Indiana Tribüne, Volume 6, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1883 — Page 6
Me der Hnliel Kips den c 'ZlaGtuiäHter ausyorchte. . Ennltt var ganz unglücklich. Schon feit einer Stunde Zsß sie, dieJeder in der Hand, vor dem unschuldsweiben Papier, um ihren deutschen Aussah nieder;uschrei ben, aber wie sie auch ihr Köpfchen an sirengte und quälte, sie konnte keinen der nünftigen Gedanken auspressen. Die Thränen traten ihr vor Unmuth fast in die Augen; sie wars dieFed hin und lief zu Onkel Lips. der bequem im Lehnstuhl saß und seine Zeitung las. Onkel Lips war der Bruder des Haus Herrn und Mitinhaber der Handelzsirma Gottlieb Leberecht Müllers Erben. Emilie. seine zwölfjährige Nichte, war ihm seh? zugethan, denn er beschenkte sie nicht nur häufig mit Rosinen und Po meranzchen, sondern er half ihr auch was sie noch weit höher zu schätzen wußte in besonders schwierigen Fällen ganz im Geheimen ihre Schulaufgaben anfer tigen. .OnkelLips," riesEmilie sehe ich nicht ganz verzweifelt aus ? Du mußt mir hel sen, Onkel Lips, ich komme nicht voran. Die Geschichte ist auch zu dumm ! Wie das Fräulein nur auf einen solchen Ge danken kommen konnte." Nun, was bedrückt denn Dein Herz chen?- fragte Onkel Lips lächend. Denke Dir nur,- rief Emilie, schon etwas erleichtert, das Fräulein hat uns folgendes Thema zum Aufsatz gegeben : Gedanken eines Nachtwachters in der Neujahrsnacht. Ist das nicht komisch Onkel Lips?hm, etwas sonderbar allerdings," sagte der Onkel. Wie kann ich wissen," rief Emilie fast weinend, was der Wächter in der Neujahrsnacht denkt ! Weißt Du es vielleicht, Onkel Lips V Ich weiß es auch nicht, mein Kind," entgegnete der Onkel kopsschüttelnd. Siehst Du, jetzt sitz: ich fest," sagte die Kleine, und in komischerVerzweiflung raufte sie sich ihr Lckenhaar. Wer sollte auch wissen, was derWächter denk!? Kein Mensch weiß es." Du mut aber doch Deinen Aussatz schreiben, Kind." Wie kann ich es, da auch Du mich im Stiche läßt, Onkel Lips ! Aber nicht wahr. Du hilfst mir wieder einmal aus der Noth ? Einziger h-rziqer Goldonkek, sage mir : was denkt der Wächter V Die kleine Schmeichelkatze streichelte mit ihren weichen Händchen die Wangen des alten Junggesellen so zärtlich und blickte ihm bittend in die Augen, daß er es unmöglich übers Herz bringen konnte, noch einmal das grausameGeständniß zu wiederholen, daß ihm die Gedanken des Nachtwächters ein Buch mit sieben Siegeln seien. Nicht wahr, Onkel Lips, Du ly es herauszukriegen, was der Nachtwächter toll?" Ich will es versuch:n,Kind," antworUK der Onkel mit sauerjüßerMiene. ich will es versuchen, dieGedanken desWäch ters in der Neujahrsnacht zu erforschen." Ellie klatschte freudig in die Hände und drückte dem Onkel einen schallenden Kuß auf die Wange. Beim Abendbrot erzählte Emilie ganz vergnügt, daß der gute Onkel Lips sie auj der großen Verlegenheit, in welche dikLrerin sie durch die sondcrbareWahl des Themas für den Weihnach'.sferien Aussatz gebracht habe, befreien wolle. Ihre Arbeit würde zweifellos sehr gut ausfallen, da der Onkel es unternehmen wolle, in der SylvesterNacht den Wäch ter über seine Gedanken auszuhorchen. Alle lachten, selbstOnkel Lips, obwohl er sich ein klein wenig darüber ärgerte, daß die Kleine geplaudert hatte. Sein Neffe Karl. Student im ersten Semester, lobte die Gründlichkeit des Onkels, mit der er alle Sachen anfasse. Die Wahl desAufsatz'ThemaS fei übrigens garnicht so lächerlich, wie sie auf den erstenBlick er scheine, meinte es, denn es könne gar nicht bestritten werden, daß sich einem Wächter in der Neujahrsnacht wshl al lerlei seltsame und gewiß beachtenswerlhe Gedanken ausdrängen müßten. Er pro phezeie, daß der Onkel in Gesellschaft des Wachters eine genußreiche Stunde verle ben werde. Es war gegen Mitternacht, als Onkel '2ip.''ch in seinen Pelzmantel hüllte und das hauö verließ. Es erschien ihm jetzt ganz interessant, eine Stunde lang mit dem Wächter durch die Straßen zu wandcrn undBeobachtungen anzustellen. Be haglich seineCigarre schmauchend, machte er sich auf den Weg. . Eir.e Stunde früher hatte sein Neffe Karl dasHauS verlassen. In einer nahe gelegenen Restauration traf er mit meh reren Freunden zusammen lauter lustigen übermüthigenBurschen. Ihr wißt, warum ich Euch hierher beschledcn habe," rief er . ihnen zu, es gilt, einen lustigen Sy!vesierscherz auszuführen." Erwies Jeden seine Rolle zu, dann verließen sie daS Lokal und gingen auf der Straße nach verschiedenen Richtungen auseinan der. Es mochte etwa halb zwölf sein, als ein junger Mann an den Nachtwächter, der langiam dieStraße aus und abschritt, herantrat und ihn freundlich begrüßte. Wie gehrs !" redete er ihn an, wird wohl heute viel Unsug getrieben aus der strae f Unfug genug," entgegnete der Ge fraate. Hm. ein beschwerliches Amt, das Sie da ausüben," lagte der junge Mensch, aber doch auch wieder interessant. Sie müssen doch manchmal recht sonderbare Gedanken haben, wenn Sie so einsam r. v , r a mm a. umyer pazierrn rnrnr wayr t UND besonders in der NeujahrSnacht wa denken Sie da wohl?Ich denke entgegnete der Wächter. daß mir eine Gehaltsausbesserung nicht schaden könnte. Nun, die wünsche ich Ihnen," sagte der junge Mann, un viel Glück zum neuen Jahr. Gute Nacht." (9t entfernte na. scaum war er um die Straßenecke gebogen, als wieder ein junger Mensch mit einer StudentenmüZe P V ... , V It 1 , an den Wacyier yeranirai uno,qm guicn Abend wünschte. .Kalt heute, nicht wahr V rief derMu sensohn. .Aber sagen Sie mal, Wäch
ter, was denkenSie denn eigentlich, wenn I
