Indiana Tribüne, Volume 6, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1882 — Page 4

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- - C? sie, OerNspslheU. biUöscSKopfvcS.V" Hrit chrsnische T!ar. tTe, Gclbsnchi. Unrcinhxit des LZlulcS. Cüütuu 7.?d.- Sals:!s UNdaUedurchLtZ 20515 und SZicrcn ruug der Lsöex. vernxsachtt Seften. Chnpkome einer erkrenkten Lcbcr. WÄ5 L!Ht imDÄ bw tKi t-iM-- uw WH du reaMa tiömu5 wwcKl ; naernclae r pxetitverlukt ; et wiftiM ftjicrfilU jat-fUfa abwechlclab ritt VismW : Kpk rc Qchmcrzk. btUstizt, est für dc iittrg; Empst tU Cetfä Zkiiier N'.rderzrstlazcv, und fttdfnfce r?.?.U'.2 uct CM! ist, c;fc lifce2tera?rimi telfaratärf, ijiann man kch fjs.3 d , Dufrcj;, , sa utk tos i JcUrnlticI. grridjietcne ter tta Gyint fcfjUuto die CwntfcH; tUt ti sinfegfi" rsrIommen. t dcnea urwkize ts rhan?? Kzttm dech die Uctftludiac nach tnn Sctc eine &j!tltfittU$e Gtfruag in Cctet eetf. enriffca. - SöS Bitttel f v au Vssusn, JttNZ nd Cttf, c5ta5t wcrdc, ssvald cln:3 :r eMsen ypkoms gclcl. W i c)cr I uvUmtt tZz?nstVSynt, U!d durch gclkkutlcchcv'kNktz. VJtntiV.ct'P.c-u), cn t! Lkdrr in tm;;. ST Irre, 1 GA V f ., I.f, Tf. n.U: V 7 '... M . i ctiien. tenr. ist stTJ?c kktt fcfranTrfwtifcü 83:wn man et tta schwer erdlid)eS e 0rtJcw ha,, ,d zch: nicht Ulafca kaun, ctlxt Ha i;m 3 llZVMkHtkruuz Kliö fialwia. f; t: kn: eosctrclt ic;a. DaS Mk?cl ist nackälnZkch u?d decknirttJt ,?eder di esl,äk:Stytig?cit o, vsS Lcrsüzeu. . (?S rel Vssabktts5, d kai te gz'-.: kraft cabUaaatfü i5r. Casentft ttrtc;i-a thit irgend tlue tcr Jitiiitca üach trttlcrseatciiciica. teTu t.t4"-eSml3cruEg ket Ktjaeiwiiieneji Viltx I. I. j . 1 1 G 6 o 1 1 f t.-Oi'ouf TÄur l on Zlc. Don. Vtlcraace VlephenS tco '7?. fiy: CtrCiiu'-' Uc reiaincui Cker Ke.u'j tet y Kit rcofcl fceljunea ueb ich tetrfe i$a röUr zz r;;a. .TeS ?!n.Zge.da? nlemaZZ Lii'.d7ung1xerlzt." Ich tat lizlstkltttt crora Xvpfsiü, $eUitti?cai-.c G';aÄS:e braucht, öbet ni eir.ci tefunte tc3 eile f iccbt tetctnuia Ist HeSi.i: wen tlsK:juIlcT Ich jabe t?a tKianTiU tlSGfciglatsüa Sfjiltft ua, octie elaf t cLI,a Mdijiz rzez: och,oitr schien ; auch txi&te Ich Cm tbnlich L;ttcuda anrate tl ii kiele a ffiUtrt i-i irf-f.i,a S ta eulü teia scheint, dsS iriÄS kindersuz rerZzt. y. I z n n k ?, 2I.fiCia?c(lS, lm. D?. O. Waf?rt jcr.t : Durch tf cijm-c G1ctrcna la bro't vea Slturacn l'rec ZZZttulci" iit tneinex PrarU tu ich via sein Ca entuuz icytictiat ad uch rcrerdne iha cU ik CIfaVtun533tt;nel. ! vs Wsn rcs'CTC rar tf ctjtett, ttt ftclZ tl reifte t Lwxuvxaut vnd tte ?:amt: n. ctcüin & 5s. t Um Uinla--. lies Lothlraj haben. cl nicht, bai 2rb eh! schnell vrübe?. ZW p ? Lösche, Ausftuttung b(tt unert geltiich. kein ist!, cpita! nicht Vthmendig. Wie l,e 'fern Diele achen etn Ven6?en. Frauen szohl n:e 9Klr.ntr, Äna tw unb Catcht-. Na ende sich an H. Hallet t Gorf i-ortlcnb, Rame. U13HAV7AICA WMW DW. K'r.O V?7T. n RM JA. i.'l r:.n lUg? "r3Tlis 1.13 r fein 0 U eKpeetaNy ftrfed to the Tise pf FAKMKJi3 and STOCK FEKD1IKS Itlacapbto es cbcilisg nl grindlng tveaty btvshels per h(Mie.vitIi fourtasixhono-oower.ndcanbe ran -t ratr. cteza or kore-pocr. The grinflixig pUtcs re of nrystaUlzod iron. ana ooet cna&CLTcgniiasrJca, ST. JOSEPH T.TFG CO., flTSSHAWAKA, IMO. QHBf THE-HÜLL VAPOR COOK STOVE, fX CUJCST fiXD CNLY RELUBIE, is Ihe or.Iy dvice ot it& kind tbnt has stood THE TEST 3 OP YEARS andwr.ncdun versal public cournendatioa. Doe erery deacriptlon of Ironin?. tj ?FruitCannjng, -- orotberdome&0g tlc work hcreIhcorüinarycoofc elove, andwltüout IU lnsulferctle h eaC esoi, nh etc. FOR SUBKR USETHEY ARE INDISPENSABLE. S'llcliaMa Agent vantod in enoccupved toforo doive by icrxilcry. Adrfi, . y Seneea ftreet, cot. Churaplaln, ClcTeland, Ohio. HULb VAfUK ÜIUVI VU., fnBLsitlCi!ARD CüURil II s!zs3 :aal-. 5 Farnil? Da'rlf. Fivc Bizes sor i'tclcry tikc. Persoct tlock nd tbe lect rork. Strcrp. im ple, t fücient. conTecient&rd daru itlo. Tlicy contir.uo to t TK2 STAHDARO CHURH OF THE COUTRT. TR Y ONE. Send fbr fuI Oescriptive Ctrcutars to PORTEIt ULANCHAKirS SONS, r-flucoap. . . Älili-MTlSi'' I bad sich stets als sicherste lZnrrnittel ... ? miertn 5krank!ttta ievlele. D weist Ihnen ein lahmer e od .i eiß Srankaeit ein ni ( ix.t . KUf;,,fa!Ti.nnn.f Lannrtrtn Sie nvnu crtttä 6i lere raut (KldLncy Wort 'rt"srt tftßeaoW;tIr e?1ehlen e)nv tote W.ier.ksettschneilKberwälttgenni ?Ey?kNwirbOiederbers:elUrden. r.?,,?iirbie5lbttSelchiechte z...::r'.7.? rakd.iten. ie . tJ.. ? Schwache, steht lere & ntlAltAlttn r?ic9nuneni9fu"" ),. , .-- - - - ,-- ; , . .... o.. . rühaliung des Urins., teglNSHi.geoder,ak wSriilf vns tnekme rrende iÄn ttwi r.r b.r hetienben rast ZiZ!... BeiSlvotbek.rn. A3 D(AV(ir rerWeche kann, mer sie v ;j auie machen. D b st kchz t. Stivt al nt ui nötdia. ranne, Anabe, eanen -Vöbchen ö nen da? &t'&H viüb'r. Stt n ntt t (St,M.tu is ri k aul .itstaltiln ne . eu Ran ende ncy an

