Indiana Tribüne, Volume 6, Number 111, Indianapolis, Marion County, 9 January 1883 — Page 2
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t r9 &X" - nn ttim - mwm r -j. ! 'N ? J-ianapolis. Ind.. 1 I inuav 18S3 2!n:i. ra.Kr m ii t":: r;r Der sn.4f:.'f;c v , t 0" Hfentkittt i:e virw. it:, u ! ;a:en sii; tr.r. Reuen in cen Scr. laaten au; tr1 r.e .4,4 . N ' ii v 4 iU Hii Uuj i. cene SSeraerruTU m. erbei ce:s:e a! er,'. rr 'He guten uad scharfsinnigen BeulMncr crj scheinen lassen ; ra:r können nur einzelne derselben turz andeuten. Zu den Erscheinungen in den Ver. Staaten, welche namentlich den Enz' länder im Ansänge wenigstens d'.Zrernden, gehört die Formlosigkeit, welche ihn: -im'össenilichen Leben überall entgegentritt. Nickt nur die Quelle des nmeriramschen Rechts ist dieselbe wie in England, das conimon Jaw, sondern auch die. Nechtssormen, die Beamten und ikre Besuanisse sind in.de? Hauptsache dicsel den. Trotzdem sehen wir, mit Ausnahme des Ober-Bunde-Jerichts, die. Richter nicht nur ohne Perücken und AmtsRoben, sondern auch in einer Formlosig keit thres Amtes walten, die. nicht nur den Engländer, sondern überhaupt den .Europäer befremdet. In ähnlicher Weise sah ich den Gouverneur des Staates Massachusetts seinen Einzug in die Staatsdauplstadt halten, ohne daß dieser es für nöthig erachtet hätte, seiner Klei dung für diese Gelegenheit eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken ; hatte sein Gesolge nicht einen gewissen Pomp entwickelt, würde Niemand äußerlich - wahrgenommen haben, oa& sich eine StaalSaction vor ihm abspielte. Man könnte geneigt sein, in diesen Eigen- . thümlichkciten' eine gewisse republikanische Ejnsachheit'Zu erblicken, wenn nicht auf der andern Seit: der Amerikaner in seinem Privatleben ein größeres Gere moniel beobachtete, als sein Stamme?genösse aus der andernSeite des Oceans. - So hat es mich überrascht, mich in den Ver. Staaten bei jeder Gelegenheit Sir" angeredet zu hören und zu sehen, daß es ebendaselbst viel weniger Leute Uejbt, die ihren Nächsten nur mit dem einAachen Mister" beehren, oder bei seinem ehrlichen Namen nennen, wie in Eng.Land. Mich selbst hat man im Osten jÄ.nb im 'Westen nie anders, denn als 'Prosessor" Passiren lassen und ich habe doch nie rn.it einem Lehramte das min- " beste zu thun gibäbti In Boston machte . ich befreundete Unioersitäts Lehrer dar aus aufmerksam, (i sei doch eigentlich eine Schande, sich Professor" tituliren .zzk,lelsse?) wahrend ein K?rl, derdressirte Hunde sehen ließ, sich diesen Titel beilege und. allgemein, .so . .genannt werde. Meine Freunde gaben' mir durch Lächeln und Zucken der Achseln einfach zu ver-Ztedtfl,-landlu!) '.ser .eben. nttllch. ich meine b'erman könne in dieser Beziehung von den'Aircrikanern mit demsclbcn Rechte wie von den Chinesen sagen : Der Zopf hängt ihnen hinten. Die militärische. Titel, die sich hier die Leute an die Köpfe werfen, erkläre ich mir sehr
dtiftuum tirüvitsit'.
..wohl aus der.großcn .Anzahl Colonels, MajJrs und Captains, die als Freiwilligc, im letzten Kriege gekämpst haben, . doch braucht man, um Major" titnlirt zu werden, bei Beendigung deZ Kriege. noch nicht sattelfest im Ä B C gewesen zu sein. Die vielen Judges", die hier 9 im Lande herumlaufen, haben mir auch n'cht imponirt ; auch der Fremde merkt zwar sehr schnell, daß die Ver. Staaten entsentich.viel zu viel Juristen, namentMldvokaten haben, aber so lange er dßlgubt, j)aß,wirklich jeder dritte öder fünfte Mann ein Judge" ist, muß er doch den Untergang der Nation snr unmittelbar bevorstehend halten. . Zu dieser Titelsucht gehören auch noch Eigenthümlichkeiten, welche die Amerika.7vnchrsch?uilich von den Deutsch ,!. Amerikanern gelernt haben; häufig .'. burfeliich einem Gouverneur A. oder B. , , i PorgestzUt, und, wenn -ich vor dem höch ' "'sten Exekutiv' Beamten eines Staates zu stehen glaubte und deshalb gewisse AnWandlungen von Respect nicht zu unter- . drücken vermochte, erfuhr ich, daß der sih'sgeschäöte Herr vor 10 oder 20 Iah. vfw 'icn' einmal Lieutenant'-Gouverneur gt' wesen war. Mehreren Frau Senatorinnen" habe ich. meine Ausroartug oc macht und den Jrau Prosesiorinnen" gegenüber habe ret) mich immer gefragt, orderen würdige Ehegesponse etma auch drenrrt'e Hunde" sehen lassen 'nt tjt' Fransteich; von London kann 'man wenigstens in volitintier Ae--