Sie Nachts so auf der Straße herum spazieren? Und namentlich in der Neuiahrnacht? WaS für Einfälle kommen Jznen dann wohl ?" ru i .. . - c . I .cy oenie," entgegnete oer yurer oer Nacht, mürrisch, daß fünf Pfund Rind fleisch eine aute Suvve aeben " I mj r r - im - - wohl!" EiniaeMinuten mochten verflossen sem, als aus's Neue ein einsamer Wanderer oes Weges kam, oen sachter grue uno . - wi . . . I ihm zurres : Nun, wohl und munter. Verehrte ster? Stellen wohl pbilosophische Be trachtungen an über die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ? Wissen Sie, Sie könnten mir eine große Gefälligkeit erweisen, wenn Sie mir erzählen möchten, was Sie eigentlich in der Neujahrsnacht denken?" . Wt twm 9 tf grauen &ie Jyres eges, ney der Beamte ärgerlich. Der Mann gmg in yui lucuu van Kunutu. v. crf. i r.s. . v. ... 1 derbar, daß mich diese Nachtbummler alle ttagen, was ich denke, murmelte der Wachter vor sich hm; .am Ende ist es ein Complott, die Leute wollen mich sop pen." Diese Meinung wurde ihm zu Gewiß heit, als bald darauf einVierter kam und ihn nach seinen Gedanken fragte. Zornig schritt er auf den Mann zu, aber die ser ergriss lachend die Flucht. E r T t i VtP , Ä rf y , sschlugzwölf Uhr, als Onkel L:ps d'eStrape .trat. Fröstelnd schlug er begiebt sich Neues, guter Freund V Wenig Erfreuliches," entgegnete der cm üi... ? r r' i v acyrer, oic eure uno aue aus oem Hauscheu, nur zum Foppen aufgelegt l" o, zum ooppen r mit 4jnSips, mdem er neben dem Wachter her chrttt. Ja, za, erleben wohl garMancherlei'alter Freund V Wird Ihnen denn die it nicht lang, wenn Sie die an Nacht so e . , . , . . , , ' i auf- und abschreiten ? Stellen wohl im Stillen Betrachtungen an, hängen Ihren Gedanken nach ?" WaL V rief der Wächter, indem er C . . Y f . . den Onkel Lips M'raulzch von dereite ansah, was haben Sie da gesagt?" Ich meine," entgeancte der Gefraate r . . .. - - " harmlos, den te wohl Ihren Gedan iens nicht entkommen, der Span wird Sle noch renen. Schämen Sie sich nicht. m qrem Alter noch solchepäe zu trec ben V Aber um's HimmelswZllen." rief On kel iltps zu Tode erschrocken, was wol grauen Q solchen Komplott thellnehmen, da hört doch schließlich Alles auf. Fort auf dir Wache mit Ihnen." Mti ich bitte Sie rief Onkel Lips. v was fällt Ihnen ein Kein Widerspruch," rief der Wächte:. folgen Sie mir sofort auf die Wache." Onkel lps. der aar mcht wukte. wie hm geschah, wehrte sich mitLeibeskräften. aber umsonst. DerWächter blies das c m.itr! . r ' v . I 9 9 ignai, einer feiner ouegen kam yrroci na stineinfcaaiiiich oraqten fie ....l... . " . r r . y , i yn aus Sie ÄZache. wieder da sein, aber er war noch nicht ge kommen. Man wuvte, day der Onkel niemals ein Gläschen über den Durst trank, selbst die SYIvesiernacht konnte um zu einer Extravaganz nicht verleiten. Gewiß war ihm ein Unglück passtrt daS war die Memung der besorgten Ja Mlilenmugiieoer. lwa betreten er klärte Karl, daß er sich sofort auf den v . . , . r Weg machen werde, um den Onkel zu su. chen. cm . x. v " i ,. Wir haben den Spak etwas zu wert getrieben," murmelte er. aus der Straße angekommen, vor sich hm, .am Ende hat u,n öaC uct aüua.w nnflcipcrri. za? weroe miaz ver iym erlunOlgen. Er tras den Wachter ander näch. flert t?iirni??nkk?? fönntn t?? " redete nacht nen. ausfo Der Vil C lUy 1. i. IJ l , UIJ11 14 .,UU y Ul II wir ja auch din Vogel, dkr mir leider entwischt ist. .Sie waren ja mahl der ftt .C Jl vuiu, ver rniuy naa) meinen ipcoanun i a. u-. . -i , s mt m. u mj fragte 5 Kommen kle nur. Bester, den alten sperrn werden Sie auf der Wacke , a c i . , s. . ..?- ' tre ten, aus dte lchSie zetzt fuhren werde." . . . : ms weoer ajnrci 2.M5 nocy scarr iiaca Hause kamen, maqre oer iausyerr aus den Wea um die Verschwundenen zu suchen. Der Wächter konnte rhm die 4 t V richtige Fährte zeigen und eine Stunde später waren die Verhafteten, Onkel und Neffe, befreit. Jetzt traten alle Drei in eine noch of sen stehende Weinkneipe ein, und diesmal trank Onkel Lips trotz seiner soliden Grundsätze ein Gläschen oder zwei über den Durst daS sonderbare Abenteuer hatte ihn zu sehr mitgenommen. Am nächsten Tage sagte Emilie beim Nachmittagskaffee: Onkel Lips, jetzt weiß ich doch, waS der Wächter in der Neujahrsnacht gedacht hat." So V sagte Onkel Lips etwas verlegen. Jawohl , entgegnete Emllie, .und daS ich es erfahren habe, das aina so zu. heute morgen aeaen seÄS Uhr wurde ich durch laute Stimmen auf w ' V. , der Straße geweckt. Ich glaubte die Deinige herauszuhören, Onkel Lips, und deshalb stand ich auf uttd blickte zumFen
(ii, was sie sagen !" rief derStudent, Memqen nur ttt vrmnen yane, ore va ,0 um; er jag nach oem yu.avyyo.e junge uueuutu vuegu
nun dann wünsche ich Ihnen aujs neue ben ja einen ganz gewaltigen Assen, uno oann sprang er in das Boot und ru mnes agcs irniug ein zcnav: meinen wanoen, afT einen itt?n rien cklasenSie Siebst Du. Onkel LivZ. das bat der derte um die Landsvike berum. Freund Jacques. Jacques war klein, als mir
auf
utn oviuucii icuic iüiui.iciü (UlliUt irnu ihnhrrini?rnn&ffSehtn Ti? See (ihtt uuu uuci uui auuiuuu juiuu, . 7 "... schritt aus den Wächter zu, der eben die Z ffl lhadto das, Uni schaute hinunter. Aber sie sah nichts; fländigerGast in un erem Hau e. Fragte Stunde abblies. LenZnu der Fjord lag still da und ruhte sich aus; einer unserer vielen Besucher - .Wer ist Onlel LipZ grüßte ihn sehr freundlich. SS . o Äfsifi manch 5 ichtein Vogel strich über denselben hin. denn d.sez Kind V so antwortete man .Sm." sagte er, ..in ungemülhlichis WchSft .u machen eg. Aslaug setzte sich daher wieder n gehe.mn.kll.m Flüstertöne : .DS NI . 1 1 c.i. r. ....... crr . vytiuu au uiuu.a jiwyu, v ivhw v z c . ... n.., ist her rlur Sfitn nTiew VntttiM
ken nachhängen aufhr:n einsamenGSn- Leiteten: Komm ein andermal wieder, gen. ch mochte wohl smen. was Sie jann sollst du mehrbekommen !" da eigentlich denken, insonderheit aber Soweit nun dieBursche schließen konn
in" sen ftrtfieS tinrCvitten in diesemKirmren
... Der NenizbrnJS;?" nteröraiZi ..,. s,,, tleser und tleser ylnern.
