Indiana Tribüne, Volume 6, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1882 — Page 2
pp V Zügliche- ucD Son.itagsausgaöe. Office: ttLS. DelawareStr. 3 ab onspolis. Jd. 13. Dezcmber 1832. Sie LScltsprsc;?. Ein nrifitöcr Prüfte?, ' der Vater Alexander DiligenZly. der dieser Tage aus seiner Reise von San Francisco nach St. Petersburg in New sflczt ankam, äußerte sich gegen die Berichlerstattcr verschiedener Zeitungen über die Bedeutung der englischen Sprache : Vor zwei Jahren erhielt ich den Austrag meiner vorgesetzten geistlichen Behörde in St. Petersburg, mich nach San Irancisco zu begeben und üöer Angelegen Keilen der dortigen griechisch-katholischen Kirche Bericht zu erstatten. Statt durch das westliche Europa zu reisen und dann den atlantlschen Ocean zu kreuzen, 'ding ich in östlicher Richtung über Odessa und Nagasaki nach San Francisco ; wenn ich somit auf meiner Rückreise jetzt wieder in St. Vetettlura angekommen bin, werde ich eine Rundreise ' um die Erde gemacht haben. Den größten Eindruck während meiner Reise hat die Erfahrung aus mich gemacht, daß ich, mochte ich mich befinden, wo immer ich wollte, wahrnahm, wie' außerordentlich und im verhältnißmäßig mehr a!3 jede andere Sprache die englische Sprache verbreitet ist. Ich bin überzeugt, daß diese Spra ch: bereits begonnen hat, Weltsprache zu werden) Meine, obwohl unvollkom mene Kenntniß des Englischen, ist mir auf jedem Punkte, den ich berührte, von größtem Vortheile gewesen, während ich dagegen meinen deutschen und sranzösischen Reisegefährten gegenübe? fuhr, daß deren Sprachen, die doch auch außerordentlich verbreitet sind, sie im Verhältnisse zur englischen zehnmal Lster im Stiche ließen, als die ledere. Die englische Sprache hat eine colossale Zukunst und sie beginnt jetzt schon in allen internationalen Beziehungen die Sprache der Wissenschaft, dcZ Handels und der Industrie zu werden. Früher war e5 für jeden wisjenschastlich Ge bildeten unumgänglich nothwendig, La tein und Griechisch zu kennen, später trat Französisch hinzu und verdrängte sogar nicht nur in der Diplomatie, sondern auch in der Sprache der Wissen schast die alten Sprachen zum Theil, jetzt sind wir in die Epoche der allgemein herrschenden englischen Sprache eingetreten, und Englisch. oder richtiger Eng lisch-Amerikanisch wird bald die ganze Welt umfassen. Die englisch sprechen den Nationen schreiten in Ansehung einer höheren Auffassung der Politik, in Industrie und Handel allen Völkern voran. Ich habe in San Francisco gehört, daß namentlich die Deutschen der englischen Sprache zum Vorwurs ma chen, dieselbe sei keine Orignal-Sprache, sondern eine Mischung von verschiedenen Sprach-Elementen. Nach meiner Ansicht liegt hierin gerade ein Grund, der die englische Sprache befähigt, all gemeine Cultursprache zu werden, weil sie anderen Culturvölkern hierdurch näher steht, al alle anderen, mehr selbst stündigen Sprachen. Tte Blattern auf Haytt. Ein Brkf des Dr. TerreZ in Port au'Princ: an die New Z)ork Times" piebt interessante Aufschlüsse über den Verlauf der VlatterN'Epidcmie aus der Insel Haytl. Die Krankhett trat ge gen Ende 1881 zuerst aus der Jniel auf, und zwar wurde sie von Porto Plata daß nicht t eine Einzige Stadt, ja nicht lne einzige Uzlünlaae verschont einmal eine bliebt In Port-au-Prince kam der erste Kranlheitslall am 15. ov. 1881 vor , dtttt,' i lAiit( h(X ... uuu vic wmui yuujit vuiu uumu) n T1 m C !( Si. 4 V CT. . m C allen Häusern der Stadt. Sie nahm fast immer die höchst bösartige Fo-m an, ' in der die einzelnen Geschwüre ineinan der zusammenfließen, und die Sterblich seit war aus diesem Grunde eine unge heure. Bis Ansang November dies. I. sind aus der Insel mindestens 50.000 Personen der Krankheit erlegen. Am 23. Januar dies. I. war endlich eine Art Gesundheitsbehörde ernannt und dieser die Fürsorge für die Pflege der Kranken, sowie für Wcaregeln gegen Weiterver breitung der Krankheit übertragen wor. den. Dieser Behörde fehlte es an allen . r f ? w - r - W4 Bütteln, ihrer Aufgabe gerecht zu werden und außerdem stieß sie bei den ve nigenAnordnungen,diesie treffen konni'e, auf den entschiedensten Widerstand der Bevölkerung. Die Aerzte hatten von Anfang an aus eine Trennung der Kranken von den Ge funden gedrungen, aber es war nicht möglich, den freien Verkehr unter den selben genügend zu unterdrücken. Nicht ur weigerten sich die