Indiana Tribüne, Volume 6, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1883 — Page 2
Indiana Hrilmue.
-rr ZEgkiche' txßö SonnwgSavsgaf?. Of jtcr: 62 S. Dcl.ttvareÄ tr. Indianapolis, Ind., 3. mut V'&X. - -Z, . . S I e i tt t o d t. Kürzlich wurde Frl. Jenlm in 53Iue Breek, W. Birg., von den Aerzten für todt erklärt, in die Sterbegewänder gekleidet und in den Sarg gelegt. sislclj Beendigung der , Lcichenfeierlichke ten warfen ihre Verwandten, ehe der Sarg geschlossen wurde, einen letzten Blick auf die Leiche; die Mutter glaubte, indem Gesichte der Tochter die Spuren rück'eh renden Lebens zu entdecken, die Schein todte wurde in ein Bett gebracht und hat sich hier allmälich erholt. Die Fälle, in denen Schcistodte oft unmittelbar vor dem Begräbnisse auS dem Starrkrämpfe erwachten, sind durchaus nicht Zo seilen, als Viele glauden, und eö ist auffallend, daß noch deute nicht mehr geschieht, die Menschen vor einem entsetzlichen Geschicke zu bewahren, vor dem keiner von uns sicher ist. Schon Bulwer Lytton hat in seinem Testa mente ganz genau verordnet, welche Si cherheitsmaßiegeln nach seinem Tode ge troffen werden sollten, um zu verhüten, daß er lebendig begraben werde. Für die Feuerbestattung wird mit Recht angeführt, daß dieselbe ein .Erwachen im Ärabe verhindert. Der französische Staat hat seit Jahren einen Preis von 5000 Francs auf die wissenschastlich be gründete Beantwortung der Frage ans aesetzt, ob es neben der eingetretenen Verwesung untrügliche Zeichen des eingetretenen Tode giebt, und welche diese sind. In den größeren Städten Deutschland und Italiens hat man Lei chenhallen eingerichtet, in denen die Jin ger der Leichen durch Drahte mit einem LäutApparate in Verbindung geseht werden, ss daß die leiseste Regung das Wärterpersonal alarmirt. In einzelnen Städten der Ver. Staaten beabsichtigt man, durch eine veränderte Einrichtung der Grüfte eine ähnliche Sicherheit gegen den qualvollen Erstickungstod zu erzielen. In England darf seine Leiche vor 3rnal 24 Stunden außer in Epide mieen und auf specielle Anordnung der GesundheitZbehörden beerdigt wer den, doch ist es dort allgemeine Sitte, daß man die Leichen in allen Fällen, in denen es die Verhältnisse gestatten, fünf oder sechs Tage im Hause behält. Trotz dem erwachte dort, und zwar in Eam bridge, ein Eisenbahnbeamter aus dem Starrkrämpfe, nachdem er al? todt ge waschen und angekleidet worden und über 3 Tage im ossenen Sarg zuge bracht hatte. Der durch den Telegra phen kürzlich gemeldete Ted des Eardi-nal-Erzbischoss Donnet inBordeaux rust eine ähnliche Thatsache in die Erinne rung. Als vor Jahren ein neues, daZ Verfahren bei Beerdigungen in Frankreich regelndes Gesetz den Senat in Pa riö beschäftigte, wurde natürlich auch über die Frage verhandelt, ein wie proist Zwischenraum zwischen dem wirklichen oder scheinbaren Tode einer Person und dem Verschlüsse des SargeS zwi schen inne liegen müsse. Mehrere Ce natoren befürworteten, daß diese Frist eine kurze sein könne, wenn ein Arzt den eingetretenen Tod constatirt habe. Da erhob sich der Cardinal-Erzbischof und sprach mit bewegter Stimme: Ein jun ger Mann war von den Aerzten für todt erklärt worden; er erwachte kurz, vor der für die Beerdigung angesetzten Stunde, als seine Mutter an seinem Sarge niederkniete und das Gesicht des Sohnes streichelte. Dieser junge Mann war ich, meine Herren Senatoren Wir reihen noch das Beispiel eines kön. dairischen Oberstabsarztes an, der in der NeujahrZnacht von 1370 zu 71 in einem Lazareth bei. Orleans von seinen (Solle gen für todt erklärt wurde und 6 Stun den in der an das Lazareth stoßenden Scheune unter anderen Leichen zubrach te. An ihm entdeckte sein Bursche in dem Momente Zeichen von Leben, als die vermeintliche Leiche aus den Todtenkarren geladen und nach einem Massen, grabe gebracht werden sollte. Dieser Arzt lebt noch heute und zwar in glück Iichsten Verhältnissen im Staate Mis souri. Eitt eurer Tranm. DaS stille aber freundliche Städtchen Franklin in Venanga Co., R. B . hat Heuer seine ganz absonderliche Weih nachts-Sensation gehabt : Eolumbus Brown daselbst hat einen Schak von $-27.000 gehoben. In Franklin ist von Alters her die Ansicht verbreitet, daß in seiuer unmittelbaren Umgebung und zwar, da, wo dereinst das alteFort stand, große Capitalien noch aus jener Zeit im Boden verborgen sezen, zu welcher die Franzosen das Land besetzt hatten. Co lumbuS ließ dieser Gedanke ebenfalls keine Ruhe und es ist kein Wu:?der, daß die Schätze, die ihn am Tage beschäftig ten, auch'zur Nachtzeit in seinen Träu men erschienen.