als je einem Brautpaare. Ein früherer Liebha-' ber der Braut, E. C. Obcrby. wurde, als er gegen feinen glücklicheren Rivalen zurücktreten mußte, so erbittert, daß er aus diesen schoß und ihm eine leichte Wunde beibrachte, hieraus schoß er sich selbst durch die Brust und verschluckte, da er an der Kugel nicht starb, Gist. Er widerstand auch dem letzteren. Als Ash burn und Overby wieder herzestellt waren, schoß der letztere den ersteren in den Rücken und sich selbst in die Brust. Auch von diesen Wunden sind beide genesen. Seit der letzten Schießerei verhält sich Overby ruhig und scheint sich in sein Schickssl ergeben zu haben. Der Londoner Correfpondent der N. Y. Times- berichtet über eine Unterredung.die er mit OscarWilde hatte, als derselbe in London eintraf. Der alberne Crank sagte, der Durch fchnittö-Amerikaner sei engherzig, un wissend und ein ausgezeichneter Lügner, gleiche den Engländern in allen ihren schlechten Eigenschaften, ohne ihre guten zu besitzen und habe durchaus reinen Ne spect vor dem Erhabenen; die amerika nischen Zeitungen seien zuar voller Neuigkeiten, aber von Leuten mit einem Minimum von Gehirn geschrieben; ihre Auswahl sei zwar gut, aber schlecht zu sammengesetzt und ohne Rücksicht aus Wahrheit und Anstand ; Unfähigkeit sei dasKennzeichen der amernarnschenPrene. Kunst gebe es nicht in Amerika; sogar die Zeitungs Illustrationen taugen nichts und seien schülerhast. Auf die Frage, ob er jemals wieder nach Amerika gehen werde, antwortete Oskar : Nein, wahrhastlg nicht!" Er gab zu, vor sei r.er Abreise von New Pork Bauernfän gern in die Hände gefallen und inUnan nehmlichkeiten gerathen zu sein, weil er die Langtry in anständige Gesellschaft einfuhren wollte. Ein Fremder,der sich in Bellesontaine, O. nach Arbeit umsah, stieß sich zufällig einen kleinen Splitter in die and : an solcdem muk rrgeno ein cm tiger Stoff sich befunden haben, denn der Mann erkrankte uno slarv an im veraiftuna. Er hatte sich geweigert, sei nen Namen und Wohnort anzugeben. Liebesbriefe einer jungen Dame in Win- . . t. f.: . cn je. rrr. qester, Ins., vie in u.u,, gefunden wurden, machen es wahrschemlich, daß der Name des Todten Oliver P. Hoasley ist und daß derselbe au3 Kansas City gekommen ist. Die Tragkn ospe n anden Psirsichbäumen im Thale des. Hudson

sind heuer außerordentlich zahlreich und bis jetzt noch völlig gesund. Ein Geistlicher in Nockv'ille,' Conn., hat gegen die Fabrikanten'welche, früh G und Lj Uhr die Dampspseifen in ' ihren Etablissements ertönen lassen, um die Arbeiter zu erinnern, daß es Zeit sei, auszustehen resp, an die Arbeit zu gehen, den Erlaß eines Einhaltbesehls beantragt. Die Fabrikanten haben dasselbe in Betreff des Läutens des Glöckleins ans der Kirche deS Geistlichen gethan. I Während der vorige Woche beendeten Feier des chinesischen Neujahrs in San Francisco wurde in dem dorti-' gen chinesischen Theater in dem Stadt- ! theile Chinatown eine Matinee veran-' staltet, welch früh 4 Uhr begann und!