Familien, ihre er tränkten Familienmitglieder in die La zarethe bringen zu lassen, sondern sie ließen ihre kranken und gesunden Kinder ein und dasselbe Lager tbeilen. Vom l'j. Februar an nahm die Zahl der tüg tichen Erkrankungen ab, dasür nahm aber die, Krankheit die hämorrhagische, mit Vluifiüssen verbundene Form an und in Folge dcssen verdoppelte sich der Procentsatz der Todessälle. Erst vom 13. März ab begann sowohl die Zahl der Todesfälle als der. neuen Erkran kungen abzunehmen. Aon hohem Interesse waren süc mich und . sind bei der Verschiedenheit der Ansichten, die noch' immer über den Nutzen der Impfung herrschen, für wei reste Kreise die Ersahrungen, die hier in dieser Beziehung gemacht. worden sind. Sämintliche Aerzte aus Hayii bestätigen, daß die Impfung mit frischer Kuhpocken lymphe sich im höchsten Grade bewährt hat, und daß ihr das schließliche Aufhö zen der Epidemie zu verdanken ist. Im
mdZcmÄ
Prlöutt
uvC yv Z- 7 v V f l 1 ?"cyen ?!UIie,aoer vMNllngeaqlel ragie. dem genannten Tage trat die Germa. schleppt. Von hier au verbreitete sich sie noch den gaen Wmter und suhrte na oie Rückreise nach Hamburg an, wo dieselbe rasch über die ganze Insel, so . die öffentlichen Gechäte soü. Ehe ihre 's;,- o rv. nnnn ist. tit
sZ mmK .Uk Mi.Jk I r . C t i 1 . ! . I r ... t . - c rr i t
lnsange mußten wir uns 'mit Lymvhe !
behelfen, die wir schon seit längerer Zeit , ,? r r -! aus Europa bezogen hatten. Bei Verwendung dieser Lymphe Um es sich? häufig vor, daß dieselbe nicht die geringste Reaction Hervorries und somit auch irgend welchen Schutz gegen An sUdnng nicht gewährte, noch einen dem T :rlause der Krankheit günstigen Ein fluß ausübte. Ich vermuthe, daß die Lymphe in Folge des hiesigen warmen ClimaS schnell verdirbt. Nachdem wir aus England und Frankreich frische Lymphe erhalten hatten, hat sich dieJmpsung mit solcher als ein beinahe absolutes Schutzmittel gegen die Blattern bewährt. AlZ die Krankheit zuerst auftrat, fand sie eine Bevölkerung von 800,000 Seelen vor, von der nur ein verschwindend llei ner Bruchtheil geimpst war. Tausende wurden mit der frischen Lymphe geimpft, und bei ihnen trat die Krankheit nur in vereinzelten Fällen auf und hatte auönahmZlos einen milden, zur Genesung suhlenden Verlaus, bei 8,000 Personen, welche ich früher mit alter Lymphe geur.pst hatte, erzielte ich fast nur schlechte Erf' lge und habe beobachtet, daß nur Diejenigen, die. sich einer wiederholten Impfung unterwarfen, von der Krankheit verschont blieben. Ich habe mich und meine aus Frau und 6 Kindern bestehendeJamilie. sowie meine e Dienst boten erst mit der alten, nach dem Ein treffen der frischen Lymphe aber auch mit dieser anmvst, habe, wahrend Die lipi demie ihren Höhepunkt erreicht latte. oft 200 bis L00 Patienten an emem Tage besucht und die schlimmsten KcankheitS formen bedanoelt. ich .war nicht im Stande, besondere Sicherheitsmaßregeln gegen UlNjqieppung oer zcraniyeli in me.n Haus zu innen, ader nicht , em einziger Erkrankungösall ist in demselben voroekommen. Zwecklose staatttSze Einrtchtusg. .Dag demLZolke Gelegenheit gegeben werden muß,- seine Vertreter nicht nur duect, sondern auch in kurzen Zwischen räumen zu wallen, wird fast allgemein zugestanden. Da das RuckberufungS recht fehlt, der Repräsentant also wäh rend seines Termins vollkommen unbe iiSirann tu. in wuroe eiwaiaenzueranoe rungen in denVolksansichten keine Rech nung getragen werden, wenn der Ter min sebr lana märe. ES könnte . B. vorkommen, daö daS Haus überwiegend aus Schutzzöllnern zusammengesetzt wäre, während die Mehrheit der Nation inzwischen sich zum Freihandel bekehrt hätte. In unserer raschlebigen Zeit kann selbst em so radikaler Umschwung plötzlich erfolgen, und in minder großen, aber immerhin höchst wichtigen Fragen vollzieht er sich thatsächlich sehr oft mit unvorhergesehener Schnelligkeit. Wel chenZweck hat aber eineVolkövertretung, wenn ne nicht stets Fühlung mit - dem Volke behält? Nun wird allerdings das ReprüsentantenhauS des nationalen CongresseS alle mei Jahre neuaewählt. aber der eigentliche Zweck, dieser häusigen Verän derung wird dadurch vereitelt, daß die aus der Wahl bervorgegangenen Bet treter erst ein volles Jahr später zusam menkommen. DaS jetzige Haus z. B. wurde im November 1880 gleichzeitig mit dem neuen Präsidenten gemahlt. ES war republikanisch, wie die Admmi stration, während das vorhergehende