Indiana Tribüne, Volume 6, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1883 — Page 2

ZndianK Priöüne.

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- , - (, C , - 1 l v . v v v v w V vi v Indianapolis, nd., 10 zvcbiuar 1...,. in Eeorgia, Namens Gates.

Strafbare Erpressung ? Noch kein Prozeß hat das Interesse der Bevölkeruna von reevold. N. 5X.. und Umgegend in so hohem Grade er . T . 1 . 3 ' w I regt, als die Untersuchung qegen Capt. James H. Corey wegen Erpressung. Die Verhandlung vor den Geschworenen hat volle 21 Tage in Anspruch genommen, aber bis zur letzten Minute war die Gerichtshalle überfüllt. Im vorigen Sommer hatten, wie sich die Leser crin nern werden, Cyrus 23. Field mit Frau und Albert A. Levi mit Frau, sowie Nathan 23. Andrews, ein Schwager Field's, Corey's Bellevue-Hotel in Seadright während ihres Ausenthaltes im Bade daselbst bewohnt. Frau Levi und Andrews erkrankten am Typhus und in Folge dessen verließen von 140 Gasten 125 sosort das Hotel. Carey ließ den Ballsaal eines nicht weit vom Hotel ent fernten Pavillons als Krankenzimmer einrichtenund drohte, trotz des WiderSpruchs der Aerzte, die erkrankten Per sonen gewaltsam dahin schassen zu lassen. Field und Levi verhandelten mit Carey über eine Summe, die sie demselben bezahlen wollten, wenn er die Kranken so lange in ihren Zimmern ließe, bis sie ohne Nachtheil für ihre Gesundheit transportirt werden könnten und wurden von dem Wirthe schließlich genöthigt, ihm den Betrag von $3000, in zwei Wechseln über je $2,500, zu behändigen; Corey hatte gedroht, wenn er diesen Betrag nicht erhielte, die Patienten am nächsten Tage unter allen Umständen aus dem Hotel entfernen zu lassen und ließ die Wechsel in New tyoxt so schleunig eincassiren, daß Fielo und Levi mit ihrer Inhibition zu spät kamen. Als erste Zeugin wurde Minnie Levi, ein deutschesDienstmädchen, vernommen, welche Frau Levi in ihrer Krankheit gepflegt hat. Dieselbe wachte in der Nacht am Bette der Kranken und hörte früh gegen 2 Uhr heftiges Sprechen in dem Corridor vor dem Zimmer. Sie ösfnete das letztereund bat Corey, der seine Be diensteten beauftragte, aus verschiedenen Zimmern Möbel auszuräumen, nicht so 'laut zu sprechen, da der Arzt die größte Ruhe anempfohlen habe. Corey antwartete grob und bemerkte, daß oie Pa tienten noch vor Sonnen-Aufgang aus dem Hause geschasst werden würden, und nrtn ! X t i ii ftavfiAtt 7nYYl rttofS tvvittt in iutuvit uuvii ivuiiii. iiuif s w, rtmn ini ' vw S.r. ; Geleg'nhe tau tat tnciti erwöhnle ; W M UI4.1U W VIV V . r 1 Abkommen zu Stande Der Zeuge Thomas Loarey sagte aus, daß er zu jener Reit mit dem Neinhalten des ClosetS in dem Hotel beauftragt gewesen sei. Der Behälter, aus dem das Wasser in das Closet abzufließen hatte, wurde aus Corey's Befehl nur zweimal gefüllt und zwar jedesmal kurz bevor eine Jnspection durch den Gesundheitsbeamten stattfand. Die Cisterne war so schlecht im Stande, daß ein Theil des wf.cfttr.r?. ; (ta t;c o.r m gaben sollten darlhun, daß die liederliche' &.ftw,.: x..o Rlr..;. miuuiuuiiiis in lUiiui llll. Aill. ill I r'TI "V" ?Vvg" Uil emwlcrm ooer ooch vesöroertyave; oie; selben schienen groß:n Eindruck aus die ' Geschwornen zu machen, wurden aber w .r.?,: AU dadurch we.entllch abgeschwächt, da Zeuge zugeben mußte, er habe durch Field's. Bemühungen eine Anstellung bei der Hochbahn in New tyoxt erhalten. Die Aerzte, welche oie Kranken behandelten, bekundeten, auch der vorsich tigste Transport derselben würde zu jener Zeit am 13. August und an den folgenden Tagen mit Lebensgefahr verbunden gemefen sein. Die von der Vertheidigung als Sachverständige aufgerufenen Aerzte meinten dagegen, nach der von ihren Herren College beobachteten und ihnen mitgetheilten Blutwärme der Patienten und nach der Zahl der Pulsfchläge zu verschiedenen Zeiten hätte der Transport unter Beobachtung der erforderlichen Vorsicht ohne irgend welche Gesahr bewerkstelligt werden können. Die übrigen zahlreichen Zeugen sagten aus, der Anaeklagte habe sich höchst rücksichtsvoll und derselbe habe sich wie ein grober Flegel benommen. Das Plaidoyer der ebenfalls zahlreichen Anwälte beschäftigte sich zunächst mit dem Für und Wider in den Aussagen der Zeugen, sachverständigen Zeugen und