Indiana Tribüne, Volume 6, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1882 — Page 3

Vater in Spe. HuN'nstische Plauderei von Ota OöttlStt.

Ich habe einen Freund, eine .Seele u"U."U' '-e 'l'c."?-nci"8 ctte9' daß kem Wässerchen lege, die in semen tfafn Vtnw in .lt. t von einemMenschen-, em klemeS beweg . . CTO X JL v.r. emn ' llqr juiminiycn, trübt und eine Fl Vor emem Halben Jabre etwa 8 Wochen nach der Hochzeit meines Freun des traf ich ihn er war seitdem nicht ausgegangen zum ersten Mal wieder aus der Straße. .Wie geht Dir'S Y wollte ich fragen. a s A k. . f .in. aoe? er qnappte. m das stimmt!" ' Ja, ja," sagte ich, unwillkürlich über fj. V IX. -1 - . ' V I den jtuuyiujj miycau, 0a) yaoe mc oa i ran " Nun ja, ja ! unterbrach er mich ün geduldig. Ich weiß, daß du nur rn die ler Hinsicht etwas aber doch eine MSgl getauscht haben konnten kommt hundert Mal eS gewiß, ja, ja, ganz gewi, daS Fac tum besteht, du darist mir'S glauben. Und er rieb sich vergnügt die Hände. . .Gewiß glaube ich's", versetzte ich, etwas frappirt, nur denk' ich " Olf rief er, plötzlich sehr ernsthast werdend, ich weiß, was du sagen willst! Daran brauest du mick nickt ,u mab nen: ick verkenne den surcktbaren Ernst der. Sacke durchaus nicht! Ich weiß suhrer fast düsteren Blickes heftig fort, daß es eine Frage von der ungeheuersten Shnittin sin 5!,i,nsrnne ist. Ilnh I in dieser 5instckt bat eS mir. daS darfst V mm W J3 w I " I du glauben, auch schon tief schmerzliche vlunoen vereuer, slunoen, wo i ole ungeheure Verantwortung, die speziell ick au? mick aeladen. aemistermaken vor mir sah ! Ich sage dir du kennst daS nickt als Uttverbeiratbeter. kannst es nicht kennen ! eS ist etwas ganz anderes, als wie man es sich für gewöhnlich vorstellt, kein Spaß, vie Ihr aus der Kneipe im w ' ' m cicr anncgmi, 00g 011 cioc ma)i - .Lieber Freund unterbrach ich ihn erstaunt, ich verstehe dich" .wohl nicht . t-i ii.it.. : je l m i ganz- wollte ,ck sagen, aber er cymtt ir daS Wort ab : Nein, lieberFreund! Ich weiß, du denkst dich fr, in meine Lage, aber verstehe stehen, nein, das kannst du wirst du erst können, wenn einmal ' .Mein Gott, ja " in diesem alle bestndest. So. viel wirst du indessen einseben, dak ick für

see vr uuen mgen zu reuen lu wollte erst dasWochenblättchen beibeha! natürlich und da will ich dich auch komme lieber ein ander Mal wieder.". Augen zu neuen, ur ont eine xunic, chen wurde. Dieser Freund hat sich ten, aber ich habe mir überlegt: eS kom. nicht halten, aber besuch' uns bald wieder. Einige Tage nach diesem Ueberfall die heilige Zeit festlich zu begehen, nur Mgst verhttrathet und seitdem ist erder men doch häusig sehr häßliche Ausdrücke hörst'du! vielleicht nächste Woche, ich ich gebrauchte seitdem, wenn ich arbeitete, die ehedem übliche dramatische Weih, unausstehlichste Kerl von der Welt ge darin vor, weist du, unter den Annoncen denke, der Fahrstuhl wird dann schon im die Vorsicht : mein Atelier zu verriegeln nachtöseier wollen wir heut betrach. worden: Und das ist so zuaeaanaen. hnnn hir mmot Nerickte nber Manae sein batte ick), an einem warmen August- ten.

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unvr eg, rnoem er mlcy beiseite zog sten zwei Monate ist gemacht, natürlich mentraf, dann nahm er mich, sobald An gestern in Erfahrung gevracyr, ,ome cye zur vie eourisane ugnui ausSc UNd Mir Mit allen Zeichen desEntzückens ein idealer, denn jeden Tag kann irgend dere zugegen waren, sofort bei Seile und Fräulein Helene, eine allerliebste kleine geben wird, eine Krippe von weitem i? ?hr raunte L .Ich bin unendlich ein bedeutsames Ereigniß die ganze Zu- theilte mir mit gedamvster Stimme die Nätherin, die derzeit aus der Liste meines Marmor aufstellen lagen. An vielen glücklich ick vtik es iekt aan, ie. sn77n,nst,ski,n ,rnnk?rn irfift h n??s?,n Rcktunaen Lber den Stand SeenS obenan stand, um diese Abend- Orten brachte man zur Weihnachtszeit

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ole naaznen voazen tuzn, yaji gm mofi uajc varnn cicinca yicunow uno icunic vin iciaiinnig, iq weift es aoer iiu uu isliuji uuu uuiui ymic uuu; niui iun( uuuciwicuiua wui. uyuu iu4 v.zu Euern Kneipereien kommen kann, denn mir die Hand. bemühe mich, es weniger zu sein. Aber ger !" j sondere Gattung kirchlicher Wiegenlieder die größte Rücksicht ist jetzt natürlich Kind, Kind ! sagte mein Freund, Ihr kennt eben denErnst der Sache nicht! Du mußt, du wirst mir beistehen: es entstanden, denen man die Bezeichnung Pflicht. Ich habe den Arzt gebeten, daß warnend den Finger erhebend, warum Nun, also wegen der Zuckerruhr kann handelt sich um nichts Geringeres als Susaninne" gab. Luther erwähnt die-