- Columbus hielt aber die Träume für Schäume und glaubte vielmehr, er müsse durch Untersuchung der Oberfläch: des VodenS schließlich erfahren, wo das Geld .steckt. Da träumte ihm in der Nacht vom Frcitage zum Samstage, daß er mit beiden Händen im Golde wühle und daß diejcsÄolo sich in einer eisernen Kiste befinde, die er unter einer alten, allein im freien Felde stehenden Kastanie entdeckt habe. Er erwachte, trat an das Fenster und daS war. lein Traum kanm 200 Schritte von seinem Hause entscrnt, sah er in der ersten Morgendämmerung die alte ihm bekannte Kastanie vor i.ch, die . nb;r ganz genau die Form de Baume Ijatte.den er imTraume g?;!zen. Das niar schließlich nicht besonders merkwürdig, und Columbus legte sich wieder in's Bctt. Kau hatte er die Augen ge-
schlössen, da trat ein Mann in einer midie Strömung über unterirdische Drähte ...... . . . . t t
ntarichen uniform, mit oem menge wehr an der Seite, zu ihm und theilte ihm in einem ausfallend fremdländisch klingenden Englisch mit. in der Nähe der Kastanie und zwar 35 Fuß vom Stamme nördlich befinde sich ein Schatz. Nun litt es den Träumer nicht mehr im. Bette und im Hause, er weckte seinen sechzehn jährigen Sohn und mit einer Meßkette und Hacke und Schaufel versehen eilten Beide nach dem Baume. 35 Fuß nördlich von letzterem begannen Beide, die Eroe auszugraben und als sie G Fuß tief gekommen waren, fiieß die Hacke auf einen Gegenstand, der nen metallischen Klang von sich gab. Noch ein Paar Schaufeln Erde brauchten entfernt zu werden und Vater und Sohn sahen eine eiserne Kiste von 31 Zoll Länge, 20 Zoll Breite und 24 Zoll Ti:se, also von der Größe eines gewöhnlichen Koffers, vor sich. Auch nachdem die Erde um die Kiste herum völlig beseitigt war, waren Vater und Sohn nicht im Stande, die Kiste aus der Grube zu fördern. Mittels eines herbeigeholten MeiselS und Hammers sprengte ColumbuS den Deckel und, nachdem er eine Schicht Sand entfernt hatte, erblickte er eine große Menge blanker Goldstücke vor sich. Sie sin) meist französischen und nur zum kleinen Theile deutschen, englischen und hollän dischen Gepräge und euS den Jahren 1720, 1744 und 1751; ein einziger Louisd'or ist neueren Datums und zwar auS dem Jahre 1754, in welchem das Fort Macnault vollendet wurde. Auf einem ebenfalls in der Kiste vorgefunde nen Lineale au? Messing ist der Name Joncaire" eingravirt und die ist der Name des OssicierS, welcher zur Zeit der französischen Occupation in demFort commandirte. Die Goldstücke betragen zusammen die Summe von $27,000. 2Hw-r bedrücktes tfanD. Seitdem Italien geeinigt worden ist. wird es vcn seinen Staatsmännern mit besonderer Vorliebe als Großmacht ge priesen. Um im Nathe der Nationen mitsprechen zu können und sich nachher von bcsagtenNationen als kleinenGerne groß übersehen zu lassen, unterhält es ein bedeutendes stehendes Heer. Zu Tausenden ziehen die armen, zerlumpten, durch Nahrungsmangel geschwächten Italiener über die Alpen und daS Meer, nicht aus angeborenem Wandertriebe, wie die Germanen, fondern lediglich aus fürchterlicher, drückender Noth.- Mau i r r". r v yar it r.eueromgs zum lqcu von oen schwersten indirekten Steuern befreit, aber noch immer vermögen sie den An forderungen nicht zu genügen, welche der Militarismus an sie stellt. Dieser ist es, welcher das schöne Land, wie fast alle (sontinentalstaaten Europa, langsam und sicher zu Grunde richtet. Um die ganze Schwere des Druckes zu verstehen, braucht man nur auf den Be richt einzugehen, den ein Zwölser-AuZ-schuß der italienischen Kammer unter dem Vorsihe des berühmten Statistikers Stesano Jacini über die Lage der ländlichen Bevölkerung geliefert hat. Letztere i f tW V . c zay!! AtlUlonen Seelen, wayreno ganz Italien nur 29 Millionen Einwohner hat, bildet also den weitaus wichtig sten Bestandtheil der Nation. 