Sachverständigen und sodann mit der Frage, ob das Verfahren eines Gastwirthes, der unter besonderen Umständen ungewöhnlich hohe Preise für die Benutzung eines Theils seines Hotels fordert, unter den Begriff der Erpressung extoiUou falle. Erpressung ist im Sinne des gemeinen Rechts die widerrechtliche Handlung einer Person, welche eine andere Person durch den Vorwand eines Rechts oder durch Bedrohung mit dem Mißbrauche eines Rechtes zu einer ihr nachtheiligen Handlungsweise bestimmt. Ob man die Handlungsweise. Corey's widerrechtliche und die Ausübung des ihm zustehenden Rechts, die Preise sür Benutzung seiner Zimmer nach seinem Ermessen normiren zu - können, einen Mißbrauch- dieses Rechtes nennen kann, ist höchst zweiselhast. Es giebt Handlungen in Menge, die schofel und ordinär, aber nicht strafbar find. Das Resume des Richters war erschöpfend und unparteiisch.' Die Geschworenen ließen nach 20stündigem Verweilen in ihrem Berathungszimmer dem Richter mittheilen, sie seien nicht im Stande, sich zu einigen. Der Richter weigerte sich, dieselben zu entlassen; die Stimmen standen 7 für nicht schuldig und 5 sür schuldig. Nach weiteren 6 Stunden abermalige Meldung, daß eine Einigung nicht zu erzielen sei; 11 stimmten sür nicht schuldig, 1 für schuldig. Nach weiteren 11 Stunden die gleiche Meldung und endliche Entlassung der Jury. Die Sache kommt im Mai-Termin zur anderweiten Verbandluna.

Cln ,,tomUtnUt" i7arblger.

Vor dein Rebellionskrieqe lebte in I Csvttnfia r n (sKrt fr?- S1nr ' UIHIWIH) ViW. W - H JtlUU jJ Wilson. ein- verbummelter Geselle, der. durch Einbrechen von Pferden und 'Maulthieren seinen Lebensunterhalt ver diente. Er verliebte s:ch in eine helle Mulattin, eine Sklavin des reichsten Mit dessen Genehmigung zog er mit ner Heiievttn in eine Jpune aus oer Plantage des Gates und arbeitete für ST. 9 , t . L lcktcren.um billigen Lohn. Der Krieg brach au-, Gates verlor sein gesamrnteö Vermögen mit Ausnahme seines sehr r ' 1 4 . umsangreichen Landbesitzes, die Sklaven wurden frei und Wilson ließ sich nunmehr mit seiner Mulattin trauen. Von diesem Augenblicke an war derselbe wie umgewandelt, der tüchtigste und sparsamste Arbeiter, den man sehen konnte. Er arbeitete sür Gates und später sür dessen Erben fort. Diese konnten von dem großartigen Leben, das die Familie früher gesührt hatte, nicht lassen, verarmten mehr und mehr, und Wilson lauste ein Stück ihrerPlantage nach dem anderen. Ehe Wilson mit der Mulattin zusammenzog, hatte er bereits eine pech schwarze Frau und Kinder in Virginien sitzen; diese ließ er kommen und hat ihnen ein Haus, sowie so viel Land eingeräumt, daß dieselben ihren Lebensunterhalt darauf verdienen können. Wilson ist jetzt einer ver reichsten und geachtetsten Farbigen in Georgia; seine Plantage wird musterhast verwaltet ; im vorigen Jahre hatte er eine zusammenhängende Flachs von '180 Ackern mit Mais bestellt. Er selbst kann weder lesen, noch schreiben, hält aber streng darauf,'daß seine Kinder die Schule regelmüßig besuchen. Philantliropische Makregeln. Daß es ebensowohl ein Irrthum ist. alles Heil von der Gesetzgebung zu er warten, wie von einer sogenannten tfar ken oder väterlichen Negierung, dürste von denkenden Menschen kaum noch bestritten werden. Wenn ein Gesetz den Anforderungen derZeit in solchem Grade entspricht, daß diejenigen, die es auöführen wollen, allgemein unterstützt wer den, wenn es die Ueberzeugungen und Wünsche einer großen Mehrheit zum 'Ausdruck bringt und alle Elemente in sich trägt, die es gewisiermaßen selbstwirkend machen, dann ist sein Erlaß eigentlich nur noch Sache der Form. Es ist nicht das Gesetz, welches den Mord oder Diebstahl, die Vielehe oder die Sklaverei in großem Maßstabe verhütet, sondern die Ueberzeugung der Gesellschast, daß Mord, Diebstahl u. s. w. m,t lyren Jnterefjen nicht vereinbar, also t f v n n r i 4 SÖttbiechsn sind. Das Gesetz bringt v r 1 ntolfertcfitrtitvrt m : '""" nur in eine bestimmte Form und kündigt zugleich an, in welcher Weise die Gesellschaft diese oder jene Verletzung ihrer Interessen zu bestrafen gedentt. Wo Naubzüge noch als Heldenthaten gelten, werden sie durch lein Gesetz abgestellt wo die Blutrache heilige Pflicht ist, nützt kein Verbot gegen sie und wie wenig