Indiana Tribüne, Volume 6, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1883 — Page 2

, Miana HriSüne. ZägNÄe-.SVd SonntegssuszaS,. f flce: G2 S. Delaware &tn

Jdianapoll? Ind., Janusr is$ schiözte der Jarvigen in Amerika. Äie Neger-Nasse hat seit der frühesten .

-Znsicdlnng in der neuen Welt eme . : gltnissen zu erregen oder zu schüren, Ufceutfarie Roll gespielt' hat zu der, ziehen neben Geldstrafen die Entziehung ckntwiSelung namentlich der natürlichen :;.r Concession nach sich ; letztere kann, YWquellcn der beitijchül Colonien und. -.nn sich die heräu?geder längere Zeit der nachmaligen Ver. Staaten mächtig' l durch als friedliche Bürger gezeigt btigetragen und hat auf dcrcn politische iiben, wieder ertheilt werden. Die und gesellschaftliche VerbältnisZe einen, Zesprechung aller Vorgänge vor Gericht wesentliche theils unheilvollen,, theils nur insoweit, gestattet, als sie den Knstigen Einflup ausgeübt. Ausfallen' Blättern von den betr. Behörden selbst - - . . ' - k. rtt.t X.T.TLL-. V.- I . . net ,

mutz es oaver, oap oir 3cicuiuyi Neaer in. Amerika Jeitd rioslj me ,m Zusammenhange geschrieben worden ist. Wir haben unendlich viele Abhandlun gen, Skizze?; Essais die sich ''mit den 'vnschiedenen Seiten der Neger-Frage , btschäftrFir.ber noch keine Gtschichte 4 dir Negerseit diese zuerst al5 Sclaven " in tat öänd geschleppt wurden. Von btsondernn Interesse ist daher däSWerk des MajorS. George W. WllllamS des ersten sarblgen Mitgliedes der LegiSla tut des Staates Ohio dessen - erster Theiloeben in dem Verlage von S. P. Putnam'Z SöuZ in'New York er schienen ist. Ein gedrängt Abriß au? diesem ersten Theile giebt einen Begriff voner Arrund A ti in welch er btz Nutor seine Ausgab, die ihn sieben .Hahre uuZZchließlich: beschäftigte, behan delt hat. William? bespricht die Ge .. schichte der sarbigen Rasse in ..diesem !ande von dem Jahre 1C19 bis 1880 und behandelt seine : Stammeögenojsen als Sclaven, Soldaten und Bürger. In der Einleitung weist der GeschichtS schreibe? .-darestrf hin, daß alle Menschen - voil eZneruMmschen'Paare' abstammen, und daß sich die Verschiedenheit der ein zelnen Rassen nach und nach in Folge der klimatischen Verschiedenheit der ein ".zelnen- Länder ausgebildet hat. Bei allen Menschen die-von dem' gemein-schafilichenEltern-Paare abstammen war dieselbe - Bildungsfähigkeit - vorhanden, und sllrerreichtea - auch eine gewisse, durchschnittlich 'gleiche 'Cultnrstuse.' Die Äeger ilieben langer im Besitze dieser ,erhäUnißmäßig hohen Cultur, als alle anderen Rassen, die sich im Lause der Jährt ausbildeten, aber sie wandten sich oa der Menuwiß un Verehrung ei n e ZiMtek und - verloren , hierdurch, sssie durch Ihre . Sündhaftigkeit ihre httverrtnde Stellung. Ihre Bildung aina aus die Eaypter, die Griechen und die Aömer über, während die Neger in Afrika,, und:zwar in den Königreichen Benia, Dahomau und Voruba, sowie im Reiche der AshanU's mehr und mehr vernelen. Schwache Spurender