Indiana Tribüne, Volume 6, Number 99, Indianapolis, Marion County, 27 December 1882 — Page 2

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.:v.i-i-lü .in. icc D ,W i Erleb: cm :r 1' 1 1 1 - I L ;e:i :.) - t . i iC : mber . v . r :ge a - Ut i b'i ;n ra;i5 ü klettern T ! ' e " s ; . cv , i; k 14 )i.e ;f , Lli f .!. ; - n.-v " ;.!.iü... v!. 1 11 i", ; t) I U; V1 U V V 1 llk "ic::i e::. tii? 'tn r , t;. 'j:t Ji; .i : . k . ' r c.V 4 ' :

k k.. k. . .k . -a b i'!..e 3 . i, r . s nun. u:e aogeer v V PassagierSu'I, iiufeinst den , I ' -j ii.it I t t ' , ,a t, . - 1, , : 1 ;-.ir I.tgen, ;n Transport.V:;: 'i laisen. Ire kaufte ch'.n-lörper. die Sultauu" t", richtete dieselben mit au.iwar.be von .$2."i,uoi) als ;e ein nno mteiijeie einen "pdampser. So weir er im Stande V be-3 le'.'.!eren und einer ans dem U c Matrosen und dem U'och teUnben l'iannfchajt auf jeder Fahrt .i?.ü,r 2 Millionen JnsBauholz.zu rerrt. TaZ kleine Geschwader machte Juni l!2 seine erste Fahrt nach Im Jahre kaufte Noyes , ch ! c p p b a m pf e rR eind e er", und von

. c ;-iW;': U: '.ergang i Zur die betretenden Staaten, sondern , theils durch !! :ti4eiü ! auch für die Nepublik, zu der diese gehömeiücn nur &. lochst Zren. Der Süden sollte ihnen schleunigst - i.--.fM-.7-'nWi-i' ' "'d ! ein Ende machen. .k.t4!! !,4kkkt, 4kkkj;