ziehung nicht.sagen, dasselbe sciöngland. .Wohl aber ist es in industrieller, intellec 'tuell?r und gescttschafZl'cher Beziehung dir Mittel-und' Angelpunkt von Eng. lard. Eine ähnliche Stellung loird in den Ber. Staaten nie irgend eine Stadt einnehmen können, denn keine amerika- ' nische Stadt kann gleichzeitig die größte ' und leichste Stadt im Lande und derSlh cv ni r oer Vunoes-cegierung ieln. ' Um ein amerikanisches London her zustellen, müßte man New Jork und Washington in eine Stadt verschmelzen. , Aber auch das Product dieser Verschwel- " zung wäre noch kein amerikanisches Lon- ' don. Die Verfassung dcr'Ver. Staaten, die den einzelnen Äundcsstaaien so vielfach eingeräumte völlige Selbststän digkeit, wird nie eine Stadt in Amerika denjenigen Rang einnehmen lassen, we! -chen die großen Haupt und Residenz, städte in Europa behaupten. Die Ver. Staaten besitzen in den Neu England-Staäten noch ganz wenige der großen Grunbesitzer, die man mit den englischen Squires" vergleichen kann. Dagegen giebt es zahlreiche Landbesitzer, die ich mit unseren comcn", Frcisas ; sen, absolut unabhängigen Landeigen 'thümekn, vergleichen möchte, die bei uns unmittelbar nach der sogenannten . Eentry rangiren. . In diesen Farmern liegt noch heute "ein großer Therl vom Schwerpunkte des politischen Lebens und, während in den Äerl Staaten eine mehr städtische Le-
bensweise vorherrsch:, eis auf be'rr. rtaltcn Lande ü Cnglara, ist tsch.bic Summe der Idnblict-en Bevölkerung rech !rr:e ccn größerer BedentuZ als die-
jentfje der Tt.üdti3en. rv. v CT er vmi Pitiint'm i7,-? ;'s. tn wi -vi.. vituui iiu'ji tiuu; v.iIeö Den 3:crr.5et dc5 . raschen Werd?nö Z'.nd Cc3 rastlosen Fortschrittes. Betreten toir solche' Mark'si.ckü!, die son vi-rtc lal'v langer Z.tt pegtftnoct würd:::, al?r qintrr iVcn 5Jocr?rtrf:a5tcn, zum grö'it.'n ZC:,U jiiiiitreri Datumö zurückyzbileder. sind, ;o wcht ,unö sofort cui ihren Gassen ur.d Häusern öec C'j-:ip bet alten Sijelt entgegen. VUn gehe nach Bristol in PennnitLonien, SzD von Bo ston und üderslügel! wur)e, ooer nach Fjnntngton in Connecticut, und man glaubt sich in einem der StäMchrn zu befinden, wie sie sich ander alte-.i Pi)ststraße zwischen London und O?,sord ziemlich unverändert erhalten huvcn. Die Amerikaner haben troh ihrem Hasten nach vorwärts ein merkwürdiges i Talent, in itren öffentlichen Einrichtun gen Mißstände lange Zeit fortbestehen zu lassen, denen sehr, leicht . abzuhelfen wäre. So giebt es z. B. nirgends eine bessere Postbeförderung, soweit es sich, selbst . mitunter unter schwierizen Ver hälrnissen, um das Einsammeln und Abliesern der Briese handelt. Will man dagegen in einer kleinen Stadt einen rccommandirten Brief befördern oder die Post sonst in einer etwas complicirteren Weise in Anspruch nehmen,, so begegnet man einer Schwersälligkeit, die ' dem Reisenden in Europa nirgens entgegen tritt. Dasselbe gilt von der mangelhas ten Personenbeförderung in den größeren Städten, abgesehen natürlich von den Straßenbahnen, die häusiz nicht ausreichen und für die Fiemleu vsn ae ringem Wende sind." Bcstcuerungs Methoden. Den gesckaebenden Kö'.perschaften verschiedener Staaten liegen Anträge aus Abänderung der bestehendenSteuerg?s:tzi: vor, die ja in den meisten Fällen nichts als Flickwerk sind. Fast allen diesen sogenannten Systemen liegt der Gedanke zu Grunde, daß alles Eigenthum mit Rücksicht auf seinen sichtbaren oder abschäumn Werth zur Besteuerung herangezogen werden sollte, gleich. viel, r?Lö es seinem Besitzer eindringt. Und daraus ergeben sich die größten Ungcrcchtigkeiten. Denn es giebt heatziitage Werthe, und ihre Zahl vermehrt sich mit dem wachsenden Reichthum d?S Landes, die ihren Eigenthümern große Gewinnste abwerfen, sich r.bcr so leicht verbergen, versenden oder übertrogen lassen, daß sie der Vcsteueruna gänzlich entgehen. Dikjznigen Werthe dagegen, deren Bcsit: Nicht verheimlicht werden kann, sind sür den Eigenthümer hänsig nicht nur keine Quelle et Gewinnes, sondern geradezu eine Last. So -k7.n z. B. ein Walzwerk, das Millionen gekostet hat, Jahre lang geschlossen werden müssen. Es ersordert in der Zwischenzeit Ausbesserungen, damit cS nicht ganz verfällt, bringt aber niuzls ein. Dessenungeachtet wird es nach Maßgabe seiner muthmaßlichcn Herstellungskosten besteuert. Oder eine Eisenbahn, die durch bergiges Gebiet führt, deren Erbauung also besonders viel gekostet hat, sodaß sie sich Jahrzehnte hindurch nicht bezahlen kann, wird ebenso. hoch besteuert, wi: eine durch ihre natürliche Lage begünstigte Bahn, die jährlich ungeheure Einnahmen bat. Aeynlichcs gilt von Grnndstücken in Stadt und Land, deren Nutzwcrth von den mannichfaltigsten Umständen abdangt. Die Besteuerung dauert fort, wenn daö Land