Indiana Tribüne, Volume 6, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1882 — Page 7
Die Enttäuschung. I gdgeschichte in einem Capitel.
.jr uupia oea qatmioien ttrtig1? !r lch"ben wird, war das schone hurlngen mlt.selnen herrlichen ?5ei?. den überall emg prengten r X. . , , - - . I H E" i:?tJ3l I- ;.Vf - X ooen 1 die ritterkqe Kunst des Waidwerkes. FreUlch entsprach dem die heutlgeSttua tion 1 nur wenig Der Wald, innern wir k'lten.. bct mcht mehr die 'Wildfülle. wn. un.uucn unograjcn zum Jagen anspornte. : Nur selten sich hieher des Wildes Fährte war es auch um LevuS bestellt ont von dem relzualakeltSaeiekso um fassenden Gebrauch macht; uur. Reinecke wellte in diesem Revier in ansehnlicher Menge, und man brauchte deshalb nicht nur bildlich zu scherzen, daß siÄ hier die Füchse .Gute Nacht" sagten. Dabei laS.crte ern graue? Himmel über dem Revier und eisige Kälte ließ die Jäger, vel che das Feuer umstanden, ahnen, welcher Frostgenuß ihnen erst bevorstände, wenn sie den Posten eingenommen hätten und Zl f i..r . ' i ? r - 1. n c I mit schußbereitem Gewehre dastünden. Diese Perspective rief denn auch sehr verschiedene Gedanken hervorund 6csagteGedänken veranlaßten eine verschie denartige.Thätigkeit im Kreise derJagd gesellschast, die hier den Jagdherrn, Oberförster N.. erwartete. ;.: . . ;' ä - Da war zunächstder err Asiessorvom benachbarten Amtsgericht, eine wichtige n rz:r.: zr. v : 0 -. n v -...cv.:s I uiiiiujicu im. uiciTuiu, uciciiiTcuiuc, nämlich Die yolz- UND Wlldfrevler, er mu oiaioniicger öirenge zuPauren inco. :i v. w :rj . k rn r i , .. vn i 1 ein Wunder, wenn er bei der grünen er ... r .st.ä. t - I Farbe, wie man zu sagen pflegt, in ho hem Ansehen stand und wo möglich ei nen Tag früher als Andere seine Jagd tinladung erhielt. Als Jäger übrigens unbedeutend, schon wegen seiner Kurz sichtigkeit kein sicherer Schütze, war Astes sor L. dagegen ein Praktil'uS von Be deutung im Ressort der Jagdrequisiten. Kein wasserdichtes Zeug ward neu ange priefen, von dem nicht alsbald ein Kittel . err rr . r? c . n . n i ; . u : . I ved yuyci vycimu in tuuiiuig" fachem Faltenwms umflattert hätte, kein Hunderiemen von einem tüchtigen Satt ler ersonnen,denL. nicht sofort acquirirte. rrt ml i-v.' - cl . ? . toon uniauciyui roai r, rou 1 das sein Stand mit sich bringt, in hohem Grade recht liebend, und hatte unter Anderem die klelneElgenthumlichkeit, se? nenKörpermiteinerZärllichkeit ohneGleir ' I - . n r 1 men aeaen wiriiloze, -einaevlioeie ooer vorauszusehend: ' WitterungSeinflüsje durch verschiedene Etagen vonWollstossen - an !? tut " ?es,,n diesen, bnffnunn?. MUn wiener hr anhnattitt ' maa kS lohnen, einen Blick auf seinen Nachbar zu werfen, der srostschaudernd,ein in grel. lenFarben carrirtes Plaid um die Schul tern, da stand, Munition und Sonstiges in einer mäStiaen arün lackirtenBotani sirtrommel tragend. Es war der Herr Avotbeker der Kreisstadt. Er batte vor awci Jahren aus Gesundheitsrücksichten das Jagen begonnen, war allmälig "ge nossen- gemacht und fehlte jetzt dreiMei len in der Runde bei keiner Treibiaad zumAerger feiner vohlbehäbigen Gattin, aoer r zur stillen Freude des Provisors, sicdan solchen Tagen sehr in die der Brust sarf und zu verstehen gab, daß aufihmdas ganze künstliche System der ' . , Kruken, Flaschen und Retorten ruhe. A5. w,ptr ffislft a? nk ?fslslt nstn zweifelhaftem Werth, und wenn Förster Wildner von ihm behauptete, er hätte erst einen (Compagnie) Hasen gestreckt, so fand er keinen Widerspruch. . 1 . I UnserApotheker war zudem em gemie dener Nachbar, nicht etwa, weil er, wie I Marschall Blücher, sich mit dem kleinen Öaqel nidjt wf&eniir i5tte fonbern toeil . n . . -. w ri-tf . .i. das aoen der anen oppeinlnie aus den Beständen der vorermähntenBotani sirtrommel während deS Treibens regel ' - mäßig so lange dauerte und so vielLärm verursachte, daß die Nebenschützen in dem n. . rrjt. -ii t ... rX.t Treiben sicher nicht mehr zu Schuß ka rnen. Auch hatte der Apotheker' die Gepflo genheit. von Zeit ,u Zeit einige Tropfen spiriüi3 sulphurico aethericus aus Zucker seinem innern Menschen anzubie ten. , Gesährlicher freilich war' als Neben XI V f V 7 . mmmmw mw-m-mr -mmw schüke der dicke PostHalter, welcher mit Hilfe zweier wohlgenährter Roste zum & . 1 . ' . Rendezvous befördert war, denn er giauvie icni Rauhes sah mr t - rr . r.v. ww . a mit ntr 5)1 Rachbarn hinter nicht alzu durchsichtigen - w v - m - - - Klafterbänken oder ausgewachsenenEich bäumen gegen die Launen deS postali schen Hinterladers zu schützen suchten. . . m & Tm rm C ! Aucd dr Rest der Gesellschaft, die sich r r . r ' allaema zusammenfand, wies noch eini ge typische Figuren auf. Da war der Her? Jagdjunker aus vornehmer Fami lie, der dem Göetheschen ZÄorte Ehre machte: . - ; - .. Sie scheinen mir aus einem edlenHaus, Sie sehen stolz und unzusrieden aus." Qäbnerbündi schubwerk und - Wilddiebe anzufangen. Da war endlich der Vorsteher aus dem vom Watt umsÄloisenen Dorfe Feldlin rräS gen, ein cann, oen man .wailli ijutiin . die Auszeichnung, daß jeder Jäger in biderber Weise sich nach dem Vieh, der letzten Ernte uad der Familie erkundigte, was dem Psisfigen Bäuerlein ganz in der Ordnung zu sein schien. Damit wären nun woyi oie yaupliacy. . -7 r I lichsten Mitglieder der Jagdgejellschast dem Leser voraestellt. .'Derselbe wird m mm m . u6WihaW iÄad au dieJ t.Mwwmii l?inttk ausübt Wie oft baden Nch Uiniiu flU5uoi. ic V"" 1 scbon die verschiedenstenGeifte, iuer. oie ivclai entferntesten Menschen unter demBanner der Diana getrossen uno rurzer ooer mn aer einträchtig mit einander gejagt ! s 0 v c v. er steh dem Assessor - Beide inzwischen Begegne! aoer .ags oarau, vcr üi 1 rw r rr . . m.!V. 2h!(AaH
