Indiana Tribüne, Volume 6, Number 124, Indianapolis, Marion County, 22 January 1883 — Page 2

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. I ' BUDlUHd T&IUlUUC. yiiuintft vww .nrttfi ä(st4r ttaö Sonö1o?av$4$. Cftfr: ÄS. Delnn?? Ndlznapoliö, Ind., 22 Januar 1883,. -Unser usliiserungs - ?cr;Tag v-U Tauada. 'Die Repiernng der Dominion hat eine Pejchwerde gegen die BunbeSregierung erhoben. In Jahre 1681 oeßin' gen ein gewisse? Miller- und Genossen einen Mordversuch und cinrn Raub an .einem alten' Ehkpaare. Miller wurde verurtheilt entsprang unter Beihilfe feiner frei gebliebenen Genoffen auS dem Zuchthause deS westlichen Pennjy'va nien und entkam nach Canada. Von unserer Regierung wurde feine AuS!ie serung wegen Mordversuchs beantragt, und Canada entsprach diesem Verlangen. 'Nun war aber Miller wegen Mordver

ich5 gar nicht -angeklagt gewesen unbiSpitztii der Raaen den Wasserspiegel f i.-V 1 IC' JL CTV f. ." - - ( I Äss.k?.. k avfnffrt '

WMX lllJUiy jUC -OClüUiUaiJ Bit lCl j cUVt" JJUuum .',wjjui;ui, 'wegen Raubes zuerkannten Strase.in'daß man die Bermudas pafsirt habe und! öS Zuchthaus zurückgebracht. Auch um 28." December landete die Men seither wurde eine Anklage wegen Mord doza in dem Hasen von St. Thomas, versuch? nicht erhoben. In unserem Hier wurden 104. Tonnen-: Steine-al$ AuslieserungSvertrage mit Canada bildet Ballast eingenommen die Rückreise ging Raufc- keinen Grund zur Auslieferung, unter Dampf und Segeln glücklich von .and die kanadische Regierung ist daher' Statten, und am IS. d. Mtö. traf das formell in ihrem Rechte, wenn sie be- Schiff im Hafen von New Z)ork .ein, hauptet, Miller'S Auslieferung fei ök Daß die Theilnehme? an der verlänger? kalföe Vsrfvieaelunaen bin erlanat wor . ten Vergnügungsfahrt .gut fühlttn".

den; dieselbe hat bei der britischen Re. gierung' beantragt, daß der. .AuZliefe rungSvertrag außer Kraft gesetzt werden solle. ' Natürlich beschäftigt die Angelegen, beit jetzt auch unsern Kongreß. Der Vertreter des Allegheny . Distriktes von Pennsylvanien, Col. Bayne, hatte sich namentlich für die Auslieferung Miller'? .interefstrt und solche schließlich erwirkt, n tn . . i r eift aber jede Vrrantwortlichleit dafür

von sich, daß nicht sofort nach Miller'S lagen als Rache der Gesellschaft aufzu Auslieferung dievon -ihm beantragte fäffen sei, - oder als ein. AbfchreckungSAnklage wegen Mordversuchs erhoben mittel. - Aber darüber herrscht-wohl so worden .ist. . Die ganze, Angelegenheit .ziemlich Ewigkeit, daß: ein Verbrechen, ist ein sprechender Beweis für die Lücken : wenn es sich zunächst auch nur gegen haftigkeit unseres AuZlieferungSvertra-Personen richtet, die ganze Gesellschaft geS mit Canada und wird hoffentlich berührt, innerhalb deren eS vorgefallen ine gründliche Revision deS Vertrages ist. Solange z. B. der Staat Eigen zur Folge , haben, die beiden Landern thumSrechte anerkennt, , ist jeder Eingriff zum Segen gereichen würde.' Gegen ' in dieselben ein Verbrechen nicht nur gesärtig gehören mehrere der schlimmsten ' gen den Besitzer deS EigenthumS,fondern und gemeingefährlichsten Verbrechen nicht - gegen das Gesetz, d. h. gegen denStaat. zu der Liste derjenigen, welche einen AuS.Nach der Gesetzgebung der meisten Län

lief erungSantrag'rechtfertigeN. ' Sowohl unsere,, als die britischen Gerichtshöfe! haben ausnahmslos das Prinzip festet1 halten, daß ein ausgelieferter Verbrecher ausschließlich wegen desjenigen Verbre chenS procefstrt werden darf, auf welches hin die AuSlieferüüg erfolgt ist.' So sehr .3 einerseits die Pflicht der Staaten ist, eifersüchtig über die Heilig Haltung deß AsylrcchtS zu wachen, so führt doch die Erfüllung . dieser. Pflicht bei .der, gegenwärtigen Mangelhaftigkeit $ derAuSlieferungSdertrSge zum .Unsinn. ' Der Superintendent des 'Armenhauses -w " -ww t-ww w ww w -y in Philadelphia, PhippS, unterschlug! und veruntreute i hunverttausende .-. .von Dollars : 'entkam nach Canada. Un terscsazung. ud Veruntreuullg- begrün 'den ine ÄuZlies erung nicht. . Gleichzei tig hat der Hallunke aber einige unde deutende! Anweisungen gefälscht: auS

