Indiana Tribüne, Volume 6, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1883 — Page 2

Zndicma Hrlvune. Zögliche- und KgNRtagsan5gaöc.

Ofstce: Delawnrc Str. Indianapolis, Ind., 5. Februar 1883. Tchltttlzt auf einem ZVrlcdljose. Dem Dennis Callahan in New York waren drei K'mdkr kurz N2ch einander gestorben. Das letzte sollte am vorigen Sonntag Nachmittag in dem CowarienJriedhose auf LongJland beerdigt werden. Das Leichengesolge war ungewohnlich zahlreich. Dasselbe Grab, das ; die beiden früher gestorbenen Kinder ans genommen hatte, sollte auch dem letzten zur Ruhestätte dienen. Beide Särge standen in dem geöffneten Grabe über einander, nur von einer dünnen Erdfchicht überdeckt. Als das Trauergeleite Aufstellung um das Grab genommen hatte, blickte Callahan in solches hinab, besah sich dann die Umgebumg und rief: Das ist nicht das richtige Grab." Große Sensation entstand ; der Todtengräber betheuerte, es sei der richtige Plak, und eine Stimme rief : So les't doch die ! Platte aus dem Deckel des Sarges. Ein Gehilfe des Todtengräbers stieg in daS Grab, entfernte die Erde und bcriö) tete, die Platte sei verschwunden, wahrscheinlich sei dieselbe bei dem Oesfnen des Grabes durch einen Spat;nstich abgeris" sen wordsn. ES ist nicht das richtige Grab Die Kerle haben die Platte gestohlen", so schallte es durcheinander. Die Mutter des Herrn Callahan, eine noch stattliche Dame, trat vor und rief : Beruhigt Euch, Freunde, man kann ja den oberen Sarg herausnehmen, die Platte auf dem unteren Sarge muß ja vorhanden sein." Dies geschah und jene Platte bestätigte, daß das richtige Grab geöffnet worden war. Der zweite Sarg wurde wieder aus den ersten gestellt und sodann der dritte eingesenkt. Zwei GeHilfen des Todtengräbers begannen, das Grab hastig zuzuwerfen. Langsam!" rief eineStimme, die abgerissene silberne Platte muß sich in der ausgeschaufelten Erde finden, falls sie nicht gestohlen worden ist." Die Arbeiter schsuselten hastig weiter. Callahan versetzte einem derselben einen Faustschlag, daß er in das schon ziemlich gefüllte Grab taumelte; ein anderer Grabmacher spaltet: ihm mit einem Hiebe des Spatens die Oberlippe. O'Sullivan, ein Schwager Callahan's, trat mit seiner Faust denArbeitern gegenüber. die Leiötra.ze.cn drangen aus die r;'.t (Hilfen d-s To5tengräöcrs ein. 7 . ? ir Uferen trnnfn Slgnaipseisen, durch Kelche sie Beistand herbeirufen, wenn j beim Grabmachen die Erde nachgiebt und aus sie herabstürzt. Als diese Vfeisen ertönten, stürzten aus allen Theilen des Friedhofcs Grabmacher he? bei, und es entspann sich ein Handgemenge, in dem ernste Verwundungen vorkamen. Der aus dem Friedhose stationirten Polizei gelang cs endlich, die Kämpfenden zu trennen und Callahan, O'Sullivan und mehrere Andere aus dem Trauergesolge wurden verhaftet. Die beiden Ersteren waren übel jtugc richtet und wurden am folgenden Tage um je $15 gestraft, die übrigen Verhasteten wurden straffrei entlassen. Aehnliche unwürdige Auftritte kom men aus dem Calvarienberge nicht selten vor; man hat die Gehilfen des Todten .grübers im Verdachte, Auferstehungsmänner zu sein und die Leichen und Särge zu berauben. Eine der größten Sensationen in neuererZcit wurde jedoch von einem Wahnsinnigen veranlaßt. Vor der Hinrichtung des wegen Ermor dung des Polizisten Smith zum Tode verurtheilten John Real war eine große Agitation um Begnadigung des Verbrechers im Gange. Die Leiche des letzteren wurde in dem genannten Friedhofe unter großer Theilnahme des Publikums beerdigt. Während der Sarg cingesenkt wurde, drängte sich ein Mann durch die Menge, warf eine Anzahl faule Eier auf den Sarg nnd feuerte mehrere Schüsse gegen denselben. Der Mann wurde verhastet und als ein gewisser Moulton auZ New Bork identificirt. Während der Untersuchung stellte sich heraus, daß Moulton wahnsinnig ist, und derselbe wurde einer Jrren-Anstalt übergeben, in der er sich jetzt noch be. findet. In Wilkesvarre herrscht eine hochgeradige Erbitterung gegen Dickson,'den Präsidenten der Delaware d Hudson Cbal Co., welcher öffentlich erklärt hat, die Compagnie, bekanntlich Cigenthümerin der Gruben, welche