Indiana Tribüne, Volume 6, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1883 — Page 4
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Legislatur. Senat. Im Senat wurde gestern Nachmittag ein Bericht des Comites wonach eine Irrenanstalt rn Evansoille errichtet werden soll, angenommen. Eine von Sen. Null eingereichte Bill, welche eine Neueintheilung der Congrcn distrikte verlangt, gab zu einer wahrhaft ekelerregenden Szene Anlab. Senator Bell sprach gegen die Bill und wurde von Sen. Brown, der kaum zu lallen vermocht, in ganz gemeiner Weise unterbrochen, woraufhin Bell ganz gelassen fagte: Brown Sie find betrunken, und ich spreche hier mit.Gentlemen Das forderte die ganze Wuth Vrown' heraus, und er liefe sich zu Flüchen und Ausirückm Hinreisen, die kaum zur Publizi rung geeignet sein dürften. Dennoch ging sein Antrag die Bill, zurückzuweisen, durch, und Senator Jewett schmor seinem College Brown Rache, indem er prophezeihte, daß die über das Veto des Gouverneurs Passirte Bromn'sche Bill, eines Tags in Wiedircrwägung gezogen werde. Darauf l.cü sich Brown herbei, einen Anirag ausWiedererwägung derTZull'schen Bill zu stellen. (Das sind recht r.ctie Gesetzgeber nicht -Vahr ? aber die demokratischen Zeitungen baden über diesen Vorfall wenig oder gar nichts zu sagen.) Die Empfehlung Mages, der WittnZee des Staatshaus . Architekten May $10.000 zu bewilligen, wurde verworfen. Die Bill, welch; eine Bewilligung von $30.(0) für den Bau ein?s Aözugskanals nach dem Fraucnreformatorium, gewährt, wurde passirt. Heute stritt man sich im Senate darüber, ob man weitere $60,000 oder $40,000 für die Ueberschwemmten bewilligen soll. H a u s. Die Verhandlungen im Haus waren gestern bei Weitem nicht so intersssant als im Senat. Die Gibson'sche Lizensbill wurde vom Temperenz'Comite einberichtet und zur Annahme empfohlen. Es wurde beschlossen, die Bill dem Druck zu übergeben. Die Bill, welche die Jurisdiktion der Friedensrichter erweitert, wurde verworsen. Die Bill, welche bestimmt, daß städtische Steuern, wie County- und StaatsSteuern ratenweise bezahlt werden sönnen, wurde passirt.
Ein betrunkener Senator. Senator Brown (Dem.) war gestern während der Debatte über eine Vorlage so betrunken daß . sein Zustand einen widerlichen Eindruck machte. Das ist ja recht nett, ein betrunkener Senator in der Gesetzgebung. Wenn diese Herren den Tcmperezsanatikern selbst solche Argumente an die Hand geben, dann darf man freilich von diesen nicht erwarten, daß sie ihre Agitation einstellen. DaS sind also die Herren, in deren Macht es liegt, dem Volke ZwangSmaßregeln aufzubürden, während sie nicht rinmal Selbstkontrolle zu üben vermögen. Man kann in dieser Hinsicht gewiß Manches und Vieles verzeihen, wenn aber ein Senator mit einem Rausche in die Sitzung kommt uns sich in solchem Zustande anmaßt, über Gesetzesvorschläge zu debattiren so geht das übers Boh ncnlied. Qr In Superiorcourt No. 1 ist noch immer die Schadenersatzklage von Den nerlein gegen Holt im Gange. E2T Herr Fritz Kiel lieferte heute bei Tonn Bulach mehrere Proben seines dichterischen Talents. cy Auch gestern Abend gelang es der berühmten Langtry nicht, das Auditorium im Parkthcaler besonders zu erwärineu. Das öffentliche Urtheil, daß Dr. B:lü Husten Syrup oas beste und billigste Mittel gegen Erkältung. Husten, rauhen Hals und Engbrüstigkeit ist, hat sich durch allgemeine Erfahrung vollstän dig bestätigt. Ein Gerücht, daß sich in No. 75 Bloominglon Straße ein Blatternkranker befinde, wurde von offizieller Seite als vollständig unbegründet widerlegt. r Harrn Tinchcr ein jugendlicher FiZchdieb, hat die nächste Zeit in der Besserungsanstalt zu P.'ainfield zu verbringen. Mucho's Cigarrenlader, befindet sich in No. 20 Ost Washington Straße. Das Maskenkränzchen des .ManwichMc" erfreute sich eines sehr gu ten Besuchs. Komische und elega-te Masken waren in großer Zahl erschienen und Zuschauer und Theilnehmer amüsir ten. sich gleich gut. Es kann nicht in Abrede gestellt werden und wir haben das von jehen gesagt, daß namentlich sür die Zuschauer ein Maskenball in der Halle des Interessanten mehr bietet als ein solcher in einem'Theater. Zuschauer und Masken sind hier in beständigem Verkehr miteinander und dadurch wird die Gemüthlichkeit und der Reiz des Maskenscherzes bedeutend erhöht. DaS hat sich auch gestern Abend wieder gezeigt. Naymond Koblen" bei August M. Kubn, Ofsice No. 13 Virginia Avcuue, Bards Ecke Ray Str. und Madison Avenue.