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Der Erkola. den die Nübmasüine. dieser wichtiae SiMmrÄaniSnuS zabl reicher Gewerbe, in den' lekien Jahren errungen, ist em üderraschendtr und durchgreifender. Die Nähmaschine hat , - ?fi;f....n: I in vrryaiinlMllßig lurzer Jen ' im au Ervartunaen weit übertreffende und von Jahr zu Jahr Zeigende Verbreitung ge fttttfci k n JU 2 CVaITI nuk Alibi. I juiiuuj iiu iuf iiiuuimwu unu i .:X I.!. I.ff. uu.ll.t.f!X.u ucn iuü) uic wicue cwic uiicitiocyiiiuyiii i VUT5min5 erooerr. ES war naheliegend, daß mit RüSflcht I darauf auch bald tnclfache Versuche etmacht wurden, Maschinen herzustellen, welche, analoz der Nähmaschine,- die Manipulation des Strickens der.mensch lichen Hand entziehe. Schon im Jahre 1816 wurde inAme rika das erste Patent aus Strickmaschi nen ertheilt, und zu Ende derFünsziger und Ansang der Sechzlger-Jahre wur den aus Amerika und England lleine Handmaschinen zur Herstellung vo .Maschenwaaren nach dem Continente gebracht, trelche, ahnlich wie die Mh Maschinen, sü? den Gebrauch lnFamilien I verwendbar sein sollten und welche in Deutschland, zum Unterschiede von den längst bekannten alten Wirlstühlen, it dem Namen .Strickmaschinen bezeichn net wurden, rn strenger uevenetzung oer englischen Benennung KnittingmadiiiieV ES waren dieö aber nur verschiedene Arten rund oder flach ar beitende? Maschinen, welche die Maschen r ' . e . . rvf.i ?v.i... . rr.it aus oiccidc uri cuocicn, wie oic viuiir und Kettenstühle ; ja, der Name .Strick Maschine" wurde auch auf ganz gewöhn liche. flache, mechanische Culirstühle auö i v . . . r . m in t.V.JC geseynr. ieze Vezelaznung i ieooq eine veisehlte; denn daS .Stricken- und das .Wirken" sind verschiedene mecha Nische Operationen. ' ,1 Die Resultate beider Arbeiten pnd allerdings einander gleich in Bezug auf die Verbindung der Fäden im Allgemeinen, denn durch beide Arbeiten wer den aus einem Faden ganz bestimmt ge I formte, gebogene Lagen lcaschen) ge bildet, welche ineinandergeschoben werden und sich gegenseitig halten. Allein die Art der Verstellung die er Matchen m beim Stricken und beim Wirken ewe f andere. Bein Strmen w:rv der aoen mit der Stricknadel gefangen und inj Form einer Schleife durch eine alte I Masche hindurchgezogen, und dieses rr- i. . '7i v rr r . . . I cnoti vann oie neue imat ; i eZ wird also bei jedesmaligem Fanen i des Fadens nur eine Masche fertig; bei Wirken daaeaen werden so viele Schlei s fen, als man Maschen in der Breite ei neS Stuckes herstellen will, glelchmshig vorbereitet, und in diese, werden dann sämmtliche alten Maschen der vorherge henden Reibe gleichzeitig hineinaescho bcn, so daß dadurch eine ganze Reihe rmsjt C C.-! ii mit jjiaüim uu naniui jklilg uiu. l Auch der Laie wird sosort einsehen, welch bedeutenden Fortschritt in Bezug aus rasche Herstellung deö ProoucteS das Wirken gegen das Stricken (mit der Hand) in sich schlttßt. ES besteht l aber noch em anderer Unlerschico za schen dem Wirken und dem Stricken, und dieser liegt in der Vollendung der hergestellten Erzeugnisse für den Gebrauch. DaS Wirken ergibt entweder s nur bicnnuae, aus oenen emeine Theile der GebrauchSgegenflände ge schnitten und zusammengenäht werden können, wie viks ja auch Mit den r zeuanigen der Weberei nicht anders der Fall ist ; oder der Wirkstuhl liefert im günstigsten Falle die Theile der Ge drauchsgegenstSnde in richtiger Form; dieselben müssen jedoch noch aneinander v ... w . .t jLf .rr. c kr. j. ... Uno zu runo ßcicgt ojichc iuucii zu i sammengenäht werden. DaS Stricken jedoch liefert die Waare fast ausnahmslos vollständig fertig zum Gebrauche und hierin liegt ein großer Vortheil, den das Stricken vor demWirken voraushat. Mit dem Namen.Striö Maschine wird also nur eine Maschine zu btteichnen sem, welche durch eme Ma schenbildung wie beim Handstricken (also nur i: eine Masche aus einmal) sü: den Gebrauch vollständig serti Waare lie sert ; sie wird desto vollkommener sem. je rascher und sicherer sti die einzelnen ' - . .. . Mazqen naa emanoer anzerllgr uan tität) und je mannichsacher die elastischen Waaren sind, welche mit derselben so gleich zum Gebrauch fertig hergestellt werden können (Qualität). Bereits auf der internationalen Aus uelluna in Köln lbCa wuroe eine von Georg CreSpel in Vockenheim bei Frank . ? . liin c. vjI. NKQ vie em Pttnclve con struirte .Strlckmalchine- gezeigt,, welche damals v:el Jnteres e erregte. Dieselde war nach Art der Rnndstllhle gebaut. ließ sich an einem Tische anschrauben und war leicht zu handhaben. 