Indiana Tribüne, Volume 6, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1882 — Page 4
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Kartvago, daS antike London.
Dürstia sind die NackriSten der alten Sckriftsltller üUt ht ftti&&it und ho Wesen des karthaaisöen Staats, lücken. hast unser Wissen über seine Entstehung, leine tznlwmelung. Wie steinerne Lue ratur. welcke uns Aeaddten. Nmive. Babylon erschloß, sucht man vergeblich auf der Stätte, wo einst Karthago ge. standen.' Nur Schutt und einzelne Mauerreste sind übrig gedlitben von ei. ner Stadt, die einst 700.CV0 Menscken . . I rk bewohnten. Von dem reichen Leben, keö . . 'Iv?-
welches sich einst in den Mauern der pu 0lt "iaung li nameniiicy vie gmcnischen Hauptstadt bewegte, entwickelte liche Vermischung des demolralischen rfTt . n . . MtvinnhS mit V . vr ArSAf.AtitAtN 9t. i
jcir ayr. V3UUU0 3iJfis ous jüks . . . . den b itUr ?aae in einem ,u Frankfurt a. aJc. gehaltenen Borlrag ein settelndeö 1 . y i ' ff r Bild. Ganze Flotten wurden im Mittelalter von den italienischen Republiken nach Afrika esandt.nnr die Marmartrümmer Karthagos zu holen, die man zu Pracht bauten, wie z. B. zur Erbauung der Kathedrale von Pisa, verwendete. Der Redner vermochte denn auch nur, gestützt aus eine Reihe von Quellenwerlen der NZ.mer nnh irieAp'n. ernt in roe Umritten ae;eicknete Sckilderuna des , ... kartbaa sSen Staa Zwelens zu aeden. " . ' die namentlich ein recht anschauliches Bild von der Handelspolitischen Ent Wickelung und Bedeutung des asrikani schen London des Alterthums giebt, Die Lage der Stadt, die von auSgewan dertkn NKSnZttern.wie die Saze eriäblt. I I unter Ansührung der Königin Dido 314 v. Chr. gegründet wurde, war eine äußerst günstige. Hoch über dem Meere gelegen, so daß man von allen Seiten das Herannahen von Feinden sofort zu bemerken vermochte, aus einer Halbinsel, hi lUmViih weit fcintinrooi in einen vor den Winden geschützten .Hasen, und die mit dem Festlande nur durch einen . A . chmaltn Stteisen Landes verbunden war, erhob sich steil abfallend gegen die Seeseite und nach der Landseite geschützt durch eine 30 Ellen hohe und ebenso dicke Mauer, die Königin der Meere, . . K e neben ck!e n der eil brer BIü de das ganze nordasrikanische Küstengebiet, große Theile von Spanien, Smlien unk Sardinien. 5lkr Wandels ebiet war hauptsächlich daö westliche Miitelmeer, tn i deNkn KüSenkSnZzern sie ebenso iu ftrttifcflÄtifrfnnhMnn ilnnh. tni mit kkr l LJ VJfVWl.tVW,IM .... ....www. of- M . . . I hft ylsrik n?i her vttkNkütte hstn ßiirfihß. ßöttbööö war hie. retckNe. l schönste und glänzendste Stadt Nordasrikaö. Die Häuser der Vornehmen waren fast nur aus Marmor, die des Bolkes aus Kalkueinen erbaut. Nickt kleine Gebäude waren es, sondern 5-6 . - . . i ltock vobk Däuser. Wie tStraken tta.ren aus das Bette oedflaiiert. ,um Tbeil I mit aroken Quaverttemen. ,um Tdeil i v TJ--i u - 7.:i mit Marmorvlatten. Karthago zerfiel in die hochgelegene Altstadt mit der Burg, Bvrsa, (Fell, Haut) mit Namen, und die untere, die vT?Mnftht r-hfsnii-.fA. kn.,s.Fc . . , )ryra oder abgekürzt : Karthada). AuS der unteren Stadt führte eine mächtige Marmortreppe, deren Spuren noch heute zu erkennen sind, hierauf in die wo sich die eigentlichen Staatsgebäude befanden. Die natürlichen Hafenplätze in der Nähe der Stadt genüg en den Karthagern nicht, sie. erbauten zwei künstliche Hä en, von denen der eine viereckig war und zur Aufnahme der Kauffahrteischiffe diente, der andere war kreisrund und in ihm befanden sich die Kriegsschisfe. jedes in einem kleinen Bas. sin. , Die Breite der Letzteren läöt . mit Sicherheit de Schluß zu, daß die Krieasschlsse der Karthager öz Meter Breite hatten. Ihre Anzahl muß eine sehr unbedeutende'gewesen sein, denn im ersten punischen Kriege allem gingen 700 punische Schiffe zu Grunde. Die Handelsflotte zählte nach -vielen Tau senden, die natürlich in allen Hafenplä l. mu . fHW . mTrf;,n gfctl, VkV Mit I VttVtHVHIIH standen, zu finden waren. Der zu ihrer Ausnahme dienende Hasen Kakthagos war 456 Meter lang und 325 Meter breit. Er war umgeben von den prachtvollen Marmorpalästen der reichen Kaufherren. Ein Thor führn von ihm direkt auf den Markt, so daß die ankommenden Waa ren sofort dorthin übersührt werden konnten. Auch den Kriegshafen, der mit dem andern Hasen durch einen 10 Fuß breiten Kanal mit einander verbun den war, umgaben große Gebäude, hauptsächlich Arsenale und