Indiana Tribüne, Volume 6, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1883 — Page 2
Indimm Hrlöiwe. AägNHe- und SosniegsaLSzaS?.
Ofssce: S2S. Delawre'Str. 3 ibxaiufcolt, Ind., 2. Februar LSS:?. LandwirthsÄastttSeS. tttifr ?cknn dessen vbi
V I " - - - i , , . f . . . t k t'fx v fi v. M,...s kend. sondern auch gesund und mit weosophische Anschauung der Natms. Arbeit, sowie auüero.dentlich gcrinschung eine neue und vortheilhaste Stich Unkosten zu erzielen. In erster Li-
tuna aegeben hat, nennt den Äpfel iieinje sollten Ansiedler auf Erdbeeren ihr
vollkommenste Fruchtform. In wljZen fchaftlicher, morphologischer Beziehung weicken andere Botaniker von ihm ab. aber unbestritten sind die Aepsel diel Genuß, 'sondern ein Nahrungsmittel, denn der Mensch ist im Stande, lange Zeit hindurch und ohne Nachtheil ausschließlich von Aepfeln zu leben. Er reift nicht schnell und verläßt uns nicht schnell, sondern kann bei Anwendung nur geringer Sorgfalt bis zur neuen Ernti ausbewahrt und frisch erhalten werden. Keine andere Frucht bat so zahlreiche Varietäten nach Beschaffenheit des Jlei sches, Farbe, Geschmack und Aroma. Er schmeckt süß, sauer, säuerlich. Jeder, mann findet leicht die Art, die ihm ge rade paßt. Manchen widerstehen Erdbeeren. Feigen, Datteln, selbst Pfirsiche, der Apfel ist von Allen geschätzt. Sagt doch Schiller von ihm. daß ihn der Dust der Aepsel in eigenthümlicher Weise zum Schaffen anrege; heutzutage werden die Leute höchstens noch durch Aepfelwein angeregt. Den ersten Colonisten dieses Landes haben wir es zu verdanken, daß dieselben aus die Anpflanzung von Apfelbäumen großen Fleiß verwendeten. In neuerer Zeit wird den Apfelplantagen nicht mehr dieselbe Aufmerksamkeit geschenkt und doch giebt eö keine Cultur, die auf irgend einer Farm im Osten und Westen weniger natürlich im Süden mit größerem Erfolge neben dem Getreidebau und der Viehzucht betrieben werden 'könnte. Die Ausfuhr frischer Aepsel 'oerarößert sich von Jahr zu Jahr; getrocknete Aepsel stehen .hoch im Preise, Avfelwein ist ein vortreffliches und gesundes Getränk und ein apple jack zu - ' Y i . l T I tiur!.W - Leuen niqi zu veracuien. ajk lungen im West?n verbrauchen Vln)ic'Dc-! zur Zeit j .-loch mehr Aepsel. als sie hervorbringen, der Bedarf 'des Südens ist in der Zunähme begriffen und dieFabrikation von Aepfel'Gelee ist ein ziemlich neuer In dustriezweig, der große Anforderungen an die Apfelbäume stellt. Mit diesem wachsenden Vedarse hat die Anlegung neuer Avselvlantaaen in den leen Jahren nicht Schritt gehalten und Äep selzüchter können aus lange aus auf gute Preise rechnen Jeder Farmer, der in einer Gegend wohnt, in der die Aepsel gedeihen, sollte , ' . . . , .. , mindestens so viele daß er seinen und selbst baut und fahren im Stande 1 1 p f '
wichtigste Obstart der alten uno neuen n, Johannes,- Stachel und BromveeWelt. Der Apfel gedeiht in der ganzen j rcn rden in Stöcklinaen gepflanzt, die qemäßigten Zone; er ist nicht nur ein Wenfalls billig und leicht zu tranZporti-
Aep ewaume yaoen, lung in gar lanem eryailNle zu oen j jjiuu cuum w. ". i- ... ' l-. I . AtkAMaMdYAA V A C-v t
seiner Jamil'- bedarf Leistungen steyl. vus hieven, troij ; u c um iuvyai uuu . v . . a v c ä v i t a f a
it .sonders gesegneten j oes praqrelntgers lepyan giebt es . "v :ül"uX tLu! .'m 3
ist, einen wenn auch immer noch Eleven, werden nur solche lammen oir zrlen l i airff.H ZN v?rk.'s?n i iunae Leute aufaenommen. die das Abi. ! metto gelebt habe. Smith schlug mich
uiivvvvumii'bH v v . j v . j.. w . ... ,! ij 1 w j ri!, ktt.insinp .n?silt':urientcnieuaniü aufwmen können, also
es sich. Aepsel möglichst verschiedener! Sorten zu ziehen. Für eine aroüe und Krop.en baben die rnib Nachtheil, daö stch die Früchte weniger - hnun ttnh hrtü d, CywAp in cin? ' Zeit fällt, in welcher die Farmer mit I sonstigen Arbeiten überhäuft sind. Fer ! hu irr Änrirn m r irr . UttViV UMftV MW VMli v V v J ' . . IIVI IVlIfcll Vfc i.MWfc. v. j ' ' r . ?nn;npm 5kst? ufiPrfnNt ft nd br nnen dah l",lnM' wa Früchte man Glänzend am besten : sie sind nicht blos von. den ! Obsthändlern in den Städten und für!
üs den Nerkaus der ru.tte berecdnete weroen icoen ecreiare.
