Indiana Tribüne, Volume 6, Number 122, Indianapolis, Marion County, 20 January 1883 — Page 2

SndZarm

v om w 1 - A t&lr&lHin- i - FSgruSe- und SS22la5SLSzc55. j Sfsice: DclawarcÄtr.! ! . Z7'""' c,, , 7 Indianapolis Ind., M anuar l.ss:;..; SenisÄe ürüzeüe ütr (Samvetka. flunljuifr Uiig. (fcau'ri;'iJ. In Gambetta steckte c!n siarleZ Stiief nkodmerthüm, das von seine? eignen BortreZjüchkeit überzeugt ift l,;,d dein nicht darauf ankoMt. Andei? auch eirimal mit. Gewalt glücklich y. machen, Gamdetta war serner ri.i Autorität mensch, der vor Ällem eine itar'eÄtaatsgewalt haben und sich im Beslc derselden sehen wollte. Man kann dreist c:p nehmen, daß er diese Gewalt stets nur rn guten Zwecken. zu benutzen -die Abficht ane ; aoer man lann eoen o unum wunden behaupten, daß seine Methode kelneNberale, keine demokratische, keine republikanische war. In dem klassischen Lnde desmodernen Cäsarismus war diese Methode fehr gefährlich. Mit dem Wechsel der Institution wird, nicht , auch zugleich 'die Sitte republikanisch; das bedarf längerer Zeit, dauernder Ange öhnung. Und die Manie, sociale und politische Rettung nur in Personen ver körpert zu sehen, hätte wohl unter' Umständen die Franzosen versuchen können, mit Eai7.betta zu thun, wie sie es mit den. Bonaparte's gethan. Man kann allen Lizenschaften Gambetta's unpar i'ill't) ö-ercchliJtcit widerfahren lassen i :d doch der r.sicht sein, daß sein Tod j für üit Republik kein mederzchmetterndeS Unglück mehr ist. In Europa wird die Trauer um den frühzeitigen Hingang eines so reichen j und energischen Geistes eme allgemeine sein und der Deutsche kann sich diesem rein menschlichen Gefühle anschließen. Aber der Politiker muß daö Urtheil satten und der Historiker wird eS bestätigen. daß Gambetta's Tod den allgemeinen Frieden nicht gefährdet, sondern eher befestigt. ; Die Revanche-Idee hüllte sich in Schleie? Und trat vorsichtig auf; aber sie war da, und sie hieß Gamdetta. kölnische Jeitug. ((3s ci. Ittcial.) Gambetta ist gestorben, ruhig und geVn m miin. f4 nt.4i aviiA4 U4Ui Uy, VUi W was er ewollt desto besser für die Ruhe 6u?ovaSi'.k!ir den Frieden der Welt:

udeß ex hat Großes gewollt und in der von Auslündern. Vie ruarung )ut ÄicherM. Noth des Vaterlandes die .diese , eigenthümliche Erschemung vlrd Fslsne 'hoch gehalten: das wird sein, :eist darin gesucht, daß die europätschen Land ihm nie vergessen. Er war eine ! (5ulti:?staaten der kunltgevttblichenAus. ztSflltige.Macht, m Kops, der .sich die bildung besondere.Aufmerksamkeit ichen Wnsten Ziele .stecken zu dürfen glaubte , len. England z. B., daönoch im Jahre und. was' ihn für vieles entschuldigen, USol durch die femen und geschmackool.

.entsühnen wird der Genuese", der ' Sohn des Krämer? von EahorS.hat das schöne Frankreich und seine aroßeRation ausricktia aeliebt. Gt wollte ,unäckst zwar. sein festes, und .das seiner i . t . -. . , . - . ' 5?aoon. ilÄarnbettä8"i An s, wird sein Vaterland seines Lobes voll werden DctZ, Ausland ist ihm keinen schuMg, aber es ist eS sich schul!dlI W!tt. der zehn Jahre in aller "Munde war. ehrlich und unbefangen zu würdigen. Gambetta war lein großer Mann imIS!nne'CrowellZ und Wash. . - agrons ooer aucy z.yier, oocy er war . - ' . ' . auf allen Feldern des französischenFortschnttSfiebers,7 und auch aus dem der französischen Politik. ' Tilg!. ttndsch.u'lunby.z - i"U ,. . v c v o b- ,d:e Lage und PolMk Frankreichs emen bedeutfant r?bltlTrCnbln en ' ZI" UUA vtitTUt vtttt lilf ben, denn wer auch immer an seine Stelle tteten wird', keiner wird es wagen dürsen, die so außerordentlich populär 55w?LX tende RevancheJdee von sich zu werfen. Vkkl. TageilZtt (Zortfchr.) Für Frankreich ist mit dem Tode GambettaS 'die Gefahr eines dictatori-" ' schen 'RegimrntS, die sich in der Perfön lichkeit Gambetta's verkörperte, aller dingS verschwunden, . und der ganzi Schwärm von GlücktZägern, der sich dem., ausgebenden Stern dieses ManneZ ZH!ofj?7, siebt sich in seine? Rech 'nu'ng 'ceirogcn. (rir.e ruhige, bürg erlichz E.'.wilung der republikanischen Dinge wäre somit wieder denkbar, wäh ' rend di:" Kriegs und Rkvanchepartei, Ihre illustren Führers beraubt, ohne das bestrickende Prestige feines RamenS, ihre .vQ -ft . c." r. . ! . i t ti in r i:ir liüinr '.rii niipnniFir niniii - Surfte. . . . Gambetta, der Mann unerbitt . litsifr 5)i?ttnnsf. ist !nd. nnh SSi - j - - " VI.;' v . . 'tntt sichert uns den Frieden mehr als Allianzen der Diplomaten. Er war eine aroß-ar.zclegte Ratur, die auch dem . r? tl m t - wvwwb w m w w V . ueinu riiir acicnc wa;imig nonolyiglL ; aber, da er nicht mehr unter den Le '.benden weilt, so braucht man sich nicht ; .zu verhehlen, daß der Friede EuropaL nunmehr dauernder gesichert ' erscheint, 'denn seit Langem. Die Neujahr5glok sen, die Gambetta's Verscheiden einge läutet, haben nns Klänge deZ Friedens und 'der Eintracht ver Voller über die, vogefen gesandt. .. . Nordd.Z!Ig.Zkitunz fi)ZlbZ!tich.) "- -JnDeutfchland, welches den Lebenden ketZ nach Verdienst, mitunter vitlleicht logar über Verdienst gewürdigthat, vcr hehlt sich Niemand, daß dieser Todesfall für unsere tranZvogesischen Nachbarn ein Ereigniß von großer politischer Trag - v . sV V A?jt c.l ' . . roeue oeoeuiex. zn ccuxa?cn riugen er z cbien. per'Mann von CahorS stets als !e.ersonisicirte 'RevancheJdee, sein