81 Mit. liönen sind thatsächlich beim Ackerbau beschäftigt, nämlich 5 Millionen Man ner und 3 Millionen Frauen, bezüglich Kinder beider Geschlechter. Trotz dieser ungeheuren Zahl von Arbeitern und dem verhältnißmäßig geringen Areal ist aber die Landwirtschaft keineswegs intensiv. Italien enthält im Ganzen etwas über 73 Millionen Acre?, nicht viel mehr, als in den Ver. Staaten allein dem Anbau von Mais gewidmet wird. Davon sind nur 19 Procent vollständig unfruchtbar, wogegen die Hälfte aus außergewöhnlich fruchtbarem Boden befleht. Und doch werden nur 12.0 Bushels aus den Acre erzeugt, und die ganze JahreZernte hat nur einen Durchschnittswerth von $400, 000,000, während diejenige Frankreichs aus $3,000,000,000 geschätzt wird. Es ergiebt sich daraus abermals, daß die so genannten billigen Arbeitskräste in Wahrheit die theuersten sind, weil sie wenig leisten. Im Ganzen beläust sich die Ernte aus durchschnittlich 250.000,. 000 Bushels, oder noch nicht einmal 10 Bushels aussen Kops der Bevölkerung. Bedenkt man, daß in den Ver. Staaten 10 Bushels Weizen uud 30 Bushels Mais per Kopf als Mittelernte betrach tet werden, so sieht man, wie unzurei chend die italienische Ernte ist. Von diesem armseligen Ertrage ihrer Arbeit hat die ländliche Bevölkerung sehr bedeutende Abgaben zu entrichten. Die Steuern an die Staats, Stadtund Gemeindeverwaltung betragen $1 aus den Acre, und sür Zinsen aus Hypo theken gehen 10 Procent ab. Es bleiben somit für die 20 Millionen Seelen nnr $300,000,C00 übrig, ober .$15 auf den Kopf und 575 auf eine Familie von fünf Köpsen. Nahezu 3 Millionen Farmen zahlen $4 oder weniger an Steuern, sind also höchstens 4 Acres groß, wogegegen es nur 380.000 Farmen von 4 bis 8 Acres, und 303,000 Farmen von 8 Acres und darüber giebt. In. Folge dessen sind auch die weitaus meisten Landeigenthümereben so arm und elend, wie die Tagelöhner, und die .Pellagra, diese schreckliche, durch ungenügende Ernährung hervorgerufene Krankheit, . ist fortwährend endemisch unter ihnen. Aber Italien ist ja eine Großmcht ! Unzttfriedtttytli mit dem elektrischen Licht. New Bork hat zwei elektrische Be. leuchtungssysteme, die nach ihren Ersin. dern, Brush uns Edison, benannt- sind, oder auch das Bogenlicht' und das Glühlicht'System heißen. Ersteres dient mehr zu? Straßenbeleuchtung, und der Strom wird mit einem Druck von 2000 Volten über Drähte geführt, die übe? dem Boden angebracht sind. Die Edi son-Leute behaupten, daß es für den 5ausgebr'auch unbedingt gefährlich ist. da die bloße Berührung de? Drähte den
Tod bringen kann. Edison benutzt nurtinen Hund, der gtnau wie ein HauS
einen Druck von 100 Volten und führMn kcähund. jeden T?g mit Krähen
in die' Häuser ein. Er und seine Ver
treter sagen, dau dleses System vollkom men sei,. doch wird dies von vielen Eonsumenten lebhast bestrittcn. Zunächst wird' allgemein behauptet, daß . auch daS Elühlicht, trotz seiner Milde, den Augen schädlich ist. Ferner sollen die Kabel sehr gefährlich sür die FeuerwehrLeute sein, die mit ihnen in Berührung kommen, und auch Brände erzeugen. Schließlich aber, und das ist wohl in unserem rücksichtslosen Zeitalter die Hauptsache, ist eS ohne Frage viel theurer als Gas. Ein bedeutende Ge schäftShau? in der MetropoliS führte das Edisonsche Üicht ein und richtete be sondere Anlagen dasür ein, d. h. es stellte Kessel und dynamoe!ectrische Maschinen im eigenen Gebäude aus. Anfänglich war Jederinann zufrieden, denn dasLichi war hell, stetig und sanfr. Bald aber schwärzten sich die Lampen, die Drähte schmolzen, das Licht wurde immer schwächer und viele Flammen erloschen plötzlich. Die Anlage hatte $lsi,000. gekostet, und der Betrieb, einschließlich der Bezahlung an Feuerleute, Elcctriker und der Ausgaben für zerstörte Lampen, kostete monatlich nahezu $14C0, während dieselbe Firma für 000 Gasstammen jährlich