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hipi sth ! v ii cn:rj-uc;te na . . 7 s.iS'.Hulirt auf unseren Dimensionen, bau schon Seen ni fcldscn iuy in: Jahre 1670 fOH - ' R',000 sonnen regelmäßige Fahrten auf i:;j!lv'cn Klagten. - - -w iMti t t v . i i m m 4 s ','r?i'n vitf sKTpr fimvim.i1T in Gruselige Gefräst. f . 'M r r f . I f n m r ti "T ? w v. ..i.t i .l-.iltj 1. 1 1 1 . j vy 4 t U . tcletie ;j Gebeine '.'i tn unsrem 't vUI.VW cm Ul Geschart, als bt: unb für niöaltuj meisten Halten. 'J erc 1 1 , ' ' ' i - benen die Skelette Her''x:y cbrlia; i W " M4 rber natürlich alle auf dein ten :ge lisiii der Welt erworoen. ?r 2 ?. 4V1 f .-st i r SYl i , u n t 1 UJ 11 .'.u. welker Colleges, Museen, .nbenten und.Aerzle fabrikmäßig mit icu;c:;acri:flcn versieht. Bet.itt :nan Slndio, in welchem der Mann auch si? -1- f .m .In: .71 ul,Hn i tl einnimmt und schläft. P ic mir an cen Saucen leielie lit, deren eine? be30oktorLieb ifc v.yij'-cn den Mahnen halt. f-. u ..um r.ii aniercs einen a;t pauiiji.:,icfn)vt:::T.i ntcr ein flftncyjfnochcii cb.iiib-: jchühenb liält, in welch' lehterem jicr.iujnriliu) früher ein lueibliiyfSÖers l,at. vl i: 3 allen Ea'en.von Tischen . . v . . . j r.fi i .. s ':sic: arinsen Tobtenfchäbel, I rene Ctvfd.enfcl unb rme mit ! inbo unb Fingern ju Dntzenben Üc:; ,"Jii:ncrn umherliegen. Die Be,if:i.'.lln deZ Doktors dcstcüt in dem : ''.i.en de? .Knochen unb in dem Äer rinde:: derselben zu einzelnen Gliedern : d u r.aticn Skeletten. In dem 'U'iii.tn der Knochen haben e5 dieFran am tr:iteten gebracht, unb so so , Icate ein avJ Frankreich eingeililüt i'J'J luO, raälirenb b;e ieiietci: durchs.hnitÜich für $15 l:v v:it-:. r :id i k 1 1 werben. Wiannii Iclelle 't)M i 1 r ji l . I I Hit t-ji!! tu . . ; i&e. Va:i.;icl i5i 3il.-it. iiinfame Vehnblun.I der in mehreren Sübsiaa ib lieber etwas an die Mn i ; reit aed runden, ob: eine voU- : aiftillami hat erst kürzlich ein ;nbeni der )e. y. TimeZ" qc iit vc: fehlt nicht', seine Angaden ntiu::C Uns weise zu bestätigen, m i' rer Richtigkeit leider kein bestehen kann. Die Grausamet t) meist ceatn 5iccer, bic zu? r; 4. 1 2k.!ne für haniiz unbedeutende Äerbrean (intraetüicn auf gewisse t ::me rcrmtctyct weröen. üentcre oeinbc'n den vv;,-,-.r' , j 1 1 C natürlich noch viel schlcch.cr. als der einmalige Sklavenhal '' i;r, denn diesem isar die schwarze Ü)aarc wi:; :-izb, loügrcnb cZ dem xontractor gleichmütig ist, ob die gemietheten k i . irden ober sterben, sann ia i:r.mer :uicber neue haben. In Eeorgia leben männliche und weibliche Strafgefangene in den Feldlagern beieinander, und bei der letzten Untersuchung fand man 22 illegitime r. :. v . iliiUt ;cr. Die träriincie tnnnen cic ? "-ff"? y I kt i "Arbeit verrichten unb erhalten i völlig unzureichende Nahrung. Machen sie einen Fluchtversuch, so roerben sie mit z Bluthunden niebergehett. In Folge ! ber entsetzlichen Behandlung dieser Leute !be!