Indiana Tribüne, Volume 6, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1882 — Page 2

Zögliche- unKolkgarszab'-. Ofsicc: 62 Ä. De!a:varc Str. J.-'LncpoIiZ,Jnd.. 10 November 1832. Die neue S?ettg!on. Einem Menschenfreunde ist die W nähme kirchlicher Gesinnung, über welchen ja namentlich in New ZZork geklagt wird, zu Herzen gegar gen. Der dortige Zahnarzt u. Spiritist I. B. Ncwbrough hat eine neue Religion erfunden, über deren Lehren die von demselben Heiligen niedergeschriebene neue Bibel,die.Oahs pe- Auskunst giebt. Ende voriger Woche hat der neue RcligionLlehrer eine Partie seiner .OahLpe'L vertheilt und hierbei verkündet, auf welche Weise ihm dieses Buch der Bücher offenbart morden ist. Er ist ein kurzer, untersetzter Mann, an dessen Aeußeren nichts Auffallendes sein würde, wenn er nicht die langen und wirren Haare in offenbar absichtlicher Unordnung um das höchst unbedeutende Gesicht herumflattern ließe; seme.kltt' "nen, tief liegenden Augen blicken mit einem blödsinnig'schwärmerischfanati schen Ausdrucke unter den buschigen Augenbrauen hervor. Ueber die Entste hung seiner Bibel" erzählt der modernste aller Cranks folgendes : Ich besitze die Gabe, schreiben zu kön nen, ohne, daß ich weiß, was ich schreibe; ich bediene mich eines der bekannten Druckapparate typewriter und mittels dieses Instrumentes habe ich die . Offenbarungen festgehalten, die mir zu zu Theil wurden, ohne daß ich des InHalts derselben im Entferntesten bewußt war. Ich habe dies seit einem Jahre an jedem Morgen 15 bis 20 Minuten lang gethan, und so lange ich mich des Apparates bediente, ging ein glänzendes Licht von meiner.rechten Hand aus. Als das Werk vollendet war, gingen mir von Personen, die ich durchaus nicht kannte, Geldbeträge zu, um mich in den Stand zu setzen, das heilige Buch zunächst in einigen Tausend Exemplaren drucken zu lassen. . Das ist geschehen und jetzt sind meine Freunde, die ich nicht kenne, die aber in meinem Geiste wirken, daran eine Actiengescllschast behuss großartiger Verbreitung des heiligen Buches zu gründen.- . JDahspe" ist eine Conglomeration von Sinn und Unsinn, theils in der Ausdrucksweise der englischen, unter König Jacob zu Stande gekommenen Bibelübersetzung, theils in höchst vulgärer Sprachweise geschrieben; das Buch enthält ferner eine große Anzahl .geflügelter Worte", von denen das be kannte : Die Feder ist mächtiger als das Schwert", besonders häusig vorkommt. Das Buch ist verworren, wie Smith's Mormoncnbibel. Nervosität. Be! der Untersuchung des Gehirns der Frau Seguin in New Pork, der unglücklschen Frau, welche erst ihre dreiKinder und dann sich sebst tödtete, hat sich, wie wir bereits mittheilten, irgend welche Unregelmäßigkeit m der Structu? des selben nicht herausgestellt. New Borler Aerzte bezeichnen es als eme nicht neue, vv wbw vvi,! häusig vorkommende Erscheinung, daß nn tn nr lnnnirtrt nftnnrtnn im Personen, deren Nervensystem gestört ist. plötzlich von dem unwiderstehlichen Dränge befallen werden, irgend einen Menschen zu tödten. Diese Personen r - - ij " no lieg oe 5 unrecyi2, oag t zu oegcycn im egrisse uno, vouig uax vcwllßi, Uillllilltyl. mUUiitfcl UfciU ll4blt 4ilUUl iMiiiint ' ftim uvurn i i m i n cw r rm und haben in anderen Fällen schon ge gen den .sie wiederholt heimsuchenden verbrecherischen- Gedanken . gekämpst Derartige Anfälle sind nicht etwa plötz

Zndikns Tnvzme.

liche Ausbrüche von Tobsuch! und stehen 0,n englischen Fabrikanten, daß sie diemit etwaigen epileptischen Zuständen oder sen miserablen Stoff nur mit WiderwilC i1 t ttr n4t nntn Mt.JFf inltivnl im 1 c-i! . T .