auch gar nichts eindringt, während derBesitzer von Papieren, die regelmäßig Zinsen zahlen, dem Stcuereinnchn.e? stetsein Schnippchen schlagt.. Vermehrte Wachsamkeit hilst dagegen gar nichts. Je eifriger die Steuerbehörden sind, um so schwerer fällt ihre Hand auf die ehrlichen Leute von mäßigem Vcsitzthum: die reichen Gauner können sie nicht fassen. In den Städten vertheilt sich die Steuer auf Grundeigentum wenigstens annähernd gerecht auf sämmtliche Bür gcr, weil schon der Preis der Grundstücke wesentlich von dem Charakter des Stadttheils abhängt, und dieser wiederum durch den größeren oder geringeren Reichthum seiner Bewohner bestimmt wird. In Miethskascrnen-Vierleln ist der Preis der Bauplätze selbstverständlich nicht so hoch als in den Quartiers" der Reichen, und noch mehr gilt das von den Häusern selbst. Durchschnittlich wohnt in den Großstädten Jecer seinem Einkommen gemäß, zahlt also auch die aus die Miethe geschlagene Steuer im Ver hältniß zu seinem Einkommen. Vanderdilt allerdings opfert sür seine Wohnung Nicht so viel von seinen Einküns ten, als der arme Arbeiter, der sür seine paar Zimmerchen den vierten Theil seiues Lohnes erlegen muß, aber das sino Ausnahmen, und absolut gerechte Stenergesetze lassen sich nicht erdenken. Für große Gemeinden dürste sich daher die Beibehaltung und sogar Erweiterung der Steuern aus Grundeigcnthum für ört liche Zwecke empfehlen, j'ür Staatszwecke wäre als verhältnißmäßig gerechteste Methode die dirccte Einkommensteuer in Vorschlag zu bringen, die außerdem abgestuft werden sollte, sodäß die Reichen eine im ' Verhältniß zu ihrrn Einkünsten aussteigende Last zu tragen hätten. Dieselbe Methode wäre sür alle Zwecke im flachenLande vorteilhafter als die bloße Besteuerung der Ländereien, Gebäude, Geräthe u. s. w. Letztere erschwert den landwirthschasttichen und geschädlichen Betrieb und ist nach jeder Liichtnng hin ungerecht. Zu ibren Eunsten ist noch kein stichhaltiger Grnid vorgebracht worden, denn daß sie leichter eingetrieben werden können als jede an dere Stcuerart, ist nur zum Theile wahr und kein Beweis sür ihre Vortrefflichkeit. Wenn der Staat, um es sich bequem zu machen, einzelne Elassen über Gebühr belastet, so macht er sich offenbar eines Vergehens schuldig. Wird aber eingewendet, daß das Einkommen sich nicht genau abschätzen lasse, so ist dem entgegenzuhalten, daß auch die Abschätzung
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? CC 'rf::v.3JZisöen Ocsler-tiÄ und Theilc:: dci deulsücn üiXi bnischte Jü';rc:. der socejicnntc Vicreoiur. ;;r rit-" cr seil'? b;f:ano darin, cah c.w ): ba DoGfcniiririüiq c-jcr uittriCi::;-r, rcöUiple fratrifate von tcr andere Land piif-ci gefcr.it,- der cor.tng ur.tcrworcn itrfb i"' iV (V i'. t ,1. . . 4,". . .ofifrei in'tj UriprunSiar xü; sandt wecp:n da:f:-:n. So nurd?n (vewede nuö Deutschland cui die Natur bleichen im österreichischen Gehirqe ge-! t. .5. . .. V 2 ZI - . J .'. :. f. . r- '' ! muyi, unu üiierittc;iü)e cl0;re Z'ir Glanzverleihung, oder zum Förv'en i,:: trn.x l -r'iw tt i jtutuucu nuof uuceuijcuiana uuo oen; Elsaß gesandt. Die Jndustrietreibenden dcld.r Länder ließen s;ä oeaenfeiiin I die besonderen Vortheile zkilomc::, deren sich jeder der beiden Theile. erfreute, und die Folge davon wur, däß sie -Beide gute Waare lieferten. ' - Mit diesem Wechselvertchr ist ez rrun vorbei. Das deutsche Reich, versolqt bekanntlich eine neue Zollpolitik und tat den betreffenden Vertrag mit Qcsterrcich erlöschen lassen, ohne ihn zu erneuern. Wem damit ein Gefallen geschieht, ist ein unlösbares Räthsel. Denn hätten die deutschen Fabrikanten den Mitte wcrb der Oesterreich?? gefürchtet, so brauchten sie a deren Waaren r.tcht zn veredeln. Wahrscheinlich aber üdcrrcs-! gen die Vortheile, die sie vom Bleiche:! ! ihrer Fabrikate im .Nachbarreiche und von der Entschädigung zcigen, die .ihnen sür ihre Arbeit gezahlt" wurde. Es scheint, daß d:e Industriellen beider Reiche gegen ihren Willen geschützt werden. Jedenfalls muk man annehmen, da durch die Grenzsperre gewisse Industrie-. zwerge in beider Ländern ernstlich geschädigt werden. Denn ohne Nothwendigkeit hat doch der Vered.'lungSoert: sicherlich nicht stallgesunden. 