Indiana Tribüne, Volume 6, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1882 — Page 7

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M WeiynaSts.Aöend.

Ban L. grub. e T!?nÖe dem Süden mit unge. Heureiter Begeisterung, uenn nicht Wi. tierpart der Norden wäre? Was hätte ein ewiger Frühling, über die ganze vtite Erde gebreitet, noch Besonderes ? Abt? da kommen die Kinder des Südens m uns und hauchen in die Hände und Zagen : .O. welch' trauriges Land ! Ihr habt elgentllch nur eine Jahreszeit, sie. den Monate weißen und fünf Monate grünen Wmter. Wie Ihr das nur aus. halten könnt?- Und dann zie'hen die Kmder des Nordens mitten im weißen Wmter hinab nach dem Süden und fa gen begeistert : .Ihr habt nur eine Iah. re-zett den Frühling. Wie glücklich seid Ihr r Das ist wohl ein wenig übertrieben, . den weiß das ganz gut. Er sagte einmal: Pah, ich will mir eine ordentliche vierte Jahreszeit anschaffen, ich kann mir -diesen LuruS erlauben, das rlestge Polarmeer habe ich zur Hand,' uns von vetomme ta um em Billiges, was ich dazu brauche.- Sprach's und ließ sich einen ordentlichen Winter tornmen. Es ist das sin Patron, dem viel Uebles nachgesagt wird, nicht mit Unrecht. Anfangs beginnt er die Leute mit dichten Nebeln zu necken, er verhängt ihnen die lustige Ferne, Wege und Stege, Gruben und Rinnen. So. da findet Euck iw recht m Dann wieder macht e? glatte Wege, um Alles zu' Fall au drinaen. Nebel, Eis und Schnee breitet er über vtaot und Land ; aber m der ersteren macht er sich kleine Nebenplaisirchen. Da sieht er die großen Fabriksschlote rauchen. Ach, das ist ja präqtig, sagt er, .wie hübsch, wenn ich diese brau nen Wolken unter meine Nebelmassen steckte !" Und er steckt sie darunter, daß den Leuten die Augen brennen und sie zu ersticken- vermeinen. Oder er sieht daS schöne Pflaster. daS Trottoir. ob Asphalt, Würfel oder Platten, daS ist ihm ganz gleich, .herrlich ! Wie nett sich das übereisen läßt!" Er thut'S und die Leute rennen aus den Häusern und streuen Asche und Sand' auf die Wege. Aber ganz unausstehlich will er sich doch nicht machen ; oft nach emem tuch tigen Schneegestöber läßt er den. Him mel hell und rein, die Lust klar und kalt und halt den Menschen die Schütten bahn bereit. Da jagen diese über Land. Wett wett liegt Alles blendend weiß, ruhig, still, seierlich. Der tusdunkle Tannenwald hält aus den Aesten weiße nnV r r V. AtmmM. I de Zapfen, die Häuschen haben Hauben uiiw uii wt -uuitiu kytuuttu I aus, der kleinste Psahl ,m Zaune trägt eine solche, Weiher und Teiche sind matisilberne Spiegel, an den Menschen schmiegt sich die Kälte, drängt das war me Leben mehr nach innen und schränkt es ein, als wollte sie nur die Wärme des erzens gelten las en, die man dann auch mit doppeltem Behagen verspürt. und da sagen Alle : Es ist doch schön !" Esistdsch schön. Der Winter hat etwas Märchenhaftes. Die Welt liegt : - weit und klar, die Wege sind schmal und zanoerer oarauf wenige; man erioar i ..-v v r . ! I tet daher in Jedem etwas Be anderes, in jedem Häuschen, daS man betritt, ein Abenteuer, denn draußen liegt die Welt r n rt ' fjt-i v. r. r . r , I zo lilll, innen icylagl oas erz sroy, so erwartungsvoll. Je nun, man kann sich täuschen, und man täuscht sich auch, bis zu der Zeit, wo der leuchtende Tan c(.t;i t v , r.t.i I Iicuuuuui ui uit uiuv(. (uuiuu, uu itut i jeder im Märchen. Selbst wenn er den Baum mit eigenen Händen geschmückt yar, menn er ganz gui roiz, mikvie: zur . . . . : -er: all' die Herrlichltiteu darausgegangen ; der Baum rauscht gar geheimnißvoll. die Herrlichkeiten wollen nicht Waare - . - . i werden, sie bleiben ganz ungewöhnliche Dinae. die erst im Kmderiubel lebendig werden ollen ; in diesem Jubel aber erwacht das Kmd noch emmal m Jedem, auch der kälteste, trockenste Geselle lebt sür einen Augenblick im Märchen feine Kindheit noch einmal! Gewiß, Weihnachten ist eine frohe Zeit, und'sie macht Alle fröhlich. Alle? Viele, die Meisten, Alle wohl nicht, Ich kenne Einen, der sie furchtet. Er hat seme Wohnung neben der meinen, ist ein noch ziemlich junger, hoch aufgeschossener Mensch, den man immer gleich still, ernst und bescheiden seiner Wege gehen sieht) Aus emen freundlichen Gruß oder em Scherzwort erwidert er wohl mit einem verbindlichen Lächeln, aber er scheint jede Annäherung zu vermeiden. Was seme Stellung anbelangt, so soll er m emem kaufmännischen Geschäfte Buch und Kor respondenz führen. Jahruber war er der gleich höfliche c st:., rnt.- i.p o.n Die cuiyuiy, Juui, u iümi herankam, das man bezeichnend Christ abend nennt, denn der Tag zahlt nicht, Alles bis zum Abende ist Erwartung, ungeduldige, still träumerische oder be haglich vorkostende, je nach dem Tem veramen. aber immer nur rwartung. Kam dieser Festabend heran, dann wich der Mann jeder Ansprache auS und be zeigte sich sast menschenscheu.... Es ist srüü am Moraen. fahles Licht fällt durch die Gangfenster, die Treppe, die m Krümmungen von Stockwerk zu Stockwerk laust, liegt noch dunkel, der Nachbar siebt vor seiner Tbür und schließt sie eben hinter sich ab. neben ihm ' n.t. l . : 11.0 s : r , cm :t uiui cm mies, mmiica aelikioelkS zociu, das Tag für Tag ihn bedienen kommt, cv.-.tri.-.j -x v. .TV ... f.i uu Umyuuu iuiyi, vie Ikioer relNlgi, y st;? f.Af . ."it;. ra.-.-n- ..v uu jn I1- luy -öulUC UHU Stock mit sich, schiebt sie von einer Hand m die andere, Herzen zu verlegen zu s endlich sagt schaffen der H Im Kreise der Enkel wollte sie den heutigen Tag zubringen, das war's. rr, r . r . i C... er uitTrooie ioiicdi oen uariicr fchlüssel in ie Tasche, er blickt nicht auf, . . - .. ' lonoern antworier m oemleioen yaiven r c i. . . C t .11 ... t. , ... Tone: .Nein, kommen Sie nur morgen Früh rechtzeitig wieder." y y . -P.Ich dank' schön," sagte das Weid, ick ünscü' reckt" veranuate Feier tage, lag ihr wohl schon aus der Zunge, nUr 8 &Un sie in treuen, und da es schon bald heraus war, so wiederholte sie es und ergänzte es, wie es ihr unver-