demokratisch gewesen war.. Ohne Zwei Tel wäre eS vernünftig gewesen, : eine Körperschaft sofort einzuberufen, deren Mehrheit dem Staatsoberhaupte gleich gesinnt war, sie hat aber erst im De zember 1831 zusammen, als Garsield bereits todt war. . In der daraus sei genden Wahl wurde , die Mehrheit in eine machtlose Minderheit verwandelt. DaS Volk drückte ib? sein Mißfallen in ' der denkbar deutlichsten Weise aus, sagte ' ibr. dak sie kein Vertrauen verdiene und Nachfolgerin die Gesetzgebung in die 5)and nebmen kann.möaen die Eindrucke der letzten Wahl längst verwischt : sein. . Die neuen Vertreter mögen sich derUm. nai. ? jr. x c v rt j janoc mQ)i cict riniirln, vrnrn ic : rr . c i . v;. cw. e kwayiung veroanlttN, uno vle AM . cw uic(iurnicu tut yiuiiuu wiuij juuti t; i.:4 rn.i: nx rx--wieoer ganz anoeren segennanoen zu gewendet haben. ES ist zwecklos, . den Congreß alle zwei Jahre neu zu besetzen. wenn er sich nicht sofort der Fragen be mächtigen kann, die zwährend der Wahl - a be vrocken worden sind und ihren Aus.. gang bestimmt haben. Träten die Rkdräsentanten in ibren Pflichtenkreis unmittelbar nach der Wahl . . . . ..7 em, o wuroe der mit lvnen aleicomlia gewählte Präsident bei seinem Amtsan m. r t rw i -
' wrww.. . .
. tritt oeioc yauser organisirt finden. Er könnte ihnen dann sosort seine Pläne und Vorschläge mittheilen und gemein sam mit ihnen den Wünschen desVolkeS gerecht werde.:. Träte dann während .
feines Termins ein Umschlag ein und!un vor den versammelten Wtrettoren, fände er sofort bei Beginn feiner zwei ! & denen .natürlich" Jay Gould, CyruS ten AmtShälfte ein in semer Zusammen. '.W. Field, Russell Sage und ähnliche
i lexung verchoenes yaus, so wäre es ihm leicht, sich unter dem frischen Eindrucke der Wahl der .veränderten Sach läge anzupcissen. AuS diesem Grunde sollte die jetzige Einrichtung, die gar keinen Sinn hat, abgeschafft werden. ES ist nicht einzusehen, warum nicht daS im November gemählte HauS schon im da raussolgenden Dezember in Sitzung tte ttn könnte. Als es noch Reisen von wochenlanger Dauer gab, mag die Ver zögerung. berechtigt gewesen sein,im Zeit alter der Eisenbahnen ist 'sie durchaus schädlich. Lage des Handels. Während vom Januar bis zum Okto ber dieses Jahres die Einfuhr vonWaa ren beständig größer gewesen war als die Ausfuhr, k.hrte sich "in' dem .ge nannten Monat daS' Verhältniß um. Die Ausfuhr überstieg die Einsuhr um etwa 10j Millionen Dollars, oder um eine Million iehr als in demselbenMo nat des Vo jahres. Ebenso siel, der Austausch v: .l Edelmetallen zu unseren
Gunsten au, da mebr ein I
' - ' geführt als ausgeführt wurden. Der Werth der exportirten Waaren betrug $70,281,i!10 gegen $00,803,370 imVorjähre; die importirten Waaren hatten emen. Werly von ?öi,26u,wm gegen 558,988,028 im vorhergehenden Jahre. Somit kam das günstigere" Resultat nicht allein auf Rechnung einer größeren 7luSsuhr,sondern auch einer verminderten Einfuhr, wa mit anderen Worten heißt. daß die Kauskrast der Nation sich dem Auslande gegenüber vermindert hatte. Gleichzeitig war sie allerdings wieder in der Steigerung begriffen. Soweit die vorhergehenden Monate des Ja?reS in Betracht kommen, ist das Verhältniß nach der landlausigen Phrase absolut ungünstig für uns. Monat um Monat wurde mehr imporhrt als im Jahre 1881 und mehr als ausgeführt wurde. ViS zu Ende Oktober betrug daher der Ueberfchuß der Einsuhr über die Ausfuhr, trotz der veränderten Sachläge im Oktober selbst, noch immer über 6 Millionen, wahrend zu derselben Zeit im vorigen Jahre der Ucberschuß der Aussuhr über die Entfuhr nahezu 85z Millionen betrug. löomit beläuft sich das Mißverhältniß auf etwa 92 Millionen, und eS würde ungeheurer Bewegun gen bedürfen, um es auszugleichen. Dttse Beweaunoen aber finden noch immer nicht statt. Nur Baumwolle wird in 'wirklich großen Quantitäten ver schifft, Getreide und Fleisch dagegen ge hen langsam heraus und der Export von Mais ist rein nominell. Selbst mit dem Jahre 1881 verglichen, dem Jahr der Mißernte, wird demnach dieses Jahr keine glänzende Rolle spielen. Die reiche Ernte desselben wild ihre Wirkungen wahrscheinlich erst im neuen Jahre äußern, wenn die Vorräthe wirklich auf den Markt kommen. Auffallend ist es, daß trotz' der geringen Ausfuhr' von Nahrungöstoffen dieselben . im Jnlande so theuer sind. Die hohen Preise sind künstlich und w:?en sich nicht halten