nnr $1200 ausgegeben hatte. Aehnliche Klagen laufen vou allen Sei ten ein, sodaß e mit dem elektrischen Glänze vermuthlich bald ein Ende haben wird, wenn es den Ersindern nicht ge lingt, ihre Systeme wesentlich zu verbessern. i e Bibliotheken v o n 3 ocruhm.'kii Deutschen befinden sich jetzt in Amerika. Boston erwarb die Biblio thek des deutschen Dichters Freiligrath; die Eornell'Universität zu Jthaca im Staate New Jork 1803 die Bibliothek des berühmten deutschen Philolsgenund SanskritsorscherS Franz Bovp, Proses sors in Berlin; Baltimore sügte seinen Schätzen die Bücher Bluntschli's bei, der, wenn auch in der Schweiz geboren, doch in allen seinen Ideen d:ntsch war. Bom Jnlnde. Von dem Ver. Staaten Schiffe Alaska" wurde aus dessen Reise von Honolulu nach San Francisco vor 14 Tagen ein glänzendes Meteor beobachtet, das über das Schiff hinweg flog, sich unmittelbar vor defsen Bugspriet mit einem knallähnlichen Geräusche theilte und dann in dem Meere ver schwand. Frau E l l e n D u n n i n H a r si k Falls, N. Y., umarmte am Weihnacht-? Abend ihren Mann .und sagte ihm im merkwürdig cuszeregtem Tone : ), wie bin ich froh, daß wir Weihnachten so glücklich verleben können!" Der Gatte erwiderte lächelnd ; Gewiß, und wir haben ja die beste Aussicht dazu, noch manches frohe Weihnachten mit einan der zu verleben !" Sprach'S und hatte eine Leiche in seinen Armen; ein plötzli cher Herzschlag hatte dem Leben derFrau ein Ende gemacht. K u m S i n g, e i n E h i n e s e, d e r in New Bork bekehrt worden ist und sich zum Missionär ausgebildet hat, reiste dieser Tage von New Bork nach seiner alten Heimath ab, um dort unter seinen Landsleuten für das Christenthum zu wirken. Die Boung Men's Christian Association" gad zu Ehren Kum Sing'S am Abend einen Empfang". Dadurch, daß dasGeneral Postamt den HeirathsVersicherungsan stalten, welche besonders im Südwesten blühten, als betrügerischen Unterneh mungen es verweigerte, ihre Briefe und Rundschreiben zu befördern, sind diese Anstalten alle bankrott, und damit haben Tausende von Versicherten ihre EinZahlungen verloren. DaS ist etwas grausam vom Gouvernement gehandelt angesichts der Thatsache, daß es gar nichts für die Volkserziehung im Süden thut ; es war aber doch vielleicht unter den Umständen daS Beste, was eS zur Verhütung größeren Schadens thun konnte. .An äußerlicher Frömmig keit und Scheinheiligkeit lassen es auch die Mormonen nicht fehlen; bei all ihrer niederträchtigen Moralität haben sie in Salt Lake City ein so erbärmliche Sonntagsgesetz, wie nur eines in irgend einem unserer Staaten besteht. Dasielbe wurde auch am letzten Weihnachtstage streng durchgeführt. : An d er Kü ste von N e u s u n d land und St. Lawrence Bai sollen zwei neue LebenörettungS-Stationen errichtet werden. Jene Ufer sind höchst ungast lich und von jeder thierischen oder vege tabilischen Nahrung entblößt, so daß dort viele Schiffbrüchige auS Mangel und Entbehrung umgekommen sind, ehe eS ihnen gelang, in da? Innere desLandes vorzudringen. NachahmungS werth ist d a S neue Hemigway'sche Gymnasium (Turn anstalt) in Boston, welches Preise für diejenigen seiner Besucher ausschreibt, welche ihr ganzes Muskel System am glelchmaßrgsten ztt einer schönen ökörper form ausgebildet haben. Die Studen ten besonders strömen dahin. )le)omlnlonvon anaoa führt doppelte Postkarten ein. Die unbeschriebene Halste, bereits poflsrei gemacht und abgestempelt, dient zur Antwort. Das Stück lostet 2 Cts. . Rob. MorriSwelcher dieser Tage in Boston starb, war der erste zur Praxis zugelaffenefarb.Advokat imLans de ; er gehörte zu Boston' ältesten Anwälten und hinterläßt üöer $100,000. Als er seine Praxis begann, war das Vorurtheil gegen die Farbigen auch in Boston noch sehr lebhast und namentlich die Jrländer waren die geschworenen Feinde deS farbigen Elements. Trotzdem zählte MorriS gerade unter den Jrlandern feine meisten Clienten, wühreud seine NassengenosZen keine besonders ho hen Begriffe von seiner Geschicklichkeit hatten. E i n M a n n in T e n n e s s e e be sitzt, wie der Tenn. Sent." versichert.
