Indiana Tribüne, Volume 6, Number 114, Indianapolis, Marion County, 12 January 1883 — Page 2
. . 1 ijauz, iwicj; uuicuictii ii unjii'i TlbtttttCl iStibttttS.; r Drache auözustcllen Da gong ,yWMfrt ,.t stW reaiprirt ist, mußte der
SSgttche nS Ssntatt5-e?:S'.?Z?, .Offlc: SS. DelnwreS5r. ! 1SS3. Indianapolis, Ind., 12. Januar Sirotettatit TJirp'S Bso: Die non Boston cr.5 telearadbNÄ über daZ Land verbreitete ?!achricht, daß die Leichen der Mannschaft im zweiten von dem Lieutenant Shipp befehligten Boote der Jeannette" an der Küste des Golsö von Khatanga in Sibirien aus i gefunden worden sind, ist bekanntlich eine freche TSuschung. Die Nachricht sollte durch einen Brief eineö gewissen West, datirt Filipoosky in Sibirien, den t v s -. ir sti n - i SI. IZUil naaz iöO ION geiommrn sein. Dieser West kam angebllch im Jahre 1872 von Buffalo, N. Y., nach Paris und derheirathete sich dort mit Anna CaSciovia, einer Tochter deZ Se ..kkUrLek russischenStsandtschaft. - Ein JÖnä dtt'.lejteren, AleziZ. CaSciovia, asurdr. uzegeu Betheiligung' an einem -Coinkvtte' zur Ermordung deZ Czar'en zum Tode verurtheilt, jedoch zur' Ver bannung nach Sibirien begnadigt -nnd erkrankte in einem dortigen Bergwerke uf den'-Tod. .. West-eilte. zu ihm, örte . aberan dem leKteAufenthaltsorte.seiVeS SchQagerSdsß dieser, genesen sei und sich nördlich, gesendet habe. Er folgte ihm. -kam bis an die Küste des sich 5QO Weiste .'in ,daZ.Land erstreckenden Golfs von Khatanga und wurde im Mai -1832 -plötzlich durch Fußspuren. imSchnee. " überrascht. .Gleich darauf entdeckte ich .. wutere Anzeichen, daß civilisirte Menschen hier gewesen sein müßten. In der Nähe des Strandes lag ein Boot, und schließlich sah ich eine von Schnee bedeckte Erhöhung, die eine eingeschneite Hütte zit sein schien. In der. Nähe derselben war, jine. Stange, aufgerichtet, und an deren Spitze flatterte' noch der Ueberrest eines wollenen Hemdes. Ich fand schließlich auch den Eingang zur Hütte, 'schlug daS Fell zurück, welches solchen drdectte-und. sah zunächst mehrere Kisten, ein .Gewehrs eine Axt und sonstige Ge rätjschaften. -Jn i Ecke ghmmten noch die Aeste, eine? FeuerS. Unter Pelzen undDecken . lagen zwei mensch !iche Körper. .Ich berührte einen der Schlaser und dieser wandte mir sein fürchterlich entstelltes Antlitz zu. Blutunterlaufene Augen-glühten sieberig aüö dem ghezthrtm, von wirrem Bart und Haran UOgeienen. 'Gesichte ; die Äasewar jullcin Unförmigen Beule i7.äillt.3chrchtete in englisch, fravzasischx deutsch und russisch die Frage an ihn, wer er und -sein Gefährte sei, krhielt überfeine Antwort. Nun schüt telte ich seinen Nachbar, doch dieser war todt. Da hauchte, auch der Erste den letzten Seufzer aus und während-ich bf müht war, demselben, eine bessere Lage zu verschassen,bemerkte ich zu meinem . . & 4. nm 4. -w i eniiejtu; oa& oem scannt otc Mye unv der.rechtr Arm fehlten; sie. waren ihm in Folge des Frostes 'und eingetretenen GliederbrandeZ abgefallen. Nach Beer digung der Leichen entdeckte ich . ein neues Testament unv auf der Rückseite des Tittlblatte!zsolgendk Zellen von: unge -übter.Hand-mit Bleistift geschrieben. Wir sind hier gelandet und wollen hier bleiben, bis wärmeres Wetter eintritt. Nichts $o den Mannschaften.der andern ! derden Boote. Viele .Hasen ; daS Thermometer ist zerbrochen. Jan.L. -.Star stirbt. AUe krank. Jan. 22. W. . .'.-stirbt. Jan. 27. Petetodtet einen Wolf. März 2. Sharell. Am Rande steht : A. Kühn, Star, Pe ter, Sharell. - Wenige. Worte genügen, den ganzen Brief aW Mystisication nachzuweisen. Die Mündung des Golfs von Khatanga ist mehr als 200 Meilen Lustlinie und mehr als 500 Meilen der Küste entlang von dem Punkte entfernt, an welchem die drei-Boote der Jeannette von einan der getrennt wurden. Lieutenant Chipp kanute die. Absicht DeLong'S, ander Mgndung der Lena zu landen und es ist unmöglich anzunehmen, derselbe würde sich über 400 Meilen von dieser entfernt haben, um an der Taimur Halbinsel, dem ödesten.Punkte an. der ganzen -sibi .'rifchetr Küste, zu landen. . .Daß dersel be dahin wider Willen verschlagen wor X ?! ifl ?N? Aniini(min um ii iwiiijuuo mui uujuiiiyuui da daS Boot, falls tS btn Sturm über