Mit aluclnationen .nicht entfernt im Zusammenhange. ' Die Ursache muß in Störungen des Nervensystems gesucht werden, und Patienten, .die an sögenannten. Nervenkrankheiten leiden, bedürfen der sorgfältigsten Überwachung. Dr. Beard in New York theilt mit, daß ihm drei Personen in einer einzigenWoche das Geständniß abgelegt haben, sie hätten mitunter den sie sast überwältigenden Drang, Jemanden umzubringen. Ebenso enthält das Journal des Prof. Dr. Hammond eine große Anzahl ähnlicher Fälle. Dem letzteren Arzte machte kürzlich einer seiner Patienten, ein rei che? Mann folgende Enthüllung: Er sei früh, wie gewöhnlich in seinem Garten spazieren gegangen, habe seinenGärtner, einen sehr geschickten und zuverlässigen Mann mit dem Graben' einer Rabatte beschastigt gesunden und plötzlich habe ihn aus unerklärliche Weise der Gedanke gepackt, den Gärtner zu. tödten. Er sei auf ihn zugegangen, der Gärtner habe seinen Spaten neben sich in die Erde gestoßen und habe ihm auf alle Fragen befriedigende Auskunst ertheilt. Der Drang, den Spaten zu ergreifen und den Gärtner niederzuschlagen, sei immer mächtiger in ihm geworden und er glaube, er würde demselben nicht haben widerstehen können, sallö der Gärtner ihm nur für einen Moment den Rücken zugewendet, oder ihm nicht in das Geficht gesehen hätte. CandiöateU'EkfshrungtN. Nachdem die Wahlen vorüber sind, geben einzelne der Herren Candidaten ihre vor der Wahl gemachten Erfahrun gen offenherzig zum Besten. .So erzählt ein durchgesallener Candidat in Detroit, Michigan : Als ich am Morgen vor dem Wahltage nach meinem Bureau kam, fand ich dort ein halbes Dutzend freier Bürger versammelt, die aus mich warteten. Einer von ihnen tkut au mich zu, zog seinen Hut und brach chv.t Weiteres in drei begeiflerle Hochrvse aus. ,Wai bedeu

itt ca&, mein geschätzter Freund?" !

fragte ich Das beocutet den Triumph öer Gerechtigkeit übe: die Corruption, der Rechtschaffenheit über den Betrug, der Ehrlichkeit über die verruchte Ge meinheit. Die freien Bürger werden wie ein Mann für Sie stimmen " Hoffentlich, haben Sie recht, aber wlc viel wünschen Sie ? wird ein Ansturm, dem nichts zu widerstehen im Stande ist, den die freien Bürger für Sie aus die Stimmkästen unternehmen." Ich bin Ihnen sehr dankbar, meis Freund, aber wie viel wünschen Sie ? -Die freien Bürge? te? Arbeit sind 55 überdrüssig, noch länger " Wie viel, mein Freund rasch wie viel ? .Ich darf sieben Freunde, die nicht so uneigennützig sind, wie ich, bis Morgen nicht aus der. Begeisterung herauskam men laffen und muß sie feucht halten und unter $10.00 kann ich das nicht fertig bringen, selbst wenn ich für meine Per son " Schon recht, hier sind die 510.00 next. Der Nächste näherte sich mir langsam, latzenartig und seine Stimme bis zum Flüstern dämpfend, raunte er mir zu : .Der Ehrlichkeit den Sieg ! dieser Schlachtruf wird, von Zehntausenden ausgestoßen; alle ehrlichen Leute sind für Sie und ich Thun es 52.00 für heute ? .Ich versichere Sie aus mein Ehrenwort, Sie werden mit einer Majorität gewählt, die unerhört ist in derGeschichte des Landes. Meine Ward war ur sprünglich einstimmig gegen Sie, aber ich " Schon gut, hier sind $3.00. Aber nun vorwärts, ich habe mehr zu thun. next Ncucr Cultur Crsdmksscr. Doß sich nach dem Verbrauche von Seife der Civilisationsgrad eines Volkes bestimmen läßt, ist eine alte Behaup tung, aber daß BaumwollWaaren als Gradmesser in demselben , Sinne dienen können, ist neu. Du Thatsache erhellt aus dem letzten Berichte des englischen Handelsrathes über die Ausfuhr von BaumwollWaaren