diesem! Grunde-wurde' er ausgeliefert, , quemlichkeit leisten Polin!, DetectiveS kann aber? wegen-seiner riesigen Unter, und Richter dieser Selbstsucht nicht selschlagungen! nich'ti! procefstrt - werden. -tey Vorschub. Die Diebe wissen, sich .-Pols, der Schätzräeisterr von Tennessee . das zu Nutze zu Machen und bieten oft unterschlug dlsem'-- Staate gehörige .genug Vergleiche an. -Letztere 'sind f? 100.000; wäre eZ'ihm'gelungen, nach gar schon von der Regierung angenom Canada zu entkommen, so könnte, ihm men worden, ' die dadurch den Bürgern kein Gericht der Welt etrgaö nhaben. ein böses. Beispiel gegebene hat. Wenn Diese beiden Fälle , allem genügen, die der Verbrecher gär nicht verfolgt wird.

Nothwendigkeiner Revision deS be Wf1 v X9W1 w . 7 sprochenen Bvrtr?S nachzuweisen. w m -i ii w . . r- . , Sin, Relfe Wider Willen. . Äm 4. Der: -v. I. verließ .die Barke' . , - m cv c . .; matfiotracuB von S 7?i?Onni"(r Sa l? QVne' rUtVUr 5 x? nfi 1 B!?: f befrachtet zu werden und dann ihre erste grobe Reu. nach Buenos Ayre, anzu- !?-' Herr Packard, hat die Fahrt . nach New ' -VSh 7 " S ?!na "lc?in

iX , -X ftahl zu den schönen Künsten gezählt wird, die man gefahrlos betreiben kann,--ch.-5 sich das

I eeflgr.,nrn.- dafür zahlen kann. Äie.. sittliche Seite &T2E!ll de Gesetzes wird gar nicht meh? berück-' t L J 9nnA ÖÄ? sichtigt'und an ihn Stelle tM di. bar barifche Auffassung des Alterthums, der-' llS I & Ä Vr5 Zufolge selbst ein Mord noch mit .BlutCajüte bog sich, unter den auserlesensten, . ... -st v. Delicateffen, die Champagnerstöpse! i- nnbn selährUch 'st d,e G knallten und' die eingeladener: Gäste, ' ?hnhett Ut : GtaatlanttAIte, rntk angwelch, .von New York per Bahn in die klagtenVerbrechern Serglelche einzugt Heimath zurückkehren wollten, konnten Zn. Manchfr. , bti M .JJ" M0 den herrlichen und ' originellen Einsall klagt HSbwiIb!3 l& c$ait eIr?ni des Herrn Packard nicht laut genug rüh sich deSTodtschlagS schuldig zu bekennen, men. Die Luki wahrte den ganzen Tag nd mancher sonstige Verbrecher darf ein über und ein Ball nahm den größten Vergehen einräumen, .worauf er wesent Theil der Nackt in Anspruch. Am Mor inilberrjeftrQft ub. - 223oju tnat gen des zweiten TageS kräuselten sich daS Gefetz Unterschiede, wenn dieGerichte die Wellen, wuchs der Wind zu bedenk Flc l"cht aufrecht erhalten? Und daß ticher Heftigkeit an, und das aufgetra- an einzelnen Verbrechern die Strafe gene vortressliche-Frühstück wurde nicht nachläßt, wenn sie sich auS der Stadt berührt, nicht etwa aus Angst, son- I"""1' oder, wie h:e und da geschieht, dern weil die Seekrankheit die Mündchen ?ue Werteres gestartet, sich vor bestimm, der Damen und Kinder inentgegenae ' FrledenSrtchtern Processiren zu laffen, fetzter Richtung beschäftigte und die lt sich durHMild" große Kundschast Männer sich stellten, als ob sie vor lau V?? wollen, das dient auch mehr zur . ter Theilnahme nicht essen könnten. Z'Kderung 'als zu? Ausübung der Die Barke ist auch mit einer Dampf. Rechtspflege.' Auch, dl, besten 'Gesetze Maschine und eine? Schraube versehen, verden kerne Aenderung schaffen, wenn die namentlich während etwaiger Wind Un "ichten nd StaatSanwälten und stillen im Pacisic benutzt werden sollen. Dmgen den Bürgern selbst der

Man mußte die Segel reffen. Dampf, wurde aufgemacht, aver vas vchlff.war ' . ' ' . f.- 'L P . , mit so wenig Ballast versehend daß die Schraube sich zum größerenThrile.au i.erhalb deö Wassers, bewegte und. somit -daZ Schiff nicht vorwärts trieb." Hefti ge? wurde der Sturm, und die Barke . - t v c fT i . n inco Beinahe ikucsiu uuin. ic ugr derselben war so ernst, daß auch ohne Seekrankheit die Festftimmuug der Gäste