änft sich die Sterblichkeitsrate unter i:;r.e:i auf 10 Procent, worüber die Bü - cher mit der lakonischen Überschrift Auf : '.jhir, geben : Gestorben oder, beim .Fluchtversuch verloren." In NordCarvlin;!, Snd-(larolina und Mississippi 'arbeiten die Sträflinge unter Aufsehern, die sie häusig n Tode prügeln, in den l Feldern und Gruben, an Straßen und ! Eisenbahnen. Für ordentliche Unter--,!::st und Nahrung wird nicht gesorgt. ! Ilire Kleider sind meist elende Lumpen, : 1 mit Ungeziefer bedeckt. Sie haben von i Tagesanbruch biZ spät in die Nacht hin , ein zu uibeiten, ob sie krank ober gesund , find, und oftmals, bis sie hinfallen und , . steilen, selbst dann hat man sie mehr . alv einmal liegen unb verfaulen lassen. '. lUi e: die ungeheure Sterblichkeitsrate, , e ie 10 Preenl noch toeit übersteigt, gej ; den die amtlichen Berichte unanfechtbare ' Vii: 5 k itnjt. .! Nicht besser steht cZ in Alabama, . . die Sterdlich'eit unter den Gesänge , ' neu lyährenb ber legten Jahre COO Pro :; ;e::t größer war a!3 in den nördlichen i uch'lsäusern. Dr. Gaston, der Präsiident des staatlichen GefundheitZratheS, . äußert sich über das Lager zu Nemcastle, ; welche noch das bestverwaltcte im- : Staate ist, in vernichtender Weife. Die ; Nahrung ist von ber schlechtesten Ar! und ; wird stets kalt verabreicht. Auf einer -! ekelhaft schmutzigen Matratze von drei iznn Breite liegen zweiGefangcne nebeneinand und im Schlafraum bleiben die Gesäße mit den Ercrementen stehen. Für '2ö weiße Sträflinge werden zur Abwaschung nur zwei Fässer Wasser ge liefert, welche die Größe eineZ Halden Barrels haben, und drei Töpfe von derselben Größe müssen l.'.O Neger, nur Nasser v;rforg?n. häusiz kcntmen die Leute an Winterabenden in nassen 5tteidem aus einer heißen Grube, woraus man sie stundenlang in einem sogenann ten Schuppen stehen läßt, der aber fei nen Schutz gegen Wind und Wetter ge währt. Bei dem geringsten Bergchren werdende barbartzch geprügelt. solche .u'tänbe und ein Sckande vAfo w J i ' H ' 7 nur llcvcrtri.'bc: Tlngst. Wien ist in großer Aufregung darüber, daß das Ministerium für öffentlichen Unterricht eine Entscheidung des Lan-des-SchulrathcZ umgestoßen und dem Berein .,.s!omensly" gestattet hat, eine cz?chische Schule in der Kaiserstadt zu errichten. Gegen diese Genehmigung hat der niederösterreichische Landes Schulrath einstimmig Verwahrung eingelegt, obwshl dieser" Körperschaft sechs k. k. Beamte angehören, und der Wiener Gemcinderath, .sowie fast die ganze hauhtstädtischePresfe haben sich dem Protest angeschlossen. Es wird dies damit begründet, daß das Bedürfniß für ! eine czechische Schule in Wien nachweis-