in gewissen Kreisen, welche das Duell sür beilige Ehrensache halten, die gegen dasselbe gerichteten Paragraphen ausgerichtet haben, ist allbekannt. r rn. ..... . . et.. von : gm, nndet Anwendung auch auf dleiemgen gef.Mitfrn vmnimmirnn die kin?n ni?sir v."' - V7 pNtwen Charakter, die den Zweck haben, menschenfreundlichen Absichten geser.geberischen Ausdruck zu verleihen, . ' .r... . Vttti vmw V7Vivuu vvw v iuu.vu vv Theorie vertritt, daß Arbeiter nicht über 10 Stunden täglich beschäftigt werden. nicht in gesundheitsschädlichen Räumen arbeiten und nur mit baarem Gelde ausbezahlt werden sollten, so ist das sehr schön; wenn der Schulzwang für die Kinder eingeführt wird, .um sie gegen den Unverstand ihrer Eltern zu schützen, und wenn man sie aus den Fabriken fernzuhalten versucht, damit sie nicht an Leib und Seele verkrüppeln, so zeugt das von einer höchst humanitären Aufsassung der Stoatspflichten. Es läßt sich gegen die Absicht, die solchen Maßregeln zu Grunde liegt, auch nicht ein einzige? vernünftiger Einwand erheben, aber leider erfüllen sie ihrenZweck außerordentlich selten. Unter dem Drucke der Verhältnisse, um ihre Familien zu er nähren oder sich gegen die Härte des Winters sicher zu stellen, sind die Arbeiter .freiwillig" über die gesetzliche Zeit hinaus thätig; ansänglich meist gegen besondere Bezahlung, bald aber sür den gewöhnlichen Lohn. Sie drängen sich aus Noth in Fabriken, Gruben und zu Beschästigungszweigen, deren Gesährlichkeit ihnen vollständig bekannt ist, und wenn sie weder Lohn, noch andere Be schäftigung erhalten können, so nehmen sie auch Anweisungen aus Lebensmittel. Hat das Familienoberhaupt keine Arbeit, während die Kinder solche finden können, so werden sie dazu angehalten, nach der Schule, wenn der Schul zwang nicht zu umgehen ist und außerhalb der Fabriken, wenn letztere von den Staatsbehörden zu scharf überwacht werden. Die Noth ist viel stärker als das Gesetz, sie spottet desselben und vereitelt die menschenfreundlichsten Absichten der Legislatoren. Wer einem halb verhungerten Menschen die Wohlthaten einer weisen Diät auseinandersetzt, erreicht damit gerade so viel, wie der Philanthrop, der dem Drucke der wirthschaftlichen Verhältnisse durch ein paar gedruckte Worte zu begegnen sucht. Womöglich noch wirkungsloser, was den sosort sichtbaren Ersolg anbetrifft, sind die pbilanthropischenMaßregeln von Einzelpersonen. Die schrecklich ungesunden Wohnungen der ärmsten Classen in den meisten Großstädten veranlaßten Menschenfreunde, die elenden Baracken anzukaufen, abzureißen und durch Modell Miethshäuser- zu ersetzen. So wurden in London durch den verstärkenen Humanitarier Peabody 1600 Familien mit sanfter Gewalt aus ihren Höhlen verjagt. Auf demselben Grund und Boden wurden lustige, bequeme Häuser errichtet, die 1500 Familien Wohnung gewährten. Aber es .waren nicht die

Allerärasten, die hineinzogen, es waren besser situirte Leute, die sür die schönen Zimmer freiwillig mehr als den festge setzten Preis bezahlten. Die Vertriebeuen siedelten sich draußen in den Vorstädten an, und zwar in Barakken, die den srüher von ihnen bewohnten leider sehr ähnlich sahen, und als Peabody's Beispiel später nachgeahmt wurde, hatten die Arbeiter und Kleinhandwerker ganze Staditheile zu räumen. Mancher konnte die Miethe nicht erschwingen, mancher wollte seine Arbttt zu Hause verrichten, wurde aber daran durch die Vorschriften der V!o-dell-Miethshäuser verhindert, welche die Verwendung der vorhandenen Räum lichkeiten zu anderen cd Wohnzwecken verbieten. So kam es, daß die sür Ar-beiter-crrichteten Modelle von der Mittelclasse besetzt und die Armen zwar auö der Siato gejagt, aber nicht in besseren Wohnungen untergebracht wurden. Aehnliche Erfahrungen hat man in Pa ris gemacht, und nicht minder sind die Versuche gescheitert, den Arbeitern durch Errichtung von Consumvereinen billigere Lebensmittel zu verschossen. Der Mann, der vom Lohne abhängt und zuweilen