der Wäüier .,.' .t hi fennen mit. "l .V.TV, Z rnu ' "vXZ l -i'" Und nun urnaratr sie den Sund. alZ Nkdenmen chen dS
Marn Ki? m,r. fei, tnfl,n !r Z.T." ob das Tbrk k.i,den le kegbalttn wUtt. dann den Entbe
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len Sle denn eiaentlick aan mir ?" ? . v:.Vc,cxf fif. 2Jiur,e über den ffeisranö empor uno
. ..Nein. tnn, e;? ? " "c '"''T'VT ' (ön ; iw SlrmjL Da laa er teri che Gcdanken der unken.
ru maii : : ,orgen. cnuo smg ia anzu - Mansarde umherschritt, klopfte
mals etwas zu Leide g rlich ihnen im Stande war, ein Sterbens- Thüre Ich öffnete-meiner ist's noch, wenn junge Burschen sich ei- S Lfle mi b m wort zu reden ; und in dem. was sie Jacques, den ich seit acht Ja nen so wfamenSLa macbeü abe wenn nL,' dann zuerst sagten, war auch weder Sinn gesehen hatte. Er war nach
Männer mit ar.'.en Wn ein... "liMil " nn(5 verstand. kommen, um eine Stellung
, ' . ftlSiffiwiM-lM sS'. ter Pr,enr ltt,qog. Wa brüderlich mit mir Ihkilen. Ich besitz Odi,, um einer Premiere beizüah. Als Karl, Onkel LipZ' Neffe, um drei al Ul IL , , l, brachte man lhm eme Katzenmusik. kein Geld, kein. Stellung und rechn.,. aber welche ich mein-erste? Feuille. früh nach Hauke kam. fand n All w InllVlVinÜr h,, Gr .An dem Seil schon zieht man den mit Bestimmtheit. .. ton li.sern aollle. Im Zmischenakt begröbter Anfregun Man sagte ihm" J$m?Ai Freund empor.' sagte die Grösin. Da .Du hast Dich nicht errechne, sagte merkte ich meinen Chesredakleur und dab Sip ia ittM Uit soneMi ? llirfrf8f?tfi??an?nfö Ih sie. wie ihr. Tochter dem Geliebten ich sanft. .Ich habe zwar selbst so viel eilte auf ihn zu. um ihm zu danken. Itl'tAnZaJX ??'5?!."S?B2'2,"S ins enger hals. wie nichts, doch ich will mit Dir theilen. .Sie haben mir nicht ,u danken.' sagte
u i - -r .ir 1 w - w.w wrw, wm m i nun T F lim- Tn sl rinyim nn nri .nur rr II I II 1 1 l '
"7 v. ' oas war slaug. Vle uatte ryn an ienem raplri oaoen. juu i-yi vv am. . ?;; ' jr : ,O cm j v c O t.tn . !1? ; er ihn an, .wa.' Nicht um Mltter. KNn mmnrM t r, ... 1 :'n A?n drin. Da iiebt et Reichthum wahrte ungefähr 13 Monde, nen Freund Jacques am liebsten getöd. Drr deutsche Bauer, welcher den Hr.
ein alterH-rr in einemPelzebei Jh. fbr. was .wiscken ibm und ibrem Vater ?ne Stelle : 7Die That is stumm, der Jacques wiederholte mir bemahe taglich, et. doch rch deherrsch e mich. Ich welp, wald liebt, findet solchen in einer groß.
derSie uberJhre Nemahrsgedanken Mt w. skkt Nck k'm nk ebarsam ... na. wie beekt et dock daß er mit Freuden vurch'ö veuer für oao ich damit unrecht dat. Allem wtt tigen Mächtigkeit vor.
