Indiana Tribüne, Volume 6, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1882 — Page 2
FSgliche- nud SsnntagsansgsSr. Ofstce: DclawarcStr. JzdianopoIis,J7., 3 November 1882. Die Ermordung des Drof. Pslmcr. Ueber'die Expedition des Professor? Palmer, die mit dessen telegraphisch be richtete? Ermordung endete, enthält die Lond. Times folgende Einzelnheiten: Als die britische Regierung voraussah, daß es in Egypten zu kriegerischen Er gnissen kommen müsse, suchte sie sich in den Besitz einer großen Anzahl Kameele zubringen.- Sie wandte sich daher an den Proscssor der arabischen Sprache an der Universität Cambridge, Herrn Palnur, mit der Anfrage, ob dieser bereit sei, nach Egypten zu reisen und 4,000 Kameele für die Regierung anzukaufen. Palmer war nicht nur verfchiedener Dia lecte des Arabischen völlig mächtig, son dern hatte früher längere Zeit unter den Arabern gelebt und war mit verschiede nen EmirS-bekannt und befreundet. Er nahm daher den Auftrag an, feine Ab reife verzögerte sich aber so, daß er Suez erst am 1. Aug., also zu einer Zeit er reichte, zu der die britischen Truppen bereitS nach Egyvten unterwegs waren, und die militärischen Operationen be reitS begonnen hatten. Palmer traf mit einem von dem Admiral der britischen Flotte hierzucommandirten Ossiciere so fort seine Vorbereitungen für seine Ab reise in das Innere und beschloß, sich zu Mushih, dem Emir von Teyaha zu be geben, dem er aus früherer Zeit unter ' dem Namen Sheik . Abdullah bekannt war. Dieser Sheik wurde dem Stam me der Tayaha's von dem Sultan auf gezwungen, während der . erbliche Sheik wegen eines versuchten Ausstandes in einem Gefängnisse in Jerusalem, festge halten wird. 'Der Stamm der Taya ha'S besitzt unter allen arabischen Stäm men die meisten Kameele. Palmer schickte zuerst einen Boten an MuShih ab und ließ diesen zu einer Conferenz nach Nakhl einladen, welches in der Mitte der Carawanenstraße von Suez nach Akabah gelegen ist. Die Zusammen kunst sollte am 12. August stattfinden. Gleichzeitig knüpfte auf Palmer's Er suchen der Dolmetscher der belgischen Gesandtschaft, Dimitri Zabr. mit dem ihm befreundeten Sheik Meter Ver Handlungen an, um diesen zu veranlas sen, sich Palmer's Expeditton anzuschlie ßen. Meter kam nach Suez, und der . britische Admiral Sir William Hewett überreichte demselben auf Ersuchen Pal mer'S einen werthvollen Ehrensäbel, um hierdurch seinen Eiser in Unterstützung der Palmer'schen Expedition anzuspor nen. Am 7. August, verließen Palme?, Capitän Wm. Gill vom britischen Ge iecovs. Lieutenant Charrington, Sheik Meter, ein.Dragoman und eine Anzahl Marinesoldaten und Diener Suez mit zehn Kameelen, die unter Anderem 3 WH), in Gold trugen. Capitän Gill hatte den geheimen Austrag, in der Wü fie, und zwar in der Nähe von Kantara, den Telegraphen zu zerstören, derAegyp ten mit Constantinopel verbindet. Di vxxitV Zahr hatte der Expedition eine Strecke in die Wüste hinein das Geleite gegeben und war dann nach Suez zu rückgekehrt. Unmittelbar vor seiner Umkehr hatte' ihm der Sheik Meter den Ehrensäbel übergeben, den er von Ad miral Hewett erhalten hatte und hatte ihn ersucht, solchen in dem Hotel der belgischen Gesandtschaft aufzubewahren. Offenbar hatte Meter schon damals be schloffen, die . gesummte Expedition an herumstreifende Bennineirir- verrathen und wollte sich von einem Geschenke ber . t o- VTT jrcicn, oas ran zur jluuz grgrli-vir Engländer verpflichtete. Die Expedition pafsirte glücklich Moses WellS und dann wurde zwei Tage nichts von derselben gehört. Am Ende , .des zweiten TägeS traf ein Araber Samens Sead ein, der zu. der. Expedition gehört hatte und be zntete letztere sei von Beduirei über fallen worden, r Erst Wochen später k lührteirdie vor Admiral Hewett ange . stellten- Nachforschungen zu der .Gewiß heildaß"Palmer fcnd seine Gefährten ermorhet worden sind. . t TerDenr-Prscetz. DaS Gehirn bildet im Vereme mit dem Rückenmarke'und den sympathischen Nerven das Centralorgan des Nerven systems. Kein Thier .hat im Verhältniß zu seiner Körpermaffe ern so großes Ge birn. wie der Mensch, und die Wiffen schast hat von jeher den Sitz des höchsten und obersten menschlichen Grundvermö aenS. des Bewußtseins, in das , Gehirn verlegt. Ebenso steht fest, daß die in tellectuellen Fähigkeiten des Menschen überbauvt. das Borstellen,Denken, Wol len, Empfinden nur vermittels der Or aanisation- des Gehirns zur Wirkung und zur Thätigkeit gelangen. Forscher der Gegenwart geyen weiler uno legen einzelnen Gehirntheilen bestimmte Funk lionen bei. Dr. Alexander Bain in London z. B. stellt den Satz auf, jeder rr-t l m r . ri; & Xj C ! zeoanle yaoe seinen ntiuciinicii vycyuu theil, und indem der Mensch denke, ar beite sein Gehirn ähnlich, wie ein Jac quardWebestuhl, der aus verschiedenen Fäden'ein Band zusammcnwebt. Zwi schcn den dicht aneinander gelagerten Fasern, welche die Gehirnmasse bilden, find kleine Zellen oder Ganglienkörper einaelaaert. welche wahrscheinlich die Verbindung derNervensasern vermitteln, und die Bain als die Träger der einzel nen Gedanken betrachtet. Wäre, diese Auffassung irgendwie begründet, so hät ten an den Tausenden von Gehirncn,die schon untersucht worden find, wesentliche Unterschiede entdeckt werden muffen. während ialle dieseUntersnchungen seither gezeigt haben, oaiz ein foicheruntcrschied entweder nicht besteht, oder daß er den Voraussetzungen nicht entspricht,die vor banden sein müßten, wenn jene materia
Zndiam Triöiute.
