Indiana Tribüne, Volume 6, Number 98, Indianapolis, Marion County, 26 December 1882 — Page 2

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"tt f frguefo nd Sonnlögsansgabf. !'Z??T??Tmm?'mmr ctf fTci : (52 e. Delaw Zrc Str. J:anaplis, Ind.. 2;.Sn.ifc J8H2.

ecnsat!onellcr Selbstmord. S? bf" ngen Ssltmerä Alfred G. Machemcr fei Neadinz, Pa., bat uugcwodnliches Aussehen erregt und W Von psychologische Interesse. Kj chcraer's Vater besitzt eine der werthvollflen Farme:, in der Umgegend, deren ewirthschastung der Sohn lotete ; derNlbe war ein ruhiger, leidcnschastZloscr .."enschdurchaus kein K7pshänc;er, aber - auch kein freund raubender Lustbarketten, mäßig im Genusse .ze,stiqer 0c ' .tränke und in aUctt'seiNcnLed::.ZzewLlzn'helten gcorüLtt; er galt für einen der

- tuchtlgstenLandwlrthe in der ganzer.U7.1gcgend. Seit einem Jahre hatte er ein schüchternes Liebesvecyältnib mit der Tochter eines ebenfalls begüterten Farniers angeknüpft. In letzterer Zeit war Alfred von . dem von ihm angebeteten Mckdchen mit ausfallender Kälte behan : dtlt worden, und als sein? Familie den Leichnam fand, glaubte sie, das; der ausgezeichnete junge Mann uZ Liebesgram sich das Leben genommen habe. Der Sohn und Bruder hatte noch am Abend vorher sein Abendbrot in heiterer Stirn Llung verzehrt, seine beiden Schwestern, die in einemZimmer neben ihm schliefen, hatten noch gehört, wie derselbe sein ge roohntes Abendgebet mit lauter, aber durchaus nicht erregter Stimme gefpro. chen hatte, und am nächsten Morgen hatte er .. nach flüchtig eingenommenem Frühstücke mit munterem Grue daZ Zimmer verlassen. Ungesuhr eineStunde später, -sand. der Vater den Sohn im Wagenschuppen todt und im Blute schvimmend vor. Die rechte Hand hatte den Ladestock seines . Gcwebrs noch krampfhaft umsaßt, und die Umstände deuteten an, daß der junge Mann sich mit der Brust aus das gegen den Boden gestemmte Gewehr gestützt und den Drücker des Gewehrschlosses mittels des Ladestockes abgestoßen hatte. Die ganze Schrotladung war dem jungen Mann in die Brust gedrungen, und sein Tod muß augenblicklich eingetreten sein. Die Annahme, daß Liebesgram den jungen. Mann aus einem so ungewöhnlich glücklichen und geregelten Leben getrieben habe, wurde widerlegt, als ein Knecht in dem neben demWagenschuppen befindlichen, '. zur Ausbewahrung des MaiseS dienenden Raume Alfreds NoNzbuch' entdeckte und dem gebeugten Vattx überbrachte. Acht eng und in sliegender Hast befchriebeneSeiten enthalten dak Motiv zum Selbstmord und An Ordnungen für das Begräöniß des Un glücklichen, und das psychologische In teresse, dessen wir erwähnten, liegt in der bunten Mischung, in welcher sich in jenen Aufzeichnungen religiöser Wahnsinn, irdische Liebe. Warmherzigkeit und Bravheit, aber auch ein gut Theil äußerst kleinlicher Eitelkeit aufsprechen. Die bezeichnendsten Stellen lassen wir in örtlicher Ueberfetzung folgen. Schwer fällt mir, was zu thun ich im Begriffe bin, aber ich muß es thun.- Als ich gestern Abend zu Bette gegangen und auS dem ersten Schlafe erwacht war, sah ich itchts. und links neben meinem Bette zwei hellglänzende Engelsgestalten sitzen. Sie erhoben sich und sprachen : Komm', ksmnt', erst bei uns wird'es Dir wohl sein.- -Die. 