stand, tön snncn 3nia)cn leicht an die len sollten vielmejr auf bestimmte Zeit.' um 400 Meilen nähere Küste gerudert 'rüume besetzt und im Verhältniß zu ihrer roerdenMnte. Ferner giebt der Brief. Wichtigkeit und Verantuortlichkeit.be. sckrelber an er babe seinen Säwaaer!!?. mirSm .. Wuf sn nfn
den nördlichsten Bergwerken Sidi dagegen sollten sich die Beamten alle vier - rien'S aus,uchen wollen, am . Golze von'der fünf Jahre dem Mitbewerbe mit
Khatanga giebt es aber in einer Entfer nung von vielen' hundert Meilen keine Bergwerke. Die nächsten ausschließ lich im Sommer belohnten Plätze sind Vesaisk und Khataugsk. 400 Meilen von :der .'Küsie des -Golfs -entfernt. Die .."Mündung des genanntenGolfs liegt un t;r pechö Gr. nördl. Br. und kann zu der Zeit, in welcher West dahingekom ' men lein will, kaum von einer aui'5 beste ausgerüsteten - Expedition erreicht werden. Nach den angebliche Auf Zeichnungen auf dem Titelblatt des neuen Testaments muß einer der Schiff brüchigen bis zum L.'März gelebt.ha den; derselbe würde sonach den ganzen arctifchen Winter, in dem die .Sonne während hundert Tagen nicht über dem Horizonte erscheint, in. der . trostlosesten v.. Gegend , von . Sibirien, ' ohne ; Nahrung ' uno geeignete Kleidung verlebt haben. Wenn die Schiffbrüchigen unter DeLona an der xMündung der.. Lena und , im Herbste kaum einen Monat überdauern konnten, so ist . jene Annahme einfach eine Unmöglichkeit. t OeorädnlbeineSchlneslsÄknlndeö. - Der chinesische Zlrzt Cbu Kau Fang in New York hat mehrere Jahre als Arzt . fluf.der chinesischen .Flotte gedieut : nb hatte sich daher für befugt gehalten, für die dreijährige Ehe Lee Sing, die er mit drei anderen chinesischen Aerzten behan
I'elt hatt?, einen Todtenschein in cngli !
Zoroner eine-- Leichenschau vornehmen. Bei dem Eintritt in die Wohnung der ältern, eine Waschanstalt, erblickte der 'lorone? das todte Kind in einem einsa sicn. sÄ narren Sarae in der Mitte deL Gemaches, und um -solchen versammelt i'oic wenigen chinesischen Frauen, die in '.ttew vjarf leben, so.w:e eine Anzahl nünnllcher V-binesen.' Ein erstickender Opiumaeruch füllte den Raum an, der in schmutz .tarrte. !erZOurdlg contras. ürte hiermit die Sauberkeit der Leiche und der Gelränder, in die sie gehüllt incr. Ihr zu Füßen lagen die Festkln der und die SpielsaSen im Sarge ; em Brett ttuz in chinesischen Schrislzelchen den Namen des Kindes; auf der Brust der Leiche lag ein weiß Fächer mit chi. nestschen Symbolen. Vom Kopfe auö zogen sich lange Streifen buntenKattuns . . V ! If.lM OÜt V l Ci Z t& am uorr uic iiciucciuj(, rnii uiviiiiw'" Zeichen bemalt waren. Wenn, ein Kind gestorben ist, sa macht nach. chinesischem Glauben der 5öse . Geist die größten Anstrengnngen, sich der kleinen Seele zu bemächtigenz ehe er dies aber kann, muh er alle Schtlstzeichen aus jenen. Bändern entziffern und dieS . kosten ihm so viel Zeit, daß die Eltern deS Kindes alles zum Begräbniß vorbereiten können. Ist der Sarg einmal dem Grabe übergeben, dann hat,dec.bhse..Geist ) keine Macht mehr über dieSeele. Die besten Klei der, 'die Spielsschen-und .eine. .Partie ieblwgsgericht.euden ',den Kindern in's Grab mitgegeben.. Die erste Frage, die der Vater des Kindes, Wah Sing, in schlechtem Englisch, an den Eoroner richtete, war, ob sein . Besuch mucheö Licmse" loste; dieLlntwort, daßder selbe nichts koste, befriedigte Herrn und rau W. I) Sing außerordentlich. Teengttsche EivUdUnst. ' In seinemetzten -Jahresbericht ,achl der Generalkonsul', in .Landon,General . . m'n .." 