Vlantaae emvneblt es sich daacaen mehr. ! Nassenhaften Routinegcsch
nur weniae Varietäten, zu bauen und sondere classische Po
namentlich die spät reisenden Sorten zu lü,stgen müszen, die Herr Stephan bei,
fcfiTiftirn s?iir den Absetzn im den Eandidaten für d:s Staatsvrutuna I ""lZttie 1
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, Ktlfrfr der Wsirft mit ilhr i C0UCN03, OlC ttlN AvilUI enleneramen i
sichen, Kirschen, srühen Trauben u.".d gemacht haben, giebt es gar keine Aus-jd erklärte
er nur geringe Prei e. Bel derAus. oereligien unurojiictcrc lijnen iets i" u. "V ' J ' t ."V . IAH A X ft. Mh' AW. A .
bl der Sorten ist aus die ffarde der ! vorange,aiooen weroen. Äu oem eere .v...,. .'v f -ut.a:u ' ' . W, . . !teuOfcAaCiXfAM4.M fc ä & IM 1 MM . .
arökere NüZsicht zu nehmen, als : ausgeschlcoene -jiicicre werden uö die j fccHaüwyuuiu:u uai u.ä;jiu;u u;u v r . . . . Af. ? . r - w . n t' t. wc . Vri a-a a rulVHA V rt n H s ,
auf.den ersten Blick hin denken jollte. . opse oer geireueien uns geouiolgzl uu"""..
rotbe Aepsel verlaufen sich !arrenden Beamten ymnieg zu Postvor- uu wmiw mw uvuw mi;
den Taselgebrauch am rnelsten gesucht, reno o:e tanggeolemen ccretare, llbersondern es gilt 'im Allgemeinen von ih-1 secretärc und Jnspectoien von der Arnen, was von manchen Patent - Medici-! deitZlast fast erdrückt werden. Und was . . nN 9Apit nnA i-! die Bezabluna und Bebandluna der
I l Kinder, schreien nach ihnen.- Die Farbe ! der Aepsel ist, wie die Ersahcung gezeigt hat, auf die Äerkausllcylelt togar von größerem Einflüsse als das Aroma. Ferner find große Aepsel im Vkarkte mehr gesucht, als kleine und haben noch außerdem den Vortheil, dajj das Pflücken derselben weniger Arbeit und Zeitverlust verursacht. Ein großer, länglich gesormter, glänzend rother Apfel ist der begehrteste von allen. Nach dem Zwecke der Aepfelpflanzun aen richtet sich sonach die Auswahl der Arten ; welche Sorten im einzelnen Falle die meiste Empfehlung verdienen, ist von der Lage der einzelnen Farmen abhängig, und jeder Farmer wird gut tbun, sich hierüber bei den Besitzern von Baumschulen zu belehren. Beeren. Alle Ansiedler, welche sich aus srifchem Lande im Westen niederlassen, sollten nicht nur gleichzeitig mit der Bestellung des Bodens mit Getreide Obstbäume pflanzen, sondern auch An lagen von Beeren'Obst machen. Während die Fruchtbäume nach einer Reihe von Jahren Arbeit und Auslagen zuversichtlich und reichlich lohnen, geben die fruchttragenden Sträucher schon im nach sten Jahre einen reichen Ertrag, der für die Gesundheit der Ansiedler von größter Bedeutung und segensreichstem Einflüsse ist. In beiden Beziehungen wird auf den Ansiedlungen im Westen viel gefehlt. Männer und Frauen, di: hart arb:iten, denken häufig, der Genuß von Beeren fei lediglich eine Sache des Luxus, der Anbau von Beeren sei dah?r dem Farmer in der NZhe großer Städte zu empfehlen, wo er eine hübsche Einnahmeguelle bilde, der Farmer aber, der die
53ic:"e t nicht verlausen könn?, habe wichtigeres zu thun, eis solche zu ziehen. Dies ist ein Irrthum, der namentlich bei der LebenZVeise de? Ansiedler auf sri. schern Lande doppelt verhängnisvoll wirst. Wenn erst die Obstbäume Frucht trsaen. dann können die Beeren als ein
' Luxus angesehen werden, so lange dies nicht der Fall ist, und sie zur Ergänzung von Brod, Hülsenfrüchten, Fleisch und Qptd absolut nothwendig. In frischem Zustande verzehrt, oder eingekocht, ein gemacht und als Zuthat zu den Speisen cerrjendei, sind sie nicht nur wohlschmck Augenmerk lenken; eine kleine Kiste mit Pflanzen reicht aus, eine Flach: Landes mit sollen anzubauen, die schon im .