Indiana Tribüne, Volume 6, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1883 — Page 2
Zndicma Hriönne.
SÄSEÄCS ZSgriche- nnd Ksnr:tag5au5zaö?. j Offlce: tt2S. DelawreS:,-. JndianspoliS, Ind.. 10. Januar 183. ie ZIetlymetik sr aS-ns:kttltt. Ueberall. Gas gt!irann! wird, ist e$ schon längst sin ungelöstes Räthsel, wecher Rechnug-Mett;ode siü dieEas Compagnien bi der Aufstellung der monatlichen Rechnungen beoienen. Doß ein Brenner in Monat si';r tzZ Gas ver ihri, zwei Brenner dagegen in de?Zel' den Zeitraum für $0 consumiren, fällt deinem Menschen mehr auf. Könnte man ; nach solchen Progreistonen, wie ne von den GaSCompagnien angewendet wer den, die progressive. Einkommensteuer in Deutschland berechnen, so würde das Neich neben seinen sonstigen Verlegen heilen auch noch bald unter dem ernbarras de ricliesse zu leidkn haben. Daß 2 und 2 r5 ist. kommt wohlauch sonst in Hgndel ' und Wandel vor, daß. aber '1 und 2 15 ist. da? ist ein rechneri. jcheS Resultat, welches nur die Ga?An stalten fertig dringend Besonders auf fallend ist. daß häuftz ein Wohnhaus im Juli ebenso viel GaS verbraucht, wie im Pezember, doch mag auch dieser aus den ersten -Blick auffällige Umstand seine wissenschaftliche Erklärung darin finden, daß die Hitze im Sommer die Brenner ausdehnt und eine gelegentliche Gas flamme in der Küche dann ebenso viel GaS eonsumirt, wie der ganze BeleuchtungsApparat d:S Haufes im Winter. Die Rechenmeister- der Gasgesellschasten dringen diese den Dividenden der Gesell schasten äußerst günstigen Rechnungs kunflstücke überall fertig. Während aUt ein Thei!.vooPennsylvanien daS dilligste GaS. in .jene Regionen hat', in denen dufselbe zur' sofortigen Verwendung st$ und fertig auS dem Boden strömt, cal culiren in einem anderen Theile die Ja brisanten künstlichen GaseS so geschickt, daß die (Konsumenten dasselbe am theuer sten zu bezahlen haben.. In Philadelphia drohte daS elektrische Licht durch die Beleuchtung der Straßen, Berkaufsläöen, Hallen, Fabriklocalitaten pp. dem GaSmonopol einen sehr gesühr lichen Mitbewerb. Da setzte letzteres vom 15. Ort. v. I. ab den Preis des GaseS um 15 Procent herab. Gewisjen hast wurden an diesem. Tage die Vlnga den der.GaSmesfe? notirt.. Aber sowohl der November als de? December haben den Konsumenten gezeigt, daß die Hfr adsetzüng deS GäSpreiseS eine wesentliche Anschwellung", der Gasrechnungen zur Folge gehabt hat. Die letztere betrug ln manchen Fällen bis zu 25 und 50 Procnr und, während in einigen Fabri lrn und Theatern die eingeführte electri fche Beleuchtung die Zahl der Gasflam men um die Hälfte vermindert hatte, .uigten .doch, die Rechnungen, trot der Ermäßigung deSGaspreists, höhere Zis fern als m den entsprechenden Monaten de AoljahreS. Unter diesen Umständen zittern die Bewohner der Stadt" der Bruderliebe vor nichts -so sehr, als vor iederholten Reductionen des tzZaZprei seS; sollten solche loiednholt vorkommen. dann würden selbst reiche Leute das GaS nicht mehr ? bezahlen können. ES ist übrigen? noch ein Glück, daß die GaScompagnieen Hre Rechnungsmethode ge heim haltin ;'. würde dieselbe betanntso würde., sie jiichl inur den alten Adam Riese, sondern die ganze Wissenschaft der Arithmetik auf den Kopf stellen. 2 und 2. macht 15. ns dem Indianer Territorium! . Uebdie letzte Rebellion im JndianerTerritsrium geben zwei hervorra gende CreekJndianer Auskunsk. Der .Richter- G. W. Stidham ist zur Zeit ver einflußreichste Mann unter den nörd lichen Creeks und hat mehrere Jahre hintereinander daS Territorium im Con grege dirtreten.' McKillap ist eb.'nfalls ein angesehener Indianer und bekleidet zur Zeit die Stellung eines Clert? im .Hause der Krieger", einer Körperschaft in der Nation der ilreeks, die man mit dem Repräsentanten Hause des Con gresseS vergleichen kann. Beide wohnen t r fCn?ts hm At (mitidf... in v.uiu&u. uuu uii4 luiru i ii 1 1 i ii r 1 1 ii ri ii rn Theben wir Folgendes hervor : 'Die Nation der CreekS ist seit un " denllichen Zeiten in zwei Parteien und .räumlich getrennte Stämme getheilt, welche sich -selbst tie: .Oberen" . und die .Unteren Creeks" nennen. Jeder dieser veiden, in viele kleinere Stämme zersal nVen,Hauptstämme' wird von einem Livählten Häuptling und stellvertreten'oenHäüptlmg giert. Diese vier Be emtendlloen luiammen die recutkve ' er gesämVten.Natton. - Nach .Beendi gung des letzten größeren Kampfes zwi r. V . V. i c- . , jtycn .ucii ucttii unj Nieren reels