, ne chemt etwas auf dem ün dmauStrelbt m die Nacht, um gleich geu griooynen. lange ne nocy nein er ich aus Gram uder eme ge cheiterten .... m,:,.. i

haben, aber einigermaßen Vereinsamten nachzuspüren, nachdem er sind, werden sie. Mit einer guten Fisch- Hoffnungen dem Trunk, der ihn öb CS S

ein, wie sie es vorbringe, vorher den Glücklichen still und weh. suppe gesüttert. Diese mundet ihnen Rand des Wahnsinns führte, ehe der t :lte htiaihta&i

sie leise : .Ich wollt' bitten, müthig zugeru en : vorirefliich ; lpaier maqen iyre Tod am 30. Januar 1783 em unglu. im..nk.Vk.;1 i7; m.

err heut' noch etwas?" -?rLklicke Weiönackt Hauptnahrung auS. Im zweiten oder liches Herz stillstehen hieß. p 1

länglicher schien : .Ich wünsch' recht gute

umeryaltung!Der Mann nickte und schritt nach der Trevve iu. Da alte Meik Rüttelte den Kopf wohl über sich selbst und sah IC ... ' . . " i v 1 t r r I lyui u)t oeiummerr nach. .ZllSft lcy mirs nie merken kann ! Immer rutscht . r - 1 ' es eilt 10 veraus. " . I . Der Mann eilt in das Geschäft; has tig durchschreitet er schmutzige Neben gäßchen, biegt von allen belebten Stra ßen ab und erreicht auf einem Umwege die Handlung, in der er bedienstet ist. Dort fetzt er sich an fein Pult, nimmt die Feder zur Hand, rechnet, schreibt und blättert in den Büchern und sieht nicht . . - ' . . aus, bis gegen Abend früher als sonst an irgend einem Tage im Jahre der Laden geschloffen werden-soll. Dann legt er seufzend die Feder'hin, zieht den warmen Winterrock über, nimmt den . . . . yut vom Haken und tritt hinaus in die Dämmerung. Wieder nimmt er den Weg , durch die Aeualein Mea. kakt ein Krmackiener daber. der einen Pack halb versteckt trägt, oder rauscht gar ein Bäumchen vorbei, und die Goldstreisen knistern und die bunten Papierbänder flattern. Unser Mann acktet nickit darauf, er drückt fick nur nä her an die Mauer, um Platz zu machen. Bor seiner Wobnuna anaelanat. nebt er bedächtig den Schlüssel auS der Tar mrr i i . r . i n JC I 0)C, 0jnCI, XIlll ClIT, IPC1 giNlCt ab und aebt nack dem im Helldunkel lie enden Zimmer. Helle Streifen von P . - - - i . . der Straßenveieucytung sauen vurq oie nftr. lieaen über der Mand und ,it.

Nebengäßchen ; aber so menschenleer es der Welt des GeisteS vollzog sich inner besonders wenn er bei semem Namen ge. auch dort ist, hier und da hüpft doch ein halb eines Jahrzehnts eine Revolution, rusen wird, auf daS Wort feines Füh Kind mit munteren Aeualein über den wie sie die . Entwicklungsgeschichte der re?S, welcher vorn aus dem Schlitten

tern an der Decke. In dem dämmern der Zeit der wilde Sturm der Leiden m ... . - intlpr t. . Tl . tC .1 ...

