Indiana Tribüne, Volume 6, Number 148, Indianapolis, Marion County, 15 February 1883 — Page 2
. . .
lUHUlUi CilVUliC. JS FSglich- und SouittsgSQussS'?. Qssse: tt2Slctttslrevtr.
. . .chen der Bildung,
Indianapolis, Ind., 15 Februar 188:. Netse-Correspsn denz land. aus 2iu.fc Nürnberg, 2. Jan. 1883. heute damit beginnen. Einige hervor I r . i r r k . 7 . . bessere Zustand der Straßen aufgefallen. In dieser Beziehung halten amerikanische Städte auch nicht im Entferntesten einen Vergleich mit deutschen Städten aus. Und was nun gar Kunstgenüsse betrifft, welche in Deutschland allenthalden Museen, Theater und Eonzcrtsäle bieten, so verhält sich Amerika zu ihm, wie ein 5wera zu einem Niesen. Und versteht es viel mehr, das Leben auf
- Damit 5ibre Leser nicht etuia glauben, i rifa. Qier ist Alles eng.
daö?!brCorrespondent mit einer gewissen !die Strafn, die Herzen
Vorliebe tadelt und raisonirt, will ich ! die blauen Nöcke und die
zulleoen. worin nmeuua nano avl innen. : orasen aoer 1 1 acs cu.
Vortheil von Amerika unterscheidet. Mir ! die Herzen seine? Menschen
ist sofort die größere Sauberkeit und der Freiheit, und unter dem S!
uefc cuiu;c uiuui vu uuu, wh , veiricoamen Vazallsnaor IN 5ai)eile des Unheils, welches die glühenden Pcas ogne ocrcn Genehmigung ):ralk?ar, iei0!l in dieser Beziehung geboten wird, auch County, Pa., in ihren Häusern gedruckte sen noch anrichten werden, ist nicht zu ' wenn die betr. Persönlichkeit durch solche ausgiebigen Gebrauch. Er geht bei Circulare, die wahrend der Nacht unter übersehen. Möglich ist eö auch, daß die , Verbreitung in keiner Weise lächerlich Weitem nicht so ganz und gar im Er- den Hausthüren hinweg in solche gescho- Ueberreste der Sumpf- und Wasser- j gemacht worden ist. Bekanntlich ist die werbsleben auf, wie der Amerikaner und ben worden waren. An der SviKe eines n? :-n-: nt.nh-n i LäckerliÄkeit bet keinem Volke von so
vernünftige Wee zu gemenen. Wabel,ver am 1. Juli 1879 in Greensburg, kommt es übrigens ebenso wie inAmerika Westmoreland Co., Pa., zur Post gegevor, daß sich Einzelne im Geschäfte em- den und an eine junge Dame, die daporschwingen und ein großes Vermögen mals unter dem Namen Mary Homer in ansammeln. Als dieser Tage am Eonnellsville lebte, adresstrt war. Auf Wirthshaustische zwischen mir und eini- der Reise nach Europa. Mein süßes, gen anderen Gästen das Gespräch auf süßes Herz ! Ein letztes Lebewohl für Amerika kam, meinte Einer: Sögn's kurze Zeit. Meine ganze Seele ist im I war a in Amerika, ober es Hot m'r nit rner bei Dir, wo auch mein Körper weigsall'n. Wos hob i g'habt? Schinden len mag, auf dem Lande oder auf der von fröih bis in d'Nacht und Qbends See, ob erwacht oder schlätt. Goitbe Langaweil. Hier ach' i Qbends in lzüte Dich und erkalte mir Deine Liebe.
G'sellschaft, trink a poor Glos Bier un ,.-L.i7i ... c Freilich, dem Deutschen ist seineKneipe an's Herz gewachsen. Als ich die Stammkneipe meines vor einigen Iahren verstorbenen Vaters besuchte, da mußte ich mich an dcn Platz setzen, den er eingenommen und der Lirth beschrieb oen es in dies nicht
uiiitiaii un jju. O vw u i uiiu iwui, iciji yuu iy. viiyiwiut unv ; n-rff iff ,.s e s t u v, o- ' j !N mir. :tici;u:iii uct xiasüiua lt ausg'halten un bin Widder nach Dcitsch- schon morgen. Meine Adresse ersiehst . En langes össentliches Leben geland ganga. I bob's hier a z'waS Du aus der nächstenNummer des Bap. : ?5sJ 1 '"l .?In1? laalcitsn olin iieinung. idiani brocht un wer waaß, ob's m'r drib'n . tist Messenger". Immer und ewig der : 2"i?f lt WW lst nag Hth ist derjenige, uns Dentsäen besscr ganga wär." Er hatte Recht,denn Deine. (Geschrieben im Eisenbahn- a?,???r,L? Lichtenber's ausgezeichnete Erwirklich, wer weiß ? ' zuge.) Das Eircular ist R. E. Booth läuterungcn besonders nahe getretene