lagen. Deutsche VeovachtuugSstalion am Nordpol. Die deutsche meteorologische Beobach tungs'Station in der Nähe des Nordpols ist nunmehr häuslich eingerichtet und an der Arbeit. ' Die auS Dr. Glesa auS Berlin als Chef, Dr. Ambrouse auS Hamburg.dem Naturforscher Dr. AbbeS, dem Arzte Dr. Schliepbake, Ingenieur Boekler, dem Seemann Mahlessen und Mechaniker Remann bestehende Erpe dition hatte sich am 28. Juni auf dem. Schooner cimarncr eingeschifft, am 2. Aug. die Einfahrt in den Cumber land Sund erreicht und hier wegen Pack eises 14 Tage still liegen muffen, so daß sie erst am 21. August in dem Kingawa Fjord, am nördlichsten Endpunkte des Cumberland Sund,landen konnte. Eine große Anzahl Eskimo'S wurde engagirt, bei dem Ausladen des Schiffes, sowie bei der Errichtung der Gebäude zu helfen. Die Station befindet sich unter 66 Gr. 37 Min. nördlicher Breite und G7 Gr. 15 Min. westlicher Länge von dem Meridian von Greenwich. Das Wohn Haus besteht aus doppelten hölzernen UmfasjungS'Wänden und ist nach allen Seiten durch Dünen, die sich bis zu 500 Fuß Höhe erheben, geschützt. Die einzelnen Observatorien sind in der Nähe dieses Hauses aufgeführt und nur die Wetterfahne und das. Instrument, welches die Schnelligkeit des WindeS anzeigt, sind auf einem der Dünen-Hü-sei angebracht. DaS erforderliche Was ser liesert ein in der Nahe der Station befindlicher Supwaffer-See. Die Sta tion ist mit Proviant für 20 Monate versehen. Am 8. Septbr. waren da? Wohnhaus und die Observatorien vol lendet und es war nur noch nöthig, alle inneren Einrichtungen m Ueberelnstim mung mit den Vorschriften der interna tionalen Commission zu bringen. An ' Cgpitän Mahlsted berichtete, daß . t.;. wfcr.jr, rr ,r l? bei Com ! mifTlon sich des besten Wohlsein? erfreu ttn und daß dieselben wahrscheinlich ' . " . . ImON im Sevtemver im Vtanoe ly Y waren. i v r . ' die reoelmäkiaen Neobackitunaen m be : 3" f ' w QiNNfN. Wie nett, anständig und human unsere Eisenbahn . monopoliUen verfahren, wenn e? q va. rum yanom, oie vlcyeryeli oer Pa,ja giere aus ouen iyres eigenen eio beutelS zu vermehren, zeigten die letzten Verhandlungen der Direktoren der New cn .... v on.t scr..v m fM cM un waiunu . ItAlAt rnAtunhAlun VI hniiTiinn hnn XJv uii. uiut lywj tu 4tiuuuiiy "ii .AccidentS" auf dieser Bahn hatte sich daS Gerücht verbreitet, daß Herr Wil fon, der gegenwärtigeBetriebSDirektor, gezwungen werden wurde, femen Ab schied zu nehmen. Dieser yerr hielt Größen gehören, eine Rede, in welcher er kurz Folgendes erklärte : Alle Unglücksfälle waren die Folgen des Bemühens, die überhandnehmende Masse von Fracht und Passagieren zu bewältigen. In einzelnen Fällen sind die Angestellten schneller gesahren, als ihnen erlaubt ist, um den hochgespannten Anforderungen gerecht zu werden,! anderen haben sie,ioo es sich um rasche Entscheidung handelte, falsch entschieden. Er empsahl, daß die Bahn so schnell wie möglich mit doppel ten Geleisen versehen werden sollte, aber die Direktoren konnten sich zu einer Vermehrung der schwebenden Schuld nicht entschließen. DaS angesichts der Thatsache, daß die BruttoEinnähmen der Bahn in den'letzten vier Jahren um 67.52 Procent, die Rein-Einnahmen aber sogar um 73.97 Procent gestiegen sind. Diese Zahlen' zeigen, daß die Betriebsunkosten in der für die Passa giere gefährlichsten Weise beschnitten worden sind. Die Herren kümmern sich ehr venig darum, uenn hier und da ein iaar Menschenleben verlören gehen, so. ange sie nur ihre 'großen Dividenden ziehen können, und sie sichern sich diese
'Dividenden dadurch, daß sie die Anlage I
cn in.(d.. v r . von Parunktvanrn yiniciirnccn ixno jo die Reisenden zwingen, ihr Leben auf ihrer Bahn zu riskiren. Wenn nicht bald - durch Eisenbahn Commissionen. Abhilfe geschaffen wird, dann bleibt wirklich nur noch der Vorschlag übrig, künftig zur Sicherung der Paffagiere auf jeden Kuhsänger einen Eisenbahn direltor festzubinden.' (N. Y. StSztg.) Zum VenttSDurSigsng Eine höchst interessante Entdeckung hat am vorigen Mittwoch der Professor der Astronomie LanLley auf dem Qbser vatorium in Pittsburg gemacht. AIS die VenuS zur Hälfte in die Sonnens fcheibe eingetreten war, bemerkte der Astronom am Äande des Planeten, 'der sich noch außerhalb der Sonne befand, einen lickten Punkt ; weder ein direkter Sonnenstrahl konnte iene Stelle beruh ren, noch konnte die Erleuchtung dcrselben die Folge einer