keinen erhalt, muß öfters Credit beanspruchen, den ihm der Consumverein nicht giebt, kann sich aber wirklich die Masse der Lohnarbeiter die Wohlthaten des Vereins sichern, dann sinken garbald die Löhne, weil sie durch das Angebot Derer gedruckt werden, die jetzt billiger zu leben vermögen. Trotzdem sollten sich die Philanthropen nicht entmuthigt fühlen. Ihr praktischer Protest gegen gewisse Uebclstände, ebensowohl wie der theoretische der Gesetzgeber, hält eine Agitation wach, die die sich immer größerer Kreise bemächtigt und endlich dahin sührt, daß bald dieses, bald jenes Uebel allgemein als solches empfunden wird. Ist aber diese Stufe der Erkenntniß erreicht, dann zögelt die Gesellschaft auch nicht mehr, wirksame Mimi pr Besc tigur 5,Z :oc!ö anzur-?:i',:" Ter Vertrag mlt den ?isux. Nicht blos die Grenzstrolche, sondern auch die anständigen Ansiedler an den Grenzen des Indianer Territoriums und verschiedener Jndianer-Reservatio nen beklagen sich häusig darüber, daß die den Indianern eingeräumten Gebiete den Vormarsch der Cultur nach dem Westen behindern. Selten ist indessen Beschwerden irgend welcher Art so schleunige Abhilfe geschaffen worden, wie den erwähnten. Vor zwei Jahren wurde das große den Utes eingeräumte Gebiet in Colorado der Ansiedelung -durch die Weißen eröffnet, ihm wird die Reservation der Crow's in Montana bald folgen, und die Reservation der Sioux in Dakota ist soeben um die Hälfte ihrer Ausdehnung verkleinert morden. Durch Abkommen mit den Indianern wurden 11 h Millionen Acker der Ansiedlung g'öffnet. Der Vertrag mit den Siour ist nach Allem, was darüber seitherzbelat geworden ist, mit freier Zustimmung der Indianer abgeschlossen worden. Hosfentlich sind nicht auch hierbei Täuschungen durch spitzbübische Agenten uutergelausen, und bildet sonach dieses Abkommen einen wohlthuenden Gegensatz zu früheren BertrSgen Mit den Indianern. Das den Indianern verbleibende Land umfaßt ungefähr 11,000.000 Acker und wird in die gleicheAnzahl Agenturbezi:5e eingetheilt, die bisher bestanden hat, so daß natürlich die einzelnen Bezirke ent sprechend kleiner werden. Für jeden Indianer Mann, Weib und Kind - verbleiben mehrere hundert Acker Land. und dies ist, eine paffende Vertbeilung vorausgesetzt, völlig ausreichend, den j Rothhäuten mit der Zeit eine auslömmllche Existenz zu gewähren. Für den abgetretenen Theil der Reser vation giebt die Regierung 25.000 Kühe und 1000 Bullen, und verpflichtet sich. jeder Familie, welche Land urbar macht. ein Joch Ochsen und mindestens eme 5kuh zu stellen. Außerdem hat sich die Regierung verpflichtet, sür jede Agentur einen Arzt, emen Farmer, der die In dianer im Landbau zu unterweisen hat. emen Zlmmermann, einen Husichmied und zwei Vertrauensmänner anzustellen. die den Indianern ebenfalls nit Rath und That an die Hand gehen sollen. Diese Leistungen der Regierung sind also dieselben, die den Indianern früher schon gegen Abtretung von Ländereien zugesichert, höchst selten aber gewissenhast erfüllt worden Und. Was von den In dianern abgetretene Land ist höchst wertyvoll und wird daher valo rn Ge mäßheit des Heimstätte-Gesetzes besiedelt sein. Die Regierung sollte die durch Ausführung des Vertrags sich bietende Gelegenheit ergreifen, die von dem Häuptling Red Cloud während seines Aufenthaltes in der Bundeshauptstadt erhobenen Beschwerden gewiffenhast zu untersuchen und eventuell Abhilfe zu chanen. Red Cloud verlangt Entschädigung für die seinem Stamme vor sechs Jahren von den Bundestruppen widerrechtlich r i iv r? p . v consiscirren Ponies, ieies ertangen ist von geringer pecuniäre? Bedeutung v r on r uno seine Vereqilgung iercyr sestzustetlen. Weiter aber verlangt Red Cloud die Absetzung des Agenten McGillicuddy und die nachträgliche vollständige Ersüllung der der Regierung nach dem ersten Vertrage mit den Sioux obliegenden rn . rt' i v . nerv Ölungen; nacy oer Angabe des Häuptlings soll die Regierung mit der Lieferung von Wagen und Pflügen im uaitanoe fem. Werden diese Beschwer den gewiffenhast untersucht, und wird der neue Vertrag ehrlich durchgeführt, so wird damit ein Vorgang geschaffen, der ... ?r . v v.r. rr t. . . 1 - . oeweiien wlro, oazz yriicyiell auch oen Indianern gegenüber die beste nach i v . . . . rr e r . vielen oer oisycrigen rsayrungcn aller dings auch schwierigste Politik ist. Ein tteyeiulnik. Dieser Tage starb in Uniontown, Pa., ein Mann, der langer als 50 Jahre ein ungelöstes Räthsel für Fayette Co. gewesen ist. Die staubigen Acten des Countygerichts weisen nach, daß am 5.