emstl aen NeaerCultur haben sich in Sitte und.Literätur noch in der Sierra Leone und in Liberia erhalten. -y ?Die ersten der entarteten Neger wur 'den im Jähre 1619 von einem holländi scheu Kriegsschiffe, wahrscheinlich aber schon ei Jahre vorher von dem ingli scherr- Schiffe .Treasurer" in Virginien qelandet. Nach- Westindien war' der egerhandel bekanntlich schon viel frü her, ja schon lange vor dem fälschlich als Urheber dieses Handel? bezeichneten Las Casus M -ßchnmnge. In den Colo nieen" Laben die Neaer selbi't aU-Skla ven wievilhölteBeweise ihrer Bildungs 'iähigkeir abgelegt, wie der farbigeAstronom und PhilosophBenzamin Lannecker, der dirginische Statistiker Füller, der berühmte Artt JcnneS Derham in New Orleans beweisen. " Während des UnabhängiakeitskampseZ haben die Neger tapser für die Freiheit gekämpst, und Viele von ihnen, wie CriLpuS AttuckZ, der Leiterdrs.Auf ftandes in Boston im Jahre 1770, nicht für ihre persönliche Freiheit, sondern für die .cmerikanische Unabhängigkeit. Vom BeMe biS zum' Ende des Kampfes, lirDen Wechselfällen desselben bis zu öem-Siege der neuen und großen Repu blik haben die Neger für diese gekämpst, und ihnen gebührt ein rühmlicherAntheil an dem endlichen glänzenden Erfolge. Der ganze erste Theil deS Werkes ist M'MrMerziger Begeisterung für die jit!ti' (ntitin1 hiT fnrfjisln N?nnl??r,inn ir&en? uhd geht der Verfasser auch tttr?itZ.o weit, daß er, wie in den an ttuhrttn Tteuen der ElnlettungiS zur Naivität einseitig wird, so muß man dieZ Loch einem Manne .u Gute 'halten, der, stolz czus die 'recheit und politische Ächstellang semer Nasse, vo -??n WerHrentwickelung, wie.er am Su'.z,jje deS ersten.. Theils andeutet, Gröpes er w ortet. Die Presse in Aapan. Äeneralconsul Van Buren macht . in seinem Berichte interessante Mittheilun ' Len'über7:ie Zeitungen in Japan. Es bestehen in dlescm Reiche .112 tägliche 'Blätter und 133 Zeitschriften, letztere meist belletristischen Inhalts. Die Cir rlation der 12 größten täglichen Zei xungen schwankt - zwischen 2,900 und 19,000 Abonnenten ; von ihnen hat eine Zeitung einen Absatz von 19,000, 1 von 13,000, 1 von 9.000, 1 von 6,000, 1 von 6,000; die übrigen haben einen Ab satz von unter 4,000 Eremplaren. Das xrbreitetste, mit Illustrationen -ausge stattete Blatt veröffentlicht, ausschließlich -Sensationsnachrichten und bietet einen Lesestoff,, her noch . unmoralischer und , vervapicher ist,a!S er von unseren vrdi nZirften -illustrirten Zeitschriften verös fentlicht wird. Ein .Gesetz , vom Jahre 1878 verhsetet die. Veröffentlichung un sittlicher Artikel, aber die .Moral der Japanesen ist so lax, day der Begriff ..unsittlich"' wie v!t.denselbtn. airffassen'. . dort nicht t eMirt ' Nach) dem Gesetze "von 187., bedarf ek znr Herausgabe einer Zeitung einer von der Regierung ' rnheiltm Concession : letztere tsird nur an emgeboreneJapanesen ertheilt. Was Wtt Üttt bestimmt die Strafen, tselche uf Verletzung seiner Vorschriften gesetzt