Nachmittags 4 Uhr endigte. Um 5 Uhr desjelbenNachmittags begann dieAbendVorstellung, die bis früh 5 Uhr dauerte. Als am nächsten Tage die Matinee schon Nachmittags 3 Uhr 30 Mm. zu Ende war, zertrümmerten die obersten Besucher des. Theaters die Sitzplätze und würden die Bühne gestürmt haben, wenn nicht eine starke Polizeimannschast den Schauspielern zu Hilse gekommen wäre. Dieselbe begnügte sich, da ungefähr 400 Personen zählende Publikum mit den Knüppeln aus dem Hause ZU treiben. Die Zahl der TelephonAbonnenten in Berlin hat sich im Lause des letzten Jahres von 400 auf 1250 vermehrt, darunter sind aber nur sechs Aerzte und sieben Rechtsanwälte, gegen 3500 Abonnenten in New Z)ork, ohne die ca. 400 lav"-Abonnenten,und die ca. 200 Privatlinien, die diese Stadt hat. JnNevada ist ein Conflict zwischen der Legislatur und der richter-. tichen Autorität ausgebrochen. Ein Mitglied der Legislatur, Walter Mars-, den, ist in der Untersuchung gegen den Conndenzschwlndler Fitzgecald alias Wilson von dem Staatsanwalt als Zeuge ernannt und war - kürzlich bei Strafe zu seiner Vernehmung vorgeladen. Zu gleicher Zet war die Legisla tur in Sitzung und Marsden suchte um Urlaub nach ; das Haus verweigerte ihm den Urlaub und er blieb in der Sitzung. Der Staatsanwalt hat die Einziehung der von dem Zeugen verwirkten Strafe beantragt und die Frage, ob Marsden zu deren Zahlung angehalten werden könne, wird zur gerichtlichen Entscheidung gebracht werden. Die Boston Times" b emerkt, daß noch vor zehn Jahren an jeder größeren Zeitung in Boston wenig stens eine Dame arbeitete, während jetzt an allen Zeitungen zusammen nur eine solche angestellt ist. Dieselbe bemerkt jedoch, daß mehrere Damen den Zeitungen regelmäßige Beiträge liefern. Die englischen Zeitungen New Z)orks haben eine gemeinschaftliche Eigenthümlichkeit. So oft dieselben von den Unterhaltung eines Berichterstatter mit einem der vielfachen Millionäre berichten, sei es Vanderbilt, Russell, Sage, Gould, Huntington oder ein anderer, so sällt an dem reichen Manne immer ein eigenthümliches, freundliches Zwinkern der Augen" auf. Ist dagegen eine Frau oder ein Mädchen ertrunken, durchgebrannt, ermordet morden, oder kommt sie sonst in irgend einer Weise an die Oesfcntlichkeit, so ist sie immer schön. Aus einer Station der nördlichen Pacificbahn im Washington Territorium sollte ein Brunnen gebohrt werden. In einer Tiese von 90 Fuß kam man ausGerölle, das fest zusammengefroren war. ' Die Eisbildung . erfolgt dort so rasch und letzteres ist so fest, deß die Bohr-Arbeiten an jener Stelle aufgegeben werden mußten. Wahrscheinlich führen irgend welche unterirdische Strömungen an jener Stelle eine rasche Verdunstung herbei und die letztere erzeugt die zur Eisbildung erforderliche Kälte. Frau Maria Hagcnmeyer in Brooklyn, N. hatte in ihrem Testamente $1.0C0 für den Zweck aus gesetzt, daß nach ihrem Tode in der Dreifaltigkcits. Kirche in Montrose Ave. eine Anzahl Messen für ihr Seelenheil celebrirt werden sollen. Die Erben fochten die Giltigkeit des Testaments auf die Gründe hin an, daß erstens keine Person, welche die betreffende Summe erhalten soll, namhast gemacht, und daß serner das Abhalten von Todtenmeffen an und für sich eine abergläubische Formalität sei. Richter Bergen schloß sich dieser Ansicht indessen nicht an, sondern entschied, daß der erstere Grund insofern nicht stichhaltig sei, als die Kirche zur Erbin des Legats eingesetzt