Kasernen. Bei d,, ausgedehnten Exporthandel, den Karthago mit Edelsteinen, Gold, j Sklaven, afrikanischen Früchten und den berühmten karthagischen Manufaktur Waaren trieb, war eine parke Kriegsflotte zur Beschutzung der Handelsschiffe ebenso sehr eine Nothwendigkeit, als zum SchU' e der zahlreichen Kolonien, deren Kar I lhago über 300 gegründet hatte. Es wußte sie mit großem Geschick anzulegen, aber auch auf das Beste auszunützen, Concurrenz dursten sie dem Mutterstaate I nicht machen, wie denn überhaupt Kar I thago mit großer Eifersucht aus jedes andere handelstrebende Volk blickte. Es I hatte den Welthandel ganz und .gar in seirer Hand konzentrirt und die Politik, i die eS trieb, war eine reine Handels und Colonialpolitlk. Mit vollem Rechte kann man eS als das England der alten Welt bezeichnen. Realistisch, praktisch und 1 üäbe. wie die Engländer unserer Tage, l regulkte nur der materielle Erfolg ' ihr Handeln, indem sie ruauchtSloS and I selbstsüchtig ihre eigenen Jntereffen ver folgten. Aber der Geist, der sie be herrschte, war nicht der deö freiheitlieben den England. .Es ging ein finsterer, rauher Zug durch ihr Leben, der ihnen überkommen war von ihren Voreltern, den Phöniziern. Menschenopfer brachten diese dem Gotte a a . m Baal oar uno oaraus tonnen wir erien n:n, unter wie schwierigen Verhältniffen die Phönizier lebten. Denn überall da, wo unS die Sitte der Menschenopserung begegnet, resultirt sie aus der Uebervök kerung und aus dem schweren ampte urn'8 Dasein. Dieser ganze Cultus wurde nach Carthaao übertragen und bei dem zähen Charakter des Volkes. daS wie alle Semiten, treu am Alten ding, war es natürlich, dak an den be stehenden Sitten und ReligionSgebrän Sen immer festaebalten wurde. Die ollaemeine Bilduna war im niederen Volke sehr gering, in den höheren Krei sen dagegen eine hohe, wenigstens von
cer Zeit an, roo sie näher mit Griechen
,k Berührung tarnen. Die Verladung war, wie Aristoteles berichtet, ur druna lich eine ErdmonarSie. die lick aus den Rdel und das Vriesterlhum stützte. Was Zu einer. Umwandlung . Slnlau gab, ist unoelannl. niweoer war es oer,Van delsgeist, der sie verursachte, oder die Berührung mit dem Griechenthum, kurz, wir finden zur Zeit der punischen Kriege die Republik, in welcher , in etwaigen ilrettiigen uauen von oen regierenoen Gewalten an. die Entscheidung deö Vol Till . r V TT v B . appellirt wurde. Aristoteles rühmt m . e . it.. r . ",f j r M,jfa iuj4vunMju uV l!iv.i.. tw. ..ri,r.N...r um laocii er aucy Die caomi qe niere srnpotilil, oen anoet mu üiaaisiimcn . i . v . . . . . & n . uno cen groken iiusas. JNterezsanl il eö, dass die Carthager Ledermünzenhat. ten. Da unmöglich das Lederden Werth deö GoldeS oder Silbers gehabt haben kann, so muß angenommen werden, daß wmnwim wie unicw. panuioicn circullrten, wie denn rm Uebngen das Checvesen sowohl be: den Phöniziern v1 ?n counanoig aus3c bildet war. m . - . . m,j ...r ' .-eoner waz iauq einen iiu auj cic i : & . a , v v: im irr rj. rr:..ui "alur uno W,eniqa,k. tgrnl lich so gut wie Nichts ist es, was wir davon wissen. Aus der Thatsache, daß Theile der karthaginienstschen Bibliothek naq oer eruorung oer ts aor von oen Römern, den nordaskikanischen Fürsten geschenkt wurde, lLkt sich jedenfalls so w a. im . viel schließen, daß diese Bibliothek eine hr werthvolle gewesen sein muß. Denn Dinge ohne großen Werth würden die 'n unowcnoiicn ni w ntt Zaben. Auch daß die Römer, die selbst sehr tüchtig ,n der Landwirthschast WüttN UNd übkk diese kitte eigene großk Literatur besaßen, das Werk des Karthagers Ma o uber den Ackerbau inö o a aabaak & . . vi M a 1. & &a il. & & . A & uS'n, Ö" deutung, dieses Werkes. Der realistische Geist der Karthager wird sie zweisel. ohne den praktischen Wigenschas'xn p gesührt haben, ebenso wie er sie scrhin. a ?, ,??.?a . . - w w oerl oaven our lk, ein Äirama zu mal ; dies vermochten nicht einmal die jsraui?, .jo wenig iC cu cggpKr. Dem subjektiven Charakter der Punler entsprechend, wird eö also wohl nurdie yril aiwz cn lein, vie ciiancn grasten, wurde. Im Uebriaen sind, was das w 'rr r jt - f if ? Y. . r .t t.!tr . .. roi icniaa iiiac üeoen anocmni, aus PhSnizien wahrscheinlich die Astronomie die Medizin, die Naturvissenschasten uilyugo uoerzuyri wororn. Die geschichtlichen Schicksale der ge wältigen Handelsstadt, die ein Helden wüthiges Ende nahm, ließ der Redner it. ..r. m . m . zum lyiUk kurz evue ouinren. ie sind