Indiana Tribüne, Volume 6, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1882 — Page 5
Gegen ShSpep. sie.'VerNopftyett,
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biliSfeSKopfisey, chronische Tiar khoe, Gelbsucht. Unreinheit- fcc Blutes, Z&üUtU NeSer, Skalarie ndkZedurchLtö SW TUN Vtt Leber. JXam und Niere verursachten Leiden. Symptome einer erkrentten Leber. vebln CHmer, in 5?, ,.,?. tratet dem Schulterklatie uud wird dann mit Rbenma. I6ul nccei reitaajuiae Wttla US ErianerunzSvermS. t ! J J mwm v tsanei ? . vPr1"11 ; Woer, trockener Husten und iai Sestcht en Reihe überflogen, was eft für Sltwindsücht Balten ttird; dnPatlent klZZt Übe? 2ufct5ffit und Schwache: ist nervö: llte ode? Sren. -endei Gefühl in deu üßen. mreüea eine siechende Enkpflndung: tieLe:er.Szeistn.viederzeschlagkN. und ennzlerch ma uderzczt ist, tag LcUesbnvezunz teusa?n vke,so kznn man siS launx tzz aufraffen. Ja, man mißtraut jekern Heilaiürf. Verschiedene der 3 Smptcnre bereiten die KrnkheU; aber ti slnd !lle rorgekosmen, tateneu nur wenige davon rrrhznö? ßarfn; . ta hat die U7.terfuchunz uach lea T?de eize betriche Cttkunz der Leber nach kevies. . Tas Otittel ssLt? von a?tt, Versonen, I un Vlt, gebraucht wcröc, sobald sich . eincS der obigen Symptome zeigt. 23er aus Speisen ist oder in nqesundnk' Cerjrnd U??hnt, turö gkl?zetti!?s Einueb rr.cn einer Toni, a die Leder i, ?wnder Tbtiz. kkit zu taV.tn, üZe alatt. aUige. fckUe, Eine, Ue5el!c!t. Nicderqeschlazeilbcit u. f. v. eds ' enden. TaS littet lrd wie ein t?lzZ Wein Iris . tiz-n. ist aber kein berauschendes (!)etränk . :un tnaa etwaS schwer Ber?auliÄeS e ' CeHcn hat, cicr Nachts ni5t fähfen kann, rnie man eine TssiTrnd tieCrlicrunj küö eintreten. , Sowohl Zeit wie Dsktsrrechnunaen werden erspart, wenn man den rkcgläts? stctS vsrrütZlz it Hause hilt z.. ' ??nn rle?iel el&S Leiden einste??.' ei' rurchauS pcre-Z, afi-hrenves, OZste vcrbes serndcZ ud sts?kc)esit::l,r:i:d nie unrc4t nebraSt s.i. Da Mittel i't ngeflikirlkch und ' beciJtriichli.zt weder die (ZeschaZtStyätigkeit och das Lerguügeu. . x . f , SS ist rein veqetabilisch ?.dZ:t die g:n',e Lrifr und Wirkfzm'eit rsn Cntel ede? Chinin el,ne irgend ewe. der. sUlichca, il&Sj wü!u?.zeu derselbe. -'" - f t -v Zeugniß von elrtcvt c?suverneur. -CujnwaJ VirftKegulattt4' üi s.-tt lanzeierZeit tet ne'-net artriHe w i?ZuK, ich iin tXct'" Ienzt, daß er eine L'enicherunz ttr Arzneiirmensaft ; . il:ct. I. (lill Sh arter. e'?u?krner tsn Älz. Hon. Ltterander H. eItep.lknS von e?r?.ia sait : 2er Udrcnd) re vSü2ion Lire? Aezit!, " tsr- il utir wohl iclmni: uad i Onsche iz " weiter j? prüfe. . ,Ta Einzige daS icmalS Linderung ' Versagt.' Ich Y&U viele Mittel gegen 2v-?c?fu, t W V t - t . . L XCCCi.cucTi ujo taiviJC ccraii.i, oer k.c gesunden daZ nlr jo Ochl beZonimen ist wie Si mcn Liier Vicv;Ui;r 113 daee von :Lir.ne!::a bis i?ecrzi, e Wiest ,nd racchZk einer Zeichen Medinn weqen weiter söiea ; auch rnöte i$ llk aönlch Sfiienttn anrs:?cn rtit lxr.cn Mittel ja r ersuchen, da eS ras eiazize zu sein scheint, das üindkM rerszzt. V. M. I a n e y. Mnno?IZ. 3ta. Tr. 3. VkaZen sagt I Durch tyaksie Ciiainicj la Crtrraie ten 2ts:ni3n$ v?:r Rezuk! in meiner VrariZ din ich ron seiner Nz, wendunz befriedigt ud ich verordne ihn als ei Lbf2h7nn?S-2r;nei. kZ- Man tthmt z? den echten, tcr et5 He reift Z ßae!mtfr uud die Narzknsuntn Int I. i. cilin ti 60. aus dem Un-.Zchkge rlt. Zei allen Apothekern ,u haben. . i . .n MISHAWAICA r ' HIBBIWlI Thia rnachinelspcciAlIjadaptodtoCianBe es i.UOIEIid .nd STOCK FEEDIIUa. It ia capv bla of shellin? and grinding twenty bntilxelB per hoar, with sonr to fix horae-power, and can be rnn by water, team r horFe-perwer. The grinding plates w of crystallized lron, and eoat iLOOap&iz. Ccil CL-cti? cirir fc2 dsariftiaa. ST. JOSEPH n'F'G CO.MISHAVAKA, IND. crsaume uiHt . ran?n. sür unsere ewii vwe s 1882 zu senden. Dieselbe . entbält ' Annerkunan, über' alles Nützliche für Personen ' eder Familien, Gebrauch, mit über 2200 Illustrationen, und wird frei nach irgend welcher Adresse versandt. Wir