Januar 1831 ein Fremder in die Wohnung des AlexanderCrow in dem Stadtchen Spring Hill eindrang und Crow sowie deffen Familie mit einer Axt aus dem Hause trieb. Diese alarmirten die Nachbarschaft und der Fremde wurde nach heftiger Gegenwehr verhaftn und nach dem Gefängniffe gebracht. ' Er siel durch die Eleganz seiner Kleidung auf und verweigerte ttt Auskunst über seinen Namen und seine Herkunst. Im März deffelben Jahres wurde ein gewis ser John Updegrass wegen Trunkenheit verhaftet und in derselben Zelle, die der Fremde inne hatte, untergebracht. Der letztere erschlug den Betrunkenen in der folgcndcncacht, während derselbe schlief, mit einem Knüppel. Im Juni 1831 wurde der Fremde wegen Mordes processirt, jedoch wegen ÜnzurechnungLfähigkcit freigesprochen. Mehrere Jahre brachte er in einer besonders für ihn eingerichteten Zelle an Ketten gefesselt zu, wurde später mit verschiedenen Arbeiten

beschäftigt und schließlich als geheut entlassen. Er arbeitete dann als Tagelöhner, zeigte besonderes Geschick in der Behandlung von Pserden und die Leute legten ihm den Namen der verrückte Billy bei. So ost er später nach seinem Namen gefragt wurde, antwortete er: ich bin der verrückte Billy. Daß der Mann ein Engländer war. erkannte man an seiner Aussprache; mitunter trat er aus seiner Schweigsamkeit heraus und löste dann zur Ueberraschung der Zuhörer die schwierigsten Aufgaben im Kopfrechnen in kürzester Zeit. In der Zins auf Zins-Nechnung war er am meisten bewandert. Mitun ter sprach er auch lange Abschnitte aus Shakespeare halblaut vor sich hin. Herr Daniel Kaine aus Uniontown war im Jahre 18L7 von einer Reise durch Europa zurückgekehrt. Er tras zusüllig mit Billy zusammen und sagte zu demselben: Ich komme soeben aus England zurück." Waren Sie in Warwick Ja." Auch in Stratsord?" Ja.- Da ist er geboren. Auch inKenilworth?" Ja." Da hat er vor Eli abeth gespielt." Dann verfiel Billy wieder in seine gewöhnliche Schweigsamkeit. Während des Prozeffes gegen Gul teau folgte cr den Verhandlungen mit wahrer Leidenschaft.' Er spielt den Wahnsinnigen, äußerte cr einmal gleich bei Beginn des Prozesses. Hast Du das nicht auch gethan, Billy ?" wurde er gefragt. Nem, lautet: du Antwort, der Richter hat den G?schmorenen gesagt, ich sei wahnsinnig und diese haben es geglaubt. Bly muß ein Alter von einigen 80 Jahren erreicht habe. In seinem dürften, Nachlasse wurden Bruchstücke von Briefen gefunden, die gut geschrieben sind und leidenschaftliche Liebe zu einer jungen Dame verrathen. Während man früher annahm, Billy sei wegen eines Verbrechens aus England geflohen, glaub? jetzt Andere, dab er von dem Mädch:?., das er liebte, zurückgewiesen wurde, 'di? an dasselbe gerichteten Briefe zurückehielt und daß dies sci::; Geist umnaÄ tete, seine Entfernung auL England und seine spätere Schweigsamkeit veranlaßte. Mit Billy ist ein Geheimniß begraben worden, das jedenfalls nie entschleiert werden wird. Auch bei Dead w o o d, D ak.,ist eln mächtiges GlimmerLager entdeckt worden ; Blöcke von 8 Fuß Länge und 3 Fuß Breite wurden bereits gesörderttt'nnde. D i c U n i o n soll jetzt den Ofst,iercn und Mannschaften deö in der St. Lawrenc: Bay verbrannten Dampscrs Noogers" den Werth drS ihnen bei dieser Gelegenheit verloren gegangenen persönlichen Eigenthums ersetzen. Es ist dies ein neuer Posten in der groben Rechnung, zu dere.r Uebernähme die Regierung durch den unglücklichen Verlauf eines Prioatunternchmens mehr oder weniger gezwungen worden ist. AlS der Rodgers" ausgeschickt wurde, hat wohl kaum Jemand geglaubt, daß derselbe die Jeannette"oder deren Bemannung zu retten vermöge, man wollte aber doch überhaupt etwas in der Sache thun und hoffte mindestens darauf, daß das Hilfsschiff unversehrt zurückkehren werde. Nachdem letztere Hoffnung sich als trügerisch herausgestellt, kommen nun noch nachträgliche Forderungen aller Art zum Vorschein, und auch sie laffen sich nicht von der Hand weisen, hat doch derjenige, welcher A gesagt, gewöhnlich auch B zu sagen. Die genauen Zusammen stellungen der Ackerbaubehörde des Staates Pcnnsylvanien