M'.r eine Gewohnheiten uns eme öta- i vuuvi ya uuuhuui . ju. -c ffrnjfr61InÄ durA dfnntfirforitr ;uuuiIU"Ui tul ;uiuuu' üiuiuu meraden nuf's Genaueste und erzählte Morgan. Newport in Monmouthshire in l Bock mir all die Meidinger, welche mein Va- England, St. George-Strect. No. 1. chanisÄ nach trät-Aeh.üchkeit mit EselsOhren und ter zum Besten zu geben pflegte. Das Dieser würdige Geistliche, ein verheira- angelernten W einem Escls-Schwanze dar. Pitt wußte Alles geschah mit einer wahrhaft rühren-; Kter Mann, hat mit der genannten m?BS zahnte gewiß schon, daß iuHogarllss den Pietät. j Martt Homer, die damals noch ein bal- . . Bedeutui-a au ffean a c Zeichnungen ein ganz bedeutendes u. unWinn das Wirthshausleben in Ame- beS Kind war, Monate lang ein unsitt- und'das Kinder f - Erbliches Stück Eulturgeschichte lebt, rika sich noch nicht zu dem Grade voll- liches Verhältniß unterhalten Der aber er hat, obgleich von Hogarth in kommener tt'.emütblickkeit entwickelt bat. Brief ist Nie m d:e Hände der Adresiatm u ' r .. . : " durchaus unverdienterWeije carlkirl, den
Deutschland erreicht, so liegt gelangt. 'Der Postmeister in Eonnellsan der Qualität des Biercö. ville wußte nicht, daß sich ein Mädchen
Das amerikanische Bier ist im aroren Ganicn vollauf so gut, wie das deutsche,
das Zairische und all seine berühmten orner oa,eiv,i aogeoen, weli er giauoie, Arten, wie Kulmbacher, Erlanger u.s.w. 'daß eme der Töchter desselben Mary mit eingeschlossen. Ein großer Vortheil ; , Der Brief blieb bei Herrn Hörliegt jedoch darin, daß in Deutschland er unbeachtet liegen und kam durch Zudie Gläser groß und mit Deckeln verse- & ln den Besitz des Unterzeichneten.
Gläser groß und mit Deckeln vers hen sind. Dadurch wird das rasche Entweichen der Kohlensäure verhindert und das Bier bleibt länger frisch. Mit Staunen habe ich bemerkt, wie von totrciBcn, eingeraymr von pracyligen Palästen, an Stellen, an denen sich vor 17 Jahren, als ich die Heimath ver ließ, Kartoffel- und Weizenfelder befanden. Aber es ist doch ein Unterschied zwischen dem Wachsen deutscher und dem amerikanischer, besonders westlicher Städte. In Letzteren sind es die kleinen Häuschen, in denen der Arbeiter seiner Familie ein Heim schafft, welche fortwährend neue Gürtel um die Stadt bil .den, dort sind es die Paläste derRcichen. Der Nationalreichthum wächst wohl auch in Deutschland, aber es füllt eben nicht viel für die Arbeiter davon ab. Der Lohn ist etwa halb so groß, wie in Amerika, dabei aber dasLebcn kaum billiger. Wohl sind die Preise der Industrieerzeugnisse bedeutend niedriger, als drüden, und Möbel, Kleider Schuhe :c. kosten in Folge dessen weniger, dagegen sind Lebensmittel inDeutschland theurer. Lei einemDurchschnittslohne von 12 bis 15 Mark ($3 $3.75) per Woche und einem Jleischpreise von C0 Pfennig (14 Cents) per Pfund, ißt der Arbeiter wohl nicht viele Beefsteaks und noch weniger baut er sich Häufer. Gestern Abend war in der Nähe der Stadt eines der hier üblichen Eisfeste und die Straßenbahnwagen, welche sonst ihre Fahrten um 6 Uhr Abends einstellen, liefen bis Mitternacht. Und für diefe vierstündige Mehrarbeit erhielten die Treiber 20, sage und schreibe mit Worten zwanzig Pfennige m Cts.) per Mann Bezahlung. Wahrlich, ich wünsche dem amerikanischen Arbeiter nicht, daß er je in die Lage versetzt werde, mit dem deutschen concur riren zu müssen. So kommt es denn, daß selbst Frauen die schwersten körperlichen Arbeiten verrichten und daß man überall offene Hände zum Nehmen sindet. Es ist kein sehr erfreulicher Anblick, Frauen aus der Straße 5)olz sägen zu sehen und das T:inkgelderunwefen ist eine der widerlichsten Erscheinungen. Solche Dinge tragen dazu bei, den Klas senunterschied immer mehr zum Ausdruck zu bringen. Sie erzeugen einen lächerlichen Dünkel aus der einen und eine widerliche Devotion auf der anderen Seite. Daraus und aus der dem Deutschen eingeimpften Ehrfurcht vor der hohen Obrigkeit und deren Vertretern entsteht eine solche Pedanterie undSteisyeit in den Umgangssormen, daß der Fremde fortwährend in Angst schweben muß, für einen Flegel gehalten zu werden. Das ist ein ewiges Grüßen und Entschuldigen und selbst befreundete Herren grüben auf der Straße einander durch Hutabziehen. Mir siel schon am ersten Tage meines Aufenthaltes in Deutschland die Anekdote von d?m Araber .ein, der. ,einem
' tenden Sammlungen für den Umbau der merkwürdiger Geschwindigkeit wachsen, 'm.,;.-,.;,. ,,s r.:,?,.. In meineiVatech'adt finde ich Dukende I ÄÄ "J"vVl