in den sechs Monaten, die mit dem 30. Juni 1882 ende ten. Durchschnittlich betrug der Werth dieser Waaren etwas mehr als 6 Cents die Jard, aber der Untevschied in den einzelnen'Qualitäten ist sehr bedeutend. Australien kaust merkwürdiger Weise die theuersten BaumwollGevebe, denn die dorthin gesandten kosten durchschnittlich 13 Cents. Dann kommen die Ver. Staaten, die allerdings wenig von die ser Waarensorte in England kaufen und wohl auch nur aus dem Grunde hinter Australien zurückstehen, weil sie selbst sehr gute Waare fabriciren. Sie be zahlten durchschnUMch 11 Cents für. die Bard. Ein bedeutender Abfall bekundet sich schon bei Frankreich, Deutsch land und anderen europäischen Ländern, welche Gewebe- im durchschnittlichen Werthe von nur 8$ Cents importirten. Noch schlechtere Qualität verlangt Süd ammka; welches nur 64 Cents zahlt. Etwas tiefer steht die Türkei mit 6 Cts., und hier ist wohl die Grenze für die un verfälschte Waare. Die Türken werden vielleicht noch nicht mit Stärke, Mehl, Kalk und Talg betrogen, Stosse, welche die Engländer so geschickt zu verwenden wiffen, um die Waare schöner und schwe ... X. c V!. cn:v!ll iU niuiuui, uuct uic suuuiuur, vie nur 5 Cents für die Nard aufwenden können, werden sicherlich schon mit die .. N,W,A mU sen Segnungen beglückt. Noch schlech ter fahren die Chinesen, die nur 4. Cts. I Iki IUUIIII VIV UlMfcllli.. zahlen können, und am schlechtesten die sSepafrikaner, die sich für ihre guten Produkte von den weißen Händlern elende Gewebe anschmieren laffen, die nicht mehr als 2 Cents kosten. Dafür glänzen sie aber auch,- wie die schönste! (bude und find so schwer wie Tuch. Selbflverflandllch' behaupten die bra ien anserilgen. 3ic wurden aoer von den ostmdischen und chinesischen Händ lern dazu gezwungen, die genau wiffen, was sie kaufen. Letzteres ist vermuthlich richtig, wie es ja auch wahr ist, daß die Krämer, die Oleomargarin als Butter verkaufen, beim Einkaufe den Unterschied sehr genau kennen. Sie behalten aber das Geheimniß für sich, und ' das werden jedenfalls auch die Herren thun, die den unwissenden Chinesen, Hindus und Negern für gutes Geld einige lose Fäden verkaufen, die durch Kalk mühsam zusammengehalten werden. Die Fa brikanten, die solches Zeug aus denMarkt bringen, obwohl sie wissen, welchen Zwecken eö dient, sind Mitschuldige an dem Betrüge, der den in der Cultur zurückgebliebenen Völkern gespielt wird. Sie sind daran schuld, daß die Wilden und Halbwilden, wie die lediglich anders gesitteten Nationen einen gründlichenAb scheu vor der europäischen Civilisation hegen, die ihren Ersahrungen nach mit Schwindel und Lüge gleichbedeutend ist. Jene ehrlichen- Fabrikanten sind dem Farmer zu vergleichen, der zwar überzeugter Prohibitionisk ist, dessenungeachlet aber seinen Mais in die Brennerei abliefert, um ihn in .Gift- verwandeln zu lassen. Schließlich fällt übrigens der Fluch aus sie zurück.' Die Mitbewerber der Engländer machen allmälich deren Opfer mit befferen Waaren bekannt und vertreiben die Spitzbuben von vielen Märkten. Im internationalen, wie im Binnenhandel siegt' am Ende doch die Ehrlichkeit. ' , Oauncrstrelch. .Bekanntlich hat der Staat Californikt den Versuch gemacht, die sein Ge biet durchschneidendenEisenbahnen ihrem abschätzbaren Werthe nach zurBesteue rang heranzuziehen, während dieBahnen sich mit S chein-hy p oth e ken be luden und alsdann behaupteten, daß der Betrag derselben von ihrem fteuerPflichtigen Vermögen abgezogen werden müsse. Da Die angebllchtSchuld Pi m PPi L fast genau h groß ,;g. ö!Z der ganze