sind, und letztere bestehen, so mit e sich nickt um wirkliche oder jcheinbare Angriffe auf die Regierung und die beste senden Verhältnisse handelt, die viel strenger geahndet werden, in Geldstrafen

zwischen 5 und 10 tytn; tii 9jcn ist gleich 85 Cents. -Jeder Artikel rnun mit dem vollen Namen des Verfassers unterzeichnet sein, und der Letztere ist außer dem HerauZgeder persönlich ver Onwortlich. Veröffentlichungen, welche geeignet er Seinen. Unzufriedenheit mit den besteenden Regierungs nnd sonstigen Ber zugeyk. lnlenoungen? rnuiitn puo licirt werden, doch ist sur ihren Inhalt nicht nur der - unterzeichnete Verfasser, sondern merkwürdiger. Weise auch der Herausgeber der Zeitung verantwort lich. Leichter Tadel der begehenden Verbältnine wird mit Suspension - der Zeitung auf die Zeit von 3 biS.100 Ta aen bestraft. Da? orakonl che Prenge etz uno vie - m m m . ziemlich strenge Durchführung desselben bat settber mckt vermocht. Nne mttunter ziemlich freimüthige Besprechung der öf fentltchen Zustande ,zu unterdrücken. 5)err Eliot, der Präsident deS Harvard College, ist a!Z Kläger ge gen eine Spielhölle in Boston ausgetre ten.' Er lagt Dafe zahlreiche tzstuotreuoe der seiner Aussicht unterstellten Anstalt it-i - f ; rr i v in ienem iuöiiticuicju iuiniu wvtuui sznd. ZSas?trichtechik7Aadtvrttuuee. Auch der Dampfer .City of ÄrcfleU var mit sogenannte' wafferdtchte)! SchlssSabtheuungen versehen, ' vaS m besten nicht verhinderte.daß er schon beim erflenZusammenstoße mit einem anderen , rr ? . n . ? 1 . scylsse unreranl. 00 i -r.ici ledem derarng gebauten Schme gegan gen und doch ist ie Theorie, die dieser Bauart zu Grunde, liegt, ohne Zweifel ricbtia. Sie. besteht bekanntlich-in der Annahme, daß ein Schiff durch Scheide wände in viele Abtheilungen . zerleg werden kann, von denen sich jeder ein zelne mit Waffer füllen mag, ohne daß die Sicherheit des ganzen Fahrzeuges gefährdet zu werden dräücht. Daran läßt ich' aewik mchtS aussetzen; wenn also die Richtigkeit der Theorie durch die WrarlZ mckt bettätiat m werden , scdemt. so muß die Schuld an derart ündWeise liegen, wie letztere ausgeübt wird, tznt weder sind die einzelnen Abtheilungen zu groß, oder die Thuren zwischen . ihnen werden nicht geschlossen gehalten, oder 1 y r v vi- x v V - ri enouca ino ore caeiorwanoe na) iau genug, um dem Druck des eindringenden WafferS zu widerstehen. Ja den meisten Fällen treffen wahrscheinlich alle drei Gründe zusammen, um den Untergang deZ leck gewordenenSchlffes zu bewirken Es ist eine Thatsache, daß die sogt nannte Colllsionöscheidung, die sich dich am Bug befindet, den in sie gesetzten (Er Wartungen häufig entspricht. Sie schließt, da daö Schiff an jener Stelle am fchmälften ist, eine viel kleinere Ab theilung ab, . als die anderen Scheide wände und ist gewöhnlich fester gebaut, um beim Auslaufen auf einen Eisberg oder ein versunkenes Wrack den Stoß aushalten zu können. Wird das Schiff am B11 leck, so dringt also zunächst ich so viel Waffer in den inneren Raum,wie an anderen Stellen, und 'dem emge drunaenen Wasser wird durch die stärkere und stets . verschlossene Scheidewand wirksamer Widerstand geboten. JnFolg dessen sinken'Schiffe, die aus. diese Wcis beschädigt werden, verhaltrnkmäkig sel ten) woraus sich sicherlich eine wichtig khre ergledt. Kein Schiff sollte die Erlaubniß zum Auslaufen erhalten, -das nicht eine weit größere als die letzt übliche Anzahl von Abtheilungen hat. . ES würde sich viel leicht empfehlen, eine Scheidewand durch die ganze Lange des Schiffes laufen zu lassen und auf jeder von beiden Seiten mindesten? sechs Abtheilungen zu errich ten. Durch dieLängenvand würden die Querwände gestützt und von dem' aus sie uSgeübten Druck theilweise entlastet, also widerstandsfähiger werden. ES könnte ferner in keinen Äaum' so viel Wasser eindringen als jetzt. Und damit die Gefahr des OffenlassenS der Thüren zwischen den .einzelnen'Abtheilungen auf alle Fälle vermieden wird, sollte eS derartige Thüren gar nicht geben. Das mag allerdings bei der Verladung seine Unannehmlichkeiten haben und im Zvi schendecke auch die Lüftung erschweren, aber der größeren Sicherheit gegenüber, welche die neue Methode ohne Frage ge währt, dürsen .nebensächliche Bedenken nicht iN'S Gewicht fallen. 4 5lu eine ochvesterrepudlkk. Von allen sogenannten Freistaaten, die südlich von uns liegen, nähern sich die Ver. Staaten von Columbia in ihrer VersaffungSsorm am meisten der großen nordamerikanischen Republik. Dennoch hatten sie lange Zeit keine großen Fort schritte zu verzeichnen, ein neue? Beweis dafür, daß die besten politischen Einrich tungen 'keinen Werth haben, wenn sie nur aus dem Papier stehen. ES gab da die bekannten Revolutionen und Kämpfe. und trotz gewaltiger Naturschätze kam daS-Lano nicht sonderlich vorwärts. Doch scheint eS sich jetzt endlich entwickeln zu vollen. Sennor. Ricardo Becerra, tln Senstor. von Columbia, lediger Be vollmächtigter in Angelegenheiten des fPanamacanalS und 'früherer. ßfastS secretar der Republik, der augenblicklich in New Z)ork wellt, svrtcht m sehr hoff ttnngSvollen Ausdrücken von der Zu kun t semeS Vaterlandes. Durch Gese hat die Bundesregierung den Einzel flsaten die Anerkennung der Behörden zugesichert, die ouS den. Volkswahlen

bttvvrgehen. Die Bundesamt ent ' HZlt sich jeder Einmischung, aui.e? zum ;

chutze der geietzlichen Autcritäten. Trotzdem im vorigen Jahre ein Streit . . a . . 1 :schcn den VollziehungSbehörden und f x? rr rr - n l oem nationalen vongrqc oenanovileo

-7' ' ' " r I"- . . . y . . . . . . v . . . . - - "7 VUjiVII treng an das Gesetz hielten. Je wo'.)l-, Gerichtshof gelangen. Zu der ersteren übender das Volk wird, desto conserva'!(s..sZ? gehören, alle Processe amerikani iver wird es auch, und die Unruhen schcr BNrc;tr gcgett auswärtige Gesandte