er uns emenTaa um den andern besuche, und überwache natürlich selbst, seit vor . ..rr..tv?-l geilern, roo iq es ersuyr, gewinenaasl oie i Speisen, welche meine Frau genießt.nrn? . -'- rt: X. i. c C I jcic oegann ein ziuji auszugeben : Die Bilder tn unsernZiMmern meinFreund elMa fort .du das colossalen Einfluß hat bereits aus ihre Gesährlichkeit und den .Bacchuszug- . von i die große Photographie, weißt du, die in m ... w c m . r m I der kLNuve uver oem sopya ylng : )o r . ? x. i r.u i. . ! . '--. f!. VI I giciuj cniciiu . i.uuic ui(u vul ik ui rekt vor sich, wenn sie zu Tische sitzt, und eS kommen ja die krassesten Szenen da rauf vor. dene nur an dieSilenusaruvve mit dem Weinlcklauck. der eiaentlick ein " W r -j r Sckwein ist! Apropos : Master soll bei diesem Zustande auch schädlich sein, aber die Ansichten darüber sind getheilt un t. riY l . a . n 11. - . . IX. i ri. I lec viMijuiu c gcuuiicn, ' uuec ita üiuujic i doch erst noch andere hören. Du weißt t CfXixlL I-ll naiuriirn nienis oaiuocr e jtiaji, nun ja : Ich denke, es wird immer gut j wi, wenn ich sie kelns trinken laste. . Hebn aens : Du wohnst ja bei Schwender'n. könntest du nicht 'mal leise hmhorchen, v:.r. c:mrai ixuv. .rs.. I w w wwm , IS""! -jwwww 9 " bih ja bekannt mit ihm und er ist näm ! tjic lii iim juiiiiui uuux jvu . . . ' . .. 1 ' lich in der gleichen Lage, vie meine Frau - daS heißt: seine Frau ist in der glei chen wie ich ach Gott nein ! ich bin dir wahrhastig ganz consuß, aber eS ist kein Wunder, ich sühle mich so angegris fen, so sieberhast erregt die letzten zei Nächte habe ich wachend auf dem Sopha zuaebrackt. weil ick immer fürcktete. es II LM I W g M W ' I ia rt.n.At.t,. i üiijuc ciat nutuv . .Aber, lieber itteund, wandte ich la chend ein. was um's Himmelwillen soll denn jetzt . ia. oas ennr r. o OM1 i"?t? k"u ka ikinltt Vf .tl . H V tA I IWlvn . I dieser Zeit ist eS am Gesährlichsten. Von den eigenthümlichsten Anwandlungen, die solche Frauen erleiden, hast du doch wohl schon gehört ? ! daß sie mit einmal eine Meße Aevsel, ein Huhn roh, mit den Fe dern verzehren, oder sich partout in einen Korb mit Eiern setzen vollen das ist ja bekannt. Nun, siehst du.. Wie leicht kann sie sich nicht auf Gefährlicheres ver fen : venn meine Frau nun plötzlich Zust bekäme, aus- dem Fenster zu jprmgen, oder Nähnadeln zu verschlucken ! ich sage dir, drrGedanke plagt mich jetzt un aushörlich aber du entschuldigst" - unterbrach er sich aufathmend, du nimmst es mir nicht übel, nicht vahr, wenn ich dich schon verlasse - aber ich muß wieder r . ii n z - v.i cari über. Es erleichtert das dem Arzte seine Ausgabe'ungeheuer ! Also, adieu, lie be? Freund, und vergik es mit Schwen der nicht! Kaltes Wasser natürlich! Und besuch' unS bald adieu ! Von dieser Begegung an begann meine Tortur. ES war etwa eine Woche darauf, als ich meinen Freund unter der Thür seines Hauses tras und von ihm sofort in den Hauöflur gezogen wurde. Nun, hast du sie gesehen ? he ? Was sagst du V ries er, mir forschend in die Augen blickend, Aber, lieber Freund sagte ich verle gen. Na. für den kurzen Zeitraum ist es schon sehr das kann ich Dich versichern! Glücklicherweise geht Alles gut. Alles, ganz vortrefflich. Der Arzt kommt jett täglich, aus meineVeranlasjung! Dm

vmaus jgcrrgoir, es ip ..ja vir uvuM Liegen v jaiai : tcyveoe nun sork Zeit, dreiviertel auf Zehn ! meine Tage während in der Todesangst, daß 'mal buchsnotiz! ich beobachte sie nämlich eine Ziege vorüberlommen könnte, wenn alle zwei Stunden und fübre Buch dar meine Frau gerade am Fenster sitzt ! Und