Werth der Babn' so würde letztere, falls

her MrunMGl; Anerfenniina ?an-!.fir-fn v Cent Steuer bezahlen. Sie uzürde au i i' i i ße? den übrigen großartigen Vorrechten auch noch das der Steuerfreiheit ccnicßen, gerade wie der Adel und di: Geiii i :x.:& . - S. c -j -r t . - cn . 1 iiuicu vvi uzz jicnöiiiajcr. jicdgiuhon. Wie diese Classen, wurde auch st: den Staat als eine Anstalt ansehen können, in welcher das gemeine Volk für die Bevorzugten zu arbeiten hat. Nun fürchten jedoch dieMonopolistcn, daß die Gerichte ihren eigenthümlichen Grundsatz nicht beifällig aufnehmen würden, wenn die Thatsachen genau zum Vorschein kamen. In Folge dessen verfielen sie aus das Mittel, die Thatsachen zu fälschen. Sie vereinbarten mit den Beamten des armen Countys San Ma teo, pch von letzterem auf Zahlung der Countysteucrn verklagen zu lassen. Das County verpflichtete sich, die Angaben der Bahn, seien sie wahr oder falsch, vor Gericht mcht zu bestreiken, wogegen das Monopol versprach, die Countysteucr auch dann zu bezahlen, wenn es den Proceß gewinne. Selbstverständlich machte die Bahn falsche Angaben, und da dieselben von den Klägern nicht bestritten wurden, mußten diese den Pro ceß verlieren. Am folgenden Tage hän digte die Bahn dem County $8,971.47 ein, den genauen Betrag der beanspruch ten Steuern. Sie veranlaßte ferner die Kläger, den Proceß genau in derselben Form vor das Bundeö-Obergericht zu bringen, welches auf Grund der gefälschien Thatsachen zu Gunsten der Bahn entscheiden und die Entscheidung für den ganzen Staat bindend machen soll. Ge länge dieser Anschlag, so wären die Monopolisten aus Jahre hinaus wieder steuerfrei. Da jedoch der Plan rechtzeitig entdeckt worden ist,fo ist zu hoffen, daß ein anderes County Proceß anstren gen und die eigentlichen Thatsachen zur Sprache bringen wird. In diesemFalle hätte die erste Entscheidung gar keiner. Werth. Immerhin zeigt der Vorfall welche gefährliche Classe das Volk grr gezogen ha. LandwirthschaftliSeö. Farmer-G eb äude. Der Vor rath an Tannen- und Fichtenholz ist in vielen Gegenden im Westen bereits so erschöpft, daß es schwierig ist, das zur inneren Bekleidung der Häuser ersorderliche Holz zu beschaffen, hätte man nicht bereits vor einigen Jahren damit begonnen, statt der Fenzriegel Fenzdraht zu verwenden, so würden die Farmer jetzt schon ost kaum im Stande sein, das Holz zu beschaffen, dessen sie für die Schuppen bedürfen, die im Winter dem Vieh Schutz gewähren. Obgleich jetzt wenigstens da und dort für die Nach Pflanzung von Holz gesorgt und hierdurch den Folgen der Waldverwüstung einigermaßen vorgebeugt wird, so ist doch in dieser Beziehung früher so viel unterlaffen worden, daß in wenigenJah ren das Holz zu theuer sein wird, als daß ganze Gebäude aus demselben errichtet werden könnten. Bruchsteine sinden sich im ganzen Westen und häusig in vorzüglicher Qualität, gleichwohl aber ist die Bearbeitung und der Transport derselben ziemlich kostspielig. In der einzigen Zeit im Jahre, in welcher die Landstraßen im Westen sich in leidlicher Beschaffenheit befinden, ist der Farmer so mit seinen sonstigen Arbeiten überhäuft, daß er nicht daran denken kann, von der guten Beschaffenheit der Strqßen durch den Transport von Bruchsteinen Nutzen m erzielen. Lebm und k. .n M.n. .X '. U'l.""v vt.ttc üwuuukuouu steine gewahren ein ähnliches Baumate rial, wie die alten Tolteken, Azteken und Mexikaner zu ihren Adobe-Bauten verwendeten, sind aber im Westen schwieriger herzustellen, als im Süden, auch in Folge der Feuchtigkeit, die sie den Wohnungsräumen mittheilen, weniger gesund. Kohlenlager finden sich ebenfalls häusig im Westen und an solchen Plätzen kann dadurch, daß . man die. Kohlen in Gas und Coak verwandelt und das erstere zum Brennen der Ziegel verwendet, ein ausgezeichnetes Baumaterial gewonnen werden. Selbst die besten gebrannten Backsteine werden durch einen Stoff übertrosfen, der . erst in neuerer Zeit für Bauzwecke verwendet wird. Es ist dies das Papier Mache. In Baiern wurde kürzlich eine tausend Personen fastende Kirche eingeweiht, deren Wände, Säulen, Emporen, Tragbalken und Dachconstruction aus Papier Mache hergestellt sind. Die Verwendung dieses Materials für die Zwecke der Architectur sowohl, als für Gegenstände des Haushaltes und des Kunstgewerbes scheint nahezu unbegrenzt und bestimmt zu sein, nicht nur Holz, sondern Eisen, Stein und sonstige Materialien zu ersetzen. Es wird durch irgend welchen Temparaturwechsel nicht beeinflußt.-kann ebenso dauerhast als Eisen hergestellt werden, bekommt weder Sprünge noch Riffe, ist weder dem Roste noch emem sonstigen Oxydationsprocess unterworfen und ist endlich vermöge sei nes geringen Gewichts als Bedachungs Material dem besten Schiefer vorzuzie hen. .Wenn dereinst- schreibt der London Builder" die Wälder auf der Erde so selten geworden sind, daß die Menschen nach den spärlichen Ueber resten Wallfahrten anstellen, wird man diesen Stoff, der aus den Ueberresten unsererKleider, aus Stroh und Gras ge Wonnen ist, das zu nichts anderem gut ist, allgemein in derselben Weise verwen den, Wie jetzt das Holz u. er wird wenigl stens das vor dem Holze voraus haben. daß er nur äußnst selten und in großen ZwischenräumenRevaraturen er fordert. In New York ist eine Gesellschaft in der Bildung begriffen,' welche die Fabricatlon des Papier Mache im Großen zu betrer ben beabsichtigt. Strauße, I. Protheroe, ein reicher Engländer, hat dieser Tage 22 Strauße nach New Bork gebracht und denselben einstweilen in dem Centralparke unterkommen ver fafft j er tbcnlt pt irri nafien orn

zur Anleourig

"V einer Straußen gärn in den Ä-.r. Staaten, zunächst . .'crsuchsmeise im Staate Ne ork zu . i; benutzen. Ueber die Ergiebigkeit der ! Straußznzucht machte Herr Protheroe ' folqende Angaben : Die von mir im- ! portirten Laufvögel habe ich vor einem cy

Zahrc von Südafrika nach .Buenos nen am Wood River und att;rofi Beßres gebracht. 309 Meilen von Cape 'nrke in Jdaho wird für dieses Jahr auf