een zu muen, ooaio er was guiig, pujc iity nie uue unu uuciic . j i uyuc H4mup 0.,.... , v vvwwV y oerjt: Mik oqngtn lyrillen aus , und nahm es nicht genau nur gelegentlich : .Ein Hase, capitaler kommt der süße Erntesegen, herbeigetra falls zum .Fiskal. Diese Jahre .zahlen und abgehend).' Teufel noch einmal! ctian. daber sick denn seine Kerl. Sckuk war aucd nickt leickt. mukte gen : die blauen und die blonden und die daher auf der schriftstellerischen Bahn ,,.ZXX. Mrntnknll ' keute am
c?r blickte gelangweilt auf die Scenerie, waren langer oel emanoer, aucy von oen M u'gcns nur ines : oaft . ..rn, vup . n. abgefresten haben. Haben Sie das AI svrach Treibern fehlte beim Appell keiner und eS dem Mgen Moste mcht gegonnt sem ben und untir leö, Herr Adjutant Da war auch der alte Major a. D. mit dieFrage ward dringlicher.- DerAstefsor Zoll, hier m der Hnmath auSzugähren. sondern ,ch ehalte lur mem . allererstes, Adjutant: .Zu Befehl, Herr Oberst dlm treuen Soldatengesicht 'und dem erzählte nun die kurze Scene vom Fort. Der wird heute noch weit fortgebracht in ernstes literaries Werk mem mVerfen die Ratzen dn Nockjchooß abgesresten M7 tragen seines Wildes, und plötzlich ward deutsches Land, um dort unter allerlei geschriebenes Drama : .Zsido fia", bcn!J-: ; . barts k über seine es bei dem Oberförster hell. wissenschaftlichen Cautelen, unter derLei welches von der ungarischen Akademie Oberst: Gut. ArbeitenS Ihnen das täubt sdL Diesen Hasen, lieber L., sprach er, se tung und Aussicht von Wemdockoren der als Konkurrenz.Werk an zweiter Stelle n ordentlich und vorschriftsgemaß aus.
fcuna died und Staunens und obendrein desErbleichens Gelde bezahlt zu werden. Jawohl, nach dem Jahre em größeres Werk, stets : em Sr am Andern, denn Kohlenmeier wa?ein Deutschland muß er. französisch zu ler Drama oder ein Lustspiel. Von man et batte um überbanvt noÄ ein mit Recht gefürchteterWilddieb, ein häu en, und zwar nach Mainz, wo bekannt chem weiß ich nicht einmal mehr den Na Ä sig bestrstes Subject, das auch nicht vor lich eine berühmte Weinfabrik m Thätig men. Alle befinden sich dort , in der m.n.5.I. . v:.r..t..Vt; U.. lAkmalttbaten Ziurücksckeute. Schrieb keit ist, welche dem struppigen, unaeber Rumpelkammer der Academie, sie mö'
v.;s ... r,n;.fi ii,rs.kn i ouuc. u wüt uu wie jmui tttT ummm ow -.
ZU 11 0Ui4ll(i UtllUß Vi(UIUiV UUUf I
AlltagScostüm. und Werttagsstimmung! -7, so zeigt der qegenseitlgeGruß wieder die gesellschaftliche Kluft an, über die nun UMMIrtf lJhf fittinirtii(AmM in
Nachdem man' nun lange genug am Feuer gestanden und bereits ein anfeinlicheö .akademisches Viertel in den Kauf genommen hatte, erschien dann, begleitet IHUJt tlllllV-MUt l4 I ?on Iiinem3otp6en der HerrOber. Erster, der gleichzeitig die Aemter dkö Amts- und Gutsvorstehers, des Standesbeamten, . SchiedsmanneS unk, Be zirksvorstandeS des deutschen Jagdschuß. vereinS in sich vereinte. Die gütige NaAdlers. Die Treiber volle sechs Mann der Garde desFallstasf niche unähnlich wurden nun instcuirt, und das Treiben begann. Wie es in deutsSen Landen aufMald iaaden allaemaÄ Mode ix werden be ginnt,-waren die drei ersten Treiben stumme d. h. Wild ließ sich nicht blicken. und knallen thats auch Nicht, so sehr zu nächst die Treibleute ihrenEifer durch in . ' fernalisches Geschrei an den Tag zu le aen Itredten. ttreil cd bedauvtete nacb . . . . - " I der Zweiten Leiuna der Avotbeker. ein verdächtiges Weräusch gehört zu haben, und der Assessor verstärkte den Eindruck diese? Wahrnehmung, indem ' er bei der Seele des Rechtsgelehrten Gajus Sul vicus Rufus schwur, ein Marder sei bei ihm - durchgewechselt, allein Förster m-rv . v . i!.t. r I iiuuöncr ücioaio oicie :vuuuonen. inoem er kurz andeutetees sei emeEichkatze ge weje. elm vlerren treiben gingen r cn . ? 