I
ßcinie ehu;t Ilch! lrZügeil FluS enl ZgsAin sleusc?n'L)o2tt, und der seinen ganze:: Hafo csiin in Den rotten jucmintenfanle : VJUgc etnc toeeie Dereinst nicht mehr Ruhe yaden, als der Yut eines Europäers, rvcinj UmaangZformen sind ein Zei d:s zur Devotion ! ."or'rJff-m snrilltlf?lt Vt f ITT ielM'N .sAend Ungleichheit und Knechtqat. Ich lieb: Deutschland, denn es ist dc.5 ! Land meiner Geburt, es ist da? 5! and ! meiner Kindheit und Jugend. Aber seit ;id) ieder da bin, liebe ich erst recht Ame das Land und und die Börsen, blauen Hosen, Menschenrechte und FreiheitZgedanken, -l cyi fi . . ! l Vo OamV. uus iUill'. und die lernenbanner Eolumbia'Z wohnt doch ein glücklichere! Volk als unter dem chwarz-wel'roth der Hodenzollern. Philiv Nappaport. z. (?itt TeHttdälözei.. Am voriaen onnerstage fanden die ; Bewohner von Eonnellsville, du? höchst i r st p - r . ri , rw . . . jeden war folgender Ärief abgedruckt, Du wirst mir doch schreiben? Du wirst ,a ....v ' .x.?t.k. r. unterzeichnet und fährt fort : In dem ..Baptist Messcnger" vom Juli 1879 bcfindet sich folgende Notiz: Reverend N. E. Morgan, Pastor an derBaptistenche zu Eonnellsville, tst aus mehrere Wochen nach Europa gereist. Briefe cn Dieses Namens in der Stadt aufhielt uno neu oen Äries im yau,e oes vr l rf r" 9 m 9 m t . r Der Seelsorger, dessen sträfliches Ver hültniß zu Mary Homer aus den Briefen hervorgeht, ist derselbe Mann, der Jahre lang ein sträfliches Verhältniß mit Frau N. E. Booth unterhalten, der die bedeu v1 Die Bevölkerung von Eonnellsville ist durch diese Elrculare Ausregung versetzt worden in zwei Parteien, deren eine den allge mein bekannten Geistlichen für unschul big und die Eirculare sür eine gemeine Intrigue hält, deren andere aber von der Schuld' des Angeschuldigten überzeugt ist. Was den Vorwurf des verbrechenschen Umganges mit Frau Booth anlangt, so ist solcher bereits einmal der Gegenstand gerichtlicher Verhandlungen gewesen. Booth's Dienstmädchen hatte das Gerücht ausgesprengt und verbreitete cs so öffentlich, dan der Pastor das Mädchen wegen Verleumdung vor Friedensrichter Campbell verklagte. Hier beschwor das Mädchen, sie habe ihre D'enstherrin oft in den Armen des Pastors oder auf dessen Schooße sitzen sehen, widerrief aber später diese Angabe mit dem Bemerken, sie sei von Booth gezwungen" d. h. bestochen worden, die Angaben zu machen. Rev. Morgan be theuert seiue völlige Unschuld und sindek bei den meisten Mitgliedern seiner Gtt meinde Glauben. Der Unterzeichner der Eirculare. N. E. Booth, war früher ebenfalls Mitglied der Baptisten - Gemeinde, ist aber auf Veranlassung Morgan's ausgestoßen worden. Derselbe behauptet, er habe übezeugende Beweise sür die Wahrheit des Inhalts der Circulare an Hand und erwarte, daß der Reverend Klage gegen ihn erhebe. Feuer in Troy. Am Abend nach der Ertthlung Garfield's hatten Arbeiter einer großen Eisengießerei in Troy, N. ein Freuden feuer angezündet, welches sich bekanntlich ausgebreitet hat und letzt noch am Bren tctnkohlenlager euer gefanaen dade. Dies ist falsch ; in der weiten Umgebung von Troy kommen keine Skeinlohlenlager vor. Der Zusammenhang ist vielmehr folgender : Der Theil der Stadt Troy, in welchem sich jene Eisenwerke befinden, bestand früher aus sumpsigem Terrain. Im Laufe der Jahre ist dasselbe mit der Steinkohlenasche und den Schlacken aus dem Etablissement aufgefüllt worden. Die Kohlen werden bekanntlich in den meisten amerikanischen Fabriken so mangelhaft ausgebeutet, baß ein guttr Theil Brennstoff in den Schla cken und der Asche zurückbleibt. In ,Folge dessen war das aus einer große? Masse Fässern, auch Qelsüssern nvX Kisten hergestellte Freuden Feuer im Stande, die den Boden bildenden Afche-
rr' ( rrti!sf 3htTT tsf rntf ehrere " LV AV' "UW i" -.er r irr, lr svr ftoflfo trn ITP.J
4llbiilU43 vllltylilUyUl UVUlllUI
nennst. Qestllche Zeitungen hatten diese i rannt, n Vloa, der p
Notiz mit der Bemerkung begleitet, daß! htntcrlndlschen Reiches V
ein unbedeutendes, zu Tag? ausgehendes . feit drei Generationen eine
und Slacken - Massen in einen glühen den Zustand zu versetzen, so daß Flam nen aus denselben hervorbrachen. .