rschen wollte?- sagte bei stch selbst: 'Bekomme ich ileich?. . . . ch gchen würde. ü. Mensch hat keme unkeriattungZjun. Selbst dem passtonirten Jäqer bietet
Wächter blickte ihm forschend ins den Thore mcht, so giebt eS keinen frohen Einiahriger Müller: Blmd, Herr Eines Tages sagte mir Monsieur n aul seinem
r -. x- uzn l - .,..- : x.- crn.si l .- ??iNe, mein auskerr. e,n draverllknn l x, i auna. oa oic auoen nyiuuti ua wit
ster hinaus. Du standest richtig unten I
und der Papa und Bruder Karl waren auch dabei. Der Boden muß sehr glatt gewesen fein, denn Ihr seid immer hin und her gestolpert. DerWächter machte c rw r cr.-j-. r. .je ore yur aus uno oracyre vracj IN oas Haus, aber es ging gar nicht gut, und er rief ein um das Mal : Wenn ich die - i Wächter gedacht. Onkel Llps hustete. .Hm, so, so. sagte er, aber das wirst Du doch nicht " rr. iw er . 1. rti'v mi in meinen lajicioen, ino ; Eine gefährliche Ireierei. AuZ den Bauemnovellen von Björnsgn. (Ukdkrsetzt von tt. Lodcöauz.) In derZeit, als Aslaug eine erwachsene Dirne ward, gab e3 keinen Frieden mehr m Husaby. ES schlugen und rauften sich vielmehr die schmucksten Burschkn in der qstnjen Dorfschaft Nacht auf Nacht. Am Zckl!mmsten war es ind7r SamstaaSnacbt: ' ' , " ' ' 1 kann ahtr leate skck der Nater. der alte ud Husaby, niemals, ohne seine Leder hosen anzubeyalten und einen tüchtigen Rirkenknittel vor sein Nett ,u stellen, auf i"" ' . 1 Birkenknittel vor sein Bett zu stellen, auf sein Lager. Hab' ich ein hübsches Töch terchen, so werd' ich sie auch zu schützen wissen", sagte der Husaby. ThoreNluel war nur em Kathnersohn und doch gab es Leute, welche sagten, e: komme am öftesten zum Besuche bei der U.r UIH ilUlVUI fc. MMI J MVU VUV V V hzm altcnKund nicht, sagte,es sei s nicht wahr, denn er wenigstens habe Husnertochter auf Husaby. uvfcv i den Thore gefunden haben. DcrFruhlma kam undAslaug zog nach der Alm mit der Herde, Wenn nun der Tag sich hew über die Thaler legte, der g, m hob über den sonnen dampf, die Heerdenglocken erklangen, der jk!,,,nk,,nk hcm. 9ikniifl iohelte und auf uhfsm hiu in wnrdkn die m...?. h. rnrSHn wnn in ujxL tZ Ly W urfa. vtv;iuuk tuuutt iiv v.v. , lth flm enSamsiaaAbend scklick sich der Eine nach dem Andern hinauf, lm,ln ca-f 7 bmauf. kamen sie wieurnt,r d-n hmfn ftnnh ,ZnN?. Vfcfc UV.Uil.V. V. - kche unb paßie auf, nahm Jeden in Em. c welcher kam, und wirbelte ihn so L ff,ii,ft,,fli r uf 9ffuit?n h?r tu V .yv.Mu., v n - - )--- - - kiio nrhntc rntip diesen Kreisel be. iß - w - w arg, daß der lkäthnerbock" am höchsten bei der AZtaua u avy angecyrieoen stünde. Danelbe memic auch der alteKnud, als er davon hörte,und er fagte,wenn es sei nen Anderen gebe.dcr ihn zügeln könnt?. ward. Nach der Husabu Alm Hinauf führte nur em Psad und zwar durch den Garten ocs Hofes. Am nächsten Samstag Abend.als ijtii.iet ;i ' i iii.i i ir i vju: liiuii LULiiL.uiy ,,h V.A still über den Hcf schlich, leichter zu Fuß, ' - "... i als er an den Gebäuden erst vorder war. fuhr ein Kerl aerade auf ihn los. Was willst Du von mir?" sagteThore und schlug ihn m's Geficht, daß es ihm iH. a sonst Du ,u wissen bekommen wr 1- 11 n caatc derer feintet ihm mit einem Narrenscklaae. nd da? war der Bruder. - ' . und wo es Niemand erwartete, theilte er au. Cfr Mdti iick und svrana auf. dock ward er fürchterlich waedeckt. Aber der alteKnud saate sväter: mit einem tavfere renBurscken babe er fick nock nie aebalat. Sie sichren fort, bis Blut floß, da aber sagte Husaby: Halt !" und dann ent rluiisten ibm nock dieMorte- Kannst du rtm nckNtnS;nn, statt binanttnmmen.dem I " f ! !- i ' Husaby und seinen Jungen zum Trotz, so rss x:, ek.; W,nI WIV ', ! $rt uttt sick beim, sa aut konnte, und als er heim gekommen war, ieQte er stch zu Bette. Viel Gerede ging von derBalaerei aufHusaby, alleinJeder raatc: Mas wollte er auck dsrt". Nur tnt, &t?haah c8. fctda5 nickt fantp nnh I cw t.n.:t .?!. -,U lill iy 4. Ul Utiuy l.l CI (. C U(li. Tbore blieb amZonniaa im Belle lie. !M der ÄlaS kMItV ' ha er n0(jj tm bleiben M Dienstag kam und das war s l?s nnn in -b1 .v nvvj..v. ... uv l, das G.birae sah so vrisck arün aus. das Fenster stand offen, Düfte strömten hin. ein.dieGlocken läuteten von der Alm unter und da droben jodelteJemand ! mrftia w?nn w. V?n,r 14 MUtMMIIiMf UIVW U Zimmer gesiffenhatte.so würde er geweint haben. Der Mittwoch kam und noch lag .. w Srtr nm nnnerftrtrt Ftn y nn hnr.x über nachzudenken, ob er doch nicht am w..Samttaa wieder gesund sein sollte, und am reiiag war er mieoer aui oen ei nen. Er dachte nur an die Worte.welcke - . k! rr ' w - ---- - r ----- - . .r ynt,r trtfant hallt: Kannst k N1 nncksten Samstaa zu ibr binauskommen. . ' i - ' r,W hnfenub unb s.intMiibfn UslS her- . ,.r.ij I ntnaern ionncn. io iuu vas i'iuuci jein . i r. f.ffi.. imu.. ffs .. " Hinaus nach der yumvy Alm gmg nur in Mad. Wie varbm aemeldet i: aber si -k. ; nAiinpr e?e?s mnöte dn mnfii nrf sonst binauskommen können, selbst wenn t ihm der gerade Weg verschlosien wäre, Ruderte er . B. um die Land vine und I V . : leate dann an auf der Seite, so wär' es vielleicbt möalich. hinaufzukommen, wenn c5 auch zu steil war. dak nur mit genauer w . ' " Noth Ziegen emporklimmen konnten.
Vf v....w,.n k-. ...xi k..i. v:. I
Der Samstag kam und Thore ging aus
Morgens früh. Es war ein schöner Tag, die Sonne prahlte, daß es lebensrg war im Gebüsche. Es jodelte und blies hinab vom Gebirge. Er saß vor seiner o i av...f?jt . v siausiuur, am oer ag 111? neigie uno ein rauchender Nebel nach den Bergen hinaufzog. Er schaute hinauf, es war . Vor der Sennhütte saß Aslaug war sertia mit ibrem Taaewerk: fie dack te daran, daß Thore diesen Abend ja nicht kommen könne, allein, daß vielleicht so viel meyr Andere nun an seiner Statt - m . . . über das Thal hinauSschauen konnte; al . . w
uno
kommen wurden: sie machte daher den Widersachers. Was edle Rettungswerk Es war JacqueS. Der Aermste!