Die '. I in i ..... -ti.j ihrem ganzen üeoen ninen Dcrnuninnen ßcoanftn aebatt haben, waren häusig gerade so groß, schwer und entsiSelt,wie die Gehirne geistig sehr hochstehender Menschen. Erst vor Kurzen: . starb m TS. i...t.Ct!MfTll VltfV I aucnccr ein j;iucjiuiuus4. wn.., roher und ungebildeter Äur)cye. r wurde secirt, fein Gehirn erschien den Aerzten ungewöhnlich groß, dasselbe wurde gewogen und es stellte sich heraus, daß es schwerer war, als irgend ein seit her untersuchtes menschliche? Gehirn ; dabeiwar es völlig normal. Ferner müßte man bei Geisteskrank eine abnorme Gestaltung befrhirnS oder einzelnerHirntheile wenigstens mittels des Mikroskops wahrnehmen können. Dies ist aber ebenso häufig nicht der Fall, als es in anderen Füllen beobachtet worden ist. Die unglückliche Frau, die neulich in New York ihre drei Kinder und dann sich selbst tödtete. hatte bis dahin in glücklichster Eh? gelebt und war doch sicher im Momente der That geisteskrank. Ihr Gatte ist einer der bedeutendsten Specialisten für Gehirn krankheiten in New York; ihr Gehirn wurde aus das sorgfältigste untersucht und völlig normal gefunden. Die ärztliche Wissenschaft ist trotz aller m w ihrer Fortschritte in der '.Erkenntniß der speciellen Funktionen der einzelnen Hirn. theile noch nicht weiter als zu'der Zelt, da jene Frage zum ersten Male die Auf. merksamkeit der Forscher aus sich zog. Es mögen wohl einzelnen Hirntheuen eigene Verrichtungen zukommen, und wir wissen, daß die Nervenpaare, welche die Nerven für die Organe des Geruchs-, Gesichts. Gehörs und Geschmacksinneö enthalten, unmittelbar vom Gehirne aus gehen, wie das Gehirn aber denkt, konnte seither die Wiffenschaft trotz allen Denkens der Denker nicht enträthseln Velehrcnde Vergleiche. Durch den letzten vom StaatLdepar tement veröffentlichten Consularbericht erhält die Behauptung -einen neuen Be leg, daß sich die Löhne N'cht nach der Höhe der bezahlten 5ohnZ u m m e berechnen lassen, sondern nur nach den einzelnen Ziffern welche zusammen diese Summe bilden. Der Bericht liefert dcn Beweis, daß Löhne anscheinend hochfein können, wenn sie in Wahrheit niedrig sind; er lenkt die Aufmerksamkeit aus ein verhältnißmäßig wenig beachtetes Capitel , der Volkswirthschast. nämlich auf das Verhältniß der Lohnhöhe zu der Arbeitsleistung. Herr Albert D. Shaw, amerikanifcher Consul in Manchester, unterbreitet die Berechnungen des englischen (inzwischen verstorbenen) Sachverständigen JameS Thornly, der im Jahre 1879 nach .den Ver. Staaten gesandt wurde, um , die Lage der-hiesigen Weberei zu studiren. Derselbe fand, daß das Wochen' oder Jahreseinkommen eines amerikanischen Baumwoll'SpinnerL oder Webers höhet ist, als das seines englischen Collegen, aber er fand auch, daß der amenka r je . o.!i. er ' . niicac roener im weniger e Zahlung mehr leistet, als der englische. Die Liste ist lang, doch wol len wir ihren Inhalt an einem Beispiele erläutern. Für ern Stuck bedruckten Kat tunS von 58 NardS 60 bei 64 werden in Ashton under Lyne 24.63 Cts. an Lohn gezayik, m Blaavurn zö.ui kis., m Stockport 25.04 Cts., in Hyde 25.28 Cts. Der'englische Durchschnitt beträgt somit 25 Ctö. Für daffelbe Stück wer den gezahlt in Drovidence 17,26 Cts., in Fall River 19.96 Cts., in Lowell 19.96 CtS., in Rhode Island 16.82 CtS. Somit beträgt der amerikanische Durchschnitt 18.60 CtS. Für dieselbe Arbett erhält demnach der ameruanrfche Weber 25 Prozent weniger Lohn als der englische. Trotzdem verdient er mehr !alö der Engländer, und. zwar, weil er bedeutend mehr leistet.' ; H ierzuland e b edlent ein' Weber häufig acht Spindeln, während in England nie mehr als'süns Spindeln von demselben scanne aeyanodavt werden, vcam oen bisher Üblichen 'Vergleichen würde sich der. amerikanische 'Arbeiter um 30 Pro cent beffer stehen, als der, englische, weil er eine größereLohnsumme. empfängt. während er .sich doch m