V C ,4. 4 feM At W . Ht t Sina öie .gaW, und am.12. See. .. - nb bsl5 schiff unter Um 41. tiav.v uq Das HM Zrad w. Br. und dem 71. Grad n. L. Da konnte rncfjr mehr die Rede davon 'ein, die Ostküste zu erreichen, sondern nt Bermudas waren der nächst Vunkt, m welchem das Schiff mit Ballast verqen und von den aus alsdann die Jlät nach New $orf angetreten werden .'onnte. Zum (Älück war das Schiff 0n in Bath für die Reise nach Buenos AyicS mit Proviant für Ossiciere und Nannschaft versehen worden. So war 'venigstenö Mangel nickt zu befürchten, md die unfreiwilligen Reisenden fügten ich mit bestem Humor in ihre Situation, Schlimmer war die Lage ihrer Angehö rizen in Bath,- als viefe hörten, daß daS Schisf in New York nicht eingetroffen sei, und als nach langen Tagen bangen Warten? keine Kunde von demselben ein lief, da glaubten die Meisten an. den Untergang deS Fahrzeuges und bewein ten lhre Angehörigen als todt. Der Wind wuchs wieder zum Sturme, das Schiff legte sich in Folge des Mangels an Ballast so auf die Seite, daß die und die Scenen bei ihrem Eintreffen in Bath brauchen wir nicht. zu befchrejbeaj Luft zu einem ähnlichen Äergnügen ver spüren aber die Geretteten nicht. rf $mnifc d echtspftett, j Noch ist der Streit über die Frage nicht beendet, ' ob die Bestrafung einet Verbrecher5 lediglich -als Strafe foiuder steht es daher dem Befohlenen nur in besonderen Fällen zu, die Bestrafung zu hintertreiben, z. B. wenn der Dieb ein Mitglied der eigenen Familie oder mindestens deß, Haushaltes war. Im Uebrigen hat der Anwalt deß Staates den Verbrecher von Amtswegen zu ver folgen, selbst wenn der Bestohlene sich zu einer .gütlichen Vereinbarung verstehen möchte. ; Auch in den Ver. Staaten gilt von Rechts wegen dieser Grundsatz, aber praktisch wird er täglich verleugnet. Dem Beflohlenen oder Verletzten lst eö zu I 7 www jf v wm y w meist um die, Wiedererlangung seines vlgenthumS, dezügllch eme Entf chadi gung zu thun. Er läßt lieber den Ver drecher frei ausgehen, wenn nur ein Theil seine Verlustes gedeckt wird,., als daß er den Missethäter der Strafe über antwortet und nichts erhält. Aus Be'. .sofern er "nur, je nach der Natur deS Falles, die Hälfte seines Raubes auSlie fert oder Schmerzensgeld zahlt, so pndet aus ihn weder di Vergeltung; noch die AbfchreckungStheorie Anwendung. Der Dieb hat ein gutes Geschäft gemacht,unr ..SS rTTrS v. i iuj jjmmif vt iiiu iMia vhwu in6 schMg. gemacht hat. spürt bir 5ntW4WattnBl!Time nichts diV er' zu zahlen hat. In manchen Fällen beträgt Zi! ausgesetzt. .Belohnung -mehr, als der Svttzbube 'erhalten könnte, wenn er dieeßohlenen Sachen an Hehlerse ,Da ist eL doch'gewii keinWutt der-daß ein geschickt ausgeführter Dieb . eine, dloke Binderei , Bekanntlich sind.nach.der Hinrichtung Oberbank'S - des -jungen italienischen Studenten, dn sich eines MordvlanS gegen de Kaiser von Oesterreich schuldig bekannte, lärmende Kundgebungen in I verschiedenen SZlSdtenJtaIz:n' vorge