weisen nach, daß die vorjährige Weizen-Ernte von 1,495,000 Ackern 22,025.000 B. ergeben hat. Die Berichte aus 59 Countles er geben eine Zunahme von 2 Procent in Schuylkill Co. bis zu 40 Procent in Lancaster Co. gegen 1881, die aus 7 Countles eine Abnahme von 1 bis 10 Procent. Die bis ijetzt mit der Her stellung von Brettern aus Stroh ge machten Erfahrungen sprechen für die Güte des gewonnenen Materials. Die Bretter werden 12 Fuß lang, 32 Zoll breit und rn der gewöhnlichen Dicke der Bretter aus weißem Nußbaum herge stellt, sind völlig so verwendbar wie letz tere und kosten nur halb so viel. Zwei Knaben in Philadelphia fuhren dieser Tage auf dem Delawäre Schlittschuh; eine Scholle, aus der sie sich gerade befanden.löste sich von dem mit dem Ufer zusammenhängenden Eise los und trieb in dem Fahrwaffer des Fluffes. Abbrechende Stücke vermin derten rasch den Umfang der Scholle, und diese begann tieser und tiefer zu sinken. Ein Knabe erbot sich, von der Scholle zu springen und bat den andern, er möge auf der Scholle bleiben, einen von ihnen werde dieselbe tragen können. Der andere Knabe wollte dies nicht an nehmen, beide sprangen gleichzeitig in's Waffer und erreichten schwimmend festes Eis. Charles Kee gilt für den intelligentesten Chinesen in Chicago. Derselbe behauptet mit Bestimmtheit, es

sei nicht wahr, daß seine Landsleute :

Ratten essen. Soll denn gar nichts mehr wahr sein? In C h e st e r f i e l d. Ja., wird ein artesischer Brunnen gebohrt; dieser Tage drang plötzlich ein Strahl einer milchweißen Flüssigkeit aus dem Bohrloche ; dieselbe wird chemisch untersuc'zt, vorläufig hält man sie sür eine starke Magnesia-Lösung. Vor zwei Jahren wurde ein Einwohner von Quincy, Jll.. in Esfigie verbrannt. Der auf diese Weis: Beleidigte hat soeben den Urheber der Posse entdeckt und Beweismatcrial in der Hand; er hat ihn auf 10,00) Schadencrfatz verklagt. 80.000 Ballen Thee wurde !n 1881 und 1882 im'europäischenGroß dritannien die Landung auf Grund deö Adulterations Gesetzes" verweigert. welches die Einführung gefälschter Waaren verbietet. Dieselben gingen sammt und sonders nach den Ver. Staaten. woselbst der werthloseste, vielleicht verlftete Drcc? leine rntelligenten Adney mer findet, wenn er von &ift3" beglei tet ist. Weizenbau, Bergbau, Holzfällen und Fischfang können im Nordwesten mit größerem Erfolge betrie ben werden, als irgendwo fönst in der Welt. Die für den Weizenbau geezg' netste Region erstreckt sich von Boise in Jdaho bis Walla-Wulla im Territo. rium Wyoming und umsaßt 50,000,000 Acker. Gouverneur Sheldon von New Mexico hat sich dieser Tage dahin ausgesprochen, daß er für das Territorrum nicht den geringsten Vortheil er blicken könne, wenn dasselbe au einem Staate erhoben wrde; die Territorial Regierung hab? kaum begonnen, sich so zu festigen, daß man eine gedeihliche Wirksamkeit von ihr erwarten könne. Außerdem würde die Verwaltung des Territoriums als Staat wesentlich kost spieliger sein und eine Erhöhung der steuern zur Folge haben. Im Uebrigen bezeichnete der Gouverneur. dieHilssquellen des Territioriums als außerordentlich. Mindestens 10,000,000 Acker stehen noch der Ansiedelung offen, die für den Getreide-, Gemüse- und Obstbau vortrefflich geeignet sind. Für Zwecke der Viehzucht wird das Land von keinem anderen ubertrossen. Gold, Sil ber, Kupser, Blei und Eisen sind in den Bergwerkdistrikten reichlich vorhanden, 5kohlenlager harren der Ausbeutung und reiche Holzbestände werden selbst bei einer vernünftiger Ausnutzung und Für sorge, für Nachpflanzung reich: Ertrage ergeben. Die Auf üllung der Beck Bay bei Boston hat sich als ein außerordentlich rentables Unternehmen für den Staat Massachusetts erwiesen. Die Ausgaben betrugen $1,040,000 und für verkaufte Bauplätze wurden $-1,757,000 vereinnahmt. Auf einer Rutschbahn, wie sie in Wisconsin zum Transporte der Baumstämme gebraucht werden, kam dieser Tage der ganze Vorrath in'sNollen, während ein Mann mitten auf der Bahn stand und nicht vermochte, sich zu retten. Während er noch in seiner Verzweiflung nach der Seite zu laufen ver suchte, glitt er aus und siel zwischen zwei mächtige Stämme, die fest an den Boden gcsroren waren. Die ganze Wucht der Stämme stürmte über ihn hinweg, ohne ihn im Mindesten zu verleben. Die Abilene Gazette" meldet : Ein Pastor einer unser.'