.ioron 0uc un; aiuuyc uiuj,c cuic ausgedehnte Farm, die ich für die Zöch-' tung von Straußen eingerichtet habe, In Buenos AyreS habe ich eine Filial Anstalt errichtet, weil ich von da aus den Handel mit Federn und Eiern mit größerem Vortheile betreiben kann. Ich habe jetzt 3.10 Vögel in Buenos Ayres und will nunmehr versuchen, dicseThierc in den VcreinigtenStaaten einzuführen, Zehn d?r von mir jetzt hergebrachten Thiere sind Männchen, zwölf Weibchen; sie-sind sämmtlich 8 Jahre alt. Zahlreiche Farmer aus verschiedenen Theilen der Ver. Staaten haben sich seither schon um Ueberjendung von Straußen aus f 1. . t: J jjs 0"s..fr ! B ucnos Ayres an mich gewendet. Die Vögel haben dcnTransport außerordent-

lich gut vertragen und werden bei der starben und lag in einem Zimmer Pflege, die ihnen gegenwärtig zu Theil über dem Keller. Am Abend kamen wird, in wcnigeü Tagen ganz so munter die Freunde von Nah .und Fern sein, wie sie bei der Abreise von Buenos 'zur ' Todtenwache. Es war eine regelAyres waren. Es ist ein Irrthum zu rechte Todtenwache wie in alten Zeiglauben, daß der Strauß Kälte und , ten, mit Whiskey, Gebrüll von Liedern schnellen Wechsel der Temperatur nicht und zeitweiliger Balgerei. Wenn auch vertragen könne. In Süd'Asrica bildet die Todte davon nicht auferwcckt wurde,sich nicht selten während der Nacht Eis so konnten doch wenigstens die Nachbarn bis zur Dicke eines Zolles, ebenso schneit nicht zur Ruhe kommen. Der 'Höllcnes häusig in der Nacht, nur verschwinden lärm hatte seinen Höhepunkt um die allerdings E's und Schnee im Lause des .Stunde der Geister und Gespenster erTages. ' 'reicht, als plötzlich mit einem furchtbaren Der Strauß lebt von. Gras irgend 'Krach der Boden einstürzte und die ganze welcher Art, dem Laub und den. dünnen Ilärmende Gesellschast,mit dem Sarge in Zweigen der Bäume und zu seinem, ihrer Mitte, im Keller lag. Das nun Wohlbefinden ist namentlich erforderlich, erfolgende Gekreisch und Hilfegeschrei

daß aus seinen Weideplätzen Kiesel vor ...e crn w.f"j rtt.t.t . I Handen sind, die er behufs seiner Verdeuung verschluckt und deren er auch zur Bildung der Eierschalen bedarf. Bi aller Bescheidenheit in Bezug aus die Qualität seines Futters kann derStrauß Futtermangel weniger lange ertragen. als irgend ein anderes mir bekanntes Thier. Der Werth der Strauße besteht ausschließlich in ihren Federn ; zum Lasientragen oder Ziehen sind dieselben nicht zu verwenden. Die Federn wer den, nachdem der Strauß ein Alter von acht Monaten erreicht hat, alle sieben Monate gepflückt. Das durchschnittliche Lebensalter des Vogels beträgt , 40 Jahre, doch sollen in Asrica einzelne Straune ein Alter von nahezu IW Jahren erreicht haben. Jedes Thier liefert bei dem Pflücken durchschnittlich ein Pfund Federn ; die reinen, weißen Flügelfedcrn werden mit $1ü0 bis $200 pro Pfund verkauft. Die Federn des Schwanzes haben emcn durchschnittlichen Werth von $60 pro Pfund. Gelingt es mir, die Straußevzucht hier heimisch zu machen, so werde ich an den Federn minbestens noch einmal soviel verdienen, als in Asrica. In Buenos AyreS, nicht aber in Asrica, benutze ich Brutösen. Es genügt, den .Grund, auf dem die Strauße sich aushalten, mit ffenzdrahtcn zu umgeben, die 4 Fuß 6 Zoll über dem Boden angebracht nb; der Strauß überspringt derartige indcrnmc nicht. sollte er selbst eine Z)öhc von 8 Fuß er reicht haben. Die Eier, der jungen Straußenhcuncn sind sehr wohlschmek kcnd ; die Strauße, die ich nach New Bork gebracht habe, hrcn in Buenos Äyrcs einen Werth von $7X) p:o Stück. Dom Jn.ande. I o n A. T. Stewart wird soeben aus Paris eine noch, unbekannte Anekdote berichtet. Lange vor. seinem Tode bestellte er einmal bei einem großen Pariser Künstler da-Z Bild einer schönen Pariserin und bot einen dreimal grökeren Preis als gewöhnlich, nenn der Maler auf die Gewänder icviclc Perlen als möglich setzen wollte. Der Maler nannte das einen seltsamen Eigensinn. Das ist es gar nichts antwortete Stewart. Das Bild wird in New Aork ausgestellt werden. Alle Modedamen werden es sehen, und wenn sie bemerken, dak schöne Pariserinnen sich mitPerlenschmuck überladen, werden sie Perlen kaufen und ich habe einen Großen Hausen davon feil." Die Ver. Staaten siud so eben um ein paar Dutzend Acker größer geworden. Der Nio Grandes welcher die Grenze zwischen Texas und Mexiko bildet, hat soeben die mexikanische Stadt Eamargo zum Theil aus Ver. Staaten Gebiet versetzt, indem er eine Bogen sei nes Laufes in der Richtung der Sehne abschnitt und sich so ein neues Bett machte. Am Wahltage wurden in Robeson's Districte Photographien des Prachlbaues circulirt, welchen dieser in Washington errichtet hat. Ueber dem Hause stand : Das ist unsere Kriegs flotte In Simmo n's Gay V a., lebt ein Patriarch, der es bis zu 90 Jahren und aus 9 Ehen zu 53 Kindern, gebracht hat. - Bei seinem kürzlichen Geburtstage wünschten ihm 300 Descendenten Gesundheit und ein langes Leben." In New Bork und Chicago sind fetzt Cometen-Partlcen" an der Nachtordnung. Wenn Ehemänner an solchen Theil nehmen, giebt es bei ihrer yeimkeyr Erdbeben. . Vor 'acht Ts n en'v ersch w and Harry L.. Clapp, Mitglied der Firma Fairbanks & Co. plötzlich aus NewYork und alleNachforschungen seiner in größte Aufregung verfetzten Familie blieben er solglos. Jetzt hat derselbe aus Liverpool telegraphirt, er sei glücklich in Europa angekommen. Erhalte emen Freund, der nach Europa abreiste,, die Bay hm aus begleitet, wollte mit dem Lootsen boote zurückkehren, verpaßte aber den Augendlm, als ras Boot vom Dampfer abstieß und mußte, wohl oder übel, die Fahrt über den Ocean mltmychen. fi l cm m m . IN o e r Provinz Puedlo ,n Mexico ist allen Baumwollproducenten Steuersrciheit für eine Reihe von zehn Jahren gewahrt worden. .Ueber dem Eingange einer