oen aume geht er m kurzen uno yastl gen Schritten ein paar mal auf und nie der, dann, als versagten ihm dlt Füße, irst er fid& müde aus das Sovba. Er deckt die Augen mit den Händen, stützt l . r t. c r . e .. ... I oen ops oarein uno leuizl lies aus. i Nnr ritt Narren war es aemesen. da leuchtete in seiner Stube ein Baum, ein LbermStbiaer KnirkS kutlckikte mit ei nem Wäaelcken rasselnd aus und nieder, und auf dem Arme einer kleinen niedli r (V i ' L C I cyen rau guale ein nirinues mi groß, aar aron aufgerissenen Auaen in die Lichter. ... es streckte die Aermchen da nach und zog sie lächelnd wieder zu ruci. Und vor drei Jahren da tollte der ... c y t . ... I Knirps wieder durchs Zimmer, aber die Frau saß neben dem Manne auf dem Sopha, und sie druckte seme Hand und sie sah mit feuchten Augen lächelnd nach dem Kleinen. .Unser Einziger ! Der 2(1 X tm m& V U I (i u iiuuy uu , . I Und wieder ein Jahr, da leuchtete kein Baum m der Stube, da war es duster wie heute; aber m seiner Hand lag eme andere, an seiner Wange lehnte eine an dere Wange, er fühlte die Wimpern des nahen Auges seine Schläfe streifen und feucht rann ein Tropsen nieder. lubeö Weib. Und noch ein Jahr ja, da war eö ganz wie heute, es überkommt ihn. als sollte er sich überdaS Kissen des So vbas werfen, die Hände vor's Gesicht - w schlagen aber er erhebt sich lang sam, tritt an daS Fenster. Er schiebt cv . irc..;. . r- - . oie bieget zuruu, Dnzi einen üiugci und lehnt n dmauS m dle stille Nacht. Draußen liegt die Straße. Langsam . , - . c r . . . wie ourcy einen zunoenoen xunren, oer die Häuserruhe entlang, läust, glimmen die Fenster an, da, dort, nah, näher wird das Licht. Nicht alle Leute sind t ..:v:rx . v:- m.xt v:. om u muiuy ucutiiuic jiuuyi uuu uic jjx.i schen außen, daß sie ihre Fenster mit Tucher verhängen, nem, manche lauen i- -. . . rt ..v e. r oie plazier yeu uno ungeoampzl omaus leuchten aus me Straße.Und der Mann am Fenster blickt hi nein in das Leben und Treiben der w V. i r l r . nahen Stuben lange, lange ; dann nebt er leise das Fenster an sick. und bevor er es schließt, nickt er hinaus und saat rnll und wehmüthig : rnönlule Weihnacht ! Fröhliche Weihnacht !" Das Fenster druckt sich :n den Rah M mv .ml men. er wenoet ncn zurucr. Was i t das? Will es -nicht in seiner eigenen Stube aufleuchten? Es ist ihm. als laste ihm etwas gar leicht aus seinem rechten Arme, als wäre etwas rasch herange kommen und schmiege sich an sein Knie. Nichts! ..Im Auge wirken ja grelle Lichteindrücke sür eine kurze Weile noch im Dunkeln nach, und als er aus dem Fenster sah, da hatte er auf dem rechten Arme gelegen und daS Krne gegen den Sims gestemmt. Es erklärt sich daS so natürlich, aber er senkte doch sachte den Arm herab, er ruckte leise den Fuß vor, wie um nichts sollen zu lassen oder um zustoßen, was eS auch sei. Dann verläßt er eilig die Wohnung, Jekt war es aus den Straßen wie aus ..n..c.n rc x...r...:i. i.n:. . wivwu. uuiiy ucrn ,lC uu,ua , wo er in einem öffentlichen Lokale eine Zechgeselllchast lärmen hört, da tritt er ein, setzt sich m eine Ecke und sieht stille dem Treiben zu, er suhlt eme Art Be hagen, wie unter seines Gleichen. Ver emmmte, Ausge tokene und Ausgeichlos sene. Je lärmender die Gesellschaft, je besser; die hatten nie, waS er besaß und was er, selbst verloren.Nlcht in der Erm neruna missen möchte, oder sie battenS verspielt, sie waren elender wie er, dem die heilige Nacht noch heiligen Schmerz wkat. , Kalt und nüchtern, bleiarau lieat der Morgen über der Stadt, wenn der l am c . : . rra in. : .1. 1 'jjiann yriMtkllll. iu üülvrl, lülkuer auf ein Jahr vorbei, was im dämmern. U.I n!Ji- Ät..i i f.ti. r.x oen Jlmmr uoerlomml, ai juuic iuj I .it..-. xi o.;n. . Q:?.,., .s. x:. l uuu uu i wi WVH Hände vor'ö Gesicht geschlagen - was Aus dem agypti che N Feldzuge. Ein englischer Soldat, der I . n rtvi 1 C .t.il I i zum ernen iucqi em xjcucrtjeicuji mu machte, vollzog plötzlich eine strategische Bewegung nach rückwärts. Du bist . . . 7 . .. . m j em elender Feigling!" ritt ,ym emer seiner Gefährten ,u. .Möglich", erwl derte der retirirende Weise, allein ich ,iebe eS vor. fünf Minuten lana ein Feigling zu sein, als mein ganzes Leben hindurch em Leichnam."

7 " . - drttten adre werden die unaen Sunde - o.

m-m

Wle siH die Zelte ändern. (Uni der Züricher P,st.)

Als vor dreiundzwanzia Jahren der

Engländer Darwin sein Hauptwerk, daSben und sich biegen können. Beider cn..jC .!... V! Itn 4(1 .m flfv4M I Rk Vsl . OiitviV f um .nX?frt

