Indiana Tribüne, Volume 6, Number 100, Indianapolis, Marion County, 28 December 1882 — Page 2
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i t rp ndlana Hrlbnne. V Iägklche und So iUtagsauszalZe. Qfsic.?: 2S. Dcla'wäcc Str. Is,d?anapoliZ. Ind., Z. Dezember 1332. El Pafo ' Das Städtchen & Paso inTijaS ent. wickelt sich zur Zeit schneller, als irgend eine Niederlassung in: Südestcn. Dasselbe liegt am Rio Grande in dem westlichen Theile des S.aateZ und ist aus dem Grund und Boden erbaut, dessen Eigenthum dem Don Juan MariaPanso de Leon durch .Grant vom Jahre 1827 verliehen wurde. 1808 bestätigte die Lcgislatur des Staates Texas diesenGrant und 1873 wurde das Land von den Leu Jen,. d?e sich dort niederließen, erworben und der Ansiedelung der letzteren gleichzeitig ein städtischer Freibrief ausgestellt. Dieses Eigenthum umfaßt 1.300 Acker, die innerhalb der Stadtgrenzen liegen und das gesammte Areal ist in Strafen und Blocks ausaeleat. Vor nickt aarn zwei Jahren war der Fun Front an den j Yauptflranen noch sur $10 bis 515 verkäuflich, wahrend derselbe jefct windestenS 20mal höher im Preise steht. Erst kürzlich wurden $312 SO für den Fuß Front bezahlt. Dieses Steigen dcs Bodenwerthes ist eingetreten, seit drei Eisenbahnen in E Paso münden, und ist in fortwährender Zunahme begriffen. Eine kleine Baustelle, welche der Besitzer vor 6 Monaten für $1,GOO erwarb, hat derselbe vorige Woche, für $7000 verkauft. Die Besitzer der Baustellen, welche aus solcheäuser errichten,erka!' ten an Miethen jährlich 20 bis 50 Procent . des gefammtcn Anlagecapitalö. Trotz dieser Höhe der Miethen machen die Geschäftsleute in den gemietheten Localitäten außerordentlich gute Geschäfte. DaZ Clima von El Paso ist äußerst annehm; inr Sommer verschaffen lühle Nächte erquickenden Schlaf und im Win Jtx wird eZ nie so kalt, daß sich Eis bildet. Nur in dem ungewöhnlich strengen Winter von lySO zu 1881 ist das Ther mometer ans Null gesunken und hat sich EiS von derDicke eines .halben Zoll? gcbildet. Da5 in der Nahe befindliche Land ist zur Zeit noch für den Ackerbau wenig geeignet, es sehlt an Wasser und Xgen fall, so daß ohne künstliche Beiväzserung die Landwirthschast mit großem Erfolg nicht betrieben werden kann. Dcr Rio Grande ist zu wasserarm und versandet, als daß er zu diesem Zwecke ausgebeutet werden könnte, derselbe ist an seinem Ursprung unweit Del Norte, Col., wasserreicher als bei El Paso. Letzteres ist 1,103 Meilen von NcwQrleans, 1.28 M. von San Francisco und 1.350 Meilen von der Hauptstadt Mexico entfernt; es ist der Endpunkt der Atchinson, Topeka und Santa Fe, der TexaS Pacific und der mexikanischen Centralbahn.. Außerdem ist eine nur 159 Meilen langeBahn nach WhiteOaks inNewMexico imBau begriffen und wird El Paso mit dem Mittelpunkte der SilberProduction dieses Territoriums, sowie mit den ungeheuern Kohlenlagern desselben in Verbindung bringen. Eine Bevölkerung, die in so hohem Grade ein. kosmopolitisches Gepräge trägt, dürfte nicht leicht wieder gefunden werden, wie in El Paso. Amerikaner, Mexicaner, Jsraeliten, Chinesen und Farbige sind die am meisten vertretenen Nationalitäten und von ihnen kommen die Jsraeliten und Chinesen, erstere we gen ihrer Geschäftskenntniß und Thätig keit, letztere wegen - ihrer Sparsamkeit am schnellsten vorwärts. Wirthschaften und Spielhäuser sind noch häufiger, als sie sonst in neuen Ansiedelungen zu sein pflegen; die Spiellokale 'befinden sich sämmtlich in den ParterreLocaliläten der Häuser und sind so eingerichtet, daß sie von der Straße aus bequem über sehen werden können. Die Inhaber de? Spielhäuser müssen eine städtische Licenz lösen und sür solche $10 täglich an die Stadtkasse bezahlen. Pistolen und ei nen mit Pattonen gespickten, Gürtel trägt natürlich Jedermann, doch haben Schieß'Afsairen seither noch zu d:n?lus nahmen gehört. Unter den Geschäftsleuten treibt sich gesetzloses Gesinde! um her, das nie arbeitet und von dem Nie mand weiß, wovon es lebt. In dem Städtchen sind zwei Kirchen, . ein methodljtlsche und eine eplscopale vollendet; eine sehr schöne katholische Kirche auS Stein