Sreunde; ?r wollte jedoch auch das Beste .negierung unenigelui iiwzuui w, FraukreichS,.freilich immer nur nach der im Jahre 1861 dagegen waren es ihrer 5?aoon. ßidrnfcrttflSV An fernem ttrabe 917.000. Die Franzo en wurden durch

iLt.Möße .unter den Broden semer fazmen, oz i ugc m vn vz ZeitesneriZeit des Uebergangs und des unentgeltlich geöffnet und. Luttich, eine

- SckmankenS7 e ner e t der Sveculat on velM sie feWDl D0niuu,wuv2inw0Dnern,

dtetrsonisicirte Revanche.Jdee, seingemem. zugestanden, daßBismarck den Name verband sich sür unS mit dem !deutsch'österreichischen Vertrag, der sich

schmettern der Kriegsdrommete. Aber offenbar gegen Rußland richtet, nicht irtidfosr vorurtheilösreie Würdigung 'veröffentlichen ließ, weil er dem Czaren fremden Verdienstes, fremder Eharac! reiche nicht traute. Dagegen wurde nach tergröße .hat in Deutschland von je ihre Ansicht der größten Schlauberger nur Wiege gehabt. So steht unser Vater ' schwach geleugnet, daß die Verögentli land auch mgt an, den Kranz der hoch l Hung eine an die Adresse der österreichi