Hund los und sagte nichts, sondern ging kostete mich allerdings em Stuck meines traurig er cremblickte! Und wie nun weiter. Sie fekte stck so bin. dan ste Beinkleides, welches Desiut mir nach lässigt sein Aussehen war ! Sei
w ' . v m n m t rvi&A.&MD m m a ikHiiM i am
um oorr mea scevel emvor. auco war le elleu mmm cnma oui cmuuy. naumt, üicimcgr waren es zweliknopie, Prooe avieaen.
nicht recht im Stande, hinabzublicken. h Jacques aber sagte mrr unter hrä- die ein Stückchen Winterrock zusammen auf das folgende Z aarf.a I . f VI I .
Sie wählte dann einen anderen Platz uno neu : . ylellen.... Fahrgast (an die
setzte sich so, dak sie nach der Seite blickte, feuern yan Ä)u Mir oas even ge- Woher kommst Du, mein guter tend). Kutscher'.
?' l " " ?e so viel Frieden, wenn sie so weit über MiiAtu vi uua CTss r.. Vx.t rc r. . Als sie dort sak. kam sse in eine Stim mung, wo ic xui zum fingen Illytie j sie nahm ein Lied mit langen Tönen" . rc. o..n t; rc.si. . I und weit erklang es über die Berge. Sie . . r r rn r f I wouie ucy gern icidji pngen yoren, sing dann von Neuem an, als der ersteVers zu Ende war. Als sie aber den zweiten ge sungcn hatte, kam es ihr vor, als ob Je mand tief unten antwortete. .Kind.was sann doch das sein?" dachte Aslaug, ot 4 (K... I , te icyrill oann vor nacy oem Avyang, culug Arme um eine schlanke Birke, welche Da aber antwortete es selben und näher als das erstemal. Der Laut war kein Echo, was es auch ist. Aslaug sprang wieder aus und beugte sich von Neuem über den Felsen hinab. Und da saü sie unten an der ffelienwand ein Boot, melches angelegt hatte; es sah so klein aus wie eine Nutzschale, weit es o K,. ! tief unten war. Sie warf den Blick hin - , , nw " I . ry v v. us und sah eine Mutze von Fill, und tn derselben .m Mannesbild, welches n den fast nackten Felsen emporklomm. Wer kann das sein? fragte Aslaug, ließ die Birke los und fprang zurück. Sie waate nickt, fick selbst zu antworten, denn it wunte o recht gut, er es war. sle " . . V ' . . " . , I warf sich nieder auf den Nasen, ergriff das Gras mit beiden Händen, als sei sie es, welche das, woran sie stch sestylelt, nicht los lassen dürfe. Allein die Gras. wurzeln ließen los, sie schrie und griff sie rollte iick mit ibm über denRasen und es schien iür. als ob die Zeit endlos sei. Aber da plötzlich schlug der Köter an: Wau. wau!" sagte er zu Aslaug, und - . i sprang an ihr empor. Wau, wau!"hinaus von Neuem und da kam eine rauhe Allein der alte Knud Husaby sagte, als er dies erfuhr, d.as Wort, das Nicht ganz unwihig war; dabei schlug er auf den v . Tisch, dab er schallte : .Der Bursch ist t.vivt . tu hrtmti nna. iirsiriii in ipin werth es zu haben, das Mädel fall fein bleiben !" AUS Schalks CitatensSzatz. .Mein Gott ! Mein Gott !" rief der dicke Hartwig. Da war er aus fernen Bauch gefallen. .Was hör' ich draußen vor demThor?' C;fTtt&t 9Tifrrrtt. pA ! fnat hi Dame. Da sah ste, wie rhr Bräutigam vwtp, - I O " - - hinten im Beinkleid ein Loch hatte. .Lana. lana ist'S her." sagte die alt' licke Braut. Da hatte der Standesbeamte ste nach ihrem Geburtsdatum ge sragt. it k.. 5! nNkrat d?n c. w N.-.-.sk5'",k, uui, iumiv - ü l v y . hatte er dem Scheiben-Anzeiger in's ,.: rxrr. i okzj. ucllulM eil. Der Kenner. Sergeant Brö secke (in der Jnstruktionsstunde der Ein jähria-Freiwllllgen): 'u kommen wer also m de Subordination. Na, wat ht i. det wer' Se boffentlich schon er.L n.t. tlltUII. Sergeant Brösecke: Ja, ja. so war et. ..d.z Jeho.sam. blind". Den Ver. i m . - rr : jk Emiahriger stein. wrllch muen aber wreoer oo,en yerrr, , . Pasten fcie un I , - i ir ? ? ? ? nrv .".n.., CY akai ca Mladrlaer Müller: a aoer, err " ' " in , ergeanr, oer ucn.rnii vu cyluer. i sAAMt H-ksft ysrtT vinn I rm . vi . -"-''" -"-. ' . : Schiller ! Wallensteen !. . . . Dat wer' , , w r noch scheener ! Wallen leen ym Na, ibrigens meinetswegen ooch. i ? t. r cm:rr.. r ou micu ciai cm. iu)i c 5, wiyu1- . ' " . .. . . . r m hn tinV Mi ,?NNIIM keinen, nr.n i v Vuv . . . . m . - - - j- am nit VUiU ü" c .r die Ueberschriften freilich, damit hab' rck mir nie lanae uffaehalten. Gras Luna. Graf: Sie kön. nen doch nicht leugnen, mem Fräulem, dak ich Nnen mcht o ganz gielaauma ' . 7 " bin. Sie wurden- der memem AndNck eben aan, bleich. I V . w. . . m m m mm Jräulem : O ! Herr mal öeruwÄü schein sieht.Alles bleich auö.
. cvi . -v t -Ä v . . i - i c . ou ..: .c : x. v ? .vi ..ifz.. ,
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i meuet uiiu uuu uuciuiui uu ju iiuuc. m WVfc oö wvt
her ergeanr Vrozeae : wu, unjinn, Habseligkelten und wartete aus meinen
Wauenjlem ,m ogenottu Vuu iu F.eund Jacques, damit er mrr bei meiim ieZaat. im Schiller steht et Sie na. nfm Au.ua bebilkttck sei. oA irf
Mein Areund 3acvu$. Nach einer Erzählung von JuIcS Noriac.