-chst Jgh Früchte liefern. yimcc ren sind. Honig. Der Genera l-E o nsul. der Ver. Staaten in England macht bekannt, daß amerikanischer ausgelassene? Honig extracied Iioney am zweckmäßigsten in Glasflaschcnl die je ein Psund enthalten, oder in hermetisch verschlossenen Zinnkannen, die je zwei PsX enthaltenen verpacken und inKisten zu 2 Duti. der ersteren oder 1 Duh. der letzteren zu versenden sei. Der amerikaniscke Honig war seit Jahren in England weniger gesucht, als derjenige aus andercnLändern, und eö wird dies theils der Absendung schlechter Waare, mehr aber noch der seither üblichenVerpackung zugeschrieben. Von der Aussuhr von Honig in Waben wird unter allen Um ständen abgerathen. ZtMd:v Vrsntsi'.Zamuter. EZ gab eine Zeit, da der deutsche Ge neralPostmeister Stephan sich für einen so großen Mann hielt, daß cr dem Reichstage gegenüber in derselben heraussordernden Weise austreten zu dürfen glaubte, wie der eiserne Kanzler. Diese großen Rosinen wurden ihm nun zwar sehr bald au dem fiovse genommen aber immer noch ertönt das Lob Mannes aus allen Tonarten. Er kann mit einem jährlichen Ueberschuß von Millionen Mark prahlen, während anderen Verwaltungszweige an ständ czen üelnrctraaen moen. uno oa die , f . Postbeamten für erbärmliche Gehälter ! mit wunderbarer Gewissenbaftiakeit und ! ewinenLattiglell Pflichttreue arbeiten, so läßt auch der Postbetrieb wenig zn wünschen übrig. Die Negierung ist also sehr zufrieden, und das Publikum, dem bedeutende Er leichterungen gewährt worden sind, hat keine Veranlassung zur Klage. Aber das längende Bild bat eine sehr dunkle Kehrseite. In keinem Verwaltungszweige ist die Mehrzahl der Beam ten so unzufrieden, und zwar mit vollem Rechte, wie bei der Post. Die Ansor !oerungen sind wesentlich größer als m Privatgeschäften, wahrend die Vezah 1 nit . einen neunjährigen höheren Schulcursus durchgemacht haben. Aus den Eleven , die uvcr den äften die be stbildung vernach viele Taufende gar nicht. sich zum .StaaiZeramen" m melden. Sie blelrw ' V U ' " . . , j
?n 5nrf?n hni DorciiSKSi. ,0 ae de Nen waacn cs lUUiuu.lctt,
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cen dis hoqc uuet an in mecha ; u"" ujciuymu i" ii'" nische Arbeiten und entsprechend niedrige j Lebens nicht mehr sicher. Wohl regte 23cf dIöunq aesenelt' fvür die Kebilkenislch m mir die alte Leiden "'at, ich ver-
- J iß t ii V "? I . . ? . tt . . i ttfflien. oa Sie ausaeoienien ver oraunas-. siehern gemacht und Aemtern zugetheilt, die einer Sinecure gleichkommen, wühlt.' . . armen Briefträger und Packctausträgcr anbetrifft, so wäre der stärkstr Ausdruck oes unwiuens nocy viel zu cywacy. Neuerdmgs nun hat eZ Herr Stephan noch fertig gebracht, den Beamten die kleine Extravergütung zu entziehen, die sie zu Weihnachten zu erhalten pflegten. Ler da wem, wie zu MibnaÄten die Vackete und zu Neuiabr die Nrieke n. der Post strömen, wie jede Freistunde aushört, die Nachtarbeit beginnt und eine geradezu krampfhafte Anstrengung noth- . ' . . 1 : ' endia ist. um die colossal aesteiaert!
üllt ist und bringen na)len, oa oie ausgeoienlen verlorgungs w.bi,s """'V uwi u"iv l w .. . nt a s. ijrio vMCMfC
Arbeitslast zu bewältigen, der wird die 'H!er haben wir seither, und zwar glückmensckienfrcundle 5ndlnn?meise hr 1 lies) gelebt. Ich hoffe und vermuthe.dak
General-Postmeisters zu würdigen wissen. Die Geschenke hätte er schon ab' schassen können, denn sie sollen ja doch nur an die unendliche Güte der väterlichen Regierung mahnen, aber dann hätte er zum Mindesten die GeHalter entspre cheno eryooen muffen. Dieselben thatsächlich herabzusetzen, während der Post--1 . t r - r - . . ?" "'ang aujayrllq zunimmt.
Grausamkeit und Herzlostg. ! Wlnterveranügttngcn. Hebung des Geldes ermächtigte, unter-'Gambetta 1870 das Ministerium des ett. Der Zudrang zum Postsache ist -Hn.MWttflttng. ichnen. erhob das Geld und verwies ! Innern übernahm, war er der 10. Mi-iöw-5' yn Stephan ihn cv Nordamerika, find die Freu- 'den Krüppel, wenn dieser fragte, ob das !n:ster seit 1789, der dieses Amt bekleiinnSt TXtäal X. Geld noch nicht ausgezahlt ?oorden sendete ; seither kamen noch etliche hinzu : 1 a2c-cr nerrn einem Landestheile Schnee fällt 'auf die christliche Tugend der Geduld. I der jetzige Minister des Innern, FallierU0"' ll " !und für kurze eit liegen bleibt, desto 'Endlich machte, Hill dem Superinten- res, ist der 121. sett 1789. - - - : 1 . - '-. J ' ; v . i -v . r t r . v. f - X . I