beginnt. Wcrlelde reckt yiervel den jcopf in die Höhe, wie eS die Hähne thun. In den G n m m i - F a b r i k e n von Connecticut sind über 3,000 Arbel ter deschästizt, welche seit Neujahr sämmtlich nur die halbe Jeit arbeiten. DieCander Foe" in NewHaven, welche 1.500 Arbeiter beschäjligr, und zwei Fabriken in Nantoket, haben die Arbeit ganz eingestellt. Man hofft auf ein baldiges Sinken der Preise des Roh Gummi und soll alsdann die Arbeit in allen Etablissements wieder voll ausge nommen werden. Ein Bürger in Taunton, Mass., besitzt eine Katze, die ein wahrer Nimrod ist. In den letzten beiden Monaten hat Pussy 2 graue und 8 rothe Eichhörnchen, 13 Fenzmäuse, 3 Maul würfe, 2 Krähen, 1 Nothlehlchen und
unzählige Mäuse gefangen. Seit seinem Amtsantritte, Ansang September 187!), hat Gouver neur Blackburn von Kentucky über 1500 Verbuch begnadigt und Geldstrafen im Betrage von nahezu zwei Millionen Dollars erlassen. Die S p i e l w a a re n I nd u strie Connecticut'S hat in den letzten Iahren sich .außerordentlich entwickelt. Namentlich sind es durch Mechanismus m . . ? Z fr-. . v ; in Verlegung gkjexie Vpleimaaren, cit durch ihre Solidität auf den Märkten die Jmportvaaren immer mehr verdrängen. Eine Firma in Connecticut hat in diesem Jahre ihre Fabrikate sogar nach Asrika in großen Quantitäten versandt. In Worcester, Mass., sind im Verhältniß zur Größe seiner Bev'ölkerung mehr Telephone in Thätigkeit, als in irgend einer andern Stadt der Welt. Herrn Samuel R e e d, ei nem langjährigen Bewohner der Bun deshauptstadt, wurde dieser Tage von seinem Hausarzte mitgetheilt, daß der Zustand seiner erkrankten Gattin so sei, daß er sich aus das Schlimmste gefaßt machen müsse. Dies clterirte den alten Mann so, daß er wenige Stunden dar ans starb. Vertreter der Besitz'er von Bleibergwerken undBleischmelzwerken in Leadville, Col., baben einen Vrotest ge gen die von der Tariscammission vorge schlagen? Reduktion des Zolles auf Blei und Bleierz veröffentlicht. Sabrirra Gile, eine alte Frau in Stephentown, N. B-, welche allein ein kleines Häuschen im Dorfe bewohnte, wurde dieser Tage, amWasch zuber stehend, todt aufgefunden : Hände und Unterarme waren in das gefrorene Wasser des Zubers fest eingefroren. Wahrscheinlich hat ein Schlag die alte Wäscherin überrascht, und daS Eis, welches sich durch die Kalte bildete, hielt die Arme so fest, daß die Leiche nicht umsin ken konnte. Der gesammte Regenfall im nordwestlichen Pennsylvanien betrug vom 1. November bis jetzt noch nicht ei nen Zoll, In Butler County, Pa.. sind über 900 Oelquellen im Betriebe ; sie ergeben durchschnittlich je 2$ Barrel pro Tag. In Lebanon, Pa.. wurde die ser Tage ein junger Mann, Namens Everesole, als er spät in der Nacht eine Freund besuchen wollte, sür eilten Dieb gehalten und von eincm dcr Bewohner in die Brust geschrsjen. Vom AuSlnde. D i e Antisemiten, welche aus dem Congresse in Dresden versam melt waren, haben ihr Manisest nach Frankreich geschickt. DaS Organ d:S Präsidenten Grevy,der .Paix". bespricht dieses Manisest und ertheilt darauf fol gende Antwort : Der Staat, wie man ihn in Frankreich auffaßt, hat nicht zu fragen nach Glauben oder Nace seiner Angehörigen; er beschäftigt sich blos mit ihren Tbaten und fordert Unterwer funz unter die bürgerlichen und politi schen Gesetze. Ob Christ, ob Jude, ob Muselmann oder Buddhist, Frankreich öffnet Allen seine Arme und hält Alle gleich. Die Rechtsgleichheit ist nicht blos ein Gesetz in Frankreich, sondern aucb in'sVolksdewußlsein überaeaanaen. daher gibt es keineJudenfrage in Frankreich. Das Dresdener Manisest bekunde einen wenig besriedigenden Geisteszu stand; man kann darin das auSgespro chene Symptom einer Krankheit erblik ken, welche einen acuten Charakter angenommen hat, die aber weder dem Lande, wo sie sich zeigt, noch dem Jahr hundert Ehre macht. ' Durch den Tod des Dr. Tait ist der englischen Krone die Berge buyg des Primats für ganz England mit 15,000 Psd; St. . jährlichen Cinkünsten und den beiden erzbischöflichen Palästen in Lambeth vnd Addington zugefallen. Vor einem halben Jahrhundert waren die Einkünfte deö Erzbisthums Canterbury noch bei weitem größer. Während