VU uvit uit ,tiTiit, uv I durch natürliche Zuchtwahl" erscheinen c . ! v..x. v:. . :rr... I nr, oa ging uuio) uic uunjc uicu- i a . t MM I schasttiche und Die qrlttttche 2vell em Schrei der Entrüstung. Im ersten Mo ment wagten nur einige wenige Natur forscher der Deöcendenz-Theorie offen zuzustimmen. Sie wurden, wie Darwin selbst, verhöhnt, zum Theil verfolgt, Aber nichtsdestoweniger bildete sich eine kräftige Schule meist junger Forscher.die ä n r O 5. oen .arminismus - au? iyre tfagne schrieb; diese Schule erstarkte in den SechSziger Jahren mächtig. Das erste Jahrzehnt des Darwinismus eroberte nach und nach fast die ganze wissen rm . v f r. rrs. ' lchaslllche veil, aue viviogichen is ziplinen erhielten neue Impulse und er suyren zum z.yeu umgeiailungen. 3 Menschheit nur selten auswies. Da erschien im Jahre 1871 das Dar win'sche Werk über die Abstimmung des Menschen und die geschlechtliche Zucht wähl worin der weise Engländer.wohl gewappnet und scharfsinnig die letzte Anwendung seiner Theorie vollzog und die Ursprunasfraae unseres. eigenen Ge schlechts u beantworten wagte. Hier . k .tTi.t , !k?.klktfkM 0lfv I UU l uil(iilivuU(Hit(ltii, wie ni erwarten war. keine nennenswer the Opposition mehr. Dagegen tobte k . a r . t. . r I oer amps nn neuer raji in juaicn kreisen. Dock auck bier lebte fick mit icnair; oit ii)couon auer Galionen wurden durch die Tagespresse und durch Borträge genügend über den Stand der Streitfraae aufgeklärt : das zweite Jahr zehnt des Darwinismus die Siebzi cvc ...(..i.. ..XV!. ..tifv.i. get ioaytc " fc Ul5 ö5ÜUÜC4C I aienweü. I Darwin hielt slck dem eiaentliäen Kamps um seine Theorie möglichst ferne, er beanüate sick damit, von Äeit au Zeit neue Werke feiner Forschung als löstlicheBausteine zur Vervollkommnung sei . O .C .. r Mfl. V. C..(A.. cyic uu um um uuMuyuiig zu legen und dann wieder stille in seine Werkstatt zurückzukehren, während seine Junger die Propaganda weitertrugen, Jit leylen, lazelnoar unoezivlngoaren Gegner der neuen Lehre, die Führer der . fX! - C. Clf C e fl t: Kirche, schienen in großer Anzahl fast bis zum Tode Darwm's unermüdlich in ih rer schroben Ablehnung. Nun aber, als der Eremit 'von Down am 19. April d. I. seme Augen schlag, als Charles 7NiVMtT S t (Z. (Jfi ft It VlTrt h YS O m f ? Darwin den um's Dasein für immer verließ; da er uiviu vn vufuufiuy vv vuutjv? klärten sich auch die geistlichen Wurden träger der strammen HochlircheEnglandS zum Erstaunen der DarwinSchüler, als Verehrer femer Theorie. In der gröd ten Kirche Londons, im St. Paul und in anderen religiösen Tempeln wurden bei der Beerdigung Warwm'S Predigten gehalten von derselben Geistlichkeit, die gegen den Forscher bei Lebzeiten Him mel und Erde in Bewegung gesetzt hatte Predigten zu Ehren Darwin's, worin - . hervorgehoben ward, daß der DarwmlS mus zur Religion nicht in Opposition I ri . t . itv :x D..ri! v cjc nicgc. uno mu ouiimnun( uct yuty ortdodoren englischen Ariüokratle ward die Leiche Darwin'S im englischen Pan theon, in der Westminster Abtei, unter I s. ;jct!jl. cv.i.-CJCt.T r. i.l I groscr iiiajuajct tjciciiiuicii ucigcicgi. Noch mehr. Jetzt geht durch ganz England und die übrige dvilisirte Welt ein Au ruf, zur Errichtung emeS War I ..x .... m:rx.. .:. i tu(iis4Uiiuwia uuu gut. -ouvuu ut Unterstüdungssonds sür junge strebsame Natursorscher, welche im Smne des I OTT .Tl o . ! .t.!i . ff rTM -f 'ieiucrs wzun aroeucn öoucn. Fleier Ausruf ist von zahlreichen kirchlichen und weltlichen Amts und Würdenträgern unterzeichnet. Es sigurlren im Comite i cvr c c in. x. z . I Lr: . an hervorragendster wtelle die Erzdi täöfe von Eanterburv und von Nork. der Bischof von Ereter, die Domdechan ten von Westminster. St. Paul und Christchurch (also die Dekane der wich tlgsten Pfarrelen London's), die kirchlich t W . W, ge innren erzöge von rgnu, vevon shire und Northumberland, die christli chen Grafen von Derby, Granville, Spencer, mehrere fromme PairZ von England, die Vorsteher der hauptsäch Ilchsten christlichen Universitäten des o nigreichS und wie selbstverständlich circa vierzig der angesehensten englischen Naturforscher. Auch die Gesandten von Deutschlapd, dem Reich der Gottes furcht und frommen Sitte , vom katho lischen Frankreich, von Italien, von Schweden und Amerika haben sich dem DarwM'Denkmal-Comite angeschlossen. Das t em Zeichen der Zeit und eme Genugthuung für alle Jene, welche we gen ihres Strebens nach Wahrheit eme lange Fehde zu bestehen hatten, aber I a.. cr:. MrA. V " KilT'r.T die Fehde unternommen. Wie sich die Zeiten andern : Der Hund des Nordens. Natur geschichliche B e t tung von L. Mau. rach In kalten Gegenden, namentlich an der Nordkuste Sibiriens, sowie m vielen nördlichen Landstrichen Nordamerika's, wo es gar leme Pserde giebt ist der yuno oas emzige uglyter. ur vie besten Läuser unter allen Hunden gelten die aus der Halbinsel Kamtschatka, I T..r. hm nnik . , , i vui , wuhumjv uhv Ohren sind bei ihnen spitz. Sind die n v. -4Rf, kuuuuu iiuivuti, I hntm fitnhft mnn hi nrmtt fir nn I "- w.... " kinen Pfahl, damit sie sich an's Stilllie. mit mehreren bereits geschulten vor den Schlitten gespannt. Die Neulmge wol len nicht oroentlich gehen, doch nach mehrmaligen Versuchen begreifen sie, was sie sollen. Zu einem Gespann ge hören sechs bis zwölf Hunde. Bei mä r' nid. rjt-rr r . i r- n . piger-atte Ivanen leqs eme xan von sechs- bis siebenhundert Psund m drei Tagen sechszig Meilen weit; dann aber bedürfen sie, bevor man die Reife fort setzen kann, eines Ruhetages. er vqm:en vesttyl aus yoiz; i

sen kommt an ihm gar nicht vor. Die einzelnen Theile desselben sind mit Rie.