achlung citT cieiöagrc des tcctest FemdeS

Zu legen, mit dem tZ im teueren, ehrli : a?r wijjs r;egreic gerungen. rr? s r Ist lrabi Pascha ??reimau?kr 7 Die in Konstantmope! erschzwende, nach den Angaden englischer Zeitungen in der Regel gut unterrichtete- Kevue ijtannique'' regt diese Frage an, be jagt dieselbe und suzt hinzu, tiajsArabrS Zugehörigkeit zu diesem einflußreichen Orden dal Verhalten desselben nach dem Ceskchtt bei Tel.elKebir, M fifinpfT VeH 'sstrkndeZ nd bis Verwandlung des Todesurtheils in die NerZ'annun,. nnckl??nlkn erklär. TKat. jQ(?;e ist, daß fttimaurcrifche Verbindun gen in mohammedanischen Landern und in Dftindim weit verbreitet und von großem Einflüsse sind. Die europäi jen ind amerikanischen Logen theilen sich ; solche, die dem schottischen und die dem sraniönscden RiluS kolaen. Die Repräsentantin der letzteren, der Grand Orient do In lrance", ist eine speci fisch französische Institution, die feit Napoleon i., der selbst Großmeister derselben war, französischen Einfluß, zu verbreiten sucht. Dagegen haben die Logen nach fchottischem Ritus mit natio nalen Zielen' nichts zu thun; sie verbreiten die Grundprwcipien des Christen thums, ohne aber von den Anhängern, die sie diesen Grundsätzen gewinnen, zu verlangen, daß sich dieselben von den Stte ligionen, die sie bekennen, lossagen. In Hindostan Kat die Freimaurerei nach schottischem Ritus einen gewaltigen Ein stuf; erlangt und dir! zur'Besestigung der britij&cn 5)erlschaft beigetragen. Eng lische Leitungen versichern, daß auch am Nil schon sei. Jahren kisiux.ie'ch; Loze? ijistiTct. Skwrvltöze Erziehung. Von Zeit zu Zeit .beschweren sich' die englisch'ämerikanischen Blätter darüber, daß die geschicktesten Handwerker hierzulande nicht Amerikaner, sondern Aus länder sind. In der Kunsttischlern und t Tapezierern sind fast nur Deutsche be f.':fl2L VI C..av.. fts.t P i rf M t et ... j 9 u;ajiiiji, uic tuuicii Aucuuiuuuuya arbeiten werden fast ausschließlich von Franzosen und Belgiern besorgt. . Deutfche und Englander bemächtigen sich der besieren Arten von Zimmermannsarbeit, und die Schneiderei, Schuhmacherei und viele andere ErwerbZzvelge sind eben ' .. . C Ä. . . C zaus zum großen yelle in oen yanoen len Erzeugnis,e Frankreichs vollständig jbeschämt wurde, braucht sich heute vor :dem Mitbewerbe nicht zu furchten. 1857 nahmen erst Per SNtN an oem Unterricht im Mnstgewerbe theil, den die i.it:x .n. die Erfolge deZ englilchen syjlems der artig bedroht, daß auch sie sich zur Ein. richtung ähnlicher Schulen entschlossen. Obwohl dieselben erst seit wenigen Mo. naten bestehen, sollen sie schon erhebliche Resultate gezeitigt haben. In Paris und allen großen Provmzialstädten n . Ckt.(. tsaQ(lV. Aromen vie nvivi kuuiuihüc f.ia t- . v . am l . entsendet in Die gewerblichen schulen nicht weniger alS 000 zunge Leute, Richt ganz so groß, aber immerhin be. deuteno sind die AnstrengungenDeutsch. landS nach .dieser Richtung hin.- Man müht M über.ll. den üblen Folgen M Maschinenbetriebs, der den Arbeiter mt zui Maschine macht, durch AuS,im Zeichnen.Modelliren.SchNitzen u.s.w. entaeaenzuarbeiten. Nur in. den Ver, Staaten geschieht nach dieser Richtung' fZ k hrtt ?n ffrnflfitii?nri hr Obwohl 'sich gerade der Be7ölki. rung der Ver. Staaten eine hervorra aende mechanische Geschicklichkeit nicht absprechen läßt,, so bleidt-doch das. Land hinsichtlich seines Bedarfes an kunstge 'verblichen Arbeitern von Europa ab .hängig. j ES ist indessen zum Mindesten fraglich. ob hieran, wie die amerikanischen Zei tungen meinen, lediglich der Mangel an Gewerbeschulen schuld ist. Wäre ein wirkliches Bedürfniß für dieselben vor Handen, so würden sie wahrscheinlich .längst nicht mehr 'fehlen, und wenn sie eingerichtet sind, ..so wird man vielleicht i die Erfahrung machen, daß sie die Ju aend nicht anlocken. Die 'amerikanifche ' cv V -1 . 1 !.. (W..o.-.t . 'tTi niiiivi in rr . t n t pinir nr 'ji iiunnn tti r ii iiivHiik l v abaerecbnet. nickt aus dem Weltmarkte. Ihre Arbeiter sür den heimischen Marjt kann sie jederzeit mit Leichtigkeit aus der Fremde beziehen, und eS ist deshalb ler r.e Lebensfrage sür sie, brauchbareKräfte im Jnlande heranzubilden. Die Werk . . t " f V iaii rouroe Sie VcyUik unlrr zoicyeniiM ständen nicht ergänzen, und ohne diese nothwendige Ergänzung kann der theo retischeUnterricht nichts leisten. Immer hin wäre die Einrichtung solcher Schu jlen des Versuch? werth. Die Verhält nisse mögen sich schnell ändern, und dann wären die Schulen vielleicht von Vor theil. Theilung der Türkei. Nachdem die deutsche, österreichische und russische Presie Wochen lang die Lage" besprochen, dieselbe zuerst als drohend hingestellt und dann als emi nent friedlich" bezeichnet hatte, stellte sie bei dem Geläute der Weihnachtsglocken den unseligen Lärm ein. ES wurde all

schen Klaren gerichttte Tarnung war. Letziere neigen dekanntlich .st.uk zu Ruß land hin, und so gerz fest klang denn doch die Behauptung des BimarZ1chen Leidorgans nicht, daß man in Berlin zuversichtlich an!e.me Aenderung der österreichischen Politik glaube. Hat doch der Kanzler srüher selbst einmal gesagt, daß Oesterreich seinen Sch?r?un?l nach Osten verlegen sollte. - Unter solchen Umstanden enlstand selbstverständlich die abenteuerlichstenGe rüchte. Man weiß, daß Gladstone sei nen Gedanken ausgegeb:n hat, die Tür kei dadurch auszulösen, daß sämmtliche interessante Völkerschaften auf der Bal kqn'Halbinsel zu' selbstständigen Rationen gemacht werden. Auf der anderen Seite soll Bismalck erklärt haben, daß das deutsche Reich eine Zertrümmerung des europäischen Türkenreiches durch die Großmächte nicht dulden werde. Wenn aber die Türkei weder von Außen noch von Innen her zei stört werden soll, so