der Regierung Heinrich'S VIII. warder JahrcSErtrag deS Erzbisthums in dem Liber Regalis auf 2,082 Pfd. St. angegeben. .Im Jahre 1830 wurde derselbe von Dr. Lushington, der als unantast bare Autorität gilt, auf 32.000 jährlich nebst dem freien Gebrauche der beiden erzbischöflichen Paläste mit den dazu ae hörigen Besitzungen geschätzt. Zwei Jahre vorher starb ErzbischosMannerS Sutton, der das erzbischöfliche Amt 21 Jahre lang bekleidet hatte, mit Hinter lassung von 4 Söhnen, von denen jeder sich im Besitz von 3-4 Kirchenpsründen befand, zu denen der Erzbischos dieselben meistens selbst ernannt hatte. Den Gatten seiner Schwester hatte er zu nicht weniger als 4 Pfarreistellen. mit Bezug des Einkommens derselben ernannt. Ein Ereigniß, welchesseit den Zeiten der Reformation ohne Analogen dastehen dürste, wird auS Chatel Guyon im Puy de Dome (Frankreich) gemeldet. Dort hat nämlich die ganze Gemeinde, der Gemeinderath an der Spitzebefchloffen, die katholische Reli gion zu verlaffen und sich zum ProteS tanlismuS zu bekehren. Einstimmig hat man ferne? befchloffen, daß cinTem
pel" für den protestantischen Gottesdien it
erbaut werden soll. Der Maire wird', ausgesordert. einen Entwurf zum Bau desselben anfertigen zu lassen, und eine Commission ist ernannt, um eine vor läusige Stätte für den protestantischen Gottesdienst auösindlg zu machend Zu den Plagen der Was f.. .ti . v ' - (isuuiy iit -uii jjiyuicn, 1911 VDll QDll geschrieben wird, auch die Ratten, welche längs der Quaiö in die Häuser dringen, auf den Treppen und in den Wohuun gen Furcht und Abscheu verbreiten. An einigen Orten treiben sie ihr Wesen so arg, daß mit Fleischerhunden auf sie Jagd gemacht wird ; aber die auS ihren Schlupfwinkeln aufgestörten Nagethiere sollen theilweise so stattlich sein, daß manche Hunde vor ihnen Reißaus neb men. D e r K ! e w e r i l l ! o n a r Tereschtschenk erhiil dieser Tage ein Schreiben, welchrs die Unterschrist Vom revolutionären Executivcomite trug und die Aufforderung an den Adrefsaten enthielt, unverzüglich an ei nem bestimmten Orte in Kiew den Be trag von 3700 Rubeln sür daS russische RevolutionScomite zu hinterlegen, wid rigenfalls er bei der ersten Gelegenheit niedergeschossen werde. Tereschtschenk übergab diesen Drohbrief der Kiewer Polizei, und diese ermittelte den Schrei ber des Briefes in der Person des Kie rier UniversitätZstudenten Weinlud, wel cher auch eingestand, Vertreter des revo lutionSren ExecutivcomiteS in Kiew zu fein und den Brief im Auftrage dieses Comites geschrieben zu haben. Aus Grund dieser Aussage wurde Weinlud verhaftet. In L eit me r i tz wurde eines Abends der elsjöhrigt Adolf Brabec von seiner Mutter mit einer FünfGulden Note zum Fleischselcher. gesendet, um sür einige Kreuzer. Schweinefett zu kaufen. Am Rückwege wurde der Junge von einem Manne überfallen, zu Boden ge warfen und seines Geldes, sowie des ge kauften Fettes beraubt. Der Knabe erkannte in dem Thäter sofort seinen Vater, Wenzel Brabec. Derselbe, 49 Jahre alt, von Profefsion Tischler, hat sich vor mehreren Jahren von seiner Fa milie entfernt, sich um dieselbe gar nicht gekümmert und sich einem ausschweifen den Lebenswandel ergeben. DaS Kreis gericht in Leitmeritz hat gegen Wenzel Brabec wegen Verbrechens des Raubeß einen Steckbrief erlassen. Seit langer Zeitwird in der Lehrerwelt .von Deutschland dar über gestritten, ob weiße Schrift aus schwarzem oder schwarze Schrist aus wei ßem Grunde sür das Auge zuträglicher sei, praktisch ausgedrückt, ob der Ge brauch von Schieferstift und Tafel oder der vou Tinte "und Papier beim ersten Unterricht vorzuziehen fei. Vielfache Untersuchungen haben ergeben, daß die schwarze Schrist auf weißem Grunde, also Tiutenschrist auf Papier, zu bevor zugen ist. Da dem aber wieder das Bedenken entgegensteht, daß die ABC Schützen mit Feder und Tinte schlecht umzugehen wissen, so ist man bestrebt ge wesen, ür Tasel und Stift in der Weise Ersatz zu schaffen, daß die Vortheile der schwarzen Schrift aus weißem Grunde gewahrt bleiben. Diese Ausgabe hat uns, wie Profefsor Dr. Hermann Cohn zu Breslau in dem Centralblatt für praktische Augenheilkunde mittheilt, Herr Emanuel