Rückstrahlung sein, noch in der Beschaffenheit des Jnstrumentes ihren Grund haben. Eine derartige Erscheinung ist. noch bei keinem der früheren Venus-Durgänge beobach tet und auch laut der seither verösfentlichten Berichte vom 0. December außer in Pittsburg nirgends wahrgenommen worden. Die Erklärung dieses Phänomens ist zur Zeit noch ein ungelöstes Räthsel für die Wissenschast. Prof. Langley und seine Assistenten haben den Punkt, an dem sie die leuchtende Stelle beobachteten, genau festgestellt und au ßerdem die letztere spectroscoplsch unter sucht. Sie entdeckten hierbei mehrere neue Linien im Speetrum der leuchten den Stelle, sowie diejenigen bekannten Linien, welche das Vorhandensein von Wasserdampf oder -dunst anzeigen. Als besonders erwahnenöwerth heben wir noch hervor, daß laut der bis jetzt veröffentlichten Berichte kein einziger Be obachter einen Satelliten der Venus wahrgenommen hat. Frühere Beobach ter des genannten Planeten glauben einen Satelliten desselben entdeckt zu haben, doch zeigen die Beobachtungen vom vorigen Mittwoch, daß sich jene Beobachter wahrscheinlich im Irrthum befunden haben. . - . Im Allgemeinem suchen die seither: mrii4tt San ffinhniiil X & XI yt (ilU4( Wfcil nillUiUU, UUß Uli Hauptmomente des Durchganges, in welken der Planit. die Sonnenscheibe zuerst berührt hat, voll in dieselbe einge treten ist, seinen äußersten Rand außer halb der Sonne .gezeigt und diese end llch ganz verladen hat, von mehreren Stationen aus mit viel größerer geome irischer Genauigkeit beobachtet werden konnten, als im Jahre 1874. Die deut schen Astronomen in Hartford sind im Gegensatze zu der seitherigen Annahme zu dem Schlüsse gekommen, daß die Ve nus keine Atmosphäre hat. Von einem eigenthümli chen lUsall wurde dieser Tage eine in Jersey City. N. I.. lebende Frau be troffen' DieseZbe trug seit einiger Zeit einen ziemlich breiten Ring aus Cellu loid. Als sie neulich Feuer anmachen wollte,kam sie mit dem Ringe den Flam men zu nahe ; derselbe gerieth in Brand, und die Frau erlitt so schwere Verletzung gen, daß der Finger, aus welchem sich der Ring befand, amvutirt werden mußte. Vom Jnlande. Unsere Gesandten in St. Petersburg können das dortige theure Pflaster im Durchschnitt nicht länger als 12 Monate aushalten. Aber kaum we niger kostspielig ist sür unsere Ge sandten das Leben in Madrid. Schon Carl Schurz empfand das sehr. Han nibal Hamilton der noch eher etwas zu zubtüen hat, hat es kaum über ein Jahr dort ausgehalten und ist aus Urlaub zu rückgekehrt. . Z u den Sehenswürdi gkeiten Wasdinaton's wird, demnächst aum em japanesischer Fürst nebst Gefolge gehö ren, der am 12. d. M. von Europa, des 'fen Höfe er im Auftrage seiner Regie rung besuchte, in New Nork erwartet wird. Er befindet sich auf de? Rückreise nach Japan. Arisuwaga, so heißt der Fürst, gehört zur kaiserlichen Familie seines Landes, ist Feldmarschall und Oberbefehlshaber der. japanesischen Ar mee und trug 1868 wesentlich dazu bei, der gegenwärtigen Dynastie den Thron zusichern. Von je 10 N e ge rHütten im Süden ist nur eine mit Fenstern versehen; wollen die Farbigen sich in ihren Wohnungen des TageÄichtS erfreuen, fo müssen sie die Thüre aufmachen. . Ein Malerin CharlotteSville, Va., hat eS fertig gebracht, auf die sür die Correspondenz bestimmte Seite einer Postkarte 2.452 Worte le serlich mit einem Bleistift zu schreiben; dabei ist noch in der Mitte so viel Raum ! ausgespart, als ein Golddollar -einNimmt und aus diesen Raum ist das $a terunser geschrieben. S arab Stokeö, die zur Z e i in Little Rock unter der Anklage des Mordes verhastet ist gilt sür da? schönste Weib im Staate ArkansaS. ' Der letzte G a b e n t a g" des Dentschen Hospitals- zu Philadelphia brachte außer einer Menge- Waarengeschenke $5958.70. , .Das GesSngniß in 20 in ehester, Jll., ist mit allen neuesten Ver besserungen, welche namentlich auch jede? AuSbrechen aus demselben unmöglich machen, versehen ' und hat $40,000 ge kostet 24 Stunden nach Einweihung des Gefängnisses bewerkstelligten drei Gefangene ihre Flucht aus demselben. In Yorkshire bat dieser Tage ein armer Mann um Ausnahme in daS Armenhaus und sein Gesuch wurde gewahrt. Als - er sich vor der Aufnahme einem ReinigungLbade unter ziehen sollte, weigerte er sich dessen. Man kleidete ihn unter Anwendung sanfter Gewalt aus und fand, daß er $710 in einem Beutel aus dem bloßen Leibe trug.