'Aber einen ourchgreilenoen rzo,g vermoqlr oieie Maschine nicht zu erringen. Auch einer später von Dalton construirte ähnlichen Maschine ist dies nicht gelungen. Die Ursache dik,eö Mißerkolges mag allerdings theilweise noch in dem Miß trauen gegen Neuerungen gelegen ha .,. , e ven, oem man nameniiim in amiilen kreisen so häüsig begegnet; daS Haupte sächlichste Hinderniß einer weiteren Ver dreitung der genannten beiden Maschi nen waren aber doch verschiedeneMängel, weiaze ocnleiven noaz anyasleren. as Stricken mit -mehr oder weniger.Maschen war aus diesen Moschinen zuar möglich, aber nur innerhalb gewisse? eng gezoge nc: Grenzen ; auch ußte der Ansang einer Arbeit immer ncch mit der Hand 1 . v j . m i r i : -. it.t gttirilll roerorn , viz uiaituincn ucuch nur schlauchsörmige Producte. und wenn aus diesen ein Strumpf angefertigt wer den sollte, so mußte sowohl die Ferse als der Fuß erst noch durch Handarbeit ge. strickt werden u. s. m. Diese Maschinen kntsprachenalsomchtvollstänöigvenoben angegebenen Bevingungen. Weit vollkommene? war nun aller dingö die sogen, amerikanische Strickma schine, we'che aus oe? Wkllausi.ieuuug n Paris 1807 znm erstenmale vorgesührt wurde. Die Erfindung derselben wird Gleichzeitig vol Auxiors in Paris und i . ! . m -. Q1 - S 1 Qln(tvA . von xamo in 'juio yvti m jv v' nommen. Burtois bstte auf der genanntenAuS' stelluna eine Maschine, den .Tricot? Omnibus", und Lamd eme mnjriii finrMachincflucießeni; Beide Ha den nch später vereinigt, und Bur,ors . ' . . t M. 12 lor.pluirt, unter ver Vezelqnung 0xii

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Wesen gnz mlt ücrSJawfqtn tfotr ttnglmtnve' Msschme! 77 v : Eme anZsSbrll Bts2relvu!,a dr Samm ,nF'nVSZne vt' bitt iickt a Dlakrdoü sei bemerkt! dak dieselbe ihrri QÄßrdnmtö nn6 ivstt&tn den lwearen Wirkstüblen usd der. Nund . . - . ... ' ... , . . . NuhlM fleht, : inoen die ' vttünng vtk Nadeln üt oeBt ben Mtttn näberr. während sie doch zur Herstellung von e V , in "... 4. , cylllllcyiormrgen uriiuin ouni. tuk n1 ? n r .T yr s . ' - yerpruung on z:amlrkkyen foiuamu schine ist oder niqt unvesenttich ttrscyle den von der ManivuZattou - des Hand Sriöens. Bei letzterer wird dekarnittich der Faden durch eine größere Anzahl von. m m & M cazqzen aus meurne naorm muh Strumpsstrlcken gewöhnlich aus wer aufgereiht und von denselben gehalten. Mit einer andern Nadel zieht man dann neue Maschen durch den bereite vorhan denen, nimmt diese dabei von der Nadel, aus welcher sie erst ausgerecht waren, ad und bringt die neuen Maschen ans die arbeitende Nadel. Auf diese Weise wird allmSlig die eine der früher zum Fest halten der Masche dieuenden Nadeln frei und dient nun ihrerseits als arbei tende Nadel dazu, durch die Maschen der nächsten Nadel neue Maschen zu z!e. hen und diese aufzunehmen. Die Nadel bildet also beim Stricken mit der Hand nach emanoer Maschen, o in emer iKCl he neben einand liegen. Bei der Lamb'schen Strickmaschine jedoch ist für jede oer Maschen, die in einer Reihe neben einander liegen, eine m . m v. veionoere scaoel voroanoen, uns zeoe solche Nadel bildet nun alle dieZeuigen Maschen, welche in einer Reihe unter einander liegen. nr . t.t e . Icaozoem nun einmal cit vacye o weit war. tauchten nacheinander ver schiedene Abänderunaen in der Cvustitn tion auf. Die Strickmaschine von Dana Biaford (18C7) war vled ein Art Rundstuhl, mit einzeln beweglichen, vnticalen Zungennadeln, welche gat ähn lich wie bei der Lamb'schen Maschme be wegt wurden; diese Maschine konnte aber nur .glatte' Waen lieser, und ,yre Nadelßellung gestattete nicht die Hnstel lung von. zweistächigen Waaren. Auch das .Abnehmen" var nicht noich,an konnte also die Strumvslänaea entweder nur von rmmer gleicher Weite oder fo arbeitm, dafc-fu in Unterlängen offen bleiben und aenübt werden. Mt MacRary's Strick Naschine m . .',. (ibüy) ronnle man Jerze unv ü8Mpt$ dadurch herstelle, das mau uur an einem Tieile deö NadelkreiseS Maschen bildete und dadurch eine Auöveituna. eine Art Sack, hervorbrachte, welcher dann die Ferse und Fubfpche aufnehmen konnte. Die Maschine von Ehristo pherS (1870 der Firma Pfaff nd Clacinö in Hannover vstentirt) sucht die Maschenbildung von Mae Rary'S Ma rx . ... . t!v (ln..t. . illzine zn vervinven, m lyiaittyr von verschiedenem Durchmesser arbeiten zu können. Die Maschinen nach Laadschem System, in Deutschland vielfach verbessert,. zeichnen sich dadurch auL, daß mit denselben Strümpse mit geschlosse ner Ferse wie mit der Hand , fertig ge macht und auch so manche Muster und ffa?onarbeit heraestellt werden können. Die neueste und wohl auch die wich tigst: Verbesserung zeigt aber die der vollkommnete Lamd' se Masckme von E. Popp (1876 in Oesterreich patentirt), Diese Strickmaschine behebt alle den anderen Systemen noch anhattenoen Mänael; man kann mit derselben mehr farbig quergestreifte Strümpfe ohne Schneiden und Knuten' des Fadens wie mit der Hand stricken, 'so' daß die Fäden aus der linken. alZo . dn innern .?. c. 1 k. ..jtr. rTi. eile oes I?umxzrs, ausivklyzrin. ju Knoten im Strumpfe fallen ganz weg, eö wird eme Ersparnis an Material nd Zeit erzielt, und die lejtgenannte Neue rung läßt sich an jedes andern Lamb' schen.Maschine älteren. ShsteS nbrin gen. Die Eonstructions Mänael, welche der Strickmaschine im Allgemeinen blS vor Kurzem noca anhafteten, sind durch alle diese Verbesserungen vollständig