berkaufen alle Waaren zu . EngroS' Preisen., in, Quantitäten roie sie der Käufer, wünscht. DaS einzige Jnstiwt in Amerika, welches ' ' dieses zur Spezialität macht. Adressire, , Montgomery Ward & 60., 227 C.229 ßö5cil te., Chittzs.Jll. I THE HÜLL VAPOR COOK STOVE, I v. i f krl V BrillCIF int uuui iiw uki.nuiMiu, ... j3 tae only de vice ol 1U kind 1 - tnat nit stood I ' 'THE TEST hl:: OFYEARS, I 1 1 : KliUCiUIiCU UlllTersl public corntmcQuation. ' tic werk bere- ! tofor done bv theonlinary cook toye, und wilhout it insuirVnblP heat, soot, nshfs etc. ' FCT SUMMER l'SE THEY ARE irCISPEKSA2LE. jc-JieliaMe AgeuU vaoted in jiooccupied terntorr. Addres, - ' ' HULL VAPOR STOVE CO., .npra Street, cor. Charsplain, Clercland; OLia
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! 'Die NartknSfeker in Thüringen , 1. . ". ' : , - . : Von' rl ?kkU:Nordhause. r-.
; Der Ursprung der Martinsfeier wur zelt in der heidnischen Vorzeit des deut, schen Volkes. Alljährlich im herbste wurden zmei Herbsterntefeste gefeiert. Das erste derselben wurde um Michaelis zum Danke, für den Segen des Ackers gefeiert und ging in christlicher Zeit in Thüringen wohl aus die in diese Zeit fallenden Kirmessen ? : (ttirchweihseste) über. : Das zweite Herbstsest war dem Wodan und seiner Gemahlin, der Frau Holle, geweiht und wurde zum Dank für den Segen des Stalles und der Vieh zucht gefeiert. Mit diesem zweiten Herbst feste war das große Herbstopfer ver.bun den. (In dieser 1 Zeit wurde das Ein schlachten für die kommende Winterzeit vorgenommen.) : Dieses große Herbst opser wurde. dargebracht in den heiligen Zeiten des Voll-oder Neumondes im Monat November,-welcher deßhalb der Schlacht oder Blutmonat" hieß. Der Name".Blutmona hangt jedoch nicht mit unserem Wörte Blut" zusammen, sondern nnt alth. xluosart ; (ags. ' I)Io tan) -Opser,' und der '-Name des "Mo yats .Blutmonat" -bedeutet Opfermonat"r i.Geopsert wurden' Pferde,' Kühe) Schweine,' Gänse : und allerlei Geflügel. Die opferbaren Thiere, hießen zeparZiefer, olle anderen Thiere aber Unge ziefer7.'.-'DaS Gebütt" (die Eingeweides das Herz, die Leber und die Lunge) hieß deßhalb sowtil es auf dem Opseraltare tpiot). verbrannt ! wurde zdaS Fleisch der Opserthiere wurde. von den'Opfern den versveist.??Zu Ehren: des 'Götter. königS Wodan' aß 'man 'zum Opfer ein' halbkreisförmiges Gebäck, welches an den Huf des .Wtndrosses Sltlpntr. ermnern sollte ; - aus irdenen : Krugen trank man die.Minne(das Andenken Gedächtniß) Wodan's, trank. man ihm zu Ehrend ''- ! .Die irdenen Gefäße, aus denen man beim' Opfer das berauschende' Methbier getrunken, . wurden "am Schlüsse der Opfermahlzeit zerschlagen um sie dücch profanen Gebrauch nicht zu entweihen. Deßhalb findet man auf den alten Opserbergen unseres Thüringerlandes (Webelsdurg, Löwenburg, Asenburg Ochsenburg, Ouestenberg) eine so über auS große Menge von Urnenscherb?n. Zu Ehren der lichten, sreundlichmilden Holda wurden die weißglänzenden Gänse (wie die Schwäne und Störche), ihre Lieblingsvögel, bei jenem großen herbst opser geschlachtet und verzehrt und zur Weissagung gebraucht: war daS Brust dein dee Opfergans weiß, so wurde ein weißer, schneereicher, kalter Winter, war es röthlich, ein linder, regnerischer Dreck winter prophezeit. Die GanS war deß halb der holden Göttin Liebling, weil Beide ein und dasselbe Element, das Wasser, liebten. Die Frau Holle wohnt im Wasser, in Flüssen, Teichen oder Brunnen, bei- ihr sind die ungeborenen Kinder, welche der Storch von ihr abholt.. ' Das Christenthum kam ; . die germa Nischen Götter wurden aus ihren himm lischeu Sitzen verwiesen; ihr Dasein wurde von den christlichen s Priestern nicht bestritten, wohl aber ihre Göttlich, keit; die 'hohen .himmlischen wurden 'heruntergesetzt zu bösen, Geistern :: Wo ' dan, der Götterkönig wurde zum Ober :sten der Teusel und wegen seines .Rosses wurde ihm als Merkmal der Pserdesuß ' zugelegt.