Da? Glühen und Scheb!en verbrei tete s:ch in der ungeheueren Aschen- und ' ' V
Schlackenschicht nach allen Richtungen,' l01!' caB reauqiniiq m lernen oiüjimd das im Nnsanae ur.fcrocTitci ?,??r ten Wäldern noch unbekannte, aus der
ist zu einer die Stadt Troy in hohen 1 Grade bedrohenden G:sahr geworden. ! Man bt liPrii! t. if rn HrrAHlnreiyi des Feuers, oder richtiger des glüuknden -1 " I ' " 7 ' Jl . ' . . y ms s&i.rUyym GunnnSfS s mrtrM H-iWWH.,vu 0P u i-;u,i . dadurch Dorjubeußcn. dan man iiese ; ttinianme in oie noa niajt nngcjnue ; nen Schichten gemacht und solche mit .. i xregm ausgesuul uai, wenn es aver qelang, das Element nach einer Nich'.ung ! an der weiteren Ausbreitung zu hindern. schritt es nach anderen Richtungen um so schneller fort. Das Glühen der ! Masse ist so intensiv, daß eine Schaufel ! voll zwei bis drei Tage fortfäbrt. dichten Nauch zu entwickeln. In Folge des . letzteren mußten bereits mehrere Wohn- i . ' ' i x . . t - ..v uniucn Die Gebäude des Feuc: mnrtc ments, welch: auf dem aufzesüllZen Ter
rain aufgeführt sind. wu?d?n so unter' i Ion deren Eigenthum ist und dan Nieminirt, daß sie ebenfalls geräumt worden inand das Recht hat, dasselbe ohne Ein sind, nackdem taufende 'von Dollars in ; n-illigung der Person zu copircn. Nach
Bersucben. dieselben zu retten, erkalalo aufgewendet worden waren. . ' - . . . von fahren in dem früher sumpfigen Terrain gewachsen sind, unter der Aschenund Schlackcndecke eine torsartige Be schasfenheit angenomme-n haben und in dem trockenen Zustande, in ratl&tm sie sich befinden, den Brennstoff vermehren. ! ' ' l--T- fy ßrco, Q,:itAr; W der englische Anthropologe A. H. Kcan: ixlC". !.- IXTK . . t - . . v vl,'lu'tM' JiUiiitt utfiia i r c ' 5 bücklich IM Londoner Aausrlum ausgcItriPä (JinX hnn ,,ki HtL ..vVvw ...u uwyHu4t icutn uk'S".?''!'n, Stt Sprache b siU A Z H . liA stV. ::: ..tu.. iv itivu xu uutii jiuu; iiy rer Ankun niqen en vorgehalten wurde, sei eine Uhr clock . Dies kann um so weniger bezweifelt werden, als e? eine Eigenthümlichkeit ihrer articulirten Sprache ist, die Eonsonantcn 1 und r nicht ausfprechen zu können. Außerdem unterscheidet das Kind sehr scharf zwifchen den Umständen, unter denen es gegenwärtig lebt und unter welchen es früher gelebt hat; die Drohung, es zu feinen Stammesgenofsen zurückzubringen, erregt in ihm Trauer, Furcht und Zittern.' Hr. Keane behauptet daher gewiß mit Recht, daß das Wesen von hohem pathologischen, nicht aber von ethnologischem Interesse sei: Der schon früher i tirtrt itri2 tiitt4fiBJTft Sl( f,,t X1 j "WZ ? den Seiten und von der Oberlippe abwärts dicht' bedeckt, ist schlicht und straff und ähnelt dem der mongolischen Rasse eigenthümlichen Kopsbaar. Das Haar, mit dem der übrige Körper dicht besetzt ist, ist beinahe wollig, weich und läßt trotz seiner Dichtheit die Farbe der Haut durchscheinen; diese ist dunkel olivenbraun. Die Nase ist so flach und platt, daßdie Nasenlöcher aus der Haut herauszuragcn scheinen, die Backentaschen sind osftnbar nicht von der Natur gebildet, sondern die Form der Backen ist eine Folge der Gewohnheit, möglichst viele Nahrungsmittel in dieselben zu stopfen; diesem Gebrauche huldigt das Kind noch jetzt, wenn es sich unbeobachtet glaubt. Sowohl diese Gepflogenheit als die Länge der Arme und die Beweglichkeit der Zehen, namentlich der daumenartig ausgebildeten großen Zehen erinnert am meisten an den Affen. Die großen, schönen schwarzen Augen unterscheiden sich durch ihre völlig horizontale Stellung wesentlich von den Augen der Menschen mongolischer Rasse. Ihr Ausdruck ist zur Zeit noch stumpfsinnig, war es aber von Anfang an nicht in dem Grade, als er den Negrito's, dem bekannten negerartigen Volksstamme in Australien, eigenthümlich ist. Die fchwanzähnliche Fortsetzung der Wirbelsäule ist nicht so bedeutend, als sie bei einzelnen Volksstämmen, auch den Negritos beobachtet wird, und verdient daher besondere Beachtung nicht. Völlig behaarte menschliche Individuen, ja Familien, in denen sich diese Eiqenthüm lichkeit von Geschlecht zu Geschlecht fortpflanzt, sind der Wissenschaft längst bc? auptstadt des lrma, wurde Familie aehalten, deren Globeltern in dem jcßt von den Siamesen beherrschten Reiche Laos flesangen worden sind. Aus demselben Lande stammen, wie wir bereits früher bemerkten, Krao und ihre Eltern. Herrn Earl Bock wurde neuerdings mitgetheilt, daß die letzteren mit dem Kinde zusammen gefangen worden sind. Der Vater starb kurz darauf an der Eholera, die Mutter wurde von der siamesischen Regierung in Vangcock zurückbehalten, so daß nur Krao nach- England gebracht werden konnte. Ihr Vater ist unmittclbar vor seinem Tode photographirt worden und das Bild zeigt eine außer ordentliche Aehnlichkeit mit dem Kinde. An ihm fallt noch die eigenthümlich vor tretende Rundung des Unterleibs ausgeprägter Spitzbauch besonders in di:
frst!