Ich hatte einen Freund, Namens Jacques. Auf welche Weise wir Freunde wurden, ,n man zu lagen. Wir waren Beide das gewesen, waS man Gassen i-.-i I schwächlich, vielleicht auch em llem wenig feige ; er vertheidigte sich daher mit nur geringem Erfolg. Ich griff zu Gunsten Jacques' m Die Schlacht em und be r ? f. : 111.. n V. 1 r . m i sreire ,yn m ym aus oen yanoen seines . . r n r I lragilcy nocy eme ernue Vrrazpreolgr Ich hatte also, noch nicht ganz zehn ru i . vi r . , agrcaii, einem Mengen oas ueven C. ..Cr.rfl. .lk I gerettet. Der Gedanke erfüllte mich mit fKH..1t Arn fcX i r1 5s W,,- I Ut,,ut'. ..z. -mh ueu wuymblick an wurde Jacques mein intimster Freund. O V.- TTlVl. i V .I. f X. Jt l I In der Stadt wunderte man sich nicht nig darüber, daß ein Kind wohlha- "" 1 - .!. ü . V wenig bender Leute, wie ich es war, mit dem Sohne eines Schusters in so vertrautem Umgange stand. Aber meine Mutter sagte: O, mein Sohn ist eben gar nicht ,lv.z vmn um, tts, I 1TX m :.( v r. I aue cenazen gieicy icicn. das Leben gerettet hat fehlte, den Fremden eme hohe Memung von mir beizubringen. Meme Freundschast zu Jacques aber hatte auch ihre Schattenselten, ch war nachgerade em Opfer Jacques' geworden. In der Schule mußte ich ihn vor den Angrissen oer ameraoen verlyerolgen, .r . ru . . . lerne icimic AUsgaoe, oa acqaes unge mein boshaft war und meinen deklarirten Schutz benutzte, um den anderen Knaben allerlei Schabernack anzuthun. rr c . o Zr. : je x. r c i. üju jtiue K m wiiuj munujiiim uaiic Puzze uno Beulen av. JH konnte NicylS n m - mf X . . dagegen thun, da es keineswegs anging, klkttlcii ut,ttttg im lyc zu lu,ii,. -r .": c : : er iix.- ... t -r: Dabei brauchte mein Freund Jacques jeden Augenblick etwas Anderes. Bald verlangte er eoern, oato Papier uno Bleittlste von mir. Ich lay mich genotyigi, sktoi.i weniger zu vraucyen, micu elnucyranlen, oa man 00c? nlryk tintm Leoen rettet, um ihn hrungen der Schule preiszugeben. Ich verlief die .Schule und verlor mei nen Freund Jacques vollständig aus oem iLejlchte. war vie icuonue Leu i rrt r7 v i . rr - i. r f n memes Lebens. Es sollte von kurzer Dauer sein. teints ages, als tch eben, llel m vichm memer es an oie ü reunve . cv hren niüzt Part ge in einem ' 9 yanomngsyau,? zu ermngen. eoen Andern vuroe ich zweifellos unfreunolich empfangen haben, da ich doch als Dich ter unmöglich mit Eommis hätte Um gang Pflegen dürfen. Bei Jacques war dies freriich anders. Jacques war mein Protege tt, n , u r , ru TN efier ÄNiome, fagie acques, u wirst mir aewik auch ein zweites Mal das Leben retten !" Was soll ich fürDich thun,JacqueS?" frug ich. Mein Gott, waS Du früher thatest : gu"r acques. . . t. . eu am Wir sruyfrualen, san yemr Jacques fljj mrm ruyfiuu. szz vergari es mit .j&,.:.jkf:A - r. tv..itn.-.j rr.. . il . - ' uuu .ufi.u,. wley l 5vu,Anroine,'' pracy er,nacy Mr 9 tt stt-mm. w am w . u KM ((iu u5uu,iuuacu v, iuy um . mrr. ...ut...... ; ix. zwar em armereusel,oe,ise meoeriz)ur, noo, wiü, iiy yuue iii icu I . . T ML;Umi - .Utkiit, ii.iiin vyi-n VwS. u, uui. iyw4 wlJf S t"mtii flfn4nin A s Stil ' R uuu un. -ciun.,uwiii., iuy iji vuiui s Feuer für Dich !" Ich war von JacqueS' Freundschaft s . r . . c C ! . : . .r x. .
19 rarer er- n"1'. vuimc s uci iui, uiutm im icine nano nuumer iaus
Tone oas even gerettet yat, was niQt ver
und Qpfersreudigkeir erschüttert und .Freund Antorne, erwiderte .er, ich stch Frauen und Kinder, denen der Ermachte emige tiefsinnige Bemerkungen bin zwar ein Gefühlsmensch 'und würde nährer geraubt ist, und Männer, welche über den unermeßlichen Werth der wah- mit .Vergnügen für Dich durch'S Feuer weder Arbeit noch Nahrung haben. In
ren Freundschaft. Die Freundschaft," mein guter Jscques, ist der r - r " mit eisgrauem Ha und apfelrothen' Wanzen: .Monfleur Antoine. Sie fmd Am nächsten Morgen packte ich meine wartete ganz vergeblich, mein Freund I " " ' "w " j 4J 7 . Jacques kam nicht. Ich l cm - . . rv , . cqu tarn rntflu zoguem aus. n ? .ro cv ix. , anaer ui ciu uVl uitic itu in oer ylKnesckiedenbeZt der Nue ElakZ. nl ih v i - " .-, w.j i ...tx rr: - . cv eines uiuuuij $uuuiij mctucuiutcunuc Jacaues beaeanete. Kaum hätte icd ibn -(f i mrm erkannt, denn der ebedem aar Srmlick atlUxbtit Bursche stak in einem modi- , " , . . m. eleaanten ANmae. Wock oer 11 ? t W O" 1 I . t .r.uf itM(Ar. k.: o. , uiiciiuui umuuiut ui imuii uinu i.c i . i wi m w . gues nicar siviz gemauzr. ixaq rrar er auf mich Ziu und reichte mir hcrUich seine beiden 5ände. kb batte bemerkt, dak 1 o- V. 7 u " 1 ; beiden Oande. .Ich hatte bemerkt, daß n, t iw..i . ich Dir zur Last falle, theurer Antoine," sagte er, .und deshalb schied ich von ni"1 - 1 . - - m. .Es hat mit damals recht leid ge than," erwiderte rch, umsomehr, als Du I rst l m c m ,m ohne rno chico ver.qwanoen. .Ich wußte, daß Du.mich nicht me'meS
sagte ich,