-) Seinem Sohn Donar dem 'Wetterherrn, welcher auf einem mit zwei Böcken.' bespannten - Wagen , durch die - Wolken rollte, wurden Bockshörner, auf -gesetzt, doch blieb-ihm'noch' als Teufel 'das rothe 'Gewand und' der wallende rothe Bart. Noch lange hielt das Volk die Er innerung und den Glauben an die Höhen, himmlischen Gestalten und ihr .segenspendendesWälten - fest.' - Der -christ lichen Kirche - und ihren Priestern blieb nichtS'AndereS übrig,' als diesen heidni schen Vorstellungen die lirchliche.Weihe zu' geben und-' die Göttergestalten ümzu deuten christliche Heilige. , AZäch der Vorstellung der heidnischen Germanen ritt Wodan auf dem Sturnz wolkenpferde 'hatte ' in' der Hand' den siegverleihenden Speer öder das blitzen de - Schwert, war angethan mit dem flatternden Nebelmantel und hatte den grauen Nebelbut auf. ' Wen hätten die christlichen Priester wohl, passender an die Stelle des reitenden. manteltragen den Gottes setzen können und, setzen sol len,als) ven reitenden, schwert'. und ma'nteltragenden' St.''Martinus' von Tours? ' t "''r:..U!;j ::; Bei den Franken in Gallien trat St: Martinus seh? . frühzeitig an die Stelle Wodan'5." Wie im deutschen Heiden thume Wodan semen Günstlingen oft seinen Mantel l ieh und mit ihm Glücks und Sieg, so bevahrten'die alten Fran ken nach ihrer'Bekehrüng zum- Christen! thum den Mantel ' des' heiligen Martin (Oapria Säncti Martini)', in einem Tempel ' auf, welcher' deshalb Capelle hieß, und ließen den Mantel durch Prie ster (Cäpläne OapeUarti)' bewahren. Bei ausbrechenden Kriegen aber ließen die'' merovingischen ' Frankenkönige . den Mantel: des' heiligen. Martin's , holen; thaten ihn um, um sich dadurch denSieg zu sichern.! Der Martinstag.: wurde ei nee der größten Festtage der . , christlich gewordenen Franken, .ja die sränkische Kirche begann mit dem Martinstage das neue Kirchenjahr. Am Martinötage trank man, wie vor Zeiten im Heiden thume Wodan's Minne, jetzt Sr. Mar tin'S Minne, welche löbliche Sitte'Prie ster und Laien fleißig übten. An Stelle des OpserS trat der Bratens hauptsäch lick der Braten der 'im'herbste ! feisten Gans. .'.' .Düs i huseisensörmige Gebäck ,hieß nun Martinshorn, z Die Götter lönigin holda oder Berchta die Freun din des SchOa'nesder GanS ' und des i Storches,' wurde virwändelt , in die sa ! ge'nhäst? Mutter Kaiser'Karl's des Grö ßen, Bertha von Burgund,, von welcher man' erzählte sie habe einen großen,brei teh Gänsefuß. - In Deutschland ' wurde in christlicher Zeit derFräu holle'oder f co.j,. r . -1 lcr..c (..t.r. iütiwyiu ciii grvrr .xslatilpisup miijny und sie' l deshalb Fräu 'Stempe .oder Stampf genannt.-' Der' heilige Martin war,.' der' besondere' Schutzpatron des Domes in' Mainz-' und' dann auch' der Erzdiöcese Mainz.'Der'GedenktäF'deZheiligenMartiriuS war im ganzen inain
ner Sprengel, wie eine Concilbeflimung vom Jahre 813 bezeugt, ?jn hoher Fest tag. Im Jahre 714 legte Bonifazius, der Apostel der Deutschen, die von ihm christianisirten Länder Hessen und Thu ringen zur Erzdiöcese Mainz, weil er da mals Erzbischof von Mainz wurde. Seit dieser Zeit wird bis auf den beuti gen Tag der Martinstag in Thüringen als Festtag geseiert. So wie man die Grenzen des Thüringerlandes . über schreitet und nach Sangerhausen, Eis leben, Harzgerode kommt, kennt man die alte Martinsfeier nicht, weil dieseStädte im Bisthum Halberstadt i und. im Lande Ostsachsen lagen. . . , . . , '. . .Auch in Thüringen übte'man die Uni dcutung Wod in'3 in den Sr. Martin, wiesn einem Beispiele dargethan wer den soll : Ein heiliger Hain , Wodan's war der am, südlichen. Harzrande, gele gene Bergwald des. alten . Stolbergs" (zwischen Stolberg, Nordhausen - und Heringen). Noch heute erzählt sich, das Volk Spukgeschichten, welche in diesem Walde geschehen sein sollen, erzählt ins besondere, daß aus 'ihm Wodan als wilder Jäger" herauszieht.' Ein Schä fer, welcher in einer stürmischen - Herbst nacht in ' seinem Bretterhäusleinden wilden Jäger durch' die Lüfte- ziehen hörte, rief wie '-die- jenen begleitenden hollenhunde -haiv hau, -lliff- klaff !" Nach einiger Zeit kam die' wilde Jagd zurück und der wilde' Jäger warf dem Schäfer' -einen' Pferdeschinlen'"in däs Häuschen und rief : Du hast,mir hel fen'jagen,'nun sollst Du Ävch mithelfen nääen'!"''So oft derSchäfec' auch den