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bar nicht. besteht und scfetcic nur erri&tei I hoerbsn soll, i.n die national-ezechifche l Agitation n.ich ucui öPtsitz bc bstcr-l-''WMu;C,i tUilUilyUUlU U UUgCIl. '"V ? , , I i . . - - 1 : r i S t r S i I - ry vri flitViinrtflH J t . ' V. Aiit.44 .mm " . . lUIUUfllU jl.lU f H . ' 4 44k V 11 t U4i .4,1 ll ohne Steife; begründet, ab:: arunbi.lt lich haben ie keinen Werth -Ccr cr ein Komenöky" benbstchiigt allerdings, mit der Zeit ein ganzes Netz czechifcher Lehranstalten über Wien auszuspannen, doch wird ihm das gerade deshalb nickt gelingen, weil dafür das Bedütfnis; fehlt. Die unter Deutschen leben den und von ih. en beschäftigten 5zechen empfinden cs schwer, daß sie- der Umgangssprache nicht vollkommen mächtig sind und streben nu? diesem Grunde selbst darnach, ihren ftinbern eine bessere Kenntniß e3 Deutschen beibringen zu lassen. Diese Sachlage ist durch amtliche Untersuchungen bestätigt worden und wird von leim Seite bestritten. Die cjechijchen Schulen winden folglich cingkhcn, .cnn sie nicht zugleich Deutsch lehrten, und thun sie diesso machen sie ihren Zwel lächerlich. Von Gefahren für da? Deu.schthum kann somit keine Rede sein, und daß das Ministerium einem Berein verbieten sollte, aus P r iv a t m i 1 1 e l n ciuc cz?chifchc Lehranstalt zu gründen.' läßt sich weder vom gesetzlichen, ;; noch vom moralischen Standpunkte avs vertheidigen. Vs wäre gerade so. als ob amerikanische Staats rcgierungkn die örrich'ung von Pfarrschulen untersagen wollten. Wenn die ganze deutsche Bildung den Mitbewerb der (szechen nicht aushalten kann, und noch dazu im alten deutschen Kaisersitze, so wäre sie wahrhaftig der Erhaltung nicht werth. Dieser i?ifer dcr'Deutfch' Nationalen ist unbedingt übertrieben und blind, denn er schasst einen höchst gefährlichen Präcedenzsall ' gegen die Thätigkeit des deutfchenSchulvcreins in slavischen Gegenden. Besagter Berein verliert den Boden unter den Füßen, wenn überall da, wo deutsche Schulen nicht unbedingt nothwendig sind, die Er richtung' der-elben auZ PriraUe!,: r.icht gedulbe. D:5 L:naha , Fräulein Alice Flctcher auZ Boston hat Jahre lang unter dem Indianer Stamme der Omaha's zugebracht, theils um dasLeben dieser Nation ans das Genaucste zu studircn.theils um zur Hebung ihre? physischen und moralischen Zustänmöglichst viel beizulrageu. Aus einer Rcise durch den Ost?n hat dieselbe vcriae Woche in Brookline, '! )ia. Bortrag übe? das Lcben dieser Wilden gehalten. Durch Zeichnungen veranschaulichte sie die Beschaffenheit eines indianischen Dorfes mit seinen Unterabtheilungen, die in allen Niederlassungen genau auf dieselbe Weise angelegt werden. Das Modell eines Wigwam, die Arbeit und das Geschenk eines Hauptlings, gab von der Beschaffenheit der indianischen Wohnungen, die sich ebenfalls vollständig untereinander gleichen, ein anschauliches Bild. Das Modell ist, wie dies bei den Wigwams durchaus der Fall ist, aus Fellen hergestellt, auf jede? der beiden Felldekkeiz, welche den Eingang bilden, iü eine. Friedenspfeife abgemalt; jeder Wigwam hat einen Em pfangsraum, der Zugloch als Auseut haltsort für die Familienglieder dient, ein Schlafzimmer und einen Borraths räum; in letzterem sind in dem Modelle alle Borrathe in ihren eigenthümlichen Verpackungen in verkleinertem Maßstabe ausgestellt, so daß dieser Theil des Mo dett? ungefähr denselben Eindruck macht, wie die Miniatur - Kaufmannsgeschäfte, mit denen wir unsere Kinder zu Weihnachten zu erfreuen Pflegen. Mehl und Mais und Salz und sonstige Bedürfe nisfe werden in zierlich gcarbeitetenSälken ans Fett verwahrt. Durch den vor deren Eingang des Wigwam dütfen blos der Besitzer und dessen Sguaw eintreten, allen übrigen Personen dient eine an der iicinen Nuckzelte des Zeltes befindliche kleine Oeffnnng zum Eingange. rr , o JijU-3 Auf' schlagen der Zelte besorgen lediglich die quaws, die dabel eine außerordentliche Geschicklichkett entwickeln. Izt einem dieser Wigwams hat Frl. Fletcher un unterbrochen gewohnt ; sie Hut das volle Vertrauen der Indianer gewonnen, nur eine Eigenthümlichkeit der letzteren ver mochte auch sie nicht zu überwinden, und diese besteht darin, daß sich die Indianer im Beisein irgend einer Person, die nicht zu. ihrem Stamme gehört, ni: bei ihren Namen nennen. Einen Beweis ihrer hohen Verehrung gaben die Indianer Frl. Fletcher durch die Auswahl des indianischen Namens, den sie ihr durch einen Beschluß des Stammes beilegten. Derselbe bedeutet in ihrer Sprache : .ein in hohen Regionen schwebcnbc? Adler. Frl. Flctcher sragie den ihr befreundeten Häuptling, wie sie gerade aus diesen Namen aclommen seien, und dieser antwortete mit der den Nothhäuten eigenthümlichen Würde : Wettn der Adler hoch in den Lüften schwebt, sieht er früher den anbrechenden Tag, als diejenigen, die in der Ebene sind; Dein Erscheinen unter uns gl.'icht dem glücklich anbrechenden Tage." , Die Frauen der Qmaha's sind im Anfertigen von Perlstickereien außerordentlich geschickt, und Frl. Fletcher besitzt unter Anderem zwei Schärpen, die in jedem amerikanischen ode? europäischen StickereienGeschäft Bewunderung erregen muffen. Interessant erscheint uns serner, was Frl. Fletcher über die Ceremonien der Omaha's mitzutheilen hatte. Die ersten festlichen Gebräuche finden statt, wenn die Kinder ihren Namen erhalten. Es geschieht dies, sobald dieselben ohne jede fremde' Unterstütz'.:.". g laufen können. Sie werden dann in das heilige Zelt desDorfes gebracht, eine der altenFrauen schneidet ihnen das Haar ganz kurz und im Beisein des ganzen Stammes ertheilt der Häuptling dem Kinde scinenNamen. Sobald die Kinder in das Alter der Reise eintreten, finden den jungen Männern gegenüber andauernde Uebungen -undScheinlämpfe statt, welche dieMännlichkcitder Jünglinge, beweisen .sollen ; find diese Prüfungen gut bestanden, so schließt sich ein dreitägiges strenges Fa sten an, und hiernach wird der junge Mann zum Krieger erklärt. Die Sitte,