'Gestalten . schwanden, ich könnte jqber , nicht wieder einschlafen. Die' Engel haben Recht, ich sind: hier keine Ruhe-,' ich muß der Einladung sol gen." - Ich gehe ein in den Himmel, wo lauter Siebe lst unb keine Treue gebrochen wird." -'. JÖater und Mutter, ich hoffe, daß St mir ein schönes BegrabNiß veranstalte. Vater, gieb mein Gcspann meinen Schwestern, sie sollen es immer fahren und dabei meiner gebenken. Möget Ihr Alle lange leben und' möge es Euch wohl ergehen. Sälomo Rothermel Oscar Schmidt, David Hester und Julius. Schäffer sollen mein Srab mache... Hattie Rolhermel, Het tie .Hasfner, Mary Bayer und Fanny Schucker sollen im Hause an meinem Sarge singen : Jlx$t sanft in Jesu Armen";mein Gespann soll den Leichenwagen ; nach der Kirche btingen. Ich bitte den Herrn Pastor um eine schöne Leichenrede. Dann sollen die vier Mädchen singen :" Müde bin ich, geh' zur Ruh'", und der HerrEantor Gaul wird gewiß ein schöneZ Stück auf der Orgel spielen. . Meine Freunde, die das Grad gemacht haben, sollen mich auch auS der Kirche an das Grab tragen und'wenn ich eingesenkt bin. soll das ganze Leichengefolge singen : .Wie sie so janfr.'r'uh'n'" Alle werden gern meine Bitten erfüllen, denn Alle haben mich ja im Leben gern gehabt". Vater, gieb die Farmerei nicht aus ; sie ist der glücklichste Beruf auf Erden. Mich rufen die Engel, XaUv, Du wirst einen 'jungen Mann finden, der meine Stelle ersetzt und oie Schwestern werden bei Euch bleiben,.so lange Ihr lebt. Lebt Alle wohll" .Vater unser, der Du bist im himnull" Gummi. : Oön den vielen Corners", durch die gegenwärtig die Preise der verschiedenften Artikel künstlich in die Hohe geschraubt werden, verdientder in Gummi bitt Rubber besondere AufmerksarnZeit. Qekanntlich Persammelten sich kürzlich in Äe BsÄdh Gummisabrikanten. um zu ierallsen, wie der ungeheuren Preis siAtrung des Rohmaterials zu begegnen fol. Die Männer, die im Astor Louse zrskmmenkamen, 'sollen tz20.v00.000 Oerth" gewesen sein.' Sie beschlofsen eidlich, die Arbeit ganz einzustellen, bis btz Yreijevieder sallen und beraubten d-durch mrt einem Schlage 40.000 ArQiNt ihrer Beschäftigung. Eigentlich.

erstreckt ü der Cerner mir cni Jrn i

Gummi, welcher als der weitaus beste gilt, da nun aber die schlechten Gummi s orten aus Eentral-Amerika, Borneo und Asrila in großem Maßstabe mit den plötzlich so theuer gewordenen guten vermischt werden, so sind auch sie um Proccnt im Preise gestiegen. Die Gummi-Einsammler in Para. werden einem Berichte zufolge von K.o iffaiif leuten controllirt, welche die -.Waare durch Vermittelung von acht Handels firmen versenden. Letztere stehen wiedcrum unter dem Drucke eines Syndi? cats englischer, spanischer und portu gicsischcr Spccu'.antcn, welchc somit die eigentlichen Urheber des Corners sind. Ob es den hiesigen Fabrikanten gelingen wird, denselben zu brechen, ist ihrem Fachblatte zufolge zweifelhaft, doch werden sie sich im Nothfälle mit der Unterbrcchung der Production nicht begnügen. Sie wollen vielmehr, wenn das Mono pol nicht nachgicbt, eine neue Einsuhrgcscllfchaft gründen, und salls dieser Plan von Ersolg begleitet ist, werden sich dre jetzigen Preise nicht hallen lassen. Inzwischen freilich sind die Consumenten einer großen Gefahr ausgefetzt. Der hohe Werth des Materials fordert geradezu zu Verfälschungen heraus, und es kann sich leicht ereignen, daß ausgetragcne Schuhe und Mantel, abgenutzte Schläuche u. s. w. nochmals verarbeitet werden und als neue Artikel in den Markt kommen. Selbstverständlich hätten diese einen sehr geringen Nutzwerth, da sie ungemein schnell ruinirt werden. Es ist daher zu hoffen, daß dem Corner bald ein Ende gemacht wird. Ironie des Schicksals ist es übrigens, daß amerika nische Kapitalisten gecornert" werden. Man sollte meinen, es wäre rein unmöglich, sie auf diesem Geb.ele zu schlagen. Lvunderbarer Wechsel. Trotzdem die Engiänder erst seit kur zer Zeit über Cypern herrschen, sollen sie bereits eine Veränderung in den gesellschaftlichen Einrichtungen der dort lebenden Türken bewirkt haben, die ihres Gleichen in der Geschichte suchen dürste. Ein Corrcspondent, der sein Leben lang in mohammedanifchen Ländern gewohnt hat, berichtet aus Nikosia, der Hauptstadt der