ein, ae Nelcktkum der Armen iinrr :ca Hatte tu renem Auaenvilcie trici mmn ,n snnrnnnti finhen
I " 7 '1
es widersprach meinen Grundsätzen, Dir so lange zur Last zu fallen. Adieu, An toine. wir sehen uns wieder !" Guter Jacques ! rief ich, als wir auseinandergingen. Welch edles Herz ! Emes Tages, der Redakteur eines kleinen Blattes hatte mir iust 40 Francs r X - i r . . ,s , 1 in iüucot omnien zoloe ausvezaylt, e lcy sroygemuth durch dieStadt Plötzlich mein Freund 5lacaueS nftel, den ich abermals viele Monate nicht gesehen hatte. Guten Morgen, lieber Antoine! flüsterte mir eine zaghaste Stimme in's syr. Wie vernach m locke nr - r,ger mrerroa oatte nur mehr zwer schüttelte. . Ich. ...weiß. ...es lnicht auter (Vsui.:u. m n. r . Antoine murmelte er leise vor fi& bin. 1tS .lff je - uuu ium....uuu uayin zurullley ren. Die Bank von Bagdad, bei wel cher ,ch bedlenstet gewesen, ist fallit ge 5. . C r. . worden und ich bin obdachlos ! Komm !" sprach ich entschlossen. CVt M. ' " Aber. .Komm', sag' ich Dir !" Ich nehm's an." saate endlick 5lac ques. Und ohne jeden Skruvel. denn
WegeS ziehen lassen würdest, und
n;u wci&i rooi, oajj aucg tea mir
rr . . i.:r,t r.t . , . . laueno Freuden Zur Dich durch'ö Feuer gmge!' JacqueS blieb mehrere Monate bei mir. mnes Moraens saate ra lbm : Weißt Du, lieber Iacaues. dak unsere Schicksale einander auffallend ähneln? Das Journal, für welches ich arbeitete, n r.rt!. .... iix gt icrn jaun gemoroen, ganz wie Deme Bank von Bagdad." JacqueS drückte mir theilnahmLvoll die Hand. Am Abend kehrte er nicht mehr nach Hause zurück. Der Gute wollte mir offenbar eine Erleichterung schaffen und war zartfühlend von bannen gegangen. Bald wendeten sich meme Lebensum stände wesmtlich zum Beffern. Ich sckrieb gereimte Taoescbronikcn für belle. triWckie Journale und wurde mit einen I r - i - . . . ru r-. iou iur ote neue veiaull. rioi contc. 1. I . dak Mir Jacques der diesen Handwerker versen werde behilflich sein können. Doch l ru r . . r acqucs qwor Mir, is rca oarauf zu sprechen kam, daö ich von ihm getrost verlangen möge, -er solle für mich den lemmentod erleiden; er werde es. o?ne nch auch nur emen Augenblick zu besinnen, thun, aber vcelme zu sinden, set er näniltch auker totstnoc. so arvettete iü denn allein. Eines Taaes saate iÄ zu Jacaues : tA babe die Nackt bindurck an die sen Gedichten aearbeitet und fühle mich unaemein übermüdet. Ich wäre Dir . . i- . i dankbar, wenn Du dies Manu krlpt rn die Druckerei tragen wolltest." Antoine," antwortete Jacques. Du meint, was ich für Dich zu thun rm Stande bin. Saoe mir: 9lacaueö ! Du mukt für MiÄ in7 ?tcuer cteuen I . '. ' v . . ; und Par D'.eu, Jacques wurde es tyun. Aber Du wirst begreifen, wie pemhch es mir sein münte, tn der Druckerei für l ... "I Deinen Diener zu aelten. Es vergingen wieder mehrere Wochen, Jacques blieb imm:r bei mir. Eir.es Tages sagte ich zu ihm : Jacques, Du kannst Mir einen großen gefallen erweisen. Ueberbringe rasch diesen Brief dem Chefredakteur deS Abendstern". Er bieter Mir soeben eme lanost und sehn . . ' I iichst von mir gewünschte Stellung als Fcuilletonist in seinem Blatte an und verlangt eine sofortige Entscheidung." ,Jch fliege !" ncf JacqueS entyusta' stisch und eilte hinweg. .cu uciucic vuui an unv uinu in a cu f.:v.i. .... . u i.ti i " .. . - ; . . er trocken. Jcy fcyrrevynen, vav tzsie sofort mrr bre Ent chllekuna Mitlvellen I '- r. ' - . " . . ' , mögen, toie yaven Lies rncvl gethan. in , mv m vai cnaaairu inen nnvllli. . " . Ick xoat wre vom Donner aerubrt. I r... r -i . Ais ill) vernicyier nacq yaue wanile, ward ich memes Freundes Jacques ge. ! wtr f toaur, wcicQct vor oem yausazen eme? jjojifrau ianu uno mir großer ist I " is r . O . i f . . l - mulysruqe Jlveiiqru vcrzeyrrr. Ich stürzte auf ihn zu. Du hast denBrief nicht hingetragen? I cv...Ms. cyri.:.. u .. : v . ;. gehen, aber zu emem Dlenstmann rann ich mich nicht mißbrauchen lassen !' y fp o 3 . ff S;g M tS fT.'JrllV t?3:L Jetzt, wo Du ein gemachter Maus bist. streifst Du Deine Freunde von Dir? Selbst rene, weiche ihr Leben für Dich in die Schanze geschlagen und für Dich in'3 Feuer gegangen waren ? " mm w ru ... . m . I -uii.l IU4 ItUlU VtlUUI, II UHIU UIt tm rtnm Hrtrir rliiM ttt wun JacqueS Feuerlöfchmann ge I worven. I j nnpr rnmrni nas II ci , . . cv .. x a ; . . V Lehrer. Görgcl, wo wird daSTuch ge macht .tr n u Görgel. .Bei der G'meinwirthm ! ,Wer hat denn Dir das ge I M . rku I nnx i i i-o-Görgel. No d'Mutter : wann der Vatter t ijin.xi c;-.:va . LS?wL1?Ä?lI,2?i immer : juu möua.9 au?oj, uniinu 1 y ., v. n..,k. i. I..::.r e Lumpe 'n G'memwuthZ. firtitS hnhir" Haus daher ! Geschenkte L rede, .md. reoe mqi vom elraioen, oumr will :q I . . w .. 1 . Dich aver tieven gruyeno us neu wie noch eine geliebt worden I kYVI r f V suin naxt es sa?on umt, wenn to Mich heiratheten, und 9. mcht lubteu."