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daß den jungen Indianern erst oestattkt!

wurde, sich im KriegerSchmucke z'.. zii.stausend zweih: 'ldert und sünsundvierziz gen. nachdem sie einen ca!p erbeuttt , Billionen siebenzehntausendvterhu..0ert

hatten, eristirt bet den Omaha's s.hon lange nicht mehr. Bei den Mädchen findet eine besondere Feierlichkeit, diese! den in die Gesellschaft" einzuführen, nicht yatt, sondern sie werden schnell cer heirathet, nachdem sie den Ainder-Moea-fins entwachsen sind. Mit der Verheirathung sind auffallende Gebräuche nicht verbunden. Der Ted führt nur, wenn er an Krieg?r herantritt, zu besonderen Solernni täten. Erwartet man den baldigen Tod eines solchen, so werden die Fell:, welche den Haupteingang des Wigwam bedecken, weit zurückgeschlagen, dieFreunde des Kran.cn setzen sich, mit ihrem besten Schinucke angethan, um sein Laer hr um und stimmen einen melar.choltfa en Todesgefang an, während die Weher des Stammes außerhalb des Wigwam das Klige-Geheul erheben. Ist ber Tod eingetreten, sd führt der näckfte Verwandle oder der beste Freund des gestorbenen KnegerS dessen Lieblingspferd herbei und dieses, sowie seinJagdHund werd.'n in der Nähe des Wigwam innerhalb eines von den Kriegern gebilbeten Kreises erschossen. Dann wird Alle?, was der Verstorbene besessen hat, unter die Mitglieder des Stammes vertheilt. Die Wittwe schneidet sich ihr langes Haupthaar ab, legt solches dem Todten auf die Brust und zum Zeichen ihres Kummers eines Messers leichte Verletzungen bei. Dann wird der Scheiterhaufen errichtet und auf solchen werden der Krieger, das Pserd. der Hund und verschiedene Gegenstände veibrannt, die er im Leben besonders gern gehzb! hat. Fräulein Fletcher hebt schließlich hervor, daß die Indianer so fest an ihren Gebräuchen njib Gewohnheiten hängen, wie wir an den unfrigen, und daß es nur dadurch gelingen könne, .diefelben mit unserer Civilisation nach und nach zu befrcun den. daß wir mit den Kindern .derselben beginnen ; durch den Unterricht und die E.z'ehung der Kinder können wir die Indianer zu uns heranziehen. -- Ctrf VI o:ci ,i:D 5cltt lf:,. Die Gramme Electtical Eomvanv" 5-i eine Liste von 786 Patenten z Gössen l licht, welche sie aus elektrische Beleuchtung und Metallplattirung entnommen habe. Dahinter muß .ein arges Monopol st cken. Sieben kleinere Com pagnieu und Einzelpersonen, welche bereits Patente zu genannten Zwecken besitzen, haben sich zu einer großen Ausbeuter Compagnie ve?einigt und scheinen nunrneh?, da Edison's Erfindung, das elektrische Licht zu theilen für den Haus gebrauch, sich nicht rentabel erweist, und auch die übrigen Patente auf diese Art Licht beim Publikum nicht recht beliebt werden, das ganze Geschäft monopolisi ren zu wollen. Die Hauptsachen bei dieser Ersindung sind alle gar nicht, oder sehr wenig belohnt worden. Die Prin cipien sind alle bekannt, und es müßte ein Wunder genannt werden, wenn die 7L6 Patente nicht alle möglichen kleinen Theilverbesserungcn der elektrischen Be-lcuchtungs-und PlattirungSweise deck ten, so daß keine weitere Erfindung in diesem Gebiete mehr gegen diese diebische Monopol aufkommen könnte. Qi.J) Volkszlg.) Hoxn Auslande. B or d c m Krakauer Schwur Gerichtshöfe spielte sich dieser Tage eine Scene ab, welche nicht verfehlen konnte, Aufsehen zu erregen. Vor Beginn der Verhandlung Halle sich im Bcrathungszirnrner.dcs Gelichtshoscs ein anständig gekleideter, ungefähr J5 Jahre alter Mann eingefunden und auf einem Stuhle Platz genommen. Der Vorsitzende glaubte, da es sich um eine Brandlegung handelte, der Erschienene wäre ein Vertreter der Ässekuranzgkfell schast und wies. ihn an, den für Privatbetheiligte bestimmten Sitz einzunehmen, was denn auch geschah. Als die Hauptverhandlung beginnen sollte und die betheiligten Personen, Angeklagte, Zeugen und Sachverständigen, vorgerusen wurden, richtete der Vorsitzende an den Unbekannten die Frage, ob er ein Vcrtrelkr der AsfekuranzGefellfchaft sei und als Privatbetheiligter der Vethand lunz beizuwohnen beabsichtige. Derselbe antwortete jedoch mit einem kategori schcn Nein" und sügte aus die Frage : Wer er denn eigentlich sei", mit höflichern Erstaunen hinzu, er sei Gott und als solcher berechtigt, allgegenwärtig zu sein. Der Vorsitzende konnte natürlich diese Legitimation nicht gelten lassen und verfügte die Entfernung des Geifleskranken, welcher dagegen mit der seincr eingebildeten Stellung entsprechen den Würde protcstirte. Auf die etwas verfängliche Frage des Staatsanwalt:-,' wie cr denn geheißen habe, bevor erGott geworden sei, cntgegnete er gelassen, daals Hütte man ihn Franz Dlügorz ge nannt. ' Die Zeitschrift Jtalie" bringt folgende statistische Ausstellung : Haben Sie jemals über die Zahl der Vorfahren nachgedacht, die, jedem Familienchcs seit der christlichen Aera vorangegangen uns &zenn man oret Generationen pcrJahrhündcrt annimmt, ,so sieht man sofort da unsere Generation in das Ende des 19. Jahrhun derts sällt, daß der' sechsundsüns'zigste unserer Vorfahren ein Zeitgenosse von Jesus Christus gewesen sein kann. Suchen wir nun, wie vieler Männer und Frauen es bedürfte, um einem unserer 'Zeitgenossen das Leben zu geben. Er !rnuß vsr Allem Vater und Mutter, die1 f er Vater und diese Mutter müssen jeder ' wieder Vater und Vkuticr gehabt haben ; ldas gibt zwei Großväter und zweiGroß mütter, also das Doppelte. So geht j dies fort bis in die 5G. Generation, wel 'ehe zur Zeit Christi. gelebt hat, entspricht mithin . der Zahl 2 zur 57. Potenz er ' hoben. Um also einen der jetzt lebenden 'Zeitgenossen in die Welt zu setzen, be I durste es nicht weniger als 13,215,OilrWJiJlö oder in Worten aus