men von Walroßsell befestigt, so daß flt bei heftiger Bewegung gehörig nachge tjuu.it iuu yutiui uuu g mhviöui. Zuweilen muß der Führer sogar vom x!ii.. fk.: . . -i : tyiuicu iiuuiyui, um miu iu ui u- . m ff M . gründ over luv zu stürzen, r rann alsdann froh sein, wenn er im nächsten Dorfe sein Fuhrwerk zerbrochen wieder findet. Oft machen sich die Hunde frei und flüchten in die Wälder. Der Fuhr mann darf nie den Schlitten Verlagen, wenn er nicht haben will, daß die Hunde plötzlich ausbrechen und mit dem Schlit . 5. , . i e l ien oaouniauicn. i&m gui augctuyicici und besonders kluger Leithund führt die Spitze des Gespannes. Wiener verfolgt sicher den Weg, den er einmal kennen gelernt hat; auch die Hütten findet er V f ft U A Ivieoer, o oenen man oui 45 halten hat, selbst dann, wenn diese mik Schnee uoci.uci inu. oici, sitzt. Den Gebrauch der Peitsche ver meidet man. wenn eS irgend möglich ist; denn der bestraste Hund beißt auf seinen nächsten Kameraden, dieser wieder aus einen andern loS, und so geht's fort, bis daS ganze Gespann in Unordnung geräth. Sind die Hunde erschöpft, und ist das Ziel, welches sich der Reisende ge steckt, noch weit oder bricht die Nachher jt X n tX CTt ittv nist f TC M fl r 1 un;uimwHV svuytii schaart alsdann im Schnee eine Grube aus, nimmt den Hunden die Sielen ab v r. -1 r x i f.: er .r. .t.". m uno tcgi aj, in irinen Pz aum, vuiein. Die Hunde lagern sich nun um ihren Herrn. und schürn aus diese Weise st Cf?Jtf.fl-C f !yn una icioi vor er graungen Kälte. Im Frühjahr laufen sich die Hunde auf den Seekrusten vuno.. Als dann reibt man ihnen die wunden Stel len mit Branntwein ein und zieht ihnen ."... V! Y .". C 0Sinimh(t Uwtt t uuhwh up6 iniuifc. Zvir noroilloen llnoe uaoen vynr oi fei ein mühevolles Dasein. Wenn sie dabei wenigstens nicht Hunger leiden dürften ! Den ganzen Tag müssen sie aber auf Reisen mit hungrigem Magen lausen; denn zum Frühstück giebt'S einen I f. T. QTl ff nnX . vs um -5Tf fi Vfn-rtl vu" u1 au ,"'wv",m eine Portion, welche aus zehn Heringen besteht. Ost giebt man ihnen sogar verschimmelte Wcye, an veren Graten ne ncy raii immer oaz -jjtam owuq iki , ßen. Ihren Durst können fle Mit Schnee I ..V. sC'. 1 STA. und EiS löschen. Der grökte Schmerz Mit Recht ist von Seelenkennern aus I At(liiiA(f tn rt vS s lilnttt rtrÄ i vj(iuu(ti tvuiuvti, v viitiw 4httvt v ßeren Schmerz aeben, als den ein ent thronte? Fürst leide. Daher die unge heuren Anstrengungen, die fast alle ver triebenen Herrscher gemacht, ihr verlöre nes. Reich wieder zu erobern. Und was ihnen nicht gelang, versuchten ihre Km der. ja ihre Enkel noch mit Blut und SSwem. So vor allen Andern oer letzte Stuart, daS KindeSkind des 1688 abgesetzten Jakob II. von England, der Prinz Karl Eduard, gewöhnlich der Prätendent" genannt. 1720 in Rom . - . geboren, wo wn Bater unter dem Schuk des PapsteS lebte, nährte er vom Kna I c i. cr-r VI-N.--.n: i üenmict an uua ocuungci!, uic jtyuiic semer Ahnen hettustellen. ging 1742 nach Paris, setzte durch, daß Ludwig XV. ihm eine Flotte anvertraute, die I it. .iia v je irr i ic.:ro v. :t... i iqcus uutuj ssiuirn, lycu uci c.iyiiuc Admiral Norris zerstörte, ließ sich aber durch den ersten Fehlschlag nicht warnen, sondern rüstete mit erborgtem Gelde em I r. ßr:w x .n i (in jtiiit. vu? iyu i&w vitti. Anhängern 1745 an die Küste Schott lands trug. Hier gelang es ihm. Mm I . l-i- f?Jt ... f . V I vergnugle um zu iquuren, unvn kleinen Gefechten zu siegen, viö es am 27. April 1746 zu einer wirklichen Schlacht bei Colloden kam, in welcher i mw . i gr ci.-. . -. r:..u : o o iTPnrn 11 1 a m 11 rri der Herzog von lumberland ihm eme totale Niederlaae beibrachte. Karl Edu ard mußte in die Wildnisse Schottlands fliehen, und was er dort sunf Monate hindurch, beständig versolgt, litt, das war eme Strafe des Ehrgeizes, wie sie I r c m rT- W W r nie emano lemes ieicuen gerronen. Seine Begleiter schmolzen bis aus zwei zusammen, bald mußte er sich mit diesen durch Schwimmen von den Verfolgern retten, bald Nachte lang im Schilf von Sumpfen verborgen, ohne andere Nah rung, als etwas Branntwein. Dann wieder lebte er viele Tage m Höhlen und sand nur hier und da bei Bauern gesal zene Fische zu essen. Seine Kleidung bestand aus Lumpen, sem Leib war vol' ler Geschwüre. Zufällig traf er die Tochter eines Edelmannes, Fräulein de Macdonal, die mit ihrem Bedienten aus ritt. Er gad sich zu erkennen, sie ver kleidete ihn als Magd, führte ihn so durch den Trupp englischer Soldaten, der ihm auf den Fersen war, versteckte I :(,M t: ctc .V-",..1"" 1 uji verdächtig und eingezogen ward, so daß er allem tint Irrfahrten fortlegen mußke, manchen Tag von srüh'bis Abend wandernd. AuS Frankreich waren m zwischen zwei kleine Fregatten abge r r; . vÄV, C... U....- :t jchtcit worden, deren Bemannung ihn suchte, bis er an 20. September an der stti 44s T-Äv. schöbst von ihr aufgefunden und in eins W( t(U l( ViUJ AUUl UUt 1s der Schiffe gerettet wurde. Auch die Ueberfahrt nach Frankreich war noch mit Gefahren verbunden, da englische Kreu zer den anal unsicher machten. End lich am 10. Oktober landete Karl Edu ard im Hasen von St. Paul. Das war I v. ... ot.. c f cv v. .jc v , vrr uauuii iciuct ouBu uqj uciniuiic. 1848 ward er aus Frankreich verwiesen, . v:. m 11... m. Wo iym uic uuiüuuuut eine ipenziun I .vsttt . ps. k, iSivii uu yu4fc , it uiguv uj uuu niendann nach Rom, und dort ergab P h i lo s o p h i sti sches. .Der Katzenjammer ist der durch superlotive Absorbirung abundirender Fluidums quantitäten procedirte, abnormalinteri mistische Uebergangszustand eines durch generelle (allgemeine) corporale (körper ijt. nr iti . k r v. i. neue; uaiamiiui nipzuien noiviouums. wahrend mdesien die nach normaler Be haglichkeit aspirirende Natural-Jnstitu tionSfähigkeit sich von den Stomachal und Cerebral - Beschwerden zu befreien i lucgr.