und in gothischemStyle ist im Bau begriffen und die Presby'.e rianer haben kürzlich ebenfalls den Van einer Kirche begonnen. Zu den bestzah. lenden Unternehmungen gehört dieStraßenCisenbahn. . Holz aus Terra Cstia. Im New Jersey wird an vielen Stellen und in großen Mengen ein rother Thon gesunden, der vielseitig zu technischen und ornamentalen Zwecken verwendet wird. Aus der oberen Lage desselben, die seither als unverwcndöar weggeworfen wurde, hat man jetzt eine Masse hergestellt, welche große Vorzüge vor allen idis jetzt künstlich hergestellten Steinen besitzt. Dieselbe ist absolut . seuersest, bröckelt nicht, enthält keine krystalisirten Wassertheilchcn, welche der Verwitterung Vorschub leisten, und läßt sich mit Meisel und Sage bearbeiten. Ein eingetriebener Nagel hält darin ebenso fest, als im. Holze; außcrd:m kann demMateriale durch den Hobel eine 'völlig glatte Oberfläche gegeben werden. Die Herstellung besteht einfach darin, daß man den Thon mit gewöhnlichen Sägespähnen innig vermischt, in eine beliebige Form bringt, an der Lust trocknet und dann im Ösen bei langsam zunehmender Hitze brennt. Durch letzteres ..Verfahren verbrennen die Holzthcilchen vollständig und lassen an ihrer Stelle Poren zurück, welche gleichmäßig durck die ganze Masse' vertheilt sind. Die Oberfläche der Steine oder Ziegel wird
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dann durch Sägen geglättet und diescl-j f. r!v cr. v r...i rr. 05 a iino zur rncencung jcinp. x'ic ses Baumaterial ist nur halb so schwer und dabei feuersicherer, als Backsteine, ist ebenso zu Wänden, rcie zu Fußböden o?er Dec'.'N verwendbar und die einzelnen Stücke können durch Nägel vcrbunden und dann an der Oberfläche abgebobelt werden. Das Material nimm! irgend welchen Anstrich an und zeichnet sich noch dadurch besonders aus, daß es ein seh: schlechter Wärmeleiter ist. Die N. I. Deutsche Ztg." nennt das Terra Cotta Lumber' das Vaumaterial der Zukunft. In Bezug auf Feuerficherheit ist es nahezu vollkommen und zwar viel sicherer als Eisen, Granit oder sonstiger Bruchstein, weil Eisen durch die Hitze biegsam wird, Granit bei gro ßer Hitze springt und bei allen anderen Steinen die sie verbindenden Mörtel schichten zu Staub zcrsallen. Bei dem neuen Materiale schließen sich die Stücke so fest aneinander und sind unter sich fo innig verbunden, daß , die Flammen machtlos dagegen sind.. Die bis jetzt das Material herstellende großartige Fabrik kann die Austräge, die sie erhält, nur zum kleiusten Theile aussuchten. In der That scheint die. Erfindung eine der wichtigsten der Neuzeit und besonders auch dadurch von Segen zu sein, daß sie dem ungeheuren yolzverbrauche emlgermaßen steuert. WM - ii ZuPhi iadelphia starb !e tz. ter Tage plötzlich ein Sonderling am Herzschlage, der unter demNamen Diter Archie" bekannt war. Nach seinemTode fand die Polizei in seiner Wohnung eine Anzahl Ka'tzenselle und im Ösen einen lieblich duftenden Katzenbraten. Unzählige alte Jungfern, die in letzter Zeit ihre Lieblinge verloren haben, wissen nun, wohin dieselben gekommen sind. (?in Tnnsitv - LZtschenk. Wenn der Londoner .Pall Mall Ga zette" zu glauben ist, so wird England die Malagassen, die seine Hilse gegen die Franzosen erflehen, nicht "schützen. Lord Granvche, sagt das Blatt, konnte sich der Deputation gegenüber nicht ganz deutlich aussprechen, aber er wird offen bar nicht weit von der vernünftigen Politik abweichen, die Franzosen sich die Finger in Madagaskar verbrennen 'zu lassen. Er hat dcn'Vrundsatzangcnommen, daß wir uns nicht in fremde Angelegenheiten zu mischen brauchen, wenn unsere Ehre und unsere Interessen nicht ernstlich berührt werden. Die Franzosen haben zweierlei gegen die Negierung von .Madagascar einzu wenden. Sie bringen zunächst Klagen vor, die an die erbärmlichen Borwände erinnern, auf die Sir Bartle Frere den Schluß stützte, daß Eetewayo in Natal einfallen wolle. So wurde z. B. der Agent eines Marseille? Geschäftshauses vorigen Sommer von Malagassen er mordet, und die Havas haben die Ver breche? noch nicht eingezogen. Ein französischer Conful besaß Ländzreien