v viit i
i i m t v v vm v v v iui kivAWuivitvvft v ' ' i
U ' 4) V . k . V V' UVViUVI VU I 1t V UVUI. iW VitIM j. Utd ft in London, vrach xe dieie- .. . . , .
lv- i v r ' , vervsiez.itlQiicn Vl tl xiuiä' -tue gli chen Worte, die sie kurz nach c:s:
ü ,ui 5, uuv US vi .m. m it-v,.,r. si
'"m" v. ivi ivMbiiti9 um' in eine hochgradige cnS ' f,w. V,
K:s a,; -O"-? iui, wuujis 4, US und theilt sich 55; , v i,, r,.
VVIU. VI3 VIII 1 UWlll VlUUvil. Ull
Auge, uuo Die c Uienttjüniuchfiit rr- I .i - I. I - - " V f-l '
innen a: cj3 .'.ruv-i otx am we:s:en lr.n'.ichcnätirlich ciilrvicfelica Affcn. Laos loiro vjc oii t'on Monqokn cercenni, ist aver :oq )o )m?iq durch- ? k Q k ' ' , p c - Stufenleiter der Cultur außerordentlich tles stehende, behaarte menschlich: W:scn YZU kN ZU 10NCN CCsiOtt KfiJ'.t nllUU, Iv-UOrt I W A 1 4 - characterisiischcn Eigenschaften des . . . ' . - i vKt iti0!n iD cnssleüraüt nr hnw ?s , x-; ?4 fs o)!m. j- vS ' I I yicaö c figUed Nicht cn-, b5i5vC?r!calure::. Die Frag?, in wie weites gestattet ist,' irgend welche Personen in läZierlichen Darsteugen oer Situationen bildllÄ zu vervlilsaltigen un.. zu verbreiten, ist ver oen vcr,q:eoenen vollern yausig oer egenilano gerlaiuier Verhandlungen r a r f . '.- i nsinf i?n , gewesen. v;cs ftanzöiiiche (Seien, der Eode Napoleon, geht von der Vorausr i ; r o sekung aus. daß das Acußere einer Verdem französischen Gesetz ist daher die Verbreitung des Bildes einer Person vernichtenden Folgen begleitet als bei den Franzosen, trotzdem aber und trotz des angeführten, die französische Gesetzgebung durchziehenden Princivs sind LiDclprocc ie aut Wrund von ancaturen in Uitum Lande Europa's so selten, als . , ' .- V ui Frankreich. Dies ist die Folge der 'durchaus begründeten Anschauung, daß I gerichtliches Ä) 'gehen gegen Earicaturen l den Betreffende., m:br der Lächerlichkeit it...: o v; fr.:-r , , , tl yilü4' U4S viiuiuum jtiu;;. England's Gqetze sind den Earicatu-ren-eiqnc n gegenüber viel weniger scru:iu!ös als die französifchen ; sie sind iTnrifsltrrtsf d-r cn (Vrf'e d?r l.d.-,p-k;M S'Nist sei. J.i scimS Lanüs und benen JnbiDibueu noch Heute UN. seine Zeitgenossen und noch mehr die ?! au :lt .s)o. ulb bcn:uud?ru. )uh ab? dun") ssirc ihrem tfii ) w:'ir5ci:. . ntv.c'iünn bitt's "iil:t :n ül'cr dies.: dcirr."! übnnistiOf. Guter Rath. An den Briefkasten einer texanischen Zeitung wurde jüngst die nachstehende F'age gestellt : Ich hab: ein Pferd, das seit einiger Zeit an regelmäßig wiederkehrenden Schwindclanfällen leidet. Seien Sie so gut und antworten Sie mir in dcrErrefpondenzRubrik Ihrer geschätzten Zeitung, was ich mit dem Tyicr iöun soll; ich bin ernstlich in Sorge, daß cs mir draufgeht, wenn nicht balö etwas Eneraifches geschieht." Hieraus war im nächsten Briefkästen die folgende Antwort zu lesen : Auch wir sind der Meinung, daß das Picrd Jhn'N draufgchen wird, w:nn nicht etwas Enrgisch.'s geschieht. Wir rathen Ihnen daher, dasselbe, wenn cs gerade keinen seiner Schwindelanfülle hat, zu? Stadt zu nehmen und es in diesem Zustand dem ersten besten Fremden zu verlausen." Eine etwas V u s i n e ß" - a rtige Predigt hielt vor einigen Tagen in New Jork Rabbiner Dr. Brown bei der Eröffnung eines indischen Tempels. Fru her war dasHaus eine Methodistenkirche. Daraus anspielend sagte derRabbi: Un sereGemeinde hat ein Haus bezogen, wel ches früher den methodistifchcn Frommen gehört hat. Deshalb hben wir es heute, um mich eines