Thieben, Fabrikant in Pilsen, glücklich gelöst. Derselbe 'hat nämlich statt der Schiefertafeln weiße Tafeln aus künstlichem Stein hergestellt, auf welche man mit besonderem Schwarz stist schreiben, und von denen man auch das Geschriebene mit Schwamm aus wischen kann, ohne daß ein Eindruck der Schrist zurückbleibt. Zweifellos, sagt Herr Prosessor Cohn, verdienen vom augenärztlichen Standpunkte die weißen Steintaseln von Thieden den Vorzug vor den Schiefertafeln, zumal ihnen auch der glänzende Reflex vollständig fehlt. Eines h ö ch ft m i l d e n und nachsichtigen Finanzministers erfreuen sich jetzt' die' Bewohner Marokkos. Der Stamm der Bani Sauf im Süden die fes Reiches muß- jahrlich 05,000 Francs an Tribut ' entrichten 'und dann 200 Pferde für die kalferlihe Armee stellen. In diesem Jahre war jedoch' die. Ernte des Stammes in Folge der großen Heu schreckenschwärme, die im Sommer Marokko heimgesucht, keine besonders ergie dige, und er schickte daher eine Deputa tion an das kaiserliche Hoflager' um dort zu erwirlen, daß die Regierung auf den Tribut verzichte und statt der 200'Pserde sich mit 100 begnüge. ' Der - Jinanzmi nister Kaid Jüssuf sagte der Deputation sosort die Erfüllung ihrer Bitte zu, je' doch unter der Bedingung, daß der Stamm 30 junge Mädchen in den kai serlichen Harem -kiesere. Dieser Bor' schlag wurde von der Deputation vr.i Freuden angenommen. Der Zoologische Gar ten", eine Zeitschrist sür Zoologen.bringt einen Aussatz über .die Bedeutung der Telegraphenleitungen für die" Vögel. Dieselben erweisen sich 'hiernach für die gefiederte Welt als Tod und Verderben bringend. Eine bedeutende Anzahl von Vögeln findet zunächst den Tod durch Gewitterelektricität ; dieselbe wird durch die Drähte in sehr vielen. Fällen fortge leitet und zerschmettert die daraussitzen den Vögel. Im Ganzen genommen bilden indeß die durch elektrischen Strahl getödteten Vögel einen nur sehr j geringen Procentsatz . derjenigen, d.e. überhaupt durch die Drähte umkommen. ' Die bei weitem meisten verletzen sich beim Anprall im Flügge. ES fällt zwar nur ein kleiner Bruchtheil ' sofort . todt nieder, aber die nur - Verwundeten sind . ebenfalls dem sichern Tode verfallen. . Unter en Verlegungen sind besonder ' Zerreißung der Kopfwandung, Brüche und Verrenkungen der vorderen Extre mitäten und Zertrümmern der Schna . bels bez. Köpfet beobachtet worden. ! Dr. Russell vom chemi ! scken Laboratorium im St. Bartbolo mewö Hospital zu London, ein Mitglied' deö Comites, welches in Folge Aufforderung.der meteorologischen Abtheilung ' der Londoner königlichen GeseÜschast seit:
'iniir Zeit ausgedehnte Experimente öezüIich der Zusammensetzung des Lon oone? NebelS macht, veröffentlicht sehr wichtige und bemeiktnswerihe Resultate seiner Forschungen, indem er insbeson dere die große Anhäusung von Kohlen säuie in der Lust von London während ?in:S Nebels nachweist. In einigen Fällen überstieg die gefundene Menge von Kohlensäure zweieinhalbmal das gewöhnliche in der Luft vorhandene Quantum. DaS Resultat wird als wich tig bezeichnet, nicht nnr weil eS die An wts.-nheit abnormer Quantitäten dieses gesundheitsschädlichen GaseS während eines Nebels konstatirt, sondern well eS auch darauf hinweist, daß die- Propor tionen anderer Verunreinigungen in der atmosphärischen Lust bei einem Nebel in demselben Maße eine Steigerung ersah ren dürften. . Der berühmte Berthe! diger Lachäud ist, wie auS Paris gemel m a V - - f"l - V - r v
"vrorn, gejloroen. yarles Alexan dre Lachaud, der berühmte Pariser Ber theidiger, wurde am 25. Februar 1818 in Treianac aek?n .". JitA hn t. kannten Giftmord.Prozeß Lasarge wur sr mi tnirn CX. ks h.k.j. , "Tn w -V4 utit nkiu wituc 4?UJUlUt. Mjii glänzende Fluß seiner Rede, die elegante Form des Ausdrucks, die Modulation?fähigkeit feiner weichen Stimme . übten eine unvergleichliche - Wirkung auf Ge fchwotene und Publikum au. Er war der gesuchteste und gefürchtetste . Advokat in allen -schweren Fällen der Krimina listik.! Dem politischen Leben blieb Lachaud' bis zum Jahre 1SC9 fern. Erst in olejer pccye trat er al? vona partistischer Gegenkandidat von Jules Simon auf und schlug den Kandidaten der Opposition. Vor