mal hab' ich ihn auch schon deS Nach

holen lassen er ist wirklich sehr au ittmirtm. hrtS tnnfe tffl irtfttt mtr Rnh natürlick auch nnkk,?,,?? fnrnfstrn. belan. vers, wo es gut, schävnchen EmflusZen vorzubeugen. Die Zeitungen z. B. habe ich sogleich ganz abbestellt, alle! das taugt nichts unter denVerhältnissen. Ich n . c - r y ""n'T'" i"n " I " i . . ., f(vcf . tt rr rr . .. I , - 7v7' ' - - - ( - - I . :.. -. . rrv , . I dzt9. irrn nur. lmnnnmrn irinnnnrn i V. nk m?n?.nsz ick's auck auweaeben. Daaeaen lese ick ibr letzt AbendS heitere Sachen vor, nalur lich nicht zu viel, denn das schadet auch " " . wieder. Ueberhaupt ist Maaßhalten die erste Regel! Darin habe ich nun vor- ' saate er. ein Davier becvorziebend. .dies ist sehr praktisch : Früh 9 Uhr 4 Liter rm v v 1 r - . ' . i l uJciicD sur UNS oeioe : icy irlNie Mil, weil meine Frau . dadurch angeregt wird w w I Glücklicherweise für mich wurde mein Straße, wo er wohnte, und Orte, wo ich . -- - ' . . . ' l ibn treffen kannte, orafaltm nemieden. war ich derScklcklickkeit balber aenStbiat. ihn einmal in seiner HäuZlichkeit auszusucken' Das Mädcken mies mich nach einer Kammer.Zch öffnete die halboffene Thür vollends und fand meinen Freund am Rnden li?aend. nt?r einem l ckranke ersteckr. eikria in einer mir un. verstandlickenTbätiakeitbearinen. .Was in aller Welt treibst du ? frug ich er. staunt. Er wandte mir ein erhitztes Ge firftf . iit l?;n Ys5,,n5s;i? Wtr I freund ' S streue MSulen llen. M t Vkf 5 QM 9f t4VIIVMU t V V V fr I den andern Zimmern bin ich durch, dies rn das letzte.Habt Ihr so viel Mäuse ? ' Das nickt aber du veraint dieösae. in der ich mich befinde : derAnblick eines einnaen solcken TbiereS kann die entsek. lichsten Folgen haben! Ach Gott, in dieser Hinsicht, sag' ich dir, ist man fortwährend dem Zusall preisgegeben. Du vi m t i mm m giauozi niqi, roas nues zu oeornlen izi: So, nun bin ich'sertig. Wennduer taubst, tott ich noch ein paar in das n : t. i . s t . v t n i Kammercken oaneoen. eS lii war der schlössen und ich trage den Schlüssel bei r w m mein Frauchen begrüßest, du hast sie wohl nack ibrer Beränderuna " R?i unsereml5!ntr!tt ekon sZd nZen hast du deinen bequemen Lebnstubl ver lassen ?" - rr. . . I s zog eiuias am enner. Zog es? Aber liebes Herz, dann l.rr. . ? r - r . i v. . .e ... n ... I Augen zu. . - vum. min : ries er, energisch dleyand ...on.J.uv , . . o rr n v. ri. I uuaiucucau, raain rs ncq um oelne ?e fundheit handelt, kenne ich kerne Gene, am wenigsten einem Freunde gegenüber, der sicherlich den lebbaltesten Antbeil nimmt I Die iunae Frau errötbete bis an die Schläfen. Entschuldigen Sie mich stammelte . ... ? . . t' . .p ....... I uc Dciu;i((i. .icu Quoc noui oraunen zu thun eine häusliche Arbeit ? ? I .jöocq reine caoerel k vu iqneloeru doch nicht r nes er ausipringend. Nem, nein versetzte sie, geängstigt aus dem Zimmer eilend. .Was sagst du nun !" rief er strahlen v.- ti.nxio f n. u..ri' I ueu vyc iuji?, ui ic ucr tuiounocn mar. . . - " r w mw W7 V VtMf WHtlVVM IV V i Dann aber nahmen seine Züae denAus' druck düstererBesorgniß an, und er seuszte tief auf, als er fortfuhr : Jetzt wird es recht schwer mit ihr ! Die Straße darf sie gar nicht mehr betreten, seitdem ihr letzthin ein Ochse begegnet war, waS sie furchtbar aufgeregt hatte, so daß ihr Zu stand wirklich beängstigend ward. Es aab stck allerdmas nack und nack. aber sa &j 7 M - VW wu4 4uu iuy in uue uuc löicuciuüicn, . n. : rr. o- t denn wir haben den Fleischer nebenan. Aber auch ihre kleinen, höchst nothwendigen BeVegungstouren im Garten von zeylivis eis uyr und '.caqmmags wu i vi 4yw yai ic mcjnn hAH IIS V . II . . der steilen Treppe aufgeb, steilen Treppe au geben müsten. Ich gehe Mit der Jd anzulegen, ! zu bleiben primitiver Art. ist. Ja, ja, lieber Freund, das ist noth endig ! Schon neulich hat meine Frau ! sich furchtbar erschreckt, als ich aus der Treppe ausgeglitten und fast eine Etaae hinuntergerutfcht war. Nun, ich ließ gleich den Arzt holen und die Kmdfrau, und nach einigen Stunden wars Alles wieder glücklich in Ordnung, . aber es hätte doch meiner Frau sehr nachtheilig werden können ! Welche Vorsicht über Haupt nöthig ist, davon hast du keinen Begriff. Meiner Frau sind z. B. die i m:-. i ganz kann man ihr das Hinaussehen doch auch nicht verbieten ! DaS Fatalste aber bleibt, daß meine Frau die Kirche ver äumen muß. Aber eS geht nicht anders, chon da sie überhaupt die Straße nicht ,etreten darf du meinst fahren ? da ran ist nicht zu denken Die Erschutte runa ! und venn auch : die vielen Men fchen und die Ausregung, und dann die Bettler an den Kirchthüren, man sieht da immer Krüppel, weißt du, so was wirkt ungeheuer leicht aus die Bildung ja, ja ! das ist nicht zum Lachen! ApropoS, lieber Freund, morgen ist ihr Ge burtStag ! höre : ich habe den jungen Italiener" von Richter gekauft, Photo graphie, den häng' ich ihr in'S Zimmer, daß sie ihn täglich vor sich hat, denn, un ter uns gesagt : hier dämpfte er seine Stimmezum Flüstern .ich glaube, daß

2oson vom esorat : mernStundenvlan ut hit nam wollte, dak !Q dennocv Mit um uam rnrni zivealos.

eundschaftlich mir ich habe die Mähmaschine und die wollte dir schon langst einmal sagen, du bei Gott, da verschwindet sie eben laß aus uno vegav ncy zur iraze. ,ay oicjcin, völlig ver Plätteisen darin versteckt. Plätten und nimmst die ganze Sache verzweifelt ernst. ' mich " ' , k be von den todten Ordensschwestern er

nicht, das Nähen ist jeKt das reine Gift für sie ! hast schließlich ist daS Ereigniß doch Nein. nein !" schrie er, mich fester fas. sullt, und eme längst Verstorbene befahl

du dich selbst aber der Teufel traue ! So ! Und ein natürliche Kreatur 1 send, ich laste dich nicht, Freund ! Ei-i ihr, t sollte die sonnen oaran erinnern nun komm berein, lieber freund, dak du .Nein. nein. nein, lieber freund !' rief ner solcken Liebelei weaen willst du mick.1 Weihnachten zu halten.' Thaten's die

. imuen lr iosori vie oppeiienzier em Zleoer ein anoer 'cai ram er uver vie yauen uues vergeoilly, ine nur elNl iu, zu vvuliuuvigcn

, suhr setzen " Straße herüber aus mich zugestürzt,schon germa5en " ' , Stalles und der Grotte zu Bethlehem

weißt, daß .Alfred! In den Qundstaaen !" von Weitem rufend : .k)ast du von un- .WaS soll ick denn dabei !!" sckrie ck erweitert haben. Zu dtclchenberg m

! habeich 'DaS ist gleichgültig ! Du weißt : serm gestrigen Unfall gehört ? Nicht? ! in höchster Entrüstung, vergeblich mich Böhmen z. B. waren seit uralter Zeit

geprüft, Zug ist jetzt für dich geradezu " Na, wir haben einen schönen Schreck von ihm loszumachen suchend, aber er beim Kripp'i" die Engel und die hem zähnel Seine Gattin zwinkerte ihm mit den aebabt. Denke dir. ick kebre in der Däm hielt mich wie mit Klammern. .Saa' gen drei Könige mit zahlreichem Gesolge

: ry ri t. . . w i

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! I eS ein Knabe wird. Aber ich werde doch Goldstück in die Badewanne, wenn sie Heiland, der Erretter und Elöser auS

f. noch die .Bestattn" dazu hängen man das Kind wäscht, was Y ' aller Noth lst gekommen l" Wiese Bot

Innn tmmr&in nickt iffen. S8. wenn .Ack lak miö zufrieden", saate ich 1 Aast war so sreudenrelch, dak immer