die Einsenkung des Bodens in der zweiten Ward der Stadt veranlaßt haden, sei für den angerichteten Schaden durchaus nicht verantwortlich. Erstlich habe dieselbe das in Frage kommende Land erst gekaust, als bereits die Gruden nicht mehr im Betriebe waren, und zweitens seien die Kohlen, welche die Stützen bildeten, wenn sie hinweggeschafft worden wären, einfach von den Bewohnern der zweiten Ward gestohlen worden. Außerdem sei das Unglück nicht so groß, als es dargestellt werde; nicht 50, sondern höchstens 20 Acker seien eingesunken. Dem gegenüber steht fest, daß hunderte von fleißigen und sparsamen Leuten ihre Heimstätten ganz oder zum g?o ßen Theile verloren haben. Unter ihnen befinden sich Viele in der traurigsten Lage. So hatte die Wittwe Haines -von ihrem Gatten, einem fleißigen und geschickten Arbeiter, drei kleine Häuser an der Kidderstraße geerbt, die ungefähr je S3000Baukosten verursacht.hab!n. Die Wittwe und ihre Kinder lebten von d:m bescheidenen Miethsertrag?. Alle drei Häuser find jetzt nicht viel mehr als Schutthaufen und der Grund und Bo den, auf dem sie standen, ist völlig wcrlh los. Geradezu wahnsinnig aber ist die Be hauptung, daß oi' die Pseiler bildender. Kohlen von den Bewohnern der Häuser

aus der eingesunkenen Stelle gestohlen ' wurden. Diese Leute sind ausschließlich Grubenarbeiter und wußten somit, daß das Vergreifen an den Pfeilern gleichbedeutend war mit der Zerstörung ihrer Wohnungen. Dagegen übertreten die Compagniecn regelmäßig und consequcnt das Staatsgesetz, welches vorfckrcibt. in welchen Zwisckenräumen und

in welcher Stärke Pfeiler für den Schutz der Decke ausgespart werden müssen. Es ist kaum ein paar Jahre her, daß eine Compagnie die Pseiler aus einer ausgegebenen Grude bei Pittsburg entfernen ließ, hierdurch 12,000 Tonnen Kohlen gewann, zur RechtfertigLNg ihres VerfhrcnS anführte, daS Land über der Grube sei werlhlos, und nicht zur ÄechLnschast gezogen wurde. Mit Bangen sieht man etwa eintretendcm Thauwetter entgegen; jetzt hält bzx Frost noch das Erdreich von weitercm Nachstürzen ab. In einzelnen Kellern hat sich Grubengas angesammelt. Grubengas hat auch die freiwilligen Arbeiter an weiterem Vordringen in die Grube gehindert. Noch am 1. d. Mon. war es daher nicht gelungen, in denTheil der Grube, der sich unter der eingesunker.en Erdoberfläche befindet, vorzudrinaen. Einzelne Arbeiter sind bereits wieder daran gegangen, ihre nur theilweise zerstörten Häuser zu repariren; bei den meisten Baasteinhäuscrn werden Reparaturen wenig helfen, während die Framehäuser verhaltnißmäßig wenig gelitten haben. Die Ueberzeugung, daß die Delaware Hudson Coal Co. für das Unglück verantwortlich ist, theilt alle Wett; ob es gelingen wird, dieselbe im Proccßwege wenigstens zu einem theilweiscn Ersatz: des Schadens zu zwingen, ist mehr c!5 fraglich. LNSliopZlisilnfc? &c i Da sich der Congreß der Ver. Staaten wiederholt geweigert hat, die Schenkungen an Eisenbahn-Gesellschasten zu wi verrufen, die ihren Contract gebrochen hatten, so hat sich auch ein ausländisches Monopol ermuthigt gefühlt, den Bund geradezu zu verhöhnen. Es ist dies die französische Kablgesellschast, der am 9. Februar 1880 die Erlaubniß, ihr Kabel bei Cape Cod zu landen, unter der Bedingung ertheilt wurde, daß sie sich mit keiner anderen Gesellschaft verschmelzen oder über die Festsetzung gleichmäßiger Raten verständigen dürfe. Im Oktober vorigen Jahres kam Minister Frelinghuysen zu der Ueberzeugung, daß diese Bedingung nicht eingehalten worden sei. Er beaustraate den Districtsanwalt Woodsord in New Jork mit der Untersuchung der Thatsachen, dieser aber fand, daß die Gesellschaft kein Bureau in New Jork hatte, und die Western Union, mit der sie verschmolzen war, weigerte sich entschieden, Auskunst zu ertheilen. Hierauf beauftragte- Frelinghuysen den damaligen Generalconsul Walker in Paris, die Thatsachen zu erMitteln, und diesem gelang dies auch, obwohl die französische Gesellschaft dje Dokumente nicht auslieferte, die er forderte. Walker gelangte in Besitz der Abschrift eines Contracts, den die Franzosen schon am 24. September 1880 mit