o?r cmo voll der edelsten öizer. darunter viele 'jummibäume, große Kasscc- und Reis Vlantagen vermehren . besonders den Wohlstand der Nallon. Vor :J0 Iah. ren hatte Columbia nur zwei Millionen Anwohner, noch keine $2,000,M) (? in ünste und .$40,000,000 Schulden. Auf dem Magdalenenflusse liefen mir drei Dawpser, Eisenbahnen gab eö nicht, und her sankst mit htm 9it,fnnh. k.ii.s r,A nur auf tzS,OOO,O0O. Jetzt giebt eS vier flsT?? sst nn tt sCnTttTnfitar ? . d tni!n . " T . "! I VW Millionen Columbisner, die StaatSein ünste betragen tz6,000,000, die Schul den $25,000,000, uno der auswärtige Handel ist auf $28,000,000 gestiegen. Drei Eisenbahnen sind im Betriebe, und sechs werden -noch gebaut. Fünsund zwanzig Banken' unterhalten einen reaelmäßigen Geschäftsbetrieb, es giebt eine r?ii mt.L . w . fi ujiiösiiiiui, eine raoemle oer ttunne, 13. Normalschulen, und wenigsten? 1000 Bottsschulen. Ackerbau und Viehzucht find wesentlich verbessert worden, und der in Columbia gezogene Kaffee wird den besten dorten . gleichgestellt. Den noch' kann der Senator nicht, leugnen, daß die Finanzlage deS Landes sehr schlecht, ist. Er. erklärt dieS durch die Bemerkung, daß die Eisenbahnen unter stützt würden und die Eisenindustrie 'ermuntert" wird. Damit nt allerdinaS diel gesagt. Es bedeutet jedenfalls, das die Monopollsien.sia auch dieser Repu blik i-zu . bemächtigen , angefangen haben und stch auf .hffentl che Kosten - bereichernd vliix gärn aime Länder ke nen diese Classe l icht ImdervundtSgerichte. Daö Oderbundesgericht ist der oberste Regulstor'der Regierungsgewalt in den Wer. Staaten. ' ES arbeitet geräuschlos und greift in die LebenS- und Geschäfts Verhältnisse so veniger Bürger ein, daß eS der Mehrzahl der letzteren weniger be kannt ist, IS die übrigen Factoren unserer Organisation. Nur in den ver hältnißmäßig seltenen Fällen, daß es Entscheidungen von außerordentlicher Wichtigkeit abgiebt, zieht es die öffent licht Aufmerksamkeit auf sich. Seinem Wesen und seiner Bestimmung nach ver körpert dieser oberste Gerichtshof das confervative Element unserer Entwicklung; er sorgt dasür, daß die übrigen Elemente möglichst im Gleichgewichte erhalten werden. . sodaß kein: wesentliche 'Störung in der Harmonie des Ganzen eintritt, r Unser StaatSwesen ist ein complicirteS System; die Souveränität der Nation ist theils dem Bunde, theils den einzelnen Staaten übertragen und zwi wen omen, owik zwitcyen oen emzelnen Departemens sind Conflicte un vermeidlich. Daß durch solche das constitutionelle Gebäude der. Verfassung nicht auf die Dauer geschädigt wurde. var schon oft lediglich dem Oberbun tesgerichte zu verdanken: seine Entschei jungen haben ost die Lücken der Versas sung ergänzt und es ermöglicht, daß letz tere zu einem compacten Gesüge zusam mengewachsen ist. Aus den Besucher der Bundeshaupt stadt macht schon der Sitzungssaal des bersten Gerichtshofes und die Haltung des letzteren einen würdigen Eindruck. Im Repräsentantenhaus? erblicken wir eine Versammlung, die jeglicher Würde, oft sogar einer anständigen Haltung ent behrt. Der Senat, einst durch die Ge messenheit semer bedeutsamen VerHand w v pv rwMV' I v 1 l n Mll geschäftlicher-. Bureaux,, mit einer Reihe von Prunkgemächern für festliche Gele genheiten. Dem Präsidenten naht man sich wie dem Direktor einer Bank oder emer Elsenbahncompagnle. Besuchen wir dagegen lax vor Mit tag den -Sitzungssaal deS Oberbundes gerichtS so erblicken wir eine in einfachgroßartigem Styl gehaltene, von einer Kuppel überdachte Halle, in welcher , aus emer Estrade die hochlehmgen Stuhle der Richter um den Gerichtstisch flehen. während sich vorder Estrade der Raum für die Anwälte und Parteien und hinter letzterem die bequemen itze für das Publikum befinden. - Eine enge Gällerie, auS grauem .Potomac-Marmor befindet sich über der Estrade, und die Wand un ter solcher ist mit den' Bildnissen der V. "e r.1 rn. .!.' . iv oerounoesrimier au, uueoge, us worth'.Mjirshäll,'Tenny und'Chase ,ge schmückt. Die.Gallerie wird jetzt ' nickt benutzt ; während der Sitzungen ' der lectoral -Commission im Jahre 1877 war sie den Berichterfiakterrr der Presse eingeräumt. -Gegen 12 Uhr finden sich die an dem betr. .Tage vor dem Gerichte beschäftigten Anwälte in dem ihnen zur Verfügung stehenden Raume ein. Punkt 12 Uhr vernimmt da Ohr auS dem Re serdezimmer des' OberbunoeSgerichts das Rauschen" seidener Gewänder, der Ge richt Sschreib er, der kurz vorher seinen Platz eingenommen hatte, erhebt sich und rust: - Derachtbare Oberrichter und' sdie beisitzenden Richter des. Obergerichts Her Ver. Staaten. Wie Anwälte und das Auditorium heberr. sich,, und neun bejahrte Herren in schwarzseidenen, bis auf die Füße herabwallenden AmtSroben und weißer Halsbinden schreiten lang sam in den ' Sitzungssaal, stehen einen Augenblick an ihren Plätzen still, vernei gen sich leicht gegen die Anwälte, welche diese Begrüßung ehrerbietig erwidern, und nehmen Platz.' Bei der Reihensolge entscheidet das Dienstalter der Richter. Nun rust der Gerichtsschreiber : .Hört! Hört! Hört! 'Alle Personen, s welche heute Geschäfte vor dem hohen Obergenchte der Ver. Staaten zu erke digen haben, sind ausgesordert vor dem Tribunal zu erscheinen. Die Sitzung tn. ..u i m . r . m . i2 . erosinei. dqii icgnc cic er. Wiaa ten und diesen hohen Gnichtgos.-