auf der Insel, die nach der Behauptung seiner Erben sein unbeschränktes und aus sie übertragbares Eigenthum waren, während die Havas behaupten, daß sie ihm nur auf Lebenszeit verliehen wo?den. Ferner wurden. mehrere französische Araber getödtet, die Schießwaffen und Pulver einschmuggeln wollten. Ob gleick diese Leute offenbar bei einem un geschlichen Beginnen umgekommen waren, forderte und erhielt die französische Negierung eine Entschädigung, durch de ren Annahme sie die jetzt bestriltene Souveränität der Havas anerkannte. Dies sind die Privatklagen französischer Unterthanen, neben denen zwei politi sche oder nationale Beschwerden geltend gemacht werden. Die . Malagassenre gierung hat unter angeblicher Verletzung eines Vertrages den. Verkauf von Ländereien an Fremde verboten, und die Havas haben serner ihre Autorität über die Eingeborenen im Westen und Norden geltend zu machen versucht, die angeblich unter französischem Protektorate stehen. In Wahrheit hat Napoleon die . Sou verünität der Havas über die ganze In sel erst vor vierzehn Jahren feierlich an erkannt. Auf diese Gründe hin will Frankreich gegen Madagaskar vorgehen und, obwohl das noch nichtamtlich angekündigt ist, wahrscheinlich einen großen Theil der Insel annectiren. Dte Geschichte", sagt dann die englische Zeitung wörtlich, ist eine sehr bekannte, selbst bis auf das Argument herunter, daß die Malagassen zu ihrem eigenen Besten mit Kanonen gezwungen werden sollten, den Franzosen die reichsten Ländercien zu geben. Ganz dieselbe Willkür, dieselbe gesetzliche Ge walt ist früher von englischen Regierun gen ausgeübt worden und wrd bald wieder in Anwendung kommen. Wir sind nicht in der Lage, uns aus's mora lisch: Pferd zu setzen, wie es wohl zu wünschen wäre. Man wird uns Be weisgründe von unerwarteter zwingen der Gewalt liefern müssen, um uns davon zu überzeugen, daß es nicht am besten wäre, die Franzosen nach Madagaskar ziehen und sich die Finger verbrcnnen zu lasten. Tunis ist kein populäre Erwerbung, aber ein Angriff auf MadagaSkar hieße in noch höherem Grade den Wolf bei den Ohren fassen". Hinzuzusügen ist noch, daß im Jahre 1815 eine französisch-cnglische Eryediton gegen die Insel mit großen Verlusten zu rückgeschlagcn wurde'. cschäftSversch'cvung. Seit langer Zeit ist idie Ausrüstung und Absenkung amerikanischer Walfisch Fahrer von NeuEngland aus mit großem Gewinne betrieben worden, und New-Bedford war der Mittelpunkt dieser eigenthümlichen Industrie. Es scheint jedoch, daß sie in kurzer Zeit auf San Francisco übergehen wird. Die Schisse legten früher aus der Nückreise in Honolulu an, um Ausbesserungen vorzunehmen, sich frisch zu ve.'proviantiren und Lücken in der Mannschaft auszufüllen. Nach und nach aber gewöhnten sie sich an den calisornischen Hasen, der ihnen i größere Vortheile gewährt. Es könnte ' indessen den Eapitalisten am Goldenen
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Thore nicht lange eutZehen, daß das Äeschast s:ch ccch eigentlich sur ie bezzer bezahlen müsse, als für die Neu. Engländer, die das ganze Eontincnt zweimal umschissen müssen. Sobald sie dies erkannt batten, zögerten sie nicht lange, ihrcEinsicht praktisch zu.verwcrthcn. Sie bauten einen Dampscr, den sie Vow'cad" nannten und sandten ihn nach dcr arltischen See. Vor einigen Tagen ist der selbe zurückgekehrt, schwer beladen mit Oel und Fischbein, und die Ladung wird auf nicht weniger als 75;000 geschätzt. Das ist zwei Drittel so viel, als das ganze Schiff gekostet hat. Die alte Walsischbarke Sca-Breeze", ebensallsGcschastsleutcn aus San Iran ciSco gehörig, kam kürzlich auch mit einer Ladung aus dem Eismeere zurück, die sechsmal so viel werth war, alö das ganze Fahrzeug. Im nächsten Sommer wird der zweite in jener Stadt gebaute Dampfer auf den Walfisch - Fang ausgehen, und an den New Bedforder Schissen, die demselben Zwecke dienen, sind Eapitalis ten aus San Francisco stark betheiligt. Das Unternehmen ist außerordentlich gewinnbringend, wenn es gut ablaust, doch ist das natürlich nicht immer der Fall. Der North Star", ein ganz neuer Dampfer, an dem Eapitalisten