bekannt. ES fei darum NUk er - V ? t. r-.. . . ayni, vag iyre ge ats eme ,o em, nent günstige erschien, daßÄe 155 Jahre I mm m9 m . ? ? OT0,tt9 urq, cipio wieer uguu usgevau, ' .'rr. r c Ji vund 4. Jahrhundert hatte ste fast die TTtTirns nnn vnn 1 n vn ry vm r.fi. ...i,,.. ' V ,Mlittt r n 7 'vT einstmals, fo dch si' ! nebst Alekandria zweite Stelle nach Rom unter den w-" , V m "ngenommer i und zur Hauptstadt des Zandalenrelches gemacht, .dem l durch die " " . vl 5 Wttt VU ?ls fo groß, daß nicht Schiffe genug VSTSL 'Ä"!.1" 4UT CTCi . a m ' die 692 Karthago in Asche legten. Von tu.c?. 8löc Berichten -des orientalischen Reisenden Ern st noch im 12. Jahrhundert eine große, schöne Stadt gewesen sein. Zur Zeit Carl's V. war ste em elendes Dorf, das von den Spanlern zerstört wurde. Heute ist so gut wie gar nichts mehr übrig geblieben. Da, wo einst Millw r.en in oen Trnden aerudt tritt uns heute höchstens ein in Lumpen gehüllter -v ,n i r "T 1 Z.e l.ltt entgegen, um zu sagen : ?uws, i-Geld, Herr !" (Rundschau.) Die SÄneklküSt. Ein Mahn und Trostwort für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen. - ?on OUhklmin OuchhOlz. : In diesem Blatte ist bereits manches BeherzenSwerthe über die Erziehung und die gesellschastlichen Pflichten der jungen Mädchen geschrieben worden. Hedwig Dohm hat gar ost von der theoretischen seite die Uebelstande der modernen Er Ziehung gegeißelt, die darin gipseln, daß die Madchen sitzen bleiben, oder wenn sie unter die Haube kommen, ihren Manne baS Leben sauer machen, wie Stachel beerenkompot ohne Zucker, und Auguste Montag, die, nachdem wir unö näher kennen lernten, nelne IiebrelzendeFreun bin geworden ist, hat einmal sehr wahr darüber geschrieben, wie man die Leute in einer Gesellschaft setzen muß, damit, keine Personen neben einander kommen. die sich auf den Tod nicht ausstehen kön nen, aber die Hauptfrage das Kochen haben die beidenDamen nicht berührt. Das Kochen aber ist mein Fall, und mein Mann sagt immer : .Wilhelmine, bei Dir schmeck: eS mir doch am besten! Jemand mag sagen, vaS er will, aber ich bleibe dabei : Fröhlichkeit am Farm lientisch ist großes Glück, und um das zu erringen und zu erhalten, muß sich die Frau in der uche mühen. Unsere jungen Damen lernen heute ja soviel, daß früher ein Profeffor ganz gut damit hätte auskommen können, nur die Hände naßmachen, daS lernen sie .in den seltensten Fällen. Sollen fie kochen, so sagen sie, die Küche nimmt ihnen die Zeit zur Erlangung der Bildung fort, und sind sie mit all' ihrer Bildung ver I & M . rtrtf veiralyer, oann lpun ver Mann gar I bald, wo eS hapert, und sein Geldbeute! merkt, daß die Gattin es nicht versteht. mit Wenigem hauszuhallen und dennoch für einen guten Tisch zu sorgen. Darum aeul nq aucy 10 mancher Mann, ernen I eigenen Heerd zu gründen der Heerd wird ihm zu theuer. ! Damit will ich aber nicht sagen, daß die jungen Damen nictt kochen lernen. Im Gegentheil. Ist eine Braut gewor den, dann wird das Piano zugeklappt. ! die Literaturaeschichte mitsammt dem Stickrahmen in die Ecke geworsen und ein KochcursuS durchgenommen, es sollte ein Einjahrigsreiwilligen'Examen in der
Kochkunst geleistet werden. Nur sollte mir aber Eine kommen und behaupten, in den Kochanstalten lerne man.wirth-, schaften, wie es der Hausstand verlangt
der würde ich schön heimleuchten. Ich möchte wlgen, ob fie dort erfahren, wo man mit den Resten bleibt. Manche trösten sich mit Kochbüchern. Kochbücher sind gut, wenn man kochen kann und das erlernt man durch pralti' fche Anleitung und Erfahrung. . Allen Kochbüchern, die ich kennen lernte, muß ich den Vorwurf machen, daß sie wohl Recepte die Hülle und Fülle bringen, daß ihnen aber der wirkliche praktische Geist fehlt, denn fie lehren nicht, wie man sich zu behelfen hat, wenn nicht Alles aus dem Vollen genommen werden kann. Mit Eiern und Butter wird eine Verschwendung getrieben, daß es E'nem kalt überläuft; vom Zucker will ich gar nicht reden. Kürzlich aber gerieth mir ein Kochbuch in die Hände, das mich feffelte wie ein Roman von Eberö, der ja AllcS bei den alten Aegyptern beschreibt, als wäre er dabei gewesen, denn in diesem Buche steht, waS Jemand wissen muß, um zu kochen, und zwar nach ganz neuen Mt .Hoden. Daö Buch heißt .Neueste und gute Schnellküche" von Frau von Sp. und ist in Düsseldorf bei Fr. Dieh schienen. Mit dieser Frau von Sp. möchte ich nähere Bekanntschaft machen, denn ihr Buch ist dazu berufen, viel