der enqlischamerikanischen und der direkten Kabelgescllschast abgeschlossen hatten. Demnach verpflichtete sich die französische Compagnie, Glicht weniger als 2 Shillings für das Wort zu fordern, wogegen die anderen Gesellschaften versprachen, unter dieseMinimalrate nicht herunterzugchen. Gleichzeitig wurde vereinbart, die Erlubniß der französischen sowohl als der amerikanischen Negierung zu diesem Contracte einzuholen und denselben für ungiltig zu erklären, falls eine der beiden Negierungen diese Erlaubniß bin03 Tage nicht ertheilt habe. Jedoch sollte m diesem Falle, oder falls die canadische Regierung nicht zustimme, die betroffene Compagnie trotzdem an dem allgemeinen Prosite theilnehmen, und die anderen Gesellschaften sollten die größten Anstrengungen machen, damit das Verbot wieder aufgehoben werde. Somit wurden die Rechte der Bundesregierung wenigstens noch anerkannt. Am 31. Mai 1881 berichtete indessen der Präsident der französischen Gesellschast deren Actionären, die Leiter hätten es für überflüssig gehalten, die Genehmigung der Bundesregierung zu dem Pool" nachzusuchen. Für ebenso überflüssig hielten die Monopolisten ein solches Gesuch, als im August desselben JahreS sämmtliche Kabelgesellschaften sich mit der Western Union verschmolzen und die Raten sofort auf das Doppelte hinaufschraubten. Die Wirkung dieses neuen Pools beschrieb der französische Kabelpräsident, mit folgenden Worten : Wir glauben, meine Herren, daß die auf diese Weise bewerkstelligte Verein!gung aller Jntereffen mächtig genug ist, um jede Angst vor neuem Mitbewerbe zu verbannen". Und das sagte er öffentlich, obwohl der Contract mit den Ver. Staaten eine solche Vereinigung der Jntereffen" mit klaren und nicht mißzuverstehenden Worten verbietet. Wahrscheinlich sagte ihm Jay Gould, daß der amerikanische Congreß nicht zu fürchten sei. Letzterem liegen jetzt die auf den Fall bezüglichen Dokumente vor. Es bleibt ochzuwarten, ob er vor der Würde des Landes Achtung genug haben wird, um den Contract mit den frechen französischen Monopolisten aufzuheben. Ohnmächtiges Parlament. Während der Dauer der Sitzungen genießen die Mitglieder einer jeden parlamentarischcn Körperschaft, und folglich auch des deutschen Reichstages, das höchst nothwendige Vorrecht, daß die Regierung sie ihrer persönlichen Freiheit nicht berauben darf. Wäre cS anders, so könnte ja einmal eine widerspenstige Opposition unter irgend welchem Vorwände verhastet und so lanae sestaehal !tcn werden, bis die Regierung eine ihr 'erwünschte Abstimmung erzielt hätte. .Der Reichstag hat daher immer noch die Befreiung solcher Mitglieder sür die Dauer der Sitzung verlangt, die vorher i eingesperrt waren. Er hat es niege-

duldet, daß in der Skssion selbst Mit-'

gl'.edcr in Hast genommen miccn, obwohl ja manche Abgeordnete innerlich überzeugt sind, daß jeder Fortschrittler, Demokrat oder Socialist auf Lebenszeit eingesperrt werden sollte. So bildete sick) im Laufe der Zeit die Ansicht heraus, daß das deutsche Parlament thatzäch'ich unantastbar sei. Emem schwäbischen Rlchtcr war c vorbehalten, mittelbar das Gegentheil zu beweisen. Derselbe hat den Abgeordneten Dletz wegen Verbreitung e:neö Kalenders verhaften lassen der gar nicht verboten war. So fest hielt er den Volksvertreter, daß derselbe der Außenwelt von seiner Lage nicht einmal stunde geben konnte. Als Dietz endlich heraus kam, wandte er sich bejchwerde führend an den Reichstag, dem er onge hört, und der in seiner Person beleidigt worden ist. Nun aber kann das deutsche Parlament die Verletzer seiner Würde nicht selbst vorladen oder bestrasen. Es muß sogar die Regierung bitten, ihm die Akten in jedem einzelnen Falle zugänglich zu machen,damit es denselben erwägen kann. Und als es diese Bitte hinsichtlich des Dietz'schen Falles an den Reichskanzler richtete, erhielt es den überaus höflichen Bescheid, der Bunde rath habe diesem Ersuchen keine Folge gegeben. Gründe fehlten, und obwohl somit dem Reichstage ein Recht verweigert wurde, das jedem Bürger zusteht, nämlich die Einsicht in die Akten seines Proceffes, erklärten die Conservativen, daß