aus Frisco" zur yälftc betheiligt waren,' ging dieses Jahr im arktischen Ocean unter. Solche Vorfälle schrecken jedoch nicht in demselben Maße ab, als eine einzige günstig ausgefallene Neise die Speculantcn anlockt. Es- ist daher zu erwarten, daß das Geschäft sich von der Ostkuste des Landes an die Westküste ziehen und die Zahl der dortigen Geld fürsten noch rcrmehren wird. Außer Silber und Zucker Königen wird es dann vielleicht noch Fischthran Könige geben. Das ist kein schöner Name, aber Geld stinkt ja nicht. Der seiteiniaer5Zeit in New Bork vermine Kausmann Nich soll in Shchmond, Virg., gesehen worden sein. D e L o tt a. Das unglückliche Schicksal der Jean nette" hat den Leuten Stoss geliefert, di ganze Expkdition als eine frivole Zu be zeichnen und das Andenken ihres Jäh rers hcrabzusckcn. welche sich keine G: ! auy eines heroizch durchgeluyrten UN lern tigkeit erklären. .fei', rtf tauchte zunächst die Behauptunz auf, die Jcann!tte- sei bereits, als sie San Francisco verließ. Nicht seetüchtig gczesen. Diese Behauptung ist nicht nur dadurch .widerlegt, daß die 'Jeannette" schon vor ihrer rerbesscrien Ausrüstung mehrere Reisen in das nördliche Eismeer glücklich zurückgelegt hat, daß sie laut des Zeugnisses der Uebcrlebcnden von der Mannschaft derWncht der gegen sie pressenden Eiömassen Widerstand geleistet hat, so lange Menschenwcrk solcher Na turgewalt zu widerstehen vermag, sondcrn sie, füllt dadurch von vorherein in, Nichts zusammen, daß sie von einem B:amten eines Schiss-bauhvscs unserer Marine zuerst ausgestellt worden ist. Die Eonstructeure unserer N!arine halten jedenfalls nur die von ihnen construirtcn Schisse, den Miontonomoh" z. B., oder d:e anderen Melsterwcrle, die sie in den letzten 8 bis 10 Jahren geliefert haben, für seetüchtig. Herr Vennett hat in Allem, was die Expedition von Anfang an betraf, gefordert, daß kein Geld gcspart würde,, um die Ausrüstung so vortrefflich wie möglich zu machen, die AuSstellungen, welche Ingenieur Melville ! brieflich gemacht haben zollte, hat dieser Ossizier thatsachlich nie gemacht und die Jeannette" hat nach den Angaben sach verständigerZeugen geleistet, was jemals irgend ein Schis's geleistet hat. Noch bedauerlicher, vorwitziger und
egenycii enigcyen l'en, oen cl.rsoig desselben und dcr umliegenden Weichge- ob die neue Gesellschaft
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eines heroijch durchgeluyrten UN üibe des Ohres, deren Entstehung ohne schon zu dem von Edisi ehmens durch die mangelnde Tüch lallen Zweifel aus die Ersckütteruna der ! verfolaten und nock
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unbegründeter sind die Vorwürfe, die welche einen Theil der aus hundert Perdem Verhalten DeLong's gemacht wer- sonen bestehenden Gesellschaft bildeten, den. Da hat bekanntlich ein Russe, entfalteten einen außerordentlichenStaat Mitglied der Pelzcompagnie auf Alaska, und litten die mit den kostbarsten Spit gesagt, DeLong habe verabsäumt, sichln besetzten Kleidern eigens sür jenes mit Jagdgewehren zu versehen und habe ; Festmahl anfertigen lassen. Als Belsa daher kein Wild erlegen können, der-'Zar den Luxus und die Verschwendung selbe habe keine Apparate zum Fischsang seiner Gastmähler bis zum Wahnsinn mit sich geführt, und daher von den im trieb, erschienen an der weißen Wand Uebekflusse vorhandenen Fischen keine die feurigen Worte : Men, niene fangen können, er habe seine Hunde tliekel upliarsm. schlachten lassen und sich hierdurch der Vom New V o r k Central Thiere beraubt, deren Spülkraft ihn Pzrk sind 22 Strauße nach einer in Ca nach den von den Jägern im Eise ver i lisornien zu gründenden Straußen-Farm wahrten Fleisch-Vorräthen geleitet ha-i abgeschickt. , Um sie zu blenden, wurden ben würde. Alle diese Anschuldigungen : ihnen große Strümpfe über die Köpfe entbehren der sactischcn Begründung, gezogen. Die Farm ist 800 Acker groß Pros. Newcomb hat vor der Untersu--und liegt 75 Meilen südlich von San chungs'Commission in dcrVundcshaupt Francisco. Der Transport der Thiere siadt bezeugt, daß die Mannschast mit ! dorthin kostet $2000.