Wahrheit schlech ter steht.'Die.'HöheZder hiesigen Ar be,lölöhne versetzt die Fabrikanten' den Engländern gegenüber iiicht inNächtheil, vielmehr-zahlen'siehatsSchllch geringere Löhne. Dagegen .sind 'die Nebenausgaben der Baumnloll'Faoriken. wie z. B. die Ausgaben für Kohlen, Lagerräume, AuSbefferungen ' und Steuern, in Amerika wesentlich höher als in England. Da fernerdie ursprüngliche Anlage an Ma schinen'Us. w. in Folge der hohen Ei fenpreise viel mehr kostet als in England, so ist auch der Verlust durch Abnutzung fast doppelt so groß. Dieser letzte Punkt allein 'ectheuert iiSergleiche zu Eng land jede hier genudte Z)ard um volle 10 Procent. Wären die Anlagekosten, das FeuerungSmaterial, die NedenauLgaben und die Abnutzung hierzulande nicht größer als in Großbritannien, so könnten unsere Fabrikanten in Folge der größe ren Leistungsfähigkeit ihrer Arbeiter den englischen Mitbewerb gänzlich aus dem Felde schlagen, zumal sie dos Nohmate rial im Lande selbst kausen können. In vielen anderen Industriezweigen wird wohl ein ähnliches Verhältniß oblönlten, und- die Statistiker diesseits und jenseits des Oceans werden es sich hoffentlich angelegen sein lasten, auf diesem Gebiete röeiterzusorschen. Das Gespenst der euro päischen Pauperarbeit verliert bei nä herer Beleuchtung sehr viel von seinem Schrecken. . ; Nuye, ihr Meinen: Als ob die Welt an der ägyptischen und der orientalischen .Fraget noch nicht genug hätte, giebt sich das kleine RumS nien auch noch alle Mühe eine Donau frage zu schaffen. Durch den berliner Vertrag wurde bekanntlich die eigentliche Verkehrsstraße auf der unteren Donau der Beaussichtigung' einer besonderen Commission unterstellt. Nußland be hauptet nun, daß dieselbe über den! NiliaAkN der Donaumündunaen. der
fg
an russisches Gebiet grenzt, keine Jurisl.l! t . . . - t V. vTl
oicnon qaoe, roanreno vCitniania;, zu dessen Gebiete da ande.e Ufer des Arlnc? gehört, gettau das Gegentheil behauLtct. LterkZ sagt 'sehr loaisch, in denr Vertrage sei nicht von einzelnen, sondern von den Mündungen die Rede, waZ so viel wie alle bedeute. Die Donaucornmission selbst, welche vielleicht die Streitsrage entscheiden könnte, tritt einstweilen nicht zusammen, weshalb die rumänische Regierung ihre Vertreter im Auslande angewiesen hat, die Angele aenheit zur dlplomatnchcn Vesprcchuna zubringen. Damit hat sie jedoch äußerlt wenig Erfolg gehabt. Die östlichen ich mächte haben jetzt viel zu viel. mit sich selbst zu thünals daß sie sich von den Kleinen behelligen laszen sollten. Ent' chtcden zu Gunsten Nußlands aunutrcten, kann den anderen nicht einfallen, weil sich daraus in Zukunst böse Folgen ergeben mochten. Gegentheillg zu ent scheiden, wäre im gegenwärtigen Augen blicke höchst unklug, denn Rußland schielt ohnkym schon verlangend nach Frank reich hinüber und darf nicht verstimmt werden. Sie mögen rncht leugnen, daß Rußland, besondere Interessen an seiner Grenze zu vertreten hat und möqen sich vor allen Dingen nicht dadurch blamiren, daß die Regierung des Ezaren etwaige Einmisckungkversuche grod zu lückwkist. Um Rumäniens willen zu den Waffen zu greifen wäre denn doch eine Thorheit, Ilun, die neue Frage komn t den Ostmächten so urierünscht, daß sie Nichts einmal auf einen GedankenauZ tausch über dieselbe eingehen wollen. Die Donaucommisston soll dcn Streit entscheu cn, aber diese wird doch schwerlich gegen Rußland zu entscheiden wagen. wenn die großen Mächte selber zu feig dazu sind. Somit wird der weiße Bär wieder einmal thun, was ihm beliebt, denn er ist groß und das rumänische Füchschen ist sehr, sehr klein. Mit der Zeit wnd man übrigens von der großen Russensreundschast auf der ValtV.:-:& inZc! gewaltig zurückkönnen. ZNuö dcn deulsSicn Favrirn. Nach den Berichten der deutschen Fa brik-Znspektoren, 45 an der Zahl, wur den lm Jahre 1880 für daö Jahr 1881 sind die Berichte noch nicht erschienen