1 r rv drei Rehe zurück, und beim fünften- fehlte v rm ' ! der Major einen Fuchs, was einen Aus br'uch sämmtlicher Kernflüche zur Folge hatte, die dem biedern Strategen eigen waren. In drei ZZeldzüaen hatte er es . . . . w I in dieser Specialität zu einer ansehnlichen Vollkommenheit gebracht. So nahte schon der späte Nachmittag, als vlötzlich 'wieder ein Sckuk die Lust durchdröhnte. Er kam vom linken Flü gel, wo Assessor B. seinen Posten hatte, rr n v : ji. i a . v. v l.l. I V5i jianu 111419 ancuo vu unö ciiouricic, offen gesagt, alles Andere eher, wie ein jagdbares Thier, da wer beschreibt sein.Erstaunen raschelt eS neben ihm, v ' . ' l - r r . . nu ein ociuaöiciar)ac locirni nagcr, im mer näher, äugt den Assessor an, macht einenKegel und richtet sich auf hoch, hoch, jeder Zoll em echter Lampe. Und das f.ir- r -e , r war kein gewöhnlicher Hase,'geehrteLe r v r 'C. . t 1 ri l I ier, es war. oer ua e. oer leu ayren oer Stolz und die Freude dieses entfernten Waldtheiles ein guter Bekannter deS N?nrsi?rS ' mnr. nhr htfirr nt)ntpn mrir. denn Uki batte fiA htr Affeffn? hnn M. nem Staunen e:holt, während Lampe in demselben noch befangen schien. Langes banges Zielen, der oben erwähnte Schuß und das Wild lag zuckend vor dem uncrbittlichenSchützen. DieferTriumph war aber zu groß, selbst sür die gemessene Persönlichkeit des Assessors. Die Flinte an denBoden werfen, mit einemSörunae Lampen aufnehmen und demselben mit kräftigen . Schlagen deS JagdstuhlS völlig vom Leben c,um Tode befördern, alles dies war das Werk emeS Augenblicks, Eben verzogen sich die Pulverwolken, da bewegten sich aufs Neue die Büchse und . m mm m. . mm den Aslessor durchzuckte es elektrisch.' 1 Sollte, so dachte er, Diana heute ihr Füllhorn ganz über mich ergießen wol len ? . Mablan. es iräke keinen Nnwör. digen! Aber statt des erwartetenWildeS trat rechts aus dem Dickicht'ein kleiner muskulöser Kerl in blauem Kittel. Ein suchstg.strupplger Bart bedeckte, wie eine m. . Qs m M zu dlqr geralyene iksernlaar, em e ficht, aus dem die unsteten Augen schlau - k. m - . . m . hervorlugten. Oder-lacylicy an der Mutze tüdcnb, stufte et einen Augenblick und woure eoen roieoer vecqWinocn, ais oer v i r . ? . f . w o Assessor ihm mit Nonchalance zums: .Ein Hase." Dabei auf fein Opfer hin , mm m rk. weisend, als od sich so etwas dtt zeoem Treiben ereignete. Der Gnom erfaßte k!.r.uan:Ml .(..1 t.t Vm ....O.!.. diesenWink sofort, hob den armenLampe auf. und ihn bettachtend, sagte er mit hei sererStimme und unangenehmenLachen : Ludermäßiger . Hase, Herr Assessor, Kopfschuß, werde den Fratzen mitneh men." - - -. ' Freches Subject, dachte der Rechtöge lehrte semerseits, ließ aber den .Treiber " f I I V ziehen und begab sich zum Rendezvous, wo man ihn gespannt erwartete.' Von r, , r r t yr fragen venurmr, ryar er nur uyr gielaz i . & umi'a MM 1 j.mAmmm - - - ihn gerade auf einer Schluppe (Lücke) in voller Flucht fassen." r Bei den letzten Worten hätte man zwar denMajor unglaudllg lächeln,' denPost hälter sich abwenden sehen können, aber I V - CV - .VI. . -1 - . ! T.:f. a . n nur der ?iaadberr waate ein leises : Ra na'" lind da dies dem .Assessor entaina. kam eS ,u keinem lanaatbmiaen Vlaid.i ver. . , " . . auch nur ein .Krummer". Die Schützen , . . c y . 5 den wir nie wieder. Ich u&ternch sehr irren, wenn Jh nen nicht derohlenmeier gegenüberge standen und Lampe sür gutePrise erklärt 1 r a . t Ullt. ilUII Wat UUCl ÜIC illlUC man ihm doch den Mord eines braven Mäldbeaaers zu, der vor drei Jahren "w" " 3 J . - - ... ,-Jv7 mitten in der Forst mit' durchschossener M" . . Y Brust aufgefunden war, Und dabei blieb eS. Von jenem .rabren'" Hasen, um mit Joh. El. Rie I "---7 o . - , tv, . . . . . ? . 4. . . . m.m, mmm -11 lmnn n T - TTt T inCT1 M u oe, eine Spur, wohl , aber H 1 , man noch jcht dndenn Hat d Assessor Hu, '.Hr Lndrich..r'..w.Jsdr, ' v - 1 wu i;o :iau iii-.. y WÄt :-. ' sTf,,; hcrrnnfinr trt 1 ucnu uuiuct au vv 1 - v r. r recht Acht zu geben, daß die 5)asen nicht nach dem Todtschießen noch fortlaufen. Der geneigteLeser aber Ml, was aus einer unbedeutenden Jagdgeschichte wird. I wenn sie erst ein Jäger erzählt.
lur vatte idm Sckultern verlieben, alle der wir NamZledendeS entnebmen :
verirrte diese Würden zu tragen ; unserJagdherr Dort unten in der Ebene ist einst Blut nien gewesen ist, lacht'uber das alberne zahrlgen Aufschub bat und versprach, , spärlich war eine berkuliZSeGestalt mit kräftiaem aettoffen und bier oben auf den SSben Klagelied des Weibervolkes. Er weiß daß er während dieserZeit den Lieblings
. der doch blonden Slnllfmrt imh n ,in,s fs; s,!äsNs Nlt in hfr WcWitnn es besser, wie es aussiebt dort unten. Er Elevbanten des Sultans svrecken lehren
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uvzf v ii vuic j uücn mu 1", vtvv, uu um Auuyiu nvr..r,.av.., tuicmc )03iQUDCC von oer zwetten heute petib Schlemm gemacht, so will lüpfen, und das . bedächtig schreitende im Almanach .TavaS" erschienen ist und Compagnie rapportirt -hat, daß ihm man wenigstens Wild leben. und wäre es Ochsengespann schleppt den knarrenden einen Ducaten.Preis gewonnen hat, h,im garf M.nn Müller, wa er im
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Sie wird dann, wie Heinrich Heine sagt, so lang wie eine gestrickte Nacht mutze, in die man einen Stein wirft, nur h!4 V. siliin Vt ffii!k
Sollte aber Mancher hier mehr erwartet haben.so wird selbst der zugestehn.daß weniqstens die Ueberschrift zu dieser wah. ren Geschichte nicht unpassend gewählt UlUil IUt VtlUI Ult .C4Jllll.il. ist. Ungarische Weinlese, Aus dem unaariscbenWe'mlande bringt der .Pester Lloyd" eine hübsche Skizze. aus Menschenherzen. am Berqgelande . 1 ' 7 . u . I ' ? . . I aus den Beeren der Ä.rauve. unlen im Gefilde knallte, als das Dröbnen und
i - . - 1 - r . . l ... t..n v.Ai-.n.!