0?!.'r5urzcr Nom.zn. Alljährlich spielt sich auf dem Gree öoodFricdhose bei Brooklnn eine Scene ib. die einem romantischen Ercigniß ihre Entstehung verdankt. Eine ebrwürdige alle Dame erscheint aus dem Fricdhose, tinenattmodische:t,schwarzscidcnenStr!ckbeute! am Arme, und schreitet auf einen sorgfältig gepflegten Grabhügel zu, den ein Grabstein nus italienischem Marmor überragt. Dann entfernt sie sich wieder ,von dem Grabe, geht aber in dcssenNähe auf und ab, dasselbe unverwandt im Auge behaltend. Später erscheint ein Mann in den besten Jahren, eine nech blühende und hübsche Frau am Sinne. Beide tragen- prachtvolle Kränze und Blumen, mit denen sie dasselbe Grab, schmücken, das von der alten Dame l c obachtct wird. Kaum haben sie den Fricdhof verlassen, so kehrt die chrwürdige Matrone zn dem Grabe zurück, nimmt Kränze und Blumen von solchem auf und schmückt dasselbe mit den kostbarsten Blumen, die sie ihrem Strickbeutel entnimmt. Dann pstl'ickt sie ein paar Epheublättcr Von dem Stocke, der den Grabhügel mit seinen Zweigen überzicbt. verrichtet ein kurzes v'.cbet und verlaßt den Friedhof cbensal?.?. Die alte Dame, eine Französin, wohnt schon seit Jahren in Broollyn bei il-rer dort veryetratyeten .och!cr. Vor zuuizehr. fahren kam ir Sohn nur ' .nrtf XV reich dahin, ein bübscher ur.d ialeniucl ler, aber ungewöhnlich lc'ioenjchaj'licher junger Mann. Er war Maler ; !s ihn seine Hauswirthin einst ersuchte, sir.tt des Zimmers, das er inne hatte, ein an deres zu begehen, warf er Möbel, Betten, den Ofen und angefangeneGemälde durch daS Fenster auf die Straß?. Die Mutler bezahlte die nicht unbedeutende Rechnung und bat den Sohn, nach Frankreich zurückzukehren, da seine Leidenfchastlichkeit in Amerika, noch zu zunehmen scheine. Der junge Künstler hatte .sich aber inzwischen in eine Landsmännin verliebt, welche sich bei einer französischen Familie zu Besuch befand in die er durch seine Mutter ein-' geführt worden war. Doch theilte das' junge Mädchen seine Neigung nicht, verlobte sich vielmehr im Stillen mit einem jungen amerikanischen Arzte und reiste'gleich daraus nachFrankreich zurück. Der Maler folgte ihr auf dem Fuße, und auch den Arzt trieb später seine stille Liebe zu einem flüchtigen Wiedersehen über den Ocean. In Paris führte der Zusall beide Männer znsammen. Der Franzose forderte den A'merikaner zum Zweikampfe heraus ; erstem war.ein ausgezeichneter Fechter,, letzterer hatte noch nie einen Degen in der Hand gehabt, und doch fügte cs der Znsall,daß der Arzt, den Maler durch, einen nicht kunstgerechten Stich im ersten Gange tödtete. , Der Arzt hat seine Braut geheirathet, und beide leben als glückliche und angesehene Familie mit ihren Kindern in der Stadt der Kirchen., Alljährlich am Jahrestage des verhängnißyollen Duells, schmücken sie das Grab des leidenschastlichcn. Künstlers mit Blumen.' Die alte Französin hat dem Manne, dessen Hand ihr. den Sohn geraubt, noch nicht verziehen; sie duldet die Blumen nicht auf dem Grabe, die der, den sie den Mörder ihres Sohnes nennt, -und. die Fraudie der letztere einst so heiß geliebt, dahin legen. Am Jahrestage des Dnclls bcwacht sie daher, und "wenn es auch noch so kalt ist und. der Schnee noch so h?ch liegt, den Jriedhos.entscrnt die Blumen, mit denen fremde Hände,'tas Grab des Sohnes schmücken-, und bringt die schonsten Blumen, -die. sie selber, anstreben .konnte, an deren Stelle. - 1 11 . 4 - Washbürn Äver Gc::::vc'!t,. ' Herr E. B. Wasyburn, unser früherer Gesandter in Frankreich und' zur Zeit in San Antonio, Texas, theilt der Ehic. Trib?'- sein Unheil über den französischen Staatsmann mit, dessen Beerdigung de kanntlich am Samstag, den Januar, stattgefunden bat. -Ei crlcucjtcur Geist ist ((schieden
d c S:it h.r: ci-en de:v beok'icn, 1 1" r::r durch ctr.cn Zufall und leichtes i . , '.. , . . - , " :. In."? r- ' : r.:-io .vsa.:...
jia:!.;';;. uso . o;rct.::.;;:i ilViancr . . ; c i .rc c z uic.cnuuujuac Mcf o i'i) b ur. jc;:3 u:r!c ; in; .a Sßfv: ßuur.ticr, ccTcrärnertV ."'Selbstmord
IbC'J uat er :nrr: er f i ; n -ich in ieincr' ii'trzcr, Bed?u:un) an oic O'ftcnttichit. i::'C-::i :r in der Dep.:::r:eu-:.-.r:ie? der . V . .j , Ki f ' I . T . an ccu O)'i':v 7 , Ka.:r ..'jt-;. f t "'(''? ,,i , , , . I v .ii i.iiil) AV.Ui ,'. I J ' i .i - I-' sf- 'n 1 " 'i?I..I4 -.., .- .... .- . ,Uu .. : u; i , . , N ,n ?r'i fc. ; . I.Cl... . . .1 f ; f - n -; , r- ? i i t. .. . , r ' " r .., V. Ul i. 4' , .. . . . . - !70 2 -''," , , .ii'. .i.i i lü.b d "N -K--cs Kaiserreichs vorhergingen, n:.i :'::njata einen hcrvoraoendcn tlnihcil, -Js daö Sole die Te:)n::rten-.ammer .i'!e,. 1 i; : 1 1 Car.ib.tta .seine voIe vv!:' riri''! T 11" .' . " . . V.V VfrV.4lf 'VC ..Vlk nc:
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Säugern um Stadthaus: 'uLp- KifIiSf3 ein Sturm 'den von WiaginS l.nrte von tmcvi lf.v.W.r i5s?,,,., r - c.. r ...n . i , m,,..