1 imujiyiiui in. t ,4iii;u:uiiui tu (i tiic uilü wai V9 ra...... flAM,h(. nAAi Md.mk Mm "Schst. Columbia Hat bessere' Gold, aus die Dienerschaft Herab, die Processe, 57,:.:... u:.7:. ..n.... ' ...,x. flA.; ffahrt nach AM Äork lN oerlcacht vom

iihttrr, tn m,is. t-. tt.i'l.n. V , .-Ti . . ? . v v . vy v M ,

. mim u V2.uiiiui.iiiii. mnui iruiutn ,11 wcttucii vciutiuir, viunium 2C. als

Die Geschäfte de5 Okerbunde5gericbts zerfallen in zwei Classen, und zwar solche

Angelegenheiten, welche direct. zur I. v v. n . w T. v -. riLdicttOn des Gerichts ebören. und solche, welche durch Appellationen oder . v:. rirx l ii'iii1 uk liliqei oocruonnun, lowte aue Beamten und ZZ SicXrC 'S 8 . r einander und der Staaten aeoen Buraer fO'.V... m..:.-.TX. Öl" r WW' auswärtige- Staaten bekanntlick und acacn Vuraer unbegreiflich keine Nccht.hülf,-Erlaffe non yoDfM.orpu;?Wicn 8u uns!en von Personen, die weaen Uebertre. iung der Ver.' Staaten Gesetz., verhastet Ms niiiA N..k.i.. iLL .welche Gerichte, denen eine Competenz. I lt.t..(...:innA I c t. . Iltis. HIIV mIIM( VVt UUUI Uli U 11 11UI11U iuctvmiuuua iiuiyciuiuptn nmqc f !fi t ! O f tm . - , l r wiesen ist, bis aus Weitere- jedes fernere Versahren in einer bestimmten Angele genheit einzustellen. Den bei Weitem größten Theil der dem Oberbundesgerich:e odlikgendenGe schäste bildet natürlich die Erledigung der in oberster und letzter Instanz schwer benden Rechtssucben. Die Geschäfte werden rasch erledigt, da die Anwälte streng bei der S , che bleiben. . Waff,rsNeu. Der lZjährige Harro L.Smith. Lauf junge in einem SchnittwaarenGeschäfte in Philadelphia, wurde vor 10 Wochen von einem kleinen Affenpintscher in die rechte Hand gebissen. Die Wunde heilte schnell und der Knabe war bis zumMtt woch voriger Woche getund. Da begann er uoer iropiwey zu nagen, levrte am folgenden Tage vor Schluß des Geschäf teS nach ftause zurück und siel seine? Mutter, die allem anwesend war, mit den Worten um den den Hals, es sei ihm so weh zuMuthe, er wisse aber selbst nicht, wo es ihm fehle. Die beste Pflege wurde dem Knaben zu Theil, aber vier Aerzte waren nicht im Stande, die Lei den deS Kranken auch nur vorübergehend zu mildern, und selbst der bekannte Dr. Agnew erklärte, es sei nichts anderes zu thun, als den Knaben fortwährend im Zustande der Narkofe zu erhalten. Die fürchterlichsten Krümpfe traten ein, der kräftige Bater war allein nicht im Stande, das Kind m seinem Bette fest zuhaltendasselbe gab Töne von sich, die dem Bellen emes Hundes gnchen und biß und schnappte nach allen Gegenstän den, die m sein Bereich kamen. Am Samstag Abend trat der ersehnte Tod ein. Unzählige Mittel sind gegen die Was serscheu bereits empfohlen, und manche von ihnen sind wenigstens mit einzelnen, vielleicht auch nur scheinbaren Elsolgen angewandt worden. Ein zuverlässiges Heilmittel