Schinken auS seiner Hütte entfernte, all ?Vs!i 1rtn - p - titi') trtrtn i Ti?8 r UWlIVtlt V MftVWk. ' Vttklll VtV V endlich auf Rath den Abscheu 'überwand und -von demselben' ' aß'.-DaS -Pferd wär in der Heldenzeit- ein ' Opferthier ; hier rnuß der Schäfer Theil nehmen an dem Opfermahle.' Wödan5ist.'hier im Volksglaubenwie gar oft ' in - Thurin ge'n'zum wilden Jäger geworden. Die christliche Kirche hatihn dagegen' auch hier zu einem Heiligen' umgedeutet und hat die Kirchen der um 'den galten Wo danhain gelegenen Dörfer -solchen He! ligen geweiht, welche Aehnlichkeit . mit dem alten Wodan Haben Die 'Kirche des nahen Rottleberode ist dem St. Martinus, die Kirche des am Südrande des Waldes gelegenen Rodeberges war dem St. NicolauS geweiht, weil dieser wie Wodan ein Schimmelritter war, die Kirche des am Nordrande jenes Waldes gelegenen Dorfes Stempeda, das seinen Namen von der .Frau Stempe" hat, ist dem St. Moritz geweiht (Wodan er scheint in dunklem Nebelgewande), und im Wodanshaine selbst, aus der alten Culturstätte, wurde eine christliche. Ca pelle erbaut, die dem St.'Berthold geweiht war, jetzt in Ruinen liegend,' aber Grasburg" genannt wird., Berthold ist gradezu ein Beiname. Wodan's und bezeichnet ihn als den Gemahl der Göt tin'Berchta. : ' , . Letztere spukt zwischen dem Aucrberge und der Stadt Stolberg als weiße Frau",' welche sich., alle 7 Jahre. sehen läßt; ihr Altar findet sich in einer Fels Partie . als güldener. Altar" am An berge ; ihr heiliger Hain, war wohl der Siebe'ngemeindewald",' welchen sie ' den sieben Gemeinden' unter dem Namen ' der heiligen Elisabeth oder . unter dem ge heimnißvollen Namen der Sibvlla" gc schenkt, .haben soll. . Der . St.'Martin aber war der Grasen v. Stolber'g'Pa tron und Hauptherr" von älter' Zeit, bis - , " . ' .w -V "3 . ' zur Reformation. :.-.. ; Die Feier, des Martinsiages hat 'sich in Thüringen'vielfach erhalten,' h'aüpt sächlich in der Goldenen Aue, im Eichs selbe und in der Umgegend' von Erfurt, aber'. auch in den. Städten Erfurt, Heili wi ... i'iw " i, ' r ' " " I gensiaor uno i?loroyausen lsl er tin ooyer Festtag,' der freitich jetzt, in der ersteren und, letzteren Stadt aus. Dr. Martin Lu ther. gedeutet .wird. ')'"'!.') In Ersu'rt wurde früh schon bas Ein läuten des . Martinstages.', der Gaus läuten" genannt.' Wenn es 'am Mar tlnsabend dunkelt, ziehen, die Kinder mit brennenden 'Mä'rsmslichtern.dürH'die Straßen der. Stadt' und singen die Verse :.'. . t,.-. i - .J .Aij 4 ' ' Martin, Martin, . : Martin ist ein braver'Mann, Zündet tausend Lichter an, -. , .. . , -. Daß' er im Himmel sehen kann, ' " . ' ! Was er auf Erden hat gethan: - und ' ' j :":'::i;-;" :; . i Gick, gack, gick, hack,' ' '. v ' : Schneid' der Gans ein Bein ab ' . -Schneid' eI nicht zu lang ab," . Laß doch noch ein Stümpelchen dran, ' Daß sie noch gewatscheln kann.. ' ; ' ! j . . ,. . tii ' 'j ' 'w. ; Auf demZriedrich'Wilbelmsvlake ver sammeln sie stch'weil Punkt ö.UhrAbends die Seminaristen mit brcnnenden'Lich tern aus der Covate des Domes erschein nen und dort einige protestantische Chö räle, hauptsächlich Lüther'S Ein' feste Burg singen. . . - ' In Heiligenstadt rvird dasvFesr am Vorabend dreimal mit allen flocken ein geläutet, zumal knallen auf allen Wegen und' Stegen mächtige .Peitschen, .welche die Knaben schwingen, und der'Bach Geislede schimmert vonLichterchen, die auf demselben ' in ' Nußschalen hinab schwimmen. Während' des .Glockenge läutest ziehen die Landbewohner' durch alle Thore in die Stadt, um, die MartinögänS verzehren zu helfen, - welche an diesem Abend nicht fehlen darf ' und auS derem Brustbein auch hier die Beschaf fenheit' des kommenden Winters aemeis sagt wird.''''''.''''' '-;- ' -.' f ,-.- , ., . i In Nordhaulen wird'jetzt der "Mar tinstag aüf.v Martin Luther'gedeutet; über.den. UrZprung der. Feier, giebt.es eine Sage'näch velcher.'Luther aus einer Reise nach Nordhausen unterwegs meh rere. Schuster, die . von. Markte. aus Sonders Hausen kamen. 'getroffen', mit ihnen sich in ein ernstes Gespräch . ein'ge lassen hat und.. schließlich von letzleren zuQ - Abe'ndmahlzeit7, eingeladen , worden ist. .'. Als ' Luther. mit,, den .erfreuten Schustern einzog-ln die Stadt, sangen ... ' H t ' . 0 tf C ... j .;. it ,i .... J - ' J J Herr Martm kommt der brave Mann' Zündet-hunderttäusendLichter an ! Als Luther bei 'einem '.der Schuhmacher meisten siH nun an diesem Abend, es war fcü? feines Keburtstaae. -,n 5ise fcfct. i"- tu. u --i r- jrv I ' f l ' ' rr. 4 l in , m r fr vLroe iöanjeoralcn uno Viauloyl auf