photograghlschkn Gallerie ir. Santa

Cruz. Cal.. befindet sich folgende In-j schrist : Und Gott sprach, es werde Licht, und eS ward Licht, und wir vcrwenden da toben." : Licht zum Nutzen unserer . DcrSiloerertrag der Mi $,$,wu,UW gqcjagi; nocq vor oizi Jahren wurde im ganzen Territorium nicht-einmal halb so vicl Silber ge .fördert. j Vor ungefähr 40 Jahren segelte William McCarthy von Irland ach New Jork, wandte sich von hier 'nach dem Westen und ist verschwunden, Kürzlich ist ein Onkel desselben, der Ge jneral William Frederick McCarthu in Ostindien verstorben und hat ihn tcsta rnentarisch zumErben seines über 1,000, 000 Nupieen betragenden Vermögens ' eingesetzt. Die ostindische Gold'Nupie ist ungefähr gleich sieben Dollars, ! Eine t ra a i k o mi s ch e Ge fi fnr rry.n. fl "ii - - r . V I schichte passirte kürzlich in Loui zuisville. Die alte Negerin Hanna Green war ge ..'. f.t"n v m war markerschütternd. Die aanzeNach barschast sprang nun herbei und hals die entsetzte Todtenwache auS .den Trum mern ziehen. .Die Leiche lag mitten in einem Hausen Möbel und Küchengeschirr und war aus dem aufgesprungenen Sarge gefallen. Die Neger waren fast zu Tode erschreckt; einzelne glaubten, der Komet habe daö Haus mit seinem Schweife getroffen und andere meinten. böse Geister hätten ihnen einen Spuck gespielt. Protest der Dampfer-Ge sellschaften gegen das neue Verfahren betreffs Inspektion ihrer Schiffe. Das durch das neue Gesetz über Einwände rungswesen geschaffene Jnspkktlonsverahren scheint den Dampfergesellschaften äußerst beschwerlich vorzukommen und dieselben haben am Sonnabend Delega en zu Schatzamtö'Sckrctar Folger aesandt, um ihm Vorstellungen bezüglich der Aussührung der betreffenden Gesetzesdeflimmungcn zu. machen. Herr Folger empsing die Deiegaten im New Hör ker ?chatzamtsgebauoe. Dlefelben beantragten, daß bezüglich der Construktion und allgemeinen Seetüchtigkeit die von den Behörden des Auslauf Hafens ausgestellten Atteste maßgebend fein und die Jnspcctionen sich auf Pumpen, Maschinen und NeÜüngsapparate beschränken sollten, da diese Atteste bekanntlich erst nach emer eingehenden und sehr ' strengen Untersuchung ausgestellt würden und unbegrenztes Vertrauen ver dienten. Die Dampser - Gesellschaften sinden sich zu diesem Schritte veranlagt, da die vom Gesetze angeordnete Jnspection, wenn nach dem Wortlaute durchgeführt, großen Zeitverlust verursacht, um so mehr als die Zahl der DryDockS ungenügend ist. Die Gesellschaften berufen sich speciell darauf, daß ürsprüng lich, nach Einführung des Gesetzes, die Jnspection sich eben aus die Maschinen, Pumpen und Rettungsapparate be schränkte, später aber nöthiger Weife ausgedehnt wurde, zum großen Schaden der Gesellschaften, deren Schiffe übermüßig lang am Auslaufen verhindert werden. Secretar Folaer versprach den Delegaten, die Frage eingehend zu unterfuchcn. Die Zunahme de.r Bevölkcrung des Staates Michigan beträgt in diesem Jahre durch den