::ttte Llnfünge. .Gath", wie sich d.'r bekannte Zeitungscorrespondent Townsend nennt, berichtet ein Gespräch, das er mit einem alten New Yorker führte. Letzterer machte ihn darauf aufmerksam, einen wie .geringen" Ursprung die meisten Millionäre der Metropolis haben. .Da istz. B. Vauderbilt. Es giebt noch Leute hier, die ihm $2.50 bis $5.00 liehen, damit er in Long Island auf Vfer-
derennen wetten konnte. Sein Vater gab ihm nämlich kein Taschengeld. Einige der Herren sagen, dsß sie ihr Geld noch nicht znrückerhalten hätten, aber
dann hat ei's wohl nur vergessen. Jcht ist er vielleicht der reichste Mann auf der Erde. kam Anfang seiner Laufbahn an h.itte er nur Lust zum Spiel sind wollte kein Nennen sehen, wenn cr nicht wetten konnte. Daher ist cr stets Speculant geblieben. Gould, der merkwürdigste Geldmann des Landes, begann mit kiei nen Verkäufen am Broadway, auf dem N! r m or -( , et. , , tlUn Walter aus Um et ttuU a!5 M'n ml . 6if(nta&n(om Si"Ä-l,5-000,000 werth", hatte einen kzeinen Kramladen am oberen Öubson. S tin i ebenso reicher Better lillS machte hat er die Gewohnheit, mit den Stulpen über die ase zu sahrcn. Eommodore Garrison stammt von Holländern, die im Hochgebirge am Hudson wohnten. Er wurde gewöhnlicher Schisfsarbeiter, schwang sich zum Eapitän auf. ging während nien und derbilt's ganze Li Herren natürlich Nicht in nung früher hatte, als sie noch auf die durch wahres Verdienst errungene Stellung angewendet wurde. Der große" Marnt der Jetztzeit ist der erfolgreiche Spieler, Börsengauner und Actienvcrwässerer. Wollie man die ehrenvollen Thaten dieser Herren auszählen, so würde man nicht allzu viel Athem zu verschwenden brauchen. Sie sind in kurzer Zeit fabcthast reich geworden, j Auf welchem Wee daZ oejchchcn ist c. die Wett nichts n. Glu Nomü,! im Südrn SUr ixnrpn l?p rtlf?s sii rtrf - n"""i j ;,v"w T" ein aus Marion Go.. S. K.. fnmmenb?i . ' ' lirnfi Vtffion nto ttrBf-e?sf CArtiofur aller Bewohner von Palmet'.o, mit denen bekannt wurden, und zählen heute zu ' V W VVVI UltUllUVIilli JVWUtillUIIU V V QMIttll V fr V Q hp .s--nN- s?;r.nf.ti.rti sj.j.i.
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am unr.,r!t uer naf. Seiu, ! t(imn taan. Auch haben die Beer nun da, A,,,er , der en. die ! mijnit ..0a Alonlreal on ibrenVätern, ? d. vnd h,e. und utt$ta Erkerichern US S'.L.wrence l" 'ii j V3 ! ei ', Th;i, der krnigr Ra.r rt! R.,.,Pke ,,.,. ach,, t., och bei der sirengsten KäZle er es mit Um Aockarnül b. 9io6 iet.t .,' i, ,.., ':,,.-. .i..
llfc JVklU UlULjU ! vT-tf; V Ifur.9 ( T . u XT I
des Go!dpebcrs nach hahcx- i l;,,n ? s,.
ist etzt der Nebenbuhler Van-
3 v i v viuiKiuj ui'cjuijui lyunc. an uuiuce- . Und so acht tS durch dc,,.x
n . v ciA i t ; 11 u i"i .j. in, vi ii i uiüi- uiiu pe der ProlM, Sie u5 je aU lc,nhM.üt:r.. nn nii,n
der Nation fcctrachte... Sie nd I r 7 ' " , ,7" "V!
et ff 1 1 . . 1 , I III .'- ikliliv "IIIVl Hl J-'Villil VII
UC sni IUUUI- , GÜCr &ef1fnn,S. i nn S,T IrrSeStZH
V v 1 d I v ty t , iiiwiUlU I (Ovtnti . Si Ho.i,i. ' '
sr.rrr. . ri . . c ifisrt hlfrm hilS mit hfi'tl t rl r r (Vi t 1 1 1 trn
, azasismann, in Paimelko.)a.,n:ccer. "7...v "'y ' rf i . . . ,, hrnilrinnf rVifo n rn nati t,ii in nhni .
des r yatte eme rau und zwelötnaven Mit , VVW.- . ... -V u . ... 4-art if 4 iinnn Cr, i. M!i..tniii
stch, und dieselben wurden allgemein sur vvn.". """-r Ö ä-
20 1 seine Familie gehalten. Porte und bic V' Uü" urrl fliifr "iullCH' mrm die Seinen erwarben sich bald durch ihr !vz. Du bist : mqt so abgehariet gegen , . . . . k Oi i ("i s. cr v ha.. 1...-
mii tterbotteS hstu5Iiilw8 und nf c A.ift u uuu v.t-
i- -'"i i - " i 1 1 x u r . r-t.
