Indiana Tribüne, Volume 6, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1882 — Page 4

etciHiri lSa.

AUGUST 3AI, NhrMachcr a, Ztttvelic?, 23 Süd Illinois Straffe, mxftehlt ganz besonders flut ?.w..l i? ?ZockfsLd Ubren, Sprwgfield Ndren, Clgii Uhren, Waltham Uhren, . . n und Versichert zufriedenstellend Bdinng. George E. Borst,

Deutsche Apotheke.

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m--r

Die heutige Wahl.

Wahrscheinlich ein Sieg der

persönlichen Freiheit. Kw Sieg des Z)enischttzms.

Majorität in Marion . etwa 500.

Co

Nettste werden naü, Vorschrift an

aefertigt. Toiletten Artikel jeder

Vrt.

l-i-O Snod ftlericllaii Str.

Indianapolis, Ind.. 7. November 1882.

Lokales.

t Das Gesundbeitsbureau war

heute sest geschlossen.

NaukeMucho's "Trailc AsLemlilv

3 DaS CourthauS war heute wie

auSgestorden.

ts Hundert Srtravollmten waren

heute in Thätigkeit. fö Buck Laddy hat einen Anzug ftifci&t und wurde eingesteckt. Die demokratische Partei hatte

heute nicht weniger als 110 Wagen zur

Beförderung der Stimmgeber engagirt. tT Sämmtliche Wirthschaften haben heute dem Gesetze Folge geleistet. Sie

waren alle geschlossen. -

Hauptquartier für Waaren aus Abschlagszahlunz. Ralston & ($0. 270

Ost Washington StraKc. Sj Zuni Arbeiten waren die Leute heute wenig aufgelegt; die Wahl lenkte alle Aufmerksamkeit auf sich. SS Wir hörtn, dab sämmtliche Can didaten sehr schlecht geruht haben.' Heute Nacht wird die Aufregung nicht minder groß sein. ' In unserem gestrigen Berichte über das geistige Turnen wurde der Name des Herrn Pflumm irrthümlich Plum geschrieben. JC3 Am nächsten Samstag Abend wird der berühmte freisinnige Redner Robert Jngersoll im Park Theater

sprechen.

Oefen, Möbel, Teppiche, Uhren :c. aus Abschlagszahlung bei Ralston & Co.

27O.Ost Washington Straße. 19 Gestirn Abend herrschte ein Le

ben und ein Treiben in den Strafen, als

ob man schon Veranlassung gehabt hätte.

Wahlsiege zu feiern.

Televboniren Sie an Ralston &

Co. wenn Sie Ihren Ofen aufgestellt haben wollen. Man wird sofort Ihrem

Wunsche entsprechen. SS? Noch selten hat man dem Resul

tat einer Wahl mit solch großem Interesse

entgegengesehen, als das bei der heutigen Wahl der Fall ist. 1 G. T. Condey erhielt einen Bau erlanbn'ckschein für einen Anbau an No.

76 West Washington Str. Voranschlag $300. Herr Apotheker, M. Bodenmann, Fort Wayne, Ind.. sagte in Bezug auf St. JakobS Oel : Allen, welche wünschen von rheumatischen Leiden erlöst werden, ' i ' r ii tt i. i

Uivlc I0j flmUHl . Hirn- isum juaii; to strikc oil." . . LS . Folgende Pärchen nahmen heute EheerlaubniKscheine heraus : ' ChaS. I. Rafert mit Carolme Keller. Martin V. Collins mit Minnie Smith. Chas. N. Porter mit Sarah E. Holt. George F. Fortes mit Jda Connier. . Herr Erbrich wird in nächster Zeit Hierselbst eine dauernde Agentur für das berühmte Laacr und Crvort'Bier der

Cresccnt Brewing Co in Aurora etabli' ren. Herr Crbrich logirt im Spencer House. ; 2T Gestern Abend sollte die regelmaßige Stadtrathssttzung stattfinden, aber es hatte sich kein Quorum zusammenge .mX rtti fTi4TrtF -t? ntAflM