Plötzlich gestorben. Frau Sophia Meldermann welche mit ihrem Schwiegersöhne Christian Watters, "2i Meilen östlich von der Stadt wohnte ist gestern Nacht plötzlich am Herzschlag gestorben. Sie war 71 Jahre alt. James Mc Clain welch?? in der Nähe
von Plainfield wohnt, kam gestern in Geschäften hierher. Er befand sich gestern Abend in Rodgers Grocery 318 Jndiana Avenue und a!Z er auf die Straße ging, fiel er zu Boden und war todt. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Der Mann war berei.s 00 Jahre alt. Sie vrotestiren. ' Wir haben gestern bereits angedeutet, daß die Kaufleute an der Süd Meridian Straße der Legung eines StraßenbahnGeleises' an besagter Straße opponiren. Wie man hört wollen sie eine Petition an unsere städtische Behörde einreichen, in welcher sie ihren Protest begründen wollen. Ob ihre Gründe wirklich maßgebend sind, so deß man dadurch sich bewegen lassen könnte, von dem Wunsche weitere Ver'ehrmitiel für unsere Stadt zu gewinncn, abzustehen, wird man ja sehen. MavoröCourt. John Martin wurde unter der Anklage des Kleindiebstahls dem Criminalgericht überwiesen. Wm. Thov:pson, ebenfalls der Langfingerei angeklagt, wird spät:r ein Verhör zu bestehen haben. Albert Armstrong stand auf der Vaga bundenliste aber der Mayor ließ ihm gegenüber Gnade für Recht eraehen, und ließ ihn laufen. Fünf Jähre Zuchthaus. Oliver Wilfon, der Farbige, welcher seiner Zeit seinen Racenbruder David Reed so übel zurichtete, und unter der Anklage des Mordversuchs provozirt wurde ist gestern von einem Gefchwore nen-Collegium im Kriminalgerichte schul dig befunden worden. Das Urtheil lautet auf fünf Jahre Zuchthaus und der Antrag auf ein neues Verfahren wurde verworfen. cV'. Kate Snow verbrachte die vergangene Nacht im Stationshaus weil sie die Insassin eines berüchtigten Hauses war. Die Attica Loan &, Building Association ließ sich mit einem Capital von $200.000 im Staatssekretariat inkorporiren. Harry C. Prunk, welcher kürzlich John Graham schoß wird wahrscheinlich entlassen werden, da er bis jetzt noch nicht in Anklagezustand versetzt worden ist. .Halt' er den Schnabel,- schrie ein Stiefelputzer von der Gallerie der großen Oper herunter in das elegante Audito rium. wo ein Herr die Zuhörer durch unaufbörlichesRäusvern fortwährend störte, .und gebrauche Dr. Bull's Husten Syrup" ergänzte ihn ein anderer Schelm. Wir ziehen cs aus gewissen Gründen vor, der Einladung desCzaren, feiner Krönung beizuwohnen, nicht Folge zu leisten. LS' In Zimmer No. 2 der Superiorcourt wurde heute mit der Schadenersatz klage von E. A. Greagroy, dem Admnistrator des Nachlasses von Senate gegen die C. C. C. & I. R. R. Co. begonnen. Senate wurde am 13. Febr. Brightmood von einen Zuge der genannten Bahn überfahren, und die Hinterbliebenen verlangen nun $10.000 Schadenersatz. Blasen-Katarrb. Stechende Reizung Entzündung, Nieren und .UrinOrgan Beschwerden geheilt durch "Buclnipaiba". $1. Jef In der Circuit Court