8 Reide würd, ! ad inrn Knaben ? Aber du willst Zchon soN k wa, weißt ou, lieber Freund, allerdings bin ich jetzt, wenn sie nicht im Zimmer ist, immer et. waS in Unruhe du begreifst , es ja . . c . jt v?. t - w - p - - i w . v . 'nn ff r . i. 1 m . :ci v.. I yi npr nn im im ininn inri ? 'jiq. ideiki uu. i J- , M ' I ev v nr v! t! Jjt X.1.1 I nthmtit tte? ?. l !ck draußen stand und aelobte mir feierlich. diesenBe luch nicht fo bald zu wiederholen. Von nun an vermied ich noch ängstli- : . : . - i cher meinem mittheilsamen Freunde zu begegnen : wenn eS aber das Unglück " . . .... - 7 ni der Dinae mit : traf er mick aar allein, so überschwemmten mich die Ergüsse über ' tv...!i ... m. ti !ff. I leine oausiiqen zeryailNliie ganz ungehemmt. Bald mußte ich die glückliche . . Ä . w . I Einwirkung deS Flötenspiels bewundern helfen, bald die jüngstenUnwohlseinsstabarschast wegen nächtlicher Ruhestörung ; . . -s l aHoeieiat bade, allen die en AUSlaiiunaen identtstiirte er seine Nerson vollständig mit der. seiner Gattin, sprach sartmabrend von deinem iekiaen.ustan. de und als ich ihn einzZ Tages zurBe. theiligung an elnerTurnstunde animirte,' riek er satt erstreckt ? .Ist denkst du bin - iekt ' da könnte die traurigsten Kolaen baben !" - Eines Abends, als ich im geöffneten Fenster lag und arglos m die Straße fitn.titSMtfft ?rti r nrüUrnmnnt fnf IIIHH! VIIMIV MM V VVMVbVUIMIt I V I m ck und winkte mir soale ck mit aebeim. nißvoller Miene herunterzukommen. Ich mukle wovi ooer uvel ihm oen gefallen thun. .Denke dir : etwas Neues. Beunrubi. gendes stellt sich ein", fing er an, meine ffrau bekommt eine eiaentbümlicke Suckt - w auf Nußtorte! Was meinst du?! ich sage dir. sie verschlingt sie förmlich Ü Ist das nicht besorgnißerregend? ! Lieber c - s. - m, . n v: i rruno, rs uiiro rsiann ooq nivyi oic Zuckerruhr im Anzug? sein ? !" Ach, lächerlich !" entgegnete ich geäraert durm dlese ewtaeV mvelei. .Won Tortenesten die Zuckerruhr ! : Höre, ich wr - m w ------- er in jenem düster.palhetischenTove, den er lebt so bäua annabm. meine Nor. Nckt ist nit nll,urnK. imkAntKl iK l'f " w I" T "-J-D"' ww0w w-.- -- .r? 9 m , ick berubiat sem. memst du ? Unser Ant meinte es auch, aber mein Princip ist : r n y l . . v .. man muß mehrere yoren. zcy oanie vir, lieber Freund, guten Abend !" r? w rrn . . n- . i.. merung von einem Einkaufswege zurück- . . w J ich hatte vaugstajchen und Geschirre em r , r nrv r .. . geiausl unzer 'caocyen oerneyr nicyis davon und memeFrau darf ja nicht aus' gehen also ich trete in's Haus und be Neiae den Zabrstubl da leitet das Seil vom Rade. derStubl kinvt um. und " -" " " - " - T w - y " stünt mitmirund den Sauattascken und Geschirren berunter. dak alles in Sckerken geht! Glücklicherweise war er noch . r e . r . . Nimr 00 aemeien. aoer er oeruriamik natürlich einenheidenspektakelund meine . . . I , ... . rau oeiam wleoer aur zeug, ore, es kann nun bald . loSgehen ! I Freund der Arzt prävarirt daraus !" Nun boffentlick brauckst du ibn oar uvuuiu üiuuiyji iy uui k,?s,kf, iif m ? tmna , s. ... IM . Mff . M M. . M V. Ms M IM ntxi, ö ;...rn? r.: ' ' " ' das versteht sich ! Ja. ich denke daran.' it, H,;Ifc. ' tvf kl (injlinui .Liegen denn o ungünstige Umstände vor?" tm si,tt,ntti,t . ssnnNkff,n t hr?.?n; U(;nr, ;n:. r.: U r , zltZ "zL l : . 7 . . ' ' " ' 1 II illll IE III ULL VI Il IIIII I . II ir II I rilir ideale ITnth rdimrt Whr hfinTh N vnA Mn s,?',t n fm.A ?,kn, Vorwürfe zu machen Doch adieu adieu ich muß noch Windeln besorgen " nfkrnm mm M; größt. I tjf M" v m,:,;i. wiRA ' meinem mitthei suchte, hin und wieder fand er mich doch aus uyd dann nahm er michUnglücklichen völlig in Beschlag. i Eine? Morgens, als ich vor meiner Stafelei saß und angestrengt malte, sah ich ihn zu meinem Schrecken in's Atelier treten. Das war em Ort, den er bis jetzt respektirt hatte. Die Tanten meiner Frau sind ange kommen!" rief er, noch ganz athemlos vom Lausen, sie habenWickelbänder mitgebracht, die natürlich viel zu lang sind. indessen das kann leicht geändert wer den ; dann aber eineWiege, die ich durch' aus nicht verwenden kann, lächerlich die alteSchröder'sche Conftruction ! Ich fahnde schon seit Langem auf eine Wiege mit Klappenmechanismus, die eö hier in den Läden nicht giebt. Ich habe 'mal in der Jllustrirten" eine Zeichnung gesehen, aber ich weiß die Nummer nicht mehr. Da dacht' ich an dich : du hältst ja die Jllustrirte" wärst du so gut, 'mal die zwei legten Jahrgänge nachzu sehen? Oder erinnerst du dich etwa?Unsinn ! Höre 'mal, du berlangst wirtlich sonderbareDinge von mir. Was Teusel soll ich mit Wiegen und Wickel, bändern Nun, nun, sei mir nicht böse ! Du wirst mir aber doch die Bände aus ein paarTage überlassen ? Also gut. Ich schicke zu dir ! Adieu, lieber Freund, ich muß noch wegen der Hebamme sag' mal : glaubst du, daß es genug sein wird, wenn ich ihr 40 Mark gebe, außer dem