Donnerstag eine Sidung anzuberaumen. Die Herren Gemeindeväter hatten gestern Abend jedenfalls auch den Kopf voll mit Politik. 5 Mary Weaver klagte auf Scher dung von John W. Weaver. Die Leute sind erst feit einem Jahre, beide aber zum zweiten Male verheiralhet. John hat jedoch keine Lust für den Unterhalt seiner Familie zu sorgen weshalb Frau Mary auch keine Lust hat, länger mit ihm zu le den. Mucho's Cigarrenladen befindet sich No. 203 Ost Washington Straße. In einigen Morgenzeitungen wird heute mitgetheilt, daß in unserer Stadt eine Frau weilt, die mit ihrem ttinde bisher nur durch große Entbehrun gen ihre Existenz fristete, da sie, verstoßen von ihren Verwandtcn und betröge:! von ' ihrem Geliebten ganz auf sich allein " angewiesen ist. Nun kommt aber plötzlich die Nachricht daß diese Arme reich, sogar sehr reich ge worden, indem man ermittelte, daß sie auf eine Plantage in New Orleans, als eine Hiitcrlallenschast ihres Großvaters das alleinige Anrecht habe. Wenn dieGe- . schichte wahr ist, liefert sie einemRomanschriststeller ganz interessanten Stoss zu einem Roman.

Wenn wir in diesem Bericht von Zu

nähme oder Abnahme sprechen, so haben

wir die letzte Townshipwahl im Auge.

Trotzdem die Aufregung den ganzen

Tag über eine sehr große war, , so ging

die Wahl doch verhältnißmäßig ruhig vor

sich. Beide Parteien strengten sich aus'S

Aeußerfle an, ihre Anhänger in voller

Zahl an den Stimmkasten zu bringen

Die Betheiligung .war eine sehr große

und an einzelnen Plätzen reichte die Zahl

der um Mittag abgegebenen Stimmen

nahezu das ganze Votum der Township wähl im betr. Precinkt. '

Unsere Berichterstatter machten ihre Runde zwischen 2 und 4 Uhr und unsere Mittheilungen reichen deshalb über diese

Stunde nicht hinaus. Wenn in den

letzten 2 Stunden nicht die Republikaner das Verlorene naSaedclt haben, dann

sind sie mit großer Majorität geschlagen. In der Stadt dürste die republikanische

Majorität sich aus 800 belaufen. Was daran daö Votum der Landbevölkerung

ändern wird, läßt sich zu? Zeit noch nicht

bestimmen. , Wir haben jedoch mehrere demokratische TownshipZ im County und alauben nicht, dak das Votum der

Landbevölkerung das Resultat praktisch

ändern wird.

Wie die Majoritäten der einzelnen

Kandidaten aussallen werden, laßt sich

absolut nicht sagen. An den Stimm

Plätzen selbst wurde nicht viel gestrichen.

aber eine große Anzahl von Leuten brin

gen ihre TicketZ bereits preparirt mit.

An einigen Stimmplötzen waren demo

kratische Tickets im Umlauf, welche statt

English'ö Namen, den PeelleS trugen.

Wie viele solcherJickets bereits abge

geben worden waren, eh: der infame Be

trug entdeckt wurde, laßt sich natürlich

nicht sagen.

Im nördlichen Stadttheil ging es sehr

ruhig zu und in einigenWards wie in den

5. und 12. haben die Republikaner einen bedeutenderen Stimmengewinn zu verzeichnen, als die Demokraten. Welcher Unterschied zwischen dem Ersolg des Siaatstickets und des County Tickets ist. läßt sich absolut nicht sagen. Im Ganzen bleiben die Demokraten gegen die FrühjahrSwahl etwas zurück, doch wird die Majorität immer noch eine beträchtliche sein. 1. Ward. 'Im 1. Precinkt sind etwa 207 5 limmen abgegeben. Die Demokraten haben bedeutende Gewinne zu verzeichnen, auch im 2. und 3. Precinkt haben die Demo kraten gewonnen. Die Ward welche im Frühjahr mit etwa 40 Stimmen repub likanisch ging, durfte mit 50 Stimmen demokratisch gehen. 2. Ward. Dies ist die god and moraliiy. Ward doch behielten wir daselbst unsere volle Stä:ke,'die freilich .klein ist. 3. W a r d. Im 2. Precinkt der 3. Ward lausen

McOuat, English und Litzenberg ihrem Ticket voraus. In dieser Ward wird

ein volles Votum abgegeben. ES wohnen daselbst viel Schwarze, doch . behal ten wir unsere ganze Stärke. -

4. Ward. , In der 4. Ward ist ein kleiner demo-

kratischer Gewinn zu verzeichnen. Im

1. Precinkt waren um &4 Uhr etwa 270, im 2. etwa 260 Stimmen abgegeben.

5. W a r d. Die 5. Ward ist stark republikanisch u.

obwohl wir an Stimmen gewonnen ha ben, so haben wir doch verloren, weil die

Republikaner noch mehr gewannen.