gedrückt : Einkundertneununddreißig

undneunundachtziz Millionen sunshun derr vierunddr:ißtausend' neunhundertundsechsundsiebenzig Geburten." S i r H e n r y 5) a w k i n , g c -hört nicht zu den zahlreichen unbeZolde ten Landmagistraten, welche in Ergland die Aburtheilung von Uebelthatern als eine junkerliche Standesprarogative be anspruchen, wie die FuchSheen, das Birkhuhschießen und einen eventuellen Sitz in der etzblichen Kammer. Sir Henry prasidirt dem Criminalgerichtshof in London, und in der letzten Wocl,? lamen vor ihm zwei CrirninalsäUe, dem Behandlung auf sein Gerechtigleilsge suhl ein seltsames Licht wirst. Ein ge--wisser William Brookfield, Insasse -ineS Arrnenhaus-s, hattc den Pcinzen von Wales mit dem Tode bedroht, vr.m cr j ibm nicht gleich einZehnpfundstück schickc. 'er elende Gei-lle vejas; weder 2,.)na mit, noch Pistolen noch Dolch, und sein Verstand war nur gerade noch helle ge nug, solchen Blödsinn zu-schreiben: Ge gen diesen schwachköpsigenBurschen hatt? der Nichter eine Tirade vorbereitet, als handle es sich um einen Nodeling, oder einen russischen Nihilisten. Er fand so gar in der englischen Sprache leine Worte stark genug, um seine Abscheu vor der Drohung auszudrücken, dem edelsten Sprößling deö Sltesten Königs-

bringt sichjauses das Leben zu nehmen, und vcrs mittels! urtheilte den armen Narren zu zehn

Jahren Gefängniß. Wir wollen nun nicht behaupten, diese Strase sei unter allen Umstanden zu schwer, doch sägen wir zur Vergleichung folgendes Gegen stück bei..- Henry Martin stand vor dem gleichen Richter unter der Anklage, sei uen achtjährigen Sohn mit dem Schür eisen aetödtet zu haben. Henry Martin kam Abends von der Arbeit nach Hause und sand, daß seinKnal?? vergessen hatte, das Feuer anzuzünden : das war für die Geduld des tugendhaften Vaters zu viel und sein Zorn kannte keine Grenzen, als das Bürschchen sich zitternd unter dem Bett verkroch, um dem Wurf eines eisenbeschlagenen Schuhes za entgehen. Er ergriff das chureisen und schlug seinem eigenen Kinde die Hirnschale ein. Der Bube war verstockt genug, an der Verletzung zu sterben. Der barmherzige Nichte? sah jedoch im ganzen Vorfall als einen bedauerlichen Unfall, schalt den Knaben als böswillig und verurtheute den achtungswerthen, hei zensguten Vater" prolorma zu einem Monat Gefängniß. Die Kleider, welche für die Ueberschwemmten iNTirol von den Bayern gespendet wurden, mußten vcrzollt werden und beträgt der Zoll bereits 900 Fl.! Auch die armen Kinderwelche von der Arbeit aus Bayern undchwaben heimkehrten, mußten Heuer ihr als Lohn erhaltenes Gewand, ja sogar das Bischen Essen im Sack verzollen ! Nach eine Ueberein kommen unter den Machten wird die gemischte Commission, welche über die Ersatzansprüche der währeud der letzten Ereignisse in Egypten beschädigtenEuro päer zu entscheiden hat, aus zwölf Mit gliedern bestehen. Der Präsident und der Vice-Prasident werden Egyvter sein. wahrend Deutschland, Oesterrelch.Jrankreich, England, Italien, Rußland, die Ver. Staaten und Griechenland je einen Delegirten entsenden werden. Dagegen sollen Belgien, Dänemark, Spanien, Holland, Portugal, und Schweden und Nonvegen zusammen nur durch einen Delegirten in der Commission vertreten sein. Eine Stadt ohne Kirche ist Fehrbellin, das berühmte Städtchen in der Mark, bei welchem der Große Kurfürst seine?bedeutendste Schlacht sieg reich durchkämpfte. Wahrscheinlich ist es die einzige Stadt, die ein eigenes Gotteshaus entbehrt denn die Bcw-oh-ner sind nach dem benachbarten Dorfe Feldberg eingepfarrt. Auch ein Rath hau? besitzt Fehrbellin nicht, und auch dieser Mangel dürfte bei einem Orte mit städtifcher Gerechtsame nicht leicht wiederkehrcn. Die Northern P a c i ; i c Nailroad-Company hat in Berlin eine General Agentur errichtet, als deren Vertreter Herr Richard Gördeler bestellt ist. Die Agentur wird der Auswande rung gegenüber keinerlei provokatorische Stellung einnehmen, sie will nur die Ausrnerlsarnleit Derer, die Deutschland zu verlassen gesonnen sind, auf das Landergebict der Northern Pacific Nailroad-Company hinlenken und Kauflusli zen ihre Vermittelung anbieten. Pro ben von Obss und Halmfrüchten, Roggen, Weizen, Gerste und Hafer. Mais und Run ke'i üben haben den deutschen Landwirlh? sehr irnponirt. Auch di kkausbedingungen fand rnai: annehmbar. Dctttsclzc Lokal - Nachrichten. S t raß bur g, 1. Dez. An hiesiger Universität wurden für das Winterse mester VSS2 S3 imrnatrikulirt : theologische 20, rechts- und staatswissenschastliche Fakultät 104. medizinische Fakultät 90, philosophische Fakultät 47, rnathemansche und naturwissenschastliche Fakultät 57, zusammen 024. Die Gesammtzahl der immatrikulirten Studcn ten betragt daher nach den einzelnen Fakultäten: theologische Fakultät 75. rechts- und staatSwissenschaftliche Fakul tät 200, medizinische Fakultät 213, philosophische Fakultät 159, mathematische und naturwissenschaftliche Fakultät 179, zusammen 826. Hierzu, kommen zum Hören der Vorlesungen Berechtigte (io nehmen somit an den Vorlesungen Theil 864. Von den Immatrikulirten sind 171 aus dem Unter-Elsaß. 42 aus dem Ober Elsaß und 25 aus Lothrin gen, zusammen 238 (gegen 190 im Sornrnersemestcr). Im Wintersemester wurden 97 E.saß-Lothringer immatri kulirt. Mainz. I.Dez Nachdem dercrkehr hiesigen Ortes durch den ungeahn tcn Aufschwung Mannheims Abbruch erlitten, ist jeder Versuch, dem hiesigen Handel neue Nahrung zuzusühren, nur mit Freuden zu begrüßen. Es handelt