in Preußen 54,715 jugendliche Personen im Alter ron 14 bis 16 Iabrcn und Kinder im Alter von 12 biS 14 Jahren in Fabriken und gewerblichen Anlagen beschäftigt. Davon sind männ llche 35,374 und wcib'iche 10.310. (So weit die preußischen Fabrik-Inspektoren von Unfällen erfuhren noch lange nicht alle sind ihnen gemeldet wordensind deren 040 vorgekommen, davon 117 tödtlich, 501 mit achttägiger bis sechsmonatlicher Arbeitsunfähigkeit, 22, welche dauernde Arbcitsunsähigkeit im Gefolge hatten In Baiern wurden 6008 jugendliche Arbeiter und Kinder darunter 333 männlich, 2678 weiblich, beschäftigt. In Württemberg, Baden, Sachsen'Mainingcn, Anhalt, Ncuß j L. und Waldeck wurden deren 13.887 beschäftigt, darunter 0721 mär.nnliS, 7161 weiblich. Schon bei den Säuglingen beginnt der Nothstand der Arbe'iterbevölkerung. Die Mutter, welche Fabrikarbeiterin ist, nimmt den Säugling mit in die Fabrik und dort werden die armen Geschöpfe in einem Winkel aus Lumpen gebettet. Was von denselben am Leben bleibt, verbringt die frohe- Jugendzeit in den Fabrik distrikten in folgende? Weise: Morgens von 8 Uhr. Arbeit in der Fabrik, 811 Uhr Schule, 1112 Uhr Arbeit in der Fabrik,' von 121 Uhr Pause, von 14 Uhr Schule, und von 47 Uhr Arbeit in der Fa brik. DaS ganze Tagewerk eines sol chen bcklagenswerthcn Kindes besteht nur in einem Rennen und Jagen zwischen Haus, Fabrik und Schule. Die Pausen, welche das Gesetz am Vor undNachmit tage sür die inFabriken thätigen jugend liehen Arbeiter sestgeseht hat, werden den Kindern meist nicht eingeräumt. In den Schulen nehmen die Kinder abgeson derte Plätze ein, weil sie in ihren Ar beitskleidern zur Schule gehen müssen und daher ein sauberes Ausseben, wie die anderen Kinder, nicht haben können. Noch schlimmer sind die Kinder daran. die'zu Hause mit irgend welchen Arbeit ten, Anfertigen von Schachteln und dergl. beschäftigt werden; für diese kommt selbst die Mittagspause in Weg r et t. . . sau uno ne arvenen am Aveno bis zur vouanvigen Ermüdung. : Die erwachsenen Arbeiter leiden nicht nur unter der Zkärgllchkcit ihres Verdien stes,sondcrn überdcm noch unter der Will kür der Fabrikanten und der Ausseher. unter ungerechtfertigten Lohnabzügen, unter ungesunden Arbeltslccalen, er zwungener Sonntags-Arbeit und dgl. Die meisten Paragraphen der einzelnen izaoriloronungcn oeuanoeln Die gegen die Arbeiter in Anwendung zu bringen den Strafen, verpflichten die Arbeiter zu Angebereien, sichern die Verschwei gung der Namen der Denuntiantcn zu . V .11 '. v cvt.n c p r. uno eniyalien cie neulmmung, ca& q oic Arbeiter Nicht nur den m der Fabrik Ordnung enthaltenen, sondern auch den noch zu erloffenden Bestimmungen zur Aulrechteryaltung der Ordnung unwe: gerlich zu unterwerscn haben. Verun glückte Arbeiter werden meist durch ein malige Zahlungen .wegen der Ansprüche, die sie an die Fabrikanten haben abgefunden; in Wiesbaden brachte .ein Fa 4 W. t tM M vrillNjpcclor einen Fabrikanten wegen kahrläsuger Einrichtung des Fabrikde triebes, welche die Verstümmelung eines fW , - r. . r . roeliers zur oige gcyavk yatte, zur Anzeige und suchte dem Arbeiter zu.scl nem Rechte zu verhelfen. Die Mitar beiter, welche. Zeugen, des Vorgangs gewesen waren, konnten sich aus Furcht vor Entlastung des Hergangs nicht mehr v...if!j. . ? w ' iu fcjtuuicv erinnern, ocij eine ueocrsührung deS Fabrikanten möglich geween wäre. Unter diesen Umständen ist die zuneh mense kntuttllchulka in den Arbeiterkreisen, über welche gellagt wird, nur zu leicht elkZärlich. Der zunehmende rt i ; r c - . gniwnnBpup, oer naz aucy in Den " vuen ausoreilei, auer.
eheliche Acrdindung!n, zu frühe Ver heirathungen u. f. w., demoralisiren die Arbeiter. In manchen Fabriken wurde von den Aufsehern heimlich Schnaps verkauft, und die Arbeiter, di: nicht einen großen Theil ihres elenden Verdienstes in Schnaps anlegten, hatten ihre Entlassung zu gewärtigen.