Insel, daß seine dortigen Ersahrungen ihn zu dem Schlüsse derechtigen, der Hareni werde nicht nur aus Evpern, sondern auch in Aegyvten sehr bald gänzlich verschwinden. Die vor nehmen cyprischen Türkinnen fühlten sich kaum von dem Drucke der religiösen Behörden befreit, als sie offen gegen die Männer rebellirten.' Früher gingen sie nur dicht verschleiert über die Straßen, begleitet von alten Frauen und Eunu chen, die jedem neugierigen Fremdling zuriefen, eiligst weiterzugehen, damit die Dame passiren,. könne. Letztere zog außerdem ihren Ferctz dichter über dem Kopfe zusammen und wendete das Gcsicht der Mauer zu. Niemals erschien eine Frau an der Thür, und die Fenster der Haremsgemächer waren so eingerichtet, daß man wohl herausschauen aber nicht hineinsehen konnte. Jetzt hat sich das Alles geändert. Nicht nur erscheinen die Frauen unverschleiert aus die Straße, wenigstens die jungen und hübschen, und deren giebt es viele, sondern sie sprechen auch mit den Christen und hängen sich den englischen Ossicieren und Soldaten an den Arm. Sie geben Kaffeegesellschaften, zu denen ausschließlich männliche GU aurs" eingeladen werden, und bei denen es sehr lnstig hergeht. Statt ihre Gaste im Selamlik, dem für Männer bestimm, ten Theile des Hauses zu empfangen, sühren sie dieselben in den Harem, und wenn die Herren Ehegatten oder Brüder Zutritt verlangen, werden ihnen die Thüren mit dem Bemerken verschlossen. daß sie gefälligst ihrem heiligen Glauben gehorchen und nach dem. Selamlik gehen möchten. Ja, selbst in die Kaffeehäuser gehen sie, set'.en sich neben die Englan länder, rauchen Ciaaretten und trinken Raki. Man sieht thatsächlich schon be trunkene türkische Frauen, eine Erschei nung. die vor sünf Jahren in das Ge biet der wildesten Fabel verwiesen wor den wäre. Unternehmende CafetierS haben Drehorgeln angeschafft und lasfen Stücke aus Pariser Operetten spielen. Die Türkinnen kennen die Melodien und ihre Bedeutung : sie tanzen Cancan. Natürlich sind die männlichenTürken.wsi thend. Ihrer Ansicht nach ist die Frau ein Duig, das vom Vater oder den Bru dem verschachert und vom Gatten unbe dingt tyrannisirt werden muß. Jetzt wird die verkäufliche Sache urplötzlich zum lebendigen, denkenden und wider spenstigen Geschöpfe, das, man höre und staune ! aus . Scheidung .klagt. Die Frauen wisien, daß die , englische Regierung Grausamkeiten. gegen sie nicht duldet und sie ebenso schützt, als ob sie Engländcrlzznen waren. Sie machen sich das zu Nutz und emancip:rcn sich. Allerdincss wird im' UebergangZsta dium die Sittenlosigkeit vorwalten. SV M ft Wie öle Kinoer strenger uno geiziger Eltern gewöhnlich Verschwender werden, so werden auch diese Türkinnen sich zuerst in wilden Taumel stürzen, weil sie die Mäßigung im Genusse noch nicht kennen. Aber bald wird nch daS Un terschcidunc'.Lvermögen einstellen und sie werden von den fremden Damen lernen. was Anstand und gute Sitte ist. Mög lich.daß ihre Emancipation zur Auswanderuna der Türken führt, doch ist das nicht wahrscheinlich. Eher ist e3 denk bar. daß die Bewegung sich aus Aegypten erstrecken wird, wenn die Engländer dort eine aeordnete Rechtspflege nach europäischem Muster einführen. Dann aber kann es nicht . ausbleiben, daß die Stelluna des Weibes rm Orient über Haupt eine andere wird, . und wenn das . ' . . . . c . . ri eintritt, dann weroen aucy rne uagni renden Bevölkerungsmassen in Fluß ge rathen und dem Culturfortschritte zu gänglich werden. ES ist übrigens auffallend, daß es den Franzosen noch nicht gelungen ist, in den Gebräuchen der Mohammedaner auf Algier einen ühnlichen Umschwung zu bewirken, obwohl jene Colonie ihrer Lage nach europäi.schen Einflüssen weit mehr ausgesetzt ist latf W?er u -

SÄWimuttN.