uciu,cuu;i u-viucu ivu.t. kvuiii uuv i -

'orarnen. Seltstpei ländlich schrieb nen

hin xxtltnüiiH ;u, denen man Zugleich vorwarf, das sie den feigen Neuchelmord begünstigten und des poli -ischen Anstandes' ermangelten. ' Aber thatsächlich sind die Herren, die sich nach Trieft und Trient heiser schreien, gar nicht zahlreich genug, um so viel Lärm uachen zu können. Unter den Veran -lallern der Kundgebung befanden sich vielmehr Unzufriedene verschieoenster Art, die diese Gelegenheit für gerade so zut hielten, wie jede andere, um ihrem Unwillen Lust zu machen. Die Repu olikaner behaupteten, daß ein Kaiser nicht mehr sei alS andere Menschen und Ar bloße Plan, ihn zu ermorden, noch fei tooeöwürdigeS Verbrechen bilde. Sie nahmen es daher übel, daß Italien den Attentäter", der noch gar nichts gethan hatte, durch den Strang hinrich ten ließ. Ihnen schloffen sich die Sta denten an, die allerdings nicht viel zu bedeuten haben, und die Hauplstärke bildeten die Nationalen, die es nicht ver winden können, daß-der Kaiser von Oesterreich .den König von Italien nicht in Rom besuchen will, um den Papst nicht zu' beleidigen. Hierin erblicken sie einen indirecten Angriff aus den Stäat Italien, die Ableugnung der, Thatsache, daß die Weltherrschaft deZ.Papsteö auf gehört? hat.- -Und da es nun einmal Krawall gab, so schloffen sich auch alle Diejenigen an, welche sich der vom Mi nifterium durchgesetzten ZwangSvereidi gung der, Kammermitglieder widersetzten. DaS ist also eine stattliche Zahl von Mißvergnügten und obwohl die Regie rung mit Strenge gegen die Lärmmachet vorging, - vermochte sie - dieselben , nicht einzuschüchtern. : Viele stellten sich nach träalich freiwillig, um vor Gericht zu be weisen, daß sie zu ihrer Meinungöäuße rung ein Recht hatten. Vor der Hand! ist daS Zündmaterial nur in den großen Städten aufgehäuft, aber bei der elenden Lage der Ländlichen Bevölkerung muß ach dieser sich in kurzer 'Zeit die Unzu lriedenheit bemächtigen. Nllspathen und Homöopathen. s Den Verbandlunaen der äniliä: l Gesellschaft deS Staates New York, die in einigen Tagen in Albany beginnen werden, sieht man auch - außerhalb der ? ärztlichen Kreise und des genannten .'Staates mit ungewöhnlichem Interesse ; entgegen. Vor einem Jahre hatte die efelljchaft den Beschluß gefaßt, die Aerzte der homöopathischen Schule in jeder Hinsicht als gleichberechtigte Solle gen anzusehen und iu bebandeln. dielel. f ben zu Consultationen hinzuzuziehen und ! c .a - rr . , ix . . . veryuupl uue vleenigen . Aerzie oyne Rücksicht auf die Schule, zu der sie ge hören, als vollberechtigt anzuerkennen, welche auf einer, ärztlichen Hochschule studirt haben und als zur Praxis in dem Staate berechtigt von den Behörden des letzteren bezeichnet worden sind. AUFrZnde für diese gleichmäßig Behandlung aller regisirerten Aerzte war von dem freisinnigen unb fortschrittlichen Elemente der allopathischen Aerzte gel ttnd gemacht worden, 'daß die Homöo pathen zwar von anderen Grundprin. cipien in der Behandlung der ttrankhei ttn finCtftpfrt - im - itr A(Atttt i ö,f ,f w ty ! ebenso wissenschaftlich gebildet sind, wie vle -Allopathen, und daßn einzelnen Ämeiaen der Wissenfckaft. .wie in der .Anatomie' Physiologie .zc. Unterschied 'in der Auffassung überhaupt nicht beste yen, vatz' ferner ausgezeichnet emgerich trte und geleitete homöopathische Hoch schulen in den Ver.' Staaten vorhandm . sind, - und daß endlich einige der größten ' und besten Hospitäler von homöopathi ' schen Professoren .beaufsichtigt werden, i " Während also die freisinnigen Allo ' pathen jede wissenschaftliche Verurthei lung der Homöopathie für eine veraltete Anschauung und die Zurücksetzung der homöopathischen Aerzte für eine Miß achtung der StaalSgesetze erklärten, lich teten sich ihre Reiben bereits in voriaen Frühjahr dadurch gewaltig daß die ärztliche Gesellschaft der Ver. Staaten dit'Delegaten des Staates New Z)ork von der Theilnahme an ihren Verhand Jungen levlgllch aus dem Grunde aus schloß weil die arztlicheGesellschaft jene &tnnttS fi nn hir WfTrttirttf i h-irih fct .mmmmmm y v. nnvmiv VHkUf von ihr anerkannte Gleichberechtigung i der Homöopathie versündigt habe. ! ..Den ersten officiellen Ausdruck hn veränderten limmung unter den Aerz ten gab die vor urigefähr 8 Tagen abge halten. Versammlung der ärztlichen Gefellfchast deS Coünty Warren welche ihre Delegaten zu der Versammlung der ärztlichen Gesellschaft deS, Staates an gewiesen hat, die Aushebung des im vy rlgea Jahre gefaßten, freisinnigen Be schlüsses zu-, beantragen und für so l che 1 mir aller : Energie zu wirken. Die - Welt wird , nicht aus den Angeln gthen,vtnn dieherren AerztedeSStaateS New ZZork die Ällopathie vrederum für aLein berechtigte Herrscherin im Reiche der Heilkunde erklären, ob die letzteren aber durch Aushebung deS vorjährigen Beschlusses ihrer Wissenfchaftlichkeit ein ehrendes Zeugniß ausstellen, ist eine an dere Frage. SHlittsSuhkausen am Sonntage. ' Der Richter Casey in TompkinSville hatte bisher keine Gelegenheit, sich durch eine möglichst strikte Durchführung der neuen Sonntag. gesetzt Ruhm und An ' sehen zu erwerben. TompkinSville ist . ein .friedliche? Städtchen auf Staten Island, und fo gelang es , dem Richter nicht, eines FrevlerS gegen die blauen .Gesetze habhaft zu erden.. Doch in der Umgebung deS Städtchens befindet sich . der reizende Siloer Lake, und dieser ist .zur Zett. mit einer spiegelblanken Eisfläche bedeckt. Auf ihr sucht Jung und Alt aus pahlbeschwingten Sohlen ge sunde Erholung. Aber auch in Tomp kinsville sind viele Leute bis zum Abend an die Arbeit geseffelt, und .diesen bietet nur .der Sonntag Gelegenheit, sich der aus Staaten Island, mit Vorliebe be triebenen Leibesübung zu erfreuen. Die fer Umstand mußte dazu sühren, einen Gesetzesübertreter zu erwischen. So

bachtc ver itau dichter uno bqavl cm Conadl - MeVkY.. echlgst zu wachen. Dieser würdige Splburge? borgte sich

sich am Silo 11)1118 UltU UV)l Nicht ohne tpn Kanntaoe .... .....-g. - 7' "'7 ' ur. Willcor. in e cyastsaiann. am Ti i - k, 0 See, in dessen Umgebung nur er sicht bar, der Constadle dagegen zwar nicht sichtbar, aber in feinem Verstrcke anwe send war. Schnell waren die Schlitt schuhe an den Füßen und .trugen den kundigen Fahrer aus der Eisfläche des l Aeryanolung ver Annaa gegen ihn vor einer Jury, räumte das ihm zur Last gelegte Verbrechen gangen zu haben und wurde frei ÄÄ und wüthete, daS übrige TompkinSville jubelte. . Versammlungen wurden abge halten, welche einige Theilnehmer schüch tern als 'JndignationLverfammlungen zu bezeichnen wagten, di: Bürger führ ten Hrn. Wilcox im Triumphe durch die Straßen und die Leute prophezeiten, daß 'nächsten Sonntag alles bis auf die Säuglinge- herab ' Schlittschuh lausen würde. . An diesem, nächsten dem letzt vergangenen Sonntage war de? brave Constadle mit dem geborgten Polizei sterne wieder am Platze, aber die EiS fläche des SeeS wurde von keinem menschlichen Wesen betreten. Der Rich ter geht mit der Absicht um, feinen Con stable anzuweisen, daß er selbst ein Verbrechen gegen die SonntagSgesetze r Etnrtf (?r "rnirh hnnn M täxXÄ, f,iii Zt Xr Ci I.W !ft & ffUn ' . Nichter- zu zeigen. Der Genfn. $100,000 fordert der Minister des Innern, um den CenfuS feiner . Vollen dung wieder um ein Stück' näher zu bringen. - Seit dem Jahre 1879 haben die Bewilligungen für den Census nicht' aufgehört. Ob und. wann er fertig wird, weiß kern Mensch. Z5.503.624.61 hat der CensuS bis jetzt gekostet, unge fähr $2,000,000 mehr, als am 3. März 1879 bewilligt wurde. Auf das Haupt jeglichen Menschenkindes in den Ver! Staaten kommen sonach mehr als 10 Cents von den Kosten des Census. Die Ausdehnung des letzteren auf Gebiete, an die man, als der CenfuS in' Leben gerufen wurde, nicht gedacht hat, ist ei nerseitS mit der Entwickelung unserer Verhältnisse nothwendig verbunden ; aber tnan kann des Guten zu viel thun und unter dem Zuviel, das der letzte Census bietet, leidet nicht blos der Geld beute!, sondern vorAllem auch die schleu nige Fertigstellung deS Werkes. . Für den Statistiker, namentlich für den ame rikanischen, de? die Wissenschaft zum Range des Sport erhebt, ist alles inte, reffant: die Gründe, welche die AuSga ben für daS statistische Material lawi. nenartig anwachsen laffen, sind nicht so schimpflich, wie diejenigen, welche die Berwilliguugen für Flüsse und Häfen bis zum Wahnsinn steigern, aber sie schaben trotz betn der an sich verdienstliches Arbeit in hohem Grade. m 3 4311? t. D r. D e 6 k ? u m ? n t ou? N-w?)"l belichtet einenatt.ln dem m einmhs'.se, in dem jfi4) e,nc uiuJieuung l.ichi ötfanD, zwei Perjoneu wahrend de SchlaseS durch GaS, das auS der in der Straße liegenden HauptleitungSröhre ausströmte und sich . unter dem gefrorenen Böden hinweg in das Hauö verbreitete, getödtet worden sind. r Owen Doyle von NevJoz.! war vor Jahresfrist noch Besitzer von $22,000, .büßte .sein, ganze Habe, aber durch unglückliche Spekulationen ein. Er nahm sich den Verlust so zu Herzen, daß er sich am Sonntage erhängte' M In Troy,N. Y.', ist FrauAbi aail ZoneS, eme reiche Wittwe - von 80 Jabren, erfroren in ihrer Wohnung auf,thn tnnrnn ' . 6Z tnnfint Alliiti gesunden .worden.' Sie wohnt., allein und . war ' Krampsansällen unterworfen. Zwei Matrosen des in Bo ston angekommenen FischerSchoonerS Kinafisher". NamenS ThoS. JenningS

m C ) . . V. Ci4CI JW UMIVV V. UHlh ' " ' " Lake in den Hinterhalt. Tpn"rt al tc, uuu Unkosten, auf übet dm Ninen

srj. i f i m v. t . i. . bu4- ii oM4k " n ' - Ersolg. An ernem der lttz. v.' Mtts Äudkl aksck,Lt.t. Wie verlf

Ksyfil O 1It. ..CX:.. '' iv utl tliuk Mituiiiuui m -j . - "f - " yislstJT.tlraa .1 llnr erimif n . , . . . . . . :a stt.-.- ci;-:-v. w. p

- l '. i. tl i7 iez, chNkn tu amiint Narrh, ,, dak i t f5 ?t Ä"V Bälle vn Iah' z'. Jahr 5ät t bigin- .?..! ?uk 'hn.nd Sk., 3n gt VernpoHl Uita die

TZL a K.'nn Vfflä Sr tniii4i tn IS f . VTrtK

frohlockenden Constadle in das Gesäng. Z??.? M''? ? ?tenst ehörde bedürsen. nißl Gegen Bürgschaft entlassen, sor LlÄ5Ä Ohne solche Erlaubnis darf sich hiernach t,:, mljs, v fiiL.. in Deutschland per Vrokoater Die roh kein Leb er mit der Kk,k in n .

iuutui. luiun ui wuiit juiucc utui c: o...o c.i. tni-n

ocltr uvuk. k onumiuimiu vn wnticue i--.-v:. n. r. . . .T .: ,...

und MileS McDonough, ' Beide auS.und die .durch .den Hauch. abgerissenen Boston, ertranken am 13. d. MtS. nahe Theilchen entzünden sich bei der Beruh -Cape Cod in Folge des KenternS emeS..rung mit dem Sauerstoffe der Lust.

Bootes, in welchem sie den Schoone? zu erreichen suchten. Gouverneur Butle? von Maffachusetts hat sich geweigert. Joseph B.'LoomiS. welcher am 8., März' in'

Boston wegen der Ermordung Davids".

Lovett'S hingerichtet werden soll, zu bt gnadigen. Der b?itisch e KriegSdampser'.Dido- ist' in Charleston ,angefom men, um die Prinzessin Louise . ahzü holen. ! , Gouverneur StephenS v o n Georgia hat sich zu Gunsten des Nica raguaCanalS zur Verbindung deS at lantischen mit dem stillen Meere auS . gesprochen. Die Ver.' Staaten sollten nach Ansicht desselben den Canal aus schließlich unter ihre Obhut nehmen, und derCongreß daS ihm zur Zeit zuGunpen des . CanälbaueS vorliegende Gesetz an nehmen. , Minnie Aoufton in Brook V. mrUufJn hnhr mit in onbtrtn' y 7 wmwww ' Sorte Prostitution, daß sie in die'. Heilsarmee- eintrat. Die lltztere ver! übt gegenwärtig in Eapon, Perzn., ihren.. Unwa. Minnie wurde während der frommen Uebungen dieser Tage in einer ' Kirche daselbst wegen' vuhlscher Trun kenheit verhastet. Die .Nachbarn jener, . Kirche beklagen sich llgemein über , daS ! t:r.n nt In '- hinein dauert, aber die .HeilsarmeelyUliW hlVitt IW VII ,7 M Vt ..Mfcy mmmt die Religion zum Deckmantel der Frechheit, mit der sie andere Leute stört, und darum schreitet die Behörde nicht,

fitstfn die von ibr getriebenen Narren? ptn ein. ; - ss,-?.. kh '

ÄÖÄÄ mit linn !n tinsh Arinr Whiskey genoffea und dazu mußte er IIVW UhilllUILk

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unD eine noa aerlnaere ouontirni ' u;ut .luuuucr cer cutqc

gezwungen werden. . Glnirnr in oie t.ofnzieue) 'cyrana ge Im südlichenVirginien.und meldet. in Nordcarolina sind weit über 50,00 Nach einer bemerken-. Ballen Baumwolle, die noch im Feldethen Cr.tseidung des vreützischen stand, durch den .Schnee verdorben. Untecrichtsminiers ldaraklerisirt die

New Yorker A eltunge n zedenfalls sehr vernünftig. . D e? kürzlichv on Ho na Koyg ach New Vork zurückgekehrte Dr. Joung rühmt die vonden chinesischen Aerzten verschriebenen Medicinen ihrer Harmlo sigkeit wegen; LiedlingSmedicinen sind : Vulverisirt. kleine '.Perlen, Pgerknochen, Rhinoceroshorn, fossile Knochen und andere ähnliche Artikel. Die von New Yorker Aerzten vielfach verschriebenen Brodpillen Lilulas Wiens panis sind jedenfalls ebenso harmlos, wiedie chinesischen Medicinen. Bei Galveston, T eraS, rettete neulich ein 16jährige Mädchen, .Frl. Emma ReeS einen lljähriacn Jungen, i der in den Fluß gestürzt war.. Sie! fÄ! ZZß ft?an8 L01 luyn nach, rang schvlmmeud ! mit d SMmnt. xasi. -üh K Z.?H bracht. m g'ich i irr. . Knaberi an'S Ufei Schon jetzt m.heen sich b i c Anzeichen, , daß in Folge der furchtbareü Uederschwemmungen . im mittleren Eu ropa die Einwanderung' einen, neuen Impuls erhallen wird. Viele Bevoh ner verzweifeln sn der. Möglichkeit, sich an den durch die Fluthen zerstörten Stätten eine neue Existenz zu gründen, und die Auswanderung nach Amerika bildet am Rhein, Min, der Donan und den zahlreichen anderen Flüssen daS Ta geSgespräch. In einer von den Vorständen der PreSbyterianerKirchengemein den des Staates New Bork abgehalte nen Versammlung wurde beschlossen, der im Februar zusammentretenden Synode zu empfehlen, daß die dereinst von Frl. Richards weiland in New Z)ork gegrün dete und 'geleitete Missionsschule für Chinesen wieder in'S Leben gerufen werde. In der Stadt New Zjork leben zur Zeit 721. in Brooklyn 121, in de? Umgegend 800 Chinesen. Dr. Speir bemerkte, daß sich die Bevölkerung in China in jeder Generation um 300,000 Seelen vermehre und daß man mit Be fiimmtheit die Zeit voraussagen könne, wann kein . Gesetz mehr im Stande sein . werde, ; die Ueberfluthung unsere? Westens .und des Sü den bis über Mexico mit Chinesen zu verhindern.. Der Redner hat hierbei übersehen,. daß die Ausbeutung der unermeßlichen Kohlenlager, welche im gan zen mittleren China entdeckt worden sind, diesem Lande eine Hilfsquelle von unge ahnte? Bedeutung zu eröffnen verspricht. Jedenfalls, ist es Pflicht der Selbster Haltung für die Ver. Staaten, sich gegen chinesische' Massen Einwanderung zu schützen, solang, - sie können. Nur die EisenbahMonopo!ifte und ihre Preß Orga, ftellm sich, ls. vermöchten sie die -Nachtheile . eine? solchen. Einwände rung für die . große Masse US Volke nicht, zu, begreifen. Der Farbige Untervo.od hat durch "feine von unß schon -bespro-chene'Tühigkeit, durch seinen Hauch leicht Feuer .fangend. Lkginftändein Brand zn.fetzen,vrel:Erstaunenrxegvund den Aerzten .und -Chemikern Kopfzerbrechen verursacht. -. Jetzt ist, es dem, Professor haineS. in' Chicago gelungen, in einem DamenTafchentuche, durch welches Un derwood, durch seinen bloßen Häuch ein 9'oA abrannt - haittL PhoSphorsäure 'chemisch nachzuweisen. Hierdurch ist daS rnvr.i ' ?j yiuigjti nii cm jöcjcubucic ßtunnjeiaj net, wenngleich Undervood'ö Verfahren noch ein -Geheimniß ift wahrscheinlich verbirgt er ein Klümpchea .prüparlrten MhoSphorS -zwischen oder in deNLähnea .Der Pyrotechniker hatte - sich, für eine Produktion in dein Rufh MedicalCol lege" engaglren . lassen hat' aber. jeden t n n . ? . m' ' ?llS Lunte gerochen nvdsem Nichter, scheinen mit Krankhelt. entschuldigen .las? Von Auslande. --Jm W.oOlviSe? A?senal wird eine. ' Granate . aus c ein , hölzernes Postament gestellt, welche folgende In fchrift tragen wird ;:m Ein Geschenk . für Se.- Königli' Hoheit, . den .Privzen-von Wales,' von Admiral Lord ' Alcester, als ein Andenken an .das ' Bombardement von Alexandrien, am 12. Juli 1882, Diese Granate durchbohrte die Back bordseite von' Ihrer Majestät . Schiff Alexandra- - oberhalb des .Panzer'S, drang durch die. Kajüte .des. Torpedo Lieutenants, schlug , in den Maschinen räum ein und rollte daS Hauptverdeck entlang, wo Mr. :Harding. der Bombär ?.st!'. t50Iur das Victsnakreuz er ffjff ?mu - , . Der jüngst gemeldeten Auflösung deS .LntiNihilipen'BundeS, ist, ebenfalls aus kaiserlichen Befehl, die .Auflösung der Heiligen Liga- auf dem. Fuße gefolgt, so daß jetzt nur vte unter dem General Tscherewin stehende Zaiser liche SchiltzvacheiOchrana) übrig bleibt. tt t nmmt Ai,mfiilnhfJ nni WH)i V. giKIHHm statt des Anfangs von ihr erwarteten Nutzens vielen Schaden gethan, rnoem sie vemoralistrend wirkte und das De nunziantenwesen zur vollsten Blüthe t:aau, ist allbc rinnt. Wu5 öi Er

ein "V"vBuVlw". IZ varunterricht gegen Bezahlung befassen. Mi,..). c iTf tinK hnitvttt rrtfcSrn o- J rr- . . . " 7 . ' "

be. "7." . v . Tc -i ZI crner i oie riyeuung von Pttvalun Mtitnlt tviih f lff tn a !Xi f.fi. . fr r- . ; -

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mnJW d P4 2i3a allein hoöenen geheimen Gesellschaften jkht zum Ertdeüuna von Vrivatunterristunoen gegen BeMr.ng seitens eines öffentli chen Lehrers als Betrieb eines Gewerbes zu welchem dieselben der Erlaubniß ihrer selbe dasük Bezahlung nimmt, im All. gemeinen nicht für. zulässig u erachten,und zwar.wegen der damit in der Rege! verbundenen Unzuträglichkeiten. Der Minister ftaluirt aber.AuSnahmefälle, in welchen, wie z. B. nach längerer Ver fäumniß der..Unterrichtestunden wegen Krankheit, .sogenannte Nachhilfestunden durch .den. Klassenlehrer, auch wenn sie gegen Bezahlung- ertheilt werden, nicht bloS für statthast zu erachten sind, fon .vernunter-Umständen selbst erwünscht und ersprießlich, sein können. Ueber den Selbstmord deZ österreichischen Botschafters in.Pariö, .Grafen Wimpffen, werden folgende Ein zelheiten berichtet: ' De? Selbstmord er folgte am 20. December Vormittags in einer-StraßenRetirade an der Ecke der .Avenur.Marceau und Rue Galilee. Die Revolverkugel von- schwerem, Kaliber durchdrang den Kops .von eine? Schläfe isu?. anderen. Sein Körper öffnete tm -Umfallen die eiserne Thür der Äeti iradeund pürzte.rücksärtS auf das Trat toir. Mehr als eine halbe Stunde, blieb der noch röchelnde Botschafter auf einem Sandhaufen niedergelegt und den Bltf ken der Neugierigen ausgesetzt. '. Man deckte sein Gesicht dann mit zwei leeren Gipssäcken, von einem nahen Bauplatz genommen, zu und brachte ihn nach der Polizeistation, wo' man bei der Unter suchung der Taschen zwei Adreßkarten mit dem Namen Graf Wimpffen" und daS' Etui, des Revolvers fand. Die Gattin des Unglücklichen soll einen schrecklichen AuSbruch deS Schmerzes erlitten haben, als ihr die traurige Kun de mitgetheilt wurde. Seit einigen Ta w m sr 4w . r 9 r gen haue via Wimpssen eme vefrem. . r it.ii V!. rn.rx.i vruoe rreglyeil gezeigt, cic )Curcyiuu aen für seinen Geisteszustand bei der Familie und den Freunden wachrief. Da der MiethScontrakt des bisherigen BotschastZhotelS zu Ende ging, hatte er ei neues Hotel in der Rue de Lille ge pachtet, welche,; weder dem Botschafter noch feine? Gattin gesiel. Er war sehr ausgeregt darüber, und einmal, als ihm die sdeden angebrachten Vorhänge miß sielen, soll er laut ausgerufen haben: DaS ist ja zum Erschießen !- Mebrere Blatter weifen auf die. finanziellen Aer legevbeiten deS Botschafters hin. I St. Petersburg ist das alberne Gerücht verbreitet, die. Ni hilisten unternehmen z. Z. nichts gegen den Kaiser, trotzdem er sich in Petersburg zeigt, da sie, wie die ganze Bevölkerung, überzeugt. wären, daß statt dem Kaiser, wie der Kaiserin WachSsiguren spazieren gefahren werden. Ist'S nicht wahr, so ist der Olaube doch ein Zeichen de? Zeit. Ferner schreibt man, daß nur in einem Schlöffe die Fenster von GlaS seien, in dem sich die kaiserliche Familie aushalten soll, und daß diese? ständig mit Wachen und Militär .umstellt sei. während die itnfi,tnnfirtttt fiTrf.fnrf r intn 'bnt unvttvvy ttvti wvvpjwi4it gvtthi, vup sie: mit. Kalkanstrich undurchsichtig gemacht seien. Nach dem Volksglaube steckt die Familie in einem solchen als unbewohnt bezeichneten Gebäude. D e r-sch v eiz e r B u ü.d e lprästdent Bavier wird zum schweizirischen Gesandten in Rom sosort ernannt ver den, sobald er dem zu seinem Nachfolger für daS Jahr 1883 gewählten bisherigen BundkSvicevräsidente.', . Auchonnet das BundeSvräffdium überaeben baben wird. Letzterer wird bis zur. Wahl eine neuen BundeSrathS an Stelle Bavicr. neben dem politisct en Departement, das immer )in den 5ä?dendeS BundeLpräsidenten. nck kaS r?an ibm bisber inntrithahit " - T r - - - - D""7 Justiz und Polizeidepartement überneh men. Im übrigen bleibt die Berthe! lung der Departement für daS Iah?' 1883 . wie bisher : Innere? Schenk. Militär Hertenstein, Finanzen und Zoll Hammer, Handel und Landwirthschaft Droz, Post und Eisenbahnen Welti. Der von derfranzösi .schen Regierung, eingebrachte und ge nehmlgte Gesetzentwurf, betreffend 'einen Kredit von 1'275,000 Francs, um die Kosten der Mission des Herrn Savorg n'an de Brazza im afrikanischen Westenzu bestreiten,' legt in seinen Motiven dar,- daß Herr di Brazza eS füc möglich halt, die Erforschung deS oberen Congo in weniger als zwei Jahren zu vollen den. DaS Ziel, welches -sich Herr de Brazza gesteckt hat, ist folgendes : feine Entdeckungsreisen an dem Punkte, den er. zuletzt, besucht, von Neuem wieder aufzunehmen und durch Gründung von Stationen und Posten da? bereit? ' Er reichte zu sichern, wie gleichzeitig die Freiheit, der beiden von ihm versclgtea Wegstraßen des Ogose.und.Niari.wei ter zu. entwickeln. . Acht Hauptstationen, die unter einander durch zwölf Posten zn verdince)! sind, sollen so einen dop pelten ununterbrochenen Weg herstellen: den einen von Gabon nach Brazzaville lävgS deS Ogove und Alima. den ande ren vom Meer längs deS Quilion und durch daS . Thal des Niari ; an der Küste würden -ferner Zwei Stationen ersten Ranges . gegründet werden, Meyornbe . und Punta-Negra. Uater den vorge sehenen Ausgaben figuriren dieEeschenke , für Häuptlinge der zu okkupireüden Ge ' senden für die Summe von 5,00 Fr.

: njui meiner ergenen ttlLüe, wenn der