getragen ; dies ' Gericht mundete dem Reformator über die Maßen und er lobte es baß. Seit dieser Zeit wird derMar tinstag durch Essen des gleichen Gerichts hier geseiert.- Freilich ist das nur un verbürgte Sage. Gegen 4 Uhr Nach mittags versammeln sich die Gesangver? eine mit ihren Fahnen auf demSchützen platze und ziehen sodann nach dem Rath Hause, vor welchem auf dem Steinwege unter Musikbegleitung das Lied Ein' feste Burg ist unser Gott" gesungen wird. Dann werden mit allen Glocken 3 Pulse geläutet. Darauf setzt man sich mit den Gästen zur Tasel, auf welcher die Mar tinslichter brennen (Talglichter, aus wel chen Luther und seine Käthe, aber auch Soldaten abgemalt sind). -, Die Gäste treffen höchst zahlreich bei Geschästsleu ten ein, hauptsächlich treten die Kunden der Brennherren in recht ansehnlicher Zahl an und helfen das reichlich ange schaffte Eß und Trinkbare vertilgen.' - So ist der Martinstag, welcher wegen der Eß und Trinkgelage seit dem'Jahre 590 wiederholentlich von derKirche ver boten worden ist, als ein , Nachhall des herbstlichen --Opsersestes Wodan's - aus unsere Tage gekommen und ist jetzt noch wie damals im grauen H'eidenthum ein Tag fröhlicher ' Geselligkeit bei Speis' und Trank !'' (Magdeburger Ztg.)
. i , hre. nU:: AuL einem Vortrage Praktische Philosophie oder - t - " ' TO ; Xhm.m v ( i- a f w f 4 naiVäM M fixMlV IVHIIVil Wl VMUifcU V.äVVH :- ! I . :Son . ouhetnt. : . - . .' J Wie die falsche Geschmacksrichtung,. so it auch das falsche Ehrgesühl die .Quelle eines aroen Uebels 'ein öinderniö : an unserem .Glücke.-c Ehre, heißt :Anerken n'un'g'des.persönlichen Werthes, nament ljch des geistigen und, sittlichen. - Ehrge fühl ist demnach 'das' Gefühl. für diese Anerkennung, der ..Wunsche nach .ihr. Dieser Wunsch ist daher. , auch nur dann ein'berechtigter, wenn die, erste. Voraus bedingung ' erfüllt, . 'wenn persönlicher Werth vorhanden ist .Der Ehrliebende im richtig verstandenen Sinne des Wor te5,' also der Ehrenhaste, wird daher auch nie Gesinnungen gegen Handlun gen begehen, 'die seinen persönlichen Werth in Frage pellen Daß diese An erkennung, wenn auch nur ihr äußeres Zeichen, wohlthuend ist, liegt aus der Hand, da ja damit unser persönlicher Werth zugestanden ist. Daher hegen auch Viele den Wunsch dasür, denen diese Bedingung, nämlich persönlicher Werth, entweder ganz fehlt, oder sie he gen ihn auf Grund von Eigenschaften und Handlungen, die einen geistigen und sittlichen Werth nur scheinbar oder in einem kaum nennenswerthen Grade besitzen. Leider aber herrscht heutzutage eine große Begriffsverwirrnng über per sönlichen Werth und Ehre. Daß dies in den Ländern Europas der Fall ist, kann uns eigentlich nicht wun dem, denn dort habenMonarchie, Aristo kratie durch Jahrhunderte hindurch, so viel Vorurtheil gesäet, gepflanzt und ge nährt, daß .es. wahrscheinlich noch langer Zeit bedarf, bis der mächtig auftretende und dahinschreitende Zeitgeist dieses Un kraut unter feine Füße getreten und zer stampft haben wird, bis daS Licht der Aufklärung und wahren Bildung, die Menschen nicht nur'äußerlich beleuchtet und nur ihren sogenannten Schliff zeigt, sonderis auch;tief in ihreGeister und Her zen dringt,. ihre Ansichten, klärt und ihre Vorurtheile. zu. gesundenUrtheilen macht, so daß.man dort .leinen hohen und nie deren.Adel, sondern-nurden einen. Adel, den Adel der Seele anerkennt, daß man vor keinem Orden und Ordensband, vor keinem andern Ehrenzeichen den Hut ab nehme und sich verbeuge, als vor dem.Ehrenzeichen, das ein