Xtt Hagel. Die Orkane, welche in voriger Woche den Nordwcsten hcimgefuchtaben, wa ren in owa .uns Illinois von einem ungewöhnlich starken Hogelfall begleitet. Die Hagelkörner, welche in RockJsland, Jll., sielen, erreichten zum Theil die Größe von Hühnereiern, und in Davenport. Ja.-, wurden Schloffen von 8 Zoll Umsana und einem Kalben Äoll Dicke gefunden. Wahrscheinlich erfolgt die HagelbUdung in der Weise, daß die in Folge der So::nenwir!ung bis zu hohen .'ceglonen emporgezuegenen Wajjcroämvfe durch scbr kalte darüber liesend? Lustschichten schnell zu tropfbarem Was ter verolcylek weroen. n den dadurch gebildeten luftverdünnten Raum stürzen r t C m .. . - - .1 ... j 00) meyr uno noa) kältere Luftschichten ach und verdichten noch mehr Waffer amvf. so da& bierdurü ein beftiaer ab. steigender Luststrom erzeugt wird, der en m ocn unleren Lustschien aufge Bstcn Wasserdamvf masienöaft verdZcktet und zum Gefrieren bringt. Durch diese, 0le ogenannie coyr'jche Theorie, erklären sich zwei Eiaenthümlickkeiten sebr leicht, die auch bei den erwähnten Hagelwettern beobachtet worden sind : die au ßerordentliche Menge des gefallenen Ha geis uno Die meorige Temperatur der Hagelkörner. Profcffor Dusour in Zürich hat am 21. Aug. vor. I. in der Umgebung von Morgcs im Canton Waadt während ei nes kaum zcyn Minuten dauernden Ha aelsturmes bercünct. dak unaekabr . 000 Kubikmeter und im ganzen Canton P fS y-v -v r. rf" w . . - - - ungesayr,o,i.'ouvmCls siel. iöerUca vrino in Italien war nach einem Hagel mettcr im Jahre 1876 der Boden bis zu einer Höhe von 8 Zoll und im Kaukasus im Jahre 18L9 bis zu einer Höhe von 12 Zoll mit Hagel bedeckt. Dies ist um so auffallender, wenn man berücksichtigt, daß bei den heftigsten Regengüffen in den Tropen noch nie mehr als 3 Zoll Regen in der .Stunde sielen und dak kein Ha gelwetter beobachtet worden ist, welches länger als zwanzig Minuten gedauert . yai. Was die Temperatur der Schloffen betrifft, so zeigten dieselben bei Rock Jsland Zlum Theil nur 20 Gr. 5?.. wäbrend bekannt ist, daß das Ei3 bei seiner Bil dung auf der Oderslache der Erde nie eine niedrigere Temperatur hat und ha M a m m oen rann, eis öi lr. uje von Prof. Schwedoff in Odessa am gründlichsten untersuchte Erscheinung wurde früher durch die Annahme erklärt, der Hagel komme aus Räumen außerhalb unserer Atmospäre, erklärt sich jedoch viel einfacher durch das,wenn auch kurzeVerweilen der Schlossen in den absteigenden alten Luftschichten und durch die mit der Fallbewegung verbundene Verdun uung. . Die W ilminaton, W rig ht ville und Onslaw Küsteneiscnbahn von Nordcarollna ist ganz im Besitz von Negern und wird ausschließlich von Neger betrieben werden. Vom Jnlandt. Die Stürme der vorigen Woche haben den Austernbänken bei Long.Jsland, Mi'.ford und Stratford großen Schaden gethan. Am Wood'River in Jdaho wurde kürzlich ein Grizzlybär erlegt, der 1400 Pfund wog unv 7 Zoll lange Klauen hatte. Der Hut der kleinen Max garctbe Hcnn?cke, die am vorletzten Dienstag ans Milwaukce verschwand, ist aus dem Flusse treibend vorgefunden worden. Letzterer wird nun auf's Ge naueste durchsucht, doch hat. man noch keine Leiche entdeckt. ' Marschall Fink schreibt der .Herold', begab sich zu dem Commandirenden des im Hasen liegen den Bundes.Zollschiffes Andy John son- und veranlaßte ihn, den Fluß hin aufiudamvsen und ein oft erprobtes Mittel zur Aussindung von Leichen in M V t V'f.Tt ÄNwenoung zu ormgen, oiezeioen num lich durch Lustdruck vom Grunde zu he ben. Mit großer Spannung wurden vom User aus die aus dem schu'.ucken Fahrzeuge gemachten Vorbereitungen verfolgt, die in kürzester Zeit vollendet waren. Die .Starboard"-Luken wur den aufgeworfen und mit dem Laden der Geschütze sofort begonnen. Der Wamp fer lag in der Mitte des Fluffes, unge fähr 40 Fuß vom Ufer. Die Läuse der Geschütze bcstnchen die ganze Flußkrum mung. Schuß auf Schuß wurde abge feuert, jedoch ohne Erfolg Dr. Allen führt im-Popu. lar Science Monthly- aus, daß dieNeu Engländer vom alten angelsächsischen Grundstock ebenso wie die Sandwich Insulaner im Aussterben und Ausarten begriffen sind. Er weist statistisch nach. daß die DankeeS nur noch höchstens drei Kmder auf das Ehepaar haben, daß die große Hälfte aller Jankee-Frauen nicht mehr im Stande sei, ihre Kinde? zu nah ren. Die Bevölkerung derselben Neu EnglandStaaten nahm dereinst so schnell zu, daß sie den bekannten .Malthus in dem nach ihm genanntenGesctze bestärkte, daß die Zunahme der Bevölkerung nach oem Veryaltnme von 1, 2,'4. , 8, :c.. dagegen die Vermehrung der Lebenömit eel nach dem Verhältnisse von 1, 2, 3, 4, 5, G 2C. zunehme. 