Tosendes mörderischen Kriegsgewitters lands völlig in Geld. Und dann volverhallt war, die Pistsle, und so mancher lends das Liebesglück dort unteji ! , Die ttave Mann sank lautlos auf den Plan Mädels sind völlig versessen in den
hin, und im Vaterlande ragte ein großer Todtenhügel auf, herzbeklemmenden An V j blickes lange Zeit ; hier oben knallen nach dem Dröhnen des veinbauenden Gevit ters am Simmel die Vuffaeschosie des Weinlesefestes, und es erhebt sich großes . m jw 1 I vZaudium. nodiicven AnvliCes und an dauernd. Und damals, wie beute, schien dieselSe Sonne nieder aus daS unselige Gesilde. wie auf die . aeseaneten Beraes Höhen. Die weißen Seidenflocken des Herbstes schwärmen glitzernd durch die blauen Lüfte, die ersten Fäden zu dem großen Leichentuche, welches demnächt der cm . t & r-- I dinier iu eoen ocainni. ln Vllllk tuch nennt es der Wichter, eme varmyal v . T .j.vo v it 1 icnoe rrie er xanoxsirio. . . Am llarenHimmel fchwimmt eine weiße Wolkedahm. Als sie denRand des Ge sichtskreises erreicht, hebt sie sich über die braune Dunstschicht empor, zerpflückt sich . , I m Spiken und Zaaen und dielet dir die Illusion einer Gletscherlandschaft mitten im Alföld; diesseits der schwankenden Alpengruppe aber durchwärmt die letzte Krast der scheidenden Sonne die Luft zu wogendenSchwingunaen, und in zittern dem Schimmer taucht der Spiegel der fr. ftt . c : T S V X? i- . I 0, ein vycuuuc w l'aw uiuiuua aus. Dort drüben blinkt der Fluß, der zumFrühjahr in wild erwachendemGrim me dieEbene überflutet hat und in schar c. Ci.:...r..u. s.:. . . , : t . o v. 1 icijciuua uic nuu3c wcuc uu 1 schast verdoppelte. Nunmehr rinnt er, als ob gar nicht er der tosende Unhold gewesen wäre, wieder ruhig dahin und crri sti t v 1.: ii 1 trägt friedliche Flöße aus dem leichtge Cst .1 jf . euirn uen. Den tief ausgefahrenen Bergweg ent lang schleppt das bedächtig schreitende Ockienaeivann den knarrenden Maaen mit aei'üllten wässern ,u Tbale. Das Spundloch ist mit Eichenzweigen besteckt und ringS um die Mündung prasselt der ruyeios gayrende lischt des Mostes, Der kurz eingezogene Hals der Thiere wirft mächtige Falten unter dem Joche, die Füße sind nach vorn, der gewaltige Leib nach rückwärts gestemmt, um die Last zurückzustauen, bis die breite Land straße erreicht ist, wo sie dann den Segen Mieder in behablgemTrotte welter fchlep pen. Ich blicke geraume Zeit dem lan gen Zuge nach, wie er immer tiefer und tiefer in die fahle Staubwolke taucht und endlich dem Auge entschwindet. I Hl V " 1 C V, t oen Viricuen oer emgelanoene den mir sammeln Bauernmädchen, vom Nebenlaub halb verborgen, die Trauben ein. ' Die Anaster und die Svalter. die süße rothe und die würzige MuScateller sollen in buntem Gemisch in den-Zuber, um dann m den nach unten schmäler zu lauienoen, m eilen verzeyenen übel I Y - j. ... . V. V ftV zu eroen, oen zwei iiammige Burschen an der Tragstange MitLeichtig I A ? ? Jf. '. . 4 m . . mT mr len us oie Vcyunern yeoen. Auch kleine JungenS sind die Menge i-i i.i.hm t v:. rn . r.n immrr,aiis fuhren schler Alles, WaS sie pflücken, nach dem Schnabel. DaS ißt Trauben vom k . . CYY f. I t-f m C ,ruyen orzen vis zum paien Aveno, daß ihnen Mund und Lippen triefen, fltti 5 hrtS ittnn fll nT V. :n fc V VM JUtlV Wlt VVitiUl, 4 .lili ein Räthsel. Ich meinestheils war nach dem zweiten Henkel satt über und über; freilich nur für so lange, bis ich wieder eine Traube von seltener Gröne der Bee ren und unvergleichlicher Schönheit des fT- L r. . c UUi. v. jr v i - lliklics elvliuir. oer il oann unmoa lich widerstehen konnte. Nun. mich batte . . - . ' da wenigstens die Aesthetik verführt, die mchtsnutz,gen Jungen aber, die haben V m CYf vuvun v icine onung., , i n 11 anw M k i nTT nnnrn - . ro eniarvlgenA.rauven. Was wird alles hineingestamvft in das weitbäuchigeFaß, .1 ! CXYl u u i.!nr.! - v v rniuci wuüiönRuuiiciauu7jenouno ,ingeno mu ouen uno suyrr emen mu thenden Tanz aus über ihrenLelchnamen, und ihr Blut springt in dickem' Boaen strahle in eine andere Kufe über, aus welcher die Arbeiter eS aleichmütbia wie Feldchiruraen wieder in andere Fässer I . r . m . " Wagen mit gefüllten Fästern zu Thale. I ffi-v :a .-.t.!.. r-: . ' i. -r. grunoncy len aazaeledr amlelt eme gar c V m . vornehme Erziehung zu tlhalten und Sfc jm. mm mm mmm m mm m m . t Bt Of C.. V dann, wenn er als edler Bordeaux oder Sauterne auS demAuslande wiederkehrt, ,. ..x l ui)ll'uu"' MUU ttlll lUUIUI dig kratzenden Produkte Ungarns hübsch manierliche Toilette macht, es nett durch 1 :t n.t. n r -r ' kämmt, ihm die scharfen Krallen beschnei, i v..i v . f eti . i i. r . det und es sänftigt und zähmt. Je nun, wenn man in Budavest fabricirte eckte Wiener Frankfurter," la aar.echtenSie , m 1 I r il W II 1 II T . il benbürge? Rheinwein bieten kann, wes ?fM?f man nicht auch in Mainz aus ungar.schkm M ungarischem Most echten Bordeaux er e : . , Ms.5. ...: ,7 ;. T 7' w v kübl. die Leier macken ck 5,euer ansRenbündeln an. Die Mädchen und die -- ' - - . . -, - 7 . . I r, aw t:. msyjf... . w:. Weiber, dieHand vor dieAugen gewölbt, sitzen rings im Kreise darum und singen die wehmüthige Duba" . Weise : Wie Nuczuj, der schmucke Junge, ausmaschirte