die Sache hiermit erledigt sei. ..Die Mehrheit der Gesetzgeber ertheilte jedoch dem Bundesrathe die Antwort, daß sie aus ihrem Rechte bestehe, und so steht die Angelegenheit heute noch. Es scheint gar kein Mittel zu geben, den Bundesrath zur Unterwerfung zu zwingen. Welchen Werth unter solchen Umständen die geschriebene Verfaffung hat, kann sich Jeder selbst ausmalen. Es ist kein Wunder, daß sich bci den Wahlen leine immer größere Gleichgiltigkeit gegen den Liberalismus geltend macht. Plon.Plott' Manifest. Die Tagesgeschichtc ist auchGeschichte, und insofern ist der Erlaß, mit dem Jerome Napoleon die Franzosen beglückt hat, ein historisches Document. Nachstehend einige Kraststcllen, deren Schilderung des gegenwärtigen Zustandes Frankreichs begründet ist. An meine Mitbürger ! Paris, den 15. Januar 1883. Frankreich verschmachtet. Einlge unter denen, welche leiden, regen sich. Die große Majorität der Nation ist degoutirt. Ohne Vertrauen auf die Gegenwart, scheint sie eine Zukunft zu erwarten, die nur durch einen männlichen Entschluß herbeigeführt werden kann. Die Exekutivgewalt ist geschwächt, unfähig und ohnmächtig. Die Kammern sind ohne Leitung und ohne Willen. Die am Ruder befindliche Partei mißachtet ihre eigenen Principien, um lediglich die Befriedigung der niedrigsten Leidenschaften zu suchen. Das Parlament ist in unendlich kleine Fraktionen zersplittert. Reaktionäre, Gemäßigte, Radikale sind in der Regierung gefolgt. Alle sind gescheitert. Man hat Euch eine wiederherstellende und resormirende Republik versprochen. Dieses Versprechen war lügnerisch. Ihr habt keine Regierung ! Die Armee, die Grundlage unserer Größe und unserer Sicherheit befindet fich in den Händen unfähiger Männer. Die Beamten find die Sklaven der schmutzigsten Wahlintereffen. Das Land ausbeuten heißt noch nicht es verwalten. Der Rlchterstand, m seiner Unabhängigkeit bedroht, verliert täglich mehr das Vewußtsein seiner Aufgabe. Unsere Finanzen sind zerrüttet, unsere Steuern werden schlecht verwaltet. Die Ausaaben wachsen ohne Grund an. Trotz riesiger steuern ist kem Gleichgewicht des Budgets vorhanden. Die Religion, durch einen verfolgungssüchtigen Atheismus angegriffen, ist nicht beschützt. Nur die Amendirung des Concordats - kann uns den religiösen Frieden geben. Sociale Fragen von entscheidendem Intereffe für unseren demokratischen Staat, :n welchem die politische Gleichheit eine bessere Verkeilung der Lasten zu Gunsten der zahlreichsten und ärmsten Klaffe ' zur Folge haben muß, werden ignorirt. Selbst ihr Studium wird mißachtet. Unabweisbaren Problemen gegenüber schreiten wir Nicht voran, sondern rückwärts. Unser Handel ist von dem allenlanzn oer Verträge von 1860, denen wir unsere Prosperität verdankten, betroffen nnd das Interesse der Consumenten und Kaufleute ist geopfert. Unsere auswärtige Politik ist gegen die Schwachen unaufrichtig. Erbe Napoleons I. und Napoleons III., bin ich der einzige lebende Mann, deffen Name 7,300,000 Stimmen aus fich vereinigt hat. Seit dem Tode des Sohnes des Kaisers habe ich geschwie gen ; mein Schweigen war nur der pa triotische Ausdruck meiner Rücksichtnahme auf die Ruhe des Landes. Meine Söhne sind der Politik noch fremd. Die Qrd nung der Natur weist ihnen ihren Platz nach mir an, und sie werden der wahren napoleonlschen Tradition treu sein. Ich werde nicht abdanken. Wenn man mehr Pflichten als Rechte hat, ist Abdankung eine Desertion. Zwei Principien theilen die Welt: dasjenige, welches ein Recht zugibt, das dem Willen des Volkes vorgeht, und das, welches den Grund aller Machtvoll kommenheit in diese Souveränität legt. Ich achte die Länder, in welchen diese beiden Principien mit einander harmoniren. In Frankreich ist das anders. Die Vertreter der Vergangenheit sind für immer zurückgewiesen. Dies steht fest. Es ist keine Vereinbarung möglich mit den Anhängern der weißen Fahne, welche das einzige Emblem des Hauses Bourbon geworden ist. Unter den AnHängern der nationalen Souveränität mag es Meinungs-Verschicdenheiten ge . - c . ; t -t. I oen, es givl unier lynen aoer leinen aoj foluten Antagonismus. Die Napoleons vertheidigen die dirccte Souveränität , des Volkes. Diese Doctrin ist von vieI lcn Republikanern und zwar einzig und