häusliches Glück zu Pisten, jenes Glück, das - vom Heerde ausgeht und nicht vom Klavier. ' Die Schnellküche war mir in der That neu. Frau von Sp. zeigt nämlich, wie man die meisten Speisen in viel kürzerer Zeit bereiten kann, als dies sonst geschieht, und wie eine Hausfrau dadurch noch hinreichend Zeit erübrigt, um sich geistig zu beschäftigen. Ist daS nicht prächtig? Und wenn unvorhergesehener Besuch kommt, wie hübsch ist eS da, in kürzester Frist mit einem Mahle aufwarten zu können, degen Gerichte schmackhaft find und ppei'ttllch aussehen, als hätte ein Koch von Fach fie angerichtet. Denn auch auf die Ausschmückung der Speisen mit den einfachsten . Hilfsmitteln legt Frau v. Sp. Gewicht. ES ist ja keine Kunst, eine Gesellschaft zu geben, indem man einen Musiker ein ladet, der Klavier trommelt und später mit der Abnahme von- Conzertbilleten belohnt wird, oder, wenn man eS kann, einen dramatischen Dichter Etwas vor lesen läßt, oder Bekannte hat, Zie Kar iinkunZe machen 'und jüm Ergötzen der Geladenen Feuer sreffen und die Küche so. nebensächlich vie möglich behandeln; aber schließlich bekommt man solche Genüsse satt, während ein guter Tisch schon bon den alten Griechen und Römern her den Mittelpunkt der Gesel ligkeit bildete. Essen und Trinken mag ein Jeder gern, wogegen Musik, Drama. und Feuerfreffen mitunter - auf Abnei gung flößt. Sind die Leute angenehm gesättigt, dann lassen fie sich nachher auch schon etwas gefallen. Dies ist sehr wohl zu bedenken. , WaS mir an der .Schnellkuche" so be sonders ausgefällt, das ist darin die Be tonung der Sparsamkeit, ohne daß der Krast und dem Geschmack der Speisen Abbruch gethan wird. Und wie genau ist daö Kochen selbst beschrieben.. Da wimmelt eL von: still kochen, wal lend sieden, springend kochen, kräftig wallen, braten, brotzeln, flott schmoren :c. Wer für diese femen Un terschiede keinen Sinn hat, lernt auch daS Kochen nicht : das ist meine Mei nung. , Wenn ich irgendwo zu Gast geladen bin, merke ich an den Saucen gleich, wie eö mit der ökocherer bestellt ist, denn gute Saucen sind daö halbe Essen. Deshalb nahm ich auch gleich daö Kapitel von den Saucen in der Schnellkuche vor. Als ich es durchgelesen hatte, rief ich auö: Alle Achtung, die Frau versteht es r QaS, was Frau v. Sp. über die Gast hausfaucen sagt, die alle egal schmecken. und von dem Mehlkleister, den manche junge Frau ihrem Manne als Sauce vorsetzt, es hat mich geradezu entzückt. Ich würde jedem Manne rathen, semer Frau die .Schnellkuche' zu Weihnacht zu schenken und Abends mit ihr in dem Buche zu lesen er wird ein fröhliches 1883 haben, so ost die Frau nach den neuen Methoden kocht, und sie wird sich an dem HausstandSge.de zu Ostern de quemen eine hübsche Frühjahrstoilette ubersparen können. Junge Hausfrauen gar, deren Kochkunst nur so so bestellt ist, finden an derSchnellluche eine Rath aeberin, die ihnen manche Sorge abneh nimmt, und über manchen Kummer, manche Neuethräne hinveghilst, die ihr ein gründlich verbubanztes Gericht ver ursacht. Es ist schon mehr als einmal im Leben dagewesen, daß der Kochtopf die Liebe neu erwärmte, deren Thermo meter langsam, aber sicher zu fallen be gann. Und Ihr jungen Mädchen, die Ihr die redliche Abficht habt, einen Mann zu beglücken, ihm auch in bescheidenen Ver haitnmen das Leben angenehm zu ma chen, merkt Euch, daß der Mann nicht satt wird, wenn Ihr Euch den Kops da rüber zerbrecht, wer der Größere sei. Schiller oder Goethe, und ihm das Mahl nicht schmackhafter wird, wennJhr ihm etwas von Liözt oder Chopin vor hämmert, sondern denkt daran, daß der eigene Heerd zum Kochen da ist. Stu dirt die Schnelllüche, fie macht Euch daS Kochen leicht und lehrt Euch weiseSpar samkeit in Keller und Küche. Macht Euch die außerordentlich praktischen Neuerungen zu elgen.die sie m so reichem Maße bietet. Sucht daö Glück aus der Erde und nicht im falschen Idealismus. DieKünste werdenEuch doppelt erfreuen. wenn Ihr sie mit Maaß pflegt. Glaubt Ihr jedoch, die Hand werde Euch raub , und hart, wenn Ihr selbst ansaßt, so hört, waS die Buchholzen Euch sagt. Nicht die Hand ist eö,welche kost und streichelt, sondern die Liebe, welche die Hand leitet ohne Liebe ist die zarteste Hand hart wie em Wasch holz. Und nun geht an den Heerd und lernt kochen, die Schnellküche wird Euch helfen. Das Andere findet sich sväier. (Berliner Montagsblatt.) Wo ein Hahn kräbt, ist ein Dorf; der Huvo bellt auch auf dem Moor.