ins bosnische Land und seineMutter und sein Lieb ihm Kuchen auf den Weg mit bücken, über Kohlengluth gebräunten, süßen Maiskuchen. Der wilde Bosniake aber nahm ihm den Kuchen all ab Mag's drum sein ; Aber dann ergriff er das lange. Messer und stach den armen Nuczuj nieder ! Sein Blut färbte alles
Gras ,m bosnischen Land roth, sodaß kein Sferd, kein Rind mehr davon wei den mag. Und wo in dem weiten Lande eine Maisstaude wächst, da sind die Kol den daran roth vonNuczujsBlut. Duba, Duba ! - : . . : Juon, der verleuerer, oer in Vos ... r r f ri ruyml die yerrilcylellen oes anoes v. cm ! . .! kl . ? T' i. . 1tUis oo er oer ttNiuerpranoenk von un garn wäre. Die Leute waren dort gulären Mann." Nur der Draku mag sie holen ! DieGesichter vermummen n je fr - rvr. 1 t..k.M sie sich alle, sodaß em unternehmender Soldat gar niemals so recht mne wird, was er denn, eigentlich im Arme hält. Einmal wurde ihm dem Juon die CYVl M C 1 Tf T . . r H ff I 'casieraoe zu rou : er re oivlrre icy iurz, und mit einem Ruck war daS weiße Tuch vom Gesichte fort. Dumme Zue! ES war ein Gesicht, leuchtend . wie die liebe Sonne. Der Hauptmann wird an dem Beispiele klug, zieht seiner Geliebten gleichfalls den Schleier vom Genchte und Huj es war eine Alte, knorrig ..s -.. u . .r: . w.:. rt. . Ts unu miucim cm uu üuuhuu. unjciiij wie n uuci irt.cuiuu. jtu leuderte Juon mit der Fußspitze Rebwurzel in die Lust und l (.IT.. QCijft..w ifam Mit schleui nuc uunc : . V . : . sprang mit einem hellen Jauchzer über das lohende Feuer weg. Ich starrte lange in dieses Feuer. Ei nenAugenblick schien es mir, als ob bren vr ft. . ffw -V 4 : nenoe zuzogenlamme oerceernuiy gegen mich anrauschten. Eine wunderbare Ähnlichkeit der extremsten Elemente. Mein Wagen rollt längstauf der staub! gen Landstraße dahin, als noch immer der wehmüthige Refrain des Dubaliedes durch die stille Nacht zu mir herüberzittert , i CxXt ( (iif.t.t.nh I unu vuu uii. vuuv im nuuvyiup, der Schein des Rebenfeuers mederblickt. Noch einige Stunden später, ' und vom hohen Himmel schimmert Gottes Feuer tim. .:.?: rs-..uSo C("J .(..u,.!. uuc iu uciict. uuuimciiuuummijuiua zvm Fenster meines Coupes herein. Möge uns der Comet denFrieden bedeu m und reiche Lese und guten Wem : . 1 Zu Mauruö Iokai'S fänfzigjäh' rigem Schiiftsteller - Jubttüum. Zu der Absicht des Clubs dk? UNgari schen Schriststeller und Künstler, fein fünfzigjähriges Schriftsteller 3b, lSum im Jahre 1884 zu begehen macht Jokai im Nemzet- folgende Bemerkun ?r im?C Ji tml t Tzi lch-daß die Gefellschast der Schriststeller und Kunstler imJahre 1884 mem fünf. , - - . M . m p . Tl aIm AMAilAM (teMH4tM !(! zzglayrigesuouaum zu seiern oeamrq. V: Sx7 i 7rc v V 1834 em Gedicht und eme Charade von mir im Druck erschienen sind und 1o dieses Jahr als Beginn meiner Schrift stellerLaufbahn betrachtet werden kann. Ich bitte Euch recht scyön , altert Mich , . m . I u I 1. ... I .T m äm. m m mm, AlftA W.l-1. "" W " Haus, lchestehe vierzig , Jahre em, aber gegen die sunszlg eryeoe :cy lnwano. WaS von emem neunzahrlgen Kmde im Druck erschienen, ist nichr seine Sünde, sondern dessen, der eS herausgegeben. en ers aus oem moesatter rann man eoen,owrulg uwnwi anzum, I mmmm. mmm, m mm. V A st im mmm mm m VaP fcZAlXttAM A Mem Ztllpunlle recynen rann, wo er 1 A. C . - - - tZ B m m . MM . mm m mn viznn v r Helm die KmderArmada kommandM i f- r i nar u-trin rofrt m . ' erse scyttivl imxn irnner auipalye Lorand HegeduZat schon in seinem Jm 0 C . & .mmm. VI 1 1 lltUl aÜ Ma Al mM attn c i ißviuii " ich sage aufrichtig, es waren gelungenere srintrt U Iftlh nf4lr ?TsP!Tn tTt nPmJflnPTt jV.M vv. ... " als fast hätte ich gesagt, wo? Deshalb wird dennoch kein Poet aus ihm, wie fein Pathe, sondern Mit Gottes yllfe em wackerer, kluger Mann, wie sein Vater. Auch ich machte nach Erscheinen der früh I T .s. : X V. CIT.. f. cz: ucuuitucu vy:uiuiic uci jjui iih iTtiisterpromenaden mehr, sondern ich berei ' - y. V t f f tete mch acht Jahre lsng . zu i Maler oder Architekten vor (auch beute habeich . iu I ,t.Gt,i "vu, a"ai ju11 iu(uhiüiuW nicyls. Jcy wm auiricoilg agen, wo . m . m die schriftstellerische Lausbahn , in ganz I n tfi tiAix.t . ..t hiA Vi. imui iHiic-cBimu. ui-iu vp,ung rinrs Vu,lijiurrsv.u eme erste Kritik sur achtenswerth besun ÜCll vlvkil 11, owuc -ütlUUllUJUUUUU mm mmmmmm . km 1 A ' U m mm mV m m m m jm, m m mm Jm, des mildernden UmstandeS der Minder' iährigkeit. Deßhalb halte ich selbst noch jenes Werk nicht für den ersten Pfropf I .! r j 1Y1 rr .' 1 r & empioyien wuroe. . damals war ,cy siebzehn Jahr alt, Kecskemeter Student, I mmm mm mm (TN mm mtmm - m-m m mmSm m - m tm-mm Cli .ASC , mein Drama wurde von l Petösi .'pirt, der es auch nach Pest herausbrachte- . ..7, mnn vrt n r,.;.' ; I a U " u.uyv gen schlecht sein, aber es ist Ambition in ihnen. - In dem einen, weiß ich, werden vi. r f . : n : : .c . vr i . i- ' , ' . die paslavistischen Agitatoren carrikirt, I ! . . v. w:. rrtit.n . - v in einem anderen die Dilettanten der Vrovini.- Zur selben Zeit begann ich in' Kecskemet meinen ersten Roman 7IIet koeznapok" zu schreiben, für den ich schon einen Verleger, u.was dasEcnsteste ist. ein gutes Honorar erhielt, und von diesem Jahre ab wußte ich schon, daß c.us mir weder ein Maler, noch ein Architekt, lnoch ein Fiscal werde, sondern daß ich Schriftsteller bleibe. Dieser Zeupunkt aber war 1842. DaS smd also vierzig Jahre. Auch eine schöne Zeit, in einem Zuge, ohne Abwechselung. Ich zitterte genug in diesem Jahre, daßJemand hin