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-4V,i'' A t ' , 0u;3ü,1""ii turm auf mehr ls em paar Tage vorcrc;niciuw. ntec bc::i .ljmc.t der ..5a- hcr z, erkennen. Daß es im März hefiionalrn Öacicup.g irer. iollu:i. ti stürme geben werde, sei? wahraneue mlZ:crmm - ambetta an scheinlich.- Jeder könne Hitze- sür den 5J?M-7 Uat 0OÜ 111 C!5;C QIn:ll-r Juli, Kälte sür den Januar. Regen sür
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0' il . . . . ' : v.vn'tvuiuv .mm siuiiuv vn orn - Beginn dcy unbn.in3Äär! voraussagen, ohne deshalb ein nknttich-von der jtt) mit lounerbarer Wettervbet ,u sein. Der Sianal.
.cherw öoüzt?henden -Ginso)l:euui dienst' der Vereinigten Staaten habe cr i?.t -briZ an berstete mrrder mir .it Jahren jeden bedeutenden Sturm jcrtrapcr-c Siti:.; der denlschen Bcoh- o zeitig vorher verkündigt, wie dies nach ner dcr lian.:o,n!c.):n Hauptstadt unend- .Um jigc Standpunkte der Wissenliche Sch.r:cr:a:ci:en. Ich wandte' nlich ;u ,fnh mit h,n ,r ,..nn! rf?n
i'"'"'" " waiKuuia uslo jano t r.c.i .'5.n; -."st i. .ii- ....v ? unen ann von nrchzchnittlicher i-)ri?!;r' (!nfccttst nrfcccrü. tikr.etbt.-vl.n den elnnchmcndsten Queren, geinooflcni Gesicht langem gZünzendkln. ,chmarzem Haupthaare und
r ' Zu 7 - o"1"-. .xlMi. und sie thäten dies um o mehr als es Er durchkaute im Augenblick die keineswegs an Leuten sehle, welchen ein :.i'1?lrl5'I', t!:iitur 5? o II , , k tttS w .. r- - .... ' V- .
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. . i , . . . ...... v .1 ... , l l ..... uaiib da. Loc.5 ,cr Dei:ti;cn in ar.s auptungen-qerade deshalb Glau- . - ... .. . !ben schenken, .weil cs denselben an jeder , Mil 1ein.cr inmcrbrii uibnen Ballon- Möglichkeit einer vernünftigen BegrünloLralch der eigent-'. flCfcrec4e. General Hazen sagt i , cr iciiti . j o- (T : . i . . . j '
iiu;w muu'i.yiuuic,u,a. uic V'I.schichte hat' dieser' Thei: seines Lebens erst noch gerecht und unparteiisch- 31 iiTV rfrrr nd. diese Snlderuna wird eine der interessantesten Episoden dcr.Geschicht? Frautreichs bilden. --Wie Gambetta es vermocht d:?t gesunkenen Mntl, I . j V V 7t... . . j i1"1 ;yt-:' vlVAU:. 'cy.ssen und au1in:sie:z und-dcr über --,. .. - . . -v . . . . ; x - rt. . i. 1 : . . : v. . . L J ' l ..' . . V. u A i iuu:ciuj liuiuiwi .t.;uu; i)K :icuii.'i cu.-si! .Ntt) k'.I'.k'.'. .zttgcn e-c::isetz?n, "jc es die rcpubülanim Sircitirarte in der Trat waren. roird erst naclz Sichtung des dem Ge schichtsseareiber znr VerZügunc' siebenden Material'-in seiner ganzen 'Bedentunq erkannt werden. Dc-dei ainacn alle di Millionen, dlc vouoraan & E. inEnorrcqie Oarnbttta r::r.') Versailles gehaltene Rede rgen den von MacMahon geplanten Staatsstreich die BeiINndrnn dc .;? D i e Ingenieure des 0 c n. Wcitzel ha den im Susquchauna 'tischen New-)otk tind 'Pittston i'.'.-gesar 40,000 ondirunzen vorena::: Man glaubt, durch Anlegung von.zeh.r nten; die u'.'.aefähr i'.O-oy.t'Ci) kosten würden, un.a d::ra;Anbacra n-.d'.'r-. ttefcti de? F-ihrtt'azsci.-, :iav u-icfaU li,000.('0) lchen -.?:'rl'c,. dc.i n-e'-yanna vd!!: sa.ifbar machen zn ,ai.'.".c,: ie::i Ju'.üiijc. p n, ? ? i ' ! t t : I c i' .1 V.'l V.. 1 1 . 1 . des Landes schcn .lzusg? stellt swescnen .lebenden Sllet". dem mit Haut und ' Haar -10 Pfund wissenden Ijaac 'W;. Sprague, der jetzt in Bunncl'5 Mäeur.v die Bewnad'ra.ig 9icio )3rl's erregt, ist der große Wurf .gelungen ; er bat sich Anfang, dieses. Jahre's mit Frl. Minnie Thompson, die mindestens sünsmnl so .viel wiegt als ihr Ekelet",. unter Form-.! -',:...:,.., .-.h.'-'IlLl t.i r . ". lichkcitcn rerheiraPet, :?ie sie. w so pro-' mlnentenerionllktzn am Plahe sind. Minnic batte'sich "ber-der vor' Kuriern
land vermittkl: und drcl) de.i -oraanisir ! L?ichc iah. den todten erkannte und ian ten Widecstaud verklungen üurdcn, ! !s den chemallgen Gcneral'der , cönsödurch seine ände, und nicht ein Fiaz-c ! d::ir!en Armee, I I. Mart'm, idcntihat die lerne;, deilcils. -Nach dcT. i Pt:. 5'or dem Kriege war Martin ein . . ' ' , ... . . i...:..... O'. "(..... s. . crn . .