wurde, und daß das Messelesen als ein Dogma der katholischen Kirche, nicht aber als Aberglaube zu betrachten sei. m . i vom Auölanoe. Eine Kohlen. Export. Aktiengesellschaft soll inBremen gegründet werden. Aus amerikanischen, asiatischen und anderen Stationen, ähnlich wie sie die Engländer besitzen, sollen Depots errichtet werden. . Viele Civilisten inDeutschland, die das Glück hatten, trotz körperlicher Gesundheit vom Militärdienste befreit zu fein, weil sie .einen Strich unter'm Maß haben, machen sich bisweilen das Vergnügen, von Soldaten ein Kommißbrod zu kaufen, um einmal vom Militärleben in der äußersten ungefährlichen Distanz ein wenig zu kosten. Das Kommißbrod ist ein sehr gesundesSchrotbrod, notabene für einen gesunden Magen, und schmeckt gut, wenn man es nur ausnahmsweise zur Abwechselung verzehrt. Die armen Soldaten aber, die von Hause aus etwas Besseres gewöhnt sind, möchten zeitweilig lieber ein frisches Roggenbrod essen und machen daher, so ost sie können, Tauschgeschäste. DsS ist ober streng verboten. Um nun denTauschhandcl gründlich lahmzulegen, ist von der Gleiwitzer Militärbehörde bei der dortigen Justiz der Antrag gestellt worden, alle Civilpersonen, welche ferner von Soldaten Kommißbrod kaufen, aus Grund von Z 112 des Strafgesetzbuchs zu verfolgen, wonach, .wer eine Person

CTiTna

des Soldatenstandes auffordert oder anreizt, dem Befehle des Oberen nicht Gehorsam zu leisten, mit Gefängnis bis zu zwei Jahren bestrast wird." D i e f o z i a l d e m o kr a t schen Abgeordneten Beöcl und Kayser waren auf Grund des noch im König reich Sachsen bestehenden Armen- und Heimathgesetzes aus Sachsen ausgewiesen worden ' Die genannten Abgeordneten wandten sich in einer Petition an den Reichstag. Das Pctitum ging da hin. das säÄsssÄe öciknathtatsetz mit dem Reichsgesek über die Frci'.üc;'g!eit fr m ? F-, . 4?lC X in Einklang zu bringn. Dcr Referent, Abg. Liple führte aus, wie dieses säch sische Gesetz gegen das Prinzip der Freizügigkeit verstoße. Dcn .Land:sregiernngen sei gestattet, bestrafe Personen a,.s dem Landesgebiet zu verweisen. DieseBestimmung ist'so weit ausgedehnt worden, daß man Personen egcn Po-lizei-Strasen, die wohl schon so Manchen betroffen, ausgewiesen hat. Der sachsische BundeZkommissär Geh. Rath Held erklärte, er erkenne an, daß Zwei sel über das in Sachsen geltende Hci Mathsgesetz von 1S.H beständen, und würde er einer Regelung, wonach dasselbe mit der Reichsgesetzzcbung im Einkl.ng gebracht werden sollte, nicht wider sprechen. Nach Lage der Sache sei die sächsische Negierung besugt gewesen, die Abgeordneten Bcbel und Kayser auszu r rr ?rr? . . e r wel en. le uommnnon nanm lolaenden Antrag des Referenten an : Ten Reichskanzler zu ersuchen, Maßnahmen zu treffen, um nöthigenfalls die Vorlcgung eines Gesetzes zu bewirken, durch welches das sächsische Heimathsgesctz von 1834 resv. dessen Handhabuna mit dem Reichsgcsetz von 1867 über die Freizügigkeit in Einklang zu bringen. Aus der dem Galgenstrick zugeschriebenen Zauberkraft machte kürzlich der Henker des in Twer (Rußland) hingerichteten Verbrechers Nikolajew-Zii ein Geschäft, indem er, während die Leiche des Hingerichteten noch nicht weggeschafft war, bereits den Strick verkaufte, mit welchem der Verbrecher erhängt war. Als Käufer waren einige Offiziere aufgetreten, die sich zu dem Zweck mit einem Endchcn des Galgenstricks versahen, um beim Kartenspiel größeres Glück zu haben. Ei n e P