be seitigt. Dem so lästigen Oelen und der großen Abnützung der Nadelzchienen ist Tl''W"-' " ' 2 " I" durch die Eonstnxiion und Stellung der Nadeln, sowie durch daö zu Nadel betten verwendete Material vorgebeugt; dadurch ist eS auch möglich, eine voll ständia reine Arbeit h:rzustellen.' Ein Nadetbrnch kann - nicht mehr stattstnden. da die Na:ellagerbetten an bestem Stahl anaesertiat sind; ein Nadelbruch kann,ba jede Nadel in ihrer Construc tion selbst vieitach verdei ert, eme tepa rate Nachsührung hat, nur bei sehe un geschicktem Arbeiten, sonst aber niemals vorkommen. Auch du Handhabung der Masckine ift eine leicbtere und einsamere geworden, und genügt jetzt. schon ein etwa achttägiger Unterricht, U bkl NUk einigermaßen vorhandener . Auffassung und Geschiölichkei:,dir besten Resultate erzielen. . , Wenn trok alledem die Strickmafchi nen, oogieich Zchon vieiq t ven yan del gebracht und verwendet, noch bis vor wenigen Jahren zu kemer . rechten Gel tung und selbst heute noch zu keiner durchgreifenden, . allgemeinen Einsüh rung, wie die Nähmaschinen gelangen konnten, so sind die Gründe hierfür nrancherlei. .Abgesehen von der biZ vor Kurzem noch nicht genügenden LciflungSsähigkeit in Bezug auf die Mannichsaltigkeit.der herzustellenden Ettevanisse wurden die Strickmaschinen meist von Personen in I . - ' . . . r ' - . Aerkeyr gescn, welche veoe? verenvanv habung. noch deren eigentliche Mechanik genügend kannten. Es kamen auf diese Art die Maschinen in die Hände von Personen, die ohne hinreichende Anlel ,nng mit der Maschine nichts anzvfan. gen wußten, die Feinheiten derselben erkannten, m Folge dessen nur un vollkommene Arbeiten ,u Taae körder jen, dadurch aber daS Vertrauen zu der Maschine verloren, lchlieklich ein abträg ljcheg Urtheil sollten und die Maschinen, ie bei solcher Manivulation nur ver dorben wurden, wieder verdrosien bei I . n m . c V . i. i elie ueuien. uraz v'e ooen angeoeu telen Verbesserunaen ist aber auch daS Mißtrauen, welches noch big vor wen! gen Jahren den Strickmaschinen ntae gengebracht wurde, vollständig gewichen. unv es kommen outeloen vii imm mehr und mehr in Gebrauch, ja sie wer den unzweiselhast in nicht zu ferner Zeit

den .alten Strnmpfwirkerstuhl vollstän

d:g verdrängen,' da auch dir LemungöfZhigkeit,' namentlich' in Bezug auf die Mannichfaltigkeit i der herzustellenden Strickwaare, ' deren Mangel - däs Haupthlvderniß einer allgemeinen Ver breitung '--der Strickmaschine 'war eine bedeutend größere istx Die Verwendbarkeit der Strickma schine hat sich . nämklch in Folge der Vervollkommnung 1 ihrer' Construktion ganz, wesentlich erweitert. . Es 'ezistirt heute kem gestrickter Artzkel, der nicht auf der Strickmaschine it 'Leichtigkeit und Raschhelt zu erzeugen. wäre. Alle nur möglichen Sespinnste aus. Baumwolle, Schafwolle, Zwirn Seide,.' dann aber auch Zephyr, MooS, Zanapwa. Eis, Eider und Hasenwolle in jeder Form und Fadenstärke werden jetzt mittelst Strickmaschine verarbeitet, und werden daraus alle Artikel der Strickwaaren Industrie vom. einfachen Strumpf bis zu den feinsten Phantasie und Luxus Artikeln, also inSbefondere alle Gattun gen Strümpfe und Socken, Jäckchen, Leibchen, Gamafchen, Stützeln, Schuhe, Hosen, Röcke, Paletot, Hauben.Tücher, Fichus.Shawlö, Handschuhe, sogenannte russische Cürasse, schwedische Panzer leibchen, französische Tricots, Kniewär mer, Fußteppiche, SchlummerRollen, Tisch und Bettdecken, Vorhänge, alle? Hand große und kleine netzartige Ge webe, sowie auch feste Wallstoffe in allen FagonS uud Dessins bis zu den compli cirtesten Artikeln in der solidesten Weise, rasch, tadellos und, was die Hauptsache ist, billig heraestellt. In Deutschland ist die Strickmaschi nenFabrikation schon vollständig ein gebürgert. Zahlreiche Fabriken, na mentlich in Sachsen, Thüringen, Würt temberg, dann auch in der Schweiz, be treiben die Fabrikation derSirickmaschine mir großem Erfolge, und werden diese Fabriken von Jahr zu Jahr vergrößert. Ganze JndustrieBezirke betreiben dort die Fabrikation der Strickwaaren als Hausindustrie. .Das Stricken auf der Maschine ist leicht, es erfordert keme kör perliche Anstrengung, keine wesentlichen Borkuslagen hat nicht olle iene zahl reichen Belästigungen, welche überhaupt mit einem FabrikSdetrleb verbunden find. und ist nedenbet em sehr lohnender Er werSzvelg. Jnierestenvotttik. Sklue vo SU hb WolH. Holde Minna, noch eine Vouteille von dnn, wo die fchwarze Katz' draus sitzt ! Aber rasch, ohne Geschästspause, Sie Enge? in Menschengestalt ! Denn war um, wir haben Durfcht, viel Durscht ! .Ich stiege,' werther Herr Zwiebel eyer. der Sie müssen ich auch erst loslassen, Sie Böser ! Nein, wenn Ihre Frau wüßte, was Sie und Ihre Herren Collegen für scharmante Herren sind? Im Augenblicke bin ich wieder zurück f .Nuo, edler Menschenfreund und Ge vatteraann, kann man endlich ein ge scheidteö Wort mit Ihnen reden? Sie hotten sich wieder einmal so stark in die herzigr