ifcicnc ei
stattgcfundcnen Auestellung weibücher'i der Bibliothek des Congrestes eine BeSchönheiten um den !U0.PreiS bewor-' schreibung der Jnaugurallon Jcherson's ben, ihn aber nicht erhalten. Das Sie-' entdeckt. Aus derselben gehthervor, daß let sprach seine Indignation hierüber aus' die Feier nicht den Eharaltcr äußerster und dies .rührte Mmnie'si Herz. Das Einfachheit trug, der ihr allgemein zu Sielet, kam ihr zart entgegen und dies geschrieben wird. ES wurden Geschütz 9 . . r v rfc rs
rührte sie noch mehr. Nur . ein Punkt aogezcueri uno es fanoen aue oie imerstand noch einer Vereiniaung der schönen llchketten statt, die bei sonsttaen Jnau-
Seelen entaeaen. Der Interpret des Muzeums pflegt einem gcjchatzte:r.Pu -''i'" t lv ... ;j 1 r " bülnm zu versichern, das Slclet habe weder Lungen noch Leber, weder Macn , r-- i i. , . ri . 1 . i i.t.t. ...f.. mtL cm..-... ... in.i neue uuEi.i vuict iui jjiucuui uiiu
noeggfrj. en uferen jl-cowjci wauxe 53 -qc diidjt; hr s,auin.ß in doh u.i : f. , x..ts. .,. ' . . .
j.iuiiuc vki iiciu vya.iiii iiiui urrro -aitvae e-U. lf? nur ! ö.
und so mupte denn der Gelehrte-des- ei"s7'Berzi::dnna d-"i tiiUxn- 1; vn Museums in einem Assidavit versichern., z,- ..).; ,.'... i:(U;!ni,iaü das Skclet habe ein Herz. .Min.nie sitzt , 'a, ..' - .,... i
ihren tresslichen Busen ziert die Inschrift:",... .'.t' ! 0 , - f m 1 - . ! ' - r-)'-
,as jcib des (bicicis." Nicht nur im fe r n c n West e n ! und in neu bcstedeltenLandstrichen wach' !' -
s?n Ctfihi tii!Mtfj ii! npr. lrn M?rrfi
vor vier Monawr bedeckte dichter Wald derondoner Bettler wird durch die Gegend von Äirginien, auf welcher gen.de hreBegebenh sich jetzt daö Stäobchen Pocahontas mit kennzeichnet. , . Ein Deutscher m Sonden 1 v:. '..l esi. tsiitU von einem Landsmann aufae ucht.
ii:.te:il tn iji. . ic vinj -v - -i , it- rt-r.i.,.- ;.s,..(T. ic. ,s?r,rt ,;.. n,M,r; der iner' Unterstützung bedürfte... Er
ilUiiie cinttic jiiivti n.t ucii sjiiincat; oie ov.ni-i, ... . 1 Erfuhr dadurch, daß derselbe erst am . Der Reve.rendHill,äaelcher.Tne vorher,.in England, angekommen mehrere Jahre - als .Missionä: -in. Alaska, .war. - .'WiesoMßten Sie dann, mich
HUUIIU Vli.v3 lV.l'..vli llv 1.41. I J tv.Ul ;
thätig war, cuta-aist 'ein-. düster es Bild 'anzusuchen ?" fragte er erstaunt. Der vzn der Unmaßizkeit ui.ter, d?-a dortigen Ve!t!er zögerte mit der Antwort. EZ Eingeborenen.' Die 'Indianer .geben wäre besser, roenn Sie' mir die Wahr-
Weid und Kind fort, nin Whis.kcN'Zn. cr- hei: sagen," fuhr .der-FraZesieller fort, langen. Mord und clbstmoid.siKän'. denn sonst ge'be ich Ihnen nichts, roäh' der TageL-Ordnung, und wenn r.ik" rcnd' Sie so eine .halbe Krone -erhalten." Maßregeln gelresfenwerden, wclchr'ver'-'Nun'drnn antwortete der Mann, ich hindern, daß den Jndianern'Whiskey 'sprach "nach .meiner Ankunft in einem ver kaust wiro, so werden dieselben in 5)ause in Ahitcchapel vor, wo manBuch Kurzem ansgestorben sein." - darüber führt,' wer in London den Deut-
!S i e beiden b'i s j'e k t .. i n :cw 'York wegen versnchten 'Selbstmor. . ' - v O Jiv yvv" V iVi4MVW UWVWbtl w v mit dffif't sprf'.?ir.itfiMn'! nn h:n nna?-., s r , treuen Geliebten, und im anderen Falle glaubte die Jury der Versicherung des vroultl-bo Selbstmörders, er habe gar keinen Selbstmord beabsicht'zt, sondern
. viuiMUv.llvii i . v ;j v 1 v. v.. . . ..... . f, (f ctik. r , . nicht zu einer Dnrckführunc, des blöd- :.vm:ptrii)f'ta sinnig? Gesetzes geführt.- D.r'Prozeß. St. nliuMbz .rone zu ge- ' . , 'l ' 1. - . . . nsn rlBon ptTirn (htU'n rio rf