kennt die ärztliche Wissenschast so wenig, als eine ihres Erfolges sichere Behandlung, selbst wenn solche schon bei den ersten Symptomen zur Anwendung kommt. Viele Aerzte empsehlen noch ieute, jede durch einen H::ndedch verur sachte Wunde durch Erweiterung, Erre gung von Blutung, Aetzen und iventuell Äusbrennen zu drhndeln. Äsm Aatattd. Eines d e r s o n d e r b a r st e n .Kompromisse" soll nach Angabe des herald"Correspondenten in Washing ton in den letzten Tagen Mit dernTchatz' amt abgeschlossen worden sein. Einer New Yorker Firma, welche große u2i titäten von Anilinsarben aus dcrSchweiz importirte, wurde nachgewiesen, daß der Werth der Waaren in den Frachtbriesen zu niedrig angegeben worden war, um denZou zu ermäßigen. .-. Wie. Zznma !'atz rklag.. Daraus k;,d Firma prompt das Anerbieten, A0,00U zahlen zu wollen, und der BundeLdt striltsanwalt empfahl Annahme dieses Gebotes, da man nickt sicher sei, die Firma zu .übersühren. Unter gewöhn tichen Umständen wurde das Änerbleten.l tzlv.000 zu zahlen, als ein Eingeständ' niß der Schuld betrachtet werden, 'aber ,n diesem Falle, wie m vielen ähnlichen. traten die Bundesbeamten, denen Die Pflichten de? Anklägers übertragen sind. auf Seite der Beschuldigten: '.Derartige Kompromisse mit dem Si.natz.mte fmo durchaus nicht selten und es unterliegt keinem Zweisel. daß ein derartiges Ver fahren zu den gröbsten Ungerechtigkeiten und UngesetzlichkeitenVeranlassung giebt. Ein Zoll mag sehr . hoch und .druckend sem, aber so lange er Gefetz ist. muß die Bundesregierung daraus bestehen, daß er von jedem Importeur voll erlegt wird. Erlaubt man einzelnen Jirmen nachdem sie eine Zeitlang 'sich , betrügerische Geminne verschafft . haben. , ein sog. Eom promiß abzuschließen, so wird allen an deren Importeuren, welche den Artikel ohne betrügerische Umgehung der ZoZ gesetze einführen, ein empfindlicher Scha den zugefügt. Der Schmuggler kann sie unterbieten. DaS Justiz C omite dek Senates hat eine Bill einberichtet, welche die an (Eisenbahnen verschenkten und von diesen verwirkten BundeLläNdereien dem Volke zurückgeben soll. Das wenigstens besagt der Titel der- Bill im- Texte ist Vorsorge getroffen, daß der angebliche Zweck vereitelt werde. Der Bundes anwalt wird durch die Bill nicht etwa verpflichtet, Bundesland, welches ver sallen ist, ohne Weiteres zurückzunehmen und der Besiedelung nnter denselben Gesetzen wie anderes Bundesland zu er öffnen, sondern die Eisenbahncompagnie auf Herausgabe des Landes zu verkla g.n Als wenn . das . Gouvernement dazu die Spur einer Verpflichtung hätte! Warum läßt man nicht die Compagnie klagen und nimmt das Land ohne Wei' teres an sich? Die Prozesse vordem Bundeöohergerichte dauern, drei Jahre, ehe sie nur an die Reihe kommen. Wie contractbrüchigen Compagnien würden sichohl hüten, gegen das Eouverne