Zuzug, der sich namentlich nach den nördlichen Counties gewendet hat, ungefähr 50,t00 Seelen. Beim Brande des ParkTheaters" zu New York. kamen 250 EtntrlttSBillete abhanden. Am Donnerstage sprachen die Inhaber von Billeten in Wallack's Theater vor, wo Frau Langtry am vorigen Montage ihr Debüt gemacht, um besazle ' Billete umzutauschen. Dann kamen aber auch Leute, welche die Eintrutöschelne, die sie vorzeigten, sicherlich nicht rechtlich erworben hatten; eS waren fünf zungeMSnner, die tVS Gefammt nicht weniger als 95 Billete in ihremBesitze hatten. Sie wur den verhaftet, dann aber, da sie die Payierstückchen, um sie es sich handelte, bereitwilligst dem Polizeirichter auslieserten, wieder entlassen. - Bm Auslande. Es ist gewiß ein seltener Fall, doß ein Mann, der bereits seine silberne, goldene und DiamantenHochzeit gefeiert hat, im 85. Jahre seines Le benö noch zum zweiten Male die Grüne Sochzeit- feiert und sein 20jähriger roßsohn dem Größvater als Marschall daS Geleite in die Kirche zur Trauung giebt, und doch ist solches vor Kurzem in Gr. Granisden in Kurland geschehen. Der Wiesenwächter Sahmel Bunze hat daselbst, nach einer 60jährigen Ehe.jetzt, im 85. Lebensjahre stehend, nochmals eine 40 Jahre alte Wittwe zum Traualtar geführt. Die Typhus epidemie for. dert andauernd ihre Opfer in Paris. Die. Zahl der Kranken vermehrt sich btt den ärmeren BevölkerungLschichten tn einem solchen Grade, daß die Hospitäler fast keine Kranken mehr aufnehmen kSn nen. Es fehlt an Betten. Man breitet Matratzen auf den Fußböden m den Wandelgängen aus,ebenfo auch zwlfchen den Betten der Krankensale,die förmliche Ansteckungsherde bilden. .Der Tod räumt zwar gewaltig auf, aber die neu Hinzukommenden sind noch zahlreicher als die Weggestorbenen. Die ärztliche Welt beschäftigt pch lebhaft mit Kiefer Lage; man spricht . davon, große Räum-

lichkeit zu miethen, um sie zu provisorische.: Hospitälern herzririchten; man spricht auch davon, die Kasernen zu dernsüben Zweclc. herzurichten,-aber man spricht sehr viel und thut nichts! II m eine ungarische nationale Kunst zu erziehen-, wie eS in dem Erlasse des Unterrichtsministcrs Trcfort heißt, wird in Pest demnächst eine ungarische Akadernie der Künste errichtet werden. Der interna tionale Friedcnscongreß in Brüssel hat seine VerHandlungen am 20.'Oktober geschloffen. Resultat : eine Anzahl von Resolutionen gegen' den Krieg. Die Schlußsitzung fand unter dem Vorsitze Lasker's statt, welcher erklärte, er sei gekommen, der Meinung- entgegenzutreten, daß Deutschland ein? kriegerische Nation sei. Die Versammlnng hegte darüber weiter keinen Zweisel und dankte dem Redner mit stürmischem Beifall. Von einem. schwerenTheaterstück wiffen Wiener Blätter zu berichten : Unter den zahllosen- Manuskripten welche tagtäglich in der Kanzlei des Burgtheaters einlaufen, befand sich vor Kurzem auch ein einaktiges Lustspielchen, welches nicht mit Unrecht den ganzen Unmuth des Dieners entfesselte, der