Vön unserem VüchtrlisH. . (Auö dem.!adderadatsch".)
Aeolsharfe nklän g e e in e s Börsen mann es. Eine merkwürdige Art von moderner Poesie, die aber. woran wir gar n:cht zwelseln, zumaz m der Börsenwelt ihre Liebhaber sindeu dürste. In die feinsten seelischen Em pfindungen, die von dem Hauch wahrer Poefie verklärt find, mischen sich häufig die überaus trockenen und prosaischen Notizen des ProductenmarkteS. Man höre z. B. das folgende Gedicht : Untreue. Ich bin umhergeschlendert. Zerschmettert und verzagt. , ' Leinsamen unverändert, ; Schweineschmalz mehr gesragl. . i Die ihr an Treue glaubtet. Glaubt mir : sie ist ein Wahn. .. Baumöl und Palmöl behauptet,' . lm etwas billiger Thran. Ich bin beinahe bewußtlos. Weil mich die Falsche verläßt. Rosinen noch immer lustlos, Korinthen dagegen sest. Wie soll ich fie bestrafen Für die-mir gemachte Pein? Von Küstenhäring trasea 1100 Tonnen ein. ' Soll etwa ihre Schwester Ich nehmen jetzt zu? Frau.? Reiö ruhig. Kaffee fester, Muskatnuß und Maciö flau. Ich will dich verachten, Natter ! Das ist es, was ich will. Kanehl und Ingwer matter, Thee theurer, Sardellen still. Wenn es dem offenbar hachverankaaS ten jungen Dichter gelingen sollte, die beiden in seiner Brust vorhandenen See len, die poetisch produeirende und 'die Utl Vtil (WUMlii IllU VlllUUIIUlUUC,?t vt , MiwaNm .t.v n f titlhXtiit.MV., von einander zu trennen, jo dürfte er bald aus beiden Gebiete Höchst Ane? kennenöwerlhes leisten. Daö Kind und seine ratio neue Erziehung. Bon Agnes von Troddelödorf. Diese neue Schrift der durch ihn B Scher über Kindererzie hung hochverdienten Verfasserin dürste in vlternkreisen ftnfatlonelleS Aussehen hervonnfev. Sie erscheint auö diesen Grunde auch sogleich m 16. Auflage. Die Bufaguin betritt in diesem Buch durchaus neue Bahnen. ' Bon einer un zuverlässigen Amme oder Päppelfrau will fie nichts wissen, vielmehr soll daö Kind sofort nach der Gedurt in eine, nach ihm Angabe zu construirende. Dampf Maschine gethan werden, welche nur fort dauernd geheizt zu werden braucht, um daS Nähren, Baden, Trockenlegen u.f.w. selbstthätig zu besorgen. Die Maschine erhält daö Kind fortdauernd in rotlren der Bewegung, wodurch die Wiege erfetzt und die Verdauung befördert wird. Vom ersten Augenblick an wird daS Kind, um möglichste Frühreife zu erzielen, bestän dig concentrirtem elektrischem Licht aus gesetzt. Nach Ablauf eines Jahres wird eS auö . der Dampfmaschine genommen und ist nun so weit, daß es zu Carne pnra übergehen und acht Sprachen zu gleicher Zeit lernen kann. Daneben wird eö im Clavierspiel, in Mathematik, Kritik, Physik, Chemie. Socialpolitik und Gesinnungskunde unterrichtet. Im dritten Jahre ist es dann so weit, daß eS die Theater und die ächten Bierlokale besucht, in d:e Wahlbewegung eintritt und selbstftändig die Leitung und Er nährung der Eltern übernimmt. Wir empfehlen das Buch als vortrefflichstes Weihnachtsgeschenk für Eltern und Sol che, die es werden wollen. DerWeg nach Ka rlöv a d. Ein Kochbuch für Lebemänner. Der Weg nach Karlsbad ist bekanntlich mit guten Gerichten gepflastert. Bon solchen ent hält dieses Kochbuch eine pattliche Reihe nebst Anweisung, sie zu bereiten sind, genug' um Jede, deffen Einkommen sich mit der Feinschmeckers verträgt, auf den gedachten Weg zu bringen. Einige der in dem Buch empfohlenen - Delika testen waren und neu, z. B. Wallfisch rippchen mit Grünkohl, gefüllter Strau ßenmagen, Elephantensuß in Aspic, sprechender Papageienbraten, Schild kröte in der Schale u. A. Jedenfalls ist der unbekannte Verfoffer deö Koch bucheS für Lebemänner (oder Lebermän ner?) wenn es nicht eine Verfafferin ist in der internationalen Jeinschme ckerkuche ungemem bewandert. Nur hie und da können wir uns mit einer Be Mrrkung oder Anweisung nicht ganz ein verstanden erklären, z. B. nicht damit (S. 117) daß vom Karpfen nur die Au gen zu esien sind, oder auch damit (&. 