1 Um dem sch ändlichen und gesundheitsgesährllchen landläusigenUn suge des Rauchens unreiser Knaben vor zubeugen, hat die Staatsgesetzgebung von Aermont ern Gesetz erlassen, welches den Verkauf von Cigarren, Zigaretten und Rauchtabak an Personen die noch nicht fünfzehn Jahre alt sind, bei Strafe verbietet. Auch der Kautabak ist in das Verbot eingeschloffen, der Schnupftabak aber nicht. DaS Verbot ist ohne Zwei sei gut gemeint, wird aber wenig helfen.
Nicht den . Verkäufer sollte die Strafe
treffen, sondern den kleinen Raucher. Und zunachit sollte es Sache der Lehrer und der Eltern sein, diesem Unfugr, nö ylgentaüs selbfl durch Spannung der Hosen des kleinen RauchboldeS, nach drücklich entgegenzutreten. Traurrges Ende einer aro ßen Nationalfeicr. 'Laut gerichtlichen lila c des Aork-Eounty (Va.) Ge richtshoses wird die TempleFarm aus welcher das alte Moore-Haus steht . ..!. , uno aus ver oas groe orlloner ien ennialiest gefeiert worden ist, demnächst an den Meistbietenden verkauft werden. Die Vorktcwner Centennial Compag nie" baue das lÄrnndZtllck tur 818.000 angekauft, konnte aber nur $10,000 daraus bezahlen. Vorige Woche hatte einjun gcr Geschäftsmann in Memphis, Tenn., einem Maskenbälle in der Maske Gco. Washington . beigewohnt, des Guten ein wenig'zu viel gethan und auf der Straße Scandal gemacht. Er wurde verhaft.'t und am anderen Morgen dem Pollzeirichter vorgeführt. Junger Mann sprach dieser gegen Sie ist noch nie eine Anzeige erhoben worden und hätten Sie sich in Ihrem gewöhn liegen Anzüge oder m irgend welchem an deren Costüme so bedenklich angesäuselt u. dann Krekehl gemacht, so würde ich Sie um 51.00 strasen ; daß Sie aber in der Rolle unseres großen Washington, des Vaters des Vaterlandes, sich soweit vergeffen konnten, das ändert die Sache und ich strafe Sie hiermit um 520.00." Sollte dieseöPraejudiz in anderenStäd tenNachahmung finden, so würden junge Herren, die nicht ganz taktfest und gegen jedes Räuschlein gefeit sind, beffer thun. cme andere Maske, als dieienige Wash ingtons, zu wählen. Vor drei Monaten wurde die Mannschaft des verbrannten Damp fers .Rodgers" in San Francisco ent laffen. Gesetzlich fleht den Seeleuten unserer Kriegsflotte, welche ihre Kleider oder sonstige Effecten durch em Feuer auf dem Schiffe, auf welchem sie dienen, oder durch Schiffbruch verlieren, ein An spruch aus Ersatz an das Mari.ieDe partement zu. Bei ihrer Entlastung schickten die Seeleute Verzeichnisse ihrer Effecten,die von dem erstenSteu'ermanne geprüft und beglaubigt wären, nach Washington ein ; während aber den Of steteren des Nodgers" ihre Verluste soort ersetzt worden sind haben die Ma trojen noch bis heute nichts von einem Ersatze ihrer Verluste gesehen oder auch nur gehört. - Es gibt in ben 16 S üd staa ten und im Distrikt von Columbia eine weiße schulpflichtige Bevölkerung ' von 3,899,961 Seelen und eine farbige von 1.803,257. Es sind 16,060 farbige öffentliche Schulen, 44 Argleichen Lek rerseminare, 36 dergleichen Mittelschu len, ' 15 dergleichen Universitäten und Colleges, 22 Theologieschulen, 3 Advokatenschulen, 2 Medizin und 2 Taub stummen und Blindenanstalten für Farbige vorhanden. Das klingt recht großartig ; aber man muß wiffen, daß die Qualität der Schulen gerin'g ist, und daß auf je 106 Schulkinder immer erst eme Schule und t i n Lehrer kommt und was für einer ! Immerhin ist anzuerkennen, daß unsere Farbigen bil dungseifrig sind uno aus eigenen Mit teln viel für