äraerlick. Zck bin sebr beickästiat waS

weiß oenn lky von oiezen A ten " .Du hast aber doch eine über na, ich gehe schon, i . u v stY 1 l ' r i ' i v... : i. V .'.r Of m..tamIS. I idcik ucn n iuj uu uicicii u.iiacicucuuti-' i W 1 ... m I Anficht dar. ich gehe. Ich ' . . IV I abende. lrüber als sonst mein MaUeuä bei Seite gestellt, eine. Cigarre angezün oer uno war iangain ot. Lmoen u hinabgeschlendert, welche an meinemAte c . p c rY . . - . .. I ller vorüber, l nach emem nahe gelegenen Dorfe führte.' Mein Spaziergang war t. x im - ' n r i I Wie im namiiw ei l i i . V v. I stunde denselben Weg zu lustwandeln pflegen. Ich ließ deshalb beim Weiterk . ! t . s! ZX, .C (AtaiUiM I Ilclicü.kikit Otiuc u( uuuiwuuu und jetzt, . bei eme? Biegung der Allee, , r. 1 sah ich richtig em vekannleZ ttino ourcy. daS Buschwerk schimmern. . Mich übermeine Schritte und war gerade dem Ger, v f- " r f r t . . . . . 1 aen lanoe melnervernnswun me 10 naoe aerückt. dak ich ein GesvräÄ .einzuleiten versuchen konnte, als das Rollen eines nabenden WaaenS mich veranlagte, einen Moment . noch, diesen entscheidenden Schritt hinauszuzögern. .Wer beschreibt aber meinenSckrecken. als ick in demJn lasten des beranrasselndenGefSbrtes mei nen entsetzlichen Freund erkannte, der, räum oas er mlcy erottatt,unler soriway rendem Haltrufen aus dem Wagen klet tfrt nh m,t all?N ölcken der Ausre. wmww-m- w . - - - -w " ß auna auf Mick wsturNe.'. , Gott sei Dank,' daß ich dich gleich hier irene:- rlci er, oemaye aiyemios. .Ich würde die ganze Stadt durchsucht baben , ,.' " .N Lieber Freund unterbrach ich ihn sehr kalt, denn ich suhlte, daß hier Ent! ' - ' r . schiedenheit nöthig sei, ich habe äugen-, blicklich keine Sekunde Zeit übrig " ! Nur einen Augenblick ! du'mußt mich yu , r Ich kann aber nicht!" schrie . ich auf! geregt. . .Wenn du'S denn wissen willst:! lxmam m - - ' eme tunae Dame, für die ick mich inte' ressire, die ich vielleicht nie wiedertresfe j m am - i t w bei dem es sich um Tod und Leben .Nun in drei Teufels Namen, dann beraus damit! . Saa roaS es aiebt. was -7 - - - - - V 1 I Y.1 C C r1.9 's ä f um eine Amme ! 3ck bm dir wie ae

hetzt : aus drei Dörfern war ich gestern Weinachtslied : Vom Himmel hoch, da I ! . i-1 M . ? Jt . 7v Y... ? l. x i.ll..l!JtC.M

yi iomme icg von ziiuioiS ycuie Morgen war ich Stillwltz und Kmpper I t r - rr . . tje. mir um Gotteswillen, Mensch,, was ich 1 i. r . - dabei thun soll ? !" ' ; Lieber Freund !" sprach er plötzlich ruhig, fast seierlich, indem er die Hand c ' fr- i ..n' . rss r aus melneVazuller iegie : sayre sur ml m . . . m nack Altenbura ! 5lck bitte dick, ick ver lanae von dir. in ernster Stunde, diesen zj- V H - -w m - w Freundsckaftsdienst! Du weit. ick kann augenblicklich auf so lanae e3 ist immerhin eine Tagereise unmöglich ab I t rr X.T- X. f. iommcn. urrrioen kine 10 millzii ge Arbeit zu erledigen, scheint mir gewis.1 f.r.. Jt .n ... " ' ienios. vu om mein oe ner, mein ein und krastigeöMädchen aussieht,daS weißt r'i .i..."......' . Mou auai : Anorrr Nsoroerunaen. roas ii v . o v...c.. . . i: ltl rr . tt . x. u'xi oa vas ruprr ocuiiii, neue ity niql. yca türlick mü.te es auck ein- anständiaeS ' I ' . v . . I Mädchen sein, auS achtbarer Familie,' börst du ! am liebsten eine LebrerStock- ... ' ' rIcy gtauve, vei iott, du bist über geschnappt !" rief ich aufbrausend. .Leh. rerstockter! Nein, da bört ia Alles auf ein solckier Unsinn ist nack nickt daae. I I M I M " " ? i r ü . . WC CN. .Du wirst doch den aewaltiaen Ein stuß nicht leugnen wollen Aber mein Geduldsfaden war geris sen. Lächerlich! Wahnsinnig !V schrie ich . ' Sche' dich zum Henker mit dei7 . . ' . J - verschreiben und drei Wieaen mit Klad-! venmeckanikmus du bist ein wenia' verrückt, mein Sckak wenn du d ck . wieder normal imKopse fühlst, laß mich's misten, aber bis daht will icki nit8 mit dir au sckanen baben . .'I . '-"'777. . "7 ""7 " ' -:'" In dieser schlck,als chweren Stunde ,j r r v . ring er seieriicy an Aber ich hielt mir die Ohren zu und rannte davon (.iiScm irtf Nk. hr sckrecklicken freunde.' in besten kiause gpr mm wf MftV. ' . . . : .2: . rr .. -1 j ii- '" I w; vorigen 0 noch immer Ks ist möal eit wieder mit ibm auSsöbnen werde. r w ww ' -w 1 - Tiir itRi aoer ivaie im es um Aue in er r " 1 - 1 1 Mf v 1 . ff. . . rw rv - t . Welt nicht. Deutsche Weinachtsspieke aus Afltn tSt'ätA0iT ...... V-U" : Noch immer, soweit sich auch viele Deutsche von dem kindlichen Glauben der Vorsahren entfernt haben,- übt das Weihnachtssest seinen herzgewinnenden Zauber m allen Gauen des Vaterlandes auS. Noch immer wird aar Mancher unter un um mit Dickens zu reden, ein besserer Mensch, wenn daS Christfest herannaht. Wieviel wir aber auch Heu te noch von WeihnachtSsreude, von Weihnachtsjubel haben, ein wie schwacher Abglanz ist eö von der Festeslufl, welche unsere Altvordern erfüllte ! .Der

ia, lieber ziger Freund, du wirst sehen, prüfen ordentlich lebendig dejcyreivr 'emsoerg. sich schon ich kann mich aus dich verlassen ! Sage Düringsseld'S Festliches Jahr wie nicktö. lieber freund ! Wie ein aelundeS im Beginne der AdvendSzeit die einzel.

as yocymlcyiige reigniß 1 ..., -v..., nicht vor sich gegangen ist.1 Elephanten den PlaZ vor der Höhle

ick. dn ick mick nack dieser oder dem Stalle zu Bethlehem.