392) daß der Alligator geschuppt und lebend.aufgesetzt werden muß. - Im Ue brigen ist der Weg nach Karlsbad" für Gourmands und Gourmets als ein un entbehrlicher Rathgeber und als eine wahre Perle von Buch zu - bezeichnen. Leider geräht ja in unserer prosaischen Zeit die edle Kochkunst mehr und mehr in Verfall. S giebt viele gute Leute, aber wie Wenige unter ihnen können ko chen! Badeker für Kometen. Ein Führer durch die Fixsternwelt. Von UranoskopoS. Wahrlich an emem so! chen Buch hat eS bisher gefehlt! Nur dadurch ist dS den Astronomen so viel Kummer verursachende regellose Umher schweifen der Kometen zu erklären. Mit diesem Handbuch versehen, werden sie künftig un Stande sem, bei ihrer Rund reise durch das Weltall sich an bestimmte, leicht berechenbare Routen zu halten. DaS Büchlein enthält olle für feinen Zweck nöthigen und erwünschten Anga den. Wir bemerken U.A., daß dem großen Bären zwei Sternchen beigefügt sind, . während die Milchstraße als nicht besonders empsehlenswerth für Reisende bezeichnet wird. Daö Ganze derEinbrecher kunst. Aufzeichnungen des Schlosser Ede. Mit fünfzehn Kupfertafeln und mehr als zweihundert in den Text ge druckten Holzschnitten. Daß ein sol ches Buch, daS gewiß. sür die Einbrecher wett von großem Jntereffe ist, über Haupt geschrieben werden kann, können wir begreifen. Daß aber eine Ver logsanstalt wir wollen sie das erste Mal noch nicht nennen sich bereit sin
det, ein solches Werk herauszugeben und noch dazu in glänzendster Ausstattung,
das ist uns, ehrlich gestanden, unbe greiflich. Mehr wollen wir über dies mit künstlerisch vollendeten ' Jllustralio nen ausgestattete Buch nicht sagen. (Äui den VeriinerLZesxen.) Nituelle Verdrehen. Vin Zxtiltl für die Germania" and solche DMter, die ti werden wollen. In einem unbewachten Augenblick bat fich der Bischof von Fulda vrn dem Pro vivzZal-Rabbiner zu Fulda leider hin re'chen laffen, die Annahme, eö könnte von Juden Christenblut zu rituellen Zwecken jemals gebraucht worden sein, aks eine entschiedene, freventtlche Un wahrheit zu bezeichnen. Dieser erschütiernden Thatsache gegenüber wäre iede s-veitere Zurückhaltung, welche wir bisher :.r. o . x. r.i .T iii'uiqrt uiutje vrioayir yaven, ein tytg ler, den wir zu vermeiden baben. und Äenn wir denselben bisher begingen, so wollen wir uns heute beeilen, ihn da durch wieder gut zu machen, daß wir alle ie von Juden regelmäßig begangenen Fttueuen Äerdnchen verorfenttlchen. Wir Mten unsere schwachnervigen Leser, die folgenden Enthüllungen nicht zu lesen. -aber auch unsere starken Abonnenten er suchen wir, fich gefälliast aus daSSöau kderhasteste gefaßt zu machen. Der rituelle Massenmord Pndet am Jahrestage des Untergangs o.'r Nvtte orah statt. Derselbe wird in der Weise vollzogen, daß eine arökere Maffe Nichtsemiten auf eine vorher prä parirte Erdscholle gelockt wird, woraus wi; rrn . r - v t. . ane ipionos, ivtgi uno vie ungiua chen versinken. Dies Alleö geschieht lautlos, und der Ort der Uutbat wird Enisch wieder dem Erdboden gleich ge ' - V 1 . r Vf. or v r r . - . i maryi, ag oic aqvarsqazr aojoiul nichts merkt. DaS rituelle Walsischsüt lern findet zu Ehren des Propheten JonaS statt. Regelmäßig, wenn der Jonastag lm judischen Kalender steht. verschwindet in der am WeereSuser ni stenden Mischen Gemeinde em Mann. Aufmerksame Beobachter werden dies bestätigen, ohne daß fie wiffen, wo der Unglückliche geblieben ist.