i'iein Sohn, geh? a nicht eher in'ö Wazser.als bisDu schwil'.'.men kannst" diese Warnung einer besorgten Mutter ist zu einer vernünftigen und praktisch durchführbaren Lchte geworden. Der Sekretär eincsSchwimmclnbZ zuLondcn ertheilt bereits feit vorigem Sommer Schwimm Unterricht auf dem Lande. Er cwpsiehlt den Winter als die gün stigflc Jahreszeit, schwimmen z lernen, und der Club hat eine gcrünmige Halle errichten lassen, in welcher sich Jung und Alt zu vortrefflichen Schwimmern ausbilden können.' Der Club läßt serner al len Personen, welche sich verpstich!en,das Schwimmen weiter zu lehren, uncnt geltlich Schwimm-Unterricht ertheilen. Der letztere beginnt mit einer kurzen Besprechung über das Wesen des SchwimmenS und geht dann zu . den praktischen Unterweisungen und Uebun gen über. Letztere werden in der Lust aanz in derselben Weise wie im Wasser I ausgeführt, und die Körper der Schüler ruhen hierbei entweder auf hierzu ange. ertigtcn Unterlagen oder werden durch Schwimmgürtel und die an solchen an gebrachten Schnüre gehalten. Von den Bewegungen der Hände undArme schrei et der Unterricht zu Derjenigen derBeine fort, combinirt schließlich beide Bewegungen und. läßt den Schüler dleienige Körperhaltung einnehmen, welche im Waffer die dem Schwimmen günstigste ü. Der Unterricht nndct zahlreiche Theilnchmer und die Uebungen äußern emen 'so wohlthätigen Emstun auf die Gesundheit, wie irgend welche fonstlge gymnastische Uebungen, zeichnen sich auch vor letzteren durch völlige Gefahrlosigkeit aus. Es wird versichert, dan schon zahlreiche Schüler, welche das Schwim men ausschließlich auf dem Lande erlernt haben, gleich als sie das erste Mal in's Wasser kirnen, wie Enten geschwommen ind. HttlrlÄtUllg einer LüfaSzen derin. MörAus Steinamangcr (Ungarn) wird unterm r.0. November Folgendes gemeldet, das die Erinnerung an ein schreckt! ches Verbrechen wachruft : S st M.. Iyeme um iu mir Aormillagz wuroe hier eineVerbrechcrin hingerichtet, welche in den Annalen der Verbrcchergefchlchte nur f wenige Pendants gesunden haben dürste. Es ist dies die m Szerdahely im cncnburaer Comitat wohnhaft gewe sene Anna Nagy, vulo Lyukas 5!athi, welche s e ch s u n d z w a n z i g Mord thaten verübt zu haben angeklagt war. Lurch die Anoabe, ie oe ave Ratten in ihrem Hause, wußte sie sich von einem Arzt rn dem nahegelegenen Städtchen Rechnitz aroße Quantitäten Arsenik zu verschaffen, und mit diefem tödtetc sie Jeden, der in ihre Hände gerieth. Sie spielte in Szerdahely eine Art Vorsehung, denn wer. immer sich über einen Menschen zu beklagen hatte, der wendete sich an Lyukas Kathi: sie vermochte immer Abhilfe zu treffen. War ein Weib ihres Mannes uberdrufug, so verständiate sie die Lvukas und in drei Tagen war der Mann unter der Erde. Sie mengte das Gift unter emen Teig, aus welchem ste sogenannte 'Pogat schein" buk, und von diesen Pozatscheln bekam Jeder zu essen, der aus der Welt geschont werden sollte. Manner befreite sie derart von ibren Weibern. Weiber von ihren Männern, Kindern verhalf sie vorzeitig zu ihrem Erbtheil, kurz, das Morden war- bei ihr zur Manie, zur Krankheit geworden; sie hat auch ihre beiden Männer .umgebracht, und aumählich war die Zahl der Ermordeten auf sechsundzwanzig gestiegen. Bemerkt muß werden, dnß die Mörderin sür eine sebr fromme Frau aalt und emeS der eifrigsten Mitglieder des von den hiesi gen Dominicanern gegründeten vco en kranzbundes war. Während ihrer ganzen Untersuchungshast betete und. deiche tete sie sort und fort und bei der Ver Handlung bat sie, man möge sie nicht zum Tode verurtheilen, damit sie für daö Vaterland beten könne. Die Verbrecherin hat blos sechs Mordthaten eingestanden und wurde trotz ihrer Ge ständnisse vom steinamangerer Gerichts Hofe zu lebenslänglichem lkerker verur theilt. Die königliche Tafel verwarf das erstrichterliche ' Urtheil und sprach über die Mörderin die Todesstrafe aus, welches Urtheil, vom Kaiser bestätigt. am 19. November hier anlangte. Vorgestern wurde der Verurteilten die Anzeige gemacht, daß sie sich zum Tode vorzubereiten habe, und gestern langte der Scharfrichter Közarek aus Budapest hier an. Heute Morgen, Punkt 10 Uhr, fuhren einige Fiaker m den Hof des Comitatshaufes, und alsbald trat Lhukas Kathi, bewacht von 0 Comitats Husaren, in