Herr Qinter. in Zeitgeschichte von ? RftCtftt 1. Wer mutz denn nur gezogen sein Heut Nacht in unser Land herein? ES funkelt und glänzt ja ringsumher. Als ob ein König gekommen wär' ! ? Ein jedes Fenster voll Blumen steht Die Wege sind blüthenbesät, , Und jeder Halm und jedes Blatt Ein Kleid von hellem Silber hat! Doch seh ich recht, so ist e8 fast - Als wär'S ein unwillkommner Gast. Nicht Einer fragt, wer kommen fei, Man geht an all der Pracht vorbei, -Und Niemand weib, wer über Nacht Den reichen Glanz und Schmuck ge bracht.

Doch, horch ! was rührt sich dort Bach? Das ist ein Klirren, ein Gekrach, am Das ist ein Trippeln und ein Gefeg', Als ob das Bächlein im Kampfe läg ! O seht das Männlein in grauem Ge wand. Mit warmer Hülle an Fuß und Hand, I , Mit weitem Bart voll EiseSalanz. Die Stirne geschmückt mit eisigemKranz ! I n seht nur. wie es rasselnd feat. Und wie tö BächltlN in Bande schlägt. I ' w , Und wie eS die Fessel der armen Well' Mit kaltem Lächeln versilbert hell! Du also, Männlein im Schneegevand, ffv.. t:nk.. tt.n ...r.. n..t. auuin vyuji, uu Auf unfreiwilliaer ewiger fflucht Mit seinem Gefolge heimgesucht? O lieber Herr Winter, hast recht gethan, Daß du dir selbst geschmückt die Bahn, I Da& du dir selber Blumen gestreut. Denn uns hat dein Kommen wohl nicht erfreut ! O lieber Herr Winter, o zieh vorbei 1 rniü v . e . 5 o-. . Mit deiner frostigen Tyrannei; Und willst du uns drücken mit eisiger Hand, Wir jagen mit Feuer dich aus dem Land ! 2. Und sieh ! auf allen Wegen Das graue Mannlem schaut, .Hat allen Gottessegen Aus einmal hlngerasst. rtnS ft,nflrt,n au Vor seinem kalten Hauch, Kein Zweig blieb unverdorben wmr ÜVX öirauca. . rnjur.? rtn fAwnm ,,:r: mm i i mir i ir ir i i 7 r i 11 .TL. :it n ZZm l Z V;Ä.lVr.;K I o wirnni vvtittvtv Im weißen DaS sollst du aber büßen. Du bo-ser Winter, du! Du wirst dich flüchten müssen, Wir lassen dir nicht Ruh ! . . w A . , I.V.. '' " i vju i u .uu u luuu, n- v: yrnnn trtYMnnn V ' ' v . . . ra..,, .fj- - i m -w yr i Mit Feuer und mit Schwert; Mit Feuer und mit Besen, Denn mehr bist du nicht werth ! Herr Winter, wie gefällt es dir Wie geht dlr's der uns zu Lande i Nicht wahr, eS ist nicht wohnlich hier Für Herren von deinem Stande ? I Denn wo du nur erscheinen magst Mit deinem "DespoteN'Wesen, Verjagen wir dich und wie du klagst Mit Jeuer und mit Besen ! 'Sogar das stille Frauengeschlecht Will nicht im Kampfe säumen, Es jagt dich sort in heißem Gefecht Au3 allen Zimmerräumen. O lieber Herr Winter, in Stube und Saal Empörst du die listigen Zofen, Sie quälen dich alle mit aller Qual Mit deinem Feinde dem Ofen ! . 4 m... cr.; ;.x.m c,.a l vbv- i""" . UUB iuim v Und zieht sich in's weiße Feld hinaus. Und trippelt in seiner warmen Tracht Herum in der funkelnden Sttrnennacht. Da denkt er sich still in seiner Quall : fl)m n?(T irf fifitr htr( f"&n tnrnnT I wvy t.? D5 ifi mit Qrmn verstoßenem Mann 9hht hn mtt n:it :n0.n fslnn , 1 ' Und sieh, was flimmert aus jedem Haus? Es schaut der Jubel beim Fenster heraus. Viel Lichtlein glänzen hinaus in die Nacht, Denn Weihnacht hat der Winter gebracht ! , Nun hab ich'S aber doch recht gemacht ! ä ff fiflf rVft rr 9 in t7r in mir Nimer! yerr dinier m Mller nacht. Nnk kackt an iekes Fenster nn I r4' . r.r . j .üts ül"tl i 1TnV ff.f hrtfe Ynirh sl1ftrtthrtn und steht, dak ihm wird ausgethan. Jetzt sei noch ein Versuch gemacht! So ruft der Winter m dunkler Nacht Ich will doch sehn, ich verstoßner Mann, Ob ich mir nicht Liebe erzwingen kann ! Er streicht sich rasch den flimmernden Bart Und schmückt sich das Haupt nach Mas kenart : Und zieht die härenen Stiefel aus. Und schreitet beschuht in's funkelnde Haus.