Geschästsau-druckes zu bedienen, mit einer Wieder-Eröffnung zu thun. Die alte Firma bestand aus dem Vater, Sohn und heiligen Geist. Diese Partnerschaft ist nun aufgelöst. Sohn und heiliger Gem sind ausgetre ten, aber das Gefchäft wird vom Bater allein fortgeführt werden, dem Haupte der alten Firma, der'Jhr allein creditirt uavl. iezeioen Waaren weroen zum Kaufe aufgeboten werden. Wir han dein in Tugend, Liebe und Wohlthätig keit und hoffen, alle unfere Kunden zu beyalten. DerinMt. Nebo, Lebanon Eo., Pa., lebende 48 Jahre alte Peter Wendling izt eine physioloaliche Enno sität. Der Mann hat weder ein Haar noch einen Zahn, kann weder riechen noch schmecken, der Sinn des Gefühls ist nur ganz schwacy vorhanden und seme Haut yat reine Poren. Uenn der Mann ar beitet, nimmt die Haut eine so hohe Temperatur an, bah er sich von Zeit zu Zeit mit Wisse: b?gießcn muß. DaUi i,l der vJUnn völlig gesund und auch noch nie in seinem Leben krank gewesen. Die Eapitäne der britischen Dampfer Rare plant" und Stan more", welche vorige Woche in Newor! landeten, versichern übereinstimmend, daß sie bei den Stürmen, mit denen sie zu kämpfen hatten, nur der Anwendung von Oel ihr glückliches Entrinnen zu verdan ken hatten. Der Staat Illinois bezieht von seiner Ecntralbahn eine JahreLem nähme von einer halben Million Dol lars. Es wird vorgeschlagen, dieses Geld aus Verbenerung der Landstraßen zu verwenden. Könnte nichts schaden. Rev. Robert Laird von thicago, der sich zur Zeit in London auf
, . r . ft rr r rf-ri
:i n. . s . . a . a s..
Cltlii.l. llUi Itlll.ltj. Kii- U'liH, k'UJ
hält, schreibt an die Chic. Tribune":) Verheirathung mit den Töchtern anqcDie Act und Weise, wie wlr Amerika sehener Familien hat er seinen Einfluß
ner uns durch auswärtige Schwindler imponiren und zu Narren machen lassen, macht auf den in England reisenden Amerikaner einen deprimirenden und beschämenden Eindruck. Da ist z. 23. Oscar Wilde, nichts als ein osfenbarek Ournbug. Er kam nach Liverpool, nach London und kein Mensch nahm von dem . C a vi t A TOwA. Via Aji.tnAn. CHa4. i.iiituuui jiwuiii wit uuniu . . er. r. . 5... . ? i'cinc cnguicgEn üreunce ciuarien mir begreifen, wie ein r.ffen, sie könnten nicht begreifen, wie ein
so durchaus unbedeutender Mensch in med in seiner Vaterstadt Don'Umcrika auch nur vorübergehend habe gola für verrückt erklärt. Er ist ein ,Aufseh:n erregen und bedeutende Ein- schlanker, hagerer Mann mit glänzend nahmen machen können. Dasselbe schwarzem, langem Vollbart. Ein Der.gilt von' der Langtry, welche, im wisch-Qrden. in Dongola erwählte Ah iAnfange wenigstens, von der Prefse med zu seinem Ober-Dern,isch und seitjganz unverantwortlich .gepufft" wor. dem ist sein Ansehen auch dort fest be den ist. In London gilt die Dame gründet. Ahmed versteht es sehr gut, 'für eine gewöhnliche Abenteurerin, die Zwistigkeiten zwischen den Stämmen !fie in der That ist. Daß ihre galanten auszugleichen und die Angehörigen der Beziehungen breitgetreten wurden und letzteren um sich zu vereinigen ; die Zhl so vor die Augen unserer Frauen und feiner ihm zur Zeit folgenden Anhänger Töchter kamen, ist eine Schande. Ame- wird auf 333,000 geschabt, rika möge es endlich begreifen lernen.daß " . q, Selbstachtung und gute Sitte die Neu- D li" V w gier beherrschen sollten, welche die Ame- ene Advokat August Kan hat der .an hinter Leuten wie Wilde und die uSarch n crnie lt rtrn f.-iwn ist ss ftUAs katen hmterlasicn, mit der Bestimmung.