das Schulwesen thun. Der 'Farbige Samuel L. Williams von Lapeer, Mich., absolvirte im August die Philosophische Facultät der . Ann Arbor - Universität des Staates Michigan mit 'Auszeichnung, erhielt eine Anstellung im PensionS Bureau in Washington und trat m .die dortige Rechtsschule ein. Einige Studenten protestirten gegen die Zulaffung des Williams, da seither noch 'nie ein Farbiger zum Besuche der Rechtsschule zugelassen worden sei. Sie wurden mit ihrer Vorstellung abgewiesen, beriefen eine Studenten'Versammlung und diese sprach sich mit überwältigender Majori tät gegen jeden Protest gegen das Ver bleiben des Farbigen aus. Der .alte Tennyfon betreibt in Austin, Texas, das älteste Material waarengcschäsl der Stadt. Obgleich er nie ein Freund des Sprüchwortes : .Morgenstunde hat Gold im Mundewar, hat er es doch zu etwas gebracht. Er schlaft im Laden und neulich kam ei ner seiner Commis schon um 7 Uhr ins Geschäft; er mußte ihm öffnen und fuhr ihn an: ,WaS fällt Ihnen ein, fchon so früh ins Geschäft zu kommen!Entschuldigen Sir, ich habe einen Ball mitgemacht, und da wollte ich mich nicht erst noch eine Stunde ins Bett legen." Es ist mir ganz egal, wohin Sie sich legen, aber wenn Sie noch ein einziges Rnl so früh ins Geschäft kommen, so sind Sie entlasten." Vom NuSlande Franz Schubert's letzte Augenblicke. Vor Kurzem ist in Wien in hohem lltc? eine Frau gestorben, mit der die Erinnerung an die letzten Tage Franz Schubert's verknüpft war .Diese Frau, diePflegerin des Tondichters und die' Zeugin seines Todes, war Frau Therese Schubert, die Gattin von Iran zens älterem Bruder Ferdinand, der erst im Jahre 1839 als Realschuldircctor in Wien gestorben ist. Therese Schubert war, ya der Bruder Ferdinand doch durch seinen Lehre'rbcruf in Anspruch ge, nommen war, die Einzige, die während Franz Schubert's Todeskrankheit bis zu seinem letzten Athemzuge an seinemSterbebette weilt,, da sich,. wie sie wiederholt versichert haben soll, in den letzten Ta gen fast Niemand mehr um den- hoffnungslos darniederlieaenden Tondichter gekümmert habe. Besonders ein ergrei fcnder Zug war ihr, wie einer ihrer Söhne mittheilt, lebendig in der Ermne rung geblieben. , Wenige Stunden vor seinem Hinscheiden, als schon die Schat ten des Todes sich über ihn ausbreiteten, trat noch ein momentanes Aufflackern desBewußtseinL und der Lebenskraft ein; er griff mit der Hand nach der Wand, als suche er eine Stütze, um sich zu he den, und sang dann mit den letzten AtbemjügenMer BrA mit schoner
sterbender Stimme eine seiner Lied lings-Compositionen, des Erlkönig", dessen ergreifende Melodie in dem düsle, cen Rcimworte .todt" austönt. Nie -mand als das junge Mädchen, die Braut . des Bruders, hat in dem einsamen Kran kenzimmer das Sterbelied Franz Schu bcri's vernommen. Er hatte, wie seine Schwägerin später erzählte, seine Leiden stets ruhig und ohne Mag:n ertragen; still, friedlich und anscheinend schmerzlos sei er auch gestorben und ein milder Ausdruck habe die Ccstchtszüge des Tod ten verklärt. - Wie aus Hamburg ge schrieben wird, sind Anmeldungen für die im nächsten Jahre daselbst stattsin dcnde internationale Ausstellung land wirthschstlicher Thiere bereits in großer Zahl eingegangen. Man erwartet mit ziemlicher Sicherheit, daß die Auspcl lung außerordentlich reich beschickt und überhaupt in jeder Beziehung großartig aussallen 'wird. . Daö statistische Amt des deutschen Reichs hat über die Schiffsun fälle an den deutschen Küsten einen Be richt erstattet, der die Vermehrung dieser Unfälle von 1876 ab bis 1L81 fest stellt.' In dem letztern,also dem vorigen Jahre, wurden 262 Schiffe von Unfällen betroffen, davon strandeten 137 (36 fremde), kenterten 9 (2), sanken 32 (5), stießen zusammen 52 (5), erlitten sonstige Unfälle 32 (11). Diese Schiffe hatten 52414 Tons Raumgehalt, 1736 Mann Besatzung und 128 Passagiere au Bord. UmS Leben kamen 2 Paffagiere und 87 Seeleute, die größte Zahl in den voran geführten letzten 5 Jahren. Auf mensch liches Verschulden wurden darunter 20 Unfälle durch