hoher: freier Geist, ein. edles Herz aus die Stirne drückt, oder das Liebe undBegeisterung für alles .Gute und, Schöne aus denAugen.leuchten läßt. Dann werden nicht die. . Ahnen,. Orden, Sterne, Kreuze. und Titel gezählt werden, um den Rang zu bemessen, den einMensch unter' Menschen. einnimmt, sondern seine guten, seine edlenHandlungen ; und nicht mehrDiejenigen, die so und so vielMen schenleben ausgelöscht,Menschenglüö zerstört, Länder und Städte erobert ; son dern Die, ' die Menschenleben erhalten, Menschenglück gefördert und die sichHer zen erobert haben, sie werden als Helden erkannt und' bewundert werden, um ihre Stirne 'wird man den Lorbeer flechten, ibnen wird'man Denkmäler errichten. .. Es wird noch lange dauern, bis das Vorurtheil schwindet, bis' die Begriffs Verwirrung sich, löst und. klärt. . Aberpie Zeit ' wttd ' kommen'! . Der Weltgeist schreitet vorwärts und nicht zurück.' Wel chen Weg er geht, ob den langsamen, kaum bemerklichen der Natur in ihrer stillen Arbeit, alle Lebenskeime zur Ent Wicklung und Reise zu bringen, oder den furchtbar gewaltsamen derselben den sie im Gewittersturm ' am Erdbeben zeigh wer kann daS sagen ? ' Ich ; sprach von Europa ! Daß aber auch in diesem freien Lande,. unter diesem . . Volke daS, wenn es auch nicht das gelehrteste 'und am meisten wissende, doch daS ausgeklär teste und am . 'meisten mit praktischem Verstände und praktischem Blicke beaabte ist, das so glücklich war, wenn auch ein mal Unrecht, 'niemals aber eigentliche Tyrannei kennen gelernt zu haben -und nicht nöthig hatte, seine Freiheit zoll weise aus dem eisernen Griffe von Despoten reißen zu müssen, das die beiden unheilvollsten und doch zugleich lächer llchflen Vorurtyeile, das religiöse' und daS gegen die Arbeit längst überwunden, oder richtiger gesagt, kaum je unterhal ten hat; daß, sage ich, rn diesem Lande und unter diesem Voike solche Begriffs ' , . ft c . 1 i Verwirrung uoer yre uno yrenyaftig keit herrscht, das ist zum höchsten Ver wundern und doppelt zu beklagen. . ! Aber'die Thatsache kann nicht geleug net werden. -Sehen wir nicht auch hier Männer, deren sittlicher Werth, deren Ehrenhaftigkeit gleich Null ist, hohe Grade von Rang ' und Stellung e'nneh wen im Staat und in der Gesellschaft? Sehen wir hier ' nicht 'denselben GSKen dienst wie dortdaß man vor den änf der hohe thronenden Gottern, Halbgöttern und Heroen- sich niederwirft, während mätshier daS goldene - Kalb, umtanzt? kN'B Qllfslff tnrt ' 0 1 - j !" 'p in-t vuii Reichen sagt, er sei so und fo viel werih, oder verräth und zeigt, die Spräche .hier c nm , "
oen 'jJtaBiiQD, Mir weicyem man-ben Werth''eine5 Menschen mißt?
ES ist hier wie dort dieselbe Begriffs Verwirrung, dasselbe Verderbniß nur äußern sie sich verschieden. Während man sich dort vor einem lumpigen Für sten oder Grasen tief verbeugt, verbeugt man sich hier ebenso tief vor einem lum pigen Geldsack. Aber es muß anders, besser werden, und es wird anders, des ser werden, dort wie hier. Noch einmal: Der Weltgeist geht nicht zurück. Aber vergessen wir nicht, wir sind dieser Weltgeist, wir sind die Trop fen in dem' großen MenschenOcean. Es ist die Bewegung und Richtung der Tropfen, die dem Strom, dem Ocean ihre Strömung, ihre Richtung geben. Und diese Trapsen haben Bewußtsein und Willenskraft. Tragen; wir also, jeder Einzele von uns, dazu bei, daß der nöthige Strom nicht in Stagnation gerathe oder rückwärts 'fließe.' Fangen wir bei uns selber an ' und lehren wir unsere Kinder, däö" Gute von dem Schlechten,'das Wahre von dem Falschen, das Gediegene und ' Solide von dem Gleißenden und Hohlen zu unter scheide.' : Zeigerr wir ihnen, was wahre Ehre ist und was ehrenhast heißt. Leh ren und gewöhnen, wir sie, nicht das Scheinende und Glänzende, sondern das Leuchtende und Erwärmende für Licht zu halten. '. Gewöhnen wir uns und lehren wir unsere Kinder, das Beifallsge'wieher des großen Haufens zu verschmähen und in ;d?m Händedruck, eines .ehrenhasten Mannes, einer wackerenFrau, eine werth vollere Anerkennung zu sehen, als .in jenem Beisallsgeschrei. . ...