V hmvVv" ,w ziiiiimijinni vv .. ,-i,t .. rs e rii rl Stadt. Um so größere und allgemeinere Warme lyrer Melder ; Du solltest einSensation erregte es, als Porte Ende mal zuzehen, wie dieDamen hier sich anvoriger Woche wegen Kindesraubs und zen. Oder vielmehr, das ist gar
Geldunterschlagung verhastet wurde,und,"' u,m t nw zwar auf einen Auslieferunqsbesehl des ; ch"idm. Und nun kam eine Auszäh. si?niitoernprs hnn förnin fsin. hfn fair. lUNg VON TolletteNgehkiMNitteN, V0N
ser auf Requisition des Gouverneurs von Süd-Earolina ausgestellt hatte. Porte wurde nach Fairburn, S. E., gebracht und machte hier bei seiner vorläu sigen Vernehmung folgende Angaben : Ein gewisser Smith und ich lebten fru- . j. es V V Cs) V! durch erleumdiUigcn und erdachtlpungen qu5 bcni Seide und heirathctt o ame. Sparer v rLeiralJele ) mich auch, und wir beide Familien wohnten als friedliche Nachbarn nebeneinander. Ich lebte sehr glücklich, bis ;icKc rau uur ioiu wW . . m?..t n c r . :ic eine Frau mit empörender und die letztere bat mich oft, ich möae sie und ihre beiden Kinder nach iraend einem ihrem Mnne unbei tfW r tfi f P t .uuAAuA T M r I.au&Au i A i A I . i , , m , , uSrhi t Willi tl VlnfiAlt IV IV 9 UVU IJtUU WUUity Ull llllVil ÜUWU ihr, das ich mit ihremMan''.".gt.s uu, vuU . c " . . r. i : if. c i t-..r. ! klne , j lr - aumwolle mit dem Ersuchen, solche lur lyn zu verlausen. !) lozic für cte Baumwolle $200 und begab in ich zu Smith, ihm das Geld zu überbringen. Als ich in das Haus eingetreten war. r M p j ir i ! l i fand ich Frau Smith ausgestreckt in der ' S.auSslur liegen, au vielen Wunden blutend und unsähigstch zubewegen. Ich holte ärztlichtnBelstand.FrauSmith erholte sich in den nächsten Tagen lanasarn und beschwor mich wiederholt, sie vor ihrem Manne in Sicherheit zu brin gen. ner lexlere liep eme ganze zoaze ! hindurch nichts von sich hören und schien iv!. v i k77.. ... t . cvjr. üic vycijciiu uc(iutii ju vuiiui. u; nahm Frau Smith und brachte sie. die Kinder und die unentbehrlichen Haus baltungsgegenstände nach Palrnetto. iesSmith mehr auf emeGeld-Erprenung, aI sllIf die Wiedererlangung seinerFrau .und Kinder abgesehen hat, und daß derilbe gegen ein pekuniäres Opfer, das zu 'vrlngen q oereli yin, in eine ca;iioung ! willigen roiro j Dle Am der Grand ' . , schnelle? sind alle dorten möglicher mtS it m ÄiT? ff (ih'itt tn int CrtS j uiiw uiiiiiwiiv vi;muii ui ryuuu, j um die ' Freuden einer solche Fahrt, ! f. : cv(.... ... luvn uuaj nur im UiUbC öU iocn. Sich des Winters und zwar eines sehr kalten Winters wirklich freuen, denWinter trotz einer Kälte, die das Quecksilber unter den künstlichen Gefrierpunkt i fallen läßt, systematisch genießen, das können nur d:e Leute m Canada, und i namentlich die Bewohner von Montreal. Sie nur können ans dem mächtigen St. Lawrence Eispaläste errichten, zu denen
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' T V Vll)l AH U A1tih sjü ( ffftV r A
zelegenelt wud zur Zeit vor sjjct) bQ& m m üm rn'miers : Rouher, Emile Olivier, Herzog .ury inairburn verhandelt. l n bie s.änoe aße Der Rev. liefe Hill v. Broalie, Busfet, Waddinqton, Jules
der Strom die Bausteine liefert, welche das Wasser so fest aneinader kittet, als nur Mörtel wirklich: Bausteine zu bin den vermag, bei denen Baumzweige, die ebenfalls mit Wasser übergessen werden, das glänzende und schimmernde Dach bilden. Nicht nur bei dem Cscrncval, den Mont:?nl jüngst aus dem Ecise gcfeiert bat, bildete ein solcher Palast, von elctrisch?m Lichte von innen hzraus be leuchtet, einen feenhaftem Anblick, son-
dern er steht, fest und gediegen, den gan ,s Trt!ntrr Tirdnr.'M h.'iü ?fn wtu.w. ..i.vm.w.;, V . iu.li wuiini cintn Zzm.sjrz btttiM, Selbst tn. jen. Ur obe.sic fcer StiittmaÄlen, ... seineu eitiuacn dicht dewohnten Platz auszusuchen, an dem man auf die BestänFreaden abgewinnt. s)lidl nur der iVamcval " versammelt alle Stände, 911' t:r und Geschlechter vor der. Stadt aus !dem St. Lawrence, sondern jeder Wintertag thut dies, bietet ein buntes, farh ner südl'..er Städte im Sommer an dem erquickenden Wehen eines kühlenden Zephyr-. . Alle die genannleu WintervergnüguN' gen werden aber übertrosfn durch eine tzahrt in den Segelschlitte.,. Sturmschnell werden die niedrigen Fahrzeuge von dem Winde, der sich in ibrcnSeaeln ! sängt, dahlngctricben, und es bedarf der ganzen öti'.nzlzcrilgkclt des Mannes am Steuer, um mißliebigen, ja Verhängnisvollen EoNisionen vorzubeugen. Gejährlich ist solche Fahrt, aber aufregend und wunderbar schön, schöner noch als !:ne ajimen ai-rt zu W m bllll 4 . r ii . fw- sr r ! cn lcengedlrge. Die Damen lasser. n A. : llul. )aaie Aorker Zu ' . , ! ?!.M zungen krau. 