Schon hört er von Klängen der Lust,

umfchallt Den Jubel, der ihm entgegenhallt, Er führt ja am Arme zum flimmernden Saal Die holde Prinzefsin Karneval ! Schon ist er am Ziel, doch an derThür Da tritt ein bärtiger Diener Herfür, Und ruft ihm entgegen : Em solcher Gast Wohl nicht zu unserem Feste paßt ! Und vie er auch flüstert manch freundli' ches Wort, Der liebe Herr Winter muß fort, muß fort ! WaS sollt auch im Jubel der glühenden Lust DaS graue Männlein mit eisiger Brust ! 6. Im düsteren Stübchen beim Abendbrod Da sitzen Bäurm und Bauer, Sie reden frierend von ihrer Noth Und von des Wmters Dauer. Sie können sich erwärmen kaum Mit ihrem kargen Essen, Ihr Sohn fällt in der Noth einen Baum Im Garten unterdesien. Und sieh ! Herr Winter von Weg und Steg, . AuS allen Häusern vertrieben Der nimmt zum Hüttlein seinen Weg, Da war er schon ost geblieben. Der gute Herr Winter er ahnt es nicht WaS mn auch vier maa aualen: Denn sieh ! es lodert am Herde licht Herr LZmter muß sich empfehlen ! 7. Nun weiß der arme Winter Nicht mehr wo ein, wo aus. Man hat ihn fortgetrieben AuS jedem, jedem HauS. Von jedem Weg und Stege, Aus Hütte und Palast -Verjagten sie ihn Alle Als unwillkommnen Gast. Da steht er nun in Thränen Im srohen Märzenwind Und denket an den Frühling Sein stillgebornes Kind. Der liegt in gvldner Wiege, Umglänzt von Liebesschein, So lang es drauß' noch stürmet Im Dichter-Kämmerlein. Da hat. er treue Pflege, Da hat er treue Huth, Da wird er groß gezogen An lichter Liebesglut. Da wird auch froh und freundlich. Wie ein Vertrauter fast. Sein Väterchen der Winter Begrüßt als lieber Gast! Und als der gute Alte Jn's Stüblein gekommen war. Da klang's, als schwäng' er helle Schneeglöckchen vuuderbar ! Der Dichter konnt' die Klänge In Worte fassen kaum, Und bald umzog die Erde Des Frühlings holder Traum ! Was ein fehlendes t an richten kann. Ein adliger Herr aus Böbmen reme dieser Taae von rank surt am Main nach Schwaben, um dort die ihm verwandte gräfliche Degenseld' r x. . cv c rrjtf-c. rrc x. c.l jege uammc uu oüjiua iyuuu uci Gelslmaen zu besuchen. Von veidelberg aus traf von ibm an die Babnverwal tung in Geislingen ein Telegramm ein des Inhalts, dlö zur Anluntt des liu zuges einen Leichen'Wagen" zu besorgen. Rechtzeitig stand aus dem Bahn' hos der neue städtische Leichenwagen inu sckwarZivermummten Gesvann und trauerumflortem Kutscher. Auch die gaffen de Menge fehlte nicht. Der Herr kam mit dem bezeichneten Zuge an und fragte den höflich sich präsentirenden Bahn vorstand, nach dem bestellten Wagen. Wie groß war sem Erstaunen, als man ibn Ztu dem Leichenwagen sübrte ! Man holte das Telegramm herbei, und da steLte sich denn heraus, daß der Herr keinen Leichenwagen, sondern einen leichten Wagen" hatte bestellen wollen. Emwe Emwobner von Weisungen hat ten sicb indek bereits auf den Wea ce macht, um be: der gräflichen Familie in Evbach rechtzeitig ihre Eondolatlonen anzubringen' Strafbar. Der kaiser liche General Montecuculi (160389), auS deffen Namen in der Mark Brandenburg, die er während des dreißigjäh rigen Krieges schwer heimsuchte, das Anagramm centum oculi gebildet ward, weil er mit hundert Augen alle versteckte Habe der Bewohner ouLsindig machte, dieser Gefürchtete war auch sür keine eigenen Soldaten seiner Strenge wegen ost ein Mann des Schreckens, (iinst hatte er auf einem Marsch Besehl gegeben, daß bei Lebensstrase Niemand sich unterstehen sollte,. durch ein Getrei deseld zu marschiren. Ein Kriegsknecht, der aus einem Dorfe zurückkam und von demVerbot nichts wußte, ging einen Fußsteig, der mitten dnrchs Korn führte. Montecuculi sah es und hieß den So! daten hängen. Der arme Bursche ent schuldigte sich mit seiner Unwiffenheit, aber der General blieb bei dem ausge sprochenen Vorsatz, der Frevler solle hängen. Da faßte dieser das Gewehr, das ihm noch nicht abgenommen war, und rief : .Ich bin nicht strafbar, jeht aber will ich's werden !" Im Nu krachte der Schuß, aus die Brust des Generals gerichtet. Die Kugel ging fehl. Mon tecuculi's Zorn, statt sich zu steigern, war entwaffnet; die Entschloffenheit des Verzweifelten hatke ihm imponirt, er verzieh ihm und ließ ihn weiter mitmar fchiren. Biblische Antwort. Her zog Johann von Anjou ließ 1421 bei seinem Kriegszuge gegen Neapel in seine Fahnen die Worte aus dem Evangelium Johannis sehen : .Es wurde Einer ge sandt, der hieß Johannes." Der Ver theidiger der Stadt, AlphonS von Arragonlen, bewies sich aber nicht minder bibelsest und ließ dem Gegner antworten: .Und sie nahmen ihn nicht auf !"