allein aus Furcht vor dem Votum des 1

Volkes aufgegeben worden. Was ein Plebiscit geschaffen hat, kann nur ein neues Princip ersetzen. Ich vertrete nicht eine Partei, sondern eine Sache und ein Princip. Diese Sache ist weit mehr die Aller, als die meine. Dieses Princip ist das Recht, welches das Volk besitzt, sein Oberhaupt zu ernennen. Dieses Recht in Abrede zu stellen, ist ein Attentat auf die nationale Souve ränit'ät. Die Negierung zerbröckelt, aber eine große Demokratie, wie die unsrige, kann sich nicht lange der Nothwendigkeit cntziehen, ein geordnetes Autoritäts-Ver-hättniß herzustellen. Das Volk fühlt die. Es hat es in den acht Plebisciten von 1800, 1802, 1804, 1815, 1843, 1831. 1852 und 1870 bewiesen. Z?ranzosen. erinnert Euch der Worte NapoieonZ i.: Yiues, was ohne das lüoii geschieh!, ist illegitim." Napoleon. .taatöhülfe für die Ucbcrschwemmten. Der vom preußischen Abgeordnenhause angenommene Entwurf eines .cskhcs betreffend die Bewilligung n Staatsmitteln zur Beseitigung der Stromgebiete des Rheines durch die Hochwasser herbeigeführten Verheerungen lautet : 1. Der Staatsregierung wird der Betrag von drei Millionen Mark zur Verfügung gestellt, um an die im Stromaebiete des Rbeineö durck die Hochfluthen im Spätherbst des Jahres 1882 bmebunaSwel e im Winter 1882 83 Beschädigten nach Maßgabe des nachgewiesenen Bedürfnisses zu bewilligen, insdejondere : A. An .einzelne Beschädigte zur Erbaltuna im 5aus und Nahrungsstande. B. An Gemein den zur Wiederherstellung ihrer beschädigten gemeinnützigen Anlagen. 0. Zur Wiederherstellung und zur nothwendigen Verbesserung der beschädigten Deiche und Uferschutzwerke und der damit in Verbindung stehenden Anlagen. . 2. Die Beihülfen an einzelne Personen und Gemeinden können bis zum Gesammtbetrage von 1.200,000 M. ohne die Auflage der Rückgewähr und darüber hinaus als Darlehen bewilligt werden. Die Verzinsung- und Rückzahlungsbedingungen dieser Darlehen werden von der Staatsregierung bestimmt, doch sind die Darlehen an Gemeinden mindestens mit 3 pCt. zu verzinsen un') jedenfalls innerhalb 10 Jahren zurückzuzahlen. Die Beihülfen zu den im ..1 0 bezeichneten Zwecken sind in der Regel als Darlehen zu gewähren, für welche die Verzinsungs- und Rückzahlungsbedingungen von der Staastregi?rung festgestellt werden, doch ist letztere ermächtigt, die Mittel im Falle des Bedürfnisses auch ohne die Auflage der Rückgewähr zweckentsprechend zu verwenden. Zur Untersuchung der Kohleng.rube in Wilkesbarre, Pa., welche theilweise eingestürzt ist und den weiteren Einsturz eines ganzen Stadtviertels droht, wurden 10 Freiwillige mit dem Bemerken gesucht, es möchten sich der Gefährlichkeit der Arbeit wegen nur solche Aroeiter melden, welche kaneFrauen, Kinder, Mutter, Bräute oder S'vcst rn hatten. Statt 10 in i;uu h Ehre diesen ini;;e,",Ht:i,'t' Hcimr. ' "i kJ. 55?' Ql'ö,. Die c r st e Z e i t 'l n g. die ic c st lich ron (Siiicinr iti erschien, ist die. V in cenncS (Ind.) Sun", 180 Ihr folgte 1808 in St. Louis die Missouri Ga zette", jcttt Republican" und im nächsten Jahre in Kaskaökia, Jll., die Jll. Gazctte". Ein unerschöpfliches Lager blauen Marmors ist bei The Dalles, Polk Co., Or., entdeckt worden. Der Stein ist so hart, das; cr Glas ritzt und nimmt eine wunderschöne Politur an. Ein P.ensi ons - Agent hat für die Wittwe eines farbigen Veteranen einen Pensionsanspr'uch in der Höhe von $1000 betrieben, das Geld ungeschmälert ausgezahlt erhalten, der Wittwe $15 verabfolgt und $S50 für seine Gebühren berechnet. Das ist wieder ein Fall unter tausenden. König Kalakaua war'tet nur seine Krönung am 12. d. M. ab, um dann wieder eine Spritztour um die Welt anzutreten; er erwartet, da er schon als ungekrönter König überall sehr anständig behandelt wurde,,daß ihm nach seiner Krönung alle Kronenträger Eur?Pas um den Hals fallen werden. Doppelt will er aber nicht gekrönt sein und nimmt daher seine gekrönte Frau Köni gin lieber mit auf die Reise. Der Werth des steuerbaren Eigenthums in Montana