'Zas, nickt so wie eine MonUealerin ? l . . , I aOifr zwingen ev auch nur duraz die denen wir nur folgendes verstanden : Zuerst sranzösischer Flanell von ZjöZoll Stärke, dann andereKleider, dann immer noch mehr Kleider, dann ein Pelzmäntelchen, dann ein Pelzmantel, ein Eapouchon, eine Pelzmüde, viele Strümpfe, dann Schuhe, darüder hinweg wieder Strümpfe, dann Pelzschnhe u. s. w. Die jung? Frau aus Ne 'Zork behaup tete schließlich, die Damen in Montreal hätten in den Pelzschuhen immer noch kleinere Füße, als dieDamen inEhicago in BallZchuhen, doch halten wir dieZ sur eine U.bertreibung. Vo::; JnZande. Ein 14 j ä h r i g e r K n a b e w u r v' ' " be gnbe . S3. fdö Qcqcn l Uhr auf einer 'treu: ln Proinöencc, sJi. o., we gen Vgabundage verhastet. Derselbe , hatte einen Nevolrer. einen Dolch, z??ei Scheeren. ein Vlück Wachskerze, die neuest: Nummer der Police Gazette" nnd mehrere Dirne Novels : 5!anonier Ben", und : Der letzte Schuß der Piraten" an sich. Die Absicht des jugend lichen Nlnaldini war, zunächst ein paar Räubereien iu Providcnce zu begehen und sich dann zu größeren Thaten nach dem Westen zu wenden. A u f e i n e m Maskenbälle in San Franci-co bemerkte ein Gast, wie ein Kellner die N:igcn auZ Weingläsern in Weinflaschen füllte und letztere den Gästen, die Wein bestellten, vorsetzte. Der Gast wartete nur, bis der Kellner das nämliche bei ihm versuchte, und versetzte diesem dann eine Ohrfeige, deren Klatsch die schmetternden Weisen des Orchesters übertönte. Der Gast wurde verhastet.aber von dem Nichter mit cirlerr Verweise und dem Bemerken entlassen, daß das Betragen des Kellners den Jähzorn d?Z Gastes wobl habe reizen tönnen. R e v. H e n r y C o x, D. I)., war Sekretär des christlichen Jünglingsvcreins in San Francisco, Pastor einer Missionskirche daselbst und wurde wegen seiner Frömmigkeit und Verläßlichkeit zum Pensions-Ägenten der Ver. Staa ten ernannt.. Thomas Hill ist ein bim der und durch Gicht gelähmter Krüppel im Armenhaus: zu San Francisco. Durch da? neue Pensionsgcsek wurde Hill al5 Veteran aus d:m mexikanischen und aus dem ccoeu:onslriege zu ruck ständigen Penstonen im Betrage von 57,278 berechtigt. Senator Miller eml c " f eine Vollmacht, die ibn-Cor-zur Er - ücicn oes Lirmenyau von ver au;c 'llllittlung ; o:e nnleriuqung gegen t . I
v r i i i i :' i i i r i v i i ir i i i'iii i i i ii r i m i' r
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mvi i i einai; , 00 vun uzn ltio ..t, auf der zu P2ri5 stattgehabten wird . Hill voraussichtlich memals auch stenographischen Ausstellung zu vernur einen Cent zu sehen bekommen. Das wichen? Die erst, derselben stammte m. m. JK 4 N a srTT inT; Na TvAmmHAtl . '
tuen uisiui isuuiia ü"' " der Frommen so schwierig, daß sich der .Teufel" gerade ihrer so gern zur Ausübung feiner Tücken undSchurkenstreiche bedient. Zwei'Dcayore der Stadt New Z)ork haben bekanntlich dem Salmi Morse die von ihm nachgesuchte Erlaub-
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zur Aufführung seines Passionö spieles verweigert. Die Befürchtung liegt nahe, dan es nicht möglich ist, Personen und Ereignisse, welche Hundertlausenden heilig sind, in einer Weise auf der Bühne vorzuführen, daß dadurch nicht Aergerniß bereitet wird. Aus diesem Grunde wird die erwähnte admi nistrative Maßregel von der öffentlichen Meinung in New York gebilligt. Wenn jedoch einzelne Eiferer, wie dies neuer dings geschieht, auch daS .Gebet" der Agathe im Freischütz", daS Abendgebet" der Zerline in Fra Diavolo", die Scene in Moses in Aegypte.", in der Jebovah auö dem feurigen Busche spricht, und die Kirchenscene in Göthe's .Faust" verboten haben wollen, so be weisen sie eben nur, daß sie nicht zu unterscheiden verstehen und das Kind mit dem Bade ausschütten. A u f d c n B ä l l e n u n d i n den Theatern in New Vrk wird es mehr und mehr Mode, daß die Damen keine Handschuhe und dasür elegante mitEdel steinen besetzte Ringe an den hübschen weißen Händen trügen. Die Tyrannin Mode hat mit dieser Neuerung einen guten Griff gethan; in Deutschland konnte man früher mitunter beobachten, daß Damen, die mehr Geld als Bildung besaßen, ihre kostbaren Ringe über den Handschuhen trugen. Dies war jeden falls der Gipfel der Abgeschmacktheit, eine Wiederkehr dieser Mode ist jedoch ! gerade aus diesem Grunde nicht ausgeschlössen. , Vor 5Monaten kam ein Fad?ikmädch?n in einer Uhrenfabrik in Elgin, Jlls., mit den