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ter mein Geheimniß kommen und mir ein vierzigjähriges Jubiläum versetzen könnte ; denn so angenehm eS mir ist, zu las sen, daß meine Freunde, meine Kollegen mich lieben über meine Verdienste, so wenig kann ich mich an daS Erröthen gewöhnen, wenn man mir dies vor einem großen Publikum laut sagt. Deshalb
konstatlre ich mit stiller Befriedigung, daß wir an dem Vierzigjährigen schon vorbei sind. Nun bitte ich Euch, wartet noch zehn Jahre. Dann seiern wir ein großes Fest! (Ich denke mir dasselbe. wie der zum Tode verurtheilte Großve zier oes vuuans, der um einen zeyn' werde. Inzwischen werde ich sterben oder der Sultan oder der Elephant)mm m m m Eine militärische Untersuchung. Ein Feldwebel sitzt an seinem Schreib tische! Es klopft! .Herrein." Ein.Un terofniier tritt.berein ! .Herr Feldwebel. ich komme gehorsamst zu melden, daß dem Gemeinen Voalhuber, der beim Backer ?lobann Müller im Quartier liegt, die Ratzen den Rockjchooß abge . baden ! Feldwebel : .Die Raken den Rock schooß? Ah, das ist stark ! Kommen's mit zum Lerrn Lieutenant ! , Fdwcbel (tritt mit dem Unterossizier beim Lieutenant ein). Herr Lieutenant, ich komme acborfamst zu meloen, dafeber Unterossizier Schmidt rappor'tirt hat, I. - . m ..... s. oer gemeine zogiyuoer von vrr Zeiten Compagnie ihm gemeldet hat, daß ihm beim Bäcker Johann Müller, v i ? . r ? . a cn.i. V. an oer gemeine oallluorr von uis wo er im Quartier liegt, ie Ratzen den Rockschooß abgefressen haben. Lieutenant: Die Ratzen den Rock schooß? Ach. das ist stark! Kommen's mit zum Herrn Hauptmann M Lieutenant (tritt mit dem Mdwevel und Unteroffizier beim Hauptmann ein): m . . V C yer? yauplmann, la) lomme groor samst zu melden, daß mir der Feldwebel -. v .. . v . r. ! t Gravenberaer ravvortirt hat, daß ihm der Unterossizier Schmidt gemeldet hat, . - v. tt : (noii..(,.. qq tgm OCc vj)cmeinc .ouijiyuuct uun der zweiten Compagnie rapportirt hat, daß ihm beim Bäcker Johann Müller, wo er im Quartier liegt, die Ratzen den - , . . , o2scyooß aogtCCicn qaocn. Hauptmann : '.Die Ratzen den Rock schooß? Ach, das ist stark ! Das kann man bei jetziaer Zeit mchsfo leicht neh men. . kommen' s gieiai ran zum qzzzn t ' t Major!" Hauptmann (tritt mit dem Lieutenant, dem Feldwebel und dem Unterosnzicr beim Major ein) Herr Major, ich komme gehorsamst zu melden, daß mir der Herr Lieutensnt von Riepenburg der ... i . v .c. :c v-- o-.rw . mUl Gpenberg gemeldet hat, daß ihm . i7ns,z, Kmidt ranvartirt bat. zweue rapporliii yai, vllß iyltt .er viiu 1 VV lW V IM ""rT" " I 1 J ' ' daß ihm der Gemeine Boglyuver von der zweiten Compagnie gemeldet hat, m hm :SMft Johann Müller. m im Quartier liegt, die Ratzen den Rcckfchooß abge resien haben.- . m,':,. ?"fcpn vP Vl? h, ba' ift strk. Kommen's mit zum jrrn c-n, i MnuUn denn ifl 0ti&.A.ftk ww iaw m j w mm m viw Civilisten, daß man ihr Narr ist ? Die Raken den Rocksckooß das ist ein bisiel I M ' ' ' zu stark. Kommen's mit zum Herrn . . vgialot (tritt mit dem Hauptmann, i... aixi.fT ndNn. rossizier' beim Obersten ein.) Herr Oberstwachtmeister, ich komme gehör Uamn gu melden, daß mir der Herr Hauptmann von Blixberg der Erste rap I V Z . 1 . ' portirt hat, daß mir der yerr Lieutenant D0st Riepenburg der Zweite gemeldet I U 4 hat, daß ihm der Feldwebel Grapenber ger ravvortirt hat, daß ihm der Unter i V . " w - - oiNiler Sazmid: gemeldet dar, van iym der Gemeine Voglhuber von der zweiten Compagnie rapportirt hat, daß ihm beim - 7 Bäcker Johann Müller, wo er im Quar tt liegt, die Ratzen den Rockfchooß ab r rr u aesressen habend Oberst : .Die Ratzen den Rockschooß? Ah, das ist zu stark ! Das übersteigt die Begriffe ! Also beim Bäcker Johann Müller, die Ratzen den Rockschooß abge fressen ! Er wird eS noch so weit brin fiJ'u,- snn 5,. Akitttant. ieken gen,.dan man reme Vinquarilerung zu f " M Sie sich und schreiben Sie ' Adiutant (thut es) : Zu Befehl, Herr , ' ' Oberst ! ,, , ( h niel Ukr er tftn ber asor von Schleifenbera der I - . . . - Erste und meldet, daß ihm der yecr 5)auvtmann Bl rbera der Erste ravvor xt bat dk ibm der öerr Lieutenant i ' ' von Riepenburg der : , Zweite . gemeldet hat, daß ihm der Feldwebel Grapenber aer rapportirt hat, daß ihm der Unter ossizier Schnndt gemeldet hat, daß ihm m m mf mt . 'i Quartier liegt, dieRatzen den Rockschooß hnmi mnn' htm ylnkZtnrint ,ur streng' st, Untersuchung unterbreiten kann ! I ' ' " - . Die Ratzen den Rockschooß adgesresjen: Sie geben keinen Frieden, diese TeZxelS'Demokraten."- '- - ; K indlicheWißbegier. - . (Sächsischer Bauerndialekt.) Junge. .Mutter ! warum thut ihr euch denn de Vecne met Schnapse wasche? Mutter. ' Dummer Junge, siechste's denn nich, weil ich se d'ersruren hob." I " 1 .' Junge. Do hat wu der Voter seine Rose a d'erfcure?' Mutter. Wc:s sollen des weder he ßen V ... Junge. Nu weil den Voter seine Rose a su ruth aussteht, und weil harsche ak' immer eis Schnapsglas tunkt." - ... ' Vorsicht.' Warum tragenSie denn zweiSchirme bei sich, Herr Prosessor?" - .Ja, sehen Sie, weil ich so vergeßlich bin und im mer einen stehen laste."