ar is er Wäscherin, Frau Maux, die in einer großen Wasch anstatt arbeitet, stürzte sich, ehelicher Zwistigkeiten halber, zumFenster hinaus und blieb sofort todt. Bei dem am 21. Januar stattgehabten Begrabnizze waren sämmtliche Colleginncn der Selbflmörderin anwesend, und so manches böse Wort siel über den Gatten, dcr als erster Leidtragender den Zug eröffnete. Als der Sarg in die Gruft gesenkt war stürzte sich eine robuste Frau vom Troge auf den Wittwer und begann, ihn mit tüchtigen Schlägen zu rcgallre, indem sie schrie : Du bist schuld, daß di: Arme dalieat !" Die anderen treuen Freun dinnen folgten dem Beispiele, und nur dem energischen Eingreifen der Todtengräber und Friedhofswüchtcr ist e3 zu danken, daß 5)err Maur lebend vom Platze kam. Eine internationale Kunst- und Jndustrie-Ausstellung wird in Kalkutta am 4. Dezember d. I. cröffnet werden, und zwar unter dem Protektorat des Vicekönigs von Indien und des Gouverneurs von Bengalen. Von den Jurys der neun Sektionen, in welche die ausgestellten Objekte vertheilt sind, werden goldene, silberne und bronzene Medaillen verliehen werden. Die Regierung hat als Ausstellungsraum das Indische Museum überlassen und trägt 15,000 Sterling zu den Kosten bei. Das Denkmal für Alcr.ander Dumas ierc von Gustav Dore dürfte trotz des plötzlichen Todes d'icses Künstlers biiinen Kurzem in Paris enthüllt werden. Dore, welcher durch die Schöpfung dieses Denkmals ohne Geld entschädigung einen Ehrensold derDanlbarkeit an den großen Schriftsteller ad trac.cn wollte, hat dasselbe glücklicherweise bereits vor seiner Krankheit vol lendet, und die einzelnen Stücke des Kunstwerkes befinden sich augendlickiich in der Brocegießerei. Das Denkmal stellt Dumas in scir.cm ArbcitScostüm in legerer Haltung, in seinem Lehnsessel sitzend, dar. Eine geschmackvolle Gruppe amPiedestal veranschaulich! deuEindruck der Lectüre eines Dumaö'schcn Romans. I Ueber die öffentliche Unsicherheit ii Constaminopel wird berichtet: In Folge des in der lctzlen Zeit eingetretenen Mangels an GaS wird gegenwärtig allabendlich blos ein Theil der Straßenlaternen angezündet, welche cin schwaches Licht geben. Dieses Halbdunkel erhöht die öffentliche Unsicherheit und begünstigt außerordentlich die wieder häusigcr gewordenen nächtlichen Uebersälle. Als das markanteste Beispiel von Letzteren sei der Fall angeführt, daß jüngst der letzte Tramway-Waggon, der von der Vorstadt Schischli um 10 Uhr Abends abging, von einer Bande von Strolchen übersallen wurde. Zwei derselben sielen, um dcn Wagen auszuhalten, den Pferden in die Zügel, während die Anderen den Conducteur und alle Passagiere, indem sie dieselben mit Waffen bedrohten, ausplünderten. Sie erbeuteten auf diese Weise außer der Tageseinnahme des Conducteurs die Uhren, Börsen und Juwelen der Passagiere. Aus der Schweiz. 28. Januar. Wegen Fälschung österreichischer Fünf ziggulden-Staa'.snoten besindet sich eine in der Schweiz weit verzweigte Bande in Hast. In Zürich sitzt eine Margarethe Hemmele, Ehcsrau des in Karls ruhe wegen des gleichen Verbrechen? verhasteten Kaufmannes Hcmmele aus Rastatt. In Aagau arretirte man die Photographen George Roch aus Württemderg und Alwin Synöcrg auö Holstein, sowie den Lithographen Wilhelm Weiß Haupt aus Baden. In Ludern wurden die Photographen Arthur Synbcrg aus Holstein und Josef Bällig aus Hergiswyl auZ derselben Ursache verhaftet.

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