? hervorragendsten Kirchen hat eine Gehaltszuläge von $100 ausgeschlagen. Er sagt, der schwierigste Theil seines Amtes sei der, sein Gehalt einzukassiren ; es würde ihn umbringen, $100 mehr collcctiren zu müffcn." Die bisher somächtigePro hibitionspartei in Iowa ist auf dem besten Wege sich zu fpalten. Ein Theil, den Gouverneur Sherman an der Spi tze, will keine Extra-Sitzung der Legislatur einberufen, um einen neuen probehaltigen Entwurf zu einem Verbote aller Fabrikation und alles Vertriebs von Spiritussen abzufassen und als Amendement zur Staatsversaffung dem Volke zur Abstimmung vorzulegen; sie will damit bis auf die rcgelmas;lge Si tzung der Legislatur im Jan. 1864 war ten, was die Durchsetzung des Verbotes im Jahre 1886 ermöglichen n. die Kosten einer Extra-Eitzung ersparen würde. Der andere Tom, welcher aber auf der eben abgehaltenen Convention die große Mehrheit hatte, verlangt eine ExtraSitzung, welche der Gouverneur zu verhindern die Macht, das Recht und den Willen hat. Darüber ist große Erbitterung auf beiden Seiten, und diese mag leicht die Partei so schwächen und die Gegner so ermuthigen, daß das Bcrbo:sAmcndement ganz vereitelt. wird. Vom Auslande. Ueber die Explosion der Pulverfabrik zu Muiden bei Amsterdam erfährt man noch ferner, daß zum großen Glücke das Magazin, welches etwa 150,000 kg Pulver enthält, verschone ze blieben ist, und daß die Mehrzahl der Arbeiter im Augenblicke der Explosion nicht zugegen, da gerade Frühstückstunde war. Das Amst. Handelsblatt"bringt folgendes Verzeichniß ahnlicherUnglücks fälle in früheren Zeiten : 1022 flog die Pulvermühle bei Amsterdam in die Lust, 1624 eine andere ebendaselbst, 1025 und 1627 ebenfalls daselbst, 1709 wiederum mit solcher Gewalt, daß Hauser inHaar lem und anderen Orten erschüttert wurden, 1801 fand die schreckliche Explosion eines mit Pulver beladenen Schiffes Leyden statt, wobei an 150 Menschen unter den Trümmern der Häuser bcgraben wuroen. H r. Pasteur hat der französischen Akademie angezeigt, daß er vier Hunde besitzt, welche er durch Im pfung gegen das Tollwerden ganzlich geschützt habe. Er räth, daß alle Hunde so geimpft werden sollen, um der schreck lichen Krankheit auch unter Menschen ein Ende zu machen. Schaden kann das nichts; aber ob cö ein genügender Schutz ist ? ?

D ieZ ah l d e r s ch u l p s l i chtigcn Kinder in Preußen b:träzt nach einer im Eultusministcrirr zusammen gestellten statistischenU!bttsicht7.,.',00,0O0. Hiervon verstehen nur polnisch :;C0,C'J0 ' Kinder, nur dänisch 21M0, nur liitiau isch 10,000 Kinder, nur mährisch 8000 Kinder, nur rjendisch Cü00 Sünder, nur waLonisch 1100 Binder (taeis Stelnetn und Umgegend), r.ur fcötrujg liüii ßindcr,nar friesisch 1C00 Kinder und r.u: holländisch 7000 Kinder : tü b:;:: nach im preußischer uiaat ca. lG8,ijüo Kinder, welche nid;! deutsch sprechen sönnen, also unejähr ber breijehnie Theil sämmtlicher schlpjlicht:gci:!d:r. Das britische Museum hat soeben eine interessante Sammlung von 30 Silbcrzeräthn erserben, :?c!c einen Einblick in das tägliche Leben der

Äabylon'.er gerzahren und an d2n zZund des Zogelhandlerladens m Pompeji erinnern. Diese Gegenstände. r?elÄe alle aus der ehemaligen Ställe von Baöylon gefunden wurden, bcztehen aus Vruchstücken von silbernen SSüsseln, dem zerbrochenen 5)enkcl einer' Vase, und Münzen, welche grötentheils entstellt und sehr beschnilten sind. - Es ist leicht zu sehen, daß all: GrgcnstZnde von geübter Hand oorsäi.