I
Gti Troja.
Von Adolf Friedrich Graf von Lchr.ck. nn ii.n .v.. m.. Jun aus der Urwelt trüben Dämmehi rnifXMW .nfc In die vor Menschenblick und Tageö. It s:x :. .....r.' c:-.t:.rxr üicjagtiauicnoc oinaogcigiunacn, AuMgst Du, ein Du (& Un,m u c..T,.fnrt. vvii ihuhi tvi'4 VM"HH'i Acgrabkn m Ruinen, Schicht ausSchich.. M u ,. n htT 5lt ,Urf7. Ein Aschenrest allein zurückgeblieben. U U " Gethürmt, seitdem am rauschenden Ska mander Des Priam stolzer Königsbau geragt. Hier hoben sich die Reiche aus einander. Das eine bröckelte, zu Staub zernagt. Dem andern nach, und schon als Alexan der Am Grabeshügel des Achill geklagt. Versunken in das trümmerübersäte Blachseld, längst warst Du unter andere Städte. Die schwarze Spur von Qualm Flammenbrand ud Nur kündet, daß die Sage keine Lüge Bon dem verheerten Jlion, das stand: hie? I Dazwischen liegen Spangen, Thränen krüge, Goldreise, die der Kön'ge Haupt um spannt. Zerstückt sie all', und balberlosch'ne Züge Auf eh'rnen Opferfchalen, die zerbra chen. Noch stammeln stumm in lang verklung' nen Sprachen. Doch untvi tiefer, wo sich selbst zum bleichen Zwielicht die Nacht empor nicht ringen kann. Ahn' ich den Staub von ganzer Völker Ct X. Leichen, Und wie Verwefungsduft haucht cs mich an. Von Königen, die kein Erinn'rungszei chen Auf Erden ließen ; eh Dein Tag begann. Verklungen war selbst m der Sagen Munde Von ihnen und von ihrem Reich die Stunde. Wer mag, wie tief die Gräber reichen. wissen ? Wär' uns zu Füßen eine Riesenkluft Hinab bis in der Erde Herz gerissen. Wir sähen eine ungeheure Grust, Und noch bis aus den tiessten Finster nissen Entgegen quöll' uns feuchte Grabeslust Und Moderduft der stummen unzählba ren Geschlechter, die vor uns aus Erden wa ren. Mir ist, als hört' ich durch verscholl'ne Taoe, Den schwarzen Abgrund namenloser Zeiten Die Keiner kennt, mit leisem Flügel schlage. Den Tod hin ob der Völker Häuptern gleiten,' Als schöll' ans Ohr mir ihre Sterbe klage. Wie sie.im Trauerzug vorüberschreiten Und in das dunk e Re ck, d e weiten Hallen, Die Allen'aufgethan, hinunterwallen. Und ob die Zukunst zu Gigantenjahren Anschwellen mag, der alte Kreislauf bleibt, Der ruhelos auf Wiegen und'auf Bah ren CZ. Z mm mmmtt 4 mm ff m 0 OaCam 1 a 2 d 4 & Ymru t"" rrTrl. ir? . is eiv i mit uuen emen en maa ren ... Das Erdenrund in blassen Dunst zer stäubt. Daß wieder sich der Nebel, im Erkalten, Zum Wohnplatz forme neuer Staub gestalten. Berlin. Berlin ist eine saubere Stadt; Was ein Mensch ist, thut sich schminken. Doch mir ist's dort zu delikat. Es gibt nichts Rechts zu trinken. DaS Bier ist Unsereim' zu blond. Der Schnaps wird übertrieben; Doch diesen bin ich nicht gewohnt, Obfchon ich ihn thu lieben. - Auch wird daS Hochdeutsch dort gemacht, Ich glaub' eS kommt von Oben, Was so 'n Berliner Alles sagt! Det is jar nich zu jloben. ES ift mir 'mal zu delikat. Der Anstand ift ganz änderst. Wenn Einer flucht, das klingt so sad. Daß du dich ganz verwunderst. Mn wkiß dort g nicht, tti. .in Fluch So Emem 's Herz erleichtert. Ich kann nicht reden wie ein Buch, Bin ich mal angefeuchtet. Das Militär und die Kavallerie Ist dort die einz'ge Hauptsach ! Und Menagerie und Philosophie O du llmächi'ger Strohsack ! . i m JnUngarn l st man aus die Juristen schlecht zu sprechen, denn im ungarischen Abgeordnetenhause cursirte während der Berathung des Gesetzes über die Beamten'Qualification folgen des scherzhafte Amendement unter den Abgeordneten : -,, Ist der Jurist recht gerathen, - Macht man ihn zum Advokaten, Ist sein Wissen nicht ganz klar, - Wird aus ihm dann ein Notar, Taugt er auch zu diesem nicht. Kommt er zum Bezirksgericht, Und ist er auch da zu dumm Ins Justizministerium ! G edenke mein! Schullehrer : Junge, wenn DeinVa. ter wieder Schweine sticht, soll er auch mich nicht vergessen !