es vom Postamt abzuholen hatte. DaS kleine Kunstwerk, besten Ausfolgeschein den Poststempel eines etwas abseits vom Weltverkehr liegenden deutschen Städtchens . trug und bcscherdentlich nur als Manuskript deklanrt war, wog näm lich nicht mehr alö sieben Kilogramm ! Schwer ist die Dichtkunst l Im Jahre 1872 ließ der damalige Khedive Ismail Pascha in Frankreich eine Bronzestatue fcir.es Vaters Ibrahim anfertigen und diese! be dann aus einem de? Hauptplätze Kairos aufstellen. Die lilemas waren allerdings entsetzt über die Verletzung eines strengen Verbotes des Islam, und die gläubigen Bewohner Kairos pstegten auch, wenn t vor dieser. Statue vor- . übergingen, ihr Gesicht zu verhüllen, um den Greuel wenigstens nicht schauen zu muffen. Während -der Anarchie in Kairo wurde bekanntlich diese Statue aus Gehriß der Ulemas entfernt, aber man hat sich darauf Nicht beschränkt, sondern wie die Blätter von Kairo jetzt meldender Statue ist sogar der Kopf abgehauen. und der- Leib geöffnet worden, um nachzusehen, ob dieselbe keine Schätze im Innern berge. Das Metall' wanderte dann zu einem Trödler. Ueber das Verhältniß der Fürstin Dolgorucki. der Wittwe des Kaisers Alexander II., zum gegenwärtigen Kaiserhose waren bisher nur ungenaue Gerüchte bekannt, welche von einem Zerwürsniß der. Fürstin mit Alexander III. .zu erzählen wußten. Dieselben werden jetzt bestätigt. Das Zerwürsniß besteht und soll dadurch entstanden sein, daß die Fürstin in einem kürzlich von ihr herausgegebenen, dem Andenken Alexanders. II. gewidmeten Buche die Andeutung machte, Alexander II. habe dem aus seiner zweiten Ehe entsprössenen jüngsten Sohne die Thronfolge gewünscht. D i e UZlsicherheit in den deutsch-russischen Ostseeprovinzen nimmt mit jedem Tage zu. Ein dortiges Blatt berichtet von einem frechen Raubübersall, welcher aus dem Gute Unnikül, das dem Baron Maydell gehört, verübt worden. In der Nacht brachen fünf mit Revolvern bewaffnete Individuen in das Unnikülsche Wohnhaus. Drei derselben drangen, während die beiden übrigen Wache standen, bis an das Bett des Baron Maydell vor und verlangten, indem sie ihm d:n Rexolver auf die Brust setzten, sein Geld. Dem Bedrohten, der ohne Waffen und in Anbetracht seines hohen Alters, sdwie infolge des Schreckes, außer Stande war, sich zur Wehr zu fetzen,' blieb nichts übrig, als alles waö er hatte, auszuliefern. Nachdem das geschehen, waren zwei der Räuber auch noch in das Schlafzimmer der Baronin Maydell eingedrungen, um auch ihr Geld abzusordern. Nachdem sie daS ganze HauS abgesucht und alle Einwohner geplündert hatten, kehrten die Räuber wiederum zu dem Baron Maydell zurück und machten ihm Vorwürfe, daß er nur so wenig Geld, cti?a 82 Rubel, ihnen ausgeliefert hatte, worauf sie ihn unter den linken Arm in die Brust schoffen und dann ab gingen. In einigen Theilen Frank reickL ist die Witteruna so milde, dun der lFliedcr in vollster Pracht ein zweites lMal blüht, während Birnen und Apfelbäume neben den reichen Früchten frische Blüthenzweige ausweisen. Eine schweizerische Ausstellung von Gegenständen der5?unst und des KunstgcwcrbeS vom flühcrcn Mittelalter bis zum Ausgang des achtzehnten Jahrhunderts soll mit der schweizerischen Landesausstellung in Zürich im Jahre 1883 verbunden werden. De Darstellung der allen Kunst und SkunZt gewerbe ersolgt in sechs Gruppen, von denen die erste die Textil- und Lederarbeiten, die zweite die Schrift, denDruck und die graphischen Künste, die dritte Ixt Thonarbeiten, Fayencen, Porzellan und Glas, die vierte Holzarbeiten, die sünste Metallarbeiten und die sechste Glasmalereien umsaßt. Zu den Textilarbciten gehören Geflechte, Gewebe, Bordüren, Posamcnterien, Gewänder, namentlich kirchliche. Zu den Lcderarbciten zählt man Tapeten, Utcnstlien, 'Kleidungsstücke, Geschirre. In der zweiten Gruppe wird Gewicht auf Drucke, Holzschnitte, Stiche und Einbände gelegt, in der dritten aus Thonwaaren (Gefäße, Ofen, Ofenkacheln und Thonwaaren aller Art.) Bei Fayence wird Porzellan bis 1830 zugelaffen. Zur dritten Gruppe gehören übrigens auch Emailarbeiten. Die Holzarbeiten zerfallen in zwei Kategorien, von denen die eine der Drechslerei .in Horn, Holz, Elfenbein und die andere der Schnitzerei in Horn, Holz, Elfenbein und KokoS anglhört. Es reiht sich hieran eine MöbelauLstellung. Die Gruppe der Metallarbeiten enthält Arbeit auS Gold und Silber, solche aus Bronze, Kupser, Zinn, Eisen. Weiter gehören dazu künst--irisch gearbeitete Waffen, Medaillen und Münzen, Siegesstempel (und Abdrücke von solchen). Die sechste Gruppe betrifft ausschließlich die Glasmalerei. '