-lich zcrbrocken worden sind, wahrscheinlich, um das Metall aus's Neue zu verwenden, und man durs billigerweise folgern, daß die Sammlung die Ucbcrbleio,,.t cmes Silberfchmieds bildet. Unter l n Münzen bc findet sich eine gut erhaltene lycische. So wett nach dem Äafcnhcnlel und den Schüsseln qeurtheilt werden kann, ist die Kunst entschieden babylonisch unter pcrsischem Einflüsse, und die Wcrkstätte maq von den Erobcrungszügcn Alcxandcr's deS Großen datiren. Als ein A c m e i s sür die freundlichen Jezichunpen zwischen dem Deutschen Reich und China darf cs an aesehen werden, daß d:e in Stettin für die chinesische Regierung erbaute Panzercorvette Tschinvjen", welche im salo nat April in Kiel mit Kruppschen Ge. schuhen armirt werden und dann lhrc Probefahrten machen foll, von Ossizicren und Mannschaften der deutschen Marine, welche zur Ablösung aus die asiatische Station bestimmt sind, nach Kanton übergeführt werden wird. Außerdem ist dem der deutschen Marine angehorigen Zapitan-Lieutenant 5)asen clever ein cinjährigcrUrlaub zur Dienstleistung in der chinesischen Marine ertheilt worden. Kapitän-Licutcnant Hasenclever erhält sür Hin und Rückreise je 3000 M. und zur Bestreitung seines Aufenthalts in China die Summe von 36,000 M. V o n den mildenStiftun gen, die zu Ehren des kronprinzlichcn silbernen Hochzeitssesteö in Deutschland gemacht wurden, nenn:.", wir die folgen' den : die von einem Eentralcomite durch ganz Deutschland gemachten Sammlun gen haben den Betrag von etwa 800,000 M. ergeben. Dieselben sollen zu cincm wohlthätigen Zweck verwendet werden, dessen Bestimmung dem lronprinzlichcn Paare überiassen ist. Zur Erwerbung eines Grundstücks für das VictoriaLyeeum ist durch ein Comite, an dessen Spitze der Herzog von Ratibor steht, eine namhaste Summe gesammelt worden. Der englische Generalconsul von Bleichröder hat als Beitrag zur ErbauUng einer englischen Kirche 30,000 9)f. gewidmet ; die bis jetzt benutzten Räumlichkeiten im Monbijoupalais sind nicht mehr entsprechend. Die ici:SA Berlin hat für die Feier 200.0'JO M. aegcben. Der Betrag von 118,000 M. soll zur Errichtung eines Kcankcnpslegerinstituts dienen. Die Urkunde daz.l wild dem kronprinzlichen larc in 5?n r,5chs!e:l Tagen durch ein: Deputation üdcrreicht werden. In dem (vc)':nf cr zchn Städte, dem SpeiscZ,,,! ji'io 7t'.,0juM. verwende!. 'lSn dir iucn tcmcrllcn Summe von yt).,o,J0 M. sind ungef Ji'jf 150,0)0 M. in Berlin c.ej.'mmelt. Ein irisches Blatt n: a ch t darauf ausmerkam, das; die cigent!i.en Jrländer auch heule noch in der Regie rung Irland's fast c a? niäzls zu Zaen haben. Der Bic:tSni", der irische Staatsiecretär, der Hilf juntcriiautäfe fretür sind Engländer, der Unterstadt-? sekretär ist ein Schotte nnd htt Cc.idju tor ein Jrländer von der Ornnaijtci: Partei. Dem Biceköklicz fic'gr ein al;ci mer Noth, das PrivyEor.cil cs Jrc.'and, zur Seite. Der Tit:l zum iiidcj'icn, lsagt Frcemans Journal", ist irisch, allein das Priv? Couneil selbst ist ebenso irisch, als das herrschende Sust:m constitutionell. Der Nath ist wie folgt zusammcngeseht : aus zwei protcflanlischcn Erzbischöfen, von denen einer ein Engländer, der "Andere ein irisch?? Tory ist, zwei ehemaligen irischen Lordlanzlern, neun Engländern, die im Laufe der lcj ten Jahrzehnte Staatssekretäre sür Irland gewesen, drei ehemaligen Truppen commandanten in Irland, sieben Pairs, von denen zum Mindest: vier der Toryvartei angehören, vier irischen nicht offiziellen Mitgliedern des Unterhauses, ein paar irischen Regierungsdeamten und mehreren irischen Richtern. In St. Petersburg geht das Gerücht, die Polizei sei plcZ'.'.ich durch eine Mldnnz anS dem Innern in einige Aufregung verseht. Ans Sibirien soll nämlich die Nachricht ringctrcf. fen sein, daß eine bekannte Nihilistin, di: Figner, ein junges Mädchen, das sich durch gros:? Schönheit auszeichnete und in mehreren Prozessen eine nicht unbedeutende Rolle spielte, aus den Bergwerken, in denen sie zu Strafarbeit vcrurtheilt war, die Flucht ergriffen habe und wie cs heißt, bcZürchict die Polizei, daß es derselben gelungen sei, nach Petersburg zu entkommen. I n den ersten fünf Mona ten des vorigen Jahres wurden in dem chemischen Laboratorium der Stadt Paris 1LL9 Weinproben analysirt; von ihnen waren 372 völlig unverfälscht, CS. wenig verfälscht, Sli ungeschickt verfälscht und scblecht, 115 gesundheits. jährlich. Von 3001 im Jahre IbSi untersuchten Weinproben waren 271. un versälscht, 031 unschädlich, 1731 gesund heitsgesührlich.