muß sie am Leben bleiden, und das geht auch wieder nicht. , Da bringt man denn einen angeblich von Kaiser Franz Jo seph gemachten Ausspruch in Umlauf, welcher lautet : Wenn die Rusien uns Salonichi geben, so können sie Konstantinopel haben." Das soll heißen, daß Oesterreich den östlichen Theil der Halb insel beansprucht und den westlichen dem Russenreiche zugesteht. Serbien und Bulgarien werden dann sreilich.ihre Unabhüngigkeit aufgeben müsien und erste reS würde an- Oesterreich, letzteres an Rußland fallen. Eine Theilung PolenZ in verbesserter Auflage, wie mn sieht. Leider bat die Geschichte mehrere Häk chen. Niemand weiß bestimmt, ob Bis marck sich gegen die Zertrümmerung und Franz Joseph für die Theilung der Türkei ausgesprochen hat. Und selbst wenn das erwiesen wäre, so müßte Tioi schen Wünschen und Thaten immer noch em Unterschied gemacht werden. Man. schreibt sehr tiessinnige Abhandlungen in Europa, die seh? wenig prattischenTOerlh haben. l um i n. Wiederholt schon haben wir erwähnt, daß e8 einem englischen Chemiker gelun gen ist, Alumin in großen Masten und mit geringen Unkosten herzustellen. Die ses sich durch seine Leichtigkeit, Dehn darkeit, Haltbarkeit, seine bläulichweiße, der Oxydation nicht unterworfene Farbe und durch seinen den Äohlklang des Silbers übertreffenden Klang auSzeich nende Metall kommt bekanntlich -nir gends in der Natur gediegen, wohl aber in der Alaun oder Thonerde chemisch gebunden vor. - Letztere wiederum bildet nicht nur einen Hauptbestandtheil aller Thonarten, sondern ist auch noch in an deren zahlreichen Mineralien enthalten. Die künstlichen chemischen Processe, durch welche Alumin srüher in der Form von Niederschlügen hergestellt wurde, waren so kostspielig, daß es srüher ir jgend welche technische Verwendung nicht fand. In den fünfziger Jahren stellte Saint-Elair Deville in Paris das Alu min. unter Anwendung der von dem deutschen Chemiker Wöhler entdeckten Methode fabrikmüßig her, diese Methode wurde .später auch in England ge braucht, und vor Kurzem hat der Besitzer einer chemischen Fabrik m Stratford Can'ale sechs Meilen von Birmingham, JameS Webster, ein Versagen entdeckt, durch welche die Kosten der Herstellung um neunzig Procent vermindert werden. Durch Glühen in besonders construirten Glühösen erlangt derselbe aus irgend welchen ThonArten zunächst -ein graues, seines Pulver und dann durch einenPro ceß, der nicht den zehnten Theil der Zeit in Anspruch nimmt, wie daS Wöhler'sche Verfahren, reines Äsumin, das nur noch ungefähr 11 Procent schwefelsauresZink, Kieselerde, Wasser und alkalische Salze enthält. Herr Webster, der den Proceß, mittels.. dessen er das pulverförmige Alum in das metallische Alumin verwandelt, für jetzt noch geheim hält, ist zur Zeit' im Stande, wöchentlich 200 Pfund deS letzteren herzustellen, ist aber mit einer wesentlichen Vergrößerung sei ner Fabrik beschäftigt. AuS dem Metalle sind'seither die ver schiedensten Gegenstände, vom Theelöffel bis zum Schifföankcr, hergestellt worden, und dieselben zeichnen sich durch die an geführten schon srüher bekannten Eigen schaften'deS Alumin aus ; der Preis der l Herstellung ist im. Durchschnitt wenig 'höher als bei der Verwendung des in jede? Beziehung minder werthvollen 'KupferS. Die Praxis hat seither folaende specielle. Vorzüge deS Webster .'scheu Fabrikat? ergeben: Ein dünner Ueberzug schützt irgend welche andere Metalle , gegen die Einwirkungen des Sauerstoffs und von Säuren und man überzieht daher beispielsweise dieSch'iffZ schrauben sammt Schäften mit Alumin. Neusilber ist wenig billiger und wird voraussichtlich bald nicht mehr verwendet werden. Mit Kupfer liefert es die beste Bronze. ES droht ein gefährliches Ma terial in den 'Händen der Falschmünzer zu werden'; eS hat den Klang des Sil dekS und läßt sich mit dem Messer schnei den. Klaviersaiten'aüsAlvmin'Bronze schwingen zehn Sekunden länger als Saiten aus irgend welchem, anderen Metalle. Mit Wismuth zu Draht ver arbeitet, hat es bei' gleicher Stärke eine 'wölfmal größere Tragkraft als Kano nenmetall und trägt'zhnmal so viel als Bessemer ' Stahl. Zu' Schmucksachen verarbeitet behauptet Alumin seinen Rang unmittelbar nach Gold und Sil ber. Das in der Webfler'schen Fabrik erzeugte Metall. geht reißend ab und der Besitzer glaubt, daß e5 'ihm gelingen wird, aus Metallen von geringem Wer the'das.Alumin noch billiger herzustellen, als jetzt aus Thonerde. - Die Chlvvtwa V , Vorigen Dienstag sind zwei kräftige und wohlgeformte Rothhäute, Little Thunder" und Lcading Fea.ther", unter Führung des katholischen Priesters Jg natiuS Tomazie in der Bundeshaupt stadt eingetroffen. In der vorigen Sit

zung deS CongresjeS hatte Hr. Washburn von Minnessta , einen Gesetze-vorschlag eingebracht, nach roelchzm die. Chippewas mit den Zniiaern der ,White Earth Reservation" ronsolidirt -und ' für den Verlust ihrer seilherigen Reservation

durch Land innerhalb der letzteren und jährliche Provisionen entschädigt werden sollen. Diese Bill war dem Comite sur