und immer wieder von Neuem dem 93ol

. . Ä - r f !m (Mthilvfnth tnnin nn5 In iirnOMrr tu ivui uid .v, , - " - - r ItAri inS nrirft t fti-rth IVtlmnnitt ni I VUU UhV VVUI IV UVDV Vivivuviu Geburt Christi im Stalle zu Bethlehem, auch in sinnlich greisbarer Form sich vor mW r t. r. ? T -!fSchon im vierten Jahrhundert war es Brauch gewesen, Krippen in den Gotteshäuse.rn aufzurichten. In der Kirche der heiligen Maria .von der Krippe" zu , . M t Bethlehem hatte eine ailerm, elena oder Placldla die Ueberlleserung r je L. 1 L L - ! M G. Xl1. .1 ju;iüuiui uimcn tu jwu jvt twitl c rt - inflüi. t . . n ! o -. goldene oder silberne Krippen m die Kirchen. Zu besonderer Berühmtheit s4 St frr1'ttf OirtHH fr) Im uuij uuw rn '7" y'Mge granclscu von in icincr nt M f Y T Y. 1 f I - r. amnari im aorc 1221 emcgicn ucb. Was Bott strömte herzu uno ,ay pioZ. . ' t. w jam umS Herz, und es fkhien ihnen, oaß cv ' 0 r.itn. , ..uSk.rjcs. rf v rnanciscus icidu cm wunw iuu muv aus den Armen wiege. Ost saßen neben diesen Krippen zwei Personen, Joses und Maria darstellend. Da geschah es woljl, daß Maria Joses aufforderte, ihr Kind zu wiegen, welcher Pflicht er sich dann auch wiLig und gern entledigte. Der Chor sang dazu .ein frommes Lied. Da ließ sich denn oft das Volk nicht nehmen,, der Jungfrau wiegen zu helfen, und umsprang rn froh lickem Tanze '01C rlvve. cocy vor I W SJ 11 ' lunsiig fahren waro aus oem .y der Hauptkirche zu Tübingen in einer unucn, um iitui umumuu eme Puppe, das Jesuskind darstellend, gewiegt, während das den Thurm um stehende Volk ein weltliches Wiegenlied ang. Wie innig das Bolksgemuly an M diesen Bräuchen hmg. zelgtelnesage aus Schleswig.Holflem. Im Ktvfter zu-Paretz hatten die Nonnen bei jeder i iu iinnAmTsniiT nrtix irinninn nmirni uvuisuu vus övvö.. In der Reformationszcit wollteman die fromme Uebung abschaffen. Da hörte, so. sagt man, em Lrauiem np zur. Nachtzeit die Orgel.ertönen. S:e stand m w m Lebendigen mcht, so wurden sie, die Tod ten. das KlNd ttttaen ffür diese dramatische Festlichkeit, des 1 , ' m - m , I ft! u V . I . . K . telven rn lvuün iiy yci. Schon lehr sruh mien dieje rippen I RJC ... k.nnsV!... st .n.TTtAM Vfl um die jungfräuliche Mutter und das I wn Y. . ?X fN - 1 . göttliche Kmd gruppirt. Der berühmte Wallfahrtsort Axams in Tyrol hatte bei seiner Krippe die Gegend von Beth. 1....T1 1 . f.R.H huii huuhus iuiu. I nrtrt tf 9 v i f tf. ?? 'sMan vei.cyranile ncy inoeen oaw nickt mebr darauf, eine Krivve in der u , , 1 Kucke ziu haben : man wollte auch da heim, im eigenen Wohnhause, die Ge burt des Herrn sinnlich greifbar vor sich 0 X. f;.t. RXfr irt itTn jiumi u(m iu m h Häusern Tyrols ein Schnitzwerk, welches V!. tl.C.4 V.0 CV.:fVO V.n.fT Wt.a. vl? ,rvuli vr ettu,ivs uuiimi.upu nen Gegenstände der kippe zmammenI .:..x.l v- cv: ... crr.4,tnu, I?iui uu ,u.. , v.av a.va i ts , . tKKhntinn ccKtit .. . . . m m m M . . unm yuuvHiyvu, n cke ausaebestert, die verblaßten neu be malt, die fehlenden ergänzt werden. Man sammelt Moos im Walde; man 1 r . r. .... .... -1 . X... . ui n?i B ; tomie grovoeerige, iiarie :pururuntrn, um die Krippe zu schmücken. In dunk ler Grotte ruht das Kind; die Gottesmutter steht ibm zur Seite oder 1 1 (..: :c cvr.c cr.i, . I ''. kniet bei ihm , Joses hütet den Eingang zur Grotte, und Hirten in Tyroler Tracht knien' auf der . Mooswiese, auf welcher Lämmer grasen. Ein Hirte reibt sich den Schlaf auZ den Augen, und eine Kuh trinkt von dem Brunnen, welcher sich im Vordergrunde der Darri i ci r l ..... .. Aus oen Bergen ne Burgen ; Heerden be Abhänge und Vergesmatten :n der phantastisch dar gestellten Felsenvildniß umher und. su chen Hasen und. Gemsen zu schießen. I . . M t . i Ein wchlachter drmgr ; em ' ikaiv oayer eme Bäumn Eier und Butter ; em Ja aersmann sa.'.n!t dem it asnnöittn el- . I " . ' ' ' , . ' , , . nen Va en. , Äor- einem auernyau e I t 5i V t l m ...i. '.n ... w.iro yo.; geyaai), ergieuie gieyen zu I : t Ot i. . : i v i. 2. ... tu .ri.;M . , .1 igrcc mvzu ovit mimm-m im uno aus emer yooie irrn ein ar. um k ö. Januar werden die drei Könige in die Krivve aelekt : , iekt füllen sie Mit lbttM alanunden Gefolge VON. MOtl i I r j m " m I ' . v r . Diese .DarstellUNa der kiVVe ,M I tt - LLm oC ...D W.t! m im.. k! Ssi.sl. )0iirsuaus vvn uuucim wui wit um j und ursprünglichste dramatische Feier ! I rv . . w v tf r oer tzelilgen laqi, oerjeivcn icytuß k namenlucn rn oen zu ocroer omil net senden flandrischen Städten eine ganz ' eigeniyumilcye ,ni,qr uuyrung an. ' Die Sage behauptete, dan in der Christ nacht auch der Creatur, den Thieren, die. wie der Mensch, unter dem Banne der Vergänglichkeit schmachten, die Zunge gelöst und eme Sprache verliehen werde. Daran knupste die Volkssitte an. Äu nächst trat m die Kirche em iunaer Mann als Engel aus ; er neigte sich vor der schönen und glänzenden . Maria, wel cher er in jubelnden Lauten das Ave ! zunes. Sie antwortete mit .Fiat ! Mir geschehe nach deinen Worten !" Jetzt zeigte sich ein Knabe, in die Maöke eines HahneS von Pappe gehüllt; krä

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hend verkündete derselbe den anbrechen den Morgen deS Heils, in dem er zu gleicher Zeit ausrief : Puer natus est nobis ! Ein Kind ist unS geboren " Ein Stier brüllte Ubi V Wo ?