sich um Anlage einer Bahnlinie von hier in's nassauische Gebiet nach Homburg ; it sie bis dahin hergestellt, so stehe w.r nach Ausführung des von der preußi schen Regierung beschlossenen Baues der Linie Heirnburg Jriedberg in dirccter Verbindung mit der Provinzial'Haupt" stadt von HcssenNassau und weiter hin aus mit ganz Norddeutschland. Die projectirte Linie wird uns in engen Ver kehr mit einem gcoßen Theile des Tau nus bringen. Der? dortigen mangel hasten Verlehrsvcrhälwissen ist e? .zuzu schreiben, wenn bisher bei reichlich vor handenen Arbeitskräften, fließendem Wasfer und günstigem Terrain die In di'stric noch nirgends in dem Maße Bo den fassen l.inte, wie es in diesen Stre cken bei Anschluß an den großen Verkehr wohl möglich wäre. Gibt c? doch i.n Taunus noch vielerlei Ortschastcn. die, ohne jeglichen Verkehr mit Außen, ein in sich abgeschlossenes ärmliches Dasein fristen, viel' Hände bergen, denen cs an Arbeit mangelt und die dafür desto mehr für Beschäftigung der Strafgerichte so? gen. Us l a r, 4. Dcc. Den Bemühungen des Herrn Louis Bruns aus 5annover ist es gelungen, durch umfangreiche Schürfarbeiten auf derBraunkohlenzeche Georg" ein Kohlenstötz von außeror dentlichem Reichthum zu'erbohren, dessen J.ihalt nach bergmännischer Schätzung auf rund acht Millionen Kubikmeter an geiommen wird. Der Betrieb des Weri ist durch Beitritt des hiesigen Fabrik kanten Karl Haake bereits vollkommen gesichert, und wird somit die Zeche ,Geor;." für unsere Stadt und Umgegend ein Unternehmen von größter Bedeutung werben. Hamburg, 2. Dec. Zu den Eigenthürnlichkeiten des Hamburger Polizeiwefens gehörte bis jetzt noch, daß man für die Verhafteten eine Art Hungerkur" anwendete, da die Einrichtung zur Verpflegung der Verhafteten nicht ge troffen war. Diefelben mußten des Vormittags häufig stundenlanMuf die Vernehmung vor dem Polizeiherrn war ten und wenn diese endlich vorbei war., war auch die Mittagszeit in den Gesäng' nissen vorüber. So kam es, daß die armen Teufel meistens 24 Stunden ohne Nahrung blieben. Nachdem nach Jahren endlich der Polizeichef von diesem Zustande Kenntniß erhalten, ist von diesem sofort Abhilfe getroffen wor den, Vom 3. bis 11. Juli n. I. wird hier auf dem Heiligengeistselde eine aroße internationale Thier-AuLstellung statt-