beträgt für 1882 $33,321.319.12, $9,170,512.72 mehr als in 1881. Das Capitol in Albany k ostet bis jetzt bloö $14,324.303.44; die Sachverständigen streiten sich noch immer, ob die Bude demnächst zusammenfallen wird, oder ob sie für die Ewigkeit gegründet ist. Vorigen Somstag Abend hatte ein reicher Mann in Boston in seinem Palais einen Gala-Ball vcranstaltet, zu dem natürlich die Eingelade nen erst gegen 11 Uhr erschienen waren. WcnigeMinuten nach Mitternacht wurde der Festgeber aus dem Saale gerusen und sah sich einem Polizisten gegcnübrr, der ihn veranlaßte, den Ball sofort zu beendigen. Fallt mir gar nicht ein, sagte der Angeredete, wir sind hier in meinem Privathause." Dann muß ich wenigstens die Namen aller Anwesenden ausschreiben, damit auch diese eventuell zur Verantwortung gezogen werden können. Hier ist meine Ordre." Dem Gesetze muß ich mich fügen." Der Polizist trat in den Saal und no tirte die Namen der Gäste, unterbrach sich aber bald in dieser Arbeit, schritt aus das Büffet zu, schenkte sich ein GlaS ' Champagner ein und trank es aus. Unverschämter, Ihre Ordre schreibt Ihnen i doch nicht auch vpr, meinen Wein zu ' trinken V rief der Festgeber. O ja,

hier ist sie, als eingeladener Gast bin ich doch auch zu den Erfrischungen berechtigt." Der Polizist warf feinen Ueberrock ab und entpuppte sich als einer der eingeladenen Gäste. Homerisches Gelächter. Am Freitag voriger Woche wurde die Hochzeit des jungen Farmers JameS Gutyete mit Frl. Hulda Martin im Hause des Vaters der letzteren bei Halifax in Virginien auf daS sidelste gefeiert. Die Festlichkeit dauerte bis tief in die Nacht und dieser Umstand, sowie das eingetretene schlechte Wetter veranlaßte die ganze große Hochzeitsgesell schast, im Haufe des FestgeberS zu übernachten. Der nächste Morgen fand sämmtliche Gäste erst ziemlich spät am Frühstückstische. Das junge Paar war noch nicht erschienen und einzelne Be merkungen hierüber wurden flüsternd ausgetauscht. Endlich sagte der alte Martin schmunzelnd : Ei, ei, die jungen Leute sollten sich aber nicht so frühzeitig daran gewöhnen, so lange zu schlafen." Da gellte ein entsetzlich:? Schrei durch das Haus: Mein Mann, mein Mann!" Alle stürzten in das obere Stockwerk des Hauses ; da stand die junge Frau im Nachtkleide in der offenen Thüre des Schlafzimmers und deutete mit dem unbeweglich ausgestreck tem Arme nach' dem Bette ;in diesem lag der junge Ehemann todt. Die spätere Untersuchung ergab, daß er eincm Herzschlage erlegen war. - Die junge Frau ließ sich theilnahmlos in ihr Zimmer führen, sitzt dort, ein Lächeln aus den Lippen, lispelt von Zeit zu Zeit: mein Mann", und man fürchtet, daß sie in einer Irrenanstalt unterge bracht werden muß. Am Sonntag wurde der junge Mann beerdigt ; feine vier Trauzeugen waren die Bahrtuchträger, der Geistliche, der die Traurede gehalten hatte, hielt die Leichenrede. In Dorche st er, Md., verübte diefer Tage ein Bummler in einer Er-weckungs-Versammlung allerhand nicht zur Sache gehörigen Unfug. Der Revivalist bemerkte würdevoll : Entfernen Sie sich, oder ich werfe Sie hinaus." Der Bummler antwortete : Ersteres

will ich mcht, letzteres können Sie mcht." Er war an den Unrechten gekommen, der Rev. warf ihn gegen die Kirchenthüre, daß er durch solche auf die Straße flog. Er wird keine Revivalisten'Versammlung wieder stören. Der Schauspieler Joe Howard soll die größte Geschicklichkeit in der Darstellung von Chinesen-Nollen besitzen, ist aber gleichzeitig ein Gewöhnheitssäufer und wurde dieser Tage in Chicago von der Truppe, mit der er rciste, entlassen. Die erste Liebhaberin der Gesellschaft begegnete am nächsten Tage dem entlassenenCollegen auf der Straße und dieser bettelte sie a. Die Dame gab ihm lein Geld, nahm ihn aber in eines der ersten Hotels und bezahlte dort sür ihn Kost und Logis für eine Woche im Voraus. Wenige Tage später suchte Howard seine Wohlthäterin in deren Wohnung auf und stattete ihr seinen Dank ab. Als er sich entfernt hatte, bemerkte die Künstlerin, daß ihr Juweleul'!ch:n verschwunden war. Der Polizei ist es gelungen, Howard in dem Augenblick abzufassen, als er