Ein neues Lexico.
Zu unserer großen Genugthuung ist betn Telegraphen, der leider bis in die este Zeit eine unverdienteHochachtung genoß, einmal gründlich die Wahrheit v -rinaerer als MUÖ V4VM. c . s ' - - Boden Ikdt war es. dk? lN eine vtvin ' M : m.f k h, ÄÄÄäSÄS eme Ernndung definirte, ueiqe oas v T Y ? " f rtt r . . .km. menschl.che Geh.rn auf '' ? rl zermarlett. .da sie uns laglich der ganzen Welt eine Menge auö den' verschiedenaktigsten Bestandtheilen ge mischte Nachrichten znblitzt, denen wir nicht aufweichen können, obgleich sie in den meisten Fällen nur zerstreuend und unnutz ausregend wirken. Da der Telegraph nicht der einzige überschätzte Apparat unserer Zeit ift, so haben wir uns entschloncn. em auf 0 denstedt'scher Grundlage entworfenes Lexicon der technischen Elrungenschasten zu edlren, von dem nachstehend elneProoe folgen möge : Barometer : Eine mit dem alstkaen Metall, dem Quecksilber, oesüllte Röhre, welche ihren Besitzer bestandig an' den enormen, mehrere Zentner betragenden Luftdruck.erinnert, dem sein Körper aus r . 1. 1 in . r gr,rl iji, uno weicoe ylerouraz zu emer wahren Geißel für die Menschheit ge- . worden ist. Buchdruck: Eine Ersinduna. der die porngraphische Literatur und die Preß Prozesse ihre Entstehung verdanken. Compaß: Ein Instrument, welches zur Steigerung des Seeverkehrs und da mit zu dem Uebel der Auswanderung macoiig oeigeiragen yar.' Ehronometer : In Schaufenstern bau Nge Angriflsobiekt für Langfinger und oaourco evoilerer der Vesüngnlsse. Dampfschiff: Das bekannte Vebikel.' durch welches uns aus uberseeischenLän. dern der Coloradokäfer, die Cholera und I v!. -i!fi. Cn.n ' rw. . . i oic uualiillze Peu elngeicyieppr veroen. Electrische Beleuchtung : Ein Mittek, den Mond gelblich erscheinen zu lassen und die Mond'Lyrlk zu discreditiren. Eitenbahn : Eme der Wurzeln des Gistbaums und in verstaatlichtem Zu stände einer der mächtigsten Hebel der $?rtr4trt tiuiliwt. Fernrohr : Astronomischer Apparat zur Entdeckung neuer Planeten, die auf denamen berühmter Sängermnen ge taust werden, wodurch deren Gagensorderungcn bis in' Unerschwingliche wach sen. Gasbeleuchtung : Hauptfactor der italienischen Nächte und ähnlicher Ver gnügungen, durch welche Genußsucht und Verschwendung besördert werden. Hörrohr : Ein Mittel, diejenigen,?! che von dem Elend der Welt nichts ver nehmen, dieses glückseligen Zustands zu berauben. Mikroskop: Dient dazu, kleine Uebel, V S mmf m . z. B. ranllzeilLpiize, wen großer zu machen, als sie von Natur sind. Es be steht aus einem Haufen Linsen, welches Gericht schon m der Bibel eme so trau rige Rolle .spielt. Photographie: Die Schvkster des Verbrecheralbums. Wasterleitung : Eine Einrichtung.wel che den Dicysiboten inkurable Faulheit einimpft und emln der dankbarsten Dichterstoffe, die Mägde am Brunnen V uu ü" iii. Bestellungen auf das Gefammtwerk, welches sämmtliche Apparate der Neu zeit umfassen wird, nehmen schon jetzt entgegen Die ErfindungSseinde der Berliner We spen. MilchhSndlerS Ausrede. .Aber wie kommt denn das Jischchen m:f , . lU mJUlUI . ,Jch kann mir's nicht anders erklären. als daß die Kuh dasselbe beim Sausen mitverschluckt hat. Kellnerin : Wöllet dia Herrschafle dcKaffee glei oder erst später? Wenn S'en glei wöllet, so muaßet Se no a Viertelstündle warte. Altklug. . Karl, der sechsjährige einzige Sohn seiner Eltern, richlet am Vorabend sei ' nes siebenten Geburtstages an seine Mutter die Bitte, sich zur Feier des morgigen Tages eine möglichst große Schaar seiner Altersgenossen einladen zu dürfen, worauf ihm die Mutter, we ' nig erfreut über den in Aussicht stehen den Lärm, die ausweichende Antwort giebt : Andere Kinder haben auch nicht immer große Gesellschaften. .Ja ant ortet Karl, d3 glaube ich schon, aber andere Mütter haben auch mehr Hin der ! Aus Bai ern. Oberst : Du gehst jetzt ab, meinSohn. Na, Du hast genug gedient, ich habe auch nicht vergessen, daß Du mir beiSe dan das Leben gerettet hast. Nennemir drei beliebige Wünsche, und wenn es mir ? WtU xä) ffilt ""l'lb.n a währen. Soldat: Ich möchte alle Tage CW f T mf m- m Am em 'caaß Vler yaven: Oberst: Weiter nichts? Das sollst Du haben. Und dann? Soldat: Ich möcht' alle Tage so viel Bier haben, wie ich trinken könnt'! Oberst: Na, das sollst Du auch b. ben ! Und drittens ? Soldat (sich verlegen hinter den Own kratzend) : Ich ich möcht' noch mehr Bier haben! Sächsisches Schnadahüpfel. (Mit sZchsischer Energie. ,egen den SchiuK hn be. drohl.tch. Am Schdammdisch imLeewen Hat's heil was gegäwen ! Se wollten mich foppen Da sagt' ich: Na äwen! Sprachkenntnisse. Zwischen Altona und Hamburg liegt das 5eilige Geist.Feld, eine großeWiese mit Gräben umgeben. Es hatte stark geregnet, und ein Brett, welches über den Graben führte, weggeschwemmt. Ein angetrunkener Matrose steh: auf der an deren Seite, und ruft einem anständig czekleideten Manne zu: Spoak you Englisli ?-Yes Lir! .Denn fmiet mi mol dat Brett über den Graben ri ber