Gewehren und Munition wohl versehen war, daß es aber außerordentlich wenig Wild zu jener Zeit im LcnaDclta gab. Alexe., dem besten Schuhen unter der tvw fjr.ei.rrj-tr . , lannzlyasl, izl es veiannlilll) gelungen, d!e sich Zeigten, zu erM Üf" n"&'7anY W' lorten. 3i-anB;Iii Zl VJfeiT, Ä 5.? .L ; ,uu.yvi vv3 vvtui u -juiictv' au sch nen hnh "V f Jmmf V VVV M von Nk9nnn nnrslu8stf?A,trTf nnf rlno Anzahl Eingeborener trafen, war alles, was sie von diesen Leuten erhalten könn ten, ein wenig halbverdorbenes Fischfleisch. 5)ätten zu jener Zeit Fische das Wasser der Lena belebt, die Eingebore. nen würden sich sicher nicht mit vcrdorBflifm iMM ü s J s 1 ,s Die Hunde wurden getodtet, nachdem absolut kein Futter mehr für dieselben vorhanden und an die Schissbrüchigcl? die. Nothwendigkeit herangetreten war, sich derselben zur eigenen Nahrung zu bedienen. Die ganze Behauptuna, da die Jäger im nördlichen SibirienFleisch vorrage im iie aus,peichern, ist einllii sinn, geschähe dies, so würden die darbenden Eingeborenen, aus welche die ge nannten, Seeleute trafen,', dies gewußt und benutzt haben. Sowohl die srüheren Berichte des
Igklurwm . ,, tau die Man,-, , bfct au .,,- z,. at F,che m Masie he fangen lön. n A i. 0,;.. lmh
s aa überhaupt gegeben ; , ,u ms M, Misch n.' ? ViiS iflrnS nt n M.in1rrnrtnn '
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ben sämmtlicher vor der Untersuchung commission vernommenen Zeugen rufen den Eindruck hervor, daß De Lang sich nicht nur als Mann und Held, sondern Such als äußerst tüchtiger See-Offizier bewährt hat. Auch Die Differenz zmi schen ihm und HerrnEollins schwächt diesen Eindruck nicht ab. Dcr lrhtere, nicht Seemann von Berus, vermochte nicht völlig zu bcgrcisen, daß aus j?dem schifte Disciplin unter allen Umstanden aufrecht erhalten werden muß. Im Uebrigen beweist der Umstand, daß die gesammte Mannschast während des langen Ausenthaltes auf dem vom Eise um schlosscn:nen Schisse vom Scorbut befreit blieb, daß De Long's Anordnungen inVetresf der einzuhaltendenLebens weise vortrefflich gewesen sein müssen. Es giebt keine civilifirte Nation, die De Long's Namen nicht in Ehren hält, nur in den Ver. Staaten wird das Verhalten des ausgezeichneten Offiziers hart bekrittelt. Die Anstrengungen der we-. nigen Personen und Zeitungen, die dies j tbun. werden keinen Erfola haben und i die öffentliche Meinung höchstens ganz ! vorüderaebend beeinflussen, denn die Thatsachen, welche nicht-nur De Long's Heroismus, sondern auch seine Fähig leit undTüchtigkeit verkünden, sind über wältigend. Ltcv- nrndji tauv. Vor einigen Tagen kam ein sieb:ch7l. jähriges hübsches Mädchen aus die Ohrenllinik des allgemeinen Kranken Hauses und verlangte dem Primarius ' vorgesiihrt zu werden, da sie an plöhlicheingetretener Taubheit leide und die unmittelbare Ursache derselben nicht Jeder-. mann .mittheilen könne. Dem Prof.! Dr. trüber vorgeführt und von diesem Ux die Enlsjehungs-Ursache ihres Lei 'oens dezragt, gab e nach langcrem Zaudern urcd u'.iter züchtigem Erröthen die Antwort, .dah ihr Geliebter, von ei j ner Reise zurückgekehrt, sie umarmt und t .MM, m f iyr, indem er leinen Äluno an ihr Ohr preßte, aus dasielbe einen so innigen Zkuh gegeben habe, das: sie in diesem Momcnte ci.icn hestigen Schmerz empfand und seitdem fast nichts mehr hörte, Professor Dr. Grubcr untersuchte das Mädchen mittelst des Ohrenspiegels und konstatirtc factisch eine Ruptur des Trommelfelles mit heftiger Entzündung bilde des Ohres, deren Entstehung ohne ! Gehörwcrkzeuge durch den Kuß zurück I r t n ri ! . f. . jti . r . zuführen ist. Liebe macht also nicht nur blind, sondern auch taub ! Ueber den kürzlich in Denver, Eol., verstorbenen Dr. ZAiencr saat die Si. P. Volksztg. ,Dr. Georg W. Wiener, der unlängst verstorbene Baltimorcr Augenarzt, erhielt als Ver mächtniß das gesammte Vermögen eines Mannes in Europa, den er durch eine gelungene Operation vor Erblindung gerettct. Dies war schön; denn wer dir dein Augenlicht rettet, dcr rettet dir dein Leben. Aber noch schö.icr war es. von dem braven Arzte, daß er der Tochter des Erblassers, die arm und doch enterb! worden war und ftch mit dcr Bitte um eine Gc.d.'