.Ward. Richter AdamS wird allenthalben ge

strichen. Kleiner Gewinn auf demokratischer Seite.

7. Ward. Im 1. Precinkt etwa 240 Stimmen

im 2. etwa 225 Stimmen. Klliner demo-

kralischer Gewinn.

8. W a r d. Ziemlich starkes Votum. Kleiner

demokratischer Gewinn.

9, W a r d. Im 1. Precinkt waren am Mittag schon

nahezu 300 Stimmen abgegeben. Die Demokraten haben einige Gewinne zu

verzeichnen und ihre Majorität wird um

etwa 20 zunehmen.

Im 2. Precinkt betreiben die Rekubli'

kaner mit dem Rechte fces Beanstanden?,

(challcngc) schändlichen Mißbrauch und

sie beanstanden die Stimmen von Leuten

welche im Precinkt geboren und groß ge

worden sind. DaS Votum belief sich um

2 Uhr bereits auf etwa 350. ein Resultat desselben zu erfahren, war uns nicht

möglich.

10. Ward., Hier ging e? sehr ruhig zu und die Stimmen verhalten sich ührlich, wie bei

der Townshipwahl. . '

11. Ward. Im 1. Precinkt ging es sehr ruhig zu, etwa 150 Stimmen wurden abgegeben

im 2. Precinkt, war die Stimmenabgabe etwa" stärker, in; :i Previnlt naren cinw. 200 Stimmen aKugcten. " 12. SD ard.

der 12. Ward haben wir verloren. Die Republikaner gaben ein v:?l l'edcu tendereS Vctum cl3 im Früh;. '.h:. 13. War. d. In dieser Ward wurde ein sehr starlcs Votum abgegeben. Im ersten Precinkt waren es um 3 Uhr schon 300 Stimmen, im 2. über 500. Im 1. Precinkt wurde Jstdor Dcitch 2 Mal hastet, einmal unter der Anklage, daß er Jemandem Geld angeboten habe, das zweite Mal weil er Jemandem Bier v?rabreichte.' 15. W 'a r d. Im 2. Precinkt wurden 283 Stimmen abgegeben. Die- Demokraten glauben mit großer Majorität zu siegen.

16. W a r d. 1. Precinks. . 169 Stimmen, viel scratchrng. . 2. Precinkt. 221 Stimmen, die Re publikaner blicken sehr schwermüthig drein denn zwei Drittel der abgegebenen Stim men sind demokratisch. ' 3. Precinkt. Von 183 Stimmen bean. spruchen die Demokraten 100 Stimmen.

17. Ward.

1. Precinkt. Bedeutender dcmokrati'

scher Sieg.

Im 2. Precinkt dürften die Demokraten

bei 231 Stimmen eine Majorität von

130 zu verzeichnen haben.

Inder 17. Ward, wurden ungeheuer viele Stimmen beanstande!, -illen.

ging" war dort an der TageZordnung.

18. W a r d. 1. Precinkt. 261 Stimmen, die fas

alle zu Gunsten der Demokraten abgege

ben wurden.

2. Precinkt. . Hier scheint sich das Vo

tum für die Republikaner günstiger zu ge

stalten. Bei einer Stimmenabgabe von

324 rechnen sie aus 50 Majorität.

19. 28 a r d.

1. Precinkt. 226 Stimmen. 2. Pre-

cmkt. 210 Stimmen. Groke Maiori

tät der Demokraten.

20. W a r d.

1. Precinkt. 342 Stimmen. Die

Stimmen vertheilen sich ungefähr gleich

mäßig auf beide Partein.

2. Prccinlt. 329 Stimmen Die

Republikaner behaupten hier den Sieg.