?telendüftel,irn. Nsselrsesien aui dem JSgerlatein.

I. Geschnüffelt hab' ich Jahr sür Jahr . Nach einer schönen Seele,' Daß sich ihr Düsten wunderbar Mit memcm Dust vermähle. , Doch wie ich auch geschnuppert hab'. Ich konnte, ach, nichts wittern. Und sehnsuchtsvoll mir bis m'S Vrav Die Nasenflügel zittern. II. Ich kann Dich beut nicht riechen. Wie auch von Dusten traust Die Seele Dein, Sophiechen, cm '1 V V. r . ' 1 iyeu Mir vie viat lauft. Es schnob mein armer Riecher Die leucht verklärte Pein, Ach, in sechs Tascheniücher nliagungsvollhmeln. in. Von Seelendüften welch ein Meer Wogt um mich hm, wogt um mich .her ! Nur Deine Seele, holdes Kind, Sprüht solche Duste süß und lind. O Nase mein, wie glücklich Du, Nun rieche, rieche immerzu! Nun rieche weh Dich, müd' und wund. Wie aus der Jagd des Nlmrods Hund. Und bist Du voll von all' dem Dust, Dann reck' Dich selig in die Lust Und niese nach dem Götterschmaus Am Busen der Natur Dich aus. IV. Tausend Düfte Deiner Seele Zieh'n mir in die Nasenhöhle, Welch' em köstliches Arom! Ach, ich wünsche, wünsch' auf Ehre, rm , v. ' Meine iruni'ne vtat wäre Größer als der Kölner Dom, Und die Nasenhöhle noch Tiefer als das Binger Loch ! V. Du willst mich nimmer haben Und pruhest Zorneöduft. Mich armen Jägerknaben Umschließt wohl bald die Gruft. Und lieg ich unterm Grtse, Auf's Kreuzlein schreibt mir gleich : ,zt iaxb an gebrochene? Naie Sie war sür dies Leben zu weich," t Otto v. Manteussel.s Fast ungehört verhallt die Todtenklage, Der, dem sie gilt, war längst ein todter Mann: Lebendig bleibt der Groll um trübe Tage, Die Preußens Volk ihm nicht vergeffen kann. Der beste Brustth ee.. Apotheker: Gegen veralteten Husten ist nichts bester als dieser Brustthee. Patient: Ja, ich habe den Hust?.'? aber schon mehr als fünf Jahre. Apotheker : Thut nichts; und wenn Sie ibn noch zehn abre haben, so kon nen Sie gar nichts Befferes dasür neh men als diesen Thee. Selbstvergrssend. Herr Proseffor Knölling ist so zerstreut, daß er zu seinem Geburtstage sich selbst eine Visitenkarte schickt. Als er dieselbe erhält, rust er freudig aus : Ei, ei, Knöllmg denkt der auch an mich !" Sinniger Vergleich. Die Erde ist in den meisten Sprachen weiblichen Geschlechts, und das ist voll kommen recht, weil man doch nie dahin tcr kommen kann, wie alt sie eigentlich ist. Gesell schastsleben in einer Handelsstadt. Dame: Aber mein Herr, wollen Sie nicht dem Beispiele de: Anderen folgen und eine Cigarre rauchen, oder lieben Sie den Tabak nicht ?" Fremder: Leidenschaftlich, meinFräu lein, nur wagte ich es nicht.' Diese Toleranz mit den Schwächen der Männer zeugt bei den hiesigen Damen von gro ßer Herzensgüte, die unseren sind nicht so nachsichtig " Dame : Sie erzeigen uns zu viel Ehre, mein Herr, diese Toleranz entspringt nicht aus unserem Herzen. Es geschieht nur im Jntereffe unserer Väter, Männer und Brüder, folglich auch in dem unseren, da diese einen starken Ta bakshandel treiben je mehr Consum,' je besser sür uns !" Fremder : Nun sage 'mir noch einer,es sehle denDeutschen an Patriotismus." Fremder : Mein Fräulein, dürste ich um die Ehre bitten, den nächsten Walzer mit Ihnen zu tanzen ?" Dame : Ich muß sehr bedauern, daß Sie mir nickt voraestellt sind. Die Na!?? sind seit einiger Zeit so sehr gemischt, m mO - uiiuv uu uu uvlHeilvmmrn, nur Mir Doktoren, etablirten Kaufleuten und Comptoiri.en zu tanzen, Sie gehören wohl zu diesen ?" Fremder: ..5lck bereue sr. mi5 Z5t früher mit der hiesigen Rangordnung

5'ianni gemacht zu haben; da lch weder Doktor, Kaufmann noch Comptoirist, sondern nur Gutsbesitzer bin, muß ich leider aus das Vergnügen verzichten.Derkennt sich aus. Vater : Aber Karl, was wird Mama sagen, wenn sie sieht, wie Du Deinen neuen Sonntagsanzug beschmutzt hast V Karl: Was sie sagen wird? Das wenn der Papa sieht, der wird Dir kommen!" Patriotismus. Und doch kommen in dieserGegend seit neuester Zeit so viele Diebühle vor." Ist nicht wahr, kann nit wahr sin, und wenn's wahr wär' wisse Sie, höre Sie mal.... meene Landleute stehle ich." Doch. . . Und wenn gestoZ'z wird, nachher ischts onler uns, vizse Sie, und en Fremde wird nix gschtola, außer bei der Naacht, und dann könne mir ooch mx dasor weil man bei der Naacht keen Menscha kenne ihi.