kll' Y-0t.Uitr !rrrf !.-.iu--ü nnhfjr ' g "k" -
T III nslf f M?7.1f r tVt ( .V WUIHfIMt Wf'
i'.-aZ,r!ä,stokcit ist - run zwar ance 1; daijcib:, wie der .Selbstmord ein i2 "i f: r ist, :r:r.n er zi:r Gewohnheit wird. v. . . , .v wvm.ni uuj iu;t, w:nn sie Ausrede gelten lassen, ehe ): einen Unglückien wegen SelbstMordversuchs ri 009 Geldstrafe und ein. -in Ihr efänzniß verurteilen.' (-'. i 3. B. H c z e n , der d.'s Sinalamtes in Washington, Hai d.o". canadischen .Wetterpropheten Vroftsszr" Wiggins in einer dieser (f.T I " C'.e T " nri r n fifii a .age veroisentl chlen Darlegung gründ 1SS3 vorausgesagten Weg qenommen hat und daß es unmöglich -ist, einen ' (vn htc mhfiT iti Otitrrn fr Sn IV"! - 5)ü!fsmitteln überhaupt möglich sei. und dürfe sich daher daraus verlassen, baf;. blel 'ch bei etwaigen großen Stürmen im März der Fall sein werde. Prophezeiungen, wie die Wiggins'sche, .nnten nur imv.mia deunnibioTn. "- 7'O ' hr.ren ' lnrcinnfir hrtf: st nJinninfn ?!in Siil Hf Dfrnriiaf iMPhsllthtiin gen füllen die Irrenhäuser, und Dieje l 9 vmY9mm nigen, welche 'sie ausstellen, sind Feinde - c?n?Fk. 1 1 r 1 jiririii. .iiiii 1 . i .i 1111 -7-1" --ii"-"'"u ist eine Seuche und cs ist die Pflicht a! ler Personen, welche die Wahrheit ken7!?n ?'.d wü?d??fn. di??e!ben an den . Pranger zu stellen und alle auszullaren, :,elche etwa daran zu glauben geneigt ' ' fipS " ! 1 Vor :n e b r c r c tl Tagen : fi e l in einer Straße New Jorks ein Mann, ! von einem Herzschlsge getroffen, todt zu ! Boden.- Die Leiche -wurde nach der ! Morgue acbracht und sollte zwei Tage ! später in Patters Field beerdigt werden. als zufälliger Weise Thomas Wash die besaß nna dessen. Grundbesitz aus mehr itts ?ZM).v00. Lklchatzt wurde. Bei Äusdru des Krieges organisirte er das Regiment, welches später unter dem Na men ..Galveston Blues" bekannt wurde. Vom Obersten dieses Regiments avancirte er zum General. Inder Schlacht bei Sccessionville wurde er verwundet, trat aber nach seiner Genesung wieder in die Armee ein, verblieb in -sol-cher bis -zur Beendigung des Krie-ges-und trat sodann mit- dem ihm verbliebenen Reste seines Vermögens, ungefähr :iH00,00 in-das Schnittgeschzst von .Jon .G. Milner & Eo. in (l;atleiin ein. Dies Geschäft fallirte, Martin gab seinen Gläubigern den lctzten Eent seines Vermögeus -und hat seit" dem als Elerk in New )örk gelebt. Seine Leiche . wurde'aus einem Dampfer nach Charleston. gebracht und. dort unter lebhaster Betheiligung der Bevölkerung beerdigt.. Der Verstorbene hinterläßt seine Gattin und eine Tochter.. ' JnStsnnsville Pa., starb dieser Tage. die 10jährigeAnna Shcarer, eiche . cs nur bis zu einem KörpergeU Psd gebracht, hat.' ' ' ' o . ' - Ben .Parley P oer hat in gurütioncn gebräuchlich sind. i ':''. T? n rt A " CV'rt f.' i t l i n h Cttfiv t li il Uy c -JJ V l i l v V. v U l 11 l dauerhaft 'so'lanae sie nicht mit c in Berührung tommrn.' daaeaen, ' n r r u ii v "y .3 .': I 4 11 u l fc , e . . ' ... . . anoeren sobald em vor r ,.,;.: - m Z.'ii !sl" ' Vom ÄuSlan.de. D i e.i n n e r e Orgauifc ?j .. 1 . . : : . . u:44?k.n.. $ P viel gegeben wird. S? im Verhältniß, zu der timmi itnnit m erhnliftr. hnPii f 4 culallSU wagcn. ' J e i V d r Ankunft eines Zuges aus Rom in Easalnuovo, der Station vor Neapel, wo die Billets ein gesammelt werden, stiegen am 13. Dez.