dem KriegSgericht in Versailles stand Lachaud dem Angeklagten Bazaine als Vertheidiger zur Seite und in den letzten Jahren machte Lachaud als glänzender Verthei diger 'der berüchtigten Vitriolheldinnen besonders von sich sprechen. Wiedie Weinerntein Algerien, so verspricht die Olivenernte 5 ct'tt9 V i T . i . jTt si wi cuiub vujia ou uityiitisiu iuuii aukzusallen. Diese Olivenernte - die den hauptsächlichsten Erwerbszweig die ses Landes ausmacht, zeigt sich in der That so reichlich, wie- sie seit Menschengedenken dort nicht gesehen wurde. Man sieht Bäume, deren Früchte, in Pflau mengrößedaS Laubwerk ganz bedecken und durch ihr Gewicht die Aeste zu Bo den ziehen. Mit diesem Reichthum sind besonders die OlivenbSume auf der öst lichen Seite beglückt, wo die Ernte eine ungeheure sein wird.- - - -.ÄuSM'aine (Frankreich) wiro oer folgenoe grauenhafte BorZall berichtet : Hr. Biotteau, ein Kausmann unserer Stadt, Vater von sechs Kindern, begab sich am 7. Dezember in die Bar bierstube des Hrn. Goürdoi:,'um sich den ?srt abnehmen zu lassen. Wie gewohnt, unterhielt sich Biotteau während des Ra sirenS freundlich mit dem Raseur, al dieser plötzlich ohne jede Veranlassung den Kopf seine? Clienten nach rüöwärtö drücke und einen mit -solcher Krast ge führten Schnitt mit dem.Rasirmesser ge gen den Hals des Unglücklichen führte, daß der Kopf fast abgeschnitten ward. Das Opfer saud nicht Zeit, einenSchrei auszustoßen. Die beiden Schwestern deS Mörders waren bei der fürchterlichen Scene anwesend. Aus ihr Lärmen ? min ;iu4t iivit, üi( viii yvtrnuci vhil den und zu Gericht brachten. Wie man vernimmt, ist die schreckliche That einem cw.-V rr . r' r r r O. it l -SiJ. fc... (TT)XV.s vi ?inrau von oanierwaynunn zuzutreiben. Sofort, nachdem die That bekannt geworden, erboten sich einige angesehene Bürger von Maine und JallaiS, die auf so. entsetzliche Art ihres Ernährers be raubte Familie thatkräftig zu unterstüt zen. . Ein japanefischer Prinz von der ' Familie deS ' Fürsten Kanin, welcher mit drei anderen Ansprüche aus die Thronfolge hat, ist dieser Tage mit seinem Hofmeister in Paris eingetroffen, um'sich sürdie OssizierSschule vonSaint Eyr vorzubereiten. Inzwischen bewohnt Prinz ?)amaShima, der 18 Jahre alt ist. eine einfache Privarwohnung. Die Rivista Scientisica Svizzera" veröffentlicht in ihrer letzten Nummer eine hochinteressante statistische Arbeit über den überall dominirenden Militarismus. Wir entnehmen dersel den folgende'Zahlen: In Friedenszeiten stehen auf der ganzen Erde 6 Millionen Ma'nn unter den Waffen Dieses per -manente Heer kostet jährlich die Unge heute Summe von 37MilliardenFrancs. was ein Kapital von 7:!2 Milliarden Franc? vorausseht. Für den Fall eine Weltkrieges stehen 4'? Millionen Solda. ten in Bereilschast. Der deutsche Reichs FkstungS-Bausond, der durch Gesetz vom. '60. Mai 1873 in Höhe von 72 Millionen Thalern gestiftet wurde, wird in der von vorhinein angenommenen Zeit nach den neuesten, Ausstellungen nicht 0?r braucht, werden. 'Nach Art. 2 deS Ce setzeS wurden sofort 19 Millionen Tka ler dem Reichskanzler, für die Jahre 1873 üno 1871 zur Bersügung gestellt, der Rest sollte in den nächstfolgenden zehn Jahren zur 'Verwendung kommen der Art, daß die jährlich zu verausga V . .x CN1 jf mr - - . venven ummeu in vrn neiH!iausqa!i aufgenommen würden. In die Etats für 138384. und 188-8."), mit deien der zehnjährige Cyklus abschließt, sind die Summen 9,600.000 bezw. 10.400. 000 Mark eingestellt wonach noch 23 Millionen Mark versügbar bleiben. Der damals - ausgestellte Festungöbauplan VI IiIaIM rtltA 1 T M A Ci 1 ii ft V umjujii uic jcuyiuiut) uuiy(iuuuug iinu Ausrüstung folgender Festungen, im Westen : Köln, Koblenz, Mainz. Rastatt, Ulm und Jngolstadt; im Osten: Span dsu, Küstrin, Posen, Thorn, Königs berg, Glogau und Reiste; serner die Küstenbefestigungen zu Danzig, Memel, Pillau, Kolberg. Swinemünde, Stral fund, untere Wesir und untere Elbe und endlich die Besestigungen de? Kriecshä fen Jriedrichsort und WilhelmShaven. Auf den Fond ist mit dem Etat pro 188283 an Stelle der Küstenbefesti gungen vonoervurgVupptt cu vitti gung von Kiel nach der Lendseite HU ausgenommen.