1 . c '' ivuuiu, einige .'iinaeiiungeu juoer oen englischen Civildienst, die gerade jetzt von Interesse sind. Nach seinen Anga ben ist daZ englische System ein. Aus gleich zwischen der Patronageverthei lungSV und dttPrüfungSmethode. Alle Stellen im .Auslande, arnd im Jnlande diejenigen Aemter Welche .$2000 jährlich und darüberi einringen, werden von den Oberhäupten der Verwaltungszweige oder von der Krone besejt. Ueber die Art und Weise ihrer Besetzung ist neuer dsngS keine Klage mehr, geführt worden, da stets auf beide Parteien . Rücksicht ge nommen wird und die Negierung sich sogar bemüht, durch ' Heranziehung . her vorragender Männer aus der. Gegen Partei ihre Stellung zu verstärken. Die Patronagk, spielt unter solchen Umstän den in der Politik keine Rolle mehr, d. h. Niemand schließt sich . nur deshalb einer Partei an, weil er auf ein Amt rechnet. Alle, Bewerber um inländische Aemter, die weniger als 2000 jährlich einbringen, haben sich einer MitbewerbS Prüfung zu unterwerfen, bei der die un teren Grade .in Classen eingetheilt sind. Wer die Prüfung besteht, tritt in den Dienst mit einem Gehalt von $475, rf cheS sich durch dreijährliche Zulagen auf N000 bis Z1250steigern kann. In der höheren Diviston, zu welcher der Zulaß nach einer anderen Mitbewerbsprüfung erfolgt, steigen die Gehälter durch drei jährliche Zulagen von $50 auf $2000. Xsm Allgemeinen rann rem Beamrer durch Beförderung aus der niederen ' in die höhere Division,versetzt -werden, doch werden Ausnahmen nach zehnjährigem Dienste zuweilen von den Civildienst Commissären gestattet.- Jeder Beamte ist auf Lebensdauer angestellt und erhält eine Pension wenn er.zum Dienste un tauglich wird. . An diesem System hat der -General consul, der eS mit dem amerikanischen verglichen hat. Verschiedenes auszusetzen. Zunächst wendet er sich gegen die Pen sionen, mit denen, man in England all gemein uicht.zufrieden sein soll. Beamte sollten für .ihre Dienste hinlänglich be foldet werden, uud.der Staat sollte ih uen gegeuüber keine Verpstichtngen ein gehen, die er nur durch Pensionen tilgen kann. Ferner erscheint es sowohl un gerecht als auch unklug, die Beförderung lediglich von der Länge der Dienstzeit abhängig zu machen und vesondereBe sähigung nicht - . zu J berücksichtigen. Schließlich glaubt Herr Merritt, daß die Beamten nicht' aus Lebensdauer anae stellt werden sollten. Die höheren Siel ihren. Kollegen sowohl, als mit neuen Bewerbern zn . unterziehen haben . und nur dann im Dienste behalten werden. uenn sie die Prüfung wiederum beste hen. Dann würden die guten Beamten thatjächllch auf Lebenszelt angzstellt sem, und der Staat hätte die besten Vlener, die überhaupt zu erlangen wä ren. Eine solche Bestimmung enthält das kürzlich vom Kongresse anaenom mene Gesetz allerdings nicht. Es setzt ,1. k i.V . i . r n uic '.misoauer uoeryaupl Nlcyl ti, ve zieht sich auch zunächst nur auf die Ber waltungSSmter in Washington und aus diejenigen sonstigen Aemter, in denen mehr als funwa Subalternbeamte an gestellt sind, kann aber vom Präsidenten aus.oen ganzen lvlldlenst ausgedehnt Uno im lnne obigen Vorschlages er l wettert werden. Tonking. Ueber das. Land, das,die Franzosen mit einer - Expedition, beglücken wollen, ist.verhültnißmöpig wenig bekannt. ES liegt im Süden von China und wurde 1802 von den . Anuamiten. unterjocht.' Bis 1872.blieb es den. Emopäern voll ständig verschlossen. Um jene Zeit drang kln sranzöpscher Kaufmann ..Namens -DupuiS in-den'Nothen Fluk - ein, und fchon im Jahre 1873 wurde Tonking von einer Handvoll Franzosen erobert". Mit dieser Herrlichkeit dauerte es indes.
'en nicht lange, denn im daraussolgenden )Zah?e hielt-die N?pub!ik eS für y:ra :hen, das eroberte Gebiet wieder unter 'nie, Souveränität des" Königs von An??am zu stellen und mit letzlerrm einen Vertrag abzuschließen. Gleichzeitig schenkte sie ihm' fünf Dampsschisse, 100 Kanonen mit je zwei Schuß, 100 Ge 'vehre und 5000 Patronen. Dafür übernahm der König die Verpflichtung, Tonling dem europäischen Handel 'zu rrössaen und auf dem Rothen Flusse die freie Schiffahrt nach dem südwestlichen 'Ihina ausrecht zu eihalten. Als Aussc. er wurden zwei sranzöstsche Consuln über den König geseht, die sich in Hanoi! und Haii Phong niederließen. Der edle Beherrscher der Annamilen hielt jedoch den Vertrag selbstverständlich nicht. siel ihm gar nicht ein, die Kanokeu und Gewehre zu Gunsten der
ranzoien zu oennven. a enizanote daZ beleidigte Frankreich, bezüglich der sranzosijche Commandant von Cochrn china. im April, vorigem Jahicö den SchMöcapltan Rlvlere it einigen Ka nonenbooten und zwei Compagnien MarineJnfanterie nach Hanoii, dessen Citadelle im.: Sturm genommen wurde. Äberman kommt bekanntlich schneller in die Hoble des Löwen htnem, alSheruuS. ... Rivreremtt semen .Soldaten nkt wmu.noch. in -.der Citadelle und wird von. den-. Annamiten ..und. chinesischen Flußpiraten.. regelrecht dagert. .Um ihn zu bttimwrd inerster Reihe die xpeornon.susgeruuer, oocy maazl man in Frankreich kein Hehl.darauZ, daß das Land,.Velches den Weg in die reichsten Provinzen China'S erschließt, nicht wie der geräumt werden wird, wenn man es einmal besetzt hat. China, daS ein Su zerSnitätSrecht über . Tonking, zu. haben behauptet, sieht vor der Hand ruhig zu. Sein Gesandter in Paris versichert, daß vom Neiche derMtte aus die Cxpeditlon nicht.belästigt.serden. wird. . .Wer indessen den Versicherungen .chinesijcher.Di plomaten traut, der könnte sogar an die WahrheltSlttde. deS turkllcheu d.abinetS Hch glauben. :LandirthsSasttteS. Geflügelzucht. Der hohePreiS des Geflügels, namentlich der TurkeyS, in gegenwärtiger Saison hat in ver schredenen Theilen des Landes der Ge flügelzucht neue Anregung gegeben. ES giebt kein Land der Welt, daS sich bester für diesen Zwerg der Landwrrthschaft eignet, als das unsrige. Der Preis deS AodenS ist noch niedrig, mag man daS Land , kaufen oder pachten. Alle Ge trerdearten. die rn anderen Landern ge baut werden, werden hier im Ueberflusse erzeugt. Außerdem haben wir Mars, Buchweizen und den Samen des ZuckerrohreS und der Sonnenblume, die vielen anderen Ländern abgehen, und alle diese Körnerfrüchte liesern ein auSgezuchneteS Futter , für Geflügel. Unser. Klima ist ebenfalls, günstig, dle schweren Regen des Frühjahrs, pflegen so frühzeitig einzu treten, daß um diese Zeit die jungen Thiere noch nicht ausgebrütet sind. Die Nebel, welche in GroßbritannienIrland und. vielen Ländern des europäischen ContinentS so großenSchadin anrichten, sind hier, ebenfalls gelten. Außerdem sind hier die Oertlichkeiten zahlreich vor Handen, welche sür dieZucht von Wassers vögeln geeignet sind. . :Am besten bezahlt sich die Zucht der Truthühner, doch würdedieienige.der Fasanen eine .noch ergiebigereEmnahme Quelle bilden, wenn unsere Farmer rhr größere Beachtung schenken wollten. Die Türken, Zucht in Kentucky und die Hüh ner?Zucht in .einem Theile des Staates New.Aork ausgenommen, betreiben un sere Farmer die Geflügelzucht zu wenig in einer .geschäftsmäßigen Manier ; sie züchten,. was sie an Geflügeln und Eiern für den Hausbedarf ibrauchen und der kaufen nur gelegentlich den etwaigenUe berschuß. Zu den angeführten, hier der Geflügelzucht günstigenUmständen kommt noch. der: Umstand hinzu, daß das. Land von Eisenbahnen, .durchschnitten ist .und es .daher dem. Farmer leicht wird, seine Producte. näoj einem Markte zu bringen, der.ihm gute. Preise zahlt. Die noch, vielfach verbreitete Ansicht, daß - sich 'die Geflügelzucht . im ' Großen nicht lohne, ist ganz irrig. Enten und Gänse gedeihen .in .H.eerden besser, als wenn sie in geringer,Anzahl gehalten werden,.wie ja diese. Thiere auch im Zu stände der Freiheit in großen Schwärmen bei einander leben. Dasselbe, wird M'BetressiderMtWner allgemein zu gegebene. "Aber, auch' das.. gewöhnliche HauShuhn liebt es, in größeren Völkern zu leben, und. bei .ihm ist eS. nur noth ueydlg, . t diealtu: Henney mit. ihren, erst vor Kurzem .ausgebrüteten Küchlein von einander gttrmnt zu halten und daraus zugehen, daß dieHühnerhäuser im Zu stände größter- Sauberkeit gehalten wer den nur die ledere beugt den anftkZen dey Krankheiten- vor, denen kein Geflügel in isolchem'.Erade. unterworfen- ist. wie daS,HuShuhn. Umfriedete Obstplentagen ' sind während.'.des .SommerS.der günmgfte, Aufenthalt . für, dre Hühner heeroen; die Grasflächen mit jhren zahl reichen Jnsecten. liefern ihnen einen aro ßen. Theil. der.Nahrung, . und während der Duuger der. Hühner daS Wachsthum deSGraleS'besörderwird derselbe schon von jedem leichten Regen .hinweggespült und verleidet daher änderen Thieren dcls Abweiden deS Grases . nicht, denen die Ländereien- etwa .als Weideplätze anae wiesen .werden. 'Für .den Winter, sind gut bedachte Duhneryauttr und zur Nah rung mögUchst viele Abgänge an Fleisch, sowie Grünfutter nothwendig welches letztere ! aus Weißkraut, Kohl oder Klee bestehen - und in Silo'S seh? leicht frisch gehalten werden rann. . Endlich empsiehlt es sich, dem künstli chen-Ausbrüten, der-Eier viel größere Aufmerksamkeit zuzuwenden, , als seither geschehen ist. .Wie mit der Pflege de Hühner,, dem Einsammeln der Eier und sonst .verbundenen Arbeiten sind leicht und können, von. Frauen und ältlichen Mannspersonen verrichtet werden ; . eine rationelle .Geflügelzucht in größerem Maßstabe wird sich bald- als reichliche rr . l . . . J lnnaymequeue sur eoe iiarm reway ren.
Vieh' und Fleisch. Export. Im JJhrc 1S32 wurden- aus sämmttichen Häsen der Bcr. Staaten und von Canada cu5gesüh:t : 52,100 leoende Rinder, 141,423 lebende Schafe, 30:,. 015 Rindcr-Viertck. 51.881 geschlach!e!e Schafe, 1 395 geschlachtete Schweine. Dies zeigt gegen daZ Vorjahr eine Ad' nnbme von LL.7)0 lebenden Rindern, 171,611 Rinder-Vierteln, 26,604 gc schlachteten Schafen und 15.L34 ae-
schlachteten Schweinen, und eine Zu! nähme von 20,491 lebenden Schafen.'! Diese bed?ut:nde Verminderung in de? Äussuhr lebenden SchlachtviehkZ und. srischen Fleisches ist in der Preissteige, rung, welche das Fleisch im Jnlande er fahren hat, begründet. Trotz der ve? yältnißmSßig guten Preise, die aus den britischen Inseln bezahlt wurden, war bei den hiesigen Fleischpreisen der Ge winn bei der Ausfuhr nur unbedeutend, j Für das Jahr 1883 können wir. und zwar schon von nächster Zeit an, ei größeres Angebot guten Fleisches erwarten, und in Folge besten wird voraus sichtlich die Ausuhr von Schlachtvieh und frischem Fleische wieder dieselbe Höhe erreichen, wie im Jahre 1880, welche die . aus dem Eingänge, ers.chtli' chen Ziffern sür .1881 noch bedeutend übertreffen hat. . K ü n st l i ch e B e w ü s s e r u n g. Nirgends in den Ver. Staaten sind die Terrain-Verhältnisse der künstlichen Be Wässerung so günstig, als in Colorado, Neu Mexico und Arizona. Durch sie erden auch im laufenden Jahre tau sende von Ackern aus sterilem Boden in die scuch.oar.ften Ländereien, verwandelt werden. Neben vielen kleineren Unter nehmungen lußt eine englische Compag nie einen Canal durch das mittlere Colorado anlegen., .welcher geeignet sein wird, 200.000 Aäer zu. bewässern. Eine andere Gesellschaft wird den .Arkansas durch einen Eanal mit dem St. Charles River verbinden, welcher die gesummte zwischen beiden Jlüsten gelegene Hoch ebene in südöstlicher Richtung durchschneidet. Dieser Canal wird 66 Mei len lang, 39 Fuß breit und 5 Fuß tief. Eine alteBienen.Äeschichte. Eine in Melbourne erscheinende Zeitung bestreitet die Richtiakeit einer Darwin zugeschriebenen Erzählung, die wohl an sich Niemand für richtig gehalten hat, die aber doch sehr hübsch ist. Ein Bienenzüchter in Vermont sah die unermü dete Thätigkeit, die seine Bienen im Frühjahr, Sommer und Herbst entvi ekelten und calculirte, daß er bald .ein reicher Mann werden müsse, wenn er seine Bienen nach einem Lande nähme. indem es keinen. Winker giebt. So zog er mit seinen Bienen und Bienen stöcken nach einer der Sandwich-Inseln und konnte allerdings am Schluste des ersten Jahres eine sehr reiche Honigernte emheimzen. Das ging aber nicht so sott. Die klugen Thiere hatten in dem einen Jahre gesehen, daß es in der neuen Heimath keinen Winter gab, sie flogen daher unermüdet vom Morgen, bis zur Dämmerung von Blume zu Blume, tru gen aber leinen Honig heim. Der Kampf mit dem Dasein ward ihnen auf Hawaii so leicht, daß sie Nicht zu arbelten brauchten und darum arbeiteten sie nicht. Die erwähnte Zeitung macht daraus aufmerliam, daß in Australien, WestJndien, Central und einemTbeile von Süd'America de Bienen viel mehr onig einlrazcn, als ne se!b?r brauchen. Bom Jnlande. In SanFrancisco iuurden i!n Jahre 1882 330 Scheidungen bewilligt, 14 Procent der Eheschließungen in demselben Jzhre, 2 mehr als in 1881 und 33 mehr als in 1880. San Iran cisco hat mit Ausschluß der Chinesen 210,000 Einwohner, und es kommt so nach aus 009 Personen 1 Ehescheidung. Das ist doppelt so viel, als in Maine und New Hampshlre, dreimal so viel als in Vermont und Connecticut, und ziem lich viermal so viel als in Massachusetts. Wegen Ehebruchs wurde 19 Frauen und 16 Männern die Scheidung bewilligt; 49 Männer verließen ihre Frauen, 44 Frauen ihre Männer; wegen gewöhn heitsmäßigen Trinkens wurden 15Mün ner von ihren Frauen, 17 Frauen von ihren Männern geschieden.' Wegen gänzlicher Vernachlässigung wurde 70 Frauen und 79 Scannern, wegen grau samer Behandlung 2 Frauen die Schei dung bewilligt. In Philadelphia iat kürz. lich eine Gesellschaft Damen und Herren eine aus.Ratten bestehende Mahlzeit ein genommen. Das Fleljch war welper und zarter, als dasjenige der Hasen und Eichhörnchen und hatte einen Wohlge schmück, wienach der- Versicherung der Theilnehmer an der Mahlzelt kem an dereS Fleisch,. .daS ste jemals gegessen. Die zu diesem Zwecke verwendeten Ratten waren jung eingefangen und dann mlt Körnerfutter fett gemacht worden ; natürlich waren dieRatt? auch möglichst gut zubereitet und zwar theils gekocht, theils gedampft in piquanter'. Sauce, theils gebraten. Jene Gefellschast will die . Mahlzeit wiederholen, sobald , sie wieder im Besitze gemästeter Ratt:n ist, und so dürsten die Chinesen in ihrem Lieblingsgerichte bald Concurrenz erhal ten. Daß in Paris Ratten incognito zu . Tausenden verspeist werden, ist bekannt. - 1 ... X Der Gegenseitigkeit S.Handelsvertrag der Ver. Staaten mit. dem Königreich der SandwichJnseln wird allem Anscheine nach gekündigtxwerden, da -das Interesse der Zuckersieder, der Schutzzöllner und der Einwohner der pa cisischen Staaten und . Territorien - sich dagegen verbündet.- Morrill hat im Senat den Antrag schon gestellt.- Der Vertrag ist in der That blos 'zum Vor theile der Zuckerbarone von Hawaii, insonderheit deö Claus SpreckelS desich dadurch zum vielfachen Millionär erho ben hat. Während die Sandwich'Jnfeltt von den Ver. Staaten fast nichts mehr importiren, da sie die zur Zuckergewinnung nöthige Maschinerie fchon importirt haben, wird ihnen erlaubt, Zucker, den sie zum Theil auZ Asien imPortiren, zollfrei bei un5 einzuführen
nnd zu den Preisen d:S verzolltenZückerS ;.u verkaufen, also mehrere Millionen.
iZolldetrag in ihrer Monopsnsten. lasche ?u stecken. Die s a r b i a e n Köüinnen )uldah Haw'ins und Sarah Jewett in . !)er Irrenanstalt in Lcxington, Mass., rarcn der Oberiöchin schon häufig durch ' den ungeschickten Gang ausgefallen, mit velchem sie die Anstalt verließen. Dieser' age unterwarf die Beherrscherin der ?üch? ihre Gehilfinnen einer eingehenden Untersuchung'und fand, daß jede dersel'öen in ihren zu diesem Zwecke besonders zingecichteten und übe? den Knöcheln'festgebundenen Beinkleidern über 50 Pfund Mehl, affee, Zucker, Thee, Schmalz, Butter und dcrgl. untergebracht hatte. Beiden Küchendragonern stnd einigeMonate Arbeitshaus gewiß. In Philadelphia waren im vorigen Jahre sowohl Raubanfälle, als Einbrüche außerordentlich häufig; von letzteren kamen einmal 7 in einer einziaen Nacht vor. Von allen diesen Verdrechern baden sämmtltÄe DetectlveS der Stadt 2 Straßenräuber und 7 Einbrc cher ausgespürt und verhastet. D er Geschäftsmann Arthur Ryder in Vrovidence. R. Ä.'. wird von irgend einem geheimen Feinde feit zwer Jahren der Verzweislung nahe.gebracht. Taalrch erhält derselbe unter seiner genau angegebenen Adresse kaufmänniiche Circulare. Muster. Waaren. proben, Prospekte und sonstige Post und' ErpreLkendunaen. dre er nickt bestellt hat, aus dem In . und Auslande. Im vorigen Monat erhielt er über 600 Cataloge und Circulare von den verschie denften Firmen, sowie Unmassen von Waaren, die. er nicht bestellt hat. . Er hat der Polizei eine große Belohnung zugesichert, wenn eS ihr aelinaen würde. den Urheber, dieser Vexationen zu entdecken, sezther zedoch haben -die. DetectiveS noch nicht daS Mindeste ermrttelt. An denieniaen A unkten, an welchen der Eintritt der VeuuS in die Wonnenscheibe genau beobachtet werden konnte. , hat man wahrgenommen, daß der Theil des Planeten, der sich noch außerhalb der Sonne befand, von einer schwach erleuchteten Dunstschicht umgeben war. Dieser Umstand kann nur durch eine Reflexion des Sonnenlichtes in einem Medium erklärt werden, welches dasselbe zu resltttiren im Stande ist, und dieses Medium kann, wie die ge lehrten Beobachter des Phänomens annehmen, nichts anderes sein als die Atmosphäre der Venus. In jener erleuchteten Dunstschicht hat man ferner hellere und dunklereStellen entdeck?, und hieraus kann man auf da Vorhandensein von Wolken in der Atmosphäre der Venus und mithin von Wasser auf diesem Planeten mit Bestimmtheit schließen. Jene, nur an einzelnen bevorzugten Punkten der westlichen Hemisphäre deutlich beobachtete Dunsthülle muß man sich als eine ähnliche Erscheinung vorstellen wie unser Abendroth. Die wenigen ge lungenen spectroscopischen Untersuchungen der Erscheinung bestätigen das Vor Handensein einer ' Atmosphäre auf der Venus. ' Der Dolmetscher David Rencounter auf der Agentur der Corule Indianer hat 14 gut beleumundete Männer dieses Stammes dem Bundesgerichte in Vankton, Dakota vorgeführt, welche dort als Zeugen gegen zahlreiche weiße Strolche austreten werben, die des ungesetzlichen Holzfällens und des verbotLwidrigen Verkaufs von Whiskey angeklagt sind. Der Zimmermann JameS Heppel siel vorige Woche bei Schaghti choke, N. J., aus einer Höhe von 42 Fuß auf die Erde und wurde erst am folgenden Mittag mit gebrochenen Beinen erfroren aufgefunden. Kurz vorher wurden fein Vater durchweine PulverExplosion und sein ; Bruder durch einen Unfall in einer Fabrik in Albany getöd tet. Große Freude. herrscht in Gloucester, Mass. Zwei Fischer wurden am 12. Nov. von einem Nebel befallen, ihr Boot wurde später ausgesunden und die Männer galten für todt. Dieselben sind aber von einer britischen Barke,- die sich auf der Reise nach Liverpool besang, aufgenommen,, von dort von dem anwi kayischen Cdnsul auf einem Dampfer zurückgeschickt vorden und vorige Woche wohlbehalten in. der Heimath angelangt. Senator. Jones von .Nevada ist einer Compagnie beigetretea. welche die.Etraußenzucht in Arizona einzufüh ren beabsichtigt. Die städtischen Behörden in Baker. City.' Oregon, haben die dor tigen qlnestschen Wäschereien so.hoch.vesteuert, daß die. Chinesen das Geschäft eingeftillt haben. Vota Alanve. Der Gouverneur von.Jelisawetopol.und andere hochgestellte Beamte und . Militärs kehrten von einer Jagd zurück und wollten aus der Station der Baku-TistiS'schen Eisenbahn, Jelisawetopol. den .Bahnkörper Passiren, wäh rend dort noch die Lokomotiven der eben angekommenen Züge manövrirten. Ein Gendarmen-Unterofsizier wehrte eS ihnen und zeigte ihnen die Ueberfahrt. Die Gesellschaft fühlte sich beleidigt und von allen Zeiten sielen Schläge auf ihn nieder. Der Gouverneur betheiligte, sich eifrig an dieserProcedur, riß dem Pflicht-getreuen-Soldaten Achselschnüre und ChevronS ab. warf ihn auf die Erde und trat ihn mit Füßen. Ein gleiches Schicksal wurde zwei anderen Gendarmen zu Theil, die darauf, hinwiesen, daß ihr mißhandelter. Kamerad in strikter. Ersüllung seines Berufes handele. ' Erst der Lärm unddaS Murren der EisenbahnBeamten und Arbeite? welche Anstalten trafen, für die unschuldigen Qpfu Partei zu nehmen, bewirfte, daß der Gouverneur und seinelBegleiter sich zurückzogen.. . , :. : ; Inder .Statistischen Korrespondenz" wird d:r zahlenmäßige Nachweis erbracht, daß in Deutschland unter der Herrschast des EivilstandSgesetzeS vom 6. Februar 1876 die Zahl der
JorzeitiZkn Eheschließungen, namentlich derjenigen, bei denen beideChegatten daS '20. Jahr noch nicht erreicht hatten, erhcblich abzenommen hat. ' Es wird daamtlich ein Beweis dasür erbracht, daß die Civilehe in dieser Hinsicht viel günstiger auf die Volkssitte eingewirkt yat, als in srüherer Zeit die rein kirchliche Eheschließung. Dieses Faktum mag auch wohl mitbestimmend bei der Ablehnung deS mecklenburgischen Antrags aus Beseitigung der obligatorischen Civilehe im BnndeLrathe gewirkt haben. Eine ganz eigenartige Sammlung bester daö Hohenzoller.,Museum in Berlin. In der sogen. Büstengallerie deZ Schlosses Mni'oijou desinden sich in einem kleinen. zr.zedeckten Kasten eine größere Anzahl' von Todtenmasken sürstlicher Persö: lichtnten und anderer bekannter und b rühmter Männer. ES befinden sich dort die Todtenmasken deS Großen Kur. fürsten und König Friedrich WilHelm I., Friedrich'S des Großen und deS Prinzen Heinrich (gest. 1846); der Königin Luise (4 Abdrücke) und ihres Sohnes, des Prinzen Ferdinand (geb. 1804, gest. 180G); deö KönigS Friedrich Wilhelm IV. und ' der
Vrinzesnn Karl ; der Kaiser Napoleon I., Nikolaus von Rußland und .König Karl XU. von Schweden; des Fürsten H.ardenberg,. des Ministers von Altensiew -deS Majors vcn Schill, mit der LSunde zwischen den Augen, und des Generals Don Scharnhorst, welche nach einem ' beiliegenden ' Handschreiben des deutschenronprinzen die einzige vor-handene-Tvdtenmaöke Scbarnhorst'S ist; ferner König Heinrich'S IV. von Frankreich,' Jfaak Newton'S und Dr Martin Luther'S;. Schiller'S (Maske und Schädel) und Lessing'S ; Wieland'S und Ludwig,und Friedrich Tieck'S; Beethoven'S, MendelZodn'S und Thorwaldsen'S ; Torquato Tasjo'S. Dante Alighieri'S und Lorenzo di Medici'S ? DevrievtS'S, des .Professors Gans und des Kammerherrn v. Ruhmor, sowie des Generals Moau des .Fürsten Schwarzenberg und des Hamburger Syndikus Sieveking. D er n eu e Bundes -Präsident der Schweiz, Louis Ruchonnet ist im Jahre 1834 in England geboren, wo sein Vater, Bürger von St. Saphorin im Canton Waadt, Fechtmeister war. Als Louis noch im Knabenalter stand, kehrte die Familie Ruchonnet nach der Schweiz zurück und ließ sich in Lausanne nieder. Hier absolvirte der talentvolle Knabe das Gymnasium und eröffnete seine juristischen und naturvijsenschast' lichen .Studien. Er gewann während dieser Zeit einen großen Einfluß aus die akademische Jugend seines CantonS und wurde Begründer einer Sektion der sreisinnigen Studenten - Verbindung H'elvetia". 1858 bestand er das Staat? examen als 'Aechtsanwalt und s.'idirte hierauf noch weiter an Universitäten Englands und an derjenigen von Paris. Zurückgekehrt gehörte fein in Lausänne eröffnetes Advokatur Bureau bald zu den gesuchtesten weit und breit. Im Jahre 18C2 wurd er in den Gn ßen Rath des Eantons Waadt gewählt und nahm dort seinen Platz inmitten der radikalen Opposition. 18G8 trat er sür den znm VundeSrath gewählten- Ruffy in die Regierung und stand abwechselnd dem Departement des . öffentlichen Un terrichts und des - Militärs vor; ' 1873 war er Regierung? - Präsident. Viele gesehgeberische Schöpfungen und gemeinnützige Anstalten zeugen von seiner .Thätigkeit im . eigenen Canton. Er ist der Urheber deS dortigen. Gesetzes über den höheren Unterricht und die Organrsation des landwirthschastlichen UnterrichtS, des LehrcrPenstonszeskheS; die waadtländische Creditanstalt, die Ersparniß und Creditkaffe sür Arbeiter.der Consumverein sind seine Werke; erstand als Präsident der Gesellschaft zur Re. gulirung der Gewässer des Genferseeö vor, erdachte sich in hervorragender Weise verdient um die Ordnung der Eisenbahnverhaltniffe der Westschwe'z ll. s. W. Ueber wieder Ae r ha f tung vorhergegangene Haussuchung beim Fürsten Krapotkin in Thonon (franz. Tavoy:n) erzählt Rochefort im Jntransigeanl". die sranzöslsche Polizei hätte sich in Thonon .so. benommen, als wäre sie der dritten Abtheilung in Petersburg Unterthan. Zuerst wurven d:r Nihili stenfürst und seine grau aus dem Bahnhose, a'.s sie eben nach der Schweiz hin Übttfthttn wollten, l!M für den kranken Bruder der Fürstin einen Arzt zu holen. angehalten und der peinlichsten LeibcsVisitation unterzogen. Da dieses Ver fahren gar nichts Verdächtiges ergab, wurden sie aufgefordert, in ihre Woh nur.g zurückzukommen, um daselbst der aniesohlenen Haussuchung beizuwohnen. Fro,u Krapotkin bat, rnan möchte ihren Br rder, der an der Auszehrung hinsiech: und nur noch kurze Zeit zu leben hat, auf feinem Schmerzenslager unbehelligt laZZ !N ; allein die Späher achteten -nicht ihre Wunsches und störten die Auhe des Kranken, den ihre Gegenwart dermaßen in Auflegung versetzte, daß er eine Wec? uhr ergriff, um sie dem Nächstflehenden an den Kopf zu werfen. Dann .siel er in Ohnmacht, und sein? Schwester hielt ihn für todt während die Agenten in den übrigen Räumen der Wohnung ihre Operation fortsetzten. E j n sonderbarer Kauz ist vor einigen Tagen in Middelkerke in d'r Nähe von Ostende beerdigt worden. Er hatte seit dreißig Jahren einsam auf den Dünen gelebt, und sein Obdach war eine Hütte nahe bei Raversyde. Er war ünter dem Namen .DünenPhilosoph- bekannt und 72 Jahre alt,wohlhabend und von einer guten Familie in Ostende. Seine sixe.Jdce war, daß Erziehung die Quelle aller Laster sei. Bei versetzt beendeten Verkeilung der Liebesgaben für die Bergsturzbefchädigten von Elw im Kan ton GlaruS erhielten die Privaten total die Summe' von 57,9.125 Fr., wovon vorher schon an Vorschüssen etwa-175. 000 Fr. attsbesahlt woroen waren. Der Rest d?r Gavensummk. .abzüglich eines Kredites von 1iW,000 Fr. für die Ge meinde bleibt einstweilen unverwendet irr Zieserve. ,
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