und die Schase riefen dlöckend die Ant wort: Bethlehem!' Da schrieen die Esel aus, Hibanus! hihanus, d. h. eamus laßt uns gehen !" Hie raus letzte sich eine lange Prozession, von iuu icic llll mijjc jptozc;jion, von 1 den Thieren begleitet, in Bewegung, der ' . . . ... c . t 1 I rippc enigegen. 5vle oeroe reuoe oes Haufens brach nun geräuschvoll loS, und auch die lustige Person fehlte nicht; trotz der geweihten Oertlicheit folgte em Narr mit Kappe und Schellen dem Zuge. - So wenig wie die Krippe, durften bei der Feier der heiligen Nacht die Hirten fehlen. .Inder herrlichen Kathedrale zu Rouen wurde deren Anbetung in fol. gender Weise dargestellt. Aus der Krippe neben dem Hochaltar stand ein Bild der heiligen Jungfrau. Ein Knabe alö Engel verkleidet, verkündigte die Ge. burt Christi. Da traten die Hirten aus; sie zogen zum hohen Chöre; mit dem Gesänge .Friede aus Erden r traten sie aus die Krippe zu und begrüßten die Jungfrau. Vor dem Altare sang der Priester eme Meste ; dann wendete er sich zu den Hirten und fragte : Wen seht ihr Hirten V Sie antworteten : Das Kind !" In ähnlicher Weise.wur den noch an vielen anderen Orten die Hirten dramatisch eingeführt. Zu Prag z. B. tritt, wenn die Glocke Mitternacht verkündigthat, der Wächter in die Eaje tanerlirche; durch das Blasen seines Kuhhorns verkündigt er die zwölfte Stunde. Ihm folgen die Hirten ; aus angen Pfeifen von Birkenrinde intonlren vieleiven em DZeiynachtslled, welches 1. . . - OT , . nicht nur vom Dudelfack, sondern von allen möglichen ogklUlMmen, dem Kuckuk, der Taube, der Wachtel :c. be gleitet wird. Allgemeiner bekannt sind die römischen Pifferari" Hirten, k v ft C o..ti. vi. uwiiim unu iuiuucu lüuiyc um du Weihnachtszeit m ihrer malerischen Tracht vom Lande nach der ewigen Stadt kommen und zu Zweien und dreien mu ihren sqaimeien uno oem , . v . unvermeidlichen Dudelsack von emer rr n - t t r r apeue zur anoern zieyen uno ,cuon vor Tagesanbruch vor den Marienbildern ihre Lieder anstimmen. In Deutschland sinden wir an einzelnen Orten, so z. B. f T 9 m . zu rxieven in wachsen, vie ylrien oer uuiijiijuiy zu tiuu uiuuiuicu viviu' tion vereinigt, um durch Aufzüge und 1 T aiaihX . X HiFi Jk m sC - Musikaufführungen die festliche F'ier , . ä . , oes aroken Tages zu erhohen. In Voymen ziehen am Ävelynacylsaveno Knaben als Qirten verkleidet von ÖauS mm T MTf T m . r & l zu Haus. Sie tragen ein Kripplein Mit sich umber. Und wenn dann wäb rend der . Abendmahlzeit der Ortshirte aus seinem Sorne blasend und mit der Peitsche knallend durch's Dorf zieht, wenn er die Verse eines alten Weih- - - - .. ' naqtSileoes avttngk, weiches die Zuhörer zur Krippe von Bethlehem rust, dann schlagen die Alten, die Jungen em Kreuz und rusen jubelnd : Christ ist geboren ; mir Irfiim unS !" I - v. i r v p. t t eiann! nno serner tenc umzuge der Sternbuben, welche die heiligen drei Kö nige einst dem Volke versinnbildlichten, oeiannr oie eiynacyiewanoerungen r . . c evn . . des Christkindes selbst, welche, wie die des kettln Al choss Nicolaus von Myra, des großen Freundes der Kinder, sich über den ganzen weihnachtlichen Fest cvclus vom 1. Advent bis zum 6. Ja nuar ausdehnten. Aus allen diesen kirchlichen Liturgien And weihnachtlichen Aufführungen entwickelten sich allmälig die Weihnachtsdramen, welche die Kmd heitsgeschichte des Erlösers zu einem Ganzen vereinigten. Die älteste dieser- WeihnachtSsviele, über welche der berühmte Germanist Weinhold ein treffliches Buch geschrieben hat, sind in lateinischer Sprache verfaßt und stellenweise von hoher poetischer Schönheit. Ein rührender Erguß ist in ihnen gewöhnlich die Klage der Rshel über die hingemordeten unschuldigen Kindlein. Später gewinnt der allego rische lehrhaste Charakter in diesen Spielen die Oberhand. Die Zeugen vor Christo im Alterthume, die jüdischen Propheten, zogen unter dem Vortritte des großen Kirchenlehrers AugustinuS über die Bühne, auch. Virgil- und die Sibyllen fehlten nicht; denn seit uralter Zeit hatte man einzelne Weissagungen der sibyllinischen Bücher und der Dichtungen Virgil's als mestianische Provhe zeiung gedeutet. Sehr häusig ließen diese Zeugen Christi sich in eine längere dogmatische Erörterung über die Wahrheit und Wirklichkeit der Erlösung ein. Dann folgte die Darstellung der heiligen Geschichte bis zur Reise nach Aegyp ten. Inmitten der Gesellschaft der Heiligen bewegte sich nicht selten der Teufel und d'e gehelmnißvolle Persönlichkeit des Antichrist, welcher den Gläubigen den Hort ihres Herzens, das Vertrauen aus den Erlöser zu entreißen suchte. . U n g e b e t e n e H 0 ch z e i t s gäste. Die Blätter 7 Smyrnas erzahlen : In dem unweit von hier gele nen griechische Dorfe Ayaffuluk wurde vor einigen Tagen ein Hochzeitsfest ge-' feiert. Als nun die Gäste nach der Rückkehr aus der Kirche zur Tafel gehen wollten, erschien plötzlich der Baditenches Takirdji, der jetzt unsere Umgegend unsicher macht, mit vier seiner Kollegen und erklärte, er werbt ebenfalls an dem Fest theilnehmen. Er . setzte sich sogleich zu der Braut, der er verschiedene Schmicheleien sagte. Plötzlich zog einer der Gäste einen Revolver und feuerte ihn aus den Banditenchef ab. ohne ihn zu treffen. Wie ein Löwe sprang nun Ta kirdji aus seinen Angreiser zu und stieß r.:-... tr-ix. v ? . er n -. V iym icuicii xjDiaj ili oie -slruu. Hieraus holte er den Bräutigam hervor und er dolchte ihn ebenfalls, worauf er diese Prozedur auch an emem Cousin deS Bräutigams wiederholte. Keiner der Gäste wagte, sich zu rühren, da die vier Kollegen Takirdji'S ihnen ebenfalls mit dem Abschlachten drohten. Die GSste mußten überdies alle ihre Schmucksachen und ihr Geld den Räubern übergeben, die dann wieder in'S Gebirge zurückkehrten." Die Tinte ist die dunkle Möglichkeit lichter Ideen ; der Tintenklex jedoch die sphärische Retinenz mißhandelter Tinte gegen daZ Postulat ideeller Entfaltung."