den Hof. Ein 5Zjähriges, kleines, ruhiges Weib, zeigte sie in ihrem Antlitz sehr viel Ergebung, ja sogar Milde WidGüte'- Gelasien bestieg sie den geschlossenen Wagen, ein Pater und zwei Husaren nahmen neben ihr Platz, und eöcortirt von einem Zug Dragsner und ln Begleitung einer unübersehbaren Menschenmenge, trat der Wagen seine traurige Fahrt zu dem am. äußersten Ende von Stemamanqcr heaendenNlcht plane an. Ein einziges Mal zuckte es ii. den Augen der Verbrecherin, als sie. den Verschlag betretend, welcher den Zu schauern den'Galgen verbarg. ihre Toch ter laut schluchzend vor sich sah. Diese wollte den Tod ihrer Mutter mit anse hen, und als ihr dies verwehrt wurde. fiel sie in Ohnmacht. Diesmal gelang dem Scharfrichter Ziozarel fein graust ges Handwerk besser als gewöhnlich. Seine beiden Knechte banden dem alten Weibe fcie Hände auf den Rücken. Siov rek legte ihr die Schlinge um den HalS ein Ruck, der mit den Füen der Mör derin verbundene Flafchenzug wurde einmal umgedreht und Lnukas Kathi hatte ausgehört zu leben ; ' der Gerechtigkeit war Genüge geschehen. Eine traurige Scene fplette sich unter den Zu schauern ab, wahrend die Mörderin in dem verschlossenen Raume hingerichtet wurde. Einige rohe Leute drängten ch

xaat mn.ma

I zu oer ohnmächtigen Tochter der Verur- I vpi lykiilcn uno schrien, man mu,ze aucy, diese häiigen, die Tochter einer solchen Verbrechern dürfe nicht leben, u:id nur : dem Eingreisen eines resoluten Weibes gelang e-, die Avjme.rlsamleit von der unglücklichen Tochter der Hingerichteten abzulenken. Damit da! die Tragödie ihren Ab schluß jcdenfast? noch nicht gefunden, denn die Morder und Mörderinnen, denen die Hcre das Gift lieferte werden wohl auch noch zur Verantwortung ge zoa?n werden. ttNtsnstttndige Krikgssü.'irttng. 'In Paris ist der perfö.'.liche Slanda! an der Tagesordnung ; man sollte meinen. es gebe nicht sachliche Angelegenhei ten genug, um die Republikaner zu entzweien. Bezeichnend ist, daß Vorzugsweise die gambcttistifchen Blätter es sind. die sich durch Pskege des Skandals her vorthun und dadurcli beweisen, daß es ihre Hauptaufgabe ist, Händel .zu stiften und Zwietracht zu säen. Die anständige Presse sicht wohl ein, welchen Schaden es Gebahren dem Anfehm Frankreichs und der Republikaner zufügt. So z.B. esen wir im National" : Wenn man ieht. wie ein Theil der französischen Presse zu solchen Waffen greift, kann man nch nicht enthalten, ellsen Blick des Neides auf die Presse gewisser Länder, B. Engtands, zu werfen, wo man diesen 5)interha!tSkrieg verachtet, wo die Parteien offen einander angreisen und vo die Doltrinen nicht durch G. klatsch unterflüt zu sein brauchen. Es ist demüthigend, daran zu denken, daß die Aukländcr auf solche traurige Zwifchen falle ihr Urthcil über unsere politischen Sitten und übcr den bharucter unserer Staatsmänner begründen Die gambettistisen Bla x? melden sich freilich an dieses Urtheil wenig lehren. Wo ist Anton K ran tz oder Kratz? In großer Verlegenheit ist die 7jährige Christine Eldert, welche dieser i i . ST . tm r 1 A kage im aslie. Larven ' zu vieio .yjati landete. Dieselbe hat Magdeburg, die Stadt dcs Saucrlrautes, vellafsen, um hier ihren Schwiegersohn,- der fchon mehrere Jahre hier ist und sie aufaesordert hat, heräb.r zu kommen, zu finden. Aber Dem stellen nch nun, nachdem die Jurnkssi.r" .dieFrau sicher über däsMeer gebracht hat, zwei Hindernisse entgegen : Erstens weiß die bejahrte Christine nicht, wo der Mann ihrer Tochter ist.und zweitens nicht, ob derfetbe Anton Krantz oder Anton Ztratz heißt. Borläusig wird Christine auf Ward's Jland vor der unangenehmen Bekanntschaft mit Hunger und Kälte bewahrt werden. Sollte befagler Anton Zkrantz oder Kratz oder irgend Jemand, der ihn kennt und seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort wein. Borsteyenoes lesen, io pule er selbst oder der Betrestende sofort die nöthige Nachricht an die Behörden von Castle-Gärden" gelangen lassen. Ein angesehener Mannin Montreal, Can., führte seit Jahren einen Proceß über Grundeigenthum im Werthe von ö0 000. Dieser Tage wurde die dem Manne günstige Entfchciduna des Gerichts verkündigt und letztere versetzte ihn ihn in solche Aufre gung. daß er den Verstand darüber verloren hat. Bom In'and. DieEinwohnervon Toronto in