Zu San Francisco erkrankte
letzicr age vie ganze Familie des SchifssstauttS Patrick Sullivan nach dem Genusse von Fischen, die zwei oder drei Tage gelegen hatten, ehe sie gekocht wurden; es starben unter schrecklichen Qualen zwei Kinder des genannten Mannes im Alter von 5 und 8 Iahten. Einen sehr empfehlen S verthu Verschlag macht der Superin tendent .deS Asyls für wahnsinnige Ver' breche? in Auburn. Derselbe will von der nächsten' Legislatur des Staates New York eine Verwilligung für Ankauf und Betrieb einer Farm nahe derAnstalt verlangen; er sagt, es gebe unter den Verbrechern aus Wahnsinn immer eine ziemliche Anzahl, welche durch Farm arbeit ganz oder zum Theil geheilt wer den könnten. Vorigen Herbst hätte der Superintendent eine Anzahl solcher Irr sinniger an Farmer vermiethen können, wenn er bedurft hätte. Im Falle der Staat eine solche . Farm nicht kaufen wolle, sollte er ihm erlauben, eine Farm zu miethen und aus Antheil am Reinge winn zu bewirthschaften. AuS Washington k o mm t ein Parlor-Jtem" oder, wenn man will. eine verspätete, aber sehr niedliche Som merknte, wonach man dort annimmt, der nach seiner Verurtheilung zum Tode von dem ägyptischen Vicekönig zu le denslünglicher Verbannung verurtheiltei Aradt Pascha werde nach einiger Zeit dieVer. Staaten besuchen, wo er in der Person des m der Bundeshauptstadt, le benden Hrn. Simon Wolf, früheren amerikanischen EeneralconfulS in Cairo, einen warmen Freund und Bewunderer habe. Arabt feiner SeitS ist . ein war mer Freund und Bewunderer Simon Wolf's und der Ver. Staaten. Als ihn, den damals allmächtigen Kriegsmi nister, Hr. Wolf in Cairo in einem unscheinbaren Zimmer' empfing und wegen dieser Unscheinbarkeit um Entschuldigung bat, erwiderte Arabl : .Sparen Sie je des Wort der Entschuldigung, denn DaS ist amerikanischer Boden, und der ist überall groß und frei. Im HotelDieu" zuNewOr. leans starb.letzter Tage die junge, aber renommirte amerikanische Schauspiele rin, Fräulein Cassie Troy an einerBlut Vergiftung, die sie sich durch den häufigen ri . 1 1 . 't. . i . . w . eoraucu oicioauiger vcyminre zugezo gen. Die Kasten deS Indianer Departements im Finanzjahre 1882 . be liefen sich auf die große Summe von $9,736,747.40, oder 3 Millionen mehr als im Vorjahre. Rechnet man hinzu eine Hälfte der Kosten unserer Armee mit nur 14 Millionen, so kostet uns ein Indianer im Durchschnitt soviel, daß man ihn sür dasselbeGeld in einem guten Kosthav.se hätte, unterhalten kö.inen. Im Senate des Eon'gresseL hat der Demokrat George aus Missis sippi, wie Präsident Arthur empfohlen, einen Antrags aus ein EonstitutioNS Amendement eingebracht, welches dem Präsidenten erlauben soll, einzelne An fätze in einer VerwilligungSbill mit sei nem Veto zu'belegen, während er- die Bill im Uebr.igen genehmigt. DaS ist eine Einrichtung, welche schon in 10 Ein zelnenstaaten besteht betreffs des Gouver neurs, und welche sich empfiehlt. Eine Zeitung i n Boston lamentirt', daß die Leute pork aad "beans garnicht mehr so gut zuzuberei ten verstanden, wie in 'der guten alten Zeit. Major A. H. Moore, ein gewefener Rebellenosfizier in Georgia, hat an eine englische Compagnie 400 Acker Land sür $5,000,000 verkauft und ist aus einem armen zum reichsten Maon des Südens geworden,' weil ein bairi scher Geolog und Chemiker Namens F. Charles ein Verfahren entdeckt hat, um den Goldquarz, welcher einen großen Theil von Georgia bedeckt, von feiner starken Beimischung von Schwesel zu befreien ein Versahren, welches erst vor einem, halben Jahre patentirt wurde. Wieviel der Deutsche davon bekommt, erfährt man nicht. Dieser weitverbreitkte Goldquarz enthält, angeblich 20 Dollars Gold auf. die Tonne. P h i l i p p S b u r g (Baden). 