die Untersuchung zurückge führt. Auf die Ostsee kamen 77, auf die Nordsee 159 Unfälle; 14 Capitänen wurde wegen groben Verschuldens die Befugniß zur ferneren Ausübung ihres ' Geschäfts entzogen. Die ja pane fische Regie rung hat vor Kurzem das in der Stadt Tosa erscheinende politische . Blatt flo schi Schimbun" feiner radikalen Haltung wegen unterdrückt. Die Redakteure des Blattes theilten nun in einem Cirkular ihren Abonnenten den Beschluß der Re gierung mit und luden sie zugleich ein, sich zum Leichenbegräbniffe ihres Blattes einsinken zu wollen. . Tausende von Personen versammelten sich zur bestimm ten Stunde vor dem Redaktionslokale, worauf die Redakteure den Sarg, in dem die letzte Nummer ihres Blattes ruhte, hoben und vor die Stadt trugen, wo schon ein Grab bereitet war. ' Die Re dakteure widmeten ihrem Blatte einen Nachruf, worauf sie daffelbe in dasGrab senkten, in das oann Jeder der Anwesenden eine Scholle Erde warf. H ä u f i g h e i ß t e S i n C o r refponoenzen aus Rußland, ein ....ow oder ein ....in sei auf administrativem Wege verbannt worden. Welche Bedeu tung diese administrative Verbannung hat, illustrirt folgender Fall. Der Pe tersburger Kaufmann S. wurde vor 30 Jahren nach Noworschev verschickt, und erst jetzt wurde er aus seinerVerbannung, die ohne Richterspruch . verhängt war, befreit. Als ' Ursache seiner Ver fchickung giebt S. Folgendes an : Im Jahre 1852 hatte er als junger und un erfahrener Mann, der eben den Kursus der Handelsschule beendet hatte, sich be
wegen laffen, eine Bittschrift für die Bauern eines fehr einflußreichen Gutöbe sitzers abzufaffen. Die Bittschrift, in welcher die Bauern um Erleichterung ih rer Lage nachsuchten,, rurde auch gen'eh migt. Allein kurze Zeit daraus wurde S. eines schönen TageS wegen unbefu ier Abfassung von Bittschriften, n if , ministrativem Wege nach Muc-i4 i verschickt. Die ersten Jahre süh.te , r , lange er Unterstützung von seiner . tersburger Verwandten erhielt, ' er träglicheS Leben. WS aber mit .c Zeit diese Unterstützungen seltener wurden und zuletzt ganz eusbliobcn, ward er dem größten Elend preisgegeben. E. gerieth vollständig in Vergessenheit, und erst jetzt, nach dreißig Jahren, wurde ihm die über ihn aus administrativem Wege verhängte Strafe erlassen. Dem Vereine zurGrün dung von Kindcchcilstätten an dcn deut schen Küsten, dem das Kmderasyl zu Groß'Müritz sich aiigeschloffcn, hat vor Kurzem der Großherzog von Mecklen burg'Schwerin den Grund und Boden zur Errichtung incs eigenen und gceig neten Asy'tgcbäudcs zuMüriZ-, dki Ribnltz zum Geschenk gemacht.. E? '.''t rrct)l mit Sicherheit daraus zu l-osfe,.. Nis; die Mittel zum- Bau. eines. Hffu.oM Njy!6 an der Oftsrelüste die ml ihren linccigleichlich schönen Walixingen in der genannten Gegend ' lescndeis gür.sttge Chancen sür die ciuinn lcioendtr i?tn der bietet, sich bald finden melden. An den deutschen Kaiser gelangte aus Boston ein Schreibkn, rco rin mit der Anrede Geehrter Herr" und und unter Berufung auf die .in Amerika sprüchwörtliche Rechtschaffenes des Kaisers ein ehemaliger Füsilier der 12. Comp. 2. Westphäl. Jns..Rcaimcn!s No. 15, Namens Ludwig Karl Büttner, welcher .samptliche Gefecht inDänemarl" mitgemacht,', dem Kaiser eine Rechnung für angeblich nicht empsangene Löhnung einreicht und. um Begleichung derselben bittet. Der Kaiser hat dcn Brief an daö betreffende Regime'ntscommando be hufö Feststellung der Thatsachen über Mitteln lassen. Der Bittsteller schließt mit der Bemerkung: 33ci einem Zwei sel an der Richtigkeit der Forderung kann bei der 12. Comp. das abrech nungsbuch nachgesehen werden und man wird es nicht Quittirt finden ich muß noch bemerken daß keiner von unserer Company daS Geld bekommen hat und vennLie es sollten bezahlt haben so ist es unterschlagen worden welches Sie ganz gewiß nicht würden gutheißen wenn Sie eö würden auSfindcn.Für die Stelle des D i rectors der Düffeldorser Kunstakademie ist, wie von dort gemeldet wild,, der Historienmaler Professor Janfen in Düsseldorf in Aussicht genommen.