Minna verbissen, als wenn Sie von AmtLvegen den Auftrag erhalten hätten, das Mädel aufs Gewicht zu tax iren So pikpte der dünne Lausttzer und wohlhabende Jleischermeister, der nichr ohne einige eifersüchtige Regungen den zärtlichen SchätzungSversuchen Zwie belmeyerö als müßiger Zuschauer beige gewohnt halte. .Ja, ja, der Herr JnnrnzSmeister siel ei.n Dritter spöttisch ei, .ist nicht allein Kenner von das liebe Vieh, er weiß auch daS Frauenzimmer nach fei nem vollen Werthe zu nehmen.Scherz vei Se:te, Ihr Herren," fuhr der Gefoppte mit gleichmüthiger Miene dazwischen .aber ich meine, wir könnten jetzt in Anbetracht der ungemeinenWich , tigkeit der vorliegende Angelegenheit die Sitzung eröffnen ' Arsdald zog eme allgememe, ervar tungSvolle Stille durch den alterthüm llchen, düstern JnnungSsasl .. . .Werthe Freunde und Genoffen ve gann der Vorsitzende, der sehr gewichtige und behäblg'. Jleischermeister Demmel, .wir Alle, wie wir hier versammelt sind, haben gleiche Ziele und hohe Jnteresien zn vertheidigen. . Wir wissen zum Glück ganz genau, was wir wollen. Und da bei streiten wir für eine gemeinsame, ge rechte Sachen DaS macht unS stark. Unter Sachkennern ist es längst auSae macht, daß die jetzigen Zustände unHalt bar sind. So wie biSde? kann eS nicht fortgehen. Oder sollen' wir ohne ,W.i verstand die Schlinge zuziehen lassen i r n . .. i. ... weicne lnianoizche osytlr uno ausran dische Psiffigkeit um unsern Hals aelegt hat? Nein, meine Freunde, daS vollen &. v . '" jl t. ' " ' . fc. V? .V uno rseroen roir niaji, uno rreuoig ion nen wir aus den Beistand blicken der uns in unserer guten Sache weithin im Lande und ganz besonders' bei den Guts Herren und größeren Landbesitzern den, .Agrariern, oie sie spöttisch von den Volköverderbern genannt werden, zu Theil wird." . BeisülligeöGemurmel wurde vernehm bar. Nach einer kurzen Pause f4 koß er seine denkwürdige Ansprache mit folgenden Worten: - .Der jüngst gefaßte Beschluß deö gro ßen landwirthschasllichen Comites, den Genuß deö amerikanischen Fleisches als ungesund und gemeingesährlich zu , er klären und deshalb die Einsuhr Desselben in Deutschland, gänzlich zu verbitten, ist so durchaus zeitgemäß und entspricht un sern eigenen Anschauungen so völlig, daß wir ihm in jeder Weise zustimmen kön nen. Ich ertaube mir daber, vorzuschla gen, doS vohlehrsame vereinigte Flei schermittel unserer outen Stadt möge durch eine Adreffe seine Zustimmung zu dem erleuchtetenBeschluste des landwirth schastlichen Comites erklären." ' Keinerlei Widerspruch, wohl ober ein ganz entschiedenes uud eneraischeö flutn mes NiFen der Köpfe deutete die innige Uebereinstimmung der Hörer mit dem ihnen gewordenen Voischlage an. Ich schlage vor, dem wohlerwogenen und genügend begrurdetenVorschiag un sereS werthen Genoffen und Innung? bruderS ohne Weiteres zuzustimmen siel der riesige Feischermeisterginnhuber ein, der unter semen Berufsgenoffen eme gesurchtete Autorität auSubtk. .Ge gen die Emsuhr deö amerikanischen Tre

chinensteischeS muß jeder ehrliche Mensch Protest einlegen ! Es - ist 'nne Sunde und Schände, wie unser ehrsames,' hoch

achtbares Mittel durch des unvehindcr ten Verschleiß solcher Süündwaare seit mehr als- zehn Jahren geschädigt wird. Wir sollten den gelehrte Hungerleidern, die uns diese Amerikaner auf den Hals hetzten, eine Schadenklage auf den Hals yetzen. ' . :.-rf - -. EL war Anno 1871. meme Freunde rief College Bändel, der sich durch feine rothen Borstenhaare und fein aufgereg teö We en - als Choleriker zu erkennen gab. .Ich meine es wäre gestern ge vefen, als eine Fra unfer DienstmS del, - die Bärbel, zum Nachbar, dem Bäckermeister Poser schickte, um dieSemmeln. zum Nackmittaaskaffee . bei iöm holen zu lasten. Nun, was glauben da oie yerren. was die Frau Bäckerm der Bärbel außer den Semmeln, sorgsam in Papier gewickelt, mitgegeben hatte ; .Nun ? Nur keine Flausen ! Heraus mit der Sprache ! . .Denken Sie sich, sie ließ meinerFrau ein schönes Comvliment ausrichten, und da schicke sie eine Probe von dem neuen amerikanischen Schmalz, das ebenso gut, ja noch bester, als das einheimische wäre und doch noch nicht einmal dieHSlste deS Kiesiaen koste. Sie Hefte uns das Mund des überseeischen ProducteS zu noch nicht vierzig Pfennigen anbieten, während das deutsche Fett sich um mehr als daS Dop pelte höher stelle. Wenn wir gewillt r.:. . ..xc... n.i:. r. iy. iiik yiucic uitic iui UUP abzunehmen, dann werde der Preis ein noch geringerer sein In dem alten JnnungSsaale wurden EntrüstungSruse kaut. Die Schelle deö Vorsitzenden brachte sie zum Schweigen. Der Redner fuhr fort : Nun, wie meine Frau mir erzählt, was die Bärbel für einen saubern Auf trag überbracht hat, glaube ich,mich trifft der Schlag! Ich zitterte am ganzen Körper, eö flimmerte mir vor denAugen, eö war mir, als ob ein feuriges .Bcene, Beene Takel" den Untergang des ganzen FleischermittelS verkünde !" .Mene, Mene, Tekel ! Nichts für un gut, Freundchen!