Haaren in das Getriebe einer Maschine und die Haare wurden ihr zum großen Theile ausgerissen. Neue Haare wuchsen, waren aber schneeweiß. Neuerdings nehmen die Haare, von den Wurzeln beginnend, wieder die ursprüngliche Farbe des Haupthaares des Mädchens an. Rhabarber. Außer und neben den Beeren und dem Obste empfiehlt sich der Anbau der Rhabarbarpflanze außeror deutlich. Mit Samen, der fünf Cents kostet, kann ein Farmer Rhabarber bauen, als für eine zahlreiche Fa rnilie mit Dienstleuten ausreicht. Sten gel und Blätter liefern ebenso gute Saucen, Gemuje, CornpotS und Obst kuchen, als irgend welche Beeren und sind ebenso gesund, wie die lehteren. Die Stengel können in Stücke von ungefähr zwei Zoll Lange geschnitten und an der Sonne oder im Ofen getrocknet werden und bilden dann, so lanae die Obstbäume noch nicht tragen, einen aus gezeichneten Ersatz für gebackene Aepfel. Präsident Ellrot am Har vard'College constatirt, daß sich innerhalb der letzten zehn Jahre eine auffal lcnde Abnahme in der Zahl derjenigen bemerkbar mache, welche Theologie studiren. Im vorigen Jahrhundert widmete sich der dritte Theil aller Studi renden dem Studium der Theologie. Bei den letzten Abgangs-Prüsungen be fand sich im Harvard-Eollege unter 19 und im Aale-Couege unter 13 Abltu rienten nur je ein Theologe. Herr Elliot findet den Grund dmer Erscheinung darin, daß der Theologe für sein ganzes Leben an das rn seiner Jugend adoptirte Glaubensbekenntnis gebunden, oder ab trünnig zu werden gezwungen ist. Der Arzt, der Naturforscher, der Jurist, der Staatsmann können ihre Uederzeugun gen in Folge fortgesetzter Studien und praktischer Erfahrungen ändern, der Theologe kann es, ohne Anstoß zu erre gen, nicht. Jede Wissenschaft auüer der Theologie gcmnnt, indem ihre Anhan ger auf verschiedenen Wegen nach dem höchsten Ziele, der Wahrheit, streben. die Theologie erkennt nur emen Weg als den sur die Geistlichen der verschie denen Bekenntnisse richtigen und sanc tionirten an. Der Präsident hält dasür. daß das Studium der Theologie anders gestaltet werden müsse, um dasselbe auf gleiche Höhe der Wjffenschastlichkc.it mit den anderenStudlen zu bringen. Kennt niß des Griechischen und Hebräischen be Hufs selbstständiger Exegese, des Latei nischen und Deutschen behuss des Stu diums der hervorragenden theologischen Schriftsteller in diesen Svrachen. der gesammten englischen, nicht bloß eng lisch-theoloaischen Literatur, und der Volkswirthfchaft, oper doch der Ele mente derselben, da eine solche zu gc deihllcher Förderung der Tugend ?er Wohlthätigkeit unerläßlich ist. Und dabei Studium der Natur und ihrer Wiffenschast, denn die Natur führt zur Liebe zu Gott und zu unsern Mitmen schenk I n S a n ta kB arbar a T o., Cal., wurden vor einigen Jahren Versuche mit dem Anbau von Mandelbäumen gemacht; dieselben haben sich jedoch nicht bewährt und die Bäume werden tet meist gefällt. Vom Auslande. Gambetta ist von allen Premierministern, die Frankreich seit zwei Jahrhunderten gehabt hat, am frübesten, schon im 45. Jahre, gestorben. Nach ihm kommt Casimir Perier, der im 4U. Jahre starb, .ueveryaupl zeiqnen I . sich die franzöliscken Premiers man .denke nur an Guizot, Thiers, Dufaure :c. durch hohes Alter aus. Gegen- ! Simon. Freucinet - und Ferrn. Als Nicht weniger als 84 Me- ! der Stenoraphie hatte man Ge, slu dem abre d e l?rnnd;znk, d?s Schotten Namsa?). Die beiden größten Curiositäten der Ausstellung bestanden in eine? 41,000 Worte enthaltenden Postkarte und in einer stenographischen Ausgabe dc? Bibel. Den italienischen Mini- - " V -w "W -wtm
pern droht von den Führern der Irredcnta arger Skandal. Der Advokat Fabris, ein ComplizeOberdanl's, erhebt die Anschuldigung, Mancini und Dcpretis seien Jahrelang geheime Mitglied der der Jrredenta gewesen. Wie von gut unterrichteten Personen versichert
wird, soll diese Anschuldigung nicht unbegründet sein. Fabris verspricht Handschriftliche Belege, die er thatsächlich be sitzt. Obwohl des Attentats gegen einen fremden Souverän angeklagt, wagt ihn d:e Polizei doch nicht zu verhaften, denn er läuft noch frei umher. Der Prozeß, d.r gegen ihn und seinen Eollcgen Nagosa instrmrt wird, durste schließlich Dinge an den Tag bringen, von denen man sich jenseits Uz Alpen nichts trünmen läßt. D er wegen Beleidiauna dcs Fürsten Bismarck verfolgte und nach Zien enlstohene Journalist Glües wird nicht ausgeliefert. Wie man meldet. wurde dem Wiener Landeszencht von der Entscheidung des Justizministerium Z Kenntnis aeaeben. der zufolae naÄ aenaner Prüfung der