die Juwelen bei einem Pfandonkel versilberte. Die Untersuchung der Miß bräuche in den Gesängnissen desStaates New Vork entrollt ein Jammerbild, welchcs an die Zeiten der spanischen Jnquisition erinnert. Die nach den seitherigen Aussagen von einzelnen Gesängnißbeamten verübten Grausamkeiten sind so bestialisch, daß man sie für erdichtet halten muß. Sind sie dies nicht,sondern etwa blos übertrieben, so giebt es keine Strafe, die für die Verwalter jener Marterhöhlen streng genug wäre. Die nächsten Tage schon werden näheresLicht in die Angelegenheit bringen. N e w B o r k hatte im vorigen Jahre auf je 750 Einwohner ein Feuer und aus jeden Einwohner sür $2ZFeuerschaden. JnToronto folgte am Sonntage auf Regenwetter sehr rafch ein strenger Frost. Hierdurch wurde cs unmöglich, 17 der in den Straßen angebrachten Brieskästen zu öffnen. .Man wollte dieselben nicht zerstören und erst am Mon tag Nachmittag gaben sie ihren Inhalt gutwillig heraus. Die Astronomende r Ver. Staaten beabsichtigen, das Observato rium des Harvard-College in ähnlicher Welse als cntralQbservatorlum zu erklären und einzurichten, wie dies die europäischen Astronomen in Betreff der Sternwarte in Kiel gethan haben. Zwischen beidenBrennpunkten astronomischer Beobachtur.g'n könnte dann leicht ein innig r Verkchr hergestellt werden, von dem rni.-i r.'f yrrtven Vortheile fjr die hfi:!t:'.t c"" . t Bom Auslande. Nach der Rangliste des preußischen Heeres gehören demselben außer dem Kaiser und des Kaiserin (diese als Chef des nach ihr-bekannten Regiments), der Kronprinz und die KrönPrinzessin, acht Prinzen und eine Prinzessin (Friedrich Karl), der Fürst Anton zu Hohenzollcn, dessen 3 Söhne und dessen Enkel dem Heere an, im Ganzen also 17 Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Das Heer hat 8 Feldmarjchälle einschließlich der diesen im Militärrange gleichstehenden General. Obersten, 40 Generale der Infanterie und Kavallerie, 91 General-Lieutenants, 129 General-Majors, 251 Obersten, 318 Oberst - Lieutenants und 1024 Majors. Unter den Generals-Klassen sind die Bürgerlichen nur schwach vertreten. Von fremden Souveränen sind die Kaiser von Rußland und Oesterreich, der König von Italien und der König von Rumänien Ehrcnchefs von Regimentern, die ersten beiden von zwei Regimentern. Der deutsche Kaiser ist Chef von fünf Regimentern, die zum preußischen Qceresverbande gehören, so daß dabei !das badische, nicht aber das sächsische ! Regiment mitgerechnet ist. Der Krönprmz ist als Ritter von 6 Orden, kxr General Fürst Bismarck von 45 und der FeldMrschall Graf Moltke von 44 Or-

; den aufgeführt. Letzterer ist übrigens.

als einziger aller derartigen Ritter, so wohl im Bcsih: der Krieg- als der Fricdensklasse 'des Ord:r.S ixi:r le nie rite. Fürst Bismarck beschwerte sich in der Unterhaltung milden bci ihm versammelten Abgeordneten gelegentlich der Berathung über die Vertheilung d vom Kaiser bewilligten 000,000 Mc. für die Ueberschwcmmten darüber, di die Berliner ihm allzu viele Ausmer' samkeit schenken, namentlich seit er K Vollbart trage. n Varzin ziehe iay mir blt Pudelmütze über die Ohren; hier in Berlin kann ich nicht auf die Straße, ohne daß die Jungen hinterherlaufen. Man wird noch zum reinen Wrangel." Der Fürst erzählte, daß ihm unaufhörlich Rezepte und Mcdikamente aus England zugeschickt würden. .Es ist mit diesen Palliativmitteln gegen die Schmerzen, wie mit den Vogelscheuchen ; ein paar Tage hilst es, dann kommen sie wieder." Besondern unerträglich seien dieSchmcrzen in den Mo?genstunden, erst nachdem er eine Mahlzeit zu sich genommen, lassen sie etwas nach. Dabei seien so ziemlich alle seine Lieblingsncigungen verflogen, möglicher weise verschwinde auch noch sein Interesse an der Politik. ' Scharfsinnige Urtheile. Als .Sir Rowalt Hill nach lagem Kampfe sein Penny-Porto-System in beiden Häusern des britischen ParlamentS endlich durchgebracht hatte, sagte der damalige Generalpostmeister Lord Lichsield : .Von allen chimärischen und abenteuerlichen Projekten, von denen ich jemals gehört oder gelesen habe, ist die? das verrückteste." Als in Deutschland in den