- berichtete Herr An dreaS Wurstelmann über den Tisch her über. - Herr Wmstelmann galt seinem aus emen vepimmten Beruf hindeutenden Namen zum Trotz für einen halben Ge lebrten. den er hallt eS ans dem (ftnrn nasium seiner Vaterstadt bis zur Quarta aeoraSt. ehe er n temem iedlaen naor tzsften Gewerbe hingegeben hatte. Ul!eS ein?. Bruderber! !' antwortete autmütbla der'Aurechtaewiesene. .Take! oder Tekel, da5iS mir ganz gleich. Aber gedeckt sind wir deshalvnoch lange nicht. schöne Mmna, eiue lache schatte Makko! ' ' . Ein bedeutsames Glüserklinaen. daS wie das Schwirren einer Aeolsöarle durch das slterthumilche Gemach zog, besiegelte die Uebereinstimttung der Seelen. Die Adresse der vereiniaten Fleischer Mittel der Großstadt wurde einstimmig angenommen. In derselben bedeutunoSvollenStunde in welcher diese? welthistorische Vorgang sich vollzog, sag ore reizende Paulme, des ehrsamen Fletschermklsterö Herrn Den rnel sittsame, hold aufgeblüht Tochter, in dem kleinen, nach den Hofe hmaus gehenden Stübchen amblumenumrankten Fenster und weinte bitterlich. .Heute ist eS daS letzteNal schluchzte das mit koketter Sorgfalt gekleidete. schlanke und doch vollgerute Kind, .daß wir uns sehen werden. Der Vater vü thet. O, Heinrich, Hnnrlch,varun hast Du mir das gethan f : .Sei unbesorgt, Paulinchen, ich werde uns den Alten schon kirren. Sorge nur, daß die Mutter auf. unsere Seite kommt: . .DaS Mädchen lachte unter Thränen und rief :, .Die ist ir sicher. Aber der Vater, der Vater schluchzte sie aus's Neue, .der ist schrecklich. Du rennst ihn nicht mehr, wenn er zornig ist. In sol chen Angelegenheiten versteht er keinen Spaß. Nach heute dein Mittagktl che hat er, gegen Dich losgezogen ' ; .Nun, was kann er denn schließlich ge gen mich als Schwiegersohn einzuwen den haben ? I vier Wochen , bin ich mein eigener Herr, dann trete ich offen und frei vor ihn hin und fordere die Hand seiner Tochter von ihm , - .Das wirst Du wohl bleiben lasten. So.schuell. geht sein Unmuth nicht, vor über.- - Ich wiederhole Dir, wie ich den Vater kenne, wird er Dir Dein .Verbre chen an der Menschheit", wie er es nennt. in Jahr und Tag nicht vergeben, selbst für den Fall, daß Du ernstliche Proben Deiner Bekehrung ablegen solltest .". .Meinst Du wirtlich ? Hör', Paulin chen. Du weißt,, wie gut ich Dir bin und tt viel ich auf Dich h,ltc. Du hast Mutterwitz und Veiflaöd, aber für so halsstarrig, wie Du meinst, daß der Va ter sei, hall' ich ihn nicht. Siehst Du, ich. will ungesäumt die Probe ablegen, indem ich den von Dir bezeichneten Weg betrete und in Sack und Asche Buße thue', - " .Ach, HerzenSHeinrich, wenn Du daS thun wolltest, dann wäre vielleicht noch Hoffnung vorhanden .Mein Entschluß steht fest. Jetzt. Paulinchen, mußt Du gelegentlich zu nächst nur wie nebenhin und omöglich heute Abend noch der Mutter zuraunen, aber natürlich so, daß eZ auch der Vater hört, der mir zugeschriebeneArtikel im.N. Hausfreund" über die außerordentlich segensreiche Wirkung der amerikanischen Fleischpröparate rühre gar nicht von mir der. Ein gewisser Herr Jemand, den Du sehr gut zu nennen wüßtest, wenn Du nur wollieft, hätte sich den schlechten Scherz erlaubt, um mich bei Dir auszu stechen, und so meinen Namen srevent lich mißbraucht. Morgen früh würde von Heinrich ein Gegenartiket im Haus freund erscheinen, der . den Sachoe- halt klarlegt und der sich gewaschen haben soll." ' '. , .Aber, Heinrich," flüsterte die holde Pauline, .daS ist ja der reine Schaun del! Und ich soll mich dazu hergeben?" .Still, Schätzchen, der Zweck heiligt das Mittel, oder meinst Du, daß wir unS trennen sollen?' .Um HimmelSwillen! Ich thue, was Du verlangst." .So, das ist vernünftig, jetzt bist Du

wieder mein artiges, folgsames Näd chen M thust, wie ich Dir sage: Yünkt lich und unfehlbar sorgst Dn dafür, daß ihm der neueste Artikel morgen früh c Kaffeetisch in die: Hände, fällt nd auch

vor Augen kommt. Ich eile, 'un ihn sch rasch vor Schluß des Blatte aus zugeben - 1 - Und richtig fand am andern Morgen Herr Demmel einen it Rothstift dick angeflrkchenen Artikel auf semen- Früh stückstische. Der mit .Heinrich Waö mann" unterzeichnete Versager des Ar tikels verwahrte sich im Eingänge mit Ausdrücken der Entrüstung aeaen die Unterstellung, alö ob ' er ein Änhänaer undVersechter der amerikanischen Fleisch einfuhr sei. Im Gegentheil halte er das aus den Ver. Staaten einaefubrte gesalzene Schweinefleisch für überaus schädlich und gesundhcitögesährlich. Aus volkswirthschaftlichen, finanziellen und sanitären Gesichtspunkten sei e5 geboten, ihm mit dreifachen Zöllen und Ueber gangsstcuern aus den Leib zu rücken. -wenn sich denn die feimud? lull weckn noch nicht völlig unterdrücken lasse' waö er tief bedauere. DaL Trichinengist sei ein durch und durch niedriges und ge meines Gift, das dem entartetstenThiere der j Schöpfung, dem amerikanischen Schwein, entstamme. Man stelle sich nur vor, wenn fortan im Standesamts