7 . - rTi IZA feuh i erS n l.tW. tVkfcW.lk. , Eine zur Zeit 55 Jahre alte vrau in Kingston, Ont., liegt seit dem Frühjahr 1880 in einem Zustande völlitt Lethargie. Sie wird durch einge-
ich uci arnuuuiiu i i uu uui nute vll f r c c v-; , n,f - . Tugend, ab sie muk mit gröberer b'a ' LlJ " Weisheit und mit vorstch.iger.r AuSwah, tSS"un' der Personen, denen sie zugewendet wird, Mm lttl$T l1: "
i I Villl lliumciiijit iu(ii u;iuüiuuii.
kstöte flüssige Nahrungsmittel am e- .zösischen Schulatlanten, auf oenenlsakden erhalten und die Aerzte glauben, 'Lothringen nicht mehr,w:e bisher, gleich-
can iz oer ewuniiein. uno inneskln drücke wahrzunehmen im Stande fei. - r 1 rvi nr.!.. v ' Zu irgend welchen Kundgebungen ist sie unfähig, während Athmung, Pulsschlag, 'Körperwärme und Secretionen völlig normal sind. Eine reicheDame in Ehiscago übersandte lurzlich dem dichter Whittier in Boston 200 ihrer Visitenklarten mit dem Ersuchen, auf jede derselben seinen Namen zusetzen. Die be f&TItfy iu;uuua)amuim. vvtvywurniiuwt uy.uv 'dabei, sie werde in nächster Zeit ein Tle .Dansant veranstalten und beabsichtige, 'ÄieAutographieenzu Eotillon-Geschenken zu verwenden. .
W rllram Prerce, der 1 c 1 1 2 9 Patriotismus, in dem ossiziellen Atlas Jahren die Stelle des ersten Elerk im ihrerMilitärschule unmöglild einen eben-Staats-Zuchthause von Massachusetts s0 unvolitifcben als für den Augenblick
jjtiitiuei uno ur einen outiuuu? yuniuiicn 'Beamten gilt, sagte in seinem Berichte V". . s .! V . i Vf" ! V Js. o C an den Gouverneur, dan die öffentliche Meinung, welche sich gegen jede körperliche Züchtigung ausspricht, zu sentimenial sei, und daß laut seiner Erfahrung 4. tv ' mt r Ä me unlez.Jeue em ausreia)enoerrsaZ iür eine mäßig gchandhabte Prügelstrafe mcH . , m ftT)fimrn(? mtnnf'rnr Dslorc Auaulte und Katbinka Nommer ... v V w, v w V v (. v Hamburg folg des Gedicht eines deutfch-amerikanifchen Geistlichen zugestellt: Die schwäbischen Singvögel bei ?ihrer Ankunft in Nordamerika. So seid Ihr endlich da Nun in Amerika, Ihr schwäbischen Singvögelein ! Willkommen ! Ziehet fröhlich ein! Von Eurem schönen Sang C u uns die Zkunde drang ; rr -o mm ttislr Innn lunn u npr yiinhii ct hegt,Daß Euch zu uns die Woge trägt. Was wir noch nie gehört. Wird nun auch uns bescheert ; ES darf das Ohr gern lauschen Euch, Di: Ihr da singt denÄögeln gleich. Der Deutschen große Zahl Durchzuckt ein Freudenstrahl, Dieweil das deutsche Vaterland Euch nicht an seine Scholle band. Nun singt recht munter d'rauf ! Hört nicht so balde auf. ' Ob Ihr uns auch die Börse leert. Ein solcher Sang ist Goldes werth. Und kehrt Ihr einst zurück, So sag' der Scheideblick : Die Herzen bleiben stets Euch bold. Das ist noch mehr als unser Gold. 1 ar 7 d Die schwäbischen Singvogel inljcn aus dem Grunde des Meeres, B Auslande. Mailand i st von e i n e m siebzigstündigen, so heftigen S'chneetrn--den heimgesucht worden, daß der gesammte Verkehr stockt. Anderthalb Fuß hoch liegt der Flaum. Di; Tranrwaygesellschaft mußte den Verkehr einstellen, weil- nirgends Beschlagschmiede aufzu treiben waren. Auch in Verona, Mantua und Venedig ist viel Schnee gefallin. und der Vesuv flimmert bei Neapel irr stattlichen Winterprunk. Seit Mer.schengedenken vermag min sich eines solchen Winterwetters in Italien nicht mehr zu entsinnen. Die sonst so milde hesperische Sonne scheint gänzlich aus dem Geleise gerathen zu sein. Dem zusolge ist der Jremdenzuzug gleich Null ! Der Mahdi oder falsche Prophet, der bekanntlich in einem großen Theile des Sudan eine Empörung gegen die kgyptische Regierung hervorgerufen hat, heißt Mohamed Ahmed und ist aus Dongola gebürtig. Letzteres ist die Hauptstadt jenes von dem Nil durchströmten Theils von Nub-ien, der im Mittelalter ein mächtiges.Reich bildete, bis 1811 unter der Abhängigkeit von den benachbarten Schakie Arabern stand, hierauf von den aus Eanten vertriebenen Mamelucken beherrscht undendlich von dem Vice - Könige von Egypten erobert wurde. Er besitzt eine bedeutende Kenntniß des .Koran, ist aber im Uebrigcn völlig ungebildet imd kann nur mangelhaft lesen uncschreibrn. Er bekleidet den Rang eines Scheik und bat sich dadurch, daß er Jahrezlang die Rolle eines Eremiten spielte, inden Geruch der Heiligkeit gebracht. Durch seine
aus der freundlichen Schwabenstadt Vi- tomie rn Breslau schrieb eme Abhandbera.h, wurde am Tage ihrer Abreife lung über d:e Venus von Mllo , welche
mit der Eimbria" in