Vierziger Jahren die erste Eisenbahn durch einen Kleinstaat gebaut werden sollte, sagte dessen leitender Staati mann : .Die Eisenbahnen sind gut zun Spazierenfähren, in der Frachtb.'förde rung werden sie nie eine Rolle spulen." Aus den Ergebnissen der letzten Volkszählung in Frankreich sind noch einige interessante Angaben über die in Frankreich lebenden Fremden nachzutragen, die über eine Million (aus rund 34 Millionen Einwohner) zählen. Am stärksten sind unter ihnen Deutsche, Schweizer, Belgier, Italiener und Spa nier vertreten, von denen letztere namentlich in und um Bordeaux sitzen, während die Italiener in Marseille eine sehr starke Colonie haben. Die Deut schen sind hauptsächlich im Departement der Seine und im Norden vertreten und gehören zum großen Theil dem Handelsstände an, ebenso die Schveizer,während Italiener und Belgier zur Arbeiterbevölkerung ein starkes Contingent beisteuern. Im Seinedepartement leben 278,000 Fremde, im Departement du Nord 193,000, an der Rhonemündung (Marseille) 70,000. Interessant ist eö, hiermit die Zahl der in andern Ländern ansässigen Fremden zu vergleichen. Deutschland mit 45 Millionen Einwohner hat nur 270.000, England mit 27 Millionen 140,000 Ausländer. Man schreibt aas Berlin unterm 10. Januar : .Die Sensation des heutigenTagcs war FürstBismarck's neue Jncarnation, der bärtige Kanzler, der heute im Reichstage erschien. Die Staunenden theilen wir in zwei Classen: die Einen, welche riefen : .Ah, das ist also der neue Vollbart l" und Jene, die von dieser Neuerung entweder überhaupt noch nichts wußten oder ron ihrem Anblicke gänzlich verblüfft ausriefen : Nee, 'n Baart hat er!" Und in der That, das neue Lpillietoii orrmiis des Fürsten ist auch etwas Besonderes. Ich kann weder ein historisches Porträt noch einen Styl finden, mit welchem ich cs vergleichen könnte. An den Wangen setzt dasselbe zu einem starken grauen Backenbart an, läuft aber ohne Uebergang vom Unterkiefer zum Kinn in einen spitzen weißen Haarkegcl zu. Am meisten erinnert Bismarck's Gesicht jetzt an die Cavaliere aus der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts, nur die gewaltigen Brauen fallen auch aus diesem Style. Sicher aber ist, daß das Dämonische, welches der Schnurrbart, dZe kurze Nase und die buschigen Brauen über dem Herrschenden Auge den Zügen des Kanzlers verliehen, jetzt verschwunden ist ; man glaubt einen Bismarck vor sich zu haben, mit dem sich reden läßt. Namentlich en iace hat das Gesicht etwas Breit - BeIhäbiges, Landjunkerhaftes bekommen, während es. im Profil doch imponirend wirkt, man glaubt einen großen General aus dem dreilglahrlgen Zknege zu sehen. Der Fürst hat auch fchon Bartgewohn heiten angenommen; er zog den Knebelbart oft behaglich nach vorn durch die hohle Faust. Oft aber hielt er die Hand an die linke Wange, wie von Zahnschmerzen gequält, und es heißt auch, daß er noch daran leide.I n der Budgetcommission des deutschen Reichstages gab der Kriegsminister v. Kamele eine sehr wichtige Erklärung ab. Er versicherte, daß er selbst und die gesammte Regierung auf das entschiedenste einer Vermehrung der Artillerie entgegen sei. Er wisse, daß in weiten, ouch militärischen Kreisen eine, solche Vermehrung angestrebt werdc.und daß zu diesem Zwecke durch die Presse eine starke Propaganda ins Werk gesetzt worden sei. Die Vermehrung der Artillerie sei aber durch nichts angezeigt, denn ihr gegenwärtiger Bestand entspreche den deutschen übrigen Heeressor mationen. Dazu schreibt das .Tagebl: .In Abgeordnetenkreisen . sieht man durch diese Erklärung, welche mit großer Genugthuung begrüßt wurde die Vermuthung bestätigt, daß die alarmiren den Nachrichten über den Zustand unserer Artillerie lediglich auf die Wünsche eines bekanntenGroßindustriellen zurück- ' zuführen sind, welcher die Bewaffnung ' der Welt gewisiermaßen monopolisirt ! hat, und daß dieser Großindustrielle in gewissen Kreisen nur zu bereitwilliges 'Gehör fand. Nach der Erklärung des ' Herrn Kriegsministers wird man aber ! wohl einsehen, wie wenig patriotisch cs var, vor der ganzen Welt unsere Artil- ' fott als ungenügend darzustellen."