register als Todesursache angegeben werde: Dieser Mann, diese Frau oder diese ganze Familie ist an einem ameri kanischen Eisbein gestorben ! Ist eine niederträchtigere Todesursache überhaupt denkbar ? Er, der Versaffer, löuue ach reiflicher Erwägung der einzelneu Um stände nur entschieden den Roth ertheilen, daß weitere strenge Maßregeln gegen die Einschleppung der tückischen keuche durch die Behörden ergriffen würden. Namentlich sollten auch die Lebensversicherungs Gesellschasten in Deutschland daraus bedacht sein, einen Verdachts und Aukschlußparagraphe suf trichinösen Selbstmord in ihre Sla tuten einzusägen. .Jedensallö aber, fo schloß der fulmi nante Artikel im HauSsreund, .ist htm soeben bekannt werdenden glorreichen Beschluß? der vereinigte Fleischermitte! unserer Haupt' und Residenzstadt die freudige und ungetheilte Zustimmung deö .gebildeten" Theils der hiesige Be völkerung gewiß". . Unter allerlei Ausrufe, mit steinder Bewuderung und Bewegung hatte der würdige Jleischermeister Demmel Hetnriös donnernde Philippika gegen die unglücklichen überseeischen Borsten a . ..-v rm.f. ttagrr zvm.zwrilen zinv vrmr . uir. vhiuciijwi . .Pauline ! Frau ! Sal nach endlich geschlossener. geistert auö, .wer den Artikel .da ge schrieben hat, der ist em wahrer Menschenfreund, und der ist nein Mann. Er soll auch Dein Mann werden, eine Tochterl Ich habe ihm bitter Unrecht ge than. Dafür soll'S aber je-tzt. auch n meinem Segen und sonst noch was sehr Reellem nicht fehlen." . Wenn die Resolutionen und Adressen, die Agitationen und Bittschriften an hohe Behörden, wie sie jüngst auö dem Schooße der Agrarier . :c. hervsrglngen, längst dem wohlverdienten Akteufchlafe aktSimgefaLen fein werden, darf ein voraussichtlich mit fröhlicher Nochkor menschast reichgesegnetkö Ehepaar nit einigen Behagen an den dreisten Einfall zurückdenken, der ihm das Jauort eines obstinaten Vaters nd Jnterfevfanatikerö verschafft hat. Der ArileZ nämlich stand nur in dem Einen, fft Herr Jleischermeister Demmel bestimmten Czeu plar deS .Nordische Häusfreundeö'üud war vor dem Druck der Gesammtkustage wieder herausgehoben r nd durch etza3 VernünftigeL ersetzt worden. Neber die NrneansSsorne. fMit mnU Ur ist söeteHqslSiZis. Der. berühmte Rechtölehrer Rudolf von I Hering hat vor Kurzem übe? die UmgavgSsormen sehr tiefsinnige Be Pachtungen angestellt und.unS die wif seuschaftlicheBedeutung der jorrrs üios in einleuchtender Weise Uar gemacht. Vielleicht' wird eS nach diesem Vorbild willkommen sein,wenn auch mir auS dem Füllhorn unserer gesellschaftlichen Er fahruugen einige besonders wertvolle Verhaltungsmaßregeln für die gute Ge fellschast über unsere Leser ausschütten. WaS zunächst die Einladungen be trifft, so soll man dazu weder Attenpa pier noch Stempelbögen verwenden und auf demCourert eineWerlhangabe selbst baun nicht anbringen, wenn es sich um noch so kostspielige DinerS und Soupers handelt ; dagegen soll man sich stets ver gegenwärtigen, daß bei fünfundzvauzlg StadZpostdriesen eine Ermäßigung des Portosatzes, eintritt und in Folge dessen niemals wenlaer als sünfuudzvavzi'g Personen einladen. Selbst in den un glückliche Fälle, daß Alle zusagen, wird der Mehrverbrauch an CousuM'Artikeln durch die Ersparniß an Briefmarken entschieden ausgeglichen. Sieht man voraus, daß an im Ver laus einer Saison von allzuvielenSeiten zu sehr in Anspruch genonm' . zzjrd, so thut man.gut, sich rechtzeitig .inen Es Pisten zu engagiren, um alle unvillköm menen Einladungen abzuschreiben. WaS das Gesellschastskoflüm betrifft, so ist die alte Salon-Uniform noch' immer dte selbe: Frack, Lackftiesel.rind Ehopeaü Cloque. Doch ist eS zvee?mäßig, der. Cbapeau'Claque mit hartnäckiger Ge duld stets in den Händen zu behalten, da er bei der heutigen Salcutracht daö einzige UnterscheidungSzeichza bildet.daö den Gast vom Lohukellner trennt. Wird Skat oder Whist in einer Ge fellschast gespielt,, so wüide eS mit dem guten Ton sehr venig übereir.st mmen, wenn der Wirth ein besonderes Karten geld erheben wollte. Auä.' darf in einer geordneten Häuslichkeit keinen Spieler ein blankes Aß abgestochen werde?, da der Hausherr entschieden dasür sorgen muß. daß immer bestens bedient wird. Dagegen sollen sich auch die Gäste in gemessenen 'Schranken bewegen: Wenn Jemand, einen Null Ouvert auf die blanke Acht verliert, so daif er deshalb nicht sofort entrüstet das Haus verlas, sen, uud wenn. der Partner unS mit einer besetzten Zehn in Mittelhand bringt, so dürfen wir ihn höchsten im

Rückfalle die bürgerlichen Chreurechte