V IM AHJJMIIIIUIVII
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zwei anständig gekleidete Ä!anr.er rn kM Raucheoupee 'erster Klasse, in welchem zwei Passaaiere, ein Aövokat und ein Bahninspekfvr, saßen, ein. Sobald sich der Zug wieder in voller Bewegung be fand, beraubten die Fremden mit gezück ten Dolchen die beiden Reisenden ihrer Uhren, ihrerBaarschaft und Werthsachen und fügten ihnen, da sie sich zur Wehre sitzten, 'leichteVerwundungen zu. Als der ' Zug unweit N'ape! lanzsamer zu fahren begann, . sprangen die Räuber aus dem Wagen und entkamen über die Felder. Ueber die Hinrichtung Overdank's wird aus Trieft vom 20. Dezember berichtet : Wilhelm Over "dank wurde beut: früh im inneren Hose der großen 5?aserne durch den Strang hingerichtet. Die Vollstcktlunq des Ur
theils erfolgte durch den auS Wien mit zwei Gehilfen hier angekommenen Scharsrichter W'ttenbcer. Zur Theil' nähme an dem Hinricztungsakte wurde nur die Mannschaft d.' i Regiments We ber kommandirt, und ur Personen des Militärstandes wurden zugelassen. Wie bei der Publikation des Todesurtheils, soll sich Overdank auch bei Vollstreckung desselben ruhig und kaltblütig benommen haben. Der eingetretene Tod wurde von-dem Regimentsarzte Dr. Mandic constatirt. Als man Ooerdank fragte, ob er noch mit seinen Angehörigen sprechen wolle, protestirte er ledhaft dagegen. Speife und Trank wies er zurück, doch rauchte cr fortwährend Eigaretten. Die hiesizcn Blätter hatten aus Eonsiskations'Rücksichten weder die Bestätigung des Todesurtheils voch die Zeit der Hinrichtung gemeldet. Overdank verlor nicht einen Äugenblick seine Ruhe; als er zu dem vor dem. Fenster seiner Zelle aufgerichteten Galgen trat, entledigte er sich 'selbst seines Rockeö. Der Todeskamps währte sechsMinuten ; die Leiche blieb eine halbe stunde izängen und wurde dann in die Zelle gebracht. Um halb sechs Uhr früh hatte Overdank abermals den Besuch des Militär-Kura-ten Hut empfangen, zu dem er sagte : Ich bin Mathematiker und Freidenker, ich glaube nicht an die Unsterblichkeit der Seele." Während der Justifizirung exercirten im großen Kasernenhofe zwei Compagnien des Regiments Albrecht; 'eine Compagnie desselben wohnte der Hinrichtung bei. Die letzten Worte Ovcrdsnk'Z waren in Folge des rasch einsallenden Trommelwirbels nicht veruchmbar. Der oft indische Erb-schasts-Prozeß gegen William Baron Pawel-Rammingen, den Geh. Kämmercr Sr. Heiligkeit des Papste Leo XIII., den Vetter des Baron Alfons. des Gemahls der Prinzessin Friederile von Hannover, wurde mit der Verurlheilung des Angeklagten zu 7 Jahren schweren Kerkers, und Adelsverlust vor den Geschworenen zu Innsbruck zu Ende geführt. Das Zcugenverhör ergab Un glaubliches über die . Art, wie er seinen Opsern immer von Neuem Geld abzunchiTlen und sie trotzdem in bester Hoffnunz zu erhalten wußte. Die Opser waren tiroler Bauern, welche die Erbschaft eines indischen Fürsten, eines geborenen Tirolers, Namens Reinhardt, beanspruchten. Baron Pawel-Ram-mingen'beries sich in seinen' Verhandlungen mit den Geprellten mit Vorliebe auf angesehene Mitglieder der österreichischen Aristokratie, deren Frömviigkcit und reactionäre Gesinnung bekannt ist, aus seine Verbindung mit den einflußreich sien Kreisen England' und- aus seine intimen Beziehungen zu der Curie und den hervorragendsten italienischen Prälaten, bei denen cr, der Eonvertit, allerdings eines schwer begreiflichen Ansehen? sich erfreute. D i e' G ä h r u n g innerhalb der n.ssi,chen Universitäten dauert fort und scheint bereits einen fatalen Eharakter dadurch zu erhalten, daß die Univertsiatsbehörden mit den Studenten zu sy'mpath'.sircn beginnen. . Wie man mc! M, ist im Verlause der Eharkower Bewkgung beinahe dos gesammte Profkfforen'Kolleg aus die Seite der Studentenschast getreten, wodurch de Behörden sich in die größte Verlegenheit versetzt sehen. Auch aus anderen Universitäten macht sich gegenwärtig iine so ausfällige Nachsicht gegen die Studenten" bem?rl bar, daß man hieraus aus einen Wechsel in der bisher seitens ..der Regierung ge gen die Studenten veisolaien Politik schließen will ob mit Grund oder nicht, rx i : - js, .... iiinV am Iijl oi?iai:H noa) uiic;:i;ujicirc.i. , Die Verleihung von T i- . , 1. trn 1. . 'Ti ; . . a tcin uno uroen IN in ngiano Mli nicht unbeträchtlichen Kostens vcr knüpft. So kostet der .Hcrzogctilel seinem Em psänger'7..'; Lstr.. der Ma:quist.tcl V.tf) Lstr., der Earls- ode? Graftnli'.el Lstr', der Viscount oder V ce-Grafen-ttlel 200 Lstr , derLaronslilel 150 Lst7.. der BaronetStitel 1QO Lstr. und jfCic andere AdelNitel 20 Lstr.' A m 17. .Dezember waren 22 Arbeiterinnen unter der , Führung eines Quar'.iermeisteis und eines Feuer werkers in der Pulverkammer d.sMontValerien, bei Paris, beschäftigt Mi traillensenpatronen .zu leeren, und alles
ging vorlchriftsmaßlg vor sich, als mu einem Male das ganze Gemach in Flam 'wen stand und ein furchtbarer Knall die Mauern ins Wanken brachte. Anderer Umstände erinnern sich diejenigen, welche dann verwundet und zerquetscht aus dem Schutthausen und unter den brennenden Balken hervorgezogen wurden, nicht mehr. Es wurden - sogleich alle Aerzte der umliegenden Ortschaften nach dem MontValerien geholt, sie legten die er- . sten Verbände anund trugen dasür Sorge, daß Ambulanzwagen aus Paris hinausfuhren, und. die 24 Verwundeten in drei Hospitäler brachten. DreizOpfer starben eine Stundenach ihr:r Ankunft im Hospital Bcaujon und mehrere andere sind in einem so elenden Zustande, daß ihr Tod ebenfalls zu gewartigen ist. Nach den letzten Nachrichten sind auch noch bereits sieben weitere der ' armen Verunglückten ihren Verletzungen erlegen. -Ba m v e r g. I. Dc." Der frühere Stadtkammereibuchhalter Jaulhaber istwegen einer Reihe im -Amle begangener Unterschlagungen vor da Schwurgericht verwiesen worden. hng, 127 5!bl 6tf.
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