war Sands Häuptling . der ersteren, welche immer.z den Ber. Staaten gehalten und:, diese wiederholt in den Kämpfen geigen die unteren, den südlichen Theil des Territoriums bewohnenden Creeks unterstützt haben. Sands machte den Vorschlag, daß beide 'Partelen- die be schrieben? Executive abschaffen und sich unter einem Oderhäuptling - vereinigen .sollten. Die Nation erhob diesen Vor schlag, zum Beschlusse, und es wurde ein Comite ernannt und nit.dem. Entwürfe einer Konstitution und eines., Gesetzbuche? für sämmtliche Creeks beauftragt; m diesem Comite waren beide Parteien durch dieselbe Anzahl Mitglieder vertreteil. Constitution und, Gesetzbuch wurden von der Nation . in allgemeiner Volksversammlung angenommen. . .Der. Häuptling SandS, der mit .Sicherheit daraus gerechnet hatte, daß er als Ober Haupt der Nation gewählt werden ivürde, unterlag : in der Wahl, und er und seine Partei erklärten die letztere für ungiltig. In der zweiten Wahl brachten die jüdlichen Creeks wiederum ihren Kandidaten durch und beschlossen, da auch diese Wahl nicht anerkannt wurde, die nställirung des nach ihre? Ansicht er
wählten Oberhaupte? der Nation durch Waffengewalt zu erzwingen. Der tfarnpf begann, und nur den ÄnstrenZungen des JndianerAgen!en, Major Lion, war es zu verdanken, daß e nichts zum Blutvergießen kam. Seit jener Zeit haben noch zweimal unerhebliche be wasfnete Aufstände de? unteren Creeks stattgefunden. Sands starb bald nach bim ersten Ausstande. Gegenwärtig be schweren sich die Indianer beider Par teien darüber, daß ihnen von der Bun dekegierung dadurch -Unrecht geschehen sei, daß diese einen Theil des ihnen den Creeks abgetretenen Landes an d'ie Seminolen überwiesen hat. Die Ver. Staaten haben hierdurch in der That einen Irrthum begangen, aber die Creeks werden schließlich mit einer ihnen zu gewährenden Entschädigung zufrieden fein müssen und zufrieden sein. Die
Unruhen, welche gegenwärtig noch ab und zu im Territorium vorkommen, ge hen, da augenblicklich von einem unde rcchtigten Eindringen der Grenzbewohner nicht die Rede. ist, von ungefähr 300 CreekZ aus, welche die anerkannte Con stitution der Creeks vernichten wollen. Diese Indianer, die Partei der Rebel'len, steht unter dem Häuptling Shlechee, während Checote der Häuptling der großen, den. Rebellen feindlichen Partei ist. Letztere erkennen außer Spiechce noch Jacob Knight a!S Häuptling an ; kürz lich hatte sich das Gerücht verbreitet, die Rebellen beabsichtigten, die-Hauptstadt deZ Territoriums - - anzugreisen, und Häuptling Checote forderte seine -An Hänger auf, sich zu bewaffnen. ' In dem telegraphisch belichteten Scharmützel zwischen Knndschaslern Checote's und den Leuten Spiechee'Z wurden 7 der er sieren getödtet; Checote zog hieraus mit 040 Kriegern den Redkllcn entgegen, aber die Ituiesi uadcn sich zelstieul. Berkttavang. Nicht genug damit daß. den deutschen Arbeitern das Dasein durch die schlech ten , Löhne nd '.die Blutsteuer verküm mert wird, will man ihnen jetzt auch den letzten Rest vonSelbstständigkeit rauben. Die, Regierung geht nämlich damit um, die sogenannten Arbeitsbücher Zwangs weise wieder einzuführen. In West phalen kennt man dieselben bereits in Form der KnappschastSbücher, und weiß daher auch,- welche Wirkung sie ausüben. Man hält sie dort für einMittel zur Ver sklavung. WaS den freien Arbeiter hauptfächlich vom Sklaven unterscheidet, ist offenbar der freie Wille nnd die Fähigkeit, ihn zu bethätigen. Dies ist vom Staate durch Einsührung des allgemeinen Wahlrecht praktisch anerkannt worden, wiewohl sich m Deutschland der Staat bald wieder seine Liberalismus schämte- und durch Einschränkung der Rede und Versamm lungssreiheit den Werth des Wahlrechts wesentlich beeinträchtigte. Auf Mono Mischern Gebiete wurde das Recht de? Willensbethätigung insofern anerkannt, als man denArbeitern gestattete, sich beHufs Durchführung bestimmter Zwecke zu vereinigen und im Nothsalle gemeinfchaftlich die Arbeit' niederzulegen. Wahlrecht und Vereinigungsrecht bilden thatsächlich die wirksamstenWaffen gegen die Versklavung, und eS ist daher lein Wunder, daß beide den herrschsüchtigeu Classen verhaßt sind. .Die Wahlen sinken denn auch überall zur Posse herab, wo die Arbeiter leicht zu controlliren sind, die Gewerkvereine aber und ühnlicht .. Verbindungen müssen sich die arg sten Verfolgungen gesallen lassen. Herr Stumm ist nicht der einzige deutsche Schlotjunker", der seinen