22. Nov.. Ganz- unerwattet staib hier im Alter von 56 Jahren der Altbürgermei ster und' frühere Landtagsabgeordnete Florian Woll. ' Villingen (Baden). 22 Nov. Uhrenfabrikant Braükmnn von öntgS feld beabsichtigt hier eine große Uhren fabrik einzurichten '. und hat zu , diesem Zweck eines der vielen Gebäude derhie sigen Tuchfabrik nebst Wasserkraft kauf, lich übernommen. Kaufpreis 22.000 M. Die seitherigen Besitzer, Gebrüder Bold, beabsichtigen ihre Tuchfabrikation in ihr großes 'Fabrikgebäude ' im nahen Arnachthal zu verlegen. Äom Oußlanke. In Trais kirchen bei Ba den brachte die Frau links armen Klein bauerS, Anna Täubler, 73 Jahre alt, Zwillinge, zwei Knaben, zur Welt. Dieselben sind vollkommen gesund und le benösähig. i Der Vater, Johann Täub ler, befindet sich im Alter. von .86' Iah ren. Die beiden Eheleute, die über die sen Familienzuwachs sehr gr'oße Freude äußern, hatten seit circa dreißig Jahren keine Kinder. ' Das hochbetagte Paar ersreut sich noch eines Sohnes, der 45 Jahre zählt, und einer 38jährigen Toch ter, die verheirathet ist und eine Familie von lö Kindern besijt. Mauru5 Jokai'S Erst" lingswerk ist im Jahre 183, im neunten Lebensjahre des .Dichter, erschienen ; der gefeierte Romancier begeht somit im Jahre 1884 sein sünfzlgjährigeS Schr t. stellerjubiläum. Der BudapeflerSchrift stelle und Künstlex.Club hat befchlofsen, dieses Jubilöum festlich zu begehen; bei dieser Gelegenheit wird auch an dem Hause, in welchem Jokai ein' Jahrzehnt hindurch seine 'besten' Werke geschaffen, eine Ged'enktäsel 'angebracht' werden. .V o l t aire- e.nehüllt an gebliche rovalistische Anschläge .behu.sS Wiedcrausrichturg deS Bourbonen thrcnS. 1873 fei Chambord'S Restau raüon vorn'hmlich wegen Deutschlands eindscligteit untttbliebcn. Jetzt seien
Deutschland, und Oesterreich einer p'
derherstellung des Königthums gunu (); em: Proklamation deS Cdambord stt'jc bevor (?): die Fahrien frage sei dadurch gelöst, daß: die weie Fahne zur königlichen HauSfahne, die Tricolore zur Nationalfahne eruarr werde. ln Saris verfüaen die Novalisten über 4000 Anhänger, meist ehe mallge papstt'.cbe Zuaven, dte von ?a rette ihrLsungöwort empangen.stramm organistrt und zu Strasenunterney mungen bereit seZe. Die Herren wer den sich noch s-efinnen, ehe sie in Paris m t. r 71 arriraoen !, .uen. Umd?m deutsche Kaiser daS Lesen der Zeitungen zu erleichtern. werden u '.iterariscden Bureau oes StaatSmist.riumS aus sämmtlichen Blättern Aufschnitte zusammengestellt, die aus seines Velinpapier geklebt und zu einem Du-5 e verbunden werden. Je er Ausschnitt trägt am Kopse daS Datum und die Nummer der betresscnden Zeitung und, wenn irgend bekannt, den Namen des Verfassers. Dieses auS ZeitungS -Nu-.schnitten zusammengestellte Buch wird jeden Morgen dem Kaiser aus -den Arbeitstisch gelegt. Hierzu kommt von sonstigen Zeitungen nur noch daS Fremdenblatt, die Norddeutsche Allge meine Zeitung und die KölnischeZeitung. Die Reden BismarSs pflegt der Kaiser stets ganz genau durchzulesen, weshalb sie in der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung immer groß gedruckt werden. " In ahnlicher Weise werden auch sür sämmtliche Minister ZeitungS Aii.s schnitte zusammengestellt, namentlich so! .che, welche . Angriffe der gegnerischen Partei enthalten. Ä m 16. November hat sich aus der . Eisenbahnstation FosiuoloMi randola in-Italien ein entsetzlicher Un glückssall ereignet. Es gerieth nämlich im Schuppen ein Waggon, in Brand und bevor die Wache noch Hilfe schaffen konnte, war der aus Stroh bestehende Inhalt eine einzige Feuergarbe. Man denke sich das Entsetzen deS StationS Personals, nlS man' auf der übrig ge bliebenen Metallplatte des Waggons einen gräßlich entstellten Leichnam