Xxtl Todtenkrünze

O könnt' ich grüne Blätter finden 5 Der Herbstwind wehte all' berab. Doch möcht' ich gern drei Kränze in den. Zu schmücken der Entschlafenen Grab. mir s,kl nur hur Tannenrelier Der Wald; die stecht, zum Kranz ich, tirt i . Und will den Todten sie mit leiser oi.tr jt t; je. rr ' ?-... ntih'rt iequierzilqer vv" " .. Hinab zog in daS Reich der Schatten, Von dannen Niemand wiederkehrt. Der biedere Ritter Triglan-daooen, Deß Licht einst heiter uns verklärt. , Frei sei, so rief er einst, die Preise, Doch frei der Galgen auch dazu, Daß nie sie ihre Pflicht vergesse!'Nun hat die liebe Seele .Ruh. Sennt-Tilsach auch, der Rückschritt? ! Hüne, Deß Wort uns oft! die Seel' erquickt, Wenn er herab von der Tribune Aus treuer Junker Kreis geblickt, . Er sank dahin, aesallt vom Tode ; Doch, noch im Sinken seufzt er tus Dreimal : Herr von Minnigerode, Wie bist so schwach du m und ent' i schlich Und wer ist's, dem zu dieser Stunde Der dritte, vollste Kranz gebührt? Er ist's, den aus der Treuen Runde Der düstre Ebaron.bat entfübrt. Einst glänzt' er in der Gnade Strah " len. Wie haben unter seiner Macht Die brar.cn, frommen Herrn Feudalen Es aar sö herrlich wett aebrackt! , ' ' Erhoben ward sin RückschrittZ'Motto t Zum Feldschret emst und Glaubensak Bevor der kleine Feldherr Otto ' Dem großen Otto machte VlalC Und wenn der deutsche Bierphitlster I cn. -s Y . . . j. r. ' t . f . v I non ijuniug ipricgi oeim zaoalraua). Dann spricht er von dem Staatsmini ' ster Msnteuffel und von Bron.iell auch.. I , m r Sei denn vttg'.V; nn vergeben. i rw , . Woran mein erz il schmerz nur icnkt. Wie oft ihr mein ' euer Le?en In tiefe Trau' .ot versenkt. I . . 1 tzsei'n euch, r. sei'gen, meine iiiämt I 1 1 .. . Y V?. Dr i i uno auch die ivanon gereicyl, Die ich mit Wehmutb euch kredenze : Ruht sanft ! Sei euch die Erde leickt ! i . .'. lttladd. Die fast schon zur stehe n den Nubrlk gewordenen Widerspruchs' vollen Mittheilungen der Preste über den Zweck des Abstechers, den Herr v. Giers nach Varzin gemacht hat. gehören nicht mehr in den politischen Theil der Vlät . t V - V. ST icr, i.onoern m 01c iLerucylLzeuung. Der für den Kanzler be stimmte Brielbeutel ist Zwiicken Scklawe und Varzin von der Kariolpost abhan IS tTn ff!,?,,:?. i iiit unwuimni, . US viiwuiutlilb U.i I . " . r n m überrascken. wenn man bedenkt, m e viel Briefe Bismarck täalick aus allen Ricktunaen der Windrose erbält. die ibm I . w . gestohlen werden können. N u n n e. Was heute richtig is, is morgen falsch. Das erstreckt sich nich blvv auf die Verhältnisse, sondern sojar auf dZe Namen. Darum be jreise ick jar nick, warum die Maßregeln jejen die Sozialdemokraten in Berlin noch lmmer mit dem Ausdruck .kleener Belagerungszustand" bezeichnet werden. Früher war es allerdings noch 'n kleener, aber seitdem een Jabr nach'n andern mit l ihm verjeht, muß ick mir doch sehr wun dern, daß man ihm die JroZahrigkett, ' in die er .mit Fleiß und Redlichkeit nach und nach 'rinjewachsen is, noch immer vorenthält. Ick hab't aber immer jesagt. Mit kleen fang' an, aber mit jroß hör' endlich auf, det wär' der jünstigste Verlaus. - Ceres (Ein Lebensbild.) Sie erhielt bei der Taufe den Namen C'.res; doch war sie bereits erwachsen. als dies geschah. Sie galt sür eine der schönsten ihres Geschlechtes, und die gol-' denen blinkenden Spangen, Ringe und Ketten hoben ihren dunklen Teint noch schärfer hervor. Viele wünschten sie zu besitzen; der Zufall: schenkte sie dem, der' bestimmt war, ihr Führer zu sem : Von semer treuen, kräftigen Hand geleitet. begann sie in das volle Leben einzutre ten, das y.t rasch erfaßte. Aber diese Hand bewahrte sie vor dem raschen Sturme ihrer eigenen Seele, vor dem steten Dahinjagen zu Vergnügungen und ein Druck demselben '.besänftigte den Drang ihres inneren Feuers. Manche viaa)t veroracyte sie ohne Ruhe und Schlaf. Dann entströmte ein leucktendes Feuer ihren Augen, und Viele, die sie' sahen, konnten sich, eines Grauens Nicht erwehren; aber in der Hand ihres Leiters war sie dennoch ein Kind, und aus seinen Besehl warnte sie mit lauttönender Stimme alle Diejenigen, die vor ihr gewarnt sein wollten und eine Berührung mit ihr nicht wünschten. Ihr Führer hat sie nie verlassen. Nichts vermochte die Beiden zu trennen. Nun sind sie beide alt und grau geworden, und sie verläßt 'nicht, mehr daS Stückchen Land, das ihr von hohen Gönnern angewiesen worden ist. Ihr Aeußeres hat den Glanz der Jugend verloren' ihre Stimme ist nicht mehr so helltönend wie srüher; nur ihr Inneres ist noch immer von heißem Feuer durchströmt. Die Zeit ist vorbei, da sie durch die Länder dahin flog, von einer heuen Hand geleitet. Diese ist ihr zwar geblieben, weil auch sie bequemer. derÄuhe bedürftiger geworden, ist. Wie lange wird es noch währen, und man wird sie unter das .alte Eisen" werfen, die gute, alte -Rangirmaschine. V Ein Heirathö z w e ck. Sohn : .Lieber Vater, ich' sag'S Ihnen unverhohlen : Sie sind jetzt 55Jahre alt und wollen noch einmal heirathen? DaS halte ich sür zwecklos, denn ich bin Ihr Sohn, r-er Sie liebt und mit welchem auch wie Sie schon manchmal erllärtenzzfrieden sind !" . Vater: Eben darum will ich wieder heirathen, denn ich hätte gern noch mehr solche Söhne, wie Du einer bist !"