Arbeitern die Bethätigung ihres freien Willens aus politischem oder ökonomischem Gebiete 'abspricht. Andere Jndustriebarone in '.Rheinland und Westphalen .treiben es nicht des, er, und die KnappschastSbücher dienen ihren sauberenZwecken am besten. Will man z. B. einen Arbeiter kennzeichnen-, der sich bei der letzten Wahl für eine mißliebige politische Partei besonders interessirt hat und deshalb ent lassen worden ist, so schreibt man die Thatsache nicht etwa' in daS Buch ein; unauffällige Merkmale und Zeichen, die den Grubenbesitzern und Fabrikanten be kannt sind, z. B. eine Veränderung der NamenSunterschrift oder die Anwendung lateinischer statt deutscher Buchstaben ge nügen vollständig, um andere Arbeit geber zu warnen-. Anerkannt tüchtige Bergleute wurden aus diese Weise in westphälischen Kreisen niedergehetzt und zum Verlassen ihres Wohngebietes ge zwungen, obwohl Nachfrage nach guten Arbeitskräften vorhanden war. Und sollten diese Bücher vomStaate zwangsweise allgemein eingeführt werden, dann würden sie auch überall in derselben Weise mißbraucht werden. Man würde die Arbeiter nicht nur zwingen, nach dem Willen ihrer Herren zu stimmen, sondern würde auch ihre Vereine sprengen und sie völlig schutzlos machen. Dann wären sie von Skaven in der That nur dem Namen nach verschieden, so lange eS ihnen nicht gelänge, auS Deutschland aus zuwandern. In der Heimath hätten sie gar keineRechte, gar keineFreiheiten. Ein großer Theil der Liberalen im Reichstage widersetzt sich der Einführung der Arbeitsbücher, und man hofft, daß daS Centrum sich ihnen anschließen wird. In diesem Falle würde dieser neueste An schlag der .arbeitersreundlichen- Regie rung noch einmal vereitelt werden. Aber daß sie ihn überhaupt versucht hat, wird ihr nicht so leicht vergeben werden. Sie wird sich vergeblich bemüheu, die Arbei te? davon zu überzeugen, daß ihre sögenannten staatösocialischen Pläne etwas Anderes bezwecken als Verstärkung ihrer Macht. ; in Londoner Nebel wird von dem in der Riesenstadt erschei enden Telegraph- folgendermaßen geschildert : Wie mit dem Schnee, so geht'S in London mit dem Nebel : Er ist jedem anderen Nebel unähnlich,- der aus ser Erde und, wie wir demüthig hoffen, unter der Erde gesunden werden kann. Es gibt . Nebel zu Waffer und - zu Lande ; weißliche und bläuliche ; sehr gefährliche, dichte und unangenehme ; aber keiner riecht und schmeckt unangenehm. In
ihre? Umarmung liet gewiermaßen jeben und Frische. Sie lösten sich an liintn an, umhüllen und beängstigen Einen, aber bis zu? Vergiftung verstei ren sie sich nicht. Ein Londoner Nebel
dagegen ist ein ganz anderer Artikel. Er ! blendet und würgt; er ist gelblich in der Farbe, gräulich im Ausfehen und wird von Partikelchen widerlichen Schmutzes und Kohlenrußes begleitet. Uebcrall an wesend, dringt er des Morgens in's Schlafzimmer und hält sich den ganzen Tag im Wohnzimmer auf. Kein System fest verschloffener Doppelfenster hält ihn in seinem unverschämten Lause aus. Er jagt Einen die eine Straße hinauf und die andere herunter. -Ta jchentücher, die sorgfältig über den Mund gebunden, und Respiratoren, die fest um ! die Kmnbaaen geschlungen werden, jmd nur schwache Beschützer gegen diesen vlel hinunter. . . . Diplomatische Leute di! den sich ein; daß sie sich dem Nebel durch die Vorstellung entziehen können, es sei Nacht' und - der Tag habe sich verspätet. DaS Feuer wird geschärt, die Vorhänge werden heruntergezogen, alle Lichter an gezündet, ober , die Taktik ist vergeblich. Durch den Schornstein kommt der Nebel herunter, durch die Ritze' unter der Thür dringt er ein; und eine Wölke scheußli chewDunstes' scheint' über dem Zimmer zu lagern: Alte. Herren machen eine verzweifelte Anstrengung, hüllen sich mumienartig, ein. und rennen nach dem Club. - Dort wenigstens wird es warm und gemüthlich sein. Erst recht nicht. Kaum ist der Portier sichtbar in dem Qualm, der die Hallen und Treppen anfüllt, der Kamin hat geraucht, und in der wärmsten Ecke ist es kalt. Clerks brüten von der ersten Morgenstunde an bei Gaslicht -über, ihren Contobüchern, und! in den Gerichtshöfen quälen sich die Advskaten ab) beim Scheine einer einzi gen: Kerze' ihre Eingaben vorzulesen. Solche Nebel gibt es nur in London (5lne merkwürdige Laufbann. In voriger Woche kehrte Samuel M. Bryan als hoher japanesischer Beamter, mit hohen Orden zeschmückt und mit großem Vermögen aus Japan nach Washington, D. C., zurück. Bryan