Auf dem DrosHkknhnltkplalj.
In Hamburg ist abermals in einem Droschkenkutscher ein berrlicher Tenor entdeckt ivorden. Wer wangcr ist 10 eben auf der Bühne des dortigen Stadttheaters erschienen und .hat die Hörer zu b?aeistertem Avvlaus hingerissen. Wie Tyaliacye wiro rn auen roq .' . i . rr . v r kenkreisen eme erklärliche Ausregung her vorrufen. Die Kutscker aller Klassen werden annehmen müssen, daß rhr Auf enthalt in frischer Lust bei stetem Berweilen auf dem Bock etwas TenorbrldendeS hat, und daß es nur des Ent deckers bedarf, damit sie Sterne am Opernhimmel werden. Sie werden, um zum Ziel zu gelangen, den einfachsten Weg einschlagen, nämlick, vor dem Jahr gast, der vielleicht ein Pollini ist, eine Man mache sich also wiegespräch gefaßt : Droschke herantre dem Wrovbeten ssn aend). Ja. es ist wabr. ick bin Vrovbet. IV ' . . ' ' ' der Sohn des Herrn.. I rv n a j. . . Fahrgast. Ach wat, Prophet, ick ween wohl, wat Sie sind. Wat haben Sie denn jedrunken ? Kutscher (ungt aus dem Lohenarm). Nie sollst Du mich befragen, noch Wis sens'Sorge tragen. . .-. Fahrgast. Na, nu sein bie man tut, ick höre ja, Sie haben einen hartnäckigen Jesang. Wo haben Sie sich denn den iebolt? I . . , ? . , n v vr uiiqer aus oepy ingenv). zq war Jüngling noch an Jahren, dreizehn Mlte kaum ich nur Fahrgast. Det is allerdings lang der. Na. et wird vorubcneben. Ma eben Sie sich iekt man fertia. et is kalt. Kutscher laus der Walküre anssim mend). Winterstürme wichen dem WonI i ' ' nemono Fahrgast. Wie Sie wollen. Also Wonnemond. Meinsmejen. Haben Sie denn Klcenjeld zum Rausieben? Kutscher (singt). Mein ganzer Neich thum ist mein Lied Fahrgast. Na, denn fahren Sie sich nach die S.'.nitätswache un lasten Sie sich den Jesang amputlren. (Geht an eine andere Droschke.) Kutser (resignirt). Schadet uischt. der n feste entdeckt mir hoA ! I 71 ' Paraguay. (Nach der Weser.Zettunz.Z Denjenigen, welche noch nicht geneigt sein sollten, dem Ruf der HerrcnOuistorp und Förster nach Neu-Germanicn lN Paraguay zu folgen, dürften die nach folgenden Details über die Bo orzüqc die ses Landes zur Ausrzunterung willkommen sein. Durch das Klima Paraguays erspart der Einwandernde nicht unbedeutende Summen, denn velzuna und warme Kleider sind bei der ununterbrochen bcrrschenken vike unnöihia. Auch die Schlittschuhe, welche das Leben in cini oen europäischen Ländern so sehr ver tbeucrn. fallen hier fort. Da seldsiversinnhlicT hafi fölattei3 nirtt nnrrntnmf in aedort der Bembruck hur iu ütn selten. i " 7 .. . 7 " sten ScHenswurdiakelten. Trotzdem aber ist Paraguay für Haltbare Aerzte ein Eldorado, lieber. Scklanaenbme und Sonnentticke sickern kr v ' ihnen eine coloffale ProriS. DieJnsektensammler finden die reichste Ausbeute, selbst wenn sie in Schaaren erfchelnZn. Sie können täglich Mil' lionen von intereffantcn, meist lkbensae jährlichen Insekten untereinander thei len. obne den reicben Vorratb iraendwie zu erschöpfen. Das Sammeln steht Je dem frei. Von wohlhabenden Einwanderern, welche das Städtebauen erlernt haben und gerne m einer Stadt allem wohnen. sind große Strecken Landes billig im er werben. DaS Terrain braucht dann nur m eme Stadt umgewandelt zu wer den. Besonders solchen Deutschen, welche emen Lnlvonlei yaven, ist Paraguay drinoend 111 emvieklen. Sie sauten . " i weder Muhe noch Kosten scheuen, den thtn kierber auswandern an loRtn. I " 0" Seit undenklichen Zeiten hat stch in Pa I - . raouan lem roontkt lanaer a ? em i ? - -m - ahr ebalten. was Nck statikZisck nack I . : . ' ' ' ii- i weisen lakr. Den ildthätiaen Menschen bietet I ' V. . Paraguay ein weites Feld der Wirk famkeit, wie es ihnen Deutschland nur dann und wann und zwar nach erschüt ternden elementaren Ereignissen zu er öffnen vermag. Fortwährend finden wenigen überseeischen Ländern wird der Wohlthäte? eine so lohnende Beschästi " v' fm, Ansiedelungen der Einwanderer beunrn. h.g.n und deshalb sor.mahr.nd oe.solgt ertheilt bereitwillig wandererfänger'Eomite. Gewissenhaft. Unterossizier: ....'.Also. waS thun Sie, Meier, wenn Sie Posten am Pul verhaus stehen und Jemand geht in der Nähe mit einer brennenden Cigarre vorbei?" Meier : .Ich rus' ihm zu : er soll sie sogleich wegwerfen !" Unteroffizier : .Und dann ?" Meier: .Dann rauch' ich sie selber fertig !" Eine musikalische Familie. 1. Student : .Gehst Du Heuer in die Weihnachtsserien?" 2. Student: Ich? Nein, meine Leut' sind mir viel zu musikalisch: Mama i.m wu vi u u.u un . schlägt die Zither, meine beiden Schwe n.-- c:.t sr,' ..x cn-H ffst n r I Ivtititi uiuvui uu vufu Schweinehund." I wy" Ein Sohn derZeit. Kar! : .Du hast mich geschlagen,Papa, und ich habe es erdulden müffen. Aber ich schwöre es Dir : Ich werde mich dereinst an Deinen leiblichen Enlely. furchtbar rächen !"