Canada machen schon jetzt großartige Vorbereitungen für die im Jahre 1884 stattfindende Feier des 50jährigen Beste henZ der Stadt. Die Festlichkeiten follen vier Tage dauern. Are SJ ational'Union oei Bricklayer hat C2 Zweig-Orgamsationen und eine Mitgliedschaft von 85,000. Jn'Pit tSburq wollen dre Knights of Labor" , eine kooperativ Gesellschaft in's Leb rufen. Zweck ist, Läden und Fabriken zn etabliren und nach und nach die Thätigkeit über das ganze. Land auszudehnen. W. B. Mereditt und Wm. A. Smith, Studenten des .Virginier Me dizinischen College",, sowie Christian Baker uiu) Caiar Noane, welche in ver aanaener Woche in Rickmond. Va.. bei dem Versuche, ein Grab zu rauben, ver haftet worden waren, wurden in der HustingZ.Court zu G. Monaten Zucht hau? verurthcilt. In Philadelphia würd Samstaa das unheilbar kranke einstma lige Schlachtroß des Gen. Meade mit Blautäure aus der Welt ge chant. In letzter Zeit hatte Old Baldy" (so hieß das Pferd) an einer Entzündung der Vorderbeine gelitten, und. da die.Zcrank heit nicht nur sehr schmerzlich, sondern auch unheilbar war, so beschloß man, dem Leiden des treuen Thieres ein Ende zu machen, und Dr. Ben DaviS, ein Thierarzt, vergiftete eS am Samstag mit Blaufäurc. Old Baldy wurde in der zweiten Stacht von Bull-Run,btt An tictam und bei GetlyZburg durch Schüsie verwundet. Eintausend erst vor Kur zm in Manitoba einqewanderte Mennoniten haben letzter Tage der Königin rr ... i". .. c von englan o oen Utolgung?eio getki stet. ' F r a u P. S. v e r w. B r e ck e u ridge von Alleghenn hat bei der Com mon-Pleas-Court in Pittsburg, Pa., um Ertheilung des amerikanischen Bur gerrecht nachgesucht.- Dieselbe kam vor 33 Jahren minderjährig in's Land, be absichtigt, sich zu längerem Ausenthalte nach Europa zu begeben und wünscht. im Besitze eines ameniarnfchen Bürger fchklnes zu fein. ' Als kürzlich das St ampswerk einer' Mine bei Eldorado, Cal., gereinigt wurde, entdeckte man, daß durch eine Stelle feiner Staub durch den metallenen Boden des Cylinders durchge nckert war und sich auf dem Boden der hölzernen Umgebunss des eigentlichen Stampswerkeö anaesammelt hatte; bei näherer Untersuchung erkannte mänGold

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im Werthe von gegen 2000 in. dem' Sande. Angesehene E i n w v b n e r von Pittsburg, Pa.. treffen ihre Vordere'.' tungen zur Einleitung eines Processe gegen die Bundes-Negierung.in w?!ch?m es sich um Eigenthum von unermrich.'m Werthe handeln wird. Der betr. Arfpruch umfaßt das gefammte Land, auf welchem da Capital, da?,Weiße Haus, das Schatzamt und andere öffentliche und private Gebäude in Wafhiugton ur.d Georgetown errichtet sind, ein Areal, welches 4S1 Acker im Distrikt Columbii, 100 Acke? in Bladersourg. Md. und 500 Acker in Washington Co., Pa., umfaßt. Außerdem handelt es sich um ein höchst bedeutendes Depositum in der Pant von England, dessen Höhe noch nicht ermittelt ist. .Der Werth des GrundEigenthums e-.'Z'.eht sich beinahe auch nur irgend ' wacher Abschätzung. Es scheint absolut unglaublich, daß unter Verhältnisse!!, wie die hier vorliegenden . i ? . ? ein 10 rienger iniprucy urn einiger Aussicht auf Erfolg soll geltend gemacht werden können, aber zahlreiche erfahrene Anwälte versichern das Gegentheil. Vie Versonen. welche die Klage anzustrengen beabsichtigen, sind dieDefcendenten eines gcwisien Bladenmore, eines Ansiedlers, der schon zur Colonial-Zeit in das L:lnd kam. Der vor 8 Jahren verstorbene Mayor John Bladenmore von .Pittö bürg war ein Ur-Enkel diese? Ansiedlers. Zu dem von demfelben hinterlaisenen Vermögen mußte der oncurs erönnet worden, und bictbct 1tte& der Masfenverwalter bei Durchsicht der. im Nachlasse benndlichenPapiere aus Dolumente, welche den Anspruch des Nachlaf ses auf das erwähnte Land so klar zu legen schienen, daß der !achlaßr!chter den Verwalter zu weiteren Eruirungcn ermächtigte. Ungefähr 40 Nachkommen des John Bladenmore haben kürzlich in Manssield, Pa., eine Versammlung ad ehalten. Geld zur Betreibung des ProzesseS ausgebracht, zunächst einen Vertreter nach der Bundesyauplstavk entsendet und eine Anzahl Anwälte engagirt. ... Jn St. John in NeuB.raunschweig wurde eine Zeitung gegründet. die ausschließlich den Interessen der In dianer gewidmet fem soll, dieselbe fuhrt