' Thue Jeder das Seine. Unterschätzt Niemand die Macht und Wnkung seines Einflusses." Es erfordert allerdings einen gewissen nein,. sagen wir. einen hohen Grad von moralischem Muth,, sich der. . Strömung 'entgegenzuwerfen r und von dem großen Haufen nicht. nur, in sei, ner Meinung abzuweichen, isondern diese seine Meinung auch zu ' vertreten. Ich glaube, höheren Muth, als er in Er stürmung einer Schanze, . im Angriff auf eine Tod und Verderben speiende Bat terie.an den Tag legtezeigte jener preu bische Ossizier, als er ein barbarisches Vorurtheil bekämpfte. , Derselbe, der sich ebenso sehr durch gediegenes Wissen als durch Tapferkei und Tüchtigkeit in mehreren Eeldzügen, 1863 in Schleswig.Holstein und 1866' in Böhmen ausgezeichnet hatte, gerieth in eine sehr unangenehme Stellung zu sei nen Kameraden, verlor die Gunst seiner Vorgesetzten und setzte sich sogar seiner Entlassung dadurch aus, daß er wieder holt seiner Ueberzeugung Ausdruck gab, Duelle seien ein Zeichen von Barbarismus und ganz verkehrter Ehrbegriffe. Einst wurde er von einem Rausbolde, einem notorisch schlechten Menschen und wüsten Gesellen, mit dem er kaum an demselben Tisch hätte sitzen wollen, ge fordert, da nach dem Codex des Rauf bvldes dessen befleckte Ehre nur mit Blut abgewaschen werden konnte. Der wackere Geforderte, erschien auf dem Platze des Stelldicheins, ohne Se cundanten und nur in Begleitung eines Dieners, der einen Kasten trug. Mein Herr," redete er seinen Gegner an. Sie meinen, Ihre Ehre könne nur mit Blut rein gewaschen werden. Ich bin anderer Meinung. Wenn ' dieselbe überhaupt noch zu reinigen.ist, so dürfte dies -viel eher mit Wasser und Seife, als. mit Blut zu erreichen sein.' Aus einen Wink öffnete der Diener seinen Kasten und bot dem Herrn Rausbolde eine mit warmem Wasser gefüllte Wäschschale nebst Seife und Handtuch an. .Der wackere Offizier wurde infolge dieses Vorfalles ausdem Offizicrsstande ausgcstoßen und für ver rückt erklärt. j Glauben meine verehrten Zuhörer auch nur einen Augnblick, daß dies , die Ruhe ' des. Ehrenmannes, den Frieden seiner' Seele gestört habe ? . Ich denke nicht. ' Auch' Salomon de Caux ist im Anfange.des' 17. Jahrhunderts in's Irrenhaus gesperrt worden,. . Undwa rum.? ' Nun, . er 'hatte behauptet 'der Dämpf habe eine ungeheure Krast und könne im Dienste der Menschen Wunder thun. '' V1"' ' Die Klärung unseres Urtheils über wahre ' und falsche Ehre wird, sicher zu unserem seelischen Behagen, zumFrieden Unserer Seele, mit einem Worte, zu un serem Glücke ebenso wesentlich beitragen, wie die Läuterung und Veredelung un seres Geschmacks. Ist - wahre Ehre -ein Bedürfniß für uns und thut uns ehrende Anerkennung wohl und dem ist so so werden wir uns Mühe geben, . sie zu verdienen, 'und sie wird uns auch von urtheilsfähigen und. gerechten Menschen nicht versagt werden. Wird' sie uns aber von vorurtheilsvollen Thoren versagt, so werden wir un3 darüber nicht ärgern oder grämen und mit birechtigtem Sklbstbewußtsiln denken und fühlen, wie jener 75jährige Schullehrer dachte und fühlte, der 50 Jahre I mit Liebe, Eifer und Geduld seines .Amtes gewartet und Tausende zu guten nützlichen und glück lichen Mitgliedern der Gesellschaft her angebildet hatte' V; ; sXW. n ' : Er war einst von seinem: Gutsherrn zu emem Gastmahl geladen.' .Dem al ten. würdigen Mann war sein Platz ganz unten an der Tasel angewiesen. Der Secretär des Gutsherrn, ein ehemaliger Schüler des Alten, saß neben ihm und machte die Bemerkung, 'daß es doch Unrecht sei, daß man ihn, den Aeltesten und Würdigsten unte? , ihnen nicht obenan gesetzt habe. -t . . ; Laß das nur gut sein,' mein Sohn," sagte der Greis sreundlich lächelnd, -.un ter diesen Leuten hier, sitze ich' oben, wo ich auch sitze.",; ; ' ? 1 Lassen 'wir. durch dieses Wort 'des Greises das schöne Wort, in unserem Geiste auffrischen? Nicht der Platz ehrt den Mannsondern der Mann ehrt . den Platzt !.. ' 'EM il'e Z o l a. der V e rf aj ser so vielerVrealistischer" Romane, hat viel ..Geld eingenommen, ist aber nicht zufrieden Ein Elternpaar äü' Con necticut benachrichtigte ihn davon) aß' es semen Knaben nach ' dem Dichter benannt habe. Zola, rieth.den Leuten, den Jungen lieber pudiren zu lassen-alS ihn auf die literarlsche Lausbahn zu suh ren auf 'der nur bittere Enttäuschung zu finden nt". . . ... v. . i Auch ein Reifen platzt, wenn Inan I r. T 1 '. r . -e 1 ' : . " . . . t . ' '. '