Iment wegen Wegnahme desLandeZ einen Pro; anmfanaen, wenn sie drei Jahre

aus eine Entscheidung warten muffen und den unmdzlicken Leweis kübren . m - sollen. da& sie den Contract aebalten .wallen, oejr aoer, oa ne oeriiagr wer(v.n v . r-. . VCil, llVlIlilUl" t Ulil lUIII Milk damit die Aussicht, das wirtlich verfal lene Land im Glücksfalle dennoch zuge. sprochen zu erhalten. -(N. Y Vztg.) e, S Mvwy, O ' A St( WTrtTt 'rtt8Trrf sirtf Trtltt der . neuesten ' Berichte, . rmter den 350 r vorübergehende Aüfre. Z. " .... :. ::.. .... cvAiA. .x.. rr; S c.i liJL ... ..v HU,,.U flw UWi5 bV.uv. .' fWMil' LZXZS wurde s.stgestellt, daß Waarenballen in eine, l.1 :cyii : einem SET' Seh Xt Brand gerathen " waren, . wurve in wurden nun sosort die RettKnaLboote'zum etwai gen Gebrauche in Bereitschaft gesetzt und gleichzeitig die Pumpen bemannt,, mit denen man Wasser , auf di: brennende 'Fracht goß. Die'männlichen Paffagiere 'leisteten der Mannschaft Hülse bnm Pumpe. Nach einigen Stunden angestrengter Arbeit war dasFeuer gelöscht und wieder Alles in Sicherheit. -Wie das Feuer entstanden' war, konnte nicht ermittelt werden, man glaubt aber,.e? habe sich von selbst entzündet. Der an gerichtete Schaden' ward auf mehrere tausend 'Dollars geschätzt. Die Passa' giere sprachen alle mit dem höchsten Lobe von dem mannhasten Verhalten des Ka pitäns.Ringk und seiner Ossiciere und Mannschaft während der Stunde der Gefahr. - ' Der Staat Teras hat einen baaren Ueberschuß von $ 1,000,000 in seinem Schatzamte, kann solchen aber zut Abmin'oerung , seiner Staatsschuld in Höhe von tz5,000.000 nicht verwenden. Die Inhaber der Bonds fordern ein Prämium von $1.40 für. jeden Bond in Höhe von 5100, 'den sie zur Einlö fung präsentiren'. ' ' ' 1 Auch Connecticut sollte mit einem VerfassungsAmendement be glückt werden, welches die Fabrikation und den Verlaus berauschender Getränke verbietet, Gouverneur Waller hat der Legislatur indessen den .Rath gegeben, das Amendement von der Hand zu wei sen. Derartige Gesetze, meint er, seien nicht dazu geeignet, die Sache der Tem perenz oder Moralität zu fördern. ES ist erfreulich, zu sehen, eine wie wirksame Lehre die letzten Wahlen auch in . den NeuEnglandstaaten hinterlassen haben. Gerade in Connecticut baden, so scheint es, die zahlreichen Deutschen nicht um sonst gegen die blauen" Gesetze und de ren sanatische Befürworter protestirt. Nachdem England die. Ein fuhr amerikanischen Rindviehs ohne In spection verboten hat, will nun auch daS deutsche Reich sie gänzlich verbieten. Der Congren zu Walhlngton wird deshalb wohl oder übel die Empfehlung des Ackttbau-DepartementS annehmen müs sen, wodurch alles auszuführende Vieh in drei atlantische und einen pacisischen Hasen abgeliefert, dort in Gouverne ments-Weivevlaöen umer ucyt uno. er halten werden muß. 4 Der Gotha'er A l m a n ach" für,1883 enthält in Betreff de? Bezeich nuna unteres tzsenatsPra noenlen eme Unrichtigkeit. Derselbe führt an, daß. wenn ein Blcepra noenr zur Pranoenr schast gelange, der . Vorsitz im Senate ttnn tnrn . nrtin fr virf-nrfciH ATit" von einem acmig vice-presiaeut geführt werdet Der officielle Titel . des Herrn David DaviS ist aber nicht der vorstehend angegebene, sondern viel mehr : presiuent pro teinpqre oi the senate". - (iinioe P o u a m l e r Dänen nachträglich die todt geglaubte Consöde ration anerkannt. - Eine' mit Postmar ken, die das Bild von Jefferfon Davis tragen, frankirte Postsendung wurde anstandslos -von Wlregraß, Ga., nach avannah befördert. In vttw y oxi rouroen tn iner oer letzten matoit mneryalv zweier . t . tf M W m Stunden zehn falsche FeuerAlarme ge geben., Ein.Verdächtiger ist in.Haft. Ander lon's von ans a Post'Telegraph'Bill soll dem Governe ment nichts kosten.-sondern die 2.000. 000, welche zur Errichtung .der Draht Urnen und telegraphischen Stationen nöthig sind, sollen mittelst ebensoviel neuer BondS, welche in 20 Jahren ge tilgt werden mögen, tn 30 Jahren ge tilgt se!n müssen, hergestellt werden. Der Urheber hofft dmch diese.de? engli schen Post'Telegraph'Bill nachgeahmte Einrichtung die kurzen Depeschen .bald genug aus 10 CentS Kosten herabzudrü. aen. ' tmmm- W Vom Auslande. " Der Wiener N. Fr.Presfe ,ird 'auSverschiedenen Städten - Gali ziens über gerichtliche . Verurtheilungen von Kindern berichtet.- So " stand in Waööwice ein' '1-tjährigee ' Knabe unter der Apklage.vor den Geschorenen,kinem 10jähr!gen Mädäen. gewaltsam. einen Betrag von 10 fl: entrissen zu haben,den Letzteres im Auftrage seiner .Großeltern aus dem nahen Such eincassirt hatte. Nach dem strengen Wortlaute des Ge setzes mußte der Knabe, der alle Details des begangenen .'Raubes, mit heiterer Zuversicht erzählte, vor die Geschworenen gestellt ; werden.. Diesen ; lag nur die Frage auf Raub vor, welche sie bejahen mußten ; natürlich mußte der Knabe auch vom Gerichte verurtheilt .werden. In Janiow, im Bialaer - Bezirke, , hat ein 14jähriger Hirtenjunge iCinguldenstücke aus Zink täuschend nachgemacht, und in Tarnow verwerthete ein anderer Hirtenjunge . sein Zeichentalent zur Nachma 'chung'von Päpiergulden. . Beide wur vea vor. Gmcht gestellt und gleich er wachsenen in der: Schule des Lasters großgezogenen Verbrechern mit mehr jährigen Kerkerstrafen belegt. Diese Thatsachen regeln aufs neue zum Nach denken über die freilich schon so oftventi lirte Frage an, ob für Verbrecher in so jugendlichem Alter nicht CorrectionS

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Häuser geeigneter wären, als Zuchlhäu ser. von welchen eS leider notorisch ist. daß ein langjähriger Ausenthalt daselbA & flk & X

aus vie Zungen Verbrecher nicht bessernd, sondern demoralisirend wirkt. Sie a nießen da von älteren Zellengenossen Unterricht im Stehlen und Betrügen, während sie in einem guten CorrectionS hause aus öle Bahn de? Rechten gelenkt oeroen ronnten. LiebeSbriele schreiben ist sür viele Leute eine recht angenehme und wichtige Beschäftigung, auch sür denjenigen, der nicht ganz auf z den Kopf gefallen ist, nicht mit besonderen tzschwierigkeiten verbunden Viel schwle riger ist eS, die geschriebenen Brieferich. lg uno ungefährdet an ihre Adresse ge angen zu lassen und die ersehnte Ant wort möglichst rasch zu erhalten, ohne' Gesahr zu lausen, von einem strengen Vater, einem mingünstiaen Ebemanne belästigt oder durch einen unzuverlässi gen Diener oder Dienstmann verrathen zu werven. egen diesen wirklichen Uebelstand m unserem aesellschafllicben Leben haben einige kluge Köpfe in Paris wirksame Abhilfe gefunden in der Grün dung einer Agentur zur Beförderung von Briefen solcher Personen, die unter allen Verhältnissen ihrJncognito wabren wollen. . In den Geschäftsräumen sind eine große Anzahl numerirter Brieskasten angebracht, auf welche Abonnements er öffnet werden.. Jeder Abonnent ist nun in der Lage, alle diskreten Briefe an die Agentur unter Beifügung seiner Brief kaftennummer adrefsiren zu lassen. 'Da er. den Schlüssel zu seinem Kasten in ei gener Berwahrung behält, so ist er vor allen Indiskretionen sicher. Der Abon vementspreis ist sehr mäßig : MonatS Abonnement 4 Francs, für drei Monate 1 s CV'l ' f.'. ' ' ' . o CV -1 rkO iUuiut, ut ein gunzrs aqr our. Akan. ver pricht sich von diesem Unter nehmen große finanzielle Erfolge, doch tst eS wohl noch zweifelhaft, ob dieAmen zur öffentlichen -Sudfkrlptlon aufgelegt werden sollen. Die Sache selbst ist aber keine Erfindung eines SpaßvogelSssn dern thatsächlich wahr. Die RechtSfacultät von Toulouse in Frankreich istbis auf Wei leres gefchlossen, weil die dortigen Stu direnden nicht aufhören, im Theater zu lärmen und die Hörsäle ml Katzenmusik zu erfüllen, welche den Zweo' hat, den Rechtsdocenten und Maire Huc entweder zu zwingen,' feine Entlassung zu nehmen oder die Eintrutspreife des dortigen Schauspielhauses für die akademische Jugend aus die Hälfte herabzusetzen. Aur Charakteristik. der VolkSsittm.im östlichen Rußland trägt em vom rufjilchen Minister deS Innern vor kurzem erlassener Besebl an die Gouverneure oes lgeviels oel. vonacu . . . . . . i j . . strenge daraus zu achten ist, daß die tonAlters her üblichen Faustkämpfe zwischen Lrussen und Tartaren, von denen beson ders die tn Kasan aus dem Elfe deS Ka banSees und int GouvernementRiasan n if (it.hA.i( tttt..(f.:fc.i. r rr vn : iu vuwwuyun, wuuiuuiuui (UUUI. eS bei diesen Kämpfen oft hergeht, er hellt am besten uS einer Mittheilung über einen Kasaner Faustkampf imJahre 1868. Damals waren aus dem Kaban See gegen zehntausendMann von beiden Parteien zugegen.und das Resultat war, daß 22 Todte und gegen 200 Verwun dete den Turnierplatz bedeckten.' Die Russen behielten die Oberhand und lieferten noch ein Nachspiel : sie stürzten sich auj die reichen Tärtarenhäuser, die sie total, ausplünderten. Ueber die Auslieferung resp. Verhaftung eines d'eukschen.Iou? naliiten in Wien, welcker sick in ltn. ßen einer Bismarck'Beleidigung schuldig gemacht hatte, berichtet man aus Wien : Die krankhaste Empfindlichkeit des Für stett BlSmarck yat wieder ein Opfer ge fordert. Der Redakteur Gilles ist we gen Einleitung des Auslieerungs'Ver fahren? in Haft genommen worden. Gilles wurde nämlich im Frühjahr die. jes Jahres wegen Ehrenbeleidigung gegen tn: Fürsten Bismarck zu ei ner Freiheitsstrafe verurtheilt und hat sich der Strafe durch die Flucht entzogen. ES ist nicht daS erstemal, daß von dieser Seite die Auslieserung eine? we gen Preßdelicts Verurteilten begehrt wird. Vor einigen Jahren wurde auS gleichem Anlaß der Redakteur Sigl in Salzburg verhaftet und an die deutschen Gerichte ausgeliefert. Nach den beste henden gesetzlichen Verhältnissen bleibt den österreichischen Behörden, sobald von deutscher Seite ihreHilfe in einer solchen zd'osen Angelegenheit angerufen wird, seine Wahl, als dem Auslieserungsbe. gehren zu entsprechen. In Paris wird ein neues großes Straßenbahn-Project, und zwar das einer elektrischen Hochbahn, venti lirt. Die neue, zweigeleissg anzulegende Hochbahn, soll entlang der Boulevards in drei Hauptlinien geführt werden und aus einer in der Mitte der Straße ange' brachten, 5 bis 7 Meter hohen Reihe von gußeisernen Säulen ruhen. Für die mehr als 6 bis 7 Meter über dem Erd boden anzulegendenStationen sind kleine elektrische Znsahrtstühle geplant.. Eine interessante ä rz ! liehe Operation hat der Pester Universi tätsProsessor Errierich Navratil jüngst im Spital vollzogen. Dem löjahrigen Taglöhner Martin Szikora war vor etwa vier Jahren ein schwerer Balken aus den Kopf gefallen, welcher seinen Schädel eindrückte. .In Folge dessen bekäm de? junge Mann Kopskrämpse. Änsälle von Wahnsinn, Lähmungen. Professor Navratil beschloß nun, daS Uebel durch Entfernung der Ursache des selben zu beseitigen. Er entfernte näm lich nach behutsamer Eröffnung der Kopshaut daS eingedrückte Schädelstück durch eine geschickte Operation und nähte dann die Kopshaut wieder zu. Kaum warder Druck vom Gehirn geschwunden. '.als dieses seine normale Gestalt wieder annahm; di: Kranlheittsymptome schwanden nach und nach und der Kranke ist bereits hergestellt. Durch rn dünne Kopshaut kann das Pulsiren der Blut gesäße des ffehirns beobachtet werden. Der Patient erhält eine metallene Plat te, die er zum Schutze des Gehirns auf der operirten Stelle stets zu tragen ha den wird.