- Derselbe ist einfach einen herbeigelockten Walfisch zugeworfen, von diesem verschlungen worden und selbstverständlich nicht wie der zum Vorschein gekommen. Wahrend der That stngen die Verbrecher das bar barischeLied: Wenn das nicht gut für den Walfisch ist. Dann wiffen wir nicht, was bester ist.? DaS rituelle Brand Kisten tttrt zur Erinnerung an den Untergang von Sodom und Gomorrha verübt. Der Lefer findet ohne Zweifel dann und wann in unseren Journalen einen sog. Feuerbericht, in welchem gemeldet wird. gestern fei die Feuerwehr fünf resp, sechs Mal alarmirt worden. Hier brannte ein Laden, dort ein Lagerraum. Die Judenblätter pflegen solchen Bericht wegenMangelS an Raum" fortzulaffen. Wir brauchen wohl nicht besonders zu betonen, daß alle diese Brände zur Feier deS Tages gestiftet worden waren. Es versteht sich ebenso von selbst, daß die eingeäscherten Hauser mehr als gut ver sichert sind. . Der rituelle Sklavenban d el ist ein uraltes, gleichfalls lucratives Verbrechen, mit welchem der Jofephstag ausgezeichnet - wird. Größere jüdische Gemeinden beauftragen etliche Commer zienräthe mit der Leitung des Geschäfts, welches darin besteht, daß ein arbntsfa higer junger Mann veranlaßt wird, eine Geschäftsreise anzutreten, welche ihn nach Südamerika sührt. Hier wird er unter der Hand an einen bestellten Sklaven Halter verkaust und von diesen baar be zahlt. Der Betrag fließt. in die Kaffe der berüchtigten Albance lsraelite. Ueber den Verkauften fetzt die jüdische Preffe gewöhnlich das Gerücht in Um lauf, er sei kurz vor einer Kaffenreviston nach Amerika durchgebrannt. Ein kleineres Verbrechen,, welches gleichfalls dem Josephstag zu Ehren be gangen zu werden pflegt, ist: Das rituelle Mäntelzer schneiden. Dasselbe wird im Tal mud als durchaus erlaubt bezeichnet. Höchst gewaltsam wird eö hergeleitet auö der bekannten schmachvollen Scene, in welcher Joseph mit der seiner Raffe eigenthümlichen Keckheit die schutzlose Gattin semeS Gönners Potwhar mit sei O t mm . m9 m nen AieoeZanlragen veiautgt hat, 0 daß der Frau nichts übrig bleibt, als den Buben hinaus zu jagen. Bei die ser Gelegenheit verliert derselbe fernen Mantel, der dann später gegen ihn zeugt. Dies haben die GlaubenSgenos sen Joseph's diesem Mantel nie vergessen, und sie zerschneiden alljährlich an dem bezeichneten Tage mehrere Mäntel, welche von ahnungslosen Damen auf der Strafe getragen werden. Man fin det derlei Ruchlosigkeiten wohl in den Zeitungen gemeldet, nie aber werden die Thäter ergriffen. ' Derrituell betrügerische Bankerott. Gegen daö Umsichgrei sen dieses nichtLwürdigen Verbrechens haben die strengen Gesetzesparagraphen nichts auszurichten vermocht. Sobald der Tag herannaht, an welchen vor so und so viel tausend Jahren der brutale Hebräer Simson den Zusammensturz eines Tempels heroeisührte und eine große Anzahl Philister unter deffen Trümmern begrub, wanken zur .würdi gen Feier dieser Heldenthat in allen Handelsstädten etliche jüdische Banlhäu ser und bringen mit der Zahlungsein stellung zahlreiche solide Firmen gleich falls zum Bankerott. Zu der Angabe, vap vie Bankhäuser durch daS Börsen r:. .. . r . . s ipiei angeonaj ruinin nno. raiy ver Talmud, um so an den Tempel das bekannte ausschließlich von Juden ge spielte Hazardspiel zu erinnern. Es versteht sich von selbst, daß der Zusam mensturz der Bankhäuser die Besitzer derselben zu reichen Leuten macht, wäh rend die Gläubiger dem Verein gegen Verarmung zur Last fallen. Hier alio ein halbes Dutzend ritueller Verbrechen. Wir können noch mit an deren aufwarten. Billigen Ansprüchen werden diese genügen. Wird sie der Bischof von Fulda gletchsallS aus Ge fälligkeil gegen irgend einen Rabbiner als freventliche Unwahrheiten erklären? Nun denS, uns wird dies nicht hindern, ebenso zu bandeln, wie wir in derTiSza Eßlarer Affaire zu Werke gingen.