21. W a r d.

1. Precinkt. 267 Stimmen. Viel

8cratcliin namentlich zuGunstenPce5e's

und Jesse Adams:

z. Precinll. öz6 limmcn. mn

gleiches Verhältniß wie im 1. Precinkt.

22. W a r d. 1. Precinkt. Größere Theilnahme al

bei der Townshipwahl. 596 Stimmen.

Zweidrittel demokratisch.

2. Precinkt. 831 Stimmen. Eben alls demokratische Majoritäten. 23. Ward. 1. Precinkt 323 Stimmen. Zei

Drittel demokratisch. 2. Precinkt 413

Stimmen. Ein gleiches Verhältniß. In

dieser Ward sind wahrscheinlich die größ-

en demokratischen Siege zu verzeichnen.

Die Majorilät wird sich auf über 400

belaufen.

24. W a r d. 1. Prec. 311 Stimmen. 2. Precinkt

316 Stimmen. Die demokratische Ma-

orität wird sich etwa auf 130 belaufen. 25. Ward. 1. Precinkt. Kein Bericht. 2. Precinkt. 280 Stimmen. 2. Precinkt. 281 Stimmen. Alles demokratisch.

Wahre Wohlthätigkeit.

Wir finden h.liie im , täglichen

.jxaDh" die folgend: Notiz : Die Namen derer, rcclchc dir WaisenAnstalt Geschenke machen, werden nicht vublizir!. um den Bctreiiendcn einen

Puff zu geben odcr Andere zum Schenken Z wend

SÄKetMW. GsM

' Das Rmcstc, AiüUte uvi, Bisic. Kunden werben vromvt. f?-,.,Mf. ,k

- -r ' m-f wmr ...-Vfc 441

-Mahorö-Court

Dem Mayor wurden heute zu außer

gewöhnlich früher Stunde, schon um acht

Uhr. 14 Gesctzcsubertreter vorgeführt.

Neun, die verschiedene Gläschen über

den Durst getrunken hatten, wurden' mi! der üblichen Strafe bedacht.

Wm. McCuley, welcher gestern ein

Opfer poliZ'idicncrlichcr Nohheit wurde, wird morgen ein Verhör zu bcst.chcn

haben.

Henry Struttcn führte Waffen bei sich

und muk deshalb dreikia Tage lana

geologische Studien machen.

Samuel Wilson, deö gleichen Verge

hens angeklagt, crhi.lt eine gleiche

Strafe.

Mary Moore, eine berüchtigte Schöne

machte Skandal und wurde in Strafe genommen.

Buck Laddy, des DicbstahZs angeklagt.

wird morgen ein Verhör zu bestehen

aben.

Ein neues Zlnternehmen. Viele von uns haben schon die Sckwie

igkcit erfahren, frisch gebrannten Kaffee

zu bekommen. Es ist uns dcsbalb anae-

nehm zu bören, daß unser freund Herr Edward Goe, der Postossice gegenüber.

n temem Basement einen Avvarat zum

Kaffeebrennen in kleinen Quantiätcn für

eme Kunden aufgestellt hat. Er röstet

bloß den besten Kaffee und benutzt weder

einen Tropfen Wasser, noch Stärke noch Zucker, um das Gewicht zu vergrößern.

r benutzt b!o etwas gute Butter, gerade

wie es Jeder in seiner eigenen 5küche ma'

chen wurde.

LS Die Fortbildungsschule wurde estern Abend eröffnet. Etwa 30 Schü

ler und Schülerinnen haben sich gemeldet und noch eine weitere Anzahl wird sich am nächsten Unterrichtsabend, also morgen Abend einstellen. Gestern Abend konnte ohnedies mit dem eigentlichen Unterrichte noch nicht begonnen iv:rden da die Orga nisirung der Schule geraume Zeit in An spruchnahm.

zu veranlassen, sondern einfach. deshalb.

weil die Geschenke der Waisenmutter, Frau Weißgerber, eingehändigt wurden ; die Publikation dient daher nur als