zu sichern und zu vermehren verstanden, Im Mai 1881 erklärte er sich bekanntlich für den von Mohammed angekündigten Propheten. Die wesentlichsten Grundsähe der von ihm gepredigt:?! Lehre und:
Die Religion ist das höchste Gesetz; Gleichheit Alle? vor dem ibcse, Guter gemeinschaft aller Gläubigen, Vcrsol V - Ol I 1 - ft 1 n t'1i n filo in. nunu uit .'liu. " vyiuuuiu ui? u. r. . . ? viusrottnnq. rjm iiijang emc Auftretens als Prophet wurde Ah Auftretens als Prophet wurde Ahdaß die er Betrag als Preis auSc . , Advokat. Wieman sicherinnert, beschäftigten sicb die französischen Blätter vor 'einiger äeft wiederholt mit den franI:. ... rw . V V i)am mit einem üior uoerzogen uns r.er .'Karte Frankreichs beigegeben war. Die Verleger Jouvet und Eomp. richteten Deshalb an die France ein Schreiben, im welchem sie auseinandersetzten, daß es ,hnen nicht zulässig geschienen batte, auf ztt?:n Karten: France rnilitaire" und Francs adiniiiisrraUvk" noch länaer Elsaß'Lothringen zu lassen, da ian weder den Offizieren des 0. und 7. i.Armeekorps noch den VermaltungsbeI .i. S. (7N.i.iiiiM.aM4P ODa.tvtfiA iinS i UulltIl Utt Ji;c;uiltiiiiiuy jJiiuuiji uuo 'Moielle und Borges den Glauben bei lbringen dürfe, r Gebiet erstrecke sich !bis an den Ähein. Die Regierung", 'schreiben die Verleger, könne, trotz alles I ' .' I . - unnutzen Prolest anvriNgen. u.'le .ffnnue" muß zugeben, daß hieran etwas Wahres ist, wendet aber ein, daß es dennoch möglich sein sollte, aus den erwähnten Karten Elsaß und Lothringen von fcem übrigen deutschen Gebiete zu unter- ' u ' . . scheiden, und macht den Vorschlag, dies wenigstens durch eine schwärze Punkt!rung zu thun. . r r rrv r v rr . a , , c, r 0 s. 0 e r .1 n a -
ieschrie
keit auf sich zu lenken. Die Abhandlung ist rein anatomisch. Die alten Bildhauer haben so genau und richtig gearbeitet, daß bei hinreichender Kenntniß der Anatomie die Restaurationsversuche gelingen, die sonst unmöglich gewesen wären. Jeder kennt wenigstens aus Gipsabgüssen die hehre Gottin im Louvre, der beide Arme fehlen Nun kommt ein Sohn Schleswig-Hol-steins und setzt, freilich nur im Geiste,dcr prachtvollen Statue ihre Marmorarme wieder an, die sie seit Jahrtausenden verloren hatte. Zahlreich sind die srühercn Restaurirungs-Versuche der Archäologen. Manche davon kann man schlichtweg für ein anatomisches Unding erklären. Man gab der Venus einen Apfel in die linke Hand, den sie vom trojanischen Königssohn Paris erhalten; man ließ sie sich in einem Schild des Ares bespiegeln, den sie auf das vorgesetzte linke Knie stützt. Man stellte in Gedanken den Mars neben sie ; schließlich ließ Dr. Kiel in einer besonderen, ganz neuen Monographie (1882) die Venus mit beiden Händen eine monströse Lanze des Ares umklaA'.nern. Das Alles ist unhaltbar. Nach Hasse war der linke Arm erhoben, der scheinbare Apsel in der verstümmelten linken Hand ist ein zusammengeballtes Haarband, die rechte Hand schiebt das fa! lende Gewand von der linken Hüfte abwärts Venus will ins Bad steigen. Dies ist eine einfache Löfung des tausendjährigcn Räthsels. Das Armeefieber in England hat auch die sashionableGcsellschaft angesteckt. Seit mehr als einem Jahre haben sich unter der unermüdlichen Leitung. eines Herrn' William Booth (nicht General Booth von der Armee der Seligmache?) die englischen Temp:renzer in eine gewaltige Organisation, genannt Blue-Ribbon-Army, zusammcngethan. Jedes. Mitglied trägt ein Stückchen blaues Seidenband als Abzeichen. Mchrere Minister, worunter Sir Charles Dilke und Professor Fawcett, und viele Parlamentsmitglieder zieren ihren Frack mit dieser neumodischenDekoration. Seit die anglikanische Geistlichkeit diese Tempcrenzbewcgung unter ihre Fittige genommen hat, ist das blaue Scidenband auch in den Trawingrooms der besten Gesellschaft aufgetaucht. Die Herzogin von Sutherland, die Herzogin vonWestminster,Lady Mount-Temple,dieGräsin Brownlow, die Grösin von Ellesmore gehören zu? Alauband - Armee. Doch scheinen die Rekruten unter dem schönen Geschlkcht zahlreicher zu sein. Was aus den Staatssinanzen werden soll, wenn auch die männlichen Vertreter derAristokratie zu den Wassertrinkern übergehen, läßt sich gar nicht absehen. Mr. ladstone hat sich in sciier lltzicn Thronrede im Namen der Königin über den bedenklichen Aussall d?r Einkünfte aus den ?Ll!cn und Auflagen auf Spirituss?!. 42X. Phil. Rapimmr NcchtsMvalt ib Max, 02 Sud Delawarc Str.5 INDIANAPOLIS, iNP