ns 5 Ueber eine grauenvolle Hr' rlchtung
wird auö Kopenhagen, 23. Ncvesiek. aeiSrieien i 5ln dcr Näbe von Ralfk An aus Laaland sand die Hinrichtung de? RaubmörderLAn'erS SjSlländerS unter grauenhasten Umstanden palt, und einstimmig spricht sich die Preffe derHauptfladt sür eine radikale Reform der E?e kutionösormen oder sür die ginzlichö Ab sckassuna der TodeSstras, u. Wie der Correspondent mittheilt, waren seitens der Behörde sehr unzureichende Vorkehrungen sowohl sür die Exekution selbst, als zur Ausrechterhaltung der Ordnung unter ca. 4000 Zuschauern getroffen. Auf der bloßen schneebedeckten Erde war der Richiblock ausgestellt, so daß daS Publikum fich denselben genau besehen konnte. Erst durch die Initiative Ut anwesenden acht Referenten verschiedener Zeitungen glückte eö,um den Block einen freien Raum von ca. 100 Fuß Durch meger zu schaffen; die Staatsgewalt repräsentirte ein alte? Polizeibeamter. Gegen L Uhr kam der Delinquent, be gleitet von einem Predigendem Hardeö vogt, dem Distriktscrzt und einem Gefangenwürter auf den Richtplatze an. Nachdem das TodeSurtheil verlesen und der Mörder reumüthig sein Verbrechen eingeräumt hatte, wurde er nach längerer Unterredung mit dem Prediger dem Scharfrichter übergeben. Mit großer Langsamkeit entkleideten letzterer und sein Gehilse den Oberkörper des Ver brecherö, und erst nach langenBemühun gen konnten die Halöeisen über seinen Nacken befestigt werden. Ueber die jetzt solgendeScene berichtet nun der genannte Correspondent: Während der Gehilfe des ScharstichterS zur Seite trat, ergriff letzterer das Beil; der erste Hieb ttaf das Halsbein und die Schulter. Trotz dem das Halseisen lsSgtsprungen war, blieb der Delinquent auf dem Blocke liegen. Nun erhob der Scharsrichle? das Beil zum zweiten Male und traf des Hals, aber nicht genügend, um den Kspj vom Körper zu trennen. DaS Blut spritzte dem Scharsrichtergehilfen in'S Gesicht; der Delinquent machte krampf hafte Bewegungen mit der erhobenen linken Schu!ler,daS Gesicht dem Scharfrichtn mit entsetzlichem AuSdrcke zugewandt. Endlich nach dem dritten Hiebe fiel der Kopf zur Erde, während der Körper vom Brette fiel. Der ganz mil Blut' überspritzte Scharfrichtergehilse hielt einige Secunden den Kopf an den Haaren in die Höhe. DaS Publikum schrie nicht von Granen ersaßt stand eS sprachlos da, mehrere Personen wurden ohnmächtig. Aber noch nicht genug damit! Während naö dem Sarge ge sucht wurde, löste fich Uut Ordnung aus; und nun entstand ein großes Gedränc um den an der Erde liegenden, etsetzUch zugerichteten Körper zu sehen. Rmtj mit großer Mühe wurde letzi endliH bei Seite geschafft. Die Llusyebung der arbeit In Lyon find 25 Individuen verhzstet worden, welche Mitglieder einer internationalen Eesellschast sein sollen,' deren Zweck die Aushebung der Arbeit ist... . . . . Unser Correspondent übermittelt uns eine Proklamation dieser Gesellschaft, deren Text wir hier folgen laffen : Burger ! Es gilt, die Welt von ihren größten Uebe!, von der Arbeit zu befreien. Wir ist dies möglich ? Ganz einfach: Durch Arbeit k ES ist ein Ziel, welches des Schweißes der Edeln werth ist. Arbeiten wir, strengen wir uns an, scheuen wir keine Muhe, quälen wir unS, damit die Arbeit verschwinde! Die Arbeit hat fich fest im 5Zeben der Völker eingenistet ; wie eine schleichende Krankheit zehrt fie an dem Mark der Nationen. ES wird nicht leicht sein, ihrer Herr zn wer'ocn, denn mit der Faulheit ist gegen den Fleiß nichts auszurichten. Nur wenn wir bis zum letzten Athemzug thätig bleiben und unseren Kindern und Kindeökindcrn den gleichen CtT .' ftfvYi.ti n rt "Vtt OT.fil btilV 0 HtVItl tVb .Vk4 11impfen, werden wir im Stande sein, die Arbeit zu bekämpfen. Das krästisste Mittel zur Vernichtung der Arbeitswerkflätten ist uud bleibt daö Dynamit. Dynamit wird in ArbeitSWerkstätten hergestellt. Bauen wir alsoi derartige Arbeitswerkstätten und schaffen wir Tag und Nacht in ibnen, so lange noch ein Funke von Kraft in uS rege ist, damit wir durch unseren beispiellosen! Fleiß dem'Fleiß den Garaus machen. - Also frisch an'S Werk ! Den Arbeit samen gehört der Sieg ! Das Comite sür Aushebung der Arbeit. Der mustkalisqe grobe Unfug. l l a d e.Z Nacht in Bamberg war'S. Die nüdm Bürger ruhten schon in Frieden Nach der Arbeit und dem Bicr Plölich horch ! welch wüp?S Tobn, Hatdort oben sich erhoben Schrecklich ! Es ist ein Clavier? Sitzend vor utm Marterkuflen Ha! mißbraucht ein Weid die Tasten, -Prüfend ihrer Finger Kraft. Weh ! sie raffelt wie mit Ketten, Aufgeschreckt fährt aus den Betten Die gesammte Nachbarschast. Ach, und keine Rube gönnte Dieses Weib dem Instrumente! Welche sürchterliche Nacht! L)2hne krähen. Hunde bellen. Bis Gottlob! auch durch den HöllellLärm der Magistrat erwacht. So geklimpert aus dem Schlafe, Nimmt er in gerechte Strafe Andern Tags das Flügelweib, Heil Dir, Bamberg's Büraerwächter! i Groben Unfug nennt mit Recht er Diesen Zeit und Schlasvtttteib. Also mögen Alle fühlen. Was es heiöt : den Flügel spielen. Wenn der stille Mond erschien BamberaS Magistrat, n eile. Mach' Dich aus und gleichsallS helle Von der Jlügelpest Berlin! (Wevpeo.)