ist zur Zeit die Schadenersatzklage von Edward Stewart gegen Michael Fletcher in Ver Handlung. Stewart machte seiner Zeit einer Anleihe bei dem Verklagten und gab ihm dafür einePartie Tuch zum Pfande. Fletcher verkaufte daS Tuch und Stewart, der behauptet, daß der Werth der Waare den geliehenen Betrag bedeutend übersteige, verlangt nur $5,000 Schadenersatz. Folgendes erklart sich von selbst. Ich habe das St. JakobS Oel gegen RyeumatisrnuS. mit welchem ich acht Jahre behaftet war, gebraucht; dasselbe hat mir außerordentliche gute Dienste gethan, und ich glaube, daß wenn ich es Anfangs meiner Krankheit gehabt hätte, so wäre ich jetzt ein gesunder Mann. Meine Glieder waren zusammengezogen, aber seit dem Gebrauche des Oels kann ich besser gehen, und w:nn ich dasselbe fortgebrauche, werde ich wieder ganz gefund werden. John Zettelmayer .Hamburg. Pa. ß" Die Klage von F. Bryce gegen einen feiner früheren Angestellten Orville H. Smith wurde gestern Abend den Gefchworenen übergeben. Wie bereits mit getheilt verlangt Bryce von Smith $332 die letzterer alsLieferant fürBryce in Empfang genommen haben soll. Der Verklagte fagte im Verhör, daß er Bryce n!chts.schulde. Unter Anderm theilte er mit, daß er häufig an den früheren Gefangenenwärter der Jail altgebackenes Brod abgeliefert habe und dafür den Wärter durch einen kräftigen Schluck ent schädigt habe. Der Wärter sagte hm gegen, daß das Brod höchstens einen Tag alt war, '.und Bryce sagte, daß er stets der Meinung war, Smith versehe die Jail nur mit frischem Brod. Bis heute Mittag hatten sich die Geschworenen noch nicht geeinigt.
3 Die Exkursion, welche heute nach Cir.cinnati abgi:?g. fand eine sehr große Betheiligung. j James T. Laymann verwahrt sich dagegen, als Kandidat für daS Amt des Mayors genannt zu werden. " Der M-rskenball des unadhangigen Turnvereins verspricht eine großartige Affaire zu werden. Die vlrschiedenen Comites sino emsig beschäftigt. Vorbereitungcn für denselben zu treffen und weder Geld noch Mühe wird gescheut, um ein brillantes Maskenfest zu geben. Dasselbe fi.idet am Montag Abend in der Mozart Halle statt und die EintrittsPreise sind aus der betreffenden Anzeige zu ersehen. Zu den besten FeuerVersicherungs Gesellschaften des Westens gehört unbedinat die Franklin" von Jndianapolis. Ihr Vermögen betrögt W0.000 Diese Compagnie repräsentir: die North Western National" ron Mllwaukee. Vermögen, $1.007,193.92 und die Germern American" von New )ork, deren Vermöge über $3,00l,0?!).59 betragt. Ferner repräsentirt sie die Fire Association of London Vermögen $1,000,000 unb Die Hanover of New Vork" mit einem Ver. mögen von $2,700,000. Die Franklin" ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat. sondern weil außer den regelmäßigen Raten auch bei großen Verlusten kein Aufschlag erfolgt. Herr $ r. M c r z, No. 439 Süd Ost Straße ist Agent für die hiesige Stadt und Umgegend.
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