.ntclsl..l.ung an ihn wandte, das gan,e ssrdthcil zurückgab. Hier wär? ir cirTj zur nn neues .,L:ed Zv.'v: bxw.i -mann- gei if.f Vom JnZand. , Es wird berichtet, daß W. K. Vanderbilt, der Sohn W. H. Van. derbilt's, in der verflossenen Woche ein Gastmahl gab, das $1-2,000 kostete. Die Tasel war mit den seltensten Blumen geschmückt und bog sich unter der Last der auserlesenen Gerichte, die aus silber nenSchüsscln servirt wurden, und in den krystallenen Gesäßen funkelten und perl ten die feinsten Weine. Die Damen, Ein Cigarrenfabrikant )u Baltimore fucht 100 farbige Knaben, um t daö Cigarrenmachen zu lehren und , sie an Stelle seiner jetzigen Arbeiter zu ' 'setzen David Crockett ar mobl einst der gcsiirchlelste Jndianer.Jäger in Kenluck und Missouri. Sein gleich. namiger Enkel und sein Ebenbild macht sich in anderer Weise furchtbar. Er hat I Q-v Dle Aundesreglcrung läßt "nntlich am Fuße der Felsengeblrge ,artesifcheBrunnen graben, und sofort der "jle JBöI"4 &ct nerjchöptchc i Wallerader-getrosien, doch meint Herr jZeber unjer Secretar des Innern, diese irt, Wasier an d.e Oberfläche der Erde , zu bringen, sei zu kostspielig für den '.Ackerbau Mid .bezahle sich höchstens sür z, N;,,. H 1 1 m 1 .7-.- . a . ! ?9lc5lÄ Öi-e wände ': w8 französischer Canadier nach den 'rat'n f sT Hf lif l)at sich lit Zahl der dessalllgen Bevöl . lcrung von Eanada von 1,082,000 lm Jahre 1872 ' aus 1,298,920 im Jahre 1882 erhöht. , . . ' Die New Orleans Times" -hat eine Expedition abgesandt, welche die EvergladeZ in Florida vermessen und mlt Rücksicht auf deren Lage zu demGols
s.iZ??, i?ld emnmt nnd nnSaerikven.
on cjico nnterfuetjen j;D. Es nrnb nämlich beabsichtigt, das Wasser der
namllH deabnchttgt, das Wasser oer großen Sumpfniederung durch Drai nage nach dem Golfe abzuleiten und Iman posst, hierdurch große Strecken Landes zu erhalten, welch? y.im Anbau von Zuckerrohr, Orangen und sonstigen tropischen Produkten voüglich geeig I1CI nno. Die Stadt Rich Hill in Mis souri ist erst zwei Jahre alt. Sie hat eine Bevölkerung von 5,000 Seelen, alle öffentlichen Einrichtungen größerer Städte, wie Wasserwerke, Straßenbahn und dergleichen, und viele Fabriken. , ' e ; F r a y n e, d e n o er . o .ner von ihm erschosienen Braut gänzlich nie dergeschmettert zu haben schien, hat sich sehr schnell von seinem Schmerze erholt. Er reist in ben NeuEnglandstuaten, giebt Vorstellungen der gefährlichstem und auf regendsten Art und benutzt das tragische Schicksal des Fräul. Behren als Re clme. Ein mächtigerPanther ver setzt die EountieS Barnard und Royals ton, Vt., in Ausregung. In einer der letzten Nächte tödtete er zwölf Schweine, denen er das Blut aussauzte. Die ganze männliche Bevölkerung hat sich zur Versolgung aufgemacht. M r. G r i f f e n, ein a n e r k a n nter englischer Statistiker sagt, das bei spiellose Wachsthum der Bevölkerung Amerikas verrücke gänzlich das europä Nche Gleichgewicht. Die Gronmachte wurden es bereits mne, vav t ton Den er. ölaal:n ,n oen cyauen gmeul und nicht langer ,m sranve wären, Dit Geschicke der Welt zu bestimmen. Die Errungenschaften aus dem Gebiete der elektrischen Beleuchtling, welche die BrushSwan Electric Light & Jlluminating Eo." vorige Woche in New Z)ork einer Versammlung von Vertretern der Prene und anderen PerZön lichkeiten vorführte, dürfen wohl nur in so fern als neu bezeichnet werden, als tragbare Lampen, von denen behauptet . mm m m . ' wird, t leitn für oen Hausgebrauch verwendbar gezeigt wurden. Die Anwendung von sogenannten ..Storage"oder secundären Batterien lst keine Erfindung der BrushSwanGesellschast", doch kann die Wichtigkeit diescsAnsamm lungssystems nicht bestritten werden, Swan'Z Glühlichter haben sich in be schränkten; Maße in Europa bewährt; aber wirklich schon zu dem von Edison bereits so lange unerreichten Äiele ! gelangt ist, mit Gasbeleuchtung sür den ! r. f k ?jr Hausgebrauch erfolgreich concurriren zu tonnen, das ist eine ganz andere Frage. Der diesjährige Bau mwoll Ertrag wird jetzt auf (!,700,000 Ballen geschätzt. Eiii Bürger von Ecuador, Antonio Flores, bringt in einem New Yorker englischen Blatte die Züchtigung eines Journalisten zur Sprache, dem der Diktator vonEcuador, Veintemilla, 500 Peitschenhiebe ausmessen ließ, weil er ihn in seiner Zeitung angegrissen hatte. Dasselbe hat Veintemilla schon öfter gethan. Herr Flores legt-feier-lichen Protest gegen eine solche Schön dung der sreien Institutionen ein, wo raus sich übrigens der Tyrann von Ecuador" verzweifelt wenig machen wird. Mit den freien Institutionen dieser und der meisten anderen südamerikanischen sog.Nepubliken