Quittung. Wer Andere ohne Grund verdächtigt, stellt sich' selbst das 'größte

Armuthszcugniß auö. Das hat offenbar ans die in unserem gestrigen Berichte über die Geschäftsvcrsammlung des Waisenvcreins enthaltenen Worte Bezug, welche lauten: Wenn wir die !)!amen Derer, irelche derÄnstalt im vorigen Monat Geschenke, machten, nicht ncnncn, glauben wir im Sinne der Gcbcr zu handeln." Jeder wahre Freund der. Wohlthätigkei! wird diese?, unserer Ansicht vollftän dig beistimmen, denn wahre Wohlthätig seit äußert sich namentlich darin, daß man die Wohlihaten,.die man übt, nicht an die große Glocke hängt. Der Geber muß seine volle Befriedigung darin sin den,'daß durch seine Gabe der beabsich

tigtc Zwcck erreicht wird, hat er aber die Absicht, mit seinen Wohlthaten nur

Staat zu machen, so haben dieselben den eigentlichen Werth verloren, mögen sie auch praktisch von noch so groß:r Bedcu tung sein. Daß die Geber, welche der Wai.s.enanst.'.lt G:schcnke' machten, eben falls nur von'dcr Absicht durchdrungen waren, Gutes zu thun, davon wa ren und sind wir so sest überzeugt, dc.ß wir annelzmin, sie durch Publizirung ihrer Namen, eher zu verletzen, als ihnen damit einen Gefallen zu erweisen. Der Telegraph" denkt aber in dieser Richtung anders. Mit peinlicher Gewissenhastigkcit berichtete er bisher über jeden Laib Brod, jedes Pfund Cracker. jede Pfund Zucker u. f. w sowie über die ausführlichen Namen der Geber, welche die betreffenden Gaben der Wai senanstalt übermachten. Und nun da

wir diese Maxime durchaus mißbilligen.

sagt er, daß es keineswegs in seiner Absicht läge, die Geber herauszupuffen, sonder daß die Aufführung der Namen le diglich als Quittung diene. Ist dem wirklich so? Ader seit wann ist denn der Teft graph" daö osfizielle Organ des Waisen

Vereins ? Wir haben davon bis jetzt noch

nichts gehört. Auch sind wir der Ueber

zeugung, daß die betreffenden Gber

durchaus nicht verlangen, daß ihre

Gaben öffentlich quittirt werden, denn

die Waisenmutter führt dieselben ja in ihrem Berichte auf, den sie in der GcschäftLversammlung vorlegt, wozu

also noch ein osfizielle Bescheinigung?

Hierzu ist der Telegraph" gewiß über

flüssig.

Mit weit größerem Rechte als sich der Telegraph" berufen fühlt, über die dem

Waisenhause Übermächten Geschenke öf fentlich zu quittiren, hätte' doch die Ttt büne" schon Vcranlassuna ncbmen kon

nen, über die freiwillig gezeichneten Bei

träge zur Gründung der FortbildungL schule des Freidenker und Sozialen Turnvereins öffentlich zu quitiiren.

Aber wozu das? Ist cS' nicht Sache

des betreffenden Vereins darauf zu sehen, daß freiwillige und andere Beiträge rich tig abgeliefert und verwendet werden?

Und hätten wir vielleicht den Gebern, die

zu Um phllantropljHcn Unternehmen beigestenert, einen Gefallen erwiesen, wenn wir ihre Namen und die von ihnen gezeichneten Beiträge öffentlich bekannt gemacht hatten ? Gewiß nicht.

Wir sind überzeugt, daß sie alle für

ihre Hochherzigkeit keine öffentliche Aner kennung verlangen oder erwarten, son dcrn daß ihnen das Bewußtsein, zu einem

guten Zwecke ihr Schcrflcin beigetragen

zu haben, vollständige Genugthuung dc

reitet.

In dieselbe Kathegoric stellen wir aber

aüch Diejenigen, welche in .freigiebiger Weise den armen Waisen bcistehcn. Wir

ind überzeugt, ibrc Gaben entlp:angcn

dem reinsten Wohlthäiigkeitssinnc. Von

Verdächtigung kann also hier gär keine

Rede sein, weil eben wahre'Wohlthatcn nicht aus Ostentation erzeigt werden, und es nicht im Sinne der Wohlthäter gehandelt sein kann, wenn man ihre Namen in die Welt hinausposaunt. .

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