den Titel : Jhe Abori-inal". Die Central P acific Bahn läßt im östlichen Oregon ausgedehnte Vermessungen vornehmen ; es handelt nch um die Feststellung elnerLinie.welche die Central Pacisic Bahn mit derjenigen der Oregon Eisenbahn- und Dampf schifffahrts-Gefellfchaft - verbinden foll. Das steuerbare Vermögen im Territorium Washington wurde in diesem Jahre auf $32.566,Si)7, somit um 6.780,482 höher abgeschätzt als voriges Jahr. . Die Fälle sind nicht selten. daß bei dem Schatzamte in Washington anonymeGeldsendungen eingehen, welche bestimmt sind, an dieser Behörde beganqenes Unrecht wieder- gut zu machen. Diese Gelder bestanden seither nur in kleinen Beträgen und dieselben fließen in den ' sogenannten Gewissens - Fond". Aus diefem' Umstände kann man fchlie ßen, daß entweder die Gewissen der armen Leute lauter sprechen, als diejenigen der reichen, oder daß die Macht des Gewissen? nur bis zu einem gewissen Betrage der' allmächtigen Dollars hinanreicht; heute'haben wir jedoch zu constatiren, daß dieser. Tage ein Unbekann ter Z400Gewilsensgelder eingesandt hat Die Durchsicht des MusterkofferS und die Berechnung des zu . ent richtenden Zolls verursachte kürzlich in New Laredo am Rio Grande einem GcschästSreisenden auS New Orleans volle drei Tage Aufenthalt. In FortWorth,Tex..wurde vorige Woche eine yeerde von L,oOO Rindern für $.$110,000 verlauft. Die Orangen - Plantagen in LoS AngeloS, Ca!.. sind so mit Früchten . beladen, daß alle Baume gestutzt werden mußten. E i n Präcedenz-Fa!l. Ein britischer Unterthan, welcher aber lange in den Ver. Staaten gelebt hat. wollte neulich sich vom Dienste als Gcschworener damit befreien, daß er. sagte, er sei nicht Burger geworden. Der Richter ließ daS nicht lg Entschüldigungsgrund gelten, denn das Staatsgesetz, welches den Geschworeneüdienst zurPflicht mache. meine mit dem AitSdkuck citizeir nur ungelehrte Richter im .Unterschied von den gelehrten. Ein Ehemann von 190 Pfund Gewicht und seine Gattin von 100 Pfd. Gewicht in Canelaria, Nev., wurden vor Kurzem durch eine wirkliche Kleinigkeit überrascht. Ein ihnen geborenes, völlig ausgebildetes Knäblein wog ganz genau acht Unzen. Deutsche Lokal t Nachrichten. Münster i. 23., 1. Dez. Einen eigenen Vorschlag, zur Bekämpfung der Damenmode, Vögelleichen aus den hüten zu tragen, machte jüngst der Vorsitzende des hiesigen Tt)ierschutzvereins. Derselbe erklärte: Wir setzen einen Preis aus sür das beste einlaufende beißend fatyri fche Gedicht, welches wirksam genug erscheint, die Vögel von den Hüten der Damen zu verscheuchen. DiefeS Gedicht werden dann, wie zu erwarten steht, alle Zeitungen aufnehmen und im Jntereffe des ThierschutzeS verbreiten. Der Preis bestebt in einem Exemplar deS reich illu strirten Prachtwerkes : Westfalens Thier leben in Wort und Bild, herausgegeken von der zoologischen Sektion für Westfalen und Lippe." Ob es hi:ft ? Mode muß bekanntlich homöopathisch behan delt werden und ist nur durch Mode zu vertreiben ! M ü n st t x. 28.' November. Wie ein Schlachtenderuür lautet d.:e soeben er jchieuene Tabelle der Verunglückten währeust lttzten Betrikbsiahr'es in den Ber.'äntern' unserer Provinz. Um'S eben rkommen sind 1Z Bcrgleule bei der Schicßardklt; 101 weitere sind durch Stemfal! au3 dem Hangenden un glückl. In Bremsbergen und Brems

2uloditi

4 tf iä t 0, 1t atlBttAllltl jiyuuii ycjiu. tutivuuv, - ri,X. und Abhauen verunglücktes tX davon -ly allein durch den trz l' ' Schacht, die 3 5 anderen r f. r- r !!... t,.t ,ft IX Ü l ' ia)ungeii. ocyacgicin "7 .v , derung verunglückten 10 Mann, bei der Streckensorderung (J; '20 ferpiPF schlagender Wetter hatten stattöklu"... und den Tod von 53 Bergleuten ran laßt. In bösen Wettern kamen Ma und durch Maschinen die gleiche $w um's Leben. Bei einem Wasferdurch' bruche ertranken 2 Bergleute. Uedk? Tage sind im Ganzen 23 Arbeiter c:rungläckt, und ar 9bcim Ranzn::: 5 ISiundahn- Waggons, 6 bei fel Explosionen und 5 durch Stu:; :r. Kohlentrichter und Kohlenvorra::-' me. Durch sonstiae Unfälle kamen end lich noch 10 Arbeiter um's Leb:n. 5)'.ernach betrügt die Gesammtzahl der Verunglückten mit tödtlichem AuSgange 312, eine.Zahl, wie sie schlimmer nicht erW tet werden konnte. Graudenz, 2. Dcc. Hier sand die Hinrichtung der beiden Raubmörder Johann Trzynski und