hat es eben einen gewal tigen Haken. Sie existiren nur auf dem Papier, und es hat dort nie Selbstregierung des Volkes gegeben.' Das ameri larnsche Volk hat eine andere Civilisation, und es ist von jeher vergeblich ge wesen, hier besondere Sympathie sür die spanischen Pseudo-Republiken erwecken zu wollen. Am 20. d. M. Abends gegen 7 Uhr fand in der Notunda des Castle Garden eine seltene Feierlichkeit statt. Unter den Auspicien des Präsidenten der Ungarischen Gesellschaft, Paul Q. von Esterhazy, wurde ein junges Pärchen, welches aus der Heimath entfloh, um hier, wo kein gestrenger Vater Einspruch erhebt, sich ehelichen zu können, von dem ungarischen Pfarrer Kecskeneti getraut. .Viele Mitglieder der New Yorker unga rischen Bevölkerung waren zur Feier er schienen. Zu Ehren des jungen PaareS wurde später, nachdem 'in der weiten Rotunda die Tänze des Pußtalandes beendigt waren, ein solennes Hochzeits mahl abgehalten. Die nach Amerika gezoge nen Württemberger haben (so sagt ein Stuttgarter Blatt) ihre Anhänglichkeit an ihre alte Heimath dadurch bewiesen, daß sie sür dle bedürftigen Hagelbefchädigten des Landes reiche Gaf.,n gesandt haben, so aus New York, Buffalo. Bal timore, New Haven. Conn., Adrian. Micki-. und Chicago, im Ganzen über OttOMa.k. ., Vom uSlande. D e r Belgier Leon D 0 n nat hat ausgerechnet, wieviel in den Hauptstaaten ' Europa'S jeder Bürger sür den Krieg und den bewaffneten Frieden, und wieviel für da? Schulwesen steuern muß. rieg. Schuweskn Schweiz 5.80 Frcs. 5.00 FrcS. Oesterreich 8.00 1.90 Belgien ..8.10 2 95 . Italien... 9.05 ., 0.80 Dänemark 10.40 5 50 . Nußland...... 12.23 , 0.1 Sachsen...... 14.15 4.00 Baiern .14.15 w 3.00 Preußen...... 14.15 . 2.90 Württemberg.. 14.15 , 2.10 . Holland 24.30 3.80 England 22.25 3.75 . Frankreich.... 25.85 1.85 Der Gemeinderath von Venedig. erhielt vor einigen Jahren von einem italienischen Afrikareisenden einen Elephanten zum Geschenk, den er sodann zur Belustigung der Stadtjugend in ei nem öffentlichen Park einquartirte. Die Damen Venedigs ließen es zwar dem lieben Vieh an zahlreichen, und guten Leckerbissen nicht fehlen, dennoch kostete dessen Unterhalt derStadt jährlich 3700 Lire. Als nun der Gemeinderath vorige Woche ' Vt Bilanz der Stadt 'für daZ
nächste Jahr debattirte. da meinte ein weiser Stadtvater, daß man sür den Elephanten eigentlich vier Lolksschul lehrer mehr anstellen könne. Der Ge meinderath fand diese Bemerkung seine Mitgliedes auch triftig und beschoß, den theuren Gast einfach zu verschenken. Der Juwclen-D iebstabl in der Kalhedrale von St. Denis ist noch immer unaufgeklärt, und nicht eine einzige Verhaftung konnte vorgenom men werden. Das einzige Neue in die ser Affaire ist ein Brief, 'welcher an ei nen Canonikus des- Capitels von St. DenlS gelangte. Er lautet: Wenn Sie uns die Louis senden wollen, welche sich in der Kasie des Priors befinden, so würden wir Ihnen im Austausch die zwei Neliquienkästchen aus dem13.Jahr hundert, welche aus Kupfer sind, über lassen. Von Ihrer Hündin, welche den Schatz so gut zu bewachen verstand, be sitzen wir einen Hund; übrigens werden wir holen, was wir vergessen haben. Aus Wiedersehen." D k e österreichis chu n g a rischen Ofsiciere müssen von nun an auf Befehl des Kriegsministers alle die rus sische Sprache lernen, weil die pansla vistische Presse Rußlands mehr als je zum Kriege mit dem Habsburger Reiche anreizt. Der poluische MalerMa tejko, der sich mehr durch seinen Deut, schenhaß, als durch seine schreiend bun ten und in der Charakteristik übertriebe nen Bilder bekannt gemacht hat, hat vor einigen Tagen in seiner Eigenschaft als Direktor der Kunst-Akademie in Krakau bei der Eröffnung des rieuen Schuljah reS am Schlusie seiner Rede die iSraeli tischen Schüler folgendermaßen angere det : Und Ihr hebräische Schüler, roelche in unsere Schule kommt, bedenket, daß die Kunst keine Spekulation, kein Handel ist, sondern eine Arbeit sür die höheren Ziele des menschlichen Geistes in der Liebe zu Gott, die gebunden ist an die Liebe zum Vaterlande. Wenn Ihr in unserer nur kunstwissenschaftlichen Anstalt die Kunst etwa als Speculation erlernen wollet und wenn Ihr keine Dankbarkeit gegen das Land und keine Pflichten gegen dasselbe ausübet, wenn Ihr Hebräer, die Ihr schon seit Jahr Hunderten in diesem Lande lebet, nicht die Nothwendigkeit fühlet, edkreö Streben sür dasselbe an den Tag zu legen.