besprechen. rf Im Umgang mit jungen .Da kommt es sehr auf. die Wajl deS GesprüchSthemaS an. DI: Uuterhaltunee über das Wetter haben durch die 153" chen Berichte der Seesarte des Reiz der Neuheit etwas eingebüßt und ench über die beliebte Lutze im Saal dürfte eö selbst den geistvollsten Menschen schwer wer den, noch etvaS besonders Neberraschen des zu sagen. Aber audererseilS darf man auch nicht zn geistreich fein wollen. Unterhaltungen, z. B. über glücklich gelungene Bandwurnkuren sind ' an sich gewiß sehr eigenartig, ober in dem vorliegenden Falle doch kaun zn empfehlen und ebenso wenig würde eine tändelnde Plauderei über die Motive deS Unfall versicherungkgesetzeS iu Mädchenkceiscu besondere Begeisterung wecken. Abgenutzt ist auch die Klage, daß die'Kri loline wieder im Anzug ist : Denn wo soll sie sonst sein, wenn nicht im Anzug ? Und selbst über die Fricka in der .Walküre" sollte man nur noch unmittelbar vor dem Fortgehen sprechen: Un nämlich die Trennung zu erleichtern. Bei Tisch giebt eS bekanntlich nur die böse Alternative, daß man für einenFlegel gilt, wenn man die besten Stücke nimmt, oder für einen Dummkopf, wenn man sie nicht nimmt. Erprobt hat sich im Allgemeinen die Maxime, daß man sich beim Spargel an die Köpfe, bei Ji schen an die Mittelftücke. bei Hasen an die Läuse und dein Hummer an die Scheelen hält. Wer nach dieser Regel handelte, h-.t eS noch niemals zn bereuen gehabt. Die Anwendung vou Messer und Gabel gilt in der guten Grsellschast sür obligatorisch. Nur beim Spargel gestaltet sich Mancher eine Ausnahme : Hier sieht man selbst die reichsten Leute bisweilen von der Hand in den Mund leben. Die Umgehung der Trinkgelder war von jeher eins der schwierigsten Pro bleme der List und deö Menschenwitzeö. Schon die Philosophen deS Alterthums sollen in diesem Falle die Anwendung von Blelknöpsen und Biermarken emp sohlen haben. Andere halten eö für richtiger, wenn man dem Mädchen beim Fortgehen den Name des greisenhastcften und unausstehlichsten drr das HauL zu gleicher Zelt verlassenden Gäste nennt und ihr die Frage heimlick in'S Ohr flüstert: .Wollen Sie Des heirathen?' Ihr unausbleibliches, kauteS: .Ich danke schön k" weckt dann in den Anderen die Vorpellusg, als wenn an den I - T 1: . r . jf ' uvltszen ildoluS bereits gespendet hätte. Doch sind alle diese Mittel nicht sicher errnck)t werden können, den wir Herrn' Sluooif von Jlzermg zum Abschied ange kegentlichfl empsehlen vollen. (Berliner .Ulk".) Zur ffragt der russischen SrSnung Noch immer ist der Czar wenig oder nicht gekrönt. So ost die Nachricht austaucht, der Czar wolle sich nunmehr unter die Krone bringen, wird dieselbe widerrufen und die Krönung auf einen späteren Termin verschoben. Erklärend wird behauplet, rnan fürchte, da die Nihilisten die KlöNungöseittlichktiltn - durch ein Attentat unterbrechen würden.. Wir sinden diese Furcht begreiflich. Aber weshalb hat man bekannt gemacht, daß der Czar die Krönung wünsche? Nun haben natürlich die Nihilisten die Absicht, dieselbe zu hintertreiben. Ver steht a diesen Sport der.Nihilipen auezubeul n, so kann noch Alles gut werden. , .Der.Czk- lasse bekannt machen, daß erungekrörö zu bleiben wünsche. .Die Krone sei zwar abgeliefert, solle aber unter kein-.? Be.ingung benutzt werden. Der Czar kühle sich in seinem ungekrön ten Zustande, so wohl, daß er verboten habe, in seiner Gegenwart die Krone in den Mund zu nehmen. WaS wird die Folge sein ? Die Ni hilißen, fortwährend nur daraus bedacht, zu thun, was dem Eza? unangenehm ist, werd!.?! eine Verschwörung bilden, welche dm Zweck hat, die Krönung an demCza ren zu Vollstrecken.' Vergeblich wird die Polizei auch dieser Verschwörung aus die Spur zu kommen suchen.: Ganz im Geheimen werden die. Vorbereitungen getroffen werden, und es wird auch ein hoher Priester unter den schrecklichsten .Drohungen . gezwungen werden, sich den Anordnungen der unerbittlichen Va hilisten zu sügen. Eines TageL kommt die Krönung zum AuSbruch. ' Der Czar wird scheinbar in die Falle gehend eines TogeS in der Nähe der Hauptstadt überfallen und an den Altar gebracht, wo der erwähnte hohe Priester bereits, mi: der nöthigen Salbe und der Krone postirt ist. ' Und während sechs Handseste Nihilisten den Czaren halten und zwanzig andere den Hosstaat am Entrinnen hindern, 'wird der Czar gekrönt. Nach der Ceremonie werden sämmt liche Nihilisten, welche sich nicht durch schnelle Flucht in Sicherheit brachten, verl.astet, vor Gericht gestellt, wegen MoestütSverbrechen, begangen durch Meuchelkrönung, verurtheilt und vom Czaren begnadigt. Der Czar aber ist für ewige Zeilen gekrönt. . Man prüfe unseren Vorschlag. Nur in dessen Annahme liegt uach unserer Meinung die Lösung der brennenden Frage. Es giebt kein anderes Mittel, die Krone aus das Haupt deö Czaren zu schaffen. - ' (Wesper..) Die glänzendeJagd. Ein junger Mann (A.) kehrt von ei nen längeren Landausenthalte im Schwarzwalde zurück und trifft iu der Stadt einen guten Freund (I.). Nach der üblichen Begrüßung fragt B.: Warst Du auch auf der Jagd? A. : Jawohl. B. : Aber Du hattest ja weder Hund noch Gewehr. , A.: Ich ging mit den Sohn eines Wirthes auf die Jagd; der hatte Hund und Gewehr. Der Hund rieb die Hasen aus. des Wirth's Sohn trug das Gewehr, und wenn ein Hase kam, schaß, ich eS kam aber luner.

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