nahm im Jahre 1868 eine untergeord nete Stelle im Postdepartement ein, die ihm jährlich $1,200 eintrug. Aber sein Sinn war auf Höheres gerichtet. Ehr geiz und das Streben vorwärts zu kom men, nagten an seiner Seele. Von sei nem Posten aus konnte er e schwerlich weit bringen, und um als ordinärer Wardvolitiker eine politische Lausbahn einzuschlagen, dazu dachte Bryan zu an standig. In jenen Jahren war die Be wegung zu Gunsten des Frauenstimm rechtes in den Ver. Städten in lebhas tem Flusse. Auch in der Bundeshaupt stadt fanden häusige Versammlungen statt, und Bryan fiel e in einer derfel den aus. daß mit denDicont- und Con traAlt Vorträgen der begeisterten Red nerinnen sein männlicher Baß eine sehr wohlklingnde Harmonie bilden müsse. In der nächsten Versammlung erbat sich Bryan daS Wort und ging für das Frazc:nstimm?echt cii siner Begeistervn? philosophischen Klarheit in's Zevgl daß die Damen sofort einen männlichen Bundesgenossen von hoher Bedeutung in ihm erkannten. Mit einem Schlage war er in die Oes sentlichkeit getreten, hat! er Selbstver trauen gewonnen und seine' rednerische Begabung erkannt. Doch die Versamm lungen wurden, seltener, den Berussar btitcn im Postamte fehlte c? an jeder anregenden Abwechslung, und Bryan litt wiederum unter der Unzufriedenheit mit seiner Stellung und seinen Aussichten. Da las er in einer Zeitung, daß der Kaiser von Japan , das Postwesen in seinem Lande nach dem Vorbilde der meist civilisirten Staaten zu reorganisiren gedenke und . daß europäische und amerikanische Postbeamte .gute Stellungen in Japan erlangen könnten. Bryan war immer ein sparsamer Mann gewe sen, nahm seinen Abschied und befand sich wenige Tage später aus der Reise in das Reich des Mikado. Er erhielt unter Vermittlung eines. Dolmetschers eine Audienz, überzeugte den Kaiser von seinen gründlichenKenntnissen, erlernte Tag und Nacht die japanische Sprache und sah sich bald im Besitze einer hervorra genden Stellung. Schon 1872 kam er im Austrage der japanesischen Regierung nach Washing ton, schloß unsern Poflvertrag mitJapan ab,, vermittelte ähnliche Abschlüsse mit europäischen Staaten und hat seitdem nicht bloö unsere PostVerwaltung, son dern auch Postsparkassen in Japan eingeführt und den Telegraphenbetrieb mit der Post verbunden.' De? hohe Gehalt, den er bezog, hat ihm gestattet, sich ein bedeutendes" Vermögen anzusammeln und bei seinem Ausscheiden aus dem japanesischen' Staatsdienste ließ ihm de? lkaifer die Jnsignien des Ordens der ausgehenden Sonne" durch den Mini sterpräsidenten überreichen. Bedenkliche Operation. Im Gebiete der Naturwissenschaften strebt die Menschheit rastlos vorwärts, aberan der'Spitze des Fortschrittes dürfte denn doch die Chirurgie marsch; ren. Sie hat nicht nur Studenten, de ren Hunde die ihnen im Duell Zabge icoiagcnen viatn ausgefreifen yatten,aus t . r r r rr . . m dem Fleische deSOberarmeS und aus der ern c i. : v cn n . VttrnyllUl, ja aus ver rul junger Hühner neue römische und griechische, breitgedruckte und aufgestülpte Gesichts Vorgebirge in die Physiognomie gezau bert, sondern kürzlich auch auf einem bis her ungewöhnlichen Wege einen neuen OberarmMuSkel gebildet. In Berlin hatte der Hühnerhund - eines im Vorder hause wohnenden Barons der im Hinter hause wohnenden braven Bürgerssrau den Sonntagsbraten gestohlen, und da mit eine Unthat degangcn, die nur bei dem Mangel strenger Sonntagsgesetze vorkommen kann. .Und wie jede böse That srtzcugend derVater der folgen
ge,chiihlkn Feind. Der Husten kommt llq" ? "ä1"". D(n wan, av, h ; w , '. h .r ,... . dch. die ei" wl'd jj? die rußigen Än..e den Muskelens rasch alZ d' vtt.elsen ttnn.t.
e ianolyette arvenen ncy m vle Zungen vw" "s vn vsueue r m,n;u&ur, h M, d,?i,n,n-N.r.
len wird, hatte Nero" der Frau, diel
ihm ihr Eigenthum entreißen wollte, den ganzen Muskel des Oberarmes, den s? genannten Biceps, vom Aibe gerissene Die Wunde heilte, aber der Biceps be dingt die Bewegungen des Oberarme? und damit den Gebrauch deS ganzen Ar mes. Eine Hausfrau kann deS Armes
; t,T t. ftE v ? ' i s" waren intklligknt und sittlich, A t, IX l b"'r'5"' und ehr dikle von iwn leben jizt al '"Ä'?' Angesehene Ga,twen und Mütler in mfänamVM ibren gut teilten Familien. Unier den te? M?.;.n 5S ? älteren Damen gibt es wenige, die nicht .7itUla2tm"ne a!5 junge Machen in den Fabriken ?. Älta WÄ'V Die j.5ig,n Fabrik. Patientin Nero, der den Oberarm t?y i.o ..?, Ji?. t,,itr,.