be merkte und in ihm einen gewissen Diego del Re erkannte welcher NachtS in die sem Waggon zu schlafen pflegte. Wahr scheinlich war ihm etwas Feuer auS der Pfeife gefallen und hatte das Stroh an gezündet, ES ist mit Bestimmtheit an zunehmen, daß ihn der Tod im Rausche überraschte. Wenige' Tage vorher waren seinem Vater auf einer anderen Station die Beine abgefahren worden. Eineganz interessante Klage über die Germanisirung Constan tinovels findet sich in der Petersburger Nowoje Wremja. Der Korrespondent dieses Blattes, schreibt u. a.: DerSul tan vertraut letzt einzig und allein aus die Hülfe Deutschlands. Darum gibt es eine ganze Legion Deutscher in derTur ri 9i. rr? .rr . . ici. z)eneraie, inclere, unieroinclere. StaatSräthe,Beamte, Kaufleute, Schau spiele? überall Deutsche. Ihrer sind dahier so viele, daß sie bereits sagen : Constantmopel wird eine deutfcheStadt hier ist der Schlüsiel zu der deutschen Colonifattott der Balkan alblnse:. . Die Pforte hat bereits einen deutschen Obersten zum Pascha befördert. Er kam Hieher mit seiner Frau, zwei Kindern, ei ner deutschen Gouvernante und einem deutschen Hofmeister. Außerdem brachte er chieher einen Adjutanten, drei Privat c ? e? otener uno zwei unleroznclere lauter Deutsche. - Der Adjutant nahm sich eine deutsche Mirthschasterin, welche auS Deutschland ihren Mann hereinbrachte. Dieser letztere erönctc hier einen Bazar und stellte in oemjelven zwei drütsche Commis an. So vermehrte sich imLaufe von zwei Monaten ein einziger Deutscher um fünfzehn deutsche Seelen. Jetzt sieht man in Constantmopel überall deutsche Schilder und ist bereits ein Capital be huss Herausgabe einer deutschen Zeitung gesammelt.Nächstens soll unsere Stadt" schreibt man aus Homburg nun auch eintluöstellnng haben und zwar eine Kmderausstellung. Nach amerikanischem Muster eingerichtet, wird dieselbe Badies. bis zum Alter von drei Jahren ausweisen und das schönste un ter ihnen wird mit 300 Mark prämiirt werden, wäbrend der zweite Preis 200, der dritte 150 Mark be:rägt. Außerdem Zlhält das schweifte Kind, diis aber nicht über 1 Jahr alt sein darf, 100 Mark Prämie. Die ftmder, welche aufgestellt werden,' sollen ausz Beste gewartet und genährt werd.n, wie der Prospekt sagt, and außerdem soll ihnen auch noch ein Theil der Netto'Einnlihmen zufallen WaS müsien das' für -Mutter sein, die ihr Bly einer solchen Aüsstellung übergeben. ' Der Czar hat d e n Titel H?r? von . Turktstan" angenommen. Wahr ist es.'daß ihm der'weitaus größ'e Theil deS Landes gehört. Nur Kasck gar ud daS Gebiet am oberen Jliflusse sind von den Chinesen zulückerworden worden, und Merv gehört noch zu Per sien, Wadan und.Badakschar. meist noch zu Afghanistan. Aber für diese Besitz, ungen kann er sich nichts kaufen ; sie lo. sten mehr als sie eintragen. Wenn eS I nicht um der Straße nach Ostindien wil i len wäre, so würde die Eloberunz nie -der Müde lohnen. ' ' D i e A u f m e r k s a m k e i t hex gelehrten Kreise in Berlin ist auf ei j nen in der dortigen brasilisnifchen AuS stellung besindlichen Menschenschädel (?) gerichtet. Dieses Unicum, in dessen ge - waltigen Kiefern man nicht' veniger als ' 116 Zähne .und Zahngruben zählen kann, gehörte einem südamerikanischen 1 Indianer aus dem Stamme der Gua rany an und ist von Herrn Karl von Koseritz dorthin gesandt, leider aber ist ? drirch ..unvorsichtige . Spatenstiche und aus dem Transport die Hirnschale fast ganz zertrümmert worden. In der rech ten Hälfte des ' Oberkiefers allein kann man 3 ZZHne die Zahnlücken nicht mit kingerechnet-von blendender Weiße und regelmäßig schöner Form, sämmtlich ganz ausgewachsen, zählen, welche zu drei und vier auf dem zollbreiten Kiefer' dir Breite nach nebeneinander stehen.