einschlägigen gesetzlkcyen e timmunacn dem Gcsucn um Auslieferung des wegen Beleidigung des Fürsten Bismarck verurtheilten Redakteurs Gilles nicht stattgegeben werden könne. Es wird dieser Bescheid damit motivirt. dan es sich im vorlieaendcn Falle nur um ein Bcrachen n?ch öfterreick'ischem Gesetz handle und das; bei Äelgeyen die Auslieferung nicht statthafr Zei. Gilles wurde hieraus seiner Hast entlassen. Die Nihilisten in Nußland rücken der Person des Czaren wieder näher. Wie man dem .Standard" aus St. Petersburg meldet, bat der Czar in seinem Schlafgemache abermals einen Brief des revolutionären Comites gefunden, welcher den endlichenBeginn der langverheißenen politischen Reformen forderte, mit dem Hinzufügen, daß da? Nevolutions Comite jetzt mächtig genug sei, um diese Zugeständnisse nöthigen falls durch Gewalt zu erlangen. Betreffs des Verbotes der amerikanischen Schweinesleisch-Ein-fuhr stützt man siÄ im Bundesrath darauf, daß dasselbe Verbot, der Trichinengefahr halber, in Frankreich, Italien und Oesterreich bestehe, und das; in Norddeutschland daS irnportirte Fleisch sehr häusig roh verspeist werde, was die Ge fahr erhöhe. In England, das den Import zulafse, werde nur gebratenes Fleisch genossen. Uebrigens fleht die Ausführung des vom Bundesrathe beabsichtigten Verbots vor eigenthümlichen Schwierigkeiten; er kann nämlich den Import nur für die Grenzen dcs ZollVereins, nicht aber auch für die Zollcxklaven, also nicht für die Grenzen des deutschen Reiches beschließen. Für alle Waaren aber, welche aus Hamburg und Bremen in den deutschen Binnenverkehr kommen, wird nicht daZ jeweilige Herkunftsland, sondern immer nur Bremen und Hamburg als Land des Ursprung? an der Zollgrenze angegeben. Das Verbot des -Bundesraths könnte also leicht vereitelt werden. Es sind daher noch besondere Abmachungen mit Bremen und Hamburg nothwendig, und diese dürsten nicht ohne Schwierigkeiten sein. Der w ohl lob l ich e Magistrat der niederländischen Residenz hat eine Bekanntmachung erlassen, wonach es den jungen Leuten unter 21 Jahren untersagt ist, aus einem össcntlichenBallc zu tanzen. Wir wissen nicht, ob die Befugnisse des Bürgermeisters im Haag sich so weit erstrecken, auch sind die im Haag erscheinendenZeitungen Dagblad" und .Vaderland" nicht einig darüder, ob dieses Verbot nur einen Ball oder überHaupt alle öffentlichen Bälle bctr'kffe, da dies aus der Bekanntmachung nicht her vorgehe. Die .Arnh. Ct." bemerkt da zu, .in aller Ehrfurcht vor den Beweggründen, welche den Herrn Bürgermeister zu dieser Maßregel veranläßt haben," daß das Vergnügen am Tanzen mit den Jahren natürlich abnehme und die Zeit, wo es gestattet ist, sehr eingeschränkt werde, falls es den jungen Leuten erst vom 21 Jahre ab erlaubt sei, zu tanzen. Ueber die Beschwerden bei eincr eventuellen Kontrole wollen wir uns nicht weiter auslasten, da dies Sache Derjenigen ist, welche damit beauftragt werden. Aber auf alle Fälle wird für das Publikum die Sache sehr unangenehm sein, da die Meisten in Zukunft gezwun gen sein werden, wenn sie aus einen Ball n sTi i r. V . gehen wollen, lgrcn Gevurlqein in oie 'Tasche zu stecken. Außerdem verstößt es doch gegen alle gute Sitte, eine Dame nach ihrem Alter zu fragen. Wie hoch werden in Brasilicn die Menschen czeschäht? Ein Edital des Juiz da Provcitoriu in Valenca gibt darüber genügende Auskunst. Derselbe bietet 11 Sklaven zum Verkauf aus, und zur besseren, Orient! rung der Reflektanten ist auch' gleich der Preis, zu welchem die Waare" abgeschätzt ist, beigefügt : Manoel, 78 Jahre, 5 Doll.; Luiz, 8 Jahre, 5 Doll.; Carolina. C9 Jahre, 5 Doll.: Hilario. 5 Doll.; Grezoria, 5 Doll.; Christin o, 78 I., 5 Doll.; Maria, 77 I., 5 Doll.; Joao, 88 I., 5 Doll.; Susanna, 07 I., 5 Doll.; Felicidade, 75 I., 5 Doll.; Jsabella, 7." I., 5 Doll. Alle 11 zu. sammen 55 Doll. Das in Rio erscheinende Blatt A Falha Nowo" fügt dem Vorstehenden folgende Notiz bei: Vor Kurzem fand in London eine Hun-dc-Ausstellung statt, wo 252 Stück der edelsten Rasten zu sehen waren. Einer derselben war aus 10,000 Guincen oder ca. -1,500 Doll. geschätzt. Wenn in London ein Hund 91.500 Doll. werth ist, so ist das im Vergleich zu obiger Sklaven-Abschätzung der gleiche Werth. i den 18,000 Personen in Brasilien ha- : ben. Ländlich, sittlich ! Alzey, 10. Jan. Hier starb am Sonntag im 78. Lebensjahre Pfarrer Balthafar Matty, der an der 30er und 48er Bewegung kräftigen Antheil nahm, wofür er mit Arntscntfetzung und Hast büßen mußte. Seit 1871 gehörte er wieder der hessischen Standelammer an.