.it-.. V..r.rt. t.ii.m.f. ,at.( k.r r.. ..t,.R. tli. IHVItl Der starken Frauentrmenen BlcepS. Der MuSkel wuchs an, wurde zum integrire::den Besiandtheile des Armes, und der letztere erlangte seine srühere Beweglichkeit und Stärke wieder. Alles würde vorzüglich stehen, wenn nicht Nero'S Schwanzmus. kel sein, fo zu sagen, phuchologischen Eigenschaften beibehalten hätte, und wenn solche nicht mitunter die Frau in eine abnorme Situation versetzten. Wenn irgend etwas die Aufmerksamkeit der Frau in hohem Grade erregte, wenn z. rn v!. et: . .... V niiutfunn i4i irnirn ikuiii Kleide über den 5)os ging, so richtete sich 1 P o ' v ! . vle imairinaDcnn IN emem neuen der Arm kerzenzrade '.n die Höhe, wie die Ruthe bei einem Hühnerhunde, der in Mlrtsf VSitifinr innr S:. ;. h ;r, sz : in brem Harzen, h7g r Äm ch Ii ' V av . . 1 ' an lyrrr cue yerav, uno leine .crasi anstrengung vermochte denselben zu de wegen. Am erjten Wechnachtsselertage hatte sich die Frau die Zeit abgemüßigt, dem Vormittags Gottesdienste beizu wohnen. Der Herr Pfarrer predigte so schlicht und schön, das; es der Frau ganz kinderfrohlich um's Herz wurde, und so begann sie denn mit dem Arme links und rechts gegen die' Armlehne des engen Kirchensitzes zu schlagen. Da unterbrach der Psarrer seinen Vortrag. Es muß. meine andächtigen Freunde, ein Hund in der Kirche sein ; das Ge räusch, da er verursacht, stört mich ; ge wiß ist irgend Jemand so freundlich und jagt das ThierS hinaus." Die Frau hatte bei diesen Worten kein schlechter Schreck überkommen, dieser hatte die wohlige Stimmung verscheucht und der Arm ruhte, der das Geräusch verursacht hatte. Zu Mittag kam der Gatte, der zur Feier des Festtages ein Glas Bier getrunken hatte, pünktlich zum Essen, die braunglänzende Gans duftete und schmeckte, wie nur in Deutschland Gan sebrateu schmeckt, und der , Mann wußte seines Lobes über die Kochkunst seiner Frau kein Ende. Schmunzelnd reichte diese ihm ein neues saftiges Stück, aber der fröhliche Mittag und das Lob ihres Mannes hat ten fie so freudig gestimmt, daß .plötzlich der Arm hin und her flog und die Reste des herrlicyen Bratens vom Tische fegte. Eine dkttljche 5)ausfrau läßt nichts umtonimt)!, der Stubenboden war rein und sauber, wie geleckt, zwei Sandkörnchen, sie t,r., traten hingen, ließen sich besei llgen. a!?r nöhllche Alittagefzen war
, nfie Kanadierinnen, odnenlelllaeni und
uno oalie einen ungewöhnllch alle Erziehung, ast alle schnupfen u. schönen Schwanz,, dies deu- VJ, tnu nn Lr
tete au das Vorhandensein eines unge- Z TtZ7n Zhlt, 9 wöhnlich starken Schwanzmuskel. Sosort Lge ?er Fabrt madchen tf
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1üaii titn unin VUmik l CT V I T . . !. 4.kryv !- " .......n. ".-y
lä: ,!ö-l. ,,.:d auf den Dielen machte! 5.- Verdacht der Thäterschaft HD cia rt.tn.c- bemerklich. , 'wandte sich gegen daS Dienstmädchen
Vom Anlande. rv v 1:1 nördlichen E a n a d a zwiscden Amiaul und ttederha!!, 200 M. von Quebec, suhr dieser Tage ein EiseN bahnzug in eine zahlreiche Leerde wilder Earibou'Z nordamerikanischer Renn thiere hinein und tödtete drei Stück, Im Innern von Florida sieht es noch sehr waldursvrünglich auö. In dem Städtchen Kassime giebt es z. B. noch keinen einzigen Schornstein; in. den wenigen Holzhausern, in denen man einen Ösen hat, wird das Rohr einsach durch daS Dach oder die Bretterwand gesteckt. In den letzten Tagen, in denen dort Eis zu Zoll Dicke vorkam, wärm ten sich die meisten Einwohner an großen Bonsirer, die vor den Häusern ange zündet wurden. Harzreiches .Tannen holz giebt es imUeberflusse und es brennt wie Pech und Schwese!. Die achtzehnjährigeAddie Kirby, die Tochter eines reichen Kauf männes in Anson, TexaS, wurde vorige Wpche, in EoSco in demselben .'Staate verhaftet, weil sie'Männerkleldüng trug. Nachdem sie sich umgekleidet ?hatte,. erklärt' sie vor Gericht, sie sei aus der Reise' nach Fort Worth, -um dort den-jungen William Earpenter, der sie verführt und verlassen habe, niederzuschießen. Der Richter suchte zwar die junge Dame von ihrem Vorsatze abzubringen, hatte aber, da dieselbe versprach, nicht wieder Männerkleidung anzulegen, keine Vcranlas
suna. dieselbe festzuhalten. Äddie wurde 'bet, daß auf Befehl des Sultans sämmt ' 1 1 V tA r x üf!i. t' T.?f.;jt rnrn- l.C.Vf!J;.