sinden. Der Senat interessirt sich sehr für das Vorhaben und hat u. A. aus eine an den Präsidenten Grevy gerichtete Anfrage wegen Betheiligung französischer Landwirthe an der Ausstellung ei nen zusagenden Bescheid erhalten. 'S t r a l s u n d, 4. Dez. Wie seh: die Schulen den Etat der hiesigen Kornmune belasten, zeigt der letzte Jahresbericht über die Schulverhältnisse. 'Nach demselben kostet jeder Schüler des Gymnasiums der Stadt 141 M. pro Jahr ; jeder Schüler der Realschule 10Z M. ; jeder Schüler der Elementarschule 31) M. Für dle 3 Institute zahlt die Stadt einen jährlichen Zuschuß von 202. 30U Mark. L i e g n i tz, 2. Tcz. Die hier er richtete Genossenfchaftsmollcrei wird in den nächsten Tagen ihren Betrieb begin nen. Der Gebäudelornplex dieses Instituts bedeckt gleich am Anfang der Karthaufe einen Flüchenraum von ca. 1 Morgen. Vorerst versorgen 1390 Kühe die Molkerei mit Milch. Der Betrieb wird zunächst 800 Liter pro Tag betragen, jedoch hofft man, denselben biZ zum nächsten Sommer auf 10,000 Liter zu steigern. G ü r l i tz. 2. Dez. Dem schon von mehreren schlcsischen Städten gegelencn Beispiel folgend, ist auch hi:r ir 'tariern eine Genossenschaft zur Bfgriin.bnn einer Molkerei in größerem Sl7,l zu am mengetretcn, behu5s Vermeidung t r Milchprodukte ans g e m e i n j ch a f t : i i c'N e ch nuug. Es gehören der Genosiensai! v'ele ber angesehensten Landmiill.e ur.d Großgrundbesitzer der Gegend an. B r o n s ch w e i g. :'.. K)U ; r l r. Heule Morgen stürzte bei ii.;:m v.: vor dem Tlwre in Gera: un' grub sechs auf dem fr te:; teia,..5".Manrer unter 'eii'.n Tnirnrner;:. ::. Arbeiter, ein Famitienl-alcr. li;cb -gleich io)t. der zweite w;: r: i, im Laufe des Tag.? laben, cia h -X '.i.r-v: jcrhtzt in d rur der ui.:- -n y.: : :: ' 5fi:lrr6t;i rm::;. ; : ... . :. ?'!. S P e lz e r, 3. Dez. Nachdem m.. die 18L2er Weine j.tzl so ziemlich u:r. theilen kann, ist über dieselten :..:- Günstiges zu bfiich'en; i;e : und sauer. Es ist bc?ba!b ::: ir-v. Jahrgang wein. Viachfvi eben tlos von Hand v LNu Obergebirq kauft mo:i die und 22'. V!.. ty. Nti:stnv 20, 360, 119 und 5.' Wein war das Oiefchaf? c:.. und wurde am unteren Geoirge . und 78er zu (00 und 120'.' jj!., ;::.-.;:: Die 81er werden gesucht und m.-. 1. .. selben kosten 700 und 1200 . Ans der Pfalz. In der v' bestehen 5632 Wirthschaften. Da : man über Durft nicht llagen. w.-.i . ! manchesmal über das in den i::: schaffen verzapfte Material. D e i d e s h i m, 3. Der. '.: Adjunkt N. Weitlausf gestorben. Frankenthal, 3. Teir. C. Wittwe des Fabrikarbeiter . Bcinbersheim, welcher vc: 2 Ia! y der Kühnle'schen Mafchir.cnfab.;: ' . verunglückte, ist auf ihre genanntem blisjement eingeleilele h'.-'.s.: . klage nurch Erkenntnis. 7ez ' richts desinitia eine 'Enlsbignmi000M. nebst Zinsen v.-m :e:: v zugesprochen zordev. Kaiserslautern,.?, pfälzischen G werbemnnn: m'.'n der Aktienbranerei M. und vom abrini'.n beim 1000 M., zur Beim..! . . Stammvern,oge.'. zn .. ' 'macht.

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