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dinct to the i y t Superlative. : .Der unfterblichste'Unsterbliche" so wurde vor einigen Tagen Richard Wag ner von' einem Münchener Kunsthändler genannt. Und damit. ist ein neuer Weg zur Wagnerverhimmelung gezeigt. . Die bisher zur Anwendung gebrachten Su perlative müssen noch übertrumpft und bis zum' Superlativischsten gesteigert werden.' , . . . 4 ' : ES genügt also nicht, daß . berühmte Wagnersänger . "durch "lebenslängliche Contrakte gefesselt werden. .Es müssen die lebenslänglichsten, Contrakte sein, die überhaupt jemals dagewesen sind.' ; Der Jubel, den sie erregen, muß von der unendlichsten Unendlichkeit sein, .und 'ihre Gage dürfen sie nicht, wie.andere Sän ger, am.Ersten,' sondern am Erstesten je den. Monats h erhalten.' Ihre Stimme reicht bis zum.hSchstesten C, das überHaupt denkbar ist.und die'Quärtremains inelchen7man ihre' Lieblingsnummern nachspielt, sind die vlerhändigstenStücke, die,, im Musikhändel ; jemals, vorgekommen.. . Durch ihr Wirken aber, sorgen sie dafür,, daß die Einsicht'eine allgemeine wird, um wieviel Decennien .Richard Wagner.unsterblicher,ist, wie die anderen Unsterblichen,' und daß alle irgend denk baren Aeonen viel zu kurz sind sür die Langlebigkeit seines Ruhmes. ' Vielleicht wird auf. diese. Weise .die Größe des Meisters endlich mit der all seitigsten AUseitigkeit erkannt werden ! Lied des jungen Vagante vor Stieglitz. Durcb Berg und Thal hin streisend. Vor JerienWonne pseisend. Nach einem Lieb verlangend sehr,Traf gestern ich von ungefähr Aus ein, zwei, drei, vier Stiegelitz Und sah, vom Busch gedeckt, in Ruh' Dem Treiben der Vaganten zu. Da fand ich sonder Müh' und Witz : Der Stieglitz auf der Wanderschaft Beträgt sich höchst scholarenhast: Wie steht ihm dock am Kopf so nett Das federbunte Schopf-Barett ! Wo's ihm behagt, da fällt er ein Und schnabulirt, was gut und fein. Jährt ihn ein SpatzPhilister an. Wie kühn der Stieglitz streiten kann ! Und trifft er eine Stieglitzin, Gleich fliegt er zwitschernd zu ihr hin Und schnäbelt sie ganz ungenirt : Darauf zur Zweit' wird fort vagirt : Glücksel'ger Schelm, dem. .das passirt ! ' v . Doch vom Scholar der Unterschied . Dem Vöglein hoch zum Heil gerieth : All' was er wissen muß sein Lied . . Es wird mit ihm geboren! . . . -Er singt'S in Gottes .Namen :. .-'. ; So braucht er kein Examen :, ; . Noch schriftliches Tentamen . : ;: Und keine Professoren !- ' -. Felix Dahn. i - '' Nur Englische ' - , . : Nachdem der Streit darüber, ol Arabl Pascha einen englischen .Juristen als Vertheidiger erhalten solle, lang genug gewährt hat, beschloß der ägyptische Mi nisterrath, einer neuereren Nachricht zu folge. sich' .'bei' Führung des Prozesses gegen Arabi'gliichsalls englischer Advokaten zu bedienen.- ! Wir hören, nun, '.daß zurWahrung des'.'exclusiv' englischen Charakters das Ccremoniell ' der bevorstehenden Ver Handlungen in folgender Weise festgesetzt worden ist. i Arabi 'Pascha 'wird einen Unser suchung'SgesängenenAnzug von englisch Leoer, trogen. Ein Signal aus. ; dem englischen Horn bezeichnet den Beginn des Prozesses. Sollte der Angeklagte aus Angst über die zu verhängende Strafe unwohl werden,, so wird ihm englisches Riechsalz . gereicht.. Die Ver theidiger sind verpflichtet,. das Englisch Blau vom Himmel herunter zu reden. Entsteht im Gerichtssaal -eine Schläge rel, so werden eventuelle Verwundungen mit englischem Pflaster behandelt. ; . :.' (Wespen.) i Er l a u b n i ß. ' i : : Herr: Erlauben Sie, gnädigstes Fräulein, daß ich in Ihrer 'werthen Gegenwart eine Havanna . schmauche ?" Fräulein: Ja wem? Sie eine haben!"
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