entlassen und setzte ihre Reise nach Fort ern i- : o....Mf A:s.v (ri I aouinf in xjtuuciiiidviiii Ein gemeiner Streich ist dieser Tage dem Pastor Eowle in Ehi cago gespielt worden. Derselbe erhielt . , V - n '-- V . 1. rdahin und fand, daß m,': :,s n: dertrachtige Weise getauzä,: In Bremen, F airj lc ld Co., O., begaben sich vorige Woche mehrere junae Damen um Mitternacht vor. die .w. . . 4. ri .?j ' V C 4. . .Apotyele, weaien sen Venxer unv vami 'ihn flehentlich, emen Laden zu.osfnen. ns. : cm - c i . t.MVl. kiH Der junge Mann glaubte, eS handle- sich um einen Krankheitsfall, willfahrte,nd die jungen Damen wären kaum nge treten, als sie niederknieten -und darum beteten, daß der Apotheker das. Tempe renzgelübde ablegen möge. D,er junge Mann war zu. sofortiger Bekehrung nicht bereit,' "aber -so höflich, die Damen nach Hause zu 'geleiten. Den Schlüssel zum Laden ließ er in der Thür stecken. Als er zurückkehrte, fand er, daß Diebe den Geldkasten geleert und werthvolle Waa ren gestohlen hatten. Er hat die Damen auf Schadenersatz verklagt; wir wünschen ihm Erfolg, glauben aber auS ju ristischen Gründen nicht an einen solchen.
ein Telegramm, oas lyn an vus Vlrrvr bett seines VaterS in C'o'oza rief Der Sobn reiste so sch:nU . . möglich
Fräul. Belle C.Ereen, die!
Tocktter eines Fabrikanten in Nassau. N. H.. beklagt den Umschwung, der in den Neu-England-Staatenin Ansehung der Fabrik-Arbeiterinnen eingetreten ist. s5ot 20 Jahren kamen die Mädchen,die Arbeit in den Fabriken suchten, von den t Vt vr ti ( iinX v ;ui'm VWV v' II"' -. ". ! sonen erhalten, welche ,m December jeden JahreZ von der heiligen Congre gation als der Canonifation, oder we nigstenS der Beatification würdig de zeichnet und zusammengestellt werden. Dieselbe enthält 207 Namen ; 80 TrS ger derselben stammen von Corea, -Li von Tonkin, 31 aus Italien, 22 von Frankreich, 10 von China, 10 von Cochin-China, 6 von Spanien, 1 von Oesterreich, 1 von Portugal und 1 von Polen. Diese Liften werden den höch rv OWÄ.ik.., 1t:C. Würdenträgern der katholischen ßl-X, WirnKf inn llnh. Kirche gegen Ende Dezember jeden Iah reS zugestellt. Die Personen, welche der Heiligsprechung würdig erachtet werden. w ma-. Mönchs-Orden sind die .Dominicaner am stärksten vertreten. VUikVll VVU JJKVliVyV - -VV4 VV Dominicaner am stärksten vertreten. Die Staatsgesetzgebung von Georgia hat ein Gesetz angenommen, welches eine Strafe von $109 für den Verkauf der New Yorker .Police Gazette" festsetzt. Dazu meint ein deut sches Wechselblatt : .DaS Beispiel sollte in allen anderen StaatSgesetzgebungen nachgeahmt werden. Es giebt kein Blatt, welche mehr zur Entsittlichung des Volke beitrügt, als die in New York erscheinende Police - Gazette" mit ihren aus den Geschmack der verworfensten Klassen spekulirenden Bildern. Die Unterdrückung eines solchen Blattes hat nichts mit dem Princip der Preßseeiheit zu thun. Man kann dreist behaupten, daß Hunderte der schauderhastesten Ver brechen, welche jahraus jahrein in den Ver. Staat? begangen werden, aus das Lesen der Police Gazette" zurückzusüh ren sind." "Eines jener Verbrechen, welche den Mord eines menschlichen We sens herbeiführen, die aber unter Berück sichtigung der die ZurechnungZsähigkeit schmälernden Umstände, unter denen sie begangen werden, von dem Gesetze mit Recht verhältnißmäßig mild beurtheilt werden, hat daS ' Städtchen Mary town, Pa., in Aufregung .versetzt. Dort wurde dieser Tage früh in der Nähe nder Wohnung des' Ladenbesitzers Levi Dieralf die Leiche eines neugebore nen Kindes im Wasser eines kleinen Ba cheS aufgefunden. Der Coroner, Dr. Wertz, nahm die Lungen Probe vor und wies durch die auf: dem Was ser schwimmende Lunge nach, daß .ftinti nack Utntr siMurt rtlfir des Herrn Dlerats, die 21iai)nge Marie Keyser. Als der Coroner mit der Kindesleiche das Schlafzimmer derselben betrat und ihr die Kindesleiche' vorwies, rief dieselbe unter Thränen aus: .DaS ist mein Kind, ich habe es heute