und auch keine Polen sein wollet, dann ziehet fort aus diesem Lande, gehet dort hin, wo eS keine Heimlth gibt, und keine höheren Gesühle der Liebe zum Vaterlande und keine edleren menschlichen Tugenden, die sich aus der Liebe zur Hei math entwickeln." Ein Patriot in Lothrin gen, Fritz Thorn in Algringen bei Die denhosen, hat an den Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, worin der Vorschlag gemacht ist, beim Reichstag die Geschäfte zu trennen, . und einen politisch-wirth schastlichen Reichstag undKultuS-Reichs tag 'einzurichten, ähnlich wie im kleinen der Gemeinderath und der Kirchenrath resp. Kirchenvorstand, daß keine Kör perschast in der andern Angelegenheit dreinzusprechen hätte. Auch dürfte Nie wanden gestattet werden.Mitglied in bei den Körperschasten zu sein.. Aus diese Art", meint Thorn, würde der inneren Entwickelung und Kräftigung des Deut schen Reiches nichts melzr im Wege stc hen." Wie aus Rom gemeldet wird, nimmt die Hochfluth des VerbrechenS in Italien eine immer bedenklichere Ausdehnung an. Man br iucht nur die erste beste. Zeitung auszuschlagen, und man ist sicher, in ihren Spalten irgend eine Unthat (Gattenmord, Vergiftung :c.) beschrieben zu finden. AuS Catania wird gemeldet, daß ein Lauer die eigene Mutter geviertheilt hat, und aus Genua laust die Nachricht ein, daß ein Arbeiter bei Savona den eigenen Sohn erdrosselt hat. In Sicilien, Calabrien u. Sardinien lebt die alte RävberRoman tik wieder aus. Man liest von sörmli chen Gefechten, welche die Briganten den kgl. Carabinieri liefern, von Entführun gen, von Masien-Brandstistungen, und die Regierung ist bis jktzt nicht im Stande gewesen, die Schuldigen einzu fangen. Die deutsche H e e r e s z e i tung" bespricht die Sterblichkeit in den europäischen Armeen. Sie theilt hierbei mit, daß aus dem hygieinischen Con greß tn Genf als Resultat der statisti jchen Forschungen über die Todesucsa chen in den einzelnen Armeen u. A. die bemerkenswerthe Thatsache constatirt worden sei, daß in der österreichischen Armee an hervorragender Stelle unter den Todesursachen der Selbstmord sigu rire. Nur die deutsche Armee. kenu: noch den .Selbstmord a'.s rornehmliche Ur sache des Todes von zahlreichen Ange hörigen, und es.sei leider festZcstcLt, daß der Selstmord verhäl.-nißmäßig di den deutschen So'.daten stärker pajsire, als bei den österreichischen. Außer Deutsch, land und Oesterreich kenne keine Armee den Selbstmord als Haupt-Todesursa. che; ja die Zahl' der Selbstmorde sei in andern Staaten so gering, daß sie abso lut nicht in Betracht käme. D ie fix a nc t", welche bisweilen stark an chauvinistischen Anfällen leidet, theilt ihren'Lefern eine gräßliche Nachricht mit. Man höre : Seit 1870 wurde auf den französischen geographi schen Karten das Gebiet von ElsaßLothringen mit einer andern Farbe be zeichnet, als die andern Staaten des Deutschen Reiches. Heute ist da? an derS geworden: alle Herausgeber von Schulatlassen haben auf allen ihrenKar ten die besondere bisher Elsaß-Lothrin-gen gegebene Farbe unterdrückt, so daß es jetzt unmöglich ist, die Gestalt, die Ausdehnung und die Grenzen dieses Landes auf einer französischen Karte zu erkennen. Man versichert uns, daß diese eigenartige Aenderung auf Befehl des Ministers des öffentlichen Unterrichts vorgenommen fej, aber wir können noch nicht daran glauben. Klare und be stimmte Erklärungen sind unumgänglich; die Neuerung, von welcher wir sprechen, macht überall schmerzliches Aufsehen."'"
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