Indianer Angelegenheiten überwiesen und dem Missionär Tomazie von einem befreundeten Repräsentanten in Abschrift übermittelt worden.. Der letztere hat solche mit sämmtlichen Häuptlingen der Chippewas diScutirt. Diese, ausgebracht durch die Einfälle kanadischer Holzfäller in ihre Reservation, haben einstimmig beschlosien, gegen den Washburn'schen Vorschlag zu protefliren, und die beiden genannten Häuptlinge beauftragt, den von Tomazie entworfenen Protest dem großen Vater in Washington" zu über reichen. Auf Bitten der ihn verehren den Indianer hat sich der Priester der Deputation angeschlossen, diese hat die Reservation am 27. vor, Mts. verlassen und die Reise bis zur Eisenbahn in Schlitten zurückgelegt. DieRed Lake Reservation der Ehippewas jst.über.100 Meilen von der nächsten. Ansiedlung Weißer entfernt und umfaßt 3.200.000 Acker, von denen 2.000,000 Acker wegen ihrer. Fichtenbestände Ms. zu '$300 pro Acker werth sind. Die Indianer wollen 000.000 Acker für sich behalten und den Rest zu 1 für den Acker an die Ver. Staaten abtreten; der sich ergebende Kaufpreis soll sü? ewige Zeiten in Ver. Staaten Bonds angelegt werden, so daß der Stamm nur über die jährlichen Zinsen zu verfügen hat. Diese? Vorschlag der Jndiane? ist gewiß billig, und Little Thunde? hatte Recht, wenn e? einem Berichterstatter erklärte: .Wir wollen bleiben, wo wir sind;, wir sagen nicht zu den Leuten in Minneapolis : Geht und laßt Euch in St. Paul nieder. Wir wollen von unserem Lande billig verkau sen, was wir nicht brauchen, aber der Erlös gehört unö. Wenn die Weißen Land verkaufen, geben sie das Geld auch nicht anderen Leuten." Der Gesetzentwurf betreffend die .Vermehrung der Schulkasse um 120 Millionen gab in der französi schen Deputirtenkammer Anlaß zu einer bemerkenswerthen Debatte. Die Schul lasse hat den Zweck, da, wo die Ge meinden zu arm oder zu lässig oder vom bösen Willen beseelt sind, ohne ihre ma terielle MitwirkungMittelschulen, lzaupt sächlich aber Primärschulen zu errichten. Der. Entwurs wurde von - Le fcPw vost de Launay schars anzegrif sen, weil der Staat kein Recht habe, den Gemeindebeschlüssen vor zugreifen. Es war dies eine verkappte Beschönigung der Opposition, welche in vorwiegend katholischen Landestheilen gegen den obligatorischen Schulunter richt gemacht uud von den monarchischen Parteien geschärt wird. In diesem Sinne sagten sowohl der Unterrichtsmi nifler Duvaur als der Abg. Clemenceau die Frage auf, welch Letzterer auZ die sem Anlaß sich entschieden gegen die ab solute Selbststandigkeit der Gemeinden erklärte, waZ als da? Hauptereigniß der Sitzung angesehen werden .kann. Herr l,v. Marcere unterstützte in liberal'dottri narer Absicht den Antrag feines Kollegen Le Provost de Launay. welcher indeß mit gegen . 107 Stimmen verworfen iurdc. . . : ' . Bom ZnlanSe. Der Wetterprophet Wiggins hat bekanntlich für duä - März dies. I. einen Orkan an c$n Ostküsten von Amerika prophezeit, der verheeren der auftreten soll, als iraeno ein Sturm seitdem Jahre 1780. "Die gesammte Presse hat dieses Untersangen als frivol bezeichnet. Alles was HigßinS zu seiner Rechtfertigung anzuführen hat, besteht sn den Worten : Es giebt Phänomene, die mit der Constellation der Planeten zusammenhängen, die nur zu dem lang jährigen Beobachter sprechen ; ich ' habe solche Beobachtungen gemacht und .bin daher der einzige kompetente Richter." Sollte der Zufall am 5. März einen un gewöhnlich heftigen- Sturm eintreten lassen, so wäre wieder einmal dem Zlber glauben Thür und Thor geöffnet. Z u r Z e r t vst wieder ein u n gewöhnlich großer Sonnenfleck 'mit un bewaffnetem aber geschütztem' Auge an ver Sonnenscheibe sichtbar. Die Zeit der größten Häufigkeit dieserPhänomene innerhalb der bekannten elfjährigen Pe riode ist vorüber, und voraussichtlich ist daher der gegenwärtige Fleck für Jahre die letzte dieser Erscheinungen, die unsere Atmosphäre so wesentlich beeinflussen. ; Laut der Entscheid gen New Yorker Gerichte ist Weißbier kein berauschendes Getränk. D ie Mitte d e r.H aup tstra ße des Siädtchens Larkin in Kansas bildet die Grenzlinie zwischen den - CountieS Jackson und Atchison. Kürzlich schoß ein gewisser William DaviS einen ge wissen Pat. Tobin auf der Straße ' in die Brust und es gilt nunmehr zu ermitteln, ob Davis, als er schoß, sich inJack son oder in Atchison County befand. Der kürzlich im 71. Lebens jähre verstorbene Geschäftsführer des Phil. Public Ledger- hat in 37 Jahren an einem einzigen Tage Sonn- und Feiertage eingeschlossen das G'eschSstS bureau der Zeitung nicht besucht. DaS Hazardspiel Poker" ist trotz all' dem Unheil, das eS schon gestiftet hat, eine ziemlich neue Ersin dung ; John Kickman in Tennessee er sand eS 184. - - - Lachen u n d E u t I u p E ss e n paßt schlecht zusammen. Einem Arzte in Michigan kam dieser'Tage ' beim La chen ein wenig Catsup in die Luftröhre in die unrechte Kehle" und er er stickte daran. Die F a r m e r i n Co. n n.e c t i cut haben sich zur Vertilgung der Eich Hörnchen, die dort eine Ländplage 'ge worden sind, vereinigt- - D- e r - P o l l z e i r i ch t e r S i m Smith in Washington, Jndiana, liebte