früh bei Tagesanbruch in unserem Garten gebo ren. DaS Kind lebte, ich fürchtete die Schande, hob das Kind vom Boden as, lief nach dem Bache und warf das Kind in das Wasser. Dann kehrte ich in das Haus zurück, wusch einzelne Blutspuren aus, eilte die Treppe hinauf und in mein Zimmer. Ich gehe gern ins Gefängniß, ich habe eS nicht anders verdient."' Den Namen ihre Verführers ' weigert sich das Mädchen zu nennen. W. H. Vanderbilt b, ab sich tigt laut einer Korrespondenz d.s Herrn Gath. den der Stadt New Vrk gehör! gen Bauplatz an der. 5. Asenue anzu kaufen, auf welchem sich jetzt daS katho tische Waisenhaus besindet, und auf fol chem eine großartige GemäldeGallerie zu errichten. Zur Erwerbung des Bau Platzes.- Errichtung deS monumentalen Gebäudes und Erwerbung von Kunst werken hat Vanderbitt die Summe von $5,000,000 bestimmt. Das vollendete Museum wird der Stadt New Aork m t -'te? '-.Bestimmung übereignet, werden, toZst':de dem Besuche deS Publitiüi ujj'en du halten. Bom SluSlande. Es wurde bereits gemel liche im kaiserlichen Palaste befindliche TsckerkeZstnnen. 7117 an Zahl, weil sie an der jüngsten , angeblichen Verschwörung betheiligt' gewesen sein sollen, in ihre Heimath)' nach dem Kaukasus, zurücksxpedirt worden sind. Unter diesen Frauen befanden -sich 23 Odalisken deS S.ultans während die übrigen theils Odalisken der kaiserlichen. Prinzen, theils Ka'mmerzosen oder' Dienerinnen, waren. Die Odalisken erhielten vor' ihrer Ab reise nicht nur beträchtliche Geldsummen, sondern dursten auch alle ihre Kleider und Schmucksachen mit sich nehmen, wo gegen die .Dienerinnen einen viermonat lichen Gratislohn und zwei Paar Äleider erhielten. Abdul Hamid hat ferner angeordnet, daß die den kaiserlichen Prinzen abgenommenen Odalisken durch neue .aus Syrien und Armenien ersetzt werden sollen,und zwar aus Kosten de? kaiserlichen. Civillisie. . Nach der Explosion , aus Fort Mont.Valerien bei' Paris sind folgende Thatsachen in dieOeffentlichkeit gelangt: Die Frauen und Mädchen, welche für die Regierung alte scharse Vatronen zu össnen und zu entleeren htten, erhielten nur 50 Centickeö 10 Cents den Tag gerade genug zum trockenen Brote für eine höchst lebenS
gefährliche Arbeit. Bei der'' Erplosion verunglückte, obwohl die ganze Barracke zerstört wurde, nicht eine männliche Seele; es war also kein Sachverftändi er? zu? Aufsicht bei diese? a:f ehrlichen Arbeit vorhanden. Es war d:n Frauen verboten, stählerne Werkzeuge dabei an zuwenden, aber eS war nicht für Ueber wachung zu diesem Zwecke gesorgt ein Meißel scheint mitgebracht worden x sein. Die eigentliche Ursache kann j'doch nicht festgestellt werden, weil alle anwe. senden Frauen (über 20) so verunglückten, daß die überlebenden kein genaues Zeugniß geben können. Für den Fall einer Verwundung wäre? ''ine Vorkeh rungen getroffen die Überlebenden mußten drei Meilen weit nach Paris ge schafft werden und vor demSpitalGroS Caillon dreiviertel Stunden warten, ehe sie nach einem anderen Spitale geschafft wurden, um ärztliche Hülse zu sinden. JnPeteröburg wurde den Gendarmen der altePolizeibefehl ins Ce dächtniß gerufen, keinerlei gefchriebezie Plakate an den Häusern zu dulden und von den gedruckten an den dazu de stimmten Anschlagsstellen auch nur diejenigen, welche den Vermerk .erlaubt vvm Oberpolizeimeister" tragen. Man
erzählt, daß die Auffrischung dieses Be fehls durch die Unachtsamkeit eines Po lizisten hervorgerufen wurde, der ein hektographirteS Plakat, welches an eines der, dem Semjonowschen Platz umgeben den Häuser . angeklebt war, mehrere Stunden unbeachtet hängen uek. 2a Plakat trug die Überschrift: .An den Gutsbesitzer von Gatschma " Also den Ezaren ! Da der Gutsherr von Gatschi na, hieß eö dann weiter, sich bereit macht, in die Stadt überzusiedeln, erhält erden Rath, nicht im Anitschkow-PalaiS, son dern Ueber im WlNterpalaiS Wohnung zu nebmen, da bei der Lage deS Anitsch tow-PalaiS bei emer Explosion in dem selben auch