Karl Trzynski statt, welche wegen des am 3. Januar d. I. an dem Besitzer VincenlNutkowli verübten Raubmordes vom Schwurge richt zum Tode verurtheitt worden waten. Der Mord, welcher mit un glaublicher Frechheit äusgesührt wurde, fei hier in kurzen Worten wiedergegeben: Beide' Brüder hatten, am 3. Januar d. I.. auf der Chausiee von Heinrichsdorf nach Terespol dem EigenthümerVincent RudkowSki. aufgelauert und ihn unter Bedrohung mit dem'Tode seiner Baar schast im Betrage von 5 Vc beraubt; als sie sich entfernten, siel Rudkowski aus seine Kniee und rief: .O meinGott, ich danke dir !" wWa," sagte der Karl, Du dankst, Gott ? UnS hast Du zu danken.". Und damit ergriffen sie Rud kowski und fchleiften ihn zum Chausseegraben. .Während Johann ihn hielt, schnitt Karl ihm mit einem Fleischermef ser, welches er sich angeblich zumSchlach ten eines Schweines im Krug zu Heinrichsdorf, wo sie beide mit RudkowNi zusammen waren, geben ließ, en Hals durch. Beide gingen hieraus nach Te regpol zur Braut des Johann und saglen zu ihr, sie solle einen Karren nehmen, um daS geschlachtete Schwein zu holen. Bald, darauf wurden Beide festgenom men und heute ist der Abschluß des Ver brechens gewesen. Duisburg, 30. Nov. Die Was. serSnoth, welche die diesmalige Ueberschwemmung infolge des Dammbruches in hiesiger Stadt hervorgerufen hat, dürste an Ausdehnung die größte am Nied:rrh:in sein. Der überschwemmte Theil des Stadtgebietes wird nach überlchläglicher Schätzung eine Ausdehnung von rund 1000 Hektaren haben mit einer Einwohnerschaft von etwa 10,000 Men schen. An den tiessten Stellen sind einzelne' Häuser bis an die Dachfirst von Wasier umgeben; in ganzen Straßen sehen nur die oberen Stockwerke au? den Wellen hervor. In den abgeschnittenen Stadttheilen musien Lebensrnittel und Trinkwasfer mit Kähnen herangefahren werden ; die stadt'.fche Verwaltung wei5 kaum alle gänzlich Obdachlofen unterzu bringen. Der Werth der vernichteten oder beschädigten Mobrnen, Viktualien, Ladenvorräthe :c. entzieht sich zunächst noch aller Berechnung. Glücklicherweise sind alle größeren industriellen Werke mit Ausnahme der Schwefelsaurefabri! da sie wasserfrei liegen, in Betrieb ge blieben, so daß die Arbeiter Beschäfti gung haben. Dagegen ist die grcz Zahl der Hasenarbeiter völlig brodlck. und besonders hart werden die in den überschwemmten Stadtteilen wohnenden Handwerker und Ladendesitzer betrogen, da deren Geschäfte volifiädlz s.ill fien und ihre Vorräthe grcßtünlljeii? ve: dorben sind. B r em en. 1. De;. Ti? Westtun der Transportgesellschist ,.N5rddeu:sH Lloyd-wird immer grof,c:r1icr. Centralbureau befindet sich in reme:(jaucn; während sich hier die Rep2r!::rwerkstatte. ein Krähn zum Verladen In schweren Stücke, ein Dampfbagger daS Proviantamt befinden, n vö:cmeihaven besitzt der Lloyd ein dock von VJO Fuß Länge, Breite und 2 Juß Tiefe; a: Dock sind beständig Sui) Arbeit. r fchäftigt. Der Llryd des:!.: j l Dampfer für iriinscildnüic tv':,;:. und überhaupt 08 Schirre. M:r ncr Einstimmigkeit sind jeiicrs gerschaft fürdie Voraifceiitr; bt 1 st ichs der sog. .langen $iu1r n , Unterweser zwischen hier und . ,. 5000 M. bewilligt wordcn. K schwieg jedes Bedenken j:egen d '- fekt selbst, das mit feilten V., Mark Kosten in allernäs'n gründe steht. Leipzig, '2s. jicr. Ein r. . ches Unglück ereignete sich vorgi'':.-:.-benachbarten Orte Vo!km!:?d:'. dortige Einwohnerin lt$ab ir Mitnahme ihrer vier Binder Wäfchrolle. Wahrend des "jit-i: : sie die Kleinen im Hofe des 1 e : : Grundstückes spielen ; allein ; der Kinder, ein zweijähriger Hr.ilc. . unbemerkt in bic CoUkarn::: gekommen und hatte sich n , Wand gestellt, an welche der '. L .; ' : anschlägt ; so geschah es, dn die . .. beim Zurückdrehen der Pfeile den Knaben derart an die Wa-.d daß der Kopf de Kleinen ., ' zerquetscht wurde. M ü h l h a u s e n (Elsas,.. Die Nachforfchungen und Scii,,;-:.. in der Militärbefreiunzs".; - . dauern sort. Auch in Homr-7-H. haben Vernehmungen sta::..cs... Ebenso ist kürzlich der Sohn ei''. . Eschenen Kaufmanns, .r.nen-j j.';.-.:' : in Frankfurt ebenfo wie fpicr selbst verhastet worden, vs 1: .i .. ger Mann, Samens Nie?, w!--.: -dings eingesteckt. Der u:;;-: desindet sich immer noch in während sein Vater in sei-;:.: sitzt und beinahe täglich ci:... Vttd.