Fräul. Margaret Gregtty daselbst schon . r 1 rr A . , . ! . 7 .

b 4111 vLsyvm.cii. janij? jjuuiz ist em wenig leichtlebig und hatte sich. vöriae Werke tttrnputv K Tt

dem Richter im Zust -nde'der Trunken heit vorgeführt wurde; dieser schickte sie I 1 0 STß : ?r kW -. r tf- . . rm viciungnip. IS er giauvle, caz: die still Verehrte ihren Nausch auSge schlafen haben könne, begab er sich mit einem Geistlichen in das Gefängniß, machte Margaret einen Heirathsantrag, wurde angenommen und ließ sich sofort . mit der Geliebten trauen. Der Reve rend betonte in der Traurede ausMck; lich. daß der- Richter seine Frau, wenn' diese sich wieder einmal betrinken sollte,' ebenso dromvt ist'S Kefänamk sckick,n würde, als wenn sie nicht seine Frau rr i . vr . r jt : i. i , in r jC jt.. r. ware. jUiz i2K ohqjic i i on aa i z.a , ge her und Frau Smith ist noch nicht rückfällig geworden. Die begüterten Eltern der Mattie Mead in.Salem,. Mass.. haben nach langem Suchen ihre Tochter in Boston als braves Dienstmädchen auf gesunden. DaS. junge Mädchen hatte vor drei Monaten die Prüfung als Leh renn nicht bstanden und hätte das elter licht HauS unter Zurücklassung eines Briefes ' verlassen, in welchem stand : .Die Schande ertrage ich nicht; unter Leuten, die mich kennen, kann ich mich nicht mehr sehen lassen, ich werde fortan unter fremden Leuten leben." Frau Hiram Washburn in Kahoka, Jll.,idie sich und ihre Kinder durch Waschen ernährte, 'hat dieser Tage die rückständigen Pensionsbeträae ihres i Ehemannes "mit 53,315 hatten ' und '. wird in Zukunst eine WittwenPension I vou monatlich $15 erhalten. I Den geringsten Verlust bei dem Traasport lebenden Schlachtviehs nach England hat im vorigen Jahre der 'regelmäßig zwischen New York und Li verpool fahrende Dampser .Victoria" 'gehabt. Derselbe beförderte 3211 Rinder und 7L4U vchafe. Dora'.Patchett in Frank sort,Jnd.,-wurde dieser Tagevon einem Knaben, der mit'einem Gewehr spielt", durch denKopf geschossen und war sofort todt.- Das Mädchen stand, obwohl erst 14 Jahre alt. dem HauZhalte ihres VaterS, eines Wittwers, selbstständig vor. PlötzlicheTodesfälle durch Herzschlag kommen gegenwärtig unge wöhnlich häusig vor. Frau Eugene Helbe? in Saline, Mich., fuhr 'dieser Tage mit ihrem Gatten Schlitten. In mitten einer launigen Bemerkung stockte si und sank todt an die Seite ihres Mannes. Ein arbeitsloser Holz ja f le? suchte in: Caginaw. Mich., kürzlich um Ausnahme in das Arbeitshaus aus einige Tage nach. Seine Bitte vu.'de abgeschlagen, der Mann wußte sich aber zu helsen, er stahl eine Ziege und frm aus 90 Tage nach dem ersehnten Asyl. Samuel A. Beach vonLawe hill in Hardie Co.. Ja., reiste dieser Tage, mit einem Heirathöerlaubnißschem versehen, nachBangor in Marshall Co.'.. Ja., um sich hier mit Frl. Anny Smith, seiner Braut, trauen zu lassen. Der Geistliche erklärte die Licenz sür in Mar shall JCo. nicht giltig, war. aber so freundlich, mit dem Brautpaare eiuen Schlitten zu besteigen und nach hardie Co. zu fahren. ES war Nacht, als sie dm Boden , des letzteren erreichten und bei Sternen-Glanze und einer Kälte von 18 Gr. unter Null wurde die Trauung vollzogen. . Die N. Y. Sun" veröffent lichte am 21. Juli 1813 einen .In vier zig Jahren" überfchrlebenen Artikel, welcher die Verhältnisse der Vereinigten Staaten im Jahre 1883 in propheti schrm Geiste besprach. - Neunzig Millio nen Einwohner.-Verlegung deS Schwer Punktes der. Ver. Staaten. nach dem Westen resp, in dasThal deS Mississippi, vorwiegender Handel mit China, eine Eisenbahn - über die Felsengebirge, täg liche Dampferverbindung mit Europa, Dauer 'der .Reisen 4 5 Tage. Kopen derselben $20r-d3 ungefähr kennzeich et die Läge dir Dinge, wie sie der Ver kasser'des'ArtttttS im Geiste schaute. Ist nun auch die Prophezeiung nur zu einem kleinen Theile' eingetroffen, so muß man doch die Kühnheit des Propheten um so mehr anerkennen, wenn man bedenkt, daß im Jahre 1843, daS damals schnellste. Schiffs der .Great Western", 20 Tage zu. einer Reise von' England nach New York brauchte, daß aus dem mittleren Texas Nachrichten den Osten erst in 25 Tagen erreichten und daß die Beförderung einer Depesche von Albany nach New York in 10 Stunden für das Non plus ultra von Schnelligkeit galt. In ganzJowa ist dieSchlit tenvahn j?tzt besser, als sich die .ältesten Leute" erinnern können. . Vom LluSlsude. -Der kürzlich verstorben französische Cardinal Dönnet hatte bis ins hohe Alter die Gestalt und das Aus j sehen eines rüstigen Greises bewahrt. Ueber das frühzeitige Weißwerden seines Haupthaares- erzählte er selbst auf der Tribüne des kaiserlichen Senats anläßlich einer Debatte über verfrühte Beer 'digungen, daß er als achtzehnjähriger Junglmg als todt m die Bahre gelegt wurde und die 'Kräsi, zu schreien, erst wieder erlangte, als um ihn her Todten gesänae anaestimmt wurden; man be ! freite ihn noch rechtzeitig auS dem schreck s!x.. r.r rr.. . r . f je . ilazen Vksangnlsse, in oem er oia)t Qualen ausgestanden hatte, daß .sein Haar därob gebleicht, war.' Wie. alle diejenigen,' die ihn kannten, berichten, war Cardinal Donnet sehr heiterer Ge müthöart und immer im ' einem Scherze I gegen seine Besucher, namentlich aber gegen seme Tischzenossen ausgelegt. Er. machte sich, einen besonderen, unzählige male wiederholten Spaß daraus, sie aus ihre Weinkenntnisse zu prüfen, indem er ihnen Medoc, Chateau, Laffite, Chateau Margot, .Chateau Yquem :c. vorsetzen ließ, sich an den Lobeserhebungen, die seinem Keller gespendet wurden, weidete und zuletzt in helle Lachen ausdrach: .Meine Herren, haben Sie denn nicht

bemerkt, daß Sie immer einen und den selben Wein getrunken?" Die Akademie der W i s senschasten in Paris empfiehlt rohcö Fleisch anstatt des gekochten als leichter verdaulich. DaS ist r.un zar nichts NeueS ; aber sie fügt hinzu,- daß das rohe Fleisch immer vorher stark gefroren gewesen sein sollte, um die kleinsten Schmarotzerthiere, welche darin leben (wie z. B. die Bandwürmer) durch die ' Kälte zu tödten. Ein Hamburger Fab ri kant war auf die Idee gekommen, eine allerliebste, wirklich nähende Kindernäh Maschine zu Weihnachten herzustellen. Er wurde seine Waare reißend los U7.d er würde durch daS eine WeihnachtSge schüft ein wohlhabender Mann gewor den sein, wenn er nicht zu spät auf dem Markt erschienen wäre. Während die Geschäftsleute Reifende sonst sebr kühl empfangen, überhäuften sie die Reisen den diefes Fabrikanten mit Vorwürfen, daß sie nicht eher gekommen seien. Und in der That lag der hübsch? Gedanke so nahe, daß man sich wundern muß, wie noch Niemand bisher auf denselben ge kommen ist. Die Einmischn ng Victor H u g o'Z in das gegen Overdank ergan gene Urtheil hat diesem, wie eS heißt, nicht nur nichts genützt, sondern sogar geradezu - geschadet. Der Kaiser war persönlich der Begnadigung Overdanl'Z nicht abgeneigt und wollte die Tod:s straft .in. Zwanzigjährige Festungshaft umwandeln. Der Brief Victor Hugo'S hat eine rasche Aenderung hieser Absicht berbeigtsührt. Namentlich Erzherzog Albrecht, dessen Einfluß auf den Kaiser bekannt ist, zeigte sich unerbittlich. Er soll gesagt haben, daß man dieDisziplin der Armee auS Gefälligkeit sür einen al .en Poeten nicht schädigen dürfe.' Eine Erklärung, welche vor Kurzem den Offizieren der Artille rie Brigade in Schweden abgefordert worden ist, hat große Ueberraschung her vorgerusen. Die Offiziere hatten auf eigene Hand ihre Mißbilligung eine Artikels im Dagbladet" ausgesprochen, worin dieselben als zur radikalen Partei gehörend bezeichnet wurden. Sie hiel ten an der Behauptung fest, daß sie in ihrer Eigenschaft als Ofsiziere nichts mit der Politik . zu schaffen hätten. Dem Chef der ArtillcrieBrigade. General Wergeland, genügte diese Erklärung in deß nicht und er verlangte eine Aeuße rung von den Offizieren, daß sie die ra dicale Politik in ihrem ganzen Umfange mißbilligten. Die Offiziere sind, mit Ausnahme von 7, daraus eingegangen. Von dem kürzlich ver storbenen, geistvollen Pariser Advokaten L'achaud erzählt der Charivari" solgen des amüsante Mot: Der Rechtsanwalt saß einst in seinem Arbeitszimmer, als ihm der Besuch eines reichen GutbesitzerS angekündigt wurde. Lachaud ließ den ihm unbekannten Mann eintreten und frug ihn artig, womit er ihm dienlich sein könne. ' Der Gutsbesitzer äußerte seinen sehnlichsten Wunsch, von seiner Gattin geschieden zu werden. Jst Ihnen Ihre

Gattm untreu r srug der Anwalt. Nein, Monsieur," erwiderte der Schei dungs?andidat. Welchen Grund zur Unzufriedenheit haben Sie sonst? Sie läßt mich häufig nicht in meinHauS ein. Gestern Abend erst öffnete sie mir nicht die Thüre." Ohne Grund?. Ohne Grund!" erwiderte der Klient. Nun, vielleicht war sie nicht allein !" sagte der Advokat begütigend. D er parlamentarische Werth der serbischen Skupschtina. wird noch durch den Umstand illustrirt, daß nabezu 30 Minoritats Kandidaten an derselben theilnehmen. Welcher Provenienz diese Minorität Candldaten sind, erhellt am deutlichsten aus einem Schreiben, m welchem ein solcher Depu tirter dem Hause seinen Austritt mit theilt. Dasselbe ist authentisch und lau tet: Der Volksvertretung! Die Polizei : fordert mich aus, in der gegenwärtigen Skupschtina als Deputirter theilzunehmen, obwohl ich gelegentlich der Wahlen vom. 11. .Juni l. I. blos eine einzige Stimme erhielt. (Der Candidat der Majorität war ein. Radikaler und wurde von der Skupschtina, da er zweimal hinter einander sein Mandat niederlegte, des passiven Wahlrechtes verlustig erklärt.) Meiner Ausfassung -nach habe ich aber in keiner Hinsicht das Recht, n ich als rechtlicher Vertreter meines Bezirkes zu betrachten. Der Artikel 87 der Ver fassungchestimmt : Die Deputaten wer den mit absoluter Majorität gewählt, und die mit absoluter Majorität Gewühlten werden vom Wahlausschuß als solche öffentlich proclamirt.- Artikel 4 lautet, aber: Der Wahlausschuß hat 'nj nach Artikel 37 Gewählten dieMan date auszustellen." Bei mir trifft keine dieser drei durch die Versassung vorge schriebenen Hauptbedingungen zu. Ich habe nicht die Majorität erhalten ; mich hat der Wahlausschuß nicht öffentlich als gewählt proclamirt und hat mir auch' kein Mandat ausgestellt. In Folge dessen erachte ich mich nicht als gesetzlich gewählt und habe nicht den Mutd. einen Bezirk zu vörtreten, welcher sein Ver trauen einem Andern schenkte. Gez.: Simo Pavicevic." Im Ganzen haben bis jetzt 21 deutsche Städte Telepho::e,näm lich Berlin, Mühlhausen (Elsaß), Ham bürg, Frankfurt a. M., Breslau, Köln, Mannheim, Magbehurg.Leipzig.Altona, Stettin, Elberseld, Barmen, Krefeld, Deutz,' Hannover, Straßburg' (Elsaß). Dresden, . Bremen,. Braunschweig und Gebweiler (Elsaß). Die Anzahl der' angemeldeten Stellen betragt 4196, die der angeschlossenen Stellen beträgt1002. Zu der hergestellten Drahtleitung waren 6849.54 km. Drahtlänge erforderlich. In Fernsprech'Verbindung stehen die Städte Elberseld-Barmen, Hamburg Altona, Müblhausen'Gebweiler und Mannheim Ludwigshafen. In den Städten Aachen, Chemnitz. Danzig. Düsseldorf, Kiel, Königsberg i. Pr.,' Mainz. Planen (Vogtland) ud Potsdam ist die Herstellung von rnsprech anlagen in Vorbereitung 'dezriffen bezw. in Aussicht genommen; aus mehreren anderen Städten liegen bezügliche An träge beim Reichspcstsmt vor.