viele Privalhauser beschä dlgt werden könnten, wahrend dleL cei dem auf großem freien Plötze stehenden WinterpalaiS nicht zu befürchten ist. I Frankreich beginnt man sich bereits mit den vollbrachten Thatsachen in Egypten vertraut zu ma chen, und es ist bezeichnend, daß ein dem Ministerium des Aeußern nahestehendes Blatt, nämlich der TempS, es ist. vel cheS zuerst die Wahrheit auSzusprechen wagt, daß Frankreich die Partie am Nil verloren hat. Nachdem daS genannte Blatt constatirt hat, daß kein Zweisct mehr darüber vorhanden sein könne, daß England an Stelle des Condominiums das ausschließliche englische Protectorat setzen wolle, mbcht es daS Eingef.Sndniß. daß, wenn jetzt die Dinge für Frankreich diese Wendunp, nehmen, der größere Theil der Schuld hierfür an .Frankreich selbst liege. .Wir haben England seine Actiansfreieit gelasfenalS wir lieber gemeinsame Sache mit dem sogenannten europaifcyen itoncme wie mir oem ia binete von London machen wollten; wir haben die Ungenlrtheit der englischen Usurpationen an dem Tage ermulhigt, an dem eine französische Kammer durch ein feierliches Votum ihre Gleichgiltig keit für die Verpflichtungen der ausvär tigen Politik erklärte. Die Pille ist bitter zu verschlucken, wir leugnen eö nicht." .DaSZi schen imTheater ist eine Störung de? öffentlichen Ruhe". So entschied dieser Tage die Eharkbwer Polizei, und . bestrafte einen Studenten der Universität,' der sich erlaubt hatte. während einer Theatervorstellung anläß lich des schlechten Spiels eines Schau spielers zu zischen und zu pfeifen, mit ei ner Woche Arrest. Der Verurtheilte appellirte gegen dieses sonderbare Ur theil des Polizeirichters an den Frie densrichter-Congreß und dieser sprach den Studenten frei, indem er erklärte, daß die Bravoruse und das händeklal, schen im Theater,ebenfo wie das Zischen und Pfeifen die .Ruhe stöttn", trotzdem aber nicht als Vergehen - gelten, und da die Polizei das Bravorufen und Hände'' klatschen erlaubte, so müsse sie auch das Zischen und Pfeisen als ein Zeichen dei' Unzufriedenheit des Publikums gestatten. Der Polizeirichter, welcher gegen diefe Logik des Vorsitzenden des Fm--densrichterEonzresfes nichts einwenden konnte, war gezwungen, fein Urtheil für .nicht bestanden" zu erklären. Das Testament L e o's XIII. soll dieser Tage ausgesetzt und bei dem Collegium der päpstlichen Notare hinterlegt sein. Der Papst vermacht sein Vermögen, da? nicht übermäßig bedeu I tend ist, seinen drei Vitin und ewigen Nichten. Zum Testamentsvollstrecker hat Leo Xill. einen rangen Prälaten, den er sebr protegirt. Ms.ir. t5retoni, er nannt. ' Von jenen drei Nefftn steht der jüngste. Gras amillo, beim Papst am meisten. in Gunst. Er ist. trotz seine jugendlichen Alters von 26 Jahren, be reits Ritter deS Maltheser und Inhaber vieler anderer ausländischer Ordrn. William Gal ignant, we! cherin Paris im Alter von S! Jabrengestorben ist, der letzte der beiden Brü der, die vor länger als einem halben Jahrhundert in Paris das englische An noncenblatt .GalignantiS Mefjenger gründeten und dadurch ein stattliches Vermögen erwarben, hat dem von ihm und seinem Bruder gestifteten Hospital zu Corbeil und dem dortigen Waisen hause je 120,000 Francs, der Pariser As:$istance publique ein Terrain von 7000 Metern ' am Boulevard Bineau, einen Regententitel von 70,000 Francs, Lindem Elysee gegenüber liegendes Ho tel, daS auf zwei Millionen Francs ge schätzt wird, und ein anderes Wohnhaus vermacht, welches zu einem Asyl für arme Journalisten, Buchhändler und Drucker ei:.zerichtet werden soll. In dieser AI terversorgung? Anstalt, durch deren Gründung Gallgnar.t an ftire x bescheidenen Urjvruna. erinnern wollte, sollen ' 100 PlSke gestiftet werden: .') fürGrcife, über LO Jahre, die 500 Francs jährlich bezahlen können, und 50 ganz unent zeitlich. Bebelnheim (Elsaß